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Freitag, 22. Oktober 2021

Oktoberfreuden, Oktoberfarben

Servus ihr Lieben!

Vielen Dank fürs Vorbeischauen und Kommentare-Hinterlassen bei meinem neuesten Italien-Reiseberichts-Kapitel - Ferrara! Heute geht es mit einem bunten Oktober-Sammelsurium weiter. Die Fotos stammen von meinen bzw. unseren Spaziergängen, Walkingrunden und Radelpartien der letzten Zeit, ergänzt durch Oktoberbilder aus unserem Garten.

Hier unten seht ihr z.B. einen Teil unserer Karotten-Ernte 2021, unsere Herbst-Himbeeren Autumn Bliss, Lampionblumen, Ringelblumen sowie die rot verfärbten Blätter vom wilden Wein aus unserem Garten. Die pink-orangen Früchte der Pfarrerkapperl (= Pfaffenhütchen, Spindelstrauch, Euonymus europaeus), die Hagebutten und den Kürbis habe ich bei diversen Oktober-Ausflügen fotografiert. 

 

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Für alle, die meine Outfit-Mixturen gern sehen, kommt hier eine Kombination in Orange- und Rottönen, passend zur obigen Collage. (Alle Teile sind schrank-geshoppt, und sowohl das Kleid als auch die Jacke und die Hose habe ich vor ein paar Jahren in der Waschmaschine selbst gefärbt.) Mit diesem Kleidungs-Mix - und mit einigen der folgenden - bin ich auch noch einmal bei der [BLOGPARADE] Die Farben reifer Früchte - ue30blogger & friends dabei!

Zum Einkaufen trug ich dann nicht die schwarzen Crocks, sondern meine taupefarbigen Stiefletten - die müsst ihr euch 
einfach dazu vorstellen 😉.
 
Ganz ohne mein Zutun hat sich - wie in jedem Jahr - unser Felsenbirnbaum (Amelanchier) verfärbt. In der folgenden Collage links oben seht ihr, wie er Anfang Oktober ausgesehen hat - zu diesem Zeitpunkt waren nur einige wenige Blätter rötlich angehaucht - mittlerweile schmückt er sich mit schönstem Rot-Orange. Leider dauert diese Phase nur bis zum ersten Herbststurm, doch spätestens im nächsten Frühling wird er sich wieder in wunderbare weiße Blüten hüllen und im Sommer hoffentlich viele Früchte tragen, die sowohl uns als auch den Vögeln in unserem Garten schmecken.

Der Herbst kann wundervolle Rottöne - aber nicht nur die. In unserem Garten zeigen sich Astern und Malven im schönsten Lila, während der Farbton des Lavendels schon verblasst und somit sehr zartviolett ist. Der roten Libelle (Blutrote Heidelibelle oder eine ihrer Verwandten?) macht das nichts aus. Bei einem Spaziergang begegnete mir ein Strauch, dessen Blätter zwischen weinrot und blauviolett changierten. Manche Sträucher hingegen schmücken sich mit blauschwarzen Beeren. Und die Zwetschken, die von einem Baum in einem der Nachbargärten fielen, zeigten Töne von pflaumenblau bis braunviolett.

Familientreffen im Oktober:
Auch mein Kleiderschrank hat verschiedene Blautöne zu bieten. Dieser Zweiteiler von Gudrun Sj*den leistet mir bereits seit 2017 gute Dienste, und er vereint außer sehr dunklem und sehr strahlendem Blau auch verschiedene rötliche und grünliche Blautöne in seinem Muster. Die rote Namibia-Kette und das rote Stretch-Gürtelband bilden einen schönen Kontrast dazu. Auch meine Socken sind übrigens dunkelblau mit roten Sternen. 

Dieses Mix trug ich zu einem sehr netten und relativ großen Treffen der nahen Verwandtschaft; neben Edi und meiner Tochter sowie ihrem Freund Michi waren auch mein Bruder und seine Frau sowie meine drei Neffen und deren Familien anwesend. (Insgesamt waren wir 17 Personen, davon 5 Kinder, plus ein Baby-im-Bauch 🥰.) Bei dieser Gelegenheit hatte ich dann wieder Stiefletten an, und zwar meine üblichen taupefarbigen 😊.

Der Himmel bot und bietet in diesem Oktober zuweilen reinstes Azurblau, doch er kann auch anders:

Zu einem Radausflug trug ich abermals das Oberteil vom Gudrun-S.-Zweiteiler, diesmal gepaart mit schwarzen Leggings und einem unters Shirt gezogenen turkisfarbigen Minikleidchen. Zu diesem Mix passten, wie ich fand, der Blauton des Himmels und das gelbe Senffeld hervorragend.

Erfreulicherweise bieten die Senffelder den Bienen noch reichlich Nahrung. Und auch den Augen tun frische, sonnige Gelbtöne gut:

Da musste ich mich doch gleich in einen Mix aus gelb und grün hüllen! Auch hier ist wieder alles schrank-geshoppt. Das Shirt besitze ich schon seit geschätzten zehn Jahren, die goldgelbe Jacke und die olivgrüne Hose seit 2017, das Stirnband seit dem letzten Frühjahr.

Hier seht ihr weitere Oktober-Impressionen aus dem Rostrosen-Leben in herbstlichen Farbtönen:
 
Nicht nur der Raps tut späten Bienen gut, auch die Efeu-Blüten werden gern von ihnen besucht!

Die Ziegen und Schafe begegneten mir bei einem Spaziergang mit Herrn Rostrose. Das kleine Ei-Gelege, das ihr in der folgenden Collage oben mittig seht, entdeckte ich, als ich von zwei aufeinanderliegenden Kunststoffsäcken mit Erde einen anhob. Bei den transparenten Eiern handelt es sich um das Gelege eines Tigerschnegels

Da diese Tiere als natürliche Feinde der Roten Wegschnecke gelten, versuche ich sie in unserem Garten zu fördern. Ich habe die Eier daher vorsichtig in einen Blumentopf-Untersetzer getan und den vorerst nicht benötigten, noch vollen Erdsack zum Schutz darauf gelegt... Somit sollte ein ähnlicher Wärmepolster entstanden sein wie durch die beiden überenanderliegenden Erdsäcke... Ob aus diesen Eiern tatsächlich noch kleine Schnegel schlüpfen können, weiß ich aber leider nicht....

Manche der Ziegen sind schwarz-weiß-gemustert - das kann ich auch! 🐐😄 Abermals sind alle Keidungsstücke schon lange bei mir - und hier trage ich auch endlich die oben schon mehrmals erwähnten (ebenfalls alten) Stiefletten 😉:

Hier kommen nun ein paar Türen und Tore, die ich für Nova gesammelt habe:

 

 

"Letschosagne" und amerikanische Clam Chowder-Suppe:
In der folgenden Collage seht ihr unter anderem zwei Speisen, die es im Oktober bei uns gab. Leider habe ich beide Male keine tollen Food-Fotos gemacht, sondern nur schnelle Handy-Fotos, weil der Hunger schon zu groß war. Nachdem es sich jedoch bei beiden Speisen um Gerichte handelt, bei denen ich etwas verwendet habe, das bei uns im Garten wächst, und weil uns beides sehr gut geschmeckt hat, möchte ich euch darüber erzählen:

Das Wort Letschosagne setzt sich aus "Letscho" und "Lasagne" zusammen und ist eine Erfindung von mir. Es handelt sich dabei um ein typisches Rostrosen-Reste-Essen. Zwei Tage vorher hatte es bei uns Letscho mit Paradeisern aus dem eigenen Garten, scharf gewürzte Puten-Naturschnitzel und Kartoffelpuffer gegeben. Und am Vortag hatten wir gebackene Bio-Champignons mit Sauce Tartare. Beide Male war etwas übrig geblieben. Doch Lebensmittelverschwendung kommt für uns nicht in Frage. Meistens werden Reste bei uns "vergröstelt", also die festen Bestandteile werden klein geschnitten und gemeinsam angeröstet, manchmal schlagen wir auch noch Eier darüber. Zuweilen überlege ich mir aber auch kreativere Lösungen. Manche Reste eignen sich dazu, dass man sie mit Hilfe von Gewürzen z.B. asiatisch oder mexikanisch anlegt, manchmal wird ein Auflauf daraus, aus Saucenresten werden oftmals Suppen...
 
Kurzrezept Letschosagne:
Die Reste vom Fleisch, den Kartoffelpuffern und den gebackenen Champignons wurden klein geschnitten und mit dem Letscho vermengt. Aus den Resten vom Mehl (hatten wir zum Pilze-Panieren gebraucht) sowie Milch und Butter bereitete ich eine Béchamelsauce und gab dann auch noch die Reste vom Ei dazu (war ebenfalls beim Panieren übriggeblieben). Und dann schichtete ich wie bei "normaler" Lasagne zuerst die Letscho-Mischung, dann Lasagneblätter, dann nochmal die Letscho-Mischung, darüber eine Schicht Béchamelsauce, ... - auf diese Weise Schicht für Schicht die Form füllen. Dick mit geriebenem Käse bestreuen (oder mit Käseresten belegen 😉), ab ins Rohr und genau so lange backen wie jede "normale" Lasagne (bei ca 180 bis 200 °C ca. 30 - 40 Minuten).

Clam Chowder ist eine cremige Muschelsuppe, die wir in Kalifornien kennen- und lieben gelernt haben. Sie schmeckt nicht nur Menschen, die auf Muscheln stehen! Hier kommt ihr zum Grundrezept; wir verwendeten dazu Miesmuscheln aus dem Glas, Kartoffeln und Kräuter aus dem eigenen Garten und aus Italien mitgebrachten Rohschinken - war köstlich! Ich stelle unsere Zubereitungsmethode bei meinen Rezepten ein - und zwar HIER - und biete auch eine vegane Variante an!

Grannydecke:
Anfang Oktober war ich mit dem Häkeln der Granny-Squares fertig und konnte schon mal ein passendes Muster auf dem Teppich auslegen. Dann packte ich die einzelnen Reihen zusammen und nummerierte sie. Mittlerweile bin ich schon ein gutes Stück weiter: Ich muss nur noch einen Rand häkeln und die Fäden vernähen (davor graut mir ziemlich!). Tja, und nun darf das Kleine einfach nicht kommen, bevor ich das geschafft habe 😉😆 
 
Das fertige Ergebnis werde ich euch natürlich bei Gelegenheit zeigen. Jedenfalls bin ich extrem stolz auf mich, dass ich (als ziemlicher "Handarbeits-Troll") es geschafft habe, so weit zu kommen. Ihr könnt mir glauben, dass diese Decke ein Akt der wahren Liebe zu meiner Tochter und ihrem noch ungeborenen Baby ist. (Als ich die Decke nur für mich selbst häkeln wollte, habe ich nach einiger Zeit einfach aufgegeben, doch diesmal bin ich standhaft dran geblieben und habe ganz viele liebevolle Gefühle mit eingehäkelt.)

Blüh-Hügel:
Auch im Garten war ich fleißig und habe für den kommenden Frühling vorgesorgt - Dank meiner Freundin Brigitte! Als wir im vergangenen Juni im Museumsdorf Niedersulz waren, bemerkte sie nämlich meine Begeisterung für die herrlichen Frühsommer-Beete und ganz besonders für die dort gepflanzten romantischen gefüllten rosa "Foxtrott"-Tulpen (eine spät blühende Sorte). Und so machte sie mir im September - kurz vor unserer gemeinsamen Urlaubsreise - ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk (damit ich sie mir nicht selber kaufe 😉): einen ganzen Korb voll mit Narzissen-, Zierlauch- und Tulpenzwiebeln, darunter auch von besagten Foxtrott-Tulpen, sowie ein Paket mit Samen von bienenfreundlichen Sommerblumen! 😍

Der Blüh-Hügel im Wandel der Zeit - unten rechts der  "Haufen" der gerodeten Nachtkerzen (die es sogar schaffen, sich 
gegen Minzepflanzen durchzusetzen)... 

Bevor ich mit dem Zwiebel-Setzen beginnen konnte, musste ich den Hügel aber erst roden. Denn im vergangenen Sommer war er von den schönen (und essbaren!), aber sehr ausbreitungsfreudigen Rosa Nachtkerzen (Oenothera speciosa) regelrecht überwuchert worden (siehe Fotos vom Juni in der oberen Collage). Im August zeigten sich nur noch vereinzelte Blüten, und im Herbst war der Hügel hauptsächlich grün. Auch schön, aber ich will ja einen blühfreudigen Garten! Die Nachtkerzen werden vermutlich wiederkommen (und da ich sie hübsch finde, ist das auch in Ordnung), doch ich hoffe, die  Tulpen & Co. können im kommenden Frühjahr dennoch durchstarten!

Pink Friday in Wien:
Viele von euch kennen meine Blogfreundin Tina vom Blog TinasPinkFriday. Und manche von euch wissen auch, dass Tina und ich einander schon zweimal getroffen haben, obwohl Tina in Mannheim lebt und ich in der Nähe von Wien. Aber was ist schon eine Distanz von rund 720 Kilometern? 
 
Bei unserem ersten Treffen machten wir es sowieso ganz clever, flogen beide nach Bangkok und trafen uns dort 😁 (Nunja, ganz so war es natürlich nicht - wenn ihr genauer wissen wollt, wie unsere Begegnung am anderen Ende der Welt zustandekam, lest bitte einfach meinen Beitrag von 2018 - Blaugrünes Wunder - oder asiatisches Überraschungs-Bloggertreffen.) Bei unserem zweiten Treffen hatten wir es beide nicht ganz so weit, das fand nämlich in München statt. (Für mehr Informationen und spaßige Unterhaltung könnt ihr euch meinen Blogbeitrag von 2019 durchlesen: Der München-Krimi - "zwielichtige" Tage mit den ue30-Bloggerinnen.) 
 
Damals in München entstand auch die Idee, schon bald ein weiteres ue-30-Bloggertreffen durchzuführen, und zwar in Wien. Dann kam aber Covid-19 dazwischen... und alles stand still. Inzwischen gibt es die Möglichkeit, sich gegen Covid impfen zu lassen, aber leider wird sie nicht ausreichend genützt. Und deshalb ist die Welt noch immer nicht so richtig in die Gänge gekommen 😷😷😷.

Tina und ihr "Göga" (Kurzform von "Göttergatte" 😊) Uwe wollten letztendlich nicht so lange warten, bis das größere Bloggertreffen stattfindet - und planten für Oktober 2021 kurzerhand einen Städtetrip nach Wien ein. Was für eine wunderbare Idee! Und natürlich wollten wir uns auch da mit den beiden treffen! Also wurden Kalender gezückt und Wetterprognosen abgefragt - und letztendlich entschieden wir uns für ein Treffen am Freitag, dem 15. Oktober 2021. Und machten uns bei perfektem Wetter 🌞 zu viert einen wunderschönen, lustigen und genussreichen Tag! Natürlich werden wir beide darüber berichten - und Tina hat ja außerdem in Wien noch einiges anderes erlebt, von dem sie in ihrem Blog erzählen wird - hier vorerst nur eine kleine "Teaser-Collage" von unserem gemeinsamen "Pink Friday" 💟😊💟:

Edi als Mönch im TV:
Ihr Lieben, ich bin schon fast am Ende meiner Schilderungen vom bisherigen Rostrosen-Oktober angekommen. Nur einen "Hinweis in eigener Sache" habe ich noch, der den Zeitraum Ende Oktober bis Anfang November 2021 betrifft: 

Wie ihr vielleicht wisst, arbeiten mein Mann und ich seit Jänner 2020 immer wieder mal als Komparsen bei Filmen und Fernsehserien mit. Im Dezember 2020 erzählte ich euch HIER, dass Edi vier Tage lang als Mönch beim Dreh der historischen Krimiserie "Vienna Blood" mit dabei war. Einige von euch wollten wissen, wann die Serie ausgestrahlt wird.

Nach fast einjähriger Wartezeit ist es endlich so weit (juhu!): Die zweite Staffel von Vienna Blood geht vom 30.10. bis 1.11. auf Sendung - zumindest im Österreichischen Fernsehen. (Allerdings wird die Serie bald auch in vielen anderen Ländern zu sehen sein.) Also, wenn ihr den ORF reinbekommt: Der Teil mit den Mönchen heißt "Vor der Dunkelheit" und wird am 1. November 2021 um 20.15 Uhr in ORF2 gezeigt. HIER könnt ihr mehr zu den drei Folgen dieser Staffel lesen.

Wir sind schon sehr neugierig, wie viel man von Edi sehen wird. Er müsste in mehreren Szenen in Erscheinung treten, u.a. beim Singen und Beten in der Kirche und beim Essen der Klostersuppe. Aber er musste auch einen Schrank ein- bzw. ausräumen - ich denke, da wird er im Hintergrund "herumwuseln" - und eine Frau zur Beichte bitten. Jedenfalls werden wir die Sendung aufnehmen, um sie immer wieder ansehen zu können (auch in Zeitlupe 😄). Das wird aufregend, denn bisher haben wir noch keinen Film und noch keine Serie gesehen, wo wir mit dabei waren! 

 

Nun wünsche ich euch noch angenehme weitere Herbsttage!

 Auf bald und 

herzliche Oktober-Rostrosengrüße,
🌿  T  r  a  u  d  e 🌿


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, Close to the Ground bei Jutta,

 

Amerikanische Muschelsuppe à la Clam Chowder (mit veganer Variante!)

 

 🐚🐚🐚


Achtung - das heutige Hauptposting erscheint in wenigen Minuten - und zwar > HIER. Dies ist nur ein "Ableger" davon, für alle, die gern das darin erwähnte Rezept haben wollen! 😊

Servus, ihr Lieben!
 

Clam Chowder ist eine cremige Muschelsuppe, die wir in Kalifornien kennen- und lieben gelernt haben. Ursprünglich stammt sie von der US-Ostküste und wird aus Venusmuscheln hergestellt. Hier kommt ihr zur Rezeptvorlage von Eat Smarter. Wir haben das Rezept etwas vereinfacht und nach den vorhandenen Vorräten abgewandelt. Z.B. verwendeten wir dazu Miesmuscheln aus dem Glas und der Dose, Kartoffeln und Kräuter aus dem eigenen Garten und aus Italien mitgebrachten Rohschinken - war köstlich! 

Zur veganen Variante geht es unter diesem Rezept!

🐚🐚🐚 

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Zutaten für 4 Portionen:

ca. 300-400 Gramm Muscheln aus der Dose oder dem Glas
(in unserem Fall waren es: 
1 Dose á 120-Gramm Miesmuscheln in Sauce Escabeche, 
1 Glas á 200 Gramm Miesmuscheln naturell)
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel 
2 Knoblauchzehen
50 g italienischer Rohschinken
2 EL Butter
2 EL Dinkelmehl
ev. 1 Schuß Weißwein
250 ml Milch 
250 ml Obers (Sahne)
2 EL gehackte Petersilie 
1 TL frischer, kleingehackter Thymian
ev. Bio-Gemüsesuppenpulver nach Geschmack
Kräutersalz 
Pfeffer aus der Mühle 

🐚🐚🐚

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, waschen, sehr klein würfeln und in ungesalzenem Wasser ca. 15 Minuten weichkochen.

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Speck in kleine Würfel schneiden. Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch sowie Rohschinken darin bei mittlerer Hitze 2 Minuten anbraten, mit Mehl bestauben und bei geringer Hitze unter Rühren hell anschwitzen. Dann mit einem Schuß Weißwein ablöschen (dieser Schritt kann auch wegfallen), mit der Lake, in der die Muscheln eingelegt waren (naturell und Escabeche) unter ständigem Rühren aufgießen, anschließend die Milch langsam einrühren.

Kartoffeln abgießen. Das Kochwasser aufbewahren, es wird noch gebraucht! *)
Ca. 200 ml vom Kartoffel-Kochwasser in die Suppe einrühren und mit ca. einem TL Kräutersalz würzen. Die Hälfte der Kartoffeln mit einer Gabel gut zerdrücken. Die zerdrückten Kartoffeln und Thymian zur Suppe dazugeben, gut einrühren, aufkochen und ca. 5 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. 
 
Danach die übrigen Kartoffelwürfeln, Muscheln und Obers in die Suppe geben, kurz aufkochen, ev. noch mit etwas Bio-Gemüsesuppenpulver (oder Salz) abschmecken. Clam Chowder auf Schälchen verteilen und mit Petersilie sowie Pfeffer aus der Mühle bestreut servieren. Dazu passen z.B. Crackers (möglichst ohne Palmöl!), Zwieback oder getoastetes Weißbrot.
 
 
*) Das (ungesalzene) Kochwasser von Kartoffeln ist viel zu schade, um es einfach in den Ausguss zu kippen - es enthält Stärke sowie zahlreiche Mineralien und macht sich deshalb noch auf vielfältig Weise im Garten, im Haushalt und bei der Körperpflege nützlich. Z.B. ist es bestens zum Blumengießen, zur Pflege rauer Hände oder zum Fensterputzen geeignet. Mehr Infos und Tipps findet ihr bei Smarticular.

 🐚🐚🐚

Vegetarische / vegane Variante:

  • Wer keine Muscheln mag oder vegetarisch / vegan kochen will, kann dieses Rezept auch wunderbar mit Pilzen nachkochen, z.B. mit Champignons aus dem Glas. (Hier kann man die Lake ebenfalls mitverwenden.) Bei frischen, in mundgerechte Stücke geschnittenen  Pilzen wird der Muschelsud durch Gemüsesuppe, Wasser oder Wein ersetzt und sie werden zusammen mit den Zwiebeln angebraten. (Achtung: Getrocknete Pilze müssen vorab etwa 12 Stunden lang in Wasser eingeweicht und dann gut ausgedrückt werden.) 
  • Wer auf den "Meeresgeschmack" nicht verzichten will, kann mit Hilfe von Algen eine vegane Alternative finden - mehr darüber HIER

  • Der Speck wird entweder ganz weggelassen oder durch eine vegane Speckvariante bzw. Räuchertofu ersetzt - mehr darüber HIER
  • Statt Butter gibt es vegane Margarine (bitte darauf achten, dass sie kein Palmöl enthält), statt Milch und Sahne z.B. Hafermilch und Hafer-Creme-Cuisine. Alles andere: wie gehabt! 😊

Lasst es euch gut schmecken!

Samstag, 7. Dezember 2019

Von Adventsternen, Wolkenfenstern und himmlischen Genüssen

Servus Ihr Lieben!
**********************************


Heute beginne ich mit einem möglichst aktuellen Foto - denn im Rostrosen-Haushalt ist
mittlerweile auch schon der Advent ausgebrochen. Und da meine Deko zu einem Linkup der
Zitronenfalterin passt - genauer gesagt zu ihrem Monatsmotto Sterne - zeige ich euch diese
Weihnachtsdekoration gleich mal zur Einleitung.


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Sternen-Advent in Rostrosenhausen:
Der Holzstern auf dem Bilderbord über der Wohnzimmer-Anrichte begleitet mich schon seit ein
paar Jahren (wie auch der Rest der Dekorationsgegenstände). Er darf manchmal draußen im Vorhaus
und manchmal drinnen für weihnachtliche Stimmung sorgen. In diesem Jahr ist wieder "drinnen"
dran. Für dem Kaminofen, den wir nur als Zusatz- oder Notheizung nützen, habe ich aus Zweigen
vom Thujenschnitt, ein paar Bockerln (= Zapfen), Nüssen, Efeu, Kastanien, Hagebutten und roten
Kerzen einen Adventteller "gebastelt". (Naja, ich hab alles in den Teller gelegt und den dann auf
eine Tortenplatte gestellt - ein Mehr an "Bastelei" war nicht nötig. Das ist quasi mein "Adventskranz
 für Faule" 😜 - aus Platzgründen nur mit zwei Kerzen, weitere Lichtlein stehen neben der Torten-
platte... )




Wolkenfenster:
Das in der Überschrift erwähnte "Fenster" seht ihr in der folgenden Collage - die zwei Handy-
Fotos davon entstanden bei einem Radausflug am 1. Dezember; ich fand das Licht, das sich durch
die Wolkensituation ergab, so faszinierend, dass ich unbedingt bremsen und das Bild festhalten
musste.



Die folgenden Aufnahmen des heutigen Posts sind noch im November entstanden und stammen von 
Spaziergängen sowie einem Familienfest - und ein paar Outfitbilder sind auch wieder dabei. 

Teile dieser Fotos hatte ich übrigens nach meinem Festplatten-Crash *) für verloren gehalten, aber 
durch einen Zufall entdeckte sie mein Mann in einer anderen Sicherungs-Datei als erwartet dann 
doch noch. Ich hatte die Bilder vor dem Absturz zwar schon bearbeitet, und diese Bearbeitungen sind
 verschwunden geblieben, aber das ließ sich wiederholen. Nun fehlen nur mehr die Mails von einigen
 wenigen Tagen, es soll also nichts Schlimmeres passieren: Einige konnte ich von den Absendern 
noch einmal bekommen und einige waren Umwelt-Infos, der Rest wohl vor allem Werbung, auf die
 ich ohnehin keinen Wert lege. 

*) Vielen Dank in diesem Zusammenhang für eure lieben Worte zu meinem letzten Posting! 😍


Ich bleibe bei Herbstfarben:
verlinkt bei Claudia


Oben ein weiterer Mix aus meiner aktuellen Capsule-Wardrobe, die mit ihrer Farbenfreude
allfälligen Herbst-Winter-Blues entgegenwirken soll. Die farblich zu meiner Garderobe passenden
Naturfotos habe ich am 19. November aufgenommen. Weitere Beispiele meiner Mixturen aus
meinem kleinen, aber gut bestückten Kleiderschrank seht ihr unten und in folgenden
vorangegangenen Posts:

Herbstliches Mini-Bloggertreffen in Pottendorf
Herbstblüten 😉 - ein Ausflug auf den Harzberg
Von Herbstastern inspiriert 😉
Herbst-Capsule und ein letzter Blick auf den Oktober 2019
Freunde, Kultur & Genuss in Wien...
Spaziergänge im November und ein paar Gedanken zum Advent




Leider gab es auch bei diesem Spaziergang wieder einige umgeschnittene Bäume zu sehen... 😔
... doch die übrige Natur war eine Wohltat für Augen und Seele!


Unterwegs tat sich auch eine Art "Tor mit Blätterdach" auf - dies ist mein Beitrag zu
Novas Linkup T in die neue Woche.





Noch eine Kombi mit dem selbstgefärbten gelben Rock und dem schwarzen Langarmshirt
von oben, diesmal gemixt mit meinem Fashion-is-a-passion-Shirt und grauem Häkelschal.




Neulich habe ich euch unseren wunderbar flaumigen "Wolkenzopf" gezeigt; ein paar Tage
später buken wir nach demselben Germteig-Rezept (=Hefeteig-Rezept) köstliche

Buchteln mit Vanillesauce:

Wir haben sie mit Powidl (= extradickes Pflaumenmus) gefüllt, so lieben wir sie und so haben
sie auch die Omas von Edi und mir zubereitet. Man kann sie aber auch mit Marillenmarmelade,
mit jeder anderen beliebigen Marmelade oder z.B. mit (palmölfreier!) Nougatcreme befüllen oder
einfach ungefüllt lassen.




Das Füllen geht so: Man formt aus der Teigmenge 12 ungefähr gleich große Kugeln, drückt sie 
dann in der Mitte platt, gibt einen Kaffeelöffel Fülle drauf und schließt die Kugel wieder. Jede dieser 
Kugeln wird dann rundum mit Butter bestrichen, damit sie sich nach dem Backen leicht von den 
anderen lösen lässt. Nebeneinander in eine passende befettete Form legen und genau so lange backen 
wie den Wolkenzopf. Für uns sind 2 solcher Buchteln mit Vanillesauce ein leckeres vegetarisches
Abendessen. Die übrigen Buchteln kann man entweder am nächsten Tag kalt essen, frisch aufwärmen 
oder tiefgekühlt aufbewahren.


Familien-Geburtstagsfeier:


Wieder einmal traf die Rostrosen-Familie zu einem novemberlichen Geburtstagsfest in
Breitenfurt zusammen. Auf dem Weg dorthin fotografierte ich für Novas Glockenturm-Linkup
die Katholische Bergkirche Rodaun (St. Johannes der Täufer):




Zuerst schmausten wir fein im Gasthaus Hirschentanz, dann ging es weiter ins Haus von Oma
Marianne und Opa Georg. Ich hatte Lust auf einen Verdauungsspaziergang, deshalb verabschiedete
ich mich von den Autofahrern und machte mich zu Fuß auf. Denn auf einem gemütlichen
Wienerwaldweg gelangt man in weniger als einer Stunde von A nach B, verbrennt dabei ein
paar Kalorien und sieht unterwegs schöne Natur und hübsche Pferde (und leider auch wieder ein
paar umgesägte Bäume ... und ein totes Eichhörnchen ... 😪 Aber letzteres zeige ich euch hier
nicht, obwohl es äußerlich unverletzt und eigentlich auf traurige Weise sehr hübsch war...)




Am Ende des Weges wartete dann die Belohnung auf mich: Jana hatte für die Jause nämlich
eine Maroni-Torte gebacken - YUMMIE! Die ließen wir uns dann allesamt zum Kaffee gut
schmecken! 😋




Zu guter Letzt gibt's das Outfit von diesem Tag nochmal genauer zu sehen, und ich finde, dieser
Mix ist mir besonders gut gelungen: Da habe ich nämlich unter meine "Bienenwaben"-Tunika
das hauchdünne weinrote Bioseiden-Bolerojäckchen angezogen, und dessen Bindebänder ließ ich
wie eine Schluppe aus dem Tunika-Ausschnitt herausblitzen. Dazu der gern und oft von mir
getragene weinrote "Ökö-Bio"-Maxirock - die Tunika wie ein Shirt in den Rock gesteckt ...




... und als weitere wärmende Schicht das selbstgefärbte brombeerrote Baumwolljäckchen.  Und
wie ihr ein Stück weiter oben gesehen habt, trug ich bei meinem Spaziergang auch noch die gelbe
Steppjacke darüber. Fertig war mein spaziergangstaugliches Festtagsoutfit an diesem angenehmen
Familientag!





Vielen Dank für eure vielen wunderbaren Kommentare zu meinem
vorangegangenen Beitrag! Weil die Tatsache, dass der Weihnachtmann Regenwald "frisst",
bei vielen von euch großes Interesse erweckt hat, habe ich diesen Teilbereich meines vorigen
Posts herauskopiert und auch noch zu einem eigenen Posting zusammengefasst. So könnt ihr
ihn bei Bedarf besser mit anderen Menschen teilen, die ebenfalls darauf achten wollen, dass
ihre Weihnachtsgaben keinen großen Schaden an der Umwelt oder an der Gesundheit
der Beschenkten anrichten. Hier geht es also nun zu diesem Beitrag:
 Schokolade = Regenwald + Mineralöl in Geschenkverpackung!

**********************************

Nicht vergessen, ihr könnt im Blog einfach nachhaltig besser leben EiNaB  
weiterhin eure Beiträge rund um Nachhaltigkeit verlinken - sie müssen nicht neu sein.
 Auch ich werde diesen Beitrag bei EiNaB verlinken, denn von meiner stets neu gemixten Kleidung (die zum Großteil aus 
Öko-Stoffen oder aus zweiter Hand stammt) über meine Naturspaziergänge und die Weihnachtsdeko aus Thujenschnitt und längst 
vorhandenen Dekostücken fällt  hier wieder alles unter den Themenkreis Nachhaltigkeit im Alltag.






Herzliche rostrosige Adventzeitgrüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,

Samstag, 23. November 2019

Freunde, Kultur & Genuss in Wien...

... und noch einer bisserl mehr...


Servus ihr Lieben!


Glaubt bloß nicht, nur weil ich im vorigen Post noch den Oktober nachgereicht habe, findet mein
 November nicht statt: Mitnichten 😅😊😀! Alle Jahre wieder ist der November bei mir ein sehr
 intensiver Monat, deshalb werde ich euch heute auch nur über einige wenige November-Aktivitäten
 berichten können. Rest folgt demnächst. Und falls ihr euch fragt, ob ich auf meinen Reisebericht
 vergessen habe: Nein, habe ich nicht - irgendwann wird schon wieder mal eine Saure-Gurken-Zeit
 kommen, und da hab ich dann wenigstens Erzähl-Material 😉...


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
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Wie ihr schon an den Vorschaubildern seht, muss der November keineswegs ein grauer Monat sein.
Ich habe beschlossen, ihn so farbig und lebendig wie nur möglich zu gestalten. In Sachen Kleidung
bedeutet das, meine herbstbunte #CapsuleWardrobe aus lauter schrankgeshoppten Teilen legt sich 
weiterhin ins Zeug. 


Ausstellung Albrecht Dürer (1471–1528) 
in der Albertina:
Meine Schulfreundin Brigitte - KLICK - hatte die wunderbare Idee, an meinem Geburtstag
gemeinsam die große Dürer-Ausstellung in der Wiener Albertina zu besuchen. (Klickt auf den 
Link und ihr erfahrt mehr über diese sehenswerte Sonderschau!) Im Rahmen einer spritzig
dargebotenen Führung lernten wir den Genius der Rennaisance besser kennen, der ein großer
Meister im Umgang mit Farben war, aber auch mit dem Silberstift, mit Zeichenfedern und Kohle,
 außerdem höchst bewandert in der Kunst des Holzschnitts sowie des Kupferstichs, der Perspektive
und der Proportionslehre. Seine bekanntesten Werke sind wohl der Feldhase, die Betenden Hände
und der Flügel einer Blauracke. Letzterer ziert auch das Plakat dieser Ausstellung.


Das Original-Feldhasen-Aquarell gibt es nur alle paar Jahre zu sehen - so auch jetzt! Sonst hängt eine Kopie in der Albertina.


Im Foyer der Albertina gibt es eine witzige Installation: Die "Engelsschwingen" stammen von 
Dürers verdoppelter / gespiegelter Studie des Blauracken-Flügels. Sowohl Brigitte als auch ich
"mussten" dort unbedingt einen Vogel spielen... Es gibt dazu auch ein kleines "Filmchen", das mich
mit Flügelschlag zeigt. (Weil mein Computer nach Einfügen des Videos zweimal abstürzte, habe ich
 es aber sicherheitshalber wieder aus diesem Posting entfernt. Einige von euch, die mit mir per WhatsApp
verbunden sind, haben es immerhin auf diesem Weg gesehen...) In Wirklichkeit bewegten sich die
Flügel nicht, man musste ganz ruhig stehen, und mittels einer App, die man dort downloaden konnte,
wurde man quasi selbst zur Blauracke - oder zum Engel 👼, je nachdem 😉...


Links Brigitte und ich als Blauracken-Engel, rechts unten unsere tolle Kunst-Führerin.


In der folgenden Collage seht ihr links Albrecht Dürers ältestes erhaltenes Selbstporträt: Er hat
dieses Kunstwerk mit Silberstift auf Pergament geschaffen - im Alter von 13 Jahren! (Es handelt
sich bei diesem Bild somit um die älteste erhaltene Kinderzeichnung überhaupt.) Sein Vater, ein
angesehener Goldschmied, erkannte sein großes Talent und unterstützte deshalb den Wunsch seines
Sohnes, nicht der Familientradition zu folgen, sondern Maler zu werden. Das Bild rechts stammt
bereits aus der Zeit, als Dürer ein so anerkannter Künstler war, dass er von Kaiser Maximilian I.
den Auftrag erhielt, ein monumentales Holzschnittwerk herzustellen. HIER könnt ihr mehr über
die Ehrenpforte Maximilians lesen; es handelt sich im übrigen um meinen Beitrag zu Novas  
T in die neue Woche.




Bevor wir zur Albertina fuhren, gab es noch eine Jause bei Brigitte und Peter, und danach
fuhren wir in die Wiener Innenstadt, wo wir uns mit weiteren Freunden und Familienmitgliedern
der beiden trafen. Insgesamt gingen wir also zu zehnt zu der Dürer-Ausstellung - und sie hat
jedem einzelnen von uns gut gefallen. In der nächsten Collage könnt ihr noch einen genaueren 
Blick auf die Kleidung werfen, die ich an diesem Tag trug. Das tiefe Dekolleté des gemusterten
Kurzarmshirts habe ich mithilfe eines darunter gezogenen Langarmshirts mit Glasstein-verziertem
Ausschnitt für die kalte Jahreszeit adaptiert. HIER seht ihr das Shirt ohne "Obendrüber".
Dazu meine gelbe Weste und braune, gekrempelte Cordjeans:





Unten noch ein Blick auf das Gesteck, das Brigitte für mich gebastelt hat - in Farben, die
bestens zu meinen aktuellen Vorlieben passen und unter Verwendung von Proteen, denn in diese
besonderen Pflanzen hat sich meine Freundin bei ihrer Südafrika-Reise verguckt. Auch wir haben
bei unserem Besuch des Botanischen Gartens Kirstenbosch in Kapstadt (2016) ganz viele dieser
herrlichen Pflanzen fotografiert - KLICK.




Wolkenzopf:
Zwei Tage später versuchten sich mein Mann und ich an einem Germstriezel (Hefezopf),
zu dem ich das Rezept bei Friederike / Fliederbaum entdeckt habe, die den Zopf frei nach
 Maria / Mädel vom Land gebacken hat, die das Rezept wiederum im Plötzblog von Lutz
gefunden und spontan "nachgestriezelt" hat. So ist das halt mit guten Rezepten, sie wandern
weiter, ziehen Kreise - und sie verändern sich unterwegs auch ein bisserl. Wir haben (weil wir
bequeme Socken sind) ein paar Vereinfachungen vorgenommen, die der von allen gelobten
Flaumigkeit des Teiges nicht geschadet haben.

Wie unsere Variante des Rezepts aussieht,
könnt ihr in DIESEM Extra-Posting nachlesen. Leider gibt es noch kein Geschmacks- und
Duft-Internet, aber ich kann euch versichern: mmmmmmmmmmm köstlich 😋! Wie unser
Wolkenzopf ausschaute, seht ihr hier unten:


Die schöne Flechtarbeit stammt von Herrn Rostrose - das sehr empfehlenswerte Rezept findet ihr HIER

Karitativer Weihnachtsmarkt in Wien :
Ein paar Tage später warf ich mich in fröhlich bunte, aber warme Kleidung, denn unsere lieben
 Nachbarn Renate und Peter, die sich auch immer herzlich um unsere Katzen kümmern, wenn wir auf
Reisen sind, hatten angefragt, ob wir sie nicht bei ihrem Stand am Karitativen Weihnachtsmarkt
besuchen wollen. Dieser besondere Markt befindet sich direkt vor dem Palais Ferstl (und somit ganz
in der Nähe der größeren Adventmärkte auf der Freyung und Am Hof). Verschiedene karitative
Organisationen bieten hier an den Marktständen abwechselnd ihre Waren an.

Während Renate noch beim Punschstand arbeitete, hielt ihr Mann beim FIAN-Stand die Stellung.
In den nächsten beiden Collagen seht ihr ein paar der Dinge, die es beim FIAN-Stand gegen eine 
freie Spende zu erwerben gab - unter anderem Stofftaschen, deren aufgedruckter Schriftzug verrät, 
worum es bei FIAN geht: "ICH TRAGE ZUM MENSCHENRECHT AUF NAHRUNG BEI": 

Falls euch Peter bekannt vorkommt: Ihn habt ihr u.a. schon in diesem Posting von 2016 gesehen - da war er mein 
"Ersatzmann" für einen Besuch des Konzertes "One Night of Queen - A tribute to the greatest Rockband on Earth", 
weil Herr Rostrose ausgerechnet da einen Leistebruch-Op-Termin im Krankenhaus  hatte.

FIAN - das FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk - 
 ist eine internationale Menschenrechtsorganisation, die sich dafür einsetzt, dass alle Menschen frei 
von Hunger leben können. Die Organisation unterstützt dabei vor allem Personen und Gruppen, die 
bei Verletzungen ihres Rechts auf Ernährung nicht stark genug sind, ihre Interessen alleine zu 
vertreten: Kleinbauern, Kleinpächter, Landarbeiter, Landlose, von Frauen geführte Familien... Denn 
das Recht auf Nahrung wird durch unfaire Handelsbeziehungen, durch verfehlte Entwicklungs- oder 
Agrarpolitik oder z.B.durch Land Grabbing gefährdet.

Und damit wären wir wieder bei Großkonzernen, über deren üble Machenschaften ich euch HIER und HIER einiges 
zu berichten hatte. Denn beim Land Grabbing * (Landnahme) handelt es sich um einen der Auswüchse der Gier von 
Konzernen wie jenen, die ich in diesen Beiträgen genannt habe. Sie eignen sich mithilfe von Gesetzeslücken gutes Farmland
der Kleinbauern an und bauen dann zu zumeist unfairen und umweltunfreundlichen Bedingungen dort Kakao oder Palmöl 
für "unsere" süßen Riegel, "unsere" Cremes, "unsere" Waschmittel und Tütensuppen an... So können sie ihre Milliarden-
gewinne weiter steigern und beuten gleichzeitig Land und Leuten in wirtschaftlich schwachen Staaten gnadenlos aus. 
(* Für eine gut verständliche Erklärung des Begriffes Land Grabbing klickt auf diesen Link.)




Dagegen kämpft FIAN an
und leistet somit höchst unterstützenswerte Arbeit. Natürlich erwarben wir (und später auch noch
meine Freundin Helga) da einiges von den handgeschöpften und palmölfreien Naturseifen mit dem
FIAN-Logo, vom gehäkelten Weihnachtsschmuck, von der Quittenmarmelade und den veganen
Keksen. (Und beim Punschstand tranken wir den einen oder anderen Punsch und Glühwein für die
 Gute Sache 😋!)


Hier nochmal ein Blick auf den Karitativen Weihnachtsmarkt - und rechts unten haben sich im FIAN-Stand sowohl 
Renate und Peter als auch ihre Tochter Kathi für ein Gruppenfoto aufgestellt.

Die Schottenkirche auf der Freyung bildet einen schönen Hintergrund für den Markt. Und
weil Nova in ihrem Blog Glockentürme "sammelt", habe ich für sie dieses schöne Exemplar
fotografiert.




Ein Stück weiter oben habe ich meine Freundin Helga erwähnt - sie ist eine jener wenigen raren
ehemaligen ArbeitskollegInnen, zu denen ich auch nach meiner Pensionierung noch gerne Kontakt
habe. Da sie in Wien lebt und ich weiß, dass sie die Märkte auf der Freyung gern besucht,
fragte ich sie, ob wir einander nicht beim Karitativen Weihnachtsmarkt treffen wollen. Sie wollte,
und auch ihr Mann Michi war wieder mit von der Partie. Zuerst genehmigten wir uns ein bisserl
Schilcher-Glühwein (sehr empfehlenswert, da nicht zu süß!), dann gönnten wir uns im Akakiko
ein leichtes asiatisches Abendessen, anschließend kehrten wir noch einmal zum Karitativmarkt
zurück, weil ich noch einen Besen von der Blindenwerkstatt kaufen wollte, und dann flanierten
wir ein bisschen über den hübschen Weihnachtsmarkt 💫 am Hof. Gekauft haben wir dort allerdings
 nichts, nur geschaut. 


Die Wiener Innenstadt strahlte bereits weihnachtlich!

Unten könnt ihr noch einen genaueren Blick auf das werfen, was ich unter der Jacke trug. Ich
dachte, wenn man eine Weile auf so einem Adventmarkt herumsteht, kann warme Kleidung nicht
schaden: Den Jacquard-Pullover habe ich euch in diesem Post erstmals vorgestellt.  Ich liebe ihn,
denn er ist herrlich kuschelig und passt zu vielen meiner Kleidungsstücke - so auch zu meinem
orangen Sommerrock aus Thailand, den ich mit Leggings und Stiefletten Herbst-Winter-tauglich
gemacht habe, und zu dem Dreickstuch, das ich 2017 von Ines Meyrose bekam - KLICK.

Ich kriegte am Markt für mein Outfit sogar ein Kompliment von einem unbekannten älteren
Herrn, dem die Buntheit und Farbabstimmung sehr gefiel. Allerdings war mir an diesem milden
 Novembertag mit so vielen Schichten fast zu warm - vielleicht lag es aber nur am Punsch 😜





Neue Besen kehren gut und alte Katzen dösen gern:
Hier seht ihr - neben unseren zumeist in irgendeiner gemütliche Ecke dösenden Katzen - den 
neuen Holzbesen vom Karitativen Weihnachtsmarkt. Er wird in der Blindenwerkstatt aus Rosshaar 
hergestellt und ist angeblich unverwüstlich *: Helga erzählte mir jedenfalls, dass sie ihren Rosshaar-
besen aus eben dieser Werkstätte seit mittlerweile 30 Jahren besitzt und dass er immer noch perfekt
 kehrt. Da wir sowieso einen neuen Besen benötigten, erstanden wir dieses hübsche Exemplar.

(* Man darf ihn nur nicht auf die Haare stellen, sondern sollte ihn umdrehen oder an einen Haken hängen.)


Mäxi: Ertappt beim Kuscheln mit der Matrosenpuppe 😻 Hasendame Svenja (unter dem Kissen) wollte inkognito bleiben 🐰

Drei weitere sonnige November-Outfits:
Als nächstes zeige ich euch noch ein paar Kombinationen, die ich aus meiner aktuellen Capsule
Wardrobe "herausgezaubert" habe. Bei dem bedruckten Shirt von oben habe ich diesmal den
Ausschnitt mit einem schlichten (vor längerer Zeit schon selbstgefärbten) braunen Langarmshirt
"entschärft". Dazu mein gelber selbstgefärbter Rock, ein Leo-Gürtel und die gelbe Jacke von oben.




Abermals die gelbe Jacke, die Cordhose von oben - und dazu diesmal die Tunika, die ihr z.B.
aus meiner Naturfarben-Capsule von 2016 kennt. (Dort kam auch der oben gezeigte Rock noch
 in seiner ursprünglichen Farbe vor.) Ihr seht also, man kann aus auch alten Teilen immer wieder
 neue Styles gestalten.





Hier noch einmal der fröhliche Thailand-Rock, diesmal kombiniert mit dem selbstgefärbten
dunkelbraunen Langarmshirt - und darüber die kastanienbraune Secondhand-Strickweste, die ich
vor rund einem Jahr um 5 Euro beim 48-Tandler erstanden habe.




Zu guter Letzt kommt noch eine Collage, die farblich mit der oberen Kleiderkombi harmoniert:
Den spektakulär-schönen Sonnenaufgang fotografierte ich am 19. November, als ich zu einem
frühen Arzttermin musste. (Sonst sehe ich Sonnenaufgänge seit meiner Pensionierung eher
selten 😉😊) Und den Bio-Karotten-Apfelsaft gab's bei meinem Besuch der Badener  
Gewußt-Wie-Drogerie als Geburtstagsgeschenk.

(Dieser Laden ist neben dem Hofladen in Guntramsdorf quasi mein "Zweit-Dealer" für Bio-
Produkte, und ich gönne mir dort seit einiger Zeit auch alle paar Wochen mal ein veganes
Mittagsmenü, weil es sehr gut schmeckt. Neuerdings haben sie dort auch eine "Unverpackt"-Ecke
 mit regionalen und verpackungsfreien Bio-Produkten - die werde ich demnächst ausprobieren.)
Auch das Mittagessen in der Collage unten war übrigens vegan - die Reste eines
Süßkartoffel-Chilis*, aus dem ich mir eine Suppe gekocht habe.

* Die Süßkartoffeln haben wir im Bio-Hofladen gekauft, aber ich denke, nächstes Jahr werden wir mal selber welche
anzubauen versuchen, denn wir essen sie oft und gern, und selbst mein Fleisch-liebender Mann mag Speisen mit diesen
gesunden Knollen gerne!




Nicht vergessen, ihr könnt im Blog einfach nachhaltig besser leben EiNaB  
weiterhin eure Beiträge rund um Nachhaltigkeit verlinken - sie müssen nicht neu sein.

Auch ich werde diesen Beitrag dort verlinken, denn von unserem Besuch des karitativen Weihnachtsmarktes in 
Wien über die vorgestellten vegetarischen oder veganen Speisen bis hin zu meiner stets neu gemixten Kleidung 
(die zum Großteil aus Öko-Stoffen oder aus zweiter Hand stammt) fällt hier wieder alles unter Nachhaltigkeit im Alltag.


Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,