Posts mit dem Label Advent werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Advent werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 18. Dezember 2021

Advent 2021 bei den Rostrosen

 ✨🕯️❣️ Servus ihr Lieben! ❣️🕯️✨


Ich danke euch herzlich für eure wunderbaren Kommentare zu meinem neuesten Italien-Reiseberichts-Kapitel Ausflug ans Meer und in den Tarotgarten der Niki de Saint Phalle. Ich denke, für die Fortsetzung meiner Italien-Schilderungen werde ich mir ein bisschen Zeit lassen - und mir vielleicht sogar eine kleine Blogpause bis in den Jänner hinein gönnen - mal sehen.

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch jedenfalls erzählen, wie wir die Adventzeit 2021 bisher verbracht haben. Einen Teil unserer "Adventsrituale" habe ich euch bereits in meinem Posting Oma-Freuden 💝👶💕... und was sonst noch im November los war... gezeigt und bei der Blogparade der Ü30-Blogger verlinkt - heute gibt es dazu noch einen kleinen "Nachschlag".


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

Spaziergang mit Streichel-Katze:
Die folgenden Fotos stammen zwar von einem Dezemberspaziergang (am 2.12.), aber unter Adventsrituale fällt das noch nicht. Spaziergänge und Walkingrunden gibt es bei mir ja das ganze Jahr über. Und manchmal gibt es dabei solch süße Begegnungen wie diese hier, die Edi fotografisch festgehalten hat: 

Die verschmuste Mieze kennt uns bereits und holt sich immer wieder gerne ein paar Streicheleinheiten ab.
 
Saure Beeren:
Die folgenden Fotos entstanden beim Walken am 3. Dezember, einem Tag mit prachtvollem blauem Himmel, und der gelbe Senf stand noch in voller Blüte. Die roten Beeren sind Berberitzen (Sauerdorn); von Brigitte habe ich gelernt, dass sie essbar und reich an Vitamin C sind. (Deshalb - und wegen ihres säuerlichen Geschmacks - werden sie auch "Zitronen des Nordens" genannt.) Ich hatte ich sie zuvor sogar schon mal gegessen - nämlich bei Parisay, der iranischen Frau meines Cousins Martin. Im Nahen Osten besitzen Berberitzen nämlich einen hohen Stellenwert und haben seit jeher einen festen Platz auf dem Speiseplan, z.B. als würzende Zutat für Reisgerichte, in Fleischspeisen oder Salaten. Auch bei uns gibt es sie mittlerweile in Bioläden getrocknet zu kaufen. 
 
Bei einem Ausflug mit Brigitte und Peter im November haben wir einige der Beeren geerntet und daheim getrocknet. Einige davon habe ich schon mal ins Couscous gegeben. Als Zutat zu Tee sind sie ebenfalls gut geeignet. Ob die Pilze, die ich an diesem Tag fotografiert habe, ebenfalls genießbar sind, weiß ich leider nicht...

Weihnachtskeks-Backstube:
 
 Adventsrituale ü30Blogger & Friends Bloggeraktion im November 2021
 
 
Edis absolute Lieblings-Kekse sind Vanillekipferl, und weil wir schon mal so schön am Backen waren, haben wir in Lauf der Dezembertage auch noch Kokosbusserl, Linzeraugen und Amerikanische Eggnog Snickerdoodle Cookies gebacken! (Letztere einfach weil ich den Namen so süß fand! Das ursprüngliche Rezept für die Eggnog Snickerdoodle Cookies hatte ich aus einem US-Blog - aber Hilfe, ich weiß nicht mehr aus welchem - könnt ihr mir einen Tipp geben? )
 
Der Duft, der nach dem Backen durchs Haus zieht, ist einfach durch nichts zu ersetzen - das ist Weihnachtsduft pur! Teilweise werden die Leckereien natürlich verschenkt, damit nicht alle Kalorien ausschließlich auf unseren Hüften landen 😉😋...

Spaziergang mit Vogel-Beobachtungen:
Am 8. Dezember unternahmen Herr Rostrose und ich abermals einen Spaziergang bei den Senffeldern. Diesmal hatte ich nicht nur das Handy mit, sondern meine Nikon, und damit gelang es mir, ein paar der Vögel, die wir unterwegs sahen, fotografisch einzufangen. Die Kohlmeisen waren jedenfalls ganz und gar nicht kamerascheu. Der Greifvogel war allerdings doch eine Spur zu weit weg für eine genauere Bestimmung und bessere Fotos - ich tippe aber auf Mäusebussard. In der übernächsten Collage seht ihr auch noch einen Buchfinken, der jedoch durchs Geäst nur schwierig zu fotografieren war. Bei einem Spielplatz übte ich außerdem zu balancieren 😊.

ABC - die Katze lief im Schnee 😺 (mal wieder):
Kaum zu glauben, wie sich die Landschaft nur einen Tag später verändert hatte! Denn in der Nacht auf den 9. Dezember fing es bei uns zu schneien an - und im Gegensatz zu den ersten Schneefällen dieses Jahres am 26. und 28. November war es diesmal richtig VIEL Schnee ⛄, und der blieb auch für ein paar Tage liegen. 

Unsere Nina brauchte zwar mehrere Anläufe, bis sie sich entscheiden konnte, ob sie tatsächlich zu den Nachbarn wandern will, aber letztendlich stapfte sie tapfer nach drüben. Damit sie sich den Weg nicht umsonst macht oder in der Kälte umherirren muss, schrieben wir ihnen eine Nachricht : "Nina ist auf dem Weg zu euch" und bekamen kurz darauf die Antwort: "Juhu geschafft 😸".

 

Den blauen Himmel gab's dann erst am nächsten Tag 🌞.
 
Neue Mütze, selbstgemacht: 
Nachdem es mit dem Häkeln der Grannydecken so gut geklappt hatte, machte ich mich während des letzten Lockdowns an ein neues Handarbeitsprojekt. Ich wollte schon lange eine Mütze im "richtigen" Grünton für mich anfertigen - also in jenem gelbstichigen Grün, das ich so liebe. Deshalb habe ich mir bereits vor etwa drei Jahren das Buch Mützenzauber - häkeln gekauft. Das Projekt scheiterte ursprünglich daran, dass die im Vorfeld gekaufte Wolle viel zu dünn für die im Buch vorgestellten Modelle war und ich nirgendwo eine dicke Wolle im gewünschte Grünton fand.

Nachdem man im Lockdown ohnehin in keinem Laden Wolle kaufen konnte, begann ich im Internet zu suchen, Edi half mir dabei - und wurde fündig (Wolle: Schachenmayr - Boston apfelgrün). Und somit konnte ich mir endlich ein Hauberl häkeln. Ich habe dazu die Anleitung für die Mütze "Nell" verwendet, sie allerdings ein wenig an mein Bedürfnis angepasst, ausreichend Platz für meinen Pferdeschwanz zu schaffen. Als Verzierung verwendete ich zwei 60er-Jahre-Knöpfe von meiner Mutter.


Too good to go:
So warm verpackt zogen wir los, um uns unser nächstes Too-good-to-go-Überraschungspaket um € 4,90 zu holen. (In meinem vorvorigen Posting habe ich euch mehr über diese wertvolle Initiative erzählt, die es inzwischen in vielen Ländern gibt.) Und wieder konnten wir tolle Lebensmittel davor retten, im Müll zu landen: Brot und Fisch haben wir eingefroren, die anderen Speisen haben wir im Lauf der nächsten Tage vernascht - das meiste hält ja noch mehrere Tage lang, nur die Sandwiches mussten noch am selben Tag gegessen werden (und wurden somit unser Abendbrot), die wären wohl tags darauf schon recht matschig gewesen.

Die "Frikadellen", die ihr in der Collage ebenfalls seht, haben noch etwas mit dem vorangegangenen Lebensmittel-Rettungspaket zu tun. Denn das waren die fleischlosen Fleischlaberl (Buletten) aus Brot, Zwiebel und Gewürzen, über die ich euch neulich erzählt habe - das Rezept stammt aus dem Gratis-Remix-Kochbuch (wir haben zusätzlich noch kräftig Knoblauch, Senf und Majoran dazugegeben). Wir fanden die Laberl beide sehr gut!


Kleiner Ausflug und neuer DIY-Schal zur neuen DIY-Mütze:
Nachdem das Do-it-Yourself mit der Mütze so gut geklappt hat und ich noch dicke apfelgrüne Wolle übrig hatte, kaufte ich nach dem Lockdown im Lagerhaus zwei weitere Boston-Wollen - die eine in Petrol, die andere in Taupe - und häkelte den Schal "Peaches II" (ein offener Loop mit Bindeband, ebenfalls nach einer Anleitung im Mützenzauber-Buch). Und weil dann immer noch Wolle übrig war,  begann ich noch eine weitere Mütze zu häkeln 😁, aber die zeige ich euch ein andermal. Kurz, mich hat das Häkelfieber ziemlich erwischt - Edi meint, ich wäre jetzt eine richtig Woll-lüstige Frau 😜

Die neuen warmen Wollsachen kamen gerade recht zu einem Treffen mit Brigitte und Peter. Die beiden waren während des Lockdowns auf Kur (nicht lustig, mit Mund-Nasenschutz Gesundheitsgymnastik zu machen...), aber jetzt sind sie wieder da, und das mussten wir natürlich vor Weihnachten nochmal nützen. Also unternahmen wir einen gemeinsamen Spaziergang in der Wohngegend der beiden, vorbei an vielen Gärten mit Weihnachtsschmuck, an neuen Wohnsiedlungen, die aus dem Boden sprießen, wo einst Glashäuser und Felder waren, an Schlehensträuchern und an einem witzigen Feuerwehrspielplatz.

Als frischgebackene Oma muss ich natürlich für Spielplatzbesuche trainieren, damit ich fit bin, wenn Klein-Jamie in ein paar Jahren groß genug dafür ist - also eilte ich den hölzernen Feuerwehrleuten zu Hilfe - und einen Ritt auf dem feuerspeienden Drachen legten Brigitte und ich auch ein!

 

Unter der Steppjacke:
Für den Fall, dass euch interessiert, was ich unter der roten Steppjacke  trug, kommt hier als kleines Zwischenspiel eine Outfit-Collage: Natürlich ist auch hier wieder (wie schon weiter oben) alles Schrank-geshoppt.


Vogelbeobachtung am Schotterteich:
Aber der Spaziergang mit unseren Freunden war noch nicht zu Ende. Wir kamen auch noch an einem Schotterteich vorbei, der in den Sommermonaten ein Badeteich für die Anwohner ist - und außerdem Lebensraum für manche Wildvögel - wie z.B. Blässhühner, Rallen, Möwen, Stockenten, Gänse und Cormorane. Hier gab es einiges für uns zu beobachten:

 

Nach dem Spaziergang waren wir von den beiden noch zu einem Carcassonne-Spielenachmittag und zum Abendessen eingeladen - und auch, wenn wir im Lockdown nicht das Gefühl hatten, dass uns sehr viel abgeht (außer vielleicht das eine oder andere Enkel-Treffen), war es doch ein sehr schönes Gefühl, mal wieder einige Stunden in der Gesellschaft von Freunden zu verbringen. 
 
Die Weihnachtsmann-Mütze, die ich auf dem unteren Foto trage, war ein Geschenk von Brigitte. Weiter unten seht ihr dann, wie sie meiner Schaufensterpuppe Amanda steht:


Ein nostalgisches Schild und ein sehr altes Tor:
Mir ist aufgefallen, dass ich in diesem Posting bisher kein Schild für Artis nächsten Schilderwald und kein Tor für Novas T in die Neue Woche habe. Das geht gar nicht! 
 
Doch in meinem Archiv gibt es jede Menge Fotos aus diesem Jahr, die ich bisher in keinem Posting untergebracht habe. Die beiden folgenden stammen von einem Ausflug am 17. Juni nach Feistritz. Von diesem Tag habe ich euch nur einige wenige Aufnahmen in meinem Juni-Rückblick gezeigt, ein paar andere blieben auf der Strecke. So zum Beispiel das Tor zur Burg Feistritz, das ihr unten rechts seht. Und dieses Schild unten links, bei dem es um das wichtige Thema "richtiges Verhalten in der Natur" geht: Aufgrund seines rührend altmodischen Textes zauberte es mir ein Lächeln ins Gesicht: 
 
"Seid ruhig - lärmt nicht - auch nicht mit Rundfunkgeräten und Plattenspielern." Nun, ich denke, die wenigsten Leute gehen heute noch mit derartigen Gerätschaften in die Natur, aber Smartphones oder Bluetooth-Brüllboxen gab es wohl noch nicht, als dieses Schild angebracht wurde. Auch hübsch: "Achtet Bauernfleiß und die Mühen des Forstmannes." Mir kommt vor, der Text stammt noch aus den 1960ern, doch das Thema ist aktueller denn je...


Zurück in die Gegenwart:
Hier seht ihr nun Amanda mit der Weihnachtsmann-Mütze. Ich finde, sie steht ihr um einiges besser als mir. Zur Feier der Weihnachtszeit habe ich sie in Rot eingekleidet - mit meinem roten Sommerkleid und einem roten Strickcardigan. So passt sie auch gut zu den roten Windlichtern.

 

Ja, ihr Lieben, und mit dieser Collage verabschiede ich mich für heute bei euch - in jedem Fall bis nach Weihnachten, möglicherweise auch bis zum nächsten Jahr. 

Ich wünsche euch allen eine wundervolle Weihnachtszeit, Lichterglanz, Gemütlichkeit, wenn möglich auch Zeit mit euren Liebsten oder eine ruhige, genussvolle Zeit für euch selbst. Macht es euch schön, seid von liebevollen Gedanken erfüllt und gebt sie weiter - die Welt braucht das. (Und für alle, die der Welt noch etwas zusätzliches Gutes tun wollen, habe ich im PS eine wichtige Petition zur Rettung des Amazonas-Regenwaldes.)

🎄🎅🏻 🌟 🎅🏻🎄

❣️🕯️✨ Frohes Fest und kuschelige Tage! 🕯️❣️

🕯️  T  r  a  u  d  e  🕯️




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 

 

PS:
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist eine einzige Katastrophe für die Umwelt. Er hat grünes Licht für illegalen Bergbau und Abholzung auf indigenem Land gegeben, Umweltbestimmungen sabotiert, und nun ist die Zerstörung des Amazonasgebiets in einem Jahr um mehr als 20 % gestiegen - ein Verlust, der 3.000 Fußballfeldern pro Tag entspricht!

Bild von HIER

Er glaubt, dass er damit durchkommt - aber es gibt eine Möglichkeit, ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Eine Gruppe engagierter Anwälte will den Internationalen Strafgerichtshof dazu bringen, Bolsonaro wegen seiner mutmaßlichen Angriffe auf den Amazonas und dessen Beschützer zu verfolgen. Ob es dazu kommt, hängt von der Entscheidung des neuen Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, ab.
 
Der Chefankläger weiß, dass eine Ermittlung wie diese den Lauf der Geschichte beeinflussen und uns einer neuen Ära für den Umweltschutz näher bringen könnte - und sie liegt jetzt auf seinem Schreibtisch! Geben wir ihm den Mut, jetzt zu handeln! Es gibt bereits fast eine Million Stimmen der öffentlichen Unterstützung aus allen Teilen der Welt - aber ich denke, da geht noch mehr! Schließlich geht der Regenwald uns ALLE an. Hier geht es zu der Petiton von Avaaz: KLICK
 

Montag, 6. Dezember 2021

Oma-Freuden 💝👶💕... und was sonst noch im November los war...


Servus, ihr Lieben!


Im Update zu DIESEM Blogbeitrag konne ich euch froh verkünden, dass ich am 20. November Großmutter geworden bin 👵🏻👶. In meinem vorigen Blogbeitrag kündigte ich an, dass ich ich euch schon über die erste Begegnung mit unserem Enkelkind erzählen kann 😍. Herzlichen Dank an alle, die mir die Daumen gehalten haben, dass es bald klappt 💕!!!
 
Ich vermute, dass viele von euch in erster Linie daran interessiert sind, Fotos von diesem Ereignis zu sehen - deshalb zäume ich heute das sprichwörtliche Pferd beim Schwanz auf und fange mit meinen Novemberschilderungen beim 29.11. an.
 
 
[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.

 

Oma wirft sich in Schale:
Zunächst bekommt ihr mein Outfit dieses denkwürdigen Tages zu sehen. Es war bitterkalt draußen, also mussten mehrere Schichten her. Aber frau will ja nicht wie eine uralte Oma aussehen, also kamen frische Farben zum Einsatz. Dass ich die Kombination von fruchtigem Grün und Türkistönen liebe, wisst ihr spätestens seit meiner Capsule-Wardrobe für die Ostsee-Reise im Jahr 2019

In meinem Schrank gibt es jetzt ein "neues" türkisfarbiges Kleidungsstück: Könnt ihr euch noch an mein schwarz-weiß geringeltes "C'est la vie"-Shirt (auch bekannt als Sellerie-Leiberl) erinnern? Das habe ich leider bei einem mißglückten Waschgang zartrosa verfärbt (die berühmte rote Socke, ihr wisst schon). Ich wollte aber kein zartrosa Shirt, deshalb kaufte ich mal wieder Simplicol-Farbe zum Wäschefärben in der Maschine - diesmal im Farbton Petrol. Damit mir das Shirt nicht zu dunkel gerät, färbte ich zusätzlich ein paar Wäschestücke mehr als in der Waschanleitung angebgeben (eine "nicht mehr ganz weiße" Hose und vier zartrosa 😉 Handtücher). Auf diese Weise erreichte ich diesen Türkiston.

Und um dieses Shirt herum kreierte ich nun also das Outfit, das ihr unten seht: Die Hose ist aus Bio-Baumwoll-Samt, die Strickjacke ist Secondhand (sie stammt vom Henry-Laden des Roten Kreuzes), der Pullover ist aus einem herrlich weichen und warmen Kaschmir-Seide-Gemisch - alles schon seit ein paar Jahren bei mir und auch schon mehrmals im Blog gezeigt, aber noch nie so:

Bei unserem Spaziergang in der Kälte kam dann noch die übliche goldgelbe Steppjacke darüber.
 

Oma grübelt:
Wie die meisten von euch wissen, befinden wir uns in Österreich mitten im vierten Lockdown. Der Gedanke machte mich fix und fertig: Würden wir uns strengstens an alle Regeln halten, dürften wir unser erstes Enkelkind erst sehen, wenn es drei oder vier Wochen alt ist - oder vielleicht auch erst später, falls der Lockdown verlängert wird. Ich denke, die meisten unter euch werden verstehen, dass das schlichtweg nicht machbar ist. Aber einfach so die Regeln brechen wollten wir auch nicht... 
 
Oma strahlt: 
Also war Kreativität gefragt: Man darf spazieren gehen und man darf familiäre Hilfestellung leisten. Das haben wir kombiniert (und sicherheitshalber trotz unserer Impfungen einen Covid-Test gemacht), um die junge Familie sehen zu können. Wir hielten außerdem Abstand - aber das Baby durfte ich dann trotzdem auf den Arm nehmen. Es war sehr schön und berührend, erstmals Bekanntschaft mit dem kleinen Jamie *) machen zu können - und ich hoffe, wir können es bald wiederholen.

Wie ich schon geschrieben habe, wollen die jungen Eltern nicht, dass Bilder ihres Kindes im Internet oder auf WhatsApp gezeigt werden, bei denen man sein (sehr süßes 😍) Gesicht sehen kann. Das respektiere ich. Trotzdem wollte ich euch zeigen, dass die von mir gehäkelte Decke beim ersten Spaziergang gleich zum Einsatz kam - also kriegte der warm eingehüllte kleine Jamie von mir kurzerhand ein anderes Gesicht aufgesetzt 😉😊 

*) Der Name Jamie hat übrigens nichts mit Jamie Oliver oder Jamie Frazer (von der TV-Serie Outlander) zu tun: JAna und MIchaEl haben Buchstaben aus ihrem Namen zusammengesetzt 😉

 
Auch von einem anderen "Baby" kann ich euch Fotos bieten - nämlich von der kleinen Findelkatze Nala, die inzwischen schon recht groß geworden ist. Die beiden anderen Katzen von Jana und Michi waren an diesem Tag etwas kamerascheu. Dem kleinen Jamie gegenüber empfinden alle Katzen eine gewisse Neugierde, allerdings halten sie sich (noch) lieber auf Abstand.
 
Bei unserer Heimfahrt sahen wir einen wunderschönen Sonnenuntergangs-Himmel.
 
Noch etwas kann ich euch zeigen: Dieser entzückende Anzug war ein Geschenk unserer lieben Nachbarn an Jamie. Nachbarin Jasmine bat eine Freundin, die sehr gut stricken kann, für unser Enkelkind einen Anzug in schwarz-weiß anzufertigen (also in "neutralen Farben", da noch niemand wusste, ob es ein Bub oder ein Mädchen wird). Auf dem Bauch trägt der Pulli nun - passend zum Black-and-white-Look - ein Zebra, auf dem Rücken zwei weiße Kätzchen auf schwarzem Grund, weil alle Beteiligten Katzenliebhaber sind 😊😻.
 
 

Schwarze Katze auf weißem Grund:
Unser altes Mädchen Nina machte es umgekehrt. Als es in Rostrosenhausen am 26.11. schneite ⛄, wanderte eine schwarze Katze durch den weißen Schnee zu unseren Nachbarn. (Ja, zu ebendiesen Nachbarn, von denen der Strickanzug stammt 😊.) Am 27.11. regnete es, und fast der gesamte Schnee vom Vortag schmolz wieder weg. Am 28.11. schneite es abermals, also musste sich Nina erneut kalte Pfötchen holen. Aber auch dieser Schnee ist mittlerweile fortgeschmolzen.

 
Grauer Himmel, weiße Ziegen, schräges Schild 😁:
Schon an den oberen Fotos habt ihr gesehen, dass es bei uns auch nicht immer nur Sonnenschein und blauen Himmel gibt (wie es manchmal bei meinen Posts den Eindruck hat). Leider konnte ich mit dem Smartphone aus dem Auto die Schönheit des Wolkenspiels nicht wirklich festhalten: Besonders am unten "Himmelsrand" zeigten sich interessant geformte Wolken und teilweise blauer Himmel. --- Das schräge 30er-Zonen-Schild begegnete uns bei einem Spaziergang, die neugierigen weißen Ziegen bei einer Fahrt zu unserem Hofladen.
 
 
Blauer Himmel und noch eine Ziege:
Beim Walken am 23.11. zeigte sich der Himmel über Rostrosenhausen von seiner freundlichen Seite - und es bot sich mir noch ein weiterer herzerfrischender Anblick: Mir kam ein Mann entgegen, der sein Fahrrad schob, und neben ihm her lief - kein Hund, sondern eine Ziege namens Melli
 
Ich fragte den Mann lachend, ob die Ziege ihm gehört, und erfuhr so die ganze Geschichte: Die Ziege gehörte eigentlich einem benachbarten Bauern; sie war von ihrer Mutter verstoßen worden, und so kümmerten sich der Rentner und seine Frau ein wenig um die Kleine. Und seither sprang die Ziege immer los, wenn sie ihn hörte, begleitete ihn und kam auch in den Garten zu Besuch. Der Mann zeigte mir Handy-Fotos, wo die Ziege Melli mit ihm oder seiner Frau gemeinsam auf dem Liegestuhl liegt und mit ihnen kuschelt 😍 Nach unserem Gespräch schwang sich der Mann auf sein Fahrrad und Melli trippelte neben ihm her. Später sah ich die beiden dann gemeinsam auf einer Bank sitzen, und die Ziege bekam Leckerlis 😊
 

 
Freundinnen-Besuch:
Am 21.11. bekamen wir Besuch von zwei Freundinnen (Mutter und Tochter) und machten uns noch einen gemütlichen gemeinsamen Nachmittag und Abend vor dem "Lockdown für alle". Mein Outfit dazu ist abermals schrank-geshoppt und neu zusammengestellt aus lauter Kleidungsstücken, die schon ein paar Jahre lang bei mir sind. Das braun-bunte Minikleid, das ich immer als Tunika trage, besitze ich seit mindestens 10 Jahren und mag es immer noch gerne.
 
 
Neuer Boden im Vorhaus:
Schon lange war eine Renovierung des Vorhaus-Bodens fällig. Im Vorjahr erzählte ich euch in meinem Blogbeitrag EIN Garten - VIELE Projekte unter anderem, dass wir auf unserer Terasse einen ganz speziellen Bodenbelag verlegt haben. (Ich wurde jetzt recht wehmütig beim Betrachten dieses Postings vom Mai 2020, denn da war unser lieber Kater Maxwell noch munter mit dabei, und unsere inzwischen blinde Katze Nina konnte noch sehen... So ändern sich die Zeiten...) 
 
Zurück zum Boden: Es handelt sich dabei um ein geniales System der Firma Warco: Witterungsbeständige, robuste und schalldämmende Terrassenplatten aus Gummigranulat, welches aus recycelten Autoreifen hergestellt wird. (Und wie ihr wisst, bin ich immer für sinnvolles Recycling zu haben!)
 

 
Da wir mit den Platten auf unserer Terrasse sehr zufrieden sind, beschlossen wir, auch in unserem Vorhaus und auf dem Weg dorthin solche Platten zu verlegen. Diesmal entschieden wir uns für melierte Platten, weil Schmutz darauf weniger gut auffällt als auf den einfärbigen. Das Verlegen war hier mit etwas mehr Aufwand verbunden, da der Bereich schmal und verwinkelt ist und wir die Platten auch für die Stufen passend zuschneiden mussten. Dabei haben wir aber offenbar sparender (mit weniger Verschnitt) gearbeitet, als die Firma berechnet hat - uns blieben noch etwa 3 Quadratmeter (12 Platten) über. (Ist aber auch kein großes Problem, die werden wir für unser nächstes Projekt im Gemüsegarten nützen.)

Nicht nur wir finden, dass unser Vorhaus durch den neuen Bodenbelag gewonnen hat. Einige Besucher und auch der Briefträger haben positiv vermerkt, wie angenehm man auf den Gummiplatten geht. Und von der Optik her wirkt der Belag wie ein Terrazzoboden.

 
Die Blumenkästen, die das Kellerfenstergitter kaschieren sollen, habe ich mit Violen und Zierkohl bepflanzt (und außerdem mit Chrysanthemen, die aber in diesem Jahr leider sehr schnell verblüht sind). Ein paar der Pelargonien vom Sommer blühten auch noch und  durften daher im Blumenkasten bleiben. Die panaschierten Rosen im Vorgarten halten sich ebenfalls gut - sie blühen auch jetzt im Dezember noch und bilden nach wie vor Knospen.
 

 
Noch eine Decke:
In meinem Blogbeitrag Baby-Vorfreude und Herbst-Genuss erzählte ich euch stolz, dass meine Babydecke rechtzeitig vor der Geburt meines Enkelkindes fertig geworden ist. Da ich die Grannies ursprünglich für eine größere Decke gehäkelt hatte, waren noch viele weitere dieser Häkelfleckerl übrig. Ich war noch im Häkel-Schwung, also beschloss ich, daraus eine Erwachsenen-Decke anzufertigen.
 
Um eine ausreichend große Decke zustande zu bringen, musste ich die Grannies allerdings mit ein paar Stäbchenreihen vergrößern - und zwar vorzugsweise mit Farben die nicht nach Babydecke aussehen. Ich verwendete dafür verschiedene Wollreste und auch ein paar neu gekaufte Garne in unterschiedlichen Fadenstärken, also musste ich manchmal halbe und manchmal ganze Stäbchen häkeln, um die einzelnen Grannies ungefähr gleich groß zu bekommen. Die Unregelmäßigkeiten, die dadurch entstehen, kann man als reizvoll oder als stümperhaft betrachten - ich bevorzuge ersteres 😉. Mittlerweile habe ich die Grannies miteinander verbunden und muss nur noch einen Rand für die Decke häkeln - ich zeige sie euch in ihrer "ganzen Pracht", sobald sie fertig ist 😊.
 

 
Walkingrunde:
Als nächstes habe ich euch ein paar Bilder vom Walken an einem besonders schönen Herbsttag mitgebracht - dem 20. November. Wenige Stunden zuvor habe ich erfahren, dass meine Tochter einen gesunden Buben zur Welt gebracht hat.

In den zerfransten Wolken sah ich unter anderem einen feuerspeienden Drachen. Und was seht ihr?
 
Einkaufs-Outfit:
Hier seht ihr abermals die Tunika von oben - so habe ich sie kombiniert, als wir zum Einkaufen gingen. Muss ich noch dazuschreiben, dass alles schrankgeshoppt ist?
 
 
 
Werdet Lebensmittel-Retter:
Apropos Einkaufen - träumt ihr so wie ich von einem Planeten ohne Lebensmittelverschwendung? Diese stellt nämlich ein riesiges Problem dar: Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel insgesamt verschwendet. In Österreich entstehen jedes Jahr 1 Million Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle. Ein Drittel aller produzierten Lebensmittel geht vom Feld auf den Teller verloren. Gleichzeitig hungern bis zu 811 Millionen Menschen. Die Herstellung von Lebensmitteln ist außerdem energieintensiv und es entstehen erhebliche Mengen an Treibhausgasen. Und sie nimmt viel Fläche in Anspruch, die der Natur dann nicht mehr zur Verfügung steht. Wäre Lebensmittelverschwendung ein Land, wäre es der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen, direkt nach den USA und China. Mehr darüber HIER und HIER.
 
Mit der App Too Good To Go kann jeder von uns einen Beitrag gegen Lebensmittel-Verschwendung leisten - einfach herunterladen, anmelden und köstliches, zu viel produziertes Essen retten. Was euch erwartet, ist immer eine Überraschung zu einem tollem Preis!
 
Nachdem seit Anfang November auch ein Supermarkt in unserer Wohnnähe To Good To Go-Pakete anbietet, haben wir uns schon dreimal solch ein "Überraschungspackerl" á 4,90 Euro geholt. (Die gibt es jeweils kurz vor Ladenschluss zu einer fest bestimmten Uhrzeit. Wir waren noch nie vom Inhalt enttäuscht. Die Waren sind immer ungefähr das Dreifache wert und nichts davon ist "vergammelt". Man sollte halt möglichst alles bald essen oder - wenn möglich - einfrieren / haltbar machen.
 
Im ersten Paket waren:
4 Stück Hühneroberkeulen
1 Beutel Vogerlsalat (= Feldsalat)
4 Becher Actimel Joghurt
1 Beutel geschnittenes Mischgemüse
2 Blätterteigtaschen mit Beerenmarmelade
 
Wir aßen die Blätterteigtaschen am nächsten Tag zum Frühstück, mittags brieten wir die Hühnerkeulen, dazu gab es Reis mit Erbsen und den Salat. An zwei Abenden hintereinander gab es für jeden von uns einen der Joghurtbecher. Das Mischgemüse haben wir eingefroren, daraus bereiteten wir an einem anderen Tag eine Suppe mit Würstchen zu. Damals habe ich davon aber noch nichts fotografiert.


Im zweiten Paket waren:
4 Croissants
1 Zitronenkuchen
400 Gramm faschiertes Rindfleisch (= Rinderhack)
1 Beutel Bio-Blattsalatmischung
1 Fertigblätterteig
1 Becher Schokopudding

Die Croissants gab's zum Frühstück, aus dem Blätterteig und dem gut gewürzten, angebratenen Hack bereiteten wir einen Fleischstrudel; dazu gab's den Mischsalat aus dem Paket. Den Schokopudding durfte ich allein essen, Edi ist nicht so der Fan davon. Den Zitronenkuchen haben wir eingefroren aufbewahrt, den gab's als unsere Freundinnen (Mutter und Tochter) zu Besuch kamen.
 
Im dritten Paket waren:
1 Wecken Bio-Sonnenblumenbrot
1 Beutel Tiroler Schlutzkrapfen (= eine Art Ravioli mit Kräuter-Käsefüllung) 
1 Becher Kichererbsensalat
1 Beutel Cremesuppe mit Waldpilzen
1 Packung Maishendlfilets (375 Gramm)
 
Die Schlutzkrapfen gabs mit gebräunter Butter und dem Kichererbsensalat zum Abendessen. Die Hälfte des Brotes gab's zum Frühstück. Die andere Hälfte haben wir klein geschnitten und machten daraus am nächsten Tag fleischlose Fleischlaberl (Buletten) - frei nach einem Rezept aus dem unten verlinkten Remix-Kochbuch. Sogar Edi, der ein echter Fleischtiger ist, fand die Laberl sehr gut. (Dazu gab's Letscho.) Die Hühnerfilets gab's zu Mittag mit ein paar Knödelresten vom Vortag "vergröstelt" (also knusprig angebraten). Die Suppe ist noch eine Weile haltbar und offenbar aus einem Sortimentswechsel übrig geblieben, die gibt's irgendwann an einem kalten Wintertag.
 
  
 
Es geht hier übrigens nicht darum, ob man Dinge wie einen Zitronenkuchen oder vorgeschnittenen Salat normalerweise kaufen würde: All diese Lebensmittel wären am Ende des Tages vom Supermarkt weggeschmissen worden! Und wir hatten nicht nur mehrere leckere Mahlzeiten zum Minipreis, sondern auch Spaß daran: Denn es ist jedesmal ein spannender und ein kreativer Akt, das Paket zu öffnen und zu überlegen, wie man den Inhalt anlegen könnte. Der persönliche Speiseplan wird dadurch in jedem Fall bereichert. Hinzu kommt das gute Gefühl, dass man Lebensmittel vor dem Wegwerfen gerettet hat. Ich kann's euch also wirklich empfehlen, die App herunterzuladen - gibt es in vielen Ländern!
 
Hier der Link für Österreich: https://toogoodtogo.at/de-at/
Hier der Link für Deutschland: https://toogoodtogo.de/de
Hier der Link für die Schweiz: https://toogoodtogo.ch/de-ch
 
(Alle anderen möchte ich bitten, selbst im Internet nach Too good to go oder anderen Lebensmittelretter-Programmen zu suchen.)
 
Und hier könnt ihr das Remix-Kochbuch mit tollen Resteverwertungs-Ideen gratis herunterladen: https://toogoodtogo.at/de-at/download/remix-ebook-2021
 
Geburtstags-Treffen:
Am 14. November gab's mal wieder ein kleines, nettes Familientreffen, denn Opa Georg wurde 90 - und ich bin fast auf den Tag genau um 30 Jahre jünger... Das war mein Outfit dieses Tages:
 
 
Spiegelungen und Adventrituale:
Damit bin ich mit meinen November-Schilderungen schon beinahe am Ende angekommen (oder am Anfang, da ich diesmal ja in umgekehrter Reihenfolge unterwegs war? 😉) Alles, was vor der  kleinen Geburtstagsfeier stattfand, habe ich euch schon in meinem Blogbeitrag Baby-Vorfreude und Herbst-Genuss geschildert.  

Aber weil ich ein Linkup entdeckt habe, in dem es um Spiegelungen geht und ich bei einer Walking-Tour Anfang Dezember schöne Himmels- und Bäume-Spiegelungen in einem nahe gelegenen Fluss fotografiert habe, bekommt ihr noch diese Collage hier zu sehen: (Leider sind es nur Handyfotos, ich hoffe, sie genügen trotzdem.)

Verlinkt bei https://famillini.de/projekte/spiegelungen/fotoprojekt-spiegelungen-dezember-2021/

Die Ü30-Blogger haben auch wieder ein Blogparade laufen - diesmal wollen sie mehr über unsere Adventrituale wissen. 

 Adventsrituale ü30Blogger & Friends Bloggeraktion im November 2021

Aus diesem Grund zeige ich euch meine Adventgirlanden, die alle Jahre wieder den Vorgarten schmücken. Die eine Girlande hängt über der Haustür, die andere rankt sich den Zaun entlang. Natürlich gibt es auch drinnen im Haus weihnachtliche Deko - allerdings (und auch das ist fast schon eine "Tradition" bei mir) bin ich noch nicht fertig mit dekorieren. Der erste Advent ist immer so plötzlich da: Deshalb kommen bei mir bis Weihnachten immer wieder neue Dekogegenstände hinzu - und mit der Menge an Weihnachstschmuck klettert bei mir auch allmählich die Weihnachtsstimmung nach oben... 

Weihnachtlichen Lichterglanz können wir ebenfalls! 😊🕯️

 

Doch seit heuer gibt es auch eine neue "Tradition" - denn bei Sunny habe ich den "24-gute-Taten-Adventskalender" entdeckt - und der wird bei uns ab sofort auch in Zukunft Freude in die Welt bringen dürfen. Kostet 24 Euro, also einen Euro für jede gute Tat, und macht viel mehr Sinn und Freude als ein Kalender mit (Palmöl-Kakaobauern-Ausbeuter-)Schokolade. Wir haben je einen für uns und für Janas kleine Familie bestellt, gibt's auch als App fürs Handy. Mehr darüber hier: https://www.24-gute-taten.de/adventskalender-2021

Nun wünsche ich euch noch eine wunderbare Zeit voller Licht und mit vielen liebevollen Gedanken sowie einen schönen Nikolaustag 🎅🏻!

🕯️✨🍎

Herzliche Advent- und Dezember-Grüße

🕯️  T  r  a  u  d  e  🕯️




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 

 

 

Samstag, 5. Dezember 2020

Unser November - von Himmelblau bis Feurig-Orange

Servus Ihr Lieben!

 

Vielen Dank für all eure Kommentare zum ersten Teil meines Hallstatt-Berichtes: Ja, das ist wirklich ein außerordentlich hübscher Ort, und ich werde euch demnächst noch mehr von der sehenswerten Gegend zeigen. Aber heute geht's mit meinen  November-Schilderungen weiter. 

Über unsere erste Novemberhälfte habe ich euch HIER erzählt, und obwohl ab 17.11. bei uns ein verschärfter Lockdown in Kraft trat, waren wir auch in der zweiten Hälfte keineswegs inaktiv. Wir ließen uns vom blauen Himmel gern nach draußen locken - doch auch die Gemütlichkeit kam nicht zu kurz, es gab kuschelige Stunden, orange schimmerndes Kerzenlicht und knisterndes Ofenholz. 

Spätestens seit dem tollen Colour-Energy-Beitrag von Maren wissen wir alle, dass die Komplementärfarben Blau und Orange einander perfekt ergänzen. Und so sorgten wir - trotzdem nicht immer alles "eitel Wonne" war - für so viel Harmonie wie möglich in unserem Leben.

 

[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

Telefonieren und Walken:

Vom 17. November gibt es keine Fotos - doch es gab ein langes Telefonat mit meiner Freundin Judith, die uns ursprünglich an diesem Tag besuchen wollte. Es gibt viele Möglichkeiten, um das Beste aus der aktuellen Situation zu machen, unter anderem auch, eine kleine Ewigkeit am Handy miteinander über Gott und die Welt zu plaudern. 

Und wenn sich der Novemberhimmel so zeigt wie am 18. und am 21.11. ist das ein Aufruf: "Nichts wie raus!" Also habe ich an beiden Tagen meine Walkingstöcke geschnappt und bin dem Aufruf gefolgt:

Ninas neue Rituale:

Am Morgen des 21. November sah es noch gar nicht so verlockend aus - da gab es leichten Raureif in unserem Garten und es war entsprechend kalt. Unsere liebe alte Nina ließ sich weder dadurch noch durch ihre Blindheit davon abhalten, zu unseren Nachbarn zu gehen. Es ist inzwischen zu ihrem täglichen Ritual geworden. Manchmal kuscheln wir morgens im Bett oder beim Frühstück miteinander, aber spätestens am Vormittag bricht sie auf, um ihre Freunde Jasmine und Robert zu besuchen. Sie geht sehr vorsichtig, aber sie findet den Weg. Wenn die beiden keine Zeit für sie haben, kehrt sie zu uns zurück und versucht es etwas später wieder.

 

Als für uns offensichtlich wurde, dass Nina erblindet ist, haben wir gemeinsam mit unseren Nachbarn nach Wegen gesucht, um diese Besuche für Nina so sicher wie möglich zu machen. Ich schreibe jetzt meist eine Nachricht via WhatsApp, dass Nina unterwegs ist. Und sobald sie angekommen ist, gibt es eine Bestätigung. 

Die beiden Fotos unten von Nina auf der Couch hat uns Jasmine geschickt. Unsere Katze fühlt sich dort wohl, sie hat Ruhe von Maxwell und wird verwöhnt. Unsere Nachbarn hatten früher einen Kater, der aber vor ein paar Jahren verstorben ist, und sie freuen sich über Ninas Besuche. Abends wird Nina dann entweder von uns abgeholt oder von den Nachbarn zu uns getragen, damit sie nicht allein durch die Nacht irren muss. Am 3. Dezember, als es bei uns Neuschnee gab, habe ich sie auch Vormittags zu den Nachbarn getragen, denn Nina mochte nicht durch den Schnee gehen, aber sie wollte eindeutig hinüber. So vertüddeln wir unser gemeinsames Schätzchen eben, so lange es geht. 


UPDATE: I read the English translation of my blog post and had to laugh when I read "Our neighbors used to have a hangover, but he passed away a few years ago" ... They didn't have a hangover, they had a male cat. (In German language it's the same word - "Kater" - for both ;-DDD)

Von Zuckerrändern, Villen und Kängurus:

Am Morgen des 22. November war der Raureif noch intensiver und die Blüten der Rosen trugen einen attraktiven "Zuckerrand".

 

Auch dieser Tag entwickelte sich zu einem prächtigen Blau-Himmel-Tag. Also beschlossen Edi und ich, einen Ausflug auf den Harzberg zu unternehmen, und fuhren daher nach Bad Vöslau. Kurz vor dem Ende unserer geplanten Fahrtstrecke fiel mir ein beeindruckendes Gebäude auf, das ich mir näher ansehen wollte, und ich rief: "Halt an!" 

Edi ist zumeist nicht sehr begeistert von solchen Spontan-Entschlüssen meinerseits, auch wenn sie erfahrungsgemäß fast immer zu interessanten oder schönen Erlebnissen führen. Etwas grummelnd parkte er den Wagen, und dann bestaunten wir die Villa Weinfried aus dem Jahr 1876. (Ich nehme an, der Name ist eine Anspielung auf Richard Wagners Villa Wahnfried). Auch unter dem Namen Schlumberger Schlössl ist das Gebäude bekannt. Für schlappe € 4.950.000,00 steht es übrigens zum Verkauf. Falls ihr Lust auf eine Innenraumbesichtigung habt, kann ich euch dieses kurze Video ans Herz legen.

 

An das Gebäude grenzt ein Weingarten, und auch vis-a-vis erheben sich Weinhänge, die der bekannten Schlumberger Wein- und Sektkellerei gehören. Bitte beachtet hier außerdem den wolkenlosen Himmel und merkt euch diesen Anblick. Als wir wieder vom Berg zurückkamen, sah es nämlich ganz anders aus.

  

Indem wir bei der Villa Weinfried parkten, entdeckten wir einen neuen Weg auf den Harzberg. (Auch das hatte sich also durch meinen spontanen Einfall ergeben.) HIER und HIER habe ich euch schon über vorangegangene Ausflüge auf diesen Wienerwald-Berg erzählt.


Unser Weg führte uns teilweise über einen Naturlehrpfad mit Informationen über die Harzgewinnung auf dem Harzberg, über das Waldsterben und über einzelne Pflanzen am Wegesrand; außerdem begingen wir ein Teilstück eines Rundweges, bei dem es sich um einen Geologischen Lehrpfad handelt. Und somit wanderten wir nicht nur durch einen Wald aus Bäumen, sondern auch durch einen Schilderwald:

Auch die sogenannte Waldandacht war durch ein Schild gekennzeichnet - und ebenso die Kaiser-Fanz-Josef-Jubiläumswarte, die ihr in der übernächsten Collage seht. 

 

Wer meine früheren Beiträge über den Harzberg kennt oder selbst schon mal oben gewesen ist, weiß auch, dass man beim Schutzhaus eine - für österreichische Verhältnisse - ganz besondere Tierwelt vorfindet. Denn hier lebt eine Herde von Rotnackenkängurus (Bennett-Wallabys), seit Kurzem außerdem drei Parma-Kängurus mit einer Größe von maximal 40 cm (von ihnen gibt es weltweit nur noch wenige tausend Exemplare.) Und auch ein hübsches Albino-Känguru ist dabei.

 

Wegen der Corona-Krise blieb das Schutzhaus am Harzberg geschlossen, doch es gab Glühwein- und Punsch-"Tankstellen" und außerdem das Ersuchen um eine kleine Spende für Kängurufutter. Wir haben natürlich gern etwas für die Süßen gespendet - und uns außerdem jeweils einen Becher Bratapfelpunsch gegönnt.

 

Dann ging es wieder zurück zum Auto - und hier seht ihr nun, wie sich der Himmel über den Weinbergen in der Zwischenzeit verändert hatte:

 

Es handelte sich bei dieser Wolkenansammlung allerdings nur um einen verhältnismäßg kleinen "Fleck" - ließ man den Blick zur Kirche schweifen, sah der Himmel ganz anders aus. Die Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere in Bad Vöslau wurde von 1860 bis 1870 erbaut und ist laut Wikipedia der bedeutendste Sakralbau jener Zeit im südlichen Niederösterreich. Mehr darüber könnt ihr HIER erfahren.

 

Licht und Wärme:

Nachdem dieser Tag unser allmonatlicher freiwilliger computerfreier Tag war, machten wir es uns anschließend an den Ausflug im Wohnzimmer komfortabel, spielten Karten und Brettspiele und sahen uns Filme an, die wir extra für diesen Tag aufgenommen hatten. Dazu ließen wir in unserem kleinen Wohnzimmer-Ofen ein gemütliches Feucherchen knistern:

 

Am 24.11., also genau einen Monat vor Weihnachten, fing ich dann mit der Adventdeko an. Auch auf der Ofenplatte steht etwas Deko. (Wenn wir wieder einheizen wollen, müssen wir die eben vorübergehend abräumen. Aber normalerweise ist unser kleiner Zusatz-Ofen im Wohnzimmer nur als Wärmequelle für die Übergangszeit oder als Notheizung gedacht. Wenn wir damit einheizen, müssen wir die Fußbodenheizung schon vorsorglich abdrehen, sonst wird es uns zu heiß im Wohnraum.) 

Auch unser Adventskranz steht auf dem Ofen - könnt ihr euch noch an ihn erinnern? Diesen "Upcycling-Kranz" habe ich im Vorjahr bei Heidi vom Blog Heidis grüne Ecke gewonnen und euch HIER darüber erzählt:

Am 24. November war es übrigens vorbei mit dem blitzblauen Himmel - da war unser Garten in Nebel gehüllt. Wenn draußen alles grau in grau ist, tut es gut, dem Auge leuchtende Farben zu bieten - sowohl im Haus...

 

... als auch davor ...

 

... und auch freundlich-leuchtende, sonnige Farben aus dem Kleiderschrank tun da der Seele gut. Mit diesem Outfit aus unterschiedlichen Orangen-, Mandarinen- und Rosttönen beteilige ich mich an Marens Linkup zum Thema Orange. Unter dem Sommerrock aus Thailand trug ich wärmende Leggings. Das Shirt ist ein Mitbringsel aus Indien. Die Kette habe ich in Namibia gekauft. Und die Strickweste ist selbst gefärbt.

Auch ihr alle dürft Ihr Euch dort übrigens verlinken - mit allen Beiträgen, die irgendwie zum Thema passen. Das können Outfits mit der Farbe Orange sein, Orange im Wohnraum - oder auch Beiträge, die davon handeln, wie Ihr mehr Genuss in Euer Leben gebracht habt oder wie ihr Euer "inneres Kind" gelebt habt...

 

Ihr Lieben, das war es für heute! Es gäbe noch ein paar Bilder vom 30. November, doch das, was wir an diesem Tag gemacht haben, hängt in gewisser Weise schon mit Edis Einsatz als Komparse bei der TV-Serie Vienna Blood zusammen, der am 1. Dezember begann und der ihn für vier Tage zum Mönch 😇 werden ließ... Darüber erzähle ich euch also demnächst mehr... Und dann bekommt ihr auch die hiesigen Schneebilder zu sehen 😊⛄

 

Euch allen wünsche ich nun noch eine wunderbare, genussvolle Adventszeit, in der euer "inneres Kind" voller Vorfreude und Neugierde ist!

 

Ganz herzliche Rostrosengrüße,


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden,