✨🕯️❣️ Servus ihr Lieben! ❣️🕯️✨
Ich danke euch herzlich für eure wunderbaren Kommentare zu meinem neuesten Italien-Reiseberichts-Kapitel Ausflug ans Meer und in den Tarotgarten der Niki de Saint Phalle. Ich denke, für die Fortsetzung meiner Italien-Schilderungen werde ich mir ein bisschen Zeit lassen - und mir vielleicht sogar eine kleine Blogpause bis in den Jänner hinein gönnen - mal sehen.
In diesem Blogbeitrag möchte ich euch jedenfalls erzählen, wie wir die Adventzeit 2021
bisher verbracht haben. Einen Teil unserer "Adventsrituale" habe ich
euch bereits in meinem Posting Oma-Freuden 💝👶💕... und was sonst noch im November los war... gezeigt und bei der Blogparade der Ü30-Blogger verlinkt - heute gibt es dazu noch einen kleinen "Nachschlag".
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Spaziergang mit Streichel-Katze:
Die folgenden Fotos stammen zwar von einem Dezemberspaziergang (am 2.12.), aber unter Adventsrituale fällt das noch nicht. Spaziergänge und Walkingrunden gibt es bei mir ja das ganze Jahr über. Und manchmal gibt es dabei solch süße Begegnungen wie diese hier, die Edi fotografisch festgehalten hat:
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Die verschmuste Mieze kennt uns bereits und holt sich immer wieder gerne ein paar Streicheleinheiten ab.
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Saure Beeren:
Die folgenden Fotos entstanden beim Walken am 3. Dezember, einem Tag mit prachtvollem blauem Himmel, und der gelbe Senf stand noch in voller Blüte. Die roten Beeren sind
Berberitzen (Sauerdorn); von Brigitte habe ich gelernt, dass sie
essbar und reich an Vitamin C sind. (Deshalb - und wegen ihres säuerlichen Geschmacks - werden sie auch "Zitronen des Nordens" genannt.) Ich hatte ich sie zuvor sogar schon mal gegessen - nämlich bei Parisay, der iranischen Frau meines Cousins Martin. Im Nahen Osten besitzen Berberitzen nämlich einen hohen Stellenwert und haben seit jeher einen festen Platz auf dem Speiseplan, z.B. als würzende Zutat für Reisgerichte, in Fleischspeisen oder Salaten. Auch bei uns gibt es sie mittlerweile in Bioläden getrocknet zu kaufen.
Bei einem Ausflug mit Brigitte und Peter im November haben wir einige der Beeren geerntet und daheim getrocknet. Einige davon habe ich schon mal ins Couscous gegeben. Als Zutat zu Tee sind sie ebenfalls gut geeignet. Ob die Pilze, die ich an diesem Tag fotografiert habe, ebenfalls genießbar sind, weiß ich leider nicht...

Weihnachtskeks-Backstube:
Edis absolute Lieblings-Kekse sind Vanillekipferl, und weil wir schon mal so schön am Backen waren, haben wir in Lauf der Dezembertage auch noch Kokosbusserl, Linzeraugen und
Amerikanische Eggnog Snickerdoodle Cookies gebacken! (Letztere einfach weil ich den Namen so süß fand! Das ursprüngliche Rezept für die Eggnog Snickerdoodle Cookies hatte ich aus einem US-Blog - aber Hilfe, ich weiß nicht mehr aus welchem - könnt ihr mir einen Tipp geben? )
Der Duft, der nach dem Backen durchs Haus zieht, ist einfach durch nichts zu ersetzen - das ist Weihnachtsduft pur! Teilweise werden die Leckereien natürlich verschenkt, damit nicht alle Kalorien ausschließlich auf unseren Hüften landen 😉😋...

Spaziergang mit Vogel-Beobachtungen:
Am 8. Dezember unternahmen Herr Rostrose und ich abermals einen Spaziergang bei den Senffeldern. Diesmal hatte ich nicht nur das Handy mit, sondern meine Nikon, und damit gelang es mir, ein paar der Vögel, die wir unterwegs sahen, fotografisch einzufangen. Die Kohlmeisen waren jedenfalls ganz und gar nicht kamerascheu. Der Greifvogel war allerdings doch eine Spur zu weit weg für eine genauere Bestimmung und bessere Fotos - ich tippe aber auf Mäusebussard. In der übernächsten Collage seht ihr auch noch einen Buchfinken, der jedoch durchs Geäst nur schwierig zu fotografieren war. Bei einem Spielplatz übte ich außerdem zu balancieren 😊.

ABC - die Katze lief im Schnee 😺 (mal wieder):
Kaum zu glauben, wie sich die Landschaft nur einen Tag später verändert hatte! Denn in der Nacht auf den 9. Dezember fing es bei uns zu schneien an - und im Gegensatz zu den ersten Schneefällen dieses Jahres am 26. und 28. November war es diesmal richtig VIEL Schnee ⛄, und der blieb auch für ein paar Tage liegen.
Unsere Nina brauchte zwar mehrere Anläufe, bis sie sich entscheiden konnte, ob sie tatsächlich zu den Nachbarn wandern will, aber letztendlich stapfte sie tapfer nach drüben. Damit sie sich den Weg nicht umsonst macht oder in der Kälte umherirren muss, schrieben wir ihnen eine Nachricht : "Nina ist auf dem Weg zu euch" und bekamen kurz darauf die Antwort: "Juhu geschafft 😸".

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Den blauen Himmel gab's dann erst am nächsten Tag 🌞.
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Neue Mütze, selbstgemacht:
Nachdem es mit dem Häkeln der Grannydecken so gut geklappt hatte, machte ich mich während des letzten Lockdowns an ein neues Handarbeitsprojekt. Ich wollte schon lange eine Mütze im "richtigen" Grünton für mich anfertigen - also in jenem gelbstichigen Grün, das ich so liebe. Deshalb habe ich mir bereits vor etwa drei Jahren das Buch
Mützenzauber - häkeln gekauft. Das Projekt scheiterte ursprünglich daran, dass die im Vorfeld gekaufte Wolle viel zu dünn für die im Buch vorgestellten Modelle war und ich nirgendwo eine dicke Wolle im gewünschte Grünton fand.
Nachdem man im Lockdown ohnehin in keinem Laden Wolle kaufen konnte, begann ich im Internet zu suchen, Edi half mir dabei - und wurde fündig (Wolle: Schachenmayr - Boston apfelgrün). Und somit konnte ich mir endlich ein Hauberl häkeln. Ich habe dazu die Anleitung für die Mütze "Nell" verwendet, sie allerdings ein wenig an mein Bedürfnis angepasst, ausreichend Platz für meinen Pferdeschwanz zu schaffen. Als Verzierung verwendete ich zwei 60er-Jahre-Knöpfe von meiner Mutter.
Too good to go:
So warm verpackt zogen wir los, um uns unser nächstes
Too-good-to-go-Überraschungspaket um € 4,90 zu holen. (In
meinem vorvorigen Posting habe ich euch mehr über diese wertvolle Initiative erzählt, die es inzwischen in vielen Ländern gibt.) Und wieder konnten wir tolle Lebensmittel davor retten, im Müll zu landen: Brot und Fisch haben wir eingefroren, die anderen Speisen haben wir im Lauf der nächsten Tage vernascht - das meiste hält ja noch mehrere Tage lang, nur die Sandwiches mussten noch am selben Tag gegessen werden (und wurden somit unser Abendbrot), die wären wohl tags darauf schon recht matschig gewesen.
Die "Frikadellen", die ihr in der Collage ebenfalls seht, haben noch etwas mit dem vorangegangenen Lebensmittel-Rettungspaket zu tun. Denn das waren die fleischlosen Fleischlaberl (Buletten) aus Brot, Zwiebel und Gewürzen, über die ich euch neulich erzählt habe - das Rezept stammt aus dem Gratis-Remix-Kochbuch (wir haben zusätzlich noch kräftig Knoblauch, Senf und Majoran dazugegeben). Wir fanden die Laberl beide sehr gut!
Kleiner Ausflug und neuer DIY-Schal zur neuen DIY-Mütze:
Nachdem das Do-it-Yourself mit der Mütze so gut geklappt hat und ich noch dicke apfelgrüne Wolle übrig hatte, kaufte ich nach dem Lockdown im Lagerhaus zwei weitere Boston-Wollen - die eine in Petrol, die andere in Taupe - und häkelte den Schal "Peaches II" (ein offener Loop mit Bindeband, ebenfalls nach einer Anleitung im Mützenzauber-Buch). Und weil dann immer noch Wolle übrig war, begann ich noch eine weitere Mütze zu häkeln 😁, aber die zeige ich euch ein andermal. Kurz, mich hat das Häkelfieber ziemlich erwischt - Edi meint, ich wäre jetzt eine richtig Woll-lüstige Frau 😜
Die neuen warmen Wollsachen kamen gerade recht zu einem Treffen mit Brigitte und Peter. Die beiden waren während des Lockdowns auf Kur (nicht lustig, mit Mund-Nasenschutz Gesundheitsgymnastik zu machen...), aber jetzt sind sie wieder da, und das mussten wir natürlich vor Weihnachten nochmal nützen. Also unternahmen wir einen gemeinsamen Spaziergang in der Wohngegend der beiden, vorbei an vielen Gärten mit Weihnachtsschmuck, an neuen Wohnsiedlungen, die aus dem Boden sprießen, wo einst Glashäuser und Felder waren, an Schlehensträuchern und an einem witzigen Feuerwehrspielplatz.
Als frischgebackene Oma muss ich natürlich für Spielplatzbesuche trainieren, damit ich fit bin, wenn Klein-Jamie in ein paar Jahren groß genug dafür ist - also eilte ich den hölzernen Feuerwehrleuten zu Hilfe - und einen Ritt auf dem feuerspeienden Drachen legten Brigitte und ich auch ein!


Unter der Steppjacke:
Für den Fall, dass euch interessiert, was ich unter der roten Steppjacke trug, kommt hier als kleines Zwischenspiel eine Outfit-Collage: Natürlich ist auch hier wieder (wie schon weiter oben) alles Schrank-geshoppt.
Vogelbeobachtung am Schotterteich:
Aber der Spaziergang mit unseren Freunden war noch nicht zu Ende. Wir kamen auch noch an einem Schotterteich vorbei, der in den Sommermonaten ein Badeteich für die Anwohner ist - und außerdem Lebensraum für manche Wildvögel - wie z.B. Blässhühner, Rallen, Möwen, Stockenten, Gänse und Cormorane. Hier gab es einiges für uns zu beobachten:



Nach dem Spaziergang waren wir von den beiden noch zu einem Carcassonne-Spielenachmittag und zum Abendessen eingeladen - und auch, wenn wir im Lockdown nicht das Gefühl hatten, dass uns sehr viel abgeht (außer vielleicht das eine oder andere Enkel-Treffen), war es doch ein sehr schönes Gefühl, mal wieder einige Stunden in der Gesellschaft von Freunden zu verbringen.
Die Weihnachtsmann-Mütze, die ich auf dem unteren Foto trage, war ein Geschenk von Brigitte. Weiter unten seht ihr dann, wie sie meiner Schaufensterpuppe Amanda steht:

Ein nostalgisches Schild und ein sehr altes Tor:
Mir ist aufgefallen, dass ich in diesem Posting bisher kein Schild für Artis nächsten Schilderwald und kein Tor für Novas T in die Neue Woche habe. Das geht gar nicht!
Doch in meinem Archiv gibt es jede Menge Fotos aus diesem Jahr, die ich bisher in keinem Posting untergebracht habe. Die beiden folgenden stammen von einem Ausflug am 17. Juni nach Feistritz. Von diesem Tag habe ich euch nur einige wenige Aufnahmen in meinem
Juni-Rückblick gezeigt, ein paar andere blieben auf der Strecke. So zum Beispiel das Tor zur Burg Feistritz, das ihr unten rechts seht. Und dieses Schild unten links, bei dem es um das wichtige Thema "richtiges Verhalten in der Natur" geht: Aufgrund seines rührend altmodischen Textes zauberte es mir ein Lächeln ins Gesicht:
"Seid ruhig - lärmt nicht - auch nicht mit Rundfunkgeräten und Plattenspielern." Nun, ich denke, die wenigsten Leute gehen heute noch mit derartigen Gerätschaften in die Natur, aber Smartphones oder Bluetooth-Brüllboxen gab es wohl noch nicht, als dieses Schild angebracht wurde. Auch hübsch: "Achtet Bauernfleiß und die Mühen des Forstmannes." Mir kommt vor, der Text stammt noch aus den 1960ern, doch das Thema ist aktueller denn je...

Zurück in die Gegenwart:
Hier seht ihr nun Amanda mit der Weihnachtsmann-Mütze. Ich finde, sie steht ihr um einiges besser als mir. Zur Feier der Weihnachtszeit habe ich sie in Rot eingekleidet - mit meinem
roten Sommerkleid und einem roten Strickcardigan. So passt sie auch gut zu den roten Windlichtern.

Ja, ihr Lieben, und mit dieser Collage verabschiede ich mich für heute bei euch - in jedem Fall bis nach Weihnachten, möglicherweise auch bis zum nächsten Jahr.
Ich wünsche euch allen eine wundervolle Weihnachtszeit, Lichterglanz, Gemütlichkeit, wenn möglich auch Zeit mit euren Liebsten oder eine ruhige, genussvolle Zeit für euch selbst. Macht es euch schön, seid von liebevollen Gedanken erfüllt und gebt sie weiter - die Welt braucht das. (Und für alle, die der Welt noch etwas zusätzliches Gutes tun wollen, habe ich im PS eine wichtige Petition zur Rettung des Amazonas-Regenwaldes.)
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❣️🕯️✨ Frohes Fest und kuschelige Tage! ✨🕯️❣️
🕯️ T r a u d e 🕯️
Gerne verlinke ich passende Beiträge:
beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta, Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid
PS:
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist eine einzige Katastrophe für die Umwelt. Er hat grünes Licht für illegalen Bergbau und Abholzung auf indigenem Land gegeben, Umweltbestimmungen sabotiert, und nun ist die Zerstörung des Amazonasgebiets in einem Jahr um mehr als 20 % gestiegen - ein Verlust, der 3.000 Fußballfeldern pro Tag entspricht!
Er glaubt, dass er damit durchkommt - aber
es gibt eine Möglichkeit, ihn zur Rechenschaft zu ziehen.
Eine Gruppe engagierter Anwälte will den Internationalen
Strafgerichtshof dazu bringen, Bolsonaro wegen seiner mutmaßlichen
Angriffe auf den Amazonas und dessen Beschützer zu verfolgen. Ob es dazu
kommt,
hängt von der Entscheidung des neuen Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, ab.
Der Chefankläger weiß, dass eine Ermittlung wie diese den Lauf der Geschichte beeinflussen und uns einer neuen Ära für den Umweltschutz näher bringen könnte - und sie liegt jetzt auf seinem Schreibtisch! Geben wir ihm den Mut, jetzt zu handeln! Es gibt bereits
fast eine Million Stimmen der öffentlichen Unterstützung aus allen Teilen der Welt - aber ich denke, da geht noch mehr! Schließlich geht der Regenwald uns ALLE an. Hier geht es zu der Petiton von Avaaz:
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