Posts mit dem Label Weihnachten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weihnachten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 3. Januar 2022

Ein kurzer Gruß im Neuen Jahr

🍀🥂😘 Prosit Neujahr, ihr Lieben! 🍀🥂😘

 

Ich hoffe, ihr hattet alle einen angenehmen Jahreswechsel und seid gut im Jahr 2022 gelandet!

Mein heutiges Lebenszeichen ist nur eine Unterbrechung und noch nicht das Ende meiner Blogpause. Denn ich werde meine Pause noch ein bisserl verlängern: Erstens arbeite ich gerade an mehreren Fotobüchern und zweitens haben wir spontan ein paar Skiurlaubs-Tage im Jänner gebucht.

Aber ich will euch zumindest von Weihnachten und Jahreswechsel erzählen bzw. ein paar Bilder davon zeigen.

Unser Weihnachtsfest
fand erst am Abend des 25. Dezember statt. Unsere Youngsters verbrachten diesmal den 24. bei Michis Familie, und so war es kein großes Problem, dass  Edi und ich unsere 3. Covid-Impfung am 23. erhielten - dies war der einzige noch verfügbare Termin gewesen. Edi (der bis dahin nie Nebenwirkungen gehabt hatte) bekam in der Nacht Schüttelfrost und fühlte sich auch am 24. Dezember nicht wohl: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, große Müdigkeit. Mir hingegen ging es am 24. gut, allerdings hatte ich dann am Vormittag des 25. Kopfschmerzen und war generell sehr schlapp und unausgeglichen. Durch die Vorbereitungen schleppte ich mich also eher hindurch, aber mittags nahm ich dann ein heißes Bad, und danach ging es mir besser. Zum Glück hatten wir kein großes Menü geplant - es gab zur Jause selbstgebackene Kekse und (gekaufte) Bauernkrapfen und abends dann Tortillas mit drei verschiedenen Füllungen. Das war kein großer Stress. 

Und als dann die junge Familie ankam und wir unseren kleinen Enkelsohn Jamie wieder im Arm halten konnten, war sowieso alles Unangenehme vergessen.


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

Michi und Jana schenkten uns ein Baby-Hand-und-Fuß-Abdruck-Set inklusive Bilderrahmen. Die Abdrücke mussten wir allerdings selber machen. Jamie war davon nicht begeistert, aber ich denke, er war auch bald wieder versöhnt. Hach, und sind diese kleinen Hände und Füße nicht einfach umwerfend entzückend 😍

 

Hier könnt ihr noch einen genaueren Blick auf mein Outfit werfen. Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, war ich diesmal rund um Weihnachten ziemlich auf dem Rot-Trip, und so wählte ich meinen Lieblings-Maxirock aus Bio-Baumwolle und dazu den im Henry-Laden secondhand gekauften Zickzack-Pulli. 

 

Einkaufs-Outfit:
Ein paar Tage später trug ich dann beim Wochen-Einkauf mal wieder meinen gestrickten Rock von Waschb*r, dazu mein türkisblaues Halbarmshirt und die kuschelige türkise Strickjacke, die ich ebenfalls vor ein paar Jahren im Henry-Laden erstanden habe. Ein bisschen Rot musste aber auch hier sein, nicht nur beim Muster des Rockes, sondern auch bei der Kette. 

Unter anderem besorgten wir an diesem Tag wieder ein "Too-good-to-go"-Paket, diesmal erstmals beim Hofer (dem österreichischen Aldi) um € 3,99. Wir bekamen im Überraschungs-Kisterl 3 Apfel-Blätterteig-Stangen, 2 Avocados, je ein Schälchen Himbeeren und Heidelbeeren sowie eine ganze Box mit Kaki-Früchten (Inhalt rund 1 Kilo)! Letztere stellten uns vor ein gewisses Problem, weil wir keine Ahnung hatten, was man mit Kakis anfangen kann, aber das Internet half uns weiter. Unten erzähle ich euch dann, wie wir sie verarbeitet haben.

 

Ausflug nach Türnitz am 31.12.2021:
Zunächst bekommt ihr noch ein paar Aufnahmen von unserem Ausflug am Silvester-Tag zu sehen: Da unternahmen Edi und ich nämlich eine frühlingshafte Wanderung in Türnitz, einem Ort, in dem ich weite Teile meiner Kindheit und Jugend zugebracht habe, weil wir dort an sämtlichen Winter-Wochenenden und Winterferien zum Skilaufen waren.

Mittlerweile ist der Liftbetrieb in Türnitz eingestellt worden, aber mein Bruder unternimmt gern Skitouren - und schickte uns am 28. Dezember schneereiche Fotos von einer Tour am Eibl, dem Türnitzer Berg. Dazu schrieb er mir, dass mich der Wirt des Schutzhauses schön grüßen lässt und dass wir doch mal dort vorbeischauen sollten. 

Ich hatte zwar keine genaue Ahnung, wer "der Wirt" ist, aber laut meinem Bruder konnte er sich gut an mich erinnern und würde sich freuen, mich zu sehen. Edi und ich fackelten nicht lange: Am 31. Dezember hatten wir Zeit, also auf nach Türnitz! Die Schneeschuhe konnten wir allerdings im Auto lassen, der Berg hüllte sich in grüne Wiesen und Sonnenschein. 

 

Nach rund eineinviertel Stunden hatten wir den Berg erklommen, und oben gab es dann eine Zeitreise in die Vergangenheit - denn ich glaube, Karl, den Wirt der Teichhütte, habe ich zuletzt vor rund 40 Jahren gesehen, als er noch bei den Skiliften arbeitete und ich noch regelmäßig nach Türnitz kam. Es ist schon lustig, wenn man Menschen wiedertrifft, die man als Kind gekannt und zuletzt als junge Erwachsene gesehen hat. Aber ich kann mich auch noch sehr gut an ihn, seine beiden Geschwister und ihren Bauernhof erinnern. Wer weiß, vielleicht werden wir jetzt ja häufiger nach Türnitz kommen, denn das Wandern in dieser Gegend ist mindestens so schön wie einst das Skifahren - und in der Teichhütte hat's uns nicht nur sehr gut geschmeckt, hier werden auch hauptsächlich Produkte aus dem familieneigenen Bio-Bauernhof angeboten.

Unsere Silvester-"Feier":
Für den Silvester-Abend hatten uns unsere Vis-a-vis-Nachbarn zum Punschtrinken eingeladen. Wir brachten Sekt und Kekse mit und verbrachten ein paar nette Stunden mit ihnen. Später sahen wir uns daheim noch einen Teil der Disney+-Doku The Beatles: Get Back an. Sunny hat euch hier schon einiges über diese Doku erzählt. Sobald die Silvesterknallerei zu Ende war, fielen wir erschöpft ins Bett. So eine Wanderung in frischer Luft - und dann noch Punsch und Sekt - das macht doch etwas müde 😜


Gerettetes Essen:
Ich wollte euch noch erzählen, wie wir das bei Hofer erstandene Too-good-to-go-Essen angelegt haben: Die (leckeren) Apfelstangen gab's teilweise abends, teilweise am nächsten Tag zum Frühstück, die Avocados wurden mittags zu einem Avocado-Shrimps-Cocktail nach einem Rezept meiner Freundin Monika, die Heidelbeeren kamen ins Müsli... und aus dem Kilo Kaki-Früchte und den Himbeeren kochten wir Marmelade - ich muss sagen, die ist richtig gut geworden (und außerdem hat sie eine hübsche Farbe, siehe Fotos von Kochen oben)! Ich würde nie auf die Idee kommen, mir Kakis regulär zu kaufen (oder Himbeeren im Winter, das fällt für mich unter "Öko-Sünden"), aber nachdem sie andernfalls weggeworfen worden wären, haben wir ihnen auf diese Weise zu einem sinnvollen neuen Leben verholfen. Und ein Gläschen der Marmelade wird demnächst an meine Freundin Maria verschenkt 😊.

Gehäkeltes und Neujahr:
In der Collage oben zeige ich euch außerdem noch meine zweite Häkelmütze - sie ist wie der Schal in den Farben grün, petrol und taupe gehalten - und die fertige Grannies-Decke. Die wollte ich ja ursprünglich für mich selbst machen, dann dachte ich mir, vielleicht wollen Jana und Michael ja eine Decke die zu Jamies Babydecke passt, aber die beiden meinten, sie hätten ausreichend viele Decken. Doch als meine Freundin Brigitte die Babydecke gesehen hatte, meinte sie "Ich will auch so eine tolle Decke!" Das war zwar scherzhaft gemeint, aber nachdem ich eigentlich auch ausreichend viele Decken besitze, dachte ich mir, wenn Gitty die "Erwachsenen-Decke" wirklich haben will, dann bekommt sie sie. 
 
Als uns Brigitte und Peter am Neujahrs-Abend besuchten, fragte ich sie, wie ihr die Decke gefällt und ob sie sie haben will. Brigitte meinte zwar, das könne sie nicht annehmen, das sei doch so viel Arbeit gewesen - aber der Gedanke, sie ihr zu schenken, fühlte sich irgendwie gut und richtig an, besser als "behalten" 😉. Und ich denke, die Decke wird von Gitty so in Ehren gehalten werden, wie ich die beiden Strickdecken meiner Großmutter in Ehren halte. Danach hatten wir noch einen netten Plauder- und Kartenspiel-Abend mit den beiden - eine angenehme Form, den ersten Tag des Jahres ausklingen zu lassen.

Ich hoffe, auch ihr habt Weihnachten und den Rutsch ins Neue Jahr gut verbracht - und ich danke euch für eure guten Wünsche und lieben Kommentare zu meinem vorigen Post! Auch ich wünsche euch allen (und mir selbst), dass es ein gutes, glückliches, gesundes Jahr wird - und ein Jahr voller positiver Entwicklungen, das wäre sehr wichtig für die Welt. Schauen wir mal, ob das die Menschheit zustandebringt 😉...


🍀🥂😘

🍀🥂😘 Ganz herzliche rostrosige Neujahrs-Grüße,  🍀🥂😘

🍀  T  r  a  u  d  e  🍀




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 



Samstag, 18. Dezember 2021

Advent 2021 bei den Rostrosen

 ✨🕯️❣️ Servus ihr Lieben! ❣️🕯️✨


Ich danke euch herzlich für eure wunderbaren Kommentare zu meinem neuesten Italien-Reiseberichts-Kapitel Ausflug ans Meer und in den Tarotgarten der Niki de Saint Phalle. Ich denke, für die Fortsetzung meiner Italien-Schilderungen werde ich mir ein bisschen Zeit lassen - und mir vielleicht sogar eine kleine Blogpause bis in den Jänner hinein gönnen - mal sehen.

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch jedenfalls erzählen, wie wir die Adventzeit 2021 bisher verbracht haben. Einen Teil unserer "Adventsrituale" habe ich euch bereits in meinem Posting Oma-Freuden 💝👶💕... und was sonst noch im November los war... gezeigt und bei der Blogparade der Ü30-Blogger verlinkt - heute gibt es dazu noch einen kleinen "Nachschlag".


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

Spaziergang mit Streichel-Katze:
Die folgenden Fotos stammen zwar von einem Dezemberspaziergang (am 2.12.), aber unter Adventsrituale fällt das noch nicht. Spaziergänge und Walkingrunden gibt es bei mir ja das ganze Jahr über. Und manchmal gibt es dabei solch süße Begegnungen wie diese hier, die Edi fotografisch festgehalten hat: 

Die verschmuste Mieze kennt uns bereits und holt sich immer wieder gerne ein paar Streicheleinheiten ab.
 
Saure Beeren:
Die folgenden Fotos entstanden beim Walken am 3. Dezember, einem Tag mit prachtvollem blauem Himmel, und der gelbe Senf stand noch in voller Blüte. Die roten Beeren sind Berberitzen (Sauerdorn); von Brigitte habe ich gelernt, dass sie essbar und reich an Vitamin C sind. (Deshalb - und wegen ihres säuerlichen Geschmacks - werden sie auch "Zitronen des Nordens" genannt.) Ich hatte ich sie zuvor sogar schon mal gegessen - nämlich bei Parisay, der iranischen Frau meines Cousins Martin. Im Nahen Osten besitzen Berberitzen nämlich einen hohen Stellenwert und haben seit jeher einen festen Platz auf dem Speiseplan, z.B. als würzende Zutat für Reisgerichte, in Fleischspeisen oder Salaten. Auch bei uns gibt es sie mittlerweile in Bioläden getrocknet zu kaufen. 
 
Bei einem Ausflug mit Brigitte und Peter im November haben wir einige der Beeren geerntet und daheim getrocknet. Einige davon habe ich schon mal ins Couscous gegeben. Als Zutat zu Tee sind sie ebenfalls gut geeignet. Ob die Pilze, die ich an diesem Tag fotografiert habe, ebenfalls genießbar sind, weiß ich leider nicht...

Weihnachtskeks-Backstube:
 
 Adventsrituale ü30Blogger & Friends Bloggeraktion im November 2021
 
 
Edis absolute Lieblings-Kekse sind Vanillekipferl, und weil wir schon mal so schön am Backen waren, haben wir in Lauf der Dezembertage auch noch Kokosbusserl, Linzeraugen und Amerikanische Eggnog Snickerdoodle Cookies gebacken! (Letztere einfach weil ich den Namen so süß fand! Das ursprüngliche Rezept für die Eggnog Snickerdoodle Cookies hatte ich aus einem US-Blog - aber Hilfe, ich weiß nicht mehr aus welchem - könnt ihr mir einen Tipp geben? )
 
Der Duft, der nach dem Backen durchs Haus zieht, ist einfach durch nichts zu ersetzen - das ist Weihnachtsduft pur! Teilweise werden die Leckereien natürlich verschenkt, damit nicht alle Kalorien ausschließlich auf unseren Hüften landen 😉😋...

Spaziergang mit Vogel-Beobachtungen:
Am 8. Dezember unternahmen Herr Rostrose und ich abermals einen Spaziergang bei den Senffeldern. Diesmal hatte ich nicht nur das Handy mit, sondern meine Nikon, und damit gelang es mir, ein paar der Vögel, die wir unterwegs sahen, fotografisch einzufangen. Die Kohlmeisen waren jedenfalls ganz und gar nicht kamerascheu. Der Greifvogel war allerdings doch eine Spur zu weit weg für eine genauere Bestimmung und bessere Fotos - ich tippe aber auf Mäusebussard. In der übernächsten Collage seht ihr auch noch einen Buchfinken, der jedoch durchs Geäst nur schwierig zu fotografieren war. Bei einem Spielplatz übte ich außerdem zu balancieren 😊.

ABC - die Katze lief im Schnee 😺 (mal wieder):
Kaum zu glauben, wie sich die Landschaft nur einen Tag später verändert hatte! Denn in der Nacht auf den 9. Dezember fing es bei uns zu schneien an - und im Gegensatz zu den ersten Schneefällen dieses Jahres am 26. und 28. November war es diesmal richtig VIEL Schnee ⛄, und der blieb auch für ein paar Tage liegen. 

Unsere Nina brauchte zwar mehrere Anläufe, bis sie sich entscheiden konnte, ob sie tatsächlich zu den Nachbarn wandern will, aber letztendlich stapfte sie tapfer nach drüben. Damit sie sich den Weg nicht umsonst macht oder in der Kälte umherirren muss, schrieben wir ihnen eine Nachricht : "Nina ist auf dem Weg zu euch" und bekamen kurz darauf die Antwort: "Juhu geschafft 😸".

 

Den blauen Himmel gab's dann erst am nächsten Tag 🌞.
 
Neue Mütze, selbstgemacht: 
Nachdem es mit dem Häkeln der Grannydecken so gut geklappt hatte, machte ich mich während des letzten Lockdowns an ein neues Handarbeitsprojekt. Ich wollte schon lange eine Mütze im "richtigen" Grünton für mich anfertigen - also in jenem gelbstichigen Grün, das ich so liebe. Deshalb habe ich mir bereits vor etwa drei Jahren das Buch Mützenzauber - häkeln gekauft. Das Projekt scheiterte ursprünglich daran, dass die im Vorfeld gekaufte Wolle viel zu dünn für die im Buch vorgestellten Modelle war und ich nirgendwo eine dicke Wolle im gewünschte Grünton fand.

Nachdem man im Lockdown ohnehin in keinem Laden Wolle kaufen konnte, begann ich im Internet zu suchen, Edi half mir dabei - und wurde fündig (Wolle: Schachenmayr - Boston apfelgrün). Und somit konnte ich mir endlich ein Hauberl häkeln. Ich habe dazu die Anleitung für die Mütze "Nell" verwendet, sie allerdings ein wenig an mein Bedürfnis angepasst, ausreichend Platz für meinen Pferdeschwanz zu schaffen. Als Verzierung verwendete ich zwei 60er-Jahre-Knöpfe von meiner Mutter.


Too good to go:
So warm verpackt zogen wir los, um uns unser nächstes Too-good-to-go-Überraschungspaket um € 4,90 zu holen. (In meinem vorvorigen Posting habe ich euch mehr über diese wertvolle Initiative erzählt, die es inzwischen in vielen Ländern gibt.) Und wieder konnten wir tolle Lebensmittel davor retten, im Müll zu landen: Brot und Fisch haben wir eingefroren, die anderen Speisen haben wir im Lauf der nächsten Tage vernascht - das meiste hält ja noch mehrere Tage lang, nur die Sandwiches mussten noch am selben Tag gegessen werden (und wurden somit unser Abendbrot), die wären wohl tags darauf schon recht matschig gewesen.

Die "Frikadellen", die ihr in der Collage ebenfalls seht, haben noch etwas mit dem vorangegangenen Lebensmittel-Rettungspaket zu tun. Denn das waren die fleischlosen Fleischlaberl (Buletten) aus Brot, Zwiebel und Gewürzen, über die ich euch neulich erzählt habe - das Rezept stammt aus dem Gratis-Remix-Kochbuch (wir haben zusätzlich noch kräftig Knoblauch, Senf und Majoran dazugegeben). Wir fanden die Laberl beide sehr gut!


Kleiner Ausflug und neuer DIY-Schal zur neuen DIY-Mütze:
Nachdem das Do-it-Yourself mit der Mütze so gut geklappt hat und ich noch dicke apfelgrüne Wolle übrig hatte, kaufte ich nach dem Lockdown im Lagerhaus zwei weitere Boston-Wollen - die eine in Petrol, die andere in Taupe - und häkelte den Schal "Peaches II" (ein offener Loop mit Bindeband, ebenfalls nach einer Anleitung im Mützenzauber-Buch). Und weil dann immer noch Wolle übrig war,  begann ich noch eine weitere Mütze zu häkeln 😁, aber die zeige ich euch ein andermal. Kurz, mich hat das Häkelfieber ziemlich erwischt - Edi meint, ich wäre jetzt eine richtig Woll-lüstige Frau 😜

Die neuen warmen Wollsachen kamen gerade recht zu einem Treffen mit Brigitte und Peter. Die beiden waren während des Lockdowns auf Kur (nicht lustig, mit Mund-Nasenschutz Gesundheitsgymnastik zu machen...), aber jetzt sind sie wieder da, und das mussten wir natürlich vor Weihnachten nochmal nützen. Also unternahmen wir einen gemeinsamen Spaziergang in der Wohngegend der beiden, vorbei an vielen Gärten mit Weihnachtsschmuck, an neuen Wohnsiedlungen, die aus dem Boden sprießen, wo einst Glashäuser und Felder waren, an Schlehensträuchern und an einem witzigen Feuerwehrspielplatz.

Als frischgebackene Oma muss ich natürlich für Spielplatzbesuche trainieren, damit ich fit bin, wenn Klein-Jamie in ein paar Jahren groß genug dafür ist - also eilte ich den hölzernen Feuerwehrleuten zu Hilfe - und einen Ritt auf dem feuerspeienden Drachen legten Brigitte und ich auch ein!

 

Unter der Steppjacke:
Für den Fall, dass euch interessiert, was ich unter der roten Steppjacke  trug, kommt hier als kleines Zwischenspiel eine Outfit-Collage: Natürlich ist auch hier wieder (wie schon weiter oben) alles Schrank-geshoppt.


Vogelbeobachtung am Schotterteich:
Aber der Spaziergang mit unseren Freunden war noch nicht zu Ende. Wir kamen auch noch an einem Schotterteich vorbei, der in den Sommermonaten ein Badeteich für die Anwohner ist - und außerdem Lebensraum für manche Wildvögel - wie z.B. Blässhühner, Rallen, Möwen, Stockenten, Gänse und Cormorane. Hier gab es einiges für uns zu beobachten:

 

Nach dem Spaziergang waren wir von den beiden noch zu einem Carcassonne-Spielenachmittag und zum Abendessen eingeladen - und auch, wenn wir im Lockdown nicht das Gefühl hatten, dass uns sehr viel abgeht (außer vielleicht das eine oder andere Enkel-Treffen), war es doch ein sehr schönes Gefühl, mal wieder einige Stunden in der Gesellschaft von Freunden zu verbringen. 
 
Die Weihnachtsmann-Mütze, die ich auf dem unteren Foto trage, war ein Geschenk von Brigitte. Weiter unten seht ihr dann, wie sie meiner Schaufensterpuppe Amanda steht:


Ein nostalgisches Schild und ein sehr altes Tor:
Mir ist aufgefallen, dass ich in diesem Posting bisher kein Schild für Artis nächsten Schilderwald und kein Tor für Novas T in die Neue Woche habe. Das geht gar nicht! 
 
Doch in meinem Archiv gibt es jede Menge Fotos aus diesem Jahr, die ich bisher in keinem Posting untergebracht habe. Die beiden folgenden stammen von einem Ausflug am 17. Juni nach Feistritz. Von diesem Tag habe ich euch nur einige wenige Aufnahmen in meinem Juni-Rückblick gezeigt, ein paar andere blieben auf der Strecke. So zum Beispiel das Tor zur Burg Feistritz, das ihr unten rechts seht. Und dieses Schild unten links, bei dem es um das wichtige Thema "richtiges Verhalten in der Natur" geht: Aufgrund seines rührend altmodischen Textes zauberte es mir ein Lächeln ins Gesicht: 
 
"Seid ruhig - lärmt nicht - auch nicht mit Rundfunkgeräten und Plattenspielern." Nun, ich denke, die wenigsten Leute gehen heute noch mit derartigen Gerätschaften in die Natur, aber Smartphones oder Bluetooth-Brüllboxen gab es wohl noch nicht, als dieses Schild angebracht wurde. Auch hübsch: "Achtet Bauernfleiß und die Mühen des Forstmannes." Mir kommt vor, der Text stammt noch aus den 1960ern, doch das Thema ist aktueller denn je...


Zurück in die Gegenwart:
Hier seht ihr nun Amanda mit der Weihnachtsmann-Mütze. Ich finde, sie steht ihr um einiges besser als mir. Zur Feier der Weihnachtszeit habe ich sie in Rot eingekleidet - mit meinem roten Sommerkleid und einem roten Strickcardigan. So passt sie auch gut zu den roten Windlichtern.

 

Ja, ihr Lieben, und mit dieser Collage verabschiede ich mich für heute bei euch - in jedem Fall bis nach Weihnachten, möglicherweise auch bis zum nächsten Jahr. 

Ich wünsche euch allen eine wundervolle Weihnachtszeit, Lichterglanz, Gemütlichkeit, wenn möglich auch Zeit mit euren Liebsten oder eine ruhige, genussvolle Zeit für euch selbst. Macht es euch schön, seid von liebevollen Gedanken erfüllt und gebt sie weiter - die Welt braucht das. (Und für alle, die der Welt noch etwas zusätzliches Gutes tun wollen, habe ich im PS eine wichtige Petition zur Rettung des Amazonas-Regenwaldes.)

🎄🎅🏻 🌟 🎅🏻🎄

❣️🕯️✨ Frohes Fest und kuschelige Tage! 🕯️❣️

🕯️  T  r  a  u  d  e  🕯️




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 

 

PS:
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist eine einzige Katastrophe für die Umwelt. Er hat grünes Licht für illegalen Bergbau und Abholzung auf indigenem Land gegeben, Umweltbestimmungen sabotiert, und nun ist die Zerstörung des Amazonasgebiets in einem Jahr um mehr als 20 % gestiegen - ein Verlust, der 3.000 Fußballfeldern pro Tag entspricht!

Bild von HIER

Er glaubt, dass er damit durchkommt - aber es gibt eine Möglichkeit, ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Eine Gruppe engagierter Anwälte will den Internationalen Strafgerichtshof dazu bringen, Bolsonaro wegen seiner mutmaßlichen Angriffe auf den Amazonas und dessen Beschützer zu verfolgen. Ob es dazu kommt, hängt von der Entscheidung des neuen Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, ab.
 
Der Chefankläger weiß, dass eine Ermittlung wie diese den Lauf der Geschichte beeinflussen und uns einer neuen Ära für den Umweltschutz näher bringen könnte - und sie liegt jetzt auf seinem Schreibtisch! Geben wir ihm den Mut, jetzt zu handeln! Es gibt bereits fast eine Million Stimmen der öffentlichen Unterstützung aus allen Teilen der Welt - aber ich denke, da geht noch mehr! Schließlich geht der Regenwald uns ALLE an. Hier geht es zu der Petiton von Avaaz: KLICK
 

Dienstag, 7. Januar 2020

Die Tage rund um Weihnachten und Neujahr

🍀
Servus im Neuen Jahr, ihr Lieben!



20 Jahre nach dem Jahr 2000:
Als ich Kind war, kam mir das Jahr 2000 unendlich weit entfernt vor; Herrn Rostrose ging es genauso. Die utopischsten Ideen wurden mit diesem Jahr in Verbindung gebracht. Nun liegt das Jahr 2000 bereits seit zwanzig Jahren hinter uns. Und vor uns liegen enorm große Herausforderungen. Unsere neue "türkis-grüne" Regierung verkündete am 1. Jänner, dass Österreich zu einem Klima-Musterland werden solle. Möge die Übung gelingen! Ich werde diesem Jahr jedenfalls sehr genau "auf die Finger sehen".

Aber ich habe definitiv auch vor, dieses Jahr mit so viel Schönem, Positivem und Lebenswertem wie nur möglich zu füllen. Diesen einen einzigen Vorsatz hatte ich auch im vergangenen Jahr gefasst, und ich denke, es ist mir ganz gut gelungen, ihn in die Tat umzusetzen. Ich danke euch, dass ihr 2019 wieder das eine oder andere Erlebnis (oder sogar ganz viele Erlebnisse!) mit mir geteilt habt und freue mich, wenn wir auch im Neuen Jahr wieder einige Wege gemeinsam gehen. 

🍀
Welche Wege ich an den Tagen rund um Weihnachten 2019 und um den Jahreswechsel gegangen bin, will ich euch heute erzählen. Begleitet ihr mich?


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

Vogelbeobachtung:
Am himmelblauen 18. Dezember zog ich mit meiner Kamera und dem "Monsterobjektiv" (Sigma 150-600) los. Denn wenige Tage zuvor hatte ich beim Walken einen Buntspecht gesehen, der aber für das Smartphone viel zu weit weg und auch zu schnell war.

Ich war neugierig, ob mir abermals gefiederte Fotobeute begegnen würde - und tatsächlich konnte ich einen sehr weit entfernten, zusammengekauert auf einem Baum hockenden Graureiher fotografieren. (Mit freiem Auge dachte ich, es würde sich um einen sehr großen Greifvogel oder etwas ähnliches handeln.) Ein paar Spatzen und Meisen flogen mir ebenfalls vor die Linse. Der Specht ließ sich leider nicht blicken, deshalb knipste ich ansonsten eben Botanik.

Mehr Frischluft, weniger Stube - verllinkt beim Monatsmotto der Zitronenfalterin Mehr oder weniger
Nein, das ist kein Buntspecht! 😂 Das ist ein Graureiher!
Das ist auch kein Buntspecht, sondern eine Kohlmeise...

Weihnachten 2019:
Am 24. Dezember, einem Tag mit ebenfalls blauem Himmel und grünen Wiesen, kam die Rostrosen-Familie zusammen, um Weihnachten zu feiern. Meine Tochter hatte angeboten, die Gastgeberin zu sein - wie schon im Jahr 2014. Und wie damals hat sie sich wieder liebevoll ins Zeug gelegt. Es gab einen hübsch in blau-grün-gold-Tönen gedeckten Tisch, fünf Sorten selbstgemachte Kekse zur Jause, ein feines Abend-Menü, bestehend aus Gemüsesuppe, Hackbraten, Gemüsepfanne und Kartoffeln und zum Abschluss eine Tiramisu-Torte.

Für das (köstliche) Tiramisu und die zu Tannenbäumchen gefalteten Servietten zeichnete übrigens Janas Freund verantwortlich; er war aber bei der Feier leider nicht dabei, sondern verbrachte den Weihnachtsabend bei seinen Eltern. Die relief-verzierten Sterne, die quasi als Christbaumspitzen auf den Servietten saßen, hat Jana für uns getöpfert, die durften wir mit nach Hause nehmen.


 Slow-Fashion:
Das Des*gual-Kleid, das ich bei dem Familientreffen trug, habt ihr schon in einigen Jahren in verschiedensten Kombinationen an mir gesehen - erstmals bei der Rostrosenweihnacht 2011 - aber z.B. auch hier. Ich trage es besonders gern um die Weihnachtszeit herum, was vermutlich an den Hirschen liegt, die den Rockteil schmücken. Diesmal mixte ich es mit einem roten Cardigan und den selbstbemalten roten Stiefeln. Ich zeige es euch weiter unten in noch zwei weiteren Kombis: #einkleiddreilooks


Weihnachtsbaum nein-ja-welcher?
Ihr wisst ja, dass es bei uns schon seit einigen Jahren keinen Christbaum mehr gibt - aus Platzgründen, aus Baumschutzgründen, aus Katzengründen und weil wir auch ohne Baum eine gute Stimmung hinbekommen. Jana aber liebt Weihnachten und somanche damit verbundenen Traditionen sehr. Deshalb wollte sie einen hübsch geschmückten Weihnachtsbaum haben. Sie entschied sich allerdings aus zwei Gründen, einen künstlichen Baum zu kaufen: weil dieser Baum alle Jahre wieder verwendet werden kann, ohne einen echten Baum umschneiden zu müssen - und weil sie das Bäumchen wegen ihrer Katzen gleich am nächsten Tag wieder abräumen wollte. (Vorher hat sie mich ganz schüchtern gefragt, was ich davon halte; sie weiß ja, dass ich keine große Freundin von Künstlichem bin 😉. Ich meinte, wenn es sich nicht um billige "China-Qualität" handeln würde, wäre das in diesem Fall wohl eine gute Lösung. Darauf haben Jana und ihr Freund geachtet. Von der Optik her finde ich, dass dieser Baum von einem echten kaum zu unterscheiden ist.)


Wie bei uns üblich, war Weihnachten keine Konsum-Orgie, sondern einfach ein fröhliches Familienfest mit gutem Essen. Es gab einige wenige ausgewählte Geschenke sowie auch Geschenke für Menschen, die weniger haben als wir (wie z.B. Gutscheine für Treedom-Bäumchen, die Kleinbauern z.B. in Afrika, Lateinamerika und Asien helfen). Selbstverständlich wurden auch meine "Enkel-Katzen" Yoomee und Chiller wieder verwöhnt - sowohl von Marianne-Oma als auch von mir 😻.


Weihnachts-Hirsch-Kleid "burschikos":
Wie oben angekündigt, bekommt ihr hier eine andere Kombination mit dem türkis-bunten Des*gual-Kleid zu sehen - diesmal eine eher burschikose Version mit Käppi. Unter dem Kleid trug ich schon meine Trainingskleidung für Mrs. Sp*rty, denn die Weihnachtskalorien wollten ja wieder abtrainiert werden 😉😋


Highlandrinder-Besuch:
Am 26. Dezember unternahmen mein Mann und ich trotz wolkenverhangenen Himmels einen Spaziergang und statteten bei der Gelegenheit diesen netten felligen Gesellen einen Besuch ab. Anschließend gingen wir zum Mittagessen in ein Lokal, in dem eine Tafel hing, die ich gleich mal für Artis Schilderwald fotografieren musste: "BEER - HELPING UGLY PEOPLE HAVE SEX SINCE 1862!" Ja, Schönsaufen kann durchaus eine Methode sein 😂. Wobei ich davon ausgehe, dass Bier der Menschheit schon ein paar Jahhunderte länger bei derartigen Dingen hilft. In manchen Bereichen ist es aber bestimmt auch hinderlich...


#KleidüberHose:
Am 27. Dezember schlüpfte ich für einen Besuch meiner Mutter noch einmal in das Kleid und kombinierte es diesmal mit einem roten Schlauchgürtel, roter Tasche und Jeans. Weil das Fotografieren diesmal schnell gehen musste, trage ich hier noch keine Stiefel (wieder dieselben schwarzen wie oben), sondern meine Hausschuh-Crocks, und der Gürtel ist auch nicht optimal zurecht gezupft, aber ihr habt ja Phantasie und könnt euch bestimmt vorstellen, wie das aussieht, wenn man es besser macht als ich 😏.


Glockenturm und Regenwalk:
Für Novas Glockenturm-Linkup habe ich diesmal die Rosenkranzkirche fotografiert, die sich in der Nähe des Heims befindet, in dem meine Mutter gepflegt wird. Nach dem Mutterbesuch regnete es zwar, doch ich hatte trotzdem Lust auf eine Walking-Runde. Als ich zurückkam, war ich ziemlich nass, aber gut durchgelüftet.


Schneewanderung:
Am 28. Dezember war unser Garten mit einer leichten Schneeschicht angezuckert. Einen Tag später war der Schnee zwar schon wieder von unserer Wiese verschwunden, doch wir beschlossen, einen Ausflug zur Wiener Hütte zu unternehmen - und im Wienerwald gab es noch etwas Winterweiß.


Neujahr auf der Piste:
Noch mehr Schnee bekommt ihr in den folgenden Aufnahmen zu sehen, denn das Jahr 2020 begannen wir auf der Skipiste: Den Silvesterabend hatten wir gemütlich zu Hause vor dem Fernsehapparat verbracht, und nachdem sich das Geknalle in Grenzen hielt, waren wir am Neujahrstag fit genug für etwas Wintersport. Bei blitzblauem Himmel verbrachten wir ein paar wunderschöne, wenn auch anstrengende Ski-Stunden auf dem Stuhleck.


Danach: 🤮...
Leider wurde Herr Rostrose einen Tag später von einem (zu diesem Zeitpunkt für uns noch nicht näher identifizierbaren) Magen-Darm-Problem erwischt. Es ging ihm ziemlich elend und wir mussten das vereinbarte Treffen mit Edis Schwester absagen. Er hat sich aber zum Glück rasch wieder erholt - wobei ihm viel Schlaf und eine kräftige Hühnersuppe, die wir (u.a. für Krankheitsfälle) immer vorbeugend einfrieren, geholfen haben. Somit konnten wir das mit unseren Freunden Moni und Michi vereinbarte Treffen am 4. Jänner zunächst doch noch einhalten. Dort zeigten wir einander Fotobücher, plauderten etwa anderthalb Stunden angeregt ... und plötzlich, aus heiterem Himmel, wurde auch mir übel...

Moni ist eine wunderbare Köchin, aber ihr Rinderragout musste ich leider auslassen und nachdem Edi gegessen hatte, fuhren wir heim und ich kroch mit Schüttelfrost ins Bett. Am nächsten Tag hatte ich vor allem Probleme mit dem Kreislauf und erhöhte Temperatur und schaffte es erst am Nachmittag, mich vom Bett zum Sofa - vor dem Fernsehapparat - zu schleppen. Hühnersuppe war leider aus, aber wir hatten auch noch Rindssuppe im Gefrierschrank, und mit der päppelte mich Edi dann wieder auf. Auch bei mir dauerte die schlimmste Phase weniger als zwei Tage, ich schätze also mal, das könnten Noroviren gewesen sein. Nun hoffen wir sehr, dass es Moni und Michi nicht auch noch erwischt hat... Heimbesuche bei meiner Mutter lassen wir vorläufig lieber mal aus...

Am klar-kalten Dreikönigstag konnte ich immerhin schon wieder einen kurzen, aber schönen Spaziergang unternehmen.

Blogpause beendet - aber nicht ganz:
Abgesehen von den oben gezeigten Unternehmungen habe ich meine Blogpause auch noch zum Anfertigen von Fotobüchern genützt. Allerdings schaffte ich bisher nur mickrige zwei Urlaubs-Fotobücher. Es fehlen auch noch Jahrbücher von 2016, -17, -18 und 19... und zur Zeit hat Happy-Foto eine Minus-40-%-Aktion für Hardcover-Fotobücher, bei der ich gern noch ein bisserl mitmischen möchte. Deshalb werde ich mir zwischen meinen einzelnen Blogbeiträgen etwas mehr Zeit lassen als gewohnt. Aber meine Posts sind eh immer sehr lange - so habt ihr wenigstens reichlich Gelegenheit, meine "Rostrosen-Zeitungen" in Ruhe zu lesen 😉...

🍀🍀🍀
Ich danke euch sehr für all eure guten Wünsche zur Weihnachtszeit und für den Jahreswechsel. Hoffentlich habt ihr den "Rutsch" ins Jahr 2020 möglichst gut überstanden. Legen wir los und machen wir das Beste aus diesem Jahr!


Herzliche rostrosige Neujahrsgrüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,




PS:
Infos und Petitionen:

🍀Thema Feuerwerke:
Ein Feuerwerk ist schön anzusehen - im übrigen hat es aber vor allem negative Seiten: verängstigte Haustiere, die Störung von Wildtieren, Unfälle die zu Verbrennungen, Augenverletzungen und Hörschädigungen führen, Sachschäden an Fahrzeugen und Gebäuden, Umweltbelastungen wie z.B. enorme Müllmengen - und Silvesterfeuerwerke erzeugen mehr gesundheitsschädlichen Feinstaub als der Straßenverkehr. Außerdem wird viel Geld in die Luft geblasen, anstatt es für Sinnvolleres auszugeben. 

🍀 Thema Klimaschutz:
Um die bis 2030 / 2040 gesetzten Klimaziele zu erreichen, müsste die Politik spätestens JETZT in die Gänge kommen. Immerhin warnten 11.000 Forscher aus 153 Ländern in einem gemeinsamen Appell in der Fachzeitschrift "BioScience", dass die von Menschen verursachte Erderwärmung weiterhin rapide zunehme. Der Menschheit steht nach Überzeugung der Wissenschaftler "noch nie dagewesenes Leid" bevor, wenn sie nicht ernsthaft gegen die Erderwärmung kämpft. Gemessen am Ziel, den Ausstoß bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu reduzieren, seien bisher jedoch nur die 28 EU-Staaten und sieben weitere Länder "auf einem guten Weg". Ganz wichtig wäre es, die Wälder  als CO2-Speicher zu erhalten. Und das wird in Zeiten größerer Hitze noch schwerer als bisher: Australien erlebt derzeit eine Hitzewelle und verheerende Buschbrände, wie es sie in dieser Intensität seit Menschengedenken nicht gab. Laut Schätzungen sind bis zu 8.400 Koalas bei den Bränden an der mittleren Nordküste von New South Wales umgekommen, andere wurden schwer verletzt; zahlreiche Menschen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren... 

Fotoquelle: Kostenlose Bilder von Pixabay - skeeze / simonprodl

Wir müssen alle zeigen, dass wir nicht zur dumpfen Masse gehören, die die Zerstörung unserer Welt einfach so hinnimmt. Das können wir auf verschiedenste Weise machen - aber je öffentlicher, umso zielführender:
  • Die größten und wertvollsten Waldflächen werden immer noch für den Anbau von Palmöl verwüstet. Vermeidet nicht nur den Kauf von Waren mit Palmöl (also herkömmliche Waschmittel, die meisten Kekse und Margarinen, Fertigpizza und überhaupt sehr viele Fertigprodukte, viele süße und pikante Brotaufstriche, das meiste Nasch- und Knabberzeug, auch vegane Wurst etc.) und generell den Kauf von Waren der umweltzerstörerischsten Großkonzerne, sondern schreibt die Produzenten und / oder die Händler eurer Wahl auch an, um ihnen mitzuteilen, dass ihr aus Umweltschutzgründen keine Waren mit Palmöl kauft. Schreibt auch an jene Politiker, die eurer Meinung nach den größten Einfluss haben könnten, dass ihr euch ein Verbot von Palmöl wünscht. Es wird vermutlich eine Weile dauern, bis das Früchte trägt, aber je mehr wir sind, desto größer sind die Chancen, dass sich etwas verändert. 
  • Wie ich durch die Dokumentation "The Green Lie" erfahren habe, ist RSPO-zertifiziertes Palmöl auch keine Lösung. Niemand kontrolliert diese Zertifikation, für all dieses Palmöl wurde und wird Tag für Tag Regenwald abgeholzt oder abgebrannt - und damit wertvoller CO2-Speicher und Lebensraum für Menschen und seltene Tiere für immer vernichtet. Zahllose Orang-Utans habe dabei schon ihr Leben verloren.
Fotoquelle: Kostenlose Bilder von Pixabay - danielkirsch / skeeze
  • Rettet die Koalas: Der WWF Australien startet eine weltweite Kampagne "Auf dem Weg zu zwei Milliarden Bäumen". Er verpflichtet sich, im nächsten Jahrzehnt zwei Milliarden Bäume zu retten und zu pflanzen. Helft mit, übermäßige Baumrodung zu stoppen, bestehende Busch- und Waldgebiete zu schonen und den Lebensraum für Tiere durch das Pflanzen neuer Bäume wieder herzustellen. Hier könnt ihr spenden.
  • Unterstützt Organisationen, die für Klima- und Umweltschutz kämpfen, z.B. diese hier.
  •  Falls ihr einen Job sucht: Hier geht's zu Jobs, wo ihr euch für die Umwelt einsetzen könnt.
  • Erzeugt durch Petitionen, Volksbegehren und Teilnahme an Klimademos Druck auf Politik und Wirtschaft!
  • Hier geht es zum Österreichischen Klimaschutz-Volksbegehren. Teile der darin gestellten Forderungen finden sich jetzt bereits im vorgestellten Regierungsprogramm wieder. Wenn ihr in Österreich lebt und es noch nicht unterschrieben habt, tut es bitte trotzdem noch.
  • Die Bewegung benötigt auch sonst jede Hilfe, die sie kriegen kann. Hier geht es zum Mitmach-Formular
  •  Teilt euer Wissen mit anderen Menschen!