Sonntag, 12. Dezember 2021

Italien-Reisebericht - Ausflug ans Meer und in den Tarotgarten der Niki de Saint Phalle (Toskana)

 

HIER kommt ihr zum gesammelten Reisebericht Italien 2021.

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Im vorigen Kapitel ging es um unseren Tagesausflug nach Siena und San Gimignano. Heute erzähle ich euch von jenem Ausflug, den wir tags darauf, am 16. September 2021, unternahmen. Dieser war ganz und gar anders als der vom Vortag - ein echtes Kontrastprogramm. Ihr werdet keine der Ortschaften zu sehen bekommen, wie sie für die Toskana so charakteristisch sind, sondern türkisgrünes Meer, ein Hafenstädtchen, dunkle Wolken und prallbunte Kunst! Habe ich euch neugierig gemacht? Dann kommt bitte mit!


Ciao ihr Lieben!

Einer der fixen Pläne unserer Italienreise war ein Besuch des Giardino dei Tarocchi. Und wir wollten möglichst bald dorthin. Leider kann man in den Park nicht einfach spontan hinein, wenn das Wetter passt und man Lust und Laune dazu hat. Wir mussten online reservieren und uns für ein Zeitfenster entscheiden. (Ich glaube, das ist auch außerhalb von Covid-Zeiten so.)

Weil die Wetterprognose für Bucine oder Gavignano (wo sich unser Ferienhäuschen befand) für den 16.9. Regen 🌧️ angekündigt hatte, für Capalbio bzw. Garavicchio, wo sich der Tarotgarten befindet, hingegen passables Wetter ⛅, bestellten wir für diesen Tag Tickets. Leider klappte das mit dem Nicht-Regnen nicht ganz so, wie gewünscht und vorausgesagt...

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Brigitte hatte den Tagesausflug wieder gut durchgeplant. Unsere Karten im Tarotgarten galten ab dem frühen Nachmittag. Die Fahrt zwischen Bucine und Capalbio dauert etwa 2 Stunden. Also blieb genug Zeit, um den einen oder anderen Zwischenstop und ein gemütliches Mittagessen einzubauen. Wir fuhren zunächst ans Meer, denn das lag schön auf der Strecke.

 

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Strand-Stop Playa Paraiso Gianelle:
An der Küste des Tyrrhenischen Meeres gibt es mehrere Dünenstreifen (Tomboli), die die Halbinsel Monte Argentario mit dem toskanischen Festland verbinden. Auf dem nördlichen Tombolo di Giannella verläuft eine zum Monte Argentario führende Autostraße; diese wird flankiert von Campingplätzen und Appartementanlagen, und es gibt kostenpflichtige Parkplätze für Strand-Besucher. Bei einem dieser Parkplätze machten wir Halt, um ein bisschen Strandfeeling und Meeresdüfte zu genießen. 
 
Lange blieben wir allerdings nicht, denn die dunklen Wolken wirkten nicht gerade beruhigend. Und für mich genügt es ohnehin, wenn es nach Meer riecht und klingt - das liebe ich sehr; ich muss nicht unbedingt ins Wasser hinein 😉 Aber zumindest Brigitte genoss das Barfuß-Waten im Meer 😎. Ansonsten vergnügten wir uns mit Meeresluft-Atmen und Fotografieren - Brigitte spezialisierte sich auf Muscheln, Edi auf Wolken und ich auf Eidechsen 😁... 

 

Dieser Hafenort liegt an der Nordseite der Halbinsel Monte Argentario am Tyrrhenischen Meer. Hier hatten wir unser Mittagessen in einem guten Fischrestaurant eingeplant. Aber auch der Ort selbst ist sehenswert - ich denke, man könnte dort durchaus mehr Zeit verbringen und z.B. die Spanische Festung mit Zugbrücke (aus dem frühen 17. Jahrhundert) besichtigen oder durch die hübschen Altstadt-Gässchen flanieren. Außerdem gibt es in der Lagune von Orbetello ein Naturreservat des WWF, das zu den unberührtesten Naturgebieten der Toskana gehört. Hier kann man seltene Vogelarten wie den Stelzenläufer, rosa Flamingos, Silberreiher oder Fischadler beobachten.


Aber wir waren ja nur auf der "Durchreise" in Richtung Niki-Park, deshalb begnügten wir uns mit einem Spaziergang entlang des Hafens und kehrten dann im Ristorante Il Moletto ein. 

Wie so oft in Italien, bestellte ich mir auch dort Spaghetti Vongole - in der Hoffnung, dass sie geschmacklich an jene heranreichen, die ich im Jahr 2013 in Rom gegessen habe (aus wahrer Begeisterung gleich an zwei Tagen hintereinander 😉). Fazit: Sämtliche Spaghetti-Vongole-Portionen, die ich in diesem Toskana-Urlaub aß, waren sehr gut. Aber die in Rom hatten durch irgendein (leider nicht näher identifizierbares) Gewürz eine ganz besondere Geschmacksnote erhalten, die bisher unerreicht ist...

Wie auch immer, es war eine feine Mittagspause, aber jetzt ging's endlich in Richtung Tarotgarten 😊👍 - einem meiner Lieblingsorte auf dieser Welt 💓. Dabei passierten wir eine Mühle, die mitten in der Lagune von Orbetello steht, die so genannte Mulino spagnolo oder Spanische Mühle. (Siehe unten links. Wenn ihr auf den Link klickt, könnt ihr mehr über ihre interessante Geschichte erfahren.)

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Ein kleines Zwischenspiel über meine stürmische Liebe zum Giardino dei Tarocchi:
Um euch zu erklären, was mir der Tarotgarten der Niki de Saint Phalle bedeutet, muss ich ein Stück weit ausholen. Ich habe euch die Geschichte schon in einem Posting aus dem Jahr 2009 erzählt, aber sie ist so wunderbar (im wahrsten Sinn des Wortes), dass ich sie euch neu erzählen möchte:
 
Es begann alles Mitte der 1980er Jahre mit einem Artikel in der Zeitschrift Cosmopolitan. Ich las ein faszinierendes Portrait über die 1930 geborene Ausnahmekünstlerin und ihr Lebenswerk: Seit 1979 arbeitete Niki de Saint-Phalle an einem noch geheimgehaltenen Ort in der Toskana zusammen mit ihrem Ehemann Jean Tinguely und einigen anderen Künstlern und Handwerkern an der Entstehung eines Parks mit Riesenskulpturen, die die 22 Großen Arkana des Tarot-Spiels darstellen.
 
Die Inspiration zu diesem Tarotgarten war bereits im Jahr 1955 gekommen, als sie Antoni Gaudis Park Güell in Barcelona kennenlernte. (Diesen Park hatte ich im Jahr 1981 ebenfalls kennengelernt und war davon hingerissen gewesen. Im Jahr 2012 war ich abermals im Park Güell und berichtete euch in meinem Blog darüber.) Im Jahr 1974 erzählte Niki ihrer italienischen Freundin Marella von ihrem Traum eines Gartens mit Tarot-Skulpturen und die Freundin war begeistert. In der Folge stellten Marellas Brüder, Carlo und Nicola Caracciolo, Niki ein Landstück des Familienbesitzes für die Verwirklichung ihres Traums zur Verfügung. Ansonsten wurde der Park vor allem durch Eigenmittel finanziert; Niki de Saint-Phalle kreierte zu diesem Zweck auch ein eigenes Parfum. Im Cosmopolitan-Artikel hieß es dazu: 
 
"...sinnlich-schwer, in einer kobaltblauen Flasche mit einer Miniaturplastik darauf: zwei Schlangen, die sich umschlingen, goldfarben die männliche, bunt die weibliche. Die große Flasche dieses Parfums kostet rund fünfhundert Mark. Niki de Saint Phalle: "Das ist ein sehr teures Parfum, aber eine sehr günstige Skulptur." Unter Sammlern gilt sie längst als gefragtes Objekt."
 
Die Fotos, die vom Tarotgarten-Projekt in der Zeitschrift gezeigt wurden, brachten etwas in mir zum Schwingen, und zwar gewaltig. Ich las, dass die Eröffnung des Parks in etwa zehn Jahren stattfinden würde, und ich wusste, dass ich dann dorthin musste.

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In den folgenden zehn Jahren verlor ich den Traum, diesen Park zu besuchen, niemals aus den Augen. Manche Menschen wollen unbedingt nach Florenz, Siena oder Pisa - für mich war der Tarotgarten ursprünglich der einzige Grund, weshalb ich in die Toskana wollte. (Ebenso, wie im Jahr 2004 nur das blaue Haus von Frida Kahlo mich nach Mexico City gelockt hat. So ticke ich eben 😉.)  

1996 war es endlich so weit: Ich las in einem Reiseführer, dass der Giardino dei Tarocchi besichtigt werden kann - und somit buchten wir unsere erste Reise in die Toskana. Wir richteten uns nach den im Buch angegebenen Öffnungszeiten ("googeln" war damals ja noch nicht) und fuhren am 2.Juli 1996 in Richtung Capalbio.

Als wir beim Tarotgarten ankamen, standen wir vor einem verschlossenen Tor und der Parkplatz war verwaist 😯😰😲! Auf dem Tor hatten andere Besucher bereits Nachrichten hinterlassen. Eine davon lautete "Niki, we are soo disappointed!" Offenbar hatte sich die Eröffnung verzögert. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich hatte zehn Jahre lang auf diesen Besuch hingefiebert, wir hatten Hunderte von Kilometern zurückgelegt, um in die Toskana zu kommen - und nun sollte ich nicht in den Park hineinkönnen?! Ich starrte auf den Gitterzaun, der mich von Nikis enormen Plastiken trennte, die Tränen rannen mir über die Wangen; zugleich überlegte ich, wie ich es doch noch schaffen könnte, in den Park zu gelangen - zur Not auf illegalen Wegen 😉. Aufzugeben, zu unserem Ferienhaus zurückzukehren und vielleicht in ein paar Jahren wiederzukommen, war einfach keine Option.

Ein Autobus mit deutschen Touristen brachte die Wende. Auch sie hatten wohl falsche Informationen erhalten. Über eine Gegensprechanlage diskutierte die Reiseleiterin laut und heftig in italienischer Sprache mit den Bauarbeitern, die dort zugange waren. Ich weiß nicht, mit welchen Konsequenzen sie gedroht hat, aber sie muss sehr überzeugend auf die Arbeiter gewirkt haben. Denn plötzlich kam Bewegung in das Tor! - und die Reiseleiterin verkündete ihrer Gruppe: "Wir dürfen rein - für zehn Minuten!" Natürlich waren da auch wir fünf (also Edi, Jana und ich sowie unsere Freundin Anita und ihre Tochter Natascha) mit von der Partie, es zählte ja niemand nach. 

Alle jubelten, doch gewiss freute sich niemand so unbändig wie ich! Noch heute denke ich, dass dieses Glück wohl ein einzigartiges war - ein Wunder, für das ich mich ewig dankbar fühle. Wie viele andere mussten enttäuscht nach Hause fahren, weil es KEINE resolute Reiseleiterin gegeben hatte, die genau zum rechten Zeitpunkt daher kam und das Blatt wendete.

Aus den erlaubten zehn Minuten wurde eine knappe Stunde, die ich wie in einem Rausch erlebte. Ich selbst habe an diesem Tag kein einziges Foto gemacht - das übernahm zum Glück Edi für mich - ich habe bloß aufgesaugt. Und ich war rundum im Glück. Erst im Jahr 1998 wurde der Park wirklich eröffnet. Er war von Anfang an ein Sehnsuchtsort, ein Glücksort für mich und ist es geblieben: Im Jahr 2000 kamen wir ein zweites Mal hierher... und nun also, 21 Jahre später, ein drittes Mal. Leider ist Niki de Saint-Phalle im Jahr 2002 verstorben, doch in diesem fantastischen, prallbunten, inspirierenden Park lebt sie weiter.

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Giardino dei Tarocchi:
Ich bin jedes Mal aufs Neue überwältigt, wenn ich vor den gewaltigen Skulpturen stehe, die irgend etwas in meinem Inneren absolut ansprechen. Und ich muss zugeben, ich befinde mich auch jedes Mal in einem geistigen Ausnahmezustand, wenn ich in diesem Park bin. Deshalb zog ich zu Beginn unseres diesmaligen Besuches auch gleich meine blaue Regenpelerine an, obwohl es nur leicht nieselte und die meisten Besucher auf Regenschutz verzichteten: Ich wollte durch absolut nichts von Nikis Figuren abgelenkt werden - falls der Regen stärker würde, dann würde er eben stärker, Hauptsache, ich brauchte mich nicht mehr darum zu kümmern... (Der Regen wurde aber glücklicherweise nicht stärker, er hörte irgendwann sogar wieder auf, und letztendlich zog ich meinen Umhang aus...)

 

Dass das Blau der Pelerine ausgesprochen gut zu der Figur hinter mir passte, fiel mir erst beim Betrachten der Fotos auf 😉. Die blaue Hohepriesterin - Karte Nr. 2 - war übrigens die erste Skulptur, die Niki umsetzte. Die Tarotfigur des Magiers - Karte Nr. 1 - ist mit der Hohepriesterin verschmolzen - ein über und über mit Spiegelkacheln verkleideter Kopf, aus dem eine Zauberhand ragt. Im Brunnen unterhalb der Hohepriesterin befindet sich das Rad des Schicksals - Karte Nr. 10 - das Jean Tinguely schuf. (Falls ihr euch für die Bedeutung der einzelnen Tarotsymbole und für Nikis Auslegung interessiert, kann ich euch diesen Artikel empfehlen. Oder ihr klickt auf der interaktiven Karte der Tarotgarten-Website auf die jeweiligen Symbole.)

 

Zur Drachenstatue könnt ihr auf der Website beispielsweise lesen:
"Die Stärke - Karte Nr. 11 - Eine zarte junge Frau führt an unsichtbarer Leine einen wilden Drachen. Das Ungeheuer, das die Frau zu zähmen hat, lauert in ihrem Inneren. Sie muss ihre eigenen Dämonen bezwingen. In der Erfahrung dieser schweren Prüfung wird sie ihre eigene Stärke entdecken."

Das Bezwingen innerer Dämonen war für Niki de Saint-Phalle vor allem in jungen Jahren überlebens-notwendig. Ab ihrem elften Lebensjahr war sie von ihrem Vater, einem verarmten Adeligen, mehrere Jahre lang sexuell missbraucht worden - ein Trauma, das sie beinahe in den Wahnsinn trieb. Die Kunst rettete sie. „Ich wurde Künstlerin, weil es für mich keine Alternative gab“, sagte sie selbst dazu.

 

In der unteren Collage seht ihr unter anderem den verspiegelten Turm (zu Babel) - Karte Nr. 16. Von Jean Tinguely stammt die symbolische Skulptur des Blitzes, der in den Turm einschlägt und somit festgefahrene Strukturen einreißt. Ihr seht hier auch Details anderer Figuren - leider ist mir nicht von allen die Bedeutung klar. Der spiegel-silbrige Ritter oder Geist zählt jedenfalls nicht zu den Großen Arkana des Tarotspiels und wird auf der Webseite nicht näher erklärt. Er eignet sich aber gut für Versteckspiele 😉. 

Das rote, raketenartige Gebilde und der rotbunte Säulengang sind Details des Herrschers (oder Kaisers); es handelt sich dabei um die Tarotkarte der männlichen Macht im Guten wie im Schlechten, im Beschützenden wie Unterdrückenden. Diese Macht hat den Menschen die Naturwissenschaften gebracht, aber auch den Krieg. In der untersten Reihe seht ihr links den Tod, ohne den das Leben (laut Niki) keinen Sinn hätte, mittig einen Teil des Körpers der Herrscherin oder Kaiserin, und rechts wirft Peter einen Blick in eine der Plastiken ("Weltenbaum").

 

Hier seht ihr die Herrscherin (oder Kaiserin) - Karte Nr. 3 - von vorne: eine der größten und prallsten "Nanas", die Niki de Saint Phalle je schuf, etwa 20 Meter lang und 10 Meter breit. (Nur "Hon" war länger, aber nicht so hoch.) In dieser beschützenden "Mutter", die wie eine Sphinx auf dem Hügel ruht, lebte und arbeitete die Künstlerin sieben Jahre lang. Seht ihr die rosa Tür? Und es gibt auch mehrere Fensterluken in der Figur. 


In den folgenden beiden Collagen seht ihr u.a. das Innenleben der Herrscherin - inklusive Schlangen-Dusche, Bett, Küche und Tisch. Falls ihr euch fragt, wie es Niki de Saint Phalle aushielt, in einer derart  verspiegelten "Wohnung" zu leben, ohne wahnsinnig zu werden, kommt hier die Antwort: 

Denn in dem Cosmopolitan-Artikel aus den 1980ern kann man nachlesen, dass Nikis Lebensraum "aus einer weitläufigen, länglichen Höhle" bestand, "die Wände sind weiß und grob gemauert; auf der einen Seite ein großer Arbeitsbereich, auf der anderen ein kleiner Küchenbereich, dazwischen Wohnfläche mit zwei rosa-blauen Sofas vor einem Kamin, einem Esstisch und einem Ping-Pong-Tisch. Schläger und Bälle weisen darauf hin, dass er benutzt wird."  

Die verspiegelten Flächen kamen also offenbar erst nachträglich dazu. Auch der Tisch dürfte noch nicht verspiegelt gewesen sein. Und ich denke, die Tarotfigur Der Wagen - Karte Nr. 7  befand sich auch noch nicht in der Herrscherin.

In der Mitte der folgenden Collage seht ihr das Innenleben der Kapelle der Mäßigkeit, die Niki aus Dankbarkeit errichtete, nachdem Jean Tinguely nach einem Herzinfarkt wieder gesund wurde. Auf dieser Kapelle steht der "Engel der Mäßigkeit" (den zeige ich euch ein Stück weiter unten). Auch eine andere Karte (die Auferstehung - Nr. 20) stellte Niki durch einen Engel dar, siehe folgende Collage rechts oben.

 

An Detailreichtum kaum zu überbieten ist der Hof des Herrschers oder Kaisers - Karte Nr. 4. Hier findet sich nicht nur ein wunderbar bunter Brunnen mit vier fröhlich badenden Nanas, sondern ein Arkadengang, bei dem jede Säule, jede Wandnische anders gestaltet ist. Und es gibt auch noch ein oberes Stockwerk, auf dem man umherwandeln kann. 

Dieser Hof ist mir der aller-allerliebste Ort an diesem Lieblingsort 😉😊😍 - denn es gibt hier sooo vieles zu entdecken und zu staunen:

   

Wie gern wäre ich an diesem Ort einmal ganz ohne andere Touristen, um ihn einfach nur in aller Ruhe eine Stunde lang auf mich wirken zu lassen. Aber das wird wohl ein ewiger Wunschtraum bleiben. Also genieße ich, was ich habe, und strahle dem fotografierenden Herrn Rostrose entgegen. Mein Haarband sieht so derangiert aus, weil ich mir die Pelerine einfach wild vom Leib gerissen habe, als mir darin zu warm geworden war. Ihr wisst schon: Nur um nichts anderes kümmern müssen 😉.

Von der folgenden Collage möchte ich euch vor allem die untere Reihe  genauer vorstellen (den Rest erkläre ich später): Da seht ihr zum einen links die Katzenstatue mit der Aufschrift Ricardo. Diese Skulptur schuf Niki zum Andenken an Ricardo Menon, der ab dem Jahr 1977 ihr Assistent war und im Jahr 1989 an Aids starb. Die baumartige Skulptur, deren Krone aus Schlangenköpfen gebildet wird, nennt sich der Weltenbaum. An seinem Stamm sind viele kleine Keramikkacheln mit Zeichnungen und Sprüchen angebracht. In seinem Inneren findet sich die Figur des Hängenden. Unten rechts die Figur des Hohepriesters (Hierophant) mit dem Dritten Auge - Karte Nr. 5; er steht unter anderem für Weisheit, Sinnsuche, Wahrheit, die Gesetze des Lebens und die Vermittlung zwischen der irdischen und geistigen Welt.

Die Karte der Sonne - Nr. 19 - wurde von Niki de Saint-Phalle als Vogel entworfen, der jenen der indianischen und mexikaischen legenden ähnelt; der Vogel ist laut Niki das Geschöpf, das der Sonne am nächsten kommt.

Hier seht ihr ein paar weitere Figuren der Großen Arkana, die Niki in ihrem Tarotgarten dargestellt hat: Links oben Die Wahl (Die Liebenden) - Karte Nr. 6. Darunter Der Stern - Karte Nr. 17, der aus zwei Krügen Wasser in das "Gewässer der Erneuerung" fließen lässt. Rechts Der Teufel - Karte Nr. 15, darunter von links nach rechts: Die Welt - Karte Nr. 21, Der Tod - Karte Nr. 13, der Narr - Karte Nr. 0 (diese Figur hat keinen festen Platz im Park, sie "wandert" umher).

Nächste Collage: Links oben Der Mond - Karte 18, Der Hängende oder Gehängte - Karte Nr. 12, Die Mäßigkeit - Karte Nr. 14, Die Gerechtigkeit - Karte Nr. 8, ein von Schlangen umwundenes Wesen, das - so weit ich weiß - nicht zu den Großen Arkana zählt. Ich vermute, es handelt sich dabei um "Das Orakel", welches das weibliche Gegenstück zum Eremiten darstellt - und da kommt er auch schon,  Der Eremit - Karte Nr. 9.


Was mich am meisten verblüfft nach drei Besuchen des Tarotgartens, bei denen ich gelaubt habe, jede kleinste Ecke entdeckt und ergründet zu haben, ist die Tatsache, dass es hier offensichtlich immer noch Details gibt, die mir nicht aufgefallen sind. In dem - ebenfalls sehr lesenswerten - Beitrag der "Weltenbummlerin" über den Tarotgarten*) zeigt sie z.B. ein einleitendes Foto, auf dem eine Fensterluke mit einem „Fliesenkranz aus badenden Venus-Nanas“ zu sehen ist. Und ich habe nicht die geringste Ahnung, WO im Giardino sich diese doch recht auffällige Fensterluke befinden könnte! Das macht mich irgendwie ganz "wuschig" 😵... Naja, wie oben erwähnt, befinde ich mich jedes Mal in einem geistigen Ausnahmezustand, wenn ich in diesem Park bin 😉...
 
*) Leider kann sich auch die "Weltenbummlerin" selbst nicht mehr erinnern. Sie meinte: "...ich glaube, es war bei der Kaiserin oder beim Magier, aber sicher bin ich mir nicht." Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass es nicht bei der Kaiserin oder beim Magier war... Ich habe sämtliche meiner Tarotgarten-Fotos seit 1996 abgesucht, und außerdem die Fotos von Edi und Brigitte, aber auf keinem der Bilder findet sich eine Fensterluke mit diesem Fliesenkranz. Lediglich eine einzelne Fliese auf einem der Gebäudeteil des Herrschers konnte ich finden, die ebenfalls eine Venus in einer Muschel darstellt. Vielleicht gibt es hier unter meinen Leser*innen ja jemanden, der genau weiß, zu welcher Figur dieser Fliesenkranz gehört. Ich würde mich über einen Tipp sehr freuen!
 
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Vielleicht schaffe ich es in diesem Leben ja noch ein viertes mal in den Tarotgarten - dann möchte ich wirklich die allerletzten Geheimnisse dieses Parks und seiner Figuren ergründen. 
 
Ach ja, und beim nächsten Mal hätte ich dann bitte gerne von Anfang bis zum Ende blauen Himmel und wenige Menschen 😉 - ich weiß, das ist ein bisserl viel verlangt 😇... Aber etwas veräppelt fühlte ich mich schon, als bei der Heimfahrt allmählich die graue Wolkendecke aufriss und sich ein Schönwetterhimmel auftat. Von Marion, der netten Frau, die ebenfalls in unserer Ferienhausanlage wohnte, erfuhren wir, dass es in Gavignano zwar schwere Wolken gegeben, aber keinen einzigen Tropfen geregnet hatte. So viel also zur Wetterprognose... Dennoch ist es ein traumhafter Tag gewesen. Und es würden weitere bezaubernde Urlaubstage folgen.

Herzlichen Dank für all eure wunderbaren Kommentare zu meinem vorigen Reiseberichts-Kapitel; das nächste ist schon in Arbeit und wird uns gemeinsam nach Florenz führen.

Und vielen Dank euch allen auch für eure lieben Worte zu meinem November-Rückblick, in dem ich euch unter anderem über meine "Oma-Freuden" berichtet habe!
 

 Fotos von Brigitte, Edi und mir
Ciao & Arrivederci,

🌿  T  r  a  u  d  e 🌿




Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 


40 Kommentare:

  1. It was fabulous to read about your Italian visit now that it is grey and cold. You lived so many great experiences. I am glad for you that you could revisit the parc of Niki de Saint Phalle. It looks colorful & really amazing. So much imagination and hard work. I have visited Gaudi’s Parc Guell in Barcelona, but its mosaics are so few compared to this. Glad that you shared Traude.

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  2. Awesome tour! Everything is full of color...love that fact.

    Thank you so much for sharing your photos (and the gull) & narration this week.

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  3. wieder einmal danke fürs Mitnehmen! Ich muss deinen Beitrag noch in aller Ruhe durchgehen und die einzelnen Skulpturen nachlesen!
    Dass es diesen Garten gibt, wusste ich, war aber noch nicht dort. Ich mag vor allem die Nanas und freue mich, wenn ich irgendwo eine sehe. Dein 1. Besuch im Garten sollte wohl so sein, trotzdem sehr berührend...

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  4. Hui, so viel Farbenpracht heute. Da weiß man gar nicht, auf was man sich konzentrieren soll. Da werden die Augen aber beansprucht! Und erst die Kamera :-)
    Da braucht man wirklich Tage, um sich alles in Ruhe anzuschauen. Ich bummel immer am Anfang, schaue mir alles genau an. Dann merke ich, dass ich es so nicht schaffe und werde immer schneller. So ging es mir in Rom im Forum Romanum. Nicht zu schaffen an einem Tag, dann noch die Wärme dazu. Aber wir wollen da noch einmal hin.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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  5. Das ist ja der Wahnsinn! Kann mir vorstellen, dass Du da jedes Mal richtig gehend "geflashed" bist. Ich habe übrigens noch nie von diesem Garten gehört.
    Viele Grüße von
    Margit

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  6. Bombastisch, kunterbunt, überwältigend und vulominös, so würde ich das Betrachtete betiteln. Ich kann es nicht so ganz einordnen, aber ich kann deine Begeisterung verstehen. Jedes einzelne Objekt lässt mich staunen und dieser Spiegelsaal übertrifft bei weitem alles was ich mir vorstellen kann. Doch ich denke, diesen Park muss man mit eigenen Augen gesehen haben, um ihn überhaupt zu erfassen? Haha, und die Herrscherin ist eine echte Wuchtbrumme, wow! Die riesige Sonne, mit der Treppe zwischen ihren Beinen, künstlerisch und architektonisch gewiss eine Meisterleistung? Die Collagen sind spitze und ich erahne die Mühe, die dahintersteckt.
    Magie steckt im Himmelsblick und wenn es wirklich nicht geregnet hat, dann grenzt das an ein Wunder, oder aber: Der Tarotzauber steckt dahinter! (kicher)
    LG Heidi

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  7. I was so moved by your description of the tarot garden and what it means to you! Thank you for sharing it with us. I'm thrilled that you got to visit again, even if the weather didn't cooperate. here's hoping you will get to go back to explore further and on a day with blue skies and few people!

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  8. Liebe Traude,

    was für ein Post....was für ein Garten....was für Kunstwerke....das ist spitze und einfach toll!! Ich muss mir das gleich noch mal und noch mal anschauen dass kann man aufeinmal gar nicht fassen. In Echt ist es wahrscheinlich noch beeindruckender. Danke für diese Vorstellung und wenn ich dorthin noch einmal kommen sollte dann muss ich diesen Ort auch besichtigen.

    Einen lieben Gruß zum 3.Advent kommt von
    Kerstin und Helga

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  9. Wow, another great adventure written beautifully and accompanied by outstanding photography.Thanks for sharing, I totally enjoyed reading about your travels.

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  10. Liebstige Traude - puh, da hast Du ja wieder etwas Üppiges zusammengestellt mit Deinen bunten, vielfältigen Collagen und Texturen. Ganz toll wieder. Und wie Du es gegen Anfang beschieben hast (das Meer nämlich). Ich rieche es auch so gerne. Besonders, wenn man noch nicht da ist, es aber in unmittelbarer Nähe schon sein Flair ausbreitet. Das hat einfach ganz etwas besonderes.
    Eine gute Zeit und alles Liebe
    Gerda

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  11. Danke dir für den tollen Ausflug nebst Geschichte und natürlich die tollen T’s Also Giardino dei Tarocchi wäre absolut was für mich...boa, echt überwältigend.

    Liebe Grüsse

    Nova

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  12. Ach Traude wenn das Herz so dabei ist wie Deines hier! ❤️ Deine Begeisterung macht mir auch Spaß und ich danke Dir für all die Fotos und Informationen rund um die Künstlerin. Von diesem Park habe ich bewusst noch nichts gesehen. Zum ersten Mal wahrgenommen habe ich die Skulpturen in Paris und damals zuhause dann nachgelesen von wem die bunten Skulpturen sind. Ich glaube Dir sofort dass Du in einer Art Ausnahmezustand warst. Ein 4. Mal…ich drück,Dir die Daumen. 😊
    Dicken Drücker und liebe Grüße Tina

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  13. Liebste Traude! Ich war 2005 mit meiner Schwester und ihren beiden jüngeren (damals noch kleinen) Kids im Giardini dei tarocchi - einfach so! Ich kann mich nicht mal erinnern, dass wir überhaupt gewartet hatten. Wir waren so unbedarft, ich glaub, wir wussten vorher gar nicht, dass Niki de Saint Phalle dort diesen Garten errichtet hatte... aber von ihr hatten wir natürlich schon gehört! Das heißt, es traf uns völlig unvorbereitet! Ich weiß, dass wir total begeistert waren! Ich erinnere mich auch heute noch sehr gut an Details - ich glaube, das liegt daran, dass ich mit den Figuren und Skulpturen etwas anfangen konnte, und zwar ziemlich viel sogar - weil ich mich ja schon vorher intensiv mit Tarot beschäftigt hatte! Von diesem Erlebnis rührt auch mein Faible fürs Fliesen... gleich nach dem Urlaub hatte ich meine erste "Fliesenarbeit" aus Porzellanbruch, Glasmosaikfliesen und Spiegelscherben gemacht (die Oberfläche meiner alten Vitrine). Also, ich stand auch fasziniert vor jedem Werk im Tarotgarten und schüttelte stumm den Kopf allein wegen der handwerklichen Meisterleistung! So krass!
    Was ich damit sagen will: oh ja, ich kann Dich und Dein "Fieber" (bzw. deine damalige Enttäuschung und anschließende Freude - oh Mann, das war ja ein Wechselbad der Gefühle auf dem Parkplatz!!!) verstehen, und wie!!! He, kein Wunder, dass die weibliche Schlange BUNT ist, nicht wahr??? und von Farbpsychologie schien Niki auch viel zu verstehen. ich hätte die männliche Schlange auch in Gold gestaltet, eh klar! :-))) (Gold und Rot, die weibliche aber in Blau und Silber - aber hätte ich an DICH gedacht, natürlich BUNT, ist ja wohl klar!!! :-)))
    Die Toskana ist ja jetzt nicht sooo weit weg, also kann ich mir gut vorstellen, dass Du nochmal dorthin kommst, warum nicht? Ach ja: und Deine "Gründe" in bestimmte Orte zu reisen, kann ich auch bestens nachvollziehen. Warum? Weil es mir mit Reisen bisher genauso ging. Meistens rede ich aber nicht drüber, denn das verstehen nicht viele Menschen :-)
    Herzlichste Drücker und bis zum nächsten Mal, liebe Grüße, Maren

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  14. Herrlich die Skulpturen Park, da wimmelt es ja nur so vor lauter Motiven. Schwer sich zu entscheiden, was man wie fotografiert. Wie gut das die heuteigen Cams viel Speicherplatz haben und man nicht überlegen muss - so nach dem Motto der Film hat nur 36 Aufnahmen..... habe ich auch genug Filme dabei ? :-)

    Ja, da würde ich auch gerne mal hin.

    Ein Besuch am Meer ( wenn denn eins erreichbar ist), ist für mich im Urlaub irgendwie ein MUSS. Ich liebe das Meer, muss aber auch nicht unbedingt ganz hinein, so mit dem Füßen, wenn es warm genug ist, reicht mir meist, oder einfach an kälteren Tagen einfach nur am Strand spazieren gehen, das lässt mich immer auftanken.

    Die Farben und das schöne Wetter auf deinen Fotos habe ich genossen, bei uns ist es wieder mal nur Grau in Grau

    einen guten Start in die Woche
    wünscht gabi

    und krauler an Nina

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  15. As I went from one collage to another I kept saying wow, wow, wow! Being by the sea is heaven and then you add wonderful food, sights, people. Thanks for sharing - God bless!

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  16. Tons of photos
    Wow!

    Thanks for sharing. Happy Monday.

    Much💟love

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  17. Liebe Traude,
    jetzt musste ich aber viel bei dir nachlesen. Ich kam in den letzten Tagen einfach nicht mehr dazu...
    Skulpturen dieser Art mag ich besonders. Da steckt so viel Vielfalt drin, die Kreativität der Macher kennen da keine Grenzen. Einfach toll. Schön, dass du uns diese zeigst.
    Hab noch schöne Adventstage.
    Ich schicke dir liege Grüße
    Traudi

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  18. WOW wonderful collage of photos and beautiful park

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  19. Traude - what a fascinating story - to wait for a decade to see something ... that should be in the dictionary under "patience". And then the first time you went - to find a closed gate. Oh my!

    Seeing the pictures, I can see why it took longer than planned to open! What a labor of love for Niki!

    Thanks for sharing with everyone at Mosaic Monday!

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  20. Liebe Traude,

    Meer wäre gerade auch nicht schlecht :-D

    LG Bernhard

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  21. Sehr interessanter Bericht! Ich gebe zu, ich mag meine Ausflüge durchgeplant. Zwar, man entscheiden auf dem Weg spontan, was dazu kommen könnte, aber das wichtigste wird geplant. Somit kann man so viel sehen, so wie du. Es sind wieder schöne Bilde und mir völlig unbekannte Ecken. Danke und liebe Grüße!

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  22. I'm so glad you got to go to this amazing park and soak it all in. The colors are so vibrant and happy. I know you loved every minute and some of your energy was there too. I would dearly love to visit Italy but don't have high hopes for that....but I can dream!

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  23. Liebe Traude,

    deine Begeisterung kann ich voll und ganz verstehen, seit wir im Queen Califa bei San Diego oder in der Grotte der Herrenhäuser Gärten waren. Für Kalifornien gab es damals nur einen offenen Samstagvormittag pro Monat und so haben wir unsere Reise auch genau darauf abgestimmt. Inzwischen wird der Park an zwei Tagen pro Woche geöffnet.
    Tolle Bilder hast du gemacht, da werden gleich wieder Erinnerungen wach. Ich war 2002 auch sehr traurig als ich von Nikis Tod erfahren habe. Sie war schon eine tolle Künstlerin.

    Liebe Grüße
    Arti

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    1. Siehste, man sollte die Bilder immer mehrmals anschauen, dann hätte ich auch die Schilder erkannt, nehme ich mal an ... bei meinen Augen weiß man das nie :))) jedenfalls das Schild mit dem 3D-Totenkopf der Raucher ist genial und gefällt mir sehr gut als Schild. Die Kunstwerke von Niki gefallen mir ja generell alle, wie oben schon geschrieben.
      Vielen Dank für die Verlinkung und ganz herzliche Grüße
      Arti

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  24. Liebe TRaude, dank für deinen letzten Besuch bei mir, darauf folgte ich all deinen Spuren und kam zu deinem überwältigendn BEITRAG der mich geradezu u m h a u t.!!!!
    was für eine Fülle an Bildern, Farben, Informationen und der dahinter liegenden Geschichte, das ist überwältigend schön und die Bilder und Endrücke lassen mich sprachlos zurück.
    Mal ganz davon abgesehen und man muss sich ja fast schämen sie nicht zu kennen, ist diese Künstlerin ein Wahnsinnsgenie gewesen. Ihre Phantasie +überwältigend und ihr Farbenreichtum, ihr Auge und ihre Vorstellungskraft unvollstellbar reich, ....!
    sie muss zum PLatzen angefüllt davon bewegt worden sein und ihr Mut und ihre Größe dies so darzustellen einzigartig!!!
    Diese Sklupturen sind grandios, di Farben sprengen jeden Raum, selbst den unter freiem Himmel.
    unter die einzelnen LiNKS muss ich noch klicken um noch mehr davon zu erfahren.
    ich verstehe nur-zu-gut - und kann nachvollziehemn was dich damals,dann wieder und jetzt bewegte...
    ich glaube ich wäre regelrecht ausgeflippt.
    so wunderschön, mir fehlen echt die Worte dafür.
    so sprachlos siehst du mich selten!!!!
    Tauasend Dank dass es Edi gab der all die Bilder machte!!!!
    an deiner Stelle wäre ich auch unfähig voller Erfurcht vor dieser KUnst gestanden und hätte wohl kaum auf den Auslöser gedrückt, denn das muss man mit allen Sinnen genießen!!!!
    ich wäre erschlagen gewesen wie ich es auch oft in hölländischen Museen als Heranwachsende Jugendliche war!!!...
    das fasst ein kleiner geist nicht auf einmal...
    herausragend dein jetziger bericht, die Bilder und die geschichte des Tarot die dahinter steht...
    das wäre noch ein Lebensziel für mich, ein Wunsch der Tage an denen man das noch geniessen und erleben , sehen,und fühlen kann..WOZU Künstler fähig sind...
    ich DANKE dir....
    angel

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  25. I am so glad that you were able to sneak in with German tour company! What beautiful sights... but my favorite is those photos of the seaside. I too like to hear and smell it but am okay if I don't get in the ocean.

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  26. Hello Traude,
    What the Tarot Garden and sculptures is amazing. I would love to visit myself someday. Your captured the tour very well with your photos and narration. I enjoy seeing your critters and trip photos. I am sorry I am late commenting on your post. I appreciate your link and visit. I hope you have great and week ahead.

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  27. Liebe Traude,
    der Garten ist ja der Wahnsinn. Und wir in Hannover denken "unsere" Nanas sind groß. Fast scheint es für mich fast ein wenig zu viel Niki ... sehenswert ist er ganz bestimmt umd ich danke Dir für die genauen Informationen zu ihren Werken. So viel habe ich bis jetzt von ihr gar nicht gekannt.
    Liebe Grüße und ein schönes Adventswochenende (unglaublich das ist schon der 4. Advent)
    Kirsi
    Könnt Ihr denn alle zusammen Weihnachten feiern, also auch mit Enkel und Kindern oder gelten bei Euch Beschränkungen?
    Wir bleiben in der Familie - meine Mutti wohnt ja nebenan und dann wir und unsere Mädchen. Die Schwiegereltern fahren mit Schwager und Schwägerin an die Küste.
    Wir haben es also klein, gemütlich und ruhig!

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  28. Wie gerne wäre ich jetzt am Meer ...

    Der Tarotgarten ist allerdings nicht so mein Geschmack. Das ist mir doch etwas zu skurril :p

    Ich wünsche dir eine schöne restliche Adventszeit
    GLG Sigrid

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  29. Guten Morgen liebe Traude!

    Ich muss grad erst mal die Bilder sacken lassen...Ich kann dich sehr gut verstehen, wenn du beschreibst, dass du in einem Ausnahmezustand warst, als du in dem Tarot Garten warst. Mir ergeht es in Paris ebenso!
    Niki de Saint Phalle war schon besonders mit ihren Skulpturen, deren Figur ich erst in Paris einmal sehen durfte. Da gibt es ja den Strawinskij-Brunnen mit einer Skulptur von ihr.
    Ich hoffe für dich sehr, dass du nochmal die Gelegenheit hast, dorthin zu reisen. Und du wirst immer wieder neue Dinge sehen, die dir vorher entgangen sind. Man kann nicht alles so schnell aufsagen und erfassen.

    Tolle...nein...gigantisch schöne Collagen!!!

    Danke fürs Mitnehmen!

    Liebe Grüße

    Anne

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  30. Hallo Traude,
    die Figuren sind skurril und bunt, aber gefallen mir :) Mein Sohn wohnt an der Ostsee, er kann es auch sehr oft genießen, aber für uns zur Zeit zu weit weg (700km) und wir wollen lieber noch auf Abstand bleiben. Obwohl ich meine kleinste Enkelin bis heut nicht live gesehen habe :( das macht traurig, aber Gesundheit geht vor ! Die Hoffnung bleibt, dass im nächsten Jahr alles etwas besser wird :D Schöne Adventstage und viel Gesundheit, lieben Gruß Katrin

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  31. Liebe Traude,
    so toll deine Berichte über die Toskana!
    Wir fahren seit Jahren jedes Jahr und lieben sie sehr :-)
    Diesen Garten kenne ich gar nicht. Vielen Dank für den Tipp - das
    sind ja traumhaft schöne und herrlich farbenprächtige
    Skulpturen und deine Geschichte dazu ist ja fantastisch.
    Wow! Wie sich manchmal alles fügt!
    Nun wünsche ich dir ein gemütliches und wunderschönes
    Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!
    Ganz viele liebe Adventsgrüße von Urte!

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  32. Hi Traude! Oooh I love spaghetti Vongole!! I'm so jealous that you had the authentic Italian version!!! I have to say The Tarot Garden is BEAUTIFUL. I read Tarot cards and the artist's vision/artistry/interpretations are stunning. Thank you SO MUCH for sharing this! I will have to share this with a few of my Tarot friends!!!♥♥♥

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  33. Liebe Traude,
    das war ein toller Spaziergang, zu dem du uns mitgenommen hast - so viele Eindrücke und Erlebnisse ... gerne bin ich mit dir dabei gewesen.
    Dieser Garten ist einfach gigantisch mit seinen Skulpturen...ich wäre schon froh, wenn ich mal nach Hannover käme. ;-)
    Lieben Gruß und hab ein feines Adventswochenende, Marita

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  34. Liebe Traude, ich bin noch ganz fasziniert von diesem Beitrag. Beim ersten Blick auf die Fotos hatte ich gleich den Gaudi Garten von Barcelona im Kopf und erst im Text hat sich mir dann erschlossen, dass doch hier tatsächlich eine Verbindung besteht. Von diesem Tarotgarten habe ich bisher noch nichts gehört oder gelesen und das finde ich total schade, aber auch einen absoluten Anreiz, vielleicht doch nächstes Jahr unsere schon seit Jahren geplante Reise in die Toskana zu unternehmen. Ich kenne Tarot selbst ja nur den Namen nach und habe mich noch nie mit den einzelnen Karten beschäftigt. Doch das tut dem Eindruck deiner tollen Bilder keinen Abbruch und ich kann mir gut vorstellen, dass du in diesem besonderen Park immer wieder was Neues entdeckst und ich drücke dir die Daumen, dass es nicht allzu lange bis zu deinem vierten Besuch dort dauert. Natürlich bin ich aber neben diesen schönen Reiseeindrücken gespannt, wie es deinem Enkelkind weiterhin geht und ob es schon weitere Begegnungen gegeben hat.
    Hab einen wunderbaren Abend und alles Liebe Gesa

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  35. uiuiui ;)
    ich glaube dsa wäre gar nichts für mich
    die Eindrücke sind ja kaum zu verarbeiten
    sooo viel und so bunt ;)

    da muss man wirklich mehrmals hin

    danke fürs mitnehmen ;)

    Rosi

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  36. Das sind ja wieder farbenprächtige Eindrücke, die Ihr uns da mitgebracht habt. Ich habe meine Tarot-Karten schon über 30 Jahre in Gebrauch. Und wenn ich ehrlich bin, mit deren Gestaltung konnte ich mich nie so zu 100% anfreunden. Es gibt so viele tolle. Aber bei allen ist etwas dran, was mich nicht 100% überzeugt. Vermutlich müsste jeder seine eigenen machen, damit sie zu ihm selbst passen. Ich bin überrascht, dass jemand den Drang hat, aus Reflexionsgedanken Skulpturen zu machen. Ich empfinde das, was die Karten zeigen also so fluid, dass ich sie niemals "einfrieren" könnte.
    BG und lasst es Euch gut gehen
    Sunny

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    1. Liebe Sunny, es gibt mehrere Anbieter, die es dir ermöglichen, deine eigenen Tarotkarten zu designen, z.B. mit Fotos, aber auch mit Zeichnungen - wenn du auf diesen Link klickst, findest du ganz unten einen Link, um deine Tarotkarten selbst zu gestalten: https://www.meinspiel.de/blog/tarotkarten-bedeutung-die-grosse-arkana/
      Ich glaube, für Niki de Saint Phalle hatte jede Karte eine ganz spezielle Bedeutung, die für sie in allen Lebenssituationen gegolten hat bzw. hilfreich war. Und es war eine Therapie für sie, diesen Bedeutungen durch die Gestaltung der Figuren Form zu verleihen...
      Lass es dir auch gut gehen!
      Alles Liebe

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    2. Vielen Dank liebe Trade, ich werde mich dort auf alle Fälle mal umsehen.
      BG Sunny

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  37. Was für ein wunderschöner Ausflug auf Eurer Toscanareise, liebstige Traude!
    Deine Leidenschaft für den Tarotgarten kannte ich ja schon und so freue ich mich für Dich, dass Du es ein drittes Mal zu Deinem Lieblingsort geschafft hast.
    Beim Monte Argentario musste wegen eine Erinnerung schmunzeln. Vor ein paar Jahren hat uns die Empfehlung eines Reiseführer eines bekannten Verlags dazu verleitet, rund um die Halbinsel zu fahren. Auf halben Weg wurde die Straße immer schmäler, plötzlich war es nur mehr eine Schotterstraße, die immer löchriger und holpriger wurde. Links ging der Berg hinaus, rechts die steile Böschung Richtung Meer hinunter. Wenn noch genug Platz zum Umdrehen da gewesen wäre, hätten wir kehrt gemacht. War aber nicht. Mit ein paar Schweißperlen auf der Stirn und einer v... Hose haben wir es aber doch geschafft und unsere Erinnerung war um ein Erlebnis reicher. Seitdem traue ich Reiseführern allerdings nur mehr bedingt ... ;-)

    Alles Liebe und feste Drücker,
    Deine Nadine

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