Donnerstag, 20. Februar 2020

Ostsee 2019 - St. Petersburg


HIER kommt ihr zum gesammelten Reisebericht Ostsee 2019.
 

Не плюй в колодец, 
пригодится воды напиться.

Deutsche Übersetzung: 
Spucke nicht in den Brunnen, 
du wirst ihn brauchen, 
um Wasser daraus zu trinken.
(Russisches Sprichwort)


Servus Ihr Lieben!

Vielen Dank für euer Interesse und eure Kommentare zu meinem Blogbeitrag über unseren Besuch der Rentiere im Nuuksio National Park und unsere Zeit in Helsinki - KLICK.

Besonders viele von euch schrieben mir zum Klettergarten auf dem Schiff: Ich kann ja Höhenangst ganz gut nachvollziehen, immerhin hatte ich selbst jahrelang meinen Kampf damit (den ich schließlich gewonnen habe), aber nachdem man ordentlich angegurtet wird, besteht keine Absturz-Gefahr und man beginnt mit einem einfachen "Hängebrückenweg", der links und rechts mit gekreuzten Tauen abgesichert ist. Die Herausforderungen werden dann größer, aber es war keine einzige dabei, die uns allzu heftig vorgekommen wäre. 

Und  ein Klettergarten auf einem Schiff mag vielleicht etwas dekadent erscheinen, aber andererseits werden hier keine großartigen Ressourcen vergeudet; es ist einfach ein Sportangebot. (Ein Casino mit all den Einarmigen Banditen und anderen Automaten finde ich persönlich dekadenter - und bisher habe ich noch kein Kreuzfartschiff ohne Casino erlebt.) Vergesst nicht: Ein solches Schiff ist ein Mittelding zwischen einem Transportmittel und einem Hotel. Die Freizeitangebote entsprechen daher auch jenen eines gut ausgestatteten Hotels. Aufs Meer blicken oder lesen ist bestimmt etwas, das nicht nur wir, sondern viele andere Passagiere ebenfalls machen, doch es ist vor allem an Seetagen nicht tagesfüllend. Edi und ich kommen durchaus mal ohne Action aus, aber stundenlanges Herumsitzen tut uns nicht gut. Wir haben einige Angebote an Bord genützt, vor allem die, die mit Bewegung zu tun hatten - es gibt ja schließlich auch einige Kalorien abzubauen bei solch einer Reise 😋😉😅: Wir waren mehrmals im Gym, Schwimmen im Indoor-Pool - so wie wir auch daheim mehrmals pro Woche Sport treiben 💪😊 - und einmal eben auch im Klettergarten, denn wann immer ich die Chance bekomme, meine "abtrainierte Höhenangst" im geschützten Rahmen wieder ein bisschen niederzuknüppeln, versuche ich diese zu nützen. Es hat uns beiden Spaß gemacht.

Nun aber zu unserem nächsten Ziel:
Wie ihr vielleicht erkennt, habe ich mich hier mit meinem Ausflugs-Anzug farblich an eines der Wahrzeichen der zweitgrößten Stadt Russlands angepasst.



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Aber bevor wir dorthin kamen, unternahmen wir zunächst eine Stadtrundfahrt bei ziemlich wechselhaftem Wetter. Phasenweise regnete es, phasenweise schien die Sonne... Nunja, wir waren für alles gerüstet! Und zum Glück waren wir während des Regens fast ausschießlich im Bus.

Blick auf den Winterpalast bei Regen... und auf ein schönes Brautpaar bei etwas besserem Wetter...


Erster Halt bei der Isaakskathedrale - erbaut in den Jahren 1810 bis 1858. Sie ist die größte Kirche Sankt Petersburgs und gilt als die prächtigste; sie kann rund 10.000 Menschen aufnehmen und ist somit einer der größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Die gigantische Goldkuppel, deren Durchmesser 26 Meter beträgt, ist auch bekannt als “Gottes Tintenfass”.



Doch mich persönlich interessierte viel mehr der Stopp bei der wunderschönen Auferstehungskirche (auch als Blutkirche, Erlöserkirche, Erlöser-Kirche auf dem Blut und Blut-Erlöser-Kirche bekannt. Die für meinen Geschmack reichlich makaberen Namen rühren daher, dass man das Bauwerk an jener Stelle errichtete, an der im Jahr 1881 Zar Alexander II. bei einem Attentat getötet wurde).

Leider war der Hauptturm dieses atemberaubenden Bauwerks eingerüstet - wir bemühten uns also um Fotos, die diesen Umstand möglichst ausklammerten. Zum Ausgleich wurde der Himmel über den Kuppeln für kurze Zeit blitzblau - und dafür bin ich sehr, sehr dankbar! Denn diese Zwiebeltürmchen waren (so komisch das vielleicht für manche Menschen klingen mag) der Hauptgrund, weshalb ich nach St. Petersburg wollte. Und wie ich euch hier schon erzählte, habe ich meine Reisegarderobe ganz bewusst farblich auf die Türmchen bzw. auf die Farbgebung der gesamten Kirche abgestimmt.

Sind sie nicht wunder-wunderschön?!?
Mein Outfit war an die Farben der Kuppeltürmchen angepasst - meine Frisur eher an den Wind in St. Petersburg ;-)
 

 Weiterfahrt über die Newa...


... und Besuch eines Souvenirladens mit Unmengen von Matrjoschkas, Fabergé-Eiern und Bernsteinschmuck.



Nächster Halt bei den Rostrasäulen: Die beiden monumentalen 32 m hohen Säulen aus rotem Granit dienten ursprünglich als Leuchttürme; sie erheben sich in der Nähe des Börsenplatzes, wo sich einst der Hafen von St. Petersburg befand. Nach römischer Tradition sind die Rostrasäulen mit Schiffsbugen, die in Schnäbeln enden (lat. "rostrum") geschmückt, als Zeichen des Sieges über feindliche Schiffe. Die Skulpturen zu ihren Füßen symbolisieren die vier großen Flüsse Russlands: die Newa, die Wolga, den Wolchow und den Dnjepr.


 Blick auf die Peter-und-Paul-Festung und die Eremitage von den Rostrasäulen aus:


Wir fuhren weiter zur Haseninsel mit der Peter-und-Paul-Festung:


Auf dem Gelände der Festung befindet sich die in den Jahren 1713 bis 1732 erbaute Peter-und-Paul-Kathedrale, in deren Innenraum die meisten russischen Kaiser seit dem 18. Jahrhundert begraben liegen.  Mit einer Höhe von 122,5 m war die Kathedrale bis zur Errichtung des städtischen Fernsehturms (316 m) das höchste Bauwerk von St. Petersburg.


Die barocke Innenraumgestaltung ist ungewöhnlich für eine russisch-orthodoxe Kirche. Wie ihr an den zahlreichen Dekenfresko-Fotos vielleicht erkennen könnt, haben mich in der Kathedrale vor allem diese Deckenmalereien begeistert - ihre frühlingsfrischen Farben, ihre Symmetrie, ihre edle und dennoch beinah fröhliche Ausstrahlung, ihr Kontrast zum goldenen Prunk.



Unten Mitte rechts seht ihr das Münzmuseum (das sich ebenfalls auf der Haseninsel befindet) mit einer funktionsfähigen Münzprägeanstalt, in der bis heute russisches Kleingeld, Orden und Medaillen geprägt werden.



Tja, Ihr Lieben, das war es bereits wieder von unserem Aufenthalt in St. Petersburg. Er war eindeutig zu kurz - und das war uns irgendwie auch von Anfang an klar. Doch wir haben vor, in einem der nächsten Jahre eine Flussfahrt von Moskau nach St. Petersburg zu unternehmen.

(Und vielleicht wundert es euch ja nicht allzu sehr, dass die Zwiebeltürmchen der Basilius-Kathedrale zu den Hauptgründen zählen, weshalb ich nach Moskau will - diese Kathedrale gilt als Vorbild für die Auferstehungskirche 😊... Aber die Moskauer U-Bahn-Stationen interessieren mich auch sehr!)

Bei der Gelegenheit können wir dann hoffentlich auch um einiges mehr von der schönen, interessanten und geschichtsträchtigen Stadt St. Petersburg sehen (vielleicht ja sogar die Auferstehungskirche ohne Gerüst) und außerdem die sehenswerte St. Petersburger Moschee und die Eremitage besichtigen.

(Es wurden zwar mehrere Eremitage-Ausflüge angeboten, aber ich hatte die Befürchtung, dass man bei so vielen Kreuzfahrt-Besuchern von den Kunstwerken dann ohnehin nichts zu sehen bekommt - und wie gesagt, oberste Priorität hatte bei mir die Auferstehungskirche, die wollte ich unbedingt sehen, denn ihr Anblick bringt in mir seit Jahren - seit ich die ersten Fotos davon gesehen habe - etwas zum Schwingen. Der Rest war "nettes Beiwerk"... 😉 Unsere Freunde Rosi und Hans hatten aber einen Eremitage-Ausflug unternommen und meinten dann, die vielen Leute hätten sich dort gut verteilt.)




Hier noch ein Blick auf St. Petersburg - oben - und auf mein (abermals spitzenverbrämtes) Abendoutfit dieses Tages - wie schon das Tagesoutfit ebenfalls an die Farben der Auferstehungskirche angelehnt 😊...




Und dann ging es wieder einem neuen Ziel entgegen... Einem Ziel, auf das wir zwar sehr neugierig gewesen waren, aber von dem wir noch nicht ahnten, wie sehr es uns begeistern würde! Doch genug geplaudert - mehr darüber im nächsten Kapitel - und HIER kommt ihr wie gesagt zur Gesamtübersicht der Reise!



Alles Liebe und
herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude



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Sonntag, 16. Februar 2020

Ostsee 2019 - Helsinki und Umgebung

HIER kommt ihr zum gesammelten Reisebericht Ostsee 2019.

Maailmaa on jos jonnekin päin, 
sanoi akka, 
kun kepillä saunanluukusta koitti.

Deutsche Übersetzung: 
Wie ist die Welt doch so groß und weit, 
sprach die Alte, 
als sie einen Stock zur Saunaluke hinausstreckte.
(Finnisches Sprichwort)


Servus Ihr Lieben!

Herzlich Willkommen zu meinem nächsten Reiseberichtskapitel! Ich freue mich sehr, dass ihr mich im vorangegangenen Reise-Beitrag nach Kopenhagen begleitet habt - und auch über all eure Kommentare dazu! Und danke auch an alle, die zu meinem Valentinstags-Beitrag liebe Nachrichten hinterlassen haben! (Mittlerweile gibt es eine Gewinnerin - herzlichen Glückwunsch! 💚💗💚)


Der nächste Tag war ein Tag auf See. Während wir uns die Zeit unter anderem mit Auspowern im Gym und im Klettergarten vertrieben, befand sich das Schiff auf Kurs nach Helsinki.


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Das Herumklettern hier hat Spaß gemacht, auch wenn es zunächst etwas gewöhnungsbedürftig war :-)


Ich freute mich eindeutig darauf, nach langer, langer Zeit wieder einmal nach Finnland zu kommen. Dort war ich 1985 (bei meiner zweiten Interrail-Reise) gewesen, hatte damals allerdings per Bahn die direkte Route von Turku nach Norden genommen (über Oulu bis nach Kemijärvi in Finnisch-Lappland) und habe die Hauptstadt daher nicht kennengelernt. 

(Für alle, die alte Geschichten oder Jugendfotos mögen: In meinem Blogbeitrag Es war einmal... und sonst noch was habe ich euch ein bisserl was über Interrail 1985 erzählt und einige Bilder davon gezeigt.)


Bildquelle KLICK

Gern hätte ich auch noch einen Zwischenstop in Stockholm gemacht, denn auch dort bin ich bei der Interrailreise 1985 zuletzt gewesen und hätte mich über ein Wiedersehen gefreut, doch ein Besuch von Schwedens Hauptstadt war bei unserer Ostseefahrt leider nicht vorgesehen. Nun, vielleicht schaffen wir es ja ein andermal noch dorthin.

Unten seht ihr den "Abend-Anzug", den ich an unserem Auf-See-Tag trug: bestehend aus einem der beiden Röcke, die ich mir aus dem indischen Seidensari habe nähen lassen, einem ebenfalls in Indien gekauften grünen Seidenschal, einem hauchdünnen grünen Bio-Seidenshirt und einem kurzen weinroten Sommerkleid, das ich hier als Top verwendete:




So gekleidet war ich nicht nur beim Nachtmahl, sondern wir gingen anschließend mit unseren Freunden auch noch in eine der Cocktailbars an Bord und genossen (neben dem Mai Tai) zugleich einen wundervollen Blick auf den atemberaubenden Sonnenuntergang, der uns an diesem Abend geboten wurde.



17. September 2019:
Ankunft in Helsinki:

Und gleich eines der ersten Gebäude, die wir nach dem Anlegen sahen, stellte sich als Sauna heraus. (Ihr seht das Sauna-Haus auf dem zweiten kleinen Foto rechts - im Vordergrund des hohen Turmes.) Saunieren ist ganz bestimmt eines der größten Hobbies der Finnen - als ich im Jahr 1985 in Finnland war, wurde ich von den jungen Leuten, die ich unterwegs kennengelernt hatte, auch gleich in die Haussauna eingeladen 😊... Damals gönnte ich mir tatsächlich solch ein Schwitzbad - diesmal haben wir das Erlebnis allerdings ausgelassen, denn wir hatten anderes vor.





Bevor wir der Hauptstadt Finnlands einen näheren Blick gönnten, ging es erst einmal in den Wald, wo wir einen Rentierpark besuchten - siehe Nuuksio National Park.  Denn als Edi entdeckt hatte, dass solch ein Ausflug angeboten wurde, war ihm klar, dass der für mich ganz oben auf der Wunschliste stehen würde. Und mein lieber Göttergatte hatte natürlich recht! Ihr wisst schon: Gebt mir Viecher und ich bin in meinem Element 😊!)




Habt ihr schon einmal Rentiere mit Moosen und Flechten gefüttert? Hach, das ist soo entzückend, denn Rentiere haben unheimlich weiche Schnauzen und sind soo sanft, wenn sie einem das Futter aus der Hand fressen 😍. Edi und ich waren ganz hingerissen von den felligen und geweihtragenden Jungs und Mädels. (Rentiere sind ja die einzige Hirschart, bei der beide Geschlechter ein Geweih tragen - und beide werfen dieses Geweih auch einmal in Jahr ab. Wir bekamen darüber natürlich einiges von einer Mitarbeiterin den Rentierparks erklärt - und ihr könnt mehr darüber HIER und HIER erfahren.) Bei unserem Besuch verloren einige gerade den Bast, andere hatten ihn bereits abgestreift. Das tut den Tieren aber nicht weh und sie waren auch allesamt bei gutem Appetit 😋.



Wenn man dort im Wald das Bedürfnis hatte, mal kurz auszutreten, dann stand dafür das nette Dreiecks-Häuschen (rechts unten) zur Verfügung - eine Bio-Toilette. Und in dem grünen Zelt (übernächste Collage) konnte man sich am Lagerfeuer wärmen und wurde mit Speis und Trank verwöhnt.



Nach diesem wahrhaft herzerwärmenden Ausflug gab es eine kleine Stadtrundfahrt und dann ging es per Bus ins Zentrum von Helsinki. In der folgenden Collage seht ihr oben links das Tor zum Hauptbahnhof, unten rechts die neue Zentralbibliothek Oodi und davor die Statue Laulupuut ("Singbäume"), die unter anderem einen stehenden Hecht darstellt...😏 - sowie unten links das Finnische Nationaltheater.




In der folgenden Collage seht ihr schon eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt - den strahlend weißen (evangelisch-lutherischen) Dom von Helsinki im unmittelbaren Zentrum Helsinkis.




Nicht weit vom Dom entfernt befindet sich die Uspenski-Kathedrale, eine finnisch-orthodoxe Kirche. Praktischerweise beschränkte sich der Regen, den es während unseres Aufenthaltes in Helsinki gab, hauptsächlich auf die Zeit, während wir das (sehenswerte) Innere dieser Kathedrale besichtigten.




Der Vanha kauppahalli (= Alte Markthalle) statten wir auch einen Besuch ab. Sie ist die erste und älteste Markthalle von Helsinki und gefiel uns von außen und innen sehr gut: 



Hier wurden z.B. auch Rentier-Kebab und -wurst sowie Konserven mit Rentier-, Elch- oder Bärenfleisch angeboten, aber Edi und ich verzichten dankend darauf. Stattdessen gönnten wir uns so einen süßen "grünen Busen" mit rosa Blümchen drauf, wie ihr sie in der unteren Collage links seht:




Zum Schluss nochmal ein Blick auf den evangelischen Dom, die orthodoxe Kathedrale, Bienchen und Blümchen, zackige Wächter, die finnische Flagge, den Turm des Hauptbahnhofes und auf einen bunten Marktstand...




Dann hieß es wieder aufs Schiff zurückkehren, frisch machen fürs Abendessen ... und ein weiteres Mal ein wundervolles Himmelsschauspiel betrachten...


Türkises Sommerkleid + schwarzer Rock + grünes Shirt + Gürtel aus Saristoff = Abendoutfit mit Vorfreude auf St. Petersburg

Wunderschön, der Himmel über Finnland!


Und schon ging es einem neuen Tag und einem neuen Ziel entgegen...

Ich hoffe, ihr hattet auch an diesem Kapitel meines Reiseberichts mit den süßen Rentieren und der sehenswerten Stadt Helsinki wieder Vergnügen! Wie unsere Reise weiterging, erfahrt ihr im nächsten Kapitel - und HIER kommt ihr wie gesagt zur Gesamtübersicht der Reise!



Alles Liebe und
herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude



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Freitag, 14. Februar 2020

Update: Hollywood und Pizza (💓💚💓 plus Verlosung zum Valentinstag 💓💚💓!)

Liebe, so wie Bäume lieben -
selbstlos, geduldig, großzügig und frei.
(Treedom-Spruch zum Valentinstag)


Servus, ihr Lieben!

Ich unterbreche meinen Ostsee-Reisebericht aus aktuellem Anlass: Da ich dieses Posting kurz vor dem Valentinstag starte, möchte ich es als Dankeschön an euch mit einer kleinen Valentins-💓-Spontan-Verlosung verbinden. Mehr darüber am Ende des Beitrags. Doch zuerst erzähle ich euch noch über ein paar der Dinge, die sich während der letzten Wochen in meinem Leben getan haben. 

Mini-Auftrag aus "Hollywood":
Unter anderem bin ich euch ja eine ganz spezielle Schilderung schuldig. Ihr erinnert euch vielleicht noch, worüber ich in diesem Posting erzählte: Nämlich dass mein Göttergatte und ich uns bei einer Komparsen-Agentur einschreiben ließen (die wir in unserem Telefonverzeichnis aus Spaß unter "Hollywood" gespeichert haben 😏) und dass es bereits einen ersten Auftrag für uns gab.

"Mini-Auftrag" deshalb, weil es sich in diesem Fall weder um eine Beteiligung bei einem Film oder einer Serie oder einer Werbung handelte und weil wir alles in allem (mit Vorlaufzeit) gerade mal zwei Stunden "im Einsatz" waren. Hier unten seht ihr, was ich bei der Gelegenheit trug:

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Maxirock für den Mini-Auftrag


Kein "Kostüm" also, sondern Kleidung aus dem Rostrosen-Schrank, altbekannt, doch wieder neu kombiniert. Und eine meiner Brillen, weil es nämlich etwas zu sehen gab: Wir saßen im Publikum der ORF-Sendung "Im Zentrum". Diese Sendung wird an jedem Sonntagabend ausgestrahlt; die Gäste der Sendung diskutieren über politische Themen, die gerade im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen - und das Studiopublikum wird von der Komparsenagentur ausgewählt!

In unserem Fall (Sendetermin war der 26. Jänner) ging es ums Corona-Virus, ob Grund zur Panik gegeben ist, ob Österreichs Gesundheitssystem darauf vorbereitet ist etc. Souveräne und sympathische Moderatorin von Im Zentrum ist Claudia Reiterer, die sich vorher ganz locker und freundlich mit uns unterhalten hat, jeden im Publikum mit Handschlag begrüßte und wissen wollte, ob wir Fragen zum Thema haben.

Edi und ich fanden es spannend, mal hinter die Kulisen einer solchen Sendung zu sehen und werden uns auch weiterhin für derartige Termine interessieren. Außerdem kamen wir dort in Kontakt mit einigen Leuten, die schon seit ein paar Jahren Komparserie betreiben und hörten manch eine interessante oder originelle Geschichte aus dem Metier - von Krimi-Einsätzen als geschminkte Wasserleiche bis hin zu extrem vergesslichen Hauptakteuren 😊...



Grau mit Orange und multifuktional:
Weit legerer gekleidet war ich am nächsten Tag, als ich mal wieder im Anschluss an einen Mutterbesuch zu Mrs. Sp*rty trainieren ging und diese beiden Vorhaben kleidungstechnisch unter einen Hut zu bringen versuchte. Die graue Stretchhose und das orange Hanfshirt behielt ich gleich zum Turnen an, die Weste (die ich euch u.a. vor fünf Jahren in meinem "Shades of Grey"-Posting gezeigt habe) und der Schal boten die Ergänzung hinsichtlich Farbe und Wärme.


Apropos Wärme: Kater Maxwell zieht es im Winter zumeist vor, sich auf seinem Schaffell einzukuscheln - obgleich das Wetter in diesem Jänner und Februar bisher ziemlich wechselhaft und oft gar nicht sooo kalt war.



In Schafwolle zur TCM:
Am 30. Jänner war es aber zumindest morgens recht frostig, weshalb ich mich wieder in meinen feinen bunten Schafwollpulli hüllte - und unter dem Biobaumwollrock trug ich wärmende Leggings.



So gekleidet begleitete ich Herrn Rostrose nach Wien, wo er ein spezielles "Rendezvous" mit einer meiner Schulfreundinnen hatte: Denn Chistine ordiniert als Akupunkturärztin, und da Edi seine häufigen Kopfschmerzen auch nach seiner Pensionierung nicht los geworden ist, haben wir beschlossen, dieser alten chinesischen Heilmethode eine Chance zu geben.

Mein Mann hat zuvor alles genauestens abklären lassen; schlimme oder gut erkennbare Gründe für die häufigen Kopfschmerzen gibt es also nicht - die Neurologin hat dann eigentlich nur noch "Experimentalmedizin" betrieben... Unserer Meinung nach handelt es sich am ehesten um eine Mischung aus Migräne (ein Erbstück seiner Großmutter), starker Wetterfühligkeit und Wirbelsäulenproblemen. (Genau genommen habe ich ähnliche Probleme und Symptome, allerdings aktuell weder so häufig noch so stark wie mein Mann.) Gegen letzteres machen wir jetzt täglich nach dem Frühstück HWS-Gymnastik - gegen die anderen beiden Ursachen hat Edi wie gesagt einen Versuch mit Akupunktur gestartet. Und mit Yoga legen wir auch demnächst los. Irgendwas davon wird ja dann hoffentlich helfen!

Ein Glockenturm und ein Tor:
In der Nähe der Praxis meiner Freundin befindet sich die Meidlinger Pfarrkirche aus den 1840er-Jahren, die ich gleich mal für Novas Linkups Glockentürme und T in die neue Woche fotografiert habe:



Pizza-Pizza:
Die folgenden Fotos stammen vom ersten Sonntag im Februar: Da besuchten uns meine Tochter und ihr Freund zum Fotobücher-Ansehen, Plaudern, Kuchen-Schmausen und Pizza-Essen. Es gab drei verschiedene Sorten von Pizza - zwei davon mit selbstgemachtem Pizzateig, davon haben wir eine mit einer Bio-Rindfleisch-Bolognese und Mozarella belegt, eine weitere mit einer feurigen Arrabiata-Sauce, Pilzen, ein paar Schinkenstreifen, Mais, Käse. Im Gegensatz zu unserem Erstversuch hatte diese Pizza nicht viel Rand und war viel dünner ausgerollt - sie schmeckte uns allen richtig gut. 

Die dritte war eine Tortilla-Pizza, bei der der Belag aus "Resten" der anderen beiden Pizza-Beläge bestand - eine etwas "mexikanischer" gewürzte Blognese mit Mais und Paprika und besonders viel Käse. Aus der Paprikaschote schnitzte ich ein Herz für die Mitte - ich finde, solch ein Pizzabelag passt auch gut zum Valentinstag oder anderen Festen. Diese "schnelle Pizza" kam ebenfalls sehr gut an - und weder vom Kuchen noch von einer der Pizzas blieb auch nur ein Fuzerl (Fizzelchen) über.




Frau Rostrose trägt wieder Uhr:
Hier noch ein Blick auf mein Ensemble dieses Nachmittags und Abends - wieder der Maxirock von oben, dazu mein selbstgefärbtes weinrotes Shirt sowie der hellgrüne Second-Hand-Cardigan, den ich auch bei "Im Zentrum" getragen hatte, und mein grüner Weltladen-Gürtel.

Wie euch vielleicht schon weiter oben beim einen oder anderen Foto von mir aufgefallen ist, trage ich seit einiger Zeit wieder eine Armbanduhr - obwohl ich vor nicht allzu langer Zeit verkündet habe, dass ich keine zerhackte Zeit mag und deshalb keine Uhren leiden kann. Daran hat sich nichts geändert. Es war allerdings so, dass ich ein paar Probleme mit phasenweise hohem Puls hatte / habe, deshalb gab mir Edi seine alte, bereits abgelegte Smart-Watch, mit der man u.a. Puls messen und Alarm geben kann. Laut Arzt dürfte ich keine nennenswerten gesundheitlichen Probleme haben, ist also vermutlich nur "Psycho-Puls", und ich sage mal so: Die Uhr beruhigt mich ein bisschen. Sie misst auch die Kalorien, die ich beim Sport verbrauche und all solchen Pippifax, und telefonieren kann man ebenfalls damit. Manchmal ist das praktisch, manchmal ist das nervig, ich weiß noch nicht, ob ich das Ding behalten will, befinde mich quasi noch in der Testphase...


Geschenktipp und Verlosung zum Valentinstag:
Über Treedom habe ich euch schon in einigen Blogbeiträgen erzählt, ich denke also, die meisten von euch wissen bereits, dass es bei dem Projekt nicht darum geht, selber Bäume zu pflanzen, sondern einerseits Kleinbauern (aktuell vor allem in Afrika) zu helfen und andererseits die Welt wieder um ein paar Bäume reicher zu machen. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, wie das alles funktioniert, klickt bitte auf diesen Link.

Für den Valentinstag hatten die Leute von Treedom die entzückende Idee, Doppel-Baum-Patenschaften anzubieten. Diese zwei Bäume sind miteinander in Liebe oder Freundschaft verbunden. Einen Baum behält man, den anderen gibt man weiter. Da gibt es z.B. das Früchte-tragende "Gemeinsam-stark"-Paket mit einem Zitronen- und einem Papaya-Baum, die "Freigeister", bestehend aus Grevillea und Avocado, die beide besonders viel CO2 absorbieren können, das Paar "Home sweet Home" mit einer Kaffeepflanze und einer Mangrove, die beide Unterschlupf oder Nahrungsquelle für Tiere darstellen, und zuguterletzt die "Bravehearts" - Orange und Kakao, beide gute Nahrungsgeber und stark wurzelnde Pflanzen, was sehr wichtig ist in stürmischen Zeiten. (Herr Rostrose und ich haben uns übrigens für das Freigeister-Paket entschieden, das passt unserer Meinung nach besonders gut zu Menschen, die gern reisen und auch sonst die Freiheit lieben.)

Das ist mal wirklich eine nachhaltige Geschenkidee für den Valentinstag und eine echte grüne Alternative zu den immergleichen Blumen, Pralinen, Parfums – sie zeigt auch die Liebe zu unserer wunderschönen Erde. Und mit dem Rabattcode von Utopia bekommt ihr sogar noch 15 % Ermäßigung! Mit einigen wenigen Klicks HIER könnt ihr auch heute noch ein wertvolles und originelles Geschenk für Menschen bestellen, die euch wichtig sind. Ihr erhaltet einen Code und habt somit gleich euer Geschenk in der Hand.

Werbung: Treedom hat mir zwei Bäumchen geschenkt - eines füge ich meinem "eigenen Wald" hinzu, eines verlose ich. 
Diese Verlosung erfolgt ohne Auftrag und ohne Bezahlung.


Aber wie gesagt, es gibt hier auch etwas zu gewinnen: Vor ein paar Tagen landete in meinem Briefkasten solch ein besonderes Valentinstags-Geschenk von Treedom: ein Gutschein für eine Doppel-Baum-Patenschaft "Bravehearts". An dieses Geschenk von Treedom ist kein Auftrag gebunden. Doch ich möchte diese Baum-Patenschaft und somit die Erden-Liebe gern mit jemandem von euch teilen. Es muss halt schnell gehen, um noch als "Valentins-💓-Gewinn" gelten zu können, deshalb gibt's leider nur ein kleines Zeitfenster, um sich an der Verlosung beteiligen zu können...

Teilnahmebedingungen:
Einen der beiden Bäume füge ich meinem "eigenen Wald" hinzu, und einen verlose ich unter alljenen, die mir hier bis zum 14. Februar 2020, 20.20 Uhr einen Kommentar hinterlassen und bereit sind, in ihrem eigenen Blog zumindest in ein paar Zeilen diesen Gewinn zu erwähnen. Sollte jemand von euch kein Bäumchen gewinnen wollen, bitte teilt es mir im Kommentar mit. Ich werde die Gewinnerin oder den Gewinner kurz nach der Verlosung in einem Update dieses Beitrages HIER bekanntgeben: 
THE WINNER IS: ines@meyrose
Herzlichen Glückwunsch!

Nun wünsche ich euch noch alles Liebe zum 💓💚💓 Valentinstag 💓💚💓 (egal, ob ihr ihn feiert oder nicht 😉😊😍) sowie einen guten Start in die zweite Februarhälfte! Demnächst geht's wieder weiter mit meinem zweiten Reiseberichts-Kapitel!


Auf bald also!
Herzlichst, eure Traude


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