Dienstag, 26. September 2017

Vier Ausflüge und Rostrosenkleidung im September

Servus ihr Lieben! 
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Heute möchte ich euch unter anderem Fotos von vier Ausflügen zeigen, die wir (oder ich allein)
unternommen haben. Die Fotos sind allesamt mit unseren Handys fotografiert; mit der großen
Kamera ginge es natürlich besser, aber die war aus Gründen der Bewegungsfreiheit nicht dabei -
ich bitte euch also um Nachsicht. Hier gleich mal die ersten Bilder von einer kleinen September-
Wanderung zusammen mit Herrn Rostrose:


1) Ausflug auf den Harzberg:


Obwohl wir nicht weit von Bad Vöslau entfernt wohnen, 
waren wir bisher noch nie auf dem Harzberg. Und eigentlich war das auch diesmal nicht geplant - 
ursprünglich wollten wir wieder einmal eine Wanderung zur Vöslauerhütte machen, wie hier in
diesem Posting von 2015 beschrieben - aber dann disponierten wir einfach um und probierten
etwas Neues aus. 

Und wir staunten nicht schlecht, als wir oben ankamen, denn beim Schutzhaus am Harzberg gibt
 es nicht nur schmackhaftes Essen, eine Schnitzel- & Pommes-freie Zone, selbstgebrautes Bier
sowie einen Aussichtsturm, sondern auch ein großes Gehege mit entzückenden Rotnackenkängurus
(Bennett-Wallabys) und ihren Jungtieren.




Auf dem Selfie oben seht ihr, dass ich bei dem Ausflug mein "Matrosen-Shirt" trug, in dem ich
 euch HIER (zu meiner großen Überraschung) so gut gefallen habe. Diesmal seht ihr es nicht in
Kombination mit der weißen Leinenhose, sondern mit der selbstgefärbten in Marineblau.




Das ist jene Hose, die ich vor dem Färben nicht gut eingeweicht hatte, weshalb der Stoff die Farbe
auf dem rechten Oberschenkel nicht so gut angenommen hat. In der folgenden Collage seht ihr die
Hose noch so, wie sie aus dem Färbebad gekommen ist. Das wirkte für mich jedoch irgendwie
nach "Ich will, aber ich trau' mich nicht": Wenn die Hose schon auf einer Seite anders aussah als
auf der anderen, dann aber richtig!


Das wein- oder rostrote Shirt unter der Bluse ist übrigens auch eins von den selbst gefärbten Stücken.

Wie versprochen zeige ich euch nun, welches "Manöver" mir dazu eingefallen ist. Man kann 
sagen, es war eine typische Rostrosen-Spontan-Aktion: Jetzt oder nie! Mein erster Plan war,
mit Stofffarbe etwas draufzupinseln. Es stellte sich heraus, dass ich nur noch goldene Stofffarbe
übrig hatte. Egal, dann nehmen wir eben die! Nachdem ich damit schon ein paar Sterne und 
Punkte auf die Jeans gepinselt hatte, stellte ich fest, dass das Gold darauf viel zu knallig aussah. 
Und hatte natürlich keine Ahnung, ob und wie man so 'ne Farbe wieder rauskriegt. 

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Okay, dann darf sie eben bleiben, aber nur als "Hintergrundmelodie" 😉... Ich 
bearbeitete die Farbe zuerst mit einem "Brillo-Waschel" (= Stahlreinigungsschwamm), dann
schraffierte ich mit Kugelschreiber drüber, dass das Ganze nur noch schwach hervorstach. Und 
dann bügelte ich meine letzten Sterne drüber - die gleichen Sternchen, die ich auch für meine
 Blusen-Reparatur verwendet hatte. Bei den Hosen-Detailaufnahmen in der folgenden Collage
 habe ich den Kontrast stark verändert und auch die Farben hervorgehoben, damit ihr die 
Pinseleien besser sehen könnt. In Wirklichkeit sind die Sterne schwarz und grau und das 
goldene Gepinsel ist zwar noch zu sehen, aber nur sehr dezent. So gefällt mir das jetzt!


Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


2) Ausflug zur Hermes-Villa im Lainzer Tiergarten:


Dieser Ausflug liegt zwar schon ein Stückerl zurück, aber bisher habe ich es nicht geschafft,
euch die Fotos davon zu zeigen. Also hole ich das hiermit nach. Die schöne Hermesvilla - das
Schloss der Kaiserin Elisabeth - liegt inmitten des ehemaligen kaiserlichen Jagdgebietes
 Lainzer Tiergarten, und hier konnte nicht nur Sisi ihre Ausritte unternehmen, hier zieht's ab
und zu auch Frau Rostrose zu einer nachmittäglichen Walkingrunde hin.




Wenn man einem bestimmten Weg in der Nähe des Schlosses folgt,
kommt man zu einem Hinweisschild "Achtung! Bienenvolk". Wie man einer Schautafel entnehmen
kann, gibt es in Wien 5.200 Bienenstöcke mit rund zwei Millionen Honigbienen; von der Stadt Wien
bewirtschaftete Wiesen, Felder und Waldflächen werden bewußt bienenfreundlich gestaltet. So auch
jene im Lainzer Tiergarten. Unter anderem leben die Bienen dort in den Überresten eines hohlen
Baumes, den man extra für sie aufgestellt hat, und auch ein ganz einfaches, aber großes
Wildbienenhotel steht für zahlreiche Gäste bereit.




Oben seht ihr auf dem Foto der Schautafel das Stück einer Bienenwabe. Unten seht ihr den
wabenförmigen Bau eines anderen staatenbildenden Insekts (das allerdings nicht ganz so beliebt
ist wie Bienen): ein verlassenen Wespennest, das ich in unserem Garten fand. Ein kleines, zartes
Kunstwerk ... geschaffen aus morschem, trockenem Holz, das von den Wespen zu Kügelchen zerkaut
wurde. (Denn anders als Bienen können Wespen kein Wachs zum Bau von Waben produzieren. Die
sechsseitigen Einzelwaben entstanden also aus einer Art Papierbrei. Ich würde mal sagen, das ist
hohe Kunst!)

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Leider haben Wespen ein Imageproblem. Das hat wohl damit zu tun, dass manche Wespenarten vor
allem im Spätsommer zu "Plagegeistern" werden, wenn man gemütlich draußen sitzen und jausnen
will. Und ja, manche Wespenarten stechen auch. Ich wurde heuer ebenfalls gestochen, denn wir
haben derzeit ein Wespennest in unserem Kompost-Container. Und ja, es war unangenehm, da hilft
auch das Wissen nichts, dass von den rund 750 bekannten Wespenarten nur 12 schmerzhaft stechen.
Und dass das Gift von Bienen zehnmal stärker wirkt. Wie auch immer, ich bin zum Glück nicht
allergisch, aber trotzdem hält sich mein Bedürfnis, häufiger gestochen zu werden, in Grenzen. Ich
habe unseren Biomüll dann lieber auf dem Kompost- und Grünschnitthaufen daneben entsorgt und
die Wespen in Ruhe gelassen.





Denn was viele nicht wissen (oder nicht beachten): 
Wespen stehen (wie auch Bienen, Hummeln und Hornissen) unter Naturschutz - und außerdem 
sind Wespen nützlich! - sowohl als sehr eifrige Vertilger von Mücken- und Fliegenlarven als 
auch als Bestäuber zahlreicher Pflanzen! Im Sinne des Umweltschutzes sollten wir also auch 
weniger beliebte Tiere wie die Wespen schützen.  HIER und HIER könnt ihr mehr über diese 
"verkannten Genies" und ihre besonderen Talente lesen.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Das Muster auf meinem Tunikashirt ist nicht ganz so regelmäßig
wie Bienen- oder Wespenwaben, aber es hat mich dennoch immer daran erinnert - vielleicht auch
wegen der Honig-gelben Farbstimmung. An manchen Stellen erinnert mich das Muster hingegen
eher an die Schuppen einer Echse. Wie auch immer, beides ist Natur, und somit verlinke ich die
beiden folgenden Kombinationen bei den Modischen Matronen Beate, Natalia und Tina und ihrem
September-Thema "Von der Natur inspiriert". (Beide Kombis habe ich übrigens auch in der Natur 
getragen, nämlich zum Walken nach dem Büro.)

 
Kombi Nr. 1 mit krempelbarer Dreiviertelhose in Taupe
Kombi Nr. 2 mit "Hochwasserhose" in hellem Ocker oder dunklem Beige
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


3) Noch eine Walkingrunde im Lainzer Tiergarten:

An einem herrlich himmelblauen und warmen Tag im September war ich abermals im  
Lainzer Tiergarten. Die Wiesen rund um die Bienenstöcke sind mittlerweile abgemäht, aber es gibt
noch reichlich andere Wiesen und Waldränder, wo einiges blüht - zum Beispiel die Herbstzeitlosen.
Die sind zwar giftig, aber für Bienen kein Problem. Dieser Teil des Wienerwalds hat übrigens noch
weit mehr Wege zu bieten als die in unmittelbarer Umgebung der Hermesvilla. Und es gibt dort auch
Tiere zu sehen (wie die Bezeichnung "Tiergarten" schon sagt 😉):




Nach dem Walken gönnte ich mir im sonnigen Gastgarten des Restaurants
in der Hermesvilla einen Imbiss und eine Erfrischung. Am Nebentisch saßen zwei junge Damen,
die Himbersaft und Cola tranken - und von Plagegeistern umschwärmt wurden: den oben erwähnten
Wespen, die gerade im Spätsommer und Frühherbst sehr auf Süßigkeiten fliegen. Ich selber trank
Mineralwasser und aß ein kleines Gulasch. Nichts Süßes also an meinem Tisch - und keine einzige
Wespe verirrte sich zu mir...

Manchmal, wenn wir im Garten sitzen und Wespen an unseren Tisch kommen, legen wir übrigens auf eine entfernte Ecke
des Tisches ein winziges Stück jener Speise, die die Tiere offenbar angelockt hat. Davon dürfen sie dann naschen - das tun 
sie normalerweise auch und lassen uns somit in Ruhe. Angeblich helfen auch überreife Trauben, die man ein Stück vom 
Tisch entfernt hinlegt, als Ablenkungsmanöver.



4) Walkingrunde im Doblhoffpark:

An einem wettermäßig eher durchwachsenen Septembertag hatte ich im nahegelegenen hübschen
Biedermeierstädtchen Baden zu tun und verband das Praktische gleich mit dem Nützlichen. Ich nahm
meine Walkingstöcke und zog zunächst im Doblhoffpark ein paar Runden. Hier gibt es nicht nur
einen Teich mit einer Insel, auf der eine stolze Trauerweide Schutz für zahlreiche Enten bietet, und
viele Rosenbeete zu sehen, sondern auch eine prachtvolle, mächtige Ahornblättrige Platane!




Die Platane ist zu ihrem Schutz eingezäunt, und das finde ich gut, denn über die Dummheit und
Ignoranz mancher Menschen haben wir ja inzwischen schon genug gehört (man erinnere sich
beispielsweise an eine zweitausendjährige Welwitschie in Namibia, die von Campern mutwillig
angezündet wurde...)

Während ich im Doblhoffpark unterwegs war, fing es leicht zu regnen an. Ich ließ mich dadurch
 aber nicht aufhalten. Zwischendurch blieb ich stehen, um mir ein paar der schönen Rosen im
Rosarium des Parks anzusehen und an ihnen zu schnuppern. Besonders fasziniert war ich vom
Geruch der Teehybride Duftrausch, einer Züchtung aus dem Jahr 1986. Die würde mir auch
aufgrund ihres kräftigen Rosa-Tons gefallen. Im Vorjahr haben wir ja in Tulln zwei Rosen gekauft
(ich habe euch HIER darüber erzählt), aber so richtig durchstarten wollten die im heurigen
superheißen Sommer nicht...  während die Badener Park-Rosen den ganzen Sommer hindurch 
schön waren und auch jetzt noch eifrig blühen.





Irgendwann hörte das Nieseln wieder auf und ich verlängerte meine Walkingrunde in die
Villengegend von Baden. Unten rechts seht ihr ein Detail der schönen Jugendstilgebäude, danach
habe ich nicht mehr weiter fotografiert, ich wollte ja vor allem meine Beine bewegen. Aber HIER
könnt ihr euch ein paar Foto-Beispiele der dortigen Villen ansehen.




Ich danke euch sehr für euren heutigen Blogbesuch sowie für euer bisheriges Interesse an 
meinem Reisebericht, bei dem's in Richtung Island geht - doch im Moment treiben wir uns 
(virtuell!) noch in Schottland herum 😉 und werden da in meinem nächsten Beitrag ein Castle, 
eine traumhafte Gartenanlage und einen historisch wichtigen Ort besichtigen.  

In meinem Septemberbeitrag von ANL geht es um das wichtige Thema Mikroplastik. Ihr
könnt dort noch bis zum Abend des 1. Oktober eure eigenen umweltfreundlichen, achtsamen,
nachhaltigen Beiträge verlinken. Bis zum 10. Oktober läuft dort außerdem die Verlosung
eines Produkts, das beim Vermeiden von "Microwaste" helfen kann - Kommentar unter dem
ANL-Posting genügt, und ihr seid im Lostopf drin. Und bei der Blogparade EINaB könnt ihr
unter meinem Beitrag über umweltfreundliches Wäschewaschen ebenfalls eure nachhaltigen
 Ideen und Projekte verlinken.

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zu ANL - A New Life
zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. und zu fix it - reparieren ist nachhaltig von Maria Widerstand,
zum Natur-Donnerstag von Ghislana / Jahreszeitenbriefe und zu ihrer Aktion Mein Freund, der Baum
Und außerdem zu den "Modischen Matronen" Beate, Natalia und Tina.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 
Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Samstag, 23. September 2017

Island-Kreuzfahrt Teil 4 - Zwischenstopp in Invergordon (Schottland)

Failte, Ihr Lieben!
๑๑๑๑
Willkommen in Invergordon!


Ja, schon klar, das dauert und dauert und dauert, bis wir endlich in Island ankommen.
Aber ihr wisst doch, der Weg ist das Ziel! Und auf dem Weg von Hamburg nach Island
gibt's nicht nur viel Wasser, sondern auch die eine oder andere Insel.

๑๑๑๑๑๑๑๑๑๑๑๑

Eine von ihnen wird Großbritannien genannt
 und im Norden dieser Insel lebt das wilde Volk der Schotten: Röcke tragende Männer, patente 
und vor allem praktisch veranlagte Frauen, Sturköpfe mit teilweise rotem Haar und struppigen 
Bärten (letzteres hauptsächlich die Männer!), geizig sparsam, aber einem guten Whisky nicht 
abgeneigt und einem zweiten, dritten, ... auch nicht (überhaupt, wenn ein anderer zahlt), wollige 
Schafe und wuschelige Rinder züchtend, hundert Namen für Regen kennend (Nieselregen heißt
 in Schottland nice weather), Dudelsack spielend durch die grünen Hügel der Highlands streifend, 
Geschichten erzählend, die meistens nicht nur "ein klein wenig" übertrieben sind (siehe Nessie)
 - ihr kennt ja die Klischees, aber ich bin mir ziemlich sicher, der Schotte an sich kennt sie 
ebenfalls ... und verkörpert sie mit Leidenschaft, Begeisterung und immer auch mit einem 
Augenzwinkern.  


TAG 3 - 31.5.2017:
Wettervorhersage von der Brücke: Sonne, Wolken, 9° bis 15° C
Diverse Seevögel, die vom Winde verwehte schottische Flagge und eins der berühmten Murals von Invergordon. Auf 
dem Haus befindet sich u.a. eine kluge Aufforderung, wie man sich dem Land, dem Strand, dem Meer und seinen 
Bewohnern gegenüber verhalten soll: "Take nothing but pictures - Leave nothing but footprints  - Kill nothing but time" 
 (Nimm nichts mit außer Bildern - Lass nichts zurück außer Fußabdrücken - Schlag nichts tot außer der Zeit)


Es gibt bestimmt in jedem Volk "solche" und "solche" Menschen, 
aber wenn wir uns mal erlauben, sie alle über einen Kamm zu scheren, dann kann ich sagen, ich  
mag "die Schotten"! (So, wie ich auch "die Iren" mag. Hat wohl wiedermal mit meinen "Nordland-
Genen" zu tun. Oder einfach damit, dass dort wie da viele liebenswerte, urige Typen beiderlei 
Geschlechts leben. In Irland hatten wir sogar mal das Glück, auf Schotten zu treffen, die es mir 
erlaubten, ihre hübschen Beine zu fotografieren - KLICK. Leider musste damals auch ich Bein 
zeigen.)

 
Die Preziosa im Hafen von Invergordon, stolze Highlander auf Plakaten und ein Blick auf die Industrie der Gegend
 
Dem Burschen hier unten hätte ich gewiss ungestraft unter den Rock blicken können (manche
Kreuzfahrttouristen taten es!) - aber Frau Rostrose weiß schließlich, was sich gehört, wenn ihr
Ehemann in der Nähe ist. Leider bekam ich bei dem Shooting nicht mit, welches Shirt da schräg
über dem Kopf der Schottenpuppe hing (ich sah das erst beim Betrachten der Fotos) sonst hätte 
ich mir vermutlich ein Exemplar davon gekauft. Fürs Büro. Damit sie was zu bereden haben.





Gut, soviel also zu den ersten Impressionen nach unserer Landung in Invergordon, einer
4000-Seelen-Stadt im nordost-schottischen Verwaltungsbezirk Highland. Wir hatten zwar einen
Ausflug (zum Cawdor Castle und zum Culloden Battlefield *) gebucht, aber der fand erst am
Nachmittag statt, und so konnten wir vormittags einen gemütlichen Bummel durch den Ort
unternehmen.

*) Falls ihr euch fragt: Ja, zum Loch Ness hätte es auch Ausflüge gegeben. Aber: Nein, dorthin
wollten wir nicht. Ich war bei meiner ersten Schottlandreise in den 1980ern schon mal auf der
Suche nach Nessie. Nachdem sich das Biest damals nicht blicken ließ, bin ich nachtragend - und 
so verzichteten wir dankend.




In Invergordon ist man stolz auf die Geschichte der Stadt als Marinehafen, und auch die
Ölindustrie besitzt hier einiges an Bedeutung. Durch Ölplattformen, Tanks und andere 
industrielle Bauwerke zählt der Ort zwar wohl nicht zu den idyllischsten der Welt, aber
völlig reizlos fanden wir Invergordon trotzdem nicht. Unter anderem hat das natürlich 
auch mit der Hügellandschaft ringsum zu tun.




Nicht nur die Seefahrerkirche im Ort, sondern auch manches andere Bauwerk war durchaus 
fotogen. Und auch manches Vorgärtlein gefiel uns sehr:




Beim örtlichen Bahnhof konnten wir schon die ersten tollen Wandmalereien sehen,
für die die Hafenstadt bekannt ist.




Doch bevor wir uns auf die Suche nach weiteren Murals machten, spazierten wir in einen
kleinen Park hinein. Der war zwar an manchen Stellen relativ verlottert, soll heißen, man hatte
zwischen den Sträuchern offenbar Parties gefeiert und den Müll gleich dort gelassen, und auch
ein kleines Plastikdreirad war im Gestrüpp "vergessen" worden, aber an manchen anderen Stellen
sah diese Grünzone mit den Gräsern, Wildrosenbüschen und rankenden Waldreben richtig malerisch
 aus, und sogar ein paar Wildkaninchen liefen uns über den Weg. Ich glaube, dorthin haben sich
noch nicht viele Kreuzfahrttouristen verirrt.




Und dann gingen wir ins Stadtzentrum und sahen uns die Murals an. Einige davon habe ich
fotografiert, aber leider nicht alle. HIER könnt ihr euch einen Artikel anschauen, in dem es ein
paar weitere Wandmalereien von Invergordon zu sehen gibt (aber auch wieder nicht alle)...





Dargestellt werden u.a. typische Szenen oder interessante Ereignisse aus dem Leben in und um
Invergordon, so auch von einem so genannten Highland Gathering. Irgendwann möchte ich solch
eine Highland-Games-Veranstaltung mit Baumstammwerfen, Highlandtänzen & Co. gern
mal besuchen. Einstweilen begnügte ich ich damit, die grüne Mannschaft beim Tauziehen
zu unterstützen:





Unten könnt ihr einen näheren Blick auf mein Lieblingsmural werfen, das ich euch schon in der
Einleitungscollage gezeigt habe. Neben dem Spruch "Take nothing but pictures..." gibt es auf 
dieser Wandmalerei noch ein weiteres Zitat zu lesen, und damit bin ich mal wieder bei Novas 
ZiB dabei: 

We never know the worth of water till the well is dry 
- Thomas Fuller 1732
(Wir erkennen den Wert des Wassers erst, wenn der Brunnen trocken ist.)




Dieser kluge Spruch funktioniert sowohl im übertragenen wie auch im wörtlichen Sinn -
und weil letzterer auch perfekt zur Aktion ANL passt, werde ich mein Posting auch da 
verlinken.




Die Fortsetzung mit unserem nachmittäglichen Ausflug folgt demnächst. Ich hoffe, wir
lesen einander da wieder! Vorerst danke ich euch herzlich für eure Kommentare zu meinem
vorigen Post Island-Kreuzfahrt Teil 3 - Tag auf See!

Diesen Beitrag verlinke ich u.a. wegen schöner Natur und des tollen Zitats bei meinem A New Life-Post
 ANL # 21 - Thema Mikroplastik: Infos und Verlosung! Und auch ihr könnt dort noch eure umweltfreundlichen, 
achtsamen, nachhaltigen Beiträge verlinken. Bis zum 10. Oktober läuft dort außerdem die Verlosung eines Produkts, 
das beim Vermeiden von "Microwaste" helfen kann - Kommentar unter dem ANL-Posting genügt, und ihr seid im 
Lostopf drin. Und bei der Blogparade EINaB könnt ihr unter meinem Beitrag über umweltfreundliches Wäschewaschen
 ebenfalls eure nachhaltigen Ideen und Projekte verlinken. Mit dem Zitat an der Hausmauer bin ich außerdem bei 
Novas Zitat im Bild dabei! Und mit dem Park beim Natur-Donnerstag von Ghislana / Jahreszeitenbriefe.


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude
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Hier könnt ihr euch zu den einzelnen Kapiteln meines Reiseberichtes klicken (sobald verfügbar):



Dienstag, 19. September 2017

Island-Kreuzfahrt Teil 3 - Tag auf See

... und ein paar Bemerkungen zum Thema "Umwelt" ...

Hallo, liebe Mitreisende!
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Es geht weiter mit meinem Reisebericht zum zweitgrößten Inselstaat Europas!
Einige von euch haben mir in den Kommentaren zum vorigen Reise-Kapitel geschrieben, dass so
eine Kreuzfahrt wohl eher nichts für sie wäre. Nun, so richtig "meine Welt" ist das auch nicht.
Aber ich fürchte, auf andere Weise hätte ich Herrn Rostrose wohl nie nach Island gekriegt 😉...

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Manche von euch werden sich wahrscheinlich sowieso fragen, wie sich solch eine Reise mit einem umweltberwussten 
Leben vereinbaren lässt. Und diese Fragestellung ist durchaus berechtigt: Unsere Reisen, ob nun per Schiff oder per Flieger, 
sind eindeutig nicht gut für den ökologischen Fußabdruck. Ich habe allerdings nie behauptet, keine Schwachpunkte zu 
besitzen oder mir einen Öko-Heiligenschein (aus Jute statt Plastik 😉) zu verdienen. Doch das Kennenlernen ferner Orte und 
Lebensweisen, das Aufsaugen dieses Neuen und Anderen, das Mitbringen von Fotografien dieser fremden Welten ist nicht
nur eine Art Lebenselixier für Herrn Rostrose und mich. Sie sind auf jeden Fall mit ein Grund, diese Welt und all ihre 
Schönheit bewusst wahrzunehmen, sie zu lieben und retten zu wollen! Miuh hat das in ihrem Kommentar zum vorigen 
Post sehr treffend formuliert: "was man liebt und kennt, ist man eher bereit zu schützen!" Und vielleicht sind gerade 
unsere Reisen der Grund, weshalb ich versuche, in anderen Bereichen einiges gut zu machen...

TAG 2 - 30.5.2017:


An diesem zweiten Tag sind wir allerdings von Island noch ein ganzes Stück entfernt. Wir haben
Kurs auf die nordschottische Stadt Invergordon genommen und verbringen den ganzen Tag auf
dem Wasser. Und wie verbringt man einen solchen Tag auf See am besten?

Man kann natürlich
Deck-Spaziergänge unternehmen, ein kleines Shooting einbauen und dabei darauf achten, dass es
einem die Kappe nicht vom Kopf weht. Mein Strickmantel aus Bio-Merinowolle bewährte
sich hier prima, mir war trotz der steifen Brise angenehm warm.




Unter Deck gibt es ebenfalls ein paar Möglichkeiten, sich zu beschäftigen (oder aber auch die Zeit
zu vertreiben - aber warum sollte ich das tun? Die Zeit hat mir ja nichts getan, also darf sie bleiben).
Zum Beispiel kann man sich in einer der schön gestalteten Bars einen Cocktail oder auch einen
Kaffee gönnen. Abends wird in den Bars ein Musikprogramm geboten, da ist für so ziemlich jeden
Geschmack etwas dabei. In der Collage unten seht ihr z.B. The Green Sax Jazz Bar und die Safari
Lounge:


Green Sax Bar
Safari Lounge


Wer gerne gambelt, wird sich vielleicht vom Casino angezogen fühlen. Edi und ich 
verspielten an einem Abend je drei Euro an einem Automaten, die waren ein "Geschenk des
 Hauses", um Gäste ins Casino zu locken. Bei uns klappte das allerdings nicht, uns hat das 
Glücksspiel schon in Las Vegas nicht interessiert. Am fotogensten im Spielsalon war
meiner Meinung nach die Treppe mit der Ruinen-Wandmalerei am Kopfende.


Casino (Ob die Ruine wohl ein dezenter Hinweis darauf sein soll, was wahre Gamblernaturen erwartet, 
wenn sie allzusehr ihrer Spielsucht frönen???)


Apropos, auf der MSC Preziosa gibt es auch eine große, ausladende Swarovski Kristalltreppe -
sie besteht aus Unmengen dieser teuren Glitzersteinchen. Wer auf Bling-Bling steht, ist davon
gewiss begeistert, und ich denke mal, den meisten Kreuzfahrt-Reisenden gefällt es so. Ich selbst
muss das alles nicht haben. Auch auf die vielen überteuerten Läden an Bord kann ich verzichten,
ich kauf' da eh nix. Aber ich wollte nach Island, die Kreuzfahrt war meine Chance und ich habe
"zugeschlagen". Mir hätte es dabei vollauf genügt, wenn uns das Schiff sicher und bequem von A
nach B bringt, wenn es ein paar gute Freizeitgestaltungsmöglichkeiten für die See-Tage gibt und
wenn das Essen an Bord schmeckt 😉.


Swarovski Kristalltreppe
Drei der vielen nostalgischen SW-Bilder in der Fotogalerie der Preziosa

Was mir auf der Preziosa gut gefallen hat, waren die nostalgischen wandfüllenden
Schwarzweißfotos in einem der Gänge des Schiffes. Ich schätze mal, sie stammen aus
dem Italien der 1950er und -60er-Jahre.


Und nun folgen zwei Bereiche, die wir an See-Tagen tatsächlich gern genützt haben:
der Spa-Bereich - hier waren wir in der Sauna und im Frigidarium und haben uns danach
auf den schönen Liegen ausgeruht... 

Es hätte auch Massagen und viele andere angenehme Behandlungen gegeben, aber erstens sind die auf einem 
Kreuzfahrtschiff teurer als in den meisten Spa-Hotels, die ich so kenne, und zweitens reicht die Zeit bei einer so 
relativ kurzen Kreuzfahrt wie unserer kaum aus, um alles auszuprobieren. Schließlich mussten wir an diesem Tag 
ja auch ...

... zur "Gesichtskontrolle der Britischen Einwanderungsbehörde" *)  😉... 
Aber ich kann euch verraten: Wir haben die Kontrolle alle beide bestanden und mussten nicht 
nach Hamburg zurückrudern 😊😀😂 

*) Das war nichts anderes als eine Passkontrolle bzw. ein kurzer Blickvergleich mit unserem Passfoto...




"The Gym" war der zweite Bereich, den wir häufig genützt haben, ein großer Fitnessraum mit 
vielen Geräten (gratis benützbar). Hier warfen wir uns mit Blick aufs Meer auf den Stepper oder
Ergometer, trainierten an anderen Geräten unsere Arm-, Bauch-, Bein- und Rückenmuskeln, und
ich machte außerdem ein paar Heilgymnastikübungen auf der Yoga-Matte. Bei der unteren Collage
stammen die beiden Gym-Fotos aus dem MSC-Fundus, die anderen beiden Bilder habe ich während
einer Aerobicstunde aufgenommen.Wie ihr seht, waren da die unterschiedlichesten Altersgruppen
mit Eifer dabei.




Die nächste Glitzertreppe führt in den Theatersaal - das ist jener Saal, in dem wir uns 
vermutlich die Bronchitis eingehandelt haben, weil da die Klimaanlage viel zu kalt eingestellt
war. Wie ihr seht, trug ich zum Abendessen bzw. zur anschließenden Theatervorstellung keine 
kurzen Ärmel, und Herr Rostrose hatte ja sogar ein Sakko an, und dennoch war uns beiden in 
dem Saal alles andere als warm. (Wahrscheinlich hätte ich mir den Strickmantel anziehen sollen
- aber wer denkt denn bei einem Theaterbesuch an so etwas?)


Frau Rostrose in Pseudo-Gala und etwas vom Winde verweht - sowie der Theatersaal



Wenn ihr euch das Spiegelungs-Foto in der unteren Collage genauer anseht, wird euch vielleicht 
auffallen, dass Herr Rostrose eine Mineralwasserflasche in der Hand hält. Leider stellte sich gleich 
beim ersten Abendessen heraus, dass es an Bord des Schiffes nur das Pure Life-Mineralwasser der 
Firma Nestlé gab. (Und diese Firma wird von uns seit längerem boykottiert - mehr darüber HIER 
unter Punkt 8! Unter dem heutigen Post findet ihr übrigens eine Petition im Zusammenhang mit
Palmöl - eine Sache, bei der Nestlé abermals sehr negativ auffällt.)

Das Schiff wird also tonnenweise mit jenem Wasser beladen, das die Firma in vielen Ländern
der Welt billigst abschöpft und damit den Menschen in diesen Ländern das Trinkwasser abgräbt.
Natürlich ist das Wasser noch dazu in Plastikflaschen gefüllt - wir müssen unseren Planeten
ja unbedingt weiter mit Plastik zumüllen.


Herr Rostrose - fein gemacht, Blick aufs Meer und eine Öl- oder Gasbohrungs-Plattform, der Speisesaal und die
 beiden Rostrosen in unendlicher Vervielfältigung im verspiegelten Aufzug.

Hätten wir gewusst, dass es an Bord nur dieses Wasser gibt, hätten wir uns bestimmt keine Mineralwasser-Pakete 
genommen, sondern z.B. eine gekaufte Flasche immer wieder mit dem Wasser vom Automaten im Buffet aufgefüllt. 
Oder ich hätte einfach mehr Bier getrunken 😉. 

Nachdem wir das Wasser bereits bezahlt hatten, gab's auf dieser Reise eigentlich keine große Wahl mehr für uns. Wir 
konnten ja nicht einfach zum nächsten Supermarkt schwimmen. Sollten wir aber irgendwann mal wieder eine Schiffsreise 
machen, werde ich auf jeden Fall vorab checken, welches Wasser dort verkauft wird - und es ist sehr wahrscheinlich, 
dass wir die Reise gleich gar nicht buchen, wenn abermals nur Wasser dieser Firma angeboten wird.

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Nun aber wieder zu einem weniger ernsten Thema - dem Gala-Abend an Bord:
Was ich hier anhabe, ist kein Gala-Kleid - denn in den Island-Kreuzfahrt-Koffer packte
ich lieber praktisch-warme Sachen als glänzende Roben (mal abgesehen davon, dass ich
gar keine Roben besitze 😉). Ich behalf mir mit meinem ständigen Reisebegleiter, dem
schwarzen Stufenrock, und einem hineingesteckten Longshirt oder Minikleid. (Das kennt
ihr z.B. auch schon von der Kur in ganz anderer Kombination - KLICK.)


Immerhin konnte ich an diesem Tag wieder meine Stiefletten anziehen 😜


Ich nahm also vor allem leichte, flexible und gut kombinierbare Sachen als Abendgarderobe
 mit - und meine übliche Portion Kreativität ...  sowie ein bisserl was aus meinem Bauchtanzfundus:
Das "Schultertuch" mit den Gold- und Silberornamenten ist ursprünglich ein Bauchtanzgürtel.

So habe ich es auch schon bei unserer ersten (und bis heuer einzigen) Schiffsreise im Jahr 2006 gehalten. Seinerzeit 
unternahmen wir zusammen mit unserer damals 13jährigen Tochter Jana eine Mittelmeerkreuzfahrt mit der MSC 
Armonia. Hier seht ihr ein paar Fotos von dieser früheren Reise und wie wir uns mit den vorhandenen Stücken 
aufgebrezelt haben: 


Ein kleiner Rückblick: Mittelmeerkreuzfahrt 2006

Auch hier war der schwarze Stufenrock mit dabei, und er war an drei Abenden Teil meines "Gala-Outfits" - beim 
Kapitänsdinner mit einem rückenfreien und mit Glitzersteinchen besetzten Top, beim Mitternachtsbuffet mit dem 
orange-bunten Top (von dem ich mich bei unserer Namibia-Reise getrennt habe) und beim Gala-Abend mit einem 
silber-bestickten Bauchtanzoberteil und einem Münzen-besetzten Bauchtanzgürtel als Schultertuch. Geht das? Wir
alle fanden, das geht sogar sehr gut - man muss sich nur trauen. (Passt irgendwie auch gut zu dem derzeit so gern 
diskutierten Thema "Mode-Mut" 😉...) 

Tja, und dreimal dürft ihr raten, welchen Rock ich zum Captain's Dinner
 bei unserer kleinen Kroatien-Schiffs-Reise 2014 trug 😊 - genau, und HIER könnt ihr euch dieses Ensemble 
auch noch ansehen. Solch ein Rock ist also eine wirklich tolle und vielseitige Sache fürs Reisegepäck!


So, jetzt aber wieder zurück ins Jahr 2017:
Das Essen an Bord fanden wir übrigens köstlich und es gab auch jede Menge Auswahl!

Oben seht ihr nochmals Herrn Rostrose, der sich schon aufs Galadinner freut, und unseren ebenfalls 
immer freundlich lächelnden Tischkellner Hery aus Indonesien. An diesem Abend lernten wir auch 
unsere beiden Tischnachbarn kennen - ein nettes und interessantes Ehepaar aus Kärnten. Sie waren 
am vergangenen Abend nicht ins Restaurant gekommen, weil ihre Koffer zunächst nicht gefunden 
worden waren und sie daher auch nichts Elegantes anzuziehen hatten... Dadurch ergab sich natürlich 
gleich mal ein gutes Gesprächsthema, denn über verschollene oder verspätete Gepäckstücke können 
die meisten Menschen erzählen, die schon viel gereist sind, so auch wir 😉

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Nun danke ich euch noch herzlich für eure Kommentare und Verlinkungen bei meinem
A New Life-Post ANL # 21 - Thema Mikroplastik: Infos und Verlosung! Ihr könnt dort noch bis
zum Abend des 1. Oktober eure eigenen umweltfreundlichen, achtsamen, nachhaltigen Beiträge
verlinken. Bis zum 10. Oktober läuft dort außerdem die Verlosung eines Produkts, das beim
Vermeiden von "Microwaste" helfen kann - Kommentar unter dem ANL-Posting genügt, und ihr
seid im Lostopf drin. Und bei der Blogparade EINaB könnt ihr unter meinem Beitrag über
umweltfreundliches Wäschewaschen ebenfalls eure nachhaltigen Ideen und Projekte verlinken.



Mit diesem Post bin ich bei folgenden Blogparaden dabei:
Sunnys Um Kopf und Kragen bzw. Schmuckkistl, Tinas Freitagsoutfit   
und Sabines Aktion Outfit des Monats
Und wegen der Umweltgedanken und Petitionen auch bei ANL.


Fortsetzung folgt BALD - da werden wir dann endlich wieder Land unter
den Füßen spüren und interessante Orte besuchen!

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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude
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PS:
Hier geht es wieder zu einer Petition, die 
die Welt ein bisserl besser machen kann:

  • PepsiCo und Nestlé verwenden immer noch Palmöl, für das der Regenwald und der Lebensraum von Elefanten und Orang-Utans zerstört wird - und das, obwohl beide behaupten, Verantwortung beim Palmöl zu übernehmen. HIER könnt ihr gegen diese Vorgehensweise unterschreiben.
Nestlé und Co machen Kasse, Orang-Utans verlieren ihren Lebensraum
Fotoquelle KLICK

  • Und noch eine weitere wichtige und dringende Petition:
    In Brasilien herrscht Alarmstufe rot! Der Staatschef will riesige Waldschutzgebiete am Amazonas an korrupte Geschäftsleute verkaufen - im Gegenzug für politische Gefälligkeiten. Das letzte Waldstück war halb so groß wie Deutschland! Der Amazonas-Regenwald ist ein lebendes Wunder. Er beherbergt zehn Prozent aller auf der Welt lebenden Arten und erzeugt über 20 Prozent unseres Sauerstoffs. Ohne ihn können wir den Klimawandel nicht aufhalten. Wir müssen Druck machen! Bitte unterschreibt die untenstehende Petition KLICK, um diese Katastrophe zu verhindern!
    Fotoquelle KLICK

Hier könnt ihr euch zu den einzelnen Kapiteln meines Reiseberichtes klicken (sobald verfügbar):