Mittwoch, 9. Januar 2019

Schwarz & weiß / Licht & dunkel / kalt & heiß


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Servus, Servus, Servus!


Das Neue Jahr hat schon wieder ein paar Tage auf dem Buckel. Zeit, dass ich euch ein
paar Dinge erzähle, die noch in der Warteschleife hängen. Und ein paar neue Bilder gibt
es auch zu zeigen. Mit Katzen und Piepmätzen, mit Kulinarischem und Erhellendem, 
mit Kleidung ... und mit Schnee... Kommt mit, ihr Lieben, wir spazieren ein bisserl 
miteinander durch meine Welt!





Winter
Er macht seinem Namen heuer Ehre. Zwar hält sich der Schnee hier in Rostrosenhausen meist 
nur kurz, schmilzt nach einem oder zwei weißen Tagen wieder dahin oder wird von wilden 
Schauern weggeregnet, von heftigen Stürmen weggeweht, doch es dauert nicht lange und Frau 
Holle schüttelt abermals ihr Plumeau über uns aus. Fast möchte man meinen, unser Garten ist 
völlig in schwarz-weiß getaucht, aber wer genauer hinschaut, erkennt da und dort Farbkleckse:


Gartenbilder vom 8. Jänner 2019


 Licht
Winter, das bedeutet auch Zeit der langen Dunkelheit. Wie oft bin ich im Winter auf dem Weg zum
 Kompostplatz in der hintersten Gartenecke durch die Finsternis gestolpert! Das hat jetzt ein Ende, 
denn mir ist ein Licht aufgegangen. Oder genauer gesagt, ich habe Licht gewonnen: Bei Tante Mali 
gab's im November ein Gartenlicht-Giveaway - und HURRA! - ich war die Glückliche, die sich 
letztendlich bei der Firma Paulmann Licht ein Plug & Shine Starterset (bestehend aus drei Leuchten, 
einem Verbindungskabel mit vier Abgängen und einem Trafo) aussuchen durfte! Da gibt es nämlich 
mehrere verschiedene Möglichkeiten - z.B. mit Erdspieß oder zum Fix-Einbauen. 

 
Unser Weg zum Kompostplatz ist nicht sehr fotogen - ein paar Trittsteine, viel Efeu und Laub - deshalb habe ich
 in meiner Collage auch nur drei eigene Fotos eingefügt und mir ansonsten mit Fotos von Paulmann Licht beholfen.


Mein Hauptbedürfnis war vorläufig die Beleuchtung des hinteren Gartenbereiches - 
doch das System ist jederzeit erweiterbar und zudem flexibel - ich kann also damit auch schöne 
Gartenecken hervorheben - und es ist tatsächlich kinderleicht zu montieren! Außerdem kann ich es 
mit unserem Handy an- und abschalten, das heißt, ich muss nicht bis zum Lichtschalter im Pavillon 
im Dunkeln tappen, sondern illuminiere den Weg mittels Fernsteuerung. Tante Mali hat das clevere
System in ihrem Blog toll beschrieben und mit wunderschönen Fotos untermalt - HIER geht's ums 
Starterset und HIER zeigt sie uns das romantisch schimmernde Teichlicht, das sie als 
Erweiterung installiert hat.


 Schwarz & weiß

Für gewöhnlich bekomme ich von euch bei Outfit-Beiträgen das positivste Feedback, wenn ich
Herbstfarben trage...Was nicht weiter verwunderlich ist, da ich von Haarfarbe, Teint und Augenfarbe
ziemlich eindeutig dem "Herbsttyp" zugeteilt werden kann.





Umso erstaunter war ich daher über eure zahlreichen begeisterten Kommentare zu meinem 
s/w-Look, den ich für das Black and White-Jänner-Linkup der Modischen Matronen kreiert habe. 
Wodurch mir wieder bestätigt wird, dass die Unterteilung in "Jahreszeiten-Typen" zwar sinnvoll sein 
mag, aber längst nicht alles ist. Ich glaube, wenn der Spaß an einem Kleidungsstück oder an einem 
Look aus euch hervorleuchtet, ist die Farbwahl eher nebensächlich!
  
Oben und unten zeige ich euch zwei weitere Varianten meines s/w-Ensembles mit dem 
portugiesischen Rock und dem Ringel-Tupfen-Shirt aus dem vorigen Post: Erstens mit einem anderen 
(schwarzen) Mantel und einem schwarz-weißen Schal, zweitens mit meinem Londoner Sgt.-Peppers-
Samt-Gehrock - und anstelle der Pailletten-Baskenmütze trage ich hier den Schal als Haarband. 
Weitere Black-&-White-Kombinationen bekommt ihr weiter unten noch zu sehen.





Winterschlaf
 Auch Katze Nina präsentiert sich uns im schwarz-weißen Look: Zunächst einmal beschränkte
sie sich darauf, ihren schwarzen Pelz auf einem weißen Schafsfell zu aalen. Doch um uns ihren
weißen Brustfleck genauer zu zeigen, begab sie sich zwischendurch in eine aufrechte Haltung.
Danach meinte sie allerdings, dies wäre genug Anstrengung für eine 15jährige Katze gewesen
und all das kalte Weiß draußen fände sie auch nicht sehr verlockend, und so legte sie sich wieder
gemütlich aufs schwarze Ohr.




Piep-Show
Den Vögeln in unserem Garten ist so viel Katzen-Schlafbedüfnis nur recht. So können sie sich
unbehelligt über ihr Futter hermachen. Bei den Fotos von den beiden Feldsperlingen, die an den
Nuss-Säckchen in unserem Fliederbusch zugange waren, und vom kleinen Vogelschwarm im Geäst
handelt es sich übrigens um Schnellschüsse - eilig durchs Insektengitter vor der Terrassentür
hindurch geknipst und deshalb auch nicht gerade brilliant. Aber besser so als gar nicht, denn wie
 ich weiß, freue in der Bloggerwelt nicht nur ich mich über Bilder von gefiedertem Besuch.
Unsere (Palmöl-freien) Meisenringe sind leider allerdings bisher noch unbenützt...




Bevor wir von der Vogelkulinarik zum Thema "menschliche Ernährung" kommen, möchte ich
schnell noch ein paar schwarz-weiße winterliche Outfitbilder einstreuen. Selbstverständlich
inklusive Rostrosen-Standardpose! 




Wollig verpackt

Den Pullover trug ich bisher (fast) nur zum Skifahren - er ist sehr warm und kann an manchen
Tagen den Anorak ersetzen (oder ihn an sehr eisigen Tagen gut ergänzen). Durch die Kombination
mit den gestrickten Wadenwärmern über Thermoleggings war mir an diesem Tag auch ohne Mantel
nicht kalt.




Ich trage die Stulpen nur selten, weil sie an meinen Waden sehr knapp sitzen und ich bisher der 
Meinung war, dass sie auch schrecklich auftragen, aber wenn ich mir diese Fotos so ansehe, gefällt
mir der Look (und ich glaube, man sieht auch, dass mir das "Shooting im Schnee" Spaß gemacht hat).
 Allerdings musste ich mit dem Rock etwas tricksen, um ihn zu verkürzen: Ich habe den Gummibund
dreimal eingeschlagen - der Stufenrock ist normalerweise wadenlang, doch so hätte man die 
Wadenwärmer nicht oder nicht gut genug gesehen. (Es war übrigens das erste Mal, dass ich diesen 
Pullover mit diesen Stulpen mixte - ohne die Modischen Matronen wäre ich vielleicht nie darauf 
gekommen...)




Jow

Jetzt geht's gleich heiß her. Denn nach solch einem winterlichen Shooting tut etwas Warmes
im Bauch gut! Da bot es sich an, mal den Jow auszuprobieren. Der Begriff "Jow" wird in dem
Kochbuch The Joy of Waterboiling als knackiges Synonym für "Wasserkocher" verwendet - ganz
kurz habe ich euch das Buch bereits im PS dieses Postings vorgestellt. Bei der Geburtstagsfeier
unseres Freundes Günther (siehe Vorweihnachts-Post) befand sich das Buch unter den Geschenken,
die er an diesem Abend bekam. Weil es ein sehr attraktiv gestaltetes Buch mit einer witzigen Idee
ist (ein Kochbuch übers Wasserkochen!?!?! 😋), wanderte es durch viele Hände - unter anderem
auch durch die der Rostrosen.

 Um es kurz zu machen, es gefiel uns! Bildschöne Gestaltung, kunstvolle Fotos, originelle Texte
(unter anderem sehr liebevolle Beschreibungen von Jows Geschichte und seinen inneren Werten),
ein breites Spektrum spannender Rezepte von Eiern Benedict und Tomatenmarmelade bis zu
Chinakohlrouladen, Szegediner Gulasch und Kokos-Limetten-Trüffeln. Als ich auch noch erfuhr,
dass der Schenkende zugleich einer der Herausgeber dieses Buches ist, sagte ich "Wenn du willst,
mach ich in meinem Blog ein bisserl Werbung dafür." Hermann antwortete: "Gut, dann schicke ich
dir ein Rezensionsexemplar!" Und so kam es!





Wir kochten also ein Süppchen
nach dem Jow-Prinzip, aber weil wir Rostrosen ja immer alles kreativ verändern "müssen",
wandelten wir das Rezept der Topinambursuppe entsprechend unseren Kühlschrankvorräten ab
- es wurde eine Pastinaken-Karottensuppe daraus. Das Rezept wird demnächst ein Extra-Posting
bekommen. Falls ihr aber unbedingt jetzt schon live erleben wollt, wie man z.B. Kartoffeln im
Jow kocht, seht euch dieses YouTube-Video an. Falls ihr besonders artig gewesen seid, könnt ihr
zu eurer Belohnung einen köstlichen Pudding im Wasserkocher zubereiten. Und dass das
Reinigen des Jow nach der Kochaktion kein Problem darstellt, könnt ihr HIER sehen.

Hier nur so viel: Die Suppe gelang uns wunderbar, das Kochen mit dem Jow 
ist eine tolle, flotte sowie energiesparende Angelegenheit. Was uns während unseres Kochmanövers
 einfiel ist, dass dieses Buch und die darin beschriebene platzsparende Koch-Technik unter anderem
bestimmt eine großartige Bereicherung für Urlaube (z.B. im Wohnwagen oder Wohnmobil, aber auch
im Zelt mit Strom-Anschluss oder in Appartments mit kleiner Küche) ist! Ein unbedingter
(Geschenk-)Tipp also für alle Camper! (Und nicht nur für die...)

Mehr über das Buch könnt ihr hier erfahren: 


Nochmal schwarz & weiß
 


Als ich das Jänner-Thema der Modischen Matronen erfuhr, fielen mir auf Anhieb zwei ganz 
bestimmte Kleidungsstücke ein - und zugleich dachte ich: "Schade, dass Winter ist!" Denn es 
handelte sich um zwei eher sommer-taugliche Stücke: mein geringeltes "C'est la vie"-Shirt 
(auch bekannt als Sellerie-Leiberl) und mein getüpfelt-bestickter Minirock, den ihr u.a. aus
diesem Post von 2014 kennt. Ich behalf mir mit einem druntergezogenen schwarzen Lang-
armshirt, weißen Jeans, schwarzen Stiefletten und meiner Zeitungsjungenmütze - so lässt
sich das alles auch im Winter tragen. Überhaupt wenn noch ein Mantel drübergezogen wird.




Es handelt sich dabei abermals um den italienischen Woll-Viskose-Mantel 
vom vorigen Blogbeitrag, aber der Mantel ist keineswegs neu - ich habe ihn euch erstmals im Jahr 
2014 (Beitrag Ein inspirierender Gewinn) vorgestellt. Ja, auch damals hab ich in der Bloggerwelt 
schon gewonnen - allerdings nicht den Mantel 😜 - der stammt aus einem Second-Hand-Laden in 
Brunn am Gebirge. Das ist freilich nur der Ort, an dem ich ihn kennenlernte und zu adoptieren 
beschloss; geboren wurde der Mantel in bella Italia - siehe Beweisfotos unten. Und somit verlinke 
ich mein Mantel-Outfit abermals bei Maren (die mir hoffentlich verzeiht, dass die Aufschrift auf 
dem Shirt französich ist. Aber auch ItalienerInnen tragen bestimmt zuweilen Shirts mit 
fremdsprachigen Texten 😊...)





Mit einem abschließenden Blick auf Kater Maxwell, den ich beim Hinausstarren in den
winterlichen Garten fotografiert und dann dem Motto entsprechend farblich angepasst habe,
und auf die müde Nina verabschiede ich mich für heute von euch. Ist doch ein gemütlicher 
Anblick, nicht wahr?





Kann sein, dass es bis zu meinem 
nächsten Blogbeitrag ein Weilchen länger als gewohnt dauert. Doch ich bin weder auf Reisen,
noch braucht ihr euch Sorgen zu machen - ich möchte im Jänner einfach noch das eine oder 
andere Fotobuch basteln, weil es da gerade eine tolle Ermäßigungsaktion gibt. Mal sehen, 
wie weit ich damit komme...



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
Zitat im Bild oder Glockentürme von Nova, der Gartenglück-Linkparty
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB

Donnerstag, 3. Januar 2019

Rund um Weihnachten und das Neue Jahr...

... gab's in Rostrosenhausen auch wieder ein paar Aktivitäten, 
von denen ich euch heute ein paar Fotos zeigen will...


Servus ihr Lieben! Prosit Neujahr!
🍀🍀🍀 🎉🎉🎉 🍀🍀🍀  🍀🍀🍀 🎉🎉🎉 🍀🍀🍀


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Vorweihnachtsspaziergang in Baden

Bevor es das ganze Weiß rechtzeitig vor Weihnachten wieder wegregnete bzw. wegschmolz,
wollten wir die "White-Christmas-Atmosphäre" noch ein bisserl in uns einsaugen. Und so 
begaben wir uns in unsere hübsche Bezirkshauptstadt und unternahmen dort einen Bummel
durch die Innenstadt und über den Kurpark bis in den Wienerwald hinein.


Unten Mitte: Recycling von Kaffeekapseln als Weihnachtsschmuck an einem Baum in Baden
Frau Rostrose, warm eingepackt und ungeschminkt
Der Flaschenengel rechts ist auch solch ein Upcycling-Weihnachtsbaumschmuck

Dezemberoutfits

Zwischendurch gibt's ein paar Outfits aus meiner Herbst-Winter-Capsule zu sehen -
bei Schneelage und Kälte war ich bevorzugt in Hosen unterwegs:




Skiausflug

Ebenfalls kurz vor Weihnachten unternahmen wir einen Skiausflug auf den Semmering.
Zuerst war es zwar leicht verregnet, aber dann kam die Sonne durch - und wir stellten fest,
Skifahren macht uns immer noch einen riesigen Spaß.




2 Kombis mit meinem indischen Shirt

Das folgende Outfit kennt ihr von diesem Beitrag schon in sehr ähnlicher Form - dieselbe Kombi
 von Rock und Seidengilet. Aber das Shirt ist ein anderes, nämlich mein "Mitbringsel" aus Rajasthan
aus dem Jahr 2010. So gekleidet ging ich zu einem Freundestreffen. Darunter nochmal dasselbe Shirt,
 kombiniert mit einer Hose, die ihr u.a. aus meinem Namibia-Reisebericht kennt - so war ich gekleidet,
als wir zu Hause lieben Besuch bekamen.




(Und ja, ich hatte an dem Tag - trotz der Minusgrade, die es da draußen gab - wirklich keine Strümpfe an. Wir haben in 
unserem Haus eine Fußbodenheizung und dazu eine alte und etwas eigenwillige Heizungssteuerung mit Außensensor - ein 
ziemlich unpraktisches System, das schon da war, als wir das Haus kauften. Als es draußen kälter wurde, flippte die 
Steuerung mal wieder aus und überheizte unser Haus total. Selbst nach zweimaliger Nachjustierung war es an diesem 
Abend noch viel zu warm. Ich hoffe, die Heizung gibt nicht den Geist auf!)






24. Dezember

Da wir alljährlich abwechseln, verbrachten wir den Weihnachtsabend 2018 wieder bei Janas
Großeltern väterlicherseits und wurden nach Strich und Faden verwöhnt - mit Kuchen, Keksen,
Kaffee, und anschließend an eine nette Bescherung weit weg vom Kaufrausch gab's Suppe, drei
verschiedene Hauptgerichte zum Durchprobieren für alle Geschmäcker und zum Schluss Tiramisu.
 Marianne-Oma hatte also riesengroß und köstlich aufgekocht und ich schaffte nichtmal einen
Bruchteil von dem zu kosten, was ich gerne gekostet hätte. VIELEN DANK für die Mühe, die
du dir gemacht hast, liebe Marianne 😊! Und auch sonst hatten wir's wieder schön und angenehm,
wie ihr vielleicht an den Fotos erkennt.


Mein Weihnachtsoutfit bestand diesmal aus dem Spitzenmaxirock, den ihr u.a. von HIER kennt und einer Tunika, 
die ich nicht zum ersten Mal als Weihnachtsshirt trug - 2009 konntet ihr sie euch nämlich auch schon ansehen.


Nachweihnachtliches Mutterbesuchs-Outfit 

mit Feincord-Hose und Tunika, beides schon ein paar Jahre alt, und der Secondhand-
Strickweste vom 48er-Tandler, über deren Ankauf ich euch HIER erzählte:




Nachweihnachts-Walking-Ausflug...

... mit meinen Smovey-Ringen, über die ich euch HIER
mehr erzählt habe.






Seht ihr in der oberen Collage auf dem Foto unten rechts den Glaskasten mit der Nummer 12?
Bei unserem Ausflug kamen wir durch eine Ortschaft, in der sich die Bewohner mehrerer
Straßenzüge offenbar an einer Adventkalender-Aktion beteiligt hatten: In ihren Vorgärten oder
Fenstern waren überall solche kleinen weihnachtlichen oder verspielten Arrangements zu sehen -
ein Schaukasten mit einer kleinen Bahn-Anlage, Puppenstuben, Engelchen, Teddybären,
Schaukelpferde, ... das gefiel uns!






Rockiges

Nun folgen wieder ein paar Kombinationen mit Rock. Denn auch wenn ich Hosen
noch so praktisch finde und sie an kalten Wintertagen bzw. bei Ausflügen auch bevorzuge,
sehe ich derzeit Kleider und Röcke an mir lieber. Es gab Phasen in meinem Leben, wo das
anders war, aber im Moment ist es eben so. Damit mir "untenrum" nicht kalt wird, trage ich
zumeist Leggings unter den Röcken, manchmal, aber nicht immer, sind es Thermoleggings.
Ich besitze zwar auch Wollstrumpfhosen, aber ich finde die meisten von ihnen nicht wirklich
angenehm.




Den nächsten Mix trug ich bei unserem nachweihnachtlichen
Treffen mit Anita, der Schwester meines Mannes. Den Rock habt ihr eben erst in meinem
 Aus-alt-mach-Neu-Beitrag gesehen 😊. Ursprünglich war nach einem gemeinsamen Restaurant-
Besuch ein Spaziergang geplant gewesen, doch weil das Wetter an diesem Tag gar so grauslich
war, verzichteten wir lieber darauf und gingen zu Anita auf Kaffee, Prosecco und einen
ausgiebigen Plausch. 




 Mit unseren lieben Nachbarn von gegenüber waren wir am Ende des Alten Jahres beim 
Italiener. Dazu trug ich das HIER vorgestellte neue Bio-Baumwollshirt mit Krawattenmuster, 
meinen Wildseidenrock vom Flohmarkt und meinem roten Kurzmantel, der aus einem Schurwoll-
Viskose-Mix besteht und den ihr u.a. von HIER kennt. Außerdem wärmte mich noch mein 
Wolljanker vom Henry-Laden, den ich diesmal mit meiner Schmetterlingsbrosche von Julia 
verziert hatte.




Als kleines Zwischenspiel kriegt ihr jetzt meine wandelbare Bank zu sehen, die ich euch schon
im vorigen Posting gezeigt habe: So sah sie in der Vorweihnachtszeit 2018 aus - eindeutig schon
ein bisschen mehr "shabby" als im Jahr 2012 ... oder gar im Jahr 2009, wo sie frisch gestrichen
war - aber wenn man bedenkt, dass heute vielfach ein künstlicher Alterungsprozess bei Möbeln
oder Kleidung (vor allem Jeans) angewandt wird, darf solch ein natürlicher Alterungsprozess
wohl erstrecht nicht verachtet werden 😉. (Das betrifft klarerweise auch Alterungsprozesse im
Gesicht 😝!)




Black & White

Das abschließende Outfit meines heutigen Postings
habe ich bzw. habt ihr den Modischen Matronen zu verdanken. Denn deren Jänner-Thema lautet
Black and White (= Link zu Natalia). Da meine aktuelle Capsule Wardrobe kaum Teile in dieser
Farbkombi enthält, musste ich auf die Inhalte meines "Ersatz-Schrankes" zurückgreifen.

Mir war nach einem Mustermix, und ich verfiel sehr rasch auf meinen Rock aus Portugal und mein
Bio-BW-Shirt mit Ringeln und Polkadots. Beate, die Bahnwärterin, inspirierte mich mit der Häkel-
Baskenmütze, die sie zu ihrem Schwarzweiß-Ensemble trägt, mein schwarzes Pailletten-Barett
hervorzukramen, das ich vor Jahren mal am Amsterdamer Flohmarkt erstanden habe. Zu solchen
Mützen gefallen mir lange Haare am besten in einem locker geflochtenen Seitenzopf.




Pailletten sind jetzt ja wieder schwer angesagt. Deshalb kamen auch meine portugiesische
Paillettenstola sowie mein kleines Pailletten-Tascherl (ebenfalls ein Urlaubsmitnehmsel - aus Italien
oder aus Spanien???) zum Einsatz. Einen Mantel in schwarz-weiß besitze ich leider nicht, aber grau
ist ja ein schöner Zwischenton - und so spielt hier auch mein grau-schwarzer Secondhand-Mantel mit.
Der ist übrigens aus Wolle und Viskose und Made in Italy (und man kann ihn mittig auseinanderzippen,
was ich allerdings noch nie getan habe 😜). Ein Winteroutfit mit recht viel südländischer Beteiligung
also! Und weil wir's nicht so eng sehen wollen, beteilige ich mich damit dann auchgleich bei Maren's
Colours of the World-Post zum Thema "Römerin".

Weitere tolle Varianten des Schwarz-weiß-Themas könnt ihr euch z.B. bei Tina 
ansehen, und auch von mir bekommt ihr demnächst noch mehr zu sehen.


 



Ich hoffe, ihr seid alle gut ins Neue Jahr gestartet! Habt ihr gute Vorsätze gemacht? Ich
nicht - aber gleich am ersten Tag des Neuen Jahres war ich fleissig und fuhr mit dem Rad zu
Mrs. Sp*rty, um dort ein paar Weihnachtskeks-Kalorien zu verbrennen. Hat richtig gut getan!

Vielen Dank für all eure
Komplimente zu meinen Upycycling-Ideen im vorigen Posting. Auf vieles davon wäre
ich ohne Inspiration oder Ermutigung durch andere Blogger oder YouTuber nicht gekommen,
Ich hoffe, auch mir gelingt es das eine oder andere Mal, euch zu inspirieren und motivieren
und ich freue mich schon riesig auf dieses neue Bloggerjahr mit euch!!!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe und Gute im Jahr 2019!
Eure rostrosige Traude


🍀🍀🍀 🎉🎉🎉 🍀🍀🍀


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Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
Zitat im Bild oder Glockentürme von Nova, der Gartenglück-Linkparty, bei
Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB

Sonntag, 30. Dezember 2018

Ü30 Bloggeraktion: Aus alt mach neu!


Servus, ihr Lieben!
💜 💗 💚


Im November erhielt ich eine freundliche Einladung zur ü30-Bloggeraktion
mit dem Thema:"Aus alt mach neu!" Da bin ich doch gerne dabei! Die Ideen, die ich euch heute
zeige, habe ich zwar alle schon im Lauf der Jahre in meinem Blog gezeigt - aber da ich schon seit
dem Juli 2009 blogge (und somit übrigens vor einem 10jährigen Jubiläum stehe 😉), werden wohl
einige von euch noch nicht alle der heute vorgestellten Ideen kennen.


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Ich glaube aber, meine selbst bemalten Schuhe und Stiefel haben die meisten von euch schon
gesehen, stimmt's? Es fing im Jänner 2016 mit einem Paar ziemlich abgewetzter schwarzer
Stiefletten an, das seit ein paar Jahren schon in unserem Keller auf seine Bestimmung wartete:
Aus schwarzen Schrankmonstern sollten meine roten Wunsch-Stiefletten werden! Ich bemalte
die hässlichen alten Stiefel kurzerhand mit zwei Schichten von roter Acrylfarbe und einer Schicht
aus farblosem Acryllack - und freue mich auch heute noch darüber! In meinem Blogbeitrag  
A New Life #2 - Über "Stoffliches" und meine "neuen" roten Stiefel
habe ich euch über diese gelungene Verwandlung erzählt.

Weil es so gut geklappt hatte, verwandelte ich später ein weiteres altes schwarzes Stieflettenpaar
in ein blaues. Darüber erzählte ich euch hier mehr: ANL #17 - Wäsche Färben und Stiefel bemalen.

Und auch meine schwarzen Rieker-Schuhe im Herrenstil
warteten schon lange auf einen zündenden Funken. Diesmal wollte ich aber nicht nur malen
sondern eine weitere Idee verwirklichen: Serviettentechnik (bzw. Decoupagetechnik) auf Schuhen!






Falls ihr euch fragt, wie die Farbe hält: Bei den roten Stiefletten (die ich von allen am häufigsten
trage) musste ich nach einem Jahr eine weitere Farbschicht (plus Lackschicht) auflegen, die bis
jetzt hält (bei jedem Wetter). Bei den grünen Schuhen hält alles prima. Lediglich bei den blauen
Stiefletten wollte die Farbe von Anfang an nicht so, wie ich es wollte. Ich habe dann auch hier
mit blauen Servietten gearbeitet und bin damit fürs erste zufrieden. Letztendlich geht es bei diesen
Stiefletten aber nicht darum, dass die Farbe "ewig" hält: Ich könnte sie theoretisch alle paar Tage
neu gestalten. Wie ich damals schon schrieb: "So kann ich immer wieder neue, originelle Schuhe 
haben, ohne neue kaufen zu müssen. Und eines Tages, wenn schuhtechnisch nichts mehr geht, 
erhebe ich sie zum Kunstobjekt, stelle ein Gurkenglas hinein und mache sie zur Vase! 😉"

💙 💗 💚

 Wenn wir schon bei der Servietten- oder Decoupage-Technik sind, zeige ich euch gleich noch
etwas, das ich mit Hilfe dieser Technik verwandelt habe. Die Herzen an der Vorhangstange meines
Zimmers waren nämlich einstmals rot:





In dem Beitrag Ein Kellerkind kommt ans Licht erzählte ich euch, dass mein Zimmer
urspünglich im Keller unseres Hauses lag, doch nach dem Auszug unserer Tochter Jana durfte
ich das einstige Kinderzimmer zu meinem machen. Dabei übernahm ich den Großteil von Janas
Einrichtung, passte sie aber an meinen Geschmack und meine Bedürfnisse an. Weil ich endlich
mal ein romantisches "Mädchenzimmer" mein Eigen nennen wollte, wurde weiß zur Haupt-
einrichtungsfarbe. Passend dazu veränderte ich die Herzen an den Vorhangstangen mit alten
Buchseiten und Decoupagepapier.

Janas alter Regalschrank vom Möbelschweden wurde von mir weiß gestrichen und mit
farblich passenden Lieblingsstücken eingerichtet. Die einstmals dunkelblauen Griffe des Ivar-
Schrankes habe ich - genau wie die Herzen - mit Papierschnippeln überklebt. Darüber montierte
mir Herr Rostrose das (ebenfalls von mir geweißelte) Regal, das früher an der Stelle
 dieses Schränkchens in der Küche hing.




Wieder zurück zu "verwandelter" Kleidung:
In der folgenden Collage seht ihr einerseits die Rieker-Decoupagetechnik-Schuhe im Einsatz und
andererseits drei selbst gefärbte Kleidungsstücke. Die Leinenhose und die Bluse waren mal weiß, 
das Shirt beige. Wenn Klamotten eine langweilige oder mir nicht mehr gefallende Farbe haben, 
wenn sie vergilbt sind oder Flecken haben, kann eine Färbung in der Waschmaschine die 
Rettung sein. In den weiteren Collagen seht ihr noch andere Klamotten, die ich im Laufe der
Zeit umgefärbt habe.





 Das rot-schwarz geblümte Kleid war mal weiß-schwarz geblümt.
HIER könnt ihr es euch in der früheren Version ansehen. Und auch wenn ich es damals
durchaus hübsch fand, gefällt es mir an mir in rot-schwarz besser und ich trage es jetzt
häufiger:




Über meine "Färbemanöver" erzählte ich euch ebenfalls in meinem Beitrag
 ANL #17 - Wäsche Färben und Stiefel bemalen mehr und außerdem z.B. in meinem Post
Enkelkatzen, Efeu und selbstgefärbe Klamotten.




In der oberen Collage zeige ich euch unter anderem Jeans, die ich von zartrosa in
marineblau umgefärbt habe. Bei dieser Färbung ging allerdings etwas schief: Bei einer Stelle am
rechten Oberschenkel der Hose nahm der Stoff die blaue Farbe nicht so gut an. Darüber kann man
sich entweder ärgern - oder aus der Not eine Tugend machen. Ihr kennt mich gut genug um zu
wissen, dass ich mich für die zweite Option entschied:

Zuerst pinselte ich mit goldener Stofffarbe
ein paar Sterne und Punkte auf die Jeans. Damit diese nicht so knallig aussahen, bearbeitete ich die
Farbe zuerst mit einem "Brillo-Waschel" (= Stahlreinigungsschwamm), dann schraffierte ich mit
Kugelschreiber drüber, dass das Ganze nur noch schwach hervorstach. Und dann bügelte ich Sterne
drüber. Das Ergebnis könnt ihr euch unten ansehen - wenn ihr mehr über mein Manöver lesen
wollt, könnt ihr das im Beitrag Vier Ausflüge und Rostrosenkleidung im September tun.




Die Sterne, die ihr an der Hose seht, halfen mir auch bei der Reparatur eines anderen Kleidungs-
stückes - und zwar einer schwarz-weißen Bluse mit Sternen und Spiralen drauf, die ich seit den
frühen 1990er-Jahren besitze. Diese schwungvolle Bluse mochte ich sehr gern - und ich mag sie
nach wie vor. Doch eines Tages blieb etwas am Rücken der Bluse kleben. Was auch immer es war:
Es blieb nach sämtlichen Reinigungsversuchen ein unübersehbarer gelblicher und leicht erhabener
Fleck auf dem Rücken der Bluse zurück.


 
 


Wäre ich eine Näherin, hätte ich vermutlich kurzerhand mit Nadel und Faden ein paar zusätzliche
Sterne auf die Bluse appliziert. Bei meinem "Nähtalent" bevorzugte ich Sterne, die ich aufbügeln
kann. Falls ihr mehr darüber wissen möchtet, erfahrt ihr es hier: 
ANL # 18 - Die Rettung einer alten Bluse und verschiedenste Gartenfreuden

Und in der unteren Collage könnt ihr euch ansehen, wie die Bluse nun aussieht, wenn Frau
Rostrose sie zusammen mit ihrem schwarzen Stufenrock und den selbst bemalten roten
Stiefeln trägt:



💜 💗 💚

Einen Stufenrock wie den schwarzen von oben besitze ich außerdem in dunkelbraun. Beide
Stufenröcke waren ursprünglich um eine Stufe länger. Dann allerdings passierte es mir beim
braunen Rock, dass ich beim Treppensteigen drauftrat und dabei eine der Stoffbahnen abtrennte. Ich
fand, dass das gar nicht so übel aussieht, und aus diesem Grund ließ ich den braunen Rock, den ich
euch u.a. HIER gezeigt habe, so kurz, wie er nun war. Weil es mir so gut gefiel, riss ich letztendlich
auch beim schwarzen Stufenrock die untere Bahn ab - Maxiröcke besitze ich ohnehin noch genügend.

Die abgetrennten Stoffbahnen hob ich auf, und hier unten zeige ich euch nun, was ich mit der
abgetrennten Stufe des braunen Rocks anstellte - die konnte ich nämlich gut brauchen! Und zwar
 zur Verlängerung eines anderen Rockes!


Mein lila-bunter Rock in der ursprünglichen Länge - und mit der "Verlängerungsstufe" in Dunkelbraun.


Den lila-bunten Stufenrock, den ich euch u.a. HIER in seiner ursprünglichen Länge
präsentierte, trug ich nämlich immer nur über Hosen, weil er für meinen Geschmack zu viel
Bein zeigte. Deshalb nähte ich hier den braunen Streifen des anderen Rockes an und bin nun
rundum mit der Länge zufrieden. In meinem Beitrag 
A New Life #7 - DIY-Rockverlängerung und ein paar andere Projekte
könnt ihr mehr darüber lesen.

💙 💗 💚


Zur Abwechlsung werfen wir abermals einen kleinen Blick in mein Zimmer. Als es noch das
Kinderzimmer meiner Tochter war, hatte ich ihren Schrank mit ihren damaligen Lieblingstieren
und passend zu den in ihrem Zimmer hauptsächlich vertretenen Lieblingsfarben bemalt: blau, rot
 und terracotta. (Auch dabei hatte es sich bereits ein Upcycling-Projekt gehandelt, denn der Schrank
stammte ursprünglich aus dem Schlafzimmer meines Mannes in dessen ehemaliger Wohnung und
er war Teil eines größeren Wandschrankes gewesen.)





Zu meiner "romantischen" Zimmergestaltung wollte der Delphinschrank jedoch nicht wirklich
passen. Andererseits mochte ich das Bild auch nicht mit weißer Farbe übermalen, denn obwohl ich
normalerweise nicht zu den Müttern zähle, die über Enkelkinder nachdenken, ertappte ich mich bei
 dem Gedanken: Dieses Bild habe ich einst für meine Tochter gemalt - möglicherweise werden
sich eines Tages Janas Kinder darüber freuen...

Wie dem auch sei - anstelle einer radikalen Veränderung verpasste ich dem Schrank kurzerhand
einen Vorhang: Zunächst musste auf den Schrank ein kleiner Holzrahmen aufgesetzt werden. Und
 auf diesem Aufsatz konnten wir dann schwenkbare Gardinenstangen montieren. Ich wollte einen
blickdichten Vorhang - er sollte ja das Delphinbild kaschieren - der jedoch gleichzeitig ganz leicht
und luftig aussieht. In meinem Fundus gab es noch weiße, zarte Baumwollgardinen vom
Möbelschweden. Die hängte ich versuchsweise doppelt übereinander und es gefiel mir. Für einen
etwas romantischeren Look griff ich zu Nadel, Faden und einem schönen weißen Spitzenband.
Und hier unten seht ihr das Ergebnis:


 

Zuweilen wird von mir auch Kleidung als Teil der Einrichtung zweckentfremdet. Hier seht ihr
zum Beispiel einen Pullover, den ich schon seit drei Jahrzehnten besitze - er gehörte ursprünglich
einer Freundin, die mich gern dabei sein ließ, wenn sie ihren Schrank ausmistete, damit ich mir
 ein paar Kleidungsstücke herauspicken konnte, die mir gefielen.





Wie ich in meinem Post ANL #26 - diverse Zweckentfremdungen und verschiedene Looks
erzählte, mag ich im Winter gerne kuschelige Kissen. Weil ich nicht so viele Kissenbezüge
 aus Strick besitze, wird dieser Pullover von mir manchmal auch zweckentfremdet: Bloß um
das Kissen herum einschlagen und die Ärmel hinten verknoten, fertig ist der "neue" Bezug!
Und wenn man wieder Lust auf diesen Pullover hat, zieht man den Polster einfach aus... Auch
einen Hocker überziehe ich regelmäßig mit einem irischen Pullover aus Schafwolle.

(Wer gerne näht und nicht unbedingt darauf
Wert legt, dass die Kleidungsstücke eines Tages wieder angezogen werden können, kann
natürlich auch dauerhaftere Lösungen aus alten Pullovern, Röcken, Shirts etc. anfertigen.)


 


Die folgenden Fotos stammen aus dem Jahr 2000
und zeigen die Küche in meiner früheren Wohnung in Wien. Ich habe euch die Bilder bereits in
meinem Beitrag Küche & Kürbisse & Katzen aus dem Jahr 2012 gezeigt. Bunte Wände
und Acessoires waren damals modern und passten auch gut zu unserem Leben als Jungfamilie.
Deshalb strich ich die ursprünglich nur mit Klarlack überzogene Holzbank, die ich von meiner
Großtante Poldi geerbt hatte, passend zu den Wandfarben.




Als wir im Jahr 2002 nach Rostrosenhausen übersiedelten, kam die Bank mit und erhielt einen
neuen Platz in unserem Vorhaus. Zuerst bemalte ich sie lavendelblau, und als ein paar Jahre
später der Lack abblätterte, bekam sie den Anstrich, den ich euch hier unten zeige. Auch zwei
Bretter, die unsere Gestelle mit den Altmetall- und Altplastik-Säcken verbergen, sowie unser
Hausbriefkasten erhielten einen passenden Anstrich. In einem Posting aus dem Jahr 2009 könnt
ihr euch meine wandelbare Bank noch näher ansehen.





Noch ein paar Veränderungen, die ich in der Frühzeit meiner Bloggerei gezeigt habe:
Als wir unser Haus kauften, lagen vom Keller bis in den ersten Stock hinauf überall dieselben
unpraktischen hellgrauen Fliesen. Einige von ihnen hatten bereits Cuts. Anstatt sie alle entfernen
zu lassen, entschied ich mich dafür, überall kleine Fliesen-Mosaike im Stil von Antoni Gaudi, Niki
 de Saint Phalle oder Meister "Regentag Dunkelbunt Hundertwasser" einzubauen. Mehr darüber
könnt ihr in meinem Beitrag Post aus Klein Gallien und Flurführung aus dem Jahr 2010 lesen.





Und auch beim letzten Beispiel, das ich euch heute zeigen möchte, geht es um 
Viele viele kleine Steinchen - diesmal auf meiner im Jahr 2007 selbst gestaltete "Terrassen-
Anrichte", deren "Grundgerüst" aus lauter "Resten" besteht: Die Platte ist aus Marmor und 
stammt von einem Couchtisch, den ich von meiner "großen Oma" geerbt hatte. Die "Beine" 
habe ich aus übrig gebliebenen Mauersteinen aufgebaut, mit Außendispersionsfarbe gestrichen
 und mit Marmormosaik verziert. Auch einige der Blumentöpfe, die ihr darauf seht, wurden 
von mir in dieser Weise bearbeitet. (Allerdings haben die meisten dieser Töpfe die Jahre nicht
 so gut überstanden wie der Tisch...)




Das waren nicht alle meine "Aus-alt-mach-neu"-Projekte, die ich in meinem Blog gezeigt
habe - und in meinem Blog wiederum habe ich nicht alles gezeigt, was ich je in dieser Richtung
fabrizierte, aber ich hoffe, es war einiges an Inspiration für euch dabei. Egal, ob aus alten Dingen
"dauerhafte" Werke entstehen oder etwas, das euer Haus oder den Garten kurzfristig verschönert
oder euren Kleiderschrank in neuer Weise ergänzt - es lohnt sich absolut immer, auf alte, kaputte
oder scheinbar unbrauchbare Dinge einen zweiten Blick zu werfen und sich zu fragen, ob diese
Dinge nicht vielleicht noch ein interessantes neues Leben führen könnten. Falls ihr Anregungen
dazu sucht: Das WWW ist voll von wunderbaren Ideen. Ein paar davon findet ihr z.B. in
diesem Youtube-Video

Wenn Euch interessiert, wie andere ü30-Bloggerinnen aus Altem etwas Neues machen, klickt euch
durch die beiteiligten Blogs durch und lasst euch von all diesen Einfällen inspirieren! Das werde ich
nun auch gleich machen!
Gastgeberin der Aktion ist Maren von Farbwunder-Style! Danke!



Ü-30-Blogger&Friends am 30.12.18: AUS ALT MACH NEU!!!



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Grüße 
von eurer Traude
 🍀🍀🍀
(und rutscht gut rüber ins Neue Jahr!!!)

💙 💗 💚


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB