Samstag, 20. April 2019

Verwandlungen oder Alles neu macht der Frühling - Teil 2

Willkommen zum zweiten Teil 
meiner "Verwandlungen", ihr Lieben,
🍀🐝🌱🐦🌿🐣🌼🐰🌼🐣🌿🐦🌱🐝🍀


... herzlichen Dank für die Gedanken, die ihr mir zum ersten Teil mitgeteilt habt und danke
auch für euren gnädigen Umgang mit meinen ungeschminkten, nicht lächelndeln Fotos! Ich habe
versprochen, mich spätestens zum Ostersonntag mit der Fortsetzung zu melden, und hier bin ich.
Ostereier habe ich allerdings leider keine für euch im Korb: In meinem heutigen Beitrag werden
Pflanzen, Tiere und zweckentfremdete Krawatten eine Rolle spielen.


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Es grünt vor unserem Küchenfenster:
 In unserer Küche sieht es zur Zeit aus wie in einer Gärtnerei: In alten Plastiktöpfen, die ich von
diversen Pflanzenkäufen aufbewahrt habe, dürfen die verschiedensten Samen sprießen. Einige habe
ich gekauft, die von den Bio-Paprikas habe ich aus den Früchten entfernt und diesmal nicht zum
Kompost geworfen, sondern eingesetzt, einige habe ich aus der Bloggerwelt bekommen - zum
Beispiel die Samen der Stockrose Rosa von Claudia. Und in den großen schwarzen Blumentopf 
habe ich die "lebende Karte" eingepflanzt, die mir Tina geschickt hat. Es fiel mir ehrlich gesagt
etwas schwer, die süße Mäusekarte zu zerreißen, in Erde zu legen und mit Wasser zu begießen, 
aber das muss wohl sein, wenn daraus Tomaten werden sollen. Drei Samen sind davon schon
aufgegangen - ich bin gespannt, wie es weitergeht! 




Damit ich nicht durcheinander komme mit 
den neuen Pflänzchen, habe ich einige meiner vielen seit Jahren gesammelten China-Esstäbchen
und ein paar Holzspieße zu Pflanzensteckern umfunktioniert. Tag für Tag gibt es in den Töpfen 
Veränderungen zu beobachten; manche Pflanzen sind schneller, andere langsamer und einige 
werden vielleicht überhaupt nicht keimen, warten wir's ab. Die Sprossen von Rettich und Kresse
haben natürlich am allerflottesten ihre Köpfe der Sonne entgegengereckt..

Es gibt aber noch ein anderes Pflanzenwachstums-Experiment auf unserer Küchenfensterbank.
Denn innhalb weniger Tage las ich gleich zweimal über Gemüse, das immer wieder nachwächst.
Einmal im Utopia-Newsletter, und einmal bei Plantura, wo sehr anschaulich beschrieben wird,
wie man Gemüsereste wiederverwenden kann, indem man Endstücke von Zwiebel, Sellerie & Co
bewurzeln lässt. Das musste ich natürlich auch gleich ausprobieren, und mittlerweile gibt es auf
meinem Küchenfensterbrett Gläser mit Resten von Karotten, Zwiebeln, Pastinaken und
Süßkartoffeln.


Die größten Erfolge gab's bisher bei Pastinaken und Zwiebeln zu verzeichnen - ihr könnt auf einigen Bildern sehen, wie 
schön sie ausgetrieben haben und dass ich sie bereits in Erde gesetzt habe. Die anderen Gemüsereste lassen noch auf sich 
warten.

Vielleicht werden nicht alle Pflänzchen neu austreiben und sich in wiederverwendbares Gemüse
verwandeln, aber selbst wenn es nur einige wenige sind, ist ja auch schon etwas gewonnen. Und
spannend ist das Experiment allemal - es wird auf jeden Fall fortgesetzt!

Inspirationsschal und Krawatte:
Auch in Sachen Kleidung grünt es so grün, denn ich habe wieder ein Outfit mit dem lila-grün-
weißen Schal gestaltet - diesmal mit meinen weißen Jeans und der hellgrünen Bluse. Dazu ein Shirt
und ein Gürtel in taupe und die von mir in Serviettentechnik gestalteten grünen Schuhe.


Die Brille auf dem mittleren Foto ist übrigens neu - darüber auch demnächst mehr!


Die Farben grün und lila wiederholen sich bei diesem Outfit auf meinem Kopf, und zwar im Muster
 der Krawatte, die ich mir um den Pferdeschwanz gebunden habe. Denn neulich sortierte Herr
 Rostrose ein paar seiner Seidenkrawatten aus, die ich ihm gleich für ein paar Zweckentfremdungen
abschwatzte. Unten seht ihr die erste als Nahaufnahme, später werdet ihr noch weitere zu sehen
 bekommen.

Die Idee, Krawatten als Accessoires für meine Outfits zu verwenden, hatte ich übrigens schon als
Teenager - da lieh ich mir ab und zu welche von meinem Vater. Dann vergaß ich darauf, doch als
 ich vor kurzem in den Lebenserinnerungen von Beatrix Ost las (einer in den USA lebenden, aus
Deutschland stammenden Künstlerin, die ich euch demnächst in einem weiteren Teil meiner  
Unique-Serie vorstellen will) wurde ich daran wieder erinnert: Auch die junge Beatrix lieh sich
die Krawatten ihres Vaters - und verwendete sie als Gürtel.




Noch eine Krawatte:
Als Gürtel? Nun, das kann ich auch - diesmal mit einem weinroten Exemplar, dessen zartes
Muster die  Farben blau, grün, senfgelb und beige beinhaltet. Ihr könnt es euch weiter unten
genauer ansehen. Dazu mein blaugrünes (oder petrolfarbiges) Kleid, das rot-schwarz-gemusterte
Biobaumwoll-Shirt, rote Bioseiden-Leggings und die neuen schwarzen Stiefletten. (Die heute
gezeigten Kleidungsstücke kennt ihr alle aus früheren Posts. Bis auf die Schlipse eben.)



 

Wie gefällt euch die Idee, aus ausrangierten Krawatten neues Zubehör für eure Outfits zu
zaubern? Ich trage zwar nicht gern einen Schlips auf Männer-Art, doch ich fände es schade,
diese hübschen Teile aus reiner Seide verkommen zu lassen - und die Muster auf Krawatten sind
sehr inspirierend, sie bringen Einfälle für neue Kombinationen oder fügen bereits bewährten
Mixturen ein neues, pfiffiges Element hinzu.


 


Katzen und noch ein paar weitere Krawatten:
In der folgenden Collage seht ihr einerseits Kater Maxwell im Grünen, dann noch weiße Blüten
vom Apfelbaum und von Rhododendron, und andererseits meine kaputtgegangenen Stiefletten,
von denen ich euch HIER erzählte, dass ich sie mittlerweile mit Fetthenne bepflanzt habe:





Abermals das blaugrüne Kleid - und wieder gibt eine Krawatte das Farbenspiel vor: Diesmal ist
der Schlips petrolfarbig mit goldgelbem oder selfgelbem Muster, und so habe ich meine gelben
Jeans, Langarmshirt und Stiefletten in Flaschengün und wahlweise (je nach Temperatur) meine
Steppjacke oder meinen Cardigan in gelb dazu kombiniert. Auch der Anhänger der Kette spielt
mit Goldgelbtönen.





Während Maxwell oben im Garten herumlungerte, hat er es sich in der folgenden Collage
auf der Wohnzimmercouch gemütlich gemacht und Nina sinniert im Pavillon - oder vielleicht
wartet sie auch einfach ab, bis Maxwell das Haus wieder verlässt, damit sie darin...





... ungestört spielen kann. Denn obwohl Nina fast 16 ist und ein Hinkebeinchen hat,
kann sie noch immer spielen wie eine Jungkatze. Hier unten zum Beispiel mit ihrer
Plüschratte, mit der sie sich herrliche Gefechte liefert.




Nina kleidet sich in dunkle Töne, also mache ich das auch: Hier habe ich das rotschwarze
Shirt mit meiner weinroten Haremshose, einem schwarzen Sommerkleidchen mit Spitze
am Ausschnitt, den schwarzen Springerstiefeln und einigen Ketten in rot und silber gemixt.
Und die Krawatte, die ihr oben schon in Kombination mit demselben Shirt gesehen habt,
schmückt hier mein Haar.





Das Shirt lässt sich aber auch gut mit weiß kombinieren - nämlich mit den weißen Jeans,
die ich euch oben ebenfalls schon gezeigt habe, und meinem weißen Spitzengilet; dazu eine
weiße Perlenkette und bequeme Walkingschuhe, denn an diesem Tag gab's einiges zu gehen.




Schöne Blüten und haarige Käfer:
In den nächsten beiden Collagen gibt es abermals einen Blick in unseren Garten,  und da vor allem
in das Steingartenbeet beim Rosenbogen. Dort wollte ich unter anderem den schön zartrosa blühenden 
Moos-Steinbrech für euch fotografieren. Und dabei fiel mir auf, dass sich sowohl in dieser Pflanze 
als auch in den Kätzchen des kleinen, kugeligen Weidenbaumes Käfer tummeln, die ich noch nie
zuvor gesehen hatte...




Kennt ihr diese pelzigen Käfer? Irgendwie erinnerten sie mich an Rosenkäfer, auch wenn
ich die bisher nur in grün schillernd und in schwarz kannte, aber nicht in haarig. Jedenfalls suchte
ich im Internet in dieser Richtung ... und wurde tatsächlich fündig: Es handelt sich um den
Zottigen Rosenkäfer, der in Mitteleuropa als „gefährdet“ gilt!

Ich war mir zunächst nicht sicher,
ob sie die Pflanzen, auf denen sie herumkriechen, bestäuben oder fressen. Bei Wikipedia habe ich
mittlerweile folgendes erfahren: "Sie ernähren sich von Blütenpollen – hauptsächlich gelbblühender 
Blumen. Ein Massenbefall von Rosenkäfern kann zu starken Schäden an Blüten von Obstbäumen 
führen." Aber da die Blüten auch nach Tagen nicht geschädigt aussehen, denke ich, dass ich diese
seltenen Besucher hier ruhig ein bisserl naschen lassen kann. Ein Garten, in dem Vögel leben
sollen, muss auch Insekten aushalten können.




Hasenzeit:
Und zum heutigen Abschluss gibt's noch ein paar österliche Impressionen aus dem
Rostrosengarten mit dem Terrakottahasen - und aus dem Rostrosenhaus mit Hasendame
Svenja:




Nun wünsche ich euch noch ein wunderschönes Osterfest
- und genießt weiterhin die Frühlingszeit!


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,



🍀🐝🌱🐦🌿🐣🌼🐰🌼🐣🌿🐦🌱🐝🍀
Herzlichst,
eure rostrosige Traude
  Rostrose auf Facebook
🍀🐝🌱🐦🌿🐣🌼🐰🌼🐣🌿🐦🌱🐝🍀

PS:
Ich habe wieder ein paar wichtige Petitionen und Infos für euch:


KLICK zur Bildquelle

 💪 Stoppen wir den Export von Plastikmüll! Regierungen und Unternehmen müssen aufhören,
Asien als ihre persönliche Müllhalde zu missbrauchen. Das sogenannte "Basler Übereinkommen" ist
ein rechtlich bindendes Abkommen zur grenzüberschreitenden Abfallentsorgung. Fast jedes Land
der Welt, einschließlich der gesamten EU, hat es unterzeichnet. Norwegen hat nun eine kleine
Änderung vorgeschlagen, die Großes bewirken könnte. Länder, die ihren Plastikmüll exportieren,
müssten sich vorab die Einwilligung des jeweiligen Landes einholen. Entwicklungsländer könnten so
 die Schiffsladungen an Plastikmüll von ihrer Küste fernhalten. (Ich finde es sowieso unfassbar, dass 
Müll exportiert wird - aber dann auch noch ohne Einwilligung des "Empfänger-Landes"!?!?!? 😠)
KLICK zur Petiton


KLICK zur Bildquelle


💪 Kein Mountainbike-Park im Wald der Wildkatzen! Die Europäische Wildkatze ist eine streng
geschützte Art. Für ihr Überleben ist sie auf große Wälder angewiesen, in denen sie nicht gestört
wird. Ausgerechnet in solch einem ausgewiesenen Schutzgebiet im Hunsrück soll jetzt ein
Mountainbike-Park gebaut werden. Das könnte dort das Aus für die Wildkatze bedeuten.
KLICK zur Petition


KLICK zur Bildquelle

💪 Nein zum Schrottreaktor - Stopp Mochovce! Im Juli soll der völlig veraltete und
sicherheitstechnisch mehr als bedenkliche Schrottreaktor Mochovce 3 in Betrieb gehen. Kanzler
Kurz muss jetzt aktiv werden und sein Versprechen aus dem Regierungsprogramm halten, "mit allen
Mittel gegen den Neubau von AKWs vorzugehen". KLICK zur Petition


KLICK zur Bildquelle


💪 Banken finanzieren Umweltzerstörung! Weltweit entsorgen Bergbauunternehmen ihren
Giftmüll in unsere Gewässer - sie töten Fischbestände, vernichten ganze Ökosysteme und bedrohen
die Lebensgrundlage unzähliger Menschen. 30 Millionen Tonnen giftige Schwermetalle und
Chemikalien sollen in einem Naturschutzgebiet in Norwegen entsorgt werden. Diese furchtbare
Umweltzerstörung können wir stoppen - indem wir kriminellen Bergbaukonzernen den Geldhahn
zudrehen. Es sind Banken wie die Credit Suisse, die diese Unternehmen finanzieren. Üben wir jetzt
gemeinsam Druck aus, damit die Credit Suisse keine Geschäfte mehr mit Umweltzerstörern macht.
KLICK zur Petition

KLICK zur Bildquelle
💪 Die gute Nachricht zum Schluss: #TrashTag is the cool new viral challenge to clean up our 🌎 
Es begann mit zwei Fotos, die auf Facebook geteilt wurden, zusammen mit der Bildunterschrift: 
„Hier ist eine neue Herausforderung für alle gelangweilten Teenager. Macht ein Foto von einem 
Bereich, der gereinigt werden muss, danach macht ein Foto, nachdem ihr etwas dagegen 
unternommen haben, und veröffentlicht es hier." Mittlerweile haben zahlreiche Teenager und Nicht-
Teenager in der ganzen Welt die Herausforderung angenommen und die Welt ein bisschen sauberer 
gemacht. Teilt die Idee oder macht selber mit! HIER geht's zum Facebook-Video und  
HIER geht's zur Vorher-Nachher-Fotostrecke.


Dienstag, 16. April 2019

Verwandlungen oder Alles neu macht der Frühling - Teil 1

Servus ihr Lieben!
🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿


Herzlichen Dank euch allen für eure zahlreichen wunderbaren Kommentare zu meinem
Frühlingsmodus-Post von voriger Woche, für all eure Gratulationen zu meinem Ruhestand
und für eure lieben Worte zu den Briefen bzw. Mails, die ich an UN-Generalsekretär Antonio 
Guterres, an diverse andere Politiker und sogar an den Papst geschickt habe. 

Was letzteres betrifft, gebührt das Lob allerdings längst nicht mir allein - die Idee wurde ja nicht von mir geboren, 
sondern von der Organisation Avaaz. Und einen solchen Brief für das Leben auf dieser Welt (oder gleich mehrere 
Briefe) kann jede(r) von euch schreiben! Es gehört kein besonderer Mut dazu.  

Die Empfänger sind von Avaaz ausgewählte Personen, die schon gezeigt haben, dass sie für Umwelt-Themen offen sind,
die aber noch einen kleinen "Schubs" benötigen, um sich verstärkt zu engagieren und ihren Einfluss für den Schutz der 
Welt geltend zu machen. Niemand von diesen Personen wird mir antworten - das ist auch nicht der Plan - und keine der
 Mails wird in einem Politiker-Vozimmer abgefangen werden. Denn aus den Briefen wird von Avaaz ein Buch gestaltet
das den Enscheidungsträgern direkt überreicht wird! 

Ich hoffe sehr, dass ich noch einige von euch zum Mitmachen motivieren kann! Es geht schließlich um alles Leben 
auf dieser Welt, nicht nur um meines... Wir alle sind Teil davon und wir alle können Teil des Wandels sein. Je mehr 
Menschen mitmachen, desto deutlicher wird der "Schubs" als Auftrag verstanden werden! (Inspirationstext  
in meinem vorigen Post, genauere Infos bei Avaaz.) Also: Helft mit, die Gesellschaft zu wandeln und die Welt zu 
heilen 😊 💪 👍 😎


Wandlung ist notwendig
wie die Erneuerung der
Blätter im Frühling.
 
  
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Wandel in der Natur:
Um (Ver-)Wandlungen, Veränderungen, Erneuerungen geht es auch in meinem heutigen Beitrag. 
Die Natur macht es uns ja deutlich vor: Verwandlung allerorten. Allein, was sich während der letzten
 paar Tage im Garten getan hat - ein ständiges Werden und Vergehen! Die roten Blüten der neulich
erst bepflanzten Zierquitte verwandeln sich in kleine Fruchtstände, die letzten Blüten der Felsenbirne
 sind inzwischen abgefallen, der Kirschbaum und beide Apfelbäume stehen nun in voller Blüte. Ich
bin gespannt, wie viele Früchte es heuer zu ernten geben wird. Die jungen Haselnuss-Sträucher
bekommen täglich mehr Blätter, die meisten Blüten des Gefleckten Lungenkrauts haben ihre Farbe
bereits von rosarot nach blauviolett gewechselt. (Das ist quasi ein Signal an die Bienen, dass sie nun
nicht mehr so viel Nektar enthalten.)




Wieder ein lila-grünes Outfit:
Diese Kombination von Lilatönen mit grün in meinem vorigen Post gefiel vielen von euch -
heute zeige ich euch einen anderen lila-grünen Mix mit derselben Hose - ihr wisst ja, dass ich
meine Mixturen immer wieder gern abwandle.

Den Des*gual-Pulli kennt ihr schon seit
meinem grünen Modeshooting in Laxenburg im Jänner 2014. Der lila Schal ist aus Seide und
 stammt noch von meiner großen Oma. Der Schal durfte sogar schon mal einen Tischläufer spielen
 - KLICK zu meinem Post von 2010. Auch das Haarband ist eine Zweckentfremdung, ich habe drei
 Bändchengürtel von Des*gual-Kleidern zu einem Zopf geflochten und den dann um meinen
Pferdeschwanz gewickelt. Die graue Kunstlederjacke kennt ihr von HIER und die neuen
Stiefletten hab ich euch im letzten Beitrag gezeigt.




Vorgarten-Renovierung /Vorher - Nachher:
Die Bilder in der folgenden Collage sind nicht aktuell. Denn auch in Rostrosenhausen blühen im 
April noch keine Rosen (außer auf diversen Kleidungsstücken)! Was ihr hier unten seht, ist unser 
überwucherter Vorgarten im vergangenen Jahr. Ich wusste zunächst nicht, was sich da innerhalb 
kürzester Zeit breit machte und unsere Rosen bedrängte, aber als die Pflanze zu blühen begann, 
stellte sich heraus, dass es sich dabei um den Seidigen Hornstrauch handelt, auch bekannt als 
Seidiger oder Weißer Hartriegel (Cornus sericea).

Diese Pflanze besitzt zwar einen gewissen 
Zierwert und wird deshalb zuweilen sogar absichtlich in Gärten angepflanzt, aber zugleich handelt
 es sich dabei um einen problematischen Exoten, der leicht verwildert und schwer zu bekämpfen ist.
Die Samen der Pflanze werden durch Vögel verbreitet, sie bildet Wurzelausläufer und dichte,
undurchdringliche Bestände und verdrängt somit die einheimische Flora (sowie meine Vorgarten-
Rosen 😢).


Unsere Katzen wunderten sich: Wo früher die Rose The Fairy wuchs, wucherte plötzlich "etwas Seltsames"...

Nichts gegen verwilderte Vorgärten,
die ein Paradies für Bienen und andere wilde Tiere darstellen - ich habe erst vor ein paar Tagen
das Bild eines solchen Vorgartens auf Facebook geteilt. Doch Umweltschützer raten dazu, die
jungen Triebe des Seidigen Hornstrauchs auszureissen und im Kehricht zu entsorgen; also stand
für mich fest, dass wir sie nicht länger wuchern und sich weiter ausbreiten lassen konnten. 

Aus Zeitgründen schnitten wir die Triebe im vorigen Jahr zunächst nur mit der Motorsense ab, ehe
 die Pflanze Beeren entwickeln konnte. Im Herbst holten wir uns dann Hilfe und ließen unseren 
Vorgarten komplett roden. Eine einzige Rose hat das Massaker überstanden. Ob sämtliche Spuren
des Seidigen Hornstrauchs entfernt werden konnten, wird sich zeigen. Das "Steingarten-Hochbeet"
soll dabei helfen, dass wenigstens dort keine solche Pflanze mehr wächst. Auf der freien Fläche 
entsteht jedenfalls nun so nach und nach ein neuer (hoffentlich pflegeleichter und dennoch hübscher) 
Vorgarten.

Die Pflanzen, die wir hier setzen, sollten mit Hitze und Trockenheit gut klarkommen; außerdem
sollen sie insektenfreundlich sein und die gesamte Renovierung darf nicht viel kosten. Hier seht
ihr schon mal, wie weit wir bis zum "Redaktionsschluss" gekommen sind, Fortsetzung folgt.


Bisher konnten wir einiges aus dem Hauptgarten in den Vorgarten übersiedeln: drei Sommerflieder, einen Hibiskus, 
mehrere Frauenmantel-Pflänzchen; die Steine für das Rondell waren früher eine Kräuterspirale, die Erde tragen wir von
 einem Bereich ab, der gekiest werden soll (siehe Fotos links oben und rechts unten).

Rostrosen-Renovierung /Vorher - Nachher:
Vor kurzem las ich im Blog Wonderful Fifty einen interessanten Artikel über die  
Geschminkte Wahrheit. Es ging darin einerseits um Make Up, andererseits um geschminkte
Wahrheiten im Leben. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, lest ihr ihn am besten selbst. Das
folgende Zitat habe ich ebenfalls dort entdeckt:

Manche schminken sich stundenlang. 
Manche lächeln ein paar Sekunden 
und sind schöner.
Autor unbekannt

Ich habe ja schon öfter mal in meinem Blog erklärt, dass ich mir ohne mein Lächeln auf Fotos nicht
wirklich gefalle, dass ich streng aussehe und dass ich lieber "trotz allem" lächle. (In DIESEM Artikel
habe ich auch den Link zu einem Youtube-Ausschnitt des Vortrages von Vera F. Birkenbihl mit der 
Aussage "das Gehirn glaubt, man hätte gelacht und produziert Freudehormone" gesetzt. Wenn ihr
das Video noch nicht kennt: Ansehen 😃! (Aber bitte erst, nachdem ihr bei mir gelesen und mir einen 
Kommentar hinterlassen habt 😊 😜.) Zur Einstimmung auf die übernächste Fotostrecke zeige ich 
euch zunächst Nicht-Lächel- und Lächel-Fotos von mir, die an jenem Tag entstanden, als ich das
 Hamburger Deern-dl (© Rostrose) kreierte.





In meinem Kommentar zu Gesas Artikel über die  Geschminkte Wahrheit schrieb ich unter anderem

"Beim Sport und morgens oder an puren „Zuhause-Tagen“ bin ich zumeist ungeschminkt oder trage bestenfalls getönte 
Tagescreme. Aber ich habe Fotos von mir an solchen Tagen gesehen, und wenn es dann noch dazu solche waren, wo ich 
mich nicht mit einem Lächeln geschmückt habe… fand ich den Anblick ehrlich gesagt schlimm: Eine erschöpfte, nicht 
gerade gut gealterte Frau. Hängebacken, dunkle Augenringe, tiefe Falten. Man sieht, dass die letzten paar Jahre für mich 
recht anstrengend waren (vor allem wegen Mutter im Pflegeheim und mehrmals fast gestorben, jobmäßige Belastungen und 
Frust, gesundheitliche Angeschlagenheit…) Aber dann: Ich trage etwas Makeup auf, ich kleide mich in Farben, auf die ich 
Lust habe und – das Wichtigste – ich lächle: Und schon sehe ich auf Fotos (zumeist) aus wie die personifizierte Lebenslust. 
Und FÜHLE mich auch gleich viel lebendiger, stärker, fröhlicher."

Dieser Kommentar brachte mich dazu, einmal die gesamte Verwandlung von ungeschminkt und
nicht lächelnd über ungeschminkt und lächelnd bis hin zu geschminkt und lächelnd fotografisch
festzuhalten. Und so wage ich heute etwas, das ich bisher noch nicht gewagt habe - ich zeige mich
euch ungeschminkt und nicht lächelnd - und dazu die gesamte weitere Fotostrecke, die vor den
oberen Fotos entstanden ist. Ich hoffe, der Anblick schockiert euch nicht zu sehr. Ich bin trotzdem
 noch immer die, die ihr kennt:




Ich bin kein Make-Up-Artist - natürlich können die noch mehr. Aber mit völlig verändernden
Schattierungen, falschen Wimpern & Co. wäre ich nicht mehr "ich". Diese Verwandlung hat gerade
mal 10 Minuten gedauert, mit Zopf-Flechten vielleicht 15. Viele meiner Schminkutensilien sind
Naturkosmetik und frei von Palmöl (siehe Klammern), es gibt aber noch Altbestände, die ich zu
Ende verwende: Tönungscreme (Dr. Hauschka), Concealer für die Augenringe, Gesichtspuder,
Lidschatten, Lidstrich (Lavera), Wimperntusche, Rouge, Lippenkonturenstift (Lavera), Lip-Crayon
(Burt's Bees), Lipp Gloss (A. Börlind). Achja - falls jemand von euch meint, offene Haare würden
mir stehen: Nicht wirklich bzw. nicht von der Seite und nicht von hinten. Und ich halte dieses
Gewehe im Gesicht auch nicht aus 😉

Nach-dem-Nachher:
Inzwischen hat sich mein Lächeln allerdings etwas verwandelt. Aber: NEIN, ich habe
mir weder Botox spritzen lassen noch Hyaluron. Ich war bloß beim Zahnarzt - und Herr Rostrose
ebenfalls. Beide hatten wir Probleme mit herausgebrochenen Kronen und Brückenteilen und auch
sonst so manche Unerfreulichkeit, und so war eine "Generalsanierung unseres Lächelns" notwendig.
(Im Nachbarland Ungarn übrigens, weil wir dorthin auch nur 30 Minuten brauchen und u.a. das
Preis-Leistungs-Verhältnis ein für uns eher machbares ist als in Wien und Umgebung.) Vielleicht ist
euch sogar schon auf dem einleitenden  Outfitfoto das veränderte Lächeln aufgefallen. Auch in mein
voriges Posting habe ich eine Collage mit Fotos hineingeschmuggelt, die nach unserer (noch nicht
beendeten) Zahnarztserie entstanden sind.

Noch ist alles provisorisch. Und der Mund ist noch etwas schief und wund und im Gesicht ist
noch einiges verschwollen. Essen tut noch weh - könnte sich positiv aufs Gewicht auswirken 😜 -
aber wenigstens war ich diesmal nicht grün und blau wie nach einem furchtbaren (traumatisierenden)
kieferchirurgischen Eingriff vor ein paar Jahren. Und die Schwellungen brachten ein paar Tage
lang den Vorteil, dass ich um den Mund weniger Falten hatte. Das ist inzwischen jedoch leider
auch schon wieder Geschichte. Hier also "Rostrose neu" -  ungeschminkt und geschminkt, nicht
lächelnd und lächelnd grinsend:




Und hier das Outfit, das ich am Tag dieser Fotoserie trug - wieder mal mein Rock vom Henry-
Laden, diesmal gepaart mit einem meiner Häkeltops, den neuen Stiefletten und wahlweise mit
meiner Kunstlederjacke und mit meiner in London gekauften Sgt.-Pepers-Samtjacke.




Ich hatte für das heutige Posting noch einiges vorbereitet, wie ihr auch der einleitenden Collage
entnehmen könnt: Meine neuesten Kreationen mit Edis abgelegten Seidenkrawatten beispielsweise,
Fotos von meiner Küchen-"Fensterbank", die derzeit wie eine Anzuchtstation für Gartenpflanzen,
Kräuter und Gemüse wirkt, einige tolle Tipps dazu, Katzen- und Gartenschilderungen und-und-
und. Aber beim Schreiben ist mir klar geworden, dass diese zusätzlichen Themen wohl zu viel
für einen einzigen Blogbeitrag sind. Ich habe mich daher mal wieder für eine Zweiteilung
entschieden. Aber ein Outfit kriegt ihr noch zu sehen - und zwar den braunen Patchwork-
Maxirock, diesmal gepaart mit grün (wie ich es hier schon geplant hatte). Wenn's draußen
noch zu kühl für den Blazer allein ist, hilft mein "Gasbock" (das fellige Kunstleder-Gilet):






Und ein paar letzte Gartenfotos für heute gibt's auch noch - diesmal u.a. meine feuerroten
Tulpen, Traubenhyazinthen, ein paar erste Katzenminze-Blüten und Vergissmeinnicht.





Nun wünsche ich euch noch eine schöne und möglichst frühlingshafte Oster(-Ferien-)Woche
- ich melde mich aller Voraussicht nach spätestens zum Ostersonntag wieder mit der 
Fortsetzung! Bis dahin macht's gut und genießt das Leben!


Auf bald, ihr Lieben!
Herzlichst, eure Traude-Rostrose
🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿🌷🌸🌿


Mittwoch, 10. April 2019

Frühlingsmodus - Teil 2

Servus ihr Lieben,
🌷🌱🌱🌱 🌼🌼 🌱🌱🌱 🌼🌼🌱🌱🌱🌷



... herzlichen Dank für eure Kommentare zu meinen vorigen Posts - ich freue mich, dass euch
meine Thailand-Garderobe und die Eindrücke, die wir von dort mitbrachten, gefallen haben.
Und auch meine ersten Frühlings-Outfits - begonnen beim Hamburger Deern-dl (© Rostrose 😜)
bis hin zum Geburtstagsfeier-Kleid - sowie die Fotos aus unserem Garten und von unseren Katzen
kamen bei vielen von euch gut an. Heute gibt es den versprochenen zweiten Teil meiner
Frühlingsmodus-Schilderungen.


Bunte Tupfer, Frühlingszeichen,
Farben, Formen ohnegleichen,
Blumen, Blüten, Gartenfreud'
Herz und Sinne, Frühlingszeit.

Oskar Stock


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Frühlingszeichen und ein warmer Pullover:
Kurz bevor ich meine Winterpullover in den anderen Schrank umräumte, wollte ich unbedingt
noch einen Mix meines rot-grün gemusterten Lammwoll-Biobaumwoll-Pullovers von Waschb*r
mit meinem indischen Wickelrock ausprobieren. (Letzterer war ja jetzt eine Weile nicht bei mir,
weil er als Vorbild für meinen neuen grünen Seiden-Wickelrock diente und deshalb bei der
Schneiderin lag.)

Es ist ein glücklicher Zufall, dass der Rock aus Indien und der Pullover dieselben Farbtöne
beinhalten. Ich war ziemlich zuversichtlich, dass die unterschiedlichen folkloristischen Muster
miteinander harmonieren würden - und in meinen Augen funktioniert der Mustermix prima, auch
der mit dem rot geringelten Shirt. Es fügte sich sogar recht gut, dass ich mit dieser Kombination
wegen der Abwesenheit des Rocks auf den Frühling warten musste - an diesem Tag konnte der
Pullover eine Jacke bestens ersetzen.




Nun darf der Pullover aber bis zur nächsten Kälteperiode im "Zweit-Schrank" lagern. Und
auch die meisten anderen warmen Sachen habe ich inzwischen gegen frühlingshaftere Kleidung
 ausgetauscht. Wie schon bei meiner Herbst-Winter-Capsule-Wardrobe gibt es übrigens auch für
die aktuelle wärmere Jahreszeit wieder zwei "Inspirations-Halstücher". Eines davon werdet ihr
heute etwas weiter unten sehen. Ihr wisst ja, diese Tücher sind keine strikten Vorgaben, sondern
sollen mir einfach nur Anreize für die eine oder andere frühlingshafte Kombination bieten.


Übrigens keine Sorge: Falls es nochmal kalt werden sollte, gibt meine Frühlings-Capsule
durchaus noch wärmende Teile her. Und zur Not hole ich mir einen Wintermantel aus dem Keller 😊


Allerdings hoffe ich darauf, dass ich das nicht mehr tun muss - denn ich bin offen gestanden sehr
glücklich, dass meine Lieblingsjahreszeit angebrochen ist und uns auch immer wieder mit wärmenden
Sonnenstrahlen verwöhnt. Frühlingsmodus eben 😉. In unserem Bereich Österreichs war der März
und bisher auch der April relativ sonnig - und für die Natur eigentlich zu trocken. Aber ein paar
Regenstunden gab's ja doch - gut auch für unsere frisch gesetzen Pflanzen.




Die Rosen auf meinem Kleid hier unten benötigen hingegen keinen Regen. Wenn ihr genau
hinseht werdet ihr bemerken, dass es sich hier nicht um ein Langarmkleid handelt, sondern um
einen Mix von zwei altbekannten Teilen: einem langärmeligen Rosenshirt und einem kurzen,
ebenfalls mit Rosen übersäten Sommerkleidchen, das ich zumeist als Tunika trage. Das Muster
 von Kleid und Shirt ist zwar nicht identisch, aber es passt von Motiv und Farbe her zusammen.
Kombiniert habe ich dieses "Doppel-Oberteil" mit meiner grünen Camouflage-Hose.





Auch das Kleid in der nächsten Collage trägt ein Rosenmuster. Ich weiß natürlich, dass Rosen
keine Frühlingsblumen sind, doch eigentlich passt jedes Geblühe zum Frühjahr, finde ich! Meine
Augen jedenfalls sind ausgehungert nach Blütenpracht... und nach der Farbe Grün in ihrer gesamten
Bandbreite. Deshalb erhielt mein im Jahr 2014 am Flohmarkt entdecktes Kleid auch einen grünen
Gürtel sowie ein grünes Strickjackerl als Partner. Nur die Stiefletten, die ich dazu trage, sind nicht
grün, sondern taupe.

Abschiedsgesang an meine alten Stiefletten:
Leider, leider, leider jedoch war das der allerletzte Einsatz jener Stiefletten. Denn als ich sie abends
reinigen wollte, stellte ich fest, dass sich beide Stiefel im Bereich der Ferse aufzulösen beginnen!
Eigentlich kein Wunder, denn ich habe dieses Schuhwerk wirklich oft und oft getragen. Allein bei
den ersten drei der heute gezeigten Outfits waren nur sie zum Einsatz gekommen. Das hatte einerseits
mit ihrer Farbe, die einfach überall dazu passt, zu tun und andererseits mit ihrer wunderbaren
Bequemlichkeit. Das war einfach: reinschlüpfen und passt! Stundenlang! Kilometerweit!





In diesem Post von Oktober 2015 erzählte ich euch über meine damals neuen Stiefletten und
weshalb ich mich trotz aller Vorsätze für sie und gegen die ebenfalls anprobierten Fair-Trade-
Schnürboots aus (angeblich) weichem, feminin besticktem Öko-Ziegenleder entschieden habe. Ich
weiß nicht, ob ihr meinen Zeilen entnehmen könnt, wie sehr ich das Ableben der recht preisgünstigen
(Kunstleder-)Stiefletten bedaure.

Da ich aus Sparsamkeitsgründen lieber antizyklisch kaufe und daher nicht bis zur nächsten
Stiefelsaison warten wollte, begab ich mich gleich auf die Suche nach Ersatz. Doch die taupefarbigen
 Stiefletten, die ich probierte, konnten meinen alten leider an Bequemlichkeit nicht das Wasser
reichen. Schuhe und erst recht Stiefel für mich zu finden ist nämlich eine schwierige Angelegenheit.
Meine Füße sind sehr empfindlich - und sie sind mit Größe 37,5 relativ klein im Vergleich zu meinen
Waden. Aufgrund meines Lipödems passen die in Größe 42.

Aber über diese Themen habe ich in meinem Blog schon einiges geschrieben, das brauche ich hier nicht zu 
wiederholen. Falls ihr mehr über meine Schuhprobleme wissen woll, könnt ihr hier klicken und lesen, und über
 mein Lipödem habe ich euch u.a. hier etwas erzählt.


Oben die alten kaputten Stiefletten in taupe, darunter die neuen in schwarz. (Die alten bekommen übrigens ein
sinnvolles Leben nach dem Tod - ich habe sie bereits mit Fetthenne bepflanzt! 😊)


Meine neuen Schnürboots:
Kurz gesagt sieht es jedenfalls so aus, dass ich bei Schuhen und Stiefletten, die ich bequem finde, 
nicht allzu wählerisch bin, was die "richtige" oder erwünschte Farbe betrifft. Und so wurden es
diesmal schwarze Schnürstiefel ... mit ganz dezenter Blütenstickerei aus chromfrei gegerbtem Rind-
Nappaleder, hergestellt in einem spanischen Familienbetrieb. Einen Seitenzipp zum leichteren
Einsteigen haben sie auch noch. Das alles hat natürlich seinen Preis - ursprünglich lag der bei knapp
170 Euro, nun herabgesetzt auf 130 Euro, und einen Zehn-Euro-Gutschein hatte ich auch noch zu
verprassen. Diesmal also doch "Öko-Bio-Fair-Trade". Ob ich sie wohl genauso lieben werde wie
meine preisgünstigen Treter? Den eher derben Springerstiefel-Stil mag ich jedenfalls - und besonders
lässig finde ich sie in Kombination mit leichten, flattrigen Röcken, wie hier unten zu sehen:




Und auch gleich neue Sandalen:
Weil ich schon mal beim Schuhekaufen war, durften auch gleich neue Sandalen bei mir einziehen.
Manche Sandale von einst wird nämlich von meinen Füßen nicht mehr gut vertragen. Und als Grün-
Liebhaberin suchte ich schon einige Zeit nach hübschen und bequemen grünen Sommerschuhen.

Die apfelgrünen Sandalen, die ich letztendlich entdeckte, passen gut zu vielen Teilen meiner
Garderobe. Auch diese sind vom Umweltversand Waschb*r - aus weichem, pflanzengegerbten Rind-
Nappaleder. Aber das Witzigste an diesen Schuhen: Die stoßdämpfende Laufsohle ist aus Kautschuk
mit recycelten Fischernetzen für ein rutschfestes Profil 😀.




Es ist zwar noch ein wenig zu kühl für Sandalen, aber die Grünlinge wollten gern schon mal
ausgetragen werden. Bei Gudrun Sj*den sah ich immer wieder mal Sandalen mit Ringel- und anderen
 Söckchen (kein Wunder, in Skandinavien muss man die Sandalensaison ja unbedingt verlängern) -
und so durften meine neuen "Fischernetz-Sandalen" mit dem Langarm-Rosenshirt und der
Camouflage-Hose von oben sowie rot-weißen Ringelsocken noch im März die Welt kennenlernen.
Sollte unter meinen Lesern oder Leserinnen eine/r sein, der oder die Socken zu Sandalen komplett
daneben findet, kann ich nur eins sagen: Nimm's leicht - und mit Humor! (Humor in der Mode ist
übrigens im April auch das Thema der Modischen Matronen, also bin ich mit diesem Mix dort
dabei.) 




Mein lila-grün-weißes Inspirations-Tuch:
Weil es ihnen draußen so gut gefiel, durften die neuen Sandalen einen Tag später nochmal raus.
Diesmal übrigens mit einer Kleidungskombination, die ich euch erstens schon vor Jahren auf sehr
ähnliche Weise gezeigt habe, und zweitens mit einem meiner zwei "Inspirationstüchern" für den Frühling.

Den lila-grün-weißen Fransen-Schal könnt ihr euch in jenem Posting von 2014 genauer ansehen, in
dem ich euch auch die grüne Bluse zu den lila Jeans schon mal gezeigt habe. Damals waren die
Jeans und der Schal neu (jedenfalls für mich), denn ich hatte sie eben erst in einem Second-Hand-
Laden erstanden.




Die Kombination von Lilatönen mit grün finde ich einfach wunderbar für den Frühling. Sie
erinnert an Anemonen, an Flieder und natürlich an Veilchen.


Die blauen Frühlingsaugen
Schaun aus dem Gras hervor;
Das sind die lieben Veilchen,
Die ich zum Strauß erkor.

Heinrich Heine




Die Kronenanemonen in unserem Garten sind neu, ich habe sie an eine Stelle gesetzt, die man
vom Haus aus gut sieht und die bisher zu langweilig aussah. Hoffentlich gedeihen sie dort im
Halbschatten gut. Die Veilchen haben bereits begonnen, sich von selbst unter den Büschen und
in den Beeten zu verteilen - so soll es sein. Die Narzissen sorgen gemeinsam mit der Forsythie
für gelbe Farbtupfer, die Traubenhyazinthen für blaue (siehe letzte Collage). Die Felsenbirne blüht
schon eine Weile in schönstem Weiß, Kirsch- und Apfelbaum haben damit erst begonnen.


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Als letztes Outfit für heute eine weitere Kombination mit dem lila-grün-weißen Inspirations-
Tuch, diesmal vor allem bequem gehalten, denn an diesem Tag fand einer von mehreren großen
Zahnbehandlungsterminen statt, und in diesem Fall sollte sich wenigstens die Kleidung angenehm
anfühlen. Doch über das Zahn-Thema schreibe ich ein andermal mehr...




... denn heute möchte ich euch zum Abschluss etwas Anderes erzählen, und zwar etwas für
mich sehr, sehr, sehr Positives

Der Neubeginn:
In meinem 1. Frühlingsmodus-Posting erwähnte ich, dass der März für mich etwas Wunderbares
zu bieten hatte - einen Neubeginn, der mich unter anderem dazu veranlasste, eine Postkarte, die mir
meine Freundin Maria vor längerer Zeit mal geschickt hat, zu rahmen und damit unseren Kaminofen
zu dekorieren. Denn die Aufschift auf der Karte -

Time to drink Champagne 
& dance on the table

- passt genau zu meinen mit dem Neubeginn verbundenen Gefühlen. Ergänzt habe ich diese
Stimmungsdekoration mit einem mexikanischen Tänzer-Grüppchen, das hier quasi stellvertretend
für mich auf dem Tisch tanzt:




Der Grund für meine große Freude: Ich durfte mit 1. März nach 41 Berufsjahren in einem Job, der
nie "der meine" war, aus gesundheitlichen Gründen den Ruhestand antreten. Es war hier im Blog
kein Thema, das ich groß herausposaunen wollte, und ich werde es auch heute nicht allzu breit treten,
 doch ich habe im gesamten vergangenen Jahr um meinen vorzeitigen Pensionsantritt gekämpft, was
 von zahlreichen Arztterminen und Überprüfungen begleitet war. Vielleicht findet sich in einem
späteren Post noch die Gelegenheit für ein paar weitere "Hintergrund-Informationen", mal sehen.
Auf jeden Fall könnt ihr davon ausgehen, dass meine Pensionierung eine Riesen-Erleichterung für
 mich ist.




Falls ihr denkt, dass ich nun unglaublich viel Zeit für mich haben muss: Weit gefehlt. Es
gibt so viele Projekte, große und kleine, die schon seit Jahren auf Realisierung warten. Manche
davon werden in diesem Jahr in die Tat umgesetzt, andere werden wohl noch etwas längere
Zeit benötigen. Und zu den lange schon geplanten Dingen kommen immer wieder neue dazu.
Langweilig wird mir jedenfalls keine Sekunde lang werden 😊... Und wenn ich wirklich mal
nicht so genau wissen sollte, was ich als nächstes machen soll, dann springe ich auf den Tisch,
tanze wild und singe dazu wie Roger Daltrey als Tommy:

I'm free (Link zum Youtube-Video)
https://www.youtube.com/watch?v=Ux1vBolJf5Q
The Who - Bildquelle: Wikipedia - Von Jean-Luc - originally posted to Flickr 
as The WHO, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.
php?curid=6734052




Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude
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PS:
Ein Brief für das Leben auf dieser Welt

Vor ein paar Tagen habe ich einen Brief an UN-Generalsekretär Antonio Guterres geschrieben (oder
genauer gesagt, eine E-Mail). Außerdem schrieb ich an den Papst und an Frau Merkel, weiters an die
Präsidenten von Mexico, Frankreich, Costa Rica und Kolumbien, an die Premierminister von Kanada
und Äthiopien sowie an die Premierministerin von Neuseeland. Sie alle haben etwas gemeinsam: Sie
besitzen Einfluss und sie sind auf die eine oder andere Weise für Umweltthemen zugänglich.
Als wichtige Entscheidungsträger könnten sie dabei helfen, die Welt zu retten. Macht auch ihr mit!

HIER ist der Link zur Seite mit den genaueren Informationen zu dieser Aktion.
Von dort könnt ihr euch weiter durchklicken. Es gibt eine Seite mit einem Überblick über die zehn
Entscheidungsträger, die von AVAAZ für diese Aktion ausgewählt wurden. Wenn ihr die jewiligen
Politiker bzw. den Papst anklickt, erhaltet ihr interessante Informationen über diese Menschen und
wie sie "ticken". Das soll dabei helfen, euren Brief zu gestalten. Ihr braucht natürlich nicht an alle
zu schreiben, ihr könnt auch die Person(en) auswählen, die euch am sympathischsten oder 
einflussreichsten erscheint / erscheinen. Ich selbst habe mich dafür entschieden, an ALLE zu 
schreiben, was am besten mit einen möglichst allgemein gehaltenen und dennoch persönlichen

Vielleicht hilft es euch beim Formulieren eurer Mail, wenn ich euch kurz schildere, was ich geschrieben habe:
In der Einleitung erwähnte ich, dass ich einiges Positives über das Engagement der jeweiligen Person gelesen habe, 
dann ging ich kurz auf die aktuelle globale Studie ein, über die auf der Avaaz-Seite berichtet wird. Ich schrieb, dass mich 
Nachrichten wie diese sehr erschüttern und dann ging ich mit ein paar Worten auf meine Liebe zur Welt und zur Natur ein. 
Das sollte meiner Meinung nach sehr persönlich gehalten werden - schreibt über eure Sicht der Welt, erzählt von euren 
Kindern oder Enkelkindern oder generell von den Menschen, Tieren, Pflanzen dieser Erde, die eine Zukunft haben sollen 
etc. Ich schrieb, dass ich im Rahmen meiner Möglichkeiten alles versuche, um der Welt zu helfen. Und dass die Person, 
an die mein Brief gerichtet war, im Gegensatz zu mir ein Mensch in einer bedeutenden Position ist, dessen Worte und
Entscheidungen die Zukunft der Erde massiv beeinflussen können. Ich schrieb, dass man die Abwärtsspirale, in der wir uns 
befinden, laut Wissenschaft noch umkehren kann, indem man die Hälfte des Planeten unter Schutz stellt, und ersuchte die 
Person, sich für diesen Schutz mit allen in ihrer Macht stehenden Mitteln stark zu machen.



Dies wie gesagt nur als Anregung, falls ihr keine Idee habt, was ihr schreiben oder wie ihr beginnen könntet. Ich bin mir sicher, ihr werdet dazu eure eigenen Worte finden. Aus all den Nachrichten wird
Avaaz ein Buch machen, das den Enscheidungsträgern direkt überreicht wird!