Mittwoch, 26. Januar 2022

Blogpause beendet 😀!

Servus Ihr Lieben,
 
hier bin ich wieder! Danke an alle, die mir während meiner Blogpause herzliche Nachrichten und Neujahrsgrüße bzw. liebe Kommentare zu meinem vorigen Posting Ein kurzer Gruß im Neuen Jahr zukommen ließen! 😘 Ich hoffe, ihr hattet alle eine möglichst gute erste Zeit im noch recht jungen Jahr!!!

Heute möchte ich euch gerne erzählen und zeigen, wie wir die ersten Wochen des Jahres 2022 zugebracht haben:

 
[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]
Habt ihr oben die Rehe im Feld gesehen? Die sind schon richtig geübt im Social Distancing 😷...

Dreikönigstag:
Am 6. Jänner unternahmen Herr Rostrose und ich einen Spaziergang entlang der Fischa. Mein lieber Mann wollte seine neuen Wanderschuhe vor unserem Kurzurlaub ein bisschen "einlaufen". (Seine alten hatten kurz davor die Sohlen verloren 😲...) Und ich legte mal wieder einen Balanceakt auf einem Steg über den Fluss ein. 

Alle, die angemerkt haben, dass meine neueste selbstgemachte Mütze an kalten Tagen durch die großen Häkel-Löcher zu kühl sein könnte, haben übrigens recht gehabt: Zunächst schien noch die Sonne und ich hatte keine Probleme, aber im Lauf des Spaziergangs nahmen die Wolken zu und es wurde immer eisiger und windiger - da hätte ich mir dann doch eine Mütze ohne Lücken gewünscht 😉...


Fahrt nach St. Pölten und Amstetten:
Meine Tochter hatte einen Termin in St. Pölten und fragte mich, ob ich sie begleiten und mich während der Fahrt bzw. während ihres Termines um meinen kleinen Enkelsohn Jamie kümmern wollte. Natürlich übernahm ich diesen "Oma-Dienst" sehr gerne, und wir schafften es, diese Fahrt auch noch mit einem Freundinnen-Treffen  zu verbinden. 
 
Denn meine Freundin Maria lebt anderthalb Stunden von uns entfernt, weshalb wir einander viel zu selten sehen - die Entfernung von St. Pölten zu ihr beträgt hingegen "nur" eine Dreiviertelstunde. Während der Autofahrten hätte Jamie meiner Betreuung übrigens nicht wirklich bedurft - er schlief die ganze Zeit brav durch 😴 - aber ich saß selig neben ihm und hielt sein kleines Händchen 😊.
 
Das war meine Kleidung an diesem Tag - abermals der warme, bunte Strickrock, diesmal zum rotem Rüschenshirt.

Maria ist so etwas wie eine "Lieblingstante" für Jana, und dieses liebevolle Verhältnis beruht auf Gegenseitigkeit. Sie kennen einander, seit Jana ein Baby war. Und so war Marias Freude besonders groß, dass sie auch Jamie relativ bald kennenlernen konnte. (Er war zu diesem Zeitpunkt etwa eineinhalb Monate alt.) Sie war von ihm so begeistert wie wir alle - und Jamie zeigte Maria sogar bereits mehrmals sein charmantes Baby-Lächeln 😊.

 

Winterurlaub:
Am 10. Jänner brachen wir  zu einem Skiurlaub auf, den wir spontan gebucht hatten. Urlaubsziel war einmal mehr Bad Mitterndorf im steirischen Salzkammergut, wo wir bereits einen schönen Winterurlaub und mehrere Wander- und Genussurlaube verbracht haben. Wir wohnten abermals im Hotel Grimmingblick, wo es zu diesem Zeitpunkt eine Aktion "Pistenzauber" mit Halbpension plus 3-Tages-Liftpass gab.  

Die Anreise dauert von uns daheim nur etwa zweieinhalb Stunden; somit war am ersten Tag noch genug Zeit für eine Schneeschuhwanderung. (Und Edis neue Wanderschuhe wurden bei der Gelegenheit gleich erfolgreich auf ihre Winterfestigkeit getestet 😉.)
 
Den Spruch "Fünf Minuten dumm stellen erspart eine Stunde Arbeit!" entdeckten wir an einer Hauswand - der gefiel mir, 
also fotografierte ich ihn für Artis Schilderwald 😁 

Wie ihr sehen könnt, hatte ich mein Abend-Outfit den Farben der Speisen angepasst. (Nein, bitte nehmt mich nicht ernst - das war natürlich purer Zufall 😂.) Ich bezeichne diese Kleidungs-Zusammenstellung als "Münchner Mix", denn es waren zwei Teile enthalten, die ich beim Kleidungs-und-Accessoires-Swap des Münchner Bloggertreffens 2019 "erschwäppt" habe: die weiß-gelb geblümte Bluse von Maren und die herrlich bunte Holzkette von Tina. Dazu mein selbstgefärbter gelber Rock und der goldgelbe Long-Cardigan.

Meine Auswahl vom Abend-Menü: Das "Vorspeisen-Törtchen" nannte sich Zweierlei Paprika; als Hauptspeise wählte ich aus drei Möglichkeiten *) das Gebratene Filet von der Lachsforelle auf buntem Blattspinat und Fächerkartoffeln und zum krönenden Abschluss gab es Gebackene Apfel-Knödel mit Vanille-Schaum

*) Das Essen im Hotel Grimmingblick ist immer dermaßen gut, dass mir die Auswahl echt schwer fällt. Leider vertrage ich abends keine großen Portionen, deshalb kreuzte ich auf der Vorbestellungs-Liste immer die kleine Portion an. Es gibt außerdem noch Suppe (die ich aber meistens ausließ) und ein reichhaltiges Salatbuffet.


1. Skitag:
An diesem Tag habe ich nur bei der Station des Skibusses ein paar Fotos aufgenommen. Im Tal war weniger Nebel und mehr Himmelsblau zu sehen als oben auf dem Berg, aber es war sehr schöner Neuschnee und machte mir zu zwei Drittel auch viel Spaß. Leider verriss ich mir dann bei einer kleinen Bewegung das Kreuz (nicht beim Skifahren, sondern beim Zum-Lift-Gehen 😩), was das Vergnügen gewaltig einschränkte. Aufhören wollte ich trotzdem nicht (ich bin ein wirklicher Skifahr-Freak 😝), aber ich machte mir Sorgen, dass ich stürze oder dass es am nächsten Tag schlimmer sein und somit der restliche Skiurlaub in Gefahr sein könnte. Also fuhr ich seeehr langsam und vorsichtig.
 
Ich hatte Glück: Bei dem "Pistenzauber-Paket" war auch eine Behandlung im (hausinternen) "Wellnesshaus Elisabeth" dabei - eigentlich ein Ganzkörperpeeling, aber ich konnte tauschen und bekam eine kraftvolle Massage, die mich wieder auf die Beine brachte und (im Zusammenspiel mit Diclofenac-Creme) meinen Urlaub rettete. Edi hingegen bekam das Salbei-Zimt-Salz-Olivenöl-Peeling und fühlte sich anschießend so glatt wie ein Baby-Popo an 😁.

 

Vor dem Abendessen gab es die obligatorische "Modenschau" - und (man möchte es kaum glauben) abermals passte mein Outfit farblich zum Essen! 😁 Diesmal hatte ich meinen Second-Hand-Zickzack-Pulli mit meinem weinroten Maxi-Rock gemixt.

Abend-Menü: Vitelo Tonnato; die Suppe danach musste unbedingt sein, da sie von unseren Tischachbarn schon so gelobt worden war, und schmeckte wirklich außergewöhnlich und köstlich: Maronicremesuppe mit Zimtcroutons (wir werden versuchen, sie zu kopieren); Hauptspeise: Mit Honig glacierte Entenbrust mit asiatischem Chinakohl und Preiselbeer-Grießknödel (eine soo feine Komposition! 😋); Nachspeise: Mohnmousse auf Heidelbeer-Ragout.


2. Skitag:
An diesem Tag herrschte das prächtigste Wetter des gesamten Urlaubs, kein Wunder, dass wir an diesem Tag die meisten Pistenfotos aufnahmen 😉. Ein Handy-Video haben wir auch gedreht, aber das Einfügen klappt hier mal wieder nicht... (Kennt ihr da irgendwelche Tricks???)


Mein Abend-Outfit passte diesmal eher zum blauen Himmel als zum Essen! 😎 Einmal mehr kam mein weinroter Maxi-Rock zum Einsatz - als "Verlängerung" meines blumig-bunten Des*gual-Kleides. 

Abend-Menü: Vorspeise: Gebackenes Seeteufelmedaillon mit mediterranem Erdäpfelsalat; Hauptspeise: Gebratenes Meerbarbenfilet mit Kartoffel-Dillschnitte und rahmigen Vanille-Schwarzwurzeln; Nachspeise: Malakoffschnitte.

 

3. Skitag:
Sanfte Nebelschwaden zogen noch durch's Tal, auch interessante Wolken gab es zu sehen, doch es wurde ein herrlicher letzter Skitag:

 

Im Buchungspaket "Pistenzauber" war auch eine (kurze, aber nette) Laternenwanderung mit dem Hoteldirektor zu einer "Schnapsbrennerei" enthalten, die an unserem 3. Skitag kurz nach Sonnenuntergang stattfand. Genau genommen war es kein simpler "Schnaps", den wir verkosteten, denn Walter Rührlinger stellt in seiner mit viel Liebe geführten Brennerei Edelbrände her, die einen wirklich runden Geschmack haben. Für daheim nahmen wir eine Flasche Williams Birne mit, die sehr "birnig" schmeckt 🍐😊.


Für den Ausflug zur Schnapsbrennerei trug ich "untenrum" praktische Jeans und Wanderschuhe, aber "obenrum" schon das Shirt und den Cardigan, die ich auch fürs Abendessen anbehielt. Dazu gab's wieder den gelben Rock, diesmal mit meinem Western-Gürtel. Beim Shooting lachte ich mich halb kaputt über irgendwas, das Edi gesagt oder getan hatte, keine Ahnung mehr, was es war 😂. Und seht mal - die Farben passen schon wieder zum Essen! 😲😁

Abend-.Menü: Vorspeise: Hausgemachte Lachs-Maki mit Kürbiskern-Shoyu; Hauptspeise: Gekochter Rindstafelspitz mit Röstkartoffeln und Bouillongemüse, dazu Apfelkren und Schnittlauchsauce; Nachspeise: Vanillekipferlparfait mit Himbeerragout.

 

Ausflug zum Grünen See:
Damit war unser Kurzurlaub leider bereits zu Ende. Auf unserem Heimweg machten wir einen Abstecher in Richtung Hochschwab-Gebirge. An dessen Fuß befindet sich nämlich der Grüne See von Tragöß. Der Karstsee füllt sich mit dem Einsetzen der Schneeschmelze auf den umliegenden Berghängen mit sehr klarem Wasser. Es erscheint blau-grünlich, weil es sehr rein ist und daher rote Lichtanteile absorbiert, und das sieht einfach zauberhaft aus. Hier ein paar Fotos aus dem Internet, die den See im Frühjahr zeigen:

Fotos von HIER und HIER
 
2014 gelangte der Grüne See Dank eines Facebook-Postings von Ashton Kutcher zu weltweiter Berühmtheit.*) Kurz darauf wurde der See auch noch bei der TV-Show "9 Plätze – 9 Schätze" zum schönsten verborgenen Platz Österreichs gewählt. Daraufhin war es fürs erste vorbei mit der Verborgenheit und mit der Ruhe, denn die Touristen strömten in Scharen dorthin, um das steirische Naturjuwel mit eigenen Augen zu sehen. Aufgrund dieser Entwicklungen hatten wir den See bisher gemieden. (Es war so ähnlich wie mit Hallstatt - Overtourism entzauberte den Ort... - Man kann von Covid halten, was man will, aber ich bin durchaus bereit, auch ein paar positive Seiten daran zu entdecken 😉: Im Herbst 2020 konnten Edi und ich Hallstatt mit nur wenigen Touristen besuchen - Klick zu meinem Blogbeitrag.) 

*) Der Schauspieler postete einen Link zu einem Artikel mit tollen Unterwasser-Fotos vom See, der über 80.000 Likes bekam und innerhalb von 17 Stunden 11.367 mal geteilt wurde.
 
Im Herbst trocknet der Grüne See fast vollkommen aus. Es war also zu erwarten, dass wir im Winter nicht sehr viel von dem Wunder zu sehen bekommen würden, aber wir waren schon mal in der Nähe und wir waren neugierig. Vielleicht würden wir ja ein bisschen was davon sehen.
 
Es gibt einen riesigen Parkplatz vor dem betreffenden Waldgebiet. Aber der See selbst war gar nicht so einfach zu finden: Die entsprechenden Hinweistafeln waren (bis auf eines) überklebt und die Wanderwege als Langlaufloipen gekennzeichnet (also eigentlich für Fußgänger gesperrt). Es lag allerdings kein Schnee (abgesehen von einer einzigen schmalen Spur in einer Wiese, auf der auch tatsächlich einige wenige Langläufer ihre Runden zogen),  deshalb spazierten wir eine der steinigen Loipen entlang - und entdeckten tatsächlich einen kleinen Rest vom See:
 
Vielleicht schaffen wir es ja mal im Frühjahr, den See in seiner vollen Pracht zu erleben, ohne Tausende Touristen...(?)

Ein paar Schilder, die wir rund um den See sahen (und vor dem Gasthaus, in dem wir unsere Mittagspause abhielten) habe ich wieder für Artis Schilderwald mitgebracht. Interessante Wolken gab es auch zu sehen:


Lärm von nebenan:
Als wir von unserem Urlaub nach Hause zurückkehrten, fragten sowohl unsere Nachbarn zur Linken (die sich um unsere Katze Nina gekümmert hatten) als auch unsere Vis-a-Vis-Nachbarn (die früher immer die Katzensitter für Nina und Maxwell waren), ob wir gewusst hatten, dass es während dieser Woche sooo laut werden würde. Angeblich war es nicht nur schrecklich laut, sondern es fühlte sich auch an wie ein Erdbeben - aber es war keines: 
 
Wir leben in einer Doppelhaushälfte. Vor einigen Monaten verkaufte unsere Nachbarin zur Rechten ihre Haushälfte. Da diese Nachbarin eine ziemlich laute und nicht sehr rücksichtsvolle Frau war, waren wir gespannt, wie sich die Situation nun weiter entwickeln würde. Wir erfuhren, dass der Sohn des Maklers das Haus gekauft hatte - und seit dem vergangenen Herbst wird es nun schon komplett saniert - sprich: entkernt, neue Fenster und Türen, ein Anbau samt Wintergarten, der Swimmingpool unserer Nachbarin wurde herausgerissen und wieder alles zugeschüttet, denn dort soll die neue Terrasse entstehen (das war offenbar das "Erdbeben"), es wird ein neuer Pool an einer anderen Stelle gebaut, der Garten wurde komplett gerodet usw. Wir alle fragen uns, ob es nicht günstiger gewesen wäre, irgendwo ein neues Haus zu bauen... 
 
Jedenfalls ging es schon längere Zeit recht geräuschvoll hier zu, es wurde gehämmert, gebohrt, geschliffen, gestemmt, motorgesägt, gerummst, getuckert und gehackt, aber wir haben NICHT gewusst, dass es in der zweiten Jännerwoche dermaßen laut zugehen würde. Es war einfach ein glücklicher Zufall, dass wir da unseren Winterurlaub gebucht hatten.  
 
Blick in den "zerstörten" Nachbargarten, meine tollen, maßgeschneiderten Silikon-Ohrstöpsel , mein "Peltor", Blick in unseren
 Garten am 26.1. - der Schnee von zuletzt ist fast weggeschmolzen, nochmal die Ohr-Nupsis, Blick auf den Zubau, der über 
unsere Begrenzungsmauer ragt...
 
Noch besser wäre es gewesen, gleich für mehrere Wochen zu verreisen, denn mittlerweile haben wir mit dem künftigen Nachbarn gesprochen (er wirkt fürs erste recht angenehm und gesprächsbereit) und wissen nun, dass die extrem lauten Arbeiten noch ein bis zwei Wochen dauern können. Danach sollte es etwas leiser werden. Im März will er mit seiner Freundin und ihrem Baby einziehen... 
 
Ich verbringe meine Tage daheim also mit meinen Ohrstöpseln (für die ich extrem dankbar bin; maßgefertigt bei Hartlauer - sie helfen u.a. auch, wenn im Bett daneben jemand schnarcht 😉) - und wenn es noch lauter wird, setze ich mir dazu auch noch meinen Peltor Optime II auf (einen Kapsel-Gehörschutz, wie er normalerweise bei Schießständen, in der Schwerindustrie etc. verwendet wird). Ich schwöre auf dieses Ding - habe es mir schon vor ein paar Jahren gekauft, da ich sehr geräuschempfindlich bin und mich bei Lärm auch nicht konzentrieren kann, und es hat mir schon sehr oft geholfen, trotz Lärmbelästigung halbwegs gut und ohne Verzweiflung durch meinen Tag zu kommen:
 
Mein Lebensmotto ist es, möglichst jeden Tag mit positiven Gefühlen zu erfüllen und auf diese mein Hauptaugenmerk zu legen, auch wenn das Rundherum sich zuweilen dagegenstemmt. Ich mag nicht mit den Dingen hadern, mag nicht leiden, mich durch nichts und niemanden quälen lassen. All das würde sich auf meine Lebenszeit und Lebensqualität auswirken. Deshalb suche ich stets so lange, bis ich einen Weg gefunden habe, durch den ein Problem für mich erträglich wird. (Ob es auch für andere Menschen eine Lösung sein kann, weiß ich nicht.)
 
Skifahren in Mönichkirchen:
Unter anderem versuchen wir auch, so selten wie möglich zu Hause zu sein... was natürlich nicht an jedem Tag machbar ist. Aber wir bauen ein paar Auszeiten ein. Die folgenden Fotos stammen vom 25. Jänner, da gönnten wir uns einen Tag im im Skigebiet Mönichkirchen-Mariensee. Glücklicher Zufall: Es handelte sich um einen Dienstag - und der ist dort immer Seniorentag (außer während der Ferien), das wussten wir vorher nicht! Ab 60 sind die Liftkarten billiger und es gibt außerdem ein sehr gutes Seniorenmenü in einer der Hütten. Als unser Skitag begann, lag im Tal dichter Nebel und oben schien die Sonne. Leider funktionierte es nicht wie angekündigt, dass der Nebel sich auflöste, sondern er kroch im Lauf des Nachmittages weiter nach oben. Zuerst verweilte er in der Bergmitte und man fuhr von der Sonne in die Nebelwand rein und von dort nach einiger Zeit wieder raus. Und letztendlich konnte man nur noch im Blindflug fahren - da gaben wir dann auf 😅...
 

 
Ins Theater im Veri-Peri-Look:
Die Theaterkarten für die "Dreigroschenoper" in den Kammerspielen hatten wir allerdings schon vor längerer Zeit gekauft, sie haben nichts mit unseren "kleinen Fluchten" zu tun. Die Darbietung hätte bereits im November stattfinden sollen, wurde dann aber wegen Erkrankung eines Ensemblemitglieds verschoben. (Ein weiterer Theaterabend im Dezember, bei dem wir Daniel Glattauers Die Liebe Geld sehen wollten, wurde wegen des bisher letzten Lockdowns abgeblasen...)

Nachdem ich schon so lange nicht mehr im Theater gewesen bin, war ich ein wenig unschlüssig, was ich mir anziehen sollte. Aber bei Maren und Claudia hatte ich erfahren, dass Pantone einen Lila-Ton namens Veri Peri zur Farbe des Jahres 2022 ausgerufen hat - das brachte mich auf die Idee, zwei Kleidungsstücke zu kombinieren, die ich so noch nie zusammen getragen hatte. Meine selbstgefärbte lila Jacke und mein selbstgehäkeltes lila Dreieckstuch sind zwar mutmaßlich zu wenig blaustichig, um "echtes Veri Peri" zu sein (deshalb entschuldige ich mich gleich mal bei Sunny, die alle "ausgeschimpft" hat, die die Farbtöne Flieder & Co. als Veri Peri bezeichnen 😉) - aber die INSPIRATION für diesen Look kam in jedem Fall durch die neue Pantone-Farbe. Kombiniert habe ich die beiden Lila-Teile mit dem weinroten Maxirock, der auch beim Skiurlaub mit dabei war, dem ebenso weinroten Shirt (beides trage ich seit Jahren und immer noch gern!) und einem grauen Häkeltop, das schon jahrzehntelang bei mir ist. Eine der Ketten hatte lila Perlen, die andere sibergraue.

 

Zuerst waren wir essen im Krah Krah, dann wanderten wir weiter in die Kammerspiele. Ich habe das Stück in den 1980ern schon mal gesehen, da war es viel bunter inszeniert, diesmal sah Mackie Messer aus wie der Joker bei The Dark Knight... 😉 Anstelle eines Bühnenbildes war alles in künstlichen (Londoner?) Nebel gehüllt und die Bettler trugen zu Beginn aus unerfindlichen Gründen schwarze Smokings - generell waren FAST alle Keidungsstücke schwarz oder weiß. Die wenigen Farbtupfer machten mich regelrecht glücklich - so, wie mich derzeit zu Hause jede Minute glücklich macht, in der kein Baustellenlärm erschallt. Ich möchte nicht behaupten, dass das Theaterstück damals in den 80ern "besser" war - es war farbenfroher, wirkte deshalb "echter" und war somit für mich mitreißender. Die Darsteller waren diesmal auch sehr gut, aber das Ganze hat ziemlich düster gewirkt. Ich bin nun mal ein Augenmensch, und wenn alles irgendwie trist und farblos aussieht, begeistert mich das nicht so sehr...  aber interessant gespielt / gesungen war es schon... Und ganz allgemein war es fein, mal wieder im Theater zu sitzen, auch wenn es mit FFP2-Maske nicht ganz so angenehm ist wie ohne.

Bilder von HIER - erfreulicherweise passt auch die Farbe des Scheinwerferlichts des einen Theaterfotos zum Veri-Peri-Look 😉
Schneekatze:
Zwischen 21. und 24. Jänner gab es bei uns den einen oder anderen Tag, an dem es schneite, und so stapfte unsere blinde Katze Nina wieder ein paar Tage lang tapfer durch den Schnee, um die Nachbarn besuchen zu können:

 

Ansonsten habe ich während meiner Blogpause mehrere Happy-Foto-Fotobücher gestaltet (weil da gerade eine Aktion lief): ein Jahrbuch 2020 mit 240 Seiten, ein etwas dünneres von unserem Salzkammergut-Urlaub im Herbst 2020, zwei Jahrbücher 2021 mit jeweils über 200 Seiten (240 und 216 - es gab in diesem Jahr schließlich so viele Ausflüge mit Brigitte und Peter) sowie ein erstes (24-seitiges) Buch mit Babyfotos von Jamie (das wir in sechsfacher Ausfertigung für verschiedene Verwandte anfertigen ließen 😊). Das Fotobuch von unserem Italien-Urlaub 2021 werde ich erst gestalten, wenn ich den Reisebericht in meinem Blog *) geschafft habe, denn dann macht es mir weniger Arbeit. (Ich verwende für meine Fotobücher teilweise die Collagen und Texte, die ich auch im Blog verwendet habe.) 

*) Damit wird es hier demnächst weitergehen. Auch von einem kleinen Umbau in unserer Küche möchte ich euch noch Fotos zeigen - ich weiß also nicht, ob diese Bilder zuerst kommen oder der Bericht über Florenz...

Zu Blogbesuchen kam ich bei alledem leider nicht, das heißt, ich bin absolut nicht auf dem Laufenden, was eure Erlebnisse der letzten Zeit betrifft, und werde versuchen, zumindest ein bisserl was aufzuholen. Seht es mir bitte nach, wenn meine ersten Blogrunden etwas mehr Zeit benötigen! Und auch meine Linkup-Liste wird vermutlich nicht ganz aktuell sein - ich werde sie nach und nach anpassen...


Alles Liebe,

💗 eure   T  r  a  u  d  e 💗 




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 


Montag, 3. Januar 2022

Ein kurzer Gruß im Neuen Jahr

🍀🥂😘 Prosit Neujahr, ihr Lieben! 🍀🥂😘

 

Ich hoffe, ihr hattet alle einen angenehmen Jahreswechsel und seid gut im Jahr 2022 gelandet!

Mein heutiges Lebenszeichen ist nur eine Unterbrechung und noch nicht das Ende meiner Blogpause. Denn ich werde meine Pause noch ein bisserl verlängern: Erstens arbeite ich gerade an mehreren Fotobüchern und zweitens haben wir spontan ein paar Skiurlaubs-Tage im Jänner gebucht.

Aber ich will euch zumindest von Weihnachten und Jahreswechsel erzählen bzw. ein paar Bilder davon zeigen.

Unser Weihnachtsfest
fand erst am Abend des 25. Dezember statt. Unsere Youngsters verbrachten diesmal den 24. bei Michis Familie, und so war es kein großes Problem, dass  Edi und ich unsere 3. Covid-Impfung am 23. erhielten - dies war der einzige noch verfügbare Termin gewesen. Edi (der bis dahin nie Nebenwirkungen gehabt hatte) bekam in der Nacht Schüttelfrost und fühlte sich auch am 24. Dezember nicht wohl: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, große Müdigkeit. Mir hingegen ging es am 24. gut, allerdings hatte ich dann am Vormittag des 25. Kopfschmerzen und war generell sehr schlapp und unausgeglichen. Durch die Vorbereitungen schleppte ich mich also eher hindurch, aber mittags nahm ich dann ein heißes Bad, und danach ging es mir besser. Zum Glück hatten wir kein großes Menü geplant - es gab zur Jause selbstgebackene Kekse und (gekaufte) Bauernkrapfen und abends dann Tortillas mit drei verschiedenen Füllungen. Das war kein großer Stress. 

Und als dann die junge Familie ankam und wir unseren kleinen Enkelsohn Jamie wieder im Arm halten konnten, war sowieso alles Unangenehme vergessen.


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Michi und Jana schenkten uns ein Baby-Hand-und-Fuß-Abdruck-Set inklusive Bilderrahmen. Die Abdrücke mussten wir allerdings selber machen. Jamie war davon nicht begeistert, aber ich denke, er war auch bald wieder versöhnt. Hach, und sind diese kleinen Hände und Füße nicht einfach umwerfend entzückend 😍

 

Hier könnt ihr noch einen genaueren Blick auf mein Outfit werfen. Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, war ich diesmal rund um Weihnachten ziemlich auf dem Rot-Trip, und so wählte ich meinen Lieblings-Maxirock aus Bio-Baumwolle und dazu den im Henry-Laden secondhand gekauften Zickzack-Pulli. 

 

Einkaufs-Outfit:
Ein paar Tage später trug ich dann beim Wochen-Einkauf mal wieder meinen gestrickten Rock von Waschb*r, dazu mein türkisblaues Halbarmshirt und die kuschelige türkise Strickjacke, die ich ebenfalls vor ein paar Jahren im Henry-Laden erstanden habe. Ein bisschen Rot musste aber auch hier sein, nicht nur beim Muster des Rockes, sondern auch bei der Kette. 

Unter anderem besorgten wir an diesem Tag wieder ein "Too-good-to-go"-Paket, diesmal erstmals beim Hofer (dem österreichischen Aldi) um € 3,99. Wir bekamen im Überraschungs-Kisterl 3 Apfel-Blätterteig-Stangen, 2 Avocados, je ein Schälchen Himbeeren und Heidelbeeren sowie eine ganze Box mit Kaki-Früchten (Inhalt rund 1 Kilo)! Letztere stellten uns vor ein gewisses Problem, weil wir keine Ahnung hatten, was man mit Kakis anfangen kann, aber das Internet half uns weiter. Unten erzähle ich euch dann, wie wir sie verarbeitet haben.

 

Ausflug nach Türnitz am 31.12.2021:
Zunächst bekommt ihr noch ein paar Aufnahmen von unserem Ausflug am Silvester-Tag zu sehen: Da unternahmen Edi und ich nämlich eine frühlingshafte Wanderung in Türnitz, einem Ort, in dem ich weite Teile meiner Kindheit und Jugend zugebracht habe, weil wir dort an sämtlichen Winter-Wochenenden und Winterferien zum Skilaufen waren.

Mittlerweile ist der Liftbetrieb in Türnitz eingestellt worden, aber mein Bruder unternimmt gern Skitouren - und schickte uns am 28. Dezember schneereiche Fotos von einer Tour am Eibl, dem Türnitzer Berg. Dazu schrieb er mir, dass mich der Wirt des Schutzhauses schön grüßen lässt und dass wir doch mal dort vorbeischauen sollten. 

Ich hatte zwar keine genaue Ahnung, wer "der Wirt" ist, aber laut meinem Bruder konnte er sich gut an mich erinnern und würde sich freuen, mich zu sehen. Edi und ich fackelten nicht lange: Am 31. Dezember hatten wir Zeit, also auf nach Türnitz! Die Schneeschuhe konnten wir allerdings im Auto lassen, der Berg hüllte sich in grüne Wiesen und Sonnenschein. 

 

Nach rund eineinviertel Stunden hatten wir den Berg erklommen, und oben gab es dann eine Zeitreise in die Vergangenheit - denn ich glaube, Karl, den Wirt der Teichhütte, habe ich zuletzt vor rund 40 Jahren gesehen, als er noch bei den Skiliften arbeitete und ich noch regelmäßig nach Türnitz kam. Es ist schon lustig, wenn man Menschen wiedertrifft, die man als Kind gekannt und zuletzt als junge Erwachsene gesehen hat. Aber ich kann mich auch noch sehr gut an ihn, seine beiden Geschwister und ihren Bauernhof erinnern. Wer weiß, vielleicht werden wir jetzt ja häufiger nach Türnitz kommen, denn das Wandern in dieser Gegend ist mindestens so schön wie einst das Skifahren - und in der Teichhütte hat's uns nicht nur sehr gut geschmeckt, hier werden auch hauptsächlich Produkte aus dem familieneigenen Bio-Bauernhof angeboten.

Unsere Silvester-"Feier":
Für den Silvester-Abend hatten uns unsere Vis-a-vis-Nachbarn zum Punschtrinken eingeladen. Wir brachten Sekt und Kekse mit und verbrachten ein paar nette Stunden mit ihnen. Später sahen wir uns daheim noch einen Teil der Disney+-Doku The Beatles: Get Back an. Sunny hat euch hier schon einiges über diese Doku erzählt. Sobald die Silvesterknallerei zu Ende war, fielen wir erschöpft ins Bett. So eine Wanderung in frischer Luft - und dann noch Punsch und Sekt - das macht doch etwas müde 😜


Gerettetes Essen:
Ich wollte euch noch erzählen, wie wir das bei Hofer erstandene Too-good-to-go-Essen angelegt haben: Die (leckeren) Apfelstangen gab's teilweise abends, teilweise am nächsten Tag zum Frühstück, die Avocados wurden mittags zu einem Avocado-Shrimps-Cocktail nach einem Rezept meiner Freundin Monika, die Heidelbeeren kamen ins Müsli... und aus dem Kilo Kaki-Früchte und den Himbeeren kochten wir Marmelade - ich muss sagen, die ist richtig gut geworden (und außerdem hat sie eine hübsche Farbe, siehe Fotos von Kochen oben)! Ich würde nie auf die Idee kommen, mir Kakis regulär zu kaufen (oder Himbeeren im Winter, das fällt für mich unter "Öko-Sünden"), aber nachdem sie andernfalls weggeworfen worden wären, haben wir ihnen auf diese Weise zu einem sinnvollen neuen Leben verholfen. Und ein Gläschen der Marmelade wird demnächst an meine Freundin Maria verschenkt 😊.

Gehäkeltes und Neujahr:
In der Collage oben zeige ich euch außerdem noch meine zweite Häkelmütze - sie ist wie der Schal in den Farben grün, petrol und taupe gehalten - und die fertige Grannies-Decke. Die wollte ich ja ursprünglich für mich selbst machen, dann dachte ich mir, vielleicht wollen Jana und Michael ja eine Decke die zu Jamies Babydecke passt, aber die beiden meinten, sie hätten ausreichend viele Decken. Doch als meine Freundin Brigitte die Babydecke gesehen hatte, meinte sie "Ich will auch so eine tolle Decke!" Das war zwar scherzhaft gemeint, aber nachdem ich eigentlich auch ausreichend viele Decken besitze, dachte ich mir, wenn Gitty die "Erwachsenen-Decke" wirklich haben will, dann bekommt sie sie. 
 
Als uns Brigitte und Peter am Neujahrs-Abend besuchten, fragte ich sie, wie ihr die Decke gefällt und ob sie sie haben will. Brigitte meinte zwar, das könne sie nicht annehmen, das sei doch so viel Arbeit gewesen - aber der Gedanke, sie ihr zu schenken, fühlte sich irgendwie gut und richtig an, besser als "behalten" 😉. Und ich denke, die Decke wird von Gitty so in Ehren gehalten werden, wie ich die beiden Strickdecken meiner Großmutter in Ehren halte. Danach hatten wir noch einen netten Plauder- und Kartenspiel-Abend mit den beiden - eine angenehme Form, den ersten Tag des Jahres ausklingen zu lassen.

Ich hoffe, auch ihr habt Weihnachten und den Rutsch ins Neue Jahr gut verbracht - und ich danke euch für eure guten Wünsche und lieben Kommentare zu meinem vorigen Post! Auch ich wünsche euch allen (und mir selbst), dass es ein gutes, glückliches, gesundes Jahr wird - und ein Jahr voller positiver Entwicklungen, das wäre sehr wichtig für die Welt. Schauen wir mal, ob das die Menschheit zustandebringt 😉...


🍀🥂😘

🍀🥂😘 Ganz herzliche rostrosige Neujahrs-Grüße,  🍀🥂😘

🍀  T  r  a  u  d  e  🍀




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 



Samstag, 18. Dezember 2021

Advent 2021 bei den Rostrosen

 ✨🕯️❣️ Servus ihr Lieben! ❣️🕯️✨


Ich danke euch herzlich für eure wunderbaren Kommentare zu meinem neuesten Italien-Reiseberichts-Kapitel Ausflug ans Meer und in den Tarotgarten der Niki de Saint Phalle. Ich denke, für die Fortsetzung meiner Italien-Schilderungen werde ich mir ein bisschen Zeit lassen - und mir vielleicht sogar eine kleine Blogpause bis in den Jänner hinein gönnen - mal sehen.

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch jedenfalls erzählen, wie wir die Adventzeit 2021 bisher verbracht haben. Einen Teil unserer "Adventsrituale" habe ich euch bereits in meinem Posting Oma-Freuden 💝👶💕... und was sonst noch im November los war... gezeigt und bei der Blogparade der Ü30-Blogger verlinkt - heute gibt es dazu noch einen kleinen "Nachschlag".


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Spaziergang mit Streichel-Katze:
Die folgenden Fotos stammen zwar von einem Dezemberspaziergang (am 2.12.), aber unter Adventsrituale fällt das noch nicht. Spaziergänge und Walkingrunden gibt es bei mir ja das ganze Jahr über. Und manchmal gibt es dabei solch süße Begegnungen wie diese hier, die Edi fotografisch festgehalten hat: 

Die verschmuste Mieze kennt uns bereits und holt sich immer wieder gerne ein paar Streicheleinheiten ab.
 
Saure Beeren:
Die folgenden Fotos entstanden beim Walken am 3. Dezember, einem Tag mit prachtvollem blauem Himmel, und der gelbe Senf stand noch in voller Blüte. Die roten Beeren sind Berberitzen (Sauerdorn); von Brigitte habe ich gelernt, dass sie essbar und reich an Vitamin C sind. (Deshalb - und wegen ihres säuerlichen Geschmacks - werden sie auch "Zitronen des Nordens" genannt.) Ich hatte ich sie zuvor sogar schon mal gegessen - nämlich bei Parisay, der iranischen Frau meines Cousins Martin. Im Nahen Osten besitzen Berberitzen nämlich einen hohen Stellenwert und haben seit jeher einen festen Platz auf dem Speiseplan, z.B. als würzende Zutat für Reisgerichte, in Fleischspeisen oder Salaten. Auch bei uns gibt es sie mittlerweile in Bioläden getrocknet zu kaufen. 
 
Bei einem Ausflug mit Brigitte und Peter im November haben wir einige der Beeren geerntet und daheim getrocknet. Einige davon habe ich schon mal ins Couscous gegeben. Als Zutat zu Tee sind sie ebenfalls gut geeignet. Ob die Pilze, die ich an diesem Tag fotografiert habe, ebenfalls genießbar sind, weiß ich leider nicht...

Weihnachtskeks-Backstube:
 
 Adventsrituale ü30Blogger & Friends Bloggeraktion im November 2021
 
 
Edis absolute Lieblings-Kekse sind Vanillekipferl, und weil wir schon mal so schön am Backen waren, haben wir in Lauf der Dezembertage auch noch Kokosbusserl, Linzeraugen und Amerikanische Eggnog Snickerdoodle Cookies gebacken! (Letztere einfach weil ich den Namen so süß fand! Das ursprüngliche Rezept für die Eggnog Snickerdoodle Cookies hatte ich aus einem US-Blog - aber Hilfe, ich weiß nicht mehr aus welchem - könnt ihr mir einen Tipp geben? )
 
Der Duft, der nach dem Backen durchs Haus zieht, ist einfach durch nichts zu ersetzen - das ist Weihnachtsduft pur! Teilweise werden die Leckereien natürlich verschenkt, damit nicht alle Kalorien ausschließlich auf unseren Hüften landen 😉😋...

Spaziergang mit Vogel-Beobachtungen:
Am 8. Dezember unternahmen Herr Rostrose und ich abermals einen Spaziergang bei den Senffeldern. Diesmal hatte ich nicht nur das Handy mit, sondern meine Nikon, und damit gelang es mir, ein paar der Vögel, die wir unterwegs sahen, fotografisch einzufangen. Die Kohlmeisen waren jedenfalls ganz und gar nicht kamerascheu. Der Greifvogel war allerdings doch eine Spur zu weit weg für eine genauere Bestimmung und bessere Fotos - ich tippe aber auf Mäusebussard. In der übernächsten Collage seht ihr auch noch einen Buchfinken, der jedoch durchs Geäst nur schwierig zu fotografieren war. Bei einem Spielplatz übte ich außerdem zu balancieren 😊.

ABC - die Katze lief im Schnee 😺 (mal wieder):
Kaum zu glauben, wie sich die Landschaft nur einen Tag später verändert hatte! Denn in der Nacht auf den 9. Dezember fing es bei uns zu schneien an - und im Gegensatz zu den ersten Schneefällen dieses Jahres am 26. und 28. November war es diesmal richtig VIEL Schnee ⛄, und der blieb auch für ein paar Tage liegen. 

Unsere Nina brauchte zwar mehrere Anläufe, bis sie sich entscheiden konnte, ob sie tatsächlich zu den Nachbarn wandern will, aber letztendlich stapfte sie tapfer nach drüben. Damit sie sich den Weg nicht umsonst macht oder in der Kälte umherirren muss, schrieben wir ihnen eine Nachricht : "Nina ist auf dem Weg zu euch" und bekamen kurz darauf die Antwort: "Juhu geschafft 😸".

 

Den blauen Himmel gab's dann erst am nächsten Tag 🌞.
 
Neue Mütze, selbstgemacht: 
Nachdem es mit dem Häkeln der Grannydecken so gut geklappt hatte, machte ich mich während des letzten Lockdowns an ein neues Handarbeitsprojekt. Ich wollte schon lange eine Mütze im "richtigen" Grünton für mich anfertigen - also in jenem gelbstichigen Grün, das ich so liebe. Deshalb habe ich mir bereits vor etwa drei Jahren das Buch Mützenzauber - häkeln gekauft. Das Projekt scheiterte ursprünglich daran, dass die im Vorfeld gekaufte Wolle viel zu dünn für die im Buch vorgestellten Modelle war und ich nirgendwo eine dicke Wolle im gewünschte Grünton fand.

Nachdem man im Lockdown ohnehin in keinem Laden Wolle kaufen konnte, begann ich im Internet zu suchen, Edi half mir dabei - und wurde fündig (Wolle: Schachenmayr - Boston apfelgrün). Und somit konnte ich mir endlich ein Hauberl häkeln. Ich habe dazu die Anleitung für die Mütze "Nell" verwendet, sie allerdings ein wenig an mein Bedürfnis angepasst, ausreichend Platz für meinen Pferdeschwanz zu schaffen. Als Verzierung verwendete ich zwei 60er-Jahre-Knöpfe von meiner Mutter.


Too good to go:
So warm verpackt zogen wir los, um uns unser nächstes Too-good-to-go-Überraschungspaket um € 4,90 zu holen. (In meinem vorvorigen Posting habe ich euch mehr über diese wertvolle Initiative erzählt, die es inzwischen in vielen Ländern gibt.) Und wieder konnten wir tolle Lebensmittel davor retten, im Müll zu landen: Brot und Fisch haben wir eingefroren, die anderen Speisen haben wir im Lauf der nächsten Tage vernascht - das meiste hält ja noch mehrere Tage lang, nur die Sandwiches mussten noch am selben Tag gegessen werden (und wurden somit unser Abendbrot), die wären wohl tags darauf schon recht matschig gewesen.

Die "Frikadellen", die ihr in der Collage ebenfalls seht, haben noch etwas mit dem vorangegangenen Lebensmittel-Rettungspaket zu tun. Denn das waren die fleischlosen Fleischlaberl (Buletten) aus Brot, Zwiebel und Gewürzen, über die ich euch neulich erzählt habe - das Rezept stammt aus dem Gratis-Remix-Kochbuch (wir haben zusätzlich noch kräftig Knoblauch, Senf und Majoran dazugegeben). Wir fanden die Laberl beide sehr gut!


Kleiner Ausflug und neuer DIY-Schal zur neuen DIY-Mütze:
Nachdem das Do-it-Yourself mit der Mütze so gut geklappt hat und ich noch dicke apfelgrüne Wolle übrig hatte, kaufte ich nach dem Lockdown im Lagerhaus zwei weitere Boston-Wollen - die eine in Petrol, die andere in Taupe - und häkelte den Schal "Peaches II" (ein offener Loop mit Bindeband, ebenfalls nach einer Anleitung im Mützenzauber-Buch). Und weil dann immer noch Wolle übrig war,  begann ich noch eine weitere Mütze zu häkeln 😁, aber die zeige ich euch ein andermal. Kurz, mich hat das Häkelfieber ziemlich erwischt - Edi meint, ich wäre jetzt eine richtig Woll-lüstige Frau 😜

Die neuen warmen Wollsachen kamen gerade recht zu einem Treffen mit Brigitte und Peter. Die beiden waren während des Lockdowns auf Kur (nicht lustig, mit Mund-Nasenschutz Gesundheitsgymnastik zu machen...), aber jetzt sind sie wieder da, und das mussten wir natürlich vor Weihnachten nochmal nützen. Also unternahmen wir einen gemeinsamen Spaziergang in der Wohngegend der beiden, vorbei an vielen Gärten mit Weihnachtsschmuck, an neuen Wohnsiedlungen, die aus dem Boden sprießen, wo einst Glashäuser und Felder waren, an Schlehensträuchern und an einem witzigen Feuerwehrspielplatz.

Als frischgebackene Oma muss ich natürlich für Spielplatzbesuche trainieren, damit ich fit bin, wenn Klein-Jamie in ein paar Jahren groß genug dafür ist - also eilte ich den hölzernen Feuerwehrleuten zu Hilfe - und einen Ritt auf dem feuerspeienden Drachen legten Brigitte und ich auch ein!

 

Unter der Steppjacke:
Für den Fall, dass euch interessiert, was ich unter der roten Steppjacke  trug, kommt hier als kleines Zwischenspiel eine Outfit-Collage: Natürlich ist auch hier wieder (wie schon weiter oben) alles Schrank-geshoppt.


Vogelbeobachtung am Schotterteich:
Aber der Spaziergang mit unseren Freunden war noch nicht zu Ende. Wir kamen auch noch an einem Schotterteich vorbei, der in den Sommermonaten ein Badeteich für die Anwohner ist - und außerdem Lebensraum für manche Wildvögel - wie z.B. Blässhühner, Rallen, Möwen, Stockenten, Gänse und Cormorane. Hier gab es einiges für uns zu beobachten:

 

Nach dem Spaziergang waren wir von den beiden noch zu einem Carcassonne-Spielenachmittag und zum Abendessen eingeladen - und auch, wenn wir im Lockdown nicht das Gefühl hatten, dass uns sehr viel abgeht (außer vielleicht das eine oder andere Enkel-Treffen), war es doch ein sehr schönes Gefühl, mal wieder einige Stunden in der Gesellschaft von Freunden zu verbringen. 
 
Die Weihnachtsmann-Mütze, die ich auf dem unteren Foto trage, war ein Geschenk von Brigitte. Weiter unten seht ihr dann, wie sie meiner Schaufensterpuppe Amanda steht:


Ein nostalgisches Schild und ein sehr altes Tor:
Mir ist aufgefallen, dass ich in diesem Posting bisher kein Schild für Artis nächsten Schilderwald und kein Tor für Novas T in die Neue Woche habe. Das geht gar nicht! 
 
Doch in meinem Archiv gibt es jede Menge Fotos aus diesem Jahr, die ich bisher in keinem Posting untergebracht habe. Die beiden folgenden stammen von einem Ausflug am 17. Juni nach Feistritz. Von diesem Tag habe ich euch nur einige wenige Aufnahmen in meinem Juni-Rückblick gezeigt, ein paar andere blieben auf der Strecke. So zum Beispiel das Tor zur Burg Feistritz, das ihr unten rechts seht. Und dieses Schild unten links, bei dem es um das wichtige Thema "richtiges Verhalten in der Natur" geht: Aufgrund seines rührend altmodischen Textes zauberte es mir ein Lächeln ins Gesicht: 
 
"Seid ruhig - lärmt nicht - auch nicht mit Rundfunkgeräten und Plattenspielern." Nun, ich denke, die wenigsten Leute gehen heute noch mit derartigen Gerätschaften in die Natur, aber Smartphones oder Bluetooth-Brüllboxen gab es wohl noch nicht, als dieses Schild angebracht wurde. Auch hübsch: "Achtet Bauernfleiß und die Mühen des Forstmannes." Mir kommt vor, der Text stammt noch aus den 1960ern, doch das Thema ist aktueller denn je...


Zurück in die Gegenwart:
Hier seht ihr nun Amanda mit der Weihnachtsmann-Mütze. Ich finde, sie steht ihr um einiges besser als mir. Zur Feier der Weihnachtszeit habe ich sie in Rot eingekleidet - mit meinem roten Sommerkleid und einem roten Strickcardigan. So passt sie auch gut zu den roten Windlichtern.

 

Ja, ihr Lieben, und mit dieser Collage verabschiede ich mich für heute bei euch - in jedem Fall bis nach Weihnachten, möglicherweise auch bis zum nächsten Jahr. 

Ich wünsche euch allen eine wundervolle Weihnachtszeit, Lichterglanz, Gemütlichkeit, wenn möglich auch Zeit mit euren Liebsten oder eine ruhige, genussvolle Zeit für euch selbst. Macht es euch schön, seid von liebevollen Gedanken erfüllt und gebt sie weiter - die Welt braucht das. (Und für alle, die der Welt noch etwas zusätzliches Gutes tun wollen, habe ich im PS eine wichtige Petition zur Rettung des Amazonas-Regenwaldes.)

🎄🎅🏻 🌟 🎅🏻🎄

❣️🕯️✨ Frohes Fest und kuschelige Tage! 🕯️❣️

🕯️  T  r  a  u  d  e  🕯️




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 

 

PS:
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist eine einzige Katastrophe für die Umwelt. Er hat grünes Licht für illegalen Bergbau und Abholzung auf indigenem Land gegeben, Umweltbestimmungen sabotiert, und nun ist die Zerstörung des Amazonasgebiets in einem Jahr um mehr als 20 % gestiegen - ein Verlust, der 3.000 Fußballfeldern pro Tag entspricht!

Bild von HIER

Er glaubt, dass er damit durchkommt - aber es gibt eine Möglichkeit, ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Eine Gruppe engagierter Anwälte will den Internationalen Strafgerichtshof dazu bringen, Bolsonaro wegen seiner mutmaßlichen Angriffe auf den Amazonas und dessen Beschützer zu verfolgen. Ob es dazu kommt, hängt von der Entscheidung des neuen Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, ab.
 
Der Chefankläger weiß, dass eine Ermittlung wie diese den Lauf der Geschichte beeinflussen und uns einer neuen Ära für den Umweltschutz näher bringen könnte - und sie liegt jetzt auf seinem Schreibtisch! Geben wir ihm den Mut, jetzt zu handeln! Es gibt bereits fast eine Million Stimmen der öffentlichen Unterstützung aus allen Teilen der Welt - aber ich denke, da geht noch mehr! Schließlich geht der Regenwald uns ALLE an. Hier geht es zu der Petiton von Avaaz: KLICK