Sonntag, 14. Oktober 2018

ANL # 34 - Warum sollten wir (möglichst) auf Aluminium verzichten?

Beim Verbrauch von Aluminium steht Deutschland weltweit an erster Stelle!
Doch jede Alu-Getränkedose, jede Alu-Folie ums Pausenbrot, jede Alu-Kaffeekapsel 
und Alu-Felge hat (unter anderem) Auswirkungen bis tief hinein in den Regenwald des 
Amazonas. Es ist also an der Zeit, dass sich ANL einmal diesem beliebten Metall widmet. 
Denn für dessen Gewinnung und Verarbeitung werden Regenwälder und andere Ökosysteme 
zerstört - und es werden Menschen krank gemacht, vertrieben oder getötet.


[Dieser Beitrag enthält Werbung durch Links zu externen Seiten, durch Fotos, Orts-, Firmen-,
Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag, und ohne Bezahlung erfolgt.]
Fotos via Pixabay - KLICK und KLICK


Servus ihr Lieben!


In meinem vorigen ANL-Beitrag erzählte ich euch ausführlich, weshalb es für die Welt und für
 euch selbst besser ist, auf BIO zu setzen. Danke für eure Kommentare und Verlinkungen dazu!

Und weil diese Frage aufkam: Es bringt tatsächlich auch bei Bananen etwas, wenn sie aus Bio-Anbau stammen. 
Die Folgen der Bananen-Intensivproduktion mit massivem Einsatz von Pestiziden sind nämlich sowohl für die 
Plantagenarbeiter (erhöhte Raten von von Leukämie und anderen Krebsarten sowie Sterilität) als auch für die Umwelt 
(Ackerböden, Gewässer, Korallen, Fische.....) verheerend - und auch ihr tut eurer Gesundheit nichts Gutes, wenn ihr 
"herkömmliche" Bananen esst. HIER könnt ihr mehr darüber lesen - ungefähr ab der Mitte des Artikels geht es um 
die Folgen des konventionellen Anbaus und um den Bioanbau von Bananen. 




Heute geht es darum, weshalb wir Aluminium-Produkte so weit 
wie möglich vermeiden sollten.

Dass Aluminiumsalze in Deos für die Gesundheit bedenklich sind, hat sich mittlerweile
herumgesprochen. Aluminium kann überdies das Nervensystem schädigen und den Knochen-
stoffwechsel beeinträchtigen. Außerdem wird vermutet, dass es die Fruchtbarkeit senken und
sich negativ auf Ungeborene auswirken kann. Und bei Alzheimerpatienten finden die
Wissenschaftler regelmäßig hohe Alu-Konzentrationen im Gehirn. Noch ist der Zusammenhang
nicht eindeutig belegt - die Forschung arbeitet noch daran. Doch eines sollte uns allen klar sein:
Selbst wenn sich dieser Verdacht nicht bewahrheitet, ist Aluminium bzw. seine exzessive
Verwendung eine tickende Zeitbombe.

Seit den Anfängen der Aluminiumgewinnung vor circa 130 Jahren steigt der Bedarf ständig
 an - inzwischen weltweit um etwa vier Prozent im Jahr. Die ungebremste Nachfrage am Weltmarkt
führt dazu, dass rohstoffreiche Gebiete wie die Urwälder im Amazonas ausgebeutet werden.
Und das wiederum hat weiter reichende Folgen, als es sich die meisten von uns vorstellen
können. Aber davon später mehr.



Fotos via Pixabay - KLICK



Aluminium steckt in so vielem:

Aluminium ist enorm vielseitig und daher ein äußerst beliebter Werkstoff: Es ist leicht und
trotzdem in Legierungen mit anderen Metallen beinah so fest wie Stahl, es ist biegsam,
hitzebeständig  und ein guter elektrischer und Wärme-Leiter.

Wegen seines geringen Gewichts wird Aluminium in großen Mengen im Flugzeugbau, für die
Herstellung von Autos, Eisenbahnwaggons und Hochspannungsleitungen verwendet. In Haushalten
findet sich Alu beispielsweise in Kochgeräten und beim Hausbau (Alu-Fenster, Wintergärten etc.).
In der Elektronikindustrie wird es immer häufiger als Ersatz für Kupfer verwendet. Und auch der
steigende Ausbau der Solarenergieerzeugung führt zu einem steigenden Verbrauch durch die aus
Aluminium hergestellten Befestigungssysteme.


Alltagsprodukte mit Aluminium:

Viele Dinge, die in Durchschnitthaushalten (teilweise täglich) verwendet werden, bestehen aus
Aluminium oder beinhalten das Material: Getränkedosen, Alufolien, Kaffeekapseln, Verpackungen
von Kaugummis, von Schokoriegeln, Tetra-Packs, Yoghurt-Deckel, Zahnpasta-, Creme-  und Senf-
Tuben, Deodorant- und andere Spraydosen, Camping-Kochgeschirr, Schraubverschlüsse von
Glasbehältern und -flaschen sowie viele Blisterverpackungen von Medikamenten. Darüber hinaus
kann Aluminium übrigens in den Medikamenten selbst sowie in Kosmetika, Impfstoffen und
Zusatzstoffen von Nahrungsmitteln enthalten sein.



Fotos via Pixabay - KLICK



Jedes Stück Aluminium, das für diese Produkte verwendet wurde, 
hat ein Stück Umwelt zerstört!

Irgendwie ist in unseren Köpfen nicht tief genug verankert, dass so ziemlich alles, was wir
konsumieren, vorher auch produziert und dann oft noch weit transportiert wird. Und dass dabei
häufig großer Schaden in der Natur oder an den dort lebenden Menschen angerichtet wird -
Schaden, über den viel zu wenig berichtet wird. Wen wundert es: Die tatsächlichen Opfer, die in
Abbau-Regionen von Bodenschätzen oder in Anbau-Regionen von manchen Nahrungsmitteln oder
z.B. von Baumwolle leben, sind oft bitterarm und haben zumeist auch niemanden, der um ihre Rechte
 kämpft. Die Natur kann sich ebenfalls nicht wirklich gegen Zerstörung wehren. Und schließlich:
Diejenigen, die sich für die Umwelt einsetzen, haben viel weniger Geld für Werbung zur Verfügung
als jene, die etwas verkaufen wollen. Jahrelang wurde uns eingebläut, dass R*d Bull Flügel verleiht
und Mr. Clooney N*spresso bevorzugt, what else? Selbst wenn sich der Schauspieler mittlerweile
aus der Werbung für Produkte rund um die Firma N*stlé zurückgezogen hat, bleibt davon etwas
in uns hängen. Und selbst wir uns nicht für leicht manipulierbar halten, nisten sich Werbeslogans
in unseren Gehirnen besser ein als Informationen über die zumeist unschöne Wahrheit hinter dem
 oft sehr verlockend präsentierten Produkt.



Was ist Aluminium eigentlich?

Aluminium ist ein Bestandteil von Tonmineralien und zählt zu den häufigsten Metallen der
Erdkruste. Der Rohstoff zur Aluminiumgewinnung heißt Bauxit. Bauxit ist ein Aluminiumerz und
zählt zu den nicht nachwachsenden Bodenschätzen. Aus dem roten Bauxitgestein wird mittels
großen Mengen Natronlauge, extremer Hitze und hohem Druck die weiße Tonerde herausgelöst.
Durch diesen äußerst energieaufwendigen Prozess entsteht reines Aluminiumoxid, und dies
wiederum ist der Ausgangsstoff für die Aluminiumherstellung: Das Aluminiumoxid wird
eingeschmolzen und in einem sogenannten Elekrolyseverfahren zu Aluminium umgewandelt.


Wo wird Bauxit abgebaut und in welchen Mengen?


2017 betrug die weltweite Bauxit-Fördermenge 300 Millionen Tonnen. Zu den bedeutendsten
Förderländern zählen Australien (83 Mio. Tonnen), China (68 Mio. Tonnen), Guinea (45 Mio.
Tonnen), Brasilien (36 Mio. Tonnen) und Indien (27 Mio. Tonnen). Auch in Jamaika, Russland,
Venezuela und Kamerun gibt es große Bauxit-Vorkommen. In Europa finden sich die wichtigsten
Abbaustätten in Griechenland, Ungarn und Frankreich. Auch in Deutschland gibt es 
 Bauxitvorkommen - allerdings nur geringe, die für die Aluminiumerzeugung unbedeutend sind.


Was angesichts dieser Zahlen und Fakten nicht vergessen oder übersehen werden sollte:
Jeder einzelne Schritt des Aluminium-Herstellungsprozesses 
zerstört auf eine andere Art und Weise unsere Umwelt!


Wo nun Bagger stehen, war einst Regenwald. Oben: Bauxit mit unverwittertem Gesteinskern - Bildquellen - KLICK, KLICK, KLICK



Was passiert beim Bauxit-Abbau, der Verarbeitung, 
dem Transport?

Wie ich euch in meinem Island-Reisebericht HIER erzählt habe, wird der dort durch
 geothermische Energie gewonnene und daher günstige Strom u.a. für die Aluminiusindustrie
verwendet - obwohl der Rohstoff Bauxit in Island gar nicht abgebaut wird. Man transportiert ihn
stattdessen von Australien und Brasilien nach Island! Bei den  preiswerten Stromkosten lohnt
sich selbst dieser enorme - und natürlich umweltschädliche - Transportaufwand.

Wir fuhren außerdem 2011 in Jamaica über eine Straße in einem Bauxit-Abbaugebiet, die von
rotem Schlamm und Staub überzogen war. Die tatsächlichen Verwüstungen fanden wohl abseits
der Fahrbahn statt. In vielen der Abbauländer wird Ur- und Regenwald abgeholzt, um an das 
Bauxit zu kommen.

UND: Die Herstellung von Aluminium benötigt äußerst 
viel Energie: Ungefähr 25 Mal so viel wie die Verarbeitung von Glas und 10 Mal so viel wie die
Produktion von Weißblech. Da die Aluminiumerzeugung so energieaufwendig ist, wird an den
 Produktionsorten noch mehr Regenwald abgeholzt - um weitere Wasser- oder Kohlekraftwerke
zu errichten! Neben dieser großflächigen Zerstörung von unwiederbringlicher Natur und von
Lebensräumen für Ureinwohner, seltene Tiere und Pflanzen tragen diese Kraftwerke durch
 das entstehende Methan auch noch zusätzlich zum Klimawandel bei. Aber das ist längst noch
nicht alles!


Fotos via Pixabay - KLICK, KLICK und KLICK


Denn da gibt es noch das Problem mit dem Rotschlamm!

Als ob die Rodung von Regen- und Urwäldern noch nicht genug Umweltzerstörung wäre,
entsteht durch das Herauslösen der weißen Tonerde aus dem roten Bauxitgestein mit Natronlauge
 ein Abfallprodukt. Dabei handelt es sich um eine rötlichbraune, schlammige Brühe, die dem
entsprechend Rotschlamm genannt wird. Klingt harmlos, ist es aber nicht. Rotschlamm enthält
viele giftige Substzanzen - wie Blei, Arsen, Quecksilber, Chrom (krebserregend), klimaschädliche
Fluorkohlenwasserstoffe, tödlich ätzenden Fluorwasserstoff, Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid.

 Pro Tonne Aluminium fallen rund 1,5 Tonnen Rotschlamm an. Nur damit ihr ein Verständnis
dafür bekommt, von welchen Giftmengen wir da sprechen: Im Jahr 2015 entstanden beispielsweise
150 Millionen Tonnen dieser hochgefährlichen Brühe! Tendenz steigend...

Dieser Giftschlamm sollte möglichst "sicher" deponiert werden. Aber natürlich meldet sich
dafür niemand freiwillig. Daher wird der Schlamm zuweilen kurzerhand in der Nähe der
Abbauminen in große Seen und Flüsse geleitet. Dabei werden ganze Ökosysteme zerstört - ein
trauriges Beispiel ist Brasiliens wichtigste Bauxitmine Porto Trombetas, die seit 1979 existiert.
Durch das Einleiten von Rotschlamm in den nahe gelegenen See Lago Batata starb hier alles Leben
ab. Noch heute werden Jahr für Jahr 100 Hektar Wald für diese Mine gerodet – sie liefert
70 Prozent der brasilianischen Gesamtproduktion.

Auch Rotschlamm-Deponien sind keineswegs ohne Risiko, auch hier kann es tödlich für
Pflanzen und Tiere enden und die Gesundheit der Anwohner schädigen. Durch den vielen Regen
 im Amazonasgebiet passiert es beispielsweise relativ häufig, dass die Rotschlamm-Becken 
überschwappen. Und dadurch wird (nicht nur) der Grund und Boden der Ureinwohner unbrauchbar.
In Barcarena beispielsweise haben sich zwei große industrielle Verarbeitungszentren angesiedelt.
Mitten in der Stadt gibt es Lagunen mit giftigem Rotschlamm - immer wieder kommt es zu Lecks
oder Überschwemmungen. Früher konnten die Menschen in Barcarena vom Fischfang leben, oder
sie verkauften Nüsse, die sie im Regenwald gesammelt hatten. Heute sind die Flüsse verunreinigt
oder sogar vergiftet, die Menschen, die entlang dieses Flusses leben, sind arbeitslos oder krank - und
es gibt keine Nüsse mehr, die sie verkaufen könnten. Aber auch diejenigen, die Arbeit in der Industrie
gefunden haben, leben gefährlich, da es neben Vergiftungen auch immer wieder zu
schweren Arbeitsunfällen kommt.


Giftiger Rotschlamm - Bilder vom Kolontár-Dammbruch aus Wikipedia - KLICK
  

Um nicht bloß in weit entfernte Länder zu blicken: Auch im westlichen Ungarn passierte es
im Oktober 2010, dass der Damm einer Rotschlammdeponie bei Kolontár brach, wodurch mehrere
Dörfer mit rund einer Million Kubikmetern des giftigen Gemischs überflutet wurden. 10 Menschen
starben bei der Umweltkatastrophe und 150 wurden verletzt.

HIER könnt ihr mehr über das Deponieren von Rotschlamm bzw. seinen Verbleib und seine
Gefahren lesen. 


Ein paar Worte zum Aluminium-Recycling:

Aluminium lässt sich vollständig recyceln; dafür sind nur fünf Prozent des Energieaufwands aus
 der Neuproduktion notwendig! Leider landen nur etwa 66 Prozent der Aluminiumreste in Europa 
beim Recycling: Große Mengen des Metalls werden im Haus- bzw. Restmüll (oder noch schlimmer: 
in der Natur!) "entsorgt" und können daher nicht wiederverwertet werden.

 Ein Problem für die Wiederverwertung besteht außerdem, wenn das Aluminium im 
Lebensmittel- und Verpackungsbereich eingesetzt wird. Für Verbundverpackungen (also zum 
Beispiel Kaffeeverpackungen, Getränkekartons usw.), bei denen Aluminium ein Mitbestandteil der 
Verpackung ist, wurde bislang noch keine befriedigende Recyclingmethode gefunden. Da das 
Aluminium kaum von den anderen Stoffen getrennt werden kann, werden diese Verpackungen also
zumeist verbrannt und das Aluminium somit nicht wiederverwertet. Ein Problem stellen außerdem
 bedruckte Aluminiumprodukte dar (z.B. Aludosen, Joghurtdeckel). Wird das Aluminium hier zur 
Wiederverwertung eingeschmolzen, können durch die Aufdrucke Giftstoffe freigesetzt werden.


Fotos via Pixabay - KLICK
 


 Was können WIR tun?

Bei Abbau und Verarbeitung von Aluminium leidet die Umwelt, bei der Anwendung in
manchen Fällen die Gesundheit. Ich fürchte, wir müssen dennoch akzeptieren, dass Alu aus so
vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken ist. Doch Aluminium ist ein zu wertvoller Rohstoff, 
um als Wegwerfprodukt verschwendet zu werden! Und DA können wir ansetzen!

✪ Verzichtet wo immer möglich auf Alu-Folie. Verwendet stattdessen Brotboxen - z.B. aus 
Edelstahl, Papiertüten, stabile Kunststoffboxen (BPA-frei!) oder wiederverwendbare Verpackungen 
(z. B. Bee’s Wrap).

✪ Zum Grillen gibt es Edelstahl-Grillschalen, die mehrfach verwendet werden können und die 
Aluminiumfolie oder -schale überflüssig machen.

✪ Kauft keine Getränke in Alu-Dosen! Auch Tetra-Packs enthalten Aluminium und sind daher nicht 
ideal. Verwendet stattdessen eine Flasche, die ihr mit einem selbst gemachten Getränk oder - noch 
gesünder - Wasser befüllt (oder kauft wenigstens Mehrwegflaschen als Alternative).



Interessanterweise besitzen gerade die Konsumenten von Energy-Drinks oft nicht die Kraft, ihre Dosen umweltfreundlich
zu entsorgen. Generell ist jede nicht gekaufte / niemals produzierte Dose gut für die Umwelt!

 
✪ Verwendet keinen Kapselkaffee in Alu-Kapseln! Falls ihr bereits einen Kapsel-Kaffeeautomaten 
habt, gibt es wiederbefüllbare Kaffee-Kapseln, wie ich euch HIER erzählt habe. Diese befüllt ihr 
am besten mit Fair-Trade-Bio-Kaffee, dadurch spart ihr nicht nur Aluminium und schützt so den 
Regenwald, sondern schützt auch beim Kaffeeanbau die Umwelt und helft kleinen Kaffeebauern. 
Und da Biokaffee noch immer um vieles billiger ist als Kaffee in Kapseln, schont ihr damit auch euren 
Geldbeutel. Meine Tochter praktiziert das seit etwa einem Jahr und kommt damit sehr gut zurecht.

✪ Statt Senf-Tuben gibt es diesen auch im Glas. Das könnt ihr nach dem Aufbrauchen als Trinkglas 
weiterverwenden.

 ✪ Kauft keine Teelichter in Alu-Hüllen, sondern stellt sie in Gläser oder wiederverwendbare Hüllen
- es gibt inzwischen schon zahlreiche Anbieter von Teelichtern ohne Verwendung von Alu, Palmöl 
oder Paraffin!

 ✪ Kauft keine Kleinstpackungen wie z. B. Miniportionen Marmelade, Honig oder Kondensmilch. 
Auch Pröbchen aus dem Drogeriemarkt haben oft eine Aluminium-beschichtete Verpackung.

✪ Wenn ihr in euer Haus oder eurer Wohnung neue Fenster einbauen lasst, bevorzugt solche mit 
Holzrahmen (natürlich aus einheimischen Hölzern), statt Alufenster einbauen zu lassen.  


✪ Bittet Hersteller, die Aluminiumverpackungen oder Verbundverpackungen mit Alu nutzen, ihre 
Produktion umzustellen.  


 ✪ Informiert eure Familie, Freunde und Bekannte über die weitreichenden Folgen der 
Aluminiumproduktion im Regenwald.

✪ Wenn sich der Kauf eines Produktes mit Aluminium nicht vermeiden lässt, achtet bitte darauf, 
dass das Aluminium möglichst abgetrennt in die Recyclingtonne kommt. Im Vergleich zur 
Aluminium-Neugewinnung ist das Recyceln des Leichtmetalls deutlich weniger umweltschädlich.



Fotos via Pixabay - KLICK



Nun, ihr Lieben, seid wieder ihr an der Reihe mit euren Blogbeiträgen, die
die Welt ein Stückerl besser machen. Denkt daran: Jede gute Idee kann ansteckend wirken! Habt 
keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte jede 
Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt. Denkt bitte auch daran, in euren Postings mit 
folgendem Link auf die Aktion A New Life hinzuweisen: http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl.html 

Unter diesem Link findet ihr auch weitere Informationen und Tipps zu ANL!

Auch unter meinem Gastbeitrag im einfach nachhaltig besser leben EiNaB-Blog könnt ihr 
übrigens eure nachhaltigen, die Umwelt schützenden Postings verlinken!



Herzliche Grüße von eurer Traude



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB




Quellenverzeichnis:

https://utopia.de/ratgeber/wie-schaedlich-ist-aluminium-fuer-umwelt-und-gesundheit/
https://www.umweltberatung.at/aluminium-gesundheit-und-umwelt
https://www.global2000.at/aluminium
https://www.marktundmittelstand.de/einkauf/so-entwickelt-sich-der-markt-bei-aluminium-magnesium-und-titan-1258421/
https://www.regenwald.org/themen/aluminium/fragen-und-antworten#start
https://de.wikipedia.org/wiki/Bauxit
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/aluminium102.html
https://www.br.de/themen/wissen/aluminium-gefaehrlich-gesundheit-100.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Rotschlamm
https://likemag.com/de/finger-weg-von-dosen-und-flaschen/338384
https://www.abenteuer-regenwald.de/bedrohungen/aluminium


Und hier geht's zum Linkup:


Mittwoch, 10. Oktober 2018

Mini-Bloggertreffen in Eisenstadt und Colorblogging im Oktober


[Dieser Beitrag enthält Werbung durch Links zu externen Seiten, durch Fotos, Orts-, Firmen-,
Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag, und ohne Bezahlung erfolgt.]

Servus, ihr Lieben!


Vielen Dank für eure Besuche und lieben Worte beim 2. Teil meines Ausseerland-Reiseberichtes.
Heute treibe ich mich mit meinem Posting wieder etwas mehr in meiner Wohnnähe herum, sprich:
teilweise im sich herbstlich verfärbenden Rostrosengarten und teilweise in Eisenstadt, der Hauptstadt 
des österreichischen Bundeslandes Burgenland, die nur etwa 20 Minuten von Rostrosenhausen
entfernt liegt.




Das erste Outfit - fotografiert unter roten Weinblättern und neben den Schattenspielen auf der
Tür unserer Efeu-Hüttn - passt sowohl zum Oktober-Thema der Modischen Matronen 
Colorblogging / Colorblocking als auch zu Marens Farbe des Monats Dunkelblau. Denn mein
Regenbogenrock aus dem Weltladen bietet fast jede Farbe auf, und so lässt er sich auch sehr
bequem mit einer Bluse in Türkis, einer Jacke in Marineblau und Schuhen sowie einer Kette
in Rot kombinieren. Das Shirt unter der Bluse sieht man auf den Fotos zwar kaum, aber es ist 
ebenfalls marineblau und (genau wie die Jacke) selbst gefärbt.

 


 Beim nächsten Ensemble - präsentiert vor der allmählich sich rötenden Felsenbirne - darf
das selbstgefärbte blaue Jackerl noch einmal mitspielen. Diesmal in Kombination mit 
Bio-Baumwoll-Ringelshirt in braun-marineblau.




Dunkelblaue Jeans mit einem etwas weiteren Beinschnitt habe ich auch noch zu bieten, dazu
meine dunkelblaue Bluse mit Blüten- und Blattmustern, eine rote Strickjacke und ein
Bömmelschal in grau.




Die folgenden Aufnahmen stammen nun aus Eisenstadt, und zwar aus dem schönen
Park hinter dem Schloss Esterházy.  Hier trieben sich mein Mann und ich an einem 
wunderschönen, golden angehauchten Oktobernachmittag herum. Der kleine Tempel 
über dem Ententeich ist der Leopoldinentempel. Sowohl Park als auch Schloss habe
ich euch vor ein paar Jahren schon einmal gezeigt, und zwar in meinem Beitrag
Himmelblauer Herbstspaziergang im Esterházy-Park: Auch damals war ein
traumhaft schöner, warmer Oktobertag!


 


Unten könnt ihr einen genaueren Blick auf meine Kleidung dieses Tages werfen. Wie ihr seht,
trage ich hier abermals die dunkelblauen Jeans zum Oberteil meines Gudrun-Sj*den-Zweiteilers
 - alles altbekannt, auch der grüne Trachtengürtel - aber das Strickjackerl mit den Hirschhornknöpfen
(passend zum Hirsch-Kettenanhänger) kennt ihr noch nicht. Das habe ich nämlich erst vor kurzem
 - zusammen mit einem zweiten Trachtenjackerl in dunklem Grün und ein paar anderen schönen
Stücken - im Rot-Kreuz-Henry-Laden erstanden. Mein Mann meinte zwar angesichts der neuen
Wolljanker "Die jodeln ja beide!" - soll heißen, die sehen beide ländlich-rustikal aus - aber da muss
er jetzt einfach durch. Immer noch besser, die Jacken jodeln als ich übe mich in der hohen
Kunst des Lautgesangs 😜...
 



Unten rechts seht ihr, dass ich ursprünglich auch noch einen Poncho drüberziehen wollte, 
aber dafür war es an dem herrlichen Oktobertag eindeutig zu warm. Unten links ist das
Eisenstädter Rathaus mit seinen Wandmalereien zu sehen.


Oben rechts der Erker des Rathauses - die übrigen Bilder zeigen Details des Schlosses Esterházy
Rechts die Franziskanerkirche in Eisenstadt - der Glockenturm geht wieder an Novas Linkup.


Oben seht ihr noch ein paar schöne Details der Eisenstädter Fußgängerzone. Und was wir
dort auch entdeckten: "Essbare Beete" - sprich: die oktoberlichen Überreste von Tomaten-
pflanzen, die hier den Sommer über zum Naschen eingeladen haben. Ein paar der Paradeiser
sind sogar noch grün (genau wie in meinem Garten) und einige Büten gibt es ebenfalls. Ob
daraus noch fertige Früchte werden?

Das Vierergruppenfoto darunter zeigt das in der Überschrift erwähnte Mini-Bloggertreffen:
Andi (die leider aufgrund der DSGVO ihren deutschsprachigen Blog "Flögis Reisen" geschlossen
hat und nur noch ihren ungarischen Reiseblog betreibt) und ihr Mann Michi befanden sich auf dem
Weg von München nach Budapest und legten dabei ein paar Stopps in Österreich und Ungarn ein.
Eine dieser Zwischenstationen war in Eisenstadt, und so beschlossen wir, miteinander Abendessen
zu gehen. Es war ein absolut gemütlicher und lustiger Abend im Restaurant Kiss - und gut
geschmeckt hat's uns dort auch! 





Falls ihr euch denkt: "Hat's denn da nicht schon mal ein Treffen gegeben?" - stimmt, hier
handelt es sich um das zweite: Bereits vor rund einem Jahr erzählte ich euch von Andis und
Michis Besuch bei uns daheim. Und wie's aussieht, wird auch dieses zweite Treffen nicht
das letzte gewesen sein 😊.


🍂🍃🍁🌽🍂🍃🍁🌽

Zum Abschluss gibt's noch ein Outfit mit dunkelblau, rot und Marine-Ringelshirt -
also quasi die "klassische Kombination", die es aber bei mir bis dahin in dieser Form noch nicht
gegeben hat...





Für heute veraschiede ich mich wieder von euch und wünsche euch noch möglichst viele schöne,
herbstlaubbunte Oktobertage! Ab 15.10. wird mein neuestes ANL-Posting online gehen, ich hoffe, 
wir lesen einander da wieder und ich freue mich schon jetzt auf eure umweltfreundlichen, die Welt 
ein bisserl besser machenden Beiträge!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Grüße von eurer Traude



🍂🍃🍁🌽🍂🍃🍁🌽
Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
Zitat im Bild von Nova, der Gartenglück-Linkparty, bei
Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB



Freitag, 5. Oktober 2018

Eine Woche im Ausseerland - Teil 2


[Dieser Beitrag enthält Werbung durch Links zu externen Seiten, durch Fotos, Orts-, Firmen-,
Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag, und ohne Bezahlung erfolgt.]

Griass enk, ...
 °º✿✿º°°º✿✿º°°º✿🌞✿º°°º✿✿º°°º✿✿º°


... und herzlichen Dank an alle, die mir liebe Zeilen 
zum ersten Teil meines Ausseerland-Reiseberichtes geschrieben haben! Und danke auch für
eure Kommentare und fürs Besuchen meines Mach-mal-blau-Beitrages! Heute nehme ich euch
wieder mit in die wunderschöne Berg-, Seen- und Hügellandschaft rund um unseren Urlaubsort
Bad Mitterndorf und erzähle euch von zwei weiteren traumhaften Tagen unseres Kurzurlaubs.

TAG 4:

Nachdem wir (wie auch an manchen anderen Tagen) das Schwimmbad in unserem Hotel genossen
hatten, zog es uns auf ein Neues hinaus in die Natur. Und als mich Herr Rostrose fragte, wohin ich
gern gehen möchte, überlegte ich nicht lang und sagte: "Wieder zu den Kühen!" 😊





Mein "Fanclub" kam sofort angetrabt und ich bekam abermals viele feuchte "Kuh-Bussis" 😍 😋 😊!
Wobei es sich bei diesen Jungrindern zumindest teilweise nicht um Kühe, sondern um junge Stiere
handelte 🐄 🐮 🐂... Aber auch die waren keineswegs wild, sondern ganz lieb und sanft. Etwas später
kamen wir dann auch noch bei Schafen vorbei, die ebenfalls neugierig ein Stück näher an uns
heranzottelten. Allerdings blieben sie dann doch lieber ein paar Meter vom Elektrozaun entfernt
stehen und grasten dort geruhsam weiter - hinter ihnen als atemberaubende Kulisse der 2.351 Meter
hohe Grimming, bei dem es sich um den höchsten freistehenden Berg Europas handelt.






Zum Abendessen zog ich neuerlich meinen roten Maxirock an, diesmal kombiniert mit meinem
rot-weißen Ringelshirt, den rosaroten Sandalen sowie Gürtel und Lochmusterjackerl in Taupe.
Das Essen im Hotel Grimmingblick fanden wir übrigens köstlich und auch immer sehr schön
angerichtet, bloß haben wir uns stets gleich darüber gestürzt, ohne es zu fotografieren... (Schande
über uns! 😉)





TAG 5:
Zu Beginn des Urlaubs hatten wir uns in einer im Hotel aufliegenden Liste für eine ganztägige
Wanderung eingetragen. Ausgerechnet für diesen Tag wurden die Wetterprognosen immer übler.
Von Regen war die Rede, von Gewitter auch! Frühmorgens war die Aussicht tatsächlich schlecht:
Nebel umwaberte unsere Unterkunft und die gesamte Ortschaft... Doch Hermann, der Bergwander-
führer, der uns und ein paar andere Wanderlustige vom Hotel abholte, war zuversichtlich. Und er
 sollte recht behalten!

Wir fuhren mit einem Kleinbus zur Tauplitzalm hinauf, wo sich das
höchstgelegene Seenhochplateau Europas befindet. Oben auf dem Berg schien schon die Sonne!
 Und eine traumhaft schöne Landschaft bot sich uns dar (noch dazu mit ziemlich wenigen anderen
Wandergruppen, denn viele hatten sich wohl vom Wetterbericht abschrecken lassen 😜). Hier
würden wir zunächst an drei der sechs Seen entlangwandern: dem (eher kleinen) Tauplitzsee, dem
Steirersee (der mit einer Wasserfläche von 11,2 Hektar der größte See auf dem Hochplateau ist)
und dem etwas kleineren Schwarzensee.





Um diese Jahreszeit gibt es leider nur noch einige wenige Blüten zu sehen; Hermann schwärmte
davon, dass die Almen im Hochsommer an manchen Stellen ganz rot wären vom blühenden
Almrausch, und auch sonst gäbe es hier zur richtigen Zeit viele Pflanzenschönheiten zu entdecken:
Kugelblume, Enzian, Seidelbast, Augentrost, Himmelschlüssel... Muss umwerfend schön sein!

Unten seht ihr unter anderem Almrausch und Enzian, den kleinen Tauplitzsee, die beiden Rostrosen 
mit dem Steirersee im Hintergrund, die Aussicht auf den Dachstein und einige der Wege, die wir 
gegangen sind - über Weiden, Stock und Stein, vorbei an Wäldern und klaren Seen und sogar über 
Hochmoore. Insgesamt waren es etwa 16 Kilometer, die wir bei dieser Wanderung gingen.




Unten: Ein paar Rinder waren noch auf den Bergweiden, die meisten jedoch hatten den
Almabtrieb bereits hinter sich. Leider wird auf den Almen kein Käse mehr produziert. Die Bauern
erhalten jedoch eine finanzielle Entschädigung dafür, dass sie ihre Jungrinder und die Mutterkühe,
 die ihre Kälber säugen (und daher nicht gemolken werden müssen), auf die Almen lassen: Die
Begrasung der Almen durch die Rinder ist für die Landschaftspflege enorm wichtig, sonst würden
 die Almen verwildern. Woran man wieder erkennt, dass an der aktuell so umstrittenen Viehhaltung
längst nicht alles schlecht ist für die Welt - sofern sie noch (weitestgehend) nach alter, natürlicher
Form abläuft!

(Habe ich euch je erzählt, dass ich mit etwa 25 mit dem Gedanken spielte, auf eine Annonce zu reagieren, in der junge 
Frauen zur Bewirtschaftung von Sennerhütten gesucht wurden? Nachdem ich jedoch keinen wirklichen Tau vom Almleben 
und der Käse- sowie Butterherstellung hatte, war ich dann doch zu feige, mich zu bewerben und dafür meinen Job 
hinzuwerfen. Heute würde ich es mir zutrauen und weiß auch, dass meinem Wesen das Leben auf der Alm viel eher 
 entsprochen hätte als ein Bürojob in der Stadt. Doch wäre mein Leben anders verlaufen, gäbe es auch meine Tochter nicht 
und ich wäre meinen Mann nie begegnet. Und allein schon wegen dieser zwei Menschen ist es gut, dass alles so kam, wie 
es kam...)


Der mächtige Felsen rechts oben ist jener Berg, auf dem der österreichische Bergsteiger, Forschungsreisende und Freund 
des Dalai Lama Heinrich Harrer das Klettern erlernte. (Manchen von euch wird Harrer vielleicht vor allem durch den 
Film Sieben Jahre in Tibet mit Brad Pitt ein Begriff sein.) Unten rechts seht ihr auch die Grazerhütte, die in den Jahren 
1933 -1934 von dem berühmten Alpinisten geleitet wurde.


Nächste Collage: unser Wandergrüppchen, aufgenommen von Herrn Rostrose. Auf diesem Foto 
sind links auch einige Baumstümpfe zu sehen - unser Wanderführer erklärte uns, dass für diese 
Verwüstungen der Orkan Kyrill verantwortlich sei, der im Jahr 2007 heftig gewütet hatte.

Das Kirchenfenster gehört zu einer kleinen Bergkirche, die in den Jahren 1962/1963 auf 
Initiative der katholischen Jugend auf der Tauplitzalm erbaut wurde, um den Sennerinnen während 
des Bergsommers den Kirchgang zu ermöglichen. Damals ahnte noch niemand, dass es nur wenige 
Jahrzehnte später keinen Sennerei-Betrieb mehr auf den Almen geben und man die einstigen 
Sennerhütten größtenteils zu Urlauberquartieren umgebaut haben würde... 





Einige der Almhütten dienen auch der Bewirtung von Wanderern. Links oben seht ihr das
gemütliche Innere einer der beiden Hütten, bei der wir während der Almwanderung kurz einkehrten.
 Auf einigen der Fotos oben und unten seht ihr außerdem, dass es doch dunkle Wolken während
unseres Ausflugs gab - und nach der Mittagspause packten wir sogar kurz unsere Regenjacken aus.
Wir benötigten sie dann aber nicht wirklich: Jeder von uns kriegte etwa drei Tropfen ab - das war's
auch schon wieder.

Der anstrengendste Teil der Wanderung kam am Schluss, und ich war froh, dass wir Hermanns
Rat gefolgt waren und unsere Wanderstöcke mitgenommen hatten. Denn da ging es durch die zwar
wildromantische, aber auch Geröll-reiche Grimmingbachschlucht 600 Höhenmeter recht steil
talabwärts. Ich hoffte sehr, dass mein im Juni verletztes Knie diese Herausforderung meistern würde
- und wie ihr an dem Brückenfoto seht (das ziemlich gegen Ende der Wanderung entstand), ist alles
 gut gegangen. Auch meinem Fersensporn (der inzwischen viel besser, aber noch immer nicht ganz
weg ist) hat die Wanderung nicht geschadet - weicher Almboden und bergauf-bergab ist bei
Fersensporn eindeutig günstiger als Asphalt und Ebene.


Der See auf dem großen Foto in der Mitte ist der wunderschön glitzernde Schwarzensee. Auf dem Taferl links oben steht:
 Jeder muss an etwas glauben - und ich glaube, ich trink' noch einen! 😄 Ich selber halte mich lieber an den anderen Spruch: 
Das Leben muss nicht perfekt sein, um wundervoll zu sein. 😍


Am Ende kehrten wir in eine dritte Hütte ein, gönnten uns einen erfrischenden Radler und
warteten, bis uns der Kleinbus von dort abholte. Der Ausflug hat der gesamten Wandertruppe trotz
aller Anstrengungen eine enorme Freude bereitet - was wir an diesem Tag gesehen, erfahren und
erlebt haben, war spannend, interessant und wunder-wunderschön. Edi und ich spielen auch schon
mit dem Gedanken, mit dem Bergführer Hermann in nicht allzu ferner Zukunft eine
Schneeschuhwanderung zu unternehmen. Schauen wir mal, ob's klappt!

Auf den Abendfotos wirke ich zwar noch recht frisch, aber ich gestehe, dass mir an diesem
Tag (und auch noch am nächsten und am übernächsten) ein paar Muskeln ganz schön weh
taten. Und auch anderes Schuhwerk als meine bequemen weißen Schlapferln wollte ich nach
einem Tag in "Berghammerln" nicht mehr anziehen. Aber nachdem es sowieso sommerlich
warm war, passten die Schlüpfsandalen durchaus gut zum restlichen luftigen "Gwand",
bestehend aus meinem fast ständigen Urlaubsbegleiter, dem schwarzen Stufenrock, und
dem grün-schwarz-gemusterten Des*gual-Shirt mit Wasserfall-Ausschnitt.






Die unlängst versprochenen Fotos von unserem Ausflug an den Ausseer See und ein
paar weitere Urlaubsimpressionen gibt es im dritten und letzten Teil meiner Ausseerland-
Schilderungen zu sehen. Bald schon geht es weiter - ich hoffe, ihr wollt mich auch da wieder
begleiten!



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude
und 
Pfiat enk!

 °º✿✿º°°º✿✿º°°º✿🌞✿º°°º✿✿º°°º✿✿º°


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
Zitat im Bild von Nova, der Gartenglück-Linkparty, bei
Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB



Dienstag, 2. Oktober 2018

Mach mal blau!

Servus ihr Lieben!

[Dieser Beitrag enthält Werbung durch Links zu externen Seiten, durch Fotos, Orts-, Firmen-,
Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag, und ohne Bezahlung erfolgt.] 



Seid ihr alle gut im zehnten Monat des Jahres angekommen? 
Maren vom Blog Farbwunder-Style hat dunkelblau zur Oktober-Farbe ausgerufen. Während 
unseres Urlaubs im Ausseerland hat uns der Himmel eben erst vorgezeigt, dass Blau zu jeder 
anderen Farbe passt - genau wie Grün mit jeder Farbe der  Natur harmoniert - und so habe ich 
beschlossen, mal ein bisserl blau zu machen. Oder genauer gesagt: mich während der 
Übergangszeit in verschiedene Blautöne zu hüllen - und sie mit anderen Naturtönen zu
mixen.


Dunkelblau, Blaugrün und Grün:


Hier zum Beispiel mein blaues Gudrun-Sj*den-Bio-Maxi-Ensemble, gemixt mit meinem 
Trachtengürtel vom Second-Hand-Laden, die grüne Perlmutt-Kette, erstanden bei einer Kur, die
Kette in Türkis vom Flohmarkt, der Perlenarmreif jahrzehntealt. Das alles passt zu den Farben
der Gewässer, des Himmels, der Wiesen und Wälder vom Ausseerland:


 



Blaugrün und Braun:
Kurz vor unserer Urlaubswoche in Bad Mitterndorf trug ich das blaugrüne Kleid noch
etwas sommerlicher kombiniert, nämlich mit einem kurzärmeligen Häkel-Bolero drüber, dazu
mein brauner Stufenrock als "Darunter", diversen Ketten und flachen Sandalen:





Dunkelblau und Rost:
Als nächstes zeige ich euch mein erst heuer erstandenes dunkelblaues Maxi-Sommerkleid 
in einer herbstlichen Kombination mit rostigen Brauntönen. Dazu trug ich auch wieder die
von Clips auf Stecker umgebastelten langen Holzohrringe. 


Mein Blick ganz rechts gilt Kater Maxwell, der wieder mit dabei sein wollte - siehe übernächste Collage 😺

Solcherart gestylt besuchte ich gemeinsam mit Herrn Rostrose und einem Freund mal 
wieder ein tolles Konzert - diesmal sahen wir die Prog-Rock-Band The Pineapple Thief
in der Szene Wien. Falls ihr die Band noch nicht kennt - hier kommt was zum
Reinhören:
 

 (Wobei ich leider keine Life-Mitschnitte von den Konzerten im Netz gefunden habe
 - und ich finde die Band life noch um einiges mitreißender als im Studio.)


Die "Ananas-Diebe" erstmals in Wien!


Der Leadsänger Bruce Soord erzählte, er hätte vor der Fahrt nach Österreich gehört, dass das
Publikum in Wien etwas kühl und zurückhaltend wäre. Aber das könne er nicht bestätigen: "You are
HOT!" Ja, denn die Chemie passte mal wieder wunderbar, die Stimmung war großartig - und
natürlich wurde es bei einer heißen Band und heißem Publikum auch im Saal recht warm 😜...

Nachdem es draußen am Konzert-Abend aber ziemlich kühl war, hatte ich mir auch noch eine
Strickweste über mein Kleid gezogen - und letztendlich brauchte ich fürs Warten bis zum Einlass
zusätzlich noch meine Jeansjacke und einen Schal. Im Konzertsaal brauchte ich all das natürlich
dann nicht mehr 😉. Aber da wir einen Stehplatz in der ersten Reihe ergattert hatten, konnten
wir unsere Jacken während des Konzerts über die Absperrung hängen 😊.


Kater Maxwell hätte sich auch angeboten, mich zu wärmen, aber ich glaube nicht, dass er sich bei dem Konzert wohl
 gefühlt hätte: Er mag's nicht gern so laut 😼...


 Die Blütenbilder aus der nächsten Collage stammen teils aus dem Rostrosengarten, teils aus
dem Ausseerland - den dunkelblauen Enzian nämlich haben wir auf der Tauplitzalm gesehen
und fotografiert. Die anderen Blüten erwarteten uns nach unserer Rückkehr - der Lavendel
und auch einige andere Pflanzen (Boretsch, Katzenminze, Sommerflieder, Schmuckkörbchen
und sogar die Kartoffelpflanzen...) haben noch einmal zu blühen begonnen (!), das Sedum ist
inzwischen so richtig durchgestartet.




Aber nicht allen Pflanzen in unserem Garten geht es nach diesem Sommer richtig gut. Seht ihr den 
Mehltau auf dem Flieder unten? Und auch die Topinamburpflanzen haben heuer Mehltau bekommen. 
Dabei dachte ich immer, Mehltau gäbe es in feuchten Sommern (?)... Andererseits habe ich erfahren, 
dass manche Marienkäferarten sich ausschließlich von Mehltau ernähren, also hat er wohl auch etwas 
Gutes...





Dunkelblau und beige:
Was ihr auf der oberen und der unteren Collage außerdem seht, ist kein blauer Rock, sondern mein 
blaues Dirndl, diesmal kombiniert mit meiner blau-beige-gemusterten Bluse zum Knoten. Als 
"Unterrock", der dem Dirndlrock noch einen gewissen "Zusatz-Bausch" gibt, trage ich diesen Rock 
vom Henry-Laden des Roten Kreuzes. Außerdem trage ich als Kettenanhänger einen uralten
Hirschhornknopf, der von meinem "kleinen Opa" (= Großvater mütterlicherseits) stammt. (Er hat
ihn selbst angefertigt.)


Hier seht ihr den geschnitzten Hirsch genauer. Und auch, dass meine Ohrstecker perfekt zu den Dirndl-Knöpfen passen, 
könnt ihr hier gut erkennen.
Maxwell muss sich all das das natürlich auch aus der Nähe ansehen...


Dunkelblau und "Gold":
Die nächste Cross-over-Dirndl-Kombination ist wieder für kühlere Tage geeignet. Zum
dunklen Blauton gefallen mir sehr gut Gelbtöne wie Senf, Messing, Gold, Mais, Herbstblattgelb...
Deshalb habe ich ein gold- oder selfgelbes Langarmshirt drunter gezogen. Die dunkelblaue Kette
stammt aus Indien ("FJUUSCHÄN", wie's Maren HIER so schön erklärt hat 😀). Gürtel
und Schuhe sind in Ermangelung von senffarbigen Teilen in dezentem Taupe gehalten, die 
Strümpfe, die hier schwarz aussehen, sind in Wirklichkeit Marineblau.




Marineblau ist auch der Pullover, den ich an diesem Tag morgens noch brauchte, nachmittags
aber nicht mehr - und auch mein blaues Jackerl vom Flohmarkt kam bei diesem Ensemble in
den Morgenstunden als "zusätzlicher Wärmer" zum Einsatz.




Leider hatte ich das Dirndl nicht im Ausseerland mit dabei. 
Ich habe beim Packen zwar kurz mit dem Gedanken gespielt, ihn dann aber wieder verworfen. 
Dabei hätte es durchaus gut hingepasst. Aber zu dem Zeitpunkt wusste ich ja noch nichts von 
Marens Farbe des Monats 😉...

 


Dunkelblau und Hellgrün:
Mein letztes Outfit für heute ist wieder ein Blau-Grün-Mix, diesmal allerdings mit zum Teil
kräftigeren Grüntönen als ganz oben. Mein fruchtig-grüner Cardigan stammt vom Flohmarkt
 mein Gürtel vom Weltladen, die Baumwoll-Hose war mal weiß und wurde von mir auf dunkelblau
umgefärbt. Das Langarmshirt, die Schuhe, die Kette und das aus Irland mitgebrachte 
Haarband sind dieselben wie beim ersten Outfit.


Dieses Outfit passt wohl am besten von den heutigen zum Oktober Thema der Modischen Matronen 
Colorblocking...Colorblogging!

Weitere Dunkelblau-Kombinationen werden vermutlich in den nächsten Wochen noch folgen.
Als nächstes kommt aber mein noch ausständiger zweiter Teil des Ausseerland-Urlaubsposts!

Ich hoffe, auch ihr findet in diesem Herbst ab und zu Gelegenheit, mal blau zu machen -
und dabei vielleicht ein paar goldene Oktobertage zu genießen!



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB