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Hello, ihr Lieben - diesmal sind die Bären schwarz! 🐻🐻
🌊🏡🌲🐟🐻🍁🐻🐟🌲🏡🌊
Ja, tatsächlich! Wir haben es nochmals getan! Die Grizzlybären-Beobachtungstour, über die ich euch in meinem vorigen Blogbeitrag erzählt habe, war ein derartig tolles Erlebnis für uns, dass wir beschlossen, einem Tipp von Vera, unserer Zimmerwirtin aus Courtenay, zu folgen. Sie hatte uns nämlich erzählt, dass es in der Gegend von Campbell River einen Ort gab, an dem zur Zeit der Lachswanderung die Chancen sehr gut standen, Schwarzbären in Aktion zu erleben 🐻🐟.
Doch nicht nur Bären lockten uns an diesem Tag. Das Umland von Campbell River hatte noch einiges zu bieten: wunderschöne Wasserfälle, Seen und Wälder. Und auch Freunde malerischer Landhäuser im englischen Stil sowie besonderer Schaugärten werden heute auf ihre Kosten kommen.
Der Quinsam River ist ein kleiner Fluss, der im Quinsam Lake entspringt und in den Campbell River mündet. Wegen seines Reichtums an Lachsen und Forellen ist er bei Anglern sehr beliebt - denn dank eines erfolgreichen Fischzuchtprogrammsstehen die Chancen auf einen Fang recht gut. Und das hat sich offenbar auch bei den Schwarzbären der Region herumgesprochen.
Also schnüffelte ich an meinen Bärensocken🧦🐻, die schließlich maßgeblich am Bärensichtungserfolg des vorangegangenen Tages beteiligt gewesen waren. Nachdem sie die Geruchsprobe überstanden hatten, sprach nichts mehr dagegen, sie anzuziehen und einem neuen Bärenabenteuer entgegenzueilen 😄.
Wie uns unsere Zimmerwirtin Vera empfohlen hatte, folgten wir einem Schild in Richtung Quinsam River Hatchery, parkten dort unseren Wagen und machten uns anschließend auf den Weg. Einige Wanderer waren bereits unterwegs, und
wir fragten sie, ob sie Bären gesehen hätten. Ein junger Mann
bestätigte, dass er im Fluss einen jagenden Schwarzbären entdeckt hatte.
Wenn wir den linken Wanderweg nähmen, könnten wir ihn vielleicht noch
antreffen.
Zunächst begegneten uns allerdings nur menschliche Fischer, mehrere Möwen und ein Kanadareiher.
Ich muss zugeben, es war ein etwas seltsames Gefühl, auf den teilweise recht einsamen Pfaden unterwegs zu sein und zu wissen, dass hier nicht nur wir, sondern auch Bären umherstreiften - vielleicht sogar ganz in unserer Nähe. Ängstlich fühlten wir uns trotzdem nicht, eher aufmerksam und mit dem nötigen Respekt vor den wilden Bewohnern dieser Landschaft.
Auf dem Parkplatz war mir ein Auto mit der Aufschrift "Have the Day you deserve" aufgefallen. Diesen Spruch mochte ich auf Anhieb. Schließlich kann man damit jedem Menschen genau den Tag wünschen, den er oder sie verdient - und das lässt durchaus Interpretationsspielraum 😉.
Edi und ich schienen jedenfalls einen spannenden Tag verdient zu haben. Unser Wunsch nach einer Bärensichtung erfüllte sich nämlich nicht sofort. Trotzdem blieb ich optimistisch - schließlich trug ich meine bewährten Bärensocken 🧦🐻.
Nachdem wir noch einen weiteren Wanderweg ohne Erfolg ausprobiert hatten, gelangten wir schließlich zur Quinsam River Hatchery. Und dort hatte sich bereits ein kleines Grüppchen von Besuchern versammelt, das aufmerksam in dieselbe Richtung blickte. Ein vielversprechendes Zeichen! Tatsächlich konnten wir kurz darauf diesen prächtigen Schwarzbären beobachten und fotografieren 🐻📷:
Falls euch dieser Bär besonders groß vorkommt, liegt ihr damit ganz richtig. Die Schwarzbären von Vancouver Island gehören nämlich zu einer eigenen Unterart und gelten als besonders kräftig gebaut. Ausgewachsene Männchen können hier bis zu 300 Kilogramm erreichen!
Auch ihr Gebiss ist beeindruckend. Anders als man vielleicht vermuten würde, stehen nämlich nicht nur Lachse auf ihrem Speiseplan. An den Küsten knacken sie bei Ebbe auch Muscheln, Krebse und andere Schalentiere.
Außerdem handelt es sich bei dieser Unterart praktisch durchgehend um echte "Black Bears". Während auf dem Festland auch zimtfarbene oder blonde Schwarzbären vorkommen und an der Nordküste British Columbias sogar die berühmten weißen Kermodebären ("Geisterbären") leben, sind die Schwarzbären auf Vancouver Island fast immer tiefschwarz.
Dieser "Bursche" (zumindest vermuten wir aufgrund seiner Größe, dass es ein Männchen war) schien sich für die Lachsjagd nur mäßig zu begeistern. Vielleicht hatte er kurz zuvor bereits erfolgreich gefrühstückt und war nun eher mit Verdauen als mit Fischen beschäftigt. Nach einer Weile schenkte er uns jedenfalls ein ausgiebiges Gähnen und trottete gemächlich davon:
Der nächste Schwarzbär war da schon deutlich engagierter. Er hatte offenbar beschlossen, den wartenden Möwen vorzuführen, wie professioneller Lachsfang funktioniert.
Fisch um Fisch zog er aus dem Wasser und ließ sich seine Beute schmecken. Kein Wunder also, dass sich am Fischwehr rasch eine kleine Zuschauerschar versammelte:
Und hier könnt ihr den Meisterfischer bei der Arbeit beobachten: 🐻🐟😄
Nach dieser großartigen Bärenbeobachtung auf eigene Faust wollten wir noch ein wenig mehr von der Gegend kennenlernen. Rund um Campbell River gibt es zahlreiche Seen, Wasserfälle und
Wanderwege im Strathcona Provincial Park. Einige davon standen an diesem
Tag auf unserem Programm.
Wie so oft hatte ich absolut rationale Gründe, weshalb ich den Lupin Falls Trail auf meine "Liste der Möglichkeiten" gesetzt hatte: Professor Lupin ist eine Figur in den Harry Potter Büchern, die Edi und ich mehrfach und sogar in zwei Sprachen gelesen haben. Da wollten wir natürlich wissen, welcher Wasserfall nach dieser Romanfigur benannt worden ist 😄😉.
Der Lupin Falls Trail ist nur etwa einen Kilometer lang, führt aber
durch eine reizvolle Landschaft - und der Wasserfall ist ebenfalls hübsch (wenn er auch um diese Jahreszeit nicht allzu viel Wasser führt).
Unsere nächste Wanderung führte uns zu weiteren Wasserfällen. Und auch hier spielte bei meiner Auswahl nicht nur die Landschaft eine Rolle, sondern außerdem eine Namensähnlichkeit. Denn in meiner Heimat Niederösterreich gibt es ebenfalls die berühmten Myrafälle.
Der
gemeinsame Name ist allerdings reiner Zufall. Die Wasserfälle im
Strathcona Provincial Park wurden 1910 nach Myra Ellison (einer kanadischen Ministerstochter) benannt,
während sich der Name der niederösterreichischen Myrafälle (laut Internet) vermutlich
von einer alten lokalen Sage ableitet.
Doch was auch immer der Grund für die Namensgleichheit ist - ich bin froh, dass sie uns den Weg zu dieser spektakulären Wasserfalllandschaft gewiesen hat!
25.-26. September - eine weitere Nacht in Campbell River
In der Collage unten seht ihr unser zweites Quartier in Campbell River - das Heron's Landing Hotel, wo wir ein riesiges Selbstversorger-Apartment bezogen.
Unsere Ausflüge hatten nämlich eine zusätzliche Übernachtung in der Region nötig gemacht. Da unsere bisherige Unterkunft - das Comfort Inn & Suites - deutlich teurer gewesen wäre, wechselten wir für diese Nacht ins Heron's Landing. Die Lage war zwar weniger zentral, dafür bot uns das Apartment mehr Platz und kostete nur etwa die Hälfte.
Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns ohnehin schon in der "Verlängerung". Für den gesamten restlichen Kanada-Aufenthalt hatten wir keine Unterkünfte mehr vorgebucht und nur noch einige Ideen im Kopf, was wir vielleicht noch unternehmen wollten.
Dass wir uns diese Freiheit gelassen hatten, sollte sich schon bald als sehr gute Entscheidung erweisen ...
Unsere Mägen knurrten inzwischen bereits hörbar. Zwar verfügte unser Apartment über einen Herd, doch wir hatten nichts eingekauft, das wir darauf hätten zubereiten können. Das Restaurant gleich neben dem Hotel öffnete allerdings erst in etwa einer halben Stunde. Also nutzten wir die Wartezeit für einen kleinen Spaziergang am Strand:
Um 16 Uhr sperrte das Fifty Parallel
Tap & Grill endlich auf - und wir kehrten mit ordentlichem Appetit
ein. Edi gönnte sich ein Glas Rotwein, ich ein Bier, und gemeinsam
teilten wir uns eine Portion Spareribs mit Kartoffelpüree und
Gemüse.
Herrlich! 😋🍺🍷🍖
Danach ließen wir diesen erlebnisreichen Tag ganz gemütlich in unserem Apartment vor dem Fernseher ausklingen.
26. September - von Campbell River nach Nanaimo
Ab diesem Tag entschieden wir mehr oder weniger spontan, wie unsere Reise weitergehen sollte. Immerhin hatten wir von Darlene, der entzückenden Gastgeberin des Island View B&B in Nanaimo, die Zusage erhalten, noch zwei weitere Nächte bei ihr verbringen zu können. Damit stand zumindest unser Tagesziel fest.
Bevor wir uns jedoch auf den Weg nach Nanaimo machten, wollten wir noch einen Zwischenstopp an einem weiteren Ort einlegen, der ebenfalls auf meiner Liste stand:
Qualicum Beach liegt malerisch
zwischen dem Mount Arrowsmith und der Salish Sea und zählt zu den
beliebtesten Urlaubsorten an der Ostküste Vancouver Islands. Entlang der
Küste reihen sich Ferienhäuser, gepflegte Gärten und hübsche Wohnhäuser
aneinander. Gleichzeitig scheint der Ort auch bei Ruheständlern sehr
beliebt zu sein: Mit einem Medianalter von 67,5 Jahren galt Qualicum
Beach im Jahr 2021 sogar als die "älteste" Gemeinde Kanadas. Da würden
Edi und ich ja direkt gut hineinpassen 😅.
Auch einige historische Gebäude
gibt es hier zu entdecken. Eines davon seht ihr in der unteren Collage:
das ehemalige Schulhaus aus dem Jahr 1912, das später in ein
Kunstzentrum umgewandelt wurde.
Unser eigentliches Ziel an diesem Tag war allerdings ein anderer Ort mit Geschichte ...
Die Milner Gardens & Woodland umfassen ein rund 70 Hektar großes Anwesen, das einst Ray und Veronica Milner gehörte. Veronica, die aus einer britisch-irischen Adelsfamilie stammte, schuf hier gemeinsam mit ihrem Mann einen Garten, der die Schönheit der natürlichen Waldlandschaft mit liebevoll gestalteten Gartenbereichen verbindet. Ihr Herzensprojekt wurde schließlich zu einem der schönsten Schaugärten Vancouver Islands.
Kein Wunder also, dass auch Mitglieder der britischen Königsfamilie gerne hier zu Gast waren, darunter Prinz Charles und Prinzessin Diana sowie später Königin Elizabeth II. und Prinz Philip.
Die Vancouver Island University erwarb das Anwesen 1996 und machte die ehemals privaten Gärten später der Öffentlichkeit zugänglich. Heute wachsen hier alte Douglasien und Zedern ebenso wie seltene Rhododendren und zahlreiche andere Pflanzenarten.
Schon die Begrüßung am Eingang war ausgesprochen herzlich. Die Dame an der Kassa erkundigte sich, woher wir kamen, freute sich, dass wir von so weit her angereist waren, um die Milner Gardens zu sehen und gab uns gleich einige Empfehlungen mit auf den Weg.
Besonders ans Herz legte sie uns bestimmte Pfade durch die Anlage - und natürlich einen Besuch des historischen Milner House samt einer Tasse Tee.
Bei unserem Spaziergang durch die Gärten zeigte sich rasch, wie vielfältig dieses Anwesen ist. Manche Bereiche wirken wie klassische englische Landhausgärten mit Hortensien, Seerosen und üppigen Blumenbeeten. Andere wiederum präsentieren sich beinahe wie ursprünglicher Küstenwald mit mächtigen alten Bäumen, Farnen, moosbewachsenen Stämmen und kleinen Bächen.
Die beschilderten Natur- und Lehrpfade sind interessant gestaltet. Dort erfuhren wir unter anderem, welche wichtige Rolle umgestürzte Bäume im Wald spielen. Was zunächst wie Zerstörung wirkt, schafft oft Platz und Licht für neue Pflanzen, die zuvor im Schatten kaum eine Chance hatten. Egal ob "tot oder
lebendig", für Spechte, Insekten und viele andere Waldbewohner sind Bäume unverzichtbar.
Außerdem lernten wir, welche
Pflanzen besonders gut mit trockenen Standorten zurechtkommen und welche
feuchte Waldgebiete bevorzugen.
Nachdem wir eine Weile durch den Park gewandert waren, entdeckten wir zwischen herbstlich gefärbten Ahornbäumen und anderen prächtigen Ziergehölzen schließlich das Milner House - ein schmuckes Landhaus, vor dem sich eine großzügige, ausgesprochen britisch wirkende Rasenfläche ausbreitete.
Von hier aus bietet sich normalerweise ein weiter Blick über die Salish Sea. An unserem Besuchstag hielten sich die Berge am Horizont allerdings hinter Wolken und Nebelschleiern verborgen. Auch die Meeresbewohner, die man laut einer Informationstafel von dieser Stelle aus mit etwas Glück beobachten kann, beschlossen offenbar, sich an diesem Tag nicht blicken zu lassen.
Im Haus wurden wir von zwei älteren Damen ebenso herzlich empfangen wie zuvor von der Mitarbeiterin an der Kassa. Vermutlich engagieren sich all diese netten Ladies ehrenamtlich für die Milner Gardens - jedenfalls wirkten sie so, als würden sie mit echter Begeisterung dazu beitragen, dass dieser besondere Ort lebendig bleibt 🏡. Eine von ihnen fragte uns freundlich, ob wir zunächst das Haus besichtigen oder lieber gleich einen Tee genießen wollten.
Wir antworteten, dass wir gern beides möchten, und bekamen den Rat, zuerst einen Rundgang durch das Haus zu machen. Das erwies sich als ausgezeichnete Empfehlung. Die Räume waren mit viel Geschmack eingerichtet und strahlten jene gemütliche, beinahe zeitlose Eleganz aus, die man unwillkürlich als „very British“ bezeichnet.
Zwischen Büchern, Gemälden, Fotografien, stilvollen Möbeln und allerlei liebevoll ausgewählten Details entstand ein lebendiger Eindruck von den Menschen, die hier einst zuhause waren. Und natürlich durften auch Erinnerungen an die königliche Familie nicht fehlen.
Anschließend nahmen wir im Camellia Tea Room Platz und bestellten einen Veronica's Garden Kräutertee ☕. Da das Frühstück in unserem Hotel eher bescheiden ausgefallen war, durfte auch eine Kleinigkeit zu essen nicht fehlen. Unsere Wahl fiel auf eine köstliche Salish Sea Chowder - und wir können rückblickend bestätigen, dass beides hervorragend schmeckte.
Als wir den Damen später erzählten, wie gut uns Haus, Garten und das Teezimmer gefallen hatten, schienen sie sich ehrlich mit uns zu freuen. Es war eine dieser Begegnungen, die einen Ort noch etwas angenehmer machen, als er ohnehin schon ist 😊.
Es war wirklich gut gewesen, dass wir das Haus vor dem Tee besichtigt hatten, denn wegen der Vorbereitungen für eine Hochzeitsfeier wurden in der folgenden halben Stunde einige Räume abgesperrt. Außerdem bat man uns, das Cottage durch den hinteren Ausgang zu verlassen - und darüber bin ich ebenfalls froh. Sonst hätten wir diesen hübschen Anblick vielleicht versäumt:
Auf einem der Wege, die wir bisher noch nicht erkundet hatten, spazierten wir zurück zum Parkplatz und freuten uns einmal mehr darüber, diesen herzerfrischenden Ausflug unternommen zu haben.
🌊🏡🌲🐟🍁🐟🌲🏡🌊
Danach ging es weiter nach Nanaimo - doch davon erzähle ich euch erst im nächsten Kapitel. Eine Sache möchte ich euch heute allerdings noch zeigen, denn ich bin euch bisher die obligatorische Wandmalerei für Samis Monday Mural schuldig geblieben. Und weil sich die Meeresbewohner bei unserem Blick über die Salish Sea leider nicht blicken ließen, passt dieses kunstvolle Gemälde doch ganz hervorragend:
Maritimes Mural von Jeff King in Nanaimo
Es stammt einmal mehr von Jeff King, von dem ich euch bereits in DIESEM Blogbeitrag zwei Werke gezeigt habe. Laut Inschrift entstand das Mural im Jahr 1997 und wurde jenem Mann gewidmet, der dem Künstler die größte Inspiration seines Lebens schenkte: dem berühmten Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau (1910-1997).
Nun möchte ich mich bei euch noch herzlich für all die lieben Kommentare zu meinem vorigen Blogbeitrag bedanken. Ich hoffe, ihr hattet auch heute wieder Freude daran, uns auf Vancouver Island zu begleiten.
Mit den Bärensocken waren wir jedenfalls sehr zufrieden: Nach den Grizzlys des letzten Kapitels haben sie diesmal auch noch Schwarzbären geliefert 🐻🧦 - nun konnte ich sie beruhigt in den Schmutzwäschesack geben 😉.
Vielen Dank fürs Mitreisen und bis bald, wenn wir unsere Fahrt nach Nanaimo fortsetzen!
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Heute geht es "bärig" 🐻 zu, ihr Lieben!
🌊🐻🌲🐻💚🍁🐻🍁💚🐻🌲🐻🌊
Genau genommen sogar sehr bärig. Denn in diesem Kapitel begegnen wir nicht nur einem, sondern gleich mehreren Grizzlys. Und es gibt nicht nur große Bären zu bewundern, sondern auch ziemlich große Ahornblätter.
Allerdings müsst ihr euch noch ein wenig gedulden, bis die Ahornblätter und die Bären ihren großen Auftritt haben. Denn zu Beginn meines heutigen Blogbeitrags befinden wir uns noch am 22. September 2025 - das ist jener Tag, an dem wir den Ausflug zum Mount Washington unternommen haben...
Heute erzähle ich euch, wie es an diesem Tag - und an den beiden folgenden, spannenden Tagen - weiterging. Bevor ich damit loslege, möchte ich mich jedoch herzlich für eure Besuche bei meinem vorigen Posting und für eure zahlreichen tollen Kommentare bedanken!
💚🍁🐻🍁💚
Schmausen und Spazieren in Courtenay
Als wir zum Mount Washington fuhren, fiel uns in Courtenay bereits das Habibis auf - ein Restaurant, das sich auf libanesische und mediterrane Küche spezialisiert hat..
Das klang für uns nach einer verlockenden Abwechslung, und die Bewertungen im Internet waren gut. Also steuerten wir dieses Restaurant an, nachdem wir uns bei unserer Wanderung einen ordentlichen Hunger geholt hatten. Und wir wurden nicht enttäuscht. Ich kann euch jetzt leider nicht mehr genauer sagen, wie die Speisen hießen, die wir im Habibis bestellten, aber sie boten spannende orientalische Gewürzmischungen, die uns sehr zusagten.
Danach war es an der Zeit für einen kleinen "Verdauungsspaziergang" durch Courtenay, der zugleich ein "Kunstbetrachtungsspaziergang" wurde - denn mir war auf der Hinfahrt noch etwas aufgefallen: Die Stadt hat zahlreiche Murals zu bieten! Die wollten wir uns näher ansehen. Hier ein paar Beispiele, die mir besonders gut gefielen 😊:
Die Farben des Regenbogens - nicht nur auf dem "Diversity"-Mural, sondern auch als Schutzweg. Und auch sonst ist's schön BUNT!
Viele der Wandmalereien zeigen die Tierwelt der Region -
Weißkopfseeadler, aber auch Kolibris, Orcas, Lachse, ... und auf einem
der Bilder waren sogar die besonderen Murmeltiere zu sehen, über die ich euch im vorigen Blogbeitrag erzählt habe:
Eine Buchhandlung demonstrierte durch dieses wunderschöne Mural, wie Bücher zum Träumen verleiten (und auch für Katzen bieten Bücher manchmal Vorteile 😉):
Ein anderer Bookshop hatte vor dem Eingang ein täuschend echt wirkendes Bücherregal in die Fassade integriert, und ein Laden für dekorative Haushaltsgegenstände schmückte sich mit zwei kleinen Wandmalereien im nostalgischen Stil:
💚🍁🐻🍁💚
Meeresluft schnuppern und Totems bewundern
Nach so viel Kunst in den Straßen von Courtenay zog es uns anschließend noch ein wenig ans Wasser. Schließlich gehört das Meer zu jenen Dingen, von denen wir auf Reisen nur schwer genug bekommen können 🌊😊.
Also machten wir uns auf den Weg Richtung Comox Bay. Dort ließen wir die maritime Atmosphäre auf uns wirken, beobachteten Boote, Möwen und das ruhige Treiben an der Waterfront. Nichts Spektakuläres vielleicht - aber genau solche entspannten Momente zwischen den größeren Ausflügen genießen wir auf Reisen besonders gern.
Irgendwo zwischen der Innenstadt von Courtenay, dem Marina Park und der Comox Waterfront begegneten uns außerdem einige Zeugnisse der indigenen Kultur der Region. Besonders beeindruckend fanden wir die kunstvoll geschnitzten Totempfähle, die überall an der Pazifikküste von British Columbia anzutreffen sind:
💚🍁🐻🍁💚
23. September - Abschied von Courtenay - weiter nach Campbell River
Es folgt der Tag, an dem wir u.a. die weiter oben erwähnten großen Ahornblätter sahen. Allerdings begann der Tag mit einem sehr kleinen Vogel...
Denn von unserem Frühstücksplatz im B&B in Courtenay hatten wir einen guten Blick auf einen Futterspender für Kolibris. Und unsere nette Zimmerwirtin machte uns auf den winzigen, langschnabeligen Besucher aufmerksam. Sie meinte, wir hätten Glück, denn bald würde er Kanada in Richtung einer wärmeren Region verlassen. (Aufgrund der Lichtverhältnisse wirken die Fotos leider wie Scherenschnitte, aber das hat ja auch einen gewissen Reiz 😉.)
Über der Comox Bay sahen wir außerdem diesen Vogelzug der Kanadagänse. Vielleicht verließen auch sie Courtenay schon in Richtung Süden.
Das nächste größere Ziel von Edi und mir hingegen lag ein Stück im Norden - in Campbell River. Dort hatten wir für die nächsten zwei Nächte ein Zimmer gebucht und für den nächsten Tag einen Ausflug.
Doch bevor es so weit war, wollten wir diesen sonnigen Septembertag noch für eine Wanderung nutzen 😎☀️.
Der Elk Falls Park liegt nur etwa 2 Kilometer vom Zentrum der Stadt Campbell River entfernt. Schon nach kurzer Zeit wurde uns klar, weshalb dieser Park zu den beliebtesten Ausflugszielen auf Vancouver Island zählt. Hier erwarten die Besucher nicht nur beeindruckende Wasserfälle, sondern auch zahlreiche schöne Wanderwege durch dichte Wälder.
Im Herbst kommt noch ein weiteres Naturschauspiel hinzu: In den Flüssen der Region lassen sich dann oft die Lachse auf ihrem Weg zu den Laichplätzen beobachten.
Der Laufkäfer unten mittig ist laut Google Lens vermutlich ein Schmalhalsiger Schneckenjäger (Scaphinotus angusticollis), der sich auf Schnecken
spezialisiert hat. Unsere stattliche Banana Slug rechts daneben wirkte allerdings eher so, als hätte sie vor ihm nichts zu befürchten 😉.
Der
Park besteht überwiegend aus einem artenreichen Küstenwald mit
Douglasien, Lebensbäumen, Tannen, Ahornbäumen und vielen anderen
heimischen Baumarten. Besonders ins Auge fiel uns jedoch eine Art, die
wir in Europa nicht kennen:
Eines der Schilder
entlang des Weges machte uns auf den Oregon-Ahorn(Acer macrophyllum)
aufmerksam, der auch Großblättriger Ahorn (Big Leaf Maple) genannt wird. Dieser Baum
kommt nur im westlichen Nordamerika vor und trägt die größten Blätter
aller Ahornarten🍁.
Der Park hat natürlich nicht nur riesige Ahornblätter zu bieten. Schon von weitem war das Rauschen der Elk Falls zu hören. Das Wasser
stürzt hier mit großer Kraft durch die enge Schlucht und sorgt für ein
eindrucksvolles Naturschauspiel.
Ha, und wieder einmal durfte meine Höhenangst beweisen, dass sie nur noch ein winziges Relikt ihrer früheren Macht ist - ein besiegtes Angstkörnchen in einem dunklen Verlies 😄. Denn über die Schucht führt die Elk Falls Suspension Bridge. Und die rief nach uns:
Von hier oben bot sich uns ein großartiger Blick auf den Fluss und die
bewaldeten Hänge. Wer nicht allzu schwindelanfällig ist, sollte sich
diesen Aussichtspunkt nicht entgehen lassen.
Als wir Selfies von uns auf der Hängebrücke knipsten, bot uns eine nette Frau an, ein Foto von uns zu machen. Natürlich revanchierten wir uns danach 😊.
Das "Tor im Baum" empfanden wir ebenfalls als hübsches Motiv. Wo es wohl hinführt?
Hohe, schattenspielende Farne und ein traumhafter Blick auf die Schlucht
Auf unserem Rückweg kamen wir noch einmal an einer Plattform mit zwei kunstvoll geschnitzten Totempfählen vorbei. Eh klar, dass Edi dort noch ein paar Fotos machen musste 😊.
Unterhalb der Plattform herrschte reges Treiben im Wasser. Unzählige Lachse tummelten sich dort und wirbelten dabei die Wasseroberfläche ordentlich auf. Auch die bunt bemalten Holzfische an der Anlage erinnerten daran, welche wichtige Rolle die Lachswanderung für die Region spielt: Schließlich ist die Gegend um Campbell River als "Salmon Capital of the World" bekannt!
Eine
derartige Fischansammlung wäre vermutlich auch ganz nach dem Geschmack
eines hungrigen Bären gewesen 🐻😉. Entdeckt haben wir an diesem Tag
allerdings nur menschliche Angler, die ihr Glück versuchten.
Und
während die Lachse weiter ihrer Bestimmung entgegen schwammen, machten
wir uns auf den Weg zu unserem Quartier.
Unser Quartier für die nächsten beiden Nächte war hier das Comfort Inn & Suites.
Nach unserer Wanderung im Elk Falls Provincial Park checkten wir dort allerdings nur kurz ein, denn es zog uns gleich weiter zum Hafen. Zum einen wollten wir uns schon einmal ansehen, wo am nächsten Morgen unsere gebuchte Tour starten würde, zum anderen meldete sich inzwischen auch der Hunger recht deutlich 😉.
Campbell River gilt als Tor zur wilden Küste von British Columbia. Entsprechend viel war rund um die Marina los: Boote schaukelten im Wasser, Möwen kreisten über den Stegen, und zwischen all dem maritimen Treiben begegneten uns immer wieder auch Zeugnisse der indigenen Kultur der Region.
Besonders gut gefielen uns die kunstvollen Schnitzereien entlang der Waterfront. Der Adler, neben dem ich hier posiere, hätte vermutlich auch dem Weißkopfseeadler aus Courtenay gefallen 😊. Überhaupt schien uns Campbell River ein Ort zu sein, an dem Meer, Fischerei und indigene Traditionen auf ganz selbstverständliche Weise zusammengehören.
Nach dem Spaziergang steuerten wir schließlich das Quay West Kitchen & Catering an, das direkt am Hafen liegt. Von unserem Tisch aus konnten wir auf die Marina blicken, während wir uns für die Abenteuer des nächsten Tages stärkten.
Wie ihr seht, war Edi mit seiner Wahl ausgesprochen zufrieden 😄. Und auch mir hat's dort gut geschmeckt.😋
Bevor wir uns auf den Rückweg ins Hotel machten, suchten wir noch den Treffpunkt für unsere Tour am nächsten Morgen. Wir wurden rasch fündig - und außerdem entdeckten wir dort im Wasser zwei Robben!
Allerdings waren sie etwas kamerascheu, weshalb ich nur ihren Hinterkopf und Rücken (und die darüber fliegende Möwe) fotografieren konnte 😅📷 Aber ich habe soeben entdeckt, dass ich auch ein Video davon angefertigt habe - da sieht man mehr von den beiden:
Als wir anschließend zwischen Booten, Stegen und Abendlicht zum Auto zurückkehrten, stieg die Vorfreude noch einmal deutlich. Schließlich hofften wir, am nächsten Tag einigen der berühmtesten Bewohner British Columbias zu begegnen 🐻.
💚🍁🐻🍁💚
24. September - Abenteuer in Bärensocken
Schon viele Monate vor unserer Reise hatten wir daheim The Great Bears of Bute Tour
gebucht. Und spätestens beim Kofferpacken war klar: Zu dieser Tour würden die
Bärensocken zum Einsatz kommen, die ich im Sommer zuvor im Bärenwald von Arbesbach gekauft hatte 🐻🧦.
Unten links die Robbenrücken 🦭🦭 - unten rechts die Bärensocken 🐻😊
Um 7:15 Uhr fanden wir uns am Treffpunkt der Grizzlybärentour ein. Eine Viertelstunde später ging es los – und wie ihr sehen könnt, waren meine Bärensocken selbstverständlich mit dabei.
👉 Wer jetzt meint, Bärensocken seien kein anerkanntes Expeditionsgerät, hat vermutlich recht. Andererseits erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit auf Bärenglück um mindestens 17,3 Prozent 😉.
Oben seht ihr Sam, unsere Begleiterin am Schiff, und Eliot, den Skipper. Die sympathische junge Homalco-Frau am Foto darunter war
eine der Guides am Festland. Darunter seht ihr den netten Guide unserer Gruppe, dessen
Name sich für uns wie "Duda" anhörte, aber ich habe leider keine Ahnung, wie man das schreibt 😉
Unsere Tour wurde von den Homalco First Nation organisiert. Von
Campbell River aus fuhren wir mit dem Boot zum Bute Inlet, einem tief eingeschnittenen Fjord auf dem Festland von British Columbia. Dort, im traditionellen Gebiet der Homalco, sollte die eigentliche Bärenbeobachtung stattfinden. Schon
bei der Reiseplanung war es uns wichtig gewesen, möglichst Angebote zu
wählen, die von indigenen Gemeinschaften selbst betrieben werden.
Die Anreise war bereits ein Erlebnis für sich. Unser Boot glitt durch die beeindruckende Fjordlandschaft, vorbei an bewaldeten Berghängen und einsamen Buchten. Ganz
nebenbei entdeckten wir sogar drei Buckelwale. Einen davon könnt ihr in
der unteren Collage sehen. Da wir allerdings nicht auf einer
Whale-Watching-Tour unterwegs waren, blieben sie eher eine erfreuliche Zugabe - die eigentlichen Stars des Tageswarteten noch auf uns.
Nach der Ankunft am
Festland stiegen wir in Busse um und wurden von den oben gezeigten First-Nation-Guides
begleitet, die sich in diesem Gebiet bestens auskannten. Und aus diesem Grund wussten sie wohl auch, wo die Chancen besonders gut waren, Grizzlies zu begegnen.
Lange mussten wir jedenfalls nicht warten: Schon bald entdeckten wir den ersten Bären am Ufer eines türkisfarbenen Flusses.
Der Grizzly in der folgenden Collage wirkte zunächst ausgesprochen gelassen. Fast reglos stand er im Wasser und schien die Strömung zu beobachten. Doch der friedliche Eindruck täuschte: Als ein Lachs in Reichweite kam, schoss seine Tatze blitzschnell durchs Wasser – und das Mittagessen war gesichert 🐻🐟!
Unser nächster Grizzly schien die Sache mit dem Nahrungserwerb deutlich
entspannter anzugehen. Gemächlich trottete er am Ufer entlang und hielt
Ausschau nach Lachsen.
Dabei erfuhren wir von unserem Guide etwas
Erstaunliches: Während des Lachsaufstiegs konzentrieren sich Grizzlys
oft auf die besonders energiereichen Teile der Fische – vor allem Haut,
Gehirn und Rogen. Den Rest überlassen sie üblicherweise den Möwen, Raben und
anderen Aasfressern. Was für uns verschwenderisch wirkt, ist für die
Bären eine effiziente Strategie, um sich vor dem Winter möglichst viele
Kalorien anzufressen.
Die beiden nächsten Fotos und das folgende Video verraten, dass wir den Grizzlys näher kamen, als wir ursprünglich gedacht hätten. Die umgestürzten Baumstämme im Hintergrund dienen dabei gewissermaßen als Maßstab - sie sind auf beiden Bildern zu sehen. Trotzdem bestand kein Anlass zur Sorge, denn unsere Guides achteten sehr darauf, dass stets genügend Abstand gewahrt blieb:
Insgesamt sahen wir an diesem Tag acht Grizzlys (ein äußerst guter Schnitt, laut "Duda"), und darunter sogar zwei Mutter-Kind-Gespanne!
🐻💚🐻💚🐻
Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass die Bärenmütter mit ihren Jungen für uns die größten Stars des Tages waren 😍!
Die kleinen Bären waren einfach entzückend 🥰. Sie tollten durchs Wasser, untersuchten neugierig ihre Umgebung und versuchten sich gelegentlich an Dingen, die vermutlich sehr nach „großer Bär" aussehen sollten. Einmal schnappte sich ein Jungtier sogar einen toten Fisch aus dem Wasser - nur um ihn kurz darauf wieder fallen zu lassen.
Und die Bärenmamas zeigten uns, dass die Begriffe Bärenliebe und Bärenmutter für eine besonders innige und beschützende Beziehung nicht von ungefähr kommen.
Es war wunderschön zu beobachten, wie eng die Bindung zwischen Muttertier und Jungem wirkte - solche Momente vergisst man nicht so schnell 🐻💚. Manchmal trotteten sie gemeinsam am Ufer entlang, manchmal wurde spielerisch gerauft - und manchmal ging die Mutter ein Stück voraus und ließ ihren Nachwuchs die Welt auf eigene Faust erkunden.
Nun noch ein paar letzte Impressionen von unserem tollen Grizzly-Ausflug. Einer der Bären zeigte uns sehr deutlich, weshalb Lachse auf seinem Speiseplan keine besonders lange Lebenserwartung haben. Geduldig wartete er am Ufer auf seine Gelegenheit - und als sie kam, reagierte er mit beeindruckender Geschwindigkeit. Auf dem letzten Foto wirkt er beinahe so, als würde er uns seine Beute stolz präsentieren:
Auch die Rückfahrt hatte ihren ganz eigenen Zauber. Die Fjorde lagen ruhig vor uns, die Wälder reichten bis ans Wasser, und hinter jeder Kurve wartete ein neues Postkartenmotiv. Natürlich sind die Grizzlys die Hauptdarsteller dieses Tages gewesen...
Doch ohne die wilde, ursprüngliche Landschaft, in der wir ihnen begegneten, wäre das Erlebnis nicht dasselbe gewesen. Wir mussten uns zum Glück nicht entscheiden - wir durften an diesem Tag sowohl faszinierende Grizzlys als auch eine atemberaubend schöne Landschaft erleben 🐻💚🌲.
Nach acht Stunden voller Eindrücke hatten wir uns das Abendessen redlich verdient. Diesmal entschieden wir uns für den Riptide Marine Pub. Während Edi seinen Rotwein genoss und ich auf ein kühles Bier anstieß, ließen wir die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren. Fish & Chips standen ebenfalls auf dem Speiseplan – ganz passend nach einem Tag, an dem wir nicht die Einzigen gewesen waren, die Fisch gegessen hatten 😉🐟.
Eines steht jedenfalls fest: Die Bärensocken haben gehalten, was sie versprochen haben. Ob sie tatsächlich die Wahrscheinlichkeit auf Bärenglück erhöhen, kann ich wissenschaftlich nicht belegen – aber nach acht Grizzlysichtungen sehe ich derzeit keinen Anlass, an ihrer Wirkung zu zweifeln 🐻🧦😄.
Nun lasse ich euch noch ganz herzliche Grüße da 🤗! Zur Zeit ist bei uns einiges los und die Hitze macht mir auch zu schaffen - aber ich werde dennoch versuchen, so bald wie möglich wieder auf euren Blogs vorbeizuschauen!