Mittwoch, 4. März 2026

Rostrosen-Winter 2025/26 ❄️🌞 & Bloparade "Denim" 👖 der ü30Blogger & Friends

 

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Servus Ihr Lieben!
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In diesem Jahr gab's von mir im Blog noch nichts anderes als die vier Kapitel zu meinem Reisebericht 2025. Aber wir "rostigen Rosen" sind doch längst nicht eingerostet - wir führen auch ein Leben außerhalb unserer Reisen 😉! 

Deshalb gibt's heute eine Fortsetzung meines letzten Blogbeitrags von 2025, in dem ich euch von unseren Erlebnissen ab der Reiserückkehr bis Weihnachten erzählte.

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Winter-Walking 

 

Kaum hatten wir uns von unserem vorweihnachtlichen grippalen Infekt erholt, startete ich auch schon wieder mit meinen Nordic-Walking-Runden durch. 

Dieser Winter war deutlich kälter und schneereicher als der im vergangenen Jahr, sogar mit zweistelligen Minusgraden – endlich mal wieder ein richtiger Winter, der trotzdem auch Sonnenschein bot.

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Himmelsblicke

Ein paar Schönwetter-Himmel von Ende Dezember bis Ende Februar für Heidis Galeria Himmelsblick

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Freunde treffen und "pre-loved" Kleidung ausführen 😊 

 
Als wir Mitte Dezember krank wurden, mussten wir einige Freundes-Treffen verschieben
Die konnten wir nun nachholen

Besuch von "den Flögis"  
Die folgenden Zusammenkunft war aber ohnehin erst für 28. Dezember vereinbart gewesen. Zum Glück klappte es - denn unsere Freunde leben in München und kommen nur manchmal wegen ungarischer Verwandtschaftsbesuche durch Österreich durch. Wir gingen mit ihnen (sehr gute) Wiener Schnitzel essen in ein nahegelegenes Wirtshaus. 
 
Ein lustig-gemütlicher Nachmittag mit den "Flögis" 😊

 

Zur Feier des Tages hüllte ich mich in zwei (für mich neue) Second-Hand-Teile: Wie schon das HIER vorgestellte Kleid stammen auch die Rauhlederjacke und die Bluse von Momox fashion. Die Bluse gefiel mir wegen Schnitt und Farbe und der Ton-in-Ton-Stickerei neben der Knopfleiste. Die Hose und der Schal als farbverbindendes Element sind hingegen schon jahrelang in meinem Kleiderschrank.

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Silvester-Nachmittag bei den Nachbarn
Den Nachmittag des letzten Tages 2025 verbrachten wir mit unseren Nachbarn von gegenüber und ihrer süßen Hundedame Paloma. 
 
Wir feiern sonst keine Neujahrspartys, aber zu diesem Anlass passte mein "neues" Shirt mit dem schillernden Pailletten-Schriftzug PEACE LOVE AND PARTY. (Wenn ich mir den Zustand der Welt so ansehe, finde ich, es sollten sich deutlich mehr politische Entscheidungsträger an dieses Motto halten...) 
 
Hose und Häkeljackerl habe ich schon sehr lange in meinem Schrank, die farbharmonischen Bärensocken seit dem Vorjahr 😉
Paloma genoss es, sich das Bäuchlein kraulen zu lassen.  

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Theater am Kai mit Brigitte und Peter
Auch diese Freunde hatten wir schon lange treffen wollen - es klappte erst, als wir am 8. Jänner gemeinsam das amüsante Stück "Fit wie ein Turnschuh" besuchten. Davor waren wir im KrahKrah essen (Foto der originellen Speisekarte - aka "Mognfoaplan" = Magenfahrplan - unten mittig). 
 
Ihr seht in der unteren Collage außerdem mein "Theater-Outfit", bestehend aus dem Seiden-Baumwoll-Kleid von Momox Fashion, das ich euch schon im letzten Nicht-Reise-Post gezeigt habe - diesmal kombiniert mit meinem selbstgehäkelten rostbraunen Dreieckstuch
 

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Einladung zu Mimon
Endlich klappte auch unser Wiedersehen mit unseren Freunden Michael und Monika (zusammen Mi-Mon). Moni hat uns am 16. Jänner toll bekocht - und lustigerweise passte mein Outfit farblich sowohl zu ihrer Tischdeko als auch zur Nachspeise 😁: 
 
Die Second-Hand-Bluse habt ihr oben schon gesehen, das Fransen-Häkeljäckchen habe ich schon lange, die Kette stammt von der lieben Tina, die Jeans hat mir meine Tochter überlassen, als sie einige Zeit nach der Geburt unseres Enkels wieder ihre frühere Figur zurückhatte.
 
 
Eins von Mimons Kätzchen hat ebenfalls für uns posiert 😺

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Mannersdorfer Wüste 

 
Ein weiteres aufgeschobenes Treffen war das am 7. Jänner mit meiner Tante Sigrun. Besuche bei ihr und ihrem Mann Hannes verbinden wir gern mit Ausflügen in die sogenannte "Wüste" (ehem. Kloster-Einsiedelei) von Mannersdorf, über die ich euch schon in vielen Posts erzählt habe (Klickt auf den Link in der Überschrift).

 
Wir gingen diesmal einen anderen Weg als sonst, kamen aber auch von dort zur Ruine Scharfeneck und später zu den
 Tieren beim ehemaligen Kloster St. Anna in der Wüste. Der Bauer musste das gefrorene Trinkwasser aufhacken!

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Ausflüge entlang der Fischa 

Edi und ich gehen gern bei verschiedenen Streckenabschnitten des Flusses Fischa spazieren. Die Fluss-Auen besitzen zu jeder Jahreszeit ihren Reiz. 

Kehren wir noch einmal kurz ins Jahr 2025 zurück. Der folgende Ausflug fand nämlich schon am 29. Dezember statt - und der Himmel leuchtete herrlich blau:

 
Vom Schnee rund um Weihnachten waren an diesem Tag nur noch ein paar Reste vorhanden. 
Das änderte sich in diesem Winter aber noch einige Male.
 
 
Ein weiterer Ausflug bei einem anderen Abschnitt der Fischa  am 11. Jänner - da sah die Natur ganz anders aus. Es lag wieder ein Hauch von Schnee an den Flussrändern und Feldern. Die zotteligen Highlandrinder trugen's mit Fassung.
 
 
Frau Rostrose wagt mal wieder einen Balanceakt über den Fluss. (Zum Glück gibt's ein Halte-Seil! 😉)
 
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Ausflüge in und um Baden

Unsere Bezirkshauptstadt Baden und die dortigen Wienerwald-Wege sind ebenfalls immer wieder für Spaziergänge und Wanderungen gut.  

4. Jänner Beethoven-Wanderweg
Einer der Abschnitte des "Beethoven-Weges" startet bei der hübschen historistischen "Villa Rauhenstein" von 1894, mit Blick auf die Burgruine selben Namens
 

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14. Jänner Badener Kurpark 
Nur zehn Tage später hatte sich Baden in eine kristallene Wunderwelt verwandelt und in dichten Nebel gehüllt... Jede Pflanze war von einer Eisschicht überzogen, als hätte man sie in flüssiges Glas getaucht. Die Palme fragte sich wohl, wie sie da bloß hineingeraten war 😉:
 
 
Wunderschön, all diese "Kristallpflanzen"! So ausgeprägt hatte ich das noch nie zuvor gesehen.

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Katzenpfötchen im Winter 🐾🐱

Gastkatze Samia wohnt ein paar Häuser weiter, verbringt ihre Tage aber offenbar lieber bei uns und unseren Nachbarn zur Linken. Als es besonders kalt war oder Schnee lag, besuchte sie uns fast täglich - und kam auch gerne zu uns ins Haus, um sich aufzuwärmen. An wärmeren Tagen will sie ihre Leckerlis lieber draußen. Manchmal ist sie verschmust, manchmal hat sie Lust zu spielen, manchmal will sie nur fressen. Zweimal hat sie unseren Chiller neugierig beschuppert, sonst macht sie einen großen Bogen um ihn. 

 

 
 
 
Unser Katzenbursche Chiller (bald 14) ist keine "Draußen-Katze". Wie ihr an den Fotos seht, verbringt er die kalte Jahreszeit am liebsten dösend. Manchmal bekommt aber selbst er auf seine alten Tage noch "Spiel-Anfälle" 😉. Er sieht Samia gerne durchs Fenster der Terrassentür beim Fressen zu, aber wenn sie in seine Nähe kommt, ist sie ihm nicht geheuer. 

 

  
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Avatar am 18. Jänner

Habt ihr - wie wir - die beiden ersten Avatar-Filme im Kino gesehen? Der erste hat uns seinerzeit mit seiner ausgefeilten 3D-Technik und den fantasievollen Bildern schier umgehauen, und seither gehen wir für jede Fortsetzung ins Kino, auch wenn uns die Kampfszenen viel zu lang sind. 

Mir würde es genügen, den Na'vi bei ihrem Leben auf dem wunderschönen Mond Pandora zuzusehen... ganz ohne gierige, zerstörerische Menschen... (Aber das würde wohl nicht so viele in die Kinos locken...) Wie ich uns kenne, werden wir bei Teil vier auch wieder dabei sein...

 

 
Vor dem Kinobesuch gönnten wir uns eine Stärkung mit japanischen Köstlichkeiten im Akakiko. Mein Weißwein ist (wie alle anderen Getränke dieses Posts) für Elizabeth' T Stands For Tuesday. Mein Kino-Outfit bestand aus lauter schrankgeshoppten Teilen. Katerchen Chiller wollte auch aufs Bild 😉😻.
 
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Wandgemälde in der SCS

 
Gleich neben dem Kino in der Shopping City Süd gibt es ein Billardcafé namens Köö, dessen Treppenhaus mit einem tollen Mural des Künstlers Markus Wesenauer / MaxArtDesign geschmückt wurde:


Das Wandgemälde ist für Samis Monday Mural und diese sowie alle anderen Gesichter für Nicoles Friday Face OFF
 
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Ausflug nach Hainburg an der Donau

Am 30. Jänner wanderten wir bei Hainburg u.a. entlang der Donau und hinauf zur Ruine der Burg Röthelstein

 
Ein paar Bäume für Astrids Mein Freund, der Baum - teilweise von Bibern und Spechten "bearbeitet"
Ein paar Schilder von diesem Ausflug für Tom's Signs - und Vögel, die wir unterwegs hörten
 
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Ausflug nach Breitenfurt 🐴

 
Am 1. Februar begegneten uns mehrere Pferde und Esel - und ein Schild, das vor "spielenden Hühnern" warnt! 😉🐔 Auf der Skipiste (auf der meine Tochter einst erste Skierlebnisse hatte) lag kein Schnee, aber dafür war der Waldweg rutschig wie eine Eislaufbahn...
 
 
Vielleicht gefällt Tom auch das Hühner-Schild am besten? Und die Tiere sind natürlich alle für Eileens Saturday's Critters
 
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Auch andere Tiere sehen wir regelmäßig bei unseren Ausflügen - hier z.B. Rehe und ein Silberreiher (Fotos vom 14. Februar).
 
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Mit Jamie bei den Koniks von Marchegg

 
Es geht gleich tierisch weiter. Es ist nicht allgemein bekannt, dass es in Österreich eine Herde von Wildpferden gibt. („Konik“ stammt aus dem Polnischen und bedeutet „kleines Pferdchen“.) Die Koniks leben allerdings nicht schon immer dort, auch wenn sie direkte Nachfahren der ausgestorbenen europäischen Wildpferde sind: Sie wurden 2015 vom WWF zur Beweidung des Naturreservats (und damit zur Schaffung von Lebensraum für einige gefährdete Arten) ausgewildert.  
 
 

Wir wollten unserem Enkelsohn das Naturreservat - und gerne auch die wilden Pferde - zeigen... und hatten großes Glück. Denn so nah waren wir ihnen bisher noch nicht gekommen:

 
Zu unseren Fotos der Koniks von 2020 kommt ihr HIER und von 2022 HIER.
 

Jamie verhielt sich als perfekter Naturbeobachter leise und aufmerksam. Zum Aufwärmen gab's anschließend heiße Schokolade. 


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Badener Dreifaltigkeitssäule

Abermals waren wir in Baden. Die Fotos bei der  Dreifaltigkeitssäule (aka "Pestsäule") entstanden am 12. Februar. Als wir unsere Besorgungen erledigt hatten, gingen wir zum Beethovenkino und sahen nach, wann der Film Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke gespielt wird (denn Astrid hatte mich durch ein Posting an diesen Film erinnert.) 

Wir beschlossen, uns die Verfilmung des Romans von  Joachim Meyerhoff, den wir beide gern gelesen hatten, gleich am nächsten Tag anzusehen - eine sehr gute Wahl, wir fanden den Film richtig toll!

 

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[Blogparade] Denim - So mag ich es am liebsten

Die ü30Blogger & Friends wollen diesmal wissen, wie wir Denim am liebsten tragen. Für mich sind es definitiv Jeanshosen. Ihr habt mich weiter oben schon in schwarzen Röhren- und hellblauen gerade geschnittenen (bzw. Boyfriend-)Jeans gesehen. 

Der leicht ausgestellte Schnitt dieser dunkelblauen ist mir aber der liebste. Und das Erfreulichste an dieser Hose ist: Ich habe sie schon lange. Ich konnte sie nur ein paar Jahre lang nicht tragen, weil sie zu eng geworden war. Nun passt sie wieder und das macht mich froh - ebenso wie mich die "neue" Lederjacke froh macht: Ich liebe cognacbraunes Rauleder und wollte schon lange solch eine Jacke, aber "in neu" waren sie mir immer zu teuer.

 

Den seidigen Beutel mit Frida-Kahlo-Motiv hat mir meine Freundin Maria zum letzten Geburtstag geschenkt 😍.

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Rostrosen-Ernährung

Wie ich euch schon HIER erzählte, tracken wir unsere Ernährung mit der Lifesum App. Sie ist nicht fehlerfrei – Mengen müssen wir z.B. oft nachjustieren –, aber sie hilft uns enorm dabei, bewusster zu essen und trotzdem nicht auf "kleine Sünden" zu verzichten. 


Hier ein Blick auf Gesundes und nicht ganz so Gesundes, Leichtes und Üppiges der letzten paar Monate

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Rostrosen-Fitness

Apropos: Die App kalkuliert unsere Bewegung mit ein. Wenn wir mit unserer Uhr unser Wandern oder Fitnesstraining tracken, werden uns diese Kalorien "gutgeschrieben". Das motiviert uns SEHR zu mehr Bewegung! 

Und dann geschah etwas, das ich nie für möglich gehalten hätte: Ich fühlte mich so fit und energiegeladen, dass ich zu laufen begonnen habe 🏃🏽‍♀️ - mit 64!*) 

Wer sagt da noch, einem alten Hund bringt man keine neuen Tricks bei? 🐶😂 Inzwischen habe ich sogar richtige Laufschuhe. (Die kann ich aber auch zum Walken verwenden 😉.)

*) Ich laufe nicht weit und auch nicht lange, aber Edi, der schon jahrelang läuft und mich bei meinen ersten Versuchen begleitet hat, war erstaunt über mein Durchaltevermögen. Ob ich dabei bleibe, weiß ich nocht nicht, denn ich bin eine begeisterte Nordic-Walkerin, aber im Moment habe ich Lust dazu, also mach ich's. 


 
Links vorher - rechts oben nachher, recht verschwitzt und mit neugierigem Chiller - und die neuen Schuhe. Die gab's nur in lila 😊
 
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NaHiMu und KuHiMu 😊*)

Den meisten Wien-Besuchern unter euch wird der folgende Anblick vermutlich bekannt vorkommen. Es handelt sich um die beiden ehemaligen Hofmuseen - das 1889 eröffnete Naturhistorische Museum und das 1891 eröffnete Kunsthistorische Museum - mit dem großen Denkmal unserer einstigen Kaiserin Maria Theresia in der Mitte. 

Diesen beiden Museen statteten wir im heurigen Winter kurz hintereinander Besuche ab. 

*) Offiziell wird das zuerst genannte Museum NHM abgekürzt und das zweitgenannte KHM. Aber als ich vor vielen Jahren im Bereich der Museumspädagogik arbeitete, verwendeten wir die (für uns viel lustiger klingenden) Abkürzungen aus der Überschrift 😁. Und davon kann und will ich mich auch heute noch nicht trennen 😉.

 

Fotos vom Maria-Theresien-Platz und den beiden Museen vom 13. Februar 2026

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NaHiMu mit Enkeln und Freunden

Wir wollten schon lange mal mit unserem Enkel Jamie und mit unseren Freunden Helga und Michi sowie deren Enkelsohn Felix ins Naturhistorische Museum gehen, in dem es einiges Interessantes für Kinder und Erwachsene zu entdecken gibt. Am 23. Jänner klappte es endlich!

Besonders toll fanden wir alle die Mitmachstationen zum Thema "Eiszeitkinder und ihre Welt"... und natürlich den spannenden Saurier-Saal! Aber es gab noch vieles mehr, das den beiden Burschen dort gefiel.

 

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KuHiMu: Malereien einer besonderen Frau

 
Ihr erinnert euch vielleicht noch, dass ich euch im Rahmen meines Toronto-Reiseberichts erzählt habe, dass wir im Royal Ontario Museum eine Sonderausstellung über flämische Malerei - und dort DIESES Ölgemälde von Michaelina Wautier - gesehen hatten. 
 
Meine Blogfreundin Nadine machte mich in ihrem Kommentar darauf aufmerksam, dass im Kunsthistorischen Museum gerade eine Sonderausstellung über diese (zu ihrer Zeit berühmte und dann vergessene!) Malerin lief - und so buchten wir eine Führung mit einer Kunstvermittlerin am 13. Februar, um mehr über diese außergewöhnliche Frau des 17. Jahrhunderts und ihr Werk zu erfahren. Das war eine sehr gut investierte Stunde!
 
 
Leider lief die Ausstellung nur bis 22. Februar, aber einige von Wautiers Malereien hängen weiterhin im KHM

 

Ja, und danach waren wir an diesem Tag, wie ich oben schon erwähnt habe, in Baden im Kino, um Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke zu sehen.

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Rückkehr des Winters ☃️🛷

Am 20. Februar kam der Winter zurück - mit aller Macht und weit mehr Schnee als in den Wochen zuvor. Da traf es sich gut, dass wir ein Opa-Oma-Wochenende hatten und mit Jamie rodeln gehen konnten 😊👍!

 

Rodelspaß mit dem Enkelkind 
 
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Vögel in unserem Garten 🐦

 
Natürlich sorgten wir dafür, dass "unsere" Gartenvögel auch bei Schnee etwas zu Futtern finden.
 
Abgesehen von den regelmäßigen gefiederten Gartenbesuchern (Amseln, Spatzen, Kohlmeisen...) gibt es in diesem Winter zwei spezielle Gäste: Fast täglich sehen wir in der Birke an unserer Gartengrenze einen Mäusebussard (Buteo buteo) sitzen, der dort auf potentielle Beute in den angrenzenden Feldern lauert. Leider konnten wir ihn nur durchs Fenster fotografieren - bis auf ein einziges Mal versteckt hinter Birkenzweigen.
 
Außerdem ließ sich erstmals ein männlicher Fasan blicken, den ich sonst nur von den Feldern oder aus dem Nachbargarten rufen höre. Das Foto von ihm (unten links) ist grottenschlecht, sorry - aber hier konnte ich bloß schnell mit dem Handy durch die Terrassentür und das Fliegengitter knipsen, dann war der Fasanenhahn weg. 
 
 
 
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Zum Schluss nochmal die Lederjacke - und mein neuer Häkelschal

Der Tiefschnee hielt sich nicht lange - schon nach wenigen Tagen wurde es um 10 Grad wärmer und es war wieder alles weggeschmolzen

Nachdem bei uns die Zeit für Übergangsjacken zumeist nicht allzu lange dauert, nütze ich jede Gelegenheit, meine Neuerwerbung zu tragen. Hier auf dem Weg ins Fitnesszentrum - und kombiniert mit meinem neuesten - petrolfarbigen - Häkelwerk. Auf dem Bild links könnt ihr das Netzmuster des Schals am besten erkennen.

 


 

Wie ihr seht, hatte dieser Winter vieles im Gepäck: Kälte und Kristalle, Kultur und Koniks, Laufanfänge und Lieblingsmenschen. Ich freue mich, dass ihr mich auch durch diese ganz normalen, besonderen Monate begleitet habt. 

Bald geht’s weiter mit dem Reisebericht 🌍 …


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Bis dahin alles Liebe &
herzliche Rostrosen-Grüße,

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: 

 

Samstag, 21. Februar 2026

Reisebericht 2025 – Vancouver Teil 2 🇨🇦 - PowWOW! 🎇🪶

 

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>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht "Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋".  


 Willkommen zum 2. Vancouver-Teil, ihr Lieben!

 

Wie im vorigen Teil meines Reiseberichts versprochen, wird's heute richtig farbenfroh ❤️🧡💛💚💙💜! Der Hauptgrund, warum wir unseren Vancouver-Aufenthalt genau auf diesen Zeitpunkt gelegt haben, war nämlich ein ganz besonderer:

Edi und ich wollten unbedingt mal ein Powwow erleben. 

Ich habe lange recherchiert - und schließlich über Facebook erfahren, dass am verlängerten Wochenende 12. bis 14. September das Stalew Powwow im Langley Events Centre (unweit von Vancouver) stattfindet. Wir entschieden uns für eine Tageskarte für den mittleren Tag (Samstag).

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13. September - Stalew Powwow in Langley 

 
 
 

 🌿 Was ist ein Powwow?

Ein Powwow ist ein Treffen indigener Gemeinschaften, bei dem Tanz, Gesang, Trommelrhythmen und Begegnung im Mittelpunkt stehen. Traditionell werden solche Zusammenkünfte von einer Nation ausgerichtet, die andere Nationen sowie Gäste willkommen heißt. 

Powwows sind heute in ganz Nordamerika verbreitet. Manche betonen vor allem Zeremonie und Gemeinschaft, andere haben Wettbewerbscharakter. Gemeinsam ist ihnen jedoch eines:  👉 Sie feiern lebendige Kultur, Identität und Verbundenheit

Auch Nicht-Indigene sind bei vielen Powwows als respektvolle Gäste willkommen – und können eine beeindruckende kulturelle Erfahrung machen.

Genauere Informationen könnt ihr z.B. HIER, HIER (deutsch) und HIER (englisch) erhalten.

 

[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, des Weiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.] 
Grand Entry beim Stalew Powwow - einfach WOW 🎇! 
Farben, die leuchten. Stoffe, die schwingen. Trommelschläge, die man nicht nur hört, sondern spürt.


 
Powwows sind nicht nur Tanz- und Musikfeste, sondern auch wichtige soziale Treffpunkte. Viele reisen von weit her an, um Familie und Freunde wiederzusehen. Zwischen all den Farben, Trommelschlägen und Tänzen durften wir auch sehr berührende Momente erleben – Begegnungen, die wir bewusst nicht alle fotografiert haben. 

 

Über das Stalew (stɑl̓əw̓) Powwow  

(Die indigene Schreibweise „stɑl̓əw̓“ wird oft vereinfacht als „Stalew“ wiedergegeben.)

Das Powwow wird von der stɑl̓əw̓ Arts and Cultural Society auf dem traditionellen Gebiet der Kwantlen First Nation ausgerichtet.
stɑl̓əw̓ bedeutet übersetzt „großer Fluss“ – eine Anspielung auf den Fraser River, der seit jeher Lebensader und Verbindung zwischen Gemeinschaften ist. Wie ein Fluss bringt auch das stɑl̓əw̓ Powwow Menschen zusammen: zum Feiern, zum Austausch, zum Weitertragen lebendiger Kultur.

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Im Langley Events Centre finden üblicherweise Sportveranstaltungen statt. Ein guter Ort für ein Powwow im Herbst. Eine Freiluftveranstaltung wäre vielleicht noch fotogener gewesen. Doch bei einer Kanadareise im September ist ein Indoor-Powwow eindeutig die entspanntere Wahl.

Und ganz wichtig: Ein Powwow ist keine Show für Touristen, sondern gelebte Kultur. Es geht also nicht darum, die Veranstaltung für Besucher „hübsch“ zu inszenieren. Fotomotive gab es trotzdem mehr als genug – wie ihr sehen könnt 😊

 
Ein Fest für die Augen!

Ticketkauf / Ablauf / Plätze

Ich wollte natürlich sofort, als ich das Stalew Powwow im Internet entdeckt hatte, Karten kaufen. Allerdings brauchte ich dann doch mehrere Wochen Geduld, bis der Ticketverkauf online freigeschaltet wurde. Aber irgendwann öffnete sich das Buchungsfenster - juhu! 😊👍 – und wir konnten problemlos zuschlagen.

Die Preise sind erfreulich moderat (10 kanadische Dollar für eine Tageskarte, 20 für einen 3-Tage-Pass).

Sitzplätze werden nicht zugewiesen. Es gibt reservierte Bereiche für Teilnehmende und deren Begleitung, alle übrigen Plätze stehen den Besucherinnen und Besuchern frei zur Verfügung. Man kann den Standort wechseln, zwischendurch eine Pause einlegen, draußen bei den Food Trucks etwas essen – oder auch höflich um ein Foto bitten 😊📷. 

 

 
Falls ihr euch fragt, weshalb einige der TeilnehmerInnen Startnummern tragen - beim Stalew Powwow treten im Rahmen von Competitions Tänzerinnen und Tänzer in verschiedenen Kategorien an – von den Kleinsten bis zur „Golden Age“. Ebenso TrommlerInnen & SängerInnen.
 

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Regalia – getragenes Erbe, Identität und Kunst zugleich.


🪶 Regalia (spirituelle Kleidung und Accessoires)

Bestimmt sind euch die herrlichen, farbenfrohen Kleider der Teilnehmer nicht entgangen. Die Regalia der Tänzerinnen und Tänzer sind keine "Kostüme" (und es gilt als respektlos, sie als solche zu bezeichnen), sondern hochpersönliche, oft handgefertigte zeremonielle Kleidungsstücke

Jedes Detail erzählt eine Geschichte – von Familie, Herkunft und Bedeutung. (Klickt auf den Link in der Überschrift, dort wird die Symbolkraft der Regalia in einem YoutubeVideo sehr gut erklärt - in englischer Sprache.)

 

 Ich denke, da sind reichlich Gesichter 
für Nicoles Friday Face OFF dabei 😊
Und es kommen noch mehr 😉

🥁 Trommeln, Gesang und Tanz

Der Rhythmus der Trommeln bildet das Herz des Powwows. Gleichmäßig, kraftvoll, fast hypnotisch.

 


 Tanz der Golden Agers: 

Jeder Tanzstil hat eigene Schritte, eine eigene Tradition, eigene Dynamik.

Bewegung, Energie, Ausdruck – und eine unglaubliche Präsenz.


💃 Special Event: The Red Dress Honor 

 
Eine der für mich eindrucksvollsten Kategorien war die 👗 Red Dress Competition. Soweit ich erfahren habe, stehen die roten Kleider symbolisch für die Erinnerung an vermisste und getötete indigene Frauen und Mädchen.
 
Offen gestanden empfand ich es zunächst als ungewohnt, dass eine so ernste Thematik Teil eines Wettbewerbs ist. Doch je länger ich zusah, desto klarer wurde mir: Hier geht es nicht um das „Bewerten von Trauer“, sondern um Tanz, Ausdruck und Stärke. Frauen und Mädchen aller Generationen traten zum Tanz an - manche wild und rhythmisch, andere ruhig und würdevoll – jede auf ihre eigene Weise beeindruckend.
 

👗 Frauen und Mädchen aller Generationen tanzten mit beeindruckender Energie und Würde.

Ich könnte euch noch viel mehr Fotos und Videos von alledem zeigen - denn wie ihr sicherlich erahnt, war es für uns etwas ganz und gar Besonderes, das Stalew Powwow in all seiner Buntheit und Lebendigkeit hautnah zu erleben. Also waren unsere Kamerafinger intensiv beschäftigt 😉.

Doch wir waren nur "fotografierende Zuschauer". Es gab dort auch jede Menge offizieller Fotografen, die näher als wir an das Geschehen herankamen. Solltet ihr gern weitere Fotos sehen wollen - es gibt HIER eine sehr schöne Rückschau auf das Stalew Powwow 2025

👉 Und für alle, die sich im September 2026 in der Umgebung von Vancouver aufhalten, habe ich gute Nachrichten - von 11. bis 13. September wird in Langley das 5. Stalew Powwow abgehalten werden. Mehr darüber könnt ihr HIER erfahren.


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Indigene Wandgemälde

Eine elegante Überleitung vom Powwow zu den weiteren Eindrücken dieses Tages zu finden, ist gar nicht so einfach. Doch vielleicht gelingt sie mir mit diesen Murals, die wir in Vancouver entdeckt haben. 

Die Aufschrift auf dem linken passt doch schon ganz gut zum Powwow: „Dance as though the ancestors are watching.“ - Tanzt, als ob die Ahnen euch zusehen würden. (Künstler: Sonny Assu / 2021 - für mehr Informationen klickt HIER.) Entdeckt haben wir das Mural zwei Tage zuvor bei unserer Street-Art-Suche.

Das rechte Mural habe ich während der Fahrt in Richtung Langley aus dem Auto heraus fotografiert und konnte bisher leider keine genaueren Informationen darüber finden:


Mural The Matriarch von Siobhan Joseph von der Squamish Nation (2019) - klickt HIER für mehr Informationen: 


13. September, vormittags: Burnaby

 
Ich habe euch allerdings noch unser Vormittagsprogramm dieses Tages „unterschlagen“ 😉: Auf dem Weg von Vancouver nach Langley legten wir vor dem Powwow einen kleinen Zwischenstopp in Burnaby ein.
 
Ich hatte gelesen, dass es dort ein Freilichtmuseum gibt – und das stimmt auch. Nur leider war es geschlossen: Das Burnaby Village Museum ist saisonal geöffnet, und die Sommersaison 2025 war am 13. September offenbar bereits vorbei 😕 
 
Aber wir konnten ein paar Fotos durch den Zaun knipsen:
 


Burnaby Lake Regional Park

 
Ihr kennt uns schon gut genug um zu wissen, dass wir nicht lange Trübsal blasen. Burnaby bietet wunderbare Möglichkeiten für Naturspaziergänge – und eine davon nutzten wir spontan. 
 
Bis zum Burnaby Lake selbst schafften wir es allerdings nicht – wir hatten wohl etwas zu weit entfernt geparkt. Außerdem wollten wir rechtzeitig zum Grand Entry beim Powwow eintreffen.


Keine Bären, aber eifrige Bestäuber

 

Einmal mehr warnte uns ein Schild vor Bären. Allen, die hier mitlesen und sich vielleicht fragen, ob man in Kanadas „Bärengegenden“ überhaupt entspannt spazieren kann, kann ich beruhigend sagen: Bärensichtungen sind extrem selten – besonders am helllichten Tag auf gut frequentierten Wegen. 

Wir haben es in Kanada nur zweimal geschafft, Bären zu sehen - einmal im Rahmen einer geführten Grizzlybären-Tour und einmal, weil wir einem Tipp gefolgt sind. Selbst dort brauchte es Geduld, bis wir die beiden Schwarzbären entdeckten. (Doch das ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt wird 😉.) 

 

Auch hier waren Nektar-schlürfende Insekten unterwegs - und Edi machte eine kleine Rast auf einer Bank

 

Die Warnschilder richten sich vor allem an Hundebesitzer – und unserer Erfahrung nach werden die Tiere hier tatsächlich meist angeleint. Insgesamt gehen die Menschen erstaunlich gelassen mit Bärenhinweisen um: Es wird gewandert, gejoggt, mit Kindern spaziert.

Wir fühlten uns während unseres gesamten Kanada-Aufenthalts niemals gefährdet. 



Anstelle von Bären begegneten wir in Burnaby (siehe obere Collage) einer schwarzen Schnecke – vermutlich eine eingeschleppte Wegschnecke (Arion sp.) – sowie einem rotbraunen Käfer (oder vielleicht doch eine Wanze?) zwischen Kieselsteinen und Herbstblatt 🪲🍁 

In der unteren Collage seht ihr den Käfer nochmals, außerdem reife Brombeeren, die wir uns schmecken ließen 😋, und rechts unten eine Ariolimax (Banana Slug), wie bereits im vorigen Beitrag. 

Um welche Art es sich bei dem toten Vogel am Wegesrand handelt, weiß ich leider nicht. Vielleicht kann David – oder andere Vogelkenner unter euch – weiterhelfen?

Der Black-capped Chickadee war zum Glück äußerst lebendig 😊



 

Zum Schluss noch mein Outfit des Tages: Keine Wanderkleidung diesmal – fürs Powwow hatte ich mich ein bisschen "aufgebrezelt"  (soweit es die Reisetasche eben zuließ 😉). Für solche Gelegenheiten habe ich auf Reisen stets einige große Tücher dabei – vielseitig einsetzbar, hier als farbliche Aufpeppung meines schwarzen Maxirocks.

 



14. September - Horseshoe Bay Pier

 
Am nächsten Tag herrschte Regenwetter 🌧️ - ein weiterer Beweis dafür, dass die Powwow-Veranstalter mit der Indoor-Location eine ausgezeichnete Wahl getroffen hatten. (Denn das Event ging ja auch am 14. September noch weiter.)
 
Aber wie besagt dieses kurz zuvor entdeckte Mural so schön? NO RAIN - NO FLOWERS 🌸! Also gilt es auch Regentage zu begrüßen! 
 
 

Da wir nur Tickets für den vorangegangenen Tag gehabt hatten, entschieden wir uns für einen Ausflug nach Horseshoe Bay – um uns anzusehen, wo unsere Fähre nach Vancouver Island am folgenden Morgen ablegen würde. 


 

Wir spazierten ein wenig durch den Regen am Hafen entlang, stöberten in einem Laden mit kunstgewerblichen indigenen Arbeiten und Souvenirs, kauften dort ein paar kleine Geschenke (sowie ein Paar "Künstlersocken" für mich - die werde ich euch ein andermal zeigen) und entdeckten unter einem Dach eine Familie mit vier entzückenden Hundewelpen.

Einer davon zeigte sich auffallend begeistert von mir 🐶😋💚


 
Auf den Schildern könnt ihr unter anderem die Route der Fähre von Horseshoe Bay nach Vancouver Island sehen. Ein weiteres Schild weist darauf hin, dass die Überpopulation der (streng geschützten) Kanadagänse mancherorts zu Problemen führt, weshalb man sich in Horseshoe Bay dafür entschieden hat, ihnen den Ort nicht allzu schmackhaft zu machen. (Das Gras wird z.B. weniger oft gemäht, da Kanadagänse frische Grastriebe bevorzugen und von Mai bis Juli werden temporäre Uferzäune errichtet, um Gänse während der Mauser fernzuhalten.)

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Nachmittags: Science World

Als nächstes stand an diesem Regentag die "Kugel" auf dem Programm - offiziell TELUS World of Science Vancouver. Ein faszinierendes Museum mit vielen interaktiven Stationen – allerdings eindeutig eher ein Paradies für Familien mit Kindern.



Die Science World war entsprechend gut besucht 😉. Im Nachhinein las ich den Vergleich mit einem Indoorspielplatz mit wissenschaftlichem Schwerpunkt. Ganz unzutreffend ist das nicht 😄

 

 
Mir hätte am ehesten noch der Außenbereich Spaß gemacht - dort ging es um Umweltthemen und Gemüseanbau auf kleinstem Raum. Allerdings hielt es uns dort bei diesem Wetter leider nicht allzu lange. Außerdem trieb uns der Hunger allmählich auf die Suche nach einem Lokal für ein geeignetes "Mittag-Nachtmahl"...
 


Bärenbegegnung!

 
Habe ich vorhin behauptet, dass Bärensichtungen extrem selten sind? Und schon werde ich Lügen gestraft - denn mitten in Vancouver begegneten uns diese zwei Bären: Mutter und Kind! 😁🐻

 

Eine Machete in der Machete 

 
Edi fand mit Hilfe des Internets ein Mexikanisches Restaurant namens Machete, ein wahrer Glückstreffer. Die begeisterten Rezensionen kommen nicht von ungefähr, das Essen dort ist authentisch, schmackhaft und ungewöhnlich. 
 
Wir entschieden uns für eine der „Machetes“: eine köstlich gefüllte hausgemachte Mais-Quesadilla mit wunderbar abgestimmten Salsas. Zu trinken bestellte ich mir ein Getränk namens "Jamaica" und Edi, wenn ich mich richtig erinnere, eine Mango-Limonade. Alles sehr empfehlenswert!
 


Essen und Trinken in Vancouver

 
Wenn wir schon bei Kulinarik sind, reiche ich gleich noch etwas nach, das im vorigen Beitrag zu kurz kam: das Frühstück in unserem Hotel
 
In den folgenden beiden Collagen könnt ihr einen Eindruck vom dortigen Frühstücksraum bekommen, der mit zahlreichen originellen Details - wie Fransenlampen und alten Telefonen - eingerichtet ist. Die Frühstücksauswahl dort kam mir sehr entgegen.
 

 

 

Wo haben wir sonst noch gut gegessen in Vancouver? Besonders hervorheben möchte ich das indische Restaurant desi: Dort genossen wir ein Malvani Chicken, das so gut war, dass ich erst beim Anblick der beinahe leergewischten Teller bemerkte: Kein Foto gemacht! 😄 Dafür gibt es Bilder vom Rotwein 😉 Rechts seht ihr ein Mango Lassi aus einem anderen indischen Lokal (dessen Namen ich mir leider nicht notiert habe).

Im Cactus Club Café gab's den (unserer Meinung nach) nicht ganz so guten Shiraz, dafür haben wir tags darauf schräg gegenüber - im Capo and the Spritz - sehr gute Pizza und Pasta gegessen.

 

 

 

Tja, ihr Lieben – das war’s von unseren Tagen in Vancouver und Umgebung. Am nächsten Morgen verließen wir das Festland Richtung Vancouver Island, wo für uns besonders naturverbundene, intensive und wunderschöne Tage begannen. 

Danke, dass ihr mich durch diese beiden Vancouver-Kapitel begleitet habt. Im nächsten Abschnitt erwartet euch unter anderem Victoria, die charmante Hauptstadt von British Columbia

(Aber möglicherweise werde ich euch zwischendurch mal wieder etwas von unserem aktuellen Leben hier in Österreich erzählen... mal sehen 😊.) 

Auf jeden Fall sage ich ... 

...bis bald 💋!
Herzliche Rostrosen-Grüße,

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: