Samstag, 16. Januar 2021

Winter.Wunder.Land

Ihr Lieben,

meine rechte Schulter, die mich eine zeitlang verschonte, macht wieder Probleme. Deshalb gibt es heute von mir ein Posting mit gewohnt vielen Bildern, aber mit wenig Text.

Am Dreikönigstag - 6. Jänner schneite es hier erstmals in diesem Jahr, und unser Garten verwandelte sich in ein hübsches Winterwunderland. Nina braucht ein paar Anläufe, aber dann ging sie raus:


Wir hatten noch Trockenhefe aufzubrauchen - und Edi buk diese köstlichen Zimt-Apfel-Nuss-Schnecken:

  

Zwei Tage später war die ganze schöne weiße Pracht wieder verschwunden - und der Himmel zeigte spektakuläre Wolkengebilde:

Meine Freundin Christine hatte mir am Telefon begeistert von einem Ausflug nach Krumbach erzählt, und so kamen wir am 10. Jänner auf die Idee, in der dortigen Umgebung wandern zu gehen. Es wurde eine Fahrt in den Winter.

 

 

Für Nova habe ich dort den einen oder anderen Glockenturm fotografiert...

Und auch ein paar "T's" in die neue Woche:

Ein paar Tage später begleitete ich meine Tochter zu einem Termin in eine andere Niederösterreichische Stadt - in deren Nähe sich der Ort befindet, an dem meine Großtante Emma mit ihrer Familie lebte. (Emma war die Lieblingstante meiner im Dezember verstorbenen Mutter.) Ich wollte sehen, wie es dem alten Haus geht, in dem ich manche Ferientage verbracht habe. Es gehört jetzt den Erben von Emma und wird leider nur selten genützt, aber es besitzt immer noch Ausstrahlung:

Am 14. Jänner begann sich unser Garten allmählich wieder in weißes Gewand zu hüllen:

 

Wir buken Vollkorn-Semmeln und Weckerln (Brötchen) nach einem tollen Rezept, und dazu gab es Kürbisgulasch mit Kürbissen aus eigener Ernte. (Falls ihr die Rezepte gern hättet, gebt mir bitte Bescheid, dann poste ich sie demnächst.)


Danach unternahm ich einen Schneespaziergang bei Wolken und Sonnenschein:

  

Ihr Lieben, ich hoffe, auch ihr lasst es euch so gut wie möglich gehen. Ich wünsche euch schöne Tage und danke euch sehr für all eure lieben Zeilen zu unseren "etwas anderen" Weihnachtstagen!

 

 

Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


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Mittwoch, 6. Januar 2021

Weihnachtszeit 2020 und Neues Jahr 2021



Servus ihr Lieben!

Ich möchte mich heute zuallererst ganz herzlich bedanken für all eure lieben, Anteil nehmenden Kommentare zu meinem vorigen Post Farewell Hildekind 💖. Mit meinem Projekt "Hildekind-Fotobuch" bin ich noch nicht sehr weit vorangekommen - erst vorgestern wurde ich mit dem Sichten der Fotos meiner Eltern fertig und habe eine erste Auswahl getroffen. Das sind aber noch zu viele Bilder und auch sonst muss noch einiges getan werden (scannen, bearbeiten...), ehe ich überhaupt mit der Buchgestaltung loslegen kann. Heute möchte ich damit nicht weitermachen, sondern euch ein paar Bilder von unserem Weihnachtsfest und den Tagen davor und danach zeigen.

Rostrosen-Weihnachten 2020:
Coronabedingt feierten wir diesmal in einem etwas kleineren Kreis als während der vergangenen Jahre - mein Tochterkind Jana, ihr Freund Michi, ihr Vater (also mein Ex-Partner Wolfgang), mein Mann Edi und ich; Wolfgangs Eltern blieben sicherheitshalber zu Hause. 

Hier ein paar Impressionen von Weihnachten bei uns: Die Dekoration war ziemlich schlicht und in freundlich-sonnigen Tönen gehalten. Die Masken in den Lieblingsfarben von Jana und Michi waren ein Teil unseres Geschenkes an die beiden - die liebe Claudia vom Blog NuNu's Garn- und Stofflabor hat sie in meinem "Auftrag" genäht. (Ein paar Collagen weiter unten seht ihr noch andere Werke von Claudia.) Den schokoladigen Kuchen hat diesmal nicht meine Tochter, sondern Michi gebacken, er kann das nämlich auch. Meine am 12.12.2020 verstorbene Mutter war "symbolisch" anwesend - ich habe eine kleine "Hilde-Gedenkstätte" mit mehreren kleinen Erinnerungsstücken aufgebaut.


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

Die Underberg-Dose ist ein Teil von diesem "Hilde-Altar": Underberg  war der Lieblings-Verdauungsschnaps meiner Mutter. Sie trank ihn auch, wenn ihr während der Autofahrt übel wurde (als Beifahrerin, versteht sich 😉). Durch den Underberg-Geruch wurde dann allerdings oft meinem (fahrenden) Vater schlecht. Kein anderer in unserer Familie mochte ihn, aber Hildekind war begeistert von diesem Magenbitter. Mein jüngster Neffe rannte mal über einen Campingplatz und verkündete lauthals "Meine Oma trinkt drei Flaschen Schnaps am Tag!" 😜 (Damit waren natürlich die kleinen Underberg-Fläschchen gemeint, und es war auch längst nicht jeden Tag der Fall, dass sie drei Flaschen davon trank, aber wir alle fanden es lustig - sogar Hildekind 😆)

Den Engel unten rechts hat mein Vater Ende der 1950er von einer Gewerkschaftsreise aus London für Hilde mitgebracht, er war auch ein Teil des "Hilde-Altars". (Es handelt sich dabei um den Engel, der am Piccadilly Circus den Shaftesbury-Gedenkbrunnen krönt. Dieser ist auch als Erosbrunnen bekannt - allerdings sollte die geflügelte Figur auf der Spitze gar nicht Eros darstellen, sondern den Engel der christlichen Nächstenliebe. Egal, für meinen Vater war es der Engel der Liebe, und den schenkte er meiner Mutter.) 

 

Auf dem Zettel beim "Hilde-Altar" steht ein französisches (provencalisches) Weihnachtsgedicht. Das Gedicht haben wir auch schon 2006 und 2007, als zuerst Edis Mutter starb und dann mein Vater, auf unsere Menükarten geschrieben, ein Symbol dafür, dass sie weiterhin mit dabei sind: 

Calem, calem e o'l an que veux
Se noun sion pas mai,
Que noun figuen pas mens.

So gebe, dass im nächsten Jahr,
so wir nicht mehr sind,
von uns doch keiner fehle.

Und natürlich haben wir für Hilde "ihr" Glory Halleluja gespielt. Jana und ich haben dabei geweint, aber ansonsten waren wir alle in einer fröhlichen Stimmung. Meine Mutter hätte auch nicht gewollt, dass wir ihretwegen Trübsal blasen.

Hier noch ein Blick auf mein Weihnachts-Outfit - vielleicht fällt euch auf, dass ich an diesem Tag das Seidengilet trug, das es auch in meinem Farewell-Beitrag zu sehen gibt. Ich trug es bei der Weihnachtsfeier 1985, als ich neben meiner Mutter saß, und ich trug es auch jetzt - das war Absicht. (Auch der selbst-gefärbte gelbe Rock war Absicht - mehr darüber könnt ihr weiter unten lesen.)


Claudias Werke:
Unten bekommt ihr - wie versprochen - einen weiteren Blick auf die Mundschutz-Masken von Claudia. Außerdem hat sie für Janas und Michis neue Wohnung ein Set aus zwei "Wende"-Topflappen genäht, für mich gab's auch noch zwei neue kunterbunte "Gesichtsdirndln" oder "Schnutenpullis" (ich bin immer wieder begeistert von Claudias perfekter Arbeit - und den kreativen Namen, die sie den Masken gibt 😀) - und den Lebensfreude-Tee sowie die süße Miezenkarte (schwarz und rot, wie unsere beiden Katzen) bekam ich noch dazu. Danke auch hier nochmal, du Liebe! 😘

 

Family:
Kurz vor Weihnachten trafen wir uns mit meinem Bruder und seiner Frau - einerseits, um "unseren Anteil" der Partezetteln (= österreichisches Wort für Todesanzeigen) von dort abzuholen, andererseits, um miteinander zu plaudern, Glühwein zu trinken und drei Hunde zu kraulen. Der Berner Sennenhund und der Jack Russel Terrier sind "nur" (häufige) Gasthunde, die schwarze Labradordame Kira ist der Familienhund, aber irgendwie bilden sie allesamt ein nettes Rudel, das sich gut verträgt.

 

Und auch mit Edis Schwester trafen wir uns zu einem gemütlichen weihnachtlichen Zusammensein; wir wurden kulinarisch verwöhnt und lieferten uns ein heißes Kartenspiel-Gefecht. Ihr bekommt auch noch einen genaueren Blick auf mein Outfit bei diesem Treffen. Falls ihr euch fragt, ob ich einen neuen geblümten Rock habe - nein, das ist ein altes geblümtes Sommerkleid (hier Bilder des Kleides von 2014), über das ich mein gelbes Langarmshirt gezogen habe.


Warum ich mich für ein gelbes Shirt entschied? Das hat mit Marens Linkup COLOUR ENERGY: GELB zu tun. Da könnt auch ihr noch alles, was zum Thema passt, verlinken - nicht nur Outfits. Und ihr könnt viel Interessantes darüber erfahren, was GELB bewirkt oder was es besagt, wenn ihr gelb liebt oder ablehnt.

Vor dem Kartenspiel trug ich auch noch eins meiner Lochstrick-Jäckchen über Kleid und Shirt - aber wie gesagt, 
es war ein "heißes Gefecht", da musste ich das Jäckchen schließlich ablegen 😉.


Eine Kerze für Hildekind:
In meinem vorigen Blogbeitrag erzählte ich euch, dass wir Freunde und Verwandten gebeten haben, eine Kerze für meine Mutter anzuzünden und in Gedanken von ihr Abschied zu nehmen. Dieses kleine Ritual, das einen Ersatz für eine gemeinsame Verabschiedung darstellte, fand am Sonntag, dem 27. Dezember, um 19 Uhr statt. Dazu baute ich den "Hilde-Altar" samt Underberg-Dose auf unserem Esstisch auf. Der kleine Messingbilderrahmen, in den ich ihr Foto eingepasst habe, hing übrigens früher mit fünf weiteren Messingovalen im Wohnzimmer meiner Eltern - darin hatten sie ihre Miniatur-"Ahnengalerie" untergebracht. Und auch der runde Schlüssel-Anhänger, in den ich das Bildchen hineingestellt habe, hat etwas mit Hilde zu tun - sie hat ihn mir vor einigen Jahren geschenkt. Er trägt die Aufschrift:  
"Folge deinem Herzen und deine Träume werden wahr!"
Wir spielten auch wieder das Glory Halleluja - und stießen mit einem selbstgemachten Holunderbeeren-Likör auf Hildekind an. (Meine Eltern stellten ebenfalls gerne selbst Hollerlikör her - ich bin mir sicher, unserer hätte ihnen auch geschmeckt.) Diese unprätentiöse, durchaus mit Humor gewürzte und "etwas andere" Verabschiedung hätte Hildekind bestimmt gefallen. Und es tat gut, dass mir viele Freunde und Verwandte per WhatsApp oder Mail mitteilten, dass sie eine Kerze für meine Mutter angezündet hatten. Herzlichen Dank an alle!

 

Schönwetter-Ausflug nach Baden:
Sonnenschein und blauer Himmel lockten uns rund um Weihnachten mehrmals nach draußen - unter anderem auch am 26. Dezember in unsere schöne Bezirkshauptstadt Baden. Dort unternahmen wir einen Spaziergang durch den weitläufigen Badener Kurpark auf den dazugehörigen Gamingerberg.

2020 war ein Beethovenjahr, denn der Geburtstag des in Bonn geborenen und in Wien verstorbenen Komponisten jährte sich zum 250. Mal. Dieser Geburtstag stand leider im Schatten von Covid-19, aber Edi und ich hatten es zumindest im Februar geschafft, einige Beethoven-Ausstellungen zu besuchen (Hier geht's zu meinem Post Auf den Spuren des "Ludwig van" in Baden und Wien) - und so wollten wir das Jahr zumindest mit einem Besuch des Beethoven-Tempels beenden. Klarerweise wählten wir dazu den Beethovenweg. Die Gräser vor dem Tempel leuchteten im Gegenlicht weißgolden:

Wenn man sich vom Tempel in Richtung Gamingerberg bzw. Rudolfshof bewegt, kommt man an einigen beachtlichen Villen vorbei, außerdem an so mancher Gedenkstätte und einem hübschen Pavillon. Einer der Gedenksteine (unten links) erinnert an Alfred Ehrmann von Falkenau (1865 – 1938), einem jüdischen Schriftsteller und Musikliteraten, der sich nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich am 01.10.1938 im Badener Kurpark das Leben nahm. 


An zwei Vertreter der Familie der Mautner-Markhofs erinnert der hier gezeigte Pavillon im Park. Auch diese Familie - eine Dynastie von Unternehmern, die auch durch ihre karitative Tätigkeit und als Förderer der Künste und Wissenschaften hervortraten - war ursprünglich mosaischen Glaubens. Da Juden vor der Dezemberverfassung 1867 jedoch noch nicht das volle Bürgerrecht besaßen, konvertierten die Lebensmittelproduzenten - wie viele andere jüdische Familien, die zur wirtschaftlichen Elite des Landes gehörten - zum katholischen Glauben. Das hat ihren Nachkommen etwas mehr als ein halbes Jahrhundert danach wohl das Leben gerettet oder die Auswanderung erspart.

Novas T in die neue Woche

Am Ökologie-Lehrpfad kann man auch einiges über z.B. heimische Singvögel oder essbare Pflanzen und Pilze erfahren. Und im Rudolfshof kann man - wenn nicht gerade wegen Corona alles geschlossen hat - sehr gut essen. Das Waldgasthaus wurde im Jahr 1881 von der Stadtgemeinde Baden errichtet. Es sollte zunächst den Namen „Berghof“ bekommen, doch dann kam die Hochzeit des Kronprinzen Rudolf mit Erzherzogin Stephanie dazwischen. (Ja, genau jenes unglücklichen Kronprinzen, über den ich euch HIER ausführlich erzählt habe.) Und so wurde aus dem Berghof der Rudolfshof. Hier suchten Ende des Zweiten Weltkrieges zahlreiche Badener Schutz, und der damalige Badener Bürgermeister bildete hier mit Gleichgesinnten eine Art provisorische Stadtregierung, um der Sowjetischen Besatzungsmacht mit einem Mindestmass an Autorität gegenüberbetreten zu können.

 

Im Badener Kurpark gibt es nicht nur den Beethoven-Tempel, sondern auch einen Mozart-Tempel sowie z.B. ein Lanner-Strauß-Denkmal. Doch es wird hier nicht nur berühmten Musikern gedacht, sondern auch einem Gärtner - nämlich jenem Mann, dem es gelang, aus einer Kalksteinwüste den Ursprung dieses schönen Parks entstehen zu lassen: Durch den Stadtgärtner Josef Schaffhausen wurden (nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen anderer Gärtner) in den Jahren 1874-1896 umfangreiche Aufforstungen durchgeführt. Sein Nachfolger Josef Krupka gestaltete bis 1932 daraus den heutigen eleganten Park.

 

Nach unserem Spaziergang fotografierte ich für Nova noch diesen Glockenturm - er gehört zur Evangelischen Kirche von Baden.

Sonnige Walkingrunden:
Es gab noch weitere sonnige Dezembertage - aber natürlich nicht nur. Am 27. Dezember zeigte sich jedenfalls ein strahlend blauer Himmel, da hatte ich praktisch keine andere Wahl, als meine Walkingstöcke zu schnappen und raus in die Natur zu gehen. Die Himmelsbilder habe ich für Heidis Galeria Himmelsblick mitgebracht.

Und auch am letzten Tag des Jahres zeigte sich der Himmel tagsüber freundlich. An den großen Pfützen könnt ihr allerdings erkennen, dass es zwischendurch recht heftig geregnet hat.

Tierisches:
Das Foto links von Edi mit unserer blinden Katze Nina (und dem Sektglas im Vordergrund) stammt bereits vom 1. Jänner 2021 - oder genauer gesagt von der Silvesternacht, denn es entstand um 0:15 Uhr. Normalerweise herrscht da draußen noch das Raketen-Chaos und unsere Katzen verstecken sich im Keller. Diesmal hielt sich der Lärm aber zum Glück in Grenzen. Um Mitternacht gingen wir nach draußen - wie auch einige unserer Nachbarn - und sahen einem kurzen und bündigen Feuerwerk zu. Es war kalt und neblig, deshalb hielt es uns nur ein paar Minuten lang im Freien, dann gingen wir wieder zu unseren Miezen zurück. Die waren zwar noch etwas aufgeregt, aber bei weitem weniger nervös als in den vergangenen Jahren. So gesehen haben Covid und der Lockdown dann doch auch mal etwas Gutes gehabt.

Nina und Maxwell freuen sich natürlich auch, dass mit Yulias Karten ihren tierischen Kollegen geholfen werden konnte

Die hübschen Weihnachtskarten, die ich in die obere Collage eingebaut habe, wurden von Yulia (der Tochter meiner lieben ehemaligen Arbeitskollegin Daniela) und deren Freundin Lisa gestaltet. Der Reinerlös für die Karten in Höhe von 218,47 € ging an zwei Tierheime. Yulia hat sich als Grafikerin selbständig gemacht, und weil ich sie wirklich talentiert finde, bekommt ihr hier den Link zu ihrer Facebookseite und hier zu Instagramm.

Zum heutigen Schluss gibt es noch ein weiteres gelbes Outfit für Marens Linkup - und damit verabschiede ich mich für heute auch schon wieder ganz herzlich von euch!


Ich hoffe, ihr alle seid gut im Neuen Jahr angekommen. Möge es ein Jahr sein, in dem sich viele Dinge zum Besseren wenden! Verbringt noch einen netten, angenehmen Dreikönigstag-Abend!


🍀 Prosit Neujahr 2021 🍀
und herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude



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Garden Affair - bei Jaipur Garden, 

Sonntag, 20. Dezember 2020

Farewell Hildekind!

 Ein Abschiedsgruß an meine Mutter...

Du hast die Koffer für deine letzte Reise gepackt.
Der Abschied fällt uns schwer, doch wir lassen dich los.
Uns bleibt das Bewusstsein deines erfüllten Lebens
und die Erinnerung an viele schöne Stunden.

Ihr Lieben,

einige von euch haben es schon im Update zu meinem vorigen Blogbeitrag gelesen oder durch WhatsApp von mir erfahren: Am späten Abend des 12. Dezember erhielten wir die Nachricht vom Pflegeheim, dass meine Mutter verstorben ist. Trotz der vielen Vorsichtsmaßnahmen und zeitweiligen Besuchssperren hat es Covid19 geschafft, in das Heim einzudringen und dort mehrere Bewohner zu befallen. Eine von ihnen war meine Mutter. Vielen Dank an alle, die mir im Blog oder auf WhatsApp schon herzliche Zeilen hinterlassen haben.

Ich werde euch am Ende meines heutigen Postings von meinem letzten Besuch bei ihr berichten. Doch als allererstes möchte ich mit euch gemeinsam einen Blick auf ihr Leben werfen, denn diese Beschäftigung hilft mir dabei, mit meiner Traurigkeit umzugehen. Und sie wird auch euch zeigen, weshalb der Tod letztendlich eine Erlösung für meine Mutter war.

Nach dem Tod meines Vaters vor fast vierzehn Jahren war es für mich die beste Therapie, mich kreativ mit seinem Leben auseinanderzusetzen. Ich bastelte damals eine Schautafel mit Stationen seines Lebens für die Einäscherungszeremonie - und gestaltete außerdem ein Erinnerungsfotobuch, in das ich auch Teile seiner Tourenbuch-Aufzeichnungen aufnahm. (Ich habe euch hier und hier darüber erzählt.) Dadurch wurde mir stärker als zuvor bewußt, wie reich und erfüllt sein Leben gewesen war.  
Und so ähnlich ist es auch bei meiner Mutter...
 
Hildekind:
Doch bevor ich darauf näher einzugehen beginne, als allererstes eine Erklärung für den Titel meines heutigen Posts:
 
Schon als Teenager habe ich begonnen, meine Eltern "Dicky" und "Hildekind" zu nennen. ("Dicky" inspiriert vom damals recht dicken Bauch meines Vaters und dem amerikanischen Kurznamen Dick - und "Hildekind" inspiriert vom Kosenamen der Schauspielerin Hildegard Knef und von dem Gefühl, dass ich  im Vergleich zu meiner manchmal ein bisschen naiven Mutter "die Ältere" war). Das hatte sich einfach irgendwann so ergeben und war für den Rest ihres Lebens so geblieben. Meine Eltern standen dazu: Als Edi und ich heirateten, unterschrieben sie sich z.B. auf der Glückwunschkarte mit diesen Spitznamen, auf Urlaubspostkarten taten sie das ebenfalls 😊.  
 
Meine Jugendfreunde beneideten mich teilweise um meine "coolen" und humorvollen Eltern. Nicht, dass wir niemals Konflikte gehabt hätten - vor allem, als es um meine Ausbildung ging, flogen die Fetzen und es gab auch davor und danach Reibereien (die größtenteils mit dem Sicherheitsdenken der Kriegsgeneration und meinem kreativen Drang zu tun hatten - und damit, dass ich in den Augen meiner Mutter gewisse Ähnlichkeiten mit ihrer Schwiegermutter besaß...) - doch großteils hatten wir ein kameradschaftliches Verhältnis zueinander.
 
Hildekind - 7. Juni 1926 - 12. Dezember 2020
 
Meine "Therapie":
Als sie im Jahr 2012 ihre Wiener Wohnung verließ, um fortan in einem Seniorenheim-Apartment zu leben, gab mir meine Mutter jede Menge Einsteck-Alben zur Aufbewahrung. Diese enthielten vor allem Fotos ihrer Reisen, die sie im Lauf der Jahre mit meinem Vater unternommen hatte. Ich bewahrte sie in unserem Keller auf, schaffte es aber nicht, mir diese Fotos anzusehen Und vielleicht war das gut so. Dadurch war der Eindruck jetzt, als ich mir die Alben durchblätterte, umso frischer und stärker. Einige dieser Bilder werde ich euch heute vorstellen, denn sie zeigen euch die unternehmungslustige Frau, die sie einmal war.

Ich besitze auch viele Bilder aus ihrer Kindheit, teilweise von professionellen Fotografen in einem Studio angefertigt, teilweise von meinem Großvater, der in jüngeren Jahren selbst gern fotografiert hat und der seine Kamera samt Stativ auch zu allen möglichen Familienausflügen mitnahm. Hier seht ihr ein paar der Impressionen von damals:

Der Anfang der Lebensgeschichte:
Meine Mutter Hilde (eigentlich: Hildegardis) war die erste von zwei Töchtern von Adolf und Hilda Hauke. Ihre Schwester Traude wurde drei Jahre später geboren - im Jahr 1929. Hilda (meine "Kleine Oma") hatte kein Händchen fürs Glück. Sie arbeitete den Großteil ihres Lebens in der Fleischhauerei (Metzgerei), die ihr ihre Eltern hinterlassen hatten, während ihre ältere Schwester Lehrerin werden durfte. Im kalten Laden fror sie sich ihre Beine; ihr Mann erkrankte an Multipler Sklerose. Alles, was die Fleischerei je eingebracht hatte, wurde durch die Behandlungkosten aufgefressen. Als mein Großvater starb, war er knapp über 60 und hatte seine letzen Jahre im Rollstuhl und im Wasserbett verbracht. Meine Großmutter war durch ihre gefrorenen, wunden Beine und ihr fortgeschrittenes Lipödem ebenfalls schon stark gehbehindert und außerdem relativ mittellos. Als sie mit etwa 80 starb, sagte meine Mutter: "Sie hat nie etwas gehabt vom Leben." 
Das Dasein meiner Mutter wurde zu einem Gegenentwurf.

2. Weltkrieg:
Im Gegensatz zu ihrer Schwester war Hilde unbekümmert und keck - man sieht es an ihren Augen. Traude - meine Tante, deren Namen ich trage - habe ich leider nie kennengelernt. Sie wurde nur 16 Jahre alt, denn sie starb 1945 beim letzten Luftangriff über Wien. Meine Mutter erzählte mir: "Wir sind beide um unser Leben gerannt. Ich habe es geschafft, sie leider nicht. Ich glaube, ich habe den stärkeren Überlebensinstinkt gehabt." Zusammen mit ihrer Mutter musste sie dann nach der Leiche ihrer Schwester suchen und verschiedene Tote umdrehen, bevor sie sie identifizieren konnten.

Auch ihr Lieblingsonkel und ein paar Freunde starben im Krieg. Als ich sie fragte ob das nicht alles furchtbar für sie gewesen war, antwortete sie: "Natürlich war das schlimm. Aber - mein Gott, wir waren jung. Das Leben war ein großes Abenteuer - wir haben gewußt, dass es jederzeit vorbei sein kann. Wir mussten es auskosten, wir haben nur im Jetzt gelebt."

Berufsleben:
Das Foto rechts oben stammt aus dem Jahr 1939, da war Hilde 13. Vier Jahre später, inmitten des Krieges, begann meine Mutter eine Pflegeschwesternausbildung im Krankenhaus Lainz. Damals wurden Lazarett- und Krankenschwestern heroisiert, und die abenteuerlustige Hilde fasste den Plan, als Rotkreuz-Schwester nach Nordafrika zu gehen. Allerdings diagnostizierte man bei Hilde einen Herzfehler, was in diesem Fall "Untauglichkeit" bedeutete und den Traum von Afrika beendete. Dieser angebliche Herzfehler wurde danach nie wieder festgestellt... 

Diese Ausbildung stellte später die Weichen für ihre erste Berufstätigkeit: Während der 1950er- Jahre bis in die frühen 1960er arbeitete meine Mutter als Arzthelferin bei einem Chirurgen - eine Arbeit, die ihr wegen ihres medizinischen Interesses und der Anerkennung durch den freundlichen Chef großen Spaß machte. 

Als ich Ende 1961 geboren wurde, blieb sie ein paar Jahre lang Hausfrau. Zwischendurch gab es eine kurze Phase, wo meine Eltern zusätzliches Geld benötigten und daher einen Nebenjob annahmen: Am Sonntag frühmorgens stellten sie Zeitungsständer auf und abends holten sie sie wieder ab. Als ich acht war, nahm Hildekind einen Teilzeitjob im Spätdienst bei der Österreichischen Post an. Vier Tage pro Woche fuhr sie mit ihrem kleinen Fiat los, wenn mein Vater von seiner Arbeit nach Hause kam, und kehrte erst um Mitternacht nach Hause zurück. Mein Vater und ich waren bald ein eingespieltes Abend-Team. Die drei freien Abende meiner Mutter genossen meine Eltern immer ganz besonders. Diesen Job liebte sie nicht ganz so sehr wie den beim Chirurgen (und als sie pflegebedürftig wurde, konnte sie sich auch nur noch an die Arbeit bei dem Arzt erinnern, nicht jedoch an ihre vielen Jahre bei der Post), doch sie arbeitete sich dort in der Hierarchie allmählich hoch und blieb bis zu ihrer Pensionierung dabei.

Das Leben mit meinem Vater:
Bevor es mit dem Arbeitsleben losging, fing allerdings noch ein anderes Abenteuer an - 1946 lernte sie Fredl - meinen Vater - kennen, 1947 heirateten sie, 1948 kam mein Bruder zur Welt. Hier ein paar Blitzlichter aus ihrer fast 60 Jahre währenden Ehe.


Meine Mutter "testete" übrigens auf eine für sie typische Art und Weise, ob Fredl der Richtige für sie wäre. Kennt ihr eine "Klingelpartie"? Man läutet irgendwo an, wartet vielleicht noch ab, ob jemand darauf reagiert - und rennt dann davon. Ja ich  weiß, das ist ein ziemlich pubertäres Verhalten und auch nicht sehr rücksichtsvoll, aber ich fürchte, in der Jugend denken manche nicht so weit. Genau das tat meine Mutter jedenfalls, als sie zum ersten Mal mit meinem Vater aus war, denn sie wollte wissen, wie er reagierte: Vorwurfsvoll? Vor Schreck erstarrt? Nein, mein Vater nahm es mit Humor, rannte mir ihr mit und nachher lachten sie alle beide in ihrem Versteck. Damit waren die Weichen gestellt. Eine Klingelpartie machten sie danach erfreulicherweise nicht mehr, aber ich habe viele wirklich lustige Geschichten aus ihren gemeinsamen ersten Ehejahren gehört.

Ab dem Zeitpunkt, wo mein Vater in ihr Leben trat, kann man die Geschichte meiner Mutter eigentlich nicht mehr ohne ihn erzählen (und umgekehrt). Nicht, dass einer der beiden wirklich unselbständig gewesen wäre: Mein Vater konnte selbst sehr gut kochen und Knöpfe annähen - er suchte keine Putzfrau, sondern eine Partnerin "zum Pferdestehlen" - und meine Mutter war ein freiheitsliebender, wilder Vogel, sehr emanzipiert für die damalige Zeit, das passte gut. Der Krieg war ausgestanden, jetzt wollten sie beide "der Welt einen Haxen ausreißen", wie man bei uns so schön sagt. Kurzfristig erwogen sie sogar, nach Australien oder Kanada auszuwandern, um dort ein neues Leben anzufangen, aber daraus wurde nichts - soweit ich weiß, weil mein Bruder zur Welt kam und sie es mit einem Kleinkind lieber doch nicht wagen wollten. Aber es gab genügend andere Abenteuer in ihrem Leben. In sein Fotoalbum, das ich später digitalisiert habe, schrieb mein Vater stolz "Meine Puppe* kann alles und ist überall dabei!"

* Auch wenn mein Vater seine Frau "meine Puppe" nannte, sprach er ihr nicht ihre eigene Persönlichkeit ab. Es ist so wie das englische "my baby" als Ausdruck für "Liebling" oder "Schatz" zu verstehen.

Gemeinsame Interessen:
Tanz war eine ihrer großen gemeisamen Leidenschaften, die sie bis ins hohe Alter betrieben. Aber das war noch längst nicht die einzige Gemeinsamkeit.

 

Meine Mutter war ein ausgeprägter Bewegungstyp; sie entpuppte sich daher als gelehrige Schülerin, als ihr mein Vater das Skilaufen beibrachte. Sie blieb (trotz dreier Beinbrüche) bis knapp unter 80 eine leidenschaftliche Alpin-Skifahrerin. (Dann entwickelte sie eine größere Angst vor Verletzungen und hörte damit auf - was meinen Vater dazu veranlasste, ebenfalls nicht mehr Skifahren zu wollen. Allein machte eben nichts so viel Spaß wie zusammen...) 

Auch im Ski-Langlauf versuchten sich meine Eltern, sie spielten gern Tischtennis, waren beide begeisterte "Wasserratten", unternahmen Skitouren und viele größere und kleinere Radelpartien (Fahrrad-Touren) - kurz: ihre Freizeit war stark von sportlichen Aktivitäten geprägt. (Ins Theater oder Kino gingen sie allerdings auch recht gern 😉.)

Berg-Fexe:
Die Berge im In- und Ausland wurden von meinen Eltern praktisch zu jeder Jahreszeit erklommen. Es ist also nicht weiter verwunderlich, ...

... dass das erste Foto, das mein Vater von meiner Mutter aufnahm, bei einer Bergtour auf die Hohe Wand entstanden war und in seinem Tourenbuch klebte:

Ob ich wollte oder nicht, ich wurde meine gesamte Kinderzeit und Jugend hindurch ebenfalls auf Ausflüge in die Natur mitgenommen - und zwar an so ziemlich jedem Wochenende im Frühling und Herbst und manchmal auch dazwischen... 

Ich bin immer wieder verblüfft, wie es meine Eltern schafften, mich zu den (manchmal recht anstrengenden) Wanderungen zu überreden. Aber meine Mutter erwähnte vermutlich Eichhörnchen, Schafe, Katzen oder andere Tiere, die wir dort sehen könnten - mit "Viechern" konnte sie mich immer locken. Und ich kann mich an Geschichten erinnern, die mir mein Vater erzählte, vor allem, wenn irgendwo eine Burg oder eine Ruine in der Nähe war: Es ging darin immer um Ritter und Burgfräulein - ihre Namen waren zumeist Kunibert und Kunigunde. Manchmal kam auch ein Drache vor.

Wenn ich nicht weitergehen wollte, waren sie allerdings auch nicht zimperlich: "Bleib nur auf dem Weg sitzen. Irgendwann wird schon ein böser Mann kommen und dich mitnehmen." 😬 

Nunja, ich glaube, ich habe ihre Erziehungsmethoden ohne allzu großen Schaden überstanden. (Irgendeinen Schaden hat ja fast jeder aus seiner Kindheit... 😉) Wie auch immer, ich bin meinen Eltern heutzutage sehr dankbar, dass sie mich zum Wandern genötigt haben. Bei meiner Tochter ist mir das leider nicht so gut gelungen - vermutlich, weil die moderne Erziehung versucht, mehr Rücksicht auf die Wünsche der Kinder zu nehmen ... Vielleicht ist das gar nicht immer so gut?)

Natur- und Tierliebe:
Auf dem großen Foto oben Mitte seht ihr, dass ich mir bei einer Berghütte eine Katze "gefasst" habe. Diese Liebe für "Viecher" habe ich offensichtlich auch von meiner Mutter geerbt:

Die Natur liebten meine Eltern gleichermaßen. Meine Mutter entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einer Kräuterhexe, sammelte und trocknete Pflanzen für Tees und für die Küche, hielt bei weitem mehr von Homöopathie und Naturheilkunde als von Schulmedizin - und auch mein Vater begann schließlich damit, Ringelblumen- und Johanniskrautöle anzusetzen. 

Ihre Freude an der Natur lebten sie auch bei ihren zahlreichen Camping-Urlauben aus - sommers wie winters. Die Geselligkeit kam dabei nicht zu kurz. Wobei ich sagen muss: Meine Mutter war zwar durchaus kontaktfreudig, aber mein Vater war der Meister im Sich-Freunde-Machen. Oder anders ausgedrückt: Sie konnte gut allein sein, er fühlte sich wohler mit Pubikum. 

Auf dem Schwarzweißfoto unten seht ihr meinen großen Bruder, meine Mutter und mich im Vordergrund - das war einer unserer Urlaube an einem Kärntner See. Mein Vater war der Fotograf, und die anderen Leute im Bild waren eine Familie aus Frankreich und ein Ehepaar aus Deutschland, mit denen sich meine Eltern am Campingplatz angefreundet haben.

Reiselust:
Die ersten Reisen unternahmen meine Eltern samt meinem Bruder in den 1950ern mit einer traumhaften BMW-Beiwagenmaschine (siehe übernächste Collage links) und mit einem Zweimannzelt. Es ging nach Italien, Frankreich, ins damalige Jugoslawien, nach Deutschland und in die Schweiz. Später hatten sie dann einen VW-Käfer und dann eine Borgward Isabella, die stark genug war, um den ersten kleinen Wohnwagen zu ziehen.  

Hier ein paar "Strandnixen-&Co.-Impressionen" von Campingurlauben. Das Moor befindet (oder befand?) sich übrigens in der Nähe des Keutschacher Sees in Kärnten. Das kleine dunkelhaarige Mädchen ist eine meiner Cousinen zweiten Grades:

 

In den späten 1970ern, als mein Bruder längst erwachsen und ich "Nachzüglerin" aus dem Gröbsten raus war, kamen zu den Campingurlauben auch Städteflüge und Fernreisen hinzu. Ihr seht hier z.B. meine Eltern in Amsterdam 1979, im damaligen Leningrad (zum eisig kalten Jahreswechsel 1987/88 🥶) und in Kreta 1990.

In China waren sie auch - siehe nächste Collage links oben! (Leider ließ sich nicht mehr feststellen, ob die China-Fotos von den späten 1980ern oden den frühen 1990ern stammen.) Daneben Amsterdam 1979, darunter 2 x Kreta 1990.

Chinesische Mauer, nochmals China, Amsterdam

Im Uhrzeigersinn: Kuba (1993), Kuba, USA (1986), USA (vor dem Tor zum weißen Haus), Nord-Zypern (1992), Amsterdam
 
Familie und Geselligkeit:
Hier ein paar Fotos aus dem Familienleben - mit meinem Bruder und einer Bekannten in den mittleren 1950ern / mit mir im Kinderwagen in den frühen 1960ern / und ich nehme an, das Baby in dem rot-karierten Kinderwagen war mein mittlerer Neffe in den späten 1970ern - also eines ihrer vier Enkelkinder.

Folgende Collage: Das Foto links oben entstand 1985 bei meinem Bruder (und erkennt ihr mein Seidengilet? Das trage ich auch heute noch!) / meine Mutter mit meinem Bruder vor dem Weihnachtsbaum in den 1950ern / meine Großtante, meine "große Oma", ich und meine Mutter bei einem Nikolaus-Krampus-Kränzchen Ende der 1960er (Hildekind und ihre Schwiegermutter waren einander übrigens "nicht grün") / in meiner ersten Wohnung Mitte der 1980er.

Fasching:
Meine Eltern hatten Spaß daran, sich zu verkleiden. Auf dem Wintercampingplatz in Türnitz, wo viele Jahre lang ihr Wohnwagen stand und wo auch ich mit ihnen zusammen viele Skiwochenenden und -urlaube verbracht habe, gab es alljährlich am Faschingdienstag einen Maskenlauf. Wenn es ihnen möglich war, waren sie dabei:



Abschiede:
Als mein Vater im Jänner 2007 an einem Herzinfarkt starb, war das die große Wende in ihrem Leben. Damals starb auch ein Teil meiner Mutter. Eine Zeitlang glaubte sie tatsächlich, sie würde ihm nachsterben, doch so einfach gestaltete sich ihr Schicksal nicht. Also machte sie weiter, aber sie wurde nie mehr wieder so unternehmungslustig, wie sie einst gewesen war.  
 
Dann begann die Zeit der Stürze. Nach einem Sturz im Februar 2012 litt sie unter Blutungen im Gehirn und lag in der Intensivstation jenes Krankenhauses, in dem ich damals in der Buchhaltung arbeitete. Wir wussten nicht, ob sie jemals wieder auf die Beine kommen würde - die behandelnde Ärztin meinte, es wäre möglicherweise an der Zeit, von unserer Mutter Abschied zu nehmen. 
 
Es sollten noch viele weitere Verabschiedungen folgen, denn von diesem Sturz erholte sich Hildekind verblüffend gut. Damals traf sie (überraschenderweise ganz von selbst) die Entscheidung, in ein Pensionistenheim zu übersiedeln. Bis es soweit war, organisierte ich ihr im Geriatrischen Tageszentrum des Krankenhauses einen Platz, wo sie zusammen mit anderen basteln, singen, turnen konnte, und für zu Hause bekam sie eine Heimhilfe.
 
Mitte Juli 2012 übersiedelte Hildekind ins Seniorenheim. Mein Bruder besorgte neue Möbel für sie und half ihr dabei, das Apartment hübsch, zweckmäßig und gemütlich einzurichten. Aber sie tat sich schwerer als erwartet, bereute ihre Entscheidung wohl schon, wollte kaum Kontakte knüpfen, hatte zu nichts wirklich Lust. Einzig und allein beim Russischen Kegeln machte sie mit. Monatelang versuchte ich sie zu überzeugen, dass einer der Ausflüge, wie sie vom Heim aus regelmäßig veranstaltet wurden, ihr bestimmt gut tun würde. ("Da fahren ja nur Alte mit!" sagte sie.) Erst im Sommer 2013 fing sie an, ihre Eingewöhnungsschwierigkeiten zu überwinden. Sie nahm die fürchterliche Perücke ab, die sie im Heim zu tragen begonnen hatte, ließ sich beim Friseur einen kessen Schnitt verpassen und meldete sich endlich für eine kleine Wienerwaldwanderung an. 
 
In der unteren Collage seht ihr - neben zwei Fotos auf den frühen 1930ern, die mein Großvater aufgenommen hat -  meine gut gelaunte Mutter mit ihrer neuen Frisur. Die Fotos waren die letzten, die ich  von ihr in körperlich und geistig weitgehend gesundem Zustand machen konnte. Sie stammen vom 25. August 2013, wo die ganze Familie zusammenkam, um die bestandene Konditor-Gesellenprüfung meiner Tochter Jana zu feiern.

Wenige Tage später - noch bevor sie am ersten Pensionisten-Ausflug hatte teilnehmen können, zu dem sie sich angemeldet hatte - stürzte sie. Sie wurde einige Tage lang in ihrem Apartment gepflegt, doch ihr Zustand verschlechterte sich und sie kam ins Krankenhaus Lainz - also genau in jenes Spital, in dem sie 70 Jahre zuvor die Krankenschwesternausbildung gemacht hatte. Über diesen Krankenhausaufenthalt habe ich euch HIER erzählt.
 
Pflegefall:
In der Folge "tingelte" sie (wegen Harnwegsinfekten, Austrocknung und allgemeiner Schwäche) durch zwei weitere Krankenhäuser und drei verschiedene Pflegeheime. Ihr Zustand war in dieser Zeit mehrmals "sehr, sehr kritisch", dann wieder "stabil" auf einem niedrigen Niveau. Selbst an guten Tagen konnte sich Hildekind bloß an wenige Dinge aus ihrem Leben erinnern (sie wusste z.B. nur noch, dass sie viele Reisen gemacht hatte, aber nicht mehr, in welche Länder), ihr Körper war schwach und ihre Beine bewegungsunfähig. Ein Schlaganfall, wie es unser Verdacht war, wurde von keinem Arzt bestätigt. Nach Auskunft der Neurologen hatte sie eine Geschwulst im Gehirn, die aber "wahrscheinlich" nicht für die Probleme verantwortlich waren, möglicherweise waren ihre zerebralen Ausfälle schlichtweg die Folge von Dehydrierung. Klarere Aussagen waren nicht zu bekommen. Die Mobilisationstherapie hatte man im Krankenhaus wegen eines neuerlichen Infektes hintangestellt. "Wir kämpfen um das LEBEN ihrer Mutter", sagte ein sehr "gestrenge" Ärztin damals zu mir, "da braucht sie keine Physiotherapie!"
 
Es klingt vielleicht für manche von euch schlimm, aber es entspricht dennoch der Wahrheit: Ihr "Leben" wurde zwar gerettet - dennoch starb damals der Großteil jener Frau, die einmal meine Mutter war. Ich weiß, dass die aktive Frau, die sie einmal war, nicht gewollt hätte, dass man um diese Art von Dasein kämpfte. Es war ab und zu ein Thema gewesen, über das wir miteinander sprachen. "Bevor ich so ende, bringe ich mich lieber um", hatte sie gesagt. Aber es geht oft so schnell mit der eigenen Hinfälligkeit, dass man das nicht mehr zuwege bringt. Ein Teil von ihr war jedoch noch da - ich habe es für mich so formuliert: "Jetzt ist sie wirklich mein Hilde-KIND..." Und dieser Teil war sehr liebenswert.


Nach mehreren Wochen (oder Monaten?) wurde ein Pflegeplatz in ihrem "Stamm-Heim" frei. Das Apartment mussten wir binnen weniger Tage räumen - es war klar, dass sie dorthin nie mehr zurückkehren würde. Mehr als sieben Jahre lang war sie in der Folge ans Bett gefesselt, das Leben sickerte sehr, sehr langsam, aber kontinuierlich aus ihr heraus. Trotzdem ertrug sie das alles mit einer unendlichen Geduld, die sie früher nicht gehabt hatte. Als es ihr noch etwas besser ging, wurde sie ab und zu in den großen, weichen  Rollstuhl gesetzt, den ihr oben seht, und in den Gemeinschaftsraum gebracht. Das Familienfoto entstand 2016 zu ihrem 90. Geburtstag. Wir besuchten sie so oft wie möglich, denn das war der einzige Lichtblick, der ihr noch blieb - bis zu den Covid-Sperren war fast täglich jemand von unserer Familie bei ihr, und wir versuchten ihr wenigstens ein bisschen Lebensfreude mitzubringen. 
 
Langsames Verblassen, Verblühen, Erlöschen...:
An manchen Tagen konnten wir plaudern (wobei sie selbst meist nur ein paar Worte sprach) oder ihr Fotos zeigen, an anderen Tagen massierte ich ihr sanft die Füße oder Hände, doch eines Tages wollte sie das nicht mehr. Ihre Füße fühlten nichts und ihre Hände wurden mehr und mehr zu schmerzenden Klauen, deren Fingernägel sich in den Handballen borte und dort Entzündungen verursachte. Die Schwestern schafften es kaum noch, ihr die Nägel zu schneiden, weil sich ihre Finger nicht (oder nur unter Qualen) aus der Verkrampfung lösen ließen. Die Pfleger und Pflegerinnen kümmerten sich wirklich gut um Hildekind. Aber bewegsunfähig zu sein, gewickelt und gefüttert werden zu müssen, das war für meine Mutter immer ein Albtraum gewesen. Nicht umsonst hatte sie schon einige Jahre zuvor eine Patientenverfügung verfasst und  unterschrieben, in der sie künstliche Lebensverlängerung, das Setzen einer Magensonde etc. ablehnte.

An den guten Tagen lächelte sie uns zuliebe oder versuchte es zumindest. Doch es gab auch Tage, an denen sie nur apathisch in ihrem Bett lag, auf der luftgefüllten Matratze, die verhindern sollte, dass sie sich wundlag. Auf der Nase und bei den Lippen bekam sie im Lauf der Jahre zwei Krusten, die immer wieder aufbrachen (mutmaßlich Hautkrebs - die Schwestern im Heim warnten uns, dass man ihr im Krankenhaus unter Umständen Teile der Lippe wegschneiden würde. Wir verweigerten eine solche Behandlung.) 
 
Alle paar Monate - mindestens einmal pro Jahr - ging es ihr so schlecht, dass man uns schonend auf ihren Tod vorbereitete. Im Heim wurde die Patientenverfügung akzeptiert, man fühlte sich aber verpflichtet, ein Minimum an Maßnahmen zu setzen. Sie wurde an den Tropf gehängt, bekam aufpäppelnde Astronautennahrung und ab und zu Sauerstoff - und rappelte sich jedes Mal wieder auf. Vermutlich besaß sie noch immer denselben Überlebensinstinkt wie 1945. Einerseits freuten wir uns darüber, dass sie uns noch ein Weilchen blieb, andererseits wurde ihr Leiden dadurch nur verlängert. 
 
Und jedes Mal war danach ein weiteres Stück von ihr verschwunden, sie nahm immer weniger Anteil an den Dingen, die wir ihr erzählten oder zeigten und reagierte immer weniger auf Fragen. Oft schlief sie während unserer Besuche ein, denn eigentlich war sie nur noch müde. Astrid beschrieb in einem Kommentar den innerlichen Rückzug alter Menschen einmal sehr treffend: "Es kam mir immer vor wie bei den Tulpenzwiebeln, wenn die schöne Blume verblüht ist und ihre Kräfte einzieht."
 
Fotos von 2020 - links oben vor der Covid-Sperre, alle anderen nach der ersten Covid-Sperre des Heims.
 
Das Ende vom Lied:
Im Zuge der zweiten Coronawelle durfte sie zunächst niemand besuchen, ab etwa Mitte November wurde es dann einer Person pro Bewohner*in gestattet, einmal pro Woche mit FFP2-Maske zu Besuch zu kommen. Da mein Bruder in der Nähe des Heims lebt, einigten wir uns darauf, dass er diese Person sein darf. Die Versuche, die Patienten vor dem Virus zu beschützen, indem man Besucher aus dem Heim aussperrte, waren erfolglos. Am 21. November besuchte mein Bruder unsere Mutter zum letzten Mal. Am 25. November wurde er informiert, dass sie Covid-positiv ist, was bei einem Massentest im Heim festgestellt worden war. (Auch er musste sich in der Folge testen lassen, zum Glück war er nicht angesteckt worden - vom Alter her zählen mein Bruder und meine Schwägerin bereits zur Risikogruppe, meine Schwägerin hat außerdem eine Vorerkrankung.)
 
Allerdings war unsere Mutter nach der Testung rund eine Woche lang symptomfrei. Wir dachten schon, das Virus würde sie verschonen. Dann bekam sie Schübe von erhöhter Temperatur, dann Fieber, und mein Bruder wurde angerufen, ob er sich von ihr verabschieden möchte. Das Risiko war ihm nach den vorangegangenen Erfahrungen verständlicherweise zu groß, deshalb rief ich im Heim an - und erfuhr, dass ihr Zustand vorläufig noch stabil sei, aber dass sich das rasch ändern könne. Ich ersuchte darum, mir Bescheid zu geben, falls sich ihr Zustand weiter verschlechtern sollte. 
 
Am 11. Dezember wurde ich angerufen, dass es zu Ende geht. Ich fuhr ins Heim, wurde dort in einen Schutzanzug gepackt, die FFP2-Maske hatte ich ohnehin selbst dabei, und dann wurde ich in das Zimmer geführt, in dem sie und eine zweite Patientin lagen. Es war beklemmend in dem Raum und es kam mir vor, als würde das Virus die Luft "eindicken". Beide alten Frauen waren nicht ansprechbar, die Zimmerkollegin meiner Mutter röchelte herzzerreißend. Hildekind bekam Sauerstoff und hing am Tropf. Ich streichelte ihre Hände mit Gummihandschuhen und spielte ihr von meinem Handy (mehrmals) ein ganz besonderes Lied vor (das mir Edi extra für diesen Zweck draufgespielt hat).
 
Abschiedsrituale:
Vor vielen Jahren haben meine Eltern eine Single gekauft -  Glory Halleluja (Battle Hymn Of The Republic) in der Version, die Andy Williams bei der Beerdigung von Bobby Kennedy sang.*) Es wurde einst zum Lieblings-„Weihnachtslied“ meiner Mutter, und halb im Scherz, halb im Ernst sagte sie damals auch, dass sie dieses Lied hören will, wenn sie eines Tages stirbt. Diesen Wunsch habe ich ihr erfüllt. Sie reagierte zwar nicht auf mich, aber ich hoffe (und glaube), dass sie davon noch etwas mitbekommen hat... und ich bin froh, dass ich ihr diesen Song noch vorspielen konnte.
 
Hildekind wirkte sehr geschwächt, ruhig und entspannt auf mich; ich glaube nicht, dass sie gelitten hat und ich glaube auch nicht, dass sie noch kämpfte. Einen Tag später, am Abend des 12. Dezember erhielten wir die Nachricht, dass sie "es überstanden" hat.  
 
*) Ihr könnt euch das Lied HIER anhören - ich denke, es wird euch gefallen: Es ist wunderschön und erhebend - und es passt tatsächlich auch zu Weihnachten. Ich bin immer wieder gerührt, wenn ich es höre, und es verursacht mir eine wohlige Gänsehaut...

 
 
Vielleicht versteht ihr nach alledem, dass ich zwar traurig bin, aber zugleich auch erleichtert, dass sie nicht noch länger dieses beklagenswerte Dasein führen muss. Die Beschäftigung mit ihren alten Bildern, ihrem früheren Leben, hat mir während der vergangenen Tage sehr dabei geholfen, dass sich positive, lebendige Erinnerungsbilder über die letzten Eindrücke von ihr legen..., dass ich sie so quicklebendig in Erinnerung behalten kann, wie sie während des Großteils ihres Lebens war.
 
Meine Mutter wollte nicht beerdigt werden, ihr Wunsch war es, dass ihre Urne neben der meines Vaters im hinteren Teil unseres Gartens bestattet wird - im sogenannten "Sternengarten". Diese Bestattung wird aber vermutlich erst im nächsten Frühling stattfinden. Es wird zuvor noch ein weiteres Abschiedsritual geben, das einen Ersatz für eine gemeinsame Verabschiedung darstellen soll: Wir haben alle Freunde und Verwandten gebeten, am Sonntag, dem 27. Dezember, um 19 Uhr eine Kerze für Hilde anzuzünden und in Gedanken von ihr Abschied zu nehmen. Die Idee habe ich von meiner Freundin Moni, die vor kurzem erst ihre Mutter verloren hat - und auch ihrer haben wir auf diese Weise gedacht. Dieses gemeinsame an an einen Menschen Denken hat etwas Verbindendes und Tröstliches.

 
Du bist nicht mehr da, wo du warst,
aber du bleibst in unserem Herzen.


Ihr Lieben, das war heute viel Text, ich weiß, aber es ging ja auch um ein langes Leben. Und ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Beitrag verständlich machen, weshalb ihr mir nicht "viel Kraft" wünschen müsst. (Ich weiß, manche werden es dennoch tun, weil sie nicht alles gelesen haben... 😉) 
 
Die Phase, in der ich die meiste Kraft benötigt habe, war die, als meine Mutter nach ihrem Sturz im Februar 2012 in der Intensivstation lag - und kurz danach, als ich mich um den Geriatriezentrumsplatz und um einen Platz im Pensionistenheim kümmern musste, während im Büro alles drunter und drüber ging. Ebenso kraftraubend war die Phase im Herbst 2013, als Hildekind von einem Krankenhaus und Pflegeheim ins nächste musste und ich sie in den unterschiedlichsten Bezirken Wiens besuchte, ohne zu wissen, wie es nun mit ihr weitergeht. Und dann jedes Mal, wenn es hieß, dass es möglicherweise zu Ende geht. Ohne die Unterstützung durch meine Familie hätte ich diese Zeiten nur schwer überstanden. 
 
Das nun ist ein Abschluss... die Möglichkeit, wirklich Abschied zu nehmen... von der Frau, die einmal meine Mutter war und genauso von dem "Hilde-Kindchen", das hilflos im Pflegebett lag. Was ich nun vor allem brauche, ist nicht mehr Kraft, sondern noch etwas mehr Zeit. Denn ich will ein Fotobuch über das Leben meiner Mutter basteln. Diese Zeit werde ich mir also jetzt während der nächsten Wochen nehmen. Kann sein, dass ich zwischendurch das eine oder andere Posting vom Stapel lasse oder Blogrunden drehe, kann aber auch sein, dass ich weder das eine noch das andere schaffe. Ich will mich da nicht einschränken, aber auch nicht unter Druck setzen. 
 
In jedem Fall möchte ich euch danken, dass ihr hier gewesen seid und durch das Lesen dieses langen Textes (oder zumindest einigen Passagen des Textes 😉) Anteil genommen habt. Ich möchte euch außerdem heute schon wunderschöne Weihnachtstage wünschen - und sicherheitshalber auch gleich einen guten Start in das Jahr 2021. Macht es euch schön und gemütlich!
 

🎄🕯️🎅🏻❄️⛄❄️🎅🏻🕯️🎄

Herzliche Rostrosengrüße 
am Abend des 4. Advent,


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden,