Mittwoch, 25. April 2018

Was für ein April!

Servus ihr Lieben!


Die Bloggerwelt erscheint mir irgendwie Schreck-erstarrt. Liegt's nur an der
Datenschutzverordnung - oder doch auch am Traumwetter? So wenige Blogbewegungen 
(Besuche, Kommentare, Beiträge) gab's in den fast neun Jahren, die ich nun blogge, nach meiner
Erinnerung noch nie. Trotzdem: Ich habe einige Bilder in der Warteschleife, die wollen gepostet
werden und deshalb poste ich sie jetzt. Mit nur ganz wenig Text, denn im Moment bin ich auch
lieber draußen als am PC...




Walking-Ausflug nach Kaltenleutgeben - einem Ort meiner Kindheit - Anfang April nach 
dem Büro: (Auf der Norwegerwiese habe ich als Dreijährige meine ersten Skifahr-Versuche
unternommen.)
 


Das trug ich an diesem Tag im Büro - zum Walken zog ich mir nur den Rock aus (darunter: 
Leggings) und tauschte die Stiefletten gegen Walkingschuhe. Mit der Wolljacke war mir dann viel
zu heiß!



Der Anblick der Blumen in der Natur und die guten Vorsätze ließen mich viele, viele 
Samenpäckchen und Setzlinge für jede Menge nützlingsfreundliche Pflanzen kaufen: 




Aber bis die blühen, dauert es noch, deshalb habe ich mir auch ein paar Frühblüher 
und vorgezogene Blümchen geholt und mit "Urban Gardening auf dem Lande" begonnen:

 

Ganz viel Lust auf Sonnenfarben führte unter anderem zu diesem Outfit in Gelb- und
Orangetönen:



 Angegrillt haben wir auch (am 14.4.) - und die Kartoffeln grillten wir umweltfreundlich ohne 
Alufolie - in einem Gestell, das normalerweise zum Grillen von Fisch oder Würstchen dient:


 

Der Felsenbirnbaum stand da in voller Blüte.  Und auch sonst war es blühend, wunderschön
und so warm, dass Nina sich in der Erde wohlig wälzte.



Zu rosa Blüten und  blauem Himmel passt dieses April-Outfit:

 


In den Hochbeeten fingen die Kartoffeln, Topinambur und Erbsen auszutreiben an. Das
Gerüst, auf dem sich die Erbsen mal hochranken sollen, ist ein Teil unseres früheren 
Rosenbogens, der vor zwei Jahren eingeknickt ist.




Hier hab ich nochmal die hellblaue Jeansjacke von oben an - diesmal kombiniert mit
Frühlingsgrün-Tönen und hellblau bzw. türkisblau.



Buddhas haben wir in letzter Zeit - in Thailand - viele gesehen (vielen Dank übrigens an
alle, die den ersten Teil des Reiseberichts gelesen haben!) Aber schon lange Zeit vor dieser
Reise hatten wir einen Buddha in unserem Garten: Er thront über dem Teich auf einem
Hügel, neben einem kleinen Bachlauf.




Die Katzen - inklusive Gastkater Austria - sind eifrig in unserem Garten unterwegs und 
inspizieren alles, was da neu gepflanzt wurde. Der Bärlauch hat hier auch schon sehr große 
Blätter (inzwischen hat er zu blühen begonnen).




Als ich diesen Rock beim EZA-Laden hängen sah, war's um mich geschehen - offensichtlich 
schreit derzeit alles in mir nach Farbe und so erstand ich dieses Alle-Farben-Fair-Trade-Maxi-Teil,
das man auch als Midi-Kleid tragen kann.



 Die Gräser, die ich beim Teich weggeschnitten habe, verwendete ich als Abdeckung von Beeten.
Auch die bienenfreundlichen Blumen, die ich hier in unzählige Töpfe gesetzt habe (um sie mal 
groß zu ziehen, bevor ich sie aussetze) sprießen bereits eifrig.




In der Vorweihnachtszeit erzählte ich euch, dass ich mir zusätzlich zum goldgelben Jackerl auch
ein goldgelbes Shirt geleistet habe, weil ich diesen Gelbton so gern trage und so selten finde. Jetzt
ist die richtige Zeit für kurze Ärmel - und hier seht ihr das "Fashion is a Passion"-Leiberl an der Frau:




Die folgenden Aufnahmen stammen schon von der zweiten Aprilhälfte:




Die Jeansjacke benötigte ich da nur noch in der Früh, denn in den Morgenstunden war es noch 
relativ kühl.  An den Nachmittagen hingegen: Hochsommer mit Temperaturen knapp unter 30
Grad!





Am vergangenen Wochenende gab's dem entsprechend dann auch eine sich recht sommerlich
anfühlende Unternehmung - aber darüber erzähle ich euch ein andermal. Falls es euch überhaupt 
noch interessiert und ihr nicht alle zu bloggen aufhört... 

Ihr könntet alternativ dazu aber auch herauszufinden versuchen, wie man sich gegen die Abmahner wehren kann.*) 
Denn die scheinen ja das Hauptproblem zu sein, weil offenbar die Gefahr besteht, dass sie selbst kleine, harmlose Blogs
 nach Fehlern bei der Umsetzung der DSGVO durchsuchen. In Österreich gibt es die gesetzliche Grundlage, die solche
 Hyänen-Methoden rechtfertigt, zum Glück nicht. 

*) > z.B. durch Petitionen / Eingaben an die richtige Stelle..? Deutschland ist immerhin eine Demokratie! Also 
benützt euer Mitspracherecht! Wehrt euch gegen dieses Abmahnungs-Damoklesschwert, anstatt einfach die Flucht
 zu ergreifen! 

Ich unterstütze eure Bemühungen, die Abmahner in die Schranken zu weisen, gerne. Denn 
ein Gesetz, das dazu benützt werden kann, unbescholtene Menschen in Angst und Schrecken zu 
versetzen, obwohl diese nichts Böses wollen und nicht das geringste Interesse an Daten haben, 
erscheint mir schon ziemlich bedenklich und sollte dringend neu überdacht und neu bearbeitet 
werden!

 
Ich bin jedenfalls noch da - und bis zum Abend des 1. Mai könnt ihr HIER eure Postings 
rund um den Themenkreis Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität  = A New Life  
verlinken. Ich danke allen, die das bereits getan haben, und freue mich darüber. Und die Welt 
freut sich darüber noch mehr!


Herzliche rostrosige Grüße 
von eurer Traude


PS: Okay, am Schluss war's dann doch nicht so wenig Text 😉


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
bei der Pfauenauge-Naturgartenblogparade und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB

Freitag, 20. April 2018

Thailand-Reisebericht - Teil 1 - Ankunft in Bangkok

Willkommen zu einem weiteren 
rostrosigen Reisebericht, ihr Lieben!

๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑



Diesmal nehme ich euch ins Königreich Thailand mit, wo wir im Februar 2018 zwei schöne
Wochen verbracht haben. (Wenn ihr mehr Fakten über das Land, seine Geschichte, seine Einwohner 
etc. erfahren wollt, als ich euch hier bieten kann, klickt bitte auf den Link, mit dem ich den Namen 
des Landes unterlegt habe.) 

Auf der Karte hier unten könnt ihr sehen, wo wir uns herumgetrieben haben: Während der ersten
Woche unternahmen wir eine Rundreise durch den Norden Thailands von der Hauptstadt Bangkok 
bis Chiang Mai - und von dort mit dem Flieger wieder zurück nach Bangkok. Als nächstes
ging es per Shuttlebus nach Hua Hin, dem Standort, an dem wir unsere zweite Woche verbrachten.
Diese zweite Woche war als "Badeaufenthalt" deklariert - allerdings kennt ihr uns Rostrosen
mittlerweile wohl schon gut genug um zu wissen, dass wir nicht so die klassischen Strandurlauber 
sind und uns deshalb längst nicht nur in der Sonne geaalt haben. Es gibt also wieder einiges zu
erzählen - los geht's! 😊


Bildquellen: KLICK und KLICK / kleines Foto Mitte © Rostrose


Diesmal hatten wir einen Nachtflug gebucht - und zwar direkt von Wien-Schwechat nach Bangkok.
Am 19. Februar um 23.20 Uhr flogen wir los und kamen 10 Stunden später in Bangkok an. Durch die
Zeitverschiebung war es da aber bereits Nachmittag - genauer gesagt: der 20. Februar, 15.20 Uhr.
Und wir waren nicht nur vom Spätabend in den Nachmittag geflogen, sondern außerdem vom Winter
in den Hochsommer. 

Solche Flüge sind u.a. auch bekleidungstechnisch eine gewisse Herausforderung: Man muss sich bei
der Abreise warm einpacken - und beim Aussteigen hat es etwa 30 Grad. Außerdem will ich es beim
Reisen immer so bequem wie möglich. Und ich möchte nichts (oder möglichst wenig) anziehen /
mitnehmen, das ich dann vor Ort nicht brauchen kann.

 
 


Diesmal trug ich mein lockeres schwarzes Hängerchen-Sommerkleid mit Blümchen in blaugrün,
braun und weiß über einem dunkelgrünen 3/4-Arm-Shirt sowie über einer meiner liebsten "Flughosen":
schwarz, stretchig (also mordsbequem) und von der Stoffdicke her durchaus für wärmeres Klima
geeignet.*)  Über dem Kleid dann noch eine schwarze Strickweste und einen bunten Schal, dazu
Walkingschuhe. (Das sind die, die ich mittlerweile durch neue ersetzen musste, weil ich ihnen den
Rest gegeben habe; sie werden auch in mein "Gartenprojekt" integriert werden - KLICK.)

*) Diese Hose habe ich schon seit Jahren bzw. seit mindestens einem Jahrzehnt; ich besitze sogar drei davon, weil ich zwei 
Stück nachkaufte, als sich das erste Exemplar zwei Jahre lang im "Dauertest" bewährt hatte und schon ein paar leichte 
"Verfallserscheinungen" zeigte. Ich trage sie das ganze Jahr über, verwende sie zumeist "wie Leggings", vor allem dann, 
wenn ich finde, dass ein ausgestellter Schnitt vorteilhafter wirkt - die erste dieser Hosen trage ich allerdings nur noch zur 
Gartenarbeit, zum Walken etc. Ein braunes Exemplar besitze ich zusätzlich auch - das mag ich gern als "Wanderhose" (siehe 
HIER - letzte Collage).


Was ihr oben nicht seht, ist meine goldgelbe Steppjacke - die trug ich als "Obendrüber", weil sie
wärmend, aber leicht ist und im Koffer nicht viel Platz benötigt.) Keine "große Fashion" also, aber
sehr zweckmäßig, da ich mir am Zielort einfach Shirt und Weste auszog, die Jacke ins Handgepäck
stopfte - und somit für die Bangkoker Temperaturen gerüstet war.

๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑


Bis wir in unserem Hotel, dem Narai, ankamen, war es bereits relativ später Nachmittag - das
heißt, der erste Tag in Thailand würde nicht allzu lange dauern. Was gut war, da wir in der Nacht
im Flieger so gut wie nicht geschlafen hatten.  Es gab eine kurze Besprechung zu unserer Route
mit den Veranstaltern der Nordthailand-Rundreise, danach bezogen wir unser Zimmer (mit Blick
auf die Bangkoker Skyline 😉), dann wollten wir nur noch schnell raus, uns ein wenig in der
Umgebung umsehen, die Beine vertreten und uns irgendwo (am besten in einer der viel
gerühmten Garküchen) ein Abendessen organisieren.


1. Abend, 20. Februar 2018
Das Hotel war noch fürs Chinesische Neujahrsfest geschmückt - am 16.2. begann das 
Jahr des Erde-Hundes und das Jahr 2561 (nach Buddhistischer Zeitrechnung)!


Zu dem Zweck zog ich mir einfach nur mein kurzärmeliges Häkelshirt über mein Hängerkleidchen,
und gut war's. Die Lady, mit der ihr mich unten auf zwei Fotos seht, haben wir an diesem Abend in
Bangkok kennengelernt - und JA: Es sieht so aus, als würden wir uns schon ewig kennen. So hat es
sich auch angefühlt. Adele stammt aus Südafrika (wo wir ja schon 2 x waren, zuletzt 2016 in
Kapstadt) und reist mehrmals im Jahr aus geschäftlichen Gründen nach Thailand.

Wie sich herausstellte, ist das "MAMA MIA BANGKOK"  (das wir per Zufall - bzw. weil es da
besonders gut roch - auswählten) nicht nur das älteste Restaurant in der Stadt, sondern auch Adeles
Stammlokal, weil man hier so gut (und günstig) isst wie in den "Take away"-Garküchen, aber das
Essen an einem Tisch einnehmen kann. Den teilt man sich dann eben mit anderen Besuchern -
Touristen wie Inländern - denn das Lokal ist äußerst gut besucht. An "unserem" Tisch saß zunächst
ein Paar - und wie sich (an ihrem Sprach-Sound) bald herausstellte, stammten sie... aus WIEN! 😊
Da ergaben sich schon erste nette Gespräche, dann kam auch noch Adele hinzu - sehr unterhaltsam,
sehr lieb, sehr interessant - das war wirklich ein guter Reiseauftakt! Und lustigerweise saßen wir
 einen Tag später (abermals im Mama Mia) dann wieder mit den Wienern zusammen, außerdem noch
mit netten Leuten aus Australien - und zum Schluss kam auch da wieder Adele dazu!
Die Millionenstadt Bangkok - ein Dorf! 







Das Essen schmeckte übrigens köstlich - die Thai-Küche gilt ja als eine der besten der Welt - 
Edis Portion war etwas schärfer als "touristenscharf" (er kam dabei ziemlich ins Schwitzen 😉😁😂), meine war mild 
und angenehm würzig - und durch das Bierangebot Thailands probierte ich mich auch gleich durch: Chang und Singha sind 
die "Haupt-Marken", Chang ist milder, Singha schmeckt eher wie "unsere" Biere, Leo gibt's dann auch noch, aber das habe 
ich erst später verkostet, war ebenfalls gut! Was das Vertragen des Thai-Essens betrifft: Seit unseren "Problemen" in Indien 
nehmen wir vorbeugend Omnibiotic Reise, das ist ein Pulver, mit dem Magen und Darm auf die "fremdartigen" Bakterien 
vorbereitet werden. Vermutlich hätten wir auch ohne das keine Probleme gehabt, aber so war's einfach beruhigender - nicht 
nachdenken zu müssen, ob bei Früchten, Salat, Eis... vielleicht irgendwas den Darm beleidigen könnte...

๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑



2. Tag, 21. Februar 2018
Seht mal, wie hübsch die Verkäuferin der Flechttierchen ihre Kleidung, Schirm und Decke farblich 
abgestimmt hat / auch sonst: Farben, Farben, Farben / und überall diese vielen Früchte!!!


Nach einem feinen Frühstück in unserem Hotel brachen wir auf zur Erkundung Bangkoks.
Wusstet ihr, dass es sich bei der asiatischen Millionenmetropole um die Stadt mit dem längsten
Ortsnamen der Welt handelt (lt. Guinnes Buch der Rekorde)? Offiziell nennt sich die Hauptstadt
Thailands Krung Thep Mahanakhon; der voll ausgeschriebene offizielle Name der Stadt lautet
jedoch: Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Yutthaya Mahadilok Phop 
Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Phiman Awatan Sathit 
Sakkathattiya Witsanukam Prasit

(anhören - da kommt man auch ins Schwitzen - wie nach einer scharfen Thai-Mahlzeit - 😊😂😉)

Das heißt übersetzt:  
Stadt der Devas [bzw. Stadt der Engel], große Stadt [und] Residenz des heiligen Juwels Indras [­Smaragd-Buddha], 
uneinnehmbare Stadt des Gottes, große Hauptstadt der Welt, geschmückt mit neun wertvollen Edelsteinen, reich an 
gewaltigen königlichen Palästen, die dem himmlischen Heim des wiedergeborenen Gottes gleichen, Stadt, die von
 Indra geschenkt und von Vishnukarm gebaut wurde. (Quelle: Wikipedia)


Der Mann verkauft Werkzeug aller Art - quasi ein mobiler Baumarkt


Wie Tina von Tinaspinkfriday schon erzählt hat, essen die Thais gerne. Und sie essen auch oft.
Und wenn sie nicht essen, dann sprechen sie vom Essen - das haben wir in der Folge mehrmals
feststellen können 😉. Trotzdem scheinen die wenigsten erwachsenen Thais ein Gewichtsproblem zu
haben (und ich behaupte mal ganz keck, dass die mit den Gewichtsproblemen eher diejenigen sind,
die sich nicht an die traditionelle Thai-Küche halten, sondern bereits allzu sehr auf Coke und Burgers
umgestiegen sind... Es scheint allerdings einen massiven Zuwachs von adipösen Kindern in Thailand
zu geben - KLICK. Und ich tippe auch hier auf Softdrinks & Co.) Jedenfalls sorgen zahlreiche
"Fresstandeln" in den Straßen dafür, dass niemand hier darben muss.


Der Straßenverkehr erinnerte mich an Indien, wobei es in Bangkok weit mehr moderne Autos
zu sehen gab. Die Öffi-Busse hingegen sehen auch ein bisschen "knautschig" aus. Die Straßen
erschienen mir gepflegter (was nicht bedeutet, dass wir gar keinen Müll herumliegen sahen -
hauptsächlich jedoch leider im Wasser...) und es roch zumeist auch besser als in manchen
indischen Städten.





Was ihr da oben links auf dem Bratrost seht, sind kleine Bananen. An einem anderen
Stand, wo sie schon etwas mehr gebräunt waren, hatte ich sie zunächst für eine Art Würstchen
gehalten und sagte deshalb "freudig erkennend" zu Herrn Rostrose: "Aah, das sind Bananen!"
Daraufhin sprach mich eine Passantin an: "Yes, Bananas!"

Es stellte sich heraus, dass sie eine Mitarbeiterin des Hotel Narai war. Sie erkundigte sich, wohin
wir unterwegs waren. Wir antworteten, wir würden gern per Boot in Richtung Königspalast fahren
wollen, und sie meinte, bis zum Fluß sollten wir besser ein Tuk-Tuk nehmen, da es eine ganz schön
weite Stecke wäre. Alle, die schon eine Weile bei mir lesen, wissen auch, dass ich ganz verrückt bin
nach Fahrten in solchen Autorikschas. Wir fragten die Frau, was so etwas kosten würde (da wir als
Touristen immer ein bisserl in Gefahr sind, ausgenommen zu werden).

Die Frau redete kurzerhand mit einem der wartenden Tuk-Tuk-Fahrer
und dolmetschte dann, dass eine Fahrt zur nächsten Bootsanlegestelle 30 Baht kosten würde. Wenn
ihr auf die Umrechnungstabelle klickt, werdet ihr sehen, dass 30 Thailändische Baht etwas weniger
als 80 Cent sind. Ich nehme an, das ist immer noch ein Touristenpreis, aber ein guter 😊. Und dann
war das Tuk-Tuk auch noch so ein hübsches - in frischem Grün mit Pink! Ich glaube, man sieht mir
an, dass die Freude groß war!





Unten seht ihr das Gässchen, in dem es zur Bootsanlegestelle ging - verziert mit zahlreichen
Murals. Wie sich herausstellte, legten dort allerdings nur sogenannte Longboats an - und das
sind echte "Touristenkutschen". Möglicherweise erhält der Tuk-Tuk-Fahrer ja Prozente, wenn er dort
Urlauber "abliefert" - jedenfalls kamen wir mit ihm sprachlich nicht weiter, als wir erklärten, dass
wir mit einem "öffentlichen" Boot fahren wollten.

Wir erkundigten uns bei der Anlegestelle, was eine Fahrt mit dem Longboat bis zum Palast
kosten würde - und als wir den offenbar nicht verhandelbaren Preis erfuhren (1.500 THB = fast 40
Euro - ich glaube allerdings, für uns beide und nicht pro Kopf) beschlossen wir, die nächste
öffentliche Anlegestelle zu suchen. Denn in Bangkok gibt es - wie z.B. auch in Venedig - neben
den Gondeln und Wassertaxis - so etwas wie "Wasserbusse" (in Venedig heißen die Vaporetto). 




Die nächste Station für so einen Wasserbus war dann auch gar nicht weit entfernt (etwa 5 Minuten
 zu Fuß) - und dort kostete eine Fahrt bis zum Königspalast nicht 1.500,- sondern nur 15 THB (also
keine 40 Cent! Allerdings pro Person...) Klar ist das dann weniger bequem als in einem Longboat, aber
dafür aber viel authentischer. Denn mit diesem Verkehrsmittel fahren die Bewohner von Bangkok -
auch ein paar Mönche in ihren orangefarbigen Kutten stiegen an einer der Stationen ein.




Der Fluß Chao Phraya ist eine der Hauptverkehrsstrecken Bangkoks - an ihm liegen drei
der wichtigsten Sightseeing-Ziele der Stadt: der Königspalast, der Wat Pho (Tempel des liegenden
Buddha) sowie der Wat Arun (Tempel der Morgenröte). Diesen drei Sehenswürdigkeiten würden
wir an unserem Tag in Bangkok natürlich auch einen Besuch abstatten - und zu dem Zeitpunkt
hofften wir noch, dass wir an einem der Orte auch Tina begegnen würden. Aber wie ihr ja schon
aus diesem Beitrag hier wisst, klappte unser Treffen dann erst am Abend.

Zuerst war aber mal unsere Bootsfahrt an der Reihe - wie ihr seht, kamen wir an Wolkenkratzern
und ebenso an barackenartigen Wohnhäusern vorbei, an Kirchen, Tempeln und Brücken, an Hotels
und noblen Restaurants, an Betonklötzen und Fronten von hochpreisigen Läden.... Leider gibt es hier
inzwischen auch auch KFC, McDonalds und Starbucks ... Und leider hatte sich in den Wasserhyazinthen
unter der Brücke jede Menge Plastikdreck angesammelt. Müll ins Wasser zu werfen scheint hier als
Kavaliersdelikt zu gelten - jedenfalls habe ich beobachtet, wie einer der Wasserbus-Mitarbeiter eine
Plastikflasche in den Fluss kickte. Da sollte wohl auch mal jemand Aufklärungsarbeit leisten...





In der unteren Collage seht ihr unter anderem die mit (künstlichen) Blumen geschmückte
Spitze eines Longboats. Wenn man in dem Boot nicht drin sitzt, sondern es von dem viel billigeren 
Wasserbus aus sieht, kann man es natürlich besser fotografieren 😉 Aber keine Sorge, wir sind 
trotzdem noch zu einer Logboat-Fahrt gekommen, die war nämlich bei einem unserer späteren 
Ausflüge dabei. Was ihr rechts unten auch noch sehen könnt, sind einige zum Königspalat gehörende 
Dächer. Dort wollten wir als erstes hin. Aber beim Palast sind sehr viele Fotos entstanden, diese
Bilderflut kann ich euch heute nicht mehr zumuten - die gibt es also im nächsten Reiseberichts-
kapitel zu sehen!






 Nun danke ich euch noch ganz herzlich fürs Mitreisen und für euer Interesse, 
und auch für eure Kommentare und Verlinkungen zu meinem letzten ANL-Beitrag sage 
ich herzlich DANKESCHÖN! Bis zum Abend des 1. Mai könnt ihr dort wieder eure 
Postings rund um den Themenkreis Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität 
= A New Life verlinken. Ich freue mich schon drauf - und die Welt freut sich darüber noch
mehr!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude
๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑





Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB




Samstag, 14. April 2018

ANL #28 – TOMORROW Teil 2 – Welchen Wolf wollen wir füttern?

Servus ihr Lieben!


Heute geht es weiter mit der Aktion  
ANL = Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life
- und mit dem Thema, das ich in meinem letzten ANL-Beitrag begonnen habe:
TOMORROW - haben wir eine Zukunft?

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ






Nur kurz zur Erinnerung: In ANL #27 erzählte ich euch von einer wissenschaftlichen Studie, die 
in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde. Darin heißt es, dass der Menschheit bloß noch etwa 15
Jahre bleiben, um das Ruder herumzureißen. Denn wenn wir das nicht tun, so die Studie weiter,
bedeute dies das Ende unserer Welt, wie wir sie kennen und lieben, einer Welt mit Vogelgezwitscher
und Bienengesumm, dem Anblick von Schmetterlingen, mit ausreichend Nahrung, mit Trinkwasser,
mit Luft, die man noch einatmen kann ... mit einem aushaltbaren Klima und einem Meeresspiegel,
in dem die Kontinente nicht ertrinken...





In ANL #27 fragte ich euch auch, ob ihr glaubt, dass wir das schaffen:
alles noch rechtzeitig in die richtige Richtung zu lenken. Die Meinungen, die in euren
 nachdenklichen Kommentaren standen, waren ähnlich unterschiedlich wie bei Frau Hummel, die
 in ihrem Blog ebenfalls vor kurzem das Thema angerissen hatte: Die einen meinen, wir müssten es
einfach schaffen, denn an die Alternative zu glauben, wäre einfach zu niederschmetternd.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Andere von euch
wiederum meinten, die ganze Macht liege in den Händen Multinationaler Konzerne; Profit und
Wirtschaftswachstum stünden an erster Stelle, Politiker wären nur Marionetten in diesem Spiel ohne
Moral, und somit würden sie keine großen Chancen mehr sehen für eine Verbesserung der Lage ...

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
 
Das Pendel eurer Antworten schlug etwas stärker in die pessimistische Richtung aus...



Was das alles mit dem in der Überschrift erwähnten Wolf zu tun hat, wollt ihr wissen?
Nun, darauf werde ich noch zurückkommen. Geduld...



Für eine Gruppe engagierter Menschen (die meisten von ihnen mit Kindern, denen sie
verständlicherweise eine gute Zukunft wünschen) war die deprimierende Zukunftsprognose der
Studie der Auslöser, um sich auf die Suche nach Projekten und Initiativen in aller Welt zu machen
 - auf die Suche nach zukunftsträchtigen Ideen, die es schaffen könnten, das Ruder herumzureißen.
Und aus dieser Suche entstand schließlich der mitreißende Dokumentarfilm
#Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen  

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
 
Eine der ersten Personen, die im Film interviewt werden, ist Rob Hopkins aus Totnes / England
von der Bewegung Transition Network.

Mit dieser Bewegung könnt ihr alle übrigens in Kontakt treten, wenn ihr nach Möglichkeiten sucht, euch mit 
Gleichgesinnten außerhalb der Bloggerwelt zu vernetzen: Er gibt u.a. Transition Initiativen in ganz Deutschland
Transition Initiativen in Österreich und Transition Initiativen in der Schweiz Deren Motto lautet:  
Wir fangen einfach mal an. Der Wandel ist möglich … 
oder kurz gesagt: „Einfach. Jetzt. Machen“



Rob Hopkins sieht nicht aus wie jemand, der sich permanent mit dem Weltuntergang beschäftigt,
im Gegenteil - ihm sprühen Humor, Neugierde und Lebensfreude aus den Augen. Er wundert sich
darüber, dass wir Menschen kreativ genug sind, Filme über unsere eigene Ausrottung zu machen und
fragt sich, wo Filme über Trendwenden bleiben: "Geschichten über Emissionsverringerung gibt es
nicht."


Bildquellen: KLICK / KLICK / KLICK - Was es mit dem seltsamen Geldschein auf sich hat? Nun - das wird im Film gut erklärt 😉...


Eine seiner Aussagen gefiel mit besonders. Sie lautete (sinngemäß): "Wenn es um den Wandel
geht, um ein Leben, bei dem keine Ressourcen verschwendet werden, sehen sich die Menschen in
kalten Höhlen sitzen und verfaulte Kartoffeln essen - dabei könnte es phantastisch werden!" Allein
die Energie, mit der er das sagte, gab mir die Energie, daran zu glauben.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Nach Rob Hopkins werde ich euch in meinen folgenden Beiträgen zum Thema noch weitere
Menschen und Aussagen aus dem Film "Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen" vorstellen. Doch
für heute mache ich einen Punkt darunter und möchte stattdessen ...

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ✿ ✿ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


... einen anderen Film erwähnen! 😉 Einen Film, der im Original einen ganz ähnlichen Titel hat,
nämlich Tomorrowland. (Der „deutschsprachige“ Titel lautet aus unerfindlichen Gründen A World 
Beyond.) Vielleicht habt ihr ihn ja gesehen, er lief erst vor kurzem im TV*), dann wisst ihr: Hier
handelt es sich um keine Doku, sondern um einen von Disney produzierten Science-Fiction-Film.
Leider wurde ihm kein besonders großer Erfolg zuteil, denn die Kritiken waren eher verhalten.
"Ansehnlich getrickstes Disney-Fantasyabenteuer, aber nicht ohne Längen" hieß es da z.B.

Doch in diesem Streifen sind nicht die Tricks
das Wesentliche und ebensowenig die Rahmenhandlung über eine futuristische Parallelwelt. Wie
in so manchem anderen Fantasy-Abenteuer steckt auch in diesem ein wahrer Kern, welcher sich
hier vor allem in den Charakteren und manch einer intelligenten Aussage der Hauptprotagonisten
offenbart. Und auf diesen Kern möchte ich in der Folge noch zurückkommen.

*) Falls ihr den Film nicht gesehen habt, könnt ihr HIER oder HIER, die Kurzfassung seines
Inhalts lesen. Es geht aber wie gesagt auch ohne die Inhaltsangabe 😉...



Bildquellen: KLICK / KLICK / KLICK



Tomorrowland / A World Beyond  ist prominent besetzt:
George Clooney gibt den einstmals genialen, nun jedoch desillusionierten Erfinder Frank Walker.
In seinem Haus ist einer der Räume mit mehreren Bildschirmen ausgestattet, auf denen Szenen
 von Zerstörung, Terror und Leid zu sehen sind, weiters wird darauf eine Wahrscheinlichkeit für
den Weltuntergang von 100 Prozent angezeigt. Ebenfalls in diesem Raum befindet sich eine
Weltuntergangsuhr *), bei der der Count Down bis zu unserem zu erwartenden Ende läuft.  

*) Eine ähnliche Uhr gibt es übrigens auch in der Realität - und zwar seit dem Jahr 1947. Sie soll anzeigen, 
wie knapp die Menschheit vor der Vernichtung durch Atomwaffen oder Umweltgefahren und Klimakatastrophen 
steht. Diese real existierende Weltuntergangsuhr wurde im Jänner 2018 auf "zwei Minuten vor 12" vorgestellt
 (was wir u.a. Herrn Trumps "diplomatischem" Vorgehen zu verdanken haben).

 Britt Robertson ist die junge, positiv denkende Casey Newton, die sich sehr für Wissenschaft
interessiert. Allein schon durch ihre Frage, ob wir - die Menschen - nicht die Meister unseres
Schicksals wären (und somit durch unsere Handlungen eine Veränderung herbeiführen könnten),
bringt sie die Wahrscheinlichkeits-Prozentzahl für den Weltuntergang zum Sinken - und Frank
erkennt, dass sie mit ihrer positiven, zupackenden Einstellung das Potential besitzt, die Welt in
Ordnung zu bringen - denn schon die kleinsten Veränderungen können den Lauf der Zukunft
verändern. *) 

*) Auch die real existierende Weltuntergangsuhr wurde seit 1947 mehrmals zurückgestellt. 
Zitat: "Am sichersten war die Weltlage aus Sicht der Wissenschaftler kurz nach dem Fall  der Mauer
 im Jahr 1991. Damals stand die Uhr auf 17 Minuten vor Zwölf." Da können wir wieder hin!

 Hugh Laurie, den wir von der Serie Dr. House kennen, spielt in dem Film als David Nix ebenfalls
eine zentrale Rolle. David Nix vertritt die Auffassung, dass die Menschen an den Untergang glauben
- und dass es deshalb zum Untergang kommt ... eine selbsterfüllende Prophezeiung, weil die
Menschheit aufgegeben hat. Zitat: "In jedem Augenblick steckt das Potential für eine bessere 
Zukunft, aber ihr weigert euch, es zu glauben. Ihr glaubt es nicht, und daher unternehmt ihr auch 
nicht, was nötig wäre, um sie zu verwirklichen."

Von der talentierten Jungschauspielerin Raffey Cassidy, die im Film die mysteriöse Athena gibt,
wird man vermutlich auch noch einiges hören ...


Falls euch die Fotos bekannt vorkommen: Einige stammen aus älteren Rostrosen-Posts. Diese z.B. von 
unserem Wolfsspaziergang. Manche andere aus älteren ANL-Posts.



Eine Kernaussage des Films steckt in der Parabel, die Casey Newton immer und 
immer wieder von ihrem Vater erzählt bekam:

Da sind zwei Wölfe, die ständig miteinander kämpfen. 
Der eine Wolf ist die Dunkelheit und Verzweiflung. 
Der andere ist das Licht und die Hoffnung. 
Welcher Wolf gewinnt? 

Die richtige Antwort lautet: Der Wolf, den du fütterst!

(HIER könnt ihr die längere Version dieser weisen Indianer-Geschichte lesen.)

Und damit ist eigentlich das Wichtigste gesagt: Wenn wir den Wolf der Dunkelheit und
Verzweiflung "füttern", glauben wir nicht mehr daran, dass es noch eine Chance gibt. Dann
haben wir aufgegeben. Dann fügen wir uns in das vermeintlich Unvermeidliche. Dieser 
Gedanke allein macht schon schwach und antriebslos.





Deshalb lautet die Aufforderung gegen Ende des Films auch, nach den Träumern zu suchen,
die den richtigen Wolf füttern: "Findet alle, die nicht aufgegeben haben - sie sind die Zukunft!"
Füttert die Menschheit nämlich den Wolf der Hoffnung und des Lichtes, dann wächst die
Bereitschaft, etwas zu unternehmen, das der Welt hilft, und gleichzeitig die Energie, um das
Notwendige zu unternehmen. Nur dasitzen und hoffen und träumen allein oder die Augen vor
Gefahren verschließen genügt natürlich nicht 😉, wir müssen schon das unternehmen, was nötig 
ist, um eine bessere Zukunft zu verwirklichen.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Und somit habe ich erneut die Kurve zum Film "Tomorrow– die Welt ist voller Lösungen"
gekriegt - denn dieser Film ist von Menschen gemacht, die den richtigen Wolf füttern und die
längst noch nicht zu träumen aufgehört haben.

Nach eigener Aussage wollen die Macher von "Tomorrow" Menschen inspirieren, eine neue
Welt zu erschaffen - soll heißen, eine Welt, in der nicht Geld, Wirtschaft, politische Macht
regieren, sondern eine Welt, in der wir endlich wieder im Einklang mit der Natur leben.



 



Und meiner Meinung nach inspiriert er tatsächlich dazu, denn die Menschen, die darin vorgestellt
werden, reißen mit, machen Mut, geben Impulse. Das ist es, was der Film kann, jedenfalls wenn
man sich offen darauf einlässt. Ich möchte daher allen, die Tomorrow noch nicht gesehen haben,
 empfehlen, ihn sich anzusehen. Vor allem, wenn ihr für die Zukunft bisher eher schwarz seht
(und somit den Wolf der Dunkelheit und Verzweiflung aufpäppelt 😉) aber natürlich nicht nur 
dann.

Soweit ich mitbekommen habe, kann man sich "Tomorrow" online gegen eine kleine Gebühr ausleihen - 
zum Beispiel HIER. Aber vielleicht findet ihr ja auch noch andere, bessere Möglichkeiten, ihn zu sehen.

(Übrigens: Ich kriege nichts für die Werbung, die ich für diesen Film mache. Aber ich glaube
an ihn und seine Kraft, etwas in eine positive Richtung verändern zu können.)

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Was "Tomorrow" nicht kann, ist eine Pauschallösung anzubieten, wie man die Welt rettet. Zum
Glück, denn in diesem Fall hätte ich ihn als unehrlich und einseitig empfunden. Es gibt viele Wege,
die wir gehen können. Welche Wege das im einzelnen sind, darüber müssen wir schon alle unsere
eigenen Köpfe anstrengen. Oder vielleicht auch gar nicht unsere Köpfe, sondern unsere Muskeln,
indem wir beispielsweise ein Stück Land bestellen...

Und falls ihr nach diesem Film noch immer keinen Antrieb verspürt, "eine neue Welt zu erschaffen"
oder zumindest "innezuhalten und einen Richtungswechsel einzuleiten" (Zitat: Amely), möchte
ich euch einladen, in Amelys Blog Pfauenauge ihren cleveren Beitrag über die unterschiedlichen
Denkmustertypen zu lesen: KLICK. Dann steigt ihr vielleicht dahinter, was euch noch bremst 😉.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
 
Und dann lasst uns bitte alle unsere Bremsen lösen und loslegen.
Oder kurz gesagt: „Einfach. Jetzt. Machen“





Nun, ihr Lieben, seid ihr auf alle Fälle schon mal an der Reihe mit euren Blogbeiträgen, die 
die Welt ein Stückerl besser machen. Denkt daran: Jede gute Idee kann ansteckend wirken! Habt 
keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte jede 
Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt.

Denkt bitte auch daran, in euren Postings mit folgendem Link auf die Aktion A New Life 
hinzuweisen: http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl.html 
Unter diesem Link findet ihr auch weitere Informationen und Tipps zu ANL!


Fotos (wenn nicht anders angegeben): Herr und Frau Rostrose
Herzliche Grüße von eurer Traude
Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +


๑๑๑๑๑☼๑๑๑๑☼๑๑๑๑
Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB

๑๑๑๑๑☼๑๑๑๑☼๑๑๑๑
Und hier geht's nun zum ANL-Linkup:

Mittwoch, 11. April 2018

Osterrückschau, Inspirationen und DSGVO


Servus, ihr Lieben!

Inzwischen habe ich mit meinem ersten Thailand-Reiseberichtskapitel immerhin schon begonnen.
Aber nachdem ich am 15. April ja schon wieder ein ANL-Linkup auf die Welt loslassen werde und 
meine Beiträge ungern sehr knapp hintereinander poste, kommt jetzt abermals ein eher "flotter" 
Post. Herzlichen Dank in dem Zusammenhang übrigens an alle, die mir auf meinen "Beitrag aus der 
Konserve" mit Himmelblau-Kombinationen etc. nette Zeilen hinterlassen haben! Und alle, die gerade 
Osterferien haben: Genießt sie und lasst es euch gut gehen!





Apropos Ostern:  Zu dem Thema kann ich euch noch eine kleine Rückschau bieten. Am 
Ostersonntag nämlich kam die Rostrosenfamilie zusammen, um erstens diesen Tag zu begehen und
zweitens nachträglich auch zwei Familiengeburtstage zu feiern. In der folgenden Collage könnt
ihr einen Blick darauf werfen und in der Collage danach seht ihr mein Outfit dieses Tages, wie es 
ursprünglich aussah - als ich nämlich noch den Gürtel trug: Den hatte ich zum Zeitpunkt des 
Gruppenfotos bereits abgelegt, weil mein Bauch von all den Leckereien voll war 😉😊😋




Das Oster-Geburtstags-Outfit ist übrigens durch eine Inspiration aus der Bloggerwelt entstanden,
auch wenn man das vermutlich nicht so leicht erkennen kann. Als Maren von Farbwunder Style 
nämlich HIER von einem Blogertreffen erzählte, zeigte sie auch, wie sie sich vom Outfit von
Sabine Ingerl inspirieren ließ. Wenn ihr HIER klickt, könnt ihr die beiden Outfits im Vergleich 
sehen. 

Mich wiederum inspirierte das alles zu zwei verschiedenen Styles. Inspriation ist ja 
nicht gleich 1:1 kopieren, sondern einfach aus vorhandenen Teilen etwas Eigenes machen. Im 
oberen Outfit sind die verwendeten Elemente: Gerader stretchiger Rock (einfärbig habe ich nicht), 
dunkle Strumpfhose (naja, bei mir sind's Leggings), Pulli mit Trompetenärmeln (habe ich nur in
schwarz). 

Im nächsten Look dann abermals Inspiration von Maren und Sabine, diesmal aber anders:




Das Shirt ist diesmal rot, hat keine Trompetenärmel, aber dafür Rüschen an den Schultern.
Es ist übrigens aus Biobaumwolle und vom Kaffeeröster. Der Rock ist stretchig und gerade, aber 
wieder nicht einfärbig schwarz, und diesmal trage ich zu schwarzen Leggings auch Turnschuhe
- allerdings nicht in rot (habe ich nämlich auch nicht). 

Diese Schuhe sind neu - ich musste sie mir kaufen, nachdem ich meinen anderen Walkingschuhen 
in letzter Zeit offenbar den Rest gegeben habe. Und auch die Laufschuhe meines Mannes sind
kaputt geworden. Nun werden die ganzen alten Schuhe und Schlapfen in Rostrosenhausen aber
nicht mehr weggeschmissen, sondern ... ZWECKENTFEMDET weiterverwendet! Und auch das
hat mit einer Inspiration aus der Bloggerwelt begonnen: Frau Hummel erzählte, dass sie Saatkugeln
(Seed Bombs) gekauft hat, um damit möglichst viele bienenfreundliche Pflanzen zu setzen. Ich
wiederum googelte daraufhin zum Thema "Urban Gardening" und sah in dem Zusammenhang
einige witzige Ideen mit bepflanzten Schuhen - KLICK. Und so war eine neue (bienenfreundliche) 
Idee für den Rostrosengarten geboren. Mehr davon werdet ihr demnächst sehen - jetzt mal nur ein 
kleiner "Teaser".




Aus der Bloggerwelt kam rund um Ostern aber auch noch liebe Post - mit teilweise ungewöhnlichem
Inhalt 😉 Wobei das Kärtchen von Claudia ein sehr österliches (und sehr hübsches) war. Und noch
dazu selbst gemacht! Der Inhalt war etwas, um das ich sie "angeschnorrt" habe - sie zeigte in ihrem
Blog nämlich, dass ihre Strauchanemonen schöne "Puschelsamen" entwickelt hatten - und ich 
fragte Claudia, ob sie mir davon vielleicht etwas für meinen Garten abtreten könnte. Sie konnte - und  
schickte mir einen Puschel samt entzückender Osterhasenkarte.

Etwas anderes, ebenfalls "Puschel-Wuscheliges" bekam ich von Ines Meyrose zugeschickt - 
und zwar Tierhaare! Allerdings nicht vom Osterhasen, sondern von Paul, ihrem wunderbaren 
Hund. Als ich euch nämlich HIER erzählte, dass uns ein Marder im Motorraum unseres Wagens
einiges zerbissen hat, meinte Ines ganz spontan "Hundehaare sollen gegen Marder helfen. Soll 
ich Paule-Haare senden?" Und da sagte ich nicht nein. 😉😊😋 Inzwischen ist unser Auto also mit
Paule-Haaren gespickt und ich hoffe, das hält sämtliche Marder davon ab, da hineinzuklettern
und etwas durchzubeißen...

Liebe Claudia und liebe Ines, ich danke euch herzlich! 💋


 


 Und ich danke auch allen anderen für
euer hier-in-der-Bloggerwelt-vertreten-Sein und mich immer wieder inspirieren. Das untere 
Outfit ist auch noch so ein Beispiel: Als Sunny in ihrem Blog nämlich HIER zeigte, wie sie
ihren wunderschönen Gitarrengurt zu einem Taschengurt umfunktioniert hat, fiel mir sofort
der Gurt meiner alten analogen Kamera ein. Diese Kamera habe ich vor vielen Jahren mal
übertragen gekauft, aber seit ich digital fotografiere, lag sie in einer Schublade - was sehr
schade war, wenn man bedenkt, dass sie einen tollen bestickten (oder gewebten?) Tragegurt
hat(te).

Ich brauchte
keinen Taschengurt, aber Gürtel mag ich immer wieder - und so seht ihr nun eines meiner 
damit kreierten Outfits. Ganz oben in der ersten Collage seht ihr den Gurt noch etwas näher...




Und weil die Bloggerwelt ein Ort von solcher Inspiration für mich ist, finde ich es unheimlich 
schade, dass sich derzeit offenbar viele aus Bloggetonien verabschieden. Was vermutlich - und in 
einigen Fällen definitiv - mit der neuen DSGVO zu tun hat. Ich habe leider viel zu wenig Zeit,
mich mit solchen Dingen zu beschäftigen, aber ich werde garantiert nicht deswegen zu bloggen
aufhören. (Wobei ich gestehen muss, dass ich heuer erstmals darüber nachdenke, wie lange
ich wohl noch bloggen werde - nach 9 Jahren darf ich mir solche Gedanken einfach schon mal 
erlauben 😉)

Bei meinem Kommentar-Bereich habe ich nun einen Text eingefügt, der hoffentlich demGesetz 
Genüge tun wird. Und was meine sonstige Haltung dieser Angelegenheit gegenüber betrifft,
die habe ich in meinem Kommentar an Gisi (die ebenfalls übers Aufhören nachdenkt) folgender-
maßen zusammengefasst:


"Ach nein, lass dich doch von denen nicht ins Bockshorn jagen! In meiner Followerliste sehe ich auch schon 
den Schwund, weil einige offenbar ihre Blogs schließen! Das schießt total übers Ziel hinaus. Ich habe jetzt 
unter meiner Kommentarleiste folgenden Text eingefügt: "Ich freue mich über jeden Kommentar! Und ich 
bemühe mich auch, möglichst jeden Kommentar hier oder in deinem Blog zu beantworten. Da ich keine 
Möglichkeit gefunden habe, hier der neuen DSVG durch einfaches Setzen eines Häkchens zu entsprechen, gilt 
in meinem Blog folgendes: Indem du mir einen Kommentar sendest, erklärst du dich gleichzeitig mit der 
Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden. Danke und alles Liebe!" 
Einen ähnlichen Text wird es bei den Linkups geben. Wenn damit dem Gesetz nicht Genüge getan ist, zahle ich 
gerne so viel Strafe, wie ich mit meinem Blog verdiene - also NICHTS! Ich denke übrigens, die Bürokraten 
werden anderes zu tun haben als kleine Hobbyblogger zu verklagen. Und wenn nicht, gehen wir damit in die 
Medien und machen ganz viel Wind! So viel, dass ihnen hören und sehen vergeht! Bist du dabei?!?!?!"


 
In diesem Sinne ihr Lieben: Lasst euch das Bloggen nicht verleiden - und genießt den Frühling!
Ich hoffe, die Tage sind bei euch ähnlich herrlich wie bei uns!



Herzliche Rostrosengrüße und alles Liebe,
Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
bei Pfauenauges Linkup zur naturnahen Gartengestaltung, bei der
 Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB