Mittwoch, 16. September 2026

Sommerliche Tage 2026 - ein bunter Teilrückblick # 2 😎 🌹🎨

Translation button on the right side >>>>

   

Servus ihr Lieben!

Wieder einmal macht mein Reisebericht eine kleine Pause, um hier ein paar Bilder aus dem Rostrosen-Leben 2026 zu zeigen 😎. (Wir können wirklich von Glück reden, dass wir weder für dieses Jahr noch für das nächste eine größere Reise geplant haben, denn wie es aussieht, werde ich noch monatelang über unsere 2025er-Reise-Erlebnisse schreiben 😅.) Ich danke euch allen jedenfalls sehr, dass ihr uns in meinem vorigen Kanada-Posting durch weitere unserer Abenteuer im schönen Okanagan-Valley begleitet habt.

Mitte August gab es hier bereits einen ersten bunten Teilrückblick über die diesjährigen "sommerlichen Tage". Aber wie das bei uns so ist: Nicht alles, was wir erleben und fotografieren, landet auch gleich im Blog 😉. Manche Eindrücke müssen ein wenig warten, bis sie an die Reihe kommen - und so gibt es heute einen zweiten Rückblick auf unsere "sommerlichen Tage" 2026. (Und es wird wohl noch einen dritten Teil geben 😅😎.)

Ich schrieb damals, dass dieses Jahr bisher "ein schwieriges, anstrengendes und energieraubendes war" - und das ist es immer noch, auch wenn es in meinem Blog nicht danach aussieht. Wir schaffen es tatsächlich, zwischen all dem Unerfreulichen so viel Positives unterzubringen, dass es wirkt, als hätten wir den besten Sommer aller Zeiten. Also machen wir es auch heute wieder (hauptsächlich) wie die Sonnenuhr und konzentrieren uns auf die schönen Stunden 🌞. Los geht's! 

 
Augusthimmel mit Mäusebussard

Neue Murals in Wien

Am Ende meines vorigen Postings zeigte ich euch ein Mural aus Toronto von Okuda San Miguel und erzählte euch, dass es in Wien seit kurzem ebenfalls eine großflächige Wandmalerei dieses Künstlers zu sehen gibt.

Zusammen mit Brigitte und Peter zogen wir los, um uns dieses Werk anzusehen - aber davor war noch etwas Zeit für ein kleines Gitty- und Traude-Shooting vor einem anderen bunten Mural 😎📷👩🏻‍🤝‍👩🏼: 
 

 

Das 1.100 m² große Werk von Okuda San Miguel entstand im April und Mai 2026 und ist derzeit das größte Mural Österreichs. Mit seinen leuchtenden Farben und geometrischen Formen setzt es ein Zeichen für Gleichheit und gegen soziale und geschlechtsspezifische Ungleichheit.

Mehr über „Flags of Freedom“, seine Entstehung und die beteiligten Künstler und Partner könnt ihr auf der Calle-Libre-Seite nachlesen.
 

Schild "Streetart meets Stadtentwicklung" für Tom

 

Das Okuda-Mural befindet sich übrigens am ehemaligen APA-Turm in der Gunoldstraße im 19. Bezirk - dort, wo früher die Austria Presse Agentur (APA) ihren Sitz hatte. Und weil eine weitere Seite dieses markanten Gebäudes inzwischen ebenfalls kunstvoll gestaltet wurde, können wir gleich zum diesjährigen Calle Libre Festival in Wien weitergehen:

Ich habe euch schon über mehrere unserer Calle-Libre-Besuche erzählt (KLICK zu den Posts). Im Rahmen Calle Libre Festivals 2026 entstand das Werk der niederländischen Street-Art-Künstlerin JDL (Judith de Leeuw) am APA-Hochhaus: Ihr „Soldier for Love“ zeigt einen Soldaten, der statt einer Kriegs- oder Nationalflagge eine weiße Flagge mit einem großen Herz trägt - ein starkes Plädoyer für Frieden und Liebe. (Mehr darüber HIER in englischer Sprache.)
 

 
 

Kommen wir nun zu den weiteren Wänden des diesjährigen Festivals im 19. Wiener Gemeindebezirk

Das Werk der portugiesischen Künstlerin Tamara Alves zeigt eine Frau, die einen Strauß wilder Blumen vor ihre Brust hält. Die Blumen stehen für fragile, aber zugleich widerstandsfähige Formen des Lebens, die sich ihren Raum suchen. Das Mural beschäftigt sich mit Gleichheit, Würde und Selbstbestimmung und versteht den weiblichen Körper nicht als Objekt, sondern als selbstbestimmten Raum. Der Titel „Time to flower is now“ lässt sich dabei wohl auch als Aufforderung verstehen, die eigene Freiheit und Individualität jetzt und hier zu leben.
 
 
 
 
 
Der argentinische Künstler Jaz alias Franco Fasoli zeigt in „Morning in Barna“ eine intime Alltagsszene aus seiner Zeit in Barcelona: Seine damalige Mitbewohnerin Natalia, eine argentinische Transfrau, sitzt mit der Wohnungskatze Daniel zusammen. Das Motiv stammt aus einer Serie, in der Fasoli seit der Pandemie Szenen aus seinem persönlichen Lebensumfeld festhält. So geht es hier weniger um eine spektakuläre Botschaft als um Nähe, Zusammenleben und ganz selbstverständliche menschliche Vielfalt.
 

 

 
Der österreichische Künstler coins verwandelt mit „Concrete Flowers“ eine graue Fassade in ein riesiges, buntes Blumenfeld. Die stilisierten, lächelnden Blüten in Pink, Gelb, Türkis und Orange wirken verspielt und beinahe comicartig. Der Titel bringt die Idee auf den Punkt: Blumen, die nicht aus Erde, sondern aus Beton wachsen - als Symbol für Lebensfreude, Widerstandskraft und die Fähigkeit von Kunst, triste urbane Räume zum Blühen zu bringen. 
 

 

 
Zu guter Letzt mein Lieblingswerk dieses Festivals - sowohl wegen des Malstils als auch wegen seiner Bedeutung:
 
Es stammt von der spanischen Künstlerin Virginia Bersabé. In „Hold and Home“ richtet sie den Blick auf ältere Menschen, die im öffentlichen Raum allzu leicht übersehen werden. Ihr Mural fordert dazu auf, ihnen Sichtbarkeit, Würde und gesellschaftliche Teilhabe zu geben. Gleichzeitig geht es um die Bedeutung von Fürsorge und gegenseitiger Unterstützung: Das Zuhause soll dabei nicht zum Rückzug aus der Welt werden, sondern eine Wurzel sein, die den Menschen weiterhin mit der Gemeinschaft verbindet.
 
 
 
 

Nun könnt ihr hier auch noch einen Blick auf mein "Outfit dieses Tages" werfen - mein 16 Jahre altes Sommerkleid sieht immer noch gut aus und ist schön luftig, und mit einer dünnen Stola und einem Sonnenhut hatte ich auch genug Schutz an diesem heißen Tag. (Aufmerksame Beobachter werden feststellen, dass ich beim Shooting mit Brigitte dann einen anderen Sonnenhut trug als zuhause, weil der mit meiner Lockenpracht besser zurecht kam 😁😎.) 

Übrigens war es an nach dem Mural-Spaziergang noch nicht vorbei - wir besuchten an diesem Tag noch eine andere Sehenswürdigkeit in Wien - doch darüber erzähle ich euch ein andermal mehr
 

 

 
Heute gibt's stattdessen noch ein paar Viecher 🐂🐴🐫🐃 zu sehen  - denn am 15. Juni besuchten wir mit unserem Enkel Jamie den 

Steppentierpark Pamhagen, 

 
wo unser kleiner Frauenheld auch gleich mit einem etwa gleichaltrigen Mädchen zu flirten begann 😎. Ich denke, hier kann ich wohl hauptsächlich die Bilder für sich sprechen lassen - kommt einfach mit:
 
 
Auf dem großen Foto seht ihr Jamie bei der vorsichtigen Annäherung an zwei Störche.
 
 
Auch ich flirtete ein bisschen mit dem einen oder anderen Tier - mit den Kamelen musste ich hingegen zäh verhandeln 😅: Die waren so ungeschickt, dass ihnen die Körner aus ihren großen Mäulern fielen - und dann wollten sie immer noch mehr und mehr. Das Highlandrind oben hingegen hatte den Bogen absolut raus 😁😆!
 
 
  
  

Walken am schwindenden Fluss 

 
Dieser Tag im Steppentierpark war einer der wenigen dieses Sommers gewesen, an dem es in unserer Region nicht knallheiß war. Die folgenden Fotos stammen von verschiedenen Nordic-Walkingrunden. Wie ihr wisst, walke ich in der heißen Jahreszeit hauptsächlich vormittags oder am späten Nachmittag und gerne im Baumschatten neben einem Gewässer. Doch in diesem Jahr wurden unsere Flüsse immer weniger.
 
Das große Foto links stammt von Mitte Juni, da war noch kein "Kiesufer" zu sehen. Die anderen Aufnahmen entstanden etwa zwei Monate später, als der Wasserstand bereits deutlich zurückgegangen war (und der Fluss auch einen eher unangenehmen Geruch angenommen hatte...)
 

 

 
Und auf den folgenden Fotos könnt ihr erkennen, dass die Wurzeln der Bäume am Flussufer, die bis dahin ins Wasser geragt hatten, nun frei lagen und das Wasser nicht mehr erreichten: 
  

 

 
Glücklicherweise hat es ab Anfang September nun zumindest an einigen Tagen geregnet 💦. Es war kein starker Regen und er hat absolut noch nicht ausgereicht, um die Gewässer wieder aufzufüllen, aber nach mehreren Monaten Trockenheit ist selbst bei Nieselregen zu erkennen, wie die Natur aufatmet.
 
 

Ein Segelfalter 🦋 am Badeteich

Aber kehren wir wieder zu den Sommertagen mit Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad Celsius zurück 🥵. Wann immer es unsere Zeit zuließ, flüchteten wir an einen der nahegelegenen Badeteiche, manchmal auch gemeinsam mit Jana und Jamie. 

Und eines Tages, als Jamies grüne Badehose zum Trocknen in der Sonne lag, ließ sich ein Segelfalter darauf nieder. Er flog wieder weg und kehrte zurück - und das wiederholte sich mehrmals! Offenbar liebte er diesen Grünton! (Was mich zu der Frage bringt, ob Schmetterlinge überhaupt Farben wahrnehmen...) 
 

 
 

Wie ich aus DIESEM Artikel erfahren habe, ist der Segelfalter einer der wenigen Gewinner des Klimawandels 😎🦋. Während die Erderwärmung für viele Arten einschließlich des Menschen eine enorme Herausforderung darstellt, profitieren wärmeliebende Arten davon. Beim Segelfalter hat die zunehmende Wärme beispielsweise dazu beigetragen, dass sich seine Bestände wieder erholen konnten.

Auch eine invasive Pflanzenart hilft dem Segelfalter: Während sich die Raupen sonst von Schlehenblättern und der nahe verwandten Steinweichsel ernähren, wurde in Regionen wie dem Osten Deutschlands die aus Amerika stammende Späte Traubenkirsche zur wichtigsten Futterpflanze!

 

Geblühe in unserem Garten 🌹

Unser Garten war hingegen kein so großer Fan der Hitze. Das hat er mit mir gemeinsam. Die folgenden Fotos stammen allesamt von Ende Mai und Anfang Juni - da blühte es hier noch ziemlich schön. Danach machte die Trockenheit unseren Pflanzen stark zu schaffen, zumal zwischendurch auch unsere Gießanlage den Geist aufgab und ich alles zweimal täglich händisch gießen musste. Und das in einer Phase, als wir aus verschiedenen Gründen einen rappelvollen Kalender hatten...

 

Verlinkt bei Floral Friday Fotos

Arbeiten in unserem Garten 🌱

In diesem Frühling hatten wir begonnen, dem Efeu in unserem Garten Einhalt zu gebieten. (Durch unsere zwei großen Reisen 2024 und 2025 hatten wir dieses Problem leider ziemlich vernachlässigt, und die wuchernde Pflanze hatte inzwischen fast jedes Beet erobert.)

Dann erkrankte meine Schwägerin Anita so schwer, dass wir quasi täglich gefordert waren. Deshalb engagierten wir zunächst Gärtner, die uns einen Teil der Arbeit abnehmen sollten. Mit deren Leistung waren wir allerdings teilweise nicht zufrieden, und nach Anitas Tod am 28. April vereinbarten wir keine weiteren Termine mehr.

Also mussten wir über kurz oder lang selber ran - allerdings ging auch das nur langsam voran. Mit Hilfe von ChatGPT plante ich mehrere Beete neu: Die Pflanzen sollten hitzeverträglich und insektenfreundlich sein und gleichzeitig dem Efeu möglichst wenig Chancen auf ein Comeback lassen. Wir entschieden uns hauptsächlich für Salbei, Lavendel und verschiedene Storchschnabelsorten, die ich teilweise bestellen musste. Dann galt es, zwischen unserem ohnehin rappelvollen Kalender und der anhaltenden Hitze auch noch passende Zeitfenster zum Einpflanzen zu finden.

Auch in die Wiesen war der Efeu vorgedrungen, sodass dort der Boden vorbereitet und neues Gras ausgesät werden musste. Beim Ausgraben der von den Gärtnern „vergessenen“ Wurzeln verletzte sich Edi dann auch noch am Arm ... 🙄

Die untere Collage zeigt euch zwei der zahllosen Arbeitsschritte, die in diesem Sommer auf uns warteten. Sobald die betroffenen Bereiche wieder halbwegs ansehnlich sind, gibt es natürlich auch Fortschrittsfotos 😉.

 

 
 

Sport und Spiel

Nun habe ich aber für heute genug gejammert 😉. Am 27. Juni fand in der Ortschaft, in der mein Cousin mit seiner Familie lebt, ein Familiensportfest statt. Die jüngste Tochter Anna wollte beim Kinder-Fitnessparcour mitmachen - und wir beschlossen, dort mit Jamie ebenfalls hinzugehen. Nachdem für diesen Tag 36 Grad prognostiziert wurden, legten wir unseren Besuch auf den Vormittag - eine sehr gute Wahl. (Am Nachmittag durften wir dann bei meinem Cousin in den Pool 😎💦.) 

Wie ihr seht, musste Oma auch hier ran: Als einer der Trainer die Kinder zu einer Art Tanz-Aerobic einlud, forderte er mich auf, mitzutanzen. Jamie war mit ihm einer Meinung - was blieb mir also anderes übrig? 💃🏻 Zum Glück hatte es um diese Zeit "nur" etwa 30 Grad im Schatten. (Allerdings gab es keinen Schatten weit und breit 😝.)
 
 
Anna, Jamie und Oma tanzen beim Sportfest 😁
  

Im neuen Rock (=skirt) zum Rock-Konzert

 
Vielleicht ist euch in der Sport-Collage mein neuer "Tanzrock" aufgefallen. Den habe ich entdeckt, als wir Günther, meinen lieben "alten" Freund aus WG-Tagen (in den 1980ern), an seiner neuen Arbeitsstätte besuchten. Er verkauft nämlich jetzt Damenmoden im Laden eines Freundes (JM Couture). Und da leuchtete mir von einer der Kleiderstangen dieses seidige, bunte Stufenröcklein entgegen. Günther bot es mir zum Freundschaftspreis an. Ihr wisst ja, dass ich mich beim Ankauf neuer Kleidung sehr zurückhalte - aber da konnte ich praktisch nicht anders 🤩😉.
 

 

 
Zum Sportfest hatte ich es einfach über meinen Badeanzug gezogen - oben seht ihr es hingegen in Kombination mit einem violetten Shirt, einem violetten Second-Hand-Gürtel und der bunten Holzkette, die früher Tina gehört hat und die ich beim Münchner Bloggertreffen 2019 "erswappt" habe.

Und unten seht ihr, zu welcher Gelegenheit ich so angezogen war: Einige Wochen vorher hatten wir in Baden ein Plakat „PINK FLOYD in Concert“ in der Sommerarena entdeckt. Wir wissen natürlich, dass die „echten“ Pink Floyd (leider) schon seit langer Zeit nicht mehr existieren, aber offenbar gibt es autorisierte Musiker, die im Namen von Roger Waters mit den Werken The Wall und The Dark Side of the Moon auftreten. Wir lieben diese Musik und „mussten“ natürlich unbedingt hin!

Oh, und ich kann euch verraten: Die Band war großartig. Wenn ich die Augen zumachte, dachte ich, ich höre das Original. Was für ein wunderschöner Abend!
 
 
 
 

Festival La Gacilly-Baden Photo

Kutlurell geht es auch weiter. Ich habe euch schon mehrmals über dieses tolle, alljährlich stattfindende Fotofestival in unserer Bezirkshauptstadt erzählt - klickt HIER für ein paar Impressionen aus den vergangenen Jahren. Üblicherweise sehen wir uns die Ausstellung "in Raten" an, da die Bilder über mehrere Parks und Straßenzüge verteilt sind. 

Auch in diesem Jahr haben wir es so gehalten: Wann immer wir in Baden zu tun und anschließend noch etwas Zeit hatten, sahen wir uns die eine oder andere Bilderserie an. Alles haben wir noch nicht geschafft, aber wir haben noch Chancen: Das 2026er-Festival dauert bis zum 11. Oktober. In den folgenden beiden Collagen seht ihr die Preisträgerfotos des CEWE-Fotowettbewerbs, die im Badener Kurpark ausgestellt wurden (wo sich auch das Casino und die Sommerarena befinden).
 

  

 
Wie immer gibt es ein Hauptthema - heuer lautet es „SO BRITISH“. Hier setzt sich das Festival auf sehr unterschiedliche Weise mit der Alltags- und Lebenssituation der Menschen in Großbritannien auseinander. 
 

 

 
Auch britische Bands wie die Rolling Stones oder die Beatles sind dabei ein Thema. Eine Bilderserie im Doblhoffpark zeigt die Beatles z.B. bei ihrem Dreh des Films Help in Obertauern. Der Österreichische Skiort wurde durch diesen Film weltberühmt. 
 

 

 
Ein weiterer Erzählstrang widmet sich wie alle Jahre wieder dem Zustand unseres Planeten - mit Reportagen aus mehreren Ländern und Kontinenten, die zum Nachdenken anregen und immer wieder Besucher zum Diskutieren bringen.
 
Die Stockenten im Doblhoffpark beteiligen sich an den Diskussionen nicht. Ihnen scheint es auch egal zu sein, dass es in diesem Jahr keine schwimmenden Bilder im Teich gibt. Hauptsache, es ist genug Wasser und Futter da!
 
 
 
 

Wien-Besuch vom anderen Ende der Welt 🌏

 
Ein ganz besonderes Highlight habe ich mir für den Schluss aufgehoben! Vielleicht könnt ihr euch noch an das KIA-ORA-Shirt erinnern, das ich mir im Jahr 2024 in Neuseeland gekauft habe. Dass ich es am 1. September anzog, hatte einen ganz besonderen Grund.
 

Neuseelandshirt (2024) mit Wickelrock aus Indien (2010)

 

In diesem Blogbeitrag habe ich euch darüber erzählt, wie wir während unserer Reise am 20. März 2024 meine Neuseeländische Blogfreundin Marja persönlich kennengelernt und einen wundervollen Tag mit ihr in Christchurch und Akaroa verbracht haben. Marja stammt ursprünglich aus den Niederlanden (wie der Name ihres Blogs - Dutchcorner - verrät), und im heurigen Jahr machten sie und ihr Mann William sich nach Holland auf, um einerseits Freunde und Verwandte zu treffen und andererseits auch mit einer niederländischen Reisegruppe weitere Teile Europas zu besuchen

Als mir Marja schrieb, dass auch Wien auf dem Tourplan dieser Städtereise steht, war für mich klar: Wenn es sich irgendwie machen lässt, müssen wir ein Treffen zustandebringen! Denn Marja und ich sind uns einig: Würden wir nicht so weit entfernt voneinander leben, wären wir garantiert best friends, denn sowohl ihr und mein Innenleben als auch die Dinge, die wir gern unternehmen (Natur, Wanderungen, das Leben auskosten, ausgelassen tanzen, Freunde treffen, aber auch Stille genießen, Fragen an das Leben stellen...) passen sehr gut zusammen. Zum Glück gibt es heutzutage Möglichkeiten, auch über Tausende von Kilometern hinweg Erlebnisse und Gedanken miteinander zu teilen.

 

 

Nun, und wie ihr in der oberen Collage sehen könnt, hat es geklappt 🎉 - juhu 😃: Wir konnten einen schönen und lustigen Abend miteinander verbringen! Marja und William waren nicht direkt in Wien untergebracht, sondern in einem Hotel im nahegelegenen Altlengbach. Von unserem Bezirk Baden aus ist das auch nicht viel weiter entfernt als Wien, und so vereinbarten wir, uns beim Abendessen im Hotel zu treffen. Zur Feier des Tages gab es Wiener Schnitzel für alle 😋 - und für mich auch noch eine ganz besondere Überraschung.

Denn Marja, die wunderschöne Gedichte auf Englisch schreibt, hat vor kurzem ein Buch herausgebracht - und mir geschenkt! Eine Widmung habe ich auch bekommen 😊. Der Titel des Gedichtbandes lautet The Hidden Path - wie auch der Name eines ihrer Gedichte von 2016. Ich liebe Marjas Gedichte, die in mir so viele Bilder entstehen lassen, und werde ihr Buch wie einen Schatz hüten. Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank, du Liebe 🤗😘! 
 


Das war's für heute, liebe Leute. Aber wie weiter oben schon erwähnt, sind noch ein paar sommerliche Erlebnisse unerwähnt geblieben. Mal sehen, wann ich dazu komme, euch darüber zu erzählen, denn das Leben (mit all seinen schönen und weniger schönen, anstrengenden und gemütlichen Seiten) geht hier ja unaufhaltsam weiter 😊.

Beim nächsten Mal wird es vermutlich wieder ein neues Kapitel meines Reiseberichts geben - denn auch unsere Tage im Okanagan Valley bzw. Lake Country brachten uns noch einige schöne Abenteuer. Also, ihr Lieben, bleibt dran 😊👍! 

 

Herzliche Rostrosen-Grüße,

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: 

 

Donnerstag, 3. September 2026

Reisebericht 2025 – 🍁Okanagan Valley - Lake Country 🇨🇦

>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht "Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋". 

 

Translation button on the right side >>>>

 

Offenbar gibt es derzeit Probleme mit Kommentieren. Ich bin bei einigen Blogs gescheitert. (Zuerst dachte ich, es wären nur Blogspot-Posts, aber nein - nicht ausschließlich!) Ich versuche es weiter und hoffe, das Problem ist bald gelöst! / Apparently, there are problems with commenting today. I couldn't comment on several blogs. (At first I thought they were all Blogspot posts, but no - not exclusively!) I'll keep trying and hope the problem is resolved soon!


5. September: JUHU, das Kommentieren geht wieder! / September 5: YAY, commenting is working again! 

 

Hello, ihr Lieben!

🍁🍁🍁

Ich danke euch herzlich für all eure Blogbesuche und lieben Kommentare zum vorigen Kapitel meines Reiseberichts, in dem wir eine Entscheidung treffen mussten... Eine Entscheidung, die wir nicht bereut haben und die uns in eine ganz besondere Gegend geführt hat: das Okanagan Valley

Wenn ich mir vorstelle, dass hier knapp ein Jahr später schlimme Waldbrände wüten, wird mir ganz schwer ums Herz 😥. Ich weiß, dass das sonnige, verhältnismäßig trockene Gebiet und seine Bewohner schon häufiger mit Bränden umgehen mussten, doch in diesem August erlebte die Region eine der zerstörerischsten Brandkrisen der vergangenen Jahre. Glücklicherweise hat sich die Situation inzwischen weitgehend stabilisiert - und ich hoffe und wünsche den Menschen, die in diesem schönen Tal leben und so vieles verloren haben, dass sie sich wieder gut davon erholen 💛💚.

🍁
 
Seid ihr bereit für eine Zeitreise in den Herbst des Jahres 2025? Damals lag all das noch in der Zukunft ... und zwei Rostrosen schätzten sich glücklich, hier einen Ort gefunden zu haben, an dem sie sich erholen konnten...
 

1. Oktober 2025 - Kelowna 

Ich habe nicht die geringste Erinnerung mehr daran, was wir an unserem ersten Morgen in Kelowna gegessen haben, aber ich schätze mal, es war eins dieser eher unbefriedigenden Frühstücke, die es in manchen Hotels gibt. 

Jedenfalls begann der 1. Oktober (unser zweiter ganzer Tag in Kelowna) mit einem wunderbaren Frühstück in einem Lokal namens Pür & Simple. Und weil es uns dort so gut schmeckte, kehrten wir am nächsten Morgen gleich wieder ein. Hier seht ihr, welche Leckereien wir an diesen beiden Tagen genossen haben:
 
Diese Kaffeehäferln sind (neben anderen Getränken) für Elizabeth' T Stands For Tuesday,

 

 

Mission Creek Greenway

 
Nun fühlten wir uns fit für einen Ausflug. Der Mission Creek Greenway Regional Park schlängelt sich mitten durch Kelowna und bietet viele Möglichkeiten für Spaziergänge und Wanderungen. Wir wollten es immer noch vorsichtig angehen, also blieben wir hauptsächlich auf den gemütlichen Spazierwegen entlang des Creeks. 
 

 

 
Auch hier gab es schon jede Menge zu entdecken. Zum Beispiel ein paar badende und einige friedlich am Ufer ruhende Stockenten:
 

 

 
Und dieser kleine, klopfende Kerl ist in Wirklichkeit gar kein "Kerl", sondern ein weiblicher Dunenspecht - Downy Woodpecker (Dryobates pubescens). Ein Männchen hätte nämlich einen roten Fleck auf dem Hinterkopf: 
 
Dieser Specht kopft an Astrids Mein Freund, der Baum

 

 
Besonders spannend fanden wir es, dass hier - quasi mitten in der Stadt - offenbar auch Schwarzbären unterwegs waren. Jedenfalls wurde das auf einem Bären-Warnschild behauptet. Ich muss euch jetzt jedoch vor etwas anderem warnen: Denn in der übernächsten Collage wird es ein bisschen "Igitt" 😅...
 
 
Oben Oregon Grape, unten Spazierweg, Bärenwarnschild und Mission Creek

 
Bären haben wir nämlich keine gesehen - dafür aber ziemlich eindeutige Hinterlassenschaften 😉🐻💩 Und weil ich ein wissbegieriger Mensch bin, habe ich diese auch fotografiert 😁. Als ich Chat-GPT fragte, ob es sich hierbei um Bärenkacke handeln könnte, bekam ich gleich eine sehr deutliche Analyse (inklusive Schautafel!) geliefert 😂:
 
 
Das "Kackebild" links ist das, das ich der KI zur "Analyse" gab 😆

 

Offenbar hatte hier jemand eine Vorliebe für Nüsse ... Und wer weiß - vielleicht hatte der Bär, der diese Hinterlassenschaft produziert hat, kurz zuvor ebenfalls von den zahlreichen Beeren der Oregon Grape genascht ...? 🐻💩😉  

🍁

Sowohl Edi als auch ich waren keineswegs unglücklich darüber, dass wir anstelle von Bären nur Vögel zu sehen bekamen - wir hatten unseren Teil an Grizzlies und Schwarzbären (Links zu den jeweiligen Reiseberichten) bereits während der Tage auf Vancouver Island gehabt. Wenn man rekonvaleszent ist, ist ein Tierchen in der Größe eines Rotbrustkleibers (Sitta canadensis) doch deutlich leichter zu verkraften: 
 

 

Als wir von diesem schönen Vormittags-Ausflug zu unserem Mietwagen zurückkehrten, hatte sich ein anderes, noch etwas kleineres Tierchen auf der Tür des Mercedes niedergelassen: eine Amerikanische Kiefernwanze (Leptoglossus occidentalis), die offenbar gern von uns in eine andere Region gefahren werden wollte... Wir fanden jedoch, dass sie lieber in ihrer vertrauten Umgebung bleiben sollte, anstatt nach Downtown Kelowna mitzukommen...


 

Zurück im Stadtzentrum

Weil es am Vortag so schön gewesen war, wollten wir am Nachmittag noch einmal zur Uferpromenade bzw. in den Rotary Marsh Park gehen. Auf dem Weg dorthin begegnete uns auch moderne Kunst - wie dieser „Turm“ mit dem Titel Gold, Silver & Lead, eine Arbeit des Künstlers Jed Lind, die mich an einen Autofriedhof erinnerte. 



Die Plastik On the Beach von Geert Maas begegnete uns direkt am Wasser. Und wie ihr sehen könnt, gab es dort tatsächlich nicht nur Badende aus Bronze, sondern auch sehr mutige Menschen:



 
Andere vergnügten sich auf nicht ganz so erfrischende Weise am Wasser - sie ließen ihre kleinen Segelboote um die Wette fahren:
 

 
Nachdem wir ihnen ein bisschen zugesehen hatten, zog es uns aber wieder in die Natur. Die Enten waren auch an diesem Tag da, der Fischadler ließ sich diesmal nicht blicken.
 

Natur für den Nature Thursday, Wasser für Roentare H2O

Wir sahen auch wieder einen Reiher - der allerdings nicht echt war, sondern aus Metall:


Die schönste Überraschung kam aber erst noch: In der Nähe des Gebäudes, in dessen Fenstern sich das Himmelsblau so schön spiegelte, befindet sich der Hügel, auf dem wir am Vortag den jungen Kojoten gesehen hatten. Als wir dort vorbeikamen, hörten wir ein Rascheln im Gebüsch... und dann ... sah uns ein neugieriges kleines Gesicht an 🦊💚😍: 


 

Ich glaube, auf diesen Bildern erkennt man ganz gut, dass wir es noch mit einem eher jungen Tier zu tun hatten. Der Kojote erstarrte zuerst in seiner Bewegung, sah uns an und fragte sich wahrscheinlich, ob von uns Gefahr ausging. Dann machte er einen mutigen Schritt nach draußen (was Edi sogar noch fotografisch festhalten konnte), überlegte es sich aber mitten in der Bewegung anders - und verschwand wieder in den Büschen 😅. 

Uns beiden schlug das Herz bis zum Hals vor vor Aufregung und Freude über diese zwar kurze, aber sehr nahe und unerwartete Wiederbegegnung. Und wir waren so froh, dass wir es auch beide geschafft hatten, ein paar brauchbare Fotos davon aufzunehmen 📷.


Eins von vielen Tieren für Saturday's Critters und Gesichter für Nicoles Friday Face OFF

Danach gönnten wir uns eine kleine Pause auf einer der Bänke im Park. Dabei gab es noch einen weiteren Kontakt - diesmal aber mit einem ganz kleinen Tierchen: Auf Edis Hand landete ein winziger Marienkäfer ohne Punkte (das kommt bei Jungtieren häufig vor).



Auf zweien der Bänke entdeckten wir übrigens wieder kleine Schilder - und solche Bänke mit Widmungen haben wir in Kanada an verschiedenen Orten gesehen. Oft erinnern sie an liebe Verstorbene, manchmal sind sie aber auch einfach ein besonderes Geschenk. Hier habe ich einige der Widmungen für euch in einer Collage zusammengefasst:



2.-5. Oktober 2025 - Ab ins Lake Country! 🍁

Nach drei Nächten in Kelowna hieß es für uns am 2. Oktober: Koffer packen und weiterziehen! Wir wollten uns in den nächsten Tagen im Lake Country nördlich von Kelowna herumtreiben.

Wo wir schlafen würden, war bereits geklärt - doch dafür hatten wir später noch Zeit. Erst einmal wollten wir sehen, was diese Gegend so zu bieten hatte. Und dabei sollte uns schon am ersten Tag ein ziemlich unverhofftes Abenteuer erwarten ...  (aber noch nicht sofort 😉 - habt Geduld, ihr Lieben!)

🍁

Erster Stopp: Wood Lake

Wir fingen ziemlich gemütlich mit der Erkundung des Terrains an 😎: Wenn wir schon mal im Lake Country waren, wollten wir natürlich auch Seen sehen 💦👀! Denn wie der Name schon sagt, gibt es in dieser Gegend einige davon. 



Wood Lake mit Kanadagänsen - und ein Himmelsblick für Heidis Galeria Himmelsblick

Unterwegs fiel uns ein Schild auf, das uns auf den Wood Lake hinwies, und auch wenn wir nicht mit einem Wohnmobil unterwegs waren, dachten wir uns, dass wir dort vermutlich eine Zufahrt oder einen Spazierweg zu diesem See finden würden.

 

Schilderwald - für Tom's Signs - und Spatzenpaar in der Nähe des Wood Lake

 

Und so war es dann auch, wenngleich wir uns nicht ganz sicher waren, ob der Weg wirklich für die Öffentlichkeit bestimmt war: Es stand nirgendwo, dass der Zutritt nur für Campingplatzgäste wäre, aber irgendwie wirkte es dort ein bisserl "privat". 

Egal, wir waren ohnehin die einzigen Menschen weit und breit - außer uns nur Vögel 😊. In der folgenden Collage seht ihr z.B. mehrere Stockenten und in der dritten Reihe - zwischen mehreren Amerikanischen Blässhühnern (Fulica americana) - ein Rotkopfenten-Paar (Aythya americana):

 


Unten seht ihr - außer einem hübsch bepflanzten roten Boot - einen Renntaucher (Western Grebe - Aechmophorus occidentalis), einen Kanadareiher (sitzend und im Flug) und eine Kanadagans.


Ein paar Vögel für Garden Affair und für den Wild Bird Wednesday


Doch es gab nicht nur Wasservögel zu sehen: In einiger Entfernung - auf dem gelben Dach eines Pavillons - hatte sich ein Goldspecht (Northern FlickerColaptes auratus) niedergelassen und zeigte uns seinen markanten weißen Bürzelfleck.
 
Und welcher seltsame „Vogel“ sitzt da auf der Schaukel? Ich würde mal sagen, es ist ein Vergnügtes Verrücktes Huhn (Gallina hilaris 😁🐔). Da dieses Exemplar einen ausgesprochen lebensfrohen Eindruck machte, könnte es sich auch um die Unterart Gallina insanissima 🤪🐔 handeln - eine offenbar besonders verrückt schaukelnde Form. Vielleicht weiß es ja jemand von den Vogel-ExpertInnen unter euch?
 


Zum Schluss dieses kleinen Ausfluges ans Wasser sahen wir uns den Wood Lake auch noch vom Reiswig Regional Park aus an - aber er sah auch von hier nicht großartig anders aus: Es gab nur ein paar Menschen mehr und dafür weniger Vögel. Also beschlossen wir, eine Wanderung in einer Gegend zu unternehmen, die ich mir am Vorabend aus dem Internet herausgesucht hatte ... 

 

Umweg zum nächsten unerwarteten Erlebnis

Wir folgten mal dem Navi, mal den Hinweisschildern, kamen durch eine Landschaft mit großen Apfelplantagen - und waren uns irgendwann nicht mehr ganz sicher, ob wir eigentlich noch auf dem richtigen Weg waren. 




Nach einiger Zeit endete die gepflegte Straße und wurde ... sagen wir: rustikaler 😉. Ein Schild mit der Aufschrift "End of maintained public road" ließ uns den Entschluss fassen, den ohnehin etwas zickigen Mercedes hier zu parken und einfach loszuwandern. Wobei wir Wandergebiet-verwöhnten Österreicher von dem, was wir vorfanden, nicht so richtig überzeugt waren:

 

 

Zwischen trockenem Gras, vereinzelten verkohlten Baumstümpfen und Wegen, die eher nach Quadspuren als nach Wanderschuhen aussahen, fragten wir uns allmählich, ob wir vielleicht doch irgendwo falsch abgebogen waren. 

Die hübsch gemusterte Schlange - mutmaßlich eine Gewöhnliche Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis) oder Valley Gartersnake - hatte leider auch einen falschen Weg erwischt - ihr Kopf war nämlich offenbar unter Autoreifen gekommen. (Und ich möchte betonen: Nicht unter unsere!) Schade, denn diese Schlangenart ist völlig harmlos und das Tier hat sich einen so schnöden Tod bestimmt nicht verdient.


Immerhin bot sich zwischendurch ein wunderschöner Blick auf den See (ich glaube, es war der Kalamalka Lake)


Ab einem gewissen Punkt fragten wir uns, ob wir weitergehen sollten. Und dann erinnerten wir uns an das Schild mit dem Hinweis auf die Oyama Zipline, an dem wir vor kurzem vorbeigefahren waren. Wenn wir schon nicht so recht wussten, wo wir hier gelandet waren, konnten wir ja wenigstens einmal nachfragen...

Es verhielt sich nämlich folgendermaßen: In meinem vorigen Post zeigte ich euch eine der möglichen Canadian-Rockies-Routen... Eine andere Route hätte uns von Vancouver über Whistler nach Clearwater oder Kamloops geführt.

Vor unserer Reise hatte ich herausgefunden, dass Whistler Möglichkeiten für dieses herrliche Freizeitvergnügen bot, das Edi und mir schon in Costa Rica so viel Spaß bereitet hatte und in Neuseeland ein zweites Mal ... Als wir uns jedoch von der Rocky-Mountains-Idee verabschiedet hatten, dachte ich, dass wir vermutlich auch keine Gelegenheit mehr zum Ziplining finden würden.

Aber vielleicht gab es ja doch noch eine Chance? Fragen kostet bekanntlich nichts! 

🍁 

Oyama Zipline Adventure Park 

Nun, stellt euch vor: Wir kamen dort ins Kassa-Häuschen, und die Frau am Schalter sagte: "Wenn ihr wollt, könnt ihr gleich mitfahren! In fünf Minuten startet eine Tour." 😀😀😀 Ist das nicht umwerfend???

Hier kommen zunächst zwei der offiziellen Adventure-Park-Fotos, und ich glaube, darauf ist unsere riesige Freude über diese unerwartete Möglichkeit sehr gut zu erkennen:


Hier noch ein paar eigene Fotos:



Und die hier sind wieder vom Fotografen des Oyama Zipline Adventure Park: 


 
 
Hach, war das wieder wunder-wunderbar! Wir können euch den 7-Stationen-Parcour mit langen Seilrutschen von Herzen empfehlen! Von einigen Stellen aus bietet sich dort übrigens ein atemberaubender Blick auf den Kalamalka Lake - und diesen See haben wir am nächsten Tag sogar noch ein bisschen näher kennengelernt (was ebenfalls wieder zu wunderschönen Erlebnissen führte).
 
Der Glückskeks-Spruch vom vorigen Tag besaß also weiterhin Gültigkeit: „Halte die Augen offen und nutze das Unerwartete zu deinem Vorteil.“ 
 
🍁

Unser Hotel und Abendessen im Lake Country 

Nach diesem tollen und absolut überraschenden Abenteuer waren wir bereit, mit Sack und Pack in unserer Unterkunft für die nächsten drei Nächte einzuziehen: ins Super 8 by Wyndham Lake Country/Winfield Area.

Und auch auf etwas, das unsere hungrigen Mägen geschmackvoll füllte, hatten wir inzwischen Appetit. Wir fanden in der Nähe des Hotels ein ziemlich authentisches italienisches Restaurant namens L'Isola Bella, in dem uns die Spaghetti mit Garnelen und der Rotwein sehr gut schmeckten 😋.
 
 
Wie ihr seht, hatten wir wieder einen blinden Passagier - diesmal auf der Windschutzscheibe: Ob das wohl dieselbe reiselustige Kiefernwanze war wie am Vortag? Wer weiß das schon!

🍁 

Ein Mural aus Toronto 

Da uns an diesen Tagen keine Wandmalereien in Kelowna oder dem Lake Country untergekommen sind, löse ich ein Versprechen ein, das ich euch zu Beginn meines Reiseberichts gegeben habe: "Ich werde euch später noch weitere Murals zeigen, die ich in den früheren Kapiteln nicht unterbringen konnte."

Dieses hier ist ein ganz besonderes „Gustostückerl“: Auf den ersten Blick erinnerte es mich übrigens an den Stil des Muralkünstlers Eduardo Kobra, dessen Werke wir in New York kennengelernt hatten. (In DIESEM Blogbeitrag könnt ihr meine Fotos davon sehen.)

Tatsächlich stammt das farbenprächtige Werk jedoch von Okuda San Miguel (Link in deutscher Sprache) 🕵️‍♀️🎨.
 

Für Heidruns Mosaic Monday und Gillenas Art For Fun Friday oder SundaySmiles

 


Okuda San Miguel (Link in englischer Sprache) wurde 1980 in Spanien geboren und begann seine künstlerische Laufbahn als Street-Art-Künstler in den späten 1990er-Jahren. Seine farbenfrohen geometrischen Welten findet man inzwischen rund um den Globus.

Das 2018 entstandene Mural „Equilibrium“ erstreckt sich über die 23 Stockwerke des Parkside Student Residence an der Carlton Street in Toronto.

Okuda ist für seine knallbunten geometrischen Muster, polygonalen Formen und surrealen Figuren bekannt. Auch bei diesem riesigen Wandgemälde geht es um Themen wie Vielfalt, Natur, Wissen und das Miteinander verschiedener Menschen. Entstanden ist es in Zusammenarbeit mit der Torontoer Organisation STEPS und mehreren lokalen KünstlerInnen.


Gesichter für Nicoles Friday Face OFF, Mural für Gabis Farben&Formen in der Stadt und Samis Monday Mural

 

 

Übrigens haben wir in Wien seit kurzem ebenfalls einen „eigenen Okuda“ - dieses neue Mural werde ich euch demnächst in meinem Blog zeigen, sobald ich wieder ein Rostrosen-Alltags-Posting hier einbaue 😊.

Für heute sende ich euch herzliche Rostrosen-Grüße und hoffe, dass ihr alle einen guten Start in den September hattet.  


Bis dann und alles Liebe 💋

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: