Freitag, 21. August 2026

Reisebericht 2025 – 🍁 Hope - manchmal ist Plan B die bessere Wahl 🇨🇦

>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht "Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋". 

 

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Hello, liebe Reisefreundinnen und -freunde!

🍁🍁🍁

Vielen Dank für eure Blogbesuche und lieben Kommentare zu meinem bunten Teilrückblick über unsere sommerlichen Tage 2026 🌈🌹🦋! Und danke für eure Geduld, falls ihr darauf gewartet habt, dass ich euch weiter von unserer Zeit in Kanada erzähle. Heute ist es endlich so weit - und ich werde auch das "Rätsel" auflösen, wohin es uns nach unserem Abschied von Vancouver Island zog. 


28. September 2025 - Ausschau nach unserem nächsten Ziel 

Ihr erinnert euch vielleicht noch, dass wir vor dem Dilemma standen, wohin wir uns als nächstes wenden sollten. Unser ursprünglicher Plan hatte vorgesehen, dass wir Vancouver Island spätestens am 29. September verlassen und von dort in die Canadian Rockies weiterziehen würden.

🍁🍁🍁

Unser ungefährer 7-Tage-Plan für die Rockies sah so aus: 

Tag 1: Vancouver nach Clearwater (ca. 450 km) Übernachtung in Clearwater als Ausgangspunkt für den Wells Gray Provincial Park. 
Tag 2: Clearwater nach Jasper (ca. 320 km) Nachmittags Ankunft und erste Erkundungen im Bergstädtchen Jasper. 
Tag 3: Jasper & Icefields Parkway nach Lake Louise (ca. 230 km) Highlights unterwegs: Athabasca Falls, das Columbia Icefield und der postkartenreife Peyto Lake. 
Tag 4: Lake Louise & Yoho-Nationalpark nach Golden (ca. 80 km) Vormittags Spaziergang am weltberühmten Lake Louise. Nachmittags Fahrt in den Yoho-Nationalpark zum türkisblauen Emerald Lake und Übernachtung in Golden. 
Tag 5: Golden über den Rogers Pass nach Revelstoke (ca. 150 km) Fahrt durch den Glacier-Nationalpark über den steilen Rogers Pass. Nachmittags Erkundung des Bergorts Revelstoke und Fahrt auf den Mount Revelstoke (Meadows in the Sky Parkway). 
Tag 6: Revelstoke durch den Fraser Canyon nach Hope (ca. 400 km) Weiter über den Highway 1 nach Westen über Kamloops. Danach geht es südwärts durch den spektakulären, tief eingeschnittenen Fraser Canyon mit Stopp an der reißenden Flussenge Hell's Gate. 
Tag 7: Hope zurück nach Vancouver (ca. 150 km) 

 
Lass uns mal schauen: Wohin geht's als nächstes? (Mural "Ambleside Mermaid" in West Vancouver - Künstler Tyler Toews

Aber war es wirklich eine gute Idee, an diesem Plan festzuhalten? Edis Husten war trotz der Medikamente vorerst schlimmer statt besser geworden und mein Hals schmerzte immer noch. Bei einem Häferl Kakao (Edi) und einem Kännchen Tee (ich) besprachen wir, was wir als nächstes tun wollten. 

Unterkünfte hatten wir schon seit dem Grizzlybären-Ausflug ab Campbell River keine mehr im Voraus gebucht - unser nächster Fixpunkt war unser Weiterflug in Richtung Japan am 8. Oktober. Abgesehen davon waren wir frei.
 
Wir konnten unsere Pläne also getrost ändern, wenn wir das wollten. Wir waren uns bloß noch nicht sicher, ob wir es wollten...  
 

Pause mit heißen Getränken und ein Segelboot-Mural (beides in West Vancouver)

 

Hope - oder Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ist euch bei der obigen Liste bei Tag 6 und Tag 7 die Ortschaft Hope aufgefallen? Wir trafen mal wieder eine unserer durch und durch rationalen Entscheidungen: Wir suchen uns in Hope ein Quartier - und hoffen, dass wir dort einer Lösung des Dilemmas näher kommen 😅🙏🏻. 

Gesagt - getan 😊😎! 

 

Entfernung Vancouver - Hope: 152 km oder 1 h 45 min
 

On the Road again

Dank Onlinesuche war schnell eine Unterkunft in der Kleinstadt Hope gefunden - also nichts wie hin! Zunächst eher gebremst, denn (siehe unten) rund um Vancouver gab es dichten Verkehr.

Der mit Gletschern bedeckte Berg, den ihr in den folgenden beiden Fotos seht, befindet sich übrigens nicht in British Columbia - von der Route von Vancouver nach Hope aus kann man ihn jedoch deutlich sehen: Es handelt sich um den Mount Rainier, einen "schlafenden Vulkan" im US-Bundesstaat Washington.
 

 

 
Aber die Gegend, durch die wir unserem nächsten Ziel entgegenfuhren, hatte ebenfalls ziemlich beeindruckende Berge zu bieten. 

Und Murals:  

Links seht ihr die Malerei "Gifts of Nature" auf drei Getreidesilos der Molson Coors Fraser Valley Brewery von der lokalen Künstlerin Silvana Kulyk

Foto darunter: Mural von Jaxon Jurome an der Fassade eines neuen Gebäudes, an dessen Stelle früher der Schrottplatz Pick a Part war. Das rosa Auto war damals das Wahrzeichen und Werbeschild des Schrottplatzes.
 

 
 
 
Rund um Hope gab's weit weniger Verkehr als in Großstadtnähe, eine malerische Berg-Kulisse und einen freundlichen blauen Himmel:
 

 

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28.-29. September - Nacht der Entscheidung in Hope

Unsere Unterkunft für die nächste Nacht war das Inn Towne Motel, das innen komfortabler war, als es von außen wirkte. (Mir gefällt dieser urige Holzhaus-Stil übrigens - er ließ mich nur ein weit weniger modern eingerichtetes Zimmer erwarten...) 
 
 
 
 
 
Auch wenn wir nicht bei allzu großem Appetit waren, muss der Mensch etwas essen, um zu Kräften zu kommen. Wir entschieden uns für das Kibo Japanese Grill & Cafe, weil Sushi verlockender klang als alles andere, und teilten uns dort eine Portion. Schließlich mussten wir uns ohnehin beizeiten auf japanische Speisen einstellen 😉.
 
 
Japanisches Abendessen in British Columbia

 

Entscheidungsfindungsphase

 
Dass es uns in dieser Phase nicht besonders gut ging, ist nicht nur daran zu erkennen, dass ich ein Halstuch trug 😉, sondern auch an der vergleichsweise mickrigen Menge an Fotos
 
Wobei ich selbst ja versuche, auch an gesundheitlich angeschlagenen Tagen noch zumindest ein paar "Dokumentations-Fotos" zu machen. Edi hingegen verliert dann offenbar jede Lust, irgendetwas mit seiner Kamera festzuhalten. (Er knipst dann höchstens auf mein Ersuchen und mit meinem Handy zwei, drei Fotos, auf denen meist ich zu sehen bin, jedoch ohne eine Spur von Enthusiasmus.) 
 
Am 27. September hatte er ein Foto geknipst. Am 28. knipste er drei. Am 29.: keines! Das waren die Tage mit leichtem Fieber, heftigen Hustenanfällen und "keine Lust auf gar nichts".
 
 
Ein paar Impressionen aus Hope, fotografiert am 29. September (alle von mir...). Hübsche Häuser und Gärten gibt es hier! Der Himmel war weniger blau als am Vortag. Der Vogel ist vermutlich ein weiblicher Purpurstärling (Brewer's Blackbird - Euphagus cyanocephalus). 

 

Ihr erkennt daran wohl - wir hatten eine weiterreichende Entscheidung zu treffen als nur, wo wir die nächste Nacht verbringen wollten. Also besprachen wir unsere Lage und unsere Möglichkeiten: 

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Drei Punkte sprachen gegen die Canadian Rockies, auch wenn wir die wunderschönen Landschaften, die wir bisher nur von Fotos kannten, gerne mit eigenen Augen gesehen hätten

  • Der Wetterbericht klang nur wenig verlockend. Wenn wir an jedem Ort nur so kurze Zeit hatten und ausgerechnet dann Regen oder sonstiges "Bäh-Wetter" herrschte, wären die versprochenen "Postkartenmotive" garantiert nur halb so toll.
  • Bei unserem Leihwagen erschien noch immer alle paar Tage die beunruhigende Warnmeldung zur Kühlflüssigkeit. Zwar hatten wir inzwischen den festen Eindruck, dass es sich dabei nur um ein Sensorproblem handelte, aber sicher sein konnten wir nicht. Und dass der Road-Service von Hertz nicht funktionierte, hatten wir ja leider in Courtenay schon feststellen müssen (KLICK zum Blogbeitrag). Das könnte hoch droben in den Bergen zu größeren Problemen führen.
  • Das vermutlich stärkste Argument: Unsere Gesundheit (vor allem die von Edi) war in einer Form angeschlagen, bei der Kälte und Regenwetter besonders kontraproduktiv waren. Bei einem so engen Zeitkorsett konnten wir es uns jedoch nicht leisten, einfach einen Tag auszusetzen, wenn Bettruhe angesagt war.
 

 

 
Aber - und jetzt kommt die gute Nachricht! - wir hatten uns bereits vor der Reise einen Plan B überlegt! Bevor ich euch verrate, wie dieser aussah, kann ich schon so viel sagen: Wir haben es letztendlich keinen Augenblick lang bedauert, uns für diese Ausweichroute entschieden zu haben! 
 
Doch zuvor noch ein paar Fotos aus Hope! Denn das Städtchen hat es sich keinesfalls verdient, nur als Krankenlager benützt zu werden - hier gibt es durchaus einiges zu entdecken: Hope ist für seine zahlreichen Kettensägen-Holzschnitzereien bekannt - geschaffen von lokalen Kettensägenkünstlern wie Ryan Villiers. Einige davon sind ausgesprochen originell: 
 

 

  

Was ich erst bei meinen Recherchen für diesen Blogbeitrag erfuhr: Hope ist auch als Drehort des Films Rambo (First Blood) bekannt - und Fans reisen sogar extra wegen der Rambo-Statue an. *) 

Diese haben wir wohl vor allem wegen unseres Gesundheitszustands übersehen. (Wir waren nur ins Stadtzentrum gegangen, um hier zu frühstücken und noch ein paar Kleinigkeiten in der Apotheke zu besorgen.) Im Nachhinein entdeckte ich, dass ich "Rambo" zufällig fotografiert habe - auf der Aufnahme der Bank links oben seht ihr seine Statue im Hintergrund - ich habe den Bildausschnitt vergrößert und rechts daneben eingefügt 😎. 

Der Sheriff hat angeblich ebenfalls mit dem Rambo-Film zu tun. Und das haarige Wesen auf der unteren Bank ist Sasquatch - in unseren Breiten eher bekannt als "Bigfoot" - über den ich euch in einem späteren Blogbeitrag mehr berichten will. 

*) Nun, ich habe diesen Film (und auch andere Rambo-Filme) nie gesehen, aber hätte ich es vorher gewusst, hätte ich die Statue dennoch gesucht.
  
Besonders witzig fand ich übrigens den bärtigen Kerl, der sich in einem Baumstamm versteckt (vielleicht vor dem Bären?) - denn der hatte tatsächlich auch eine Hinterseite 😁:
 

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Unsere Alternative zu den Rockies

Nun aber zu unserer Entscheidung: Edi hatte in den frühen 1990ern bereits einmal für wenige Tage nach British Columbia hineingeschnuppert. Damals war er mit Freunden unterwegs gewesen, eigentlich in den westlichen USA, aber er hatte seinerzeit - neben Vancouver - auch das Okanagan Valley kennengelernt. 

Dieses Gebiet ist für sein mildes Weinbauklima bekannt. Als wir auf unseren Wetter-Apps die Prognosen für die kommende Woche checkten und Kelowna (die größte Stadt am Okanagan Lake) mit einigen Zielorten in den Rockies verglichen, war es dort im Tal stets um 5 bis 10 Grad Celsius wärmer und auch häufiger sonnig als in den Bergen. Das klang doch gut! Also auf nach Kelowna! Wir waren neugierig, was uns dort erwartete.

Hope hatte damit jedenfalls schon mal gehalten, was der Name versprach: Unsere Hoffnung auf eine gute Lösung war noch nicht gestorben 😄! 

 

 

 

Aufbruch ins Okanagan Valley - Kelowna 🌿🍷🍇

An der Karte könnt ihr sehen, dass das Tal im Süden an die USA grenzt und sich entlang seines etwa 175 Kilometer langen Verlaufs direkt an den Okanagan River sowie an mehrere Seen schmiegt. 

Kelowna liegt ziemlich genau in der Mitte des Tals und ist somit ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in alle Richtungen - jedenfalls sofern die Gesundheit Ausflüge erlaubt...

 

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29. September-2. Oktober - Auskurieren (und mehr) in Kelowna

Als Hotel für die folgenden drei Nächte wählten wir das Days Inn by Wyndham Kelowna.  

Wir hatten Hope kurz nach dem Frühstück verlassen und erreichten unser neues Ziel um die Mittagszeit

Das erste, was mir in Kelowna auffiel, war ein farbenprächtiges Mural. Wir entdeckten es vor dem originellen Hotel Zed (nicht unser Hotel - schade, denn das hätte mir gefallen! - aber wir parkten dort in der Nähe).

Nach allem, was ich bisher herausfinden konnte, wurde das Mural 2016 vom Künstlerduo Clandestinos Art (Bruno Smoky und Shalak Attack) geschaffen. Es zeigt eine Frau, deren Gesicht mit einer Eule verschmilzt, begleitet von einem weißen Wolf, einem Bären mit Geweih und einem riesigen Hahn (der für mich eher wie ein Basislisk oder anderes Fabelwesen wirkt). 

 

 

Die starke Verbindung von Mensch, Tier und Natur ließ mich sofort an indigene Bildwelten Nordamerikas denken - und tatsächlich befinden wir uns hier im traditionellen Territorium der Syilx Okanagan Nation. Ihre traditionelle Heimat erstreckt sich über ein großes Gebiet beiderseits der heutigen Grenze zwischen Kanada und den USA.

Bei meiner Recherche stieß ich auf einen Gedanken der Syilx, den ich besonders schön fand: Land, Wasser und alle Lebewesen werden als eng miteinander verbunden verstanden. Das passt für mich erstaunlich gut zu dem, was dieses ungewöhnliche Mural ausstrahlt. Und ganz unabhängig davon, ob die Künstler genau daran gedacht haben - ein solcher Blick auf unsere Welt würde ihr vermutlich sehr guttun❤️.

Die Geschichte dieses Landes hat allerdings, wie so oft, auch eine traurige Seite: Das traditionelle Territorium der Syilx wurde im Zuge der Kolonisierung besiedelt, ohne dass entsprechende Landverträge ausgehandelt wurden...


 

 
Nach dem Mural-Bewundern gab es für uns erst einmal einen heißen Kakao aus hübschen, handgetöpferten Bechern im O-Lake Cafe & Bistro. Möglicherweise gab's auch ein Stück Kuchen dazu, aber das kann ich nicht beweisen, denn es gibt kein Foto davon 😉. Danach zogen wir uns in unser Hotel zurück.
 

 

 

Viel mehr gibt es von diesem Nachmittag gar nicht zu berichten: Die Kameras blieben eingepackt, wir verkrochen uns ins Zimmer und gönnten uns das, was unsere Körper offenbar am dringendsten verlangten - Ruhe 😴🛏️💤!

Und wie es aussieht, war „gesund schlafen“ genau das richtige Programm. Am nächsten Morgen sah die Welt schon wieder ein gutes Stück freundlicher aus - und auch wir fühlten uns deutlich besser 😊.

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30.9. - Downtown Kelowna und die Uferpromenade

An diesem Tag fotografierte Edi immerhin 31 Fotos - ihr seht also: Ab da ging es wieder aufwärts 👍🏻💪! (Bei mir waren's etwa doppelt so viele, aber das ist ja eh normal 😉📷.) 
 

 

 
Allzu anstrengende Ziele wollten wir uns aber natürlich noch nicht aussuchen. Wir blieben also in Downtown Kelowna und beschlossen, ein wenig am Ufer des Okanagan Lake spazieren zu gehen.
 

 
Das war ein ausgezeichneter Entschluss, denn am See war es wunderschön - und auch die etwas bedrohlich wirkenden Wolken verzogen sich bald wieder. Davor sorgten sie allerdings noch für interessante Spiegelungen auf den glatten Wasserflächen.

Kleines Foto mittig: Bindentaucher im Winterkleid (Pied-billed Grebe - Podilymbus podiceps


Rotary Marsh Park

 
Direkt neben der Uferpromenade und nur wenige Schritte vom Stadtzentrum entfernt stießen wir auf eine Überraschung: Der Rotary Marsh Park wirkt wie eine ruhige, naturnahe Oase, in der man sich eine friedliche Auszeit vom Trubel gönnen kann.  
 
Dieses üppige Feuchtgebiet bietet zahlreichen Tierarten Lebensraum und Nahrung. Kommt mit, ich zeige euch, was wir dort an diesem Tag gesehen haben!
 
 


In der Collage oben ist gut zu erkennen, wie nah das Areal an den Wohnhäusern liegt. Kanadareiher und Stockenten waren die ersten Tiere, die uns hier begegneten. Unten links seht ihr auch noch einen Rothalstaucher (Red-necked Grebe - Podiceps grisegena).
 

 
Der Fischadler (Osprey - Pandion haliaetus) scheint hier ein ständiger und gern gesehener Bewohner zu sein, immerhin wurde ihm sogar eine Informationstafel gewidmet. Allerdings musste ich feststellen, dass die Plattform, auf der sich der Vogel niedergelassen hatte, auf den Fotos des Schildes noch als Nest genutzt wurde.
 
Wie ihr auf Edis und meinen Fotos sehen könnt, fehlten der Plattform dazu inzwischen wichtige Teile... Ich hoffe, dass es Menschen gibt, die dafür zuständig sind, solche Dinge im Park wieder in Ordnung zu bringen.
 

 

 
Über uns zog ein Rotschwanzbussard (Buteo jamaicensis) seine Kreise:
 
 
 
Die Pflanze mit den leuchtend blauen Trauben, die ihr in der oberen Collage (und in der letzten) ebenfalls seht, begegnete uns in British Columbia immer wieder - es handelt sich um eine Stechdornblättrige Mahonie (Oregon GrapeMahonia aquifolium).
 
Für die indigenen Völker British Columbias ist die Pflanze seit jeher so etwas wie eine kleine Apotheke und Vorratskammer der Natur: Die säuerlichen, tiefblauen Beeren wurden als Nahrung verwendet, aus Wurzeln und innerer Rinde gewann man einen kräftig gelben Farbstoff für das traditionelle Kunsthandwerk, und auch als Heilpflanze findet die Oregon-Grape Verwendung. 
 
 
Unten mittig: Goldspecht (Northern Flicker - Colaptes auratus

 

Die für uns spektakulärste Begegnung war aber die folgende: Ich sah eine Bewegung auf dem Hügel,  dachte auf den ersten Blick an einen Fuchs, hob im selben Moment die Kamera ans Auge - und schoss schnell hintereinander vier Fotos. 

Erst danach wurde uns klar, dass wir - in vielleicht 50 Meter Entfernung -  wohl einen jungen Kojoten gesehen hatten, der vermutlich eine Maus oder ein anderes kleines Beutetier verfolgte.*) Ich weiß, dass Kojoten nicht allerorten Begeisterungsstürme auslösen - für manche Menschen sind sie eher lästige Nachbarn als faszinierende Wildtiere. Bei uns war die Freude über diese Begegnung jedenfalls riesig- und das absolute Highlight unseres ohnehin schon schönen kleinen Ausflugs! 🐺📷

*) Dass er noch jung war, schließe ich aus seinen eher schlacksig wirkenden Bewegungen und seinen großen Ohren ... sowie aus der Tatsache, dass wir ihn einen Tag später abermals sahen! Diesmal aber noch näher! 😃 Doch diese Bilder vom 1. Oktober werdet ihr erst im nächsten Blogbeitrag zu sehen bekommen 😊. 

 


Unser "Mittag-Nachtmahl"  

 
Als letztes möchte ich euch noch zeigen, was wir an diesem Tag nach dem Ausflug in einem Chinarestaurant namens Dragon King gegessen haben - nämlich eine ordentliche Portion gebratenen Reis mit Gemüse und vermutlich Ente - oder war es doch Schweinefleisch? 🤔 Wir wissen es nicht mehr genau, aber es war gut 😋. (Ja, nicht nur, dass wir wieder fleißig fotografierten, wir waren auch wieder bei Appetit 😁!) 

Am spannendsten daran finde ich im Rückblick, welche Botschaft einer der beiden Glückskekse enthielt: „Keep your eyes open, and take advantage of the unexpected.“ - Augen offen halten und das Unerwartete nutzen.

Das hätten wir uns wohl kaum besser als Motto für diesen Tag aussuchen können. Und wie passend dieser Spruch auch für den nächsten Tag sein würde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ... 😉
 

  

🍁🍁🍁

 

Ja, ihr Lieben, so läuft es manchmal. Nicht immer bekommen wir, was wir uns wünschen und erhoffen. Aber das muss kein Nachteil sein: Erkrankung, Wetter und Mercedes hatten unsere ursprünglichen Pläne gehörig durcheinandergebracht - und wir waren dankbar für die wunderbare Wendung, die sich daraus ergeben hatte!

 


Alles Liebe 💋, bis zum nächsten Mal
 herzliche Rostrosen-Grüße,

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: 

 

Donnerstag, 13. August 2026

Sommerliche Tage 2026 - ein bunter Teilrückblick 🌈🌹🦋

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Servus ihr Lieben!


Ich danke euch für all eure lieben Worte zu meinem bisherigen Kanada-Asien-Reisebericht! Der macht heute allerdings Pause, denn ich habe euch schon lange nichts mehr über das Rostrosen-Alltagsleben im Jahr 2026 erzählt: Das letzte Mal ging es im Mai um Frühlingstage zwischen Licht und Schatten

Die lange Pause ergibt sich unter anderem auch dadurch, dass dieses Jahr für uns bisher ein schwieriges, anstrengendes und energieraubendes war. Hier in meinem Blog will ich diese Themen jedoch nicht breittreten. Ich erzähle euch lieber von den Dingen, die mir oder uns Freude bereitet und Energie gespendet haben. Und auch davon gab es einige. Genauer gesagt so viele, dass ich vermutlich irgendwann noch einen zweiten Teil nachschieben werde. 

 

🌸 Garden Opening in der Klimt-Villa

 
Manche von euch erinnern sich vielleicht noch, dass ich euch im vorigen Jahr vom Freundinnen-Tag in der Klimt-Villa erzählt habe. Für den 7. Juni 2026 flatterte mir eine Einladung zum Garden-Opening in die Mailbox. Da ich den Garten beim letzten Besuch sehr schön fand und mein Mann die Klimt-Villa bisher noch nicht kennengelernt hatte, fuhren wir zusammen nach Wien-Hietzing. Hier ein paar Impressionen: 
 

Die Rosenpracht im Garten der Klimt-Villa, Frau Rostrose vor der "Adele" und Herr Rostrose in Klimt-Pose
Frau Rostrose im Stufenrock aus Sari-Seide auf der blumenverzierten Freitreppe der Klimt-Villa
 

Unten seht ihr noch ein paar Röslein aus dem Garten. In der Einladung stand zu lesen "Die zwei originalen Klimt-Rosenstöcke stehen in diesem Jahr gleichzeitig in voller Blüte." Wir wissen nicht genau, welche der zahlreichen Rosenstöcke damit gemeint sind, aber hübsch fanden wir sie alle  - und auch die übrige Gartengestaltung.

Was ihr in der unteren Collage sonst noch seht: Mich mit meinem kleinen Fotobomber Chiller ... und zwei Weingläser vor einem Kindheitsfoto meiner Mutter. Der 7. Juni 2026 war nämlich zugleich der Tag, an dem sie 100 Jahre alt geworden wäre. Und so stießen wir mit einem Glaserl Rotwein aufs "Hildekind" an. Die Klimt-Villa hätte ihr auch gefallen!
 
 
Die Gläser 🍷🍷 sind zugleich meine "Eintrittskarte" zu Elizabeth' Linkup T Stands For Tuesday

 

Imperiales Fest in der Kurstadt Baden bei Wien

Einen Tag später, am 8. Juni, hatten wir einen Termin in Baden - und staunten nicht schlecht, als wir in den Kurpark kamen - da ritten doch tatsächlich ein Herr und eine Dame in barocken Kostümen auf Lipizzanern durch die Allee!

Eine Frau mit Flugblättern klärte uns auf: Am folgenden Wochenende würde ein zweitägiges "Imperiales Fest" stattfinden - und dies war eine Probe für ein noch relativ unerfahrenes Pferd.
 
 
 
 
 
Wir beschlossen, uns diese "Hohe Schule der Reitkunst" am 14. Juni anzusehen, und auch Tochter Jana und Enkel Jamie wollten gerne dabei sein. Hier ein paar Fotos von den Darbietungen:
 

  

 

Keltenfestival in Schwarzenbach

Am 20. Juni besuchten meine Tochter und ich das tolle Schwarzenbacher Keltenfestival. (HIER könnt ihr meinen Bericht von 2024 mit vielen spannenden Fotos sehen.) Edi war diesmal aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei, aber Jana und ich beschlossen, uns zum Anlass passend zu kleiden. (Ich trug wieder dieselbe Kombination wie beim letzten Mal, bloß mit einer anderen Kette.)

Leider hat mir Jana kürzlich gestanden, dass sie nicht nur Jamies Gesicht, sondern auch ihr eigenes möglichst nicht im Internet sehen möchte. Also habe ich ihr versprochen, in Zukunft auch die Fotos von ihr zu "überherzerln" (for my English-speaking readers: to cover her photos with hearts 😊🥰). Aber ihr schickes Kostüm (das sie ursprünglich für Cosplay-Veranstaltungen verwendet hat) will ich euch nicht unterschlagen. 
 

 

Sommerfest im Kindergarten

Am 23. Juni feierte Jamies Kindergarten ein Sommerfest - und natürlich wollten wir da dabei sein. Thematisch ging's um Vielfalt - symbolisiert durch 🌈 Regenbogenfarben - und ursprünglich plante ich, dazu meinen Regenbogenrock anzuziehen, aber es war so heiß, dass ich keinen Gummizug um den Bauch ertragen wollte - also wurde es mein luftiges, selbstgefärbtes mohnrotes Sommerkleidchen.

Beim Outfitshooting war wieder der kleine, schnurrende Fotobomber aktiv (siehe Foto Mitte, wo sich allerdings nur sein Schweif zeigt - deshalb bekommt ihr auch noch ein "Chiller-beim-Dösen"-Bild 😻). 
 

 

 

Schmetterlingsführung mit Freunden 🦋

Zusammen mit unseren Freunden Brigitte und Peter sowie Rudi, Gabi und Hilde brachen wir am 7. Juli in Richtung Wachau auf. In Schwallenbach lebt die Schmetterlings-Expertin Marion Jaros in dem hübschen, liebevoll renovierten Haus (kleines Foto rechts). Das Anwesen rundherum und ein weiteres Gebäude hat sie ganz und gar ihren flatternden Lieblingen gewidmet. HIER könnt ihr einen sehr interessanten Artikel über sie und ihren Werdegang lesen.

 

 

 

Sowohl ihr Vortrag als auch die Führung durch den insektenfreundlichen Garten waren für uns alle  zugleich lehrreich und spannend - und besonders schön fanden wir es, dass wir frisch geschlüpfte Exemplare des Kleinen Fuchs-Falters (Aglais urticae) in die Freiheit entlassen und ein paar Raupen streicheln durften!


 
Ein Gutteil der Aufnahmen dieses Tages stammt von Brigitte und Gabi - und sie haben freundlicherweise auch bei den meisten Fotos dazugeschrieben, was darauf zu sehen ist - danke! 
 
Dies war übrigens nur ein Bruchteil des Geflatters, das wir in Marions Garten erlebten. Hier wird nicht nur intensiv auf nektarreiche Blüten geachtet, sondern auch auf Futterpflanzen für Raupen - und darauf, dass die Wiesen nicht zur falschen Zeit gemäht werden!

Marion Jaros hat auch Bücher geschrieben - zwei davon habe ich ihr abgekauft: das Kinderbuch Tim, der Schmetterlingsforscher (auch wenn Jamie für das Buch noch ein bisschen zu jung ist) und Die fabelhafte Welt der Schmetterlinge.


 

Abstecher ins Mohndorf

 
Nach diesem faszinierenden Ausflug fuhren wir über den Jauerling ins Waldviertel, genauer gesagt ins Mohndorf Armschlag, wo wir gerade noch rechtzeitig zu den letzten blühenden Mohnblumen kamen. 
 
Im Jahr 2021 waren wir am 12. Juli dort und erlebten eine regelrechte Mohn-Hochblüte. Damals trug ich das mohnrote Kleid, das ihr weiter oben gesehen habt. Diesmal hatte ich mich eher passend zur Schmetterlingsführung angezogen - mit bunten Blüten am schwarzen (natürlich schrankgeshoppten) Des*gual-Kleid und einer Schmetterlingsbrosche:



 
Übrigens bin ich nicht achtlos durch ein Mohnfeld getrampelt - hier waren extra kleine Wege für fotofreudige Besucher angelegt und außerdem Liegestühle sowie ein attraktives Bett mit Mohnblumenkissen aufgestellt worden. Und so war zwischendurch auch Zeit für die eine oder andere kurze Rast am Rande des Feldes.
 


Zirkuscamp in der Papierfabrik

 
Das Papierfabrik-Varieté-Theater (Link zu meinem Posting vom Juni 2025) veranstaltet nicht nur interessante Eigenproduktionen, Kabarett- und Musikveranstaltungen, sondern seit einigen Sommern auch Zirkuscamps für Kinder
 
Unser Enkelsohn hatte die Schlussveranstaltung im vergangenen Jahr als Zuschauer miterlebt und wollte heuer gern selbst dabei sein. Die Veranstalter machten eine freundliche Ausnahme für ihn, obwohl er noch nicht ganz fünf Jahre alt ist. 
 
Natürlich war die ganze Familie neugierig, was Jamie während der Woche gelernt hat, und so fanden wir uns am 24. Juli bei der Abschlussveranstaltung ein. Wie ihr euch vielleicht angesichts der Bühnengestaltung und des Titels "Die verlorenen Farben" zusammenreimen könnt, ging es auch hier wieder um die Farben des Regenbogens 🌈 - Vielfalt ist offenbar ein großes Thema und bleibt es hoffentlich auch weiterhin! 
 
Ich selbst hatte mich farblich allerdings an Jamies Auftritts-T-Shirt orientiert und ging in schrankgeshoppten Orange-Tönen - Rock aus Thailand, Gürtel aus Japan (aber von der Schneiderin meines Vertrauens für mich umgenäht), Shirt und Kette uralt. 


 
Es ist beeindruckend, welche Kunststücke die Kinder in so kurzer Zeit mit dem tollen Papierfabrik-Team erarbeitet hatten. Wir applaudierten und jubelten, bis uns Hände und Hals wehtaten (und darüber hinaus 😉). Jamie bezauberte das Publikum übrigens mit einem magischen Blumen-Trick und einer Teller-Jonglage (siehe mittiges Foto).

🌅🌅🌅 

Sonnenuntergang aus dem Auto

Auch die untergehende Sonne präsentierte sich in einem schönen Orangeton, während Himmel und Wolken einen attraktiven Kontrast bildeten:


Für Heidis Galeria Himmelsblick


Noch ein Outfit mit breitem Gürtel

Es dürfte sich schon herumgesprochen haben, dass ich breite Gürtel liebe. Dieser grüne hier ist aus demselben Seidensari gefertigt wie der Rock ganz oben (und sowohl Gürtel als auch Rock wurden vor Jahren ebenfalls von Victoria, der Schneiderin meines Vertrauens, genäht). Ich fand, dem Sommerkleid in Erdfarben würde etwas frisches Grün zur Aufpeppung gut stehen, und zusätzlich zum Gürtel gab's dann auch noch die grüne Kette und grüne Sandalen.

Ich weiß nicht, ob man es als Außenstehender schon sieht, aber falls ihr euch fragt, was mit meiner Gewichtsreduktion geworden ist - inzwischen habe ich (seit Herbst 2025) etwa 12 Kilos abgenommen. Das funktioniert dank meines regelmäßigen Trainings und mithilfe der (leider nicht sehr gut gemachten, aber für unsere Zwecke dennoch hilfreichen) L*fesum App ganz passabel.



Waldvierteltage im Juli

 
Vielleicht könnt ihr euch noch an meinen Beitrag Mit dem Enkel durchs Waldviertel vom vorigen Jahr erinnern. Weil uns das so gut gefallen hatte, beschlossen wir, auch im Sommer 2026 ein paar Waldvierteltage einzubauen. 
 
Diesmal waren wir allerdings in etwas "größerer Besetzung" unterwegs - einerseits war auch unsere Tochter mit dabei, andererseits unsere Freunde Helga und Michael mit ihrem Enkel Felix (mit dem Jamie schon vor zwei Jahren Freundschaft geschlossen hat). 

 
Einige unserer Ausflüge führten uns wieder an dieselben Orte wie auch im vorigen Jahr - wie z.B. in die schöne Blockheide mit ihren wundersamen Felsformationen, den sogenannten Restlingen (siehe oben), oder zu den entzückenden Alpakas und Pferden beim Sonnseitn Alpaka Hof  (siehe unten):
 

 
Aber natürlich konnten und wollten wir den Kurzurlaub des vergangenen Jahres nicht 1:1 wiederholen - und so gab es auch ein paar neue Ausflugsziele. Unter anderem wollten wir unbedingt bei der Fischotter-Schaufütterung im UnterWasserReich - Naturpark Hochmoor Schrems dabei sein (mit der NÖ-Card gratis). Und es gibt dort noch einiges anderes zu erleben und entdecken, wie z.B. eine Fahrt mit einem der Seilzugfloße oder eine Mikroskop-Liveshow, in der wir einiges über Plankton lernen konnten. 
 

 
Hier seht ihr die beiden herzigen Findelkinder namens OTTO und LOTTI - und deren Steckbriefe (auch in englischer Sprache) 😊:
 
Schilder für Tom's Signs

 

Die Fotostation mit nostalgischem "Blumen-Auto" und den Seerosenteich gab's im Naturpark Blockheide, die lustige Dampflokfahrt (und noch viele weitere Attraktionen) im Kinderparadies - Wirtshaus zur Minidampfbahn in der Nähe von Zwettl. (Das war ebenfalls ein sehr guter NÖ-Card-Tipp.)
 

 

 

Die folgenden Fotos haben Edi oder ich im oder um das Schloss Weitra aufgenommen. Bitte entnehmt der verlinkten Website, was es in dem Renaissanceschloss (das im späten 16. Jahrhundert durch den Umbau einer mittelalterlichen Burg entstand) alles zu sehen und erleben gibt. Wir haben hier jedenfalls mehrere Stunden verbracht - und wie ihr sehen könnt, habe ich mich zwischenzeitlich in eine Hexe verwandelt (oder vielleicht auch nur mein "wahres Ich" erkennbar gemacht 😁🧹) ...

Die schönsten Innenräume des Schlosses möchte ich euch aber gerne zeigen - links seht ihr einen prächtigen, über den ganzen Raum gemalten Familien-Stammbaum, rechts das Wandgemälde im so genannten Flüsterzimmer.  
 

 

 
Falls diese bemalten Wände noch nicht ausreichend sind, habe ich hier noch zusätzlich etwas für Samis Monday Mural. Entdeckt haben wir dieses fantasievolle Wandbild an der Außenwand jenes Wirtshauses, in dem wir nach unserer Blockheidenwanderung Mittagessen waren. Das Mädchen links unten ist wohl eine Hommage an Banksys "Balloon Girl"
 
 

 

Sonnenfinsternis

Dann habe ich für euch noch zwei Collagen mit Fotos von der partiellen Sonnenfinsternis am 12. August 2026.

Die Fotos in der ersten Collage hat Edi mit seiner Nikon und mithilfe eines Graufilters aufgenommen, und sie zeigen meiner Meinung nach ziemlich gut, wie sich die untergehende Sonne in ein „Kipferl“ verwandelt hat, weil der Mond sie zu etwa 87 % verdeckte.

Wir waren zu diesem Zweck übrigens zu den Feldern in der Nähe der Mannersdorfer Wüste gefahren, weil man von dort einen ganz guten Blick auf das Schauspiel hatte. Und wir waren nicht die einzigen, die diese Idee gehabt hatten - überall auf den Feldwegen hatten sich Sonnenfinsternis-Touristen eingefunden 😅. Ganz am Ende verschwand das „Kipferl“ dann allerdings doch hinter den Bergen.
 


 
Meine Handy-Fotos hingegen sind eher experimenteller Natur 😀: Ich bediente mich dabei einer ähnlichen Methode wie schon im Jahr 2015. Damals habe ich zusammen mit einer früheren Blogfreundin, die leider nicht mehr bloggt, eine partielle Sonnenfinsternis im Schlosspark von Laxenburg erlebt - und ich konnte das "Kipferl"  unter anderem durch eine schwarze Glasschüssel hindurch fotografieren. HIER geht es zu den Fotos von damals.
 
Seinerzeit hatte ich allerdings noch kein Smartphone, mit dem ich passable Aufnahmen zustande gebracht hätte - das heißt, ich bediente mich ebenfalls der Nikon, um diese "Schüssel-Fotos" zu erzeugen. 
 
Diesmal hatte ich einen Teller derselben alten Geschirrserie dabei - und fotografierte mit dem Smartphone durch das schwarze Glas. Dabei entstanden, wie ich finde, interessante und durchaus attraktive Effekte, aber die Verdeckung durch den Mond ist dabei nicht wirklich zu erkennen. 
 
🌅🌅🌅  
 
Auf jeden Fall gab es an diesem Abend eine sehr spezielle Lichtstimmung, sowohl während der Sonnenfinsternis als auch nach dem Sonnenuntergang. Während der Heimfahrt „musste“ ich den Himmel mehrfach aus dem fahrenden Auto heraus knipsen. Und wer weiß - vielleicht hat sich bei diesen letzten Sonnenuntergangsbildern sogar schon die eine oder andere Sternschnuppe ins Bild geschlichen ... Denn in der Nacht vom 12. auf den 13. August waren ja auch die Perseiden unterwegs.

Und falls tatsächlich eine davon auf meinen Fotos gelandet sein sollte: Einen Wunsch habe ich jedenfalls schon mal hinterlegt 😉. Welchen, wird natürlich nicht verraten! 🌙✨
 
 
 
 

Baumschatten

 
Zu guter Letzt habe ich hier noch ein paar Schwarzkiefern (Pinus nigra) für Astrids Mein Freund, der Baum-Linkup, die ich an einem glücklicherweise nicht ganz so heißen Augusttag auf der Helenenhöhe (bei Bad Vöslau) fotografiert habe. Weitere Fotos von diesem Tag zeige ich euch vielleicht ein andermal. Für heute nur so viel, dass auch diese kleine Wanderung mir wieder zeigte, wie heilsam und wohltuend ein paar Stunden in der Natur sein können.
 

 

Damit sind meine Sommerschilderungen längst noch nicht zu Ende (und der Sommer 2026 ist es ja auch noch nicht). 

All jene unter euch, die auf der Nordhalbkugel leben, kommen hoffentlich mit der Hitze weitestgehend klar. Alle, die in regenreichen Gebieten leben, schicken uns hoffentlich eine passende Menge an Regen vorbei 🌧️ - ihr wisst schon: Nicht zu viel und nicht zu wenig, wir wollen ja keine Überschwemmungen riskieren, doch hier ist es gerade viel zu trocken (aber es gibt ja laut einigen "schlauen Köpfen" keinen Klimawandel 👿...) Und alle, die auf der Südhalbkugel leben und auf das Ende des Winters warten, können in der Zwischenzeit gerne etwas von unseren 35 bis 40 Grad Celsius abhaben - ich brauche sie nämlich nicht mehr...

Beim nächsten Mal geht es vermutlich wieder mit meinem Reisebericht weiter. Denn auch nach unserem Abschied von Vancouver Island haben wir in diesem Urlaub noch jede Menge Interessantes erlebt!

 

Alles Liebe & 
herzliche Rostrosen-Grüße,

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: