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🚑 Wegen eines gesundheitlichen Notfalls im familiären Kreis konnte ich zuletzt noch weniger Zeit am Computer verbringen und es ist möglich, dass dies noch ein Weilchen so sein wird. (Mehr darüber ein andermal.) Sorry, dass es deshalb teilweise sehr lange dauern kann, bis ein Kommentar von mir bei euch ankommt oder ein neuer Beitrag erscheint!
Herzliche Insel-Grüße, ihr Lieben!
Wir befinden uns (virtuell!) nach wie vor auf Vancouver Island. Vielen Dank, dass ihr uns mittels meines vorigen Blogbeitrags in die Hauptstadt Victoria begleitet habt - und von dort aus in die traumhaft schönen Butchart Gardens und in den urwüchsigen Goldstream Provincial Park.
Auch in meinem heutigen Post werden wir einerseits wieder wild-romantische Landschaften durchstreifen... und andererseits ein Stück Kultur genießen. Seid ihr dabei?
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17. September - Unterwegs nach Nanaimo
Wie üblich, hatte ich mir im Vorfeld mehrere mögliche Routen und Teilziele herausgesucht. Wir entscheiden dann zumeist spontan, was wir unternehmen wollen. Die Wetterlage spielt dabei auch eine Rolle. Der Himmel an diesem Morgen war wolkenlos blau, strahlender Sonnenschein ☀️😎 - also sprach nichts gegen einen Ausflug in British Columbias herrlicher Natur.
Aber beobachtet selbst, wie sich im Lauf des Tages der Himmel immer wieder verwandelt!
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Sooke Potholes Park
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Sandcut Beach
Fahrt nach Lake Cowichan
Lake Cowichan ist eine Kleinstadt im südlichen Landesinneren von Vancouver Island - und liegt am gleichnamigen See. Von diesem habe ich im Vorfeld gelesen, dass er sich gut für die Beobachtung von Wasservögeln eignet und auch als Fotomotiv sehr reizvoll sein soll - besonders was die Spiegelungen bei Sonnenschein betrifft. (Siehe Wikipedia-Foto - KLICK)
Aber mit der Sonne war es nicht mehr sehr weit her: Schon am Strand war es etwas wolkig gewesen. Je näher wir unserem Teilziel kamen, desto nebliger wurde es:
San Juan River
Beim San Juan River in der Gegend um Port Renfrew scheint es häufig neblig zu sein. (Auch hierzu kann ich euch einen KLICK auf ein wunderschönes Nebelfoto bei Wikipedia bieten.)
Als wir dort entlang kamen, boten sich uns die folgenden Anblicke - und es waren (neben Möwen und einigen anderen Wasservögeln) mehrere Fischer zugange:
Kaffeepause beim Cowichan See
Leider fanden wir auf eigene Faust keinen besonders gut geeigneten Fotospot beim zweitgrößten See von Vancouver Island. Immerhin entdeckten wir einen Platz, wo wir den Wagen parken und in die Nähe des Sees gehen konnten. Freundlicherweise ließ sich ein weit entfernter Kanadareiher fotografieren, und auch die Wolkenstimmung fanden wir spannend. Aber dort, wo es fotografisch vermutlich interessanter gewesen wäre, war der Weg für uns versperrt.
Wir kehrten im JV's Diner ein, um uns einen Kaffee zu genehmigen und zu erfragen, wo der See wohl am schönsten zu fotografieren wäre.
Das Diner ist ein origineller Ort mit vielen nostalgischen Details wie einer Sammlung alter Radiogeräte und Telefone sowie mit einem historischen BCFP Speeder Trailer, in dem es ebenfalls Sitzplätze gibt.
17.-19. September - Nanaimo
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| Unten: Ausblick aus dem Speisezimmer unseres B&B - in der Himmel war wieder blau 😎! |
Außerdem kann ich euch verraten, dass Darlene, die Gastgeberin, wohl die entzückendste B&B-Wirtin ever ist - oder zumindest ganz weit vorne im Ranking:
Die Dame hat nicht nur ein sehr gewinnendes Wesen, sie umsorgte uns und die anderen Gäste auch wie eine liebevolle Mutter - mit köstlichstem hausgemachten Frühstück, einer großen Auswahl an frischen Früchten (was ich sehr liebe), guten Tipps und netten Erzählungen. (Das ist auch der Grund, weshalb wir später, nach unserem Abstecher an die Westküste Vancouver Islands, wieder zu ihr zurückkehrten.)
Das Haus war an jedem Tag geschmückt mit Dahlien aus Darlenes wunderschönem Garten, in dem wir ebenfalls spazieren gehen durften. Seht nur, wie hübsch!
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| Sushi Sando (mit Tempurateig überbackene Thunfisch-Sushi-Röllchen 😋), ein asiatisches Fusion-Gericht |
18. September - auf Mural-Tour
Chemainus
Ich erzählte euch, dass Sheffield sich vor dem wirtschaftlichen Ruin rettete, indem es sich ein Beispiel an einer kanadischen Stadt nahm, die ihre Geschichte in Form von Murals erzählte - und damit so viele Touristen anlockte, dass die Rechnung tatsächlich aufging. Diese kanadische Stadt ist Chemainus an der Ostküste von Vancouver Island.
Es gibt HIER eine Auflistung der Murals von Chemainus (und einiger Statuen). Ich weiß nicht, ob sie vollständig ist, jedenfalls könnt ihr euch durchklicken und auch nähere Informationen zu den einzelnen Werken und ihren Künstlern durchlesen.
Die ältesten Chemainus-Murals stammen aus dem Jahr 1982, und es wird nach wie vor weiter gemalt. Nackte Wände werdet ihr dort wohl kaum finden 😉.
Als wir noch in unserem B&B in Victoria waren, unterhielten sich einige unserer Tischnachbarn übrigens über die Murals von Chemainus. Und dabei wurde erwähnt, dass es auch in der Nachbar-Ortschaft Ladysmith Murals zu sehen gibt. Also statteten wir dieser Stadt ebenfalls einen Besuch ab.
Ladysmith
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Glückstreffer-Begegnung 🍀
Als wir keine Murals mehr entdecken konnten, setzten wir uns ratlos auf eine Bank - da kam ein Paar mit einem hübschen Pudel vorbei, und ich sagte zu Edi: "Die beiden frage ich jetzt, vielleicht wissen sie, wo sich hier noch Murals verstecken."
Das war wieder einmal so ein typischer "Rostrosen-Glückstreffer". Denn diese beiden liebenswerten Menschen - Mayo und Bob - kannten zwar auch keine anderen Wandmalereien als die, die wir bereits entdeckt hatten, aber sie fragten uns, ob wir auch an anderer Kunst - zum Beispiel einem indigenen Kanu - interessiert wären. Das würden sie uns gerne zeigen 👍☺️.
Sie brachten ihren Pudel - wie geplant - zum Hundefriseur (aber ihr könnt euch den süßen Bailey auf dem Foto unten mittig ansehen, das uns Mayo später per E-Mail geschickt hat). Und dann spazierten wir gemeinsam in den Transfer Beach Park.
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| Mayo, Bob & Bailey - sowie oben rechts ein anderer netter Hund, darunter der Hundefriseur - und die beiden Rostrosen |
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Amphitheater im Transfer Beach Park in Ladysmith - und ein paar Informationstafeln |
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| Die kleinen Statuen, die ihr unten seht, schmückten den Gastgarten der Pizzeria. |
Nach dem Kaffee trennten sich unsere Wege - die beiden holten ihren "well-groomed" Bailey von der "Schönheitspflege" ab 🐶 und Edi & ich bestellten uns in dem gelben Haus (das eine gute Pizzeria beherbergt) zwei Pizzen zum Mitnehmen. Davon konnten wir letztendlich aber nur die Hälfte essen. (Den Rest unserer Pizzas nahmen wir mit, den gab's am nächsten Abend.)
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So viel zu unseren Erlebnissen rund um Nanaimo! In meinem nächsten Reiseberichts-Kapitel geht es in Richtung Westküste von Vancouver Island. Denn auch dort hatten wir wieder interessante Dinge vor! Seid ihr auch dann wieder dabei?
T r a u d e


























































