Sonntag, 16. Mai 2021

Drei schöne Tage im April - und besondere Neuigkeiten

Servus ihr Lieben!

 

Vielen herzlichen Dank für eure Kommentare bei meinem vorangegangenen Blogbeitrag Erlebte und erzählte Geschichten im Rostrosen-Frühling - und danke auch, dass einige von euch bei meiner Umwelt-Kurzgeschichte "Der Irrtum" vorbeigeschaut und mir dort das eine oder andere "Like" gegeben sowie liebe Kommentare hinterlassen haben!

Wie in meinem vorigen Posting erwähnt, komme ich kaum nach mit meinen Schilderungen, und so habe ich heute noch einiges Schönes und Erfreuliches vom Monat April zu berichten:

Freitag, 9. April 2021:
Die Sonne schien, die Temperaturen waren angenehm und unsere Tochter Jana musste nicht zur Arbeit. Deshalb fragten wir sie, ob sie Lust habe, mit uns ein bis zwei Parks in ihrer Wohnnähe zu besuchen, ein bisschen spazieren zu gehen und ein kleines Park-Picknick zu veranstalten. Jana hatte Lust, also packten wir unseren Picknickkorb und holten sie ab. Unser erstes Ziel war der kleine Ort Maria Ellend (bei Haslau an der Donau). Bevor wir in den Park gingen, sahen wir noch etwas anderes an, nämlich ...

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... die Kirche von Maria Ellend:
Direkt an der Bundesstraße B9 befindet sich die auffallend schön gestaltete Kirche „Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“, die das Wahrzeichen der Gemeinde darstellt. In meinem Blogbeitrag vom Juni 2020 Ein Naturreservat und drei Marchfeldschlösser zeigte ich euch ein paar Fotos der Kirche, die ich aus dem Auto aufgenommen hatte. Ich nahm mir damals vor, sowohl die Kirche als auch den gegenüberliegenden waldartigen Park mit der Lourdesgrotte bei einer anderen Gelegenheit "richtig" zu besichtigen - und nun war es so weit.


Weil ich so oft Kirchen zeige, glauben einige von euch möglicherweise, dass wir sehr christlich sind. Das ist nicht der Fall - vor langer Zeit habe ich HIER mal zu beschreiben versucht, woran ich glaube (siehe unteres Drittel). Aber Kirchen sind für uns aus kultureller / kunsthistorischer Sicht interessant.
 
In unseren Urlauben besichtigen wir häufig religiöse Stätten, unabhängig von der Religion, für die sie stehen, und durch Covid besuchen wir nun somanche Ortschaft in unserer Wohnnähe auf ähnliche Weise. Orte mit Geschichte finden wir faszinierend - und diese Kirche hat allemal eine Geschichte zu erzählen. Durch diese erfuhr ich auch, dass der Ortsname Maria Ellend nichts mit "Elend" zu tun hat:
In der stürmischen Zeit Mitte des 15. Jahrhunderts fanden vier Kinder am Ufer der Donau eine Marienstatue. Da man von zerstörerischen Kriegen im weiteren Verlauf der Donau gehört hatte, wurde der Fund einer Fügung des Himmels zugeschrieben. Es verbreitete sich die Kunde von der Muttergottes, die stromaufwärts vor Gefahr geflohen und hier an Land gekommen war.
Ein kleines Kirchlein mit einem Altar zu Ehren „Unserer Lieben Frau Anlandt“ wurde errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich der Name "Anlandt" zum Ortsnamen "Maria Ellend".
Die jetzige Pfarrkirche wurde 1770 an der damaligen k.u.k.-Reichsstraße zwischen Pressburg (Bratislava) und Wien errichtet; im Jahr 1910 wurde das wunderschöne Mosaikbild „Muttergottes an der Straße“ auf der Portalfassade  angebracht.


Der Park von Maria Ellend:
Die Geschichte von der "Fügung des Himmels" lockte über die Jahrhunderte viele Pilger an. 1909 wurde gegenüber der Kirche ein 4 Hektar großer Wallfahrtspark mit einer Lourdesgrotte errichtet. 
 
Der schöne Park war bei unserem Besuch erfüllt von Vogelgezwitscher und frühlingshaftem Sprießen. Durch die zahlreichen kleineren Kapellen, den  Kreuzweg und den Rosenkranzweg lädt er zur Besinnung, Entspannung und zum Spaziergang in der Natur ein. Für ein Picknick erschien er uns allerdings nicht so gut geeignet, weil er durch all die Statuen und Kreuzwegstationen eine gewisse Friedhofsatmosphäre verströmt. Außerdem hatte ich ja noch einen weiteren Parkbesuch in petto.

Der Harrachpark in Bruck an der Leitha 
ist im Gegensatz zum Wallfahrtspark von Maria Ellend ein weltlicher. Er wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts vom berühmten Barockarchitekten Johann Lukas von Hildebrandt angelegt und Ende des 18. Jahrhunderts vom Barockgarten im Stil eines englischen Landschaftsgartens umgestaltet. 
 
Ich fand heraus, dass der Harrachpark zu den bedeutendsten Parkanlagen und artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas zählt! 🌳🐦🌲🐝 Hier brüten rund 50 Vogelarten regelmäßig, außerdem gibt es einen bemerkenswerten Reichtum an Amphibien und Reptilien sowie eine Vielzahl an Libellenarten. Obwohl Bruck an der Leitha nur etwas mehr als eine halbe Autostunde von unserem Zuhause entfernt liegt, hatte ich noch nie zuvor von diesem Juwel gehört.*)
*) Von der Existenz dieses Parks erfuhr ich durch meine "erweiterte" Internet-Suche nach interessanten Ausflugszielen: Ich suchte nicht nur nach Zielen im Bezirk Baden, sondern ich wählte halbwegs nahe gelegene Orte in anderen Bezirken aus und suchte in deren Umgebung nach Ausflugsmöglichkeiten. Dadurch erhielt ich neue und mir völlig unbekannte Vorschläge. Das ist vielleicht auch ein brauchbarer Tipp für alljene unter euch, die während Covid schon sämtliche naheliegenden Parks und Wanderwege "abgeklappert" haben.

Leider führten die Bäche und Teiche im Park Anfang April nur wenig Wasser - ich hoffe, das hat sich durch die Regenfälle der letzten Zeit wieder gebessert. Es waren auch einige Bereiche des Parks eingezäunt, weil dort offenbar noch revitalisiert wird. 
 
Doch für unser Picknick fanden wir einen gut geeigneten, windgeschützen Platz neben einem abgestorbenen Baum. Wir hatten Weckerl (Brötchen), verschiedene Aufstriche und naturtrüben Apfelsaft in der Mehrwegflasche dabei, und Jana hatte in mundgerechte Streifen geschnittenes Obst und Gemüse mitgebracht. So lässt sich's leben. Ab und zu kamen Spaziergänger vorbei, die uns einen guten Appetit wünschten 😊

Die Parkanlage zeichnet sich auch in botanischer Hinsicht durch die Vielfalt exotischer Bäume aus. Von den ursprünglich etwa 6.000 verschiedenen Arten sind heute noch einige vorhanden, wie z.B. die Sumpfzypresse, die Orientalische Platane oder die Japanische Zelkove. Hier unten habe ich einige Tafeln mit Infos über die Bäume für Artis Schilderwald gesammelt. So früh im Jahr waren die meisten der Laubbäume jedoch noch relativ unscheinbar - wir müssen uns diesen Park unbedingt etwas später im Jahr noch einmal ansehen. (Jetzt wissen wir ja, dass es ihn gibt 😉)

Eines der Info-Schilder bezieht sich nicht auf einen Baum, sondern auf das Schloss Prugg, das sich ebenfalls im Harrachpark befindet. (Das Schloss ist in Privatbesitz und nicht frei zugänglich.) 

Der Tafel ist zu entnehmen, dass die Ursprünge des Schlosses bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen. Damals diente die Burg zur Sicherung der Grenze im Augebiet des Flusses Leitha. Aus dieser Epoche existiert heute noch der romanische Heiden- oder Römerturm. Seit 1564 befanden sich Park und Burg im Besitz der Grafen von Harrach, einem alten österreichisch-böhmischen Adelsgeschlecht. Im späten Mittelalter wurde die Burg zu einer dreiflügeligen Wasserburg umgebaut. Im frühen 18. Jahrhundert erfolgte ein hochbarocker Umbau nach Entwürfen von Lukas von Hildebrandt; nur 150 Jahre später ließen die Besitzer die Fassade im Tudorstil umgestalten.


Sonntag, 18. April 2021:
Das war unser monatlicher computerfreier Tag, und obwohl das Wetter eher durchwachsen war, wollten Edi und ich einen Ausflug unternehmen. Wir beschlossen, abermals nach Loretto zu fahren. (Über einen Besuch der Basilika von Loretto habe ich euch im Februar schon erzählt - klick.) Damals spazierten wir nur ein bisschen rund um die Kirchenanlage herum - diesmal wollten wir uns (auf Empfehlung unserer Nachbarn) die Wanderwege in der Umgebung der Waldrandsiedlung ansehen.

Beim Rundweg über die Dreifaltigkeits-Kapelle in Loretto ...
... handelt es sich um eine etwa einstündige Wanderung. Ja, ihr seht schon, in Österreich kommt man um religiöse Orte und Hlge. (Heilige) kaum herum - selbst wenn man einfach nur wandern will 😉.

Aber die kleine Dreifaltigkeitskapelle, die sich etwa in der Mitte des Rundweges befindet, besitzt eindeutig Charme - und den Altar samt Fresko darin finde ich wunderschön. (Offenbar wurde die Kapelle erst vor zwei Jahren renoviert und dabei die Wandmalerei freigelegt.) Die kleine Andachtsstätte wurde aus Dankbarkeit für die Errettung aus schwerer Not errichtet. (Der Überlieferung nach töteten die Osmanen im Jahr 1683 alle Einwohner des Dorfes - bis auf sieben Familien, die sich im dichten Wald versteckt hielten. Das ist wohl auch der Grund, weshalb die Kapelle sich an einem so abgelegenen Ort befindet.)

Besonders gut gefiel mir auch hier wieder, wie schön alles grünte und blühte. Der Tag war zwar grau und wolkenverhangen, aber umso saftiger wirkte die Natur.

Für Arti habe ich in Loretto wieder ein paar Schilder gesammelt. Mein Lieblingstaferl ist das rostige ganz links:

Der liebe Gott weiß alles - 
die Nachbarschaft noch mehr! 😁

Wenn's einem nach dem Kreuz-&-Quer-Weg mit der Dreifaltigkeitskapelle 😇 nach "unheiligeren" Alternativen gelüstet, kann man sich selbst in einem Wallfahrtsort wie Loretto offensichtlich zu einem "Teufelsloch" 👿 begeben. Und einen "Schönen Jäger" muss es dort auch irgendwo geben - uns ist allerdings keiner begegnet 😉

Sonntag, 25. April 2021:
Unsere jungen Leute hatten uns zum Kartoffelgulasch-Essen in ihre neue Wohnung eingeladen 😋. Dafür warf ich mich mal wieder in ein Gewand, das ich bei Maren verlinken kann - Shirt und Hose passen noch zur aktuellen Monatsfarbe VIOLETT - die Jacke ist dann schon fürs nächste Linkup gedacht, da kommt nämlich BRAUN an die Reihe 😊. 
 
Alle Kleidungsstücke besitze ich schon seit Jahren - die Jacke mit den langen Seitenteilen führte jedoch schon längere Zeit ein eher unbeachtetes Dasein. Ich denke, das wird sich jetzt ändern. Früher habe ich sie zumeist geknotet getragen - aber wenn ich mir so diese Fotos ansehe, finde ich sie offen ziemlich cool.

Edi fühlte sich schon am Vortag nicht wohl - offenbar steckte eine Erkältung in ihm. Er hoffte aber, dass er dabei sein kann. Am Vormittag buk er noch diesen schönen Wolkenzopf als Mitbringsel, aber dann fühlte er sich zu krank für einen Besuch. Ich musste allein zu Jana und Michi fahren - und somit versäumte mein lieber Mann nicht nur ein köstliches Erdäpfelgulasch und einen schönen Spaziergang ...

 

... sondern konnte auch nicht dabei sein, als mir Jana ein liebevoll gestaltetes "Glückslos" zum Freirubbeln überreichte. Fragt mich nicht, wieso - Jana hatte sich durch nichts verraten - aber irgendwie hatte ich schon vorab so eine Ahnung gehabt. Und als ich das Wort "Ihr" freigerubbelt hatte, war ich mir schon ziemlich sicher, das die Fortsetzung so lauten würde, wie sie auch tatsächlich lautete: "Ihr werdet Großeltern!" 👶😍 Ein erstes "Foto" des neuen Familienmitglieds gab es auch noch dazu:
 

 

Der errechnete Geburtstermin ist der 15. November 2021 - das ist zwei Tage nach meinem 60. Geburtstag...  Das wäre doch mal ein besonderes Geburtstasgeschenk! Mal sehen, ob sich das kleinste aller Roströslein daran hält - meine Tochter kam damals (vor etwas mehr als 28 Jahren) zwei Wochen später, als die Ärzte prognostiziert hatten. Sie besaß immer schon ihren eigenen Kopf 😉

Natürlich teilte ich Edi diese aufregende Nachricht gleich per WhatsApp mit. Bei allen anderen musste ich mich noch zurückhalten, denn Jana und Michi hatten uns gebeten, noch zu warten, bis die ersten drei Monate vorüber sind. Am Muttertag bekam ich dann die "Freigabe", die besondere Neuigkeit erzählen zu dürfen. Und meine "Enkel-Katzen" Yommee und Chiller fragen sich nun, ob sie in Zukunft ihre Spielsachen teilen müssen 😁😺:


Ihr seht, bei uns hört das Leben nicht auf, spannend zu sein. Und ich habe nun einen Grund mehr als bisher, mich für eine gesündere Umwelt zu engagieren. Denn auch die nächste Rostrosen-Generation  soll in einer lebenswerten Welt aufwachsen können. 

Was Edis Gesundheitszustand betrifft - ihm ging es am nächsten Tag schon besser, und am übernächsten fühlte er sich wieder ganz gesund.

 

Ich hoffe, ihr habt mich wieder gerne durch meinen April-Rückblick begleitet - sowohl bei unseren Ausflügen, als auch im Zusammenhang mit dem Abenteuer Leben! In meinem nächsten Post kann ich euch dann schon von unseren Unternehmungen im Monat Mai berichten. Bis dahin ...


... alles Liebe und 
herzliche Rostrosen-Grüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, 

PS:
Den Link zu "Einfach. Nachhaltig. Besser. Leben.", bei der auch ich mehrmals Gastgeberin war, habe ich vorerst aus meiner obigen Liste herausgenommen. Denn nach 44 Linkpartys macht diese Linkparade eine Pause. Mehr darüber könnt ihr HIER nachlesen. Sollte sich jemand berufen fühlen, die Linkparty zu übernehmen und wiederzubeleben - schickt eine Nachricht an: einab(at)gmx.at 

PPS: 
Nach meiner Geschichte "Der Irrtum" habe ich eine weitere Kurzgeschichte auf story one veröffentlicht - und damit ein weiteres Bäumchen gepflanzt. Diesmal geht es ums Wäschewaschen mit Efeu - HIER könnt ihr euch diese Geschichte durchlesen.

Sonntag, 9. Mai 2021

Erlebte und erzählte Geschichten im Rostrosen-Frühling

Servus, ihr Lieben!

Von meinem vorigen Post bis zum heutigen hat es mal wieder länger als eine Woche gedauert. Das liegt zum einen daran, dass mein Leben nach wie vor voller Aktivitäten ist (Ausflüge, Gartenarbeit, Komparsentätigkeit, Arbeiten für das Umweltprojekt...) und zum anderen daran, dass ich nach wie vor mit dem alten PC im "Notbetrieb" arbeite (was sich etwas langsam und mühsam gestaltet), weil der neue noch "in Arbeit" ist.

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Außerdem hat mich meine Freundin Brigitte auf die folgende Aktion aufmerksam gemacht: 
 
MUTTER ERDE und story.one suchen deine Geschichte:
"Erzähle bis 25. Mai deine Stories, die andere inspirieren und bewegen, den kleinen Unterschied im Alltag zu machen und etwas für Umwelt, Klima und den Planeten zu tun. Egal ob lustig, traurig, schräg oder ernst. Mit den Bundesforsten pflanzen wir für jede Geschichte einen Baum. „Kleine Geschichten vom großen Ganzen“, unser MUTTER ERDE-Buch ist ab 6. Juni im Buchhandel bestellbar. Und vielleicht ist auch deine Geschichte drinnen."
 
Also habe ich - zu allem anderen - auch noch eine Umwelt-Kurzgeschichte geschrieben. Sie ist wirklich sehr kurz - weniger als 2.500 Zeichen, denn das ist das Limit bei story.one. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr sie lest und mir ein "Like" gebt (einfach dort unter der Story aufs Herzchen 💚klicken) und vielleicht auch noch einen kurzen Kommentar hinterlasst.
 
Hier geht's zu meiner Geschichte "DER IRRTUM".
 
Meine Freundin Brigitte hat ebenfalls eine Geschichte geschrieben - hier geht es zu ihrer auf Tatsachen beruhenden Story "DER FROSCH UND DIE FLASCHE". Sie freut sich auch über eure Likes!

Und ihr seid natürlich genauso herzlich eingeladen, bis zum 25. Mai eine Kurzgeschichte zu schreiben und damit einen Baum zu pflanzen. Hier geht's lang. Sobald ihr eine geschrieben habt, gebt mir bitte Bescheid, damit ich sie lesen und "liken" kann 😊💚.

Zum Ausgleich wird es heute einen Blogbeitrag mit weniger Begleittext geben als ursprünglich geplant 😊

🌿🌿🌿🌿🌿

Immer noch Weinviertel:
In meinem vorigen Blogbeitrag Von Blütenwolken und Kellergassen entführte ich euch nach Pillichsdorf im Weinviertel. Weil ich euch ein paar Collagen von dort schuldig blieb, kommt hier als erstes die Fortsetzung:

Pillichsdorf ist eine alte Ortschaft mit Geschichte (1161 erste urkundliche Nennung, siehe Schild) und besitzt sogar noch 
einen Pranger (der aber nicht mehr zum Einsatz kommt 😉)!

Die Pfarrkirche St. Martin von Pillichsdorf ist eine der ältesten und größten Kirchen der Region. 
Der Kirchturm ist ca. 500 Jahre alt.
Mehr über die interessante Kirche könnt ihr HIER lesen.

Der große Park in Pillichsdorf ist originell und insektenfreundlich gestaltet.

Bereits in der Mitte des 1. Jahrtausends v. Chr. bestand hier eine Ansiedlung der Hallstattkultur. Am Ende unseres Ausfluges besuchten wir einen Grabhügel ("Tumulus"), in dem ein keltischer Fürst bestattet wurde (ca. 650 v. Chr.). Der rund fünf Meter hohe Tumulus liegt etwa 1,5 km südwestlich des Ortskerns von Pillichsdorf. 

Im Volksmund bzw. von der Kirche wird der Hügel "Kalvarienberg" genannt. Denn die katholische Kirche machte sich den Hügel schon im 18. Jahrhundert zu Eigen - wie es ja im Laufe der Zeit häufig mit keltischen Kraftorten oder "heidnischen Bräuchen" geschehen ist - und stellte dort barocke Statuen der Maria und des Johannes auf. Dazwischen steht ein einfaches Holzkreuz. Die Funde der bereits 1878 erfolgten archäologischen Ausgrabung (ca. 2000 Scherben von ca. 30 Tongefäßen) befinden sich im Naturhistorischen Museum in Wien. (Alle anderen Grabbeigaben wurden - lt. Info-Tafel - schon vor langer Zeit gestohlen.) 

Auf dem Hügel befindet sich auch noch ein Gedenkstein mit folgender Inschrift:

"Von hier aus verfolgte Kaiser Franz I. mit Hilfe eines Teleskopes den Verlauf der Schlacht von Wagram am 5. und 6. Juli 1809."

Outfit 1:
Auch heute habe ich wieder ein paar "schrank-geshoppte Outfits" für euch, alle Klamotten schon lange in meinem Fundus und neu gemixt. Hier mein selbst-verlängerter lila-bunter Rock mit lila Shirt (für Marens Violett-Linkup) und schlammgrüner Jacke. 

Gartenfotos Teil 1:
Im April und Mai habe ich immer wieder mal die Veränderungen in unserem Garten fotografiert - ihr bekommt all das Geblühe hier ohne große Worte zu sehen: 

Über das Wieder-Erblühen der Schachbrettblume freute ich mich ganz besonders!
Und auch, dass wieder Weinbergschnecken zu Besuch kommen, finde ich wunderbar!

Kröten im Mini-Teich:
Ganz besonders begeistert hat uns, dass in unserem Mini-Mini-Teich so pralles Leben wie nie zuvor herrscht: Als wir den Teich von Algen reinigen wollten, stellten wir fest, dass hier gleich vier Kröten zugange waren (vermutlich trotz unterschiedlicher Färbung alles Erdkröten). Auf dem großen Foto unten seht ihr zwei gelbbraune Kröten bei der Paarung; ob die beiden braunen Kröten auch ein Paar waren, weiß ich nicht. 
 
Selbstverständlich ließen wir die Kröten und die Algen in Ruhe - und nun schwimmen bereits mehrere Kaulquappen im Teich herum. Einen Frosch sah ich vor einigen Tagen auch noch (aber er war zu schnell für ein Foto) - und eine Libellenlarve, die vermutlich einen Teil der Kaulquappen frisst (aber es sind noch reichlich vorhanden).

Outfit 2:
Wieder ein Mix aus altbekannten Teilen - getragen bei einer weiteren Besprechung für mein Umweltprojekt.

Gartenfotos Teil 2:
Später im April und Anfang Mai blühte wieder anderes, keine Forsythie und Felsenbirne mehr, dafür der Flieder und der alte Apfelbaum, aber immer noch einige der Tulpen und Narzissen... Die Bienen freute es.
 


Outfit 3:
Der folgende Kleidungsmix mit einem meiner beiden grünen Seidensari-Röcke und dem Bio-Seiden-Shirt hat mit einem neuen Komparsen-Einsatz zu tun:
 

Wieder als Komparsen beim Wien-Krimi:
Am Ende dieses Blogbeitrages habe ich euch über unseren ersten Wien-Krimi-Einsatz (am 1.4.) erzählt. Der zweite Einsatz erfolgte am 23.4. Diesmal war der Treffpunkt hinter der Karlskirche - und an Kleidung war gewünscht "Outfit bisschen schicker" (ohne farbliche Einschränkungen). Nachdem der Tag sonnig, aber kühl war, zog ich mir über den grünen Seidenmix eines meiner schwarzen Häkel-Jäckchen an - und war froh darüber. Unten seht ihr auch noch Edis Outfit. Die Indoor-Fotos entstanden im Komparsen-Aufenthaltsraum.

Die Outdoor-Fotos (letzte Collage unten links und rechts) sind "Schnellschüsse" vom Drehort: Edi und ich waren "Passanten in einer eher noblen Gegend". Wir standen in einem Torbogen und warteten auf unseren Einsatz. (Wir mussten einfach nur eingehängt vom Tor bis zu dem schwarzen Zelt gehen.) Während wir warteten, saß der Hauptdarsteller Nicholas Ofczarek zwei Meter von uns entfernt in einem schwarzen BMW und wartete ebenfalls, bis er das Zeichen zum Losfahren bekam. Um Motorengeräusche zu vermeiden, wurde sein Wagen übrigens die letzten Meter von mehreren jungen Männern geschoben:

Tja, ihr Lieben, so viel zu unseren neuesten Abenteuern. Mittlerweile hatten wir sogar schon unseren dritten Wien-Krimi-Einsatz - doch darüber erzähle ich euch ein andermal. Auch sonst habe ich noch einiges Schönes und Erfreuliches zu berichten. Ich komme leider kaum nach mit dem Schildern, also immer schön eins nach dem anderen 😉.

Hier zum Schluss nochmal eine kleine Erinnerung an das, was ich zu Beginn meines heutigen Posts geschrieben habe: Bitte beteiligt euch  an der "Mutter-Erde-Story-Aktion" und pflanzt auf diese Weise ein Bäumchen. Und bitte stattet den Kurzgeschichten von Brigitte und von mir einen Besuch ab und klickt anschließend auf das Herzchen 💚 - vielen lieben Dank dafür im Voraus! Wenn ihr auch noch Zeit für einen kurzen Kommentar findet, macht ihr mich extra-happy! 😘😍😘

 

Ganz herzliche rostrosige Grüße
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden,