Samstag, 10. November 2018

Thailand-Reisebericht - Teil 7 - Chiang Rai - Chiang Mai

 ... oder Ein KARAOKE-Abend in Thailand?????


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Sawatdii Kah, liebe ReisefreundInnen!


6. Tag, 25. Februar 2018
Herzlich willkommen zur Fortsetzung meines Thailand-Reiseberichts! Auch dieser sechste Tag
war wieder sehr inhalts- und abwechslungsreich! Gleich nach dem Frühstück zeigte uns unsere
Reiseleiterin Birgit eine Sehenswürdigkeit, die nicht einmal im offiziellen Reiseprogramm stand,
obwohl sie sich während der letzten Jahre zu einem der Wahrzeichen von Chiang Rai entwickelt
hat: den sogenannten "Weißen Tempel" oder  
Wat Rong Khun


Die vom Architekten Chalermchai Kositpipat konzipierte kunstvolle Anlage trägt auch noch einige passende 
Spitznamen wie Eispalast oder Hexenhäuschen.


Da unser Besuch ein
außerplanmäßiger und der Tempel noch geschlossen war, konnten wir die Anlage nur von außen
 bewundern, doch auch dabei gibt es schon sehr viel Nahrung für die Augen. Der Wat Rong Khun
bietet zwar Elemente, die man auch von anderen Tempeln kennt, einiges ist dann aber doch
ganz anders... und es blitzt auch da und dort ein etwas schräger Humor oder Sinn für Skurrilität
durch. HIER könnt ihr über den Wat Rong Khun einen interessanten Artikel lesen, und HIER ist
noch ein informativer Beitrag. Ich denke, ein Besuch des (noch lange nicht fertigen) Tempels lohnt
sich auf jeden Fall. Doch selbst der Blick von außen ist sehr ergiebig.


 


  Da wir nicht in die Anlage hineingingen, konnte ich die Zeit jedenfalls zu einem kleinen Flirt
mit dem hübschen blaugrünen Außerirdischen nützen, den ich euch in diesem Post schon einmal
vorgestellt habe. Herrn Rostrose war dies wohl gar nicht recht, denn wie ihr in den folgenden
Collagen sehen könnt, drängte er sich zwischen uns:




Bald schon ging es weiter - ab nun in südwestlicher Richtung. Von Thailands nördlichster
 Provinzhauptstadt Chiang Rai sind es etwa 200 Kilometer bis nach Chiang Mai. Eingebettet in
die schöne, grüne Berglandschaft Nordthailands sieht man zahlreiche Felder - überwiegend
wird hier Reis angebaut, aber auch Gemüse oder beispielsweise Cashewnüsse, die eine beliebte
Zutat in Thai-Speisen darstellen. Einer unserer Zwischenstops galt einem Laden, in dem wir
verschiedene Sorten von Cashews verkosten und kaufen konnten. Botanisch betrachtet handelt
 es sich dabei übrigens nicht um Nüsse, sondern um die Kerne der so genannten Cashewäpfel -
und Cashewbäume stammen ursprünglich aus Brasilien.




 Was man wissen sollte: Cashewkerne sind gesunde, leckere und sogar stimmungsaufhellende 
Energielieferanten, allerdings ist ihr Anbau zuweilen nicht ganz unproblematisch. Einerseits sind
 die Transportwege nach Europa weit und häufig werden Erntehelfer und auch Kinder ausgebeutet.
Andererseits ist der Anbau dieser Früchte für die Menschen mancher Regionen eine wichtige
Einkunftsquelle. Wie so oft weiß man auch hier nicht, wie man's richtig macht. Ihr könnt euch aber
z.B. beim Utiopia-Ratgeber über dieses Thema informieren. Mit Cashew-Kernen aus Fair-Trade-
Bio-Anbau könnt ihr jedenfalls nicht allzu viel falsch machen.

Wie wir allerdings am Kunden-WC des Cashew-Ladens erfuhren, kann man beim Benützen der
Toilette einige fatale Fehler begehen - schaut mal auf die beiden Plakate, die dort hingen 😝:


Was lustig auf uns wirkt, hat einen ernsten Hintergrund: Unsere Reiseleiterin klärte uns darüber auf, dass es tatsächlich oft 
schlimme Unfälle vor allem mit Zuwanderern / aus ländlichen Regionen und einfachen Verhältnissen stammenden Menschen
gebe: Sie kennen bloß die asiatischen Hocktoiletten, balancieren daher auf dem Rand der WC-Schüsseln - dabei kann das 
Porzellan brechen und schwere Schnittverletzungen können die Folge sein.


Als nächstes hielten wir bei heißen Schwefelquellen,
wie es auf der Strecke Chiang Rai - Chiang Mai offenbar mehrere gibt. Da wir in der Nähe der
Kurstadt Baden bei Wien leben und erst im Jahr 2017 Island besucht haben, sind solche heißen
Quellen, Schwefeldämpfe und auch Geysire für uns jetzt nicht die größte Sensation, aber wir fanden
es recht lustig, dass man sich hier einfach gleich neben den Parkplätzen an den Beckenrand eines
heißen Gewässers setzen kann und dass in einigen der Becken Eier gekocht wurden.







Also gönnten wir uns auch gleich ein Körbchen mit Wachteleiern plus Sojasauce zu unserem heißen
Fußbad. (Das Fußbad fand freilich in einem anderen Becken statt, in dem das Wasser keine 98,
sondern nur geschätzte 40 Grad hatte... Für mich war es trotzdem zu heiß. Aber die Eier schmeckten
mir 😋). Danach gab's dann noch einen "Vienna"-Kaffee - denn wie meine Blogfreundin Elisabeth
Firsching schon bei ihrer Weltreise festgestellt hat: Ein bisschen Wien ist überall!




Mit dieser kleinen Stärkung zwischendurch hielten wir es gut aus bis zum kurz danach
stattfindenden Mittagessen 😊😉😋. Das Restaurant, in dem wir unsere Mittagsrast einlegten, nennt
sich Country Coffee und führt als Markenzeichen eine Windmühle - beides nicht so ganz die
klassischen Hinweise auf Thailändische Küche, doch die Speisen schmeckten genauso wie es sein
sollte, nämlich köstlich asiatisch, von pikant bis spicy... und ein bisserl schaukeln konnten wir dort
auch 😊.




Nach unserer Mittagsrast stand die Besichtigung von landestypischen Handwerksbetrieben
auf dem Programm.





Im ersten Betrieb wurde uns die kunstvolle Bearbeitung von Teak- und Rosenholz vorgeführt.
Bei den Handwerkern, die wir sahen, handelte es sich übrigens ausschließlich um Frauen. Von
Wandschmuck über kleine und große Dekofiguren, Garten- und Indoormöbel, teilweise mit
feinen Schnitzereien und edlen Perlmutt-Intersienarbeiten verziert - wird hier alles angeboten,
was das Herz des betuchten Käufers begehrt, aber auch kleine touristische Mitbringsel kann man
im angeschlossenen Laden erstehen.





Unten beweist Edi, dass die ausgestellten Sitzbänke zum gemütlichen Zeitungslesen einladen.
Außerdem könnt ihr in dieser Collage einen näheren Blick auf die Opfergaben bei den kleinen
Geisterhäuschen werfen, über die ich euch HIER mehr erzählt habe. Wie deutlich zu erkennen ist,
erscheinen die Erdgeister, für die die Speisen und Getränke gedacht sind, zuweilen in Gestalt von
 Vögeln und anderen Tieren, um von den Gaben zu naschen...




Als nächstes besuchten wir eine Seidenmanufaktur. Hier führte man uns den langen Prozess der
Seidengewinnung vom kleinen Ei über die Raupe und Puppe bis zum fertigen Seidentuch vor.
Die Schmetterlinge und Raupen, die ihr unten sehen könnt, waren übrigens echt und lebendig.




Die Verarbeitungsvorführungen waren interessant und die Stoffe, die es im angeschlossenen
Laden zu kaufen gab, ausgesprochen schön. Doch wie schon beim Holzverarbeitungsbetrieb kauften
 wir auch hier nichts. Wir wollten weder unser Gepäck für den Inlandsflug am übernachsten Tag zu
sehr belasten noch unser Budget - und da ich noch von unserer zweiten Indienreise einen schönen,
aber nicht weiter verarbeiteten Seidensari-Stoff zu Hause liegen habe, bringt es wohl nichts, wenn
ich weitere Stoffe bunkere...




In der folgenden Collage könnt ihr einen Blick in unser Zimmer und die Halle im
Park Hotel in Chiang Mai werfen. Wir fanden vor allem die Betthäupter ziemlich
königlich.

Doch sehr viel Zeit, um den Anblick unseres Zimmers zu genießen, hatten wir leider nicht
zur Verfügung - an diesem Tag stand uns nämlich noch eine Abendunterhaltung bevor... und zwar
eine, vor der ich mich zugegebenermaßen fürchtete: Denn nach einem Blick ins Programm hatte
mein lieber Mann (etwas erschüttert) festgestellt, dass wir zu einem Karaoke-Abend fahren würden!




Ach du Schreck! Es gibt ein paar Dinge in meinem Leben, die ich nach Möglichkeit nicht in der
Öffentlichkeit tun möchte - singen gehört da eindeutig dazu. Wer mich je singen gehört hat, versteht
auch, dass ich öffentlichen Gesang nicht bloß zu meinem eigenen Schutz vermeiden möchte, sondern
dass ich dadurch gleichzeitig andere Menschen und ihr empfindliches Gehör zu schützen versuche.
Auch mein lieber Göttergatte hört zwar gern Musik, ist jedoch alles andere als ein begnadeter Sänger.
Und somit ist eine Karaoke-Bar wohl einer der letzten Orte auf Erden, an den wir uns freiwillig 
begeben würden. 

Wir waren zugegebenermaßen etwas verwundert, dass man bei einer Thailand-Reise solch eine
Tortur über sich ergehen lassen musste, da es sich bei Karaoke ja um eine japanische  Erfindung
handelt. Aber nachdem ich bereits gehört hatte, dass Karaoke im asiatischen Raum generell zu den
beliebten Freizeitbeschäftigungen zählt, hinterfragte ich die Sache nicht allzu intensiv.




Wie ihr seht, warf ich mich tapfer in Schale und hoffte einfach, dass ich aus der Gesangs-Nummer
irgendwie wieder herauskommen würde. Das ging dann leichter als gedacht. Denn mein lieber
Mann, der die Angewohnheit hat, bei Wörtern bloß die ersten und letzten Buchstaben zu lesen
und sich den Rest zusammenzureimen, hatte zwar geglaubt, dass das Reise-Programm einen
Karaoke-Abend ankündigen würde ... aber in Wirklichkeit stand da Kantoke-Abend! 😂😁😅




Bei einem Kantoke-Dinner handelt es sich um eine typisch nordthailändische Form des Essens:
Traditionell sitzen die nördlichen Familien beim Abendessen um einen "Khantoke", einen kleinen
runden Tisch. In der Touristengruppenversion war der Tisch lang und eckig, aber es gab runde
Tabletts, die mit den verschiedenen Gerichten des Nordens bestückt waren. Und dazu wurde auf
der Bühne eine Show aus anmutigen traditionellen Tänzen in hübschen, farbenfrohen Kostümen
geboten:


Ich fand die Kleidung der Tänzerinnen sehr inspirierend. Okay, auf einen Lampenschirm als Hut könnte ich zwar 
verzichten, aber das restliche Kostüm der Dame auf dem großen Bild hätte mir z.B. SEHR gut gefallen. Leider konnte ich 
etwas Ähnliches nirgendwo entdecken.



 Auch Tänze und Kostüme der Thailändischen Bergvölker sowie manche artistische und
martialisch wirkende Darstellung der männlichen Akteure wurde uns geboten. Karaoke-Gesang
gab's an diesem Abend jedoch von niemandem 😜... Und darüber war ich kein bisschen traurig!




Ihr Lieben, seid ihr wieder gern mitgereist? Dann lade ich euch herzlich dazu ein, auch beim
nächsten Reiseberichts-Kapitel wieder mit dabei zu sein - der letzte Tag in Chiang Mai und
Umgebung war zugleich unser intensivster Tag dieser spannenden Nordthailand-Rundreise!

Doch mein allernächster Blogbeitrag wird wieder ein ANL-Posting sein (ANL = Achtsamkeit
 + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life), denn ab 15. November gibt es eine neue
Möglichkeit für euch, eure umweltfreundlichen oder sonstwie zum Themenkreis passenden
Beiträge bei ANL zu verlinken. Ich hoffe, ihr seid auch da wieder eifrig mit dabei!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude





Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB




Hier könnt ihr euch zu den einzelnen Kapiteln meines Reiseberichtes klicken:
Zur Startseite vom Reisebericht (Falls hier noch nicht alle Kapitel anzuklicken sind, könnt ihr euch
von der Startseite aus durchklicken! Die wird häufiger von mir aktualisiert 😊😉😎)

Dienstag, 6. November 2018

Herbstbunt und Novembergrau

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Servus, ihr Lieben!
🍁🍀🍂🍃🌾🍃🍂🍀🍁🌾🍁🍀🍂🍃🌾🍃🍂🍀🍁


 In meinem vor-vorigen Post zeigte ich euch einige meiner Herbst-Outfits in Herbstfarben,
gespickt mit Aufnahmen von herbstlichen Spaziergängen. In meinem vorigen Post nahm ich
euch auf einen Familienausflug mit, bei dem es weniger um Kleidung, stattdessen mehr um 
wieder die LiebhaberInnen von rostrosigen Klamotten-Mixen auf ihre Rechnung - aber ein 
paar Aufnahmen von einem Herbstspaziergang entlang des Flusses Fischa gibt es dazu 
ebenfalls zu sehen. 

 

 
Dem November wird ja gern nachgesagt, dass er ein grauer Monat ist. Angesichts der 
himmelblauen und laubbunten Spaziergangs-Fotos möchte man das zwar gerne anzweifeln, 
aber auch hier hat der November mittlerweile manchmal seine nebelgraue Seite gezeigt.

 
Keine Sorge, ich habe mich mit dem schönen, weichen Schal, den mir Ines schenkte, nicht erwürgt! 😜


Meiner Meinung nach fügen sich das Graue und das Herbstlich-Bunte jedoch zu einem sehr 
harmonischen Gesamtbild. Und das nicht nur in der Natur, sondern auch im Zusammenhang 
mit Kombinationen aus dem Kleiderschrank: Ob nun Silbergrau oder Taupe (also Maulwurfs-
Braungrau), Anthrazit oder Greige - diese Töne vertragen sich sehr gut mit allem, was 
"herbstelt". Unten seht ihr einige Beispiele - und da ihr die meisten der Kleidungsstücke
schon kennt, weil sie mich seit geraumer Zeit begleiten, muss ich dazu erstens nicht allzu 
viel erklären und zweitens fällt es abermals unter "Nachhaltigkeit".

(Hier zeigte ich euch übrigens bereits im Vorjahr eine Capsule Wardrobe mit Herbsttönen plus Grau mit ein
paar Kleidungsstücken, die euch auch heute hier begegnen ... und die sich von den heutigen Mixturen dennoch 
stark unterscheidet!)




 Okay, ich gebe zu: 
Das Seidengilet, das ich hier unten zu meinen bereits bewährten currygelben Jeans und dem 
neulich im Henry-Laden des Roten Kreuzes erstandenen grau-grünen Wolljanker trage, kennt 
ihr wohl noch nicht. Was keineswegs bedeutet, dass es neu ist: Es wurde mir im Jahr 1985 von 
meinem damaligen Freund Roman geschenkt. (Ja, ich bin eine "Aufheberin" - überhaupt von 
manchen "Liebesgaben". Vielleicht erinnert ihr euch noch an die schrullige Geschichte meiner 
Turnschuhe aus dem Jahr 1980 😜.) Allerdings ist nicht mehr alles "original" an dem Gilet... 





Eine Zeitlang trug ich es gerne, dann nicht mehr so sehr, denn es hatte Knöpfe, die bald 
abgeschabt aussahen. Dann fand ich in Omas Knopfsammlung einige Goldknöpfe, nähte sie an 
und belebte das Gilet wieder. Kurze Zeit später kackte mir eine fiese Taube auf den Rücken und 
verätzte den Seidenstoff 😖. Mein Verhältnis zu Tauben (und damit meine ich selbstverständlich
 die Vögel, nicht die Gehörlosen!) ist seither etwas gestört. Andere hätten die Seidenweste danach
vermutlich weggeschmissen - ich hingegen wartete, bis ich Näh-Hilfe bekam. Das dauerte zwar
ein paar Jahre, doch so ca. Mitte der 1990er nähte mir Marianne-Oma einen neuen Rückenteil an
das Gilet. Seither kramte ich es ab und zu hervor, in den letzten paar Jahren allerdings nur noch
selten, doch vorige Woche hatte ich mal wieder Lust darauf und stellte fest, dass der Gelbton im
 Muster mit dem meiner Hose zusammenpasst.




Am folgenden Ensemble kennt ihr wieder alles, aber noch nicht in dieser Zusammenstellung. 
Diesen farbenfrohen Mix trug ich zu einer nicht minder bunten Veranstaltung. Denn meine
Schulfreundin Judith, die ihr u.a. in diesem Post kennengelernt habt, spielt nicht nur in einer
Laientheatergruppe (darüber habe ich euch hier erzählt) - sondern ist außerdem 




Hula - nicht zu verwechseln mit dem Hula-Hoop-Reifen - ist eine Tanzform aus Hawaii, 
die traditionell sowohl von Männern als auch von Frauen getanzt wird. Die TänzerInnen
erzählen mit ihren Händen und ihren zumeist sehr weichen, anmutigen Bewegungen eine 
Geschichte ... von der Liebe, vom Meer, von der Schönheit - kurz von allem, was es wert ist, 
tanzend eine Geschichte zu erzählen.
 



Am 27. Oktober 2018 fand im Rahmen des Hula ‘Oni E Hula Festivals der erste Hula 
Wettbewerb in Wien statt - und die Preisrichter kamen direkt aus Hawaii. Insgesamt waren 
TänzerInnen aus 12 Nationen mit dabei, darunter eben auch Judith und ihre Tanzgruppe Ka Wai 
Ku'ikahi O Danube. Herr Rostrose und ich (sowie unsere Freunde Anita, Norbert und Max) 
waren im Publikum und erlebten einen wunderschönen Nachmittag und Abend mit tollen 
Darbietungen! Und ich überlege ernsthaft, ob der Hula-Tanz nicht auch etwas für mich 
wäre... Die Hula-Röcke und -Kleider jedenfalls, die sprechen mich sehr an! 

Vielleicht beginne ich aber auch wieder mit Orientalischem Tanz? Mal sehen. Die Gymnastik 
bei Mrs. Sp*rty macht mir nach wie vor Spaß, aber ein Teil meines Körpers und meine gesamte
Seele sehnen sich nach Tanz:



 Fotos: Alexander Musil (aufgenommen bei der orientalischen Geburtstagsfeier eines Freundes Dez. 2006 beim 
gemeinsamen Tanz mit dem griechischen Profi-Bauchtänzer Alexandros) und Monika Sch. (aufgenommen bei unserer 
ersten Indien-Reise im Jahr 2010)

 
Die nächste Kombination ist zwar kein Hula- und kein Bauchtanz-Outfit, aber die Bluse habe ich
schon in der oberen Collage bei den indischen Bildern getragen - damals noch in ungefärbt! Der
neue, strahlende Orange-Ton würde ebenfalls gut zu beiden Tanz-Themen passen, finde ich. Und
Orange mit Grau gefällt mir richtig gut! Deshalb kommt weiter unten dann noch eine Kombi mit
diesen beiden Farben.





Den Rock vom Henry-Laden kennt ihr bereits aus mehreren Beiträgen - mit dem
messingfarbigen Langarm-Shirt und dem taupe-farbigen Häkeljäckchen (das ihr z.B. auch in 
meinem Header sehen könnt) hatte ich ihn aber bisher noch nicht kombiniert.





Die folgende Kombination habt ihr weiter oben schon mal gesehen (siehe dritte Collage), da 
hatte ich aber noch mein senfgelbes Jäckchen drüber gezogen - hier seht ihr den Mix nun 
Jacken-befreit: 




Abermals die hellgrauen Jeggings, diesmal kombiniert mit meinem herbstbeerenrot-geblümten
Tunika-Minikleidchen, einem Seidenschal aus Indien und einer Strickjacke, die auch schon etwas
mehr als 30 Jahre auf dem Buckel hat (ihr kennt sie aus diesem Post - sie landete damals nach einer 
Schrank-Ausmistung meiner Freundin Gaby bei mir).




 Hier folgt nun die weiter oben versprochene zweite Kombination von Orange und Grau.
Diesmal darf mein in Thailand gekaufter Schmetterlingsrock mitspielen - abgesehen von
 den Stiefletten und der Afrika-Kette das einzige Stück in diesem Ensemble, das jünger ist 
als 15 Jahre... Der "Fransen-Schal" stammt übrigens aus meinem Bauchtanzfundus - ich habe 
ihn HIER schon als Gürtel getragen. Weil Thailand das Thema bei Marens neuem Linkup 
COLOURS OF THE WORLD ist, wird das Röcklein auch gleich dort verlinkt.






Bei den Modischen Matronen gibt es ebenfalls wieder ein Linkup - hier ist Beautiful Black
das Thema. Und Schwarz ist ja nun auch nichts großartig Anderes als ein sehr dunkles Grau
mit einem extrem reduzierten Weißanteil 😎 - also passt es durchaus zu meinem heutigen
Posting 😉. 



 
Vor allem, weil ich mich nicht auf
das folgende schwarz-schwarze Outfit beschränkt habe: So trug ich schwarz in den 1980ern am
liebsten (ihr kennt ja mittlerweile vielleicht mein Posting mit meinen schwarzen Jugenfotos):
pur und mit ganz viel Spitze. Den Spitzenüberrock hat mir übrigens meine Freundin Gitty vor 
langer Zeit genäht, über dem Langarmshirt mit den an den Schultern gerafften Ärmeln trage ich 
ein Spitzenbustier, das man so schwarz-in-schwarz auf den Fotos leider kaum sieht, und darüber
ein Bolerojackerl mit #statementärmeln (haha!), das auch wieder aus meinem Bauchtanzfundus 
stammt. Stiefletten und Gürtel sind als Kontrapunkt zu all dem Spitzengedöns bewußt derb 
gehalten.




Aber wie gesagt, das war "ICH" in den Achtzigern. Mittlerweile mag ich schwarz an mir nicht
mehr in dieser Ausschließlichkeit. Es erinnert mich aktuell auch zu sehr an Trauerkleidung -
eine Assoziation, der ich so lange wie möglich auszuweichen versuche - und deshalb bekommt
ihr "mein aktuelles Schwarz" in zwei Varianten serviert, beide gewürzt mit Rottönen, aber
doch recht unterschiedlich von der Ausstrahlung her. Der erste Mix ist eher "erdig" mit derben
braunen Lederstiefletten, Ketten aus Naturmaterialien und dem Flohmarkt-Loop in Rostrot.




Der zweite Mix - Schwarz mit Rosenrot - lässt mich eher an Tänze in Spanien oder 
Lateinamerika denken. (Erwähnte ich bereits, dass sich etwas in mir nach Tanz sehnt?) Das
Schultertuch, das ich hier trage, ist auch wieder ein Stück aus dem Henry-Laden.




Zu guter Letzt noch ein Blick auf alle drei schwarzen Outfits in einer Collage und auf ein Stück
Herbstlandschaft bei der Fischa:



Und damit verabschiede ich mich für heute von euch! Herzlichen Dank
für euren Besuch und für die immer wieder mein Herz erfreuenden Kommentare, die
ihr mir hinterlasst!



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude


🍁🍀🍂🍃🌾🍃🍂🍀🍁🌾🍁🍀🍂🍃🌾🍃🍂🍀🍁


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
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Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
Zitat im Bild oder Glockentürme von Nova, der Gartenglück-Linkparty, bei
Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB




Freitag, 2. November 2018

Familien-Ausflug mit alten Fotos, staubigen Stieren und umarmten Bäumen

Servus ihr Lieben!
🍁🍀🍂🍃🌾🍃🍂🍀🍁🌾🍁🍀🍂🍃🌾🍃🍂🍀🍁


Neulich habe ich angekündigt, dass ich euch Fotos von einer weiteren wunderschönen
Herbstunternehmung zeigen möchte - und heute ist es so weit. Denn vor kurzem unternahmen wir
einmal mehr einen Ausflug in die Mannersdorfer Wüste. In DIESEM und DIESEM Blogbeitrag
erzählte ich euch bereits von früheren Ausflügen in dem schönen Wandergebiet am Leithagebirge.

Dieses Mal waren aber nicht nur Herr und Frau Rostrose "durch die Wüste" unterwegs, sondern
außerdem meine "Tante" Sigrun und die Rostrosen-Tochter Jana. Und Jana war es auch, die an
diesem Tag den Großteil der Fotos aufgenommen hat.





Die folgenden Aufnahmen der Donatikapelle, die einen Blickfang am Rand der Landstraße
 nach Mannersdorf darstellt, habe aber noch ich gemacht. Davon wollte ich nämlich schon bei den
letzten beiden Gelegenheiten eine Bilderserie fotografieren, aber damals hatte ich meinen Mann
nie rechtzeitig darauf vorbereitet, und so fuhr er immer dran vorbei. Diesmal hatte ich ihn schon
zu Hause vorgewarnt, und so hielt er an, damit ich die hübsche Säulenkapelle mit dem Standbild
 des Heiligen Donatus (Patron gegen Unwetter, Blitzschlag, Hagel und Feuersbrunst) in Ruhe
knipsen konnte.


Wenn ihr mehr über die Geschichte der Donatikapelle wissen wollt, die die Kaiserin Maria Theresia im Jahr 1747 
aus Dankbarkeit errichten ließ, oder die Worte der Inschrift auf dem Sockel der Donatus-Statue gerne lesen möchtet, 
klickt bitte HIER.


Vermutlich ist euch aufgefallen, dass ich ein paar der Bilder der Donatikapelle verfremdet
habe, damit sie wie alte Fotos aussehen. Die Aufnahmen in der folgenden Collage hingegen
sind tatsächlich alt. Und sie befinden sich erst seit jenem Tag in meinem Besitz, als wir mit
"Tante" Sigrun in der Mannersdorfer Wüste waren.

🍁🍀🍂🍃🌾🍃🍂🍀🍁

Sigrun ist eigentlich meine Tante zweiten Grades.
Sprich: Sie ist eine jüngere Cousine meiner Mutter. Oder anders ausgedrückt: Sigruns Mutter Emma
war die ältere Schwester meiner Großmutter Hilda. Unten links seht ihr ein Jugendfoto von meiner
Großmutter Hilda (auch bekannt als "Kleine Oma") und meiner Großtante Emma (entstanden in der
Zeit des ersten Weltkriegs). Unten rechts: Emma in den frühen 1950ern mit meinem Bruder Fredi
und mit den weißen Angorakaninchen, die sie züchtete. (Die schönen Kaninchen waren Fleisch- und
Woll-Lieferanten in dieser kargen Zeit, aber natürlich konnte man mit ihnen genauso kuscheln. Auch
ich habe Jahre später Tante Emmas Kaninchen gestreichelt... Und ich habe sie wohl zum Teil auch
gegessen... Aber man hat mir verheimlicht, dass das auf dem Teller die Streichel-Kaninchen sind 😉)





Emma hatte vier Kinder, die sich zum Teil auch "recht fleißig vermehrt" haben. Ich hatte leider
lange Zeit nur wenig Kontakt zu diesem weit verstreuten Zweig meiner Familie, doch da Sigrun
meine Mutter ebenfalls im Pflegeheim besucht hat, begegnete ich ihr dort einige Male. Dadurch
ergaben sich nette Gespräche und in der Folge auch ein paar schöne Treffen - und mittlerweile
waren wir z.B. schon bei einem großen Familiengeburtstagsfest und bei zwei Hochzeiten meiner
Cousins dabei (wo wir sogar als die "offiziellen" Hochzeitsfotografen fungieren durften).

🍁🍀🍂🍃🌾🍃🍂🍀🍁

Da Sigrun nicht weit von der Mannersdorfer Wüste entfernt lebt, beschlossen wir eines
Tages, einen gemeinsamen Ausflug dorthin zu unternehmen, und an einem sonnigen Oktober-
Samstag war es so weit - hier unten seht ihr Herrn Rostrose, die Rostrosentochter und Sigrun
auf einem Felsen bei der Ruine Scharfeneck:




Aber damit habe ich vorgegriffen, denn bevor wir zur Ruine kamen, hatten wir noch ein
Stück weit zu wandern. Zum Beispiel vorbei an der Leopoldskapelle:





Und an verschiedenen Statuen, z.B. an der vom Feldhamster und an der vom Heiligen Nepomuk:




Zum Kloster St. Anna in der Wüste führt eine Lindenallee. Schon in meinem ersten Posting
über die Mannersdorfer Wüste zeigte ich euch diese Allee - damals im Frühlingskleid - und
stellte euch die Linde als "Baum der Harmonie" vor:




Leider existiert die damals gezeigte hohle Linde, in der sich einen weiteren Baum barg, nicht
mehr: Sie war wohl einsturzgefährdet und wurde gefällt... Auch einige andere der Linden hier
sind schon sehr alt - eine von ihnen umarmte ich stellvertretend für die anderen und präsentiere
 sie hier auch gleich für Ghislanas Naturdonnerstag als Mein Freund, der Baum. Ich hoffe,
wenigstens dieser wunderbare, knorrige Baum kann noch ein langes Leben führen!




Wir erreichten das Kloster St. Anna in der Wüste, wo diesmal in der Klosterkirche eine
Kunstausstellung stattfand - siehe übernächste Collage. Und auf den Bildern begegnete uns 
abermals die Donatikapelle:




Aber natürlich wollten wir auch wieder den Tieren, die beim ehemaligen Kloster leben, einen
Besuch abstatten. Welche Tiere das im einzelnen sind, könnt ihr in meinem ersten "Wüsten-Posting"
nachlesen.





Als ganz besonders kuschelig erwies sich dieses Mal der große schwarze Highland-Stier. Jana
musste lachen - sie meinte, ich würde dieses riesige Vieh behandeln wie ein süßes kleines
Kätzchen, aber er benahm sich ja irgendwie auch so (oder eher wie ein süßer großer Hund);
es gefiel ihm ganz offensichtlich, gekrault zu werden.




Als Jana das Filmchen aufzunehmen begann, hatte ich den Burschen gerade ein bisschen vom Zaun weggedrängt, 
weil er sein Horn durch den Zaun gesteckt und ich mir Sorgen gemacht hatte, dass er sich verheddert. Um dieses 
Thema dreht sich der erste Teil des Textes, der bei der Aufnahme zu hören ist. Sigrun war zunächst eher skeptisch, 
ob der Stier sich mein Drängen gefallen lassen würde, aber dann war er befreit und sie stellt beruhigt sie fest "Also 
du bist ein Guter!" Und ich sage zum Stier "Das woll' ma ja nicht, gell!" - gemeint ist, wir wollen nicht, dass er sich
 mit seinem Horn im Zaun verhängt... 





Ich verstehe leider selbst nicht unsere gesamte niveauvolle Unterhaltung mit dem freundlichen Rindvieh, aber zum 
allgemeinen besseren Verständnis hier ein paar weitere Untertitel: Sigrun, nachdem ich den Hals des Stieres zu klopfen 
begonnen habe: "Wow, der staubt!" Ich: "Der staubt. Der stauuubt!" Und dann nochmals, lobend und schmeichelnd: 
"Jooo, der staubt, gell, der stauuubt! Hihi!", während mein lieber Göttergatte anregt, den Stier mit dem Staubsauger 
abzukehren. (Oder abzukärchern?! Mist, in dem Fall muss ich WERBUNG dazuschreiben...) Dann entferne ich ein
Blatt vom Rücken des Highlanders und frage ihn, wo er sich da gewälzt habe. Sigruns Antwort verstehe ich nicht genau, 
aber sie meinte wohl sinngemäß, er würde sich bestimmt öfter mal wo wälzen, und dann frage ich in die Runde "Wollt's
 ihr auch streicheln?" Ich denke, der Österreichische Filmpreis ist uns für dieses Meisterwerk sicher!

🍁🍀🍂🍃🌾🍃🍂🍀🍁

 Die folgenden Aufnahmen zeigen die vier zünftigen Wandersleut, die Waldwege und die
Ruine Scharfeneck:





Dann ging's zurück nach unten - und weil's so schön gewesen war, abermals zu den Tieren
beim Kloster. Im dortigen Hofladen kauften wir außerdem wieder hausgemachte Marmeladen
und Speck.


Weshalb ich mich hier bücke, wollt ihr wissen? Ich sammle Bucheckern, die kann man schälen, rösten und wie Nüsse
 essen. Mein Freund, der Stier, hatte es sich bei unserer Rückkehr unter Bäumen gemütlich gemacht, da wollten wir ihn 
nicht stören...


Nach dem Ausflug waren wir noch auf Kaffee und Kuchen zu Sigrun eingeladen und trafen da
im Lauf des Nachmittages auch noch weitere Familienmitglieder: Sigruns Mann, einen ihrer
Söhne samt Frau und zwei Sprösslingen, und kurz bevor wir gingen, kreuzte noch ein weiterer
Sohn auf. Schöner Familientrubel also. Aber auch "Begegnungen" mit Familienmitgliedern
von einst gab es bei diesem Besuch, denn Sigrun hatte alte Fotos zum Stöbern für uns hergerichtet.
Oben seht ihr beispielsweise ein Jugendfoto von Sigruns Großvater mütterlicherseits. (Er war auch
der Lieblings-Opa meiner Mutter.) Dieser fesche Bursche war also mein Ur-Großvater, von dem
ich bisher nur ein paar Alt-Männer-Fotos gesehen hatte...




Oben links seht ihr ein Kinderfoto meiner Mutter und ihrer Schwester Traude aus den frühen
1930er-Jahren. Am 23. November 1944 (offenbar nach einigen Luftangriffen über Wien und
Bombenschäden im 3. Bezirk, wo die Familie lebte) schrieb meine 18jährige Mutter mit
Bleistift eine muntere Karte (siehe unten Mitte):

"Liebe Tante Emma! Du brauchst keine Angst zu haben, wir leben vorläufig noch alle." ... und am
Ende "Unkraut vergeht nicht!" Das stimmte so leider nicht, denn Traude, nach der ich benannt wurde,
kam 1945, ganz kurz vor Kriegsende, als 16Jährige ums Leben. Die Postkarte oben rechts, die Klein-
Traude im Jahr 1938 an ihre Tante Emma und deren Mann schrieb, ist demnach eine kleine
Kostbarkeit (die ich - wie auch einige Fotos - mit nach Hause nehmen durfte).





Die letzte Collage für heute besteht aus zwei Familienbildern, die beide im Garten von Großtante
Emma entstanden sind.

Das erste stammt aus dem Jahr 1975 und zeigt unter anderem ganz links meine Mutter, daneben Tante Emma; im 
Vordergrund meine Kleine Oma, ganz rechts mein Vater und mittendrin sieht man halb verdeckt Sigrun mit einem ihrer 
Kinder, sowie ein paar andere Verwandte.
🍁🍀🍂🍃🌾🍃🍂🍀🍁🌾🍁🍀🍂🍃🌾🍃🍂🍀🍁

  Das zweite Familienfoto stammt aus dem Jahr 1976 - und hier seht ihr, dass meine Behauptung,  ich hätte Farben wie
 orange, rot und rosa früher nicht zu tragen gewagt, gar nicht stimmt. Der kleine Rotschopf in Orange im Vordergrund bin 
nämlich ich (und auch, wenn ich auf dem Bild aussehe, als ob ich nicht älter als 12 gewesen wäre, war ich im Sommer 1976 
schon 14 ... und wenige Monate später 15 Jahre alt) - und ich trug damals definitiv zwei Kleidungsstücke, die meine Mutter
nicht übertragen gekauft hatte. Demnach waren sie vermutlich sogar selbst ausgesucht. Warum war ich also später so lange 
der Überzeugung, diese Farben würden mir nicht passen? (Hat mir das damals vielleicht in der Schule jemand gesagt? Ist
 mir ein spottender Bursche nachgerannt?... Ich weiß es leider nicht mehr.) Deutlich zu erkennen ist auch, dass ich damals
bereits lieber längere Röcke trug... Die beiden im Hintergrund spielenden Buben sind meine Zwillingscousins Alfred und 
Martin - vor wenigen Jahren waren wir bei den beiden zur Feier ihres 50. Geburtstages eingeladen und heuer haben wir die 
Hochzeit des einen Zwillings fotografisch begleitet 😊👍...




Es hat mir Freude bereitet, durch die Natur und durch die Vergangenheit zu wandern und
Familienatmosphäre zu genießen - und ich hoffe natürlich, dass auch ihr etwas Spaß daran
hattet, mich bzw. uns dabei zu begleiten!

Nun noch vielen Dank für eure tollen und aufbauenden Kommentare zu meinem vorigen Beitrag
Herbst-Farben, Herbst-Outfits, Herbst-Spaziergänge sowie für eure Kommentare und Verlinkungen
zu meinem ANL-Posting (Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life) zum Thema
Warum sollten wir (möglichst) auf Aluminium verzichten?

Das Linkup ist jetzt abgeschlossen,
aber am 15. November gibt es schon wieder eine neue Möglichkeit für euch, eure umweltfreundlich
oder sonstwie zum Themenkreis passenden Beiträge bei ANL zu verlinken. Auch ältere Beiträge
 werden gern genommen. Also, denkt mal drüber nach, welchen Teil der Welt ihr gern gerettet
haben möchtet. Oder erzählt uns, welche Beiträge ihr schon leistet, um Müll oder energieaufwendige
Neuproduktion und Transport zu vermeiden. Oder was ihr selber macht, anstatt zu kaufen. Oder-oder-
oder... Und weil ich beim letzten ANL-Post keine Petitionen angefügt habe, hole ich das heute nach.



Fotos: 
Rostrosentochter, Herr und Frau Rostrose und "Tante" Sigrun 😊
Alles Liebe von eurer Traude
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Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
Zitat im Bild oder Glockentürme von Nova, der Gartenglück-Linkparty, bei
Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB



Zum Abschluss ein paar Petitionen und Infos:

  • Unterstützt ein strenges Gesetz zu Wegwerf-Plastik! Das Europäische Parlament hat für ein strenges Gesetz zur Vermeidung von Plastikmüll gestimmt - mit überwältigender Mehrheit! Doch der Vorschlag muss noch eine letzte Hürde nehmen: Nach der EU-Kommission und dem Europäischen Parlament müssen jetzt noch die Regierungen der EU-Länder zustimmen - und sie könnten sich noch schützend vor die Plastik-Industrie stellen. Sagen wir ihnen daher klipp und klar: Wir wollen Ozeane, die frei von Plastikmüll sind - und Hersteller, die für den Schaden verantwortlich gemacht werden, den sie verursachen. Bitte hier unterschreiben: KLICK.
https://d210i8t551lxm.cloudfront.net/images/contents/000/010/665/large/microplastic.jpg?1540412783
Bildquelle: KLICK


  • Gold bedroht Gorillas: Gorillas, Schimpansen, Waldelefanten – das Schutzgebiet Itombwe in der Demokratischen Republik Kongo bietet eine überwältigende Artenvielfalt. Trotzdem will die Firma Banro Gold abbauen. Umweltschützer fürchten Schlimmes für die Natur und die Bevölkerung. Banro ignoriere alle Kritik. Deshalb müssen wir international Druck aufbauen - KLICK.
Gorilla
Bildquelle: KLICK

  • Eure Stimme für unser Wasser #ProtectWater: Den europäischen Gewässern geht es schlecht. Über Generationen hinweg haben wir sie verschmutzt und zerstört. Nitrat, Quecksilber, Mikroplastik, Begradigungen, Staudämme ... Macht mit und appelliert an die EU-Kommission, unser Wasser, unsere Seen und Flüsse zu schützen - KLICK !
https://www.wwf.de/fileadmin/user_upload/Bilder/2200-Otter-Wasser-Protect-Water-WW168239-c-Global-Warming-Images-WWF.jpg
Bildquelle: KLICK
  • „Schulstreik für das Klima“: Die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg schwänzte wochenlang die Schule – um gegen eine verfehlte Klimapolitik zu protestieren. Jetzt bringt sie mit ihrer berührende Rede Tausende zum Jubeln. HIER könnt ihr mehr darüber lesen und Gretas Rede anhören. (Bestimmt auch interessant für alle, die sagen, was kann ICH schon großartig tun?!?!)