Freitag, 14. Juni 2019

Schöne Zeiten im Mai 2019 - ein Rückblick

Servus ihr Lieben! 
💧💧💧 🌳 🌸 💦 🌿 🌺 🌿 💦 🌸 🌳 💧💧💧


Obwohl der Mai 2019 hierzulande der wohl verregnetste und kälteste Mai seit Rostrosengedenken
war - ein Mai, in dem in unseren Breiten vor allem in der Obstbau-Landwirtschaft durch Hagel und
Überflutungen große Schäden entstanden sind - hatte er

1) zugleich einige Lichtblicke zu bieten,
2) war der Regen nach dem trockenen April bitter notwendig und
3) gab es ab und zu auch blauen Himmel.

Und weil mein Blog wie eine "Sonnenuhr" ist, die meine schönen Stunden zählt, werde ich
jene Lichtblicke, über die ich euch bisher noch nichts erzählt habe, heute mit euch teilen.


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Kalt! (Aber gut gewärmt):
Apropos "der kälteste Mai" - unten seht ihr ein weiteres Outfit mit der "erschwäppten"
sommerlichen Bluse vom ue-30-Bloggertreffen - aufgrund der Temperaturen hatte ich es da mit
meinem warmen marineblauen Kaschmir-Seide-Pullover, ebenso blauen Jeans und Stiefletten
kombiniert:


Bluse von Maren erschwäppt.


Heiß! (Und toll!)
Gegen Kälte kann man sich zum Glück etwas Warmes ins Leben holen. Nicht nur in Form von
Pullovern - die Rostrosen gingen außerdem in Afrika! Afrika! Wenn ihr auf den Link klickt, 
kommt ihr zu einem Trailer über die Show vom "Kontinent des Staunens". Da wurde uns tatsächlich 
wärmer - zuweilen ums Herz, manchmal entstand Angstschweiß, weil man um das Leben der 
Akrobaten fürchtete... manchmal fühlte man sich erhitzt durch das Tempo und Temperament auf 
der Bühne.
 
Ganz besonders warm (eher heiß 😊😜💦) wurde mir bei einer Übung, die weder
temporeich noch gefährlich wirkt, im Gegenteil: Ein äußerst gut gebauter junger Mann namens
Andreis Jacobs balanciert in hochkonzentrierter Langsamkeit eine Feder auf einer Palmblattrippe,
welche er auf einer Palmblattrippe balanciert ... und immer so weiter, bis ein fragiles, schwebendes
Riesenskelett entsteht. Fast 15 Minuten lang sieht man atemlos dabei zu, freut sich über die
meditativen, ästhetischen Bewegungen des schönen Körpers und bangt, dass die Feder durch
einen winzigen Hauch herabgeweht wird....

In den Weiten des Internets hab ich ein Filmchen über Andreis Jacobs' sogenannte Sanddorn-
Balance aus dem Jahr 2014 gefunden - seht selbst!


Gartenbilder von uns, 6 der 7 Afrika-Bilder von hier: KLICK


Freundlicherweise trug Andreis Jacobs bei uns kein Shirt über seinem Cornetto-Oberkörper 😋😊😎.
 Während der Darbietungen durfte man nicht filmen oder fotografieren, doch als der Artist in der Pause
beim Bühnenaufbau mithalf, hat ihn Herr Rostrose für mich mit dem Handy geknipst ("Schatzi! Schatzi!
Bitte, bitte fotografieren! Hechel!" - siehe unterste Reihe das 3. Bild von rechts).


Seide:


Was ich an diesem Abend trug?
Meinen neuen Rock - den zweiten, den ich mir aus meinem grünen indischen Seidensari habe nähen
lassen - diesmal als Stufenrock. (Den ersten Rock könnt ihr euch HIER nochmal ansehen.) Dazu
mein rotes Bio-BW-Langarmshirt mit Rüschen vom Kaffeeröster, darunter mein grünes Shirt aus Bio-
Seide und die noch recht neuen schwarzen Stiefletten (beides von Waschb*r). Einen Wende-Gürtel 
gab's aus dem Sari-Stoff noch dazu - hier und in der übernächsten Collage seht ihr die eine Seite, 
weiter unten dann die andere.


Zu dem Saristoff passt auch mein grünes Seiden-Inspirationstuch aus Paris.



Eine weitere Kombinationsmöglichkeit des Gürtels bietet sich beispielsweise mit der roten Intarsien-
Tunika von Waschb*r, der Öko-Camouflage-Chino vom Kaffeeröster und dem grünen Shirt vom 2nd-
Hand-Laden. Wenn man zu diesen Kleidungsstücken jedoch die auffällige Kette - erschwäppt beim
ue-30-Bloggertreffen - tragen will, sieht das ohne Gürtel besser aus:


Kette von Tina erschwäppt.

Prater mit Freunden:
Liebe Freunde und Freundinnen von Hosen-Outfits: Heute kommt ihr voll auf eure Rechnung,
denn irgendwie war mir im Mai nicht nur recht oft nach langen Ärmeln zumute, sondern auch nach
wärmeren Beinkleidern. Fans von femininen Teilen sollen jedoch ebenfalls nicht zu kurz kommen -
wie ihr ja wisst, trage ich über Hosen gern mal ein Minikleidchen. Das folgende Des*gual-Kleid
trage ich fast ausschließlich als Tunika, weil es mir anders gar zu mini ist. In einem früheren Posting
habe ich es zu einer hellgrünen Hose und hellgrünem Cardigan kombiniert - KLICK. Hier seht ihr
es nun im Mix mit Dottergelb - Jeans drunter, Top drüber, Knoten rein - und schon wirkt das Kleid
wie verwandelt:


Untere Reihe: Brigitte und ich posieren auf Strohhaufen im Prater.


So gekleidet war ich, als wir uns mit unseren Freunden Brigitte und Peter zu einer ausgedehnten
Praterrunde trafen (mehr als 15 Kilometer): Wir starteten beim Wiener Riesenrad und spazierten
dann über die Prater-Hauptallee bis zum Lusthaus - und wieder zurück.

Dabei erfuhr ich von Brigitte u.a., dass in diese (weltweit einzigartige) Kastanienallee Jahr für Jahr
zahlreiche Touristen extra wegen der Blüte der prächtigen Bäume kommen. Auch wenn die
Hochblüte bei unserem Besuch wohl schon vorüber war, haben wir die Blütezeit noch miterlebt -
und außerdem hatten wir unheimliches Glück mit dem Wetter: Seht ihr die großen Pfützen in den
folgenden beiden Collagen? Sie stammten von den starken Regenfällen der vorangegangenen Tage!


Li. oben: In einer der Wasserlacken spielten Kinder und hatten offensichtlich großen Spaß beim Planschen.


Natürlich waren wir nicht ausschließlich fleißig zu Fuß unterwegs - zwischendurch gönnten
wir uns in einem Gasthaus in der Nähe des Lusthauses einen Eiskaffee. (Ursprünglich wollten
wir im Lusthaus einkehren, aber da war gerade eine Hochzeitsgesellschaft zugange.)

Beim Rückweg nahmen wir einen Waldweg quer durch den Grünen Prater und über die Schienen
der Liliputbahn. Auf diesem Weg kommt man dann direkt ins "Viertel Zwei" - ein modernes,
autofreies Büro- und Wohnviertel im 2. Wiener Gemeindebezirk (Leopoldstadt). Dieses wiederum
grenzt an den Campus WU, den Hauptsitz der Wirtschaftsuniversität Wien.





In dem neu entstandenen Uni-Viertel sprießen auch viele junge Lokale aus dem Betonboden,
und in eines davon - Library Café & Roastery - mit Buntstift-bunten Stühlen, coolen Getränken
 und einer frischen Auswahl kleiner Speisen - kehrten wir ein und trafen uns dort mit Marlene, der
Tochter unserer Freunde.

Durch den den Wurstelprater ging's dann wieder zurück zur U-Bahn Praterstern. Als Brigitte
jedoch erfahren musste, dass ich noch nie in meinem Leben mit dem Mecky-Express gefahren bin,
meinte sie, sie müsse diesem Kindheitstrauma unbedingt etwas entgegensetzen und lud uns
alle zu einer Fahrt mit dieser nostalgischen kleinen Bahn (siehe links unten) 😄 ...




Noch ein Ausflug:
Unten seht ihr abermals das Minikleid vom Prater-Ausflug, diesmal bei einem anderen (viel
kürzeren) Spaziergang mit Herrn Rostrose durch den Auwald und die Gärten in unserer Wohnnähe.
Hier kombinierte ich dazu ein gelbbuntes Top, das früher mal ein schlecht sitzendes Kleidchen
gewesen ist (bevor ich es kurzerhand abschnitt und zum Shirt umfunktionierte). Die Hose ist grau,
stretchig und bequem; sie wird von mir auch gern zum Radeln oder Trainieren bei Mrs. Sp*rty
getragen.




Garten:
Die folgenden Fotos stammen vom 19. Mai.
Der Garten ist herrlich üppig, und von den vor einigen Jahren hier ausgesetzten (von einem
Trampelpfad in Wien geretteten) Weinbergschnecken (oder ihren Nachkommen?) begegnete ich
heuer auch schon einigen. Vielleicht sind sie es, die dafür sorgen, dass ich in diesem Frühjahr bisher
nur wenige Nacktschnecken entdeckt habe?  Es heißt ja, dass sie die Nacktschneckenbrut auffressen
- außerdem vertilgen sie verrottete Blätter - frische Pflanzen lassen sie hingegen in Ruhe!





Neben der Stelle, wo bis vor kurzem noch die Iris blauviolett blühten, habe ich im Vorjahr zwei
Bananenpflanzen angesetzt. Falls ihr euch fragt, was aus ihnen wurde: Nichts! Sie haben entweder
den Winter oder zuvor schon den extrem heißen und trockenen Sommer 2018 nicht überlebt.

Ein weiteres gescheitertes Vorjahres-Experiment war übrigens meine Pilzzucht im ehemaligen Griller:
Die ersten Kräuterseitlinge wuchsen prima, doch dann wurde es auch im Schatten viel zu heiß, das
Substrat wurde von hunderten winzigen Fliegen "überfallen", eine Übersiedlung in den Keller half
auch nichts, die Pilze starben ab, das Substrat setzte Schimmel an - und das war's dann. Die Mühe
lohnt sich nicht. Jetzt wachsen im alten Griller bienenfreundliche Blumen - ich zeig sie euch, sobald
sie blühen.





Wieder ein Outfit mit der dottergelben Hose und der 2nd-Hand-Jacke - mal mit mehr Ketten,
mal mit weniger, mal mit und mal ohne Haarsträhne im Gesicht. Und darunter ein Maxwell,
der den Garten erkundet und üppigste Geranien:




Es folgt das oben erwähnte Outfit mit der anderen Seite des neuen Wendegürtels. Die Vorlage für
den Gürtel war mein guter alter Rosengürtel - KLICK. Dazu wieder die Jeans in dottergelb, die
Tunika in hellem rot, mein grünes Langarmshirt und die mit Serviettentechnik bearbeiteten
grünen Schuhe. "Sie sind so schön bunt angezogen, das macht richtig fröhlich!", meinte die
Dame im Vorzimmer des Orthopäden dazu.




In den nächsten Collagen seht ihr u.a. mein neues "Tomatenhaus". Wir haben zwei
Holzpflanzkästen samt Rankgerüst (vom Bauhaus) mit einigem Abstand Rücken an Rücken
gestellt.  Oben drüber ein Dach aus Wellplastik geschraubt, und darunter stehen jetzt die selbst aus
Samen gezogenen jungen Paradeis- und Paprika-Pflänzchen. In den Holzkästen wachsen links
Stangenbohnen und Erdbeeren (sind angeblich gute Pflanzpartner) sowie rechts gelbe
Zucchini und Kapuzinerkresse.





Heuer tragen die gelben Kletterrosen (die ich vor zwei Jahren als rosa Kletterrosen gekauft habe)
schon relativ viele Blüten. Leider stehen die ach so seltenen Rosenkäfer (die in unserem Garten
keineswegs selten anzutreffen sind) offensichtlich ganz besonders auf gelbe Blüten und natürlich auf
gelbe Staubgefäße. Da "wildeln" sie sich so richtig rein, bis die arme Blume ganz zerfleddert aussieht.

Oben seht ihr zwei noch unzerfledderte Exemplare der gelben Rose sowie ein zerfleddertes und
in der nächsten Collage (rechts unten) zwei Trauer-Rosenkäfer in einer meiner Wildrosenblüten.
Die rot-schwarzen Käfer im Bild darüber kenne ich nicht, aber sie arbeiten offenbar an ihrer
Vermehrung. Weiß jemand von euch, was das für Gesellen sind?




Gelb:
Zum Schluss abermals gelb - einerseits die (leider inzwischen verblühte) Wasseriris oder Sumpf-
Schwertlilie bei unserem Miniteich, andererseits mein gelbes Shirt zum braun-gemusterten
Maxi-Rock. Vielleicht ist es euch ja schon aufgefallen - zu meinen bisherigen Lieblings-
Kleidungsfarben rot und grün ist eine weitere dazugekommen: Seit kurzer Zeit fahre ich richtig
auf die Farbe gelb ab und fühle mich wohl darin.

Keine Ahnung, ob es nur daran liegt, dass ich endlich weitere Gelbtöne entdeckt habe, die mir
stehen, oder ob in psychologischer Hinsicht etwas bei mir verändert hat. Laut Marens Posting vom
Juli 2018 ist gelb jedenfalls nicht nur hell, optimistisch, offen, nahbar und fröhlich, sondern hat auch
mit der Balance von Geben und Nehmen sowie dem Anerkennen der eigenen Macht und der damit
verbundenen Angstfreiheit zu tun. Ich denke, es kann tatsächlich etwas ausgelöst worden sein, seit
ich nicht mehr ins Büro muss... Mein Leben ist jetzt jedenfalls eindeutig harmonischer, heller,
freier, schöner.





Das war's jetzt aber endlich mit meinen Mai-Lichtblicken - über die anderen habe ich
euch bereits in den vorangegangenen Postings erzählt - in diesen drei Posts z.B. über unseren 
Besuch von München mit zwei Bloggertreffen:



In meinem Beitrag Maigrün, Rapsgelb und anderes "Frühlingsbunt" zeigte ich euch u.a.,
wie ich manches schöne Stück, das ich beim Bloggertreffen "erswapt" habe, mit meinen
Schrankinhalten kombiniere - und was sich sonst noch in der ersten Maihälfte bei mir getan hat.

 Und in meinem vorigen Post erzählte ich euch über unsere Salzburg-Tage und das schöne
Geburtstagsfest meiner Tante. Vielen Dank für all eure Kommentare dazu. Demnächst geht
es hier weiter mit den tollen Dingen, die ich bisher im Juni erlebt habe!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Ganz liebe rostrosige Grüße
von eurer Traude

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,



Samstag, 8. Juni 2019

Ein Geburtstagsfest in Salzburg


Servus ihr Lieben,


vielen Dank für all eure tollen Kommentare zu meinem zwielichtigen "München-Krimi" - und
SORRY, dass es erst jetzt wieder weitergeht bei mir! Ihr habt hoffentlich noch keine Vermisst-
Anzeige aufgegeben. Keine Sorge, in meinem Leben jagt bloß gerade ein Highlight das nächste -
und die Zeiten dazwischen sind auch nicht schlecht 😊😉.

Ich werde euch demnächst mehr über unsere Unternehmungen erzählen - heute picke ich eins der
 für mich ganz besonderen Erlebnisse heraus. Denn meine Tante Hadmut wurde 80 - und lud zu
einem großen Familienfest in Salzburg. Wie schon beim Bloggertreffen in München beschlossen Edi
und ich, daraus wieder ein "verlängertes Wochenende" zu machen - und so ging es für uns abermals
in Richtung Westen:


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1. Tag, Freitag, 24. Mai:
Ankunft am frühen Nachmittag in unserem Quartier - dem familiär-gemütlichen Gasthof 
Die Pflegerbrücke, in dem auch das Geburtstagsfest stattfinden würde. Nicht allzu weit von dort
entfernt befindet sich das Schloss Hellbrunn, und der Wirt empfahl uns einen schönen und
fotogenen Fußweg dorthin. 




Das Panorama ist atemberaubend - und außerdem kommt man an ein paar interessanten Häusern
und Höfen vorbei - unter anderem an einem Bauernhof mit Alpakas (leider zu weit weg für Fotos), 
Pfauen,  Ziegen, Schweinen, Kaninchen ... Vor allem einer der Pfauen legte sich mächtig ins Zeug 
und wollte mit dem Radschlagen gar nicht mehr aufhören:




 Die Bio-Bienen von Bienenlieb finden u.a. Nektar in den Blüten des Fünffingerstrauchs, der
vor dem Karajan-Haus wächst. (Eliette, die Witwe des berühmten Dirigenten, lebt immer noch hier.)
Und das orange-weiße Haus unten links heißt Villa Swoboda oder auch Casa Austria und wird 
heute von Karl Habsburg-Lothringen, dem Sohn Otto Habsburgs, bewohnt. Angesichts der
Schönheit der Landschaft wundert es mich nicht, dass es die Prominenz hierher zieht.




 Das Schloss Hellbrunn ist für seine Wasserspiele berühmt und man kann auch die Innenräume 
besichtigen, doch wir hatten einfach nur Lust, ein bisschen im Schlosspark herumzubummeln und
den herrlichen Sonnenschein sowie ein sehr leckeres Bio-Eis zu genießen.


Seht ihr die badende Krähe auf der Statue in der Mitte? 😀


Danach ging's wieder zurück in unsere Unterkunft - wo wir nach den 14,5 "gebummelten"
Kilometern einfach nur noch unsere Füße ausruhen wollten 😉


 2. Tag, Samstag, 25. Mai:
An diesem Tag fand zwar ab 12 Uhr das Geburtstagsfest statt, doch nach dem Frühstück hatten 
Edi und ich noch Zeit für einen Ausflug in die Salzburger Innenstadt. Zu unserer Schande muss ich 
euch gestehen, dass wir zwar bereits einige Male im Bundesland Salzburg zum Skifahren waren, 
aber die Stadt Salzburg noch nie besucht haben. Genauer gesagt: Ich habe hier vor etwa 30, 35 Jahren 
während einer Reise-Pause mit Blick auf die Festung ein Bier getrunken (das mir nicht besonders 
schmeckte) - mehr als das kannte ich von der berühmten Mozart-Geburtsstadt bisher nicht... 
Aber das hat sich nun geändert - zumindest ein bisserl 😉


Oben links: Salzburger Dom, unten rechts: die goldene "Mozartkugel" mit einem Mann drauf ist Teil des Gesamtkunstwerks Sphaera
Mozart is always and everywhere - aber natürlich ganz besonders am Mozartplatz! Die Alphornbläser bliesen aber nichts "Mozärtliches" 😜

 Naja, aber den Wolferl Amadeus bin ich als gebürtige Wienerin sowieso gewöhnt - Wien ist 
schließlich auch eine Mozartstadt. Er wurde hier zwar nicht geboren, aber er lebte und komponierte 
in Wien. Fiaker haben wir hier ebenfalls. Und bestimmt auch die eine oder andere Brücke, die 
unter "Liebesschlössern" ächzt. Jedoch keine Getreidegasse, die übrigens nie etwas mit Getreide
zu tun hatte... (aber in Wien gibt's einen Getreidemarkt - und der hatte sehrwohl mit Getreide zu 
tun - KLICK  😜)




Mehr ging sich an diesem Vormittag nicht aus. Denn nun war es an der Zeit, in unsere 
Unterkunft zurückzukehren und uns für die Geburtstagsfeier umzuziehen. Ich hatte mich für meinen 
Trachtenrock aus Wildseide entschieden (2017 am Flohmarkt gekauft), dazu das 2018 von schwarz-
weiß auf schwarz-rot umgefärbte Shirt, passend zu den Streifen am Saum des Rocks, und die 
rosaroten Sandalen von Waschb*r. 




Zur Feier des Tages bekamen jene Ohrstecker ihren großen Einsatz, die ich beim Münchner 
Bloggertreffen von Claudia (Blog Claudias Welt) "erschwäppt" habe - golden eingefasst und mit 
rötlichbraunen Steinen geschmückt - danke, du Liebe!

Und dann ging's ans Feiern von Hadmuts Geburtstag 😊! 

In ihrer Einladung stand "Mein 80. Geburtstag soll ein rauschendes Fest werden". Und genau
das wurde es auch: ein wunderschönes, ungezwungenes Fest mit Hadmuts großer Familie. Und weil 
das Wetter wunderbar warm und sonnig war, konnte es sogar im Garten vom Gasthaus Pflegerbrücke 
stattfinden! (Wer hätte das gedacht, in diesem feuchten Mai! Es war vor unseren Salzburgtagen
regnerisch, es war nach unseren Salzburgtagen regnerisch... Aber wenn Engerl feiern 😉 ... Nur
ganz zum Schluss gab's ... - doch darüber später mehr, wir sind ja erst am Anfang!)


 

Hadmut ist - genau wie ihre "kleine Schwester" Sigrun - meine "Tante zweiten Grades". Ich habe 
euch HIER über unseren Ausflug mit Sigrun und über die genaueren Verwandtschaftsverhältnisse 
erzählt. Hadmut und Sigrun hatten auch noch zwei ältere Brüder, die allerdings bereits verstorben 
sind. Auch von diesen Brüdern gibt es Kinder und Kindeskinder, die bei der Feier dabei waren. Leider
schafften es nicht alle, aber doch viele! Ich freue mich sehr, dass ich Teil dieser großen Familie bin ...
(oder es genau genommen durch die Begegnungen mit Sigrun bei meiner Mutter im Pflegeheim
wieder geworden bin)!




Auch mein Bruder, der als Kind und junger Bursche häufiger als ich mit diesem Teil der Familie
zusammen war, hatte später lange Zeit keinen Kontakt zu Hadmut, Sigrun und den anderen - teils
durch die räumliche Entfernung und teils wohl auch, weil jeder genug mit seinem eigenen Leben,
dem engeren Umfeld zu tun hatte. Doch als Hadmut zu ihrem 80er einlud, reiste er mit seiner Frau,
seinem jüngsten Sohn und mit Hundedame Kira *) an und freute sich über das Wiedersehen mit
seiner einstigen Mathe-Nachhilfe-Tante 😉. 




*) Ich habe euch Kira im Mai 2016 als süßen Welpen 
gezeigt - mittlerweile ist ein großes, schönes Labradormädchen aus ihr geworden. Und wie ihr an
einigen der Fotos sehen könnt, hat sie sich mit Sitara, der entzückenden Australian-Shepherd-Dame 
unseres Cousins Egbert, bestens verstanden.



Oben links mein Bruder und ich, darunter Hadmut mit köstlicher Torte, daneben Kira und Sitara. 
Das Gruppenbild darunter habe ich bewusst so klein gehalten, weil ich nicht weiß, ob sich alle gern in 
meinem Blog sehen wollen. (Es sind leider ohnehin nicht alle drauf, weil einige schon weg und einige 
noch nicht da waren 😉) Meine Tochter Jana war mit ihrem Freund bei der Feier dabei und ich glaube, 
man  sieht, dass sie ebenfalls glücklich ist über eine so große und liebenswerte Familie.


Es war wirklich ein gelungenes Fest! Und auch das Wetter benahm sich - trotz anderslautender 
Prognosen - viele Stunden lang vorbildlich. Der Wirt hatte es allerdings schon am Vortag gewusst: 
"Des bleibt schee!" Nur ganz zum Schluss fing es zu nieseln an und die letzten Gäste - also auch 
wir Rostrosen - feierten gemütlich drinnen weiter.)


3. Tag, Sonntag, 25. Mai:


 Nach einer weiteren Nacht im Gasthof Pflegerbrücke trafen sich die "Übernachtungsgäste" 
zu einem ausgedehnten Frühstück - und auch Hadmut stieß noch einmal zu uns allen auf einen 
gemütlichen "Morgenplausch" dazu 😊. Anschließend brachen Edi, Jana, ihr Freund und ich 
abermals in Richtung Salzburger Innenstadt auf, denn als Abschluss unserer schönen Zeit wollten
 wir der Festung Hohensalzburg einen Besuch abstatten. Ihr seht hier die Bilder von unserer
Fahrt mit der Zahnradbahn zur Burg, von unserem Bummel durch die Anlage, den Ausblick über
die Stadt und von unserem Besuch  im Marionettenmuseum, das sich in der Festung
Hohensalzburg befindet:





Danach ging es wieder zurück in Richtung Heimat. Und während der folgenden Tage war ich
dann in jeder freien Minute damit beschäftigt, die vielen Fotos, die Edi, Jana und ich bei dem Fest
aufgenommen haben, zu sichten, zu sortieren, zu bearbeiten, via Internet an Verwandte zu schicken -
und Fotobücher daraus zu basteln... Denn unser Geburtstagsgeschenk an Hadmut war es, ihr Fest
fotografisch zu dokumentieren und in einem Erinnerungsbuch festzuhalten.

In der Collage unten seht ihr u.a. mich
bei der Übegabe des "Gutscheines" an Hadmut. (Der Gutschein steckte in einem Bilderrahmen,
den meine Tante ebenfalls für Erinnerungsfotos verwenden kann.) Mittlerweile sind die Fotobücher
bei uns angekommen und drei davon machen sich dieser Tage auf die Reise nach Salzburg. (Wir
haben gleich mehrere dieser Bücher anfertigen lassen - eines für Hadmut, zwei für ihre Kinder,
die das Fest organisiert haben, eins für Jana, eins für uns) Ich hoffe, Hadmut wird darin genauso
gern blättern, wie wir es immer wieder in unseren Erinnerungsfotobüchern tun...




 Soviel für heute also über dieses schöne Familienfest in Salzburg. Über unsere weiteren
Unternehmungen der letzten Zeit werde ich euch demnächst berichten. Für heute lasse ich euch liebe
Grüße da - und werde mich nun nach und nach wieder ans "Blogrunden-Drehen" machen, denn da
habe ich in letzter Zeit wohl einiges versäumt...



Fotos: Herr und Frau Rostrose sowie Rostrosentochter
Herzliche rostrosige Grüße
von eurer Traude

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Montag, 27. Mai 2019

Der München-Krimi - "zwielichtige" Tage mit den ue30-Bloggerinnen ;-)

Warnhinweise:
* Beitrag enthält Werbung!
* Beitrag enthält Nonsense!
* Beitrag enthält gephotoshopte Fotos!
* Beitrag enthält viel Text! 
* Beitrag enthält nicht gekennzeichnete 
Fotos von anderen Bloggerinnen
(weil ich leider den Überblick 
verloren habe)! 


Achtung, Achtung!

Europol und BKA geben bekannt, dass die amtsbekannte österreichische Bloggerin, 
die nach wie vor unter dem Decknamen „Rostrose“ agiert, Anfang des Monats in 
München gesichtet wurde. Zur Erinnerung: Bereits vor fünf Jahren ersuchte die 
Polizeidirektion von Baden bei Wien dringend um Mithilfe der Bevölkerung im 
Zusammenhang mit möglicherweise illegalen costaricanisch-indischen Tausch-
geschäften, die von „Rostrose“ mit einer zweiten in diesen Kreisen verkehrenden 
Person durchgeführt wurden. 

Aufgrund unglücklicher Verkettungen konnte der Verdächtigen seinerzeit keine 
strafbare Handlung nachgewiesen werden und es gelang ihr im Anschluss, sämtliche 
Verfolger abschütteln. Die zweite Person, eine aus Wien stammende Bloggerin mit dem
 Decknamen "Maje", hat sich gänzlich aus der Bloggerwelt zurückgezogen, vermutlich um 
unterzutauchen. Auch das Wiener Lokal, in welchem der Tauschhandel seinerzeit stattfand, 
exisiert nicht mehr! Informationen über die damalige Aktenlage erhalten Sie 
unter diesem Link.  

Es wird davon ausgegangen, dass "Rostrose" fünf Jahre lang im Untergrund gelebt 
hat, ehe sie nun in der Bayerischen Hauptstadt ausfindig gemacht wurde. Sie 
konnte über mehrere Tage beschattet werden; ihr dubioses Treiben wurde von einem 
 Phantombild-Illustrator sowie von einem Fotografen dokumentiert. Wie Sie dem 
vorliegenden Beweismaterial entnehmen können, legte die observierte Person auch 
diesmal wieder ein sehr suspektes Benehmen an den Tag und schien sich auch 
verfolgt zu fühlen (großes Bild Mitte):


Beweisstück 1: Eine Zusammenfassung höchst verdächtigen Benehmens!

 
Die Verdächtige befand sich abermals in Begleitung jenes bärtigen 
Mannes, der im Jahr 2014 als "Herr Rostrose" identifiziert wurde. 
Desweiteren waren an allen drei Tagen verschiedene im weltweiten 
Netz agierende weibliche Personen anwesend, deren befremdliches und 
teilweise sittenloses Betragen den Schluss nahelegt, dass auch 
diese einer weiteren Beobachtung bedürfen.


Beweisstück 2: Bahnhofs-Tohuwabohu, verdächtige Victory-Zeichen, sittenloses Wälzen 
auf runden Sofas, verwirrter Gesichtsausdruck bei "Rostrose"!



Es wird außerdem angenommen, dass es sich bei der offiziell als 
"Bloggertreffen" bezeichneten Zusammenkunft der Frauen in Wahrheit 
um das Treffen einer international agierenden Bande handelt.


Beweisstück 3: Die Bande u.a. im Hofgarten, bei der Theatinerkirche und beim Müller'schen Volksbad
Beweisstück 4: Die professionelle technische Ausrüstung der beschatteten 
Personen lässt auch den Schluss zu, dass es sich um Spion*innen handeln könnte.
Beweisstück 5: Einige der Bandenmitglieder*innen erschienen maskiert, um ihre wahre Identität zu verscheiern.
Beweisstück 6: Auch dunkle oder gar verspiegelte Brillen wurden zur Tarnung
 eingesetzt.
Beweisstück 7 / Ort der Observierung: der Hofgarten. Bei der Amsel könnte es sich 
um einen Lockvogel, eine maskierte Brieftaube oder eine besonders naturgetreu 
einem Singvogel nachgebildete Spionagedrohne handeln.


Da die Maskierung der Verdächtigen eher unzureichend war, konnte dennoch in 
Erfahrung gebracht werden, um welche Personen es sich bei dieser Zusammenkunft 
handelte. Doch vorab sollte auch hier ein weiteres Mal auf das Verhalten der 
gezeigten Personen hingewiesen werden, welches höchst zwielichtig wirkt (siehe 
Beweisstück 8):


Zwei der Beteiligten scheinen etwas in einem der Beete des Hofgartens zu suchen
 - möglicherweise einen zwischen den Violen versteckten geheimen Datenträger! Und bei 
der Gruppen-Aufnahme hüpfen manche der Frauen unkontrolliert herum - allen voran 
die Verdächtige "Rostrose", die hier offensichtlich 5-10 cm über dem Boden schwebt, 
was darauf schließen lässt, dass die Dame u.U. "high" war oder sich verbotener 
magischer Techniken bedient. Bei der unorthodoxen Sprungtechnik könnte es sich 
allerdings - wie die Europol-Experten bekannt gaben - auch um eine codierte Form 
von Nachrichtenübermittlung handeln.

Unter Beweisstück 8 wurden die Decknamen der Personen eingefügt, sofern sie 
von unseren Ermittlern eruiert werden konnten.

 

Beweisstück 8


Ursula (Deckname "Frauenzimmer 50plus"), Sabine G. (Deckname "Bling-Bling"),  
Deckname "Claudia", Deckname "Maren", Deckname "Ela", Sabine (Deckname "Carlinda"), 
 Sonja D.(Deckname "Sunny"), Deckname "Rostrose", Deckname "Tina"



Es folgt ein Blick auf die begleitenden Herren. Im Bild links von 
Herrn "Rostrose" ein Mann, der unter dem Codenamen "Göga" bekannt ist; 
er dürfte Insider-Ermittlungen zufolge mit der Bloggerin "Tina" liiert 
sein. Die beiden hatten nachweislich auch im Sündenpfuhl Bangkok 
Kontakt zu den observierten "Rostrosen" - höchst bedenklich also! Der 
dritte Mann scheint zwar bisher ein unbeschriebenes Blatt zu sein, jedoch 
spricht sein Verkehren in solch illustrer Gesellschaft gegen seine 
Harmlosigkeit. Der im Lokal L'Angolo della Pizza als verdeckter 
Ermittler arbeitende Kellner Giovanni X. konnte belauschen, dass der 
undurchsichtige Mann von den anderen Anwesenden mit dem Namen "Rudi"
 angesprochen wurde. Auch dabei handelt es sich mit großer 
Wahrscheinlichkeit um einen Alias-Namen.


Beweisstück 9 - nur Bodyguards? Oder Komplizen?



Zurück zu den Damen 
und zur Hauptverdächigen "Rostrose": Zwischendurch tarnten sie sich 
zwar als Touristinnen, doch auch auf Beweisstück 10 (vor allem rechts 
unten!) ist deutlich zu erkennen, dass das Verhalten besagter weiblicher 
Personen äußerst fragwürdig ist. Ebenfalls bei den untenstehenden Bildern 
zu erkennen: Dem Alkohol wurde bei dem Treffen reichlich zugesprochen! 
 Weiters fiel auf, dass sich im Hofgarten ein Hund in der Nähe der
Verdächtigen aufhielt. Bei diesem Hund könnte es sich um einen 
Kurier von Drogen oder anderen verbotenen Substanzen handeln. Er tat 
zwar so, als würde er nicht zu der Bande gehören, doch gerade dadurch 
machte er sich besonders verdächtig. Er scheint gut abgerichtet zu sein.



Beweisstück 10


Der Verdacht, dass der Hund in Kontakt zu der verdächtige Truppe steht, 
wird unter anderem auch dadurch erhärtet, dass sich die Bande in der Nähe des 
Müller’schen Volksbads an der Isar herumtrieben. Wer sich mit der Geschichte des 
Volksbades auseinandersetzt (das zu seiner Fertigstellung 1901 übrigens 
das modernste und teuerste Bad der Welt war), wird nämlich unweigerlich 
mit der Tatsache konfrontiert, dass es im Souterrain des Gebäudes 
ein Schwimmbad für Hunde gab! (Informationsquelle: siehe hier
Dieses Hundebecken ist zwar seit 1978 außer Betrieb, aber wir trauen 
diesen Damen alles zu, auch dass sie ihren Hund unerlaubterweise 
schwimmen lassen!       



Beweisstück 11: Scheinbar harmlose Touristenfotos in der Nähe des Volksbades.
 Allein schon die Tatsache, dass "Rostrose" ihre Hand auf das Knie von "Göga" legt, 
spricht ausführlichst für die Unmoral der "Dame"!



 Einmal mehr konnte die Hauptverdächtige und ihre Begleiter*innen
in flagranti bei der Konsumation diverser Genussmittel - teilweise 
von suchterzeugender Natur - ertappt werden.



Beweisstück 12 - diverse Genussmittel!




 Kein Wunder, dass die observierten Personen in der Folge 
in unorthodoxen Verrenkungen vor Kameras posieren oder sich 
anderweitig seltsam verhalten, wie man hier am Beispiel von 
"Rostrose" deutlich erkennen kann:


Beweisstück 13: unkontrollierte Posen!

 

Von der verdächtigen Bloggerin mit dem Decknamen "Bling-Bling" 
hörte man gar, dass sie ihr "Date" mit den anderen Bandenmitgliedern
 verschlafen hat! Man munkelt sogar, dass mehrere Herren versuchten,
in das Zimmer der Dame einzudringen! Nähere Informationen dazu 
finden Sie hier.


Beweisstück 14 - "Bling-Bling" und einer der in die Geschichte verwickelten Mitarbeiter des Hotels!


Und es zeigte sich, dass die Verdächtigen einen starken Hang zu 
Pretiosen haben: Nicht nur, dass sie in der Residenzstraße die 
goldenen Löwen-Schnauzen mit höchstem Interesse abtasteten, wechselten 
später auch noch zahlreiche Schmuckstücke ihre Besitzer*innen. Es 
könnte also zu allem anderen eine Bestechungsaffaire kurz vor der 
Aufdeckung stehen! 

Wir ersuchen dringlichst um verstärkte europaweite Zusammenarbeit
 mit anderen Behörden und um Hinweise aus der Bevölkerung, um im 
 Kampf gegen das organisierte Verbrechen erfolgreich vorgehen zu 
können.


Beweisstück 15


Stop! Stop! Stop!
 ✋✋✋

Ihr Lieben, entschuldigt bitte, dass ich euch
mit diesem unsagbaren Flugblatt von Europol und BKA konfrontiert habe. Aber ich muss meine
Verstimmung über diese abermalige Verleumdung einfach mit euch teilen! Nur ganz wenige von
euch werden sich vermutlich noch an das in dem Polizeischreiben genannte Treffen zwischen mir
und Maje im Jahr 2014 erinnern können. Ich habe euch seinerzeit in diesem Posting darüber erzählt.
Schon damals wurden mein Mann und ich illegaler Handlungen verdächtigt, selbstverständlich zu
Unrecht!

Leider ist es wahr, dass Maje nicht mehr bloggt und dass die schöne Pure Living Bakery, in der
seinerzeit unser Treffen stattgefunden hat, geschlossen wurde. (Die Besitzerin kehrte Österreich - wie
ich diesem Artikel entnehmen konnte - im Jänner 2018 den Rücken, um ein neues Lokal "am Meer"
zu eröffnen.) Aber das sind auch so ziemlich die einzigen Wahrheiten, die ich dem obigen Text
entnehmen konnte.




Alle, die bei unserem Münchner Bloggertreffen dabei gewesen sind, wissen natürlich, dass die
obigen Anschuldigungen aus der Luft gegriffen und die so genannten "Beweisfotos" völlig aus
dem Zusammenhang gerissen sind. Wir waren einfach nur eine tolle Truppe. Oben seht ihr Bilder
von unserem "Begrüßungsabend" am 3. Mai, unten einige Aufnahmen von unseren "Shootings"
im Hofgarten am 4. Mai. Den Hund und die Amsel fanden wir zwar fotogen, aber keiner von
beiden war uns näher bekannt.


Impressionen aus dem Hofgarten



Was das oben erwähnte "verdächtige Verschlafen" der Bloggerin mit dem
"Decknamen Bling-Bling" betrifft, möchte ich hier auch noch einiges richtigstellen. Wie ihr Sabines
Beitrag über das Bloggertreffen entnehmen könnt, hatte sie eine sehr schwierige Anreise, der eine
teilweise schlaflose Nacht folgte, weshalb sie den Wecker überhörte.

Tina, Claudia und ich sowie Edi und Tinas "Göga" Uwe warteten im Foyer, doch Sabine kam nicht.
Und unsere Anrufe drangen leider ebenfalls nicht bis zu ihr durch, weshalb wir uns zunehmend
Sorgen machten. Claudia und ich sekkierten zuerst einen Rezeptionsmitarbeiter und dann auch noch
seinen Vorgesetzten. Denn aus Datenschutzgründen durfte man uns Sabines Zimmernummer nicht
geben, doch wir hatten Sorge, dass sie beispielsweise im Bad ausgerutscht sein könnte.




 Und so wurde Sabine letztendlich unsanft aus dem Bett geklopft, was für ihr Schlaf-Nachholbedüfnis
vermutlich nicht so gut war, aber für alle anderen zu großem Stein-vom-Herzen-fallen führte. Wir
konnten schon mal beruhigt ins Café Mozart vorausgehen und mit dem Bloggerfrühstück beginnen
(ich habe euch in meinem"Einleitungs-Posting" darüber erzählt) und Sabine stieß dann später in
gewohnter Frische dazu. Die obigen Fotos, die ich von Sabine mit ihrer Kamera im Hofgarten 
geknipst habe, beweisen das. Und auch die anderen Fotos von unseren Hofgarten-Shootings 
zeigen hoffenlich zur Genüge, dass wir nix "Verdächtiges" taten, sondern es einfach nur lustig 
hatten.




Nach dem Hofgarten-Besuch ging es zwar zu
"Tauschgeschäften" in unser Quartier im Motel One Deutsches Museum - jedoch waren 
diese keineswegs illegal, sondern umweltfreundlich und nachhaltig, denn hier fanden selten
getragene Kleidungsstücke, Schmuck und Accessoires ein neues Zuhause. 
Ich habe euch
in diesem Beitrag einige der schönen Stücke gezeigt, die durch diesen "Swap" bei mir gelandet 
sind; in der Collage, die behördlicherseits "Beweisstück 15" genannt wurde, könnt ihr außerdem 
rechts oben die Ohrringe sehen, die Dank Claudia zu mir kamen. (Und demnächst zeige ich euch
bei welchem festlichen Anlass ich sie schon ausgeführt habe.)






Nach dem "Schwäppen" wurden noch ein paar lustige Fotos mit Karton-Bilderrahmen, falschen
Brillen und dergleichen gemacht - doch mit Verschleierung unserer wahren Identitäten (wie unter
"Beweisstück 5" behauptet) hatte das nichts zu tun: Es handelte sich dabei um eine der
liebenswerten Ideen, die Ela in das Bloggertreffen eingebracht hat. Auch hier nochmal vielen 
Dank an Ela und Sunny für das Organisieren des tollen Bloggertreffens!

In der oberen Collage noch ein paar Aufnahmen von unserem Abendessen in der 
L'Osteria am Gasteig am 4. Mai - und unten könnt ihr einerseits die netten Gläschen mit 
Herzdeckel sehen, die Ela als Geschenk mitgebracht hat (gefüllt mit leckerem selbst gemachtem 
Capuccino-Schoki-Pulver und leider schon leer) - und andererseits Teile der Truppe beim 
"Abschiedsfrühstück" im Motel One. Über das Frühstück möchte ich hier noch sagen, dass 
ich es toll fand, beim Buffet u.a. Bio-Eier, Bio-Marmeladen und -Aufstriche sowie auch 
vegane Wurst zu sehen. Diese Angebots-Palette spricht meiner Meinung nach sehr für die
Motel-One-Kette.




Zuletzt noch zu dem in der Überschrift verwendeten Begriff "zwielichtig": Das einzige
"Zwielicht" unseres Treffens wurde durch das teilweise durchwachsene Wetter verursacht -
mal war es heller, mal war es dunkler, mal regnete es, mal kam sogar die Sonne raus. Bei unseren
Outdoor-Aktivitäten blieben wir jedenfalls weitgehen trocken 😊👍. Und bei der Heimreise
schneite es zum Teil, aber glücklicherweise kamen alle wieder gut zu Hause an!

Ich hoffe, auch bei alljenen, die nicht in München dabei gewesen sind, konnte ich
hiermit die letzten Zweifel und Verdachtsmomente ausräumen, die durch das irreführende
Flugblatt gestreut worden sind. Wer mir's noch immer nicht glaubt, kann gerne bei folgenden
Bloggerinnen nachlesen, die ebenfalls über das Bloggertreffen berichtet haben:

Tina: https://tinaspinkfriday.blogspot.com/2019/05/beim-bloggertreffen-in-munchen.html
Sabine: https://www.blingblingover50.de/was-macht-ein-nordlicht-in-muenchen
Claudia: https://claudialasetzki.com/buntes-bloggertreffen-in-muenchen/
Maren: https://farbwunder-style.blogspot.com/2019/05/bloggertreffen-in-munchen-am-4-mai.html
Carlinda: http://carlindaunddasnormalechaos.blogspot.com/2019/05/ein-bloggertreffen-in-munchen.html




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Fotocollagen: rostrosig zusammengemixt aus den vielen Fotos 
der verschiedenen Bloggerinnen und begleitenden Männer
Herzliche rostrosige Grüße
von eurer Traude
PS:
Hier geht's zu all meinen Beiträgen mit dem Thema "Bloggertreffen 2019 in München":