Montag, 14. November 2022

Internationale Glastage in der Gläsernen Burg

Servus ihr Lieben!

 

Wie ich schon in meinem vorigen Blogbeitrag Lebenszeichen - Herbstimpressionen  geschrieben habe, herrscht in meinem Blog immer noch "eingeschränkter Betrieb". Doch ich hatte euch versprochen, über eine wunderschöne Glasausstellung zu berichten - und dieses Versprechen möchte ich heute einlösen. (Das Posting wird lang, aber ihr habt viel Zeit, es zu lesen 😉.)

 🏰🏰🏰

Gar nicht weit von unserem Wohnort entfernt - nämlich ebenfalls im Bezirk Baden, in der Ortschaft Weigelsdorf - gibt es ein Gebäude, das einem Märchen zu entstammen scheint: das Kuchlerhaus, auch bekannt als "Empire of Glass" oder Glasmuseum "Die gläserne Burg". (Mit der Niederösterreich-Card ist der Museumsbesuch übrigens gratis.)
 
Das von Zinnen gekrönte Gebäude ist an seiner Fassade mit dem größten Glasmosaik Europas verziert - bestehend aus über 7 Millionen einzelnen Glasteilen! Und da ich selbst schon einige Mosaike geschaffen habe und (z.B.) die Fliesenkunstwerke von Antoni Gaudi, Friedensreich Hundertwasser und Niki de Sait Phalle sehr schätze, zieht mich ein Anblick wie dieser natürlich absolut in den Bann:


Den Familienbetrieb der Kuchlers 
... gibt es bereits seit über 50 Jahren, nunmehr in der dritten Generation - in den Anfängen war es eine "ganz normale Glaserei", hauptsächlich spezialisiert auf Bauverglasungen. 

Mittlerweile hat sich das Kuchlerhaus zu einem wahren Erlebnis-Ort entwickelt. In Österreichs größter Glasgalerie kann man Glaskunst auf höchstem Niveau erleben. Immer wieder gibt es dort Veranstaltungen, in denen die Glasbläserkunst von Meistern ihrer Zunft vorgeführt wird, auch als Laie kann man die Glasbläserei in Intensivkursen erlernen, denn der Familie Kuchler ist es ein Anliegen, "das Wunder des Glasmachens zu bewahren" und an möglichst viele Interessierte weiter zu geben. Auch andere künstlerische Workshops für Groß und Klein werden im Kuchlerhaus angeboten. Und natürlich kann man im Manufakturen-Shop auch wunderschöne Glaswaren erstehen, von kleinen Schmuckstücken über dekorative Vasen bis hin zu großen Lichtobjekten.


Sie ist die "Stamm-Mutter" des Glaskünstler-Clans - und sie war es auch, die das gezeigte Riesenmosaik entworfen und mitgestaltet hat. Bei unserem Besuch im Glasmuseum am 28. Oktober 2022 kamen wir ein bisschen mit Frau Kuchler ins Plaudern. Sie spricht mit einer solchen Leidenschaft vom "Abenteuer Glas", dass man niemals auf den Gedanken käme, dass ihr 79. Geburtstag bereits sehr knapp vor der Tür steht. 
 
Als ich sie fragte, ob ich sie für einen Blogbeitrag über das Kuchlerhaus fotografieren dürfe, meinte sie": "Ja, warten's a bisserl!", flitzte in einen Nebenraum und kehrte mit zwei Accessoires wieder: einer Hortensien-Tunika, die sie sich rasch überwarf und einem selbst gestalteten gläsernen Hut:
 

Frau Kuchler war es auch, die uns einlud, am 12. oder 13. November noch einmal in die gläserne Burg zu kommen, denn zu diesen Terminen fand hier im Rahmen der internationalen Glastage "das heißeste Event des Jahres" statt. Doch bevor ich euch darüber erzähle, möchte ich euch einladen, mit Edi und mir einen Museums-Rundgang zu unternehmen.

Glasmuseum:
Zu Beginn wird man in diesem Museum mit den Anfängen vertraut gemacht: Was ist Glas überhaupt, wie entsteht es, welche Temperaturen sind nötig, um Glas verarbeiten zu können und bei welchen Termperaturen kühlt es ab? Das Glasmuseum erzählt über die Entstehungsgeschichte der Glasverarbeitung, es gibt eine riesige, 110 Kilo schwere Vulkan-Glas-Kugel zu sehen und es werden außerdem Filme über die besondere Handwerkstradition der Glasbläserei gezeigt. Mit etwas Glück kann man zwischen Oktober und März sogar Vorführungen der Glasbläserei erleben.

Kulturerbe: 
Wusstet ihr,  dass die Handwerkskunst des Glasmachens von der UNESCO zum Kulturerbe ernannt wurde? Das Traditionshandwerk ist nämlich mittlerweile so selten geworden, dass es vom Aussterben bedroht ist. Zum Teil hat das wohl auch mit den enormen monatliche Kosten der Glasöfen zu tun - und diese Kosten steigen in Zeiten der Energieknappheit natürlich weiter an. Billigere industriell gefertigte Glaswaren verdrängen außerdem die Glaskunst immer mehr. Die Familie Kuchler jedoch zeigt, dass Glas viel mehr ist als nur ein Material zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen.

ist das Herzstück des Museums. Wenn ihr auf den Link klickt, könnt ihr einen virtuellen Rundgang durch die Galerie machen und die Liste der vertretenen Künstler sehen. Auch Werke von Mitgliedern der Familie Kuchler werden hier ausgestellt, beispielsweise Arbeiten von Frau Kuchler selbst sowie von ihrem Sohn und ihrem Enkelsohn, die allesamt ihren eigenen Stil entwickelt haben.

ist der Künstlername von Peter Nikolaus Kuchler (oder Peter Kuchler II), Hilde Kuchlers Sohn. Er hat sich vor allem auf Glasbilder spezialisiert, die in einer komplizierten Beschichtungstechnik auf Sicherheitsglas aufgetragen werden. Aufgrund des gewählten Materials und der besonderen, selbst entwickelten Technik sind sie sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet - z.B. als Fassadenelemente oder um Gärten damit zu dekorieren. Aber auch Maßanfertigungen, die anstelle eines Fliesenspiegels in Küche oder Bad zum Einsatz kommen, können in diesem Verfahren hergestellt werden. (Und ich habe mir sagen lassen, dass die Preise solcher Wohnelemente "für Normalsterbliche leistbar" sein sollen.)


Der jüngste Glasmeister im Clan wurde 1991 geboren, und ich schätze mal, in seinen Adern fließt flüssiges Glas - oder ist es nur die brennende Liebe zu diesem Werkstoff? In jedem Fall wurde ihm das Talent bereits in die Wiege gelegt. Doch er ließ es mit der Gabe allein nicht genug sein und feilt seit seinem 14 Lebensjahr an der Entwicklung und Perfektionierung seines eigenen Stils. 

Die drei Bilder in der Mitte stammen von Schautafeln im Museum und zeigen P3 bei der Arbeit.

Seine Spezialität sind einzigartige strahlende Lichtobjekte:

Ich finde sie einfach atemberaubend.

 
Im ganzjährig geöffneten Palmenhaus haben sich zwischen tropischen Dschungelgewächsen auch gläserne Urzeitpflanzen eingeschlichen, die teilweise gut versteckt sind und teilweise aus dem Dschungelgrün hübsch hervorleuchten. Außerdem gibt es auch hier wieder attraktive Mosaike zu bewundern.
 

An das Palmenhaus grenzt ein Skulpturengarten an. Es gibt hier vieles zu entdecken, von gläsernen Tieren und prächtigen Glasblüten über die witterungserprobten Glasbilder von Peter Kuchler II alias Nicco bis hin zu witzigen Schildern und dekorativen Gartentischen.
 
Das originelle Kaffee-Platzerl ist zugleich mein Ticket zum Linkup T Stands For Tuesday 🍷🥤🍻🥂🍹🥛

Sowohl das Palmenhaus als auch der Zaubergarten bieten eine gelungene Mischung von Glaskunst und Natur:

Die Fotos der vorangegangenen Collage entstanden übrigens ein paar Tage nach den zuvor gezeigten - denn am Nachmittag des 13. November schafften wir es (obwohl in der Nacht zuvor Enkelkind Jamie bei uns übernachtet hatte und wir an diesem Tag außerdem noch etwas zu feiern hatten 😉), die internationalen Glastage zu besuchen. Also warf ich mich in ein "mosaikbuntes" Des*gual-Kleid und kombinierte es mit meinem selbstgehäkelten Regenbogenschal - und dann zogen wir los in Richtung Kuchlerhaus!

Ich kann euch leider nur einen kleinen Ausschnitt des Angebotenen zeigen. Aber ich hoffe, es lässt sich auf meinen Fotos erkennen, dass es sich tatsächlich um ein HEISSES 🔥 Event gehandelt hat! Unten seht ihr den Glaskünstler Dan Alexander aus den USA, der in einer speziellen "Sculpturing"-Technik einen gläsernen Totenschädel herstellte. Seine Liebe zur Arbeit mit Glas geht so weit, dass er sich einen glasblasenden Kobold auf den Bizeps tätowieren ließ. 
 
Apropos "Bizeps" - die Glasherstellung ist nicht nur aufgrund der permanenten Hitze schweißtreibend, Glas muss während des Bearbeitungsprozesses ständig wieder in den Ofen geschoben werden - und manche Glasbrocken sind ziemlich schwer. Das ist dann wahres Workout. Teilweise wird zu dritt oder zu viert gearbeitet, um schnell genug zu sein. Kühlt das Glas während der Bearbeitung zu stark aus, bricht es und wird unbrauchbar. Das mussten wir an diesem Tag leider mehrmals erleben - es gehört praktisch zum Glasbläser-Alltag. Dan Alexander jedoch hat es geschafft, seinen gläsernen Totenschädel fertigzustellen.

Die Glaskünstler ließen sich nicht dadurch stören, dass einer der Kuchler'schen Familienhunde zu Besuch kam, um sich am Ofen etwas aufzuwärmen 😀

Als nächstes zeigte die Schweizerin Nathalie Flückiger "Recycling-Art"; gemeinsam mit einem Kollegen stellte sie aus alten Flaschen hübsche Ziergegenstände wie Kerzenständer oder Krüge her.

Auch andere Glasbearbeitungstechniken wurden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt, z.B. zeigte Frau Hilde Kuchler Kindern die Kunst der Glasmalerei. Es gab einen Stand, an dem man beim Glasgravieren zusehen und Gläser oder Weihnachtsschmuck erstehen konnte, außerdem konnte man zusehen, wie Modeschmuck und anderes Dekoratives aus Glas entsteht.

Hier unten seht ihr mich mit einem anderen Kuchler-Hund - insgesamt gibt es (soweit ich weiß) drei süße Familienhunde 😊. Außerdem könnt ihr einen Blick auf ein paar weitere witzige Gartenschilder werfen. Der freundliche Herr, mit dem ich rechts unten posiere, ist Peter Kuchler II alias Nicco, mit dem ich unter anderem ein bisschen über seine Glasbilder und die künstlerische Tradition in seiner Familie plauderte. Er gab offen zu, dass die gesamte Familie Kuchler "mit dem Glasvirus infiziert" ist - und dass sie auch andere Menschen damit anstecken wollen! 😉. Links seht ihr ihn im Gespräch mit seinem Sohn - P3.

Nicco überredete mich dazu, auch noch die letzte große Glaskunstvorführung dieses Tages anzusehen - die Entstehung eines gläsernen Wikinger-Schwerts! Er erzählte mir, dass der schwedische Glasmeister Dan Clausen einer jener Künstler ist, die seinen Sohn mit ihrer Technik im Lauf der Jahre ganz besonders geprägt  haben. 

Da ich ja immer behaupte, dass in meinen Adern Wikingerblut fließt, hatte ich keine Wahl - ich "musste" mir natürlich ansehen, wie dieses ganz besondere Schwert ... nunja, fast hätte ich gesagt: "geschmiedet wird". Was die Hitze betrifft, ist zwischen einer Schmiedewerkstatt und der eines Glaskünstlers jedenfalls nicht viel Unterschied. Nur wird hier nicht gehämmert, sondern gezogen, gedreht, beinah zärtlich geklopft, mit einer Zange verdreht, mit Hitze zusammengeklebt ... bis nach und nach aus einem Klumpen geschmolzenen Glases die gewünschte Form herauswächst. All diese Bearbeitungsschritte laufen kraftvoll und zugleich behutsam ab. Und bei jedem Schritt besteht die Gefahr, dass etwas schief geht, selbst wenn die erfahrensten Glaskünstler zugange sind.

Dan Clausen wurde beim Erarbeiten des Schwertes von Peter Kuchler III, Dan Alexander und einem weiteren Glasmeister unterstützt - und das Schwert schien ein Prachtstück zu werden. Oben seht ihr es auf der rechten Seite im beinah fertigen Zustand. (Soweit ich weiß, hätte es nur noch in die Länge gezogen werden sollen.) Doch schon zehn Grad zu wenig können alles zunichte machen - und so war es leider auch bei diesem Wikingerschwert: Sekunden nachdem ich das obige Foto geschossen hatte, zersprang das edle Stück in tausend Scherben... Ein lautes bedauerndes "Ooooooooooooooooch!" ging durch die Zuschauerreihen...

Traurig, doch wird durch solche Missgeschicke auch glasklar, weshalb Gegenstände aus handbearbeitetem Glas so wertvoll und so teuer sind. Andererseits ist Glas ein äußerst haltbares Material - wenn man sie nicht zerschlägt oder extremer Hitze aussetzt, können Gegenstände aus Glas viele Jahrtausende überdauern.
 
 🥂

Ich hoffe, mein Bericht über das Kuchlerhaus und die dortige Glasveranstaltung war für euch interessant! Wie schon erwähnt, werde ich weiterhin nur wenig Zeit für die Bloggerwelt haben - aller Voraussicht nach bis etwa Mitte Dezember. Ich möchte euch daher schon jetzt eine wundervolle Vorweihnachtszeit wünschen, die ihr hoffentlich stressfrei genießen könnt. Außerdem danke euch herzlich für die vielen Kommentare zu meinem vorigen Blogbeitrag, und freue mich natürlich auch sehr auf  eure Zeilen zu meinem heutigen gläsernen Posting!  

Ganz herzliche Rostrosengrüße

und alles Liebe

eure   T  r  a  u  d  e




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 
beim Mosaic Monday, Monday Mural, Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, All Seasons bei Lydia, Naturdonnerstag - bei Elke, Thursday Art Date von Rain, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder Close to the Ground bei Jutta,  All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid


PS: 
Hier habe ich noch einige wichtige Petitionen und Informationen für euch:
 
Tuvalu kämpft um ihre Zukunft

  • Eine dringende Botschaft des Premierministers von Tuvalu:  
"Liebe Freundinnen und Freunde,
Unser Land geht unter! Mein Heimatland könnte eine der ersten Nationen sein, die völlig von der Landkarte verschwindet, aufgrund des Klimawandels. Aber wir geben nicht auf. Wir werden kämpfen! In ein paar Stunden spreche ich auf dem Klimagipfel in Ägypten und fordere ein neues globales Abkommen zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen sowie die Unterstützung gefährdeter Länder bei der Bewältigung der Klimakatastrophe. Schließen Sie sich jetzt meinem weltweiten Aufruf an die Staats- und Regierungschefs an! "
Bitte unterschreibt und teilt diesen Appell: "Lasst die pazifischen Inseln nicht untergehen"

Wächter des Waldes

  • Rund eine Million Tier- und Pflanzenarten könnten aussterben, wenn der Schutz der Biodiversität nicht gelingt. Schutzgebiete können bei der Bewahrung von Artenvielfalt und Klima eine wichtige Rolle spielen, sie sind jedoch kein Allheilmittel. Die Rechte, das Wissen und die Lebensweise indigener Völker und anderer lokaler Gemeinschaften bewirken oftmals mehr. Studien belegen, dass die Natur dort in einem besseren Zustand ist, wo sie die Verantwortung tragen und über Landrechte verfügen. Bitte unterschreibt und teilt diesen Appell: "Artenvielfalt schützen – aber richtig! ­UN muss die Rechte indigener Völker stärken"

Bunte Malerei mit Pflanzen und einer indigenen Frau auf den Mauern eines kleinen Gebäudes mit der Aufschrift: "Lasst uns das Wasser ohne Angst verteidigen"

  • Alba Bermeo Puin war im fünften Monat schwanger, als sie und ihr werdendes Baby am 22. Oktober von bewaffneten Männern erschossen wurden. Sie hinterlässt ihre Familie und Gemeinde in einem Zustand tiefer Trauer und Bestürzung. Es ist der dritte gewaltsame Angriff auf Frauen, die sich in der Provinz Azuay gegen Bergbau in wehren. Die Organisation "Rettet den Regenwald" bittet mit dieser Petition um internationale Solidarität für die von Gewalt bedrohten Umweltschützer:innen. Bitte unterschreibt die Petition und teilt sie: "Ecuador: Stoppt die vom Bergbau ausgehende Gewalt gegen Frauen"

Rettet Amal vor dem Tod durch Steinigung

  • Amal ist erst 20 Jahre alt, und ein Richter hat beschlossen, dass sie den Tod durch Steinigung verdient hat. Nach einem Scheinprozess wurde diese grausame Strafe verhängt. Es ist das erste derartige Urteil im Sudan seit einem Jahrzehnt, und jetzt sitzt sie im Gefängnis fest, bis das Revisionsgericht über ihr Schicksal entscheidet. Doch ein enormer globaler Aufschrei könnte Amals Leben retten. Wir dürfen keine Zeit verlieren - hier geht es zur Petition: "Rettet Amal vor dem Tod durch Steinigung" (bitte unterschreiben und teilen!)

Freitag, 28. Oktober 2022

Lebenszeichen - Herbstimpressionen

Servus, ihr Lieben!

 
Meinen letzten Blobeitrag mit einem traurigen Abschiedsgruß an unsere Katze Nina habe ich vor rund einem Monat gepostet! Vielen lieben Dank an alle, die mir in Blogkommentaren, per Mail oder WhatsApp herzliche Zeilen hinterlassen haben 💓😘💓😘💓😘!
 
Ich wollte eigentlich schon früher ein Lebenszeichen von mir geben, doch der Oktober hatte es in sich, und so habe ich bis heute gebraucht, um euch zu danken und gleichzeitig etwas über unseren bisherigen Herbst zu erzählen. 
 
Fangen wir am besten mit etwas Positivem an:

Herbstimpressionen in der diesjährigen Landesgartenschau Die Garten Tulln

Katzen-Besuch:
Katzen scheinen es zu spüren, wenn sich irgendwo eine Lücke auftut - man hört das immer wieder. Und so bekommen wir seit einiger Zeit Besuch von einer wunderschönen Maine-Coon-Katze
 
Ich kenne sie schon seit ein paar Jahren; sie wohnt in unserer Gasse ein paar Häuser weiter. Zuweilen begleitet sie ihre „Besitzer“ wie ein Hund, und wenn wir ihr bei einem Spaziergang begegnen, lässt sie sich von uns gern streicheln. (Auch in meinem Blog habe ich euch schon Fotos von ihr gezeigt - z.B. HIER.) Früher trafen wir sie vor allem in der Nähe ihres Wohnhauses; seit dem Spätsommer streift sie immer wieder mal durch unseren Garten (und auch durch den Garten unserer Nachbarn, die nach Ninas Tod ebenfalls "verwaist" sind). Inzwischen lässt sie sich auch bei uns im Garten schon streicheln 😻.
 
Für uns alle sind diese Besuche sehr tröstlich, und es macht Spaß, mit der Süßen zu spielen.

Enkel-Zeit:
Jamie, unser kleiner Enkelsohn, hat in diesem Oktober bereits einige Male ganze Tage mit uns verbracht und auch schon dreimal (sehr brav) bei uns übernachtet. Wir sind so oft wie möglich mit dem Kleinen draußen an der frischen Luft - auf Spielplätzen oder im Garten - und Jamie hat sichtlich Freude daran, die Welt zu entdecken. Er ist jetzt 11 Monate alt und kann (mit etwas Hilfe) schon gehen, bevorzugt es aber zumeist noch, sich krabbelnd fortzubewegen.
 
Für meine Tochter Jana war das eine große Entlastung, denn sie hatte in letzter Zeit ziemlich viel um die Ohren - unter anderem mit ihren Großeltern väterlicherseits *).
 
*) Für alle, die noch nicht so lange bei mir lesen: Ich bin seit mittlerweile 27 Jahren mit meinem Partner Edi zusammen. Meine Tochter Jana, 29, entstammt einer frühereren Partnerschaft. Janas leiblicher Vater Wolfgang und ich haben uns noch vor Janas Geburt getrennt, weil unsere Lebensvorstellungen letztendlich doch zu unterschiedlich waren. Wir trafen jedoch die Entscheidung, Jana zuliebe weiterhin in familiärer Verbindung zu bleiben - man muss nicht böse aufeinander sein, bloß weil eine Beziehung nicht so gut geklappt hat, wie man sich das zu Beginn erträumte. Und so blieben sowohl Wolfgang als auch seine Eltern Marianne und Georg weiterhin Teile unserer Familie. 
 
Links unten: "Musikalische Früherziehung" - rechts unten eine Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa), die wir vor wenigen Tagen in unserem Garten entdeckt haben.(Wir dachten, dass es - nach dem großen "Mantis-Jahr" 2021 - heuer gar keine zu sehen geben würde, doch jetzt, im Oktober, wo ihre Lebenszeit eigentlich schon beendet ist, haben wir gleich mehrere entdeckt!)
 
Leider wurden Janas Großeltern während der vergangenen beiden Jahre immer hinfälliger (und ich glaube, auch die Covid-Abschottung hat dazu beigetragen). Die beiden wehrten sich allerdings vehement gegen die von Wolfgang organisierte Heimhilfe - und letztendlich blieb vieles an Wolfgang und auch an Jana hängen.
 
Als Opa Georg vor einigen Wochen zusammenbrach und in der Folge dauerhafte Pflege benötigte, musste Marianne-Oma bald einsehen, dass sie mit Haushalt und der Versorgung ihres über 90jährigen Mannes völlig überfordert war. Nun sollte Wolfgang möglichst schnell versuchen, doch noch eine 24-Stunden-Pflegekraft aufzutreiben. 
Doch es war bereits zu spät. Janas Großvater musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden, wo er vor wenigen Tagen verstarb ...
 
Es macht Spaß, mit Kieselsteinen oder Blättern zu spielen... (nur in den Mund nehmen darf man sie nicht, 😕 schade...)
 
Familienfest Nummer 1:
Zum Glück gab es im Familienkreis ansonsten vor allem Erfreulichkeiten. So feierte meine "Tante" Sigrun Anfang Oktober ein wunderschönes, buntes "Fest der Familie und des Lebens". Sigrun ist eine Cousine meiner verstorbenen Mutter. Unten seht ihr sie im Kreis ihrer Kinder und Kindeskinder, ihrer Schwester, ihrer Nichten und Neffen und deren Partner. Auch meine Tochter samt Partner und Klein-Jamie waren mit von der Partie und außerdem mein jüngster Neffe und seine Frau, die vor kurzem ein Baby bekommen haben (ganz links im Bild) **)
 
**) Ich habe auf dem Gruppenfoto die meisten Familienmitglieder unkenntlich gemacht - nur diejenigen, von denen ich sicher weiß, dass sie kein Problem damit haben, in meinem Blog zu erscheinen, haben keinen "Augenbalken" bekommen.)
 
Unsere Weingläser sind zugleich mein Ticket zum Linkup T Stands For Tuesday 🍷🥤🍻🥂🍹🥛

 
Das Des*gual-Kleid, das ich bei Sigruns Fest trug, kennt ihr seit 10 Jahren - ich verlinke HIER das Barcelona-Posting von 2012, in dem ich es erstmals gezeigt habe. Der rote Schal und der dazugehörige schöne Silberanhänger waren Geschenke meiner Freundin Brigitte - sie hat es mir vor kurzem von einer Reise in die französische Stadt Carcassonne mitgebracht, weil sie durch mich das gleichnamige Spiel kennengelernt hat.


 
Wie so oft, waren wir bei Sigruns Fest die "Haus- und Hof-Fotografen" - unser Geschenk für Sigrun war ein Fotobuch mit Bildern ihrer Feier. Dieses Buch war eins der Dinge, die ich in diesem Oktober angefertigt habe.
 
Ausflug mit Sigrun:
Als ich das Fotobuch  fertiggestellt hatte, trafen wir uns mit meiner Tante - und verbanden mit der Übergabe des Geschenkes auch gleich eine gemeinsame Wanderung im Naturpark Wüste Mannersdorf. Sigrun ist immer daran interessiert, uns dort neue Wege zu zeigen - uns sie ist außerdem trotz ihrer fast 80 Jahre ein wahres Energiebündel. Unter anderem gingen wir mit ihr den Zwei-Gipfel-Rundwanderweg durch den wunderschönen Herbst-Mischwald.
 
 

 
Familienfest Nummer 2:
Der Oktober hatte noch ein weiteres tolles Fest zu bieten: Meine Schwägerin Gitte (75) und ihre Schwiegertochter Hanni (45) feierten einen Doppel-Geburtstag unter dem Motto "120 Jahre". Auch hier traf wieder ein Teil der Familie zusammen, diesmal vor allem mein Bruder samt Frau und deren Kinder und Enkelkinder, einige Freunde und außerdem Edi und ich sowie meine Tochter mit Partner und Söhnchen.
 
Oben links Jana und ich, unten rechts meine Schwägerin Gitte

 
Abermals trug ich ein Kleid von Des*gual, diesmal das dunkelgrüne, das seit Jahren zu meinen Lieblingskleidern zählt. Das selbstgemachte Regenbogen-Häkeltuch habt ihr auch bereits mehrfach gesehen. Neu ist die grüne Kette vom Weltladen - es handelt sich dabei um ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk meines Mannes. (Ich hatte mal eine ähnliche Kette, die jedoch kaputt gegangen ist, was mir sehr, sehr leid tat.) Die Öko-Bio-Stiefel von Waschb*r kennt ihr bereits, die roten Schnürsenkel habe ich allerdings vor kurzem erst dazugekauft, um sie ein bisschen abzuwandeln bzw. aufzupeppen.
 

 
Geschenktüten und Gutscheine:
Auch für Gitte und Hanni gab es wieder einen "Gutschein für ein Fotobuch von diesem Fest". Um die Gutscheine hübsch zu präsentieren, bastelte ich aus festem Papier Stanitzel, die ich mit Spitzenbändern, getrockneten Herbstblättern, Stempel-Mustern und Zeitungsausschnitten verzierte. (Glücklicherweise habe ich unzählige Wohn- und Gartenzeitschriften der letzten 20 Jahre aufgehoben und konnte daher beim Ausschnippeln der Motive aus dem Vollen schöpfen.) Abgesehen von den (ebenfalls selbstgebastelten) Gutscheinen kamen noch gebrannte Cashewnüsse vom Weltladen hinein. (Solche Tüten sind natürlich auch für kleine Halloweengaben bestens geeignet.) 
 
Die Fotobücher für Hanni und Gitte waren weitere Dinge, die ich in diesem Oktober angefertigt habe. (Auch unser Toskana-Reisefotobuch habe ich übrigens endlich fertiggestellt. Das Fotobuch von unserem Mallorca-Urlaub möchte ich demnächst noch machen.)
 

 
Ausflug nach Tulln:
Nun möchte ich euch über einen schönen Ausflug nach Tulln erzählen, den wir mit unseren Freunden Brigitte und Peter unternommen haben.  

Unser Haupt-Ziel war Die Garten Tulln. (Entschuldigt die krause Grammatik, diese "ökologische und dauerhafte Landesgartenschau" heißt wirklich so.) Wenn ihr weitere Hintergrundinformationen wollt, klickt bitte auf diesen Wikipedia-Link. Die "blumige" erste Collage meines heutigen Blogbeitrages habe ich ausschließlich aus Fotos gestaltet, die beim Besuch dieser Gartenschau entstanden sind. Die Schaugärten und ihre Dekorationen standen natürlich alle im Zeichen des Herbstes: Astern, Dahlien, buntes Laub, Gräser, Kürbisse prägten das Bild.

Die Tafel mit der Aufschrift "Zeitlos schön sind Blumen, wenn sie blühen und Menschen, wenn sie lachen" gefiel uns allen gut und kommt zu Artis Schilderwald.

Die gesamte Anlage ist nach "Natur im Garten"-Kriterien gestaltet - dies bedeutet: Verzicht auf Pestizide, Kunstdünger und Torf - stattdessen wurde großes Augenmerk auf die ökologische Verträglichkeit und Pflegbarkeit der Mustergärten gelegt und es wird ausreichend Lebensraum und Nahrung für fleißige Gartenhelfer geboten. Unten seht ihr z.B. einen Admiral-Falter (Vanessa atalanta), ein Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) und eine Honigbiene (Apis).

  
 
Die Gärten sind nach verschiedenen Themenbereichen gruppiert - oben rechts seht ihr eine Information aus dem Themengarten der Gesundheitstherapien

 
Zum Gelände gehört auch ein 45 Hektar großer Teil, der aus frei zugänglichem Auwald besteht; er wurde durch Anpflanzung verschiedener Bäume und Sträucher renaturiert sowie mit Weganlagen ausgestattet. Durch diesen Auwald spazierten wir nun in Richtung Donau und freuten uns unter anderem über den Anblick eines hübschen roten Eichhörnchens
 
Im Gästehafen liegt das Schiff "REGENTAG" des (von mir sehr geschätzten) österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Er lebte und arbeitete auf diesem Schiff zehn Jahre lang; derzeit wird es renoviert und kann voraussichtlich im Sommer 2023 wieder besichtigt werden.
 
Unten mittig (wahrscheinlich) eine Rabenkrähe (Corvus corone) - liebe Vogelkenner, ich ersuche wie immer um Korrektur, wenn ich bei meinen Bestimmungen falsch liege 😊

Hier seht ihr u.a. das Rathaus von Tulln an der Donau und den Nibelungenbrunnen: Die Statuen stellen die Szene „Begegnung von Kriemhild, der Burgunderkönigin, und dem Hunnenkönig Etzel in Tulln“ dar.

Oben: Unter die typischen grauen Stadttauben hat sich ein hübsches weißes Exemplar gemischt; Mitte: vertrocknete Blütenstände werden in Tulln als Vogelfutter stehen gelassen, worüber sich ein Schwarm Haussperlinge (Passer domesticus) sehr freut; unten: Höckerschwan (Cygnus olor) in einem Altarm der Donau

Pferde, nochmals die Spatzen auf den vertrockneten Blüten, eine Höckerschwan-Familie und eine balancierende Frau Rostrose

Hier könnt ihr einen Blick auf mein Outfit dieses Tages werfen - auch hier ist jedes einzelne Stück wieder Schrank-geshoppt und seit Jahren bei mir - die Cordjacke sogar seit Jahrzehnten. Ich habe euch HIER erzählt, dass sie früher mal beige war und dass ich sie selbst lila gefärbt habe. Seinerzeit konnte ich kein Foto finden, das die Jacke in ihrem früheren Zustand zeigt.

Aber neulich kamen mir gleich zwei alte Fotos der Jacke unter; beide stammen aus meinem Fotoalbum von 2003/2004. Auch damals war die Jacke nicht mehr neu - denn sie war ursprünglich Teil eines Hosenanzugs gewesen und zu Beginn trug ich sie nur gemeinsam mit der passenden Hose (die aber eines Tages am Hintern durchgesessen war 😉).


Himmelsblicke mit und ohne Windrädern:
Die derzeitige Energiekrise führt zu erheblichen Teuerungen und teilweise auch zu kalten Wohnungen - aber der optimistische Teil in mir hegt die Hoffnung, dass dadurch auch die Energiewende endlich schneller vorangetrieben wird. Ihr seht in der folgenden Collage einige Aufnahmen von meinen Walkingrunden im Oktober. 
 
Von den großen Bildern entstand das obere am 18. Oktober, das untere am 27. - bemerkt ihr den Unterschied? In der Vergrößerung seht ihr: Am 18.10. waren am Horizont noch keine Windkraftwerke *) zu sehen, am 27.10.waren bereits mehrere Exemplare aus dem Boden geschossen. 

*) Ich weiß, dass diese Windräder - wie so vieles, das nicht mit Öl und Gas betrieben wird - nicht ganz unumstritten sind. Doch frage ich mich immer wieder, ob die Negativ-Propaganda nicht von der Öl-Gas-Lobby gestreut wurde. Jedenfalls sind Windkraftwerke als Gefahr für Vögel und Fledermäuse weitaus geringer zu bewerten, als vielfach angenommen wird - das erfuhr ich heuer im April vom Vogelexperten Rainer Raab bei unserem Ausflug zur Großtrappen-Balz. Als Folge von Tankerunfällen sind bisher jedenfalls gewiss weitaus mehr Tiere ums Leben gekommen als an Windkraftwerken.

Gartenfrüchte und "Walking-Tore":
Für Nova habe ich beim Walken ein paar natürliche "Tore" gesammelt  - und im übrigen zeige ich euch in der folgenen Collage noch ein paar Tomaten aus unserem Garten - jeden Tag ernte ich noch ein paar hellrote Exemplare und lasse sie im Haus nachreifen - das funktioniert sehr gut.
 
Als wir Sigrun besuchten und mit ihr Wandern waren (siehe oben), schenkte sie uns auch einen Sack voller Quitten aus dem Garten ihres Sohnes Norbert. Da Edi sein gesprudeltes Wasser gern mit einem Hauch Fruchtsirup aromatisiert, bereiteten wir also mehrere Flaschen Quittensirup zu, zusätzlich gewürzt mit Vanille und teilweise auch mit Zimt.
 

Wie geht es hier weiter?
Tja, ihr Lieben, das waren mal so im Zeitraffer ein paar Impressionen unserer letzten Tage und Wochen. Es gab zwischendurch natürlich auch noch Profaneres wie die vierte Covid-Impfung und sonstige Arzttermine, Arbeiten in unserem Garten usw. 

Auch in nächster Zeit wird es bei uns nicht viel ruhiger zugehen: Unter anderem steht uns Opa Georgs Beerdigung ins Haus, ein weiterer Einsatz als Komparsen, eine Urlaubsreise, mein eigener Geburtstag, ein Nachgeburtstags-Besuch bei unserer Freundin Maria... 

Auch zu einer tollen Glas-Ausstellung wurden wir eingeladen. Wenn alles klappt, möchte ich euch über diese Ausstellung demnächst (ca. Mitte / Ende November) etwas erzählen - ansonsten herrscht hier im Blog aber weiterhin "eingeschränkter Betrieb", vermutlich noch bis in die Vorweihnachtszeit hinein...

Ich werde jedoch versuchen, nun mal wieder ein paar Blogrunden zu drehen. Seid mir bitte nicht böse, wenn ich ein paar Tage brauche, bis ich es zu euch schaffe.

 

Ich wünsche euch weiterhin 

wunderschöne Herbsttage!

🍂 

Ganz herzliche Rostrosengrüße

und Happy Halloween,

🍂🍁 eure   T  r  a  u  d  e 🍁🍂




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 
beim Mosaic Monday, Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, All Seasons bei Lydia, Naturdonnerstag - bei Elke, Thursday Art Date von Rain, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder Close to the Ground bei Jutta,  All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid

 

PS: 
Hier noch ein paar Infos für alle, die sich für unsere Komparsen-Einsätze interessieren:
  • NOCH läuft ja im ORF1 die TV-Serie "Tage, die es nicht gab", bei der Edi und ich am Wiener Westbahnhof als Komparsen mitgearbeitet haben. Bisher gab es zwar mehrere Bahnhofsszenen, aber von Komparsen war kaum etwas zu sehen. Eine Chance gibt es noch, nämlich am kommenden Montag, 31. Oktober (Doppelfolgen um 20.15 und 21.10 Uhr auf ORF 1). Aber ich denke mal, wenn, dann sind wir hier höchstens als "Hintergrund-Schatten" zu sehen. 
  • Demnächst wird aber eine weitere Serie ausgestrahlt, bei der wir als Komparsen dabei waren, und zwar die Thriller-Serie "Das Netz", in der es um die teilweise kriminellen Machenschaften im Fußballsport geht:
"In "Das Netz" fügt sich eine Reihe national eigenständig produzierter Serien zu einem länderübergreifend miteinander verflochtenen Serienkosmos zusammen. Verbindendes Element und erzählerischer Hintergrund ist der Weltfußball mit all seinen dunklen Facetten. Die drei Serien Auskopplungen heißen "Prometheus", "Spiel am Abgrund" und "Power Play". Prometheus spielt in Großbritannien und Österreich, Spiel am Abgrund in Deutschland, der Schweiz und Ghana und "Power Play" fokussiert sich auf Italien Kamerun und Katar." (Mehr darüber HIER.)

Im österreichischen Sender Servus-TV werden ab 1. November alle Teile der Serie gezeigt. --- Im Deutschen Fernsehen gibt es vorerst nur die Teile "Spiel am Abgrund" und "Prometheus" zu sehen (ARD ab 3. November). Bei "Prometheus" (mit Tobias Moretti in der Hauptrolle) waren Edi und ich bei den Dreharbeiten in der Wiener Semmelweisklinik dabei - ich habe in diesem Posting von 2021 darüber erzählt. Wir vermuten, dass "unsere" Szenen relativ am Anfang der Serie gezeigt werden. (Aber wie immer ist natürlich auch hier fraglich, ob man etwas von uns sieht 😉...)