Samstag, 21. Februar 2026

Reisebericht 2025 – Vancouver Teil 2 🇨🇦 - PowWOW! 🎇🪶

 

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>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht "Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋".  


 Willkommen zum 2. Vancouver-Teil, ihr Lieben!

 

Wie im vorigen Teil meines Reiseberichts versprochen, wird's heute richtig farbenfroh ❤️🧡💛💚💙💜! Der Hauptgrund, warum wir unseren Vancouver-Aufenthalt genau auf diesen Zeitpunkt gelegt haben, war nämlich ein ganz besonderer:

Edi und ich wollten unbedingt mal ein Powwow erleben. 

Ich habe lange recherchiert - und schließlich über Facebook erfahren, dass am verlängerten Wochenende 12. bis 14. September das Stalew Powwow im Langley Events Centre (unweit von Vancouver) stattfindet. Wir entschieden uns für eine Tageskarte für den mittleren Tag (Samstag).

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13. September - Stalew Powwow in Langley 

 
 
 

 🌿 Was ist ein Powwow?

Ein Powwow ist ein Treffen indigener Gemeinschaften, bei dem Tanz, Gesang, Trommelrhythmen und Begegnung im Mittelpunkt stehen. Traditionell werden solche Zusammenkünfte von einer Nation ausgerichtet, die andere Nationen sowie Gäste willkommen heißt. 

Powwows sind heute in ganz Nordamerika verbreitet. Manche betonen vor allem Zeremonie und Gemeinschaft, andere haben Wettbewerbscharakter. Gemeinsam ist ihnen jedoch eines:  👉 Sie feiern lebendige Kultur, Identität und Verbundenheit

Auch Nicht-Indigene sind bei vielen Powwows als respektvolle Gäste willkommen – und können eine beeindruckende kulturelle Erfahrung machen.

Genauere Informationen könnt ihr z.B. HIER, HIER (deutsch) und HIER (englisch) erhalten.

 

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Grand Entry beim Stalew Powwow - einfach WOW 🎇! 
Farben, die leuchten. Stoffe, die schwingen. Trommelschläge, die man nicht nur hört, sondern spürt.


 
Powwows sind nicht nur Tanz- und Musikfeste, sondern auch wichtige soziale Treffpunkte. Viele reisen von weit her an, um Familie und Freunde wiederzusehen. Zwischen all den Farben, Trommelschlägen und Tänzen durften wir auch sehr berührende Momente erleben – Begegnungen, die wir bewusst nicht alle fotografiert haben. 

 

Über das Stalew (stɑl̓əw̓) Powwow  

(Die indigene Schreibweise „stɑl̓əw̓“ wird oft vereinfacht als „Stalew“ wiedergegeben.)

Das Powwow wird von der stɑl̓əw̓ Arts and Cultural Society auf dem traditionellen Gebiet der Kwantlen First Nation ausgerichtet.
stɑl̓əw̓ bedeutet übersetzt „großer Fluss“ – eine Anspielung auf den Fraser River, der seit jeher Lebensader und Verbindung zwischen Gemeinschaften ist. Wie ein Fluss bringt auch das stɑl̓əw̓ Powwow Menschen zusammen: zum Feiern, zum Austausch, zum Weitertragen lebendiger Kultur.

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Im Langley Events Centre finden üblicherweise Sportveranstaltungen statt. Ein guter Ort für ein Powwow im Herbst. Eine Freiluftveranstaltung wäre vielleicht noch fotogener gewesen. Doch bei einer Kanadareise im September ist ein Indoor-Powwow eindeutig die entspanntere Wahl.

Und ganz wichtig: Ein Powwow ist keine Show für Touristen, sondern gelebte Kultur. Es geht also nicht darum, die Veranstaltung für Besucher „hübsch“ zu inszenieren. Fotomotive gab es trotzdem mehr als genug – wie ihr sehen könnt 😊

 
Ein Fest für die Augen!

Ticketkauf / Ablauf / Plätze

Ich wollte natürlich sofort, als ich das Stalew Powwow im Internet entdeckt hatte, Karten kaufen. Allerdings brauchte ich dann doch mehrere Wochen Geduld, bis der Ticketverkauf online freigeschaltet wurde. Aber irgendwann öffnete sich das Buchungsfenster - juhu! 😊👍 – und wir konnten problemlos zuschlagen.

Die Preise sind erfreulich moderat (10 kanadische Dollar für eine Tageskarte, 20 für einen 3-Tage-Pass).

Sitzplätze werden nicht zugewiesen. Es gibt reservierte Bereiche für Teilnehmende und deren Begleitung, alle übrigen Plätze stehen den Besucherinnen und Besuchern frei zur Verfügung. Man kann den Standort wechseln, zwischendurch eine Pause einlegen, draußen bei den Food Trucks etwas essen – oder auch höflich um ein Foto bitten 😊📷. 

 

 
Falls ihr euch fragt, weshalb einige der TeilnehmerInnen Startnummern tragen - beim Stalew Powwow treten im Rahmen von Competitions Tänzerinnen und Tänzer in verschiedenen Kategorien an – von den Kleinsten bis zur „Golden Age“. Ebenso TrommlerInnen & SängerInnen.
 

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Regalia – getragenes Erbe, Identität und Kunst zugleich.


🪶 Regalia (spirituelle Kleidung und Accessoires)

Bestimmt sind euch die herrlichen, farbenfrohen Kleider der Teilnehmer nicht entgangen. Die Regalia der Tänzerinnen und Tänzer sind keine "Kostüme" (und es gilt als respektlos, sie als solche zu bezeichnen), sondern hochpersönliche, oft handgefertigte zeremonielle Kleidungsstücke

Jedes Detail erzählt eine Geschichte – von Familie, Herkunft und Bedeutung. (Klickt auf den Link in der Überschrift, dort wird die Symbolkraft der Regalia in einem YoutubeVideo sehr gut erklärt - in englischer Sprache.)

 

 

🥁 Trommeln, Gesang und Tanz

Der Rhythmus der Trommeln bildet das Herz des Powwows. Gleichmäßig, kraftvoll, fast hypnotisch.

 


 Tanz der Golden Agers: 

Jeder Tanzstil hat eigene Schritte, eine eigene Tradition, eigene Dynamik.

Bewegung, Energie, Ausdruck – und eine unglaubliche Präsenz.


💃 Special Event: The Red Dress Honor 

 
Eine der für mich eindrucksvollsten Kategorien war die 👗 Red Dress Competition. Soweit ich erfahren habe, stehen die roten Kleider symbolisch für die Erinnerung an vermisste und getötete indigene Frauen und Mädchen.
 
Offen gestanden empfand ich es zunächst als ungewohnt, dass eine so ernste Thematik Teil eines Wettbewerbs ist. Doch je länger ich zusah, desto klarer wurde mir: Hier geht es nicht um das „Bewerten von Trauer“, sondern um Tanz, Ausdruck und Stärke. Frauen und Mädchen aller Generationen traten zum Tanz an - manche wild und rhythmisch, andere ruhig und würdevoll – jede auf ihre eigene Weise beeindruckend.
 

👗 Frauen und Mädchen aller Generationen tanzten mit beeindruckender Energie und Würde.

Ich könnte euch noch viel mehr Fotos und Videos von alledem zeigen - denn wie ihr sicherlich erahnt, war es für uns etwas ganz und gar Besonderes, das Stalew Powwow in all seiner Buntheit und Lebendigkeit hautnah zu erleben. Also waren unsere Kamerafinger intensiv beschäftigt 😉.

Doch wir waren nur "fotografierende Zuschauer". Es gab dort auch jede Menge offizieller Fotografen, die näher als wir an das Geschehen herankamen. Solltet ihr gern weitere Fotos sehen wollen - es gibt HIER eine sehr schöne Rückschau auf das Stalew Powwow 2025

👉 Und für alle, die sich im September 2026 in der Umgebung von Vancouver aufhalten, habe ich gute Nachrichten - von 11. bis 13. September wird in Langley das 5. Stalew Powwow abgehalten werden. Mehr darüber könnt ihr HIER erfahren.


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Indigene Wandgemälde

Eine elegante Überleitung vom Powwow zu den weiteren Eindrücken dieses Tages zu finden, ist gar nicht so einfach. Doch vielleicht gelingt sie mir mit diesen Murals, die wir in Vancouver entdeckt haben. 

Die Aufschrift auf dem linken passt doch schon ganz gut zum Powwow: „Dance as though the ancestors are watching.“ - Tanzt, als ob die Ahnen euch zusehen würden. (Künstler: Sonny Assu / 2021 - für mehr Informationen klickt HIER.) Entdeckt haben wir das Mural zwei Tage zuvor bei unserer Street-Art-Suche.

Das rechte Mural habe ich während der Fahrt in Richtung Langley aus dem Auto heraus fotografiert und konnte bisher leider keine genaueren Informationen darüber finden:


Mural The Matriarch von Siobhan Joseph von der Squamish Nation (2019) - klickt HIER für mehr Informationen: 


13. September, vormittags: Burnaby

 
Ich habe euch allerdings noch unser Vormittagsprogramm dieses Tages „unterschlagen“ 😉: Auf dem Weg von Vancouver nach Langley legten wir vor dem Powwow einen kleinen Zwischenstopp in Burnaby ein.
 
Ich hatte gelesen, dass es dort ein Freilichtmuseum gibt – und das stimmt auch. Nur leider war es geschlossen: Das Burnaby Village Museum ist saisonal geöffnet, und die Sommersaison 2025 war am 13. September offenbar bereits vorbei 😕 
 
Aber wir konnten ein paar Fotos durch den Zaun knipsen:
 


Burnaby Lake Regional Park

 
Ihr kennt uns schon gut genug um zu wissen, dass wir nicht lange Trübsal blasen. Burnaby bietet wunderbare Möglichkeiten für Naturspaziergänge – und eine davon nutzten wir spontan. 
 
Bis zum Burnaby Lake selbst schafften wir es allerdings nicht – wir hatten wohl etwas zu weit entfernt geparkt. Außerdem wollten wir rechtzeitig zum Grand Entry beim Powwow eintreffen.


Keine Bären, aber eifrige Bestäuber

 

Einmal mehr warnte uns ein Schild vor Bären. Allen, die hier mitlesen und sich vielleicht fragen, ob man in Kanadas „Bärengegenden“ überhaupt entspannt spazieren kann, kann ich beruhigend sagen: Bärensichtungen sind extrem selten – besonders am helllichten Tag auf gut frequentierten Wegen. 

Wir haben es in Kanada nur zweimal geschafft, Bären zu sehen - einmal im Rahmen einer geführten Grizzlybären-Tour und einmal, weil wir einem Tipp gefolgt sind. Selbst dort brauchte es Geduld, bis wir die beiden Schwarzbären entdeckten. (Doch das ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt wird 😉.) 

 

Auch hier waren Nektar-schlürfende Insekten unterwegs - und Edi machte eine kleine Rast auf einer Bank

 

Die Warnschilder richten sich vor allem an Hundebesitzer – und unserer Erfahrung nach werden die Tiere hier tatsächlich meist angeleint. Insgesamt gehen die Menschen erstaunlich gelassen mit Bärenhinweisen um: Es wird gewandert, gejoggt, mit Kindern spaziert.

Wir fühlten uns während unseres gesamten Kanada-Aufenthalts niemals gefährdet. 



Anstelle von Bären begegneten wir in Burnaby (siehe obere Collage) einer schwarzen Schnecke – vermutlich eine eingeschleppte Wegschnecke (Arion sp.) – sowie einem rotbraunen Käfer (oder vielleicht doch eine Wanze?) zwischen Kieselsteinen und Herbstblatt 🪲🍁 

In der unteren Collage seht ihr den Käfer nochmals, außerdem reife Brombeeren, die wir uns schmecken ließen 😋, und rechts unten eine Ariolimax (Banana Slug), wie bereits im vorigen Beitrag. 

Um welche Art es sich bei dem toten Vogel am Wegesrand handelt, weiß ich leider nicht. Vielleicht kann David – oder andere Vogelkenner unter euch – weiterhelfen?

Der Black-capped Chickadee war zum Glück äußerst lebendig 😊



 

Zum Schluss noch mein Outfit des Tages: Keine Wanderkleidung diesmal – fürs Powwow hatte ich mich ein bisschen "aufgebrezelt"  (soweit es die Reisetasche eben zuließ 😉). Für solche Gelegenheiten habe ich auf Reisen stets einige große Tücher dabei – vielseitig einsetzbar, hier als farbliche Aufpeppung meines schwarzen Maxirocks.

 



14. September - Horseshoe Bay Pier

 
Am nächsten Tag herrschte Regenwetter 🌧️ - ein weiterer Beweis dafür, dass die Powwow-Veranstalter mit der Indoor-Location eine ausgezeichnete Wahl getroffen hatten. (Denn das Event ging ja auch am 14. September noch weiter.)
 
Aber wie besagt dieses kurz zuvor entdeckte Mural so schön? NO RAIN - NO FLOWERS 🌸! Also gilt es auch Regentage zu begrüßen! 
 
 

Da wir nur Tickets für den vorangegangenen Tag gehabt hatten, entschieden wir uns für einen Ausflug nach Horseshoe Bay – um uns anzusehen, wo unsere Fähre nach Vancouver Island am folgenden Morgen ablegen würde. 


 

Wir spazierten ein wenig durch den Regen am Hafen entlang, stöberten in einem Laden mit kunstgewerblichen indigenen Arbeiten und Souvenirs, kauften dort ein paar kleine Geschenke (sowie ein Paar "Künstlersocken" für mich - die werde ich euch ein andermal zeigen) und entdeckten unter einem Dach eine Familie mit vier entzückenden Hundewelpen.

Einer davon zeigte sich auffallend begeistert von mir 🐶😋💚


 
Auf den Schildern könnt ihr unter anderem die Route der Fähre von Horseshoe Bay nach Vancouver Island sehen. Ein weiteres Schild weist darauf hin, dass die Überpopulation der (streng geschützten) Kanadagänse mancherorts zu Problemen führt, weshalb man sich in Horseshoe Bay dafür entschieden hat, ihnen den Ort nicht allzu schmackhaft zu machen. (Das Gras wird z.B. weniger oft gemäht, da Kanadagänse frische Grastriebe bevorzugen und von Mai bis Juli werden temporäre Uferzäune errichtet, um Gänse während der Mauser fernzuhalten.)

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Nachmittags: Science World

Als nächstes stand an diesem Regentag die "Kugel" auf dem Programm - offiziell TELUS World of Science Vancouver. Ein faszinierendes Museum mit vielen interaktiven Stationen – allerdings eindeutig eher ein Paradies für Familien mit Kindern.



Die Science World war entsprechend gut besucht 😉. Im Nachhinein las ich den Vergleich mit einem Indoorspielplatz mit wissenschaftlichem Schwerpunkt. Ganz unzutreffend ist das nicht 😄

 

 
Mir hätte am ehesten noch der Außenbereich Spaß gemacht - dort ging es um Umweltthemen und Gemüseanbau auf kleinstem Raum. Allerdings hielt es uns dort bei diesem Wetter leider nicht allzu lange. Außerdem trieb uns der Hunger allmählich auf die Suche nach einem Lokal für ein geeignetes "Mittag-Nachtmahl"...
 


Bärenbegegnung!

 
Habe ich vorhin behauptet, dass Bärensichtungen extrem selten sind? Und schon werde ich Lügen gestraft - denn mitten in Vancouver begegneten uns diese zwei Bären: Mutter und Kind! 😁🐻

 

Eine Machete in der Machete 

 
Edi fand mit Hilfe des Internets ein Mexikanisches Restaurant namens Machete, ein wahrer Glückstreffer. Die begeisterten Rezensionen kommen nicht von ungefähr, das Essen dort ist authentisch, schmackhaft und ungewöhnlich. 
 
Wir entschieden uns für eine der „Machetes“: eine köstlich gefüllte hausgemachte Mais-Quesadilla mit wunderbar abgestimmten Salsas. Zu trinken bestellte ich mir ein Getränk namens "Jamaica" und Edi, wenn ich mich richtig erinnere, eine Mango-Limonade. Alles sehr empfehlenswert!
 


Essen und Trinken in Vancouver

 
Wenn wir schon bei Kulinarik sind, reiche ich gleich noch etwas nach, das im vorigen Beitrag zu kurz kam: das Frühstück in unserem Hotel
 
In den folgenden beiden Collagen könnt ihr einen Eindruck vom dortigen Frühstücksraum bekommen, der mit zahlreichen originellen Details - wie Fransenlampen und alten Telefonen - eingerichtet ist. Die Frühstücksauswahl dort kam mir sehr entgegen.
 

 

 

Wo haben wir sonst noch gut gegessen in Vancouver? Besonders hervorheben möchte ich das indische Restaurant desi: Dort genossen wir ein Malvani Chicken, das so gut war, dass ich erst beim Anblick der beinahe leergewischten Teller bemerkte: Kein Foto gemacht! 😄 Dafür gibt es Bilder vom Rotwein 😉 Rechts seht ihr ein Mango Lassi aus einem anderen indischen Lokal (dessen Namen ich mir leider nicht notiert habe).

Im Cactus Club Café gab's den (unserer Meinung nach) nicht ganz so guten Shiraz, dafür haben wir tags darauf schräg gegenüber - im Capo and the Spritz - sehr gute Pizza und Pasta gegessen.

 

 

 

Tja, ihr Lieben – das war’s von unseren Tagen in Vancouver und Umgebung. Am nächsten Morgen verließen wir das Festland Richtung Vancouver Island, wo für uns besonders naturverbundene, intensive und wunderschöne Tage begannen. 

Danke, dass ihr mich durch diese beiden Vancouver-Kapitel begleitet habt. Im nächsten Abschnitt erwartet euch unter anderem Victoria, die charmante Hauptstadt von British Columbia

(Aber möglicherweise werde ich euch zwischendurch mal wieder etwas von unserem aktuellen Leben hier in Österreich erzählen... mal sehen 😊.) 

Auf jeden Fall sage ich ... 

...bis bald 💋!
Herzliche Rostrosen-Grüße,

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: 

 


Samstag, 7. Februar 2026

Reisebericht 2025 – Vancouver, Teil 1 🇨🇦

  

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>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht "Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋".  


 Hello from beautiful British Columbia!

 

Danke, ihr Lieben, dass ihr Herrn Rostrose und mich virtuell durch unsere Woche in Ontario begleitet und mir so viele nette Kommentare zu meinem Post über drei Parks am Ontariosee geschickt habt!

Für den zweiten Teil unserer Reise haben wir uns deutlich mehr Zeit genommen: Insgesamt trieben wir uns von 10. September bis 8. Oktober 2025 in British Columbia herum. Start- und Endpunkt war dabei der Flughafen Vancouver (YVR). 

🍁

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Dort kamen wir um ca. 11 Uhr an, aber bis wir dann unser Gepäck erhalten und unseren Mietwagen übernommen hatten und in unserem Hotel einlangten, war es schätzungsweise halb drei.

10.-15. September 2025 - Vancouver (British Columbia)

Unser Zimmer war noch nicht bereit, als wir bei der Rezeption vorsprachen, also wurde unser Gepäck in einer Kammer im Hotel aufbewahrt und wir begaben uns auf die Suche nach etwas Essbarem. (Denn das Frühstück im Best Western Hotel in Toronto war nicht gerade üppig gewesen und bei Air Canada hatten wir nur einen Snack erhalten - die sind offenbar auch auf Sparkurs.) 
 
Wir mussten nicht weit gehen: Als wir uns dem Speakeasy On Granville näherten, schlug uns vertraute Musik entgegen: In-A-Gadda-Da-Vida der Gruppe Iron Butterfly! Es handelt sich dabei um ein 17-minütiges, ziemlich schräges Rock-Stück aus dem Jahr 1968, und es findet sich auf unserer "Wohnzimmer-Playlist", die wir üblicherweise hören, wenn wir daheim ausgiebig frühstücken (was seit unserer Pensionierung ziemlich häufig vorkommt 😉). 
Außerhalb unseres Wohnzimmers bekamen wir dieses Stück noch nicht oft zu hören, also waren wir erfreut und verblüfft zugleich.
 
 

 
Wir gingen davon aus, dass ein Pub, in dem es quasi "unsere" Musik spielt, nicht schlecht sein kann 😎, und bestellten je einen Burger mit Pommes und ein Getränk: ein Bier für mich, einen Shiraz für Edi. (Es geht doch nichts über eine g'sunde Mahlzeit 😆😝!) 
Und dann bewegten wir uns eine halbe Ewigkeit nicht aus dem Lokal hinaus, weil wir uns dort so wohlfühlten: Die Kellnerin, spielte tatsächlich quasi unsere Playlist durch (genauer gesagt, vor allem die älteren, rockigen Nummern - wir mixen etwas mehr)! 

Natürlich sprachen wir sie darauf an, denn was verbindet eine junge Frau, die gut und gerne 35 Jahre weniger als wir auf dem Buckel hat, mit Musik aus den 60ern und 70ern? Sie freute sich riesig, dass wir ihre Musik mochten - und erklärte uns, dass zu dieser Zeit einfach die beste Musik entstanden ist. Mit moderner Musik könne sie nichts anfangen.

Als wir einen oder zwei Tage später in das Pub zurückkehrten, war leider ihr Kollege da - und der spielte seine eigene Playlist, die uns längst nicht so gut gefiel 😉... Also blieben wir nur für ein Glas Wein da. Aber dieser eine, spezielle Nachmittag bleibt uns in Erinnerung. 

 
Das Foto rechts stammt aus dem Internet.

Den kurzen Rest des ersten Tages verbrachten wir in unserem Hotelzimmer - um unsere Wäsche zu waschen, um uns geistig auf die nächsten Tage vorzubereiten und um ein bisschen fernzusehen.
 
In der unteren Collage seht ihr unter anderem unser Hotel von außen (samt leider schon recht abgeschabtem Mural) und unser originell eingerichtetes, sehr großes Zimmer: Der Kühlschrank sah aus wie ein Marshall-Verstärker, das Bodenmosaik in der Dusche besagte "No Diving", hinter dem WC gab's eine Wandmalerei mit einem Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt, und Teile der Zimmerwand waren Petrolgrün bemalt. 
 
Auch andere Räume des Hotels waren witzig gestaltet, ich werde euch das vielleicht im nächsten Post noch zeigen. Für heute geht's mit unseren Unternehmungen in und um Vancouver weiter, einverstanden?
 

11. September - Stanley Park

Wie ihr auf dem Vancouver-Stadtplan oben sehen könnt, befand sich unser Hotel ganz nah beim Stanley Park, und der war unser erklärtes erstes Ziel

Über die Geschichte des Parks könnt ihr einiges (in deutscher Sprache) erfahren, wenn ihr auf den Link in der Überschrift  klickt - HIER ist noch ein ausführlicherer Beitrag in englischer Sprache. 

An der Karte unten seht ihr, dass der Stanley Park riesig ist - mit seinen rund 405 Hektar sogar größer als der Central Park in New York – etwa halb so groß wie die Altstadt von Venedig (nur ohne Tauben und Gondeln 😉) oder fast doppelt so groß wie ganz Monaco! Ein echtes Stück Wildnis mitten in der Stadt. Edi und ich haben nur einen kleinen Teil davon zu erkunden geschafft.
 
 

Unser Rundgang begann beim Royal Vancouver Yachtclub in Coal Harbour und über der Szenerie lag zunächst noch leichter Morgennebel, der sich aber im Lauf unseres Park-Aufenthaltes komplett verzog. 

 
Die allgegenwärtigen Kanadagänse begaben sich auf einen Morgenspaziergang - mit erfrischender Badepause im Burrard Inlet.
 

Dieser junge Doppelkormoran (Double-crested Cormorant - Phalacrocorax auritus) schien unentschlossen, ob er lieber bei Parkbesuchern auf ein Häppchen hoffen oder geduldig auf einen frischen Fisch warten sollte.

 

Totem Poles

 
Edi war schon vor mehr als dreißig Jahren kurz in Vancouver und hatte damals auch die Totem Poles im Stanley Park besucht. Für ihn war es ein Wiedersehen, für mich ein erstes Kennenlernen – ein Ort also, den wir unbedingt gemeinsam sehen wollten.
 
 
 

Die Totem Poles erzählen von Ahnen, Tieren und Geschichten, die tief in dieser Landschaft verwurzelt sind. Der Stanley Park liegt auf dem traditionellen Land der Coast Salish Peoples – der Squamish, Musqueam und Tsleil-Waututh –, deren Geschichte auch von Verlust und Verdrängung geprägt ist (wie leider so oft, wenn es um indigene Stämme geht...). 

Die heutigen Totempfähle wurden im 20. Jahrhundert aus verschiedenen Regionen der Nordwestküste hierhergebracht – als sichtbares Zeichen kultureller Präsenz und Erinnerung.
 
 
Geschnitzte Figuren und herbstliche Blütenpracht - Vergangenheit, Gegenwart und zugleich ein kraftvolles Weiterblühen...

 
 

Am Brockton Point 🌊🕯️

 
Das Brockton Point Lighthouse ist einer der meistfotografierten Leuchttürme Kanadas, nicht zuletzt wegen der Skyline im Hintergrund, die sich bei uns noch leicht vernebelt zeigte. Der Turm wurde 1914 errichtet und diente bis 2005 als Navigationshilfe für Schiffe auf dem Weg in den Hafen von Vancouver. 
 
Am Seawall trafen wir außerdem auf zwei Möwen, eine erwachsen, eine noch jugendlich - letztere eindeutig offen für kulinarische Verhandlungen 😜.
 
 

 

Lost Lagoon im Stanley Park 🦆🐢

Nachdem wir ein wenig am Seawall und auch im waldigen Inneren des Stanley Parks herumspaziert waren, beschlossen wir, einen Ort zu besuchen, der ebenfalls auf meiner "Wunschliste" stand:

Lost Lagoon war noch vor rund hundert Jahren (bis zum Bau des Stanley Park Causeway) ein Gezeitenmarschland, geprägt von Ebbe und Flut. Der Name entstand aus einem Wort in der Sprache der Squamish, das so viel wie „wird zeitweise trocken“ bedeutet - das Wasser "verschwand" bei Ebbe und ging somit "verloren". 


 
Ein 2 km langer Rundweg führt um die Lagune, und auf diesem erkundeten Edi und ich das Areal. Hier leben zahlreiche Vogelarten sowie einige Schildkrötenarten. (Erstere sahen wir, letztere nicht.)  Die Stanley Park Ecology Society hat rund um die Lagune Nistplätze für Vögel angelegt.
 
 
Baumriesen und Herbstsignale am Weg entlang der Lost Lagoon
 

Algen in der Lost Lagoon

 
Sie sind nicht zu übersehen, und ein Schild weist auch darauf hin, dass man sich der Problematik des Algenwachstums durchaus bewusst ist. Vor dem Bau des Damms verursachten die Gezeiten natürliche Spülprozesse - deren Ausbleiben wirkt sich auf die Wasserqualität aus und der Klimawandel trägt zu einem verfrühten und vermehrten Algenwachstum bei, was in den letzten Jahren zusätzliche Probleme verursacht hat.
 
 

 
Bereits seit 2017 werden Lösungen erforscht, um die Lagune wieder mit Coal Harbour zu verbinden und sie in eine Gezeitenzone umzuwandeln, die Muscheln und andere Meeresarten beherbergen könnte. Diese Arbeit wird in Zusammenarbeit mit den Stämmen der First Nations durchgeführt, die einst auf diesem Land lebten und sich damit nach wie vor verbunden fühlen.
 
Dass diese Zusammenarbeit heute wieder gesucht wird, wirkt wie ein vorsichtiger Schritt der Annäherung – und erinnert zugleich daran, wie wenig sichtbar die Geschichte der Vertreibung jener Menschen ist, die über Jahrtausende dort lebten und deren Beziehung zu diesem Land bis heute besteht. 
 
Eine erneute Verbindung der Lagune mit dem Meer könnte die Wasserqualität verbessern und die Rückkehr weiterer Wildtiere begünstigen. Allerdings wäre dies sehr kostspielig... was vermutlich erklärt, weshalb sich bisher noch nichts getan hat...
 
 
Herr und Frau Brautente (Aix sponsa) ahnen nichts von den langwierigen Versuchen, die Lost Lagoon zu retten. 
 Foto links Mitte: abermaliger (nebelfreier)  Blick zum Yachthafen um die Mittagszeit.
 

Das Wandgemälde der Enkelin - Murals mit indigenem Hintergrund 🎨🪶

Am Anfang des Rundweges entdeckten wir die folgenden drei Wandbilder, die zusammen eine Geschichte erzählen

Es handelt sich dabei um eine Serie mit dem Titel "The Granddaughters Mural". Dem Text auf einem begleitenden Schild ist zu entnehmen, dass die Geschichten und Bilder dieses Werkes sich unmittelbar auf dieses Land und diese Gewässer beziehen. 

Weiter heißt es: In dieser Zeit der Wiederherstellung von Beziehungen und Umwelt wirft das „Enkelinnen-Wandgemälde" wichtige Fragen und einen Dialog über die komplexe Geschichte des Stanley-Park-Gebiets und die vielfältigen Folgen des Kolonialismus auf.  

 

 
Ich konnte im Internet nur wenige Informationen zu diesem Projekt finden; sie stammen überwiegend von dem Begleitschild sowie aus dem HIER  verlinkten Artikel für Interessierte. 
 
Das „Granddaughters Mural“ entstand 2013 auf Initiative der Stanley Park Ecology Society. Die kolumbianisch-kanadische Künstlerin Melanie Schambach entwickelte das Werk gemeinsam mit Künstlerinnen der Squamish, Musqueam und Tsleil-Waututh Nation sowie mit Unterstützung von Ältesten und Jugendlichen.

Dass das mobile Wandgemälde nach seiner Fertigstellung zunächst nur sehr kurz öffentlich gezeigt wurde, empfand die Künstlergruppe als frustrierend. Umso mehr freut es mich, es bei unserem Spaziergang an der Lost Lagoon entdeckt zu haben – eng mit diesem Ort verbunden und von eindrucksvoller Aussagekraft und Ästhetik, die keineswegs versteckt werden sollte.

 

Die Bilder erzählen Geschichten der Naturverbundenheit - "Unsere Mutter Erde ist ein lebendes Wesen - Wenn der Körper zurückkehrt, wo er hingehört, werden die Winde wehen - Wir müssen die Erde respektieren - Es wäre schön gewesen, damals hier zu leben...

Weniger naturverbunden scheinen wohl jene Leute gewesen zu sein, die ihre Getränkedosen auf einer Bank neben der Lagune stehen ließen. (Vielleicht waren die sorgfältig nebeneinander abgestellten Dosen aber auch kein Ausdruck von Gedankenlosigkeit, sondern ein stilles Angebot – denn in British Columbia gibt es Pfand auf Getränkedosen, und es ist nicht unüblich, sie bewusst für andere stehen zu lassen.) 

Nachmittags: Auf Muralsuche

Nach einem wirklich köstlichen Mittagessen beim Inder (Malvani Chicken 😋) machten wir uns auf den Weg in jene Gegend Vancouvers, die meinen Recherchen zufolge eine besonders hohe Dichte an Murals aufweist. 

Um von unserem Hotel dorthin zu gelangen, überquerten wir False Creek  – eine kleine Bucht, die Downtown Vancouver von den südlicheren Stadtteilen wie Mount Pleasant und Fairview trennt:


Die "Kugel" rechts oben besuchten wir zwei Tage später. Der neofuturistische Wohnturm oben Mitte ist das Vancouver House.

The Present is a Gift

 
Wir fanden viele, sehr viele Murals. Nachdem dieses Posting jedoch ohnehin recht umfangreich ist, möchte ich euch heute nur eins der bekanntesten zeigen: 
 
The Present is a Gift von Drew Young und Jay Senetchko zeigt zwei Menschen aus Mount Pleasant: Paisley Nahanee von den Coast-Salish First Nations und Dr. Bob, der hier über sechs Jahrzehnte als Optiker arbeitete. Ein Plädoyer für das Hier und Jetzt – und für die Geschichten eines Viertels.


Mehr Murals folgen – an anderen Tagen...

 
Im historischen Teil von Mount Pleasant gab es auch Gebäude ohne Murals zu entdecken – darunter sogenannte „treasured buildings“, die hier schon seit über 100 Jahren stehen:


 
Auf dem Rückweg zu unserem Hotel fielen uns auch noch weitere denkmalgeschützte Häuser auf, die - eingebettet zwischen Hochhäusern und anderen modernen Bauten - winzig und ein bisschen aus der Zeit gefallen wirkten:
 
 

Wir waren rechtschaffen müde, als wir in dem Viertel ankamen, in dem sich unser Hotel befand. Immerhin waren wir an diesem Tag 18,5 Kilometer zu Fuß gegangen, wie uns Edis Uhr verriet (nur unwesentlich weniger als an unserem  intensiven Toronto-Tag mit 18,8 Kilometern).

Fürs Bett war es dennoch zu früh, also gönnten wir uns noch einen abendlichen Shiraz im Cactus Club Café – auch wenn der Wein hier nicht ganz an den im deutlich weniger hippen Speakeasy on Granville heranreichte. 

🍁 


12. September - Ausflug zum Lynn Canyon Park 🌿🥾 

Um uns ein wenig vom vielen Gehen in der Stadt zu erholen, beschlossen wir am nächsten Tag … wandern zu gehen 😅.

Nicht weit von Vancouver entfernt liegt die berühmte Capilano Suspension Bridge – 136 Meter lang, 70 Meter hoch, heute allerdings mit ziemlich happigem Eintritt. Als Edi vor mehr als 30 Jahren dort war, konnte man noch gratis hinübergehen. Für ihn war klar: um diesen Preis kein zweites Mal. Und für mich musste es ohnehin nicht die längste und bekannteste Hängebrücke sein.



Stattdessen hatte ich von der Hängebrücke im Lynn Canyon gelesen: kürzer und niedriger, aber kostenlos – und mitten in einem wunderschönen Wandergebiet. Die Entscheidung dafür erwies sich als goldrichtig.

Lasst einfach die Fotos auf euch wirken: 

 
Ein paar Schilder für Tom

 

Wir wären übrigens NIE auf die Idee gekommen, vom Cliff zu jumpen. Und auch nicht darauf, im etwa 10 Grad kalten – und offenbar nicht ganz ungefährlichen – Wasser zu baden. Wie ihr in der nächsten Collage seht, gab es jedoch einige, die auf diese Idee sehrwohl kamen. Lachse haben wir an diesem Tag keine gesehen, Bären auch nicht (und ich vermute, da gibt es einen direkten Zusammenhang 😉). 

Dafür begegnete uns diese seltsam anmutende Schnecke: die Banana Slug oder Bananenschnecke (Ariolimax), eine der größten Nacktschneckenarten weltweitSie lebt in den feuchten Wäldern der nordamerikanischen Westküste und verdankt ihren Namen ihrer Farbe – die an eine mehr oder weniger überreife Banane erinnert 🍌🐌.


Lighthouse Park

Tja... wir waren offenbar noch nicht genug gewandert, also beschlossen wir, auch noch einem weiteren Wandergebiet einen Besuch abzustatten. Der Lighthouse Park befindet sich in West Vancouver und ist eine beliebte Touristenattraktion, teils wegen des Point Atkinson Leuchtturms an der Südspitze der Halbinsel, teils wegen der üppigen Vegetation, die größtenteils aus unberührtem Regenwald besteht. 

 


Schilder weisen jedoch auch darauf hin, dass die Biodiversität gefährdet ist, da die einheimischen Pflanzen unter der Ausbreitung invasiver Arten und Abnutzung leiden. Auch manches Tier wurde hier schon lange nicht mehr gesehen, da der Park im Lauf der Jahrhunderte von den größeren Nordküstenwäldern durch menschliches Eingreifen immer weiter isoliert wurde.  
 

 

Dennoch empfanden wir diese Naturlandschaft als sehr beeindruckend... und der Leuchtturm auf seiner felsigen Anhöhe ist ein wunderbares Motiv, nicht nur für Fotografen, wir sahen z.B. eine Frau die dort malte. Manchmal genügt es aber auch, einfach den Meereswellen zuzusehen oder auf den Felsen die Wärme der Sonne zu genießen - wie die Eidechse in der übernächsten Collage (rechts im Bild). 


 
 
Der Hund war etwas eifriger - laut seinem Frauchen versucht er jedes Stöckchen zu bekommen - selbst wenn es so groß ist wie dieser angespülte Baumstamm 😂. 


Die Cappuccinos (für Elizabeth T Stands For Tuesday) genehmigten wir uns bei der Heimfahrt in einem Café am Straßenrand, weil es eine vorübergehende polizeiliche Straßensperre gab. Später ließen wir den Tag noch in einem netten Lokal ausklingen und gönnten uns Schinken-Käse-Pizza (Edi) bzw. Thunfisch-Spaghetti (ich). Schließlich hatten wir auch an diesem Tag wieder einige Kalorien verbraucht, bei 9,4 Kilometern bergauf und bergab.

Der nächste Tag würde allerdings für uns um einiges weniger bewegungsintensiv werden - aber dafür umso spannender und bunter ❤️🧡💛💚💙💜! Wartet's ab! 😊

 

Bis dann, ihr Lieben!
Herzliche Rostrosen-Grüße,

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: