Montag, 29. Oktober 2018

Herbst-Farben, Herbst-Outfits, Herbst-Spaziergänge

Servus, ihr Lieben!



Heute lade ich euch ein, mit mir ein bisserl in herbstlichen Farbtönen zu schwelgen und dabei 
ein paar nachhaltige rostrosige Klamotten-Kombinationen für den Herbst anzusehen. Nachhaltig,
 weil die Kleidungsstücke entweder schon länger in meinem Kleiderschrank wohnen und dort 
bestimmt auch noch eine Weile bleiben werden, weil sie fair und "bio-öko" produziert wurden 
und / oder weil es sich dabei um Second-Hand-Teile handelt. Außerdem bekommen ein paar
meiner Sommersachen mit herbstlichen Zutaten eine Saisonverlängerung. Die Naturaufnahmen
stammen größtenteils von Herbstspaziergängen, zum Teil aber auch aus unserem Garten *).

*) Mittlerweile sieht der zwar nicht mehr ganz so gut aus, weil die ersten wilden Herbststürme 
darüber hereinbrachen wie ein wütendes Drachenrudel, und über kurzen Ärmel sollten unbedingt 
noch ein paar wärmende Schichten getragen werden, aber so ist nun mal der Lauf der Dinge.






Hier zeigte ich euch vor kurzem den ersten der beiden "jodelnden" Wolljanker, die ich im
Henry-Laden des Roten Kreuzes erstanden habe. Unten seht ihr das zweite Strickjackerl, bunt
gemixt mit einem farb- und musterfrohen Sommerrock, in dem sich der dunkle Olivgrün-Ton
der rustikalen Jacke wiederholt. Auch die beiden rötlichen Töne des Shirts mit den Flatterärmeln
und des Trachten-Gilets kommen im Muster des Stufenrocks vor. (Das Gilet habe ich übrigens
von zartrosa auf rosarot umgefärbt. So sah es früher aus. Jetzt gefällt es mir an mir besser.) 





An der Jacke prangen zwei Broschen - die Schmetterlingsbrosche stammt von 
Julia - Vintage with Laces, die Edelweißbrosche habe ich während 


Leider habe ich die Edelweißbrosche ein paar Tage nach diesen Fotos verloren...


Eine weitere Variante mit dem Rostrosen-Dirndl:
Diesmal kombinierte ich es mit einem lavendelfarbigen Unterrock und einem dunkelblauen
Trachtengürtel mit Silberherz - beides ebenfalls unlängst im Henry-Laden gekauft. Auch das lila 
Langarm-Shirt stammt aus einem Second-Hand-Laden, die dunkelblaue Jacke ist selbst gefärbt.






Hier kommt nochmal ein Beitrag für das Colorblocking-Thema der Modischen Matronen:
Frau Rostrose im Hausfrauen-Modus - und dabei in Energie-Farben gehüllt. Die
selbstgefärbte grüne Leinenhose kennt ihr schon ein Weilchen - die zarte Bluse war früher
mal cremeweiß, dann habe ich sie in strahlendes Orange getaucht. Dazu die passende
Kette aus Namibia und ein weinrotes Langarmshirt. Da ich meine Ohrringe vergessen hatte,
verwendete ich beim Shooting kurzerhand meine Kluppen (Wäscheklammern) als Clips.





Gewaschen habe ich die Wäsche, die hier in einer effektiven Mischung aus Herbstsonne und
Herbstwind trocknet, wieder mit Efeu und gespült mit selbst gemachtem Essig. Das Gestänge
unserer Wäschespinne wurde zwar aus Aluminium gemacht, das ja (wie HIER geschildert) ein
 sehr problematisches Material ist, für dessen Gewinnung gleich aus dreierlei Gründen Regenwald
stirbt - aber dafür handelt es sich bei diesem Trockengestell um ein schon verhältnismäßig altes
Erbstück von meiner Schwiegermutter.





Mein sommerliches Maxikleid (das ich euch HIER schon mal mit herbstlichen Kombi-Partnern
gezeigt habe), bekam ein paar Ergänzungen und durfte abermals im Herbst mir mir nach draußen:
Diesmal spielen hier mit: mein langärmeliges Bolero-Jäckchen aus Bioseide, mein cremefarbiges
Häkelshirt, der neue-alte Edelweiß-Herzerl-Gürtel vom Henry-Laden, meine seit vielen Jahren
von mir geschleppte Jeansjacke und Stiefletten in taupe.




Solcherart gestylt fuhr ich mit meinem Göttergatten nach Wien, wo wir uns an einem schönen
Oktober-Spätnachmittag mit meiner Schulfreundin Judith im Stadtpark trafen. Judith strahlte in
Gelb-Orange und mit ihrem immer sonnigen Lächeln mit der Sonne um die Wette! (Die
Jeansjacke benötigte ich erst später am Abend.)





Hellgrün, Schokoladebraun und Rost- oder Zimt-Töne sind die Hauptzutaten der nächsten
beiden Outfits - sie spiegeln damit ziemlich genau die Farben unseres Herbstgartens wider.
(Besonders schön leuchtete in dieser Zeit unser Felsenbirnbaum!)

Der erste Mix besteht aus meinem braun-gemusterten Stufenrock, grünem Langarmshirt,
dunkelbraunem Häkelbolero - und eine Jacke in Schokobraun hätte ich auch noch zu bieten
gehabt, aber die war dann doch nicht nötig. Alle Teile dieses Ensembles sind viele Jahre
bis Jahrzehnte alt, auch die Stiefletten und die Holzkette.





Ähnliche Farben, ähnlich langjährig von mir verwendete Zutaten - ganz anderer Mix: Bei
diesem Outfit kommen wieder einmal diejenigen unter euch auf ihre Rechnung, die mich
gern (oder sogar am liebsten) in Hosen sehen. Die in verschiedenen Brauntönen gestreifte
Hose besitze ich schon eine halbe Ewigkeit, aber interessanterweise habe ich sie noch nie
zuvor mit der grünen Bluse kombiniert. Dabei finde ich diese Farbkombination richtig
schön und erfrischend. Unter der Bluse blitzt ein selbst gefärbtes Shirt hervor.




Ein weiteres Outfit für die "Hosenfans" unter euch, und Streifen kommen auch wieder vor,
aber diesmal erinnert die Kombination eher an den Matrosenlook. Langarmshirt und Seesack
 Schuhbeutel sind marineblau-weiß gestreift, Jeans und umgehängter Pullover ebenfalls
dunkelblau, und somit passt das alles zur noch gültigen Oktoberfarbe von Maren.





Zum heutigen Abschluss noch ein Outfit in Farben der herbstlichen Natur: Mit dem Maxirock
im Patchwork-Stil bekam ein weiteres Sommer-Kleidungsstück eine Saisonverlängerung. Shirt,
kurzärmelige Strickjacke, Gürtel, Tasche, Stiefletten sind euch alle bereits bekannt, aber ob ich
euch den Loop vom Flohmarkt schon mal gezeigt habe, weiß ich im Moment leider nicht.






Ich hoffe, da ist für viele Geschmäcker eine Inspiration dabei gewesen! Demnächst
möchte ich euch noch Bilder von einer wunderschönen Herbstunternehmung zeigen, für die
heute leider kein Platz mehr war.

Dieses Posting verlinke ich wegen der nachhaltigen Kleidung und der herbstlichen Natur
bei ANL. Bis zum Abend des 1. November könnt auch ihr dort noch eure Postings rund um den
Themenkreis Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life verlinken. Ich freu'
mich drauf - und die Welt freut sich noch mehr!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
Zitat im Bild oder Glockentürme von Nova, der Gartenglück-Linkparty, bei
Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Thailand-Reisebericht - Teil 6 - Chiang Rai - Goldenes Dreieck - Chiang Rai


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-, 
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]


Sawatdii Kah, liebe ReisefreundInnen!


Abermals lade ich euch ein, ein Stückerl mit mir durch den Norden Thailands zu reisen!
Die tatsächliche Reise liegt zwar schon acht Monate zurück, doch gerade jetzt, wo der Herbst
mancherorts kalt und ungemütlich zu werden beginnt, tut ein virtueller Ausflug in die Wärme,
die Buntheit und die exotischen Landschaften Asiens besonders gut. Ein farbenfroher und
abwechslungsreicher Reisetag steht uns bevor. Also kommt, steigt mit uns in einen
geländegängigen Wagen, denn heute geht's zunächst einmal in die Berge!
 
5. Tag, 24. Februar 2018
Unser erster Halt fand neben einem Feld mit Ananaspflanzen statt. Hier sah ich erstmals eine 
Ananasblüte. Und ich selbst übte mich in der Darstellung einer süßen Ananasfrucht! 🍍😋





Danach fuhren wir zur Choui Fong Tea Plantation weiter -  einer wunderschön in der bergigen 
Landschaft gelegenen Teeplantage. Dort vertraten wir uns ein wenig die Beine, sahen uns die 
Plantage und die Teepflanzen näher an, veranstalteten ein kleines Outfit-Shooting 😊 und besuchten
anschließend das zur Plantage gehörige Restaurant, in dem es verschiedene köstliche Teekuchen zu
 probieren gibt.






Zu unserem Teekuchen tranken wir Iced Thai Tea Latte und Iced Oolong Honey Lemon, beides 
sehr angenehm im Geschmack - die Preise allerdings eher Touristenpreise (für einen Kuchen zahlt 
man 110 Thai Baht = knapp 3 €, für einen Tee 60 Baht = ca. 1,60 €, darum kriegt man am Markt 
bei einer der Garküchen schon ein üppiges Menü. Aber keine Sorge, wir konnten uns die Leckerei
 durchaus leisten und gönnten uns abends dann trotzdem noch ein Garküchen-Menü 😉 ... und
dazwischen ein Mittagessen. Irgendwie ist die Gewohnheit der Thais, mehr oder weniger ständig
 zu essen, ansteckend ... 😋)



 


Weiter ging's nach Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands an der Grenze zu Myanmar 
(Burma). Hier unten seht ihr die Grenzbrücke nach Myanmar. Diese haben wir allerdings nicht
überschritten, wir sahen uns stattdessen das Markttreiben von Mae Sai an:
 

Man beachte die kitschigen blonden Puppen links unten. Ich nehme mal an, in China produziert...
 Die beiden Frauen rechts unten verkaufen keine Nüsse, sondern eine spezielle geröstete Bohnenart, die man hier jedoch
 wie Nüsse knabbert und die auch vom Geschmack her eine gewisse Ähnlichkeit mit Nüssen besitzen. Ja, ich gebe zu, davon 
haben wir auch ein bisserl was genascht...


Damit keiner von uns hungern musste, fuhren wir anschließend zu einem wieder sehr schön 
gestalteten und in der Nähe von Reisfeldern gelegenen Restaurant, wo wir uns beim Buffet einmal 
mehr durch die äußerst wohlschmeckende Thaiküche durchprobieren konnten. (Ich versinke in 
Erinnerungen und sabbere dabei auf meine Tastatur... 😋😊)



 


Nächste Station:  
Goldenes Dreieck oder Golden Triangle - eine Region im
Grenzgebiet der Staaten Thailand, Laos und Myanmar

In Wikipedia kann man über dieses Gebiet folgendes lesen:
"Das Goldene Dreieck ist ein Synonym für die Opium- bzw. Heroinherstellung und den 
Drogenhandel in Südostasien. Der Begriff stammt aus dem Jahr 1971. Er geht zum einen 
auf die geometrische Form der ein Dreieck bildenden Länder Myanmar, Thailand, Vietnam 
und Laos zurück, zum anderen wahrscheinlich auf das Gold, mit dem chinesische Händler 
anfänglich das Opium bezahlten."




Opium hat man uns hier allerdings keines angeboten. Stattdessen wurden wir eingeladen,
unter den beiden Elefantenstatuen durchzugehen und ihre Bäuche zu berühren, da dies 
angeblich Glück bringt. Also haben wir das natürlich getan und streunten auch sonst noch
ein wenig bei dieser asiatisch-kunterbunt-geschmückten Boots-Anlegestelle umher.






Der Fluss, den ihr unten seht, ist der Mekong, einer der längsten Flüsse der Welt.
Auf ihm unternahmen wir eine Bootsfahrt nach Laos. So kamen wir also doch noch zu einem 
Grenzübertritt, auch wenn wir von Chiang Saen (einst eine der mächtigsten Städte des Nordens)
nicht viel mehr als einen Markt mit touristischen Waren wie z.B. dem angeblich heilkräftigen 
Kobra-Schnaps zu sehen bekamen. Unsere Reiseleiterin hatte uns empfohlen, an den Ständen
mit China-Kitsch und lauten Marktschreiern rasch vorbeizugehen, bis man zu den Ständen
der Laoten kommt (die man daran erkennt, dass sie eben nicht herumschreien). In diesem
hinteren Bereich würde man auch gutes laotisches Bier bekommen, das sollten wir auspro-
bieren.






Es dauerte eine Weile, bis wir an den China-Ständen vorbei waren (sämtliche andere Teilnehmer
unseres Reisegrüppchens blieben unterwegs irgendwo dort hängen 😉), doch dann entdeckten
mein Mann und ich dieses schrullige Lokal mit aufgedruckten Hirschköpfen auf den Sessellehnen,
künstlichen Hirschköpfen an der Wand und außerdem Gitarren, Weinflaschen und Bildern von Bruce
Lee, den Beatles sowie Audrey Hepburn als Wandschmuck. Wir waren die einzigen Gäste - und die
Bedienung verstand kein Wort englisch - nichtmal beer, obwohl das laotische Bier Beerlao heißt...
(Aber wer weiß, wie das dort ausgesprochen wird...) Die Kellnerin wusste sich immerhin zu helfen,
sie holte eine Kollegin aus der Küche, und die verstand unsere Bestellung schließlich. Wenn ihr mal
nach Laos kommt und gerne Bier trinkt: ich kann es genau wie unsere Reiseleiterin empfehlen.


 


Am Ende unserer Tagestour besichtigten wir noch den blauen Tempel Wat Rong Sear Tean.
Manche meinen ja, dass er kitschig ist, aber uns gefiel er sehr gut - viele kunst- und liebevolle,
verspielte Details, zarte Wandmalereien... und einfach sooo viel zu schauen!





Nach all den Eindrücken des Tages zog es uns wieder auf den Nachtmarkt von Chiang Rai.
Diesmal allerdings weniger, um uns die Marktstände mit den Kleidern, Ketten, Taschen & Co.
anzusehen, sondern um etwas vom kulinarischen Angebot bei den zahlreichen Garküchen
zu kosten. Insekten haben wir allerdings keine versucht. Ich wäre durchaus neugierig
darauf gewesen, schließlich ernähren sich viele Menschen ohne Ekel davon, weil es in ihrer
Kultur ganz normal ist, und sie werden ja jetzt schon als die Eiweßlieferanten für die Zukunft
bezeichnet. Aber Herr Rostrose war nicht zu überreden. Und eine ganze Portion wollte ich
dann lieber auch nicht haben... Also gab es letztendlich köstliche Meeresfrüchte und Gemüse.




Danke fürs Mitreisen, ihr Lieben! Ich hoffe, ihr seid auch beim nächsten Kapitel wieder dabei!

Ebenso dabei sein könnt ihr beim aktuellen Linkup von ANL: Bis zum Abend des 1.November könnt
ihr nämlich dort noch eure Postings rund um den Themenkreis Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  +
Lebensqualität = A New Life verlinken. Ich freu' mich drauf - und die Welt freut sich noch mehr!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude





Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB




Hier könnt ihr euch zu den einzelnen Kapiteln meines Reiseberichtes klicken:
Zur Startseite vom Reisebericht (Falls hier noch nicht alle Kapitel anzuklicken sind, könnt ihr euch
von der Startseite aus durchklicken! Die wird häufiger von mir aktualisiert 😊😉😎)

Freitag, 19. Oktober 2018

Eine Woche im Ausseerland - Teil 3

[Dieser Beitrag enthält Werbung durch Links zu externen Seiten, durch Fotos, Orts-, Firmen-,
Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag, und ohne Bezahlung erfolgt.]

Griass enk!
 °º✿✿º°°º✿✿º°°º✿🌞✿º°°º✿✿º°°º✿✿º°



Vielen herzlichen Dank für eure engagierten Kommentare zu meinem 34. ANL-Blogbeitrag
über die verheerenden Umweltschäden, die durch die Aluminiumerzeugung entstehen. Echt toll,
dass so viele von euch schon so umweltbewußt leben und Alu-Wegwerfprodukte weitgehend
vermeiden! Ich wünschte, das würde weitere Kreise ziehen und aus Politik und Wirtschaft würde
ein anderer Wind wehen. Solange das noch nicht der Fall ist, hilft nur: Produkte boykottieren, die
 der Welt schaden und anderen Menschen erzählen, welche katastrophale Auswirkungen die
Aluminium-Industrie hat.

 ✿🌞✿

Heute geht's hier weiter mit dem dritten und letzten Teil meines Berichts über unsere
wunderschönen und erholsamen Tage im Ausseerland, wo die Natur zum Glück noch
verhältnismäßig gesund ist.
HIER kommt ihr zu Teil 1
HIER kommt ihr zu Teil 2


TAG 6:
Eigentlich wollten wir uns und unsere Haxen an diesem Tag etwas ausruhen,
schließlich hatten wir am Vortag eine recht ausgedehnte Wanderung unternommen. Aber dann
hielt es uns bei dem traumhaft sommerlichen September-Wetter doch nicht im Hotel und seiner
unmittelbaren Umgebung. Wir hatten gehört, dass es vormittags in Bad Aussee einen Bauernmarkt
geben würde, und so entschieden wir uns, zuerst diesem Markt einen Besuch abzustatten und
anschließend ein paar Kilometer weiter nach Altaussee zu fahren.





Die Kurstadt Bad Aussee gilt als Hauptort des Ausseerlandes und bildet außerdem den
geographischen Mittelpunkt Österreichs. Zuerst flanierten wir zum Markt direkt vor dem
Kammerhofmuseum am Chlumeckyplatz. (Das Gebäude von 1395 wäre bestimmt eine
Besichtigung wert gewesen, doch wir wollten uns nicht drinnen herumtreiben.) In Kauflust 
war ich nicht (und Herr Rostrose ist sowieso fast nie kauflustig - außer bei Technik 😉), also
haben wir uns den Bauernmarkt nur angeschaut. Es gab neben Obst, Gemüse und Blumen auch
einiges Kunsthandwerkliches wie gefilzte Umhänge, Türkränze oder Schmuck aus Halbedelsteinen
 und Horn. Und außerdem sonnte sich neben den Marktständen ein Tigerkätzchen auf
herbstlichem Laub.

 



Im gemütlichen Bummel-Tempo erkundeten wir weitere Winkel der Stadt, zum Beispiel den
Kurpark. Oben rechts seht ihr das dort befindliche Denkmal von Erzherzog Johann, der in der 
Steiermark als volksverbundener Wohltäter und Förderer galt. Unten: Der Fisch-Brunnen auf dem 
Kurhaus-Platz und ein paar andere hübsche Entdeckungen, die wir in Bad Aussee machten.






Außerdem statteten wir der Pfarrkirche zum Hl. Paul einen Besuch ab, von der ihr hier sowohl ein 
paar Innen- als auch eine Außenaufnahme seht. Die zweite Kirche mit dem gotischen Steildach, dem 
achteckigen Giebelturm und dem an der Ostwand angebrachten habsburgischen Doppeladler ist die 
gegen Ende des 14. Jahrhunderts erbaute Spital(s)kirche, die (wie ich darüber las) zu den
Kostbarkeiten des Ausseerlandes zählt. Leider konnten wir dort nicht hinein.



Mit den Glockentürmen der beiden Kirchen bin ich bei Novas Linkup dabei.




Danach fuhren wir weiter in den bekannten Luftkurort Altaussee, direkt am Altausseer See 
und am Fuß des Hausberges Loser gelegen. Wie in den meisten Orten des Salzkammergutes
spielte auch bei der Entstehung und Besiedelung Altaussees der Salzbergbau eine tragende Rolle.
Die Gläser in der folgenden Collage sind mit Salz befüllt und mit dem Schriftzug Glück auf
versehen - ein touristisches Mitbringsel... Tourismus ist inzwischen die Haupteinnahmequelle
der Region - und wen wundert's angesichts der atemberaubenden Landschaft. Ich hoffe, dass
dieser Tourismus wenigstens weiterhin so relativ sanft und umweltschonend betrieben wird wie bisher!





Um den See führt ein 7,5 Kilometer langer Rundwanderweg, der zu den schönsten
Wanderwegen der Region zählt. Wir gingen ihn allerdings (siehe oben) nur zum Teil. Trotzdem
brachten wir es an diesem "Ausruhtag" auf insgesamt ca. 13 Kilometer...






Den zweiten Teil dieses Urlaubstages verbrachten wir dann aber doch ganz entspannt
und fußschonend im Schwimmbad und in der Sauna unserer Unterkunft Hotel Grimmingblick.
Auch an anderen Tagen haben wir die eine oder andere Stunde übrigens im Wellnessbereich des
Hotels verbracht. Wenn ihr euch diese genauer ansehen wollt, klickt HIER. Und die Gelegenheit,
Tischtennis zu spielen bot sich uns hier ebenfalls mal wieder (das war allerdings
schon vor unserer ganztägigen Wanderung 😉). Hat Spaß gemacht!

Unten seht ihr mein Abendoutfit - diesmal durfte wieder der grüne Rock raus aus dem Schrank
und wurde von mir mit einem flatterärmeligen Des*gual-Shirt, der roten Afrika-Kette und den
roten Sandalen gemixt.





TAG 7:
Am letzten unserer schönen Tage im Ausseerland leisteten wir uns (bereits zum zweiten
Mal 😊👍) eine sehr, sehr wohltuende Rückenmassage in der Wellnessoase unseres Hotels.
Was für ein Genuss! Zu Mittag aßen wir dann ein Süppchen im Hotel-Restaurant. Denn im
Hotel Grimmingblick wird eine "erweiterte Halbpension" angeboten, das heißt, es gibt dort
 ohne Aufpreis mittags eine Suppe oder einen kleinen Imbiss und am frühen Nachmittag
Kaffee und Kuchen. Wir gönnten uns für gewöhnlich entweder das eine oder das andere
 - schließlich gab's ja abends ohnehin ein dreigängiges Menü.

Damit die aufgenommenen Kalorien nicht allzu viel Lust entwickelten, sich auf unseren
Hüften und Bäuchen breit zu machen, brachen wir am Nachmittag zu einem neuerlichen
Ausflug auf. Diesmal gingen wir den Obersdorfer Rundweg.






Mittelpunkt des Rundweges ist die Wallfahrtskirche Maria Kumitz.
Eigentlich ist bei der Wanderung mit einer Streckenlänge von ca. 9 1/2 Kilometern nur eine
Umrundung des Kumitzberges vorgesehen, aber weil uns das Kirchlein auf dem Hügel schon
mehrmals beim Vorüberfahren aufgefallen war, taten wir uns auch den recht steilen Aufstieg an.
Auf dem Weg nach oben stehen fünf gemauerte barocke Stationskapellen mit Holztafelbildern.


Noch eine Kirche für Novas "Glockenturm-Sammlung"...


Es mag ein bisschen seltsam anmuten, dass ich - obwohl nicht religiös - in diesem Beitrag bereits
 die dritte Kirche zeige und wir uns sogar auf einem steilen Wallfahrtspfad aufwärts schleppen. Doch
Bethäuser und Tempel der unterschiedlichsten Religionen sind zumeist auch Orte der Kunst, und
die interessiert mich, deshalb statten wir Kirchen an fast allen Urlaubsorten gern Besuche ab. Es gibt
oft wunderschöne Altarbilder, eine prachtvolle Orgel oder manches andere Geschichtsträchtige zu
entdecken - in der Bad Ausseer Pfarrkirche zum Hl. Paul waren es beispielsweise die uralten
Grabsteine, die dort inner- und außerhalb des Gebäudes erhalten sind. Was die Kirche Maria Kumitz
betrifft, gab es jedoch - wie schon bei der Spital(s)kirche - keinen Zutritt und somit keine besonderen
Entdeckungen.





Letztendlich war jedoch der Weg das Ziel - mit vielen liebenswerten Details am
Wegesrand. Ein altes Schild, das an einem der Häuser hing, passt auch wieder ganz gut zu
Novas Zitatensammlung ZiB:

Der Mensch braucht ein Plätzchen
Und wär's noch so klein
Von dem kann
er sagen
Sieh hier das ist mein
Hier leb' ich, hier lieb' ich,
hier ruh' ich mich aus
Hier ist meine Heimat
Hier bin ich zuhaus.


 (Autor unbekannt)





Beim Abendessen trug ich mein von weiß-schwarz auf rot-schwarz umgefärbtes Sommerkleid,
dazu den schwarzen Stufenrock und über die Schulter meinen schwarzen Lochstrickpullover,
damit's nicht ganz so hochsommerlich aussah 😉





Und das war dann auch schon das Ende unserer Woche im Ausseerland. Am nächsten Morgen
verließen wir Bad Mitterndorf in Richtung Heimat - und zwar bei grauem Himmel und zeitweiligem
Regen. Das Wetter hatte die ganze Woche lang prima ausgehalten, aber jetzt war's mit dem
Sommer und der Wärme vorbei... (wobei ja auch der Oktober sehr viele beinah sommerliche
Tage geboten hat! 🌞)

Dieses Posting verlinke ich wegen der wunderschönen und erhaltenswerten Natur bei ANL.
Bis zum Abend des 1.November könnt auch ihr dort noch eure Postings rund um den Themenkreis 
Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life verlinken. Ich freu' mich drauf -
und die Welt freut sich noch mehr!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude
und 
Pfiat enk!

 °º✿✿º°°º✿✿º°°º✿🌞✿º°°º✿✿º°°º✿✿º°


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
Zitat im Bild oder Glockentürme von Nova, der Gartenglück-Linkparty, bei
Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB