Sonntag, 30. Dezember 2018

Ü30 Bloggeraktion: Aus alt mach neu!


Servus, ihr Lieben!
💜 💗 💚


Im November erhielt ich eine freundliche Einladung zur ü30-Bloggeraktion
mit dem Thema:"Aus alt mach neu!" Da bin ich doch gerne dabei! Die Ideen, die ich euch heute
zeige, habe ich zwar alle schon im Lauf der Jahre in meinem Blog gezeigt - aber da ich schon seit
dem Juli 2009 blogge (und somit übrigens vor einem 10jährigen Jubiläum stehe 😉), werden wohl
einige von euch noch nicht alle der heute vorgestellten Ideen kennen.


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Ich glaube aber, meine selbst bemalten Schuhe und Stiefel haben die meisten von euch schon
gesehen, stimmt's? Es fing im Jänner 2016 mit einem Paar ziemlich abgewetzter schwarzer
Stiefletten an, das seit ein paar Jahren schon in unserem Keller auf seine Bestimmung wartete:
Aus schwarzen Schrankmonstern sollten meine roten Wunsch-Stiefletten werden! Ich bemalte
die hässlichen alten Stiefel kurzerhand mit zwei Schichten von roter Acrylfarbe und einer Schicht
aus farblosem Acryllack - und freue mich auch heute noch darüber! In meinem Blogbeitrag  
A New Life #2 - Über "Stoffliches" und meine "neuen" roten Stiefel
habe ich euch über diese gelungene Verwandlung erzählt.

Weil es so gut geklappt hatte, verwandelte ich später ein weiteres altes schwarzes Stieflettenpaar
in ein blaues. Darüber erzählte ich euch hier mehr: ANL #17 - Wäsche Färben und Stiefel bemalen.

Und auch meine schwarzen Rieker-Schuhe im Herrenstil
warteten schon lange auf einen zündenden Funken. Diesmal wollte ich aber nicht nur malen
sondern eine weitere Idee verwirklichen: Serviettentechnik (bzw. Decoupagetechnik) auf Schuhen!






Falls ihr euch fragt, wie die Farbe hält: Bei den roten Stiefletten (die ich von allen am häufigsten
trage) musste ich nach einem Jahr eine weitere Farbschicht (plus Lackschicht) auflegen, die bis
jetzt hält (bei jedem Wetter). Bei den grünen Schuhen hält alles prima. Lediglich bei den blauen
Stiefletten wollte die Farbe von Anfang an nicht so, wie ich es wollte. Ich habe dann auch hier
mit blauen Servietten gearbeitet und bin damit fürs erste zufrieden. Letztendlich geht es bei diesen
Stiefletten aber nicht darum, dass die Farbe "ewig" hält: Ich könnte sie theoretisch alle paar Tage
neu gestalten. Wie ich damals schon schrieb: "So kann ich immer wieder neue, originelle Schuhe 
haben, ohne neue kaufen zu müssen. Und eines Tages, wenn schuhtechnisch nichts mehr geht, 
erhebe ich sie zum Kunstobjekt, stelle ein Gurkenglas hinein und mache sie zur Vase! 😉"

💙 💗 💚

 Wenn wir schon bei der Servietten- oder Decoupage-Technik sind, zeige ich euch gleich noch
etwas, das ich mit Hilfe dieser Technik verwandelt habe. Die Herzen an der Vorhangstange meines
Zimmers waren nämlich einstmals rot:





In dem Beitrag Ein Kellerkind kommt ans Licht erzählte ich euch, dass mein Zimmer
urspünglich im Keller unseres Hauses lag, doch nach dem Auszug unserer Tochter Jana durfte
ich das einstige Kinderzimmer zu meinem machen. Dabei übernahm ich den Großteil von Janas
Einrichtung, passte sie aber an meinen Geschmack und meine Bedürfnisse an. Weil ich endlich
mal ein romantisches "Mädchenzimmer" mein Eigen nennen wollte, wurde weiß zur Haupt-
einrichtungsfarbe. Passend dazu veränderte ich die Herzen an den Vorhangstangen mit alten
Buchseiten und Decoupagepapier.

Janas alter Regalschrank vom Möbelschweden wurde von mir weiß gestrichen und mit
farblich passenden Lieblingsstücken eingerichtet. Die einstmals dunkelblauen Griffe des Ivar-
Schrankes habe ich - genau wie die Herzen - mit Papierschnippeln überklebt. Darüber montierte
mir Herr Rostrose das (ebenfalls von mir geweißelte) Regal, das früher an der Stelle
 dieses Schränkchens in der Küche hing.




Wieder zurück zu "verwandelter" Kleidung:
In der folgenden Collage seht ihr einerseits die Rieker-Decoupagetechnik-Schuhe im Einsatz und
andererseits drei selbst gefärbte Kleidungsstücke. Die Leinenhose und die Bluse waren mal weiß, 
das Shirt beige. Wenn Klamotten eine langweilige oder mir nicht mehr gefallende Farbe haben, 
wenn sie vergilbt sind oder Flecken haben, kann eine Färbung in der Waschmaschine die 
Rettung sein. In den weiteren Collagen seht ihr noch andere Klamotten, die ich im Laufe der
Zeit umgefärbt habe.





 Das rot-schwarz geblümte Kleid war mal weiß-schwarz geblümt.
HIER könnt ihr es euch in der früheren Version ansehen. Und auch wenn ich es damals
durchaus hübsch fand, gefällt es mir an mir in rot-schwarz besser und ich trage es jetzt
häufiger:




Über meine "Färbemanöver" erzählte ich euch ebenfalls in meinem Beitrag
 ANL #17 - Wäsche Färben und Stiefel bemalen mehr und außerdem z.B. in meinem Post
Enkelkatzen, Efeu und selbstgefärbe Klamotten.




In der oberen Collage zeige ich euch unter anderem Jeans, die ich von zartrosa in
marineblau umgefärbt habe. Bei dieser Färbung ging allerdings etwas schief: Bei einer Stelle am
rechten Oberschenkel der Hose nahm der Stoff die blaue Farbe nicht so gut an. Darüber kann man
sich entweder ärgern - oder aus der Not eine Tugend machen. Ihr kennt mich gut genug um zu
wissen, dass ich mich für die zweite Option entschied:

Zuerst pinselte ich mit goldener Stofffarbe
ein paar Sterne und Punkte auf die Jeans. Damit diese nicht so knallig aussahen, bearbeitete ich die
Farbe zuerst mit einem "Brillo-Waschel" (= Stahlreinigungsschwamm), dann schraffierte ich mit
Kugelschreiber drüber, dass das Ganze nur noch schwach hervorstach. Und dann bügelte ich Sterne
drüber. Das Ergebnis könnt ihr euch unten ansehen - wenn ihr mehr über mein Manöver lesen
wollt, könnt ihr das im Beitrag Vier Ausflüge und Rostrosenkleidung im September tun.




Die Sterne, die ihr an der Hose seht, halfen mir auch bei der Reparatur eines anderen Kleidungs-
stückes - und zwar einer schwarz-weißen Bluse mit Sternen und Spiralen drauf, die ich seit den
frühen 1990er-Jahren besitze. Diese schwungvolle Bluse mochte ich sehr gern - und ich mag sie
nach wie vor. Doch eines Tages blieb etwas am Rücken der Bluse kleben. Was auch immer es war:
Es blieb nach sämtlichen Reinigungsversuchen ein unübersehbarer gelblicher und leicht erhabener
Fleck auf dem Rücken der Bluse zurück.


 
 


Wäre ich eine Näherin, hätte ich vermutlich kurzerhand mit Nadel und Faden ein paar zusätzliche
Sterne auf die Bluse appliziert. Bei meinem "Nähtalent" bevorzugte ich Sterne, die ich aufbügeln
kann. Falls ihr mehr darüber wissen möchtet, erfahrt ihr es hier: 
ANL # 18 - Die Rettung einer alten Bluse und verschiedenste Gartenfreuden

Und in der unteren Collage könnt ihr euch ansehen, wie die Bluse nun aussieht, wenn Frau
Rostrose sie zusammen mit ihrem schwarzen Stufenrock und den selbst bemalten roten
Stiefeln trägt:



💜 💗 💚

Einen Stufenrock wie den schwarzen von oben besitze ich außerdem in dunkelbraun. Beide
Stufenröcke waren ursprünglich um eine Stufe länger. Dann allerdings passierte es mir beim
braunen Rock, dass ich beim Treppensteigen drauftrat und dabei eine der Stoffbahnen abtrennte. Ich
fand, dass das gar nicht so übel aussieht, und aus diesem Grund ließ ich den braunen Rock, den ich
euch u.a. HIER gezeigt habe, so kurz, wie er nun war. Weil es mir so gut gefiel, riss ich letztendlich
auch beim schwarzen Stufenrock die untere Bahn ab - Maxiröcke besitze ich ohnehin noch genügend.

Die abgetrennten Stoffbahnen hob ich auf, und hier unten zeige ich euch nun, was ich mit der
abgetrennten Stufe des braunen Rocks anstellte - die konnte ich nämlich gut brauchen! Und zwar
 zur Verlängerung eines anderen Rockes!


Mein lila-bunter Rock in der ursprünglichen Länge - und mit der "Verlängerungsstufe" in Dunkelbraun.


Den lila-bunten Stufenrock, den ich euch u.a. HIER in seiner ursprünglichen Länge
präsentierte, trug ich nämlich immer nur über Hosen, weil er für meinen Geschmack zu viel
Bein zeigte. Deshalb nähte ich hier den braunen Streifen des anderen Rockes an und bin nun
rundum mit der Länge zufrieden. In meinem Beitrag 
A New Life #7 - DIY-Rockverlängerung und ein paar andere Projekte
könnt ihr mehr darüber lesen.

💙 💗 💚


Zur Abwechlsung werfen wir abermals einen kleinen Blick in mein Zimmer. Als es noch das
Kinderzimmer meiner Tochter war, hatte ich ihren Schrank mit ihren damaligen Lieblingstieren
und passend zu den in ihrem Zimmer hauptsächlich vertretenen Lieblingsfarben bemalt: blau, rot
 und terracotta. (Auch dabei hatte es sich bereits ein Upcycling-Projekt gehandelt, denn der Schrank
stammte ursprünglich aus dem Schlafzimmer meines Mannes in dessen ehemaliger Wohnung und
er war Teil eines größeren Wandschrankes gewesen.)





Zu meiner "romantischen" Zimmergestaltung wollte der Delphinschrank jedoch nicht wirklich
passen. Andererseits mochte ich das Bild auch nicht mit weißer Farbe übermalen, denn obwohl ich
normalerweise nicht zu den Müttern zähle, die über Enkelkinder nachdenken, ertappte ich mich bei
 dem Gedanken: Dieses Bild habe ich einst für meine Tochter gemalt - möglicherweise werden
sich eines Tages Janas Kinder darüber freuen...

Wie dem auch sei - anstelle einer radikalen Veränderung verpasste ich dem Schrank kurzerhand
einen Vorhang: Zunächst musste auf den Schrank ein kleiner Holzrahmen aufgesetzt werden. Und
 auf diesem Aufsatz konnten wir dann schwenkbare Gardinenstangen montieren. Ich wollte einen
blickdichten Vorhang - er sollte ja das Delphinbild kaschieren - der jedoch gleichzeitig ganz leicht
und luftig aussieht. In meinem Fundus gab es noch weiße, zarte Baumwollgardinen vom
Möbelschweden. Die hängte ich versuchsweise doppelt übereinander und es gefiel mir. Für einen
etwas romantischeren Look griff ich zu Nadel, Faden und einem schönen weißen Spitzenband.
Und hier unten seht ihr das Ergebnis:


 

Zuweilen wird von mir auch Kleidung als Teil der Einrichtung zweckentfremdet. Hier seht ihr
zum Beispiel einen Pullover, den ich schon seit drei Jahrzehnten besitze - er gehörte ursprünglich
einer Freundin, die mich gern dabei sein ließ, wenn sie ihren Schrank ausmistete, damit ich mir
 ein paar Kleidungsstücke herauspicken konnte, die mir gefielen.





Wie ich in meinem Post ANL #26 - diverse Zweckentfremdungen und verschiedene Looks
erzählte, mag ich im Winter gerne kuschelige Kissen. Weil ich nicht so viele Kissenbezüge
 aus Strick besitze, wird dieser Pullover von mir manchmal auch zweckentfremdet: Bloß um
das Kissen herum einschlagen und die Ärmel hinten verknoten, fertig ist der "neue" Bezug!
Und wenn man wieder Lust auf diesen Pullover hat, zieht man den Polster einfach aus... Auch
einen Hocker überziehe ich regelmäßig mit einem irischen Pullover aus Schafwolle.

(Wer gerne näht und nicht unbedingt darauf
Wert legt, dass die Kleidungsstücke eines Tages wieder angezogen werden können, kann
natürlich auch dauerhaftere Lösungen aus alten Pullovern, Röcken, Shirts etc. anfertigen.)


 


Die folgenden Fotos stammen aus dem Jahr 2000
und zeigen die Küche in meiner früheren Wohnung in Wien. Ich habe euch die Bilder bereits in
meinem Beitrag Küche & Kürbisse & Katzen aus dem Jahr 2012 gezeigt. Bunte Wände
und Acessoires waren damals modern und passten auch gut zu unserem Leben als Jungfamilie.
Deshalb strich ich die ursprünglich nur mit Klarlack überzogene Holzbank, die ich von meiner
Großtante Poldi geerbt hatte, passend zu den Wandfarben.




Als wir im Jahr 2002 nach Rostrosenhausen übersiedelten, kam die Bank mit und erhielt einen
neuen Platz in unserem Vorhaus. Zuerst bemalte ich sie lavendelblau, und als ein paar Jahre
später der Lack abblätterte, bekam sie den Anstrich, den ich euch hier unten zeige. Auch zwei
Bretter, die unsere Gestelle mit den Altmetall- und Altplastik-Säcken verbergen, sowie unser
Hausbriefkasten erhielten einen passenden Anstrich. In einem Posting aus dem Jahr 2009 könnt
ihr euch meine wandelbare Bank noch näher ansehen.





Noch ein paar Veränderungen, die ich in der Frühzeit meiner Bloggerei gezeigt habe:
Als wir unser Haus kauften, lagen vom Keller bis in den ersten Stock hinauf überall dieselben
unpraktischen hellgrauen Fliesen. Einige von ihnen hatten bereits Cuts. Anstatt sie alle entfernen
zu lassen, entschied ich mich dafür, überall kleine Fliesen-Mosaike im Stil von Antoni Gaudi, Niki
 de Saint Phalle oder Meister "Regentag Dunkelbunt Hundertwasser" einzubauen. Mehr darüber
könnt ihr in meinem Beitrag Post aus Klein Gallien und Flurführung aus dem Jahr 2010 lesen.





Und auch beim letzten Beispiel, das ich euch heute zeigen möchte, geht es um 
Viele viele kleine Steinchen - diesmal auf meiner im Jahr 2007 selbst gestaltete "Terrassen-
Anrichte", deren "Grundgerüst" aus lauter "Resten" besteht: Die Platte ist aus Marmor und 
stammt von einem Couchtisch, den ich von meiner "großen Oma" geerbt hatte. Die "Beine" 
habe ich aus übrig gebliebenen Mauersteinen aufgebaut, mit Außendispersionsfarbe gestrichen
 und mit Marmormosaik verziert. Auch einige der Blumentöpfe, die ihr darauf seht, wurden 
von mir in dieser Weise bearbeitet. (Allerdings haben die meisten dieser Töpfe die Jahre nicht
 so gut überstanden wie der Tisch...)




Das waren nicht alle meine "Aus-alt-mach-neu"-Projekte, die ich in meinem Blog gezeigt
habe - und in meinem Blog wiederum habe ich nicht alles gezeigt, was ich je in dieser Richtung
fabrizierte, aber ich hoffe, es war einiges an Inspiration für euch dabei. Egal, ob aus alten Dingen
"dauerhafte" Werke entstehen oder etwas, das euer Haus oder den Garten kurzfristig verschönert
oder euren Kleiderschrank in neuer Weise ergänzt - es lohnt sich absolut immer, auf alte, kaputte
oder scheinbar unbrauchbare Dinge einen zweiten Blick zu werfen und sich zu fragen, ob diese
Dinge nicht vielleicht noch ein interessantes neues Leben führen könnten. Falls ihr Anregungen
dazu sucht: Das WWW ist voll von wunderbaren Ideen. Ein paar davon findet ihr z.B. in
diesem Youtube-Video

Wenn Euch interessiert, wie andere ü30-Bloggerinnen aus Altem etwas Neues machen, klickt euch
durch die beiteiligten Blogs durch und lasst euch von all diesen Einfällen inspirieren! Das werde ich
nun auch gleich machen!
Gastgeberin der Aktion ist Maren von Farbwunder-Style! Danke!



Ü-30-Blogger&Friends am 30.12.18: AUS ALT MACH NEU!!!



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Grüße 
von eurer Traude
 🍀🍀🍀
(und rutscht gut rüber ins Neue Jahr!!!)

💙 💗 💚


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB



Dienstag, 25. Dezember 2018

Thailand-Reisebericht - Teil 9 - Floßfahrt, Schmetterlinge, Pflanzenpracht und ein Bergtempel (immer noch Chiang Mai)

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Sawatdii Kah, ihr Lieben!


Vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem Vorweihnachts-Post! 😚
Ich hoffe, ihr hattet einen angenehmen Weihnachtsabend. Falls ihr gern zwischendurch
ein bisserl "geistig verreisen" wollt - fort vom Weihnachtstrubel, von kühlen Temperaturen
oder einfach mal kurz in eine andere Welt, dann seid ihr bei mir heute ganz richtig gelandet.



Ich habe mich sehr über eure Kommentare zum 8. Teil meines Thailand-Reiseberichtes
- von Elefanten und Menschen - gefreut. Sie zeigen mir, dass auch ihr euch jede Menge
Gedanken macht! Danke auch sehr für euer großes Lob zu den Fotos! Heute geht es mit 
Programmpunkten weiter, die längst nicht so umstritten sind wie der Besuch von Elefantencamps
 und Langhalsfrauen. Die erste Unternehmung, über die ich euch erzählen möchte, fand allerdings 
noch im Bereich des Mae Taeng Elephant Park statt...


Immer noch 7. Tag, 26. Februar 2018:
Ein kleiner Überblick über die Dinge, die wir an diesem Nachmittag noch erlebten...


Floßfahrt:

Ein geländegängiger Wagen brachte uns vom Bergvölker-Dorf wieder zurück zum Elefanten-
Park, denn auf dem Fluss, den wir zuvor auf dem Rücken unserer Elefantendame Lilly durchquert
hatten, würden wir nun eine gemächliche Floßfahrt unternehmen. Knapp davor hatte es einen 
kurzen, aber intensiven Regenschauer gegeben, doch als wir unser Floß bestiegen, war er schon 
wieder vorüber und wir konnten trocken ablegen. Sicherheitshalber hatten wir bei der Fahrt nur 
unsere kleine "Unterwasser"-Kamera dabei. 

Ich liebe es, auf dem Wasser dahinzugleiten, und die Umgebung war wirklich idyllisch.
Ab und zu kam ein Elefant samt Reitern an uns vorbei. Die meisten Elefanten, die wir unterwegs
sahen, weideten jedoch am Ufer oder gingen (ohne Sattel) mit Mahouts und Touristen spazieren.
Leider durfte ich nicht die ganze Zeit faul herumsitzen, denn zwischendurch drückte mir der
Floßführer die Stake in die Hand und ließ mich für sich arbeiten. Fies! Ich war aber so schlau,
das Floß kurzerhand in die Uferpflanzen zu lenken, und so musste er übernehmen und uns dort
wieder herausmanövrieren. Clever, oder? Schließlich haben wir für die Fahrt bezahlt! 😜


Auf dem großen Foto in der Mitte seht ihr, dass es auch andere Möglichkeiten als Elefanten zur Flußüberquerung gibt...


Schmetterlinge und Orchideen:

Die Fotos der nächsten beiden Collagen entstanden während unserer Mittagspause, denn zu
dem Restaurant gehörte ein großer Garten sowie ein Schmetterlingshaus und eine Orchideen-
zucht. Kommt einfach mit - ich zeige euch die Pracht:





Schön, diese Vielfalt an Farben und Formen, stimmt's?
Doch das war bloß das Vorspiel zu weiteren botanischen Erlebnissen, denn unser nächstes
Ziel war der 




Als erstes gab es gleich mal einen Canopy Walkway oder Baumwipfelpfad zu bewältigen. Das war 
allerdings kein "Muss"; wer Probleme mit Höhenangst hat, konnte den Spaziergang in luftiger Höh' 
natürlich auch bleiben lassen.

Ich selber freue mich immer noch sehr darüber, dass ich diese Phobie
 weitestgehend abgelegt oder niedergezwungen habe. Abgründe ohne Geländer ziehen mich vom 
Gefühl her nach wie vor in die Tiefe 😓, doch vor zehn Jahren noch hätte ich auch große Probleme 
mit dem verglasten oder vergitterten Weg über den Wipfeln der Dschungelbäume gehabt. Das Foto 
von mir auf dem Walkway ist zwar nicht gerade das schmeichelhafteste, aber einer von mehreren 
(mich beglückenden) Belegen für "Traude-Triumphe über die Höhenangst" 😏




Danach ging es aber zu ebener Erde weiter - wir erkundeten den Park und mehrere Glashäuser.
Der Queen Sirikit Botanical Garden wurde 1993 eröffnet. Ursprünglich hieß der Botanische Garten 
Mae Sa; 1994 wurde er auf den heutigen Namen umbenannt.




Die Anlage beherbergt 12 Gewächshäuser, Thailands größten Glashauskomplex. Es handelt sich 
dabei um den ersten botanischen Garten von internationalem Standard in Thailand; ein Schwerpunkt
liegt in der Erhaltung der Biodiversität und der Förderung des Umweltschutzes.



Gegen Ende unseres Streifzuges entdeckten wir eine Pflanze mit seltsamen Früchten, die 
ich bisher noch nicht gesehen hatte. Zum Glück gab es nicht nur eine Beschreibung in
Thailändischen Schriftzeichen, sondern es stand auch für uns lesbar dabei, dass es sich um eine 
Pflanze aus der Familie der Kakteengewächse handelt und dass sie Pereskia bleo heißt. Dank dieser
Informationen weiß ich nun, dass die Pflanze ursprünglich aus Südamerika stammt, dass die
Früchte dieser Kaktusart essbar sind und säuerlich schmecken und dass sie zur Blütezeit
sehr hübsch in verschiedenen Rot- oder Orangetönen blüht.


Dieser wunderschöne Ausblick und Anblick bot sich uns am Ende unseres Parkbesuchs.

Bergtempel:

Der letzte Programmpunkt dieses ausgefüllten Tages war ein Besuch des Tempels 
Wat Phra That Doi Suthep, bei dem es sich um das Wahrzeichen Chiang Mais handelt. Der Tempel 
liegt etwa 15 km westlich vom Stadtzentrum an den Hängen des Doi-Suthep-Berges im Nationalpark 
 
Für Buddhisten liegt die größte Bedeutung dieses Tempels wohl in dem vergoldeten Chedi, der eine 
Reliquie des Buddha enthalten soll. Bei Touristen ist die Tempelanlage auch wegen der fotogenen
Naga-Treppe bekannt: Vom Fuß des Tempels gelangt man über diese langgezogene Treppe mit 200 
Stufen in den Tempelbezirk - die Geländer der Treppe sind zu beiden Seiiten mit riesigen, kunstvoll
gearbeiteten Schlangen verziert. Diese Treppe wurde im 16. Jahrhundert von einem gewissen
„Phra Mekuti“ erbaut.




Durch die dunst-gedämpfte Spätnachmittags-Sonne
war der goldene Tempel in ein sehr spezielles Licht getaucht, und auch die Buddhastatue aus
grünem Kristall und die Schuppen der Treppenschlangen leuchteten wunderschön.





Dennoch waren wir, als wir nach der Tempelbesichtigung am Fuß der Treppe
 ankamen, nicht wirklich unglücklich, dass es an diesem Tag keine weiteren Programmpunkte
mehr geben würde - er war wie gesagt sehr intensiv gewesen, und nun waren wir vor allem
fußlahm und erschöpft...  Ich wurde ein paarmal von euch gefragt, ob wir bei der Tour überhaupt
 zum Schlafen gekommen wären - doch, doch, natürlich: Wir schliefen an beinahe jedem Abend
 noch vor zehn Uhr völlig erledigt ein - und die Weckzeiten waren immer noch besser als an
normalen Bürotagen 😏 - also alles bestens! Aber nun freuten wir uns auf die erholsamere
Phase unseres Urlaubs! 😊
 
Unten seht ihr nochmal eine kleine Zusammenfassung der Rostrosen-Bilder, die während
dieses letzten Rundreise-Tages an den unterschiedlichen Orten entstanden sind:






Damit befinden wir uns am Ende unserer Nordthailand-Reise - aber
noch nicht am Ende unseres Thailand-Urlaubs! Denn am nächsten Tag ging es weiter zu unserem
nächsten Ziel - Hua Hin! Dort war in erster Linie Entspannung geplant, aber nicht nur. Doch darüber
werde ich euch erst in meinen nächsten Reiseberichts-Kapiteln mehr erzählen - ich hoffe, ihr seid
auch dann wieder mit dabei!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude





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Hier könnt ihr euch zu den einzelnen Kapiteln meines Reiseberichtes klicken:
Zur Startseite vom Reisebericht (Falls hier noch nicht alle Kapitel anzuklicken sind, könnt ihr euch
von der Startseite aus durchklicken! Die wird häufiger von mir aktualisiert 😊😉😎)

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Vorweihnachtszeit in Rostrosenhausen

Servus ihr Lieben!
🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄


Vielen Dank für all eure bisherigen Beteiligungen und eure tollen Kommentare zu meinem
ANL-Posting "Zeit statt Zeug" und andere nachhaltige "Last-Minute"-Geschenke!
Ich freue mich SEHR darüber!

Kurz vor Weihnachten zeige ich euch Bilder aus dem rostrosigen Dezember,
der mal verschneit war, dann taute es, dann gefor es, dann schneite es wieder, dann taute es ...
Und dazu gab's faul herumliegende Katzen, ein paar Unternehmungen und verschiedene Outfits
 aus meiner Herbst-Winter-Capsule = #capsulewardrobe 😊


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Winterwonderland in Rostrosenhausen. Und die Katzen wollen nicht raus... 😺 😼 😽
🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄
Karo + Leo + Trendfarbe red pear - ein echtes Trend-Outfit also 😉. (Und bis auf die Stiefletten hab ich alles schon lang...)
Unser Garten bei Frost - Buddha trägt's mit Gelassenheit.
Selber roter Bio-Bouretteseidenrock wie oben zu denselben Thermo-Leggings und farbharmonischen 
Socken. Dazu ein neues Bio-Baumwoll-Shirt mit schwarz-weiß-rotem Krawattenmuster, das ich 
mir zu meinem Geburtstag mit 30 % Geburtstags-Rabatt gegönnt habe. Mag ich sehr!
Wintergrün mit dunkelgrauer Uralt-Jacke
Braun-dunkelblau geringeltes Shirt zu blauen Jeans, blauer Spitzenjacke, rehbrauner Tasche, dunkelbraunem Gürtel
und ebensolchen Winterboots - ein Outfit für Marens Farbe des Monats braun. MEHR Hosen-Looks gibt's demnächst!
🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄



Jetzt nicht erschrecken, es wird gruselig: 
Am 9. Dezember besuchten wir mit unseren Freunden Moni und Michi einen Weihnachtsmarkt mit
Schirchperchten-Auftritt. Perchten sind Gestalten des Alpenländischen Brauchtums und schirch 
oder schiach oder schiech heißt hässlich oder böse - ihr könnt HIER Näheres zum Perchtenbrauch 
lesen.




 Wie bei so vielen Traditionen ist also auch hier schon 
einiges durcheinander geraten. Es gab jedenfalls sehr schirche Masken und Feuerspuckerei -
und anschließend einen guten Schmaus bei unseren Freunden. 


Hier seht ihr, was ich dazu trug - nämlich einen (Muster-)Mix aus zwei der oberen Outfits... (plus rotem Mantel!)
In der Nacht auf den 15. Dezember gab's einiges an Neuschnee = eine Aufforderung zu einem 
ausgedehnten Winterspaziergang! Die treffende Bezeichnung "schneeblinde Löwen" für die zwei 
Statuen stammt von Edi. Den Schneemann haben nicht wir gebaut - er war eine Entdeckung am Wegesrand.
Ein genauerer Blick auf das Winterspaziergangs-Outfit - alles altbekannt, die feinen Handschuhe von Claudia
 durften wieder meine Händchen wärmen, die Alpakamütze meinen Kopf!
Am Abend desselben Tages feierte unser lieber Freund Günther Geburtstag nach einem heftigen, fordernden Jahr.
Unser Geschenk: Fotos vom Fest. Der Tipp, einen Bilderrahmen als Requisite für lustige Fotos mitzunehmen, stammt
von Sunny - tolle Idee, die gut ankam! Oben zeigen wir vor, wie's geht. Der süße kleine Hund gehört zu einem Gast.
Und das trug ich: Bodenlanges Mieder-Kleid aka "Pseudodirndl" in weinrot, ca. 10-15 Jahre alt, dazu transparente
Ausbrennerbluse in kastanienbraun, ca. 30 Jahre alt oder älter, gehörte früher meiner Mutter, davor einer Freundin 
meiner Mutter. Ist jetzt wieder "trendy" 😊 Dazu mein bekannter Kimono-Rosengürtel.
Schön, wenn alles mit FRISCHEM WEISS bedeckt ist!
Nochmal das Geburtstagsshirt - zu einem ursprünglich bodenlangen, zweilagigen Tellerrock
 aus meinem Bauchtanzfundus, den ich mir jetzt habe kürzen lassen, um ihn "auch so" tragen zu 
können. Er schwingt so schön!
Abermals die transparente alte Bluse zu meinem Patchwork-Maxirock - dazu in der Mitte eine
rötlich-braune Wollweste vom 48er-Tandler um 5 Euro!
Weste und Bluse zum "Näher-Ansehen"
Gartenbilder vom 15. und 16. Dezember - ob er am 24. / 25. auch so weiß sein wird?
🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄


Da dies aller Voraussicht nach mein letzter Blogbeitrag vor dem Weihnachtsfest ist, wünsche
ich euch mit der folgenden heiter-besinnlichen Collage ein gemütliches viertes Advent-
Wochenende und wundervolle Festtage 😊😊😊! Macht es euch schön und genießt es rundum!!!





Dieses Posting verlinke ich wegen meiner nachhaltigen Winterkleidung und dem Spaziergang
durch die winterliche Natur bei ANL. Bis zum Abend des 1. Jänner 2019 könnt auch ihr dort noch
eure Postings rund um den Themenkreis Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität =  
A New Life verlinken. Ich freu' mich drauf - und die Welt freut sich noch mehr!


🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄

Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe und ein frohes Fest!
Eure rostrosige Traude

🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄🎅 🎠🎄



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Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
Zitat im Bild oder Glockentürme von Nova, der Gartenglück-Linkparty, bei
Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB


PS: 
Kurz nach Redaktionsschluss erreichte mich ein Rezensionsexemplar des hochinteressanten
Kochbuches The Joy of Waterboiling. Ich werde euch demnächst (vermutlich Anfang Jänner) 
mehr darüber berichten, doch da es vielleicht für einige von euch auch noch als Weihnachtsgeschenk 
interessant sein könnte, stelle ich hier kurz noch den Link dazu ein.  Das Buch präsentiert eine 
vollkommen neue Art des Kochens und bietet auch Menschen, die sich keine Küche oder keinen 
Herd leisten können (oder wollen), die (Energie- und Platz-sparende!) Möglichkeit, sich gesunde 
und warme Speisen zuzubereiten.