Sonntag, 14. Oktober 2018

ANL # 34 - Warum sollten wir (möglichst) auf Aluminium verzichten?

Beim Verbrauch von Aluminium steht Deutschland weltweit an erster Stelle!
Doch jede Alu-Getränkedose, jede Alu-Folie ums Pausenbrot, jede Alu-Kaffeekapsel 
und Alu-Felge hat (unter anderem) Auswirkungen bis tief hinein in den Regenwald des 
Amazonas. Es ist also an der Zeit, dass sich ANL einmal diesem beliebten Metall widmet. 
Denn für dessen Gewinnung und Verarbeitung werden Regenwälder und andere Ökosysteme 
zerstört - und es werden Menschen krank gemacht, vertrieben oder getötet.


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Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag, und ohne Bezahlung erfolgt.]
Fotos via Pixabay - KLICK und KLICK


Servus ihr Lieben!


In meinem vorigen ANL-Beitrag erzählte ich euch ausführlich, weshalb es für die Welt und für
 euch selbst besser ist, auf BIO zu setzen. Danke für eure Kommentare und Verlinkungen dazu!

Und weil diese Frage aufkam: Es bringt tatsächlich auch bei Bananen etwas, wenn sie aus Bio-Anbau stammen. 
Die Folgen der Bananen-Intensivproduktion mit massivem Einsatz von Pestiziden sind nämlich sowohl für die 
Plantagenarbeiter (erhöhte Raten von von Leukämie und anderen Krebsarten sowie Sterilität) als auch für die Umwelt 
(Ackerböden, Gewässer, Korallen, Fische.....) verheerend - und auch ihr tut eurer Gesundheit nichts Gutes, wenn ihr 
"herkömmliche" Bananen esst. HIER könnt ihr mehr darüber lesen - ungefähr ab der Mitte des Artikels geht es um 
die Folgen des konventionellen Anbaus und um den Bioanbau von Bananen. 




Heute geht es darum, weshalb wir Aluminium-Produkte so weit 
wie möglich vermeiden sollten.

Dass Aluminiumsalze in Deos für die Gesundheit bedenklich sind, hat sich mittlerweile
herumgesprochen. Aluminium kann überdies das Nervensystem schädigen und den Knochen-
stoffwechsel beeinträchtigen. Außerdem wird vermutet, dass es die Fruchtbarkeit senken und
sich negativ auf Ungeborene auswirken kann. Und bei Alzheimerpatienten finden die
Wissenschaftler regelmäßig hohe Alu-Konzentrationen im Gehirn. Noch ist der Zusammenhang
nicht eindeutig belegt - die Forschung arbeitet noch daran. Doch eines sollte uns allen klar sein:
Selbst wenn sich dieser Verdacht nicht bewahrheitet, ist Aluminium bzw. seine exzessive
Verwendung eine tickende Zeitbombe.

Seit den Anfängen der Aluminiumgewinnung vor circa 130 Jahren steigt der Bedarf ständig
 an - inzwischen weltweit um etwa vier Prozent im Jahr. Die ungebremste Nachfrage am Weltmarkt
führt dazu, dass rohstoffreiche Gebiete wie die Urwälder im Amazonas ausgebeutet werden.
Und das wiederum hat weiter reichende Folgen, als es sich die meisten von uns vorstellen
können. Aber davon später mehr.



Fotos via Pixabay - KLICK



Aluminium steckt in so vielem:

Aluminium ist enorm vielseitig und daher ein äußerst beliebter Werkstoff: Es ist leicht und
trotzdem in Legierungen mit anderen Metallen beinah so fest wie Stahl, es ist biegsam,
hitzebeständig  und ein guter elektrischer und Wärme-Leiter.

Wegen seines geringen Gewichts wird Aluminium in großen Mengen im Flugzeugbau, für die
Herstellung von Autos, Eisenbahnwaggons und Hochspannungsleitungen verwendet. In Haushalten
findet sich Alu beispielsweise in Kochgeräten und beim Hausbau (Alu-Fenster, Wintergärten etc.).
In der Elektronikindustrie wird es immer häufiger als Ersatz für Kupfer verwendet. Und auch der
steigende Ausbau der Solarenergieerzeugung führt zu einem steigenden Verbrauch durch die aus
Aluminium hergestellten Befestigungssysteme.


Alltagsprodukte mit Aluminium:

Viele Dinge, die in Durchschnitthaushalten (teilweise täglich) verwendet werden, bestehen aus
Aluminium oder beinhalten das Material: Getränkedosen, Alufolien, Kaffeekapseln, Verpackungen
von Kaugummis, von Schokoriegeln, Tetra-Packs, Yoghurt-Deckel, Zahnpasta-, Creme-  und Senf-
Tuben, Deodorant- und andere Spraydosen, Camping-Kochgeschirr, Schraubverschlüsse von
Glasbehältern und -flaschen sowie viele Blisterverpackungen von Medikamenten. Darüber hinaus
kann Aluminium übrigens in den Medikamenten selbst sowie in Kosmetika, Impfstoffen und
Zusatzstoffen von Nahrungsmitteln enthalten sein.



Fotos via Pixabay - KLICK



Jedes Stück Aluminium, das für diese Produkte verwendet wurde, 
hat ein Stück Umwelt zerstört!

Irgendwie ist in unseren Köpfen nicht tief genug verankert, dass so ziemlich alles, was wir
konsumieren, vorher auch produziert und dann oft noch weit transportiert wird. Und dass dabei
häufig großer Schaden in der Natur oder an den dort lebenden Menschen angerichtet wird -
Schaden, über den viel zu wenig berichtet wird. Wen wundert es: Die tatsächlichen Opfer, die in
Abbau-Regionen von Bodenschätzen oder in Anbau-Regionen von manchen Nahrungsmitteln oder
z.B. von Baumwolle leben, sind oft bitterarm und haben zumeist auch niemanden, der um ihre Rechte
 kämpft. Die Natur kann sich ebenfalls nicht wirklich gegen Zerstörung wehren. Und schließlich:
Diejenigen, die sich für die Umwelt einsetzen, haben viel weniger Geld für Werbung zur Verfügung
als jene, die etwas verkaufen wollen. Jahrelang wurde uns eingebläut, dass R*d Bull Flügel verleiht
und Mr. Clooney N*spresso bevorzugt, what else? Selbst wenn sich der Schauspieler mittlerweile
aus der Werbung für Produkte rund um die Firma N*stlé zurückgezogen hat, bleibt davon etwas
in uns hängen. Und selbst wir uns nicht für leicht manipulierbar halten, nisten sich Werbeslogans
in unseren Gehirnen besser ein als Informationen über die zumeist unschöne Wahrheit hinter dem
 oft sehr verlockend präsentierten Produkt.



Was ist Aluminium eigentlich?

Aluminium ist ein Bestandteil von Tonmineralien und zählt zu den häufigsten Metallen der
Erdkruste. Der Rohstoff zur Aluminiumgewinnung heißt Bauxit. Bauxit ist ein Aluminiumerz und
zählt zu den nicht nachwachsenden Bodenschätzen. Aus dem roten Bauxitgestein wird mittels
großen Mengen Natronlauge, extremer Hitze und hohem Druck die weiße Tonerde herausgelöst.
Durch diesen äußerst energieaufwendigen Prozess entsteht reines Aluminiumoxid, und dies
wiederum ist der Ausgangsstoff für die Aluminiumherstellung: Das Aluminiumoxid wird
eingeschmolzen und in einem sogenannten Elekrolyseverfahren zu Aluminium umgewandelt.


Wo wird Bauxit abgebaut und in welchen Mengen?


2017 betrug die weltweite Bauxit-Fördermenge 300 Millionen Tonnen. Zu den bedeutendsten
Förderländern zählen Australien (83 Mio. Tonnen), China (68 Mio. Tonnen), Guinea (45 Mio.
Tonnen), Brasilien (36 Mio. Tonnen) und Indien (27 Mio. Tonnen). Auch in Jamaika, Russland,
Venezuela und Kamerun gibt es große Bauxit-Vorkommen. In Europa finden sich die wichtigsten
Abbaustätten in Griechenland, Ungarn und Frankreich. Auch in Deutschland gibt es 
 Bauxitvorkommen - allerdings nur geringe, die für die Aluminiumerzeugung unbedeutend sind.


Was angesichts dieser Zahlen und Fakten nicht vergessen oder übersehen werden sollte:
Jeder einzelne Schritt des Aluminium-Herstellungsprozesses 
zerstört auf eine andere Art und Weise unsere Umwelt!


Wo nun Bagger stehen, war einst Regenwald. Oben: Bauxit mit unverwittertem Gesteinskern - Bildquellen - KLICK, KLICK, KLICK



Was passiert beim Bauxit-Abbau, der Verarbeitung, 
dem Transport?

Wie ich euch in meinem Island-Reisebericht HIER erzählt habe, wird der dort durch
 geothermische Energie gewonnene und daher günstige Strom u.a. für die Aluminiusindustrie
verwendet - obwohl der Rohstoff Bauxit in Island gar nicht abgebaut wird. Man transportiert ihn
stattdessen von Australien und Brasilien nach Island! Bei den  preiswerten Stromkosten lohnt
sich selbst dieser enorme - und natürlich umweltschädliche - Transportaufwand.

Wir fuhren außerdem 2011 in Jamaica über eine Straße in einem Bauxit-Abbaugebiet, die von
rotem Schlamm und Staub überzogen war. Die tatsächlichen Verwüstungen fanden wohl abseits
der Fahrbahn statt. In vielen der Abbauländer wird Ur- und Regenwald abgeholzt, um an das 
Bauxit zu kommen.

UND: Die Herstellung von Aluminium benötigt äußerst 
viel Energie: Ungefähr 25 Mal so viel wie die Verarbeitung von Glas und 10 Mal so viel wie die
Produktion von Weißblech. Da die Aluminiumerzeugung so energieaufwendig ist, wird an den
 Produktionsorten noch mehr Regenwald abgeholzt - um weitere Wasser- oder Kohlekraftwerke
zu errichten! Neben dieser großflächigen Zerstörung von unwiederbringlicher Natur und von
Lebensräumen für Ureinwohner, seltene Tiere und Pflanzen tragen diese Kraftwerke durch
 das entstehende Methan auch noch zusätzlich zum Klimawandel bei. Aber das ist längst noch
nicht alles!


Fotos via Pixabay - KLICK, KLICK und KLICK


Denn da gibt es noch das Problem mit dem Rotschlamm!

Als ob die Rodung von Regen- und Urwäldern noch nicht genug Umweltzerstörung wäre,
entsteht durch das Herauslösen der weißen Tonerde aus dem roten Bauxitgestein mit Natronlauge
 ein Abfallprodukt. Dabei handelt es sich um eine rötlichbraune, schlammige Brühe, die dem
entsprechend Rotschlamm genannt wird. Klingt harmlos, ist es aber nicht. Rotschlamm enthält
viele giftige Substzanzen - wie Blei, Arsen, Quecksilber, Chrom (krebserregend), klimaschädliche
Fluorkohlenwasserstoffe, tödlich ätzenden Fluorwasserstoff, Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid.

 Pro Tonne Aluminium fallen rund 1,5 Tonnen Rotschlamm an. Nur damit ihr ein Verständnis
dafür bekommt, von welchen Giftmengen wir da sprechen: Im Jahr 2015 entstanden beispielsweise
150 Millionen Tonnen dieser hochgefährlichen Brühe! Tendenz steigend...

Dieser Giftschlamm sollte möglichst "sicher" deponiert werden. Aber natürlich meldet sich
dafür niemand freiwillig. Daher wird der Schlamm zuweilen kurzerhand in der Nähe der
Abbauminen in große Seen und Flüsse geleitet. Dabei werden ganze Ökosysteme zerstört - ein
trauriges Beispiel ist Brasiliens wichtigste Bauxitmine Porto Trombetas, die seit 1979 existiert.
Durch das Einleiten von Rotschlamm in den nahe gelegenen See Lago Batata starb hier alles Leben
ab. Noch heute werden Jahr für Jahr 100 Hektar Wald für diese Mine gerodet – sie liefert
70 Prozent der brasilianischen Gesamtproduktion.

Auch Rotschlamm-Deponien sind keineswegs ohne Risiko, auch hier kann es tödlich für
Pflanzen und Tiere enden und die Gesundheit der Anwohner schädigen. Durch den vielen Regen
 im Amazonasgebiet passiert es beispielsweise relativ häufig, dass die Rotschlamm-Becken 
überschwappen. Und dadurch wird (nicht nur) der Grund und Boden der Ureinwohner unbrauchbar.
In Barcarena beispielsweise haben sich zwei große industrielle Verarbeitungszentren angesiedelt.
Mitten in der Stadt gibt es Lagunen mit giftigem Rotschlamm - immer wieder kommt es zu Lecks
oder Überschwemmungen. Früher konnten die Menschen in Barcarena vom Fischfang leben, oder
sie verkauften Nüsse, die sie im Regenwald gesammelt hatten. Heute sind die Flüsse verunreinigt
oder sogar vergiftet, die Menschen, die entlang dieses Flusses leben, sind arbeitslos oder krank - und
es gibt keine Nüsse mehr, die sie verkaufen könnten. Aber auch diejenigen, die Arbeit in der Industrie
gefunden haben, leben gefährlich, da es neben Vergiftungen auch immer wieder zu
schweren Arbeitsunfällen kommt.


Giftiger Rotschlamm - Bilder vom Kolontár-Dammbruch aus Wikipedia - KLICK
  

Um nicht bloß in weit entfernte Länder zu blicken: Auch im westlichen Ungarn passierte es
im Oktober 2010, dass der Damm einer Rotschlammdeponie bei Kolontár brach, wodurch mehrere
Dörfer mit rund einer Million Kubikmetern des giftigen Gemischs überflutet wurden. 10 Menschen
starben bei der Umweltkatastrophe und 150 wurden verletzt.

HIER könnt ihr mehr über das Deponieren von Rotschlamm bzw. seinen Verbleib und seine
Gefahren lesen. 


Ein paar Worte zum Aluminium-Recycling:

Aluminium lässt sich vollständig recyceln; dafür sind nur fünf Prozent des Energieaufwands aus
 der Neuproduktion notwendig! Leider landen nur etwa 66 Prozent der Aluminiumreste in Europa 
beim Recycling: Große Mengen des Metalls werden im Haus- bzw. Restmüll (oder noch schlimmer: 
in der Natur!) "entsorgt" und können daher nicht wiederverwertet werden.

 Ein Problem für die Wiederverwertung besteht außerdem, wenn das Aluminium im 
Lebensmittel- und Verpackungsbereich eingesetzt wird. Für Verbundverpackungen (also zum 
Beispiel Kaffeeverpackungen, Getränkekartons usw.), bei denen Aluminium ein Mitbestandteil der 
Verpackung ist, wurde bislang noch keine befriedigende Recyclingmethode gefunden. Da das 
Aluminium kaum von den anderen Stoffen getrennt werden kann, werden diese Verpackungen also
zumeist verbrannt und das Aluminium somit nicht wiederverwertet. Ein Problem stellen außerdem
 bedruckte Aluminiumprodukte dar (z.B. Aludosen, Joghurtdeckel). Wird das Aluminium hier zur 
Wiederverwertung eingeschmolzen, können durch die Aufdrucke Giftstoffe freigesetzt werden.


Fotos via Pixabay - KLICK
 


 Was können WIR tun?

Bei Abbau und Verarbeitung von Aluminium leidet die Umwelt, bei der Anwendung in
manchen Fällen die Gesundheit. Ich fürchte, wir müssen dennoch akzeptieren, dass Alu aus so
vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken ist. Doch Aluminium ist ein zu wertvoller Rohstoff, 
um als Wegwerfprodukt verschwendet zu werden! Und DA können wir ansetzen!

✪ Verzichtet wo immer möglich auf Alu-Folie. Verwendet stattdessen Brotboxen - z.B. aus 
Edelstahl, Papiertüten, stabile Kunststoffboxen (BPA-frei!) oder wiederverwendbare Verpackungen 
(z. B. Bee’s Wrap).

✪ Zum Grillen gibt es Edelstahl-Grillschalen, die mehrfach verwendet werden können und die 
Aluminiumfolie oder -schale überflüssig machen.

✪ Kauft keine Getränke in Alu-Dosen! Auch Tetra-Packs enthalten Aluminium und sind daher nicht 
ideal. Verwendet stattdessen eine Flasche, die ihr mit einem selbst gemachten Getränk oder - noch 
gesünder - Wasser befüllt (oder kauft wenigstens Mehrwegflaschen als Alternative).



Interessanterweise besitzen gerade die Konsumenten von Energy-Drinks oft nicht die Kraft, ihre Dosen umweltfreundlich
zu entsorgen. Generell ist jede nicht gekaufte / niemals produzierte Dose gut für die Umwelt!

 
✪ Verwendet keinen Kapselkaffee in Alu-Kapseln! Falls ihr bereits einen Kapsel-Kaffeeautomaten 
habt, gibt es wiederbefüllbare Kaffee-Kapseln, wie ich euch HIER erzählt habe. Diese befüllt ihr 
am besten mit Fair-Trade-Bio-Kaffee, dadurch spart ihr nicht nur Aluminium und schützt so den 
Regenwald, sondern schützt auch beim Kaffeeanbau die Umwelt und helft kleinen Kaffeebauern. 
Und da Biokaffee noch immer um vieles billiger ist als Kaffee in Kapseln, schont ihr damit auch euren 
Geldbeutel. Meine Tochter praktiziert das seit etwa einem Jahr und kommt damit sehr gut zurecht.

✪ Statt Senf-Tuben gibt es diesen auch im Glas. Das könnt ihr nach dem Aufbrauchen als Trinkglas 
weiterverwenden.

 ✪ Kauft keine Teelichter in Alu-Hüllen, sondern stellt sie in Gläser oder wiederverwendbare Hüllen
- es gibt inzwischen schon zahlreiche Anbieter von Teelichtern ohne Verwendung von Alu, Palmöl 
oder Paraffin!

 ✪ Kauft keine Kleinstpackungen wie z. B. Miniportionen Marmelade, Honig oder Kondensmilch. 
Auch Pröbchen aus dem Drogeriemarkt haben oft eine Aluminium-beschichtete Verpackung.

✪ Wenn ihr in euer Haus oder eurer Wohnung neue Fenster einbauen lasst, bevorzugt solche mit 
Holzrahmen (natürlich aus einheimischen Hölzern), statt Alufenster einbauen zu lassen.  


✪ Bittet Hersteller, die Aluminiumverpackungen oder Verbundverpackungen mit Alu nutzen, ihre 
Produktion umzustellen.  


 ✪ Informiert eure Familie, Freunde und Bekannte über die weitreichenden Folgen der 
Aluminiumproduktion im Regenwald.

✪ Wenn sich der Kauf eines Produktes mit Aluminium nicht vermeiden lässt, achtet bitte darauf, 
dass das Aluminium möglichst abgetrennt in die Recyclingtonne kommt. Im Vergleich zur 
Aluminium-Neugewinnung ist das Recyceln des Leichtmetalls deutlich weniger umweltschädlich.



Fotos via Pixabay - KLICK



Nun, ihr Lieben, seid wieder ihr an der Reihe mit euren Blogbeiträgen, die
die Welt ein Stückerl besser machen. Denkt daran: Jede gute Idee kann ansteckend wirken! Habt 
keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte jede 
Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt. Denkt bitte auch daran, in euren Postings mit 
folgendem Link auf die Aktion A New Life hinzuweisen: http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl.html 

Unter diesem Link findet ihr auch weitere Informationen und Tipps zu ANL!

Auch unter meinem Gastbeitrag im einfach nachhaltig besser leben EiNaB-Blog könnt ihr 
übrigens eure nachhaltigen, die Umwelt schützenden Postings verlinken!



Herzliche Grüße von eurer Traude



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB




Quellenverzeichnis:

https://utopia.de/ratgeber/wie-schaedlich-ist-aluminium-fuer-umwelt-und-gesundheit/
https://www.umweltberatung.at/aluminium-gesundheit-und-umwelt
https://www.global2000.at/aluminium
https://www.marktundmittelstand.de/einkauf/so-entwickelt-sich-der-markt-bei-aluminium-magnesium-und-titan-1258421/
https://www.regenwald.org/themen/aluminium/fragen-und-antworten#start
https://de.wikipedia.org/wiki/Bauxit
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/aluminium102.html
https://www.br.de/themen/wissen/aluminium-gefaehrlich-gesundheit-100.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Rotschlamm
https://likemag.com/de/finger-weg-von-dosen-und-flaschen/338384
https://www.abenteuer-regenwald.de/bedrohungen/aluminium


Und hier geht's zum Linkup:


Kommentare:

  1. Liebe Traude,
    danke für diesen wieder sehr informativen Post!
    Sicher kann man vielsietig auf Alu verzichten, darauf achten wir schon seit Jahren! Alles jetzt aufzuzählen, würe zuviel Zeit in Anspruch nehmen .... aber bei manchen Dingen geht es nicht ohne ...
    Ich wünsche Dir einen guten und freundlichen Wochenstart!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  2. Sadly, too few people question where anything comes from. They just buy products and eat food without ever thinking about how it got there. I didn't know most of what you've shared here about aluminum. his type of mining causes so much environmental damage. It's devastating how quickly forests are disappearing around the world.

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  3. Liebe Traude,

    wenn jeder seinen Beitrag leistet, geht es aufärts.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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  4. Wenn ich das so lese, denke ich, dass ich aus einem recht grünen Haushalt komme, auch wenn meine Mutter das wohl nicht so gesagt hätte. Aus den von Dir genannten Gründen wurden Aludosen schon immer abgelehnt und nur extrem selten verwendet. Es gibt hier im Haud zwar eine Rolle Alufolie, die hält aber unzählige Jahre. Die brauche ich nur mal, um beim Backen mal etwas abzudecken und das kommt selten vor.

    Dass Aluminiumsalze in Antitranspirantien schädlich sind, ist ein Gerücht, dass sich schon lange hält, aber nicht bewiesen ist. Ich verwende es mit Freude weiter, weil es das Einzige Produkt ist, was mich nicht stinken lässt.

    Plastikverpackungen beim Einkauf könnte man hier im Haushalt einsparen, beim Aluverbrauch sehr ich kein realistisches Einsparpotenzial. Espresso gibt es aus dem Vollautomaten und der "Kaffeekuchen" fliegt direkt als Dünger in den Garten.

    Sonnige Grüße sendet Dir Ines
    Vom Wochenende müde Grüße sendet Dir Paul

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    Antworten
    1. Liebe Ines,
      finde ich super, dass es da kein Einsparpotential mehr bei euch gibt! :-) Aber wenn du über das Thema mal was weitererzählen möchtest, hast du jetzt vielelicht ein paar neue Infos bekommen...
      Und was das Deo betrifft: Ich war mit den Alu-freien Sprays auch alles andere als zufrieden, da ging es mir wie dir. Aber seit ich die Deo-Cremen entdeckt habe, möchte nie wieder Spray verwenden. Ich finde die Cremes viel besser / länger haltbar / angenehmer im Duft! Hast du schon Deo-Cremes ausporbiert - und wenn ja, welche? HIER findest du jedenfalls eine Auswahl an empfohlenen Cremes, die es auch in Deutschland zu kaufen gibt: https://utopia.de/ratgeber/deocreme-hersteller-produkte-selbermachen/
      Ich habe derzeit von Pony Hütchen die Creme "Kuscheldecke" (vorher hatte ich "Honigschnütchen" ;-)) und eine selbstgemachte Deocreme in Verwendung, Edi verwendet eine Männer-Deocreme von Wolkenseifen. Die ist zwar leider in einer Alu-Dose, aber die Dose ist so hübsch, dass man sie gern zur Aufbewahrung von kleinen Dingen (Stecknadeln, Gummiringerl o.ä.) verwendet...
      Alles Liebe, Traude

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    2. Die Deocremes halten bei mir nicht gut genug und ein Deo ist Pony Hütchen wirkt bei mir nicht UND hat sich im normalen Sommer - nicht diesem - aufgelöst. So viel dazu ...

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  5. sehr beeindruckend dieser Post liebe Traude, da hast du ein Füllhorn an Informationen ausgegraben um es uns zu schenken, um das Bewusstsein zu fördern WAS wir alles benutzen - anstellen - entsorgen und leichtfertig ohne viel nachzudenken - verwenden.Tagtäglich das ganze Jahr über.
    Viele werden entsetzt sein weil sie es nicht wussten, nicht darüber nachdachten, keine andere Möglichkeit sehen als zu verwenden was so verschwenderisch vor unseren Augen und zu unserer Bequemlichkeit ausgebreitet ist und wie oft!!! "höre ich! ach, der kleine Mann/die Frau die kann nichts tun um zu einer Veränderung beizutragen und schiebt bequemerweise die/seine)eigene Verantwortng auf andere, da schwillt mir manches Mal echt der Kamm und ich kann nur den Kopf schütteln.
    wie lange hast du für diese ausgiebige Recherche gebraucht?...(???) ich bin tief beeindruckt und hoffe viele sehen die Bilder, hören dir zu und fangen selbst an zu denken und zu handeln soweit das irgend möglich ist.
    ich danke dir für diesen herausragenden Post und die vielen Informationen darin.
    herzlichst angelface

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    Antworten
    1. Danke liebe Angel!
      Weil du gefragt hast, wie lange ich an so einem Aluminium-Beitrag arbeite: Ich sammle das Material schon seit einiger Zeit zusammen, wollte das Thema auch schon viel früher bringen, hab's bisher aber nicht geschafft. Das Schreiben und Collagen-Basteln selbst geht verhältnismäßig flott. Ich habe an drei Tagen immer wieder "Schreibzeit" und "Collagenzeit" eingeschoben. Aber ich schau dabei nicht auf die Uhr, deshalb kann ich nie sagen, wie lange ich für ein Posting brauche...
      Alles Liebe, Traude

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    2. Liebe Rostrose, wie du siehst habe ich den ANL - Beitrag von dir gefunden und gerne mein Rzept - oder`s GEDICHT mit eingestellt um die Aktion weiterhin zu unterstützen und weil du meinst - es passt dazu...:-))
      gerne --- und solltest du noch etwas bei deinen besuchen bei mir finden - von dem du weisst es ist ebenso, dann mach mich bitte gerne darauf aufmerksam ich bin mir nämlich nie so ganz sicher was an meinen Themen zu deiner Aktion passend ist..
      ganz liebe Grüße nun husch ich zu den Links darunter an sich , denn die waren als ich den 1.Kommentar schrieb, noch nicht mit drauf...
      herzlichst angelface

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  6. Liebe Traude, einmal mehr könnte einem der wahre Frust packen, wenn man deine Abhandlung liest! Und doch bin ich dir sehr dankbar für die Arbeit, die du dir mit deinen ANL-Post's machst, denn sie rütteln bestimmt viele auf und machen aufmerksam auf Probleme, die man im ersten Moment vielleicht gar nicht als solche erkennt, wenn man sich nicht grundsätzlich mit dem Thema "Nachhaltigkeit und Umweltschutz" befasst.
    Aluminium gibt es in unserem Haushalt praktisch keines, eine einzige Rolle Alufolie dümpelt schon Ewigkeiten in der Schublade und wird wirklich nur dann eingesetzt, wenn es keine Alternative dazu gibt. Kaffee wird gefiltert, mein Autochen rollt auf Stahlfelgen, und Getränkedosen kaufen wir grundsätzlich keine. Einzig beim Thema Tuben können wir nicht so ganz nachhaltig agieren: Bio-Senf und -Mayo gibt es bei uns nur in der Tube, und meine neue Gesichtscreme in meinem verlinkten Post kommt auch in der Alu-Tube daher. Jetzt fragt es sich natürlich, was besser ist: Alutube, die rezikliert werden kann, oder Plastictube, die mit dem Müll verbrannt wird? Und ist es okay, wenn dafür in der Alu-Tube Bio-Produkte stecken...? Das sind so die Kompromisse, die man immer mal wieder eingehen muss und die mir oft Kopfzerbrechen bereiten. Aber du schreibst ganz richtig: Alu ist kaum noch wegzudenken aus unserem Alltag, egal in welchem Bereich. Die Frage ist ja nur: Wieviel davon verkonsumieren wir- und wie gehen wir mit dem Aluabfall um? Da sehe ich Handlungsbedarf. Und natürlich auch im Abbau und der Verarbeitung der Rohstoffe. Aber darauf haben wir ja einen direkten Einfluss, indem wir unseren Konsum von Alu verringern. Wird weniger nachgefragt, wird weniger abgebaut und verarbeitet.
    Ach, es ist manchmal wirklich ein wenig zum Verzweifeln! An allen Ecken und Enden brennts. Aber trotzdem: Ich bleibe dran und tue, was in meiner Möglichkeit steht. Und freue mich über jeden, der mitzieht. Denn dann kumulieren sich unsere Bemühungen!
    Hab einen wundervollen Herbsttag, herzliche Grüsse!

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  7. Liebe Traude,

    ist es prima, dass du hier mal zusammenträgst, was es mit diesem Rohstoff auf sich hat und wie sorglos wir mit Verpackungen umgehen. Kaufen und dann nichts wie weg, so lautet leider heute die Devise unserer Wohlstandsgesellschaft.
    Es ist schlimm, wie und teilweise auch unter welchen Bedingungen wir Rohstoffe aus der Erde holen.
    Traude, das alles bezieht sich aber nicht nur auf die Aluminiumgewinnung, die Liste lässt sich endlich fortsetzen.
    Wir können wirklich alle mithelfen, in dem wir als Verbraucher uns ganz bewusst gegen viele Verpackungen verwehren. Alufolie gibt es bei uns im Haushalt überhaupt nicht, braucht man auch nicht. Man muss auch keine Getränke in Dosen kaufen und diese Kaffeekapseln sind eh das Letzte.

    Liebe Grüße und eine schöne neue Woche wünscht dir
    Christa

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  8. Liebe Traude,
    das ist ein hochinteressanter und vor allem sehr wichtiger Post! Toll, welche Informationen Du wieder zusammengetragen hast. Wir versuchen schon seit einiger Zeit, möglichst auf Alu-Produkte zu verzichten und achten beim Kauf auch darauf. Getränkedosen z.B. gibt es bei uns gar nicht. Ich muss aber gestehen, dass wir es nicht ganz ohne Alufolie schaffen, wenngleich auch der Gebrauch schon sehr reduziert wurde.

    Alles Liebe, Nadine

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  9. Liebe Traude,
    ich danke Dir für diesen ausführlichen und interessanten Post. Du hast Dir beim Recherchieren wirklich viel Arbeit gemacht. Und ich muss sagen, Deine Aufzählungen führen vor Augen, in wievielen Produkten Alu enthalten ist. Wir benutzen kaum Alufolie, auch aus Dosen trinken wir recht selten und Kaffeekapseln gibt es ebenfalls nicht in unserem Haushalt. Ich achte beim Kauf von Deo darauf, dass keine Aluminiumsalze enthalten sind. Trotzdem gibt es sicherlich noch eine Menge Produkte in denen Aluminium enthalten ist, die wir täglich konsumieren. Ich denke da beispielsweise an die Verpackungen von Medikamenten oder an Tetrapacks....
    Nochmals danke und herzliche Grüße
    Astrid

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  10. Sehr interessant
    ich muss sagen, außer den Alufelgen vom auto - kommt Alu bei mir extrem selten zum Einsatz. Getränkedosen kaufe ich erst gar nicht, Alufolie ist schon Jahre alt und wird fast nie benutzt, Kaffeekapseln - nein danke, neben dem vielen Müll ist mir das auch zu teuer.

    Blieben dann natürlich noch die Verpackungen, wo es ein mit-Bestandteil ist.
    Der ganze Verpackungsmüll ist schon ein Wahnsinn

    einen guten Start in die neue Woche
    wünscht gabi

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  11. Schon in den 1970er Jahren angewidert von dem Raubbau an der Natur durch Bauxitabbau in Griechenland wird das material vermieden, wo es geht. Bei Tuben hat man allerdings nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Gut, dass du dran bleibst, so wie ich an den menschlichen Knackpunkten dieser Welt Arbeit, zum Beispiel an den Menschenrechten. Hingerissen bin ich oft wie du, wie du bei mir schriebst, aber meist liegt mir das Soziale mehr. Das sollte aber kein Problem sein und ich wünschte mir da auch mehr Interesse & Engagement in der Bloggerwelt.
    GLG
    Astrid

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  12. Guter Denkanstoß liebe Traude. Ich denke, da lässt sich bei mir immer noch was einsparen und achtsamer damit umgehen.

    Liebe Grüße Sabine

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  13. du hast die kleinen katzenfutter-"luxus"-portionen in den alu-schälchen vergessen :-D
    aber im ernst - du hast sowas von recht. und super recherchiert!!
    spontan fällt mir nix ein was ich noch vermeiden könnte an alu - mit der folie gehts mir wie ines - ansonsten mach ich einen bogen um (wegwerf)aluminium. und auch langlebigen dinge sind hier aus stahl/edelstahl/eisen wie z.b. autofelgen, espressokanne, bratpfannen & töpfe - dieses beschichtete alu-kochgeschirr ist mir eh suspekt. nur der biwak-topp - der is aus alu - aber der lebt schon seit fast 20 jahren bei mir und wird das auch noch tun bis an mein lebensende......
    insgesamt ist es doch so, dass alles das, was eh schon fragwürdig, ungesund und schlechter stil ist, im alu-gewand daherkommt :-D
    das bild aus ungarn mit der miez ist so rührend...... die "viechers" sind ja tatsächlich die unschuldigen opfer.
    xxxx

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  14. Ein wundervoller Beitrag, der die Problematik mal von allen Seiten beleuchtet. Auf jeden Fall sollte man wenn immer möglich seinen Verbrauch einschränken oder ganz auf Alu verzichten.

    Beim Flugzeugbau, sollte man die Langlebigkeit von ca. 50 Jahren nicht unterschätzen und durch die Leichtigkeit wird im Endeffekt auch weniger Kerosin verbraucht als bei schwereren Materialien, wie Stahl und Eisen.

    Liebe Grüße
    Arti

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  15. Liebe Traude,
    hab Dank für diesen wieder einmal mit viel Sorgfalt zusammengetragenen Post! Sehr informativ und leider auch erschreckend. Das mit dem Rotschlamm wusste ich noch nicht.
    Wir benutzen Brotdosen, manchmal wird auch das gute alte Butterbrotpapier genommen. Der Kaffee wird im Papierfilter gebrüht. Ich geb's zu, in unserem Haushalt fallen Kronkorken an, die werde ich zukünftig in den gelben Sack stecken fürs Recycling, in der Hoffnung, das das funktioniert.
    Liebe Grüße
    Karen

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  16. Servus Traude, gut wenn immer wieder darauf hingewiesen wird was da passiert. Aber ich bin´s sicher nicht. Schon lange kaufe ich keine Dosen, Folien, Plastiksackerl usw.
    Die Großkonzerne die es betrifft (blaurote Bullen Dose) verdienen gut daran und müssen auch nichts ändern.
    Lg aus Wien


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  17. Hallo Traude,
    du hast sehr ausführlich geschrieben. Ich habe vor paar Jahren, als ich erstes mal von Alu in Deos und dies als schädlich gehört habe, meine Deos umgestellt. Erschreckendeweise hat keinerlei Deo mehr geholfen, ich habe angefangen zu schwitzen und es roch sehr unangenehm, also habe meine alte Deo mit Alu zurückgestellt. :-(
    Wir kaufen wenig Sachen mit Alu und seit erst paar Monaten habe ich auch umgestellt, daß ich unsere tägliche Arbeitssandwiches nicht mehr in Alu wickele, sondern in eine Dose lege (allerdings nervt mich oft es, da wenn das Sandwich nicht so groß ict, daß es die Dose ausfüllt, dann rutscht es komplett auseinander, fällt davon alles raus und der Frischköse drin schmiert die ganze Dose voll, was dann später schwierig abzuspülen ist).
    Ich habe vor ca. einem Jahr in TV eine Doku von Bauxitausbau in Südamerika gesehen, ich war schockiert. Erts wurden dort urheimische Stämme weggetrieben, die mit ihren Vihern keinen guten Lebensraummehr gefunden haben und sehr schlecht danach gelebt haben. Dann wurden ganz viele Wälder ausgeholzt, aber der Mensch hat keine Mühe genommen, die Baumstämme auszuheben, die Stämme blieben ca. Meter hoch dort und dieses Gebiet wurde danach überschwemmt, für Kühlsee für die Ausbau. In dem Wasser stehen Bäume produzieren durch die natürliche Abbau sehr viel Methangase und CO2. :-(
    Also nicht nur die O2 wird weggenommen, was die Wälder produziert haben, sondern noch viel stärkere zusätzliche verfachte Wirkung kommt zu dem Glashauseffekt. Erschreckend, wenn man sowas sieht. Es war in Brasilien. Und die Regierungen erlauben es, da es viel Geld für das Land bring. :-(
    usw....
    Liebe Grüße

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    1. Liebe Andi,
      danke! Ja, das alles ist eine schlimme Sache, deshalb verzichten wir auch auf die praktischen Alufolien & Co... Vielleicht wäre hier etwas Geeignetes dabei, um eure Sandwiches zu transportieren? https://www.zum-wegwerfen-zu-schade.de/Brotdosen
      Und was das Deo betrifft: Ich war mit den Alu-freien Sprays auch alles andere als zufrieden, da ging es mir wie dir. Dann habe ich die Deo-Cremen entdeckt und möchte nie wieder Spray verwenden. Die Cremes sind viel besser / länger haltbar / angenehmer im Duft! HIER findest du eine Auswahl an empfohlenen Cremes, die es auch in Deutschland zu kaufen gibt: https://utopia.de/ratgeber/deocreme-hersteller-produkte-selbermachen/
      Ich habe derzeit von Pony Hütchen die Creme "Kuscheldecke" (vorher hatte ich "Honigschnütchen" ;-)) und eine selbstgemachte Deocreme in Verwendung, Edi verwendet eine Männer-Deocreme von Wolkenseifen. Die ist zwar leider in einer Alu-Dose, aber die Dose ist so hübsch, dass man sie gern zur Aufbewahrung von kleinen Dingen (Stecknadeln, Gummiringerl o.ä.) verwendet...
      Alles Liebe, Traude

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    2. Ich werde nach Doecremen schauen. Was wir beide benützen ist kein richtiger Spray, es ist eine farb- und duflose Flüssigkeit in einer gläsernen Pumpenflasche und du musst es mit deiner Hand verteilen und einmassieren, also nicht diese Duftsprays in der Aludose, die mit Gasen getrieben werden.
      Liebe Grüße

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  18. Jetzt habe ich richtig wieder von Dir gelernt Traude. Viele Fakten kannte ich nicht und habe mir auch keine Gedanken gemacht. Das ist jetzt natürlich anders, dank Dir. Die Grillschalen habe ich dieses Jahr umgestellt, ich verwende die Edelstahlvariante. Die hält ewig. Alufolie habe ich bisher etwa 1 Rolle alle zwei Jahre gebraucht. ISt gestrichen. Kauf ich jetzt nicht mehr. Ja auf so einige Dinge werde ich wohl jetzt mehr achten.
    Danke für den tollen informativen Post.
    Dicken Drücker und liebe Grüße Tina

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  19. Vielen Dank für Deinen informativen Artikel. Am besten ist es natürlich, Aluminium zu vermeiden. Ich kann mich noch gut erinnern, als in den 80er Jahren das Umweltbewusstsein ein wenig aufkam... habe ich mit meiner Jugendgruppe Alu gesammelt. Damals gab es noch keine Wertstoffhöfe. Irgendwann hat uns die Sache komplett überrollt. Zum Glück wurde nach und nach die Möglichkeit zum Recycling gegeben. War damals schon eine verrückte Zeit.
    Viele Grüße von
    Margit

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  20. Liebe Traude,
    Alu , Plastik etc. sind so schöne Dinge, die einem das Leben vordergründig erleichtern und verschönern helfen. Die Kehrseite ist erst einmal nicht sichtbar, wenn man aber genauer hinschaut, ist es völlig unverständlich, dass wir nicht sofort bereit sind, unsere lieb gewonnenen Verhaltensmuster zu verändern. Ich frage mich manchmal, was passieren muss, damit das geschieht. Schnell kann es dafür zu spät sein. Was dann? Niemand darf sich in so einem Fall beklagen. Wir haben schließlich gewusst, dass wir auf Kosten der Natur leben. Natürlich müssen / sollten wir alle im kleinen bewusster handeln, was wir aber in erster Linie brauchen, sind Bestimmungen, die für alle gelten...
    Danke für deinen anschaulichen Post!
    Sei herzlichst gegrüßt von
    Felicitas

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    1. Liebe Felicitas,
      vielen Dank für deinen Kommentar und auch für die lieben Zeilen zu meinem vorangegangenen Ausseerland-Post und zum Mini-Bloggertreffen in Eisenstadt. (Mir ist zuvor nie aufgefallen, dass "Eisenstadt" kühl klingt, aber es stimmt irgendwie... Im 14. Jahrhundert hieß die Stadt übrigens noch „Eysenstat“ - und das kam von "stark, eisern"...)
      Was Alu, Plastik und Co. betrifft - ich glaube, das Hauptproblem besteht wirklich darin, dass die Kehrseite auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. In der Werbung wird vor allem das Praktische oder Schöne gezeigt, und da die meisten Menschen einfache Lösungen lieben und außerdem Gewohnheitstiere sind, wird danach nichts mehr großartig hinterfragt und das bisherige, "altbewährte" Verhalten auch nur ungern verändert. Bestimmungen, die für alle gelten - vor allem für jene Zweige der Industrie, die besonders viel Schaden anrichten - wären perfekt, aber so lange es diese noch nicht gibt, bleibt uns vermutlich nichts weiter über, als selbst ein bisserl "Vorbilder" zu sein und immer wieder mal Gelegenheiten zu nützen, um mit anderen Menschen über die Umwelt-Problematik zu sprechen.
      Herzliche Rostrosengrüße und ein gutes Wochenende,
      Traude

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  21. Da könnte ich jetzt stundenlang drüber diskutieren bzw. mich austauschen, auch einige Beispiele für Nutzen einbringen, aber grundsätzlich sage ich mal so:

    Es gibt Bereiche in denen es in der heutigen Zeit unverzichtbar ist, aber es liegt an der Industrie es dementsprechend umzusetzen, einzusetzen und auch zu wieder zu verwerten. Das gilt nicht nur für Alu, sondern auch Kunststoffe, Öle, Kraftstoffe etc.pp. Möglich ist alles, nur liegt so einiges noch in den "Schubladen" und warum...weil die Dollarzeichen siegen und das Schlimme ist wenn die Menschheit für Dumm verkauft wird.

    Das Arguement das oftmals auch angebracht wird: "Früher ging es ja auch ohne"...klar, aber früher sind die Menschen noch mit Segelschiffen gereist, sind mit Kutschen gefahren, haben getrommelt oder sich mit Silbo verständigt...

    Möchten wir das in der heutigen Zeit, ich glaube nicht. Dennoch auch von mir ein ganz klares JA dafür das sich was ändern muss, und anfangen können wir alle in dem wir die wirklichen Alternativen annehmen, wie z.B. Senf im Glas und Kaffee in Filtern. Hier benutze ich übrigens auch keine Papier-Kaffeefilter sondern einen Dauerfilter den man saubermachen kann. Aluschalen...bei mir kommt das Grillgut d.h. Fleisch direkt auf den Rost und andere Dinge in wiederverwertbare Schalen.

    Hoffe es kommt so rüber wie ich es meine, also nicht gegen deinen Post "wetternd"

    Liebe Grüsse

    N☼va

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  22. Danke, liebe Traude, für den so informativen und super recherchierten Post. Wie Alu hergestellt wird und was das allein an Energie verbraucht, wusste ich nicht. Da sieht man mal wieder, wie wenig wir als Verbraucher oft wissen. Dass Alu "schlecht" und "pfui" ist, weiß ich allerdings natürlich, schon lange. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich meine letzte Getränkedose gekauft habe, das war bei uns auch früher nie Thema. Energydrinks sind echt das letzte, nicht nur wegen der Verpackung und das Zeug, das angeblich Flügel verleiht, verleiht wohl eher so viel Speckrollen, dass man nicht mal mehr gehen kann ;-) wie Du ja auch so schön beschrieben hast - der Gang zum Mülleimer ist nicht mehr drin ;-)
    Also: kein Alu in meinem Haushalt, die letzte Alurolle hielt ca. 3 Jahre, aber ich kaufe keine mehr nach, gegrillt wird ohne, keine Getränkedosen. Die Kaffeemaschine (ja, ich hatte eine mit Kapseln, das war mein schlechtes Gewissen über Jahre, ich geb's zu) wurde durch eine Pulver-Maschine ersetzt. Ich bin noch lernfähig, aber ich bin dran.
    Lieben Dank also für den Post! Ich werd mir Gedanken machen, noch mehr Müll zu vermeiden, nicht nur Alu.
    Liebe Grüße! Maren

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  23. In Essen gab es eine Sammelstelle für Aluminium, allerdings wurde das eingestellt. Damals haben wir fleißig gesammelt. Man glaubt nicht, was da alles zusammen kommt, obwohl man auf Aludosen verzichtet. Meine Schwester hatte etwas zu Essen außer Haus bestellt und schon hatten wir einen Sack voll Aluschalen.
    LG Elke

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  24. Liebe Traude,
    ein sehr guter und informativer Post, den ich gerne gelesen habe. Über die meisten schädlichen Wirkungen des Aluminiums war ich nicht informiert und bin nach dem Lesen Deines Post doch etwas erschrocken.
    Dennoch kann ich sagen, dass ich einige der Punkte, die Du genannt hast beherzige, wenn auch aus anderen Gründen.
    So verwende ich immer noch eine alte Kaffeemaschine oder brühe den Kaffee immer noch so auf, wie es meine Großmutter schon getan hat. Kapseln habe ich abgelehnt, weil es mir nach zu viel Müll aussah, zwar produziere ich beim traditionellen Aufbrühen auch Müll, aber das ist Papier und Kaffeesatz.
    Alufelgen habe ich noch nie gebraucht.
    Die Fensterrahmen in unserem Haus sind aus Holz, wir haben die Fenster selbst nicht erneuert, sondern nur doppelverglasen lassen. Die Fenster ansich sind noch gut. Und Kleinstmengen in entsprechenden Verpackungen kaufe ich grundsätzlich nicht, weil am Ende eben so viel Müll übrigbleibt, genauso kaufe ich keine Getränke in Dosen, schmeckt mir einfach nicht.
    Ich wünsche Dir eine wunderschöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  25. Liebe Traude,
    ja es ist ein unwahrscheinlich trauriges und wütendmachendes Thema (bei Falk noch mehr), durfte er als Kind wirklich die Urwälder erleben. Bei uns ist es natürlich Brasilien was uns so besonders schockiert, aber in so vielen anderen Ländern ist es ja das gleiche. Deine Informationen (so hoffe ich) erreichen ganz, ganz viele Menschen.
    Mein Kompliment dafür was Du wieder zusammengetragen und so informativ präsentiert hast.
    Ich werde einmal schauen, ob ich dieses Mal etwas habe. Zur Zeit beobachten wir die Wahl in Brasilien mit großem Unwohlsein, mal schauen, vielleicht kann ich ja mal dazu etwas schreiben!
    Nun sende ich Dir liebe Grüße und toll Deine Aufzählung worin das Zeug alles ist. Wir kochen schon seit Jahren unseren Kaffee in einer Stempelkanne - der Kaffeesatz wird dann gleich in die Beete gekippt! George Clooney hin oder her (grins).
    Zwar nicht lustig, aber Deine Beobachtung bei der zerknickten Red Bull Dose hat mich doch schmunzeln lassen!
    Kirsi

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  26. Ich versehts auch nicht. DAs ist doch bereits seit den 80ern bekannt, dass Alu einfach nur Scheiße ist. Ich hab so ne Folie gar nicht daheim, glaub ich. Muss ich glatt mal schauen. Früher gab es sogar Uhrengehäuse, die aus alten Coladosen gemacht worden sind.
    Mein ANL Beitrag kommt am Donnerstag. Dann verlinke ich mich gerne wieder.
    LG sunny

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  27. Was für eine umfängliche Recherche, liebe Traude. Sehr gut... und aufrüttelnd und sehr informativ. Ich vermeide Alu, wo es geht und meine Alufolienrolle hält schon mehrere Jahre, weil ich fürs Abdecken im Backofen, wenn überhaupt nötig, Backpapier nehme. Deo verwende ich seit vielen Jahren überhaupt nicht mehr, es tut meiner Haut nicht gut, ich nehme nur (feste) Seife und trage leichte und weite, auf keinen Fall eng anliegende Sachen, vertrage ich auch gar nicht auf der Haut... Bei Kälte ziehe ich mehrere Schichten an, die ich nach und nach abstreifen kann, wenn es mir zu warm wird und Schwitzgefahr besteht. Deswegen und wegen Gefahr allergischer Reaktionen trage ich auch nur Naturfasern. Liebe Grüße Ghislana

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  28. Ich lebe seit ca. einem Jahr aluminiumfrei. Habe damals im Wellnesshotels Südtirol viel zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt erfahren.Seitdem versuche ich meinen ökologischen Fußabdruck weitestgehend zu reduzieren.LG Erna

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  29. Hallo liebe Traude,
    das war wieder ein sehr informativen Post!
    Man kann sicher vielsietig auf Alu verzichten, darauf achten wir schon seit Jahren.
    Beim Grillen benutzen wir einen Edelstahl-Grillrost, Alu-Dosen kaufe ich auch nicht, Senf wird auch nur in Gläsern gekauft, Alu-Kaffeekapseln...nein danke.
    Jeder sollte einen kleinen Beitrag zur Umwelt beitragen, aber bei einigen Dingen geht es manchmal nicht ohne.

    Liebe Grüße
    Biggi

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  30. Oh, liebe Traude, Du sprichst mir aus der Seele! Ich finde Aluminium nämlich absolut schrecklich und vermeide es, wo es nur geht. Nie werde ich z. B. verstehen, warum man eine Kapsel braucht, um Kaffee zu machen und warum man ein Getränk aus einer Getränkedose aus Aluminium trinken muss (ich verstehe auch PET-Flaschen nicht btw - vor allem wenn man in Gegenden wie der unseren wohnt, wo das Wasser aus dem Hahn perfekt ist). Daher vielen Dank!
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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  31. Liebe Traude!
    Danke für diesen wie immer toll recherchierten und ausführlichen Post. Manchmal bin ich ein bisschen verzagt: worauf man alles achten soll beim einkaufen und darüber dass man, vor allem bei uns im Dorf, oft nicht genug Alternativen bekommt. Das Gefühl, nicht genug zu tun, obwohl man es besser weiß. Wir essen zum Beispiel ganz gerne Wurstwaren. Bisher hab ich mir die im Supermarkt immer frisch aufschneiden lassen, um nicht die Plastikverpackung zu kaufen. Nun wurde die Filiale umgebaut, und es gibt keine Möglichkeit mehr, auf Plastik zu verzichten. Das ist nur eines von einigen frustrierenden Beispielen, wo ich mir denke, alle reden von Verzicht auf Plastik, und dann dieser Rückschritt... Obwohl ich immer noch das Gefühl habe, zu wenig zu tun glaube ich, dass ich auf einem guten Weg bin. Dir danke ich für Dein Engagement,
    liebe Grüße
    Karen

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    1. Liebe Karen,
      ich kann gut verstehen, dass es dich frustriert, wenn manches (wie Frischtheke) auf einmal nicht mehr da ist. Gibt es bei euch vielleicht in halbwegs erreichbarer Nähe einen Direktverkauf vom Bauern oder so? Wir hatten bis vor ein paar Jahren einen Bio-Hofladen ganz in der Nähe, jetzt gibt es einen ein paar Ortschaften weiter, da fahren wir zumindest jede zweite Woche hin, für Wurst, Milchprodukte, Obst, Gemüse und dergleichen. Den Rest versuchen wir meistens auch über den Supermarkt hinzubekommen. Wenn da etws Plastik-verpackt ist, waschen wir es halt aus, so gut es geht und dann kommt es in den gelben Sack (Verpackungsmüll)... Ist nicht perfekt, aber besser als nichts...
      Herzliche Rostrosengrüße,
      Traude

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  32. Das ist ja echt erschreckend wie verbreitet Aluminium in unseren Alltagsprodukten vorhanden ist. Allgemein finde ich wacht langsam das Umweltbewusstsein der Menschen. Im Alltag wie auch im Urlaub. Mittlerweile überlegen sich die Leute: wie kann ich meinen Tansania Urlaub machen und trotzdem der Umwelt nicht zu sehr schaden. https://www.accept-reisen.de/ wäre eine Antwort. Die zahlen einen Teil des Geldes an Umweltschutz zurück, und das ist verpflichtend. Schöner Artikel!

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    1. Finde ich sehr gut, dieses Projekt, lieber Robert!
      Danke und LG Traude

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  33. Ein sehr interessanter Beitrag! Mein Mann verwendet schon seit längerer Zeit eine Jausenbox und nicht mehr Alufolie. Aber ich bin sensibilisierter durch deinen Beitrag und werde schaun, wo ich noch Alu vermeiden kann!
    LG Petra

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  34. Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht, liebe Traude. Einige Einzelheiten zu dem Thema kannte ich noch micht. Wir haben zwar in den letzten Jahren den Verbrauch von Alufolie schon stark reduziert, trinken sowieso sehr selten aus Dosen und haben keinen Kapselautomaten, allerdings gibt es immer noch Einsparpotential. Die größten Aluverbraucher in unserem Haushalt sind die Miezen, da sie alle so ihre Vorlieben haben und wir hier kaum Futter in Dosen bekommen, das sie mögen. Leider wird der Müll hier nicht getrennt gesammelt und es fehlt auch fast durchweg das Umweltbewusstsein, damit so etwas überhaupt funktionieren würde. :( Seit über einem Jahr sammele ich Blisterpackungen in der Hoffnung, dass mir mal eine kreative Idee kommt. Bisher ist mir leider noch nichts zu dem Thema eingefallen, aber vielleicht kommt das ja noch.
    Viele liebe Grüße
    Julia

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  35. Liebe Traude - da hast Du ja sehr umfangreich informiert. Das alles ist mir auch bewusst und trotzdem lässt sich im Alltagsleben das Alu schwer verhindern. Zumindest verwenden wir keine Kaffeekaspseln sondern Filterkaffe und alle Aludosen werden zur Wiederverwertung gebracht. Vieleicht gibt´s doch mal auch in der Industrie ein Aufwachen und Umdenken.
    Alles Liebe Gerda

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