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Dienstag, 12. April 2022

Großtrappen-Balz: Ausflug zum Vogelschutzgebiet

Servus ihr  Lieben!

 

Um die Balz der Großtrappen zu beobachten, trafen wir am 26. März 2022 wieder in derselben Besetzung zusammen wie schon bei unseren Ausflügen zum Dionysos-Wanderweg und nach Orth an der Donau oder nach Bad Vöslau - mit unseren Freunden Brigitte und Peter sowie Gabi und Rudi. 

Und es stießen noch ein paar weitere "Natur-Verrückte" dazu. Entschuldigt bitte - aber ein bisserl verrückt muss man schon sein, wenn man um 5 Uhr aufsteht, um irgendwo im Burgenland ein paar weit entfernte seltsame Vögel zu beobachten 😁*)

*) Dabei sind wir gerade noch halbwegs heil davongekommen - Rainer Raab, der Vogelexperte, der unser Grüppchen anführte, hatte ursprünglich als Treffpunkt 5 Uhr vorgeschlagen. Das hätte 3 Uhr aufstehen bedeutet! 😅 Glück gehabt - denn wir zählen nicht gerade zur Spezies der Morgenmenschen, im Gegenteil 😁!

 

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Die "Natur-Verrückten" im Europaschutzgebiet (Fotos: Traude)

Es gibt auf dieser Welt nur noch wenige Orte, wo man Großtrappen antreffen kann - dieser ist einer davon... Das Vogelschutzgebiet befindet sich im Dreiländereck Österreich - Ungarn - Slowakei. Die weite, offene Landschaft bietet ideale Lebensbedingungen für die Trappen und für viele weitere Vogelarten. 
 
Trotzdem waren die Trappen auch hier vom Aussterben bedroht. Vor allem durch die Intensivierung der Landwirtschaft und die Errichtung von Mittel- und Hochspannungsleitungen kam es zu einem dramatischen Bestandseinbruch. Die Jagd tat ihr übriges: Im Jahr 1995 gab es im Burgenland nur noch 90 Exemplare!
 
Doch durch intensive Schutzmaßnahmen hat sich der Bestand der Großtrappe in den letzten Jahren hier bemerkenswert erholt: In der Winterzählung 2021 wurde ein Bestand von 620 Tieren festgestellt, davon leben allein in der Region Parndorfer Platte - Heideboden 540 Großtrappen! Wir erfuhren, dass es weltweit keinen Ort mit einer größeren Bestandsdichte dieser Vögel gibt!
 
Rechts unten seht ihr Mag. Dr. Rainer Raab, den Mitteleuropäischen Trappenkoordinator und 
Trappenbetreuer, der unsere Truppe begleitete und uns viel Interessantes über Großtrappen und 
andere in der Region lebende Vögel erzählte. (Fotos: Traude)
 

Die Schutzmaßnahmen:
Die Jagd auf die Großtrappe ist mittlerweile europaweit verboten, doch das allein würde nicht ausreichen. Um Störungen der Vögel zu vermeiden, wurden allein im Bezirk Neusiedl am See 9000 Hektar zum "Natura2000"-Schutzgebiet erklärt. Hochspannungsleitungen (die Haupt-Todesursache von Großtrappen) wurden in diesem Gebiet Trappen-sicher gemacht, Niederspannungsleitungen im Boden verlegt
 
Rainer Raab, der seit 1999 im Großtrappenschutz tätig ist und seit 2005 im Greifvogel-Schutz arbeitet, erzählte uns außerdem, dass Telemetrie-Studien mit Raubvögeln und der Großtrappe wichtige Instrumente zum Schutz der Tiere sind: Die Tiere werden mit Sendern versehen, um herauszufinden, wie gefährlich Stromleitungen, Windparks etc. für diese Vögel sind. 
 
[Zum Thema Windparks gibt es in diesem Zusammenhang übrigens eine gute Nachricht: Sie haben sich als längst nicht so gefährlich erwiesen, wie gerne angenommen wird - Windkraftwerke stehen bei den Todesursachen von Großtrappen und Greifvögeln erst an siebenter Stelle. Stromleitungen z.B., aber auch intensive landwirtschaftliche Nutzung und leider ebenso Gift sind viel gefährlicher für diese Tiere. Mehr Infos zum Thema HIER und HIER.]

(Fotos: Brigitte)
 
Außerdem werden Bauern dafür entschädigt, ihre Felder brach liegen zu lassen. (Ich dachte immer, manche Bauern wären inzwischen zu faul, um sich um ihre Felder zu kümmern, dabei geht's hier um Naturschutz! 👍)  In der folgenden Collage links oben seht ihr z.B. eine solche Trappenbrache. (Und daneben seht ihr ganz klein schon ein paar Trappen.) Auch für andere Bodenbrüter wie z.B. Kiebitze ist es wichtig, dass manche Felder unbestellt bleiben. Deshalb wird zuweilen einfach ein Streifen auf einem Feld freigelassen - siehe untere Reihe Mitte. 

Rainer Raab befürchtet allerdings auch hier Auswirkungen des Ukrainekrieges: Da der Getreide- und Rapsanbau in der Ukraine wegfällt und Versorgungs-Autarkie in den einzelnen Ländern generell wichtiger wird, könnte es sein, dass die Förderungen für brach liegende Felder bald wegfallen oder im Vergleich zu bestellten Feldern zu wenig einbringen. Dann ist die Frage, wie wichtig den jeweiligen Bauern der Naturschutzgedanke ist...
 
(Fotos: Traude)

Und nun möchte ich euch den Vogel, über den ich hier die ganze Zeit spreche, endlich näher vorstellen:
 
Die Großtrappe (Otis tarda) zählt zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt. (Nur manche der in Afrika vorkommenden Riesentrappen sind schwerer). Erwachsene Trapphähne haben ein Gewicht von etwa 8 bis 16 Kilogramm, eine Körperlänge von etwa 105 Zentimeter und eine Flügelspannweite bis zu 260 cm. Das Weibchen wird meist nur halb so groß und schwer. Großtrappen können bis zu 20 Jahre alt werden. Die Großtrappe hat ein rötlichbraunes, geschecktes Gefieder. 

Während der Balzzeit präsentieren die Hähne "stolz" ihre weißen Balzfedern. Sie heben diese Federn auf eine Art und Weise an, dass es aussieht, als würden sie ihr Innerstes nach außen stülpen. Sie sind dadurch auch auf große Entfernung gut zu erkennen.

Einst war die Großtrappe in den Steppen in einem großen Gebiet zwischen Marokko, Spanien und der Mongolei heimisch. Dazu Rainer Raab: "In der Steppe gibt es keine Hindernisse in der Luft. Deshalb liegen die Augen der Großtrappe evolutionsbedingt an der Seite des Kopfes. Die Großtrappe sieht zwar sehr gut, was um sie herum passiert, nach vorne sieht sie aber eher schlecht. Deshalb erkennt sie Hochspannungsleitungen zu spät. Die Tiere erreichen Fluggeschwindigkeiten bis zu 60 km/h. Eine Kollision mit den Leitungen endet deshalb meist tödlich.“ (Quelle)

ACHTUNG: Die folgenden Fotos hat niemand aus unserer Gruppe aufgenommen - sie stammen aus dem Internet:

Fotos aus dem Internet: Die oberen drei Fotos stammen aus Wikipedia, Bild der fliegenden 
Großtrappe von HIER, balzender Trapphahn und Trapphenne während der Balzzeit von Freepik.

 
Ich zeige euch diese Nahaufnahmen, damit ihr die Vögel, um die es geht, genauer erkennen könnt. So nahe kamen wir an die Großtrappen nämlich nicht heran -  sie sind extrem scheue, wachsame und störungsempfindliche Vögel. Störungen während des gesamten Jahres, vor allem aber während der Brutzeit, führen zu einer Schwächung der Tiere und zu einer Bedrohung der Population. Wir haben uns sagen lassen, dass man solche Fotos fast nur zustandebringt, wenn man sich auf äußerst behutsame Weise in unmittelbarer Nähe der Balzgebiete eine getarnte Foto-Grube oder ein Tarnzelt baut und darin übernachtet. Und auch dann nur mit sehr, sehr viel Geduld und einer guten Fotoausrüstung...

Foto- und Beobachtungs-Ausrüstung:
Unten seht ihr teilweise, wie unser Trüppchen ausgerüstet war: Manche setzten vor allem auf Beobachtung mit leistungsstarken Ferngläsern und Teleskopen. Letztere waren wirklich gigantisch gut - wir durften ebenfalls durchsehen, das war ein "WOW-Effekt". Manche hatten Kameras mit mehr oder weniger zweckdienlichen Teleobjektiven dabei. Edi und ich brachten auch diesmal wieder unsere "Afrika-Ausrüstung" mit, also die Objektive, die wir z.B. in Namibia erfolgreich für unsere Fotosafaris verwendet haben. Schon damals haben wir uns mit dem leistungsstärkeren Sigma 150-600mm Contemporary abgewechselt. Diesmal durfte Edi dieses "Monsterobjektiv" verwenden und ich hatte das übliche "Reiseobjektiv" Nikkor 18-200 auf meine Nikon 5300 aufgeschraubt. 

Zu Beginn war's noch bitterkalt [daher meine "Pferdedecke" 😉] (Fotos: Brigitte, Gabi, Peter, Traude)

Allerdings war meine Objektivwahl nicht perfekt. Ich konnte damit leider kaum Trappenfotos machen - die Vögel waren dafür viel zu weit entfernt. Mit solchen Distanzen hatte ich einfach nicht gerechnet bzw. mich zu sehr auf Edi und das Monsterobjektiv verlassen - beim nächsten Mal nehme ich meine Coolpix P900 zusätzlich mit. Die ist zwar etwas langsam und die Bilder wirken immer etwas flach / konturlos, aber sie hat ein 24-2000 mm-Objektiv. Damit wäre ich an die Trappen ein gutes Stück näher rangekommen. (Schnell muss man bei Trappen ohnehin nicht sein, außer wenn sie fliegen...)

Und Edi hatte an diesem Tag unerwartete Probleme mit dem Sigma-Objektiv: Seine Kamera zeigte manchmal Fehlermeldungen, manchmal nicht, das Scharfstellen (ob nun händisch oder automatisch) wollte nur ab und zu klappen... - offenbar gab es irgend ein Kontaktproblem, das sich während des ganzen Ausflugs nicht auf Dauer lösen ließ. Erst gegen Schluss setzten wir das Sigma endlich auf meine Kamera auf 🙈 - das klappte dann etwas besser. 
 
Ein paar Fotos von Trappen und anderem Getier sind Herrn Rostrose aber trotz seiner Kameraprobleme zum Glück doch gelungen - z.B. diese hier:
 
Linkes Foto mit dem einzelnen Rehbock - rechts darüber sieht man auch noch einen Kiebitz fliegen (Fotos: Edi)

Gabi hatte sich Brigittes Canon ausgeliehen, weil ihre eigene in Bad Vöslau kaputt gegangen war (und hoffentlich repariert werden kann) - mit dem Superzoom gelangen ihr die folgenden Aufnahmen. In der Mitte könnt ihr besonders gut drei balzende Hähne erkennen. Die Hähne balzen übrigens nur in den Morgenstunden, daher hat sich das frühe Aufstehen gelohnt! Das Reh im Hintergrund zeigt sich von der Balzerei völlig unbeeindruckt, aber vielleicht sind manche Hennen von der Show begeistert? (Wir Tierbeobachter waren es in jedem Fall! 😊)

(Fotos: Gabi)

Wenigstens schaffte ich mit meinem Objektiv Landschaftsaufnahmen (inklusive Maulwurfshügeln) und einige Fotos von anderen, weniger weit entfernten Tieren, wie z.B. von diesen beiden Graureihern (Ardea cinerea) oder von einigen aufgeregt umherhoppelnden Feldhasen. (Ostern ist schließlich nicht mehr weit! 😉🐇)

(Fotos: Traude)

Nächste Collage (im Uhrzeigersinn): fliegende Großtrappe, Trapphennen im Feld, männliches blühendes Weidenkätzchen der Sal-Weide (Salix caprea), fliegende Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus), Trapphennen, Rehe:

(Fotos: Gabi)

Nächste Collage: Rotkehlchen (Erithacus rubecula), kämpfende Rehböcke,  Kiebitzschwarm (Vanellus vanellus), nochmals die Rehböcke, zwei Kiebitze, Raupe vom Zimtbär-Falter (Phragmatobia fuliginosa)

(Fotos: Gabi und Traude)

Nächste Collage: Der Geifvogel in der Mitte ist ein Mäusebussard (Buteo buteo), unten rechts mit den weißen Schwanzfedern ein Seeadler (Haliaeetus albicilla), beim Vogelschwarm links handelt es sich abermals um Kiebitze (Vanellus vanellus). Alle anderen Tiere habt ihr eh schon gesehen 😊

(Fotos: Edi)

Der Vogel ist ein Feldsperling oder Feldspatz (Passer montanus) - (Fotos: Traude)
(Fotos: Edi)

Die gelben Vögelchen (sowohl im Geäst als auch neben dem Baumstamm - dort leider schlecht zu erkennen) sind laut Gabi Goldammern (Emberiza citrinella). Ich habe diese hübschen kleinen Sänger schon häufig gehört und auch ab und zu gesehen, aber diesmal sind mir erstmals halbwegs brauchbare Fotos von ihnen gelungen.

(Fotos: Traude)

Nächste Collage - oben von links nach rechts: männliche Weidenkätzchen der Sal-Weide, Wacholderdrossel (Turdus pilaris), weibliche Weidenkätzchen der Sal-Weide (Salix caprea) - unten wieder die konkurrierenden Rehböcke.

(Fotos: Gabi)

Natürlich sahen wir all diese Tiere nicht nur an einem einzigen Ort, wir mussten uns teilweise auf abenteuerliche Pfade begeben, z.B. auf diese nicht sehr vertrauenerweckende Brücke. Ich fotografierte Gabi bei der erfolgreichen Überquerung, dann fotografierte sie uns, und auch das schöne Seeadler-Foto ist Gabis Werk. Edi fotografierte das Schilf, das sich im Wind wiegte. Kalt war es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, wie man an meiner inzwischen abgelegten Jacke erkennt.

(Fotos: Gabi, Edi und Traude)

Zwei Graureiher (Ardea cinerea) und ein Silberreiher (Ardea alba) - (Fotos: Traude)

Nächste Collage - oben von links nach rechts: Kaiseradler (Aquila heliaca), Gewöhnliche Schuppenwurz (Lathraea squamaria), Mäusebussard (Buteo buteo); großes Foto, ganz toll von Gabi erwischt: Turmfalke (Falco tinnunculus).

(Fotos: Gabi und Traude)

Bei den folgenden Fotos hatten Edi und ich teilweise schon unsere Objektive getauscht. Nur bei dem Foto in der oberen Reihe links noch nicht, deshalb ist der mittig am Schilfrand stehende Silberreiher, den ich fotografiert habe, kaum zu sehen. Die fliegenden Lachmöwen (Chroicocephalus ridibundus) auf dem Foto daneben und auf dem großen Foto erkennt man aber schon recht gut 😊:

(Fotos: Edi und Traude)
 
Leider war nicht alles, was wir gesehen haben, ein erfreulicher Anblick. Unten seht ihr z.B. den Flügel eines toten Rebhuhns - vermutlich gerissen von einem Greifvogel - armes Hendl, aber das gehört eben zur Natur, fressen und gefressen werden. Der Müll hingegen gehört nicht zur Natur: Links unten eine Plastikfolie, die schon eingeackert wurde und somit eines Tages zu Mikroplastik wird, rechts unsere Sammlung von Patronen, die wir vor allem am Ufer eines kleinen Teiches in rauhen Mengen fanden. Brigitte hat sie mitgenommen, fachgerecht entsorgt und das Foto an die entsprechende Stelle gesandt, um sich dort darüber zu beschweren, dass die Jägerschaft offenbar nicht imstande ist, den selbst verursachten Müll wieder zu entfernen... (Ich weiß zum heutigen Zeitpunkt nicht, ob sie darauf bereits eine Antwort erhalten hat.)

(Fotos: Brigitte)

Bei den schwimmenden Vögeln, die Gabi fotografiert hat, handelt es sich um Kampfläufer (Calidris pugnax), streng geschützte Zugvögel. Von ihnen lassen die Jäger also hoffentlich ihre Finger. Woher der deutsche Name dieser hier so friedlich dahinschwimmenden Schnepfenvögel stammt, weiß ich leider nicht ganz genau. Aber vermutlich gibt es einen Zusammenhang mit dem Balzverhalten der Männchen, die sich (wie ich HIER gelesen habe) "während der Balz zu avifaunistischen Bodybuildern" aufblasen, "zu machohaft grotesken, brustgeschwellten Figuren" 😁 und Kämpfe mit Rivalen austragen...

(Fotos: Gabi und Traude)

Nach unserer Tour gönnten wir uns ein feines und verdientes spätes Mittagessen in einem gemütlichen Gastgarten. Wir alle waren sehr zufrieden mit diesem Tag, denn wir hatten viel gesehen und dazugelernt.

(Fotos: Gabi)

Das folgende Sonnenuntergangsfoto konnte Gabi auf der Heimfahrt durchs Marchfeld aufnehmen, und auch die anderen beiden Fotos stammen noch von ihr - Knäkenten (Spatula querquedula) im Flug und eine Bachstelze (Motacilla alba).

(Fotos: Gabi)
 
Da mir an diesem Tag kein Schild für Artis Schilderwald vor die Linse sprang, bekommt ihr heute eine weitere aus Bad Vöslau mitgebrachte Sprüchetafel zu sehen: "Wenn du jemanden ohne Lächeln siehst, gibt ihm Deines!" - das ist doch eine wundervolle Aussage. Und aus meinem Archiv habe ich auch noch ein altes Foto für Novas Tor in die neue Woche - fotografiert während unseres Barcelona-Kurzurlaubs im April 2012, und somit schon 10 Jahre alt!
 
(Fotos: Traude)

 

Ihr Lieben, das war's für heute! Wie immer hoffe ich, dass ihr gerne mit dabei gewesen seid und meine Schilderungen für euch interessant waren. Bei Gabi, Rainer und Brigitte bedanke ich mich herzlich für das Schließen meiner Wissenslücken im Zusammenhang mit diversen Naturthemen bzw. Tier- und Pflanzenbestimmungen.

Nun wünsche ich euch noch angenehme vor-österliche Tage und - falls wir einander davor nicht mehr lesen - schöne Osterfeiertage!

... alles Liebe,

🐣🐇🐥  eure   T  r  a  u  d  e  🐥🐇🐣




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder Close to the Ground bei Jutta,  All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 


Montag, 6. Dezember 2021

Oma-Freuden 💝👶💕... und was sonst noch im November los war...


Servus, ihr Lieben!


Im Update zu DIESEM Blogbeitrag konne ich euch froh verkünden, dass ich am 20. November Großmutter geworden bin 👵🏻👶. In meinem vorigen Blogbeitrag kündigte ich an, dass ich ich euch schon über die erste Begegnung mit unserem Enkelkind erzählen kann 😍. Herzlichen Dank an alle, die mir die Daumen gehalten haben, dass es bald klappt 💕!!!
 
Ich vermute, dass viele von euch in erster Linie daran interessiert sind, Fotos von diesem Ereignis zu sehen - deshalb zäume ich heute das sprichwörtliche Pferd beim Schwanz auf und fange mit meinen Novemberschilderungen beim 29.11. an.
 
 
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Oma wirft sich in Schale:
Zunächst bekommt ihr mein Outfit dieses denkwürdigen Tages zu sehen. Es war bitterkalt draußen, also mussten mehrere Schichten her. Aber frau will ja nicht wie eine uralte Oma aussehen, also kamen frische Farben zum Einsatz. Dass ich die Kombination von fruchtigem Grün und Türkistönen liebe, wisst ihr spätestens seit meiner Capsule-Wardrobe für die Ostsee-Reise im Jahr 2019

In meinem Schrank gibt es jetzt ein "neues" türkisfarbiges Kleidungsstück: Könnt ihr euch noch an mein schwarz-weiß geringeltes "C'est la vie"-Shirt (auch bekannt als Sellerie-Leiberl) erinnern? Das habe ich leider bei einem mißglückten Waschgang zartrosa verfärbt (die berühmte rote Socke, ihr wisst schon). Ich wollte aber kein zartrosa Shirt, deshalb kaufte ich mal wieder Simplicol-Farbe zum Wäschefärben in der Maschine - diesmal im Farbton Petrol. Damit mir das Shirt nicht zu dunkel gerät, färbte ich zusätzlich ein paar Wäschestücke mehr als in der Waschanleitung angebgeben (eine "nicht mehr ganz weiße" Hose und vier zartrosa 😉 Handtücher). Auf diese Weise erreichte ich diesen Türkiston.

Und um dieses Shirt herum kreierte ich nun also das Outfit, das ihr unten seht: Die Hose ist aus Bio-Baumwoll-Samt, die Strickjacke ist Secondhand (sie stammt vom Henry-Laden des Roten Kreuzes), der Pullover ist aus einem herrlich weichen und warmen Kaschmir-Seide-Gemisch - alles schon seit ein paar Jahren bei mir und auch schon mehrmals im Blog gezeigt, aber noch nie so:

Bei unserem Spaziergang in der Kälte kam dann noch die übliche goldgelbe Steppjacke darüber.
 

Oma grübelt:
Wie die meisten von euch wissen, befinden wir uns in Österreich mitten im vierten Lockdown. Der Gedanke machte mich fix und fertig: Würden wir uns strengstens an alle Regeln halten, dürften wir unser erstes Enkelkind erst sehen, wenn es drei oder vier Wochen alt ist - oder vielleicht auch erst später, falls der Lockdown verlängert wird. Ich denke, die meisten unter euch werden verstehen, dass das schlichtweg nicht machbar ist. Aber einfach so die Regeln brechen wollten wir auch nicht... 
 
Oma strahlt: 
Also war Kreativität gefragt: Man darf spazieren gehen und man darf familiäre Hilfestellung leisten. Das haben wir kombiniert (und sicherheitshalber trotz unserer Impfungen einen Covid-Test gemacht), um die junge Familie sehen zu können. Wir hielten außerdem Abstand - aber das Baby durfte ich dann trotzdem auf den Arm nehmen. Es war sehr schön und berührend, erstmals Bekanntschaft mit dem kleinen Jamie *) machen zu können - und ich hoffe, wir können es bald wiederholen.

Wie ich schon geschrieben habe, wollen die jungen Eltern nicht, dass Bilder ihres Kindes im Internet oder auf WhatsApp gezeigt werden, bei denen man sein (sehr süßes 😍) Gesicht sehen kann. Das respektiere ich. Trotzdem wollte ich euch zeigen, dass die von mir gehäkelte Decke beim ersten Spaziergang gleich zum Einsatz kam - also kriegte der warm eingehüllte kleine Jamie von mir kurzerhand ein anderes Gesicht aufgesetzt 😉😊 

*) Der Name Jamie hat übrigens nichts mit Jamie Oliver oder Jamie Frazer (von der TV-Serie Outlander) zu tun: JAna und MIchaEl haben Buchstaben aus ihrem Namen zusammengesetzt 😉

 
Auch von einem anderen "Baby" kann ich euch Fotos bieten - nämlich von der kleinen Findelkatze Nala, die inzwischen schon recht groß geworden ist. Die beiden anderen Katzen von Jana und Michi waren an diesem Tag etwas kamerascheu. Dem kleinen Jamie gegenüber empfinden alle Katzen eine gewisse Neugierde, allerdings halten sie sich (noch) lieber auf Abstand.
 
Bei unserer Heimfahrt sahen wir einen wunderschönen Sonnenuntergangs-Himmel.
 
Noch etwas kann ich euch zeigen: Dieser entzückende Anzug war ein Geschenk unserer lieben Nachbarn an Jamie. Nachbarin Jasmine bat eine Freundin, die sehr gut stricken kann, für unser Enkelkind einen Anzug in schwarz-weiß anzufertigen (also in "neutralen Farben", da noch niemand wusste, ob es ein Bub oder ein Mädchen wird). Auf dem Bauch trägt der Pulli nun - passend zum Black-and-white-Look - ein Zebra, auf dem Rücken zwei weiße Kätzchen auf schwarzem Grund, weil alle Beteiligten Katzenliebhaber sind 😊😻.
 
 

Schwarze Katze auf weißem Grund:
Unser altes Mädchen Nina machte es umgekehrt. Als es in Rostrosenhausen am 26.11. schneite ⛄, wanderte eine schwarze Katze durch den weißen Schnee zu unseren Nachbarn. (Ja, zu ebendiesen Nachbarn, von denen der Strickanzug stammt 😊.) Am 27.11. regnete es, und fast der gesamte Schnee vom Vortag schmolz wieder weg. Am 28.11. schneite es abermals, also musste sich Nina erneut kalte Pfötchen holen. Aber auch dieser Schnee ist mittlerweile fortgeschmolzen.

 
Grauer Himmel, weiße Ziegen, schräges Schild 😁:
Schon an den oberen Fotos habt ihr gesehen, dass es bei uns auch nicht immer nur Sonnenschein und blauen Himmel gibt (wie es manchmal bei meinen Posts den Eindruck hat). Leider konnte ich mit dem Smartphone aus dem Auto die Schönheit des Wolkenspiels nicht wirklich festhalten: Besonders am unten "Himmelsrand" zeigten sich interessant geformte Wolken und teilweise blauer Himmel. --- Das schräge 30er-Zonen-Schild begegnete uns bei einem Spaziergang, die neugierigen weißen Ziegen bei einer Fahrt zu unserem Hofladen.
 
 
Blauer Himmel und noch eine Ziege:
Beim Walken am 23.11. zeigte sich der Himmel über Rostrosenhausen von seiner freundlichen Seite - und es bot sich mir noch ein weiterer herzerfrischender Anblick: Mir kam ein Mann entgegen, der sein Fahrrad schob, und neben ihm her lief - kein Hund, sondern eine Ziege namens Melli
 
Ich fragte den Mann lachend, ob die Ziege ihm gehört, und erfuhr so die ganze Geschichte: Die Ziege gehörte eigentlich einem benachbarten Bauern; sie war von ihrer Mutter verstoßen worden, und so kümmerten sich der Rentner und seine Frau ein wenig um die Kleine. Und seither sprang die Ziege immer los, wenn sie ihn hörte, begleitete ihn und kam auch in den Garten zu Besuch. Der Mann zeigte mir Handy-Fotos, wo die Ziege Melli mit ihm oder seiner Frau gemeinsam auf dem Liegestuhl liegt und mit ihnen kuschelt 😍 Nach unserem Gespräch schwang sich der Mann auf sein Fahrrad und Melli trippelte neben ihm her. Später sah ich die beiden dann gemeinsam auf einer Bank sitzen, und die Ziege bekam Leckerlis 😊
 

 
Freundinnen-Besuch:
Am 21.11. bekamen wir Besuch von zwei Freundinnen (Mutter und Tochter) und machten uns noch einen gemütlichen gemeinsamen Nachmittag und Abend vor dem "Lockdown für alle". Mein Outfit dazu ist abermals schrank-geshoppt und neu zusammengestellt aus lauter Kleidungsstücken, die schon ein paar Jahre lang bei mir sind. Das braun-bunte Minikleid, das ich immer als Tunika trage, besitze ich seit mindestens 10 Jahren und mag es immer noch gerne.
 
 
Neuer Boden im Vorhaus:
Schon lange war eine Renovierung des Vorhaus-Bodens fällig. Im Vorjahr erzählte ich euch in meinem Blogbeitrag EIN Garten - VIELE Projekte unter anderem, dass wir auf unserer Terasse einen ganz speziellen Bodenbelag verlegt haben. (Ich wurde jetzt recht wehmütig beim Betrachten dieses Postings vom Mai 2020, denn da war unser lieber Kater Maxwell noch munter mit dabei, und unsere inzwischen blinde Katze Nina konnte noch sehen... So ändern sich die Zeiten...) 
 
Zurück zum Boden: Es handelt sich dabei um ein geniales System der Firma Warco: Witterungsbeständige, robuste und schalldämmende Terrassenplatten aus Gummigranulat, welches aus recycelten Autoreifen hergestellt wird. (Und wie ihr wisst, bin ich immer für sinnvolles Recycling zu haben!)
 

 
Da wir mit den Platten auf unserer Terrasse sehr zufrieden sind, beschlossen wir, auch in unserem Vorhaus und auf dem Weg dorthin solche Platten zu verlegen. Diesmal entschieden wir uns für melierte Platten, weil Schmutz darauf weniger gut auffällt als auf den einfärbigen. Das Verlegen war hier mit etwas mehr Aufwand verbunden, da der Bereich schmal und verwinkelt ist und wir die Platten auch für die Stufen passend zuschneiden mussten. Dabei haben wir aber offenbar sparender (mit weniger Verschnitt) gearbeitet, als die Firma berechnet hat - uns blieben noch etwa 3 Quadratmeter (12 Platten) über. (Ist aber auch kein großes Problem, die werden wir für unser nächstes Projekt im Gemüsegarten nützen.)

Nicht nur wir finden, dass unser Vorhaus durch den neuen Bodenbelag gewonnen hat. Einige Besucher und auch der Briefträger haben positiv vermerkt, wie angenehm man auf den Gummiplatten geht. Und von der Optik her wirkt der Belag wie ein Terrazzoboden.

 
Die Blumenkästen, die das Kellerfenstergitter kaschieren sollen, habe ich mit Violen und Zierkohl bepflanzt (und außerdem mit Chrysanthemen, die aber in diesem Jahr leider sehr schnell verblüht sind). Ein paar der Pelargonien vom Sommer blühten auch noch und  durften daher im Blumenkasten bleiben. Die panaschierten Rosen im Vorgarten halten sich ebenfalls gut - sie blühen auch jetzt im Dezember noch und bilden nach wie vor Knospen.
 

 
Noch eine Decke:
In meinem Blogbeitrag Baby-Vorfreude und Herbst-Genuss erzählte ich euch stolz, dass meine Babydecke rechtzeitig vor der Geburt meines Enkelkindes fertig geworden ist. Da ich die Grannies ursprünglich für eine größere Decke gehäkelt hatte, waren noch viele weitere dieser Häkelfleckerl übrig. Ich war noch im Häkel-Schwung, also beschloss ich, daraus eine Erwachsenen-Decke anzufertigen.
 
Um eine ausreichend große Decke zustande zu bringen, musste ich die Grannies allerdings mit ein paar Stäbchenreihen vergrößern - und zwar vorzugsweise mit Farben die nicht nach Babydecke aussehen. Ich verwendete dafür verschiedene Wollreste und auch ein paar neu gekaufte Garne in unterschiedlichen Fadenstärken, also musste ich manchmal halbe und manchmal ganze Stäbchen häkeln, um die einzelnen Grannies ungefähr gleich groß zu bekommen. Die Unregelmäßigkeiten, die dadurch entstehen, kann man als reizvoll oder als stümperhaft betrachten - ich bevorzuge ersteres 😉. Mittlerweile habe ich die Grannies miteinander verbunden und muss nur noch einen Rand für die Decke häkeln - ich zeige sie euch in ihrer "ganzen Pracht", sobald sie fertig ist 😊.
 

 
Walkingrunde:
Als nächstes habe ich euch ein paar Bilder vom Walken an einem besonders schönen Herbsttag mitgebracht - dem 20. November. Wenige Stunden zuvor habe ich erfahren, dass meine Tochter einen gesunden Buben zur Welt gebracht hat.

In den zerfransten Wolken sah ich unter anderem einen feuerspeienden Drachen. Und was seht ihr?
 
Einkaufs-Outfit:
Hier seht ihr abermals die Tunika von oben - so habe ich sie kombiniert, als wir zum Einkaufen gingen. Muss ich noch dazuschreiben, dass alles schrankgeshoppt ist?
 
 
 
Werdet Lebensmittel-Retter:
Apropos Einkaufen - träumt ihr so wie ich von einem Planeten ohne Lebensmittelverschwendung? Diese stellt nämlich ein riesiges Problem dar: Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel insgesamt verschwendet. In Österreich entstehen jedes Jahr 1 Million Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle. Ein Drittel aller produzierten Lebensmittel geht vom Feld auf den Teller verloren. Gleichzeitig hungern bis zu 811 Millionen Menschen. Die Herstellung von Lebensmitteln ist außerdem energieintensiv und es entstehen erhebliche Mengen an Treibhausgasen. Und sie nimmt viel Fläche in Anspruch, die der Natur dann nicht mehr zur Verfügung steht. Wäre Lebensmittelverschwendung ein Land, wäre es der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen, direkt nach den USA und China. Mehr darüber HIER und HIER.
 
Mit der App Too Good To Go kann jeder von uns einen Beitrag gegen Lebensmittel-Verschwendung leisten - einfach herunterladen, anmelden und köstliches, zu viel produziertes Essen retten. Was euch erwartet, ist immer eine Überraschung zu einem tollem Preis!
 
Nachdem seit Anfang November auch ein Supermarkt in unserer Wohnnähe To Good To Go-Pakete anbietet, haben wir uns schon dreimal solch ein "Überraschungspackerl" á 4,90 Euro geholt. (Die gibt es jeweils kurz vor Ladenschluss zu einer fest bestimmten Uhrzeit. Wir waren noch nie vom Inhalt enttäuscht. Die Waren sind immer ungefähr das Dreifache wert und nichts davon ist "vergammelt". Man sollte halt möglichst alles bald essen oder - wenn möglich - einfrieren / haltbar machen.
 
Im ersten Paket waren:
4 Stück Hühneroberkeulen
1 Beutel Vogerlsalat (= Feldsalat)
4 Becher Actimel Joghurt
1 Beutel geschnittenes Mischgemüse
2 Blätterteigtaschen mit Beerenmarmelade
 
Wir aßen die Blätterteigtaschen am nächsten Tag zum Frühstück, mittags brieten wir die Hühnerkeulen, dazu gab es Reis mit Erbsen und den Salat. An zwei Abenden hintereinander gab es für jeden von uns einen der Joghurtbecher. Das Mischgemüse haben wir eingefroren, daraus bereiteten wir an einem anderen Tag eine Suppe mit Würstchen zu. Damals habe ich davon aber noch nichts fotografiert.


Im zweiten Paket waren:
4 Croissants
1 Zitronenkuchen
400 Gramm faschiertes Rindfleisch (= Rinderhack)
1 Beutel Bio-Blattsalatmischung
1 Fertigblätterteig
1 Becher Schokopudding

Die Croissants gab's zum Frühstück, aus dem Blätterteig und dem gut gewürzten, angebratenen Hack bereiteten wir einen Fleischstrudel; dazu gab's den Mischsalat aus dem Paket. Den Schokopudding durfte ich allein essen, Edi ist nicht so der Fan davon. Den Zitronenkuchen haben wir eingefroren aufbewahrt, den gab's als unsere Freundinnen (Mutter und Tochter) zu Besuch kamen.
 
Im dritten Paket waren:
1 Wecken Bio-Sonnenblumenbrot
1 Beutel Tiroler Schlutzkrapfen (= eine Art Ravioli mit Kräuter-Käsefüllung) 
1 Becher Kichererbsensalat
1 Beutel Cremesuppe mit Waldpilzen
1 Packung Maishendlfilets (375 Gramm)
 
Die Schlutzkrapfen gabs mit gebräunter Butter und dem Kichererbsensalat zum Abendessen. Die Hälfte des Brotes gab's zum Frühstück. Die andere Hälfte haben wir klein geschnitten und machten daraus am nächsten Tag fleischlose Fleischlaberl (Buletten) - frei nach einem Rezept aus dem unten verlinkten Remix-Kochbuch. Sogar Edi, der ein echter Fleischtiger ist, fand die Laberl sehr gut. (Dazu gab's Letscho.) Die Hühnerfilets gab's zu Mittag mit ein paar Knödelresten vom Vortag "vergröstelt" (also knusprig angebraten). Die Suppe ist noch eine Weile haltbar und offenbar aus einem Sortimentswechsel übrig geblieben, die gibt's irgendwann an einem kalten Wintertag.
 
  
 
Es geht hier übrigens nicht darum, ob man Dinge wie einen Zitronenkuchen oder vorgeschnittenen Salat normalerweise kaufen würde: All diese Lebensmittel wären am Ende des Tages vom Supermarkt weggeschmissen worden! Und wir hatten nicht nur mehrere leckere Mahlzeiten zum Minipreis, sondern auch Spaß daran: Denn es ist jedesmal ein spannender und ein kreativer Akt, das Paket zu öffnen und zu überlegen, wie man den Inhalt anlegen könnte. Der persönliche Speiseplan wird dadurch in jedem Fall bereichert. Hinzu kommt das gute Gefühl, dass man Lebensmittel vor dem Wegwerfen gerettet hat. Ich kann's euch also wirklich empfehlen, die App herunterzuladen - gibt es in vielen Ländern!
 
Hier der Link für Österreich: https://toogoodtogo.at/de-at/
Hier der Link für Deutschland: https://toogoodtogo.de/de
Hier der Link für die Schweiz: https://toogoodtogo.ch/de-ch
 
(Alle anderen möchte ich bitten, selbst im Internet nach Too good to go oder anderen Lebensmittelretter-Programmen zu suchen.)
 
Und hier könnt ihr das Remix-Kochbuch mit tollen Resteverwertungs-Ideen gratis herunterladen: https://toogoodtogo.at/de-at/download/remix-ebook-2021
 
Geburtstags-Treffen:
Am 14. November gab's mal wieder ein kleines, nettes Familientreffen, denn Opa Georg wurde 90 - und ich bin fast auf den Tag genau um 30 Jahre jünger... Das war mein Outfit dieses Tages:
 
 
Spiegelungen und Adventrituale:
Damit bin ich mit meinen November-Schilderungen schon beinahe am Ende angekommen (oder am Anfang, da ich diesmal ja in umgekehrter Reihenfolge unterwegs war? 😉) Alles, was vor der  kleinen Geburtstagsfeier stattfand, habe ich euch schon in meinem Blogbeitrag Baby-Vorfreude und Herbst-Genuss geschildert.  

Aber weil ich ein Linkup entdeckt habe, in dem es um Spiegelungen geht und ich bei einer Walking-Tour Anfang Dezember schöne Himmels- und Bäume-Spiegelungen in einem nahe gelegenen Fluss fotografiert habe, bekommt ihr noch diese Collage hier zu sehen: (Leider sind es nur Handyfotos, ich hoffe, sie genügen trotzdem.)

Verlinkt bei https://famillini.de/projekte/spiegelungen/fotoprojekt-spiegelungen-dezember-2021/

Die Ü30-Blogger haben auch wieder ein Blogparade laufen - diesmal wollen sie mehr über unsere Adventrituale wissen. 

 Adventsrituale ü30Blogger & Friends Bloggeraktion im November 2021

Aus diesem Grund zeige ich euch meine Adventgirlanden, die alle Jahre wieder den Vorgarten schmücken. Die eine Girlande hängt über der Haustür, die andere rankt sich den Zaun entlang. Natürlich gibt es auch drinnen im Haus weihnachtliche Deko - allerdings (und auch das ist fast schon eine "Tradition" bei mir) bin ich noch nicht fertig mit dekorieren. Der erste Advent ist immer so plötzlich da: Deshalb kommen bei mir bis Weihnachten immer wieder neue Dekogegenstände hinzu - und mit der Menge an Weihnachstschmuck klettert bei mir auch allmählich die Weihnachtsstimmung nach oben... 

Weihnachtlichen Lichterglanz können wir ebenfalls! 😊🕯️

 

Doch seit heuer gibt es auch eine neue "Tradition" - denn bei Sunny habe ich den "24-gute-Taten-Adventskalender" entdeckt - und der wird bei uns ab sofort auch in Zukunft Freude in die Welt bringen dürfen. Kostet 24 Euro, also einen Euro für jede gute Tat, und macht viel mehr Sinn und Freude als ein Kalender mit (Palmöl-Kakaobauern-Ausbeuter-)Schokolade. Wir haben je einen für uns und für Janas kleine Familie bestellt, gibt's auch als App fürs Handy. Mehr darüber hier: https://www.24-gute-taten.de/adventskalender-2021

Nun wünsche ich euch noch eine wunderbare Zeit voller Licht und mit vielen liebevollen Gedanken sowie einen schönen Nikolaustag 🎅🏻!

🕯️✨🍎

Herzliche Advent- und Dezember-Grüße

🕯️  T  r  a  u  d  e  🕯️




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid