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Sonntag, 15. Mai 2022

Monatsrückblick auf den April - Teil 2

Servus ihr Lieben,

 

... heute geht es gleich zügig weiter mit meinem April-Rückblick - er soll schließlich vor dem Juni fertig werden 😉. Hier geht's zum ersten Teil - danke für eure lieben Kommentare dazu 💋!

Aprilgarten - Fortsetzung:
Es folgen ein paar weitere Gartenimpressionen. In unserer Wiese blühten im April Gänseblümchen, Kriechender Günsel und Löwenzahn. Zwei Wochen lang schaffte ich es (mit Unterstützung von Regentagen), Edi am Abmähen der Blüten zu hindern ... Dann wollte mein lieber Göttergatte um jeden Preis mähen - und tat es auch. 
 
Kurz danach erfuhr ich von Brigitte, dass es ausgerechnet im Land des Englischen Rasens, in Großbritannien, einen begrüßenswerten neuen Trend gibt, der auch schon in die USA überschwappt: No Mow May - im  Mai wird der Rasen nicht gemäht, um den Lebensraum der Bienen zu erhalten. (Und natürlich auch nicht davor - der Rasenmäher wird erst im Juni aktiv.) Ich hoffe, der Trend schwappt demnächst zu uns - und kommt auch bald bei meinem Mann an 😊.
 
 
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Im Frühbeetaufsatz startete der Salat bereits durch (inzwischen habe ich zwei der Salatköpfe geerntet - einen bekam meine Tochter, einen haben wir verspeist); junge Zucchini- und Tomatenpflänzchen dürfen dort auch wachsen. Außerdem legte ich im April im Hochbeet ein zweites Kartoffelbeet an - schließlich steigen die Erdäpfelpreise (genauso wie alle anderen Preise) - und mittlerweile habe ich auch noch ein drittes Kartoffelbeet angelegt.

Besuch meiner Freundin Gaby:
In ebendiesen Aprilgarten luden wir meine "alte" Freundin Gaby ein. (Ihr erinnert euch vielleicht noch, ich habe euch HIER erzählt, dass Brigitte und ich mit Gaby zur Schule gegangen sind. Brigitte hatte sie das letzte Mal vor etwa 30 Jahren gesehen, ich vor etwa 20 Jahren. Im vergangenen Jahr habe ich ihre Adresse mit Hilfe des Meldeamtes herausgefunden; es gab im Sommer 2021 ein Wiedersehen - und seither sind wir wieder in Kontakt.) Unten rechts seht ihr mein Lieblingsfoto von Gaby an diesem schönen gemeinsamen Tag.
 
Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und konnten sogar erstmals in diesem Jahr unseren Pavillon genießen.

Mein Outfit an diesem Tag kennt ihr (mit kleinen, temperaturbedingten Abwandlungen) bereits aus meinem Italien Reisebericht - zwei Relaxtage und meine Urlaubsgarderobe: die Kombination von meinem blauen, langen Sommerkleid, dem weinroten kurzen Sommerkleidchen und meinem dünnen weinroten Seidenbolerojäckchen.

Diesmal trug ich diesen Mix mit meinem selbstgehäkelten Regenbogen-Dreieckstuch, dem Sternen-Stirnband, mit Leggings darunter und mit Stiefletten statt Sandalen.

Regengarten und verstopftes WC:
Über den 22. April gibt es zweierlei zu berichten: Erstens, dass unser Garten endlich mal wieder ausgiebig "von oben" begossen wurde. Dem Blühhügel (und allen anderen Pflanzen) gefiel's! 

Zweitens hatten wir festgestellt, dass das Spülwasser bei unserer Toilette im oberen Stockwerk nicht ordentlich abfloss. Wir versuchten es mehrmals mit Hausmitteln wie heißem Wasser, Essig und Natron sowie mit einer Rohrreinigungswelle, aber letztendlich musste dann doch eine Firma kommen. Zu unserer Überraschung fuhren die Arbeiter mit einem riesigen LKW vor. Ein langes Rohr wurde durch unser Treppenhaus gezogen und in unser WC eingeführt, und die Verstopfung damit herausgesaugt. Wir waren skeptisch, aber nun funktioniert es wieder.

Trauer um "Ostbahn-Kurti":
Am 24. April starb der beliebte österreichische Musiker, Sänger und Menschenrechtsaktivist Willi Resetarits alias Dr. Kurt Ostbahn bei einem Treppensturz. Ihr wisst, dass ich nur selten In-Memoriam-Beiträge über Prominente poste - ich glaube, bisher brachte mich nur J.J. Cale im Jahr 2013 dazu - doch zu Willi hatten wir einen etwas "persönlicheren" Bezug. 

Er war nicht nur einst (als er noch Anglistik und Sport studierte, mit dem Ziel, Lehrer zu werden) ein Studienkollege meines Bruders - Edi und ich standen sogar einmal mit Wilhelm auf derselben Bühne: im Jahr 2009 bei einer Live-Sendung im Wiener Radio-Kultur-Haus! HIER ist der Link zu meinem Blog-Artikel von damals; unten seht ihr eine Collage mit Bildern aus diesem alten Posting.


Allerdings haben wir auf dieser Bühne nicht gesungen (ein Glück für alle Zuhörer!) - wir hatten uns an einem Wiener Mundart-Roman des Radiosenders beteiligt, und mehrere unserer eingereichten Kapitel waren tatsächlich verwendet worden. 

An diesem Tag im Jahr 2009 wurde der frisch gedruckte Hörer-Roman im Radio präsentiert - und außerdem ein von Edi und mir zusätzlich verfasster Epilog verlesen: Willi Resetarits las damals unseren Text gemeinsam mit den beiden Schriftstellern Andreas Pittler und Stefan Slupetzky (die das Werk betreut und redigiert hatten) in verteilten Rollen. Und er tat uns sogar kund, dass wir mit dieser "Fleißaufgabe" einen Herzenswunsch seiner seligen Mutter erfüllt hätten, die sich nach einem Film oder Roman immer zu erfahren gewünscht hatte, wie die Schicksale der Protagonisten weiter verliefen. 

Für den Sommer 2020 hatten wir Karten zu einem Ostbahn-Kurti-Konzert in Podersdorf am Neusiedlersee gekauft. Dieses Konzert wurde wegen Covid-19 auf 2021 verschoben. Aber im August 2021 gab es immer noch massive Covid-Einschränkungen, und so verschob man das Konzert auf den August 2022...

Daraus wird nun nichts mehr - leider werden wir Willi nie mehr live singen hören. Und nicht nur wir werden ihn vermissen, auch alljene, denen er Gutes tat - denn Willi Resetarits engagierte sich jahrzehntelang für Menschenrechte, gründete unter anderem das Integrationshaus Wien und war Mitbegründer der Organisationen Asyl in Not und SOS Mitmensch. Am Samstag - nur wenige Stunden vor seinem Tod, moderierte er noch den Flüchtlingsball im Wiener Rathaus - ein Projekt, das ihm sehr am Herzen lag. 

Ruhe sanft? Nein, lass es weiterhin krachen, Willi aka Kurti, und lass dir nix gefallen!

Eine Walking-Runde im April

Besuch meiner Freundin Daniela:
Am 29. April besuchte uns meine ehemalige Arbeitskollegin Daniela, eine der wenigen "Büro-Freundinnen", die ich während der letzten 20 Berufsjahre gefunden habe. (Sie war an diesem speziellen Arbeitsplatz mein persönliches "Licht im Dunkel".) Abermals hatten wir Glück mit dem Wetter und konnten unser Wiedersehen im Pavillon feiern.

 

Es folgt ein genauerer Blick auf mein schrankgeshopptes Outfit dieses Tages. Auch davon kennt ihr bereits ähnliche Kombinationen - z.B. eine, die ich HIER gezeigt habe. Das Kleid habe ich vor einigen Jahren von schwarz-weiß auf schwarz-orange umgefärbt, die Jacke von beige auf lila - und die Kombination von Orange- und Lilatönen liebe ich seitdem heißer denn je!

 

Calexico-Konzert:
Am letzten Tag im April konnten wir erstmals seit fast drei Jahren ein Konzert besuchen - Calexico, unsere Lieblingsband, gastierte wieder in Wien - im MuseumsQuartier (kurz MQ). Auch an diesem Tag war mir nach der oben genannten Farbkombination - aber weil ich bei Konzerten gerne tanze (oder bei wenig Platz zumindest mit dem Hintern wackle 😉) bevorzuge ich da Kleider oder Röcke. Und so wurde es an diesem Abend mal wieder mein beschwingter Schmetterlingsrock, den ich 2018 aus Thailand mitgebracht habe.

Vor dem Konzert hatten wir noch Zeit für ein kleines Abendessen, das wir in einem der gemütlichen Outdoor-Restaurants beim MQ genossen. Rund um die Kunsthallen hat sich eine tolle junge Lokalszene entwickelt, in der auch wir "nicht mehr ganz so Jungen" uns sehr wohl fühlten 😊.
 

 
Weil wir gerade bei Calexico gern in der ersten Reihe stehen, gingen wir sehr frühzeitig zum Einlass - und dort begegneten uns gleich einige Calexico-Fans, die wir schon bei früheren Konzerten dieser Band getroffen hatten. Durch das Plaudern mit ihnen verging die Wartezeit recht schnell. Auch wenn Calexico seit dem Hit "Crystal Frontier" zu den einigermaßen bekannten Bands zählt, herrscht sowohl innerhalb der Fangemeinde als auch mit der Band eine irgendwie "familiäre" Stimmung. Und wenn Joey Burns sich mit einer seiner Gitarren direkt vor uns in Foto-Pose wirft, macht er das stets mit einem sehr sympathische Augenzwinkern.
 
Und seht mal, auch die Band hüllte sich farblich zeitweise in Lila-Orange-Töne 😊.

Katze und Flieder
Nun möchte ich euch noch ein paar Fotos von unserer lieben Katze Nina bieten. Die Fotos sind zwar vom 5. Mai - da hatte Nina ihren 19. Geburtstag - und passen daher nicht wirklich in den April-Rückblick, aber zusammen mit dem April-Flieder und dem Zierlauch von Anfang Mai fügen sie sich doch ganz gut in die oberen Lila-Laune-Bilder ein. 
 

Und einige von euch haben sich nach ihr erkundigt wegen des Problems, dass Ninas Lieblingsnachbarn (unsere Nachbarn zur Linken) ihren Teich erneuern und wir Nina daher nicht allein in den Garten lassen können. Diese Frage will ich nicht zu lange unbeantwortet lassen.

Ich kann euch verraten, dass es keine leichte Aufgabe ist, eine Katze, die unbedingt nach draußen will - selbst wenn sie so blind ist wie unsere Nina - nicht nach draußen zu lassen. Nina schreit in diesem Fall sowohl bei uns als auch bei den Nachbarn, und zwar lauthals (und an besonders schwerigen Tagen stundenlang). 

Wir haben versucht (und versuchen immer noch), es so gut wie möglich durchzustehen, und Nina wird entweder von uns oder den Nachbarn hin- und hergetragen oder nur dann aus dem Haus gelassen, wenn die Arbeiter noch nicht oder nicht mehr im Garten zugange sind. Jasmin hat für unser "Gemeinschaftskätzchen" außerdem schon einen "Weg" aus Steinen gelegt und mit ihr "abgegangen" (wie den Schulweg mit einem jungen Schulkind 😊), damit Nina nicht in die neu ausgehobene (erweiterte) Teichgrube fällt und damit sie den Weg von einem Garten zum anderen besser finden kann.

Wir alle wollen es unserer kleinen Maus gerne noch so lange wie möglich schön machen, denn als wir neulich bei der Tierärztin waren, um Nina eine kräftigende Infusion und Vitamine geben zu lassen, wurde uns bestätigt, was wir ohnehin schon befürchtet haben: Dass die harte, allmählich wachsende Geschwulst an Ninas rechter Seite aller Wahrscheinlichkeit nach bösartig ist... 

Wie lange Nina noch hat, kann uns niemand sagen. Eine Operation kommt für uns jedenfalls bei einer so alten Katze nicht in Frage. Sowohl wir als auch unsere Nachbarn werden versuchen, ihr einfach noch eine gute Zeit zu verschaffen - und ab und zu bekommt sie jetzt eben Infusionen und Vitaminspritzen, denn danach ist sie bei besserem Appetit...

Tja, ihr Lieben, das war's also mit den Ups and Downs des Monats April. Ich danke euch sehr für euer Interesse - lieb dass ihr mich besucht habt, obwohl ich zur Zeit viel unterwegs bin und daher eher selten zu Gegenbesuchen komme. Aber ich bemühe mich auch jetzt, immer wieder mal den einen oder anderen Blogbesuch zu unternehmen. Und nächste Woche geht es (endlich!) mit einem Italien-Reiseberichts-Kapitel weiter.

 

Bis bald und alles Liebe,

💗 eure   T r a u d e 💗



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Montag, 6. Dezember 2021

Oma-Freuden 💝👶💕... und was sonst noch im November los war...


Servus, ihr Lieben!


Im Update zu DIESEM Blogbeitrag konne ich euch froh verkünden, dass ich am 20. November Großmutter geworden bin 👵🏻👶. In meinem vorigen Blogbeitrag kündigte ich an, dass ich ich euch schon über die erste Begegnung mit unserem Enkelkind erzählen kann 😍. Herzlichen Dank an alle, die mir die Daumen gehalten haben, dass es bald klappt 💕!!!
 
Ich vermute, dass viele von euch in erster Linie daran interessiert sind, Fotos von diesem Ereignis zu sehen - deshalb zäume ich heute das sprichwörtliche Pferd beim Schwanz auf und fange mit meinen Novemberschilderungen beim 29.11. an.
 
 
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Oma wirft sich in Schale:
Zunächst bekommt ihr mein Outfit dieses denkwürdigen Tages zu sehen. Es war bitterkalt draußen, also mussten mehrere Schichten her. Aber frau will ja nicht wie eine uralte Oma aussehen, also kamen frische Farben zum Einsatz. Dass ich die Kombination von fruchtigem Grün und Türkistönen liebe, wisst ihr spätestens seit meiner Capsule-Wardrobe für die Ostsee-Reise im Jahr 2019

In meinem Schrank gibt es jetzt ein "neues" türkisfarbiges Kleidungsstück: Könnt ihr euch noch an mein schwarz-weiß geringeltes "C'est la vie"-Shirt (auch bekannt als Sellerie-Leiberl) erinnern? Das habe ich leider bei einem mißglückten Waschgang zartrosa verfärbt (die berühmte rote Socke, ihr wisst schon). Ich wollte aber kein zartrosa Shirt, deshalb kaufte ich mal wieder Simplicol-Farbe zum Wäschefärben in der Maschine - diesmal im Farbton Petrol. Damit mir das Shirt nicht zu dunkel gerät, färbte ich zusätzlich ein paar Wäschestücke mehr als in der Waschanleitung angebgeben (eine "nicht mehr ganz weiße" Hose und vier zartrosa 😉 Handtücher). Auf diese Weise erreichte ich diesen Türkiston.

Und um dieses Shirt herum kreierte ich nun also das Outfit, das ihr unten seht: Die Hose ist aus Bio-Baumwoll-Samt, die Strickjacke ist Secondhand (sie stammt vom Henry-Laden des Roten Kreuzes), der Pullover ist aus einem herrlich weichen und warmen Kaschmir-Seide-Gemisch - alles schon seit ein paar Jahren bei mir und auch schon mehrmals im Blog gezeigt, aber noch nie so:

Bei unserem Spaziergang in der Kälte kam dann noch die übliche goldgelbe Steppjacke darüber.
 

Oma grübelt:
Wie die meisten von euch wissen, befinden wir uns in Österreich mitten im vierten Lockdown. Der Gedanke machte mich fix und fertig: Würden wir uns strengstens an alle Regeln halten, dürften wir unser erstes Enkelkind erst sehen, wenn es drei oder vier Wochen alt ist - oder vielleicht auch erst später, falls der Lockdown verlängert wird. Ich denke, die meisten unter euch werden verstehen, dass das schlichtweg nicht machbar ist. Aber einfach so die Regeln brechen wollten wir auch nicht... 
 
Oma strahlt: 
Also war Kreativität gefragt: Man darf spazieren gehen und man darf familiäre Hilfestellung leisten. Das haben wir kombiniert (und sicherheitshalber trotz unserer Impfungen einen Covid-Test gemacht), um die junge Familie sehen zu können. Wir hielten außerdem Abstand - aber das Baby durfte ich dann trotzdem auf den Arm nehmen. Es war sehr schön und berührend, erstmals Bekanntschaft mit dem kleinen Jamie *) machen zu können - und ich hoffe, wir können es bald wiederholen.

Wie ich schon geschrieben habe, wollen die jungen Eltern nicht, dass Bilder ihres Kindes im Internet oder auf WhatsApp gezeigt werden, bei denen man sein (sehr süßes 😍) Gesicht sehen kann. Das respektiere ich. Trotzdem wollte ich euch zeigen, dass die von mir gehäkelte Decke beim ersten Spaziergang gleich zum Einsatz kam - also kriegte der warm eingehüllte kleine Jamie von mir kurzerhand ein anderes Gesicht aufgesetzt 😉😊 

*) Der Name Jamie hat übrigens nichts mit Jamie Oliver oder Jamie Frazer (von der TV-Serie Outlander) zu tun: JAna und MIchaEl haben Buchstaben aus ihrem Namen zusammengesetzt 😉

 
Auch von einem anderen "Baby" kann ich euch Fotos bieten - nämlich von der kleinen Findelkatze Nala, die inzwischen schon recht groß geworden ist. Die beiden anderen Katzen von Jana und Michi waren an diesem Tag etwas kamerascheu. Dem kleinen Jamie gegenüber empfinden alle Katzen eine gewisse Neugierde, allerdings halten sie sich (noch) lieber auf Abstand.
 
Bei unserer Heimfahrt sahen wir einen wunderschönen Sonnenuntergangs-Himmel.
 
Noch etwas kann ich euch zeigen: Dieser entzückende Anzug war ein Geschenk unserer lieben Nachbarn an Jamie. Nachbarin Jasmine bat eine Freundin, die sehr gut stricken kann, für unser Enkelkind einen Anzug in schwarz-weiß anzufertigen (also in "neutralen Farben", da noch niemand wusste, ob es ein Bub oder ein Mädchen wird). Auf dem Bauch trägt der Pulli nun - passend zum Black-and-white-Look - ein Zebra, auf dem Rücken zwei weiße Kätzchen auf schwarzem Grund, weil alle Beteiligten Katzenliebhaber sind 😊😻.
 
 

Schwarze Katze auf weißem Grund:
Unser altes Mädchen Nina machte es umgekehrt. Als es in Rostrosenhausen am 26.11. schneite ⛄, wanderte eine schwarze Katze durch den weißen Schnee zu unseren Nachbarn. (Ja, zu ebendiesen Nachbarn, von denen der Strickanzug stammt 😊.) Am 27.11. regnete es, und fast der gesamte Schnee vom Vortag schmolz wieder weg. Am 28.11. schneite es abermals, also musste sich Nina erneut kalte Pfötchen holen. Aber auch dieser Schnee ist mittlerweile fortgeschmolzen.

 
Grauer Himmel, weiße Ziegen, schräges Schild 😁:
Schon an den oberen Fotos habt ihr gesehen, dass es bei uns auch nicht immer nur Sonnenschein und blauen Himmel gibt (wie es manchmal bei meinen Posts den Eindruck hat). Leider konnte ich mit dem Smartphone aus dem Auto die Schönheit des Wolkenspiels nicht wirklich festhalten: Besonders am unten "Himmelsrand" zeigten sich interessant geformte Wolken und teilweise blauer Himmel. --- Das schräge 30er-Zonen-Schild begegnete uns bei einem Spaziergang, die neugierigen weißen Ziegen bei einer Fahrt zu unserem Hofladen.
 
 
Blauer Himmel und noch eine Ziege:
Beim Walken am 23.11. zeigte sich der Himmel über Rostrosenhausen von seiner freundlichen Seite - und es bot sich mir noch ein weiterer herzerfrischender Anblick: Mir kam ein Mann entgegen, der sein Fahrrad schob, und neben ihm her lief - kein Hund, sondern eine Ziege namens Melli
 
Ich fragte den Mann lachend, ob die Ziege ihm gehört, und erfuhr so die ganze Geschichte: Die Ziege gehörte eigentlich einem benachbarten Bauern; sie war von ihrer Mutter verstoßen worden, und so kümmerten sich der Rentner und seine Frau ein wenig um die Kleine. Und seither sprang die Ziege immer los, wenn sie ihn hörte, begleitete ihn und kam auch in den Garten zu Besuch. Der Mann zeigte mir Handy-Fotos, wo die Ziege Melli mit ihm oder seiner Frau gemeinsam auf dem Liegestuhl liegt und mit ihnen kuschelt 😍 Nach unserem Gespräch schwang sich der Mann auf sein Fahrrad und Melli trippelte neben ihm her. Später sah ich die beiden dann gemeinsam auf einer Bank sitzen, und die Ziege bekam Leckerlis 😊
 

 
Freundinnen-Besuch:
Am 21.11. bekamen wir Besuch von zwei Freundinnen (Mutter und Tochter) und machten uns noch einen gemütlichen gemeinsamen Nachmittag und Abend vor dem "Lockdown für alle". Mein Outfit dazu ist abermals schrank-geshoppt und neu zusammengestellt aus lauter Kleidungsstücken, die schon ein paar Jahre lang bei mir sind. Das braun-bunte Minikleid, das ich immer als Tunika trage, besitze ich seit mindestens 10 Jahren und mag es immer noch gerne.
 
 
Neuer Boden im Vorhaus:
Schon lange war eine Renovierung des Vorhaus-Bodens fällig. Im Vorjahr erzählte ich euch in meinem Blogbeitrag EIN Garten - VIELE Projekte unter anderem, dass wir auf unserer Terasse einen ganz speziellen Bodenbelag verlegt haben. (Ich wurde jetzt recht wehmütig beim Betrachten dieses Postings vom Mai 2020, denn da war unser lieber Kater Maxwell noch munter mit dabei, und unsere inzwischen blinde Katze Nina konnte noch sehen... So ändern sich die Zeiten...) 
 
Zurück zum Boden: Es handelt sich dabei um ein geniales System der Firma Warco: Witterungsbeständige, robuste und schalldämmende Terrassenplatten aus Gummigranulat, welches aus recycelten Autoreifen hergestellt wird. (Und wie ihr wisst, bin ich immer für sinnvolles Recycling zu haben!)
 

 
Da wir mit den Platten auf unserer Terrasse sehr zufrieden sind, beschlossen wir, auch in unserem Vorhaus und auf dem Weg dorthin solche Platten zu verlegen. Diesmal entschieden wir uns für melierte Platten, weil Schmutz darauf weniger gut auffällt als auf den einfärbigen. Das Verlegen war hier mit etwas mehr Aufwand verbunden, da der Bereich schmal und verwinkelt ist und wir die Platten auch für die Stufen passend zuschneiden mussten. Dabei haben wir aber offenbar sparender (mit weniger Verschnitt) gearbeitet, als die Firma berechnet hat - uns blieben noch etwa 3 Quadratmeter (12 Platten) über. (Ist aber auch kein großes Problem, die werden wir für unser nächstes Projekt im Gemüsegarten nützen.)

Nicht nur wir finden, dass unser Vorhaus durch den neuen Bodenbelag gewonnen hat. Einige Besucher und auch der Briefträger haben positiv vermerkt, wie angenehm man auf den Gummiplatten geht. Und von der Optik her wirkt der Belag wie ein Terrazzoboden.

 
Die Blumenkästen, die das Kellerfenstergitter kaschieren sollen, habe ich mit Violen und Zierkohl bepflanzt (und außerdem mit Chrysanthemen, die aber in diesem Jahr leider sehr schnell verblüht sind). Ein paar der Pelargonien vom Sommer blühten auch noch und  durften daher im Blumenkasten bleiben. Die panaschierten Rosen im Vorgarten halten sich ebenfalls gut - sie blühen auch jetzt im Dezember noch und bilden nach wie vor Knospen.
 

 
Noch eine Decke:
In meinem Blogbeitrag Baby-Vorfreude und Herbst-Genuss erzählte ich euch stolz, dass meine Babydecke rechtzeitig vor der Geburt meines Enkelkindes fertig geworden ist. Da ich die Grannies ursprünglich für eine größere Decke gehäkelt hatte, waren noch viele weitere dieser Häkelfleckerl übrig. Ich war noch im Häkel-Schwung, also beschloss ich, daraus eine Erwachsenen-Decke anzufertigen.
 
Um eine ausreichend große Decke zustande zu bringen, musste ich die Grannies allerdings mit ein paar Stäbchenreihen vergrößern - und zwar vorzugsweise mit Farben die nicht nach Babydecke aussehen. Ich verwendete dafür verschiedene Wollreste und auch ein paar neu gekaufte Garne in unterschiedlichen Fadenstärken, also musste ich manchmal halbe und manchmal ganze Stäbchen häkeln, um die einzelnen Grannies ungefähr gleich groß zu bekommen. Die Unregelmäßigkeiten, die dadurch entstehen, kann man als reizvoll oder als stümperhaft betrachten - ich bevorzuge ersteres 😉. Mittlerweile habe ich die Grannies miteinander verbunden und muss nur noch einen Rand für die Decke häkeln - ich zeige sie euch in ihrer "ganzen Pracht", sobald sie fertig ist 😊.
 

 
Walkingrunde:
Als nächstes habe ich euch ein paar Bilder vom Walken an einem besonders schönen Herbsttag mitgebracht - dem 20. November. Wenige Stunden zuvor habe ich erfahren, dass meine Tochter einen gesunden Buben zur Welt gebracht hat.

In den zerfransten Wolken sah ich unter anderem einen feuerspeienden Drachen. Und was seht ihr?
 
Einkaufs-Outfit:
Hier seht ihr abermals die Tunika von oben - so habe ich sie kombiniert, als wir zum Einkaufen gingen. Muss ich noch dazuschreiben, dass alles schrankgeshoppt ist?
 
 
 
Werdet Lebensmittel-Retter:
Apropos Einkaufen - träumt ihr so wie ich von einem Planeten ohne Lebensmittelverschwendung? Diese stellt nämlich ein riesiges Problem dar: Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel insgesamt verschwendet. In Österreich entstehen jedes Jahr 1 Million Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle. Ein Drittel aller produzierten Lebensmittel geht vom Feld auf den Teller verloren. Gleichzeitig hungern bis zu 811 Millionen Menschen. Die Herstellung von Lebensmitteln ist außerdem energieintensiv und es entstehen erhebliche Mengen an Treibhausgasen. Und sie nimmt viel Fläche in Anspruch, die der Natur dann nicht mehr zur Verfügung steht. Wäre Lebensmittelverschwendung ein Land, wäre es der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen, direkt nach den USA und China. Mehr darüber HIER und HIER.
 
Mit der App Too Good To Go kann jeder von uns einen Beitrag gegen Lebensmittel-Verschwendung leisten - einfach herunterladen, anmelden und köstliches, zu viel produziertes Essen retten. Was euch erwartet, ist immer eine Überraschung zu einem tollem Preis!
 
Nachdem seit Anfang November auch ein Supermarkt in unserer Wohnnähe To Good To Go-Pakete anbietet, haben wir uns schon dreimal solch ein "Überraschungspackerl" á 4,90 Euro geholt. (Die gibt es jeweils kurz vor Ladenschluss zu einer fest bestimmten Uhrzeit. Wir waren noch nie vom Inhalt enttäuscht. Die Waren sind immer ungefähr das Dreifache wert und nichts davon ist "vergammelt". Man sollte halt möglichst alles bald essen oder - wenn möglich - einfrieren / haltbar machen.
 
Im ersten Paket waren:
4 Stück Hühneroberkeulen
1 Beutel Vogerlsalat (= Feldsalat)
4 Becher Actimel Joghurt
1 Beutel geschnittenes Mischgemüse
2 Blätterteigtaschen mit Beerenmarmelade
 
Wir aßen die Blätterteigtaschen am nächsten Tag zum Frühstück, mittags brieten wir die Hühnerkeulen, dazu gab es Reis mit Erbsen und den Salat. An zwei Abenden hintereinander gab es für jeden von uns einen der Joghurtbecher. Das Mischgemüse haben wir eingefroren, daraus bereiteten wir an einem anderen Tag eine Suppe mit Würstchen zu. Damals habe ich davon aber noch nichts fotografiert.


Im zweiten Paket waren:
4 Croissants
1 Zitronenkuchen
400 Gramm faschiertes Rindfleisch (= Rinderhack)
1 Beutel Bio-Blattsalatmischung
1 Fertigblätterteig
1 Becher Schokopudding

Die Croissants gab's zum Frühstück, aus dem Blätterteig und dem gut gewürzten, angebratenen Hack bereiteten wir einen Fleischstrudel; dazu gab's den Mischsalat aus dem Paket. Den Schokopudding durfte ich allein essen, Edi ist nicht so der Fan davon. Den Zitronenkuchen haben wir eingefroren aufbewahrt, den gab's als unsere Freundinnen (Mutter und Tochter) zu Besuch kamen.
 
Im dritten Paket waren:
1 Wecken Bio-Sonnenblumenbrot
1 Beutel Tiroler Schlutzkrapfen (= eine Art Ravioli mit Kräuter-Käsefüllung) 
1 Becher Kichererbsensalat
1 Beutel Cremesuppe mit Waldpilzen
1 Packung Maishendlfilets (375 Gramm)
 
Die Schlutzkrapfen gabs mit gebräunter Butter und dem Kichererbsensalat zum Abendessen. Die Hälfte des Brotes gab's zum Frühstück. Die andere Hälfte haben wir klein geschnitten und machten daraus am nächsten Tag fleischlose Fleischlaberl (Buletten) - frei nach einem Rezept aus dem unten verlinkten Remix-Kochbuch. Sogar Edi, der ein echter Fleischtiger ist, fand die Laberl sehr gut. (Dazu gab's Letscho.) Die Hühnerfilets gab's zu Mittag mit ein paar Knödelresten vom Vortag "vergröstelt" (also knusprig angebraten). Die Suppe ist noch eine Weile haltbar und offenbar aus einem Sortimentswechsel übrig geblieben, die gibt's irgendwann an einem kalten Wintertag.
 
  
 
Es geht hier übrigens nicht darum, ob man Dinge wie einen Zitronenkuchen oder vorgeschnittenen Salat normalerweise kaufen würde: All diese Lebensmittel wären am Ende des Tages vom Supermarkt weggeschmissen worden! Und wir hatten nicht nur mehrere leckere Mahlzeiten zum Minipreis, sondern auch Spaß daran: Denn es ist jedesmal ein spannender und ein kreativer Akt, das Paket zu öffnen und zu überlegen, wie man den Inhalt anlegen könnte. Der persönliche Speiseplan wird dadurch in jedem Fall bereichert. Hinzu kommt das gute Gefühl, dass man Lebensmittel vor dem Wegwerfen gerettet hat. Ich kann's euch also wirklich empfehlen, die App herunterzuladen - gibt es in vielen Ländern!
 
Hier der Link für Österreich: https://toogoodtogo.at/de-at/
Hier der Link für Deutschland: https://toogoodtogo.de/de
Hier der Link für die Schweiz: https://toogoodtogo.ch/de-ch
 
(Alle anderen möchte ich bitten, selbst im Internet nach Too good to go oder anderen Lebensmittelretter-Programmen zu suchen.)
 
Und hier könnt ihr das Remix-Kochbuch mit tollen Resteverwertungs-Ideen gratis herunterladen: https://toogoodtogo.at/de-at/download/remix-ebook-2021
 
Geburtstags-Treffen:
Am 14. November gab's mal wieder ein kleines, nettes Familientreffen, denn Opa Georg wurde 90 - und ich bin fast auf den Tag genau um 30 Jahre jünger... Das war mein Outfit dieses Tages:
 
 
Spiegelungen und Adventrituale:
Damit bin ich mit meinen November-Schilderungen schon beinahe am Ende angekommen (oder am Anfang, da ich diesmal ja in umgekehrter Reihenfolge unterwegs war? 😉) Alles, was vor der  kleinen Geburtstagsfeier stattfand, habe ich euch schon in meinem Blogbeitrag Baby-Vorfreude und Herbst-Genuss geschildert.  

Aber weil ich ein Linkup entdeckt habe, in dem es um Spiegelungen geht und ich bei einer Walking-Tour Anfang Dezember schöne Himmels- und Bäume-Spiegelungen in einem nahe gelegenen Fluss fotografiert habe, bekommt ihr noch diese Collage hier zu sehen: (Leider sind es nur Handyfotos, ich hoffe, sie genügen trotzdem.)

Verlinkt bei https://famillini.de/projekte/spiegelungen/fotoprojekt-spiegelungen-dezember-2021/

Die Ü30-Blogger haben auch wieder ein Blogparade laufen - diesmal wollen sie mehr über unsere Adventrituale wissen. 

 Adventsrituale ü30Blogger & Friends Bloggeraktion im November 2021

Aus diesem Grund zeige ich euch meine Adventgirlanden, die alle Jahre wieder den Vorgarten schmücken. Die eine Girlande hängt über der Haustür, die andere rankt sich den Zaun entlang. Natürlich gibt es auch drinnen im Haus weihnachtliche Deko - allerdings (und auch das ist fast schon eine "Tradition" bei mir) bin ich noch nicht fertig mit dekorieren. Der erste Advent ist immer so plötzlich da: Deshalb kommen bei mir bis Weihnachten immer wieder neue Dekogegenstände hinzu - und mit der Menge an Weihnachstschmuck klettert bei mir auch allmählich die Weihnachtsstimmung nach oben... 

Weihnachtlichen Lichterglanz können wir ebenfalls! 😊🕯️

 

Doch seit heuer gibt es auch eine neue "Tradition" - denn bei Sunny habe ich den "24-gute-Taten-Adventskalender" entdeckt - und der wird bei uns ab sofort auch in Zukunft Freude in die Welt bringen dürfen. Kostet 24 Euro, also einen Euro für jede gute Tat, und macht viel mehr Sinn und Freude als ein Kalender mit (Palmöl-Kakaobauern-Ausbeuter-)Schokolade. Wir haben je einen für uns und für Janas kleine Familie bestellt, gibt's auch als App fürs Handy. Mehr darüber hier: https://www.24-gute-taten.de/adventskalender-2021

Nun wünsche ich euch noch eine wunderbare Zeit voller Licht und mit vielen liebevollen Gedanken sowie einen schönen Nikolaustag 🎅🏻!

🕯️✨🍎

Herzliche Advent- und Dezember-Grüße

🕯️  T  r  a  u  d  e  🕯️




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 

 

 

Freitag, 22. Oktober 2021

Oktoberfreuden, Oktoberfarben

Servus ihr Lieben!

Vielen Dank fürs Vorbeischauen und Kommentare-Hinterlassen bei meinem neuesten Italien-Reiseberichts-Kapitel - Ferrara! Heute geht es mit einem bunten Oktober-Sammelsurium weiter. Die Fotos stammen von meinen bzw. unseren Spaziergängen, Walkingrunden und Radelpartien der letzten Zeit, ergänzt durch Oktoberbilder aus unserem Garten.

Hier unten seht ihr z.B. einen Teil unserer Karotten-Ernte 2021, unsere Herbst-Himbeeren Autumn Bliss, Lampionblumen, Ringelblumen sowie die rot verfärbten Blätter vom wilden Wein aus unserem Garten. Die pink-orangen Früchte der Pfarrerkapperl (= Pfaffenhütchen, Spindelstrauch, Euonymus europaeus), die Hagebutten und den Kürbis habe ich bei diversen Oktober-Ausflügen fotografiert. 

 

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Für alle, die meine Outfit-Mixturen gern sehen, kommt hier eine Kombination in Orange- und Rottönen, passend zur obigen Collage. (Alle Teile sind schrank-geshoppt, und sowohl das Kleid als auch die Jacke und die Hose habe ich vor ein paar Jahren in der Waschmaschine selbst gefärbt.) Mit diesem Kleidungs-Mix - und mit einigen der folgenden - bin ich auch noch einmal bei der [BLOGPARADE] Die Farben reifer Früchte - ue30blogger & friends dabei!

Zum Einkaufen trug ich dann nicht die schwarzen Crocks, sondern meine taupefarbigen Stiefletten - die müsst ihr euch 
einfach dazu vorstellen 😉.
 
Ganz ohne mein Zutun hat sich - wie in jedem Jahr - unser Felsenbirnbaum (Amelanchier) verfärbt. In der folgenden Collage links oben seht ihr, wie er Anfang Oktober ausgesehen hat - zu diesem Zeitpunkt waren nur einige wenige Blätter rötlich angehaucht - mittlerweile schmückt er sich mit schönstem Rot-Orange. Leider dauert diese Phase nur bis zum ersten Herbststurm, doch spätestens im nächsten Frühling wird er sich wieder in wunderbare weiße Blüten hüllen und im Sommer hoffentlich viele Früchte tragen, die sowohl uns als auch den Vögeln in unserem Garten schmecken.

Der Herbst kann wundervolle Rottöne - aber nicht nur die. In unserem Garten zeigen sich Astern und Malven im schönsten Lila, während der Farbton des Lavendels schon verblasst und somit sehr zartviolett ist. Der roten Libelle (Blutrote Heidelibelle oder eine ihrer Verwandten?) macht das nichts aus. Bei einem Spaziergang begegnete mir ein Strauch, dessen Blätter zwischen weinrot und blauviolett changierten. Manche Sträucher hingegen schmücken sich mit blauschwarzen Beeren. Und die Zwetschken, die von einem Baum in einem der Nachbargärten fielen, zeigten Töne von pflaumenblau bis braunviolett.

Familientreffen im Oktober:
Auch mein Kleiderschrank hat verschiedene Blautöne zu bieten. Dieser Zweiteiler von Gudrun Sj*den leistet mir bereits seit 2017 gute Dienste, und er vereint außer sehr dunklem und sehr strahlendem Blau auch verschiedene rötliche und grünliche Blautöne in seinem Muster. Die rote Namibia-Kette und das rote Stretch-Gürtelband bilden einen schönen Kontrast dazu. Auch meine Socken sind übrigens dunkelblau mit roten Sternen. 

Dieses Mix trug ich zu einem sehr netten und relativ großen Treffen der nahen Verwandtschaft; neben Edi und meiner Tochter sowie ihrem Freund Michi waren auch mein Bruder und seine Frau sowie meine drei Neffen und deren Familien anwesend. (Insgesamt waren wir 17 Personen, davon 5 Kinder, plus ein Baby-im-Bauch 🥰.) Bei dieser Gelegenheit hatte ich dann wieder Stiefletten an, und zwar meine üblichen taupefarbigen 😊.

Der Himmel bot und bietet in diesem Oktober zuweilen reinstes Azurblau, doch er kann auch anders:

Zu einem Radausflug trug ich abermals das Oberteil vom Gudrun-S.-Zweiteiler, diesmal gepaart mit schwarzen Leggings und einem unters Shirt gezogenen turkisfarbigen Minikleidchen. Zu diesem Mix passten, wie ich fand, der Blauton des Himmels und das gelbe Senffeld hervorragend.

Erfreulicherweise bieten die Senffelder den Bienen noch reichlich Nahrung. Und auch den Augen tun frische, sonnige Gelbtöne gut:

Da musste ich mich doch gleich in einen Mix aus gelb und grün hüllen! Auch hier ist wieder alles schrank-geshoppt. Das Shirt besitze ich schon seit geschätzten zehn Jahren, die goldgelbe Jacke und die olivgrüne Hose seit 2017, das Stirnband seit dem letzten Frühjahr.

Hier seht ihr weitere Oktober-Impressionen aus dem Rostrosen-Leben in herbstlichen Farbtönen:
 
Nicht nur der Raps tut späten Bienen gut, auch die Efeu-Blüten werden gern von ihnen besucht!

Die Ziegen und Schafe begegneten mir bei einem Spaziergang mit Herrn Rostrose. Das kleine Ei-Gelege, das ihr in der folgenden Collage oben mittig seht, entdeckte ich, als ich von zwei aufeinanderliegenden Kunststoffsäcken mit Erde einen anhob. Bei den transparenten Eiern handelt es sich um das Gelege eines Tigerschnegels

Da diese Tiere als natürliche Feinde der Roten Wegschnecke gelten, versuche ich sie in unserem Garten zu fördern. Ich habe die Eier daher vorsichtig in einen Blumentopf-Untersetzer getan und den vorerst nicht benötigten, noch vollen Erdsack zum Schutz darauf gelegt... Somit sollte ein ähnlicher Wärmepolster entstanden sein wie durch die beiden überenanderliegenden Erdsäcke... Ob aus diesen Eiern tatsächlich noch kleine Schnegel schlüpfen können, weiß ich aber leider nicht....

Manche der Ziegen sind schwarz-weiß-gemustert - das kann ich auch! 🐐😄 Abermals sind alle Keidungsstücke schon lange bei mir - und hier trage ich auch endlich die oben schon mehrmals erwähnten (ebenfalls alten) Stiefletten 😉:

Hier kommen nun ein paar Türen und Tore, die ich für Nova gesammelt habe:

 

 

"Letschosagne" und amerikanische Clam Chowder-Suppe:
In der folgenden Collage seht ihr unter anderem zwei Speisen, die es im Oktober bei uns gab. Leider habe ich beide Male keine tollen Food-Fotos gemacht, sondern nur schnelle Handy-Fotos, weil der Hunger schon zu groß war. Nachdem es sich jedoch bei beiden Speisen um Gerichte handelt, bei denen ich etwas verwendet habe, das bei uns im Garten wächst, und weil uns beides sehr gut geschmeckt hat, möchte ich euch darüber erzählen:

Das Wort Letschosagne setzt sich aus "Letscho" und "Lasagne" zusammen und ist eine Erfindung von mir. Es handelt sich dabei um ein typisches Rostrosen-Reste-Essen. Zwei Tage vorher hatte es bei uns Letscho mit Paradeisern aus dem eigenen Garten, scharf gewürzte Puten-Naturschnitzel und Kartoffelpuffer gegeben. Und am Vortag hatten wir gebackene Bio-Champignons mit Sauce Tartare. Beide Male war etwas übrig geblieben. Doch Lebensmittelverschwendung kommt für uns nicht in Frage. Meistens werden Reste bei uns "vergröstelt", also die festen Bestandteile werden klein geschnitten und gemeinsam angeröstet, manchmal schlagen wir auch noch Eier darüber. Zuweilen überlege ich mir aber auch kreativere Lösungen. Manche Reste eignen sich dazu, dass man sie mit Hilfe von Gewürzen z.B. asiatisch oder mexikanisch anlegt, manchmal wird ein Auflauf daraus, aus Saucenresten werden oftmals Suppen...
 
Kurzrezept Letschosagne:
Die Reste vom Fleisch, den Kartoffelpuffern und den gebackenen Champignons wurden klein geschnitten und mit dem Letscho vermengt. Aus den Resten vom Mehl (hatten wir zum Pilze-Panieren gebraucht) sowie Milch und Butter bereitete ich eine Béchamelsauce und gab dann auch noch die Reste vom Ei dazu (war ebenfalls beim Panieren übriggeblieben). Und dann schichtete ich wie bei "normaler" Lasagne zuerst die Letscho-Mischung, dann Lasagneblätter, dann nochmal die Letscho-Mischung, darüber eine Schicht Béchamelsauce, ... - auf diese Weise Schicht für Schicht die Form füllen. Dick mit geriebenem Käse bestreuen (oder mit Käseresten belegen 😉), ab ins Rohr und genau so lange backen wie jede "normale" Lasagne (bei ca 180 bis 200 °C ca. 30 - 40 Minuten).

Clam Chowder ist eine cremige Muschelsuppe, die wir in Kalifornien kennen- und lieben gelernt haben. Sie schmeckt nicht nur Menschen, die auf Muscheln stehen! Hier kommt ihr zum Grundrezept; wir verwendeten dazu Miesmuscheln aus dem Glas, Kartoffeln und Kräuter aus dem eigenen Garten und aus Italien mitgebrachten Rohschinken - war köstlich! Ich stelle unsere Zubereitungsmethode bei meinen Rezepten ein - und zwar HIER - und biete auch eine vegane Variante an!

Grannydecke:
Anfang Oktober war ich mit dem Häkeln der Granny-Squares fertig und konnte schon mal ein passendes Muster auf dem Teppich auslegen. Dann packte ich die einzelnen Reihen zusammen und nummerierte sie. Mittlerweile bin ich schon ein gutes Stück weiter: Ich muss nur noch einen Rand häkeln und die Fäden vernähen (davor graut mir ziemlich!). Tja, und nun darf das Kleine einfach nicht kommen, bevor ich das geschafft habe 😉😆 
 
Das fertige Ergebnis werde ich euch natürlich bei Gelegenheit zeigen. Jedenfalls bin ich extrem stolz auf mich, dass ich (als ziemlicher "Handarbeits-Troll") es geschafft habe, so weit zu kommen. Ihr könnt mir glauben, dass diese Decke ein Akt der wahren Liebe zu meiner Tochter und ihrem noch ungeborenen Baby ist. (Als ich die Decke nur für mich selbst häkeln wollte, habe ich nach einiger Zeit einfach aufgegeben, doch diesmal bin ich standhaft dran geblieben und habe ganz viele liebevolle Gefühle mit eingehäkelt.)

Blüh-Hügel:
Auch im Garten war ich fleißig und habe für den kommenden Frühling vorgesorgt - Dank meiner Freundin Brigitte! Als wir im vergangenen Juni im Museumsdorf Niedersulz waren, bemerkte sie nämlich meine Begeisterung für die herrlichen Frühsommer-Beete und ganz besonders für die dort gepflanzten romantischen gefüllten rosa "Foxtrott"-Tulpen (eine spät blühende Sorte). Und so machte sie mir im September - kurz vor unserer gemeinsamen Urlaubsreise - ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk (damit ich sie mir nicht selber kaufe 😉): einen ganzen Korb voll mit Narzissen-, Zierlauch- und Tulpenzwiebeln, darunter auch von besagten Foxtrott-Tulpen, sowie ein Paket mit Samen von bienenfreundlichen Sommerblumen! 😍

Der Blüh-Hügel im Wandel der Zeit - unten rechts der  "Haufen" der gerodeten Nachtkerzen (die es sogar schaffen, sich 
gegen Minzepflanzen durchzusetzen)... 

Bevor ich mit dem Zwiebel-Setzen beginnen konnte, musste ich den Hügel aber erst roden. Denn im vergangenen Sommer war er von den schönen (und essbaren!), aber sehr ausbreitungsfreudigen Rosa Nachtkerzen (Oenothera speciosa) regelrecht überwuchert worden (siehe Fotos vom Juni in der oberen Collage). Im August zeigten sich nur noch vereinzelte Blüten, und im Herbst war der Hügel hauptsächlich grün. Auch schön, aber ich will ja einen blühfreudigen Garten! Die Nachtkerzen werden vermutlich wiederkommen (und da ich sie hübsch finde, ist das auch in Ordnung), doch ich hoffe, die  Tulpen & Co. können im kommenden Frühjahr dennoch durchstarten!

Pink Friday in Wien:
Viele von euch kennen meine Blogfreundin Tina vom Blog TinasPinkFriday. Und manche von euch wissen auch, dass Tina und ich einander schon zweimal getroffen haben, obwohl Tina in Mannheim lebt und ich in der Nähe von Wien. Aber was ist schon eine Distanz von rund 720 Kilometern? 
 
Bei unserem ersten Treffen machten wir es sowieso ganz clever, flogen beide nach Bangkok und trafen uns dort 😁 (Nunja, ganz so war es natürlich nicht - wenn ihr genauer wissen wollt, wie unsere Begegnung am anderen Ende der Welt zustandekam, lest bitte einfach meinen Beitrag von 2018 - Blaugrünes Wunder - oder asiatisches Überraschungs-Bloggertreffen.) Bei unserem zweiten Treffen hatten wir es beide nicht ganz so weit, das fand nämlich in München statt. (Für mehr Informationen und spaßige Unterhaltung könnt ihr euch meinen Blogbeitrag von 2019 durchlesen: Der München-Krimi - "zwielichtige" Tage mit den ue30-Bloggerinnen.) 
 
Damals in München entstand auch die Idee, schon bald ein weiteres ue-30-Bloggertreffen durchzuführen, und zwar in Wien. Dann kam aber Covid-19 dazwischen... und alles stand still. Inzwischen gibt es die Möglichkeit, sich gegen Covid impfen zu lassen, aber leider wird sie nicht ausreichend genützt. Und deshalb ist die Welt noch immer nicht so richtig in die Gänge gekommen 😷😷😷.

Tina und ihr "Göga" (Kurzform von "Göttergatte" 😊) Uwe wollten letztendlich nicht so lange warten, bis das größere Bloggertreffen stattfindet - und planten für Oktober 2021 kurzerhand einen Städtetrip nach Wien ein. Was für eine wunderbare Idee! Und natürlich wollten wir uns auch da mit den beiden treffen! Also wurden Kalender gezückt und Wetterprognosen abgefragt - und letztendlich entschieden wir uns für ein Treffen am Freitag, dem 15. Oktober 2021. Und machten uns bei perfektem Wetter 🌞 zu viert einen wunderschönen, lustigen und genussreichen Tag! Natürlich werden wir beide darüber berichten - und Tina hat ja außerdem in Wien noch einiges anderes erlebt, von dem sie in ihrem Blog erzählen wird - hier vorerst nur eine kleine "Teaser-Collage" von unserem gemeinsamen "Pink Friday" 💟😊💟:

Edi als Mönch im TV:
Ihr Lieben, ich bin schon fast am Ende meiner Schilderungen vom bisherigen Rostrosen-Oktober angekommen. Nur einen "Hinweis in eigener Sache" habe ich noch, der den Zeitraum Ende Oktober bis Anfang November 2021 betrifft: 

Wie ihr vielleicht wisst, arbeiten mein Mann und ich seit Jänner 2020 immer wieder mal als Komparsen bei Filmen und Fernsehserien mit. Im Dezember 2020 erzählte ich euch HIER, dass Edi vier Tage lang als Mönch beim Dreh der historischen Krimiserie "Vienna Blood" mit dabei war. Einige von euch wollten wissen, wann die Serie ausgestrahlt wird.

Nach fast einjähriger Wartezeit ist es endlich so weit (juhu!): Die zweite Staffel von Vienna Blood geht vom 30.10. bis 1.11. auf Sendung - zumindest im Österreichischen Fernsehen. (Allerdings wird die Serie bald auch in vielen anderen Ländern zu sehen sein.) Also, wenn ihr den ORF reinbekommt: Der Teil mit den Mönchen heißt "Vor der Dunkelheit" und wird am 1. November 2021 um 20.15 Uhr in ORF2 gezeigt. HIER könnt ihr mehr zu den drei Folgen dieser Staffel lesen.

Wir sind schon sehr neugierig, wie viel man von Edi sehen wird. Er müsste in mehreren Szenen in Erscheinung treten, u.a. beim Singen und Beten in der Kirche und beim Essen der Klostersuppe. Aber er musste auch einen Schrank ein- bzw. ausräumen - ich denke, da wird er im Hintergrund "herumwuseln" - und eine Frau zur Beichte bitten. Jedenfalls werden wir die Sendung aufnehmen, um sie immer wieder ansehen zu können (auch in Zeitlupe 😄). Das wird aufregend, denn bisher haben wir noch keinen Film und noch keine Serie gesehen, wo wir mit dabei waren! 

 

Nun wünsche ich euch noch angenehme weitere Herbsttage!

 Auf bald und 

herzliche Oktober-Rostrosengrüße,
🌿  T  r  a  u  d  e 🌿


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, Close to the Ground bei Jutta,