Sonntag, 10. November 2019

Omas Schatzkiste - eine Ergänzung zu #EiNaB 36

 

Servus, Ihr Lieben!




Parallel zu meinem heutigen Rostrosen-Post habe ich einen neuen Beitrag für den Blog einfach nachhaltig besser leben EiNaB geschrieben. Ich habe dafür ein paar Wochen lang recherchiert und eine Weile am Text "gebastelt", also würde ich mich natürlich ganz besonders darüber freuen, wenn ihr ihn lest. Und wenn ihr ihn teilt 😊. Ich glaube auch, dass es sich lohnt; die Recherche fand ich jedenfalls spannend und aufschlussreich. 

Ihr findet dort außerdem eine Linkparty, bei der ihr eure eigenen Beiträge, die Nachaltigkeitsthemen behandeln, verlinken könnt. (Sie müssen übrigens nicht neu sein, bloß "neu bei EiNaB" 😉!)




[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-, 
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt. 
Hauptsächlich jedoch enthält er Anti-Werbung.]
Collage aus kostenlosen Bildern von Pixabay



In meinem EiNaB-Beitrag geht es um Milliarden-Unternehmen wie Nestlé, Procter & Gamble oder Unilever und ihre in märchenhafte Werbebilder verpackten Lügen. Ach nein, "Lügen" sind es ja angeblich nicht, sondern nur  „reklamehafte Übertreibungen“... Nun denn. Ich frage mich allerdings: Ist es auch bloß Übertreibung, wenn man sich das Schlagwort "Nachhaltigkeit" an die Brust heftet, weil man z.B. irgendein kleines Nachhaltigkeitsprojekt in Europa betreibt - während man sich zugleich in Indonesien, Afrika oder Amazonien am Regenwald vergreift? 

Auf Neudeutsch heißt das "Greenwashing" und Wikipedia meint dazu:


"Beim Greenwashing werden Techniken der Öffentlichkeitsarbeit, der Rhetorik und der Manipulation benutzt, um einer Firmengeschichte oder den aktuellen Unternehmensaktivitäten eine weiße Weste zu verpassen. So behaupten die Unternehmen unter anderem, die Ausrottung der Armut und des Welthungers voranzutreiben, ihre Produkte fair zu handeln oder auf ökologische und klimaverträgliche Weise herzustellen.


In der Regel stellt das Unternehmen einzelne umweltfreundliche Leistungen, Aktivitäten oder Ergebnisse bzw. entsprechende Bewertungen Dritter mit erhöhtem PR-Aufwand öffentlich heraus, etwa in Presseaktionen oder Werbeanzeigen. Häufig sind die dabei getroffenen Einzelaussagen – zum Beispiel über ein neues, umweltfreundliches Produkt oder Verfahren des Unternehmens – für sich genommen korrekt, betreffen aber nur einen geringen Teil der Unternehmensaktivitäten, während das Kerngeschäft umweltverschmutzend bleibt."



Fröhliche Gesichter, unberührte Natur, seltene Tiere in der Werbung sollen den Eindruck erwecken , dass ein Produkt 
umweltfreundlich oder fair produziert ist... - Collage aus kostenlosen Bildern von Pixabay



Was können WIR tun?

1. Bestimmte Marken nicht mehr kaufen:
In meinen Artikel #EiNaB 36: Omas Schatzkiste vs. Großkonzerne nenne ich euch zahlreiche Marken von umweltzerstörerischen Unternehmen - wenn ihr diese Marken vermeidet, leistet ihr bereits einen tollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz! Hier eine Auswahl in alphabetischer Reihenfolge: 

Ariel, blend-a-med, Braun Elektrogeräte, Buitoni, Coral, Dash, Dove, Fairy, Febreze, Felix Tiernahrung, Gilette, Head & Shoulders, Knorr, L'Oréal, Lion (und alle anderen Frühstückscerealien oder Riegel - z.B. Kitkat - oder Wasser-Sorten oder Babynahrung oder wasauchimmer von Nestlé), Lipton, Lux, Maggi, Mazola, Meister Proper, Mövenpick, Nescafé, Nespresso, Nestea, Oil of Olaz, OMO, Oral B, Pampers, Pantene, Pfanni, Purina Tiernahrung, Rexona, Schöller-Eis, Signal, Swiffer, Thea, Thomy, Wagner-Pizza,  ... 

Und das sind längst noch nicht alle... 
Natürlich gibt es auch noch andere (zumeist sehr bekannte) Marken, die ihr besser vermeidet - seht im Internet nach, ob die betreffende Firma unbedenklich ist oder nicht.  

Woran man erkennt: Sämtliche Produkte von umweltschädigenden Großkonzernen zu boykottieren ist gar nicht so einfach - wir schaffen bisher auch noch nicht lückenlos alle - an einigen wenigen Marken "arbeiten" wir noch. (Aber erfreulicherweise fällt Herrn Rostrose und mir der Boykott von Pampers aktuell ziemlich leicht 😜.)


Manche von euch werden sich angesichts der langen Liste vielleicht entmutigt fühlen, überhaupt etwas zu tun: 
Sind denn wirklich alle Shampoos, alle Waschmittel, alle Zahnpasten, alle effektiven Putzhilfen "böse"? 
Wie soll man denn ein normales Leben führen, wenn man das alles vermeidet? 
Wir sind ja schließlich keine Höhlenmenschen! 
Und wir wollen uns auch nicht mehr die Finger wund scheuern, wie unsere Großmütter das taten!

Also zunächst mal: Es gibt für so ziemlich jedes Produkt umweltfreundliche Alternativen zu kaufen. Teilweise gibt es diese Produkte mittlerweile auch in ganz normalen Supermärkten und zu erschwinglichen Preisen. Teilweise fördert ihr damit die heimische Wirtschaft, anstatt euer Geld den ohnehin schon milliardenschweren Großkonzernen in den Rachen zu werfen. Es kann sein, dass diese alternativen Produkte nicht so attraktiv verpackt sind oder nicht in Augenhöhe stehen - lasst euch dadurch nicht ablenken. Denkt bei jedem Produkt der obigen Liste an den Regenwald oder an andere Probleme, die durch die Firma verursacht werden, und schon fällt es euch leichter, darauf zu verzichten (hoffe ich jedenfalls).

Aber: Manches - wie Putzmittel und somanche Kosmetik - kann man auch mit ganz einfachen Zutaten selber herstellen - umweltfreundlich und billig! Und was das angebliche "Finger wundscheuern" unserer Großmütter betrifft:


Taten sie das?
Taten sie das wirklich?
Oder hat uns das bloß die Werbung erfolgreich eingeredet?



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Lasst uns in Großmutters Schatzkiste kramen:
Meine beiden Großmütter (geboren 1903 und 1905) haben sich die Hände üblicherweise nicht wund gescheuert. Sie waren nicht faul, und in der damaligen Zeit hatten sie leider auch noch keine Unterstützung durch ihre Männer, aber dem Klischeebild der dauer-putzenden Hausfrau entsprachen sie nicht. Trotzdem sah es bei ihnen ordentlich aus.
Verkrustete Pfannen wurden in Wasser eingeweicht, damit löste sich die Verkrustung mühlos. Kleidung wurde nicht immer ohne Überprüfung nach einmaligem Tragen gewaschen, sondern erst, wenn es nötig war; manches (wie Wolljacken oder Pullover) wurde einfach nur ausgelüftet, der Boden zumeist nur gefegt anstatt gebohnert oder gar gesaugt. (Beide Omas besaßen bis zu ihrem Ableben in den 1980ern keinen Staubsauger, die "große Oma" aber einen dieser stromlosen Teppichkehrer.) 

Ich bin davon überzeugt, dass in heutigen Durchschnitts-Haushalten nicht weniger, sondern häufiger geputzt und gewaschen wird als vor 50 oder mehr Jahren. Und auf jeden Fall werden mehr Reinigungsmittel verwendet. Die Firmen, die Werbung machen, wollen klarerweise etwas von ihrem Zeug verkaufen: Und so wurde uns lange und erfolgreich eingeredet, dass alles glänzend, duftend, fleckenfrei und hygienisch rein sein sollte - bis in die Tiefen einer Klomuschel, aus der niemals jemand trinkt.
 

Ebenso lange und erfolgreich wurde uns eingeredet, dass mit den modernen Mitteln alles "mühlelos" geht. Wer es damit nicht schafft, darf sich als "Loser" fühlen - und wer will schon ein Verlierer sein? Somit verwenden die Menschheit mehr Zeit und mehr Putzmittel als früher, um ihre Wohnungen und Häuser so glänzend, hygienisch rein und unsere Wäsche so fleckenfrei und duftend wie nur möglich zu kriegen. (Abgesehen davon sind manche Mittelchen ja auch soo hübsch und verlockend in rosa oder lavendelblau verpackt...) Und die restliche Freizeit verbringt die Menschheit dann beim Arzt, wegen all der Allergien, die sich durch den übermäßigen Einsatz von Duftstoffen und bakterienabtötenden Mitteln entwickelt haben.

Um die oben gestellte Frage zu beantworten, wie man ein normales Leben führen kann, wenn man all die beworbenen Mittel vermeidet: Wir sollten uns rückbesinnen auf die Methoden von einst, die keineswegs unzureichend oder schwierig zu handhaben waren, auch wenn das die Werbung behauptet. Im Gegenteil - ich staune immer wieder aufs Neue darüber, wie gut man mit so einfachen und billigen Mitteln wie Natron oder Soda und Essig putzen kann! Und wie viel Geld man sich dabei erspart, während man gleichzeitig die Umwelt schützt! 



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  • Unter diesem Link findet ihr sieben Hausmittel, die fast alle Drogerieprodukte ersetzen: https://www.smarticular.net/diese-hausmittel-ersetzen-fast-alle-drogerieprodukte/
  • Manche von euch sind ja vermutlich schon weiter als ich beim Einsetzen von "Omas Hausmitteln", andere haben es vielleicht noch nie versucht. In diesem Fall fangt mal "klein" an - ich habe vor einigen Jahren ganz zaghaft begonnen mit Essig und Natron als WC-Reiniger, das Ergebnis fand ich ziemlich überzeugend und machte weiter. Meine persönliche "Haushalts-Schatzkiste" umfasst derzeit die Produkte Natron, Soda, Essig und Zitronensäure. Damit kann ich putzen, scheuern, Flecken entfernen, und nichts davon geht mühsamer oder schlechter als mit Putzmitteln aus dem Supermarkt-Regal. Es hat nur einen "Nachteil": Es macht die Großkonzerne nicht reich 😝 (und uns nicht arm)...
  • Wenn euch der (rasch verfliegende) Geruch von Essig wirklich stört, verwendet zum "Übertünchen" ein, zwei Tropfen Lavendelöl (oder ein anderes ätherisches Öl, das ihr gerne riecht - Orangenöl, Rosenöl, Vanilleöl...). Oder nehmt zum Putzen statt Essig Zitronensäure.
  • Selbst erfolgreich ausprobiert: Wenn ihr hartnäckigen Etikettenkleber von Flaschen und Gläsern lösen wollt: mit trockenem Sodapulver und einem rauhen Schwamm abreiben! Eingebrannte Verschmutzungen auf Kochfeldern lassen sich auf dieselbe Weise reinigen. Mehr tolle Soda-Tricks HIER
  • Für die, die eine Gebrauchsanleitung für die Hausmittel brauchen, habe ich einen Tipp von Marlene / Blog "Verrücktes Huhn" aus dem EiNaB-Team bekommen: Der "Sauberkasten" (ein kleines Startup aus Leipzig) ist sehr praktisch für alle, die dann und wann nachschauen müssen, wie viel Natron, Essig etc. für ein bestimmtes "Putzprojekt" benötigt werden: https://sauberkasten.com/ 
 
Soda löst Etiketten und reinigt Kochfelder, mit Sand oder Kies plus Spülmittel bekommt man Flaschen 
innen sauber, Kaffee bindet Gerüche, Essig ist sowieso ein Alleskönner...

  • Zum Wäsche waschen nehme ich seit mehr als zwei Jahren Efeu aus dem eigenen Garten und bin sehr zufrieden damit. Alternativ dazu habe ich auch noch ein Bio-Flüssigwaschmittel (von Sonett), das es bei uns im Hofladen zu kaufen gibt und das ich dort immer wieder in die mitgebrachte Flasche einfüllen lassen kann. Wenn ihr diesen Link anklickt, findet ihr auch andere Möglichkeiten für selbstgemachte, umweltfreundliche und preisgünstige Waschmittel. In jedem Fall achtet darauf, dass ihr keine der herkömmlichen Waschmittel verwendet, sie enthalten allesamt Palmöl und viele weitere umweltschädliche Stoffe. Außerdem "verschlacken" sie die Waschmaschine.  
  • Hier habe ich euch gezeigt, wie ich mit Soda und Essig einen eingetrockneten Brombeerfleck aus einer selbstgefärbten Hose bekam - rückstandsfrei und ohne dass die Farbe dabei rausging!  
  • Eine unserer Katzen hatte sich heftig auf unserem hellen Teppich übergeben - den Fleck bekam ich mit Natron und Essig raus.
  • Zum Weichspülen der Wäsche und gleichermaßen als Maschinen-Entkalker verwende ich Essig (und zwar zumeist selbst hergestellten Apfelessig, aber es geht natürlich auch jeder gekaufte billige Essig). Calgon & Co gehören der Vergangenheit an. (Das ist aus mehreren Gründen gut so, siehe ein Stück weiter unten.) Wenn ich Duft möchte, verwende ich Lavandinöl.
  • Ich habe früher - wie wohl die meisten - brav Marken-Waschpulver und Calgon verwendet. Alle paar Jahre musste dennoch der Servicemann kommen und nach einigen wenigen Jahren waren meine Waschmaschinen trotz alledem kaputt - im Sinne von "Reparieren kommt teuerer als ein neues Gerät". Efeu und Essig versprechen nicht, dass Waschmaschinen länger leben - aber wie gesagt: Seit über zwei Jahren verwende ich weder Calgon noch Markenwaschmittel. Die Waschmaschine hat seither noch keine Probleme gemacht - und Wäschewaschen ist für uns definitiv billiger geworden.
  • Vor allem als junge Frau habe ich, weil ich sparen musste, die vermeintlich billigeren XXL-Waschmittel-Packungen von bekannten Marken gekauft. Mittlerweile weiß ich, diese Packungen sind Betrug - ein Betrug, der aber offensichtlich von niemandem geahndet wurde: Sie enthalten Füllstoffe, die keine waschaktive Wirkung haben, aber die Umwelt schädigen! Wie frech sich Konzerne wie Unilever herausreden, könnt ihr hier nachlesen: KLICK
  • Auch tolle Kosmetik lässt sich aus Hausmittelchen wie z.B. Natron oder Essig selber herstellen - extrem preisgünstig und wirklich auch sehr effektiv! Ich verwende beispielsweise eine selbst gemachte Deo-Creme nach diesem Rezept und seit kurzem mit großer Begeisterung eine "saure Rinse" aus Apfelessig und Wasser als Haarspülung
  • Weitere Tipps zum Herstellen von Naturkosmetik findet ihr beispielsweise hier: https://www.smarticular.net/bio-natur-kosmetik-zu-hause-herstellen-einfuehrung-und-grundlagen/

Auch Zwiebel sind tolle Hausmittel - unter anderem kann man damit Glas oder Ceranfelder wunderbar glänzend bekommen. In diesem Video werden damit auch Highheels auf Glanz geputzt und es werden die medizinischen Eigenschaften der Zwiebel näher besprochen!

Wir kaufen Natron, Essig & Co. bevorzugt in großen Gebinden - dadurch spart man Plastik. In den Natron-Dosen 
bewahre ich, wenn sie leer sind, Trockenfutter für unsere Katzen oder Wildvogelfutter auf, die Essigkanister verwende 
ich später zur Aufbewahrung meines selbstgemachten Apfelessigs.

Lasst uns von der nächsten Generation lernen:
  • Junge Menschen kennen ebenfalls ein paar gute Tricks - und zwar solche, die der Großelterngeneration teilweise unbekannt waren. Auch das Internet ist voll mit tollen Ideen. Davon können wir uns einiges abgucken. 
  • In meinem EiNaB-Beitrag kündige ich euch interessante Verwendungstipps für Kaffeebohnen, gemahlenen Kaffee oder Kaffeesatz an - hier kommen sie nun: Kaffee ist nämlich u.a. ein hervorragender "Geruchsbinder". Auf unserer Toilette steht neuerdings eine Schale mit Kaffeebohnen - den Trick habe ich von meiner Tochter: Damit erspart man sich einen WC-Lufterfrischer. 
  • Oh, und kennt ihr den Trick, ein Zündholz anzuzünden? Auch damit könnt ihr somanche unerwünschte Aromen dezent vertreiben. Probiert es mal, aber setzt dabei nicht das Klo in Brand 😜!
  • Wenn wir schon bei Kaffee und Zündhölzern sind: Kaffeepulver oder Kaffeebohnen in einem feuerfesten Gefäß anzünden - dadurch sollen Wespen und andere Insekten vom Gartentisch ferngehalten werden, weil sie die Röstaromen nicht mögen. (Getestet habe ich das noch nicht.) 
  • Aus schlecht waschbaren Textilien kann man unangenehme Gerüche herausbringen, wenn man sie eine Zeit lang mit Kaffeebohnen in eine Plastiktüte packt - das wurde getestet.  
  • Man kann Kaffee auch noch in Form von Kaffeesatz verwenden, um Gerüche zu neutralisieren, z.B. im Kühlschrank, in muffigen Schränken etc. Lasst den Kaffeesatz dafür aber zuerst trocknen, damit er keinen Schimmel ansetzt! Dann lasst den Kaffeesatz einfach einige Stunden in einer Schale im Eiskasten oder im muffigen Schrank stehen, der schlechte Geruch verschwindet. Oder wenn ihr Gerüche aus Gefäßen herausbekommen wollt, die z.B. Zwiebel, Käse, Essiggurken oder Fisch beherbergt haben: Lasst den Kaffeesatz im zugedeckten Gefäß stehen, danach gebt ihn  zum Kompost und spült die Gefäße wie gewohnt.
  • Aus gemahlenem Kaffee oder Kaffeesatz kann man ein Hautpeeling herstellen. Diese Verwendungsmöglichkeit habe ich allerdings noch nicht versucht.  
  • Ausprobiert habe ich hingegen Kaffeesatz als Haarspülung - nunja. Vielleicht ist das eine gute Methode für Menschen mit kurzen oder sehr wenigen Haaren. Ich konnte das Zeug aus meinen üppigen Locken nur mit Mühe und großem Wasseraufwand wieder herauswaschen und das Bad sah danach aus wie Sau. (Da bleibe ich lieber bei Apfelessig, den finde ich richtig, richtig toll! Besser als jede gekaufte Haarspülung, die ich je verwendet habe.)
  • Außerdem leistet Kaffeesatz im Garten gute Dienste als Dünger und angeblich auch zur Abwehr von Schnecken - KLICK

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  • Anstelle von Schwammtüchern oder Spülschwämmen, die Mikroplastik enthalten, hat sich bei uns vor einiger Zeit die Bambus-Küchenrolle etabliert. Die hatten wir ursprünglich zwar nur gekauft, um Papierküchenrollen zu ersetzen - aber nachdem die Bambustücher waschbar sind und nach jedem Waschgang saugfähiger werden, haben wir sie als "Wettex-Ersatz" ausprobiert und sind sehr angetan davon. Ich sammle die gewaschen Tücher in einem Körbchen unter der Spüle, da habe ich sie immer griffbereit. Wenn sie nach einigen Waschgängen zerschlissen sind, kommen sie zum Kompost.
  • Auch anstelle von Papiertaschentüchern verwende ich die waschbaren Bambustücher mittlerweile, denn sie sind weich zur Nase, praktisch und wiederverwendbar. (Die Stofftaschentücher, die ich früher von meiner Oma bekam, konnte ich nicht leiden, die saugten nicht gut. Die Bambustücher hingegen können das prima!)
  • Mikrofasertücher haben zwar den Nachteil, dass sie üblicherweise aus Polyester hergestellt werden, aber aufgrund ihrer guten Schmutzaufnahme-Eigenschaften ersparen sie der Welt viele Reinigungsmittel. Wir verwenden sie im Haushalt zum Blankpolieren von Spiegeln, Armaturen, Glas, Waschbecken und anderen Flächen. 
  • Außerdem habe ich drei Mikrofaser-Abschminktücher, die ich allein mit Wasser (oder in Spezialfällen mit Wasser und palmölfreier Seife) verwende.
  • Zum Waschen stecke ich meine Mikrofasertücher (und z.B. auch Funktions-Sportkleidung) in den Guppyfriend-Beutel, durch den vermieden wird, dass Mikrofaseranteile in den Wasserkreislauf gelangen.
  • Dann haben wir als "Putzhilfe" vor einiger Zeit noch etwas entdeckt, das besonders bei hartnäckigen Problemen verblüffend gut wirkt: Den Putzstein aus 100 % Glas! Dieser umweltfreundliche Reinigungsstein funktioniert ähnlich wie ein Radierer - er entfernt Urinstein und Kalk, der selbst mit den stärksten Säuren und Kalklösern nicht zu entfernen ist, außerdem wirkt er z.B. gegen Rostflecken und Eingebranntes auf Grillgittern. Aus einem Wasserkocher bekam ich eine dicke Kalkschicht am Boden endlich heraus, indem ich zuerst Essig einwirken ließ und nach etwa einer halben Stunde die immer noch vorhandenen, aber etwas aufgeweichten Kalkreste mit dem Putzstein behandelte. (In der Beschreibung steht "werden leicht entfernt" - dem kann ich nicht ganz zustimmen, man muss schon Kraft anwenden. Aber im Gegensatz zu allem anderen, das wir jemals ausprobiert haben, war dieser Putzstein erfolgreich und umweltfreundlich und hat keine Kratzspuren hinterlassen!)

Collage aus kostenlosen Bildern von Pixabay - Firmen werben gern mit Bildern, die Emotionen auslösen. Doch
diese Emotionen haben oft nichts mit dem Produkt zu tun. Und noch seltener mit den Firmenhintergründen.


Ihr Lieben, ich könnte eine Weile so weiterschreiben, aber es muss genug für heute sein! Allerdings habe ich noch Material für mindestens ein weiteres zum Themenkreis passendes Posting in petto. Vielleicht habt ihr zu meinem heutigen Beitrag Fragen oder Anregungen, dann bitte nur her damit - ich werde versuchen, in meinem nächsten Umwelt-Beitrag darauf einzugehen. Und auch sonst freue ich mich natürlich sehr über jeden Kommentar hier oder bei meinem EiNaB-Beitrag.




Vielen Dank für euer Interesse, fürs Weitersagen und
fürs Verlinken eurer nachhaltigen Beiträge im Blog EiNaB!

Herzliche Rostrosengrüße,
Traude


PS:
Quellen und weitere Links zum Themenkreis "Preiswert und umweltfreundlich im Haushalt" (den Text könnt ihr mit Strg und + vergrößern!):

https://www.haushaltstipps.com/Hausputz/Omas-Putztipps.html
https://www.grosseltern.de/omas-beste-hausmittel-zum-putzen/
https://www.philognosie.net/index.php/tip/tipview/530/
http://www.bal-transporte.com/umzug-reinigung-putztricks-aus-omas-zeiten/
https://www.iamstudent.at/blog/diy-umweltfreundliche-putzmittel/
https://www.smarticular.net/so-reinigt-man-die-waschmaschine-mit-hausmitteln/
https://www.smarticular.net/teppich-reinigen-natron-backpulver-speisestaerke-essigwasser-salz/
https://www.t-online.de/heim-garten/haushaltstipps/id_54570342/zum-putzen-braucht-man-nur-drei-reiniger.html
https://www.t-online.de/heim-garten/haushaltstipps/id_58740976/cola-als-hausmittel-gegen-rost-und-verstopfte-abfluesse.html
https://www.putzen.de/mit-salz-putzen-so-gehts/
https://www.servus.com/magazin/alleskoenner-schmierseife/
https://www.servus.com/magazin/bodenbelag-reinigen-und-pflegen/
https://noe.orf.at/v2/radio/stories/2753009/
https://www.expertenmagazine.com/salmiakgeist/
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/bauen-und-wohnen/10507.html 
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/alltagsprodukte/23843.html 
https://blogs.nabu.de/mode-zukunftsfit-machen/
https://www.haushaltstipps.com/Hausputz/Reinigungsmittel/Waschsoda.html
https://www.smarticular.net/natron-und-soda-unterschiede-ein-fuer-alle-mal-erklaert/
https://www.smarticular.net/anwendungen-fuer-natron-das-wundermittel-fuer-kueche-haus-garten-und-schoenheit/
https://www.smarticular.net/diese-hausmittel-ersetzen-fast-alle-drogerieprodukte/
https://www.umweltberatung.at/richtige-hygiene-im-haushalt
https://www.wir-leben-nachhaltig.at/aktuell/detailansicht/hygiene-und-desinfektion/
https://www.kabeleins.at/tv/abenteuer-leben/freizeit-leben/news-trends/fitness-gesundheit/desinfizieren-mit-hausmitteln-der-gesunde-hausputz
https://www.everything-was-tested.de/twistout-%C3%B6kologischer-abflussstab/
https://utopia.de/ratgeber/ultimative-tipps-geld-sparen-umwelt-schuetzen/




Kommentare:

  1. Liebe Traude,
    das ist eine schöne Schatzkiste.
    Alles Liebe
    Elisabeth

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  2. Guten Morgen liebes Röslein!!!!
    Toll, toll, toll. Du hast wirklich extrem gut recherchiert und sehr viel für uns so aufbereitet, dass es eine große Freude ist, deinen Beitrag zu lesen und vor allem zu folgen. Ohh jaaa, wir müssen was tun, wenn über 1.000 Wissenschaftler weltweit waren, dann hoffe ich doch, dass mehr Menschen zuhören, aufwachen, ihre Gewohnheiten ändern. Danke für diesen wertvollen wie informativen Beitrag. Den Glasstein kannte ich noch nicht. Wird wohl kommende Woche bei mir einziehen. Mit Zitrone ist das immer so ein Akt.
    Lass dich drücken, liebes Röslein, hab einen feinen Sonntag und eine wundervolle Zeit
    Elisabeth

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  3. Danke dir für deine Recherche, ich muss mir alles in Ruhe anschauen! Putzmittel verwende ich recht spärlich, aber vieles ist bei mir noch ausbaufähig. Seit ich jedoch meine Kosmetik selbst herstelle, habe ich eine weiche Haut wie ein Baby 😁
    Lg

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  4. Hallo Traude,
    wieder ein wichtiger und hilfreicher Beitrag von Dir. Ich muss sagen, viele Produkte nehme ich prinzipiell nicht, weil mir das Unternehmen eh nicht umweltbewusst genug ist ! Demnächst in der neuen Wohnung möchte ich auch noch mehr selbst machen ;) Vielen Dank für Deinen Beitrag ! LG Katrin

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  5. Es ist gar nicht so einfach, auf die großen Marken zu verzichten. Aber ich bin auch dabei, immer wieder darauf zu achten. Manchmal bin ich trotzdem wieder frustriert, wenn ich die Mengen an Plastik sehe, die immer noch anfallen. Aber man muss einfach immer wieder weitermachen und darf sich nicht entmutigen lassen.
    Viele Grüße von Margit

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  6. Was hab ich für ein Glück, dass ich nicht gerne putze und diese penetrante Sauberkeit zudem auch noch für völlig überbewertet halte. Hier hat keiner Allergien und unser Imunsystem ist gut. Lach.
    Der Glasstein klingt mehr als interssant. Denn hin und wieder gibt es Dinge, die hätte man gerne wieder ansehnlich. Und ersten hilft Chemie nicht immer und 2. kann man das Zeug auch gar nicht unbedingt verwenden. Und im Abfluss will man es nicht haben.
    "Äh, Sie..." zum Mann am Wertstoffhof..."Ich hab wieder mal geputzt. Wo ist denn die Tonne für dem Giftmüll (Putzlappen mit viel Chemie)?"
    Lach.
    BG Sunny

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  7. Ich finde so einen Post total wichtig, da man wirklich mal darüber nachdenken muss was man alles so kauft und was damit alles kaputt gehen kann. Ich versuche mittlerweile auch mehr darauf zu achten was ich kaufe, wirklich sehr erschreckend was schädlich ist.
    Liebe Grüße
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

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  8. Liebe Traude,
    vielen Dank für diesen interessanten Bericht. Was das Putzen anbelangt: Ich benutze sehr wenig Putzmittel und auch sehr oft Essig oder Natron anstelle von Putzmittel. Auch meine Kaffemaschine entkalke ich immer mit Essig.
    Schönen Sonntagabend und liebe Grüße,
    Christine

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  9. Toller Post! Soviel Interessantes! Der Glasstein ist neu für mich und einige Firmen werde ich beim nächsten Einkauf auch weglassen. Danke für deine Arbeit und Mühe!
    LG Petra

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  10. Es gibt zum Glück schon viele Alternativen, die man vor einigen Jahren noch nicht bekam. Wie zum Beispiel Abschminkpads aus Bambus und Baumwolle, die man waschen und wiederverwenden kann. Ich finde es gut, dass sich die heutige Jugend mehr Gedanken darüber macht als wir damals.

    Liebe Grüße Sabine

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  11. Es ist schon immer wieder erstaunlich, welche Marken und Firmen man im Alltag, ohne groß darüber nachzudenken, unterstützt... das muss man sich erst mal vor Augen führen!
    Zum Glück gibt es auch imemr mehr Alternativen, aber lange sah der Markt da ja auch mau aus...
    Es ist gut und wichtig, dass diese Themen immer mehr in den Blick der Öffentlichkeit rücken.

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  12. Was für eine umfangreiche Recherche, liebe Traude! Und ich staune, wie viele Marken Du hier nennst, obwohl das längst nicht alle sind. Auf viele von denen kann ich problemlos verzichten, aber meine Elektrozahnbürste und die Aufsätze müssen bleiben.
    Seit ich auf Soda, Zitronen, Essig & Co setze, ist unser Putzmittelregal deutlich leerer geworden.
    Für die Verlinkung hole ich meinen uralten Soda-Beitrag aus der Versenkung.
    Liebe Grüße
    Karen

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  13. Die Bilder sind wunderschön. Wenn ich Fragen zur Gesundheit habe und Hilfsmittel brauche, rufe ich immer meine Oma an,sie ist 90, und sie hat immer ein Hausmittel als Ratschlag, dass dann auch hilft. LG Romy

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  14. Da sind wieder so tolle Tipps dabei Traude. Ich kaufe immer weniger Reinigungsmittel und ich säubere viel mit Zitrone. Das entfettet und entkalkt perfekt, dabei riecht es auch noch nicht bis angenehm. Die großen Marken zu vermeiden ist wirklich schwierig, selbst "Nichtmarken" werden dort produziert.
    Wünsch Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

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  15. Liebe Traude,
    ein sehr guter Post mit vielen wertvollen Tipps, die ich auch nicht alle kannte, insbesondere war mir nicht bewusst wie vielseitig Kaffeebohnen und Kaffeesatz zu verwenden ist. Bisher verwenden wir Kaffeesatz nur als Dünger.
    Es ist schon erstaunlich wie sehr wir durch Konzerne und Institutionen gesteuert werden. Gerade große Unternehmen sind sehr gut darin, Bedürfnisse zu "erschaffen". Irgendwann denken dann fast alle, es müsse so sein. Da ist es unumgänglich diese Dinge zu hinterfragen und selbst zu denken. Und nicht irgendwelchen Studien zu vertrauen, die die Unternehmen meist selbst finanzieren, es wird lediglich vergessen, dies zu erwähnen.
    Ich wünsche Dir eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  16. Ja, es ist wirklich erstaunlich was man uns alles versucht einzureden. Fertiggerichte der oben genannten Firmen braucht eh kein Mensch und regionale Quellen bzw. Brunnenfirmen sind allemal besser als Trinkwasser von Nestlé oder Gatorate usw.
    Beim Säubern und Putzen gibt es sicher noch Einsparpotential bei mir und den Link zu den Mengenangaben werde ich sicher noch besuchen gehen.

    Liebe Grüße
    Arti

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  17. Liebe Traude,

    mit viel Recherche gelingt es, die einzelnen Herstellern den Großkonzernen zuzuordnen und folglich zu wissen, welche nicht gerade umweltfreundliche Produkte herstellen, anderen das Wasser abgraben oder Menschen ausbeuten.
    Bei den no-name Produkten ist es nicht immer einfach herauszufinden, wer wirklich hinter den Namen steckt.
    Es lohnt sich wirklich, auch mehr wieder in die Schatzkammer von Oma zu greifen und sich an die Hausmittelchen zu erinnern.:-)

    Hast du alles toll zusammen gestellt. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

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  18. Liebe Traude,
    dein Beitrag ist sehr interessant und lehrreich. Einiges wusste ich schon und wende es auch an, aber viele Tipps von dir kannte ich nocht nicht. Man lernt nie aus! Danke!

    Viele Grüße
    Traudi

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  19. Lieeb Traude,
    da hast Du wieder sehr viel recherchiert und zusammengetragen, vielen Dank dafür!
    Ich wünsche Dir einen schönen und freundlichen Wochenteiler!
    ♥️ Allerliebste Grüße , Claudia ♥️

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  20. Hi liebste Traude,
    nicht zuviel versprochen hattest Du! der Beitrag ist wirklich klasse! Da ich ja abends nur seichte Literatur "vertrage", habe ich mir schon sämtliche Bücher über "umweltfreundliche Haushaltstipps" (natürlich aus der Bücherei!) reingezogen, die es so auf dem Markt gibt (nachdem ich die Wohn- und DIY-Bücher alle durch hatte...). Und seit Jahren versuche ich, da drauf zu achten, besonders die üblichen Reinigungsmittel zu vermeiden, denn Uni Lever, Nestle und Co - Nö, Danke! Natürlich gibt es noch genug Luft nach oben, z.B. beim Waschmittel. Da verwende ich eins, das angeblich biologisch abbaubar ist und fülle es immer in eine vorhandene Flasche um. Mit Waschnüssen etc. hab ich experimentiert, aber ganz ehrlich... nicht so meins.
    Aber das größte Glück diesbezüglich ist mein freigelegter und abgeschliffener Holzdielenboden zu Hause! Seit ich das gemacht hab, putze ich so gut wie gar nicht mehr! Ich müsste noch nicht mal staubsaugen, fegen reicht völlig, aber ich hab nun mal einen Staubsauger... :-) Aber ich kann nur sagen: Holz ist unempfindlich, selbstreinigend, und Flecken werden halt gleich mit Wasser und Tuch weggeputzt - fertig! Meine Spüle reinige ich mit Natron. Und diesem ganzen Putz- und Anti-Bakteriell-Wahn stehe ich äußerst kritisch gegenüber. Ich weiß, da ich so ordentlich bin, denken viele, ich hätte auch nen Putzfimmel, aber weit gefehlt! Das eine hat nämlich mit dem anderen so überhaupt gar nix zu tun! ;-) Ich arbeite mit lebendigen "Bakterien- und Virenschleudern" ;-), die täglich in mein Essen "spucken" - und zu Hause dürfen meine Bakterien auch unbehelligt "leben"... tja, was soll ich sagen: kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal krank war...:-) Und wenn ich an eine meiner Omas denke, ähem hüstel. Das ging eher in die "weniger putzen ist mehr"-Richtung.
    Dank DIR weiß ich ja jetzt auch um die geruchsbindende Wirkung von Kaffeebohnen ;-) <3
    Eins noch: Glasstein zum Entfernen von Kalk und Urinstein? Genial! Das ist nämlich das einzige, womit ich "Probleme" habe, unser Wasser ist auch extrem kalkig. Danke für den Tipp!!!
    Ansonsten natürlich auch lieben Dank für das Zusammentragen der Haushaltstipps... ich bin ja sehr dankbar und empfänglich für sowas... hast Du echt super zusammengestellt.
    Alles Liebe und schöne Woche! Maren

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  21. ein toller und auch mehrfach lesenswerter Post. So manches setze ich bereits in meinem Haushalt um … und kommt nicht nur der Umwelt, sondern auch meinem Geldbeutel zugute. Den Trick mit dem Streichholz bei unangenehmen Gerüchen hat mir eine Pflegekraft verraten, die mich bei der Pflege meines Vaters unterstützt hat. Seitdem liegen auf den Toiletten in unserem Haus (etwas versteckt wegen möglicher Enkel-Zündelei ;-)) Streichholzschachteln.

    Liebe Grüße, Christa

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  22. Liebste Traude, jetzt habe ich mich mal durch deinen Beitrag durchgekämpft. Da hast Du ja einiges zusammengetragen. Leider wird sich die Vermeidung der Firmen in der Praxis nicht immer durchführen lassen. Das was ich aber seit jeher nie verwendet habe sind diese unnötigen Kaffeekapseln, da schon lieber Filterkaffee . Lenor verwenden wir auch nicht und der sonstige Chemikalienverbrauch hält sich auch in Grenzen. Aber mal ganz wichtig ist, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass wir uns nicht alles andrehen lassen. Und natürlich auch das Ankämpfen gegen Lobbyisten und sonstigen kapitalistisch abhängigen Personen.
    Aber ganz den Spass am Leben sollten wir dann doch nicht verlieren.
    Alles Liebe Gerda

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  23. Liebe Traude,
    WOW!! Welch super recherchierter Beitrag! Auch der bei EiNaB.
    Seit meine Tochter vor Jahren eine Jahresarbeit in der Schule zum Thema "Manipulation in der Werbeindustrie" verfasst hat, sind wir seither immun gegen Werbung. Uns standen damals regelrecht die Haare zu Berge, als wir erfuhren, dass die Werbeleute sogar ganz tief in die Trickkiste greifen, und sich sogar mit Mitteln der Psychologie und sogar mit sog. "Mentalisten" zusammenarbeiten. Vor allem aber tricksen sie uns mit Düften aus. (Neugeborene erkennen ihre Mutter als erstes durch den Geruch- der Geruchssinn war darüber hinaus schon in der Steinzeit überlebenswichtig!)Die Firma Henkel hat mal ein einem Report bewusst zugegeben, mit der "Faulheit" (ich nenne es "Dummheit") der Menschen Geschäfte zu machen....evtl. stelle ich das auch noch mal auf meinen Blog- und auch zum Thema Calgon hab ich vor einiger Zeit schon einen Entwurf verfasst.
    Zum Thema Weichspüler hab ich ja bereits geschrieben, dass die aus Fleischabfällen gemacht werden. Deshalb "verseifen" auch die Einspülbehälter und sind ein Tummelplatz für Bakterien und Co. Und auch das Thema Chlorbleiche ist für mich nach wie vor ein "Aufreger". Unglaublich, dass man dieses (sorry) "Dreckszeugs" super billig überall kaufen kann. Ich hab die eine Bloggerin direkt gefragt, wie "dreckig" es denn bei ihr zu Hause ist, da sie anscheinend damit putzen muss!?...
    Ich hab inzwischen wie du, nur noch Essig, Soda, Natron, Citronensäure und Seifenflocken im Haushalt. (und noch einen Fensterreiniger von Frosch, weil unsere Fenster von der Fensterfirma verpfuscht wurden) Es ist unglaublich, wieviel Geld man damit spart. Dazu hab ich am Ende des Jahres auch noch einen Post vorgesehen!!
    Was die ganzen Produkte betrifft, so kann ich mit gewissem Stolz berichten, dass ich 99% davon erst gar nicht kaufe/brauche. Wir kaufen alles frisch im Bioladen vor Ort und bereiten das meiste selbst zu. Und diese Marken kommen mir schon seit Jahren nicht mehr ins Haus. An mir/uns verdienen die garantiert nichts! Sorry, Nestlé & Co.
    Ich wünsche mir, dass viel viel mehr wieder auf die Schiene unsere Mütter und Großmütter kommen. Was jahrzehntelang funktionierte kann doch nicht schlecht gewesen sein, oder?
    Wünsche mir noch viele solcher tollen und wachrüttelnden Beiträge :))
    Viele liebe Grüße

    jeanne

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  24. da hast du dir wieder viel Mühe gemacht, und ich muss das alles später nochmal in Ruhe nachlesen. Da gibt es ja wieder so viele Informationen und interessante Tipps.
    Ich danke dir.

    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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  25. Liebe Traude,

    es steckt wirklich viel Arbeit und positive Energie in Deinem Artikel. Die aufgeführten Produkte kaufe u´ich bereits seit Jahren nicht mehr und verwende zumeist alte T´Rezepte und nutze zumeist die Artikel die ich bei uns auf dem regionalen Markt, ohne Transportkosten über viele km zu erzeugen. Des Weitern ist zum Beispiel die Kraft von Soda bis Essig ist zudem viel effektiver als parfümierte käufliche Versionen! Dasselbe trifft auf Brot zu, was wir schon immer selber backen - ohne Zusatzstoffe unbekannter Art mit einzukaufen.

    Vielen Dank für diesen aufklärenden Post mit der Hoffnung, dass sich viele anschließen werden!

    Herzliche Grüße von Senna

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  26. Toll, was du wieder an Infos alles zusammengetragen hast, liebe Traude. Wir versuchen, die Produkte der Großkonzerne so weit wie es geht zu vermeiden. Der Glasstein klingt sehr interessant, aber den werde ich hier wohl nicht bekommen. Ich habe kürzlich in der Nähe Efeu entdeckt und werde demnächst mal das Wäschewaschen damit ausprobieren. Gerade heute morgen habe ich mir ein Gesichtspeeling mit Kaffeesatz, etwas Olivenöl und etwas Rohrzucker gemacht und meine Haut fühlt sich danach ganz zart an.
    Viele liebe Grüße
    Julia

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  27. Hallo liebe Traude, den Begriff Green-Washing kannte ich nicht bisher, und ich werde in Zukunft sehr achtgeben bezüglich der Marken die Du nennst bzw. entsprechend nachschauen. Was Essig anbelangt, bin ich ein sehr großer Fan davon und ich verwende Essig mit besten Erfahrung zum Putzen & mehr. Danke für Deine ergänzende und für mich sehr hilfreiche Aufstellung!
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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  28. Liebe Traude, so! Jetzt hab ich auch den ganzen Text geschafft! ;oD Da hast du dir eine Menge Arbeit gemacht, merci dafür!
    Mein Wahlspruch puncto Putzen lautet ja: "Wir leben hier- das ist kein Heimatmuseum!" Ergo muss es hier auch nicht in allen Winkeln blitzen und glänzen, was mit 3 Fellchen in der Wohnung sowieso schlicht nicht möglich ist. Aber es ist (meistens) sehr ordentlich, und wenn man nicht mit der Lupe hinschaut, dann ist es bei uns auch sauber. Unsere Putzmittel halten ewig lange, was alleine schon für sich spricht, *gg*. Die alten Geheimtipps von Oma nutzen wir z.T. auch, aber leider sind hier in der Schweiz gewisse Produkte wahnsinnig teuer. 100 gr Natron z.B. kosten ca. 5.50 Franken. Da kommt es wirklich günstiger, sich den Allzweckeiniger von Sonett zu kaufen. Den benutzen wir für beinahe alles, einzig einen extra Öko-WC-Reiniger gibt es noch. Und sonst reicht uns die gute Alepposeife- die Dunstabzugshaube wird mit NICHTS sauberer und glänzender!
    Genauso verhalten wir uns auch bei der Kosmetik. Ausser dem Sanddorn-Öl von Weleda, einem Kajal von &Gretel und einer wirklich grandiosen, nach uraltem Rezept handgerührten Heil-und Pflegesalbe aus der Apotheke hier im Ort gibt es bei uns Alepposeife, Cocosöl und ein selbstgemachtes Deo-Roll-on. Braucht man mehr? Meiner Meinung nach definitiv nicht.
    Wäsche wird bei uns mit einem genialen Waschmittel gewaschen, das ohne Palm-, sondern mit europäischem Sonnenblumenöl hergestellt wird, ohne Bleichmittel, Tenside und den ganzen Kram. Und das beste: Es wird in 20 km Entfernung produziert und wurde vom Bund sogar als besonders nachhaltig ausgezeichnet!
    Es gibt eigentlich keinen einzigen Grund, warum man sich herkömmliche Putz- und Kosmetikprodukte kaufen sollte. Denn auf die umweltschonende Art geht es genau so effizient, genauso sauber und deutlich günstiger! Ganz abgesehen von der vielen Freizeit die man generiert, wenn man einfach auch weniger schrubbt und wienert....
    Und diese unsägliche Unsitte, alles und jeden (am liebsten schon die Patschehändchen ganz kleiner Kinder!) mit diesen blöden Desinfektionstüchern abzuwischen, die beschert uns nichts anderes als ganz viele Menschen, die sich mit Allergien, Hautkrankheiten und einem geschwächten Immunsystem herumschlagen dürfen. Übrigens: Resistente Keime werden in Zukunft zu einem der GANZ grossen Probleme der Menschheit ......
    Persönlich gibt es für mich im Alltag noch EIN ziemlich grosses Problem, das meinen Ansprüchen an einen nachhaltigen Lebensstil nicht genügt, und es ist kaum zu lösen. Aber darüber gibts demnächst einen Post!
    Einen schönen Abend dir, herzliche Grüsse!

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  29. Ja, man kann noch vieles machen und vielleicht kaufe ich irgendwann auch mal so eine Bambus-Küchenrolle, obwohl mich 1. ihr Preis etwas abschreckt und ich 2. eigentlich gar keine Küchenrollen verbrauche - mit Öko-Schwammtüchern ohne Plaste, nur aus Pflanzenfasern, bin ich bisher immer gut zurechtgekommen. Ansonsten werden restlos verwaschene uralt-Shirts oder Bettlaken bei mir zerschnippelt und als Ein-und Mehrweglappen eigesetzt. So geht es auch ganz ohne kaufen und altes Zeug, was wirklich niemand mehr trägt, fällt ja doch immer wieder mal an -

    Danke für DEinen Kommentar bei mir und: ja, ich hab das gelesen - hatte die dortigen Kommentare abonniert.
    Hab mal auf EiNaB@Pinterest geklickt, aber da kommt garnix bei mir, nur ein kurzer Text und ein ewig sich drehendes Rädchen. Schon seit einer halben Stunde... Bilder sehe ich nicht.
    Also automatisch kommen die Bilder dort nicht hin - man musz sie immer selbst dort pinnen, so wie ich das jetzt verstanden habe.
    Mal sehn, ob ich das irgendwie noch hinbekomme auch!
    Blaue Abenstundengrüsze
    Mascha

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  30. Liebes Traude, danke für Deine umfangreiche Recherche. Einiges davon wende ich an ,was Putzmittel betrifft. Ich habe ein Buch, Omas Tricks und Tipps, da schaue ich gern mal rein und muss nicht im Internet suchen. Du hast viel zusammengetragen, was sicher für viele hilfreich ist die es nicht kennen oder nicht anwenden können oder wollen.
    Liebe Grüsse zu Dir, Klärchen

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  31. Liebe Traude,
    das erste Foto ist beeindruckend. Es ist nicht mehr das Fass, das durch den berühmten Tropfen überläuft, es sind ganze Wasserfälle, die überborden. Das müsste einen sehr pessimistisch stimmen, aber immerhin sind die Stauwände noch nicht gebrochen, so gibt es weiter Hoffnung, dass wir die alle Krisen noch meistern können. Da kommen deine Tipps gerade recht. Und ich finde, dass Du mit Deinen konstruktiven Vorschlägen bei den Menschen mehr erreichen kannst, als Politiker, die oft nur Verbote im Gepäck haben. Kaffee konsumiere ich fast zu viel, aber dass ich ihn nun auch noch so vielfältig einsetzen kann, ist eine interessante Neuigkeit für mich.
    Jetzt springe ich rüber zu Deinem anderen Beitrag und werde ihn aufmerksam lesen.
    Lass es Dir trotz allem gut gehen und habe ein erholsames Wochenende!
    Ganz lieb Grüße
    Felicitas

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    1. Liebe Felicitas,
      ich finde, du hast das Foto sehr gut interpretiert - ungefähr in diese Richtung gingen meine Gefühle, als ich das Bild sah und beschloss, es für diesen Beitrag zu verwenden, aber ich hätte es nicht in so passende Worte kleiden können!
      Ich hoffe sehr, dass ich mit meinen Vorschlägen etwas erreichen kann - da und dort bleibt bestimmt etwas hängen; wichtig wäre, dass es weitere noch Kreise zieht.
      Was die Einsatzmöglichkeiten von Kaffee, sowohl als Bohnen als auch gemahlen oder als Kaffeesatz betrifft, habe ich vieles auch erst im Verlauf der letzten paar Monate gelernt. Wir sind allesamt keine vom Himmel gefallenen Meister, sondern können immer wieder neue gute Ideen in unser Portfolio aufnehmen :-)
      Lass auch du es dir gut gehen!
      Herzliche Rostrosengrüße,
      Traude

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  32. Das du bei mir offene Scheunentore einrennst, weist du ja 😊
    Ich fand diesen Putzwahn schon als junge Frau völlig bescheuert - genauso wie den Drang, sich seine Wohnung möglichst pflegeaufwendig mit Teppichböden, hochglänzenden Oberflächen und Schmutz-anziehenden Synthetics zu möblieren.... Ich hab mich nie abgeschminkt und überhaupt Haut u. Haar meist in Ruhe gelassen - und guck mich an 😄
    Meine Omas sagten immer "Dreck ist gesund" - da steckt, angesichts der heutzutage grassierenden Allergien, Immunschwächen etc., viel Weisheit drin!
    xxx

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  33. Liebe Traude,
    wieder so ein interessanter und aufwändiger Beitrag von dir...vielen Dank für deine Zeit, die du für deine Recherche und für die Aufbereitung zu einem Posting verwendest. Es ist nicht einfach auf die großen Markenprodukte zu verzichten, aber Step by Step gelingt uns das immer mehr. Deine Auflistung muss ich mir unbedingt speichern, denn sonst ist sie bald nicht mehr präsent. ;-)
    Lieben Gruß und hab ein feines Wochenende, Marita

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  34. Liebe Traude,
    was hast du da nur mit mir gemacht. Ich habe bei diesem Beitrag so viele deiner Links angeklickt, dass ich jetzt aus dem Lesen nicht so schnell herauskommen werde.
    In den letzten Wochen hat es meine Tochter geschafft, mich zu überraschen. Sie hat ihr erstes Geschirrspülmittel hergestellt, das auch für den Geschirrspüler zu verwenden ist. Es funktioniert prima, hinterlässt allerdings auf Gläsern einen geringen Film. Doch sie lässt sich nicht beirren und nimmt es weiter - dann werden die Gläser eben kurz mit der Hand mit diesem Spülmittel gespült und sofort danach abgetrocknet. Aber sie hat auf natürliche Weise ihr Geschirr gereinigt. Ich habe mir dann das Video auf YouTube, das ihr als Vorlage diente, angesehen und bin bei den Kastanien als Waschmittel hängengeblieben. Leider war es da schon zu spät, welche zu sammeln und auf super einfache Weise sein Waschmittel herzustellen. Für nächstes Jahr habe ich mir diese Methode allerdings vorgemerkt. Es gibt schon einige Mittel, die nicht viel Arbeit machen und genauso und besser wirken als die "Chemiebomben" der Konzerne. Oft ist es einfacher, das Geld hinzulegen und alle Bedenken über Bord zu werden, als selbst Hand anzulegen. Allerdings sollte man nicht außer Acht lassen, dass eine voll berufstätige Frau gefordert ist mit Haushalt, Arbeit, Kindern etc. Dann ist es schwer, all das so umzusetzen, wie ich, du oder viele Andere sich das vorstellen. Aber ich sehe es ja an meiner Tochter, die sich abends um 20 Uhr noch hinstellt und Seife ansetzt - geht super schnell.
    Der Boykott bestimmter Firmen bzw. Produkte ist für mich nicht allzu schwer durchzusetzen, da ich unbewusst Vieles bereits mache. Wie ich bei dir gelesen habe, handelt es sich oftmals um keine nachhaltigen Produkte bzw. Fertigprodukte, die wir nie kaufen. Aber letztlich weiß ich als Laie gar nicht, wer hinter allen Produkten alles steckt und wer seine Finger wo überall drin hat. Oftmals bin ich entsetzt, was alles beispielsweise zu Nestle gehört und ich es trotzdem gekauft habe.
    Beim Recherchieren übertriffst du mich um Welten. Da greife ich sehr gern auf deine Informationen und deine Hilfen zurück (Apfelessig nach deiner Anleitung wird richtig gut).
    Wir hatten immer Probleme, wenn wir aus dem Geschirrspüler unsere Tassen in den Schrank stellten. Sie hinterließen einen so unangenehmen Geruch nach den Spültabs. Wir haben dann ein Schälchen gemahlenen Kaffees in den Schrank gestellt und der Geruch war weg - auch wenn er leider noch versteckt im Geschirr steckt. Zum Düngen nehmen wir Kaffee schon lange. Natron werde ich mir Montag kaufen und probieren. Daher habe ich mir schon Einiges von deinem Beitrag herausgeschrieben.
    Wieder einmal Danke für diesen so gut recherchierten Bericht und ich bin mir absolut sicher, dass du am liebsten noch mehr geschrieben hättest. Ich sehe, wie viel Zeit und Arbeit hinter ihm stecken. Danke, liebe Traude, dass du so aktiv bist und immer wieder wach rüttelst.
    Viele liebe Grüße Sabine

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  35. hallo Traude..
    zur Beantwortung deines Post wollte ich mir etwas Zeit nehmen daher etwas spät ;)
    bei der Auflistung der Firmen wird einem ja fast übel
    aber auf alle kann man.. oder besser ich.. nicht verzichten
    allerdings ist mein Verbrauch auch meist gering

    zum Thema Waschmittel :

    Sonett hat wohl am besten abgeschnitten im Test ..allerdings verwende ich nur Pulver .. (Papkarton )
    zu empfehlen wäre wohl auch Frosch .. die recyclen Kunststoff .. bieten aber auch Waschmittel im Karton an
    es gibt auch noch jede Menge anderer Reinigungsmittel von der Firma
    ich habe z.B. den Neutralreiniger

    Calgon verwende ich schon lange nicht mehr da der Entkalker in meinem Waschmittel mit enthalten ist
    gelegentlich wird ein Maschinenreiniger durchgejagt ;)
    oder auch mal mit Essig gespült
    auch große Trommeln habe ich nicht mehr gekauft seit es die Konzentrate gab
    ich habe keine Ahnung warum die immer noch hergestellt und auch gekauft werden
    Efeu habe ich auch schon benutzt aber da muss ich immer erst einen Spaziergang mache um ihn zu pflücken .. was ja auch nicht verkehrt wäre ;)

    allerdings haben sich die Frauen früher schon die Hände z.T. wundgescheuert..
    meine Oma war Wäscherin bei einem Grafen weil ihr Mann erblindet war und nur wenig Rente bekam ..
    sie hat erzählt dass damals die Frauen gestickte Binden trugen und die mussten blütenweiß geschrubbt werden
    da sprangen oft die Finger auf zumal auch in eiskaltem Wasser gespült wurde .. im Winter eine Strapaze

    wir hatten dann nur alle 4 einhalb Wochen die Waschküche ..
    da musste auch an Wäsche gespart werden , da gab es einmal die Woche nach dem Baden frisch .. und die Oberbekleidung
    wurde ausgelüftet und im Wechsel getragen.. kleinere Wäsche fand im Waschbecken statt ;)

    allerdings denke ich auch dass damals viel weniger Zeit auf das Putzen verwendet wurde als heute

    einfach etwas sparsamer mit allem umgehen hilft schon viel ..

    auch schau ich nach ob ein Produkt Palmöl enthält und lasse es dann lieber im Regal und suche Alternativen

    viel Mühe hast du dir gegeben um all die Links zusammen zu stellen
    dankeschön

    liebe Grüße
    Rosi

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