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Freitag, 13. November 2020

Tauplitzalm: 6-Seen-Wanderung mit Rechenschwäche - Salzkammergut 2020

Servus ihr Lieben!

 🥾🌲🍂⛰️🍂🌲🥾

Danke für all eure wertschätzenden Kommentare zu meinem Beitrag Herbstzeit 2020 - und ein paar Gedanken zum 2.11. in Wien

Falls ihr Lust auf den Duft frisch gebackenen Brotes 🥖🍞 habt, gibt es außerdem im Blog einfach.nachhaltig.besser.leben - EiNaB einen neuen Beitrag von mir, der dazu passt - mehr darüber am Ende dieses Postings.

🥾🌲🍂⛰️🍂🌲🥾

Heute hingegen will ich euch wieder mitnehmen zu einem Ausflug - und ich glaube, ich verspreche euch nicht zu viel, wenn ich sage, dass die Fotos dieses Tages sehr sehenswert sind und gute Laune machen. In meinem vorigen  Salzkammergut-Urlaubs-Bericht erzählte ich euch über unsere gemütliche Wanderung zur Singerhauserhütte - dieser schöne Ausflug in traumhafter Landschaft war auch bestens geeignet, uns in Schwung zu bringen, die Muskeln ein bisserl aufzuwärmen und die verwöhnten Füße wieder an die Bergschuhe zu gewöhnen. 

Bei der folgenden Wanderung ging es etwas anspruchsvoller zu. Steil waren die Wege zwar nur selten, aber wir wanderten etwa 12 Kilometer auf dem Hochplateau der Tauplitz über Stock und Stein und stellenweise auch durch Matsch. Da solltet ihr also unbedingt gut zu Fuß sein und festes Schuhwerk anziehen. Fertig? Na dann, auf los geht's los!

 

[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

4. Tag - 9. Oktober 2020 - Wanderung auf der Tauplitzalm
bei Traumwetter 😊🌞

Drei der obigen Fotos entstanden beim morgendlichen Blick vom Balkon des Hotels Grimmingblick auf die Berge: Die beiden oberen mit dem malerischen Nebelstreifen nahm ich vor dem Frühstück auf, das untere - mit den Balkon-Pelargonien im Vordergrund und dem schon deutlich blaueren Himmel - fotografierte ich nach dem Frühstück. Es versprach also, ein wunderbarer Tag zu werden - und das Versprechen wurde gehalten!

Im September 2018 hatten wir bereits eine Wanderung auf der Tauplitzalm  unternommen - ich habe euch HIER begeistert darüber erzählt - und unser Wanderführer Hermann machte uns damals schon große Lust zu einer 6-Seen-Tour auf dem größten Seenhochplateau Mitteleuropas. Zwar haben wir es auch diesmal nicht zur Hauptblütezeit von Almrausch, Enzian, Thymian, Nieswurz, Anemonen und Steinnelken auf die Alm geschafft, doch immerhin fingen schon ein paar Lärchen mit der Verfärbung ihres speziellen Nadelkleides an.

Wir fuhren mit dem Auto bis zum Parkplatz am Ende der Tauplitzalm-Mautstraße. Dort orientierten wir uns anhand einer großen Karte, die am Beginn des Wanderweges angebracht ist, und gingen dann in die Richtung, in die ein Hinweispfeil mit der Aufschrift 6-Seen-Wanderung zeigte. Hier unten seht ihr schon den ersten See, den wir erreichten - den Großsee. Trotz seines Namens ist er mit einer Wasserfläche von 6,2 Hektar nicht der größte, sondern nur der zweitgrößte See am Hochplateau der Tauplitz. Der See verfügt über Trinkwasserqualität, es tummeln sich Saiblinge und Forellen darin - und außerdem bietet er zauberhafte Spiegelungen:

Nicht weit vom Großsee entfernt (aber von dort aus nicht zu sehen, weil man zunächst über eine kleine Anhöhe muss) befindet sich der nur 0,15 Hektar kleine, smaragdgrüne Märchensee. Hier hat uns ein netter Mann mit meinem iPhone fotografiert, damit wir gleich ein paar "Postkarten-idyllische" Grüße versenden können - und hier war es auch, wo Edi feststellte, dass der Akku seiner Kamera leer ist und er seinen Ersatazakku vergessen hat. Ich hatte meine Kamera wiederum absichtlich im Hotel gelassen, weil eine große Kamera ja genügen sollte 😉. Ab dem Märchensee gibt's also ausschließlich Handyfotos. Zum Glück haben die heutzutage schon eine ziemlich gute Qualität, nur mit dem Zoomen hapert's bei unseren Modellen noch.


Vom Märchensee ging's wieder zurück zum Großsee und dort am linken Seeufer entlang. Der Weg war gemütlich und ist auch für Wanderer mit wenig Kondition oder für Familien mit Kindern gut zu gehen. Wir sahen zwar den einen oder anderen umgestürzten Baum (und manche davon lagen sicherlich nicht seit dem verheerenden Orkan Kyrill im Jahr 2007 da, sondern vermutlich erst seit dem Sturm am vorangegangenen Samstag, da diese Bäume noch grün waren - siehe links oben), doch keiner der Bäume stellte auf dem Weg ein Hindernis dar.

 
Unser nächstes Ziel war der Tauplitzsee. Dieser 0,4 Hektar kleine, von sanft hügeligen Almen umgebene Moorsee liegt auf einer Höhe von 1.601 Metern über dem Meeresspiegel in einer Mulde. Er ist eher unscheinbar, doch auch hier bieten sich wieder hübsche Spiegelungen. Im Sommer und auch im September können einem auf den Almwiesen der Tauplitz noch Rinder begegnen, aber Anfang Oktober waren sie schon alle ins Tal hinabgetrieben worden. In meinem Beitrag von 2018 erzählte ich euch, dass die Bauern eine finanzielle Entschädigung erhalten, wenn sie ihre Jungrinder und die Mutterkühe, die ihre Kälber säugen, auf die Almen lassen: Denn die Almen wurden ohne Begrasung verwildern.
 

 
Vom Tauplitzsee führt ein Weg zur Grazerhütte, welche in den 1930er Jahren von der Bergsteiger-Ikone Heinrich Harrer (bekannt aus dem Film "Sieben Jahre in Tibet" mit Brad Pitt) geleitet wurde. Auf dieser Bergfex-Seite wird die Wanderung zum Großsee, Märchensee, Tauplitzsee und zur Grazerhütte übrigens sehr schön beschrieben. 
 
Die Hütte ließen wir vorerst noch links liegen - auf unserem (hungrigen) Rückweg waren wir allerdings sehr, sehr dankbar dafür dass sie bewirtschaftet wurde 😋. Doch die alpine Kalorienzufuhr mussten wir uns erst noch verdienen  - also ging es weiter zum Steirersee... oder genauer gesagt zuerst mal zum Steirersee-Bankerl. Von hier aus hat man einen wundervollen Ausblick auf den türkisgrün schimmernden Karsee und die umliegenden Wälder und Berge.

Der Steirersee ist laut Wikipedia 30 Meter tief und mit einer Wasserfläche von 12,5 Hektar der größte See am Hochplateau der Tauplitz; er wird aus unterirdischen Zuflüssen gespeist, die aus den nordseitig gelegenen Bergen stammen. 

Spätestens bei den im Sommer bewirtschafteten Hütten oberhalb des Steirersees endet der "gemütliche" bzw. noch relativ "kinderwagenfreundliche" Teil der 6-Seen-Wanderung - und zwar egal, ob man am Nord- oder Südufer des Sees entlanggeht.

Wir wählten für den Hinweg in Richtung Schwarzsee das steilere und steinige Nordufer des Steirersees. Wie ihr in den oberen und unteren Collagen sehen könnt, geht es da über Felsen und Wurzelwerk, von Zeit zu Zeit sorgt ein Bacherl für die Chance, sich nasse Füße zu holen (diese Möglichkeit ließen wir aber ungenützt 😉), und hier kann auch der Wind stärker aus als z.B. auf dem Waldpfad beim Großsee. Deshalb zogen wir unsere Jacken wieder an. 

Doch die Schönheiten am Wegesrand waren immer wieder ein großartiger Ausgleich - so begegnete uns unter anderem ein seltener Trauermantel-Falter. Diese Schmetterlinge werden heutzutage in vielen Teilen Europas als mehr oder weniger stark gefährdet eingestuft und sind in ihren Populationen stark rückläufig, vor allem in Mitteleuropa. (Sie leben hauptsächlich in lichten, offenen und feuchten Laubwäldern, aber sie scheinen auch gegen Wälder mit Nadelbaum-Bewuchs nichts einzuwenden zu haben; sie fliegen dabei bis in Höhen von ca. 2000 Meter.) Auch einige späte Enzianblüten gab es immer wieder zu sehen:

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei einigen der Nadelbäume auf der Tauplitzalm um Lärchen. Die Lärche ist der einzige heimische Nadelbaum, der im Spätherbst seine nadelförmigen Blätter abwirft.   Kurz davor sind diese Bäume in satt-goldene Kleider gehüllt und erfreuen mit dieser goldgelben Färbung Wanderer, Fotografen und Maler. Leider befanden sie sich bei unserem Tauplitz-Besuch Anfang Oktober noch in der Übergangsphase von grün zu goldgelb, aber auch so boten sie schon einen guten Kontrast zu den dunkleren Föhren.

 
Die oberen Fotos verlinke ich bei Astrids "Mein Freund, der Baum",  die unteren bei Artis "Schilderwald". Manchmal konnte man tatsächlich vor lauter Schildern die wesentlichsten Informationen nicht erfassen. Hätten wir uns die gelben Richtungspfeile genauer durchgelesen, wäre uns jedenfalls das "Fopatscherl"*) nicht passiert, das letztendlich zu der Überschrift "6-Seen-Wanderung mit Rechenschwäche" geführt hat... 😜
 
*) "Fopatscherl" ist ein typisch wienerischer Begriff. Er stammt vom französischen Begriff Fauxpas (gesprochen: [foˈpa], zusammengesetzt aus faux „falsch“ und le pas „der Schritt“). Bei einem Fauxpas handelt es sich also um einen falschen Schritt. In der französischen Sprache wird faux pas sowohl als Fehltritt im wörtlichen Sinne als auch im übertragenen Sinne benutzt, im deutschen Sprachraum hingegen vor allem im übertragenen Sinne. Man meint damit also einen Regelverstoß, eine Taktlosigkeit, ein „ins Fettnäpfchen treten“. Die Wiener verniedlichen gerne (unter anderem ihre eigenen Schwächen) - so wird aus dem Krug Bier ein Krügerl, aus dem Bengel ein Bengerl - und aus dem Fauxpas ein Fopatscherl, also ein kleiner, vernachlässigbarer Regelbruch. In unserem Fall kann man den Begriff jedoch wörtlich nehmen, denn es handelte sich um ein paar Schritte in die falsche Richtung... 😄 Mehr darüber weiter unten.

oben links: verwirrender Schilderwald beim Großsee, rechts Hinweis auf den Schwarzsee

Eine geschätzte halbe Stunde weiter in östlicher Richtung erfreute uns der Schwarzsee mit seinem Anblick. Dieser wird seinem Namen nur bei aufziehenden Gewitterwolken gerecht. Bei unserem Ausflug gab es zwar  Wolken, aber von Gewitter keine Spur. Auch dieser  See wird durch Karstquellen gespeist - und er ist, wie auch der Steirersee, ein gutes Fischwasser, das mit Saiblingen und Forellen bewirtschaftet wird. 

Hier waren wir schon reichlich müde - und außerdem stellten wir fest, dass es eine gute Idee gewesen wäre, ein paar unserer Müsliriegel in unsere Rucksäcke zu packen - oder die feinen Lebkuchen, die wir im Hotel aufs Kopfkissen gelegt bekommen hatten. Das hatten wir aber leider verabsäumt, und so mussten wir uns mit ein paar Schlucken aus unseren mitgebrachten Wasserflaschen begnügen. (Diese Flaschen haben wir nicht extra gekauft, sondern füllen sie schon seit Jahren immer wieder mit frischem Leitungswasser, wenn wir auf Ausflüge gehen. So ersparen wir der Welt viel unnötiges Plastik.)

 
Wir wußten von unserer vorangegangenen Tour, dass wir am Ende des Seenplateaus angekommen waren. Bei unserem Tauplitzalm-Ausflug vor zwei Jahren waren wir am rechten Ufer des Schwarzsees entlang weiter bis zur Leistalm-"Wie-dahoam-Hütte" gewandert - und schließlich - nach einer weiteren Hüttenrast - durch die wildromantische Grimmingbachschlucht talwärts. Doch bei unserer Wanderung im Oktober 2020 wussten wir nicht, ob die Leistalm-Hütte so spät im Jahr  noch bewirtschaftet wird. Nachdem unsere Energierserven begrenzt waren, wollten wir kein Risiko eingehen. Also wandten wir uns wieder dem Steirersee zu und nahmen diesmal den Seeuferweg.

 
Hier ließ es sich gemütlich wandern, und der Anblick des Sees mit seinem kristallklaren Wasser war einfach nur schön, schön und nochmals schön. Auch eine einsame Ente sahen wir (ebenso, wie wir im Großsee eine gesehen hatten), leider ohne gelungenes Foto.

 
Nach dem sanft geschwungenen und gemächlichen Uferweg mussten wir noch einmal unsere Kräfte mobilisieren, um vom See (der auf 1.445 Metern über dem Meeresspiegel liegt) wieder auf ca. 1.600 Meter Seehöhe zu kommen. Wie ihr auf dem Bild links unten seht, hatten wir da ganz schön zu kraxeln.

 
Aber schließlich war auch das geschafft - und danach ging es nur noch relativ sanft und eben zurück zur Grazer Hütte. Die war gut besucht, aber auf einem der Außentische fanden wir noch Platz bei einem Paar mit Hund. Bei der Grazerhütte ist Selbstbedienung und man musste sich beim Essen-Holen mit Mund-Nasenschutz in der Schlange anstellen - zum Glück hatten wir unsere Masken dabei. Edi fühlte sich unterzuckert und genehmigte sich eine schöne Portion Kaiserschmarren mit Apfelmus, ich wollte lieber etwas "Salziges" uns gönnte mir daher eine Kaspressknödelsuppe - beides schmeckte köstlich.

Hier und in der Collage darunter ein paar Himmelsblicke für Heidi

 
 
Nachdem wir uns ordentlich gestärkt und etwas ausgeruht hatten, brachen wir zur letzten Etappe unserer Wanderung auf. Wie ihr an den Himmelsblick-Fotos seht, waren da und dort größere Wolken aufgekommen und vor allem der Blick auf den Dachstein wirkte etwas "milchig".

Aber es kommt immer auf die Perspektive an. Wenn man den Blick in die andere Richtung lenkte, war der Himmel immer noch blitzblau. Falls ihr euch fragt, ob es sich in der Collage unten um einen weiteren See handelt, muss ich leider verneinen. Ihr seht hier nur eine große Pfütze -  aber auch die bietet schließlich ein wundervolles Spiegelbild von Bergen, Himmel und Bäumen.

Dass an unserer 6-Seen-Wanderung etwas nicht gestimmt hatte, bemerkten wir erst, als wir bereits erschöpft aber glücklich in unser Hotelzimmer zurückgekehrt waren. Da fragte mich meine Freundin Andi, der ich Fotos geschickt hatte, per WhatsApp, welcher wunderschöne See das sei. Ich antwortete ihr, dass es sich um mehrere Seen auf der Tauplitzalm handeln würde - und begann aufzuzählen: 1.  Großsee, 2. Märchensee, 3. Tauplitzsee, 4. Steirersee, 5. Schwarzsee --- und 6. ... äh ..... ????? Häää? 😲 Wie bitte? 😵 Nochmal nachgezählt, diesmal gemeinsam mit Edi, und wieder kamen wir nur auch fünf Seen. Seltsam, wir hatten doch bestimmt keine Abzweigung versäumt! Die können offenbar nicht rechnen da oben... 😖

  

Klarheit brachte schließlich das segensreiche Internet: Es gibt auf der Tauplitzalm auch noch einen Krallersee!  Diesen erreicht man, wenn man vom Parkplatz oder von der Bergsation des Sesselliftes aus (oder spätestens nach genauerer Betrachtung der vielen Hinweisschilder beim Großsee) nach Westen geht - also nach links, in Richtung Lawinenstein. Wir hingegen waren schnurstracks zum Großsee und dann zum Märchensee gelaufen, hatten dann im verwirrenden Schilderwald die Übersicht verloren - und schon war unser "Fopatscherl" passiert. Am Schluß waren wir bloß noch auf Kaiserschmarren und Kaspressknödel fixiert gewesen und hatten nicht nachgezählt 😝... Denn sonst hätten wir es so machen können wie der Blogger Christian Öser, der in seinem Reiseblog beschreibt, wie er am Schluss noch den Krallersee mitnahm. Nach seiner Schilderung war das aber ein wenig beeindruckendes Erlebnis mit schon sehr schweren Beinen. Also haben wir wohl nicht viel versäumt. Trotzdem, wenn ihr tolle Fotos von seiner 6-Seen-Tour im Juni sehen wollt, klickt HIER. Und für eine genauere Beschreibung der richtigen Route klickt HIER

 🥾🌲🍂⛰️🍂🌲🥾

 

Abends zog ich mir dann wieder mein Dirndl an - eine Hommage an unseren wunderbaren Ausflug: Das Blau des Kleides stand für den blauen Himmel, den wir an diesem Tag hatten, der grüne Gürtel für die Wälder, das Shirt in türkis und die farblich abgestimmte Strumpfhose passten zum Türkisgrün vom Märchen- und vom Steirersee und die braunen Stiefel zu Wurzeln und Baumstämmen. Ich gebe zu, Halbschuhe wären in diesem Fall vorteilhafter gewesen, aber ich hatte keine mit (1 Paar Wanderschuhe, 1 paar Walkingschuhe und 1 bequemes Stieflettenpaar - das muss einfach reichen für eine Wanderurlaubswoche im Herbst).

Unten könnt ihr noch einen Blick auf unser superleckeres Abendessen werfen. Von den drei Hauptspeisen hatte ich mich für Menü I - das gebratene Forellenfilet mit Apfelrisotto und Paradeiser-Kapernkraut - entschieden. Falls euch die Portion klein erscheint: Man kann im Hotel Grimmingblick ankreuzen, ob man eine kleine oder große Portion möchte. Da ich abends keine so großen Mengen essen kann und mir ja auch etwas vom guten Salatbuffet holte, habe ich erstens  die Suppe ausgelassen und mich zweitens immer für die kleine Portion entschieden (leider, es schmeckte soo gut)!

 

So viel zu diesem wunderbaren Tag. In unserem Fall war es zwar nur eine 5-Seen-Wanderung, aber ich hoffe, ihr seid trotzdem gerne mit dabei gewesen. Edi und ich haben uns vorgenommen, den sechsten See bei nächster Gelegenheit nachzuholen 😉. Für den nächsten Tag hatten wir einen weiteren tollen Ausflug geplant - damit geht es demnächst hier weiter!

  🥾🌲🍂⛰️🍂🌲🥾

Ganz herzliche Rostrosengrüße,


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, 


PS: Hier noch ein Hinweis in eigener Sache - und in Sachen Nachhaltigkeit:

Wie ich in der Einleitung schon erwähnt habe, gibt es im Blog einfach.nachhaltig.besser.leben - EiNaB einen neuen Beitrag von mir zum Thema Brot backen im Backrohr. Ich erzähle euch darin über den Brotbackkurs, den Edi und ich im Februar 2020 besucht haben, und über unsere Backerfahrungen seither. Drei tolle Brotrezepte habe ich euch ebenfalls dazugepackt. Hier geht es zu meinem Beitrag 

#EiNaB 42: Brot backen für Anfänger, Fortgeschrittene und Eilige

Unter dem EiNaB-Posting könnt ihr zwei Monate lang eure nachhaltigen Beiträge verlinken - sehr gerne auch Brotrezepte oder Rezepte zur Verwertung von Brotresten. Die Beiträge müssen nicht neu sein! (Bitte nicht aufs Backlink-Setzen vergessen, sonst klappt die Verlinkung nicht.) Aber natürlich werden auch all eure anderen Ideen rund um den Themenkreis Nachhaltigkeit im Alltag / Umweltschutz / Zero Waste / umweltfreundliches Weihnachten etc. gerne genommen!

 

PPS: Und hier könnt ihr etwas ganz Wichtiges für die Rettung der Wälder der Erde tun:

15 MILLIARDEN Bäume werden jedes Jahr gefällt - 476 pro Sekunde! Unsere Regenwälder, Dschungel und Waldflächen werden abgeholzt, um Platz für immer mehr Viehzucht, Palmölplantagen und den Anbau von Sojabohnen zu schaffen.
Doch heute haben wir eine einmalige Gelegenheit, das zu ändern.
Jetzt gerade erwägt die EU ein neues Gesetz zum Verbot aller Produkte, die mit der Vernichtung von Wäldern zusammenhängen. Wenn das Gesetz zustande kommt, könnte die EU als riesiger Markt die größten Unternehmen der Welt zu Veränderungen zwingen und so zur Umgestaltung weltweiter Lieferketten und der Rettung unserer Wälder, Feuchtgebiete und Sümpfe beitragen.
Die Erde braucht dieses Gesetz - sorgen wir also dafür, dass es kommt! Hier geht's zur Petition: https://secure.avaaz.org/.../eu_stop_deforestation_loc_pa/
 

 
PPPS: Eine gute Nachricht hab ich auch noch für euch:
Translation for my english-speaking readers: Costa Rica has almost completely reforested its rainforest. The country is now almost 60% covered by forest, at the end of the 80s it was around 21%.
 
Bild könnte enthalten: Himmel, Wolken, Natur und im Freien, Text „Zur Abwechslung einfach mal schöne Nachrichten: Costa Rica hat seinen Regenwald fast vollständig wieder aufgeforstet. Mittlerweile ist das Land fast zu 60 % von Wald bedeckt. Ende der 80er waren es etwa 21 %.“
Bild von HIER

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Gemütliche Wanderung zur Singerhauserhütte - Salzkammergut 2020

Servus ihr Lieben!
 
 
Beim letzten Mal habt ihr mich virtuell nach Bad Ischl und zur dortigen Kaiservilla begleitet - danke für eure lieben Kommentare dazu! Heute geht es mit meinem Salzkammergut-Reisebericht weiter. Habt ihr Lust auf eine gemütliche Wanderung mit "Einkehrschwung"? Dann schlüpft in eure Wanderschuhe (feste Walkingschuhe, die ein bisserl Feuchtigkeit aushalten, tun's in diesem Fall auch) und begleitet uns!
 
 
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3. Tag - 8. Oktober 2020 - Wanderung in Bad Mitterndorf 
bei immer besser werdendem Wetter 😊🌞
 
Bevor wir losgingen, gab's freilich noch ein kräftiges Frühstück vom Buffet im Hotel Grimmingblick. Und dann warteten wir neben dem Hoteleingang auf die übrigen Teilnehmer der Wanderung und auf Eduard Podsednik, den sympathischen Geschäftsführer des Hotels, der zugleich unser Wanderführer war. (Damit es zu keiner Verwechslung mit meinem lieben Mann kommt, werde ich den Hoteldirektor hier EP nennen und meinen Göttergatten weiterhin Edi 😊.) Dieser Ausflug war nämlich Teil der Aktion Herbst in den Bergen - also im Buchungspreis inbegriffen - und somit waren außer uns noch etwa zehn weitere Gäste unterwegs. 
 
Während wir warteten, gab's einen kleinen "Schreck in der Morgenstunde", denn ein Rettungsfahrzeug hielt beim Hotel an, die Sanitäter trugen Schutzkleidung und wir erfuhren, dass ein Gast des Hotels erkrankt ist - 40 Grad Fieber, und natürlich denkt man da heutzutage gleich an Covid19... Besonders beunruhigt fühlten wir uns allerdings nicht. Im Hotel wurden sämtliche Hygienevorschriften und Schutzmaßnahmen eingehalten, Gäste trugen außer in ihren Zimmern und bei Tisch überall Masken, das Personal ebenfalls, und EP erzählte uns, dass die Mitarbeiter des Hotels einmal wöchentlich getestet werden - mehr zum Thema HIER.

©Harald Steiner, ©Hotel Grimmingblick und ©TVB Ausseerland
 
Die Fotos vom Hotel habe ich mit freundlicher Genehmigung von der Homepage des Hauses Grimmingblick heruntergeladen. So blau war der Himmel, als wir zur Wanderung aufbrachen, nämlich noch nicht. In der unteren Collage aus "selbstgemachten" Fotos seht ihr, wie der Himmel am Morgen von unserem Hotelfenster aus ausgesehen hatte - inklusive Neuschnee auf der Bergkuppe. Während des ersten Streckenabschnitts nieselte es sogar wieder. Aber das wurde bald besser! 😊
 
 
 
Wir hatten sowieso mal wieder Glück gehabt im Zusammenhang mit dem Wetter und unserem Anreisetag, dem Dienstag. Denn kurz zuvor, am Samstag, hatte es in der Gegend noch einen heftigen Sturm gegeben. Seht ihr die umgestürzten Bäume in der folgenden Collage? Unser Wanderführer erzählte uns, dass der Sturm diesmal aus einer anderen Richtung als normalerweise gekommen sei, weshalb einige Bäume, die jahrzehntelang Wind und Wetter getrotzt haben, nun zu Fall gebracht worden waren, teilweise auch auf Stromleitungen. Am Mittwoch, unserem Wandertag, war es jedenfalls windstill und die Kühe weideten gemächlich und wirkten zufrieden.
 
 
 
Da der Waldweg aufgrund der Regenfälle der letzten Zeit zu matschig war, mussten wir leider den ersten Teil der Strecke auf der Forststraße gehen, aber bei der Kochalm bogen wir dann auf einen gut begehbaren Wald- und Wiesenpfad ab. Die Kochalm, so erzählte uns EP, war früher bewirtschaftet - das heißt, man konnte hier einen kleinen Imbiss einnehmen - heute leider nicht mehr.


Aber das Grundstück ist immer noch in Bauernhand und es gibt Rinder sowie Schafe. Wer mich schon länger kennt, weiß dass ich Schafe liebe, deshalb musste ich zwischendurch natürlich einen längeren "Verwandschaftsbesuch" einlegen, während alle anderen Wandersleute weitergingen. Macht aber nichts, ich habe sie natürlich eingeholt. Den auf dem Schild erwähnten "freilaufenden Bullen" haben wir nicht gesehen, aber das Schild selbst bringe ich für Artis "Schilderwald" mit. 
 
Wie ihr seht, waren zwar ab diesem Abschnitt noch immer ein paar schwere Wolken zu sehen, aber gleichzeitig zeigte sich auch bereits jede Menge Himmelsblau.

Die Wolkenfenster und -türen verlinke ich bei Novas T in die neue Woche
 
Nachdem wir ein wenig weitergewandert und außerdem ein bisschen mit EP und einigen der Mitwandernden geplaudert hatten, kamen wir auch schon bei der Singerhauserhütte an - unserem wichtigsten Etappenziel: Denn hier war der "Einkehrschwung" geplant. Der Kaiserschmarren soll in dieser Hütte sensationell gut sein, und er sah auch extrem köstlich aus, denn einige unserer Gruppe gönnten sich diese Spezialität. Aber Edi und ich waren vom Frühstück einfach noch zu satt und tranken nur ein Glas Most.
 
 
 
Sehr witzig fanden wir in der Singerhauserhütte die Kennzeichnung der Toiletten - kleines Dirndlkleidchen für Damen, kleine Lederhose für Herren (siehe unten rechts) - und sehr hübsch die direkt neben der Hütte weidenden maulwufsbraunen Kühe mit ihren schräg geschnittenen Augen, den glänzend-schwarzen Schnauzen im weißen Rahmen und dem weißen Pelzkragen rund um die Ohren. Elegante Erscheinungen irgendwie.
 
 
 
Nachdem alle aufgegessen und ausgetrunken hatten, ging es weiter - ab nun wieder talwärts, allerdings auf einer anderen Strecke als zuvor. Und wie es sich gehört, wurde der Himmel immer freundlicher und blauer.
 
 
 
 
Wenn eine Landschaft so traumhaft ist und dann auch noch die Sonne immer freundlicher vom Himmel strahlt, könnte ich die ganze Welt umarmen. Auch unser netter Wanderführer und Hoteldirektor lächelt in der folgenden Collage glücklich:
 
(Bei der Gelegenheit winke ich gleich mal nach Bad Mitterndorf und bedanke mich, dass ich das Foto 
in meinem Blog verwenden durfte!)
 
Zu EP's Lächeln trug sicherlich das Wetter bei, aber nicht nur. Zwischenzeitlich hatte er nämlich einen Anruf erhalten, dass der erkrankte Gast Covid-negativ ist. (Offenbar wird für solche Zwecke ein Corona-Schnelltest verwendet, damit man in Gastronomie, Pflegeheimen & Co. möglichst rasch Bescheid weiß, ob weitere Maßnahmen zu setzen sind. Finde ich hochgradig vernünftig und sinnvoll.)
 
Wie wir übrigens im weiteren Verlauf unseres Urlaubs erfuhren, war der erkrankte Gast unser unmittelbarer Tischnachbar - ein sehr liebenwürdiger, humorvoller 84jähriger Mann, mit dem wir uns noch am Vorabend ein bisschen unterhalten hatten. Da war ich dann doch noch ein Stück froher, dass es sich nicht um Covid19 gehandelt hat! Schuld an seinem hohen Fieber war ein Harnwegsinfekt, und seine erleichterte Ehefrau, die den Hotelaufenthalt sicherheitshalber um ein paar Tage verlängert hatte, konnte ihn nach ein paar Tagen wieder aus dem Krankenhaus abholen. Den Rest des Urlaubs hindurch gab's noch einige nette Gespräche von Tisch zu Tisch - und beide Tischnachbarn äußerten sich sehr erfreut über das rasche und effektive Krisenmanagement im Hotel 😊. 
 

 
Aber zurück zu unserer Wanderung und der traumhaften Landschaft, in der wir unterwegs waren. Seht ihr in der oberen Collage beim kleinen mittigen Foto den bräunlichen, durch die Entfernung etwas karg wirkenden Bereich? Das ist kein kranker Boden, sondern im Gegenteil, eine sehr wichtige Naturlandschaft, nämlich ein Hochmoor. Früher wurde hier Moor z.B. für Heilanwendungen abgebaut, mittlerweile steht dieses Gebiet unter Naturschutz.

Ebenfalls sehr positiv fanden wir, was uns EP über den Hof erzählte, den ihr hier unten seht: Hier findet nämlich Milchwirtschaft im größeren, aber dennoch tierfreundlichen Stil statt. Die Kühe sind nicht angekettet oder in enge Verschläge gepfercht, sondern können sich - abgesehen von den Melkzeiten - frei bewegen. Und natürlich bekommen sie frisches Heu von heimischen Wiesen. Durch kritische Konsumenten und fortschrittliche Bauern entsteht inzwischen also auch außerhalb von Klein- und Biobetrieben eine neue Art von Landwirtschaft, die sich endlich mehr um das Tierwohl kümmert als in den vergangenen Jahrzehnten.
 

 
Kurz nachdem wir den Hof passiert hatten, befanden wir uns auch schon fast am Ende unserer Wanderung. Die hübsche kleine Holzkirche hier unten zeigte ich euch bereits in meinem Blogbeitrag vom Herbst 2018.  Es handelt sich dabei um die Evangelische Kirche von Bad Mitterndorf. Den Glockenturm verlinke ich bei Nova.
 
 
Dann ging's auch schon wieder zurück zu unserem Hotel. Unten seht ihr, wie ich mich fürs Abendessen zurecht machte: Mein indischer Wickelrock begleitete mich auch bei diesem Urlaub (wie so oft); diesmal habe ich ihn mit meinem hellroten Shirt und der von Tina beim Bloggertreffen in München "erschwäppten" Kette kombiniert.
 
In der Collage danach, die teils aus eigenen Fotos, teils aus Bildern von der Hotel-Webseite besteht, könnt ihr einen Blick in den Speisesaal werfen. Die Speisen sahen immer extrem lecker aus und schmeckten auch so. Edi ist es allerding immer etwas peinlich, wenn ich in Lokalen Foodfotos anfertige, weshalb ich euch nur ein paar schnell dahingeknipste Handyfotos von der Vor- und Hauptspeise bieten kann.

Randfotos und Collage © Rostrose, die beiden großen Fotos Mitte-Links ©Harald Steiner, ©Hotel Grimmingblick 
und ©TVB Ausseerland


Zum heutigen Abschluss will ich euch noch einen Blick auf den blauen Himmel und den angezuckerten Berg Grimming zeigen - das große Foto hat mein lieber Mann vor dem Abendessen aufgenommen. Die kleinen Fotos bilden einen Gesamtüberblick über die Himmelsansichten des Tages - und alle miteinander verlinke ich bei Heidis Galeria Himmelsblick.


Allen, die vom Wandern noch nicht genug haben, kann ich eine gute Nachricht bieten: In meinem nächsten Salzkammergut-Kapitel werde ich euch von einer weiteren Wanderung erzählen. Ich freue mich schon auf ein Wiederlesen mit euch!
 
 
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


 
 
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Donnerstag, 22. Oktober 2020

Ausflug nach Bad Ischl und Besuch der Kaiservilla - Salzkammergut 2020

Servus ihr Lieben!


Ich danke euch herzlich für eure vielen Kommentare zu meinem ersten Posting nach unserem Wander- und Relax-Urlaub im Salzkammergut. Wie versprochen, will ich euch in den folgenden Wochen mehr über unsere Urlaubs-Erlebnisse erzählen - heute geht's los mit unserem Ausflug nach Bad Ischl.

  🍂🌲🌧️🌳🍂

2. Tag - 7. Oktober 2020 - Bad Ischl bei Regen

Wenn wir längere Zeit an einem Urlaubsort verbringen, versuchen wir üblicherweise, unsere Pläne dem Wetter anzupassen - in diesem Fall hieß das: Wandern an den sonnigen Tagen, Besichtigungen und Indoor-Aktivitäten an Regentagen. Für Mittwoch - unseren zweiten Urlaubstag - war Regen angekündigt, und das Wetter hielt sich auch von morgens bis abends daran. Natürlich blieben wir trotzdem nicht nur im Innen-Bereich - wir sind ja nicht aus Zucker. 

Auf den Fotos, die an diesem Tag entstanden, sieht man teilweise Regentropfen, obwohl ich die Kamera zwischendurch immer wieder abgewischt habe - aber das gibt ja zuweilen auch ganz gute Effekte 😉 Und falls sie euch nicht gefallen, seht es mir bitte einfach nach 😊😇😘

Wie schon erwähnt, erhielten wir bei unserer Ankunft im Hotel Grimmingblick eine Salzkammergut Erlebnis Card - mit dieser Karte erhält man zahlreiche Eintritte und Aktivitäten in der Region zum ermäßigten Preis. Unter anderem wurde auch ein Besuch der Kaiservilla in Bad Ischl angeboten. Nachdem wir noch nie dort waren, beschlossen wir, uns die (etwa 40 km von Bad Mitterndorf entfernte) "Kaiser- und Kurstadt" und die besagte Villa anzusehen.
 
 
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Blick auf die Kaiservilla. Der Springbrunnen aus weißem Marmor wurde 1884 von Viktor Tilgner geschaffen. Die Skulptur
 links trägt den Namen Der Lauscher; sie ist aus Edelerz gefertigt und war ein Geschenk der Königin von England an Kaiserin
 Elisabeth

Beim Eingang in den Park erfuhren wir, dass die Kaiservilla nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann. Wir bekamen die letzten beiden Karten für die nächste Führung, doch bis dahin blieb uns noch einige Zeit. Diese nützten wir, um sowohl durch den Park als auch durch den Kurort zu flanieren. Und auch im Anschluss an die Besichtigung der Kaiservilla sahen wir uns noch einiges in Bad Ischl an. Ich nehme euch jetzt einfach auf einen kleinen Rundgang mit und erzähle euch dazu etwas über den Kurort, die Villa und den Park, einverstanden? (Wer auf historische Info keine Lust hat, lässt die kursiven Teile einfach weg 😉)

Bad Ischl und die Heilkraft von Salz:
Der Kurort Bad Ischl (der bis 1906 nur Ischl hieß) liegt auf 468 m Höhe im oberösterreichischen Teil des Salzkammerguts. Seit der Frühzeit war die Salzgewinnung der wichtigste Wirtschaftsfaktor des Gebietes. Die wahre Blütezeit von Ischl begann aber im 19. Jahrhundert. Zwar hatte man die Heilkraft der Ischler Salzquellen schon zu Kaiser Maximilians Zeit gekannt, aber erst durch einen "talentvollen und sehr bescheidenen" jungen Arzt namens Josef Götz wurde Ischl zu einem Kurort von europäischer Bedeutung. (Übrigens findet sich im Stammbaum dieses Salinenarztes angeblich der Held von Goethes Drama, Götz von Berlichingen. Ja genau. Der mit dem berühmten Zitat 😎). Der Arzt erprobte die Wirkung von Solebädern an Salinenarbeitern, die an Hauterkrankungen und Rheumatismus litten, und veröffentlichte seine Erkenntnisse... 

Blick auf die Traun, auf buntes Herbstlaub und ein paar Pflanzen im Park rund um die Kaiservilla (Oktoberfreuden / Zitronenfalterin)

 

Bad Ischl und der Kaiser von Österreich:
Im Jahr 1821 kam der Wiener Arzt Franz Wirer (damals Leibarzt von Kaiser Franz I. und Lehrer an der Wiener Medizinischen Schule, später Rektor der Wiener Universität) nach Ischl und sorgte für die Weiterverbreitung der Nachricht von den guten Behandlungserfolgen des Dr. Götz. Seither kamen von Jahr zu Jahr mehr auswärtige Kurgäste, auch aus „höchsten Kreisen“, nach Ischl. 1823 gründete Wirer zusammen mit Götz die erste österreichische Solebadeanstalt; in diesem Jahr sollen bereits 10.000 Gäste zur Sole-Kur gekommen sein!
 
1827 fand sich das erzherzogliche Ehepaar Franz Karl und Sophie hier zum ersten Mal zur Heilbehandlung ein. Denn Sophie hatte mehrere Fehlgeburten erlitten, weshalb Leibarzt Dr. Wirer die Ischler Solebäder empfahl. Diese Kur half offensichtlich, denn in den folgenden Jahren gebar Sophie vier Söhne und eine Tochter. Die ersten drei Söhne kamen jeweils unmittelbar nach den Kuren in Ischl zur Welt, weshalb sie den Spitznamen "die Salzprinzen" erhielten 😊.
 
Der Erstgeborene war der spätere österreichische Kaiser Franz Josef. Dieser verbrachte fast jeden Sommer seines langen Lebens in Ischl und empfand eine tiefe Zuneigung für diesen Ort. Als 15jähriger Kronprinz schrieb er seiner Mutter: „Oh, wie sehne ich mich nach dem lieben, lieben Ischl.” Beinahe jedes Jahr feierte er hier am 18. August seinen Geburtstag. Auch seine Frau, Kaiserin Elisabeth (Sisi), konnte sich hier ungezwungener bewegen als am Wiener Hof und unternahm viele Wanderungen und Ausritte.*)
 
*) Ausführlichere Informationen findet ihr z.B. HIER (Die Habsburger und Bad Ischl) und HIER (Franz Joseph: Ehe, Familie und Nachkommen. Ein bisschen was zu diesem Thema habe ich euch auch schon in meinem Beitrag über Kronprinz Rudolf und Mayerling erzählt - KLICK ... Irgendwie geht's in meinem Blog momentan sehr oft um die Kaisers 😉. Wenn ihr euch für die Welt der Habsburger interssiert, ist diese Seite vielleicht interessant für euch: https://www.habsburger.net/de)
 
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An die Verbindung mit der Kaiserzeit wird man in Bad Ischl quasi an jeder Ecke erinnert. Es gibt unter anderem eine Kaiser-Franz-Josef-Straße, eine Residenz Elisabeth, eine überlebensgroße Statue vom "Franzl" auf dem Vordach eines Fotogeschäftes... Hier wurden wir im Schaufenster auch mit einer genialen Idee konfrontiert: schischi erinnert zwar an ein genuscheltes "Sisi" und steht vielleicht auch für Chichi, also verspieltes Zubehör, Accessoire - meint aber in diesem Fall: "schicke Schiatzn" (Übersetzung für Nicht-Österreicher: schicke Schürzen). Mit einem Foto aus dem eigenen Fundus oder mit Bildern aus dem Archiv des Ladens kann man sich hier eine individuelle Dirndlschürze herstellen lassen. Und wenn wundert's, dass es bei den ausgestellten Schürzen auch eine mit der Jagdgesellschaft von Kaiser Franz Josef und eine mit der schönen Kaiserin Elisabeth gab?

Noch im Jahr 1821 holte Dr. Wirer den Konditor Zauner aus Wien nach Ischl, da eine gute Konditorei für kaiserliche Gäste nicht fehlen durfte. Diese existiert noch immer - das rosa Haus selbst sieht aus wie von einem Zuckerbäcker gestaltet, und in der Auslage befinden sich Kunstwerke der Konditorkunst - bei unserem Ischl-Besuch waren es originell ausehende Pilze 🍄. 

Einen k.u.k. Hofgarten gibt es auch, aber der war an diesem Regentag - zumindest im Außenbereich - nicht gut besucht 😉. Die bunt bemalten Löwen, denen wir überall im Ort begegneten, haben allerdings nichts mit dem Wappen-Löwen der Habsburger zu tun, auch wenn es gut passen würde: Sie stammen von einer PR-Aktion des Lions-Clubs in Bad Ischl.

Durch die Glücksgasse (li. unten) "mussten" wir natürlich auch gehen. Schließlich wollen wir weiterhin so glücklich bleiben!

Kommt nun mit mir zur

Kaiservilla und in den Kaiserpark:
Die 1834 im Biedermeierstil erbaute Villa am Fuß des Jainzenberges war im Jahr 1853 das Hochzeitsgeschenk von Erzherzogin Sophie für das kaiserliche Paar Franz Josef und Elisabeth. Der Kernbau der Villa wurde durch Seitenflügel ergänzt; der dadurch entstandene Grundriss in Form des Buchstabens „E“ wird gerne als eine Art Geschenk des Kaisers an Elisabeth gedeutet, aber davon ist nichts belegt. Vielleicht war die Form also auch nur Zufall und es wird nachträglich etwas hineininterpretiert (damit das Klischee aus den "Sissi"-Filmen nicht ganz zerstört wird 😉).
 

Im Salzkammergut
Da kammer gut
Lustig sein,
So wie nirgendwo, holdrio.*)
 
Aus dem Singspiel "Im weißen Rößl" 
von Ralph Benatzky (1884-1957)
  

Wie ihr seht, kann man im Salzkammergut wirklich gut lustig sein, holdrio! Jedenfalls ließen sich Edi und ich den Spaß durch das Regenwetter nicht verderben. Schließlich leuchten die Farben von Herbstlaub und schönbrunnergelben Fassaden bei Regen ganz besonders schön! 😉🍁🍂
 

*) Einige von euch haben mich in ihren Kommentaren zum vorigen Post auf dieses alte Lied angesprochen. Alle, die wissen wollen, wie das Lied im 1960er-Film "Im weißen Rößl" klingt, wenn es von Peter Alexander gesungen wird, klicken am besten auf diesen Link. Irgendwie kann ich noch immer über diesen Film und das Lied aus meiner Kinderzeit lachen, auch wenn mein Musikgeschmack mittlerweile ein ganz anderer ist. Für alle Englischsprachigen habe ich hier eine Übersetzung des Lied-Textes gefunden. 

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Weil wir vor der Führung noch Zeit hatten, beschlossen wir trotz des Regens, den ausgedehnten Park zu erkunden, von dem die Villa umgeben ist. 

Dieser Park wurde vom Hofgärtner Franz Rauch im englischen Stil gestaltet, der etwas legerer wirkt als die Gartengestaltung in Schönbrunn und somit wunderbar zur Umgebung passt. Die Bäume wurden hier stets in Gruppen gepflanzt, damit es natürlicher aussieht.

Das Gebäude links unten ist das Küchengebäude - in der Villa selbst gab es nämlich keine Küche. Die Speisen wurden 
in einem Warmhaltegerät von dort in die Kaiservilla transportiert.

Eine Möwe bin ich von keinem Land,
Meine Heimat nenne ich keinen Strand,
Mich bindet nicht Ort und nicht Stelle;
Ich fliege von Welle zu Welle.

Elisabeth, einstige Kaiserin von Österreich
und Königin von Ungarn (1837-1898)

Die Sehnsucht der Möwe:
Der Themengarten „…und doch so fern“ ist inspiriert von den zahlreichen Reisen der Kaiserin Elisabeth, die sie durch ganz Europa und sogar nach Nordafrika führten. Sisi war oft monatelang unterwegs, angetrieben von einer unbestimmten Sehnsucht, die wohl einerseits Fernweh war und andererseits der Wunsch nach Abstand vom strengen Wiener Hofprotokoll. Unterwegs schrieb sie sich ihre Gefühle mit Gedichten von der Seele. Der Themengarten zeigt plätscherndes Wasser, drei bepflanzte Inseln, die sich auf Sisis Lieblingsorte Madeira, Korfu und Gödöllö beziehen, sowie stilisierte Möwen als Symbol für ihr Fernweh.
 

Auch der ganze Jainzenberg gehörte zum kaiserlichen Anwesen, hier fanden sich Spazierwege (was besonders wichtig für Sisi war) und Aussichtspunkte, es wurde aber auch gejagt (was besonders wichtig für Franzl war).

Auf einem der kaiserlichen Spazierwege entdeckten Edi und ich diesen filigranen eisernen Pavillon.

Verlobungspavillon („Gloriette“*)):
Diese zarte, achteckige Eisenkonstruktion war der Verlobungspavillon von Marie Valerie, der jüngsten Tochter des Kaiserpaares. Durch die gemeinsamen Wanderungen mit ihrer Mutter war in Marie Valerie eine tiefe Zuneigung zu Ischl, zur Kaiservilla und zum Kaiserpark entstanden. Im Jahr 1890 heiratete sie Erzherzog Franz Salvator von Österreich-Toskana in der Ischler Pfarrkirche, und schließlich war sie es auch, die das Ischler Erbe antrat und die Kaiservilla an ihre Nachkommen weitergeben konnte. 

*) Eine Gloriette ist (lt. Wikipedia) ein Gebäude in einer Gartenanlage, das sich auf einem erhöhten Standort befindet. Die bauliche Ausführung und Gestalt kann sehr unterschiedlich sein, oft in der Form eines nach den Seiten mehr oder weniger offenen Pavillons oder Tempietto. Die wohl bekannteste und größte ist die Gloriette im Schlossgarten von Schloss Schönbrunn in Wien.
 
Die Torbögen des Pavillons sind mein "T in die neue Woche" bei Nova
 
Durch einen Blick auf den Boden lässt sich zur aktuellen Jahreszeit recht einfach feststellen, welche Baumkrone sich darüber befindet. In der Mitte seht ihr z.B. Eicheln, die dazugehörige Stieleiche seht ihr im Foto darunter. Rechts daneben seht ihr mehrere herbstbraune Blätter sowie die aufgeplatzte Hülle der Samenkapsel und ein paar Bucheckern. Der Baum darüber ist eine Rotbuche, und auch Buchenblätter seht ihr in dieser Collage. Sowohl Eicheln als auch Bucheckern sind wichtige und energiereiche Winternahrung für Waldtiere. Auch für Menschen sind sowohl Eicheln als auch Bucheckern essbar*), wenn man ein paar Dinge beachtet. In den verlinkten Artikeln finden sich auch noch andere interessante Infos - z.B. was das Wort "Buch" mit dem Baum "Buche" zu tun hat. 

*) Wir haben bisher nur Bucheckern probiert - einfach ein, zwei Esslöffel davon schälen, ohne Fett rösten (wie Pinienkerne) und über Salat, Müsli etc. streuen oder (besonders lecker) karamellisieren und zu Desserts reichen.

Verlinkt bei "Mein Freund der Baum" - Bäume geben uns so viel; sie sind Freunde, die von der Menschheit unterschätzt werden.

Von einer Anhöhe des Jainzenberges aus hat man einen guten Blickauf den Siriuskogl mit der Franz-Josefs-Warte (erbaut 1885 und natürlich nach dem Kaiser benannt) sowie auf Bad Ischl. Seht ihr den Kirchturm? Er gehört zur Stadtpfarrkirche St. Nikolaus - merkt ihn euch, wir gehen später noch dorthin.


 
Das Ischler Refugium der Kaiserin:
Auf dem Anwesen befindet sich auch noch das sogenannte Marmorschlössl - ebenfalls gestaltet von Franz Rauch - ein Teehaus und zugleich Rückzugsort für Kaiserin Sisi. Hier schrieb sie Gedichte, plante ihre Reisen und empfing Freunde.
 

Ich finde dieses Wein-umrankte Gebäude einfach entzückend und würde dort am liebsten sofort und auf der Stelle einziehen. Aber ich fürchte, daraus wird nichts. Seit 1978 beherbergt es ein Photomuseum mit Ausstellungen zu den Anfängen der Fotografie. Künftig soll das Marmorschlössl eine neue Aufgabe erhalten - die Oberösterreichische Landeskultur GmbH plant, im Marmorschlössl eine jährlich wechselnde Ausstellung zu zeigen. Im kommenden Jahr ist eine Schau zum Thema "Dirndl" vorgesehen.

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Nun war es an der Zeit, zur Kaiservilla zurückzukehren, um an der Führung teilzunehmen. Im Shop und im Stiegenhaus habe ich noch ein paar Fotos aufgenommen, leider durfte man in den Räumlichkeiten selbst dann nicht mehr fotografieren. An der Dekoration des Stiegenhauses ist eindeutig die große Jagdleidenschaft von Franz Josef zu erkennen. Er hatte aber z.B. auch ein Faible für die damals erst im Entstehen begriffene Elektrizität und sammelte einige Elektrogeräte (die man bei der Führung besichtigen kann).
 
Wenn ihr Interesse habt, zumindest ein paar der Räume zu sehen, klickt bitte HIER. Leider ist da auf keinen der Fotos der wunderbare Intarsiensekretär zu sehen, an dem ein heimischer Tischler über ein Jahrzehnt lang gearbeitet hat, um ihn dann dem Kaiser zu schenken. Ich glaube nicht, dass ich je zuvor eine so schöne, detailgetreue Intarsienarbeit gesehen habe - und die hätte ich euch gerne gezeigt. Aber vielleicht kommt ihr ja selbst einmal nach Bad Ischl, dann kann ich euch einen Besuch der Kaiservilla und des Kaiserparks (bei jedem Wetter 😊) empfehlen.

  

Noch ein kurzer Streifzug durch Bad Ischl:
Nach der Führung bummelten wir noch ein bisschen durch den Kurort und stellten fest: Unsere ehemaligen Kaiserleute sind  nicht die einzigen, an die man in Bad Ischl erinnert wird. Die Johann-Nestroy-Schule (die sich übrigens in der Kaiser-Franz-Josef-Straße befindet 😉) erinnert an den großen österreichischen Bühnenautor und Schauspieler, Stefan Zweig hat sich ebenfalls schon ab dem Teenageralter in Ischl aufgehalten, und auf der übernächsten Collage könnt ihr sehen, dass der "große Meister der Tonkunst, Anton Bruckner" bei festlichen Anlässen des Kaiserhauses in der St.Nikolaus-Kirche die Orgel spielte.  Ischl war aber auch Sommerdomizil vieler anderer populärer Komponisten und bedeutender Literaten, wie Johann Strauß, Franz Lehár und Johannes Brahms, Mark Twain, Theodor Herzl oder Franz Werfel.

Neben vielen schönen alten Häusern fiel mir auch ein Bau aus den 1970ern auf - wegen seines Mosaiks, auf dem die sogenannten Traunreiter dargestellt werden. Auch hier geht es wieder um das allgegenwärtige Thema Salz: Denn die Traunreiter waren vom 16. bis zum 19. Jahrhundert Schiffer, die das in Hallstatt gewonnene Salz auf der Traun in die Saline nach Ebensee transportierten. Zurück wurden die Schiffe (nunmehr beladen mit Wein, Greitreide und anderem Proviant) von Pferden gezogen (daher der Name). Dazu benützten sie den Treppelweg am Flussufer.

 

In den folgenden beiden Collagen seht ihr die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, deren Glockenturm ich wieder für Novas Linkup fotografiert habe. Der Tafel neben dem Eingangsportal kann man entnehmen, dass die Kirche im 13. Jahrhundert  erbaut wurde, dass von 1769 bis 1780 eine spätbarocke Erweiterung stattgefunden hat und dass der Turm mit achteckigem Spitzhelm gotisch ist. Für weitere Infos schaut doch bitte auf diese Seite.

 

Da Ischl ab den 1820er Jahren zum vielbesuchten Kurort der Hocharistokratie wurde, fanden sich zahlreiche Spender und Gönner für neue Altäre und kunstvolle Wandmalereien der St.Nikolaus-Kirche. Kaiser Franz Joseph besuchte hier ab  dem Jahr 1854 während seiner Ischl-Aufenthalte an jedem Sonntag die 7-Uhr-Messe. Zwischen 1874 und 1880 erfolgte eine große Renovierung des Kircheninneren, der Abschluss dieser Umgestaltung wurde zum 50. Geburtstag des Kaisers feierlich begangen. Die 1888 errichtete Orgel wurde zum 80. Kaisergeburtstag im Jahr 1910 erweitert. Sie ist auch heute noch eine der größten Orgeln in Österreich. 

Die Kirche bietet also in ihrem Inneren viele sehenswerte Details, die ich mir gerne näher angesehen hätte, doch es fand gerade ein Gottesdienst statt. Deshalb knipste Edi nur ein schnelles Foto und dann schlichen wir uns wieder leise hinaus.

Ja, ihr Lieben, so anregend und interessant haben wir also diesen Regen-Urlaubstag verbracht. Wie sagte schon unser alter Kaiser? "Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!" Ich hoffe, ihr habt aus der Vielzahl an Informationen und Bildern das eine oder andere herauspicken können, das für euch interessant war. 

Zum heutigen Abschluss kommt noch das obligatorische Outfitfoto von meinem "Abendessen-Styling" 😉 im Hotel Grimmingblick  - wie üblich aus "schrank-geshoppten" Teilen zusammengesetzt, diesmal in rot-grün: mein oft und gern getragener roter Maxirock aus Biobaumwolle zum grün-rosarot gemusterten Kolibri-Palmen-Shirt und zur roten Namibia-Kette sowie einer kurzen rot-schwarzen Kette. Für lange Ärmel war mir - zumindest in der ersten Urlaubshälfte - zu warm.

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Bis zum nächsten Mal:
liebste Rostrosengrüße
von eurer Traude


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