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Donnerstag, 11. November 2021

Baby-Vorfreude 👶 und Herbst-Genuss 🍂🍁

Servus ihr Lieben!

Danke für all eure lieben Kommentare zu meinem 3. Reiseberichts-Kapitel sowie zum ersten Teil meiner Schilderungen über das Treffen mit Tina und Uwe in Wien. Davon gibt es heute allerdings noch keine Fortsetzung. 
 
Denn: Die Spannung steigt! Nur noch wenige Tage, bis unser erstes Enkelkind geboren wird! (Ihr erinnert euch vielleicht: Der errechnete Geburtstermin ist der 15. November.) Deshalb will ich euch heute ein paar Fotos zeigen, die damit in Zusammenhang stehen. Und zugleich nütze ich die Gelegenheit und erzähle euch von ein paar anderen Aktivitäten, die wir Ende Oktober und Anfang November unternommen haben. 
 
 
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Grannydecke:
Geschafft! Die Grannydecke für mein Enkelkind ist rechtzeitig fertig geworden! Und ihr könnt mir glauben, dass ich sehr, sehr lange daran gehäkelt habe. Als ich damit begann, war nämlich noch längst kein Enkerl unterwegs 😊:
 
In diesem Blogbeitrag von 2016 könnt ihr nachlesen, dass ich schon 2015 mit dem Häkeln von Granny-Squares begonnen hatte, dass dann aber die Luft raus war. 2016 häkelte ich weiter, aber offenbar ist mir das mit der "ausgehenden Luft" während des Entstehungsprozesses dieser Decke mehrmals passiert...

Ursprünglich sollte es eine "romantisch-nostalgische" Decke für mich werden. Ich entschied mich für die Farben lila, beige, creme, braun, grau und rosa. Doch dann dämmerten die armen Grannies so lange unbeachtet vor sich hin, bis mir meine Tochter mitteilte, dass ich Großmutter werde. Ich fragte Jana, ob sie gerne eine Häkeldecke für ihr Baby möchte und sie meinte, das sei eine tolle Idee. Und so haben die Grannies nun endlich ihre wahre Bestimmung gefunden. Wahrscheinlich sollte das schon immer so sein - aber bei meinem Häkeltempo hätte ich es nicht geschafft, binnen neun Monaten eine Decke fertig zu bekommen. Prima also, dass ich schon sechs Jahre lang Vorarbeit geleistet habe 😅

Jana bat mich, zu den bereits vorbereiteten Grannies in rosa auch noch blaue Teile zu häkeln, damit die Decke ein bisschen "geschlechtsneutraler" wäre. Damit war ich Anfang Oktober fertig. Hier habe ich euch gezeigt, wie ich das Muster auf dem Teppich auslegte und wie ich die einzelnen Reihen zusammenpackte und nummerierte.

Dann musste ich die einzelnen Squares zu Bahnen zusammenhäkeln und die Fäden vernähen. Davor graute mir am meisten, aber im Internet fand ich verständliche Anleitungen, und von meiner Großmutter hatte ich noch eine brauchbare Nadel mit einem sehr großen Öhr, also schaffte ich es flotter als gedacht. Wenn man ein Ziel vor Augen hat, geht plötzlich alles viel leichter von der Hand! Und das Baby hat sich brav an meine Hoffnung gehalten, nicht zur Welt zu kommen, bevor ich mit der Decke fertig bin 😉. 

 
Fertig! Das Baby 👶 kann kommen 😊😃💖- Vorderseite mit Sichtnähten - Rückseite (mit ein paar Knoten, aber ich hab mich
 bemüht, dass sie auch halbwegs gut aussieht 😊)
 
Babyparty:
Jana hat während der vergangenen Monate öfter mal erwähnt, dass sie gern eine Babyparty oder eine sogenannte "Gender Reveal Party" (bei der die Verwandten und Freunde das Geschlecht des Babys erfahren) machen würde. (Ja, was es heutzutage nicht alles gibt 😏...) Aber erstens  ist es bei immer wieder wechselnden Corona-Bestimmungen nicht ganz einfach, solch ein Fest zu organisieren und einen brauchbaren Ort dafür zu finden ... und zweitens möchte mein Enkelkind sein Geschlecht anscheinend nicht vor der Geburt offenbaren. Bei sämtlichen Untersuchungen hat es sich so gedreht, dass man nichts erkennen konnte 😁. Janas Bauch wuchs und wuchs, und letztendlich schien ihr die Energie zu fehlen, eine solche Party zu organiseren.
 
Doch eines Tages Anfang Oktober rief der werdende Vater - Janas Freund Michael - an und fragte uns, ob wir am 23.10. Zeit hätten: Er und Janas beste Freundin Alexandra (Alex) hatten beschlossen, eine Überraschungsparty zu organisieren. Wir wurden nur gebeten, eventuell Kuchen oder Muffins mitzubringen, also buken wir einen weiteren Apfelstrudel. (Denn 🍎 Äpfel 🍎 konnten wir heuer wahrlich genug ernten.) Alles andere bereiteten die beiden vor. Und auch einen passenden Veranstaltungsort kannte Alex: den Partykeller ihrer Schwiegereltern! 
 
Hier könnt ihr sehen, wie wunderschön Alex den Partykeller gestaltet hat. (Glücklicherweise hatte sie noch reichlich Deko von 
ihrer eigenen Babyparty zu Hause.) Der Chihuahua gehört auch zu Alexandras Familie.

Michi brachte Jana unter einem Vorwand dorthin. (Sie glaubte, es gäbe noch ein paar Baby-Sachen auszuwählen und abzuholen 😉). Als Jana den Raum betrat, war sie so gerührt, dass auch mir bei diesem Anblick gleich die Tränen kamen. 
 
Es war eine wunderschöne, spontane Babyparty ohne großartige Vorbereitungszeit, und es gab reichlich Kuchen und Knabbereien für alle. Auch an ein paar Spiele war gedacht worden. Unter anderem gab es Kärtchen mit Fragen auszufüllen: Wir mussten raten, ob es ein Bub oder Mädel wird, wann es geboren wird und wurden gefragt, was wir dem Kind als erstes beibringen werden. Bei dem Geschlecht sind wir uns alle uneinig: Ich tippe auf Mädchen, Edi auf Bub, Michi auf Mädchen, Jana auf Bub. Es bleibt also spannend 😉. Übrigens habe ich als Geburtstermin den 13. November, also meinen eigenen 60. Geburtstag ausgewählt, und das erste, was ich dem Baby beibringen werde, ist das Wort "Oma" 😁... (Keine Ahnung, ob es etwas zu gewinnen gibt, wenn man mit den Antworten am nächsten an der Realität dran ist...)

Außerdem haben wir weiße Baby-Bodies mit Stofffarben bemalt; unten links seht ihr mein Werk: Nachdem das Baby zur Zeit den "Arbeits-Titel" Glücks-Bärchi trägt, zeichnete ich mit Hilfe einer Schablone einen Koalabären und malte dazu einen Baum voller Herzen - ich finde, das passt 😍. Außerdem seht ihr uns beim "Probesitzen", denn Jana bekam einen klappbaren Still-Sessel. (Ich weiß nicht, ob man so etwas wirklich braucht - Generationen von Müttern sind ohne solch ein Ding ausgekommen - aber er ist bequem 😉)...

 
 
Nun noch ein Blick auf mein Outfit dieses Tages: Wäre es mir rechtzeitig eingefallen, hätte ich versucht, mich passend zur Deko in rosa und hellblau zu kleiden - aber  Herbstfarben stehen mir ohnehin besser. Die Kleidungsstücke kennt ihr alle schon lange, aber ich glaube nicht, dass ich diesen Mix schon mal im Blog gezeigt habe: Der Rock ist selbst gefärbt, das Seidengilet ist mein ältestes Kleidungsstück, es wurde mir 1985 von meinem damaligen Freund Roman geschenkt, Jacke und Langarmshirt sowie Kette und Stiefletten sind auch schon seit ein paar Jahren bei mir. 


Herbstspaziergang und Tore:
Wenn wir schon bei herbstlichen Farben sind, bleiben wir gleich dabei - hier unten seht ihr ein paar Aufnahmen von einem Herbstspaziergang am 20. Oktober. Ich muss allerdings gestehen, dass ich in der zweiten Collage auch ein paar Fotos vom 9. November dazwischen geschummelt habe, denn da war das Wetter ebenso schön, und die Fotos passten gut zum "Tore"-Thema von Novas "T in die neue Woche". (Weitere Fotos von meiner November-Walkingrunde folgen gegen Ende dieses Posts.)

 

Durch die Tür oben links ist offensichtlich schon länger niemand mehr gegangen...
 
Indian Summer:
Am 22. Oktober besuchten wir zusammen mit Brigitte und Peter einen Dia-Vortrag zu einem Natur-Thema (Marchfeldkanal), und davor unternahmen wir einen weiteren wundervollen Herbstspaziergang. Die Blätter leuchteten an diesem Tag so schön, wie man es auch von Herbstbildern im nördlichen Amerika kennt. 
 
Ich werde euch (wenn ich es irgendwann schaffe) noch ausführlicher über den Vortrag und diesen Ausflug erzählen - heute möchte ich euch vor allem die kleine Bastelei zeigen, die Gitty aus Ahornblättern angefertigt hat. Wenn auch ihr gern solche Rosen aus Ahornblättern basteln wollt, hilft euch diese Anleitung weiter. (Ein paar andere natürliche Herbst-Deko-Ideen findet ihr auf der verlinkten Seite ebenfalls.)

 

An diesem Tag trug ich unter meiner blauen Allwetterjacke übrigens dieses grau-weinrot gemusterte Minikleidchen zu grauen Jeans (beides ist euch auch schon lange bekannt) und mein graues Stirnband. Die Wanderschuhe müsst ihr euch dazu vorstellen 😉.

 

Nina und Hortensien:
Was hat unsere Katze Nina mit Hortensien zu tun? Gar nichts, abgesehen davon, dass ich eine Collage gebastelt habe, in der sowohl Nina als auch Hortensienblüten zu sehen sind 😉...  Nein, das stimmt nicht ganz: Nina hat früher gern Mäuse gejagt - und erwischte ab und zu eine von ihnen in den Hortensien. Obwohl sie mittlerweile blind ist, starrt Nina immer noch oft in das Hortensienbeet, erlauscht vermutlich ein Rascheln darin - und erinnert sich vielleicht an ihre Zeit als große Jägerin...
 
Stück für Stück haben wir im Oktober und November unseren Garten auf Vordermann gebracht. Dabei habe ich auch Hortensienblüten geschnitten. Zuerst überlegte ich, ob ich daraus einen Kranz machen will, doch ich besitze dazu kein besonderes Talent. Und wir sind ja dauernd auf Achse (oder ich schreibe Blogbeiträge 😎), also habe ich zu wenig Zeit für aufwendigere Basteleien. Daher ordnete ich die Blüten einfach in einer Glasschüssel an - und finde, das sieht auch hübsch aus 😊

Ich habe euch schon länger keine Fotos von Nina gezeigt. Tagsüber ist sie weiterhin oft bei unseren Nachbarn und wird abends dann  wieder zu uns geholt. Seit Kater Maxwell gestorben ist, verhält sich Nina allerdings viel anhänglicher und kuscheliger. Sie darf daher jetzt in unserem Bett schlafen. Zu Beginn war das etwas gewöhnungsbedürftig, aber inzwischen schaffen wir es, dass wir alle drei Platz im Bettchen finden und gut schlafen können 😊.

 

Kurzurlaub mit Brigitte und Peter:
Ich bin noch nicht sehr weit mit meinem Bericht über die Italien-Reise gekommen, die wir im September mit unseren Freunden unternommen haben, doch von 27. bis 29. Oktober waren wir vier schon wieder gemeinsam weg! Über die drei schönen Tage, die uns nach Linz, Steyr, Grein und Amstetten führten und die wir auch dazu nützten, einige andere Freunde zu treffen, werde ich euch bei Gelegenheit mehr erzählen - für heute muss diese Collage mit einigen "Teaser-Fotos" reichen:

 

Ausflug an den Neusiedlersee:
Einmal im Jahr - zwischen Ende Oktober und Anfang November - machen Tausende Kraniche im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel Pause auf ihrem Weg in den Süden. Diesen Zwischenlandeplatz haben die Vögel erst vor einigen Jahren entdeckt und ziehen seither viele Naturliebhaber an. 
 
Also fuhren Brigitte, Peter, Edi und ich am 5. November abermals nach Illmitz. Dort hatten wir schon im vergangenen Februar Graugänse beobachtet - Klick zu meinem Artikel. In der unteren Collage bekommt ihr ebenfalls Graugänse zu sehen. Ob wir auch Kraniche entdecken konnten und was es mit der Windmühle auf sich hat, werde ich euch bei Gelegenheit erzählen.

 

Einladung zur Schwägerin und Übergangsjacke:
Edis Schwester hatte ein Computer-Problem. Sie bat Edi um Hilfe und lud uns als Dankeschön am 6. November zu sich nach Hause zum Essen ein. Zu der Gelegenheit trug ich nach längerer Zeit wieder meinen weißen Lochstrick-Pulli, meine rote Bluse vom Second-Hand-Laden, meine vor Jahren von hellem Rosa auf dunkelblau umgefärbte Jeans mit den aufgebügelten Sternen... und meine Trench-Übergangsjacke. 
 
 Herbstjacken-Übergangsjacken-Herbstmäntel-Übergangsmäntel-ü30blogger & friends
 
Nachdem sich die Ü-30-Blogger in ihrer [BLOGPARADE] Herbstjacken und -mäntel im Fokus - ü30Blogger and friends für unsere Übergangsjacken interessieren, erzähle ich euch kurz etwas über dieses gute Stück: Ich hatte jahrelang immer nur Jacken, die für gewisse Wetterlagen entweder zu dünn oder zu winterlich oder echte Regenjacken waren. Irgendwann, ebenfalls schon vor einigen Jahren, entdeckte ich beim Kaffeeröster diesen verkürzten Trenchcoat in vielseitigem Beige und mit dem hübschen blauen Blättermuster-Innenfutter. Im Kragen ist eine Kapuze eingelassen und durch eine Imprägnierung hält er zumindest leichten Regen ab. Wie ihr an den Fotos weiter oben seht, trage ich im Herbst (und Frühling) auch andere Jacken oder gern mal einen Poncho, je nach Temperatur. Aber mein kurzer Trenchcoat ist irgendwie die "übergangsjackigste" Übergangsjacke, die ich habe. Ich denke, dieses Kleidungsstück kann mich noch viele Jahre lang begleiten.

 

Walkingrunde:
Hier kommen nun die weiter oben schon angekündigten Fotos von meiner Walkingrunde am  9. November. An den Bäumen hängt jetzt zwar nicht mehr so viel Laub wie im Oktober, aber immer noch leuchten die  Herbstblätter wunderbar mit dem blauen Himmel um die Wette. Klar haben wir manchmal auch weniger schönes Wetter, aber für Outdooraktivitäten gibt es in diesem Herbst echt keinen Grund zur Klage. (Dass es nach wie vor viel zu trocken ist, steht auf einem anderen Blatt.)

 

 

Schilderwald:
Für Artis Linkup habe ich auch wieder einiges gesammelt. Der Spruch unten links ist offentsichtlich von John F. Kennedys bekanntem Zitat abgeleitet  ("Ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country.") Mein Lieblingsspruch ist jedenfalls der unten rechts - entdeckt im Badezimmer meiner Freundin Maria. 

Tja, ihr Lieben, wie ihr seht, war bei uns Rostrosen im Zeitraum 20. Oktober bis 9. November wieder jede Menge los, und es zeichnet sich ab, dass es auch in nächster Zeit nicht sehr viel ruhiger wird... Ich werde dennoch versuchen, euch Stück für Stück die ausstehenden Fortsetzungen und angekündigten Schilderungen zu bieten. Hoffentlich macht es euch nichts aus, falls es auch im Februar noch Herbstfotos zu sehen gibt 😉...


 Auf bald und 

herzliche November-Rostrosengrüße,
🌿  T  r  a  u  d  e 🌿


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, Close to the Ground bei Jutta,
PS:
Ich hoffe, mein Enkelkind kann in einer Welt leben, in der es noch Wale, Orang-Utans, Elefanten, Pinguine und all die anderen wertvollen Wesen in freier Wildbahn gibt - und ein erträgliches Klima. Zum Abschluss habe ich deshalb noch ein paar Petitionen und Informationen für euch, die umso wichtiger sind, wenn auch ihr die Welt für die nächsten Generationen lebenswert erhalten wollt.

 

  • ARGENTINIENS WALE IN TODESGEFAHR: Die Ölindustrie will vor Argentinien Öl suchen – und sie bringt tödliche Werkzeuge mit: Schallkanonen! Jede Explosion ist dabei so laut wie ein Raketenstart. Verlieren sensible Tiere wie Wale und Delfine dadurch ihr Gehör, sind sie orientierungslos und können daran sterben! Stoppen wir die Schallkanonen der Ölsucher! Unterzeichnet bitte jetzt die Petition: https://meeresschutz.greenpeace.at/wale-argentinien/
 https://editor-upload-cdn.optimonk.com/userImages/131177/61641befa2e968001cea8f88/PopUp_SpendenWale_1633950993513.jpg
  • MONDELEZ ZERSTÖRT REGENWALD: Die Firma Mondelez ist überall: Das Unternehmen produziert Milka, Toblerone, Daim, Mozartkugeln. Doch die Wenigsten wissen, dass für Mondelez’ Produkte in großem Stil Regenwälder abgeholzt werden. Dadurch ist die artenreichste Region der Welt in Gefahr: Das Leuser Ökosystem in Indonesien ist der einzige Ort der Welt, an dem Orang-Utans, Nashörner, Elefanten und Tiger noch zusammenleben - doch immer mehr Flächen werden für die Palmöl-Industrie abgeholzt. Wenn wir den Skandal öffentlich bekannt machen, muss der Konzern reagieren. Hier geht's zur Petition: https://actions.sumofus.org/a/mondelez-palmoel
 https://d210i8t551lxm.cloudfront.net/images/contents/000/020/051/large/shutterstock_233505676.jpg?1634894391
 
  • SCHUTZ FÜR HUMBOLDT-PINGUINE! Das Brutgebiet der Humboldt-Pinguine vor der Nordküste Chiles wird immer wieder durch Hafen- und Bergbauprojekte bedroht. Jetzt erhielt wieder ein Bergbau- und Hafenprojekt die Zulassung. Ökologen in Chile fordern, die Meeresregion „La Higuera-Isla Chañaral“ endgültig zur strengen Schutzzone und das maritime Paradies zum UNESCO-Weltnaturerbe zu erklären. Bitte unterschreibt die Petition und helft mit, sie in all Ihren Netzwerken zu verbreiten: https://www.regenwald.org/petitionen/1245/humboldt-pinguine-brauchen-endlich-schutz

Pinguine Chile

 

  • DRINGENDER AUFRUF ZUM KLIMASCHUTZ: 
Das entscheidende Ziel von 1,5 °C ist noch katastrophal weit entfernt. Dennoch beschleunigen Regierungen weiterhin die Krise, indem Sie Milliarden in fossile Brennstoffe investieren. Greta Thunberg, Vanessa Nakate, Dominika Lasota und Mitzi Tan richten diesen dringenden Appell an die Staats- und Regierungschefs der Welt, sich endlich der Klimakrise zu stellen. Schließen wir uns ihnen an - unterzeichnet bitte jetzt mit eurer Email-Adresse: https://secure.avaaz.org/campaign/de/climate_action_now_loc/





  • WERDET LEBENSMITTEL-RETTER: Mehr als 1/3 aller Lebensmittel wird verschwendet. Mit der App Too good to go könnt auch ihr dazu beitragen, dass Lebensmittelverschwendung der Vergangenheit angehört. Ich habe hier den Link zur Österreichischen Too-good-to-go-Seite eingefügt, doch diese Initiative gibt es bereits in 13 Ländern: Neben Österreich sind dies Deutschland, die Schweiz, Dänemark, Frankreich, Norwegen, Grossbritannien, Spanien, Belgien, Italien, Polen und die Niederlande. Win - Win - Win: Geld sparen, Lebensmittel retten und die Partnerläden müssen nichts wegwerfen!

Lebensmittelhändler und Gastronomiebetriebe bieten dabei Überraschungstüten zu einem vergünstigten Preis an, da diese Waren beispielsweise von einem Buffet übrig geblieben sind oder wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums am nächsten Tag nicht mehr angeboten werden dürfen. Benutzer der App können sehen, welche Betriebe in ihrer Umgebung zur Zeit Überraschungstüten anbieten, ihre Daten eingeben und direkt über die App bezahlen. Während der festgelegten Abholzeit gehen die Nutzer persönlich in den Betrieb, zeigen ihre Reservierung in der App und holen sich die Lebensmittel ab. Das funktioniert wunderbar, wir haben es getestet und daraus am nächsten und übernächsten Tag sehr gutes Essen gezaubert. Bei Gelegenheit erzähl' ich euch mehr darüber. Also: Einfach die App herunterladen, anmelden und köstliches, zu viel produziertes Essen retten. Was euch erwartet, ist immer eine Überraschung zu tollem Preis und gleichzeitig tut ihr Gutes für unseren Planeten.

 

 

Samstag, 9. Oktober 2021

Babybauch-Shooting und die Farben reifer Früchte 😊

Servus, ihr Lieben!

Vielen Dank für eure tollen Kommentare zu meinem ersten Italien-Reiseberichts-Kapitel! Darin konntet ihr auch alte Fotos sehen, unter anderem von meiner Tochter Jana als kleines Mädchen - nun ist sie eine junge Frau, und in ihr wächst ein neues Familienmitglied heran. 
 
In meinem Blogbeitrag Rostrosige September-Tage erzählte ich euch, dass wir am ersten Septembertag mit unseren Freunden Brigitte und Peter im Schlosspark von Pottendorf waren. Wir suchten dort auch gleich nach geeigneten Plätzen für ein ganz besonderes Shooting: Denn am 3. September waren wir abermals in diesem Park, um den Babybauch meiner Tochter Jana so richtig schön in Szene zu setzen 😊🥰.

Mittlerweile hat mir meine Tochter die Genehmigung für eine kleine, aber feine Auswahl an Fotos erteilt, die ich euch zeigen darf. Und ein paar weitere Aufnahmen aus dem Schlosspark bekommt ihr bei der Gelegenheit auch gleich zu sehen. Die Fotos mit den Stockenten und Afrikanischen Höckergänsen stammen noch vom 1. September, das Foto mit dem blauen Schäfchenwolken-Himmel hat mein Mann am 3. September aufgenommen. Es herrschte also wahres Prachtwetter an diesem "Babybauch-Nachmittag": 

 
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Spätsommerstimmung im Park und der "Star des Tages": Janas  wunderschöner, kugelrunder Babybauch 😊

Am 1. September war eine etwas wolkigere Himmelsstimmung - ebenfalls sehr fotogen!

  
Den Steg hat meine Freundin Brigitte am 1. September entdeckt - und sie hatte recht, er eignete sich wirklich bestens für romantische Fotos mit schöner Spiegelung:

Ein besonders schöner und abgeschiedener Ort im Park ist der "Feenwald". (Das ist keine offizielle Bezeichnung - wir schnappten ein Gespräch zwischen einer Mutter und ihrem Kind auf, in dem sie diesen geheimnisvoll wirkenden Waldteil so nannten - das gefiel uns 😊). Bei dem umgestürzten Baum, auf dessen Stamm ich neulich entlang balancierte, entstanden die folgenden Fotos von Jana und ihrem Bäuchlein:


Blick hinter die Kulissen:
Vielleicht interessiert ihr euch ja für die Entstehungsgeschichte dieser Fotos. Zuerst fand ich die eine oder andere Anregung durch die wunderschönen Babybauch-Fotos, die meine Freundin Andi macht. Manche kennen sie vielleicht noch von ihrem (leider inzwischen stillgelegten) Blog Flögis Reisen oder von ihrem Reiseblog in ungarischer Sprache. Auf ihrer Webseite findet man viele Inspirationen für traumhafte Fotos. Auch per WhatsApp gab mir Andi noch einige Anregungen.
 
Jana und ich suchten aus unserem jeweiligen Fundus Kleidungsstücke und Accessoires heraus, die uns geeignet erschienen und dann machten wir uns ans Ausprobieren. In unserem Garten entstanden schon die ersten Probe-Fotos. Einige besonders gut geeignete Kleider und Schmuckstücke durften anschließend mit in den Park. (Da dort abseits der Hauptwege kaum Menschen unterwegs waren, konnte sich Jana im Schutz der Sträucher auch gut umkleiden.) 

Die Fotos stammen sowohl von Herrn Rostrose als auch von mir. Teilweise haben wir von unterschiedlichen Standorten aus fotografiert - z.B. beim Steg: Da blieb Edi auf Janas Seite und ich fotografierte Jana vom gegenüberliegenden Ufer (siehe folgende Collage links oben).
 
Um ein besonders schönes Licht zu haben, wählten wir die Nachmittagsstunden für unser Shooting. Am freien Feld warf die Sonne jedoch immer noch recht scharfe Schatten, und unter Bäumen muss man aufpassen, dass man keine "Sonnen-Sprenkelflecken" im Gesicht hat. Das Licht bei dem liegenden Baum im "Feenwald" war dafür noch am besten geeignet. Edi hatte auch ein paar Reflektoren mit dabei, die wir teilweise bei den Fotos im Wald einsetzten, um ein paar Sonnenstrahlen einzufangen. Die folgenden Making-of-Fotos hat Edi aufgenommen, während ich die "Beleuchterin" spielte. Und wie unschwer zu erkennen ist, hatten wir auch eine Portion Humor mit im Gepäck 😁:
 

Obwohl das Naturlicht gut geeignet war, habe ich in der Nachbearbeitung teilweise noch mit etwas weicheren Lichtstimmungen experimentiert. Ich bearbeite meine Fotos normalerweise mit Photoshop (Elements 14); diesmal habe ich mich aber außerdem einiger (Gratis-)Bearbeitungs-Möglichkeiten von PhotoScapeX bedient. (Dieses Programm verwende ich sonst vor allem für Collagen.) 

In der folgenden Collage seht ihr Beispiele, wie man die Stimmung eines Fotos durch unterschiedliche Bearbeitungen mit Lichtelementen von PhotoScapeX verändern kann. Vor allem die Filter, die eine etwas romantischere oder herbstlichere Stimmung in die Aufnahmen bringen, haben es mir angetan 😊:

Auf zwei der folgenden Fotos vom Schloss Pottendorf habe ich auch Filter wie "Überlagerungen" und "alte Fotos" verwendet:


Hier noch ein schönes Portrait von Jana, das mir bei uns im Garten gelungen ist. (Die Fotos am rechten Seitenrand stammen aus dem Schlosspark.) Und darunter noch ein paar weitere Bäuchlein- und Parkfotos - teilweise mit Filter-Spielereien, teilweise ohne 😊...


Herbst-Farben:
Zu den in künstliches Herbstlicht getauchten Parkfotos oben passen die Früchte aus unserem Garten in (echten) Spätsommer- und Herbstfarben. Im August waren die Weintrauben an unserem Rank-Bogen noch knackig grün, Ende September hatten sie sich bereits in ein reifes Gelbgrün verfärbt. Und so gab es nach unserem Italien-Urlaub einige Trauben und auch noch jede Menge Äpfel zu ernten. Daraus machten wir ein paar Gläser Apfel-Trauben-Marmelade. (Und morgen? Backen wir Apfelstrudel! 😋)

Für die [BLOGPARADE] Die Farben reifer Früchte - ue30blogger & friends ließ ich mich von den Äpfeln und Trauben zu diesem Anzug inspirieren. Das Shirt ist übrigens "neu" - jedenfalls für mich. Ich habe es vor dem Urlaub (zusammen mit einer Bluse, die ihr demnächst sehen werdet) im Second-Hand-Laden (Rot-Kreuz-Henry-Laden) für ein paar Euro erstanden. (Wenn ich mich richtig erinnere, kostete das Shirt 3 € und die Bluse 5 €.) Die Bio-Baumwoll-Samthose und das Tuch in Gelbgrün-Tönen befinden sich schon lange in meinem Kleiderschrank.

Die Farben reifer Früchte - ü30blogger

Ich hoffe, ihr genießt den Herbst mit seinen Geschenken und seinen angenehmen Farben so wie wir - und wenn das Wetter mal nicht so schön ist, macht es euch drinnen gemütlich mit eine paar Kerzen, warmem Apfelstrudel und einem duftenden Tee!

 

Die Fotos in diesem Beitrag stammen von Edi und mir.

Auf bald und 
herzlich-herbstliche Rostrosengrüße,
🌿  T  r  a  u  d  e 🌿


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Sonntag, 13. Dezember 2020

UPDATE zu "Von Mönchen, Schnee und anderen Rostrosen-Erlebnissen"

UPDATE am 13.12. 2020:

Ihr Lieben, gestern am späten Abend haben wir die Nachricht vom Pflegeheim erhalten, dass meine Mutter verstorben ist. Ich habe vor, einen Blogbeitrag zu ihrem Gedenken zu erarbeiten, weiß aber noch nicht, wann dieser erscheinen wird. Im übrigen wird es hier vorerst einmal etwas stiller werden und ich werde auch ein Weilchen keine Blogbesuche unternehmen oder mich an Linkups beteiligen. Nun kennt ihr den Grund dafür... Habt weiterhin eine möglichst gute Vorweihnachtszeit und bleibt gesund! 💗 Hier folgt nun mein Blogbeitag vom 9. Dezember...

Dear ones, late last night we received the message from the nursing home that my mother had passed away. I plan to write a blog post in her memory, but I don't know when it will appear. Incidentally, it will be a little quieter here and I will not visit blogs or participate in linkups for a while. Now you know the reason ... Have the best possible pre-Christmas season and stay healthy! 💗 Here follows my blog post from December 9th ...


Servus ihr Lieben!

🍂🍁❄️⛄❄️🍁🍂

Am Ende meines vorigens Posts erwähnte ich, dass es noch ein paar Bilder vom 30. November gäbe. Nachdem das, was wir an diesem Tag machten, aber mit einer spannenden Sache zu tun hatte, die erst am 1. Dezember begann, verschob ich meine diesbezüglichen Schilderungen auf meinen nächsten Beitrag. (Außerdem wären es eh zu viele Fotos für den vorigen Beitrag gewesen 😉). Heute zeige ich euch also die letzten Fotos von November und die ersten von Dezember 2020.


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Anruf aus "Hollywood" und ein bisserl Wien-Tourismus:

Seit Jänner 2020 sind meiner Göttergatte und ich in einer Komparsen-Agentur eingeschrieben (die wir in unseren Telefonen aus Spaß unter "Hollywood" gespeichert haben 😏). Unser bisher größter Einsatz fand im August für die Krimiserie Schnell ermittelt statt. Ich habe euch HIER darüber erzählt (bisschen runterscrollen). Gegen Ende November erhielt Edi einen Anruf von "Hollywood", der einen weitaus größeren Einsatz betraf.

Die Agentur brauchte nämlich Komparsen für die TV-Serie Vienna Blood. Für einen Kriminalfall in einem Kloster wurden noch einige Darsteller von Mönchen gesucht 😇😇😇 - und zwar für mehrere Tage! Diesmal war leider nichts für mich dabei, denn sie wollten keine Frauen ins Kloster aufnehmen, und auch sonst hatten sie offenbar schon alle weiblichen Darstellerinnen gefunden. Schade, aber irgendwann brauchen sie vielleicht mal Nonnen, Hexen oder alternde Freudenmädchen, und da habe ich dann bessere Chancen als Edi 😉😊.

Hier seht ihr u.a. einen Glockenturm der barocken Jesuitenkirche - seht euch bitte hier ihren Innenraum an!


Dieser Einsatz machte allerdings schon im Vorfeld eine Fahrt nach Wien notwendig. Denn in Zeiten wie diesen gibt es spezielle Regeln, und so musste Edi vorab einen Covid-Test in der Wiener Innenstadt machen.Wir beschlossen, gemeinsam nach Wien zu fahren und im Anschluss an den Test einen Ausflug auf den Leopoldsberg zu unternehmen. 

Weil Edi so schnell mit dem Test fertig war, aber wir einen einstündigen Kurzparkschein bezahlt hatten, unternahmen wir noch einen kleinen City-Spaziergang auf touristischen Pfaden. Und bei der Gelegenheit "sammelte" ich gleich einige Tore und Glockentürme für die Linkups von Nova sowie Schilder für Artis Schilderwald.

 Großes Foto: Portalseite der Dominikanerkirche

Bei dem - für Wienerische Verhältnisse - etwas ungewöhnlich aussehenden blaugrau-weißen Gebäude auf dem großen Foto unten handelt es sich um einen Teil der Portalseite der Franziskanerkirche (wie die Katholische Klosterkirche hl. Hieronymus im allgemeinen Sprachgebrauch genannt wird). Es handelt sich dabei um Wiens einzigen Sakralbau im Renaissancestil, der jedoch noch vielfach durch gotische Elemente geziert ist. (Warum das so ist, könnt ihr HIER nachlesen.) Das Portal selbst konnte ich nicht fotografieren, denn es war zugeparkt mit Lieferwagen. Auch das hatte mit den Dreharbeiten für Vienna Blood zu tun.

Als Edi die Schilder von "Gottschalk's Putzerei" sah, stellte er fest: "Nanu, Thomas Gottschalk hat jetzt in Wien 
eine Putzerei eröffnet?" 😄

Die Franziskanerkirche und Teile des Franziskanerklosters waren nämlich jene Drehorte, die für den Einsatz von Edi relevant waren: 

In diesem Raum betete mein (un)heiliger Eduard kniend das Pater Noster 😇 und sang zusammen mit seinen Mönchsbrüdern einen Gregorianischen Choral. (Nun gut, er musste nicht selber singen - der Gesang wurde eingespielt - was wohl besser für das Gehör aller Beteiligten war 😉. Doch er und seine Kollegen mussten den Text lernen und die Lippen synchron dazu bewegen. Das Vaterunser in lateinischer Sprache mussten sie jedoch selbst sprechen.) Wie Edi als Mönch aussah, zeige ich euch ein Stück weiter unten. Denn noch war es ja nicht so weit...

 

Für Wien gilt derzeit dasselbe wie für Hallstatt: "Wenn nicht jetzt, wann dann?" Wir spazierten also noch ein Stück weiter durch die ungewöhnlich menschenleere Wiener City, zur wohl bekanntesten Kirche der Stadt: zum Stephansdom (eigentlich Dom- und Metropolitankirche zu St. Stephan und allen Heiligen). Hier feierten wir Rostrosen im vergangenen Jahr übrigens die Taufe meiner jüngsten Großnichte Nora

Der Wiener "Steffl" ist seit 1365 Domkirche, seit 1469/1479 Kathedrale und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien. Die Anfänge des Doms gehen aber schon auf das Jahr 1137 zurück. Wenn ihr mehr über die spannende Geschichte dieser Kirche lesen wollt, klickt bitte HIER

Für Nova sind wohl besonders die Glockentürme interessant: Im (vollendeten) Südturm befindet sich das Hauptgeläut – Festgeläut genannt – bestehend aus elf Glocken. Im unvollendeten Nordturm hingegen (siehe kleines Foto links unten) hängt, die Pummerin, die berühmteste Glocke Wiens, die aus verschiedenen Gründen einen hohen Symbolwert besitzt und traditionell den Jahreswechsel einläutet, wobei gleichzeitig Aufzeichnungen in Radio und Fernsehen gesendet werden, bevor dort der ebenso traditionelle Donauwalzer erklingt.

Der Zwölf Apostelkeller ist ein normalerweise gut besuchter Stadtheuriger, die Glockentürme rechts gehören zur
Dominikanerkirche


Nach einem kleinen Schaufensterbummel war es an der Zeit, wieder zu unserem Auto zurückzukehren. Die im Stil der 50er- und 60er-Jahre gekleideten "Damen" standen in der Auslage eines Make-Up-Studios.

Ob ich in einem Burger-Restaurant namens Rinderwahn essen möchte, weiß ich nicht so genau...

Kahlenbergerdorf und Leopoldsberg:

Für Wien-Touristen, die etwas länger Zeit haben als nur ein, zwei Tage, könnte auch ein Besuch im pittoresken Kahlenbergerdorf interessant sein. Das am rechten Donauufer zwischen Nußberg und Leopoldsberg gelegene Dorf war früher eine eigenständige Gemeinde und ist seit 1954 ein Stadtteil Wiens am Nordrand des 19. Wiener Gemeindebezirks, Döbling. Der Ort trägt seinen Namen bereits seit Jahrhunderten (erste urkundliche Erwähnung: 1133/36 als de Chalwenperge). Der Weinbauort steht vor allem für seine Ursprünglichkeit; seine Bewohner kämpfen seit Jahren dagegen, dass das Dorf vermarktet wird und versuchen die geplante Seilbahn auf den Kahlenberg (die hoch über dem Dorf geführt werden müsste) zu verhindern - bisher mit Erfolg.

Das kleine Juwel am Wiener Stadtrand spielte einst auch eine große Rolle in der Wiener Geschichte: Im September 1683 beendete die Schlacht am Kahlenberg die zweite Wiener Türkenbelagerung (oder Osmanenbelagerung, wie dieser Konflikt heutzutage lieber genannt wird). Das Gemälde am St.-Georg-Platz (nächste Colage unten) erinnert an diese blutige Zeit:

 

Unten: Die schmale Hirnbrechergasse endet bei der sogenannten Hirnbrecherstiege im Kahlenbergerdorf. Es heißt, dass der Name wohl eine Anspielung auf eine Redewendung der Steilheit der Stiege ist - ich könnte mir aber auch vorstellen, dass der Name etwas mit einem längst vergessenen Ereignis in den Türkenkriegen zu tun hat. Jedenfalls weiß niemand mehr, wer sich hier sein "Hirn gebrochen" haben mag...

Die Heurigenwirte der Ortschaft sind natürlich nicht glücklich über die durch Covid entstandene Situation, 
sie schreiben aber nette Gedichte zum Thema und bieten Ab-Hof-Verkauf von Wein und Traubensaft an (siehe rechts).

 

Der Kirchturm gehört zur römisch-katholischen Pfarrkirche Kahlenbergerdorf. Auch diese Kirche hat eine bewegte Geschichte. Immerhin wurde hier bereits 1168 urkundlich eine Kirche genannt, das Gebäude wurde im Zuge der Ersten und der Zweiten Wiener Osmanenbelagerung  (1529 und 1683) und außerdem 1809 im Zuge der Napoleonischen Kriege aber jeweils zerstört. Sie wurde jedoch jedes Mal vom Stift Klosterneuburg wieder neu instand gesetzt (mehr darüber HIER).

Der Leopoldsberg, auf den man vom Kahlenbergerdorf aus wandern kann, hieß bis 1693 Kahlenberg. (Er wurde nach dem Zweiten Türkenkrieg umbenannt und und ist nicht mit dem benachbarten heutigen Kahlenberg zu verwechseln). In meiner Kindheit wanderte ich mit meinen Eltern oft und oft sowohl auf den Kahlenberg als auch auf den Leopoldsberg.

Der Leopoldsberg gilt übrigens als einer der zentralen Siedlungsorte der Hallstatt- und Spätlatènezeit im Wiener Raum - dadurch gibt es also auch eine Verbindung zu meinem Hallstatt-Posting (und zu dem Salzberg-Beitrag, der noch in Arbeit ist). 

Vom Tal aus sieht man auf dem Gipfel des Leopoldsberges auch die Leopoldsbergkirche (siehe vorige Collage rechts oben). Diese war unser eigentliches Ziel, doch obwohl die Burg am Leopoldsberg und das innere Burgareal mit der darauf befindlichen Kirche (Kirche zum Hl. Leopold auf dem Leopoldsberg, auch „Leopoldikapelle“) angeblich seit Juni 2018 öffentlich zugänglich ist, war das Tor an diesem Tag versperrt. (Möglicherweise ist auch das eine Reaktion auf Corona?) So konnte ich also nur das fotografieren, was wir bei einer Umrundung der Burgmauer zu sehen bekamen (siehe folgende Collage).

Vom Kahlenbergerdorf führt der sogenannte Nasenweg auf den Leopoldsberg hinauf. Ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, wie steil "die Nase" ist. Die Steilheit lässt sich auf den obigen Fotos leider auch nicht sehr gut erkennen. Ich bin immer wieder verblüfft, wie es meine Eltern schafften, mich in meiner Kindheit zu solchen Ausflügen zu überreden.

Dunstiger Blick auf die Donau(brücken) und die "Skyline" von Wien, Blick auf die Kirche und die Burg am Leopoldsberg. 
Und seht ihr den Ast, der wie ein Rehbock oder vielleicht auch wie ein fröhlicher Drache aussieht?

Mittlerweile muss mich niemand mehr auf einen Berg locken 😉: Ich mach' das jetzt freiwillig und sehr gern - und zwar nicht nur wegen der schönen Aussicht (unten z.B. auf Klosterneuburg und die Donau). 

Leider habe ich auch bei diesem Ausflug Wohlstands-Müll (vor allem Red-Bull-Dosen 😡) im Wald gefunden (und zwar nicht auf dem steilen Nasenweg, sondern auf dem flachen Weg rund um die Burgmauer - dorthin kommt man nämlich auch mit dem Auto 😖). Diese Fotos erspare ich euch hier - in Facebook habe ich sie gepostet - und ich habe sie auch wieder an den Österreichischen Wirtschaftskammer-Generalsekretär und an die Klima- und Umweltministerin geschickt - das ist mein Beitrag, damit endlich auch in Österreich ein sinnvolles Pfandsystem für Dosen und PET-Flaschen eingeführt wird.  

 

Beim Wandern wurde mir  ziemlich warm - immerhin trug ich meinen vor ca. 2 Jahren erstandenen Jacquard-Pullover aus 70 % weicher, warmer Lammwolle und 30 % Bio-Baumwolle und darüber meine Herbstgelbe Steppjacke. (Unterwegs musste ich mir die Jacke ausziehen.) Was ich darunter trug, seht ihr hier: z.B. mein kurzärmeliges Stehkragenshirt in Orange. (Wegen des Stehkragens trage ich das Shirt trotz der schönen Farbe fast nur in der kalten Jahreszeit - ich kann Steh- oder Rollkrägen nämlich eigentlich nicht leiden. Aber bei Kälte haben sie einen eindeutigen Vorteil.)

 

Die folgenden Fotos hat mir meine Freundin Brigitte zugeschickt. Zufällig war sie nämlich mit ihrer Familie zwei Tage vor uns auf dem Leopoldsberg. An diesem Tag sah es dort aber ganz anders aus - es gab zwar keine schöne Fernsicht, aber dafür wunderbare Eiskunstwerke! Und an diesem Tag wäre mir mit meiner Pullover-Jacken-Kombination bestimmt nicht zu warm geworden...

Eisiges Wunderland - veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Brigitte

Wenn wir schon bei Brigittes Fotos sind, habe ich auch gleich einen Himmelsblick für euch, den sie mir zugeschickt hat - ihr seht hier die wunderbare Wolkenstimmung vom 20. November, die sie beim Walken im Marchfeld aufgenommen hat (Blickrichtung Wien DC Tower):


Mein "neuer" Mantel und mein verlorener Handschuh:

Die folgenden Fotos stammen von meinem Spaziergang am 1. Dezember. An diesem recht kalten, aber sonnigen Tag führte ich meinen neuen Steppmantel aus. Wirklich neu ist der Mantel allerdings nur für mich, denn ich habe ihn secondhand gekauft

Da ich nur Jacken und Kurzmäntel besitze, überlegte ich schon seit einiger Zeit, mir einen warmen, möglichst langen Wintermantel zuzulegen. Lieber hätte ich einen leistbaren Wollmantel gehabt, aber Stepp war auch okay. Bevorzugte Farbe: taupe (also maulwurfs-graubraun), weil mir das gut steht und einfach alles dazu passt.

Hier wurden zuletzt einige Bäume gefällt - aber inzwischen wird erfreulicherweise wieder aufgeforstet.

Die Preise für halbwegs hochwertige neue Mäntel fand ich alle recht heftig, außerdem will ich ja die Umwelt schützen und somit Kleidung möglichst nur noch aus zweiter Hand kaufen, also besuchte ich das Anzeigenportal "willhaben". Prompt entdeckte ich diesen kaum getragenen Northland-Mantel zu einem annehmbaren Preis - und das Beste daran war, dass die Verkäuferin in der nächsten Ortschaft lebt. (Das entdeckte ich aber erst, als ich mich quasi schon für den Mantel entschieden hatte.) Also kein Versand - und dann passt der Mantel vielleicht nicht - sondern einfach ein kurzer Besuch zur Anprobe, eine kleine, erfolgreiche Verhandlung über den Preis - und schon war das gute Stück meins. 

Damit die Sache in bisschen farbenfroher wird, kombinierte ich den Mantel mit roten Accessoires. Und dann machte ich mich für das Outfit-Shooting auf in ein kleines Wäldchen.

Unten links seht ihr dann den Moment, in dem ich entdeckte, dass ich einen meiner (neuen) roten Handschuhe verloren habe... Ich ging den ganzen Weg sofort nochmals ab und am nächsten Tag ein weiteres Mal, suchte auf dem Boden, suchte auf Zaunstehern, Bänken, Ästen etc. und besuchte virtuell auch die örtliche Lost-&-Found-Stelle - aber der Handschuh blieb leider verloren. Ich frage mich, wer einen einzelnen roten Handschuh benötigt. Aber möglicherweise wird er ja jetzt irgendwo anstelle eines Strumpfes als Weihnachts-Deko verwendet...😳

Vier Tage als Mönch:

Während ich mit meinem neuen Mantel durch den Herbst spazierte und mein kleines, unerfreuliches "Handschuh-Abenteuer" erlebte, hatte es Edi mit ganz anderen Kleidungsstücken zu tun - nämlich mit Mönchskutte und Umhang (sowie grauen Socken zu Sandalen 😁). Und das Abenteuer, das er erlebte, war um einiges größer und interessanter als meines: Wie oben schon erwähnt, war mein lieber Mann vier Tage lang Komparse für die historische Krimiserie Vienna Blood - HIER geht's zur Kurzbeschreibung der Serie.

Da ich nicht dabei sein konnte, bat ich ihn, wenigstens so viele Fotos wie möglich zu machen bzw. machen zu lassen. Am Set selbst ist fotografieren ja verboten, aber aus den Warteräumen kann ich euch somit ein paar Impressionen bieten:

Sieht er nichtgroßartig aus als Mann Gottes, mein heiliger Eduard? 😇😊

Was man auf den obigen Fotos kaum erkennen kann ist, dass man Edi auch leicht geschminkt und ihm einen "mönchischen Haarschnitt" verpasst hat - zum Glück aber sehr dezent und ohne Tonsur. Edi war darüber nicht unglücklich, denn wegen der Corona-Sperren hatte er seinen Friseurtermin versäumt. Und während er normalerweise für einen Haarschnitt bezahlen muss, wurde nun er dafür bezahlt, dass er sich die Haare schneiden ließ 😊

An den ersten drei Tagen gab es nur Szenen mit den Mönchen (und dem ins Kloster eingeschleusten Freud-Schüler und Hobby-Detektiv Max Liebermann). Am letzten Tag kam dann auch noch männliches und weibliches "Volk" dazu. Seufz, wie gerne wäre ich eine dieser Damen in den historischen Kostümen gewesen! 

Der Dame unten musste Edi übrigens in einer Szene "die Beichte abnehmen" - der freundliche Mönch mit der braunen Kutte in der Mitte ist echt! Wie ihr am Habit seht, gehört er (Franziskaner) einem anderen Orden an als Edi (Dominikaner). Unten seht ihr auch einige von Edis "Ordensbrüdern". (Abgesehen von den Dreharbeiten und Essenpausen herrschte Maskenpflicht für alle und nach zwei Drehtagen wurde ein abermaliger Covid-Test durchgeführt).

Natürlich sind wir schon sehr neugierig, wie oft Edi letztendlich im Bild sein wird, und wir werden uns diese Folge natürlich aufnehmen, um sie ganz genau und immer wieder ansehen zu können. Bisher wissen wir nur, dass es sich um die sechste Folge handelt und dass diese im nächsten Jahr ausgestrahlt werden soll...

Schnee in Rostrosenhausen:

Am 3. Dezember war es so weit. Ich wachte auf und sah, dass draußen eine weiße Decke lag. Ich freute mich wie ein Kind. [Edi hatte sich zwei Stunden früher nicht annähernd so sehr gefreut, denn er hatte ja mit dem Wagen nach Wien fahren müssen. Und das bedeutete: Auto abkehren, Scheiben abkratzen, sich auf der Autobahn quälend langsam durch den Schnee-Stau plagen. Das alles kenne ich noch allzu gut aus den Jahren meiner Berufstätigkeit, denn damals fuhr ich mit dem Auto ins Büro (während Edi sich auf dem Bahnhof die Füße abfror).] Jetzt ist Schnee einfach nur noch schön für mich, und wenn ich nicht will, muss ich nicht raus.

Ein paar Schritte ging ich aber doch nach draußen - z.B. um die "Schnee-Rosen" aus der Nähe fotografieren zu können.

Neben unserer Mieze seht ihr meine Fußspuren und erkennt daran, wie weit (oder eher: nicht weit) ich draußen war 😉... und ihr erkennt an Ninas Pfotenabdrücken, wie weit sie sich hinauswagte: ein paar Schritte, und dann drehte sie wieder um und flüchtete ins Haus zurück. Das war jener Tag, über den ich euch in meinem vorigen Beitrag erzählt habe - also der Tag, an dem ich unsere 17 Jahre alte, blinde Katze auch Vormittags zu den Nachbarn trug, weil sie eindeutig dort hinüber wollte, aber nicht durch den Schnee gehen mochte. (Okay, also habe ich doch ein paar Schritte mehr durch den Schnee gemacht. Aber jeden davon freiwillig 😉.)

An Maxwells etwas kläglichem Blick erkennt ihr, dass auch er längst kein großer Schneefreund mehr ist. In jüngeren Jahren fand er das "weiße Zeugs" recht interessant, aber inzwischen ist es einfach nur noch kalt. Ich hätte ihn ja durchaus auch gern irgendwo hingetragen, aber ich kannte sein Ziel nicht, und ich glaube, auch unser Katerchen wußte nicht so recht, wohin er wollte. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, ein, zwei Runden durch den Garten zu spazieren. Aber unser roter Bub ist ebenfalls nicht mehr der Jüngste (16) und hat sich bei seinem Schnee-Abenteuer einen Schnupfen eingehandelt...


Nun danke ich euch noch ganz herzlich für eure wunderbaren Kommentare! Mein Plan ist es, euch demnächst mehr über unsere Zeit im Salzkammergut zu erzählen - schauen wir mal, ob das klappt... In jedem Fall wünsche ich euch, dass ihr die vorweihnachtliche Zeit genießt und aus allem, was das Leben euch so bietet (oder was euch das Leben abverlangt), das Bestmögliche macht!

 

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Liebe Rostrosengrüße im Advent,


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden,