Posts mit dem Label Enkelkind werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Enkelkind werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 26. Januar 2022

Blogpause beendet 😀!

Servus Ihr Lieben,
 
hier bin ich wieder! Danke an alle, die mir während meiner Blogpause herzliche Nachrichten und Neujahrsgrüße bzw. liebe Kommentare zu meinem vorigen Posting Ein kurzer Gruß im Neuen Jahr zukommen ließen! 😘 Ich hoffe, ihr hattet alle eine möglichst gute erste Zeit im noch recht jungen Jahr!!!

Heute möchte ich euch gerne erzählen und zeigen, wie wir die ersten Wochen des Jahres 2022 zugebracht haben:

 
[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]
Habt ihr oben die Rehe im Feld gesehen? Die sind schon richtig geübt im Social Distancing 😷...

Dreikönigstag:
Am 6. Jänner unternahmen Herr Rostrose und ich einen Spaziergang entlang der Fischa. Mein lieber Mann wollte seine neuen Wanderschuhe vor unserem Kurzurlaub ein bisschen "einlaufen". (Seine alten hatten kurz davor die Sohlen verloren 😲...) Und ich legte mal wieder einen Balanceakt auf einem Steg über den Fluss ein. 

Alle, die angemerkt haben, dass meine neueste selbstgemachte Mütze an kalten Tagen durch die großen Häkel-Löcher zu kühl sein könnte, haben übrigens recht gehabt: Zunächst schien noch die Sonne und ich hatte keine Probleme, aber im Lauf des Spaziergangs nahmen die Wolken zu und es wurde immer eisiger und windiger - da hätte ich mir dann doch eine Mütze ohne Lücken gewünscht 😉...


Fahrt nach St. Pölten und Amstetten:
Meine Tochter hatte einen Termin in St. Pölten und fragte mich, ob ich sie begleiten und mich während der Fahrt bzw. während ihres Termines um meinen kleinen Enkelsohn Jamie kümmern wollte. Natürlich übernahm ich diesen "Oma-Dienst" sehr gerne, und wir schafften es, diese Fahrt auch noch mit einem Freundinnen-Treffen  zu verbinden. 
 
Denn meine Freundin Maria lebt anderthalb Stunden von uns entfernt, weshalb wir einander viel zu selten sehen - die Entfernung von St. Pölten zu ihr beträgt hingegen "nur" eine Dreiviertelstunde. Während der Autofahrten hätte Jamie meiner Betreuung übrigens nicht wirklich bedurft - er schlief die ganze Zeit brav durch 😴 - aber ich saß selig neben ihm und hielt sein kleines Händchen 😊.
 
Das war meine Kleidung an diesem Tag - abermals der warme, bunte Strickrock, diesmal zum rotem Rüschenshirt.

Maria ist so etwas wie eine "Lieblingstante" für Jana, und dieses liebevolle Verhältnis beruht auf Gegenseitigkeit. Sie kennen einander, seit Jana ein Baby war. Und so war Marias Freude besonders groß, dass sie auch Jamie relativ bald kennenlernen konnte. (Er war zu diesem Zeitpunkt etwa eineinhalb Monate alt.) Sie war von ihm so begeistert wie wir alle - und Jamie zeigte Maria sogar bereits mehrmals sein charmantes Baby-Lächeln 😊.

 

Winterurlaub:
Am 10. Jänner brachen wir  zu einem Skiurlaub auf, den wir spontan gebucht hatten. Urlaubsziel war einmal mehr Bad Mitterndorf im steirischen Salzkammergut, wo wir bereits einen schönen Winterurlaub und mehrere Wander- und Genussurlaube verbracht haben. Wir wohnten abermals im Hotel Grimmingblick, wo es zu diesem Zeitpunkt eine Aktion "Pistenzauber" mit Halbpension plus 3-Tages-Liftpass gab.  

Die Anreise dauert von uns daheim nur etwa zweieinhalb Stunden; somit war am ersten Tag noch genug Zeit für eine Schneeschuhwanderung. (Und Edis neue Wanderschuhe wurden bei der Gelegenheit gleich erfolgreich auf ihre Winterfestigkeit getestet 😉.)
 
Den Spruch "Fünf Minuten dumm stellen erspart eine Stunde Arbeit!" entdeckten wir an einer Hauswand - der gefiel mir, 
also fotografierte ich ihn für Artis Schilderwald 😁 

Wie ihr sehen könnt, hatte ich mein Abend-Outfit den Farben der Speisen angepasst. (Nein, bitte nehmt mich nicht ernst - das war natürlich purer Zufall 😂.) Ich bezeichne diese Kleidungs-Zusammenstellung als "Münchner Mix", denn es waren zwei Teile enthalten, die ich beim Kleidungs-und-Accessoires-Swap des Münchner Bloggertreffens 2019 "erschwäppt" habe: die weiß-gelb geblümte Bluse von Maren und die herrlich bunte Holzkette von Tina. Dazu mein selbstgefärbter gelber Rock und der goldgelbe Long-Cardigan.

Meine Auswahl vom Abend-Menü: Das "Vorspeisen-Törtchen" nannte sich Zweierlei Paprika; als Hauptspeise wählte ich aus drei Möglichkeiten *) das Gebratene Filet von der Lachsforelle auf buntem Blattspinat und Fächerkartoffeln und zum krönenden Abschluss gab es Gebackene Apfel-Knödel mit Vanille-Schaum

*) Das Essen im Hotel Grimmingblick ist immer dermaßen gut, dass mir die Auswahl echt schwer fällt. Leider vertrage ich abends keine großen Portionen, deshalb kreuzte ich auf der Vorbestellungs-Liste immer die kleine Portion an. Es gibt außerdem noch Suppe (die ich aber meistens ausließ) und ein reichhaltiges Salatbuffet.


1. Skitag:
An diesem Tag habe ich nur bei der Station des Skibusses ein paar Fotos aufgenommen. Im Tal war weniger Nebel und mehr Himmelsblau zu sehen als oben auf dem Berg, aber es war sehr schöner Neuschnee und machte mir zu zwei Drittel auch viel Spaß. Leider verriss ich mir dann bei einer kleinen Bewegung das Kreuz (nicht beim Skifahren, sondern beim Zum-Lift-Gehen 😩), was das Vergnügen gewaltig einschränkte. Aufhören wollte ich trotzdem nicht (ich bin ein wirklicher Skifahr-Freak 😝), aber ich machte mir Sorgen, dass ich stürze oder dass es am nächsten Tag schlimmer sein und somit der restliche Skiurlaub in Gefahr sein könnte. Also fuhr ich seeehr langsam und vorsichtig.
 
Ich hatte Glück: Bei dem "Pistenzauber-Paket" war auch eine Behandlung im (hausinternen) "Wellnesshaus Elisabeth" dabei - eigentlich ein Ganzkörperpeeling, aber ich konnte tauschen und bekam eine kraftvolle Massage, die mich wieder auf die Beine brachte und (im Zusammenspiel mit Diclofenac-Creme) meinen Urlaub rettete. Edi hingegen bekam das Salbei-Zimt-Salz-Olivenöl-Peeling und fühlte sich anschießend so glatt wie ein Baby-Popo an 😁.

 

Vor dem Abendessen gab es die obligatorische "Modenschau" - und (man möchte es kaum glauben) abermals passte mein Outfit farblich zum Essen! 😁 Diesmal hatte ich meinen Second-Hand-Zickzack-Pulli mit meinem weinroten Maxi-Rock gemixt.

Abend-Menü: Vitelo Tonnato; die Suppe danach musste unbedingt sein, da sie von unseren Tischachbarn schon so gelobt worden war, und schmeckte wirklich außergewöhnlich und köstlich: Maronicremesuppe mit Zimtcroutons (wir werden versuchen, sie zu kopieren); Hauptspeise: Mit Honig glacierte Entenbrust mit asiatischem Chinakohl und Preiselbeer-Grießknödel (eine soo feine Komposition! 😋); Nachspeise: Mohnmousse auf Heidelbeer-Ragout.


2. Skitag:
An diesem Tag herrschte das prächtigste Wetter des gesamten Urlaubs, kein Wunder, dass wir an diesem Tag die meisten Pistenfotos aufnahmen 😉. Ein Handy-Video haben wir auch gedreht, aber das Einfügen klappt hier mal wieder nicht... (Kennt ihr da irgendwelche Tricks???)


Mein Abend-Outfit passte diesmal eher zum blauen Himmel als zum Essen! 😎 Einmal mehr kam mein weinroter Maxi-Rock zum Einsatz - als "Verlängerung" meines blumig-bunten Des*gual-Kleides. 

Abend-Menü: Vorspeise: Gebackenes Seeteufelmedaillon mit mediterranem Erdäpfelsalat; Hauptspeise: Gebratenes Meerbarbenfilet mit Kartoffel-Dillschnitte und rahmigen Vanille-Schwarzwurzeln; Nachspeise: Malakoffschnitte.

 

3. Skitag:
Sanfte Nebelschwaden zogen noch durch's Tal, auch interessante Wolken gab es zu sehen, doch es wurde ein herrlicher letzter Skitag:

 

Im Buchungspaket "Pistenzauber" war auch eine (kurze, aber nette) Laternenwanderung mit dem Hoteldirektor zu einer "Schnapsbrennerei" enthalten, die an unserem 3. Skitag kurz nach Sonnenuntergang stattfand. Genau genommen war es kein simpler "Schnaps", den wir verkosteten, denn Walter Rührlinger stellt in seiner mit viel Liebe geführten Brennerei Edelbrände her, die einen wirklich runden Geschmack haben. Für daheim nahmen wir eine Flasche Williams Birne mit, die sehr "birnig" schmeckt 🍐😊.


Für den Ausflug zur Schnapsbrennerei trug ich "untenrum" praktische Jeans und Wanderschuhe, aber "obenrum" schon das Shirt und den Cardigan, die ich auch fürs Abendessen anbehielt. Dazu gab's wieder den gelben Rock, diesmal mit meinem Western-Gürtel. Beim Shooting lachte ich mich halb kaputt über irgendwas, das Edi gesagt oder getan hatte, keine Ahnung mehr, was es war 😂. Und seht mal - die Farben passen schon wieder zum Essen! 😲😁

Abend-.Menü: Vorspeise: Hausgemachte Lachs-Maki mit Kürbiskern-Shoyu; Hauptspeise: Gekochter Rindstafelspitz mit Röstkartoffeln und Bouillongemüse, dazu Apfelkren und Schnittlauchsauce; Nachspeise: Vanillekipferlparfait mit Himbeerragout.

 

Ausflug zum Grünen See:
Damit war unser Kurzurlaub leider bereits zu Ende. Auf unserem Heimweg machten wir einen Abstecher in Richtung Hochschwab-Gebirge. An dessen Fuß befindet sich nämlich der Grüne See von Tragöß. Der Karstsee füllt sich mit dem Einsetzen der Schneeschmelze auf den umliegenden Berghängen mit sehr klarem Wasser. Es erscheint blau-grünlich, weil es sehr rein ist und daher rote Lichtanteile absorbiert, und das sieht einfach zauberhaft aus. Hier ein paar Fotos aus dem Internet, die den See im Frühjahr zeigen:

Fotos von HIER und HIER
 
2014 gelangte der Grüne See Dank eines Facebook-Postings von Ashton Kutcher zu weltweiter Berühmtheit.*) Kurz darauf wurde der See auch noch bei der TV-Show "9 Plätze – 9 Schätze" zum schönsten verborgenen Platz Österreichs gewählt. Daraufhin war es fürs erste vorbei mit der Verborgenheit und mit der Ruhe, denn die Touristen strömten in Scharen dorthin, um das steirische Naturjuwel mit eigenen Augen zu sehen. Aufgrund dieser Entwicklungen hatten wir den See bisher gemieden. (Es war so ähnlich wie mit Hallstatt - Overtourism entzauberte den Ort... - Man kann von Covid halten, was man will, aber ich bin durchaus bereit, auch ein paar positive Seiten daran zu entdecken 😉: Im Herbst 2020 konnten Edi und ich Hallstatt mit nur wenigen Touristen besuchen - Klick zu meinem Blogbeitrag.) 

*) Der Schauspieler postete einen Link zu einem Artikel mit tollen Unterwasser-Fotos vom See, der über 80.000 Likes bekam und innerhalb von 17 Stunden 11.367 mal geteilt wurde.
 
Im Herbst trocknet der Grüne See fast vollkommen aus. Es war also zu erwarten, dass wir im Winter nicht sehr viel von dem Wunder zu sehen bekommen würden, aber wir waren schon mal in der Nähe und wir waren neugierig. Vielleicht würden wir ja ein bisschen was davon sehen.
 
Es gibt einen riesigen Parkplatz vor dem betreffenden Waldgebiet. Aber der See selbst war gar nicht so einfach zu finden: Die entsprechenden Hinweistafeln waren (bis auf eine) überklebt und die Wanderwege als Langlaufloipen gekennzeichnet (also eigentlich für Fußgänger gesperrt). Es lag allerdings kein Schnee (abgesehen von einer einzigen schmalen Spur in einer Wiese, auf der auch tatsächlich einige wenige Langläufer ihre Runden zogen),  deshalb spazierten wir eine der steinigen Loipen entlang - und entdeckten tatsächlich einen kleinen Rest vom See:
 
Vielleicht schaffen wir es ja mal im Frühjahr, den See in seiner vollen Pracht zu erleben, ohne Tausende Touristen...(?)

Ein paar Schilder, die wir rund um den See sahen (und vor dem Gasthaus, in dem wir unsere Mittagspause abhielten) habe ich wieder für Artis Schilderwald mitgebracht. Interessante Wolken gab es auch zu sehen:


Lärm von nebenan:
Als wir von unserem Urlaub nach Hause zurückkehrten, fragten sowohl unsere Nachbarn zur Linken (die sich um unsere Katze Nina gekümmert hatten) als auch unsere Vis-a-Vis-Nachbarn (die früher immer die Katzensitter für Nina und Maxwell waren), ob wir gewusst hatten, dass es während dieser Woche sooo laut werden würde. Angeblich war es nicht nur schrecklich laut, sondern es fühlte sich auch an wie ein Erdbeben - aber es war keines: 
 
Wir leben in einer Doppelhaushälfte. Vor einigen Monaten verkaufte unsere Nachbarin zur Rechten ihre Haushälfte. Da diese Nachbarin eine ziemlich laute und nicht sehr rücksichtsvolle Frau war, waren wir gespannt, wie sich die Situation nun weiter entwickeln würde. Wir erfuhren, dass der Sohn des Maklers das Haus gekauft hatte - und seit dem vergangenen Herbst wird es nun schon komplett saniert - sprich: entkernt, neue Fenster und Türen, ein Anbau samt Wintergarten, der Swimmingpool unserer Nachbarin wurde herausgerissen und wieder alles zugeschüttet, denn dort soll die neue Terrasse entstehen (das war offenbar das "Erdbeben"), es wird ein neuer Pool an einer anderen Stelle gebaut, der Garten wurde komplett gerodet usw. Wir alle fragen uns, ob es nicht günstiger gewesen wäre, irgendwo ein neues Haus zu bauen... 
 
Jedenfalls ging es schon längere Zeit recht geräuschvoll hier zu, es wurde gehämmert, gebohrt, geschliffen, gestemmt, motorgesägt, gerummst, getuckert und gehackt, aber wir haben NICHT gewusst, dass es in der zweiten Jännerwoche dermaßen laut zugehen würde. Es war einfach ein glücklicher Zufall, dass wir da unseren Winterurlaub gebucht hatten.  
 
Blick in den "zerstörten" Nachbargarten, meine tollen, maßgeschneiderten Silikon-Ohrstöpsel , mein "Peltor", Blick in unseren
 Garten am 26.1. - der Schnee von zuletzt ist fast weggeschmolzen, nochmal die Ohr-Nupsis, Blick auf den Zubau, der über 
unsere Begrenzungsmauer ragt...
 
Noch besser wäre es gewesen, gleich für mehrere Wochen zu verreisen, denn mittlerweile haben wir mit dem künftigen Nachbarn gesprochen (er wirkt fürs erste recht angenehm und gesprächsbereit) und wissen nun, dass die extrem lauten Arbeiten noch ein bis zwei Wochen dauern können. Danach sollte es etwas leiser werden. Im März will er mit seiner Freundin und ihrem Baby einziehen... 
 
Ich verbringe meine Tage daheim also mit meinen Ohrstöpseln (für die ich extrem dankbar bin; maßgefertigt bei Hartlauer - sie helfen u.a. auch, wenn im Bett daneben jemand schnarcht 😉) - und wenn es noch lauter wird, setze ich mir dazu auch noch meinen Peltor Optime II auf (einen Kapsel-Gehörschutz, wie er normalerweise bei Schießständen, in der Schwerindustrie etc. verwendet wird). Ich schwöre auf dieses Ding - habe es mir schon vor ein paar Jahren gekauft, da ich sehr geräuschempfindlich bin und mich bei Lärm auch nicht konzentrieren kann, und es hat mir schon sehr oft geholfen, trotz Lärmbelästigung halbwegs gut und ohne Verzweiflung durch meinen Tag zu kommen:
 
Mein Lebensmotto ist es, möglichst jeden Tag mit positiven Gefühlen zu erfüllen und auf diese mein Hauptaugenmerk zu legen, auch wenn das Rundherum sich zuweilen dagegenstemmt. Ich mag nicht mit den Dingen hadern, mag nicht leiden, mich durch nichts und niemanden quälen lassen. All das würde sich auf meine Lebenszeit und Lebensqualität auswirken. Deshalb suche ich stets so lange, bis ich einen Weg gefunden habe, durch den ein Problem für mich erträglich wird. (Ob es auch für andere Menschen eine Lösung sein kann, weiß ich nicht.)
 
Skifahren in Mönichkirchen:
Unter anderem versuchen wir auch, so selten wie möglich zu Hause zu sein... was natürlich nicht an jedem Tag machbar ist. Aber wir bauen ein paar Auszeiten ein. Die folgenden Fotos stammen vom 25. Jänner, da gönnten wir uns einen Tag im im Skigebiet Mönichkirchen-Mariensee. Glücklicher Zufall: Es handelte sich um einen Dienstag - und der ist dort immer Seniorentag (außer während der Ferien), das wussten wir vorher nicht! Ab 60 sind die Liftkarten billiger und es gibt außerdem ein sehr gutes Seniorenmenü in einer der Hütten. Als unser Skitag begann, lag im Tal dichter Nebel und oben schien die Sonne. Leider funktionierte es nicht wie angekündigt, dass der Nebel sich auflöste, sondern er kroch im Lauf des Nachmittages weiter nach oben. Zuerst verweilte er in der Bergmitte und man fuhr von der Sonne in die Nebelwand rein und von dort nach einiger Zeit wieder raus. Und letztendlich konnte man nur noch im Blindflug fahren - da gaben wir dann auf 😅...
 

 
Ins Theater im Very-Peri-Look:
Die Theaterkarten für die "Dreigroschenoper" in den Kammerspielen hatten wir allerdings schon vor längerer Zeit gekauft, sie haben nichts mit unseren "kleinen Fluchten" zu tun. Die Darbietung hätte bereits im November stattfinden sollen, wurde dann aber wegen Erkrankung eines Ensemblemitglieds verschoben. (Ein weiterer Theaterabend im Dezember, bei dem wir Daniel Glattauers Die Liebe Geld sehen wollten, wurde wegen des bisher letzten Lockdowns abgeblasen...)

Nachdem ich schon so lange nicht mehr im Theater gewesen bin, war ich ein wenig unschlüssig, was ich mir anziehen sollte. Aber bei Maren und Claudia hatte ich erfahren, dass Pantone einen Lila-Ton namens Very Peri zur Farbe des Jahres 2022 ausgerufen hat - das brachte mich auf die Idee, zwei Kleidungsstücke zu kombinieren, die ich so noch nie zusammen getragen hatte. Meine selbstgefärbte lila Jacke und mein selbstgehäkeltes lila Dreieckstuch sind zwar mutmaßlich zu wenig blaustichig, um "echtes Very Peri" zu sein (deshalb entschuldige ich mich gleich mal bei Sunny, die alle "ausgeschimpft" hat, die die Farbtöne Flieder & Co. als Very Peri bezeichnen 😉) - aber die INSPIRATION für diesen Look kam in jedem Fall durch die neue Pantone-Farbe. Kombiniert habe ich die beiden Lila-Teile mit dem weinroten Maxirock, der auch beim Skiurlaub mit dabei war, dem ebenso weinroten Shirt (beides trage ich seit Jahren und immer noch gern!) und einem grauen Häkeltop, das schon jahrzehntelang bei mir ist. Eine der Ketten hatte lila Perlen, die andere sibergraue.

 

Zuerst waren wir essen im Krah Krah, dann wanderten wir weiter in die Kammerspiele. Ich habe das Stück in den 1980ern schon mal gesehen, da war es viel bunter inszeniert, diesmal sah Mackie Messer aus wie der Joker bei The Dark Knight... 😉 Anstelle eines Bühnenbildes war alles in künstlichen (Londoner?) Nebel gehüllt und die Bettler trugen zu Beginn aus unerfindlichen Gründen schwarze Smokings - generell waren FAST alle Keidungsstücke schwarz oder weiß. Die wenigen Farbtupfer machten mich regelrecht glücklich - so, wie mich derzeit zu Hause jede Minute glücklich macht, in der kein Baustellenlärm erschallt. Ich möchte nicht behaupten, dass das Theaterstück damals in den 80ern "besser" war - es war farbenfroher, wirkte deshalb "echter" und war somit für mich mitreißender. Die Darsteller waren diesmal auch sehr gut, aber das Ganze hat ziemlich düster gewirkt. Ich bin nun mal ein Augenmensch, und wenn alles irgendwie trist und farblos aussieht, begeistert mich das nicht so sehr...  aber interessant gespielt / gesungen war es schon... Und ganz allgemein war es fein, mal wieder im Theater zu sitzen, auch wenn es mit FFP2-Maske nicht ganz so angenehm ist wie ohne.

Bilder von HIER - erfreulicherweise passt auch die Farbe des Scheinwerferlichts des einen Theaterfotos zum Very-Peri-Look 😉
Schneekatze:
Zwischen 21. und 24. Jänner gab es bei uns den einen oder anderen Tag, an dem es schneite, und so stapfte unsere blinde Katze Nina wieder ein paar Tage lang tapfer durch den Schnee, um die Nachbarn besuchen zu können:

 

Ansonsten habe ich während meiner Blogpause mehrere Happy-Foto-Fotobücher gestaltet (weil da gerade eine Aktion lief): ein Jahrbuch 2020 mit 240 Seiten, ein etwas dünneres von unserem Salzkammergut-Urlaub im Herbst 2020, zwei Jahrbücher 2021 mit jeweils über 200 Seiten (240 und 216 - es gab in diesem Jahr schließlich so viele Ausflüge mit Brigitte und Peter) sowie ein erstes (24-seitiges) Buch mit Babyfotos von Jamie (das wir in sechsfacher Ausfertigung für verschiedene Verwandte anfertigen ließen 😊). Das Fotobuch von unserem Italien-Urlaub 2021 werde ich erst gestalten, wenn ich den Reisebericht in meinem Blog *) geschafft habe, denn dann macht es mir weniger Arbeit. (Ich verwende für meine Fotobücher teilweise die Collagen und Texte, die ich auch im Blog verwendet habe.) 

*) Damit wird es hier demnächst weitergehen. Auch von einem kleinen Umbau in unserer Küche möchte ich euch noch Fotos zeigen - ich weiß also nicht, ob diese Bilder zuerst kommen oder der Bericht über Florenz...

Zu Blogbesuchen kam ich bei alledem leider nicht, das heißt, ich bin absolut nicht auf dem Laufenden, was eure Erlebnisse der letzten Zeit betrifft, und werde versuchen, zumindest ein bisserl was aufzuholen. Seht es mir bitte nach, wenn meine ersten Blogrunden etwas mehr Zeit benötigen! Und auch meine Linkup-Liste wird vermutlich nicht ganz aktuell sein - ich werde sie nach und nach anpassen...


Alles Liebe,

💗 eure   T  r  a  u  d  e 💗 




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 


Donnerstag, 11. November 2021

Baby-Vorfreude 👶 und Herbst-Genuss 🍂🍁

Servus ihr Lieben!

Danke für all eure lieben Kommentare zu meinem 3. Reiseberichts-Kapitel sowie zum ersten Teil meiner Schilderungen über das Treffen mit Tina und Uwe in Wien. Davon gibt es heute allerdings noch keine Fortsetzung. 
 
Denn: Die Spannung steigt! Nur noch wenige Tage, bis unser erstes Enkelkind geboren wird! (Ihr erinnert euch vielleicht: Der errechnete Geburtstermin ist der 15. November.) Deshalb will ich euch heute ein paar Fotos zeigen, die damit in Zusammenhang stehen. Und zugleich nütze ich die Gelegenheit und erzähle euch von ein paar anderen Aktivitäten, die wir Ende Oktober und Anfang November unternommen haben. 
 
 
[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]
  
 
Grannydecke:
Geschafft! Die Grannydecke für mein Enkelkind ist rechtzeitig fertig geworden! Und ihr könnt mir glauben, dass ich sehr, sehr lange daran gehäkelt habe. Als ich damit begann, war nämlich noch längst kein Enkerl unterwegs 😊:
 
In diesem Blogbeitrag von 2016 könnt ihr nachlesen, dass ich schon 2015 mit dem Häkeln von Granny-Squares begonnen hatte, dass dann aber die Luft raus war. 2016 häkelte ich weiter, aber offenbar ist mir das mit der "ausgehenden Luft" während des Entstehungsprozesses dieser Decke mehrmals passiert...

Ursprünglich sollte es eine "romantisch-nostalgische" Decke für mich werden. Ich entschied mich für die Farben lila, beige, creme, braun, grau und rosa. Doch dann dämmerten die armen Grannies so lange unbeachtet vor sich hin, bis mir meine Tochter mitteilte, dass ich Großmutter werde. Ich fragte Jana, ob sie gerne eine Häkeldecke für ihr Baby möchte und sie meinte, das sei eine tolle Idee. Und so haben die Grannies nun endlich ihre wahre Bestimmung gefunden. Wahrscheinlich sollte das schon immer so sein - aber bei meinem Häkeltempo hätte ich es nicht geschafft, binnen neun Monaten eine Decke fertig zu bekommen. Prima also, dass ich schon sechs Jahre lang Vorarbeit geleistet habe 😅

Jana bat mich, zu den bereits vorbereiteten Grannies in rosa auch noch blaue Teile zu häkeln, damit die Decke ein bisschen "geschlechtsneutraler" wäre. Damit war ich Anfang Oktober fertig. Hier habe ich euch gezeigt, wie ich das Muster auf dem Teppich auslegte und wie ich die einzelnen Reihen zusammenpackte und nummerierte.

Dann musste ich die einzelnen Squares zu Bahnen zusammenhäkeln und die Fäden vernähen. Davor graute mir am meisten, aber im Internet fand ich verständliche Anleitungen, und von meiner Großmutter hatte ich noch eine brauchbare Nadel mit einem sehr großen Öhr, also schaffte ich es flotter als gedacht. Wenn man ein Ziel vor Augen hat, geht plötzlich alles viel leichter von der Hand! Und das Baby hat sich brav an meine Hoffnung gehalten, nicht zur Welt zu kommen, bevor ich mit der Decke fertig bin 😉. 

 
Fertig! Das Baby 👶 kann kommen 😊😃💖- Vorderseite mit Sichtnähten - Rückseite (mit ein paar Knoten, aber ich hab mich
 bemüht, dass sie auch halbwegs gut aussieht 😊)
 
Babyparty:
Jana hat während der vergangenen Monate öfter mal erwähnt, dass sie gern eine Babyparty oder eine sogenannte "Gender Reveal Party" (bei der die Verwandten und Freunde das Geschlecht des Babys erfahren) machen würde. (Ja, was es heutzutage nicht alles gibt 😏...) Aber erstens  ist es bei immer wieder wechselnden Corona-Bestimmungen nicht ganz einfach, solch ein Fest zu organisieren und einen brauchbaren Ort dafür zu finden ... und zweitens möchte mein Enkelkind sein Geschlecht anscheinend nicht vor der Geburt offenbaren. Bei sämtlichen Untersuchungen hat es sich so gedreht, dass man nichts erkennen konnte 😁. Janas Bauch wuchs und wuchs, und letztendlich schien ihr die Energie zu fehlen, eine solche Party zu organiseren.
 
Doch eines Tages Anfang Oktober rief der werdende Vater - Janas Freund Michael - an und fragte uns, ob wir am 23.10. Zeit hätten: Er und Janas beste Freundin Alexandra (Alex) hatten beschlossen, eine Überraschungsparty zu organisieren. Wir wurden nur gebeten, eventuell Kuchen oder Muffins mitzubringen, also buken wir einen weiteren Apfelstrudel. (Denn 🍎 Äpfel 🍎 konnten wir heuer wahrlich genug ernten.) Alles andere bereiteten die beiden vor. Und auch einen passenden Veranstaltungsort kannte Alex: den Partykeller ihrer Schwiegereltern! 
 
Hier könnt ihr sehen, wie wunderschön Alex den Partykeller gestaltet hat. (Glücklicherweise hatte sie noch reichlich Deko von 
ihrer eigenen Babyparty zu Hause.) Der Chihuahua gehört auch zu Alexandras Familie.

Michi brachte Jana unter einem Vorwand dorthin. (Sie glaubte, es gäbe noch ein paar Baby-Sachen auszuwählen und abzuholen 😉). Als Jana den Raum betrat, war sie so gerührt, dass auch mir bei diesem Anblick gleich die Tränen kamen. 
 
Es war eine wunderschöne, spontane Babyparty ohne großartige Vorbereitungszeit, und es gab reichlich Kuchen und Knabbereien für alle. Auch an ein paar Spiele war gedacht worden. Unter anderem gab es Kärtchen mit Fragen auszufüllen: Wir mussten raten, ob es ein Bub oder Mädel wird, wann es geboren wird und wurden gefragt, was wir dem Kind als erstes beibringen werden. Bei dem Geschlecht sind wir uns alle uneinig: Ich tippe auf Mädchen, Edi auf Bub, Michi auf Mädchen, Jana auf Bub. Es bleibt also spannend 😉. Übrigens habe ich als Geburtstermin den 13. November, also meinen eigenen 60. Geburtstag ausgewählt, und das erste, was ich dem Baby beibringen werde, ist das Wort "Oma" 😁... (Keine Ahnung, ob es etwas zu gewinnen gibt, wenn man mit den Antworten am nächsten an der Realität dran ist...)

Außerdem haben wir weiße Baby-Bodies mit Stofffarben bemalt; unten links seht ihr mein Werk: Nachdem das Baby zur Zeit den "Arbeits-Titel" Glücks-Bärchi trägt, zeichnete ich mit Hilfe einer Schablone einen Koalabären und malte dazu einen Baum voller Herzen - ich finde, das passt 😍. Außerdem seht ihr uns beim "Probesitzen", denn Jana bekam einen klappbaren Still-Sessel. (Ich weiß nicht, ob man so etwas wirklich braucht - Generationen von Müttern sind ohne solch ein Ding ausgekommen - aber er ist bequem 😉)...

 
 
Nun noch ein Blick auf mein Outfit dieses Tages: Wäre es mir rechtzeitig eingefallen, hätte ich versucht, mich passend zur Deko in rosa und hellblau zu kleiden - aber  Herbstfarben stehen mir ohnehin besser. Die Kleidungsstücke kennt ihr alle schon lange, aber ich glaube nicht, dass ich diesen Mix schon mal im Blog gezeigt habe: Der Rock ist selbst gefärbt, das Seidengilet ist mein ältestes Kleidungsstück, es wurde mir 1985 von meinem damaligen Freund Roman geschenkt, Jacke und Langarmshirt sowie Kette und Stiefletten sind auch schon seit ein paar Jahren bei mir. 


Herbstspaziergang und Tore:
Wenn wir schon bei herbstlichen Farben sind, bleiben wir gleich dabei - hier unten seht ihr ein paar Aufnahmen von einem Herbstspaziergang am 20. Oktober. Ich muss allerdings gestehen, dass ich in der zweiten Collage auch ein paar Fotos vom 9. November dazwischen geschummelt habe, denn da war das Wetter ebenso schön, und die Fotos passten gut zum "Tore"-Thema von Novas "T in die neue Woche". (Weitere Fotos von meiner November-Walkingrunde folgen gegen Ende dieses Posts.)

 

Durch die Tür oben links ist offensichtlich schon länger niemand mehr gegangen...
 
Indian Summer:
Am 22. Oktober besuchten wir zusammen mit Brigitte und Peter einen Dia-Vortrag zu einem Natur-Thema (Marchfeldkanal), und davor unternahmen wir einen weiteren wundervollen Herbstspaziergang. Die Blätter leuchteten an diesem Tag so schön, wie man es auch von Herbstbildern im nördlichen Amerika kennt. 
 
Ich werde euch (wenn ich es irgendwann schaffe) noch ausführlicher über den Vortrag und diesen Ausflug erzählen - heute möchte ich euch vor allem die kleine Bastelei zeigen, die Gitty aus Ahornblättern angefertigt hat. Wenn auch ihr gern solche Rosen aus Ahornblättern basteln wollt, hilft euch diese Anleitung weiter. (Ein paar andere natürliche Herbst-Deko-Ideen findet ihr auf der verlinkten Seite ebenfalls.)

 

An diesem Tag trug ich unter meiner blauen Allwetterjacke übrigens dieses grau-weinrot gemusterte Minikleidchen zu grauen Jeans (beides ist euch auch schon lange bekannt) und mein graues Stirnband. Die Wanderschuhe müsst ihr euch dazu vorstellen 😉.

 

Nina und Hortensien:
Was hat unsere Katze Nina mit Hortensien zu tun? Gar nichts, abgesehen davon, dass ich eine Collage gebastelt habe, in der sowohl Nina als auch Hortensienblüten zu sehen sind 😉...  Nein, das stimmt nicht ganz: Nina hat früher gern Mäuse gejagt - und erwischte ab und zu eine von ihnen in den Hortensien. Obwohl sie mittlerweile blind ist, starrt Nina immer noch oft in das Hortensienbeet, erlauscht vermutlich ein Rascheln darin - und erinnert sich vielleicht an ihre Zeit als große Jägerin...
 
Stück für Stück haben wir im Oktober und November unseren Garten auf Vordermann gebracht. Dabei habe ich auch Hortensienblüten geschnitten. Zuerst überlegte ich, ob ich daraus einen Kranz machen will, doch ich besitze dazu kein besonderes Talent. Und wir sind ja dauernd auf Achse (oder ich schreibe Blogbeiträge 😎), also habe ich zu wenig Zeit für aufwendigere Basteleien. Daher ordnete ich die Blüten einfach in einer Glasschüssel an - und finde, das sieht auch hübsch aus 😊

Ich habe euch schon länger keine Fotos von Nina gezeigt. Tagsüber ist sie weiterhin oft bei unseren Nachbarn und wird abends dann  wieder zu uns geholt. Seit Kater Maxwell gestorben ist, verhält sich Nina allerdings viel anhänglicher und kuscheliger. Sie darf daher jetzt in unserem Bett schlafen. Zu Beginn war das etwas gewöhnungsbedürftig, aber inzwischen schaffen wir es, dass wir alle drei Platz im Bettchen finden und gut schlafen können 😊.

 

Kurzurlaub mit Brigitte und Peter:
Ich bin noch nicht sehr weit mit meinem Bericht über die Italien-Reise gekommen, die wir im September mit unseren Freunden unternommen haben, doch von 27. bis 29. Oktober waren wir vier schon wieder gemeinsam weg! Über die drei schönen Tage, die uns nach Linz, Steyr, Grein und Amstetten führten und die wir auch dazu nützten, einige andere Freunde zu treffen, werde ich euch bei Gelegenheit mehr erzählen - für heute muss diese Collage mit einigen "Teaser-Fotos" reichen:

 

Ausflug an den Neusiedlersee:
Einmal im Jahr - zwischen Ende Oktober und Anfang November - machen Tausende Kraniche im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel Pause auf ihrem Weg in den Süden. Diesen Zwischenlandeplatz haben die Vögel erst vor einigen Jahren entdeckt und ziehen seither viele Naturliebhaber an. 
 
Also fuhren Brigitte, Peter, Edi und ich am 5. November abermals nach Illmitz. Dort hatten wir schon im vergangenen Februar Graugänse beobachtet - Klick zu meinem Artikel. In der unteren Collage bekommt ihr ebenfalls Graugänse zu sehen. Ob wir auch Kraniche entdecken konnten und was es mit der Windmühle auf sich hat, werde ich euch bei Gelegenheit erzählen.

 

Einladung zur Schwägerin und Übergangsjacke:
Edis Schwester hatte ein Computer-Problem. Sie bat Edi um Hilfe und lud uns als Dankeschön am 6. November zu sich nach Hause zum Essen ein. Zu der Gelegenheit trug ich nach längerer Zeit wieder meinen weißen Lochstrick-Pulli, meine rote Bluse vom Second-Hand-Laden, meine vor Jahren von hellem Rosa auf dunkelblau umgefärbte Jeans mit den aufgebügelten Sternen... und meine Trench-Übergangsjacke. 
 
 Herbstjacken-Übergangsjacken-Herbstmäntel-Übergangsmäntel-ü30blogger & friends
 
Nachdem sich die Ü-30-Blogger in ihrer [BLOGPARADE] Herbstjacken und -mäntel im Fokus - ü30Blogger and friends für unsere Übergangsjacken interessieren, erzähle ich euch kurz etwas über dieses gute Stück: Ich hatte jahrelang immer nur Jacken, die für gewisse Wetterlagen entweder zu dünn oder zu winterlich oder echte Regenjacken waren. Irgendwann, ebenfalls schon vor einigen Jahren, entdeckte ich beim Kaffeeröster diesen verkürzten Trenchcoat in vielseitigem Beige und mit dem hübschen blauen Blättermuster-Innenfutter. Im Kragen ist eine Kapuze eingelassen und durch eine Imprägnierung hält er zumindest leichten Regen ab. Wie ihr an den Fotos weiter oben seht, trage ich im Herbst (und Frühling) auch andere Jacken oder gern mal einen Poncho, je nach Temperatur. Aber mein kurzer Trenchcoat ist irgendwie die "übergangsjackigste" Übergangsjacke, die ich habe. Ich denke, dieses Kleidungsstück kann mich noch viele Jahre lang begleiten.

 

Walkingrunde:
Hier kommen nun die weiter oben schon angekündigten Fotos von meiner Walkingrunde am  9. November. An den Bäumen hängt jetzt zwar nicht mehr so viel Laub wie im Oktober, aber immer noch leuchten die  Herbstblätter wunderbar mit dem blauen Himmel um die Wette. Klar haben wir manchmal auch weniger schönes Wetter, aber für Outdooraktivitäten gibt es in diesem Herbst echt keinen Grund zur Klage. (Dass es nach wie vor viel zu trocken ist, steht auf einem anderen Blatt.)

 

 

Schilderwald:
Für Artis Linkup habe ich auch wieder einiges gesammelt. Der Spruch unten links ist offentsichtlich von John F. Kennedys bekanntem Zitat abgeleitet  ("Ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country.") Mein Lieblingsspruch ist jedenfalls der unten rechts - entdeckt im Badezimmer meiner Freundin Maria. 

Tja, ihr Lieben, wie ihr seht, war bei uns Rostrosen im Zeitraum 20. Oktober bis 9. November wieder jede Menge los, und es zeichnet sich ab, dass es auch in nächster Zeit nicht sehr viel ruhiger wird... Ich werde dennoch versuchen, euch Stück für Stück die ausstehenden Fortsetzungen und angekündigten Schilderungen zu bieten. Hoffentlich macht es euch nichts aus, falls es auch im Februar noch Herbstfotos zu sehen gibt 😉...


 Auf bald und 

herzliche November-Rostrosengrüße,
🌿  T  r  a  u  d  e 🌿


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, Close to the Ground bei Jutta,
PS:
Ich hoffe, mein Enkelkind kann in einer Welt leben, in der es noch Wale, Orang-Utans, Elefanten, Pinguine und all die anderen wertvollen Wesen in freier Wildbahn gibt - und ein erträgliches Klima. Zum Abschluss habe ich deshalb noch ein paar Petitionen und Informationen für euch, die umso wichtiger sind, wenn auch ihr die Welt für die nächsten Generationen lebenswert erhalten wollt.

 

  • ARGENTINIENS WALE IN TODESGEFAHR: Die Ölindustrie will vor Argentinien Öl suchen – und sie bringt tödliche Werkzeuge mit: Schallkanonen! Jede Explosion ist dabei so laut wie ein Raketenstart. Verlieren sensible Tiere wie Wale und Delfine dadurch ihr Gehör, sind sie orientierungslos und können daran sterben! Stoppen wir die Schallkanonen der Ölsucher! Unterzeichnet bitte jetzt die Petition: https://meeresschutz.greenpeace.at/wale-argentinien/
 https://editor-upload-cdn.optimonk.com/userImages/131177/61641befa2e968001cea8f88/PopUp_SpendenWale_1633950993513.jpg
  • MONDELEZ ZERSTÖRT REGENWALD: Die Firma Mondelez ist überall: Das Unternehmen produziert Milka, Toblerone, Daim, Mozartkugeln. Doch die Wenigsten wissen, dass für Mondelez’ Produkte in großem Stil Regenwälder abgeholzt werden. Dadurch ist die artenreichste Region der Welt in Gefahr: Das Leuser Ökosystem in Indonesien ist der einzige Ort der Welt, an dem Orang-Utans, Nashörner, Elefanten und Tiger noch zusammenleben - doch immer mehr Flächen werden für die Palmöl-Industrie abgeholzt. Wenn wir den Skandal öffentlich bekannt machen, muss der Konzern reagieren. Hier geht's zur Petition: https://actions.sumofus.org/a/mondelez-palmoel
 https://d210i8t551lxm.cloudfront.net/images/contents/000/020/051/large/shutterstock_233505676.jpg?1634894391
 
  • SCHUTZ FÜR HUMBOLDT-PINGUINE! Das Brutgebiet der Humboldt-Pinguine vor der Nordküste Chiles wird immer wieder durch Hafen- und Bergbauprojekte bedroht. Jetzt erhielt wieder ein Bergbau- und Hafenprojekt die Zulassung. Ökologen in Chile fordern, die Meeresregion „La Higuera-Isla Chañaral“ endgültig zur strengen Schutzzone und das maritime Paradies zum UNESCO-Weltnaturerbe zu erklären. Bitte unterschreibt die Petition und helft mit, sie in all Ihren Netzwerken zu verbreiten: https://www.regenwald.org/petitionen/1245/humboldt-pinguine-brauchen-endlich-schutz

Pinguine Chile

 

  • DRINGENDER AUFRUF ZUM KLIMASCHUTZ: 
Das entscheidende Ziel von 1,5 °C ist noch katastrophal weit entfernt. Dennoch beschleunigen Regierungen weiterhin die Krise, indem Sie Milliarden in fossile Brennstoffe investieren. Greta Thunberg, Vanessa Nakate, Dominika Lasota und Mitzi Tan richten diesen dringenden Appell an die Staats- und Regierungschefs der Welt, sich endlich der Klimakrise zu stellen. Schließen wir uns ihnen an - unterzeichnet bitte jetzt mit eurer Email-Adresse: https://secure.avaaz.org/campaign/de/climate_action_now_loc/





  • WERDET LEBENSMITTEL-RETTER: Mehr als 1/3 aller Lebensmittel wird verschwendet. Mit der App Too good to go könnt auch ihr dazu beitragen, dass Lebensmittelverschwendung der Vergangenheit angehört. Ich habe hier den Link zur Österreichischen Too-good-to-go-Seite eingefügt, doch diese Initiative gibt es bereits in 13 Ländern: Neben Österreich sind dies Deutschland, die Schweiz, Dänemark, Frankreich, Norwegen, Grossbritannien, Spanien, Belgien, Italien, Polen und die Niederlande. Win - Win - Win: Geld sparen, Lebensmittel retten und die Partnerläden müssen nichts wegwerfen!

Lebensmittelhändler und Gastronomiebetriebe bieten dabei Überraschungstüten zu einem vergünstigten Preis an, da diese Waren beispielsweise von einem Buffet übrig geblieben sind oder wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums am nächsten Tag nicht mehr angeboten werden dürfen. Benutzer der App können sehen, welche Betriebe in ihrer Umgebung zur Zeit Überraschungstüten anbieten, ihre Daten eingeben und direkt über die App bezahlen. Während der festgelegten Abholzeit gehen die Nutzer persönlich in den Betrieb, zeigen ihre Reservierung in der App und holen sich die Lebensmittel ab. Das funktioniert wunderbar, wir haben es getestet und daraus am nächsten und übernächsten Tag sehr gutes Essen gezaubert. Bei Gelegenheit erzähl' ich euch mehr darüber. Also: Einfach die App herunterladen, anmelden und köstliches, zu viel produziertes Essen retten. Was euch erwartet, ist immer eine Überraschung zu tollem Preis und gleichzeitig tut ihr Gutes für unseren Planeten.