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Sonntag, 1. August 2021

Rückblick auf unseren Juli 2021

Servus ihr Lieben,

 

ich danke euch herzlich für eure wundervollen Kommentare zu meinem Bericht über unseren Besuch im Mohndorf Armschlag und seiner näheren Umgebung. Der zweite Teil meiner Mohn-Schilderungen folgt in Kürze. Heute ist es mal wieder an der Zeit für einen Monats-Rückblick:

 

Unser Juli war genauso erlebnisreich und erfüllt wie die Monate zuvor. Das Wetter schlug zwar den einen oder anderen Haken, doch in unserer Umgebung war es bisher zum Glück niemals auch nur annähernd so schlimm wie in manchen Gebieten Deutschlands und anderen Teilen der Welt. 

Wie sehr hoffe ich, dass diese Katastrophen die Menschheit und die Politiker endlich zum Umdenken und Umschwenken in ihrem Klimakurs bringen...! Aber ich fürchte, wenn aus der Bevölkerung nicht genügend Stimmen laut werden, ändert sich gar nichts... Im Post Scriptum stelle ich euch ein paar Petitionen, Veranstaltungen und Info-Seiten vor, die zum Thema passen.


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

 

Zurück zu unserem Juli: In diesem Monat war bei uns unter anderem
Erntezeit für Ribisel (Johannisbeeren):
Sowohl bei den schwarzen als auch bei den roten hatten wir in diesem Jahr eine Rekordernte. Wir aßen die Ribisel natürlich auch pur, aber so viel Obstsalat konnten wir gar nicht essen. Daher haben wir heuer erstmals Johannisbeer-Sirup hergestellt *. Zuerst einige Flaschen roten, und ein paar Tage später auch noch rot-schwarz-gemischten. Beide sind köstlich geworden. (* Edi trinkt den Sirup jetzt als Sprudel anstelle von Eistee. Übrigens hat er den Eistee in den vergangenen Jahren ebenfalls selbst hergestellt, um Plastikflaschen zu sparen.) Außerdem haben wir Sirup aus Zitronenmelisse und Minze hergestellt. Auch der Oregano blüht heuer rekordverdächtig (siehe Fotos oben). Hat schon mal jemand von euch Oregano-Sirup gemacht und kann uns berichten, ob der gut schmeckt?.
 
Insektenmagnet Wilde Möhre:
Nicht nur über den Oregano und über Lavendel & Co. freuen sich die Insekten in unserem Garten, sondern auch über die Wilde Möhre. Bienen und Hummeln sind daran nicht sehr interessiert, aber alle anderen Insekten scheinen davon schwer begeistert zu sein:

3.7. - Besuch bei Mimon:
Unsere Freunde Moni und Michi nennen sich aufgrund der Anfangsbuchstaben ihrer Namen gemeinsam "Mimon" 😉. Ihr kennt die beiden schon von Monis tollen Sommerfesten, die viele Jahre lang ein Highlight in unseren Sommermonaten waren. Monis letzte Themenparty fand im August 2019 statt, dann kam Covid. 
 
Seither gibt es nur noch Treffen im kleinen Kreis. Anfang Juli wurden wir von Mimon in ihren schönen Garten eingeladen und Moni verwöhnte uns mal wieder nach Strich und Faden kulinarisch. Unten seht ihr mein Outfit (bestehend aus meinem mehr als 10 Jahre alten Maxikleid, kombiniert mit meiner geknoteten, sonnig-gelben Bluse aus dem Second-Hand-Laden) und in der folgenden Collage die sommerlichen Köstlichkeiten, die Moni für uns auf den Tisch zauberte.

Geeiste Fenchel-Suppe, Avocado-Garnelen-Cocktail, gefüllte Eier, Prosciutto mit buntem Salat, Panna Cotta mit Erdbeeren .... - einfach rundum lecker!
 
Bei den ue-30-Bloggern & friends läuft gerade eine Blogparade unter dem Motto "Zeit für eine Sommerparty". Die Themen-Feste bei Moni sind legendär. Sie standen immer unter einem tollen Motto, für das unsere Freundin groß aufkochte, mein Mann die passende Musik zusammenstellte und fotografierte und ich die Dekoration lieferte. Diesmal war es nur eine 4-Personen-Party, doch wenn ihr Inspiration für größere Feste braucht, biete ich euch hier den Link zum letzten großen Sommerfest von Moni, bei dem ihr auch eine Linkliste der frühereren Moni-Partys zum Durchklicken vorfindet: https://rostrose.blogspot.com/2019/08/strand-picknick-monis-sommerfest-2019.html
Ihr werdet in meinem heutigen Blogbeitrag noch ein paar weitere Outfits und Ideen entdecken, die eine Sommerparty gelingen lassen.

ue30blogger Monatsaktion Juli 2021 Sommerparty - Bloggeraktion - Blogparade
 
6.7. - Enkelkatzen:
An diesem Tag besuchten wir meine Tochter Jana und lernten dort Nala kennen, das süße Kätzchen, das meine Tochter gefunden und aufgenommen hat. Und außerdem verwöhnten wir natürlich auch wieder unsere beiden älteren Enkelkatzen Yomee und Chiller mit ein paar Leckerlis. Mehr darüber HIER.
 
8.7. - beim Heurigen (= Buschenschank) mit der Schwägerin:
Anita, die Schwester meines Mannes kennt ihr auch schon aus einigen meiner Beiträge, z.B. aus meinem Rückblick auf den Vormonat. Diesmal trafen wir uns in Vösendorf, wo sie uns zu einem Besuch beim Schlossheurigen einlud. Mein sehr luftiges Heurigen-Outfit an diesem super-heißen Tag wäre auch Sommerparty-tauglich gewesen: Es bestand schlicht und einfach aus meinem roten Kleid aus Bio-Baumwolle, das ich 2017 beim Kaffeeröster gekauft habe, zwei Ketten in türkis und den rosaroten Öko-Bio-Sandalen, die auch mit hitze-geschwollenen Füßen / Beinen noch halbwegs bequem sind.

Das Buffetfoto unten links und das große Foto vom Garten habe ich von der Galerie der Heurigen-Hompage ausgeliehen.
 
10.7. - Neffen-Hochzeit:
Andreas, der jüngster Sohn meines Bruders, heiratete seine Anna. Der Entschluss zur Hochzeit kam ziemlich spontan, wie es in unserer etwas unkonventionellen Familie öfter mal der Fall ist: Weil gerade ein Termin im Standesamt frei war, blieben zwischen dem Tag, an dem die Entscheidung getroffen wurde, und dem Hochzeitstermin nur 14 Tage für die Vorbereitungen (inklusive Brautkleid-Kauf*). Und dennoch (oder gerade deshalb?) wurde daraus ein unbeschreiblich tolles Fest.

*) Leider kann ich euch die schöne Braut und ihr wundervolles weißes Spitzenkleid nicht zeigen - Anna wollte nicht ins Internet - also bekommt ihr nur jene Teile der Familie zu sehen, die ihr schon kennt. Unter anderem mich, also die "Bräutigam-Tante" 😊, in einem meiner bequemen Maxikleider mit meinem auch schon altbekannten gerafften Spitzentop:

 
Aus Covid-Gründen durften nur wenige Personen ins Standesamt (das Gebäude mit dem Uhrturm), deshalb stießen Edi und ich erst bei der Agape im Gastgarten eines netten Gumpoldskirchner Heurigenlokals dazu (Heuriger Spätrot).
 
In der folgenden Collage seht ihr zumindest die Ärmel des Brautkleides und die Hand der Braut mit dem bunten Hochzeitsstrauß:
 
 

Das junge Paar, das ihr hier unten seht, ist NICHT das Hochzeitspaar, sondern meine Tochter Jana und ihr Freund Michael:


Die Fotos von den Speisen und Getränken oben und unten habe ich schon im Garten von Andi und Anni fotografiert. Denn dort fand die restliche Party statt - ein Fest, über das einer der Gäste sagte: "Wenn mich mal jemand fragen sollte, wie ein Hochzeitsfest sein soll, dann werde ich ab sofort diese Feier als Beispiel nennen." 
 
Wir alle können das unterschreiben - es war lustig, es war leger, es war festlich, es war köstlich (und für wirklich jeden war etwas dabei: Es gab viel Vegetarisches, Veganes, aber ebenso Fleischliches), es war gemütlich... und es war - Dank des großen und tollen Freundeskreises von Andi und Anni - richtig gut organisiert (trotz der extrem kurzen Vorbereitungszeit)... Sogar die Wettergötter spielten mit: Am Tag davor und am Tag danach gab es Regen, am Hochzeitstag selbst pures Prachtwetter! Kurz: Es war ein wunderschönes Fest der Liebe und der Freundschaft!

Die Hochzeitstorte mit dem Fahrrad-Paar hat Annas Tante gebacken; die anderen Leckereien hatten Freunde mitgebracht. Der Hund ist Kira, das Labrador-Mädchen von meinem Bruder und meiner Schwägerin Brigitte. Unten Mitte seht ihr wieder meine Tochter Jana und ihren Partner. Janas Babybauch ist schon recht groß, aber bis Mitte November darf er noch ein Stück weiter wachsen 😊.

11.7. - Regentags-Frühstück:
Zum Frückstück gab es am Morgen nach dem Fest gleich die Himbeer-Kirsch-Marmelade, Annas selbstgemachtes Give-away an die Hochzeitsgäste: 


12.7. - Ausflug ins Mohndorf Armschlag:
Über diesen tollen Ausflug habe ich euch HIER schon einiges erzählt - Fortsetzung folgt!
 
Alltags-Sammelsurium im Juli:
Natürlich können auch wir Rostrosen nicht nur feiern. Wie ich euch schon in meinem Katzen-Post erzählt habe, mussten wir mit unserem Maxwell zur Tierärztin. Zum Glück geht es ihm nun wieder besser. 
 
Unten seht ihr, wie er manchmal beim Fernsehen neben mir sitzt: Er legt sich auf eine meiner Hände 😻. Das ist nicht ganz praktisch, weil ich eigentlich an meiner Granny-Decke weiterhäkeln will. Ursprünglich sollte es eine Decke für mich werden, und ich hatte mich für "romantische Farben" wie rosa, beige, creme... entschieden. Nun möchte ich die Decke (oder Decken, falls es zwei werden) meinem ersten Enkelkind widmen. Jana und Michael wissen noch immer nicht, ob es ein Bub oder Mädchen wird, doch Jana meinte, ich solle sicherheitshalber auch blaue Wolle kaufen. (Blau ist sowieso ihre Lieblingsfarbe.) Also entstehen zur Zeit blaue Grannies (wenn mich Maxwell läßt 😁)...

Manchmal dekoriere ich auch das Wohnzimmer neu - wie hier in Meeresfarben. Oder ich repariere meinen Sonnenhut. Oder Edi und ich machen mal wieder Marmelade aus unreifen Äpfeln - diese Marmelade war 2017 ein "unabsichtliches Nebenprodukt" beim Apfelgelee-Kochen, und sie schmeckte uns so gut, dass wir sie nun immer wieder machen, wenn der Apfelbaum zu voll mit jungen Äpfeln ist. Außerdem habe ich wieder Apfelessig aus den Schalen und Apfelgehäusen angesetzt. Und unsere Amaryllis hat sich - wie so oft - entschieden, im Juli zu blühen.

14.7. - Impfungs-Outfit:
An diesem Tag erhielt ich meine zweite Covid-Impfung, und dafür schlüpfte ich in meinen bequemen weinroten Maxirock und die ebenso bequeme Tunika mit weinrotem Blütenmuster.

Schnecken-Tage:
An den Regentagen oder nach den Regennächten im Juli kamen "unsere" Schnecken aus ihren Verstecken. Wie ihr wisst, freue ich mich über die nützlichen Tigerschnegel in unserem Garten. Ich habe euch am Ende DIESES älteren Blogbeitrages schon einiges über die guten Eigenschaften der Schnegel erzählt. Wie auch die Weinbergschnecken fressen sie normalerweise keine frischen Pflanzen an, sondern dezimieren die Gelege von Nacktschnecken. Das funktioniert in unserem Garten wirklich gut! Und auch die Bänderschnecken dürfen gern bei uns bleiben, denn sie ernähren sich ebenfalls  hauptsächlich von abgestorbenen oder verrotteten Pflanzenteilen.
 
 
Neulich wollte ich wissen, wie viele Gehäuseschnecken eigentlich in unserem Garten leben, und so setzte ich mal alle, die mir bei meiner Gartenrunde unter die Augen kamen, an einem Platz in unserer Wiese zusammen. Aber ehrlich, vonwegen "langsam wie eine Schnecke": Ein Sack Flöhe ist leichter zu hüten 🐌😅 - einige von ihnen "flüchteten" ziemlich schnell ins nächste Beet! Ich kam bei meiner Zählung auf "ungefähr" 11 Weinberg- und 5 Bänderschnecken, wobei die Dunkelziffer der Schnecken, die sich irgendwo im Gebüsch versteckten, vermutlich ziemlich hoch ist 😉.


 
16.7. - Treffen mit Edis ehemaligen Kollegen:
Für diesen Abend hatte Edis einstige Kollegin Annemarie beim Heurigen Stegschandl in Pöttelsdorf (Burgenland) zwei Tische reserviert, und es gab ein nettes Wiedersehen mit vielen früheren Arbeitskollegen meines Mannes, von denen ich einige im Lauf der Jahre kennengelernt habe. Das Treffen machte Spaß und geschmeckt hat's uns auch. Drei der Fotos unten hat Edis Ex-Kollege Leo aufgenommen (das witzige Schild vom Garagentor und die beiden Fotos von Edi und mir).


Taglilien, Gurken und Sonnenblumen:
An den nicht-verregneten Gartentagen habe ich ebenfalls für euch fotografiert. Zum Beispiel die Taglilien, die seit Mitte Juli für schöne Farbtupfer sorgen. Und an Edi könnt ihr erkennen, wie hoch das Gras bei unserer Mini-Teich-Landschaft ist.
 
 
Erstmals habe ich in unserem Gemüsegarten Gurken angebaut, eine kleine, knackige Sorte. Die erste Minigurke konnte ich schon ernten. Wenn man einen Blick über unsere Kartoffel- und Topinambur-Hochbeete wirft, sieht man derzeit Tausende von Sonnenblumen, denn direkt hinter unserem Garten befindet sich ein blühendes Feld.

 
20.7. - neues "Männer-Spielzeug":
Als wir unsere Freunde Helga und Michi im Juni besuchten, grillte Michi für uns köstliche Hühner-Viertel 🍗 - und Edi war so begeistert von Michis Griller, dass er  letztendlich beschloss, seinen bisherigen cremeweißen Weber-Grill zu verkaufen oder zu verschenken und sich dieses praktische, höhenverstellbare Gerät zuzulegen. In diesem Posting vom September 2014 war der weiße Kugelgriller noch neu (und ich fand ihn immer sehr hübsch), aber Edi war nie zu 100 % glücklich damit. Mittlerweile haben wir über Edis Schwester schon Abnehmer für den Kugelgriller und Edi ist sehr zufrieden mit seinem neuen Spielzeug 😊. Der erste Versuch ist gleich wunderbar gelungen🍖!

 
21. und 27.7. - zwei Ausflüge:
Am 21.7. waren wir mit Brigitte und Peter in Baden, um ein bisschen Kultur zu genießen. Am 27.7. waren wir ebenfalls mit diesen beiden zur Marillen-Erntezeit in der Wachau. Über die zwei Ausflüge werde ich euch demnächst mehr berichten.
 
29.7. - Earth Overshoot Day:
An diesem Tag hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres wiederherstellen und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann! Mehr darüber im PS.
 
30.7. - abgebrochene Dreharbeiten:
In meinem Juni-Post erzählte ich euch unter anderem, dass wir bei einem Komparsen-Casting für die neue Comedy-Serie namens "Alles Finster" waren. Und tatsächlich wurden wir zu Dreharbeiten eingeladen. Es sollte ein Dämmerungs- und Nachtdreh werden; Edi und ich als ein Paar unter vielen anderen, die sich während eines schon wochenlang währenden Blackouts zu einem Versorgungspunkt gerettet haben. 
 
Gewünscht wurde "sommerlich bunte Alltagskleidung, gerne auch mit dezentem Muster", aber ohne Markenlogos. Ich war mir nicht sicher, ob das Muster meines Tops dezent genug sein würde, aber ich probierte es aus. (Man soll sowieso immer verschiedene Outfits zur Wahl mitbringen.) Doch meine Kleidung gefiel der Kostümdame, so wie sie war, und auch die Maskenbildnerin meinte "Das gefällt mir so, das kann so bleiben." (Und nach allem, was ich so mitbekam, gab es nicht viele, die sich nicht umziehen mussten oder die von den Kostümdamen nicht bearbeitet wurden.) Ich hatte also mal wieder alles richtig gemacht. Jetzt stellt sich mir nur die Frage: Sah ich etwa wirklich so abgekämpft aus, wie man bei einem wochenlangen Stromausfall aussieht? 😉

 
Wie auch immer - wir kamen nicht zum Einsatz. Denn während wir in der Garderobe waren, brach im Drehort (Pitten) ein heftiges Unwetter mit Starkregen und Hagel los. Natürlich wollte man abwarten, aber eine junge Frau, die aus der Gegend kam, sagte es uns bereits voraus: "Wenn es in dieser Gegend mal so anfängt, dann hört es stundenlang nicht mehr auf!" 
 
Und so kam es dann auch: Es gab zwar kurze Atempausen, wo der Regen etwas schwächer fiel - in dieser Phase machten wir eine Stellprobe mit Regenschirmen - aber dann fing es wieder zu schütten an, und um etwa 19 Uhr wurde abgebrochen. (Normalerweise hätten diese Dreharbeiten bis 2.30 Uhr nachts gedauert. Der Dreh wird natürlich nachgeholt, aber ob wir da Zeit haben werden, wissen wir noch nicht.)

 
Kurz nach der Ortsgrenze klarte es auf und auf unserem Heimweg sah der Himmel so aus:
 

 
30.7. - Blog-Geburtstag:
Am vorletzten Julitag jährte sich mein Einstieg in die Bloggerwelt zum 12. Mal, denn mein erstes schüchternes Posting setzte ich am 30. Juli 2009 in die Welt. Es war allerdings ein sehr still verbrachtes Jubiläum. Dafür gibt's jetzt noch einen kleinen Trommelwirbel 🥁 und ich blase fröhlich in die Tröte 🥳. So - genug gefeiert! 😉😎

31.7. - junge Mantis Religiosa:
Nun möchte ich euch noch diese Fotos vom letzten Juli-Tag bieten. Auf unserer Haustür saß dieses weiße Exemplar einer Gottesanbeterin. Schon in den Vorjahren sahen wir ab und zu Exemplare dieser gefährdeten und streng geschützten Insekten (hauptsächlich in unserem Vorgarten), allerdings waren die grün. 
 
Wir dachten zunächst, dass es sich um ein Albino handelt, aber inzwischen wissen wir, es ist ein Jungtier - genauer gesagt eine Nymphe (Entwickungsstufe nach dem Larvenstadium, dem erwachsenen Insekt schon sehr ähnlich); sie kann die Farbe mit jeder Häutung dem Lebensraum anpassen. Ich habe sie vorsichtig von der Haustür zu unserem Pavillon transportiert und hoffe, dass sie sich dort wohlfühlt (und die grüne Farbe des Gartens annimmt 😊)...
 
 
Zum Abschluss gibt es eine Collage mit Bildern jener Juli-Erlebnisse, über die ich euch entweder in früheren Postings erzählt habe oder über die ich euch in den nächsten Wochen noch erzählen werde. Und für den August ist auch schon wieder einiges geplant. Es bleibt also weiterhin interessant und kunterbunt in Rostrosenhausen 😉.

 

 

Ich wünsche euch einen genussvollen August!

Alles Liebe und bis bald, 
eure   T  r  a  u  d  e


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, Close to the Ground bei Jutta,

 

PS: 

Selten haben wir die drastischen Folgen des Klimawandels so sehr am eigenen Leib miterlebt wie in den vergangenen Wochen. Und weltweit - also auch in Deutschland und in Österreich - versagt die Politik, um die Klimaziele zu erreichen. Deshalb hier noch die oben erwähnten Petitionen, Umfragen, Veranstaltungen und Info-Seiten:

Weltweit:

  • Wie oben bereits erwähnt, fiel der Earth Overshoot Day im Jahr 2021 auf den 29. Juli. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen zu können, müssen wir unseren ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren. Wenn wir die CO2-Emissionen um 50 Prozent senken würden, könnten wir den Overshoot Day um 93 Tage nach hinten verschieben. Hier könnt ihr erfahren, wie das funktionieren kann bzw. was WIR ALLE dazu tun können: KLICK
  • Immer wieder werden Menschen, die sich z.B. gegen die Abholzung des Regenwaldes einsetzen, kaltblütig umgebracht: Alle 48 Stunden wird ein Naturschützer oder eine Naturschützerin im Einsatz für die immer weiter schwindenden Lebensräume unserer Erde ermordet! Hier findet ihr eine Petiton von Avaaz an alle Regierungschefs dieser Welt, die sicherstellen soll, dass die gemeinschaftlichen Landrechte von indigenen Gemeinschaften endlich anerkannt werden, um somit ihr Überleben zu sichern: KLICK
Österreich-spezifisch:
  • Überschwemmungen, Tornados, ... Wenn die Politik nicht sofort handelt, werden Naturkatastrophen wie diese in Zukunft unseren Alltag prägen. Umso skandalöser ist es, wenn einzelne PolitikerInnen dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen blockieren. Genau das passiert gerade in Niederösterreich. Hier geht's zur Petition für die sofortige Einführung des Klimatickets: KLICK
  • In unsere schöne Lobau soll mit der Lobauautobahn ein fossiles Großprojekt um 3 Milliarden Euro gebaut werden. Ist immer mehr Autobahnen bauen die Lösung für Stau auf der Tangente? Wie kann eine nachhaltige klimagerechte Mobilitätswende aussehen? Am 13. und 14. August gibt es zwei Veranstaltungstage unter dem Motto "Alle für die Lobau" - KLICK
  • Dass die Klimakrise keine Corona-Pause gemacht hat, sehen wir an den heftigen Unwettern und Überschwemmungen der letzten Wochen. Sie sind nur ein Ausblick darauf, was uns die Erderwärmung in den kommenden Jahrzehnten bringen wird, wenn die Politik nicht endlich handelt. Hier eine Umfrage von #aufstehn über den Umgang der österreichischen Regierung mit der Klimapolitik, Corona und dem Rechtsstaat: KLICK
Deutschland-spezifisch:
  • Ideensturm: Am 26. September 2021 wählt Deutschland einen neuen Bundestag und damit eine neue Regierung. Die nächste Bundesregierung muss in Sachen Klimaschutz und Artenschutz endlich handeln. Der WWF startet daher einen Ideensturm zur Bundestagswahl. Helft mit, indem ihr eure Forderungen an die neue Bundesregierung formuliert: KLICK
  • Der des WWF stellt fünf Forderungen zum Thema Hochwasserschutz an die Politik: KLICK
  • Zur deutschen Bundestagswahl: Hier könnt ihr den WWF Zukunftswahl-Check machen und herausfinden, welchen Parteien zukunftsfit sind: KLICK
  • Angesichts der Klimapolitik in Deutschland übte die Klimaaktivistin Luisa Neubauer bei Lanz heftige Kritik: KLICK


Sonntag, 1. März 2020

Mein "Tagebuch" vom Februar 2020


Kurzfristig habe ich mit dem Gedanken gespielt, mein heutiges Posting "Pensionistenstress im Februar" zu nennen 😁😅. Aber auch wenn in diesem 29 Tagen enorm viel los war, ist das meiste davon erstens selbst gewählt und vieles davon haben wir zweitens auch echt genossen. Und drittens geht's auch in den meisten anderen Monaten nicht ruhiger zu bei uns... 

Ich möchte euch diesmal einen Monatsrückblick in Tagebuchform bieten, damit ihr eine Ahnung bekommt, wovon ich spreche - denn mein "Tagebuch" ist wirklich dicht beschrieben 😉. Ein paar Kombinationen aus meiner #schrankshopping - #capsulewardrobe bekommt ihr bei der Gelegenheit natürlich auch zu sehen.



Servus ihr Lieben!

Wie schön, dass vielen von euch meine Collagen von der überraschend farbenfrohen Stadt St. Petersburg und vom absolut sehenswerten, prima gelaunten Tallinn so gut gefallen haben! Danke für all eure lieben Kommentare! Jetzt bin ich mit meinem Reisebericht fast fertig - nur noch eine Kleinigkeit fehlt - und das, obwohl der Jänner und der Februar keineswegs unter den Begriff "Saure-Gurken-Zeit" gefallen sind. Aber ich glaube, ich brauche auf ruhigere Zeiten gar nicht zu warten...


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Sa., 1. Februar:
Zuerst Treffen mit Edis Schwester, die uns einen Hofladen mit interessanten regionalen Produkten in ihrer Wohngegend zeigt. Wir kaufen ein schönes Wildschweinfilet und werden dort bestimmt ab und zu mal wieder einkaufen. Unser Fleischkonsum ist inzwischen erkennbar geringer geworden, und das Fleisch, das wir kaufen, soll nicht von Tieren stammen, die ihr ganzes kurzes Leben hindurch gelitten haben. Es ist ein sehr warmer Tag und ich sehe die erste Biene dieses Jahres umherschwirren. Hoffentlich findet sie irgendwo Winterblüher!

Mein erstes Outfit im Februar

Anschließend sind wir eingeladen zu Anita, Norbert, Max - ein schöner Nachmittag und Abend mit Kaffee, Kuchen, Abendessen und vielen tollen Urlaubsgesprächen inklusive Fotobuch-Geblättere.


 


So., 2. Februar:
Vor dem Mittagessen gehe ich zum Training bei Mrs. Sp*rty. Am Nachmittag und Abend haben wir Besuch von meiner Tochter und ihrem Freund; es gibt Eierlikörgugelhupf und später drei verschiedene selbstgemachte Pizzas. (Ich habe euch in diesem Beitrag darüber erzählt und Fotos gezeigt.)

Mo., 3. Februar:
Mein lieber Mann versucht durch eine Serie von Akupunkturbehandlungen, seine relativ häufigen Kopfschmerzen loszuwerden. (Auch das habe ich in diesem Beitrag erzählt.) Christine, die Akupunktur-Ärztin, ist eine Freundin von mir, mit der ich insgesamt neun Jahre lang die Schulbank gedrückt habe. Im Jänner erzählte mir Christine, dass sie Montags neuerdings immer in einen Club zum 50-plus-Turnen geht und dort zufällig zwei weiteren "alten" Schulkolleginnen begegnet ist - Ingrid und Sylvia. Wir vereinbarten ein Treffen - und am 3.2. ist es so weit; leider kann Ingrid dann aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, aber ich freue mich über das Wiedersehen mit Sylvia.
Ich verbinde die Fahrt nach Wien außerdem mit einem Besuch bei meiner Mutter im Pflegeheim. Und das ist meine Kleidung an diesem Tag:


Das Tuch ist von Tina erschwäppt 😊


Di., 4. Februar:
Vormittags haben wir einen ausführlichen Bank-Termin, nachmittags gehe ich turnen zu Mrs. Sp*rty. (Mein Mann geht an meinen Turn-Tagen entweder ins Fitness-Center oder Laufen.) 

Mi., 5. Februar:
Edi hat am frühen Nachmittag wieder einen Akupunkturtermin bei Christine; diesmal müssen wir dafür aber nicht nach Wien fahren, denn einmal pro Woche ordiniert sie praktischerweise in Baden. Wir verbinden die Fahrt nach Baden gleich mit einem anschließenden Ausstellungsbesuch. Wir sehen uns die Beethoven-Ausstellung im Badener Kaiserhaus an (gratis mit der NÖ-Card) - doch darüber möchte ich euch in einem Extra-Beitrag mehr erzählen.

Do., 6. Februar:
Unsere Vis-a-vis-Nachbarn sind auf Kurz-Urlaub, und so, wie sie sich immer um unsere Katzen kümmern, wenn wir nicht da sind, tun wir das umgekehrt auch. Zu ihren zwei Katern Lucky und Flo sowie ihrer Katze Sandy ist vor kurzem das entzückende Findelkind Lily hinzugekommen. Selbstverständlich werden alle vier von uns bespaßt. Lily ist davon besonders begeistert; Lucky vermisst vor allem Streicheleinheiten.


Anschließend fahren Edi und ich zu meiner Mutter und danach erledigen wir unseren Wocheneinkauf. Das "Shirt", das ich hier zu Rock und Jacke in Gelb trage, ist eigentlich ein Kleid.


Fr., 7. Februar:
Zum Jahresanfang haben wir den Vorsatz gefasst, mindestens einmal im Monat einen computerfreien Tag einzulegen und uns auch keine Termine aufhalsen zu lassen. Kein Training, kein Haushaltskram - dieser Tag gehört (fast) nur uns beiden - Zeit für Zweisamkeit. Einzig und allein die Nachbarskatzen (und natürlich auch unsere eigenen) brauchen etwas Zeit und Pflege von uns.

Sa., 8. Februar:
An diesem Tag kümmern wir uns abermals um die Nachbarskatzen, außerdem trainiere ich wieder bei Mrs. Sp*rty und gönne mir duftende und wärmende Entspannungszeit in der Badewanne.

So., 9. Februar:
Morgens betüddeln wir die Nachbarskatzen, mittags treffen wir mit Teilen der Familie zusammen, denn wir feiern nachträglich Marianne-Omas Geburtstag: Zuerst schmausen wir bei ihrem Stamm-Griechen, danach geht's zur Jause und zum Plaudern in ihr Haus. Jana hat eine Nusstorte gebacken:



Am frühen Abend werden Lucky, Flo, Sandy und Lily noch ein letztes Mal von uns verwöhnt, am späten Abend kehren unsere Nachbarn wieder von ihrem Kurztrip zurück.

Mo., 10. Februar:
Wir besuchen meine Mutter im Pflegeheim und verbinden diese Fahrt nach Wien mit einem Besuch im Haus der Musik, denn dort ist ebenfalls mit der NÖ-Card der Eintritt frei. Über diesen Ausstellungsbesuch werde ich euch ein andermal mehr erzählen und Fotos zeigen.

Di., 11. Februar:
Abgesehen von Routine-Haushaltsdingen steht an diesem Tag nur Training bei Mrs. Sp*rty auf dem Programm. Und vermutlich blogge ich an diesem Tag auch, was das Zeug hält 😉 (wie so oft, wenn es meine Zeit zulässt)...

Mi., 12. Februar:
Der (lange, spannende) Tag beginnt mit selbst gepresstem Orangensaft, denn wir brauchen Energie. Da es sich um Bio-Orangen handelt, reiben wir etwas von der Schale ab und lassen den Abrieb trocknen, um ihn später als Gewürz zu verwenden. Außerdem stelle ich erstmals Orangenessig-Allzweckreiniger her - nach diesem Rezept.



Am frühen Nachmittag hat Edi wieder einen Akupunkturtermin in Baden - den verbinden wir mit einer weiteren Ausstellung, diesmal im Beethovenhaus. Darüber demnächst mehr.
Besonders spannend wird es dann am Abend, denn von 18 bis 22 Uhr nehmen Edi und ich an einem Volkshochschulkurs "Brot backen für Anfänger" teil. Auch darüber erzähle ich euch ein andermal ausführlicher - ich verrate euch vorerst nur, es war ein voller Erfolg!

Do., 13. Februar:
Auf dem Programm steht wieder Training bei Mrs. Sp*rty - und außerdem abends ein Massagetermin für Edi und mich. (Wir gönnen uns seit einiger Zeit alle 14 Tage eine sehr wohltuende Rückenmassage.)

Fr., 14. Februar:
Valentinstag - für uns allerdings ein ganz normaler Tag (sofern man unsere Tage als "normal" bezeichnen kann 😊😉). Am Vormittag besuchen wir erstmals den Volkshochschul-Yogakurs (Hatha-Yoga). Die Entspannung, aber auch die Bewegung, die andere Körperregionen anspricht als unsere sonstigen Trainings, tun uns gut (und vor allem ich habe danach dann einen hübschen Bauchmuskelkater. Edi spürt's mehr in den Beinen). 
Nach dem Mittagessen erledigen wir unseren Wocheneinkauf im Hofladen und im Supermarkt. Abends fahren wir zu einem Heurigen in unserer Nähe und lassen dort den Tag gemütlich ausklingen. Mein Outfit dazu ist "zünftig" - der seidene Trachtenrock vom Flohmarkt und das selbstgefärbte Trachtengilet zum grünen Langarmshirt, dazu ein Second-Hand-Trachtenjanker:



Sa., 15. Februar:
Wir besuchen wieder meine Mutter im Pflegeheim. Eigentlich wollten wir danach einen Ausflug unternehmen, aber das Wetter ist zu mies. Deshalb erledigen wir nur noch ein paar Besorgungen und gönnen uns dann einen gemütlichen Nachmittag zu Hause.

So., 16. Februar:
Training bei Mrs. Sp*rty. Abends haben wir abermals einen von der Komparsen-Agentur vermittelten Termin bei der ORF-Sendung Im Zentrum - ich habe euch HIER über unseren ersten derartigen Einsatz erzählt. Diesmal geht es um den wieder aufgerollten österreichischen Abfangjäger-Skandal, und ein paar hochrangige Politiker sitzen direkt vor uns in der Gesprächsrunde:


"Im Zentrum"-Logo: ORF, Rest © Rostrose


Mo., 17. Februar:
Genauso, wie wir uns den computerfreien Tag / unsere Zeit für Zweisamkeit im Kalender eintragen, weil sonst unweigerlich nichts daraus wird, mache ich das auch, wenn ich mich mal einen ganzen Tag lang nur um mich und meine Angelegenheiten kümmern will. Diesen Tag habe ich mir frei von Trainings, Mutterbesuchen etc. genommen - Zeit für mich, "Traudezeit" heißt das bei mir. Ein Gutteil der Zeit geht zwar damit auf, dass ich in aller Ruhe meine Papiere in Ordnung bringe, Altpapier aussortiere, diversen Schreibkram erledige etc., aber ich bin am Abend dennoch zufrieden.

Di., 18. Februar:
Am Tag danach muss dann natürlich einiges nachgeholt werden - unter anderem ein Besuch bei meiner Mutter und Training bei Mrs. Sp*rty. 
Außerdem haben wir eine Einladung zu einem Kabarett-Abend mit Herbert Steinböck in Wiener Neustadt erhalten. An diesem Abend habe ich nach langer Zeit mal wieder Lust auf (teilweise) offenes Haar. Und wie so oft auch Lust auf viel Grün. Im Theraterfoyer ist eine Fotografin unterwegs, die Aufnahmen von den Gästen macht - unter anderem auch von Edi und mir.

H. Steinböck-Foto von HIER, das Edi-Traude-Foto wurde uns von den Veranstaltern zugeschickt, Rest: © Rostrose
Die Kette stammt auch von Tina - erschwäppt beim Münchner Bloggertreffen 😊


Mi., 19. Februar:
Akupunkturtermin in Baden; diesmal verbinden wir damit einen Besuch in der Römertherme - meine Tochter Jana verbringt den Schwimm- und Relax-Nachmittag mit uns zusammen. Mein Outfit des Tages ist von Frühlingslust bestimmt:



 
Do., 20. Februar:
Wochen-Einkauf und Training bei Mrs. Sp*rty.

Fr., 21. Februar:
Yoga und Mutterbesuch.

Sa., 22. Februar:
An diesem Tag scheint mal wieder die Sonne und es stürmt auch nicht - Hurra! Wir unternehmen einen Ausflug auf den Sonnenberg bei Hornstein im Burgenland. Was wir dort gesehen haben, erzähle ich euch demnächst.

So., 23. Februar:
Ein gemütlicher Sonntag, an dem ich mir wieder ein Training bei Mrs. Sp*rty gönne. Nachmittags setzen wir Germteig (Hefeteig) an, abends backen wir draus abermals Pizza - diesmal mit Vollkornmehl und Käserand. Beim nächsten Mal rollen wir noch mehr Käse in den Rand. Und irgendwann schaffen wir vielleicht auch mal eine runde Pizza 😋- aber köstlich war sie!



Mo., 24. Februar:
Nach einem Pflegeheim-Besuch bei meiner Mutter unternehmen wir einen Ausflug nach Schönbrunn, wo wir (gratis mit der NÖ-Card) das Wüstenhaus besuchen und einen Spaziergang unternehmen. Hier seht ihr schon mal Vorschaubilder - mehr zum Thema in Bälde.




Di., 25. Februar:
Unser Schlafzimmerfenster schloss so schlecht, dass bei den Stürmen der letzten Zeit die Vorhänge wackelten und das Heulen so schlimm klang, als würde unser Haus abheben und wegfliegen wollen. Also lassen wir an diesem Dienstag einen Servicemann kommen, der sich auch gleich um die anderen Fenster in unserem Haus kümmert. (In der wärmeren Jahrezeit müssen wir sie allerdings noch abschleifen und frisch lackieren.)
Außerdem gehe ich zu Mrs. Sp*rty trainieren. 

Mi., 26. Februar:
Vormittags kommt der Gärtner zu uns, der uns seit ein paar Jahren beim Obstbaumschnitt hilft. Am frühen Nachmittag hat Edi den nächsten Akupunkturtermin bei Christine. Danach unternehmen wir einen Wienerwald-Spaziergang auf Badens Waldwegen und sehen dabei erste Veilchen sowie zahlreiche Helleboren in weiß und rosa. Über diesen Ausflug erzähle ich euch in einem späteren Posting mehr.


Ein Durchblick, den Nova hoffentlich als T in die neue Woche gelten lässt...

Do., 27. Februar:
Vormittags gehe ich zur Ärztin, um mir ein Rezept zu holen. Am frühen Nachmittag trainiere ich bei Mrs. Sporty; abends bekommen Edi und ich wieder eine Rückenmassage.

Fr., 28. Februar:
Am Vormittag  haben wir unseren Yoga-Kurs; danach fahren wir in den Hofladen und zum Supermarkt, um die Vorräte für die kommende Woche zu besorgen.

Sa., 29. Februar:
Um Mittag herum fahren wir zu meiner Mutter. Sowohl mein Bruder als auch Edi und ich besuchen sie am liebsten zur Essenszeit, denn dann können wir ihr das Essen geben.*)

*)  "Füttern" sagt man ja offenbar bei Pflegefällen nicht mehr - fällt wohl unter "politisch inkorrekt", auch wenn ich das für Erbsenklauberei halte... Auf diese Weise können wir jedenfalls etwas Positives für sie tun und stehen in näherem Kontakt mit ihr, als wenn wir nur neben ihrem Bett rumstehen oder -sitzen und sie "anplaudern". (Sie selbst spricht ja kaum noch - an manchen Tagen überhaupt nicht, an guten Tagen zwei, drei Worte oder kurze Sätze.) Wenn man zwischen den Essenszeiten kommt, muss man meine Mutter außerdem üblicherweise wecken und hat dann manchmal das Gefühl, dass sie eigentlich lieber weiterschlafen würde, anstatt "angeplaudert" zu werden 😉.



Nach dem Mutterbesuch  und Mittagessen gönne ich mir wieder ein entspannendes Wannenbad; später bereiten wir einen Hefeteig für den nächsten Tag vor - da wird wieder Brot gebacken.

🙌🙌🙌

Tja, ihr Lieben, ungefähr so sieht also ein relativ typischer "Rostrosen-Rentnermonat" aus 😎 - jetzt wisst ihr Bescheid. Natürlich steht bei den Tagesbeschreibungen nicht "alles" drin: Zwischendurch halte ich (per Whats App, Telefon oder Mail) Kontakt mit Freunden und Familienmitgliedern, kümmere mich um Haushaltsdinge, lege zuweilen ein Nachmittagsnickerchen ein, plane Projekte und Urlaube, bearbeite Fotos, gestalte Collagen, schreibe Postings und Kommentare... Außerdem frühstücken wir fast immer lange, haben mehr Zeit, um uns zu unterhalten, zu spielen, "was Richtiges" zu kochen, ... Abends sitze ich zumeist für rund anderthalb bis zwei Stunden mit meinem Lymphdrainage- / Beinmassagegerät vor dem Fernsehapparat, im Bett oder in der Badewanne lese ich... Und auch Edi wird's niemals fad, er beschäftigt sich viel mit Musik (aktiv und passiv), kümmert sich um Dinge, die im Haus oder Garten zu erledigen sind, liest ebenfalls viel etc. 

Fazit: Wir können uns überhaupt nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die mit ihrer Freizeit in der Pension nichts anzufangen wissen - für uns könnte jeder Tag doppelt so lange sein. Aber egal wie lange oder kurz: Wir genießen diese Zeit rundum!

Ich hoffe, auch ihr habt viele Gelegenheiten, euer Leben zu genießen. Habt einen guten Start in die erste Märzwoche! Hier im Blog wird es zwar noch die versprochenen Rückblicke auf Februar-Aktivitäten geben - aber ansonsten gilt das Motto:


Good bye Februar - Hallo März!
 Alles Liebe, eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,


PS:
Hier noch ein paar Infos, die euch interessieren könnten:

Bildquelle: KLICK
Bienen sterben für Mandelmilch: Jeden Winter werden Milliarden von Honigbienen aus ihrem Winterschlaf geweckt, nach Kalifornien gekarrt und in einer tödlichen Umgebung ausgesetzt, die von Bakterien, Parasiten und giftigen Pestiziden nur so strotzt. Wofür? Um Mandelbäume für Mandelmilch zu bestäuben! Unterschreibt hier, um diese Methode zu unterbinden: KLICK



Bechsteinfledermaus
Bildquelle: KLICK

Helft der Nymphenfledermaus: Ihr Wald soll weg für Sandabbau! Die Quarzwerke in Frechen holzen den Buschbeller Wald ab, uralte Eichen und Buchen sollen gefällt werden, weil die Firma an den Sand unter dem Wald will. Hier geht's zur Petition: KLICK

Bildquelle: KLICK
Klimaskandal auf YouTube: Avaaz hat vor kurzem einen riesigen Skandal aufgedeckt: Während unsere Welt brennt, verbreitet YouTube an Millionen Menschen Videos, die den globalen Klimawandel leugnen. Die Tech-Giganten handeln erst dann, wenn ihr Ruf leidet und wenn diejenigen sich wehren, die auf YouTube Werbung schalten. Jetzt müssen wir handeln - unterschreibt bitte hier: KLICK







Freitag, 14. Juni 2019

Schöne Zeiten im Mai 2019 - ein Rückblick

Servus ihr Lieben! 
💧💧💧 🌳 🌸 💦 🌿 🌺 🌿 💦 🌸 🌳 💧💧💧


Obwohl der Mai 2019 hierzulande der wohl verregnetste und kälteste Mai seit Rostrosengedenken
war - ein Mai, in dem in unseren Breiten vor allem in der Obstbau-Landwirtschaft durch Hagel und
Überflutungen große Schäden entstanden sind - hatte er

1) zugleich einige Lichtblicke zu bieten,
2) war der Regen nach dem trockenen April bitter notwendig und
3) gab es ab und zu auch blauen Himmel.

Und weil mein Blog wie eine "Sonnenuhr" ist, die meine schönen Stunden zählt, werde ich
jene Lichtblicke, über die ich euch bisher noch nichts erzählt habe, heute mit euch teilen.


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]


Kalt! (Aber gut gewärmt):
Apropos "der kälteste Mai" - unten seht ihr ein weiteres Outfit mit der "erschwäppten"
sommerlichen Bluse vom ue-30-Bloggertreffen - aufgrund der Temperaturen hatte ich es da mit
meinem warmen marineblauen Kaschmir-Seide-Pullover, ebenso blauen Jeans und Stiefletten
kombiniert:


Bluse von Maren erschwäppt.


Heiß! (Und toll!)
Gegen Kälte kann man sich zum Glück etwas Warmes ins Leben holen. Nicht nur in Form von
Pullovern - die Rostrosen gingen außerdem in Afrika! Afrika! Wenn ihr auf den Link klickt, 
kommt ihr zu einem Trailer über die Show vom "Kontinent des Staunens". Da wurde uns tatsächlich 
wärmer - zuweilen ums Herz, manchmal entstand Angstschweiß, weil man um das Leben der 
Akrobaten fürchtete... manchmal fühlte man sich erhitzt durch das Tempo und Temperament auf 
der Bühne.
 
Ganz besonders warm (eher heiß 😊😜💦) wurde mir bei einer Übung, die weder
temporeich noch gefährlich wirkt, im Gegenteil: Ein äußerst gut gebauter junger Mann namens
Andreis Jacobs balanciert in hochkonzentrierter Langsamkeit eine Feder auf einer Palmblattrippe,
welche er auf einer Palmblattrippe balanciert ... und immer so weiter, bis ein fragiles, schwebendes
Riesenskelett entsteht. Fast 15 Minuten lang sieht man atemlos dabei zu, freut sich über die
meditativen, ästhetischen Bewegungen des schönen Körpers und bangt, dass die Feder durch
einen winzigen Hauch herabgeweht wird....

In den Weiten des Internets hab ich ein Filmchen über Andreis Jacobs' sogenannte Sanddorn-
Balance aus dem Jahr 2014 gefunden - seht selbst!


Gartenbilder von uns, 6 der 7 Afrika-Bilder von hier: KLICK


Freundlicherweise trug Andreis Jacobs bei uns kein Shirt über seinem Cornetto-Oberkörper 😋😊😎.
 Während der Darbietungen durfte man nicht filmen oder fotografieren, doch als der Artist in der Pause
beim Bühnenaufbau mithalf, hat ihn Herr Rostrose für mich mit dem Handy geknipst ("Schatzi! Schatzi!
Bitte, bitte fotografieren! Hechel!" - siehe unterste Reihe das 3. Bild von rechts).


Seide:


Was ich an diesem Abend trug?
Meinen neuen Rock - den zweiten, den ich mir aus meinem grünen indischen Seidensari habe nähen
lassen - diesmal als Stufenrock. (Den ersten Rock könnt ihr euch HIER nochmal ansehen.) Dazu
mein rotes Bio-BW-Langarmshirt mit Rüschen vom Kaffeeröster, darunter mein grünes Shirt aus Bio-
Seide und die noch recht neuen schwarzen Stiefletten (beides von Waschb*r). Einen Wende-Gürtel 
gab's aus dem Sari-Stoff noch dazu - hier und in der übernächsten Collage seht ihr die eine Seite, 
weiter unten dann die andere.


Zu dem Saristoff passt auch mein grünes Seiden-Inspirationstuch aus Paris.



Eine weitere Kombinationsmöglichkeit des Gürtels bietet sich beispielsweise mit der roten Intarsien-
Tunika von Waschb*r, der Öko-Camouflage-Chino vom Kaffeeröster und dem grünen Shirt vom 2nd-
Hand-Laden. Wenn man zu diesen Kleidungsstücken jedoch die auffällige Kette - erschwäppt beim
ue-30-Bloggertreffen - tragen will, sieht das ohne Gürtel besser aus:


Kette von Tina erschwäppt.

Prater mit Freunden:
Liebe Freunde und Freundinnen von Hosen-Outfits: Heute kommt ihr voll auf eure Rechnung,
denn irgendwie war mir im Mai nicht nur recht oft nach langen Ärmeln zumute, sondern auch nach
wärmeren Beinkleidern. Fans von femininen Teilen sollen jedoch ebenfalls nicht zu kurz kommen -
wie ihr ja wisst, trage ich über Hosen gern mal ein Minikleidchen. Das folgende Des*gual-Kleid
trage ich fast ausschließlich als Tunika, weil es mir anders gar zu mini ist. In einem früheren Posting
habe ich es zu einer hellgrünen Hose und hellgrünem Cardigan kombiniert - KLICK. Hier seht ihr
es nun im Mix mit Dottergelb - Jeans drunter, Top drüber, Knoten rein - und schon wirkt das Kleid
wie verwandelt:


Untere Reihe: Brigitte und ich posieren auf Strohhaufen im Prater.


So gekleidet war ich, als wir uns mit unseren Freunden Brigitte und Peter zu einer ausgedehnten
Praterrunde trafen (mehr als 15 Kilometer): Wir starteten beim Wiener Riesenrad und spazierten
dann über die Prater-Hauptallee bis zum Lusthaus - und wieder zurück.

Dabei erfuhr ich von Brigitte u.a., dass in diese (weltweit einzigartige) Kastanienallee Jahr für Jahr
zahlreiche Touristen extra wegen der Blüte der prächtigen Bäume kommen. Auch wenn die
Hochblüte bei unserem Besuch wohl schon vorüber war, haben wir die Blütezeit noch miterlebt -
und außerdem hatten wir unheimliches Glück mit dem Wetter: Seht ihr die großen Pfützen in den
folgenden beiden Collagen? Sie stammten von den starken Regenfällen der vorangegangenen Tage!


Li. oben: In einer der Wasserlacken spielten Kinder und hatten offensichtlich großen Spaß beim Planschen.


Natürlich waren wir nicht ausschließlich fleißig zu Fuß unterwegs - zwischendurch gönnten
wir uns in einem Gasthaus in der Nähe des Lusthauses einen Eiskaffee. (Ursprünglich wollten
wir im Lusthaus einkehren, aber da war gerade eine Hochzeitsgesellschaft zugange.)

Beim Rückweg nahmen wir einen Waldweg quer durch den Grünen Prater und über die Schienen
der Liliputbahn. Auf diesem Weg kommt man dann direkt ins "Viertel Zwei" - ein modernes,
autofreies Büro- und Wohnviertel im 2. Wiener Gemeindebezirk (Leopoldstadt). Dieses wiederum
grenzt an den Campus WU, den Hauptsitz der Wirtschaftsuniversität Wien.





In dem neu entstandenen Uni-Viertel sprießen auch viele junge Lokale aus dem Betonboden,
und in eines davon - Library Café & Roastery - mit Buntstift-bunten Stühlen, coolen Getränken
 und einer frischen Auswahl kleiner Speisen - kehrten wir ein und trafen uns dort mit Marlene, der
Tochter unserer Freunde.

Durch den Wurstelprater ging's dann wieder zurück zur U-Bahn Praterstern. Als Brigitte
jedoch erfahren musste, dass ich noch nie in meinem Leben mit dem Mecky-Express gefahren bin,
meinte sie, sie müsse diesem Kindheitstrauma unbedingt etwas entgegensetzen und lud uns
alle zu einer Fahrt mit dieser nostalgischen kleinen Bahn (siehe links unten) 😄 ...




Noch ein Ausflug:
Unten seht ihr abermals das Minikleid vom Prater-Ausflug, diesmal bei einem anderen (viel
kürzeren) Spaziergang mit Herrn Rostrose durch den Auwald und die Gärten in unserer Wohnnähe.
Hier kombinierte ich dazu ein gelbbuntes Top, das früher mal ein schlecht sitzendes Kleidchen
gewesen ist (bevor ich es kurzerhand abschnitt und zum Shirt umfunktionierte). Die Hose ist grau,
stretchig und bequem; sie wird von mir auch gern zum Radeln oder Trainieren bei Mrs. Sp*rty
getragen.




Garten:
Die folgenden Fotos stammen vom 19. Mai.
Der Garten ist herrlich üppig, und von den vor einigen Jahren hier ausgesetzten (von einem
Trampelpfad in Wien geretteten) Weinbergschnecken (oder ihren Nachkommen?) begegnete ich
heuer auch schon einigen. Vielleicht sind sie es, die dafür sorgen, dass ich in diesem Frühjahr bisher
nur wenige Nacktschnecken entdeckt habe?  Es heißt ja, dass sie die Nacktschneckenbrut auffressen
- außerdem vertilgen sie verrottete Blätter - frische Pflanzen lassen sie hingegen in Ruhe!





Neben der Stelle, wo bis vor kurzem noch die Iris blauviolett blühten, habe ich im Vorjahr zwei
Bananenpflanzen angesetzt. Falls ihr euch fragt, was aus ihnen wurde: Nichts! Sie haben entweder
den Winter oder zuvor schon den extrem heißen und trockenen Sommer 2018 nicht überlebt.

Ein weiteres gescheitertes Vorjahres-Experiment war übrigens meine Pilzzucht im ehemaligen Griller:
Die ersten Kräuterseitlinge wuchsen prima, doch dann wurde es auch im Schatten viel zu heiß, das
Substrat wurde von hunderten winzigen Fliegen "überfallen", eine Übersiedlung in den Keller half
auch nichts, die Pilze starben ab, das Substrat setzte Schimmel an - und das war's dann. Die Mühe
lohnt sich nicht. Jetzt wachsen im alten Griller bienenfreundliche Blumen - ich zeig sie euch, sobald
sie blühen.




Wieder ein Outfit mit der dottergelben Hose und der 2nd-Hand-Jacke - mal mit mehr Ketten,
mal mit weniger, mal mit und mal ohne Haarsträhne im Gesicht. Und darunter ein Maxwell,
der den Garten erkundet und üppigste Geranien:




Es folgt das oben erwähnte Outfit mit der anderen Seite des neuen Wendegürtels. Die Vorlage für
den Gürtel war mein guter alter Rosengürtel - KLICK. Dazu wieder die Jeans in dottergelb, die
Tunika in hellem rot, mein grünes Langarmshirt und die mit Serviettentechnik bearbeiteten
grünen Schuhe. "Sie sind so schön bunt angezogen, das macht richtig fröhlich!", meinte die
Dame im Vorzimmer des Orthopäden dazu.




In den nächsten Collagen seht ihr u.a. mein neues "Tomatenhaus". Wir haben zwei
Holzpflanzkästen samt Rankgerüst (vom Bauhaus) mit einigem Abstand Rücken an Rücken
gestellt.  Oben drüber ein Dach aus Wellplastik geschraubt, und darunter stehen jetzt die selbst aus
Samen gezogenen jungen Paradeis- und Paprika-Pflänzchen. In den Holzkästen wachsen links
Stangenbohnen und Erdbeeren (sind angeblich gute Pflanzpartner) sowie rechts gelbe
Zucchini und Kapuzinerkresse.





Heuer tragen die gelben Kletterrosen (die ich vor zwei Jahren als rosa Kletterrosen gekauft habe)
schon relativ viele Blüten. Leider stehen die ach so seltenen Rosenkäfer (die in unserem Garten
keineswegs selten anzutreffen sind) offensichtlich ganz besonders auf gelbe Blüten und natürlich auf
gelbe Staubgefäße. Da "wildeln" sie sich so richtig rein, bis die arme Blume ganz zerfleddert aussieht.

Oben seht ihr zwei noch unzerfledderte Exemplare der gelben Rose sowie ein zerfleddertes und
in der nächsten Collage (rechts unten) zwei Trauer-Rosenkäfer in einer meiner Wildrosenblüten.
Die rot-schwarzen Käfer im Bild darüber kenne ich nicht, aber sie arbeiten offenbar an ihrer
Vermehrung. Weiß jemand von euch, was das für Gesellen sind?




Gelb:
Zum Schluss abermals gelb - einerseits die (leider inzwischen verblühte) Wasseriris oder Sumpf-
Schwertlilie bei unserem Miniteich, andererseits mein gelbes Shirt zum braun-gemusterten
Maxi-Rock. Vielleicht ist es euch ja schon aufgefallen - zu meinen bisherigen Lieblings-
Kleidungsfarben rot und grün ist eine weitere dazugekommen: Seit kurzer Zeit fahre ich richtig
auf die Farbe gelb ab und fühle mich wohl darin.

Keine Ahnung, ob es nur daran liegt, dass ich endlich weitere Gelbtöne entdeckt habe, die mir
stehen, oder ob in psychologischer Hinsicht etwas bei mir verändert hat. Laut Marens Posting vom
Juli 2018 ist gelb jedenfalls nicht nur hell, optimistisch, offen, nahbar und fröhlich, sondern hat auch
mit der Balance von Geben und Nehmen sowie dem Anerkennen der eigenen Macht und der damit
verbundenen Angstfreiheit zu tun. Ich denke, es kann tatsächlich etwas ausgelöst worden sein, seit
ich nicht mehr ins Büro muss... Mein Leben ist jetzt jedenfalls eindeutig harmonischer, heller,
freier, schöner.





Das war's jetzt aber endlich mit meinen Mai-Lichtblicken - über die anderen habe ich
euch bereits in den vorangegangenen Postings erzählt - in diesen drei Posts z.B. über unseren 
Besuch von München mit zwei Bloggertreffen:



In meinem Beitrag Maigrün, Rapsgelb und anderes "Frühlingsbunt" zeigte ich euch u.a.,
wie ich manches schöne Stück, das ich beim Bloggertreffen "erswapt" habe, mit meinen
Schrankinhalten kombiniere - und was sich sonst noch in der ersten Maihälfte bei mir getan hat.

 Und in meinem vorigen Post erzählte ich euch über unsere Salzburg-Tage und das schöne
Geburtstagsfest meiner Tante. Vielen Dank für all eure Kommentare dazu. Demnächst geht
es hier weiter mit den tollen Dingen, die ich bisher im Juni erlebt habe!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Ganz liebe rostrosige Grüße
von eurer Traude

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,