Servus ihr Lieben,
ich danke euch herzlich für eure wundervollen Kommentare zu meinem Bericht über unseren Besuch im Mohndorf Armschlag und seiner näheren Umgebung. Der zweite Teil meiner Mohn-Schilderungen folgt in Kürze. Heute ist es mal wieder an der Zeit für einen Monats-Rückblick:
Unser Juli war genauso erlebnisreich und erfüllt wie die Monate zuvor. Das Wetter schlug zwar den einen oder anderen Haken, doch in unserer Umgebung war es bisher zum Glück niemals auch nur annähernd so schlimm wie in manchen Gebieten Deutschlands und anderen Teilen der Welt.
Wie sehr hoffe ich, dass diese Katastrophen die Menschheit und die Politiker endlich zum Umdenken und Umschwenken in ihrem Klimakurs bringen...! Aber ich fürchte, wenn aus der Bevölkerung nicht genügend Stimmen laut werden, ändert sich gar nichts... Im Post Scriptum stelle ich euch ein paar Petitionen, Veranstaltungen und Info-Seiten vor, die zum Thema passen.
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Zurück zu unserem Juli: In diesem Monat war bei uns unter anderem
Erntezeit für Ribisel (Johannisbeeren):
Sowohl bei den schwarzen als auch bei den roten hatten wir in diesem Jahr eine Rekordernte. Wir aßen die Ribisel natürlich auch pur, aber so viel Obstsalat konnten wir gar nicht essen. Daher haben wir heuer erstmals Johannisbeer-Sirup
hergestellt *. Zuerst einige Flaschen roten, und ein paar Tage später
auch noch rot-schwarz-gemischten. Beide sind köstlich geworden. (* Edi trinkt den Sirup jetzt als Sprudel anstelle von Eistee. Übrigens hat er den Eistee in den vergangenen Jahren ebenfalls selbst hergestellt, um Plastikflaschen zu sparen.) Außerdem
haben wir Sirup aus Zitronenmelisse und Minze hergestellt. Auch der Oregano blüht heuer rekordverdächtig (siehe Fotos oben). Hat schon mal jemand von euch Oregano-Sirup gemacht und kann uns berichten, ob der gut schmeckt?.
Insektenmagnet Wilde Möhre:
Nicht nur über den Oregano und über Lavendel & Co. freuen sich die Insekten in unserem Garten, sondern auch über die Wilde Möhre. Bienen und Hummeln sind daran nicht sehr interessiert, aber alle anderen Insekten scheinen davon schwer begeistert zu sein:
3.7. - Besuch bei Mimon:
Unsere Freunde Moni und Michi nennen sich aufgrund der Anfangsbuchstaben ihrer Namen gemeinsam "Mimon" 😉. Ihr kennt die beiden schon von Monis tollen Sommerfesten, die viele Jahre lang ein Highlight in unseren Sommermonaten waren. Monis letzte Themenparty fand im August 2019 statt, dann kam Covid.
Seither gibt es nur noch Treffen im kleinen Kreis. Anfang Juli wurden wir von Mimon in ihren schönen Garten eingeladen und Moni verwöhnte uns mal wieder nach Strich und Faden kulinarisch. Unten seht ihr mein Outfit (bestehend aus meinem mehr als 10 Jahre alten Maxikleid, kombiniert mit meiner geknoteten, sonnig-gelben Bluse aus dem Second-Hand-Laden) und in der folgenden Collage die sommerlichen Köstlichkeiten, die Moni für uns auf den Tisch zauberte.

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Geeiste Fenchel-Suppe, Avocado-Garnelen-Cocktail, gefüllte Eier, Prosciutto mit buntem Salat, Panna Cotta mit Erdbeeren .... - einfach rundum lecker! |
Ihr werdet in meinem heutigen Blogbeitrag noch ein paar weitere Outfits und Ideen entdecken, die eine Sommerparty gelingen lassen.
6.7. - Enkelkatzen:
An diesem Tag besuchten wir meine Tochter Jana und lernten dort Nala kennen, das süße Kätzchen, das meine Tochter gefunden und aufgenommen hat. Und außerdem verwöhnten wir natürlich auch wieder unsere beiden älteren Enkelkatzen Yomee und Chiller mit ein paar Leckerlis. Mehr darüber HIER.
8.7. - beim Heurigen (= Buschenschank) mit der Schwägerin:
Anita, die Schwester meines Mannes kennt ihr auch schon aus einigen meiner Beiträge, z.B. aus meinem
Rückblick auf den Vormonat. Diesmal trafen wir uns in Vösendorf, wo sie uns zu einem Besuch beim
Schlossheurigen einlud. Mein sehr luftiges Heurigen-Outfit an diesem super-heißen Tag wäre auch Sommerparty-tauglich gewesen: Es bestand schlicht und einfach aus
meinem roten Kleid aus Bio-Baumwolle, das ich 2017 beim Kaffeeröster gekauft habe, zwei Ketten in türkis und den rosaroten Öko-Bio-Sandalen, die auch mit hitze-geschwollenen Füßen / Beinen noch halbwegs bequem sind.
10.7. - Neffen-Hochzeit:
Andreas, der jüngster Sohn meines Bruders, heiratete seine Anna. Der Entschluss zur Hochzeit kam ziemlich spontan, wie es in unserer etwas unkonventionellen Familie öfter mal der Fall ist: Weil gerade ein Termin im Standesamt frei war, blieben zwischen dem Tag, an dem die Entscheidung getroffen wurde, und dem Hochzeitstermin nur 14 Tage für die Vorbereitungen (inklusive Brautkleid-Kauf*). Und dennoch (oder gerade deshalb?) wurde daraus ein unbeschreiblich tolles Fest.
*) Leider kann ich euch die schöne Braut und ihr wundervolles weißes Spitzenkleid nicht zeigen - Anna wollte nicht ins Internet - also bekommt ihr nur jene Teile der Familie zu sehen, die ihr schon kennt. Unter anderem mich, also die "Bräutigam-Tante" 😊, in einem meiner bequemen Maxikleider mit meinem auch schon altbekannten gerafften Spitzentop:
Aus Covid-Gründen durften nur wenige Personen ins Standesamt (das Gebäude mit dem Uhrturm), deshalb stießen Edi und ich erst bei der Agape im Gastgarten eines netten Gumpoldskirchner Heurigenlokals dazu (Heuriger
Spätrot).
In der folgenden Collage seht ihr zumindest die Ärmel des Brautkleides und die Hand der Braut mit dem bunten Hochzeitsstrauß:
Das junge Paar, das ihr hier unten seht, ist NICHT das Hochzeitspaar, sondern meine Tochter Jana und ihr Freund Michael:
Die Fotos von den Speisen und Getränken oben und unten habe ich schon im Garten von Andi und Anni fotografiert. Denn dort fand die restliche Party statt - ein Fest, über das einer der Gäste sagte: "Wenn mich mal jemand
fragen sollte, wie ein Hochzeitsfest sein soll, dann werde ich ab sofort
diese Feier als Beispiel nennen."
Wir alle können das unterschreiben -
es war lustig, es war leger, es war festlich, es war köstlich (und für wirklich jeden war etwas dabei: Es gab viel Vegetarisches, Veganes, aber ebenso Fleischliches), es war
gemütlich... und es war - Dank des großen und tollen Freundeskreises von Andi und Anni - richtig gut organisiert (trotz der extrem kurzen Vorbereitungszeit)... Sogar die Wettergötter spielten mit: Am Tag davor und am Tag danach gab es Regen, am Hochzeitstag selbst pures Prachtwetter! Kurz: Es war ein wunderschönes Fest der Liebe und der Freundschaft!
Die Hochzeitstorte mit dem Fahrrad-Paar hat Annas Tante gebacken; die anderen Leckereien hatten Freunde mitgebracht. Der Hund ist Kira, das Labrador-Mädchen von meinem Bruder und meiner Schwägerin Brigitte. Unten Mitte seht ihr wieder meine Tochter Jana und ihren Partner. Janas Babybauch ist schon recht groß, aber bis Mitte November darf er noch ein Stück weiter wachsen 😊.

11.7. - Regentags-Frühstück:
Zum Frückstück gab es am Morgen nach dem Fest gleich die Himbeer-Kirsch-Marmelade, Annas selbstgemachtes Give-away an die Hochzeitsgäste:
12.7. - Ausflug ins Mohndorf Armschlag:
Über diesen tollen Ausflug habe ich euch HIER schon einiges erzählt - Fortsetzung folgt!
Alltags-Sammelsurium im Juli:
Natürlich können auch wir Rostrosen nicht nur feiern. Wie ich euch schon in meinem
Katzen-Post erzählt habe, mussten wir mit unserem
Maxwell zur Tierärztin. Zum Glück geht es ihm nun wieder besser.
Unten seht ihr, wie er manchmal beim Fernsehen neben mir sitzt: Er legt sich auf eine meiner Hände 😻. Das ist nicht ganz praktisch, weil ich eigentlich an meiner Granny-Decke weiterhäkeln will. Ursprünglich sollte es eine Decke für mich werden, und ich hatte mich für "romantische Farben" wie rosa, beige, creme... entschieden. Nun möchte ich die Decke (oder Decken, falls es zwei werden) meinem ersten Enkelkind widmen. Jana und Michael wissen noch immer nicht, ob es ein Bub oder Mädchen wird, doch Jana meinte, ich solle sicherheitshalber auch blaue Wolle kaufen. (Blau ist sowieso ihre Lieblingsfarbe.) Also entstehen zur Zeit blaue Grannies (wenn mich Maxwell läßt 😁)...

Manchmal dekoriere ich auch das Wohnzimmer neu - wie hier in Meeresfarben. Oder ich repariere meinen Sonnenhut. Oder Edi und ich machen mal wieder Marmelade aus unreifen Äpfeln
- diese Marmelade war 2017 ein "unabsichtliches Nebenprodukt" beim
Apfelgelee-Kochen, und sie schmeckte uns so gut, dass wir sie nun immer
wieder machen, wenn der Apfelbaum zu voll mit jungen Äpfeln ist.
Außerdem habe ich wieder Apfelessig aus den Schalen und Apfelgehäusen angesetzt. Und unsere Amaryllis hat sich - wie so oft - entschieden, im Juli zu blühen.
14.7. - Impfungs-Outfit:
An diesem Tag erhielt ich meine zweite Covid-Impfung, und dafür schlüpfte ich in meinen bequemen weinroten Maxirock und die ebenso bequeme Tunika mit weinrotem Blütenmuster.

Schnecken-Tage:
An den Regentagen oder nach den Regennächten im Juli kamen "unsere" Schnecken aus ihren Verstecken. Wie ihr wisst, freue ich mich über die
nützlichen Tigerschnegel in unserem Garten. Ich habe euch am Ende
DIESES älteren Blogbeitrages schon einiges über die guten Eigenschaften der Schnegel erzählt. Wie auch die
Weinbergschnecken fressen sie normalerweise keine frischen Pflanzen an, sondern dezimieren die Gelege von Nacktschnecken. Das funktioniert in unserem Garten wirklich gut! Und auch die
Bänderschnecken dürfen gern bei uns bleiben, denn sie ernähren sich ebenfalls hauptsächlich von abgestorbenen oder verrotteten Pflanzenteilen.
Neulich wollte ich wissen, wie viele Gehäuseschnecken eigentlich in unserem Garten leben, und so setzte ich mal alle, die mir bei meiner Gartenrunde unter die Augen kamen, an einem Platz in unserer Wiese zusammen. Aber ehrlich, vonwegen "langsam wie eine Schnecke": Ein Sack Flöhe ist leichter zu hüten 🐌😅 - einige von ihnen "flüchteten" ziemlich schnell ins nächste Beet! Ich kam bei meiner Zählung auf "ungefähr" 11 Weinberg- und 5 Bänderschnecken, wobei die Dunkelziffer der Schnecken, die sich irgendwo im Gebüsch versteckten, vermutlich ziemlich hoch ist 😉.
16.7. - Treffen mit Edis ehemaligen Kollegen:
Für diesen Abend hatte Edis einstige Kollegin Annemarie beim Heurigen
Stegschandl in Pöttelsdorf (Burgenland) zwei Tische reserviert, und es gab ein nettes Wiedersehen mit vielen früheren Arbeitskollegen meines Mannes, von denen ich einige im Lauf der Jahre kennengelernt habe. Das Treffen machte Spaß und geschmeckt hat's uns auch. Drei der Fotos unten hat Edis Ex-Kollege Leo aufgenommen (das witzige Schild vom Garagentor und die beiden Fotos von Edi und mir).
Taglilien, Gurken und Sonnenblumen:
An den nicht-verregneten Gartentagen habe ich ebenfalls für euch fotografiert. Zum Beispiel die Taglilien, die seit Mitte Juli für schöne Farbtupfer sorgen. Und an Edi könnt ihr erkennen, wie hoch das Gras bei unserer Mini-Teich-Landschaft ist.
Erstmals habe ich in unserem Gemüsegarten Gurken angebaut, eine kleine, knackige Sorte. Die erste Minigurke konnte ich schon ernten. Wenn man einen Blick über unsere Kartoffel- und Topinambur-Hochbeete wirft, sieht man derzeit Tausende von Sonnenblumen, denn direkt hinter unserem Garten befindet sich ein blühendes Feld.
20.7. - neues "Männer-Spielzeug":
Als wir unsere Freunde
Helga und Michi im Juni besuchten, grillte Michi für uns köstliche Hühner-Viertel 🍗 - und Edi war so begeistert von Michis Griller, dass er letztendlich beschloss, seinen bisherigen cremeweißen Weber-Grill zu verkaufen oder zu verschenken und sich dieses
praktische, höhenverstellbare Gerät zuzulegen. In
diesem Posting vom September 2014 war der weiße Kugelgriller noch neu (und ich fand ihn immer sehr hübsch), aber Edi war nie zu 100 % glücklich damit. Mittlerweile haben wir über Edis Schwester schon Abnehmer für den Kugelgriller und Edi ist sehr zufrieden mit seinem neuen Spielzeug 😊. Der erste Versuch ist gleich wunderbar gelungen🍖!
21. und 27.7. - zwei Ausflüge:
Am 21.7. waren wir mit Brigitte und Peter in Baden, um ein bisschen Kultur zu genießen. Am 27.7. waren wir ebenfalls mit diesen beiden zur Marillen-Erntezeit in der Wachau. Über die zwei Ausflüge werde ich euch demnächst mehr berichten.
29.7. - Earth Overshoot Day:
An diesem Tag hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres wiederherstellen und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann! Mehr darüber im PS.
30.7. - abgebrochene Dreharbeiten:
In meinem
Juni-Post erzählte ich euch unter anderem, dass wir bei einem Komparsen-Casting für die neue Comedy-Serie namens
"Alles Finster" waren. Und tatsächlich wurden wir zu Dreharbeiten eingeladen. Es sollte ein Dämmerungs- und Nachtdreh werden; Edi und ich als ein Paar unter vielen anderen, die sich während eines schon wochenlang währenden Blackouts zu einem Versorgungspunkt gerettet haben.
Gewünscht wurde "sommerlich bunte Alltagskleidung, gerne auch mit dezentem Muster", aber ohne Markenlogos. Ich war mir nicht sicher, ob das Muster meines Tops dezent genug sein würde, aber ich probierte es aus. (Man soll sowieso immer verschiedene Outfits zur Wahl mitbringen.) Doch meine Kleidung gefiel der Kostümdame, so wie sie war, und auch die Maskenbildnerin meinte "Das gefällt mir so, das kann so bleiben." (Und nach allem, was ich so mitbekam, gab es nicht viele, die sich nicht umziehen mussten oder die von den Kostümdamen nicht bearbeitet wurden.) Ich hatte also mal wieder alles richtig gemacht. Jetzt stellt sich mir nur die Frage: Sah ich etwa wirklich so abgekämpft aus, wie man bei einem wochenlangen Stromausfall aussieht? 😉
Wie auch immer - wir kamen nicht zum Einsatz. Denn während wir in der Garderobe waren, brach im Drehort (Pitten) ein heftiges Unwetter mit Starkregen und Hagel los. Natürlich wollte man abwarten, aber eine junge Frau, die aus der Gegend kam, sagte es uns bereits voraus: "Wenn es in dieser Gegend mal so anfängt, dann hört es stundenlang nicht mehr auf!"
Und so kam es dann auch: Es gab zwar kurze Atempausen, wo der Regen etwas schwächer fiel - in dieser Phase machten wir eine Stellprobe mit Regenschirmen - aber dann fing es wieder zu schütten an, und um etwa 19 Uhr wurde abgebrochen. (Normalerweise hätten diese Dreharbeiten bis 2.30 Uhr nachts gedauert. Der Dreh wird natürlich nachgeholt, aber ob wir da Zeit haben werden, wissen wir noch nicht.)
Kurz nach der Ortsgrenze klarte es auf und auf unserem Heimweg sah der Himmel so aus:
30.7. - Blog-Geburtstag:
Am vorletzten Julitag jährte sich mein Einstieg in die Bloggerwelt zum 12. Mal, denn mein
erstes schüchternes Posting setzte ich am 30. Juli 2009 in die Welt. Es war allerdings ein sehr still verbrachtes Jubiläum. Dafür gibt's jetzt noch einen kleinen Trommelwirbel 🥁 und ich blase fröhlich in die Tröte 🥳. So - genug gefeiert! 😉😎
31.7. - junge Mantis Religiosa:
Nun möchte ich euch noch diese Fotos vom letzten Juli-Tag bieten. Auf unserer Haustür saß dieses weiße Exemplar einer
Gottesanbeterin. Schon in den Vorjahren sahen wir ab und zu Exemplare dieser gefährdeten und streng geschützten Insekten (hauptsächlich in unserem Vorgarten), allerdings waren die grün.
Wir dachten zunächst, dass es sich um ein Albino handelt, aber inzwischen wissen wir, es ist ein Jungtier - genauer gesagt eine
Nymphe (Entwickungsstufe nach dem Larvenstadium, dem erwachsenen Insekt schon sehr ähnlich); sie kann die Farbe mit jeder Häutung dem Lebensraum anpassen. Ich habe sie vorsichtig von der Haustür zu unserem Pavillon transportiert und hoffe, dass sie sich dort wohlfühlt (und die grüne Farbe des Gartens annimmt 😊)...
Zum Abschluss gibt es eine Collage mit Bildern jener Juli-Erlebnisse, über die ich euch entweder in früheren Postings erzählt habe oder über die ich euch in den nächsten Wochen noch erzählen werde. Und für den August ist auch schon wieder einiges geplant. Es bleibt also weiterhin interessant und kunterbunt in Rostrosenhausen 😉.

Ich wünsche euch einen genussvollen August!
Alles Liebe und bis bald,
PS:
Selten haben wir die drastischen Folgen des Klimawandels so sehr am eigenen Leib miterlebt wie in den vergangenen Wochen. Und weltweit - also auch in Deutschland und in Österreich - versagt die Politik, um die Klimaziele zu erreichen. Deshalb hier noch die oben erwähnten Petitionen, Umfragen, Veranstaltungen und Info-Seiten:
Weltweit:
- Wie oben bereits erwähnt, fiel der Earth Overshoot Day im Jahr 2021 auf den 29. Juli. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen zu können, müssen wir
unseren ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren. Wenn wir die
CO2-Emissionen um 50 Prozent senken würden, könnten wir den Overshoot
Day um 93 Tage nach hinten verschieben. Hier könnt ihr erfahren, wie das funktionieren kann bzw. was WIR ALLE dazu tun können: KLICK
- Immer wieder werden Menschen, die sich z.B. gegen die Abholzung des Regenwaldes einsetzen, kaltblütig umgebracht: Alle 48 Stunden wird ein Naturschützer oder eine Naturschützerin im Einsatz für die immer weiter schwindenden Lebensräume unserer Erde ermordet! Hier findet ihr eine Petiton von Avaaz an alle Regierungschefs dieser Welt, die sicherstellen soll, dass die gemeinschaftlichen
Landrechte von indigenen Gemeinschaften endlich anerkannt werden, um somit ihr Überleben zu sichern: KLICK
Österreich-spezifisch:
- Überschwemmungen, Tornados, ... Wenn die Politik nicht sofort handelt, werden Naturkatastrophen wie diese in Zukunft unseren Alltag prägen. Umso skandalöser ist es, wenn einzelne PolitikerInnen dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen blockieren. Genau das passiert gerade in Niederösterreich. Hier geht's zur Petition für die sofortige Einführung des Klimatickets: KLICK
In unsere schöne Lobau soll mit der Lobauautobahn ein fossiles Großprojekt um 3 Milliarden Euro gebaut werden. Ist immer mehr Autobahnen bauen die Lösung für Stau auf der Tangente? Wie kann eine nachhaltige klimagerechte Mobilitätswende aussehen? Am 13. und 14. August gibt es zwei Veranstaltungstage unter dem Motto "Alle für die Lobau" - KLICK
- Dass die Klimakrise keine Corona-Pause gemacht hat, sehen wir an den heftigen Unwettern und Überschwemmungen der letzten Wochen. Sie sind nur ein Ausblick darauf, was uns die Erderwärmung in den kommenden Jahrzehnten bringen wird, wenn die Politik nicht endlich handelt. Hier eine Umfrage von #aufstehn über den Umgang der österreichischen Regierung mit der Klimapolitik, Corona und dem Rechtsstaat: KLICK
Deutschland-spezifisch:
- Ideensturm: Am 26. September 2021
wählt Deutschland einen neuen Bundestag und damit eine neue Regierung.
Die nächste Bundesregierung muss in Sachen Klimaschutz und Artenschutz
endlich handeln. Der WWF startet daher einen Ideensturm zur
Bundestagswahl. Helft mit, indem ihr eure Forderungen an die neue
Bundesregierung formuliert: KLICK
- Der des WWF stellt fünf Forderungen zum Thema Hochwasserschutz an die Politik:
KLICK
- Zur
deutschen Bundestagswahl: Hier könnt ihr den WWF Zukunftswahl-Check
machen und herausfinden, welchen Parteien zukunftsfit sind: KLICK
- Angesichts der Klimapolitik in Deutschland übte die Klimaaktivistin Luisa Neubauer bei Lanz heftige Kritik: KLICK