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Sonntag, 1. August 2021

Rückblick auf unseren Juli 2021

Servus ihr Lieben,

 

ich danke euch herzlich für eure wundervollen Kommentare zu meinem Bericht über unseren Besuch im Mohndorf Armschlag und seiner näheren Umgebung. Der zweite Teil meiner Mohn-Schilderungen folgt in Kürze. Heute ist es mal wieder an der Zeit für einen Monats-Rückblick:

 

Unser Juli war genauso erlebnisreich und erfüllt wie die Monate zuvor. Das Wetter schlug zwar den einen oder anderen Haken, doch in unserer Umgebung war es bisher zum Glück niemals auch nur annähernd so schlimm wie in manchen Gebieten Deutschlands und anderen Teilen der Welt. 

Wie sehr hoffe ich, dass diese Katastrophen die Menschheit und die Politiker endlich zum Umdenken und Umschwenken in ihrem Klimakurs bringen...! Aber ich fürchte, wenn aus der Bevölkerung nicht genügend Stimmen laut werden, ändert sich gar nichts... Im Post Scriptum stelle ich euch ein paar Petitionen, Veranstaltungen und Info-Seiten vor, die zum Thema passen.


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

 

Zurück zu unserem Juli: In diesem Monat war bei uns unter anderem
Erntezeit für Ribisel (Johannisbeeren):
Sowohl bei den schwarzen als auch bei den roten hatten wir in diesem Jahr eine Rekordernte. Wir aßen die Ribisel natürlich auch pur, aber so viel Obstsalat konnten wir gar nicht essen. Daher haben wir heuer erstmals Johannisbeer-Sirup hergestellt *. Zuerst einige Flaschen roten, und ein paar Tage später auch noch rot-schwarz-gemischten. Beide sind köstlich geworden. (* Edi trinkt den Sirup jetzt als Sprudel anstelle von Eistee. Übrigens hat er den Eistee in den vergangenen Jahren ebenfalls selbst hergestellt, um Plastikflaschen zu sparen.) Außerdem haben wir Sirup aus Zitronenmelisse und Minze hergestellt. Auch der Oregano blüht heuer rekordverdächtig (siehe Fotos oben). Hat schon mal jemand von euch Oregano-Sirup gemacht und kann uns berichten, ob der gut schmeckt?.
 
Insektenmagnet Wilde Möhre:
Nicht nur über den Oregano und über Lavendel & Co. freuen sich die Insekten in unserem Garten, sondern auch über die Wilde Möhre. Bienen und Hummeln sind daran nicht sehr interessiert, aber alle anderen Insekten scheinen davon schwer begeistert zu sein:

3.7. - Besuch bei Mimon:
Unsere Freunde Moni und Michi nennen sich aufgrund der Anfangsbuchstaben ihrer Namen gemeinsam "Mimon" 😉. Ihr kennt die beiden schon von Monis tollen Sommerfesten, die viele Jahre lang ein Highlight in unseren Sommermonaten waren. Monis letzte Themenparty fand im August 2019 statt, dann kam Covid. 
 
Seither gibt es nur noch Treffen im kleinen Kreis. Anfang Juli wurden wir von Mimon in ihren schönen Garten eingeladen und Moni verwöhnte uns mal wieder nach Strich und Faden kulinarisch. Unten seht ihr mein Outfit (bestehend aus meinem mehr als 10 Jahre alten Maxikleid, kombiniert mit meiner geknoteten, sonnig-gelben Bluse aus dem Second-Hand-Laden) und in der folgenden Collage die sommerlichen Köstlichkeiten, die Moni für uns auf den Tisch zauberte.

Geeiste Fenchel-Suppe, Avocado-Garnelen-Cocktail, gefüllte Eier, Prosciutto mit buntem Salat, Panna Cotta mit Erdbeeren .... - einfach rundum lecker!
 
Bei den ue-30-Bloggern & friends läuft gerade eine Blogparade unter dem Motto "Zeit für eine Sommerparty". Die Themen-Feste bei Moni sind legendär. Sie standen immer unter einem tollen Motto, für das unsere Freundin groß aufkochte, mein Mann die passende Musik zusammenstellte und fotografierte und ich die Dekoration lieferte. Diesmal war es nur eine 4-Personen-Party, doch wenn ihr Inspiration für größere Feste braucht, biete ich euch hier den Link zum letzten großen Sommerfest von Moni, bei dem ihr auch eine Linkliste der frühereren Moni-Partys zum Durchklicken vorfindet: https://rostrose.blogspot.com/2019/08/strand-picknick-monis-sommerfest-2019.html
Ihr werdet in meinem heutigen Blogbeitrag noch ein paar weitere Outfits und Ideen entdecken, die eine Sommerparty gelingen lassen.

ue30blogger Monatsaktion Juli 2021 Sommerparty - Bloggeraktion - Blogparade
 
6.7. - Enkelkatzen:
An diesem Tag besuchten wir meine Tochter Jana und lernten dort Nala kennen, das süße Kätzchen, das meine Tochter gefunden und aufgenommen hat. Und außerdem verwöhnten wir natürlich auch wieder unsere beiden älteren Enkelkatzen Yomee und Chiller mit ein paar Leckerlis. Mehr darüber HIER.
 
8.7. - beim Heurigen (= Buschenschank) mit der Schwägerin:
Anita, die Schwester meines Mannes kennt ihr auch schon aus einigen meiner Beiträge, z.B. aus meinem Rückblick auf den Vormonat. Diesmal trafen wir uns in Vösendorf, wo sie uns zu einem Besuch beim Schlossheurigen einlud. Mein sehr luftiges Heurigen-Outfit an diesem super-heißen Tag wäre auch Sommerparty-tauglich gewesen: Es bestand schlicht und einfach aus meinem roten Kleid aus Bio-Baumwolle, das ich 2017 beim Kaffeeröster gekauft habe, zwei Ketten in türkis und den rosaroten Öko-Bio-Sandalen, die auch mit hitze-geschwollenen Füßen / Beinen noch halbwegs bequem sind.

Das Buffetfoto unten links und das große Foto vom Garten habe ich von der Galerie der Heurigen-Hompage ausgeliehen.
 
10.7. - Neffen-Hochzeit:
Andreas, der jüngster Sohn meines Bruders, heiratete seine Anna. Der Entschluss zur Hochzeit kam ziemlich spontan, wie es in unserer etwas unkonventionellen Familie öfter mal der Fall ist: Weil gerade ein Termin im Standesamt frei war, blieben zwischen dem Tag, an dem die Entscheidung getroffen wurde, und dem Hochzeitstermin nur 14 Tage für die Vorbereitungen (inklusive Brautkleid-Kauf*). Und dennoch (oder gerade deshalb?) wurde daraus ein unbeschreiblich tolles Fest.

*) Leider kann ich euch die schöne Braut und ihr wundervolles weißes Spitzenkleid nicht zeigen - Anna wollte nicht ins Internet - also bekommt ihr nur jene Teile der Familie zu sehen, die ihr schon kennt. Unter anderem mich, also die "Bräutigam-Tante" 😊, in einem meiner bequemen Maxikleider mit meinem auch schon altbekannten gerafften Spitzentop:

 
Aus Covid-Gründen durften nur wenige Personen ins Standesamt (das Gebäude mit dem Uhrturm), deshalb stießen Edi und ich erst bei der Agape im Gastgarten eines netten Gumpoldskirchner Heurigenlokals dazu (Heuriger Spätrot).
 
In der folgenden Collage seht ihr zumindest die Ärmel des Brautkleides und die Hand der Braut mit dem bunten Hochzeitsstrauß:
 
 

Das junge Paar, das ihr hier unten seht, ist NICHT das Hochzeitspaar, sondern meine Tochter Jana und ihr Freund Michael:


Die Fotos von den Speisen und Getränken oben und unten habe ich schon im Garten von Andi und Anni fotografiert. Denn dort fand die restliche Party statt - ein Fest, über das einer der Gäste sagte: "Wenn mich mal jemand fragen sollte, wie ein Hochzeitsfest sein soll, dann werde ich ab sofort diese Feier als Beispiel nennen." 
 
Wir alle können das unterschreiben - es war lustig, es war leger, es war festlich, es war köstlich (und für wirklich jeden war etwas dabei: Es gab viel Vegetarisches, Veganes, aber ebenso Fleischliches), es war gemütlich... und es war - Dank des großen und tollen Freundeskreises von Andi und Anni - richtig gut organisiert (trotz der extrem kurzen Vorbereitungszeit)... Sogar die Wettergötter spielten mit: Am Tag davor und am Tag danach gab es Regen, am Hochzeitstag selbst pures Prachtwetter! Kurz: Es war ein wunderschönes Fest der Liebe und der Freundschaft!

Die Hochzeitstorte mit dem Fahrrad-Paar hat Annas Tante gebacken; die anderen Leckereien hatten Freunde mitgebracht. Der Hund ist Kira, das Labrador-Mädchen von meinem Bruder und meiner Schwägerin Brigitte. Unten Mitte seht ihr wieder meine Tochter Jana und ihren Partner. Janas Babybauch ist schon recht groß, aber bis Mitte November darf er noch ein Stück weiter wachsen 😊.

11.7. - Regentags-Frühstück:
Zum Frückstück gab es am Morgen nach dem Fest gleich die Himbeer-Kirsch-Marmelade, Annas selbstgemachtes Give-away an die Hochzeitsgäste: 


12.7. - Ausflug ins Mohndorf Armschlag:
Über diesen tollen Ausflug habe ich euch HIER schon einiges erzählt - Fortsetzung folgt!
 
Alltags-Sammelsurium im Juli:
Natürlich können auch wir Rostrosen nicht nur feiern. Wie ich euch schon in meinem Katzen-Post erzählt habe, mussten wir mit unserem Maxwell zur Tierärztin. Zum Glück geht es ihm nun wieder besser. 
 
Unten seht ihr, wie er manchmal beim Fernsehen neben mir sitzt: Er legt sich auf eine meiner Hände 😻. Das ist nicht ganz praktisch, weil ich eigentlich an meiner Granny-Decke weiterhäkeln will. Ursprünglich sollte es eine Decke für mich werden, und ich hatte mich für "romantische Farben" wie rosa, beige, creme... entschieden. Nun möchte ich die Decke (oder Decken, falls es zwei werden) meinem ersten Enkelkind widmen. Jana und Michael wissen noch immer nicht, ob es ein Bub oder Mädchen wird, doch Jana meinte, ich solle sicherheitshalber auch blaue Wolle kaufen. (Blau ist sowieso ihre Lieblingsfarbe.) Also entstehen zur Zeit blaue Grannies (wenn mich Maxwell läßt 😁)...

Manchmal dekoriere ich auch das Wohnzimmer neu - wie hier in Meeresfarben. Oder ich repariere meinen Sonnenhut. Oder Edi und ich machen mal wieder Marmelade aus unreifen Äpfeln - diese Marmelade war 2017 ein "unabsichtliches Nebenprodukt" beim Apfelgelee-Kochen, und sie schmeckte uns so gut, dass wir sie nun immer wieder machen, wenn der Apfelbaum zu voll mit jungen Äpfeln ist. Außerdem habe ich wieder Apfelessig aus den Schalen und Apfelgehäusen angesetzt. Und unsere Amaryllis hat sich - wie so oft - entschieden, im Juli zu blühen.

14.7. - Impfungs-Outfit:
An diesem Tag erhielt ich meine zweite Covid-Impfung, und dafür schlüpfte ich in meinen bequemen weinroten Maxirock und die ebenso bequeme Tunika mit weinrotem Blütenmuster.

Schnecken-Tage:
An den Regentagen oder nach den Regennächten im Juli kamen "unsere" Schnecken aus ihren Verstecken. Wie ihr wisst, freue ich mich über die nützlichen Tigerschnegel in unserem Garten. Ich habe euch am Ende DIESES älteren Blogbeitrages schon einiges über die guten Eigenschaften der Schnegel erzählt. Wie auch die Weinbergschnecken fressen sie normalerweise keine frischen Pflanzen an, sondern dezimieren die Gelege von Nacktschnecken. Das funktioniert in unserem Garten wirklich gut! Und auch die Bänderschnecken dürfen gern bei uns bleiben, denn sie ernähren sich ebenfalls  hauptsächlich von abgestorbenen oder verrotteten Pflanzenteilen.
 
 
Neulich wollte ich wissen, wie viele Gehäuseschnecken eigentlich in unserem Garten leben, und so setzte ich mal alle, die mir bei meiner Gartenrunde unter die Augen kamen, an einem Platz in unserer Wiese zusammen. Aber ehrlich, vonwegen "langsam wie eine Schnecke": Ein Sack Flöhe ist leichter zu hüten 🐌😅 - einige von ihnen "flüchteten" ziemlich schnell ins nächste Beet! Ich kam bei meiner Zählung auf "ungefähr" 11 Weinberg- und 5 Bänderschnecken, wobei die Dunkelziffer der Schnecken, die sich irgendwo im Gebüsch versteckten, vermutlich ziemlich hoch ist 😉.


 
16.7. - Treffen mit Edis ehemaligen Kollegen:
Für diesen Abend hatte Edis einstige Kollegin Annemarie beim Heurigen Stegschandl in Pöttelsdorf (Burgenland) zwei Tische reserviert, und es gab ein nettes Wiedersehen mit vielen früheren Arbeitskollegen meines Mannes, von denen ich einige im Lauf der Jahre kennengelernt habe. Das Treffen machte Spaß und geschmeckt hat's uns auch. Drei der Fotos unten hat Edis Ex-Kollege Leo aufgenommen (das witzige Schild vom Garagentor und die beiden Fotos von Edi und mir).


Taglilien, Gurken und Sonnenblumen:
An den nicht-verregneten Gartentagen habe ich ebenfalls für euch fotografiert. Zum Beispiel die Taglilien, die seit Mitte Juli für schöne Farbtupfer sorgen. Und an Edi könnt ihr erkennen, wie hoch das Gras bei unserer Mini-Teich-Landschaft ist.
 
 
Erstmals habe ich in unserem Gemüsegarten Gurken angebaut, eine kleine, knackige Sorte. Die erste Minigurke konnte ich schon ernten. Wenn man einen Blick über unsere Kartoffel- und Topinambur-Hochbeete wirft, sieht man derzeit Tausende von Sonnenblumen, denn direkt hinter unserem Garten befindet sich ein blühendes Feld.

 
20.7. - neues "Männer-Spielzeug":
Als wir unsere Freunde Helga und Michi im Juni besuchten, grillte Michi für uns köstliche Hühner-Viertel 🍗 - und Edi war so begeistert von Michis Griller, dass er  letztendlich beschloss, seinen bisherigen cremeweißen Weber-Grill zu verkaufen oder zu verschenken und sich dieses praktische, höhenverstellbare Gerät zuzulegen. In diesem Posting vom September 2014 war der weiße Kugelgriller noch neu (und ich fand ihn immer sehr hübsch), aber Edi war nie zu 100 % glücklich damit. Mittlerweile haben wir über Edis Schwester schon Abnehmer für den Kugelgriller und Edi ist sehr zufrieden mit seinem neuen Spielzeug 😊. Der erste Versuch ist gleich wunderbar gelungen🍖!

 
21. und 27.7. - zwei Ausflüge:
Am 21.7. waren wir mit Brigitte und Peter in Baden, um ein bisschen Kultur zu genießen. Am 27.7. waren wir ebenfalls mit diesen beiden zur Marillen-Erntezeit in der Wachau. Über die zwei Ausflüge werde ich euch demnächst mehr berichten.
 
29.7. - Earth Overshoot Day:
An diesem Tag hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres wiederherstellen und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann! Mehr darüber im PS.
 
30.7. - abgebrochene Dreharbeiten:
In meinem Juni-Post erzählte ich euch unter anderem, dass wir bei einem Komparsen-Casting für die neue Comedy-Serie namens "Alles Finster" waren. Und tatsächlich wurden wir zu Dreharbeiten eingeladen. Es sollte ein Dämmerungs- und Nachtdreh werden; Edi und ich als ein Paar unter vielen anderen, die sich während eines schon wochenlang währenden Blackouts zu einem Versorgungspunkt gerettet haben. 
 
Gewünscht wurde "sommerlich bunte Alltagskleidung, gerne auch mit dezentem Muster", aber ohne Markenlogos. Ich war mir nicht sicher, ob das Muster meines Tops dezent genug sein würde, aber ich probierte es aus. (Man soll sowieso immer verschiedene Outfits zur Wahl mitbringen.) Doch meine Kleidung gefiel der Kostümdame, so wie sie war, und auch die Maskenbildnerin meinte "Das gefällt mir so, das kann so bleiben." (Und nach allem, was ich so mitbekam, gab es nicht viele, die sich nicht umziehen mussten oder die von den Kostümdamen nicht bearbeitet wurden.) Ich hatte also mal wieder alles richtig gemacht. Jetzt stellt sich mir nur die Frage: Sah ich etwa wirklich so abgekämpft aus, wie man bei einem wochenlangen Stromausfall aussieht? 😉

 
Wie auch immer - wir kamen nicht zum Einsatz. Denn während wir in der Garderobe waren, brach im Drehort (Pitten) ein heftiges Unwetter mit Starkregen und Hagel los. Natürlich wollte man abwarten, aber eine junge Frau, die aus der Gegend kam, sagte es uns bereits voraus: "Wenn es in dieser Gegend mal so anfängt, dann hört es stundenlang nicht mehr auf!" 
 
Und so kam es dann auch: Es gab zwar kurze Atempausen, wo der Regen etwas schwächer fiel - in dieser Phase machten wir eine Stellprobe mit Regenschirmen - aber dann fing es wieder zu schütten an, und um etwa 19 Uhr wurde abgebrochen. (Normalerweise hätten diese Dreharbeiten bis 2.30 Uhr nachts gedauert. Der Dreh wird natürlich nachgeholt, aber ob wir da Zeit haben werden, wissen wir noch nicht.)

 
Kurz nach der Ortsgrenze klarte es auf und auf unserem Heimweg sah der Himmel so aus:
 

 
30.7. - Blog-Geburtstag:
Am vorletzten Julitag jährte sich mein Einstieg in die Bloggerwelt zum 12. Mal, denn mein erstes schüchternes Posting setzte ich am 30. Juli 2009 in die Welt. Es war allerdings ein sehr still verbrachtes Jubiläum. Dafür gibt's jetzt noch einen kleinen Trommelwirbel 🥁 und ich blase fröhlich in die Tröte 🥳. So - genug gefeiert! 😉😎

31.7. - junge Mantis Religiosa:
Nun möchte ich euch noch diese Fotos vom letzten Juli-Tag bieten. Auf unserer Haustür saß dieses weiße Exemplar einer Gottesanbeterin. Schon in den Vorjahren sahen wir ab und zu Exemplare dieser gefährdeten und streng geschützten Insekten (hauptsächlich in unserem Vorgarten), allerdings waren die grün. 
 
Wir dachten zunächst, dass es sich um ein Albino handelt, aber inzwischen wissen wir, es ist ein Jungtier - genauer gesagt eine Nymphe (Entwickungsstufe nach dem Larvenstadium, dem erwachsenen Insekt schon sehr ähnlich); sie kann die Farbe mit jeder Häutung dem Lebensraum anpassen. Ich habe sie vorsichtig von der Haustür zu unserem Pavillon transportiert und hoffe, dass sie sich dort wohlfühlt (und die grüne Farbe des Gartens annimmt 😊)...
 
 
Zum Abschluss gibt es eine Collage mit Bildern jener Juli-Erlebnisse, über die ich euch entweder in früheren Postings erzählt habe oder über die ich euch in den nächsten Wochen noch erzählen werde. Und für den August ist auch schon wieder einiges geplant. Es bleibt also weiterhin interessant und kunterbunt in Rostrosenhausen 😉.

 

 

Ich wünsche euch einen genussvollen August!

Alles Liebe und bis bald, 
eure   T  r  a  u  d  e


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, Close to the Ground bei Jutta,

 

PS: 

Selten haben wir die drastischen Folgen des Klimawandels so sehr am eigenen Leib miterlebt wie in den vergangenen Wochen. Und weltweit - also auch in Deutschland und in Österreich - versagt die Politik, um die Klimaziele zu erreichen. Deshalb hier noch die oben erwähnten Petitionen, Umfragen, Veranstaltungen und Info-Seiten:

Weltweit:

  • Wie oben bereits erwähnt, fiel der Earth Overshoot Day im Jahr 2021 auf den 29. Juli. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen zu können, müssen wir unseren ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren. Wenn wir die CO2-Emissionen um 50 Prozent senken würden, könnten wir den Overshoot Day um 93 Tage nach hinten verschieben. Hier könnt ihr erfahren, wie das funktionieren kann bzw. was WIR ALLE dazu tun können: KLICK
  • Immer wieder werden Menschen, die sich z.B. gegen die Abholzung des Regenwaldes einsetzen, kaltblütig umgebracht: Alle 48 Stunden wird ein Naturschützer oder eine Naturschützerin im Einsatz für die immer weiter schwindenden Lebensräume unserer Erde ermordet! Hier findet ihr eine Petiton von Avaaz an alle Regierungschefs dieser Welt, die sicherstellen soll, dass die gemeinschaftlichen Landrechte von indigenen Gemeinschaften endlich anerkannt werden, um somit ihr Überleben zu sichern: KLICK
Österreich-spezifisch:
  • Überschwemmungen, Tornados, ... Wenn die Politik nicht sofort handelt, werden Naturkatastrophen wie diese in Zukunft unseren Alltag prägen. Umso skandalöser ist es, wenn einzelne PolitikerInnen dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen blockieren. Genau das passiert gerade in Niederösterreich. Hier geht's zur Petition für die sofortige Einführung des Klimatickets: KLICK
  • In unsere schöne Lobau soll mit der Lobauautobahn ein fossiles Großprojekt um 3 Milliarden Euro gebaut werden. Ist immer mehr Autobahnen bauen die Lösung für Stau auf der Tangente? Wie kann eine nachhaltige klimagerechte Mobilitätswende aussehen? Am 13. und 14. August gibt es zwei Veranstaltungstage unter dem Motto "Alle für die Lobau" - KLICK
  • Dass die Klimakrise keine Corona-Pause gemacht hat, sehen wir an den heftigen Unwettern und Überschwemmungen der letzten Wochen. Sie sind nur ein Ausblick darauf, was uns die Erderwärmung in den kommenden Jahrzehnten bringen wird, wenn die Politik nicht endlich handelt. Hier eine Umfrage von #aufstehn über den Umgang der österreichischen Regierung mit der Klimapolitik, Corona und dem Rechtsstaat: KLICK
Deutschland-spezifisch:
  • Ideensturm: Am 26. September 2021 wählt Deutschland einen neuen Bundestag und damit eine neue Regierung. Die nächste Bundesregierung muss in Sachen Klimaschutz und Artenschutz endlich handeln. Der WWF startet daher einen Ideensturm zur Bundestagswahl. Helft mit, indem ihr eure Forderungen an die neue Bundesregierung formuliert: KLICK
  • Der des WWF stellt fünf Forderungen zum Thema Hochwasserschutz an die Politik: KLICK
  • Zur deutschen Bundestagswahl: Hier könnt ihr den WWF Zukunftswahl-Check machen und herausfinden, welchen Parteien zukunftsfit sind: KLICK
  • Angesichts der Klimapolitik in Deutschland übte die Klimaaktivistin Luisa Neubauer bei Lanz heftige Kritik: KLICK


Donnerstag, 3. September 2020

Summertime 2020 in Rostrosenhausen - Teil 2

Servus ihr Lieben,

ganz herzlichen Dank für all eure wunderbaren Kommentare zu meinem vorigen Beitrag Aufregender August oder Wie Kater Maxwell zu uns zurückkam. Heute geht's endlich mit einer Fortsetzung meiner Summertime-Impressionen weiter. Vielen Dank auch für euer Interesse am ersten Teil meiner Schilderungen. Geendet haben diese nach unserem Museumsbesuch am 22. Juni. Wie ich euch erzählte, wurde aus einem wettermäßig durchwachsenen Vormittag letztendlich ein sonniger Nachmittag. Bei einer 

Gartenrunde 
fotografierte ich an diesem Tag für euch, was im Rostrosengarten so alles am Blühen war - und dank des hierzulande recht feuchten Sommers blühte es so üppig wie noch nie: 


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Der große Lavendelbusch vor der Terrasse ist ohnehin alle Jahre wieder der Eye-Catcher und bester Freund von Bienen und Schmetterlingen im Juni und Juli, doch heuer hatten auch die Rosen große Lust auf viele Blüten, außerdem startete manch eine insektenfreundliche Pflanze, die ich im Vorjahr gesetzt hatte durch (wie z.B. diese weiße Lilien). Die Geranien hatten mehr Blüten als in den vergangenen Jahren, die Kriechenden Glockenblumen waren so üppig (und gut von Bienen besucht) wie immer und auch der neue Blühhügel zeigte erste Ansätze, seinem Namen gerecht zu werden. (Mittlerweile weiß ich, er ist ein ECHTER, wunderbarer, bunter und von Insekten umschwärmter Blühhügel!)


Am 23. Juni besuchten wir die Störche und Wildpferde von Marchegg sowie drei Marchfeldschlösser. Ich habe euch HIER von diesem tollen Ausflug erzählt. 

Katholische Pfarrkirche hl. Bartholomäus in Unterwaltersdorf:
Einen Tag später - an unserem allmonatlichen computerfreien Tag, nach einem gemütlichen Frühstück mit anschließendem Katzenkuscheln 😻 - unternahmen wir einen viel kleineren und kürzeren Ausflug, der uns in die Ortschaft Unterwaltersdorf führte. Dort besuchten wir unter anderem die Pfarrkirche, die dem Heiligen Bartholomäus geweiht ist und die zumindest in Teilen der Grundmauern noch aus dem 11. Jahrhundert stammt. Die Kirche und der Wehrkirchhof stehen unter Denkmalschutz und bieten einige interessante Details. 


Laut dieser Seite gehört die Bartholomäus-Kirche zu den bemerkenswertesten mittelalterlichen Kirchen des Wiener Beckens. Im Jahr 1252 wurde sie von den Ungarn zerstört, im 14. Jahrhundert zu einer Wehranlage ausgebaut. Später wurde der Bau in mehreren Abschnitten erweitert. Im Dachboden wurden Wandmalereien aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entdeckt, auch einige Grabsteine und -platten sind außen und innen erhalten. Der Turm mit der Zwiebelhaube wurde im Jahr 1831 angebaut. (Ihn verlinke ich bei Novas Glockenturm-Linkup.)


Barbarakapelle: Der kleine Rechteckbau aus dem späten 13. Jahrhundert war ursprünglich das Beinhaus. Das Untergeschoß barg bis 1949 Skelettreste verstorbener Dorfbewohner.
In der unteren Collage seht ihr außer dieser Kapelle noch die Marien- bzw. Pestsäule von Unterwaltersdorf aus dem Jahr 1725 und ihr könnt einen Blick ins Innere der Bartholomäus-Kirche werfen.


Von der Ausflugskleidung dieses Tages gibt es keine Fotos, aber hier kann ich euch ein legeres septemberliches Einkaufsoutfit zeigen, bei dem ich mit verschiedenen Rottönen gespielt habe:


Mutterbesuch:
Dieselbe Bluse trug ich auch am 25. Juni bei einem weiteren Besuch bei meiner Mutter im Pflegeheim. Diesmal kombinierte ich sie mit dem petrolfarbigen Kleid, das ich zuletzt in ganz anderer Kombination am 22. Juni im Mödlinger Museum getragen hatte. Außerdem trug ich diesmal dazu meine dritte Maske von Claudia - die mit dem zarten Rotkehlchen-Motiv.


Klassentreffen:
Am Nachmittag des 26. Juni warf ich mich wieder in Schale, denn an diesem Tag gab's in Wien ein besonderes Klassentreffen. Meine ehemaligen Schulkolleginnen aus dem Gymnasium feierten ihr 40. Maturajubiläum. Ich selbst war bei dieser Reifeprüfung nicht mehr dabei, sondern bin mit 15 aus dieser Schule ausgestiegen, um den Beruf der Bürokauffrau zu erlernen. Doch ich stehe mit den "Mädels von damals" weiterhin in Kontakt, werde auch immer wieder zu den Klassentreffen eingeladen und bin gerne mit dabei. 

Da der Wetterbericht unentschlossen klang, entschied ich mich für eine Bluse über dem Top und einen Regenschirm im Marschgepäck. Um den Maxirock gab's ein ebenfalls grünes Seidentuch als Gürtel. Zur Bluse passend wählte ich die bequemen grünen Sandalen, denn bevor wir miteinander essen gingen, gab's noch ein spezielles Programm: Da es ja ein Jubiläum zu feiern gab, trafen wir uns in der Wiener Innenstadt und erlebten - geführt von der bewährten Kulturvermittlerin Susanne Herrmann - einen ca 1,5stündigen Stadtspaziergang zum Thema „Frauen in Wien“. Dabei gab's für uns alle einiges zu erfahren, das wir bisher noch nicht gewusst hatten. (Denn somanche weibliche Großtat wird leider nicht so laut in die Welt hinausposaunt wie die von Männern...)


In Sachen Wetter hatten wir ausgeprägtes Glück, denn es begann gerade zu tröpfeln, als wir unsere letzte Station - das Museumsquartier - erreichten. Während wir unter einem Dach standen und Susanne Hermann ein paar abschließende Worte sprach, ging draußen ein krachendes Donnerwetter nieder. Doch schon wenige Minuten später hörte der Platzregen wieder auf, ein schöner Regenbogen erschien über Wiens Dächern und wir konnten wie geplant im überdachten Teil des Gastgartens im Glacis-Beisls den Nachmittag und Abend lustig und gemütlich ausklingen lassen. 

Detail am Rande: Manchmal in meinem Leben habe ich es bedauert, dass ich nicht weiter zur Schule gegangen bin, sondern einen Beruf ergriffen habe, der eigentlich nicht zu mir passte. Bei diesem Treffen wurde mir bewusst, dass einige meiner Mitschülerinnen ein paar Jahre später ebenfalls in Büros zu arbeiten begonnen haben. Im Gegensatz zu mir stehen ihnen aber noch ein paar Arbeitsjahre bevor - und auch wenn ich weiß, dass die meisten von ihnen ihre Arbeit gerne gemacht haben, wird es ihnen nun allmählich zu lange... Aus dieser Perspektive betrachtet erscheint mir mein Weg, früher einen Beruf zu ergreifen, dann doch nicht mehr so falsch. (Mal abgesehen davon, dass ich die wichtigsten Menschen meines Lebens indirekt diesem Beruf zu verdanken habe.) Aber selbst wenn, könnte ich es sowieso nicht mehr ändern 😉 Und inzwischen ist das Berufsthema glücklich abgehakt, ich arbeite nur noch, wozu ich Lust habe, ob nun als Komparsin, als Fotografin, als Gestalterin des eigenen Gartens oder was auch immer mir sonst noch einfällt 😊


We-are-Free-Festl:
Einen Tag später - am 27. Juni - fand in unserem Garten das nächste Kleingruppenfestl statt. Diesmal waren unsere Vis-a-vis-Nachbarn Renate und Peter sowie mein Cousin Martin mit seiner Frau Parisay bei uns. Es gab zur Jause wieder "Klafuzzis" (Clafoutis), Bohnenkaffee, Lupinenkaffee, Tee und Früchte aus dem Garten, und später wurde gegrillt. Da gab's dann (den unterschiedlichen Vorlieben unserer Gäste entsprechend) Grillkäse, Grillgemüse, einen Salatteller mit Paprika, Paradeisern, Maiskölbchen imd Jungzwiebeln,  "Hermann Schnitzel ohne Fleisch" (vegetarische Naturschnitzel, die so gut sind, dass sie auch von "Fleischfressern" gern genommen werden), Hühnerfleisch mit zwei unterschiedlichen Marinaden - und dazu meine "berühmten" Ofenkartoffeln mit Gartenkräutern und Sonnenblumenkernen. (Das ist meine Standardbeilage zu Gegrilltem 😉. Leider waren die Erdäpfel aus eigenem Anbau noch nicht erntereif - Gäste, die uns später in diesem Sommer besuchten, kamen dann schon in den Genuss von Kartoffeln aus dem Rostrosengarten.)

Ich glaube, mein Outfit für diesen heißen Sommertag habe ich euch schon mal in genau dieser Kombination gezeigt, aber was soll's, hier kommt es noch einmal. Möglicherweise trage ich diesen Mix nicht zum letzten Mal.

Es war wieder ein sehr gemütlicher und genussvoller Nachmittag und Abend mit lieben Menschen!
Mein petrolfarbiges Maxikleid mit lila-gold-brauner Perlenstickerei am Ausschnitt und dazu das farblich passende Tuch, 
das mir der indische Tuktuk-Fahrer Vel im Jahr 2013 geschenkt hat
Die Fotos (bzw. die gesamte Collage) hat mir Renate per WhatsApp zugeschickt 😊

Sommerregen:
Die folgenden Fotos stammen vom 29. Juni. Da habe ich mal wieder Regenbilder aufgenommen, damit ihr mir glaubt, dass der Sommer bei uns überwiegend feucht war - auch wenn ich euch noch so oft eitel Sonnenschein zeige. Dem Garten hat's teilweise gut getan, teilweise jedoch nicht. Denn auch wenn (wie ich oben geschrieben habe) die Rosen viele Blüten hatten: manche Blütenblätter rollten sich rasch beleidigt ein. Und der Lavendel lockte zu den Sonnenstunden zwar viele Insekten an, doch er blühte heuer nicht so lange wie in den vergangenen Jahren. Einige andere der trockenheitsliebenden Pflanzen taten es ihm nach.

Unser Blühhügel und die Gemüsepflanzen in den Hochbeeten "explodierten" hingegen regelrecht. Und obwohl ich im trockenen April noch geglaubt hatte, dass heuer ein schwaches Schneckenjahr sein würde, habe ich gefühlt weit mehr Nacktschnecken abgesammelt als während der letzten Jahre. (Leider auch von den Monatserdbeeren, die sie teilweise abgefressen haben... 😡) Aber all dem "Grünzeug" hier im Garten hat der Regen natürlich gut getan. (Und auch jetzt im September sehen Büsche und Rasen noch üppig grün aus.)


Soviel zu Teil 2 meines Sommer-Rückblicks, ihr Lieben! Der Juni ist somit "abgehakt", demnächst kommt Teil 3 - da zeige ich euch Bilder von unserem Juli. Ich hoffe, ihr wollt sie noch sehen, auch wenn seither schon einige Zeit vergangen ist.



Ganz herzliche Rostrosengrüße
und liebste Küschelbüschel
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden,

Mittwoch, 12. August 2020

SO FRESH! - ein "frisches Date" in Wien 😉


Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieser Beitrag enthält Werbung. Jedoch werde ich dafür weder bezahlt noch habe ich dazu einen Auftrag erhalten. Ich bin auch keine Partnerin der vorgestellten Firma. Ich möchte euch lediglich über die naturfreundlichen Produkte sowie über ein System informieren, das ich ziemlich clever finde und das für einige von euch von Interesse sein könnte.

Servus ihr Lieben,
es ist mal wieder Zeit für ein rostrosiges Lebenszeichen. Denn ich lebe - unbestritten - und meine Tage sind sehr ausgefüllt, zumeist mit angenehmen Ereignissen. 
Über ein solches "Ereignis" möchte ich euch heute erzählen - und ich denke, es könnte vor allem für diejenigen unter euch interessant sein, die einen Hang zu frischen und ungekünstelten Produkten, zu genialen (und umweltfreundlichen) Verpackungsmethoden und zu gänzlich tierversuchsfreier Naturkosmetik (ohne Füllstoffe, ohne Zusatzstoffe, ohne Konservierungsmittel!) haben. Und für diejenigen unter euch, die (vielleicht wegen Corona, vielleicht aus anderen Gründen) nach einer Möglichkeit suchen, sich auf relativ freie und einfache Weise etwas dazu zu verdienen oder gar eine neue Karriere aufzubauen... (Das gilt übrigens nicht nur für meine LeserInnen aus Österreich, sondern bezieht sich auch auf Deutschland, die Schweiz, Italien, Spanien, Frankreich, das Vereinigte Königreich - und es werden noch weitere Länder folgen.)
Ganz nebenbei gibt's auch nette Hunde, freundliche Menschen, Blicke über die Dächer von Wien, ein "neues-altes" Rostrosen-Outfit und einen wundervollen Spätsommer-Abendhimmel zu sehen. Seid ihr dabei? Dann lade ich euch ein zu einem "Fresh Date"!
Aber von Anfang an: Günther, meinen Jugendfreund aus WG-Tagen, kennt ihr bereits aus dem einen oder anderen meiner Blogbeiträge, z.B. aus diesem: KLICK und ein bisserl runterscrollen. (In dem Beitrag von 2016 seht ihr auch Mascha, Günthers Golden-Doodle-Hündin. Sie zählte - zusammen mit ihrer Tochter Emily [die ihr zum Verwechseln ähnelt] - zu den Stimmungskanonen bei Günthers Fresh Date 🐩🐩😉)

Vor einigen Wochen telefonierten Günther und ich unter anderem wegen eines für Ende August in unserem Garten geplanten Treffens. Bei der Gelegenheit erzählte mir Günther auch, dass ihm durch Corona beruflich ziemlich viele Geschäfte weggebrochen sind... Fast zeitgleich sei er jedoch auf die Produkte der österreichischen, europaweit agierenden Firma Ringana und auf deren Geschäftmodell aufmerksam gemacht worden. Und beides habe ihn so sehr begeistert, dass er mittlerweile nicht nur Kunde, sondern auch in beruflicher Hinsicht Ringana-Partner geworden sei - was ihm dabei helfe, seine Verluste etwas auszugleichen.


Wie ihr wisst, bin ich sowohl in Sachen Kleidung als auch in Sachen Kosmetik am Reduzieren. Ich brauche immer noch Reste auf und benötige so gut wie nichts Neues. Dass mir Günther von der Frische und Natürlichkeit der Produkte vorschwärmte, interessierte mich also nur am Rande, auch wenn ich es selbstverständlich gut finde, dass es solche Produkte gibt. Als er mir jedoch über die innovative Verpackung der Ringana-Waren erzählte, hatte er mein ungeteiltes Interesse. Jetzt wollte ich mehr wissen - unter anderem auch, um euch darüber erzählen zu können. Und so sagte ich JA, als er Edi und mich zu einem Ringana-Fresh-Date Anfang August einlud.


Das "Date" fand in luftiger Höhe - nämlich in Günthers Dachwohnung - statt, und gleich zum Einstand wurde uns auf der Terrasse ein sagenhafter Abendhimmel geboten. Gesunde Snacks gab es auch, und außerdem z.B. Prosecco, den man gleich mit einem munter-machenden Ingwer-Shot (Ringana-Chi) kombinieren konnte.

In den folgenden Collagen bekommt ihr einen näheren Blick auf mein "schrank-geshopptes Date-Outfit" zu sehen, das aus lauter schon bekannten Kleidungsstücken in neuer Kombination bestand: meinem eigenhändig mohnrot gefärbten Sommerkleid, dem roten Bio-Baumwoll-Maxirock und meinem Spitzentop, das ich (wie hier erstmals) im Brustbereich gerafft habe. Dazu die roten Bio-Sandalen von Waschb*r. (Die Kleidungs-Fotos entstanden noch vor der Fahrt zum Fresh-Date in unserem Garten.)


Die Gästeliste war bunt-gemischt - ganz offensichtlich spricht das Ringana-Konzept Männer wie Frauen in den unterschiedlichsten Lebensphasen an, was wohl auch mit der recht breit gefächerten Produktpalette zu tun hat. Ich denke, dass die gebotenen Vortrags-Themen auch für alle interessant waren, egal, ob es nun um Naturkosmetik, Nahrungsergänzungsmittel, Verpackungen oder Karrieremöglichkeiten ging.


Aber bevor ich euch mehr darüber erzähle, will ich euch einen kurzen Blick auf die Firma selbst werfen lassen: 
Die Ringana GmbH ist ein österreichisches Familienunternehmen. Die Firma wurde im Jahr 1996 in Hartberg (Steiermark) von Andreas Wilfinger und seiner Lebensgefährtin Ulla Wannemacher gegründet. Die ersten Kosmetikrezepte wurden in einem kleinen Labor in Hartberg mit einem Küchenmixer angerührt und getestet 😊. 
Diese Testphase - gemeinsam mit einem Team idealistischer Experten - dauerte drei Jahre, dann war man bereit für den Markt und für eine neue Denkrichtung in der Hautpflege. Denn im Gegensatz zu anderen Naturkosmetikherstellern setzt Ringana auf Frische - und somit auf Produkte ganz ohne Konservierungsmittel
Das bedeutet allerdings auch, dass diese Produkte in Sachen Haltbarkeit nicht mit herkömmlicher Kosmetik verglichen werden können. Im normalen Handel, wo Cremes und Lotionen schon mal ein paar Monate in irgendwelchen Lagern stehen, bevor sie in den Verkaufsregalen landen, ist eine Haltbarkeit von anderthalb Jahren quasi die Mindestanforderung. Wenn ihr euch die Zutatenlisten solcher Kosmetika durchlest, wird auch klar, wie das funktioniert: Sogar Naturkosmetik, die ohne Mineralöle und Mikroplastik auskommt, verwendet Füllstoffe und Konservierungsmittel, die ihr als Kunden zwar bezahlt, die für eure Haut aber nichts tun.  

Um der eigenen Philosophie treu bleiben und somit die Haltbarkeitsanforderungen des Handels außen vor lassen zu können, setzt Ringana auf ein Direktvertriebssystem, das durch sogenannte Frischepartner unterstützt wird. Die Ware wird also vom Hersteller direkt versendet, um die Frische zu gewährleisten - die Frischepartner sind lediglich für das Bewerben der Produkte bzw. die Kundenberatung zuständig. Sie benötigen kein Lager, keinen Laden und müssen sich keine Sorge um die Haltbarkeit machen.
Karl Maier, einer der Ringana-Partner aus Günthers Netzwerk, präsentierte uns, auf welche Art und Weise der Direktversand der Kosmetika vonstatten geht. Unterstützt wurde seine Präsentation von der charmanten vierbeinigen Assistentin Emily (oder war es Mascha? Ich kann die beiden einfach nicht auseinander halten 😜 Wie auch immer, sie machte ihre Sache großartig und sorgte für einige Lacher 😊).
Die Ware, die man bei Ringana bestellt, kommt natürlich in einem Paket an. Jedoch ist man in der Firma stets um Nachhaltigkeit und Müllvermeidung bemüht, und so werden nicht nur die Pakete selbst aus Recycling-Karton hergestellt, auch das Klebeband besteht aus Recyclingmaterialien und einem Naturkleber. 
Zudem besitzt das Packerl einige innere Qualitäten. Denn auch das Füllmaterial, das dem Schutz der Ware dient, ist rundum umweltfreundlich: Die Verpackungsflocken bestehen aus gentechnikfreier Maisstärke und Wasser.*) Sie sind zwar nicht zum Verzehr gedacht - allerdings war Emily (oder Mascha?) da ganz anderer Ansicht, verschlang ein paar heruntergefallene Maisflips und hoffte dann schwanzwedelnd darauf, dass noch weitere aus dem Paket fallen. Ich wollte deshalb auch wissen, was den Hund so begeistert, und habe eines verkostet. (Ich denke, mit etwas Gewürzsalz könnte man die Flocken durchaus genießbar machen 😋) Normalerweise entsorgt man die Verpackungsflocken allerdings einfach per Bio-Müll oder löst sie in Wasser auf und benützt sie als Dünger beim Gießen von Pflanzen.

*) Der Maisanbau erfolgt übrigens in Deutschland auf Stilllegungsflächen, die sich in der Nähe des Produktionsstandortes befinden. Es wird auch auf eine umweltfreundliche Herstellungsweise geachtet - Strom und Wärme stammen aus einer Biogasanlage. Die Reststoffe der Biogasanlage wiederum werden als Dünger für den Maisanbau genutzt. Ist das nicht clever?

Und das ist noch längst nicht alles. Die Glasflaschen mit den Kosmetika werden nämlich in hübsche kleine Gästehandtücher gehüllt, um sie zu schützen. Die gibt es also als Geschenk dazu. Diese Handtücher erzeugt ein kleiner Niederösterreichischer Betrieb aus Biobaumwolle. Sogar die Schlinge mit dem Ringana-Label, die sonst so gut wie immer aus Polyester besteht, wird in diesem Fall aus Biobaumwolle hergestellt. (Falls man zum Stammkunden wird und daher nach einiger Zeit genug Gästehandtücher besitzt, kann man die Tüchlein ja auch als Waschlappen, Spülitücher oder zum Verpacken von kleinen Geschenken verwenden.)

Was die Glasflakons selbst betrifft: Als erstes Kosmetikunternehmen bietet die Firma ein REuse-Konzept an: Die Glasverpackungen kann man gesammelt an Ringana zurücksenden. Wer zehn leere Kosmetik-Glasflakons zurückschickt, bekommt ein Kosmetikprodukt nach Wahl kostenlos. Die zurückgeschickten Flakons werden kontrolliert, wiederaufbereitet und danach erneut befüllt. Außerdem setzt Ringana am Produktionsstandort in Hartberg auf nachhaltige Techniken wie Regenwasseraufbereitung, Solarstrom etc.
Schon im Jahr 2011 wurden die nachhaltigen Verpackungen von Ringana mit dem LuxePack-Award bedacht, seither hat es noch weitere Innovationen gegeben. (Übrigens hat Ringana außerdem den Österreichischen Klimaschutzpreis 2015 und manchen anderen Award gewonnen.) Ich hoffe, dass dieses Beispiel daher auch bei anderen Firmen Schule macht.


Das Vermarktungssystem von Ringana ist ebenfalls eher ungewöhnlich. Ab und zu hört man Kritik an diesem System, denn das Netzwerk der Frischepartner verdient an jedem Verkauf mit. Andererseits verdienen ja, wenn ihr ein Produkt in einem Laden kauft, noch viel mehr Stellen mit - es ist nur nicht so offensichtlich: Diejenigen, die die einzelnen "Bausteine" der Ware und der Verpackung herstellen ebenso wie die Erzeuger des Endprodukts, weiters die Lieferanten, die Marktkette, die das Produkt zunächst im Lager und dann im Laden aufbewahrt, die Verkäufer, diejenigen die dafür werben, diejenigen, die den Laden vermieten usw. 
Bei der Firma Ringana fallen Lager-, Laden- und Werbekosten schon mal weg, dafür wird bei denjenigen, die die Basisprodukte (z.B. die  einzelnen Pflanzen für die Wirkstoffe) anbauen, nicht gespart. Die Kleinbauern (z.B. jene in Uganda, die das Bio-Sesamöl für Ringana anbauen) werden fair entlohnt. Und auch die Frischepartner scheinen mit dem Verhältnis von Aufwand und Bezahlung zufrieden zu sein.
Im Vortrag von Robert Wogg erfuhren wir, dass es sich um Selbständigkeit frei von Risiko handelt, um selbstbestimmtes Arbeiten im eigenen Home-Office und dass Unterstützung der Frischepartner durch Mentoring und ein zentrales Weiterbildungssystem angeboten werden. Wenn ihr meinen Freund Günther kontaktiert (Kontakt am Ende meines Blogbeitrags) erfahrt ihr, durch welche Schritte ihr zum Frischepartner werden könnt. Ich möchte euch bei Interesse an einer Mitarbeit außerdem diese Infoseite einer Ringana-Insiderin empfehlen.


Vorerst kann ich natürlich noch nichts über die Wirksamkeit der Produkte sagen kann. Aber ich werde euch bei Gelegenheit auf dem Laufenden halten. Beim Vortrag von Andreas Hall bekamen wir auf alle Fälle die Möglichkeit, unterschiedliche Produkte auszuprobieren und zu "beschnuppern". Und ich kann euch daher mitteilen, dass die Cremes & Co. vom Duft und von der Konsistenz her sehr angenehm sind. Sie enthalten keine künstlichen oder zusätzlich beigefügten Duftstoffe, das heißt, sie riechen nur nach dem, was drin ist - hauptsächlich also Kräuter, Blüten und Öle - und sie lassen sich angenehm auf der Haut versteichen, ohne klebrig, zu fettig oder "matschig"zu sein.


Auch über die Wirksamkeit der  kann ich euch (vorerst) nichts Zuverlässiges oder selbst Erprobtes mitteilen, und aufgrund der Ringana-Rules darf ich auch keine Links setzen. Ihr könnt mich aber  per Mail kontaktieren (in meinem Profil hinterlegt), dann helfe ich euch gerne weiter 😊!

Nun danke ich euch noch herzlich für all eure wunderbaren Kommentare und Komplimente zu meinem Beitrag über die Burg Devin in Bratislava und flinke bunte Vögel - und schicke euch ...
...ganz, ganz liebe rostrosige Augustgrüße!
Genießt den Sommer weiterhin!
😘
eure Traude

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,