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Donnerstag, 3. September 2020

Summertime 2020 in Rostrosenhausen - Teil 2

Servus ihr Lieben,

ganz herzlichen Dank für all eure wunderbaren Kommentare zu meinem vorigen Beitrag Aufregender August oder Wie Kater Maxwell zu uns zurückkam. Heute geht's endlich mit einer Fortsetzung meiner Summertime-Impressionen weiter. Vielen Dank auch für euer Interesse am ersten Teil meiner Schilderungen. Geendet haben diese nach unserem Museumsbesuch am 22. Juni. Wie ich euch erzählte, wurde aus einem wettermäßig durchwachsenen Vormittag letztendlich ein sonniger Nachmittag. Bei einer 

Gartenrunde 
fotografierte ich an diesem Tag für euch, was im Rostrosengarten so alles am Blühen war - und dank des hierzulande recht feuchten Sommers blühte es so üppig wie noch nie: 


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

Der große Lavendelbusch vor der Terrasse ist ohnehin alle Jahre wieder der Eye-Catcher und bester Freund von Bienen und Schmetterlingen im Juni und Juli, doch heuer hatten auch die Rosen große Lust auf viele Blüten, außerdem startete manch eine insektenfreundliche Pflanze, die ich im Vorjahr gesetzt hatte durch (wie z.B. diese weiße Lilien). Die Geranien hatten mehr Blüten als in den vergangenen Jahren, die Kriechenden Glockenblumen waren so üppig (und gut von Bienen besucht) wie immer und auch der neue Blühhügel zeigte erste Ansätze, seinem Namen gerecht zu werden. (Mittlerweile weiß ich, er ist ein ECHTER, wunderbarer, bunter und von Insekten umschwärmter Blühhügel!)


Am 23. Juni besuchten wir die Störche und Wildpferde von Marchegg sowie drei Marchfeldschlösser. Ich habe euch HIER von diesem tollen Ausflug erzählt. 

Katholische Pfarrkirche hl. Bartholomäus in Unterwaltersdorf:
Einen Tag später - an unserem allmonatlichen computerfreien Tag, nach einem gemütlichen Frühstück mit anschließendem Katzenkuscheln 😻 - unternahmen wir einen viel kleineren und kürzeren Ausflug, der uns in die Ortschaft Unterwaltersdorf führte. Dort besuchten wir unter anderem die Pfarrkirche, die dem Heiligen Bartholomäus geweiht ist und die zumindest in Teilen der Grundmauern noch aus dem 11. Jahrhundert stammt. Die Kirche und der Wehrkirchhof stehen unter Denkmalschutz und bieten einige interessante Details. 


Laut dieser Seite gehört die Bartholomäus-Kirche zu den bemerkenswertesten mittelalterlichen Kirchen des Wiener Beckens. Im Jahr 1252 wurde sie von den Ungarn zerstört, im 14. Jahrhundert zu einer Wehranlage ausgebaut. Später wurde der Bau in mehreren Abschnitten erweitert. Im Dachboden wurden Wandmalereien aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entdeckt, auch einige Grabsteine und -platten sind außen und innen erhalten. Der Turm mit der Zwiebelhaube wurde im Jahr 1831 angebaut. (Ihn verlinke ich bei Novas Glockenturm-Linkup.)


Barbarakapelle: Der kleine Rechteckbau aus dem späten 13. Jahrhundert war ursprünglich das Beinhaus. Das Untergeschoß barg bis 1949 Skelettreste verstorbener Dorfbewohner.
In der unteren Collage seht ihr außer dieser Kapelle noch die Marien- bzw. Pestsäule von Unterwaltersdorf aus dem Jahr 1725 und ihr könnt einen Blick ins Innere der Bartholomäus-Kirche werfen.


Von der Ausflugskleidung dieses Tages gibt es keine Fotos, aber hier kann ich euch ein legeres septemberliches Einkaufsoutfit zeigen, bei dem ich mit verschiedenen Rottönen gespielt habe:


Mutterbesuch:
Dieselbe Bluse trug ich auch am 25. Juni bei einem weiteren Besuch bei meiner Mutter im Pflegeheim. Diesmal kombinierte ich sie mit dem petrolfarbigen Kleid, das ich zuletzt in ganz anderer Kombination am 22. Juni im Mödlinger Museum getragen hatte. Außerdem trug ich diesmal dazu meine dritte Maske von Claudia - die mit dem zarten Rotkehlchen-Motiv.


Klassentreffen:
Am Nachmittag des 26. Juni warf ich mich wieder in Schale, denn an diesem Tag gab's in Wien ein besonderes Klassentreffen. Meine ehemaligen Schulkolleginnen aus dem Gymnasium feierten ihr 40. Maturajubiläum. Ich selbst war bei dieser Reifeprüfung nicht mehr dabei, sondern bin mit 15 aus dieser Schule ausgestiegen, um den Beruf der Bürokauffrau zu erlernen. Doch ich stehe mit den "Mädels von damals" weiterhin in Kontakt, werde auch immer wieder zu den Klassentreffen eingeladen und bin gerne mit dabei. 

Da der Wetterbericht unentschlossen klang, entschied ich mich für eine Bluse über dem Top und einen Regenschirm im Marschgepäck. Um den Maxirock gab's ein ebenfalls grünes Seidentuch als Gürtel. Zur Bluse passend wählte ich die bequemen grünen Sandalen, denn bevor wir miteinander essen gingen, gab's noch ein spezielles Programm: Da es ja ein Jubiläum zu feiern gab, trafen wir uns in der Wiener Innenstadt und erlebten - geführt von der bewährten Kulturvermittlerin Susanne Herrmann - einen ca 1,5stündigen Stadtspaziergang zum Thema „Frauen in Wien“. Dabei gab's für uns alle einiges zu erfahren, das wir bisher noch nicht gewusst hatten. (Denn somanche weibliche Großtat wird leider nicht so laut in die Welt hinausposaunt wie die von Männern...)


In Sachen Wetter hatten wir ausgeprägtes Glück, denn es begann gerade zu tröpfeln, als wir unsere letzte Station - das Museumsquartier - erreichten. Während wir unter einem Dach standen und Susanne Hermann ein paar abschließende Worte sprach, ging draußen ein krachendes Donnerwetter nieder. Doch schon wenige Minuten später hörte der Platzregen wieder auf, ein schöner Regenbogen erschien über Wiens Dächern und wir konnten wie geplant im überdachten Teil des Gastgartens im Glacis-Beisls den Nachmittag und Abend lustig und gemütlich ausklingen lassen. 

Detail am Rande: Manchmal in meinem Leben habe ich es bedauert, dass ich nicht weiter zur Schule gegangen bin, sondern einen Beruf ergriffen habe, der eigentlich nicht zu mir passte. Bei diesem Treffen wurde mir bewusst, dass einige meiner Mitschülerinnen ein paar Jahre später ebenfalls in Büros zu arbeiten begonnen haben. Im Gegensatz zu mir stehen ihnen aber noch ein paar Arbeitsjahre bevor - und auch wenn ich weiß, dass die meisten von ihnen ihre Arbeit gerne gemacht haben, wird es ihnen nun allmählich zu lange... Aus dieser Perspektive betrachtet erscheint mir mein Weg, früher einen Beruf zu ergreifen, dann doch nicht mehr so falsch. (Mal abgesehen davon, dass ich die wichtigsten Menschen meines Lebens indirekt diesem Beruf zu verdanken habe.) Aber selbst wenn, könnte ich es sowieso nicht mehr ändern 😉 Und inzwischen ist das Berufsthema glücklich abgehakt, ich arbeite nur noch, wozu ich Lust habe, ob nun als Komparsin, als Fotografin, als Gestalterin des eigenen Gartens oder was auch immer mir sonst noch einfällt 😊


We-are-Free-Festl:
Einen Tag später - am 27. Juni - fand in unserem Garten das nächste Kleingruppenfestl statt. Diesmal waren unsere Vis-a-vis-Nachbarn Renate und Peter sowie mein Cousin Martin mit seiner Frau Parisay bei uns. Es gab zur Jause wieder "Klafuzzis" (Clafoutis), Bohnenkaffee, Lupinenkaffee, Tee und Früchte aus dem Garten, und später wurde gegrillt. Da gab's dann (den unterschiedlichen Vorlieben unserer Gäste entsprechend) Grillkäse, Grillgemüse, einen Salatteller mit Paprika, Paradeisern, Maiskölbchen imd Jungzwiebeln,  "Hermann Schnitzel ohne Fleisch" (vegetarische Naturschnitzel, die so gut sind, dass sie auch von "Fleischfressern" gern genommen werden), Hühnerfleisch mit zwei unterschiedlichen Marinaden - und dazu meine "berühmten" Ofenkartoffeln mit Gartenkräutern und Sonnenblumenkernen. (Das ist meine Standardbeilage zu Gegrilltem 😉. Leider waren die Erdäpfel aus eigenem Anbau noch nicht erntereif - Gäste, die uns später in diesem Sommer besuchten, kamen dann schon in den Genuss von Kartoffeln aus dem Rostrosengarten.)

Ich glaube, mein Outfit für diesen heißen Sommertag habe ich euch schon mal in genau dieser Kombination gezeigt, aber was soll's, hier kommt es noch einmal. Möglicherweise trage ich diesen Mix nicht zum letzten Mal.

Es war wieder ein sehr gemütlicher und genussvoller Nachmittag und Abend mit lieben Menschen!
Mein petrolfarbiges Maxikleid mit lila-gold-brauner Perlenstickerei am Ausschnitt und dazu das farblich passende Tuch, 
das mir der indische Tuktuk-Fahrer Vel im Jahr 2013 geschenkt hat
Die Fotos (bzw. die gesamte Collage) hat mir Renate per WhatsApp zugeschickt 😊

Sommerregen:
Die folgenden Fotos stammen vom 29. Juni. Da habe ich mal wieder Regenbilder aufgenommen, damit ihr mir glaubt, dass der Sommer bei uns überwiegend feucht war - auch wenn ich euch noch so oft eitel Sonnenschein zeige. Dem Garten hat's teilweise gut getan, teilweise jedoch nicht. Denn auch wenn (wie ich oben geschrieben habe) die Rosen viele Blüten hatten: manche Blütenblätter rollten sich rasch beleidigt ein. Und der Lavendel lockte zu den Sonnenstunden zwar viele Insekten an, doch er blühte heuer nicht so lange wie in den vergangenen Jahren. Einige andere der trockenheitsliebenden Pflanzen taten es ihm nach.

Unser Blühhügel und die Gemüsepflanzen in den Hochbeeten "explodierten" hingegen regelrecht. Und obwohl ich im trockenen April noch geglaubt hatte, dass heuer ein schwaches Schneckenjahr sein würde, habe ich gefühlt weit mehr Nacktschnecken abgesammelt als während der letzten Jahre. (Leider auch von den Monatserdbeeren, die sie teilweise abgefressen haben... 😡) Aber all dem "Grünzeug" hier im Garten hat der Regen natürlich gut getan. (Und auch jetzt im September sehen Büsche und Rasen noch üppig grün aus.)


Soviel zu Teil 2 meines Sommer-Rückblicks, ihr Lieben! Der Juni ist somit "abgehakt", demnächst kommt Teil 3 - da zeige ich euch Bilder von unserem Juli. Ich hoffe, ihr wollt sie noch sehen, auch wenn seither schon einige Zeit vergangen ist.



Ganz herzliche Rostrosengrüße
und liebste Küschelbüschel
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden,

Montag, 28. Mai 2018

Was gibt's sonst noch vom Mai zu erzählen? - Teil 1

Servus ihr Lieben!
🌸🌻🌺🍀🌼🌷🌳🌹🌳🌷🌼🍀🌺🌻🌸
🌸


Gleich zu Beginn eine Frage in eigener Sache zur Kommentarfunktion: 
Bis zum Start der DSGVO 😡 bekam ich automatisch bei jedem Kommentar, den ihr bei mir hinterlassen habt, eine
 Nachricht per Mail. Jetzt bekomme ich diese Nachricht nur noch, wenn ich unter dem Kommentarfeld ein Häkchen
neben "Ich möchte Benachrichtigungen erhalten" gesetzt habe. Allerdings müsste ich dieses Häkchen bei jedem meiner
Posts setzen, also auch bei den alten Beiträgen, wenn ich auch über Kommentare zu älteren Postings benachrichtigt 
werden will. Denn ich habe auch schon Kommentare zu Posts erhalten, die vier Jahre alt sind und das Dank der Mail-
Benachrichtigung erfahren. Sämtliche Beiträge aus 9 Jahren mit einem Häkchen zu versehen, das finde ich doch recht
 mühsam. (Ich habe übrigens auch versucht, die Kommentar-Moderation zu aktivieren, das hat nicht geklappt, ich warte
 auf die Test-Kommentare, die mir mein Mann geschickt hat, immer noch...)

Nun bekomme ich es also nicht mehr mit, wenn mir jemand zu einem älteren Beitrag etwas Nettes geschrieben hat 
oder wenn mir jemand dort eine Spam-Nachricht hinterlassen hat... Habt ihr dieses Problem auch? Oder habt ihr einen 
Weg gefunden, das zu umgehen?


Habt Dank für eure lieben Zeilen zu unserer Alpaka-Wanderung! Das war wirklich eine
Unternehmung, die Spaß gemacht, unsere Herzen erwärmt hat und uns in ewiger Erinnerung
bleiben wird. Dieser schöne Ausflug fand so ziemlich am Anfang dieses Monats statt, und jetzt
befinden wir uns schon an seinem Ende...




Doch wie an den obigen Vorschaubildern erkennbar ist und zudem an der Überschrift, die einen
zweiten Teil verspricht, war der Mai 2018 ähnlich bunt, bewegt und vielfältig wie schon der April.
Wobei zu einem bewegten Leben ja nicht nur die "Ups" gehören, sondern manchmal auch die
"Downs". Aber dazu etwas später mehr.


Mit dieser Collage beteilige ich mich nochmal rasch an Marens Farbe des Monats PINK und am ALL-WHITE-Thema 
der Modischen Matronen (denn unter dem rosa Rock ist ja alles weiß 😉)


Am Samstag vor dem sonntäglichen Ausflug zu den Weinviertler Alpakas gab's in unserer Gegend
einen Bauernmarkt - diesmal mit traditionellem Kesselfleisch. Da spielt meistens auch zünftige
Musik auf, und ich verspürte Lust, mich "outfit-mäßig" dem musizierenden Herren hier unten rechts
anzugleichen - schließlich freut sich mein Dirndl ja auch, wenn es ab und zu mal richtig "dirndelig"
ausgeführt wird (und nicht bloß als schräge rostrosige Dirndl-Tragevariante 😉). Da die Schürze
rosa ist, passt sie auch zum "pinken Monatsthema" von Maren.





Ich gebe zu, dass ich die Schürze besser bügeln hätte sollen, aber das ist mir ehrlich gesagt erst
auf den Fotos aufgefallen und da war es dann schon zu spät - da bin ich dann schon so "unter d'Leut'
'gangen". (Woran man einmal mehr erkennt: Mit Frau Rostrose kann man überall hingehen - nur nicht
fort... 😉)






Die Faltenschürze hat sich aber auf niemandes gute Laune ausgewirkt, schon gar nicht auf
meine. Hätte mich jemand darauf angesprochen, hätt' ich wahlweise behauptet, das sei derzeit
modern oder das sei eine von der Universität Uppsala empfohlene Methode, von Gesichtsfalten
abzulenken. Und auch von dem Umstand, dass ich wegen meines schmerzenden Fersensporns nur
in Sneakers mit Einlagen drin zum Markt gehen konnte, ließ ich mir den Spaß nicht verderben.






Der Bauernmarkt
war leider gemüsemäßig nicht sehr gut bestückt, vielleicht ja auch, weil derzeit noch nicht so viel
zu ernten ist, außer in Glashäusern... Es gab hier eher Wurst und Speck, Brot, Käse, Eier, Öle,
Honig und dergleichen, aber alles frisch und regional. Und wir haben jetzt eine neue Hofladen-
Adresse, wo wir auch mal vorbeischauen wollen. Wir nahmen uns je eine Portion Kesselfleisch mit
Kren (Meerrettich) und Brot fürs Mittagessen mit nach Hause, außerdem Speck und knackige
Radieschen (das einzige Gemüse, das wir auftreiben konnten und das wir noch dazu beide mögen).
Und beim nächsten Mal nehmen wir Behälter mit, dann können wir auch Aufstriche dort kaufen
- ganz ohne Wegwerf-Plastikdosen.




An dem Wochendende hatten die Iris mit ihrem satten, samtigen Violett gerade wunderschön
zu blühen begonnen. Mittlerweile sind sie wieder verblüht, aber dafür gibt es nun andere Blüten.
Und die rosa Nelken von weiter oben sind sowieso Dauerblüher und verströmen einen betörenden
Duft, den ich sehr, sehr mag. Unten könnt ihr auch einen Blick auf unsere Bananenpflänzchen
werfen, außerdem auf die dunkelroten Blätter der Zellernuss, die sich auf auf ihrem Platz in
unserem Garten offenbar wohl fühlt, auf einen der Blumentöpfe mit meiner bienenfreundlichen
Aussaat und auf den Hügel beim Miniteich.





Hinter diesem Hügel wachsen Himbeerstauden sowie Rote und Schwarze Johannisbeeren. Die
Roten, die bei uns ja Ribisel heißen, scheinen aber heuer noch im grünen Zustand einige tierische
Fans gefunden zu haben: So "abgegrast" wie diesmal waren die Rispen jedenfalls noch nie. Ich
nehme an, durch den warmen April gab's bei den Singvögeln hier in den Gärten früher als sonst
Nachwuchs, und der musste mit allem gefüttert werden, was zu kriegen war. Wir haben zwar
Körner und auch Rosinen im Futterhäuschen, und auch Meisenknödel hängen dran, aber vielleicht
 ist das im Moment nicht das Richtige - habt ihr da eventuell einen Tipp für mich?



Kater Maxwell begleitete mich in den Gemüsegarten und schmuste begeistert mit den Holzlatten unserer Hochbeete 😉
Dieses Outfit ist in Sachen "Farbe des Monats" ein Übergreifer: Das Shirt mit den rosa Blümchen, hervorblitzendem 
rosa Bustier und Holzkette mit rosa Zier-Steinchen passt noch zum Mai, der Rock in Beige schon zum Juni.


Nach dem Wochenende mit Bauernmarkt und Alpaka-Wanderung
kam dann einiges zusammen - zuerst stechende Kreuzschmerzen, und am Donnerstag-Feiertag
(Christi Himmelfahrt) wachte ich kurz nach 4 Uhr nachts mit heftiger Migräne auf und brauchte
danach den halben Tag, bis die Tabletten endlich so halbwegs angriffen. In solchen Momenten
kommt einem das Leben irgendwie weniger schön vor, auch wenn man sonst weiß: Zu leben ist
definitiv das Schönste, was einem passieren kann.

Nachmittags ging's dann wieder besser, und am
nächsten Tag habe ich erfahren, dass auch andere an diesem Tag Migräne hatten. (Da machten sich
offenbar die Witterungsschwankungen bemerkbar: Im April hatten wir Sommer, im Mai dann ein
bisserl Aprilwetter... oder so.) Aber die Natur braucht's - und wenn man es genau nimmt, war auch
der Mai eher sonnig als feucht. Unser Garten sieht auf alle Fälle auch bei Regen hübsch aus, finde
ich. Das Grün und die Farben der Blüten leuchten da besonders intensiv:



Auch auf meiner Tunika blüht es - zartrosa und korallenrot...

Der Samstag nach Christi Himelfahrt war wieder frühlingshaft und schön, und wir nützten das
Wetter, um abermals zu grillen; dazu gab's Pflücksalat vom Bio-Laden mit diversen "Beigaben" aus
dem eigenen Garten: Ampfer, Blätter der Kapuzinerkresse, Rucola und ein paar essbare Blüten der
hübschen Violas. Auf dem Wäscheständer im hinteren Gartenteil trocknete die Wäsche leicht
flatternd vor sich hin.

Am Nachmittag desselben Tages passierte mir leider ein Malheur - ich hab's in meinem vorigen 
Post schon kurz angerissen (und danke allen, die es da bereits gelesen und mir in dem Zusammenhang
liebe Besserungswünsche hinterlassen haben): Ich absolvierte einen spektakulären Treppensturz, bei
dem ich mich unter anderem am rechten Knie verletzte.




Ins Krankenhaus fuhren wir aber erst nach einer nicht sehr angenehmen Nacht. Frau Rostrose
will ja nicht gleich wegen jedes "Hoppalas" zum Doktor rennen 😉. Teile des Muttertags verbrachte
ich also mit ambulanten Untersuchungen, doch zum Glück hielten sich die Wartezeiten in Grenzen.
Am Knie habe ich offenbar einen Meniskus-Einriss, die Rippen sind ebenfalls geprellt und ein paar
Blutergüsse habe ich auch noch zu bieten - aber immerhin ist nichts gebrochen. Ein Hinkebeinchen
war ich vor dem Treppensturz schon wegen meines Fersensporns, und jetzt hinke ich eben noch
mehr.

(Und ich könnte nicht behaupten, dass es inzwischen schon wieder richtig gut ist. Aber ins Büro humple ich 
trotzdem schon wieder. Eigentlich blöd. Aber bald ist Urlaub - in Gardenien und auf Terrassien! - angesagt! Juhu!)

Trotzdem kann ich euch Fotos von meinen Outfits und mir mit einem fröhlichen Lächeln zeigen
 - erstens weil ich noch einige Outfit-Fotos vom April in Reserve habe, was mir jetzt zugute kommt,
zweitens, weil ich auch nicht wie ein Miesepeter dreinsehe oder mich in Sack und Asche hülle, wenn
ich lädiert bin. Ich habe zahlreiche "Baustellen" an meinem Körper - und auf der Welt, die ich so
liebe, gibt es ebenfalls ein paar nicht so erfreuliche Dinge. Würde ich mir dadurch dauerhaft die
Laune oder den Spaß an Kleidung verderben lassen, käme ich nicht sehr oft zum Lachen, sondern
müsste permanent mit einer Leidensbittermiene durch die Welt gehen. Und dazu habe ich keine
Lust.
 
 
Oliv und Pink - noch ein Mix für Maren - und dazu die bequemsten Schuhe ever...



Ich versuche meine "Baustellen" eher praktisch und systematisch anzugehen. Im Moment ist
das aber gar nicht so einfach, da manche Problemlösungen andere Baustellen bedingen...

Über mein Lipödem samt Venenschwäche habe ich euch schon einiges erzählt. Abgesehen von 
meiner täglichen Kompressions-Massage mit einem VariLymph-Gerät *) soll ich so viel wie möglich 
zu Fuß zu gehen. Ich walke also, bin auch sonst im Alltag und im Urlaub viel zu Fuß unterwegs und
benütze so gut wie nie einen Lift, weil Treppensteigen gut für die Beindurchblutung ist. Durch die
fleißige Herumlatscherei habe ich mir nun allerdings den Fersensporn und die Haglund-Ferse
  eingehandelt. Nach Thailand kaufte ich mir als Übergangslösung Geleinlegesohlen, inzwischen 
bekam ich vom Orthopäden spezielle Einlagen und eine Stoßwellenbehandlung verschrieben. Durch 
die Knieverletzung wurde Gehen jetzt noch weniger angenehm ... aber nur sitzen oder liegen tut mir 
natürlich auch nicht gut. 

*) Insgesamt 1 Stunde pro Tag, meistens abends beim Fernsehen. Das ist übrigens einer 
der Gründe, weshalb ich nicht mehr so oft wie früher zum Bloggen komme...)



Unser Mai-Garten bei Sonne... (da blühte und duftete der Flieder noch so schön!) ...


Dass ich zudem seit längerem Probleme mit Rücken und Schultern habe, 
wisst ihr u.a. durch meine Kur-Geschichten. Seit Anfang 2018 gehe ich zweimal die Woche
trainieren, teils um meinen Rücken und natürlich auch die anderen Muskeln zu stärken, teils um
mein Gewicht im Griff zu behalten (denn bei Lipödem ist abnehmen schwer und bei Rücken- und
Fußproblemen sollte man auch besser weniger als mehr wiegen). Zu diesem Zweck habe ich mich bei
Mrs. Sp*rty eingeschrieben. Das ist zwar nicht die billigste Variante, um Gymnastik zu betreiben,
aber wohl die, die mir aktuell am besten dabei hilft, meinen inneren Schweinehund zu überlisten. Es
funktioniert tatsächlich - und so bin ich seit Jänner eifrig dabei. (Das ist ein weiterer Grund,
weshalb ich nicht mehr so oft wie früher zum Bloggen komme...)

 
... und bei Regen.
 
 Der rosane Kugelschreiber in der Collage unten war das Mrs.Sp*rty-Motivationsgeschenk, als ich 
alle Stempel in meinem Trainingskärtchen hatte 😉 (passt also auch zur Marens pinkem Farbthema). 
Wobei ich gestehen muss, ursprünglich schreckte mich der "pinke Faden" der sich durch das Konzept 
dieser rein weiblichen Fitness-Studios zieht, eher ab. Ihr wisst ja, dass mein Verhältnis zu Rosa ein 
ambivalentes ist - und das allgegenwärtige Pink im Mrs.Sp*rty-Studio und auf Mrs.Sp*rty-Taschen,
-Trinkflaschen, -Shirts, und nun eben Kugelschreibern... verbinde ich irgendwie mit Barbiepuppen.
Damit kann ich mich nicht wirklich identifizieren. Erst, als mir eine Kollegin vorschwärmte, dass
sie durch das Training dort ihre Rückenschmerzen losgeworden sei und wie nett dort alle wären,
machte ich ein Probetraining.Und fühlte mich wohl und gut beraten.

Und nun also meine Knie-Verletzung! Die Vorstellung, jetzt wieder eine Trainingspause einlegen
zu müssen, gefiel mir absolut nicht. Ich habe noch sehr gut in Erinnerung, wie das im Vorjahr war:
Zuerst war ich durch die Kur und das Training auf dem Schiff total motiviert und fühlte mich fit -
dann kam die Bronchitis - und dann kam der Durchhänger. Ich wollte nicht schon wieder so
zurückgeworfen werden!





Also humpelte ich in Studio, klagte den Trainerinnen dort mein Leid - und bekam einen absolut
knieschonenden Trainingsplan maßgeschneidert - der nennt sich jetzt "Traudes Reha-Programm" 😊👍
Ich habe es bereits mehrmals gemacht und bin froh, dass ich mich auch mit all meinen neuesten
körperlichen Baustellen regelmäßig auspowern kann. Danach geht es mir immer besser als vorher.

Die beiden grauen Kugeln, die ihr in der oberen Collage seht, haben auch mit einem Tipp
 zu tun, den ich sowohl bei Mrs. Sp*rty als auch von zwei Ärzten bekam. Dabei handelt es sich
nämlich um Faszienbälle, die man zur Selbstmassage verwenden kann - u.a. bei Rückenschmerzen -
aber auch die Plantarfaszien bei Fersensporn... Die silbernen Ringe haben keinen therapeutischen
Hintergrund - das sind Servierringe zum Anrichten von Speisen auf Tellern. Ich finde, gemeinsam 
geben sie ein ganz gutes Deko-Ensemble ab, wenn sie nicht anderweitig benützt werden 😉😊.

🌸🌻🌺🍀🌼🌷🌳🌹🌳🌷🌼🍀🌺🌻🌸


Nun aber genug von Gesundheits-Themen!
Das waren jetzt mal die Schilderungen zur ersten Mai-Hälfte 2018 - 
Fortsetzung folgt! Da zeige ich euch dann auch, was es mit der Schmetterlingsbrosche auf sich hat, 
die es in den Vorschaubildchen der ersten Collage zu sehen gibt... Zum heutigen Schluss möchte ich 
euch noch danken für eure bisherigen Verlinkungen zu meinem letzten ANL-Beitrag - nur noch bis 
zum Abend des 1. Mai könnt ihr dort eure Postings rund um den Themenkreis Achtsamkeit
Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life verlinken. (Aber keine Sorge, bereits ab 15.6. gibt's 
dazu eine neue Gelegenheit!)


Herzliche rostrosige Grüße 
von eurer Traude
und kommt mir alle gut in den Juni!!!



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB




Dienstag, 27. August 2013

Zwei Regentage


  Servus ihr Lieben!

Ich habe mich riesig über eure vielen, vielen lieben Kommentare zu Monis Sommerfest  
gefreut! Ganz herzlichen Dank für all eure wundervollen Zeilen!!!

Nun scheinen die „karibischen“ Temperaturen fürs erste vorbei zu sein, aber ein bisserl was, das zu 
diesem Thema passt werde ich in diesem (allmählich ausklingenden) Sommer noch posten. 
Schließlich war dies hierzulande ein sogenannter "Ausnahmesommer", bei dem man mit dem
Gießen kaum nachkam, ein Sommer der Hitze-Rekorde - den wischt man nicht einfach so
vom Tisch. 

Gestern und heute jedoch konnten wir uns das Gießen sparen - das Wasser kam auf natürliche Weise. 
Und so bin ich mit der Kamera durch den frisch verregneten, etwas verlotterten (verunkrauteten, 
trockenheitsgeschädigten, von Dickmaulrüsslern und anderen Tieren angeknabberten) aber
irgendwie auch "wild-romantischen" Garten gestreift - das Ergebnis möchte ich euch gerne ohne
viele Worte zeigen. 


 
 


Unser Katzenmädchen Nina war in letzter Zeit ein bisschen krank - es war nicht genau
feststellbar, ob es etwas Virales oder Allergisches, Husten, Schnupfen oder Asthma war. 
Zuweilen tropfte jedenfalls ihre Nase, manchmal klang es hingegen nach einem Anfall von
Atemnot. Beim Arzt verhielt sie sich immer ruhig, und daheim fing sie dann anfallsartig 
zu röcheln und zu "nieß-husten" an. Einige von euch haben sich erkundigt, wie es ihr nun geht - 
danke, ihr Lieben, ich glaube, sie ist wieder gesund... jedenfalls habe ich seit mittlerweile 
vier Tagen kein seltsames Schnaufen mehr von Nina gehört und sie ist wieder bei 
aller-allerbestem Appetit (um nicht zu sagen, sie frisst wie eine Kuh ;o))
Ich weiß nicht, ob letztendlich die homöopathischen Tropfen geholfen haben oder der Wetter-
 umschwung, ob irgendwelche Allergene, auf die sie reagiert hat, nicht mehr herumfliegen 
oder ob sie ohnehin von selber gesund geworden wäre, aber ich freue mich, dass sie
sich offensichtlich wieder wohler fühlt und mit Freude durch den verregneten Garten streift.
(Kater Maxwell hingegen spielt lieber Couch-Potatoe ;o))




Ganz herzliche rostrosige Grüße an euch alle, und ein ganz ganz liebes Willkommen an meine
zwei neuen Leserinnen! Ich freue mich, wenn's euch hier gefällt und hoffe, ihr fühlt euch auch 
weiterhin bei mir wohl!!

Alles Liebe