Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieser Beitrag enthält Werbung. Jedoch
werde ich dafür weder bezahlt noch habe ich dazu einen Auftrag
erhalten. Ich bin auch keine Partnerin der vorgestellten Firma. Ich möchte euch lediglich über die naturfreundlichen Produkte sowie über ein System
informieren, das ich ziemlich clever finde und das für einige von euch von Interesse sein könnte.
Servus ihr Lieben,
es ist mal wieder Zeit für ein rostrosiges Lebenszeichen. Denn ich lebe - unbestritten - und meine Tage sind sehr ausgefüllt, zumeist mit angenehmen Ereignissen.
Über ein solches "Ereignis" möchte ich euch heute erzählen - und ich denke, es könnte vor allem für diejenigen unter euch interessant sein, die einen Hang zu frischen und ungekünstelten Produkten, zu genialen (und umweltfreundlichen) Verpackungsmethoden und zu gänzlich tierversuchsfreier Naturkosmetik (ohne Füllstoffe, ohne Zusatzstoffe, ohne Konservierungsmittel!) haben. Und für diejenigen unter euch, die (vielleicht wegen Corona, vielleicht aus anderen Gründen) nach einer Möglichkeit suchen, sich auf relativ freie und einfache Weise etwas dazu zu verdienen oder gar eine neue Karriere aufzubauen... (Das gilt übrigens nicht nur für meine LeserInnen aus Österreich, sondern bezieht sich auch auf Deutschland, die Schweiz, Italien, Spanien, Frankreich, das Vereinigte Königreich - und es werden noch weitere Länder folgen.)
Ganz nebenbei gibt's auch nette Hunde, freundliche Menschen, Blicke über die Dächer von Wien, ein "neues-altes" Rostrosen-Outfit und einen wundervollen Spätsommer-Abendhimmel zu sehen. Seid ihr dabei? Dann lade ich euch ein zu einem "Fresh Date"!
Aber von Anfang an: Günther, meinen Jugendfreund aus WG-Tagen, kennt ihr bereits aus dem einen oder anderen meiner Blogbeiträge, z.B. aus diesem: KLICK und ein bisserl runterscrollen. (In dem Beitrag von 2016 seht ihr auch Mascha, Günthers Golden-Doodle-Hündin. Sie zählte - zusammen mit ihrer Tochter Emily [die ihr zum Verwechseln ähnelt] - zu den Stimmungskanonen bei Günthers Fresh Date 🐩🐩😉)
Vor einigen Wochen telefonierten Günther und ich unter anderem wegen eines für Ende August in unserem Garten geplanten Treffens. Bei der Gelegenheit erzählte mir Günther auch, dass ihm durch Corona beruflich ziemlich viele Geschäfte weggebrochen sind... Fast zeitgleich sei er jedoch auf die Produkte der österreichischen, europaweit agierenden Firma Ringana und auf deren Geschäftmodell aufmerksam gemacht worden. Und beides habe ihn so sehr begeistert, dass er mittlerweile nicht nur Kunde, sondern auch in beruflicher Hinsicht Ringana-Partner geworden sei - was ihm dabei helfe, seine Verluste etwas auszugleichen.
Wie ihr wisst, bin ich sowohl in Sachen Kleidung als auch in Sachen Kosmetik am Reduzieren. Ich brauche immer noch Reste auf und benötige so gut wie nichts Neues. Dass mir Günther von der Frische und Natürlichkeit der Produkte vorschwärmte, interessierte mich also nur am Rande, auch wenn ich es selbstverständlich gut finde, dass es solche Produkte gibt. Als er mir jedoch über die innovative Verpackung der Ringana-Waren erzählte, hatte er mein ungeteiltes Interesse. Jetzt wollte ich mehr wissen - unter anderem auch, um euch darüber erzählen zu können. Und so sagte ich JA, als er Edi und mich zu einem Ringana-Fresh-Date Anfang August einlud.
Das "Date" fand in luftiger Höhe - nämlich in Günthers Dachwohnung - statt, und gleich zum Einstand wurde uns auf der Terrasse ein sagenhafter Abendhimmel geboten. Gesunde Snacks gab es auch, und außerdem z.B. Prosecco, den man gleich mit einem munter-machenden Ingwer-Shot (Ringana-Chi) kombinieren konnte.
In den folgenden Collagen bekommt ihr einen näheren Blick auf mein "schrank-geshopptes Date-Outfit" zu sehen, das aus lauter schon bekannten Kleidungsstücken in neuer Kombination bestand: meinem eigenhändig mohnrot gefärbten Sommerkleid, dem roten Bio-Baumwoll-Maxirock und meinem Spitzentop, das ich (wie hier erstmals) im Brustbereich gerafft habe. Dazu die roten Bio-Sandalen von Waschb*r. (Die Kleidungs-Fotos entstanden noch vor der Fahrt zum Fresh-Date in unserem Garten.)
Die Gästeliste war bunt-gemischt - ganz offensichtlich spricht das Ringana-Konzept Männer wie Frauen in den unterschiedlichsten Lebensphasen an, was wohl auch mit der recht breit gefächerten Produktpalette zu tun hat. Ich denke, dass die gebotenen Vortrags-Themen auch für alle interessant waren, egal, ob es nun um Naturkosmetik, Nahrungsergänzungsmittel, Verpackungen oder Karrieremöglichkeiten ging.
Aber bevor ich euch mehr darüber erzähle, will ich euch einen kurzen Blick auf die Firma selbst werfen lassen:
Die Ringana GmbH ist ein österreichisches Familienunternehmen. Die Firma wurde im Jahr 1996 in Hartberg (Steiermark) von Andreas Wilfinger und seiner Lebensgefährtin Ulla Wannemacher gegründet. Die ersten Kosmetikrezepte wurden in einem kleinen Labor in Hartberg mit einem Küchenmixer angerührt und getestet 😊.
Diese Testphase - gemeinsam mit einem Team idealistischer Experten - dauerte drei Jahre, dann war man bereit für den Markt und für eine neue Denkrichtung in der Hautpflege. Denn im Gegensatz zu anderen Naturkosmetikherstellern setzt Ringana auf Frische - und somit auf Produkte ganz ohne Konservierungsmittel.
Das bedeutet allerdings auch, dass diese Produkte in Sachen Haltbarkeit nicht mit herkömmlicher Kosmetik verglichen werden können. Im normalen Handel, wo Cremes und Lotionen schon mal ein paar Monate in irgendwelchen Lagern stehen, bevor sie in den Verkaufsregalen landen, ist eine Haltbarkeit von anderthalb Jahren quasi die Mindestanforderung. Wenn ihr euch die Zutatenlisten solcher Kosmetika durchlest, wird auch klar, wie das funktioniert: Sogar Naturkosmetik, die ohne Mineralöle und Mikroplastik auskommt, verwendet Füllstoffe und Konservierungsmittel, die ihr als Kunden zwar bezahlt, die für eure Haut aber nichts tun.
Um der eigenen Philosophie treu bleiben und somit die Haltbarkeitsanforderungen des Handels außen vor lassen zu können, setzt Ringana auf ein Direktvertriebssystem, das durch sogenannte Frischepartner unterstützt wird. Die Ware wird also vom Hersteller direkt versendet, um die Frische zu gewährleisten - die Frischepartner sind lediglich für das Bewerben der Produkte bzw. die Kundenberatung zuständig. Sie benötigen kein Lager, keinen Laden und müssen sich keine Sorge um die Haltbarkeit machen.
Karl Maier, einer der Ringana-Partner aus Günthers Netzwerk, präsentierte uns,
auf welche Art und Weise der Direktversand der Kosmetika vonstatten
geht. Unterstützt wurde seine Präsentation von der charmanten
vierbeinigen Assistentin Emily (oder war es Mascha? Ich kann die beiden
einfach nicht auseinander halten 😜 Wie auch immer, sie machte ihre
Sache großartig und sorgte für einige Lacher 😊).
Die Ware, die man bei Ringana bestellt, kommt natürlich in einem Paket an. Jedoch ist man in der Firma stets um Nachhaltigkeit und Müllvermeidung bemüht, und so werden nicht nur die Pakete selbst aus Recycling-Karton hergestellt, auch das Klebeband besteht aus Recyclingmaterialien und einem Naturkleber.
Zudem besitzt das Packerl einige innere Qualitäten. Denn auch das Füllmaterial, das dem Schutz der Ware dient, ist rundum umweltfreundlich: Die Verpackungsflocken bestehen aus gentechnikfreier Maisstärke und Wasser.*) Sie sind zwar nicht zum Verzehr gedacht - allerdings war Emily (oder Mascha?) da ganz anderer Ansicht, verschlang ein paar heruntergefallene Maisflips und hoffte dann schwanzwedelnd darauf, dass noch weitere aus dem Paket fallen. Ich wollte deshalb auch wissen, was den Hund so begeistert, und habe eines verkostet. (Ich denke, mit etwas Gewürzsalz könnte man die Flocken durchaus genießbar machen 😋) Normalerweise entsorgt man die Verpackungsflocken allerdings einfach per Bio-Müll oder löst sie in Wasser auf und benützt sie als Dünger beim Gießen von Pflanzen.
*) Der Maisanbau erfolgt übrigens in Deutschland auf Stilllegungsflächen, die sich in der Nähe des Produktionsstandortes befinden. Es wird auch auf eine umweltfreundliche Herstellungsweise geachtet - Strom und Wärme stammen aus einer Biogasanlage. Die Reststoffe der Biogasanlage wiederum werden als Dünger für den Maisanbau genutzt. Ist das nicht clever?
*) Der Maisanbau erfolgt übrigens in Deutschland auf Stilllegungsflächen, die sich in der Nähe des Produktionsstandortes befinden. Es wird auch auf eine umweltfreundliche Herstellungsweise geachtet - Strom und Wärme stammen aus einer Biogasanlage. Die Reststoffe der Biogasanlage wiederum werden als Dünger für den Maisanbau genutzt. Ist das nicht clever?
Und das ist noch längst nicht alles. Die Glasflaschen mit den Kosmetika werden nämlich in hübsche kleine Gästehandtücher gehüllt, um sie zu schützen. Die gibt es also als Geschenk dazu. Diese Handtücher erzeugt ein kleiner Niederösterreichischer Betrieb aus Biobaumwolle. Sogar die Schlinge mit dem Ringana-Label, die sonst so gut wie immer aus Polyester besteht, wird in diesem Fall aus Biobaumwolle hergestellt. (Falls man zum Stammkunden wird und daher nach einiger Zeit genug Gästehandtücher besitzt, kann man die Tüchlein ja auch als Waschlappen, Spülitücher oder zum Verpacken von kleinen Geschenken verwenden.)
Was die Glasflakons selbst betrifft: Als erstes Kosmetikunternehmen bietet die Firma ein REuse-Konzept an: Die Glasverpackungen kann man gesammelt an Ringana zurücksenden. Wer zehn leere Kosmetik-Glasflakons zurückschickt, bekommt ein Kosmetikprodukt nach Wahl kostenlos. Die zurückgeschickten Flakons werden kontrolliert, wiederaufbereitet und danach erneut befüllt. Außerdem setzt Ringana am Produktionsstandort in Hartberg auf nachhaltige Techniken wie Regenwasseraufbereitung, Solarstrom etc.
Schon
im Jahr 2011 wurden die nachhaltigen Verpackungen von Ringana mit dem
LuxePack-Award bedacht, seither hat es noch weitere Innovationen
gegeben. (Übrigens hat Ringana außerdem den Österreichischen
Klimaschutzpreis 2015 und manchen anderen Award gewonnen.) Ich hoffe, dass dieses Beispiel daher auch bei anderen Firmen Schule macht.
Das Vermarktungssystem von Ringana ist ebenfalls eher ungewöhnlich. Ab
und zu hört man Kritik an diesem System, denn das Netzwerk der
Frischepartner verdient an jedem Verkauf mit. Andererseits verdienen ja,
wenn ihr ein Produkt in einem Laden kauft, noch viel mehr Stellen mit -
es ist nur nicht so offensichtlich: Diejenigen, die die einzelnen
"Bausteine" der Ware und der Verpackung herstellen ebenso wie die
Erzeuger des Endprodukts, weiters die Lieferanten, die Marktkette, die
das Produkt zunächst im Lager und dann im Laden aufbewahrt, die
Verkäufer, diejenigen die dafür werben, diejenigen, die den Laden
vermieten usw.
Bei der Firma Ringana fallen Lager-, Laden- und
Werbekosten schon mal weg, dafür wird bei denjenigen, die die
Basisprodukte (z.B. die einzelnen Pflanzen für die Wirkstoffe) anbauen,
nicht gespart. Die Kleinbauern (z.B. jene in Uganda, die das Bio-Sesamöl für Ringana anbauen) werden fair entlohnt. Und auch die Frischepartner
scheinen mit dem Verhältnis von Aufwand und Bezahlung zufrieden zu sein.
Im Vortrag von Robert Wogg erfuhren wir, dass es sich um Selbständigkeit frei von Risiko handelt, um selbstbestimmtes Arbeiten im eigenen Home-Office und dass Unterstützung der Frischepartner durch Mentoring und ein zentrales Weiterbildungssystem angeboten werden. Wenn ihr meinen Freund Günther kontaktiert (Kontakt am Ende meines Blogbeitrags) erfahrt ihr, durch welche Schritte ihr zum Frischepartner werden könnt. Ich möchte euch bei Interesse an einer Mitarbeit außerdem diese Infoseite einer Ringana-Insiderin
empfehlen.
Vorerst kann ich natürlich noch nichts über die Wirksamkeit der Produkte sagen kann. Aber ich werde euch bei Gelegenheit auf dem Laufenden halten. Beim Vortrag von Andreas Hall bekamen wir auf alle Fälle die Möglichkeit, unterschiedliche Produkte auszuprobieren und zu "beschnuppern". Und ich kann euch daher mitteilen, dass die Cremes & Co. vom Duft und von der Konsistenz her sehr angenehm sind. Sie enthalten keine künstlichen oder zusätzlich beigefügten Duftstoffe, das heißt, sie riechen nur nach dem, was drin ist - hauptsächlich also Kräuter, Blüten und Öle - und sie lassen sich angenehm auf der Haut versteichen, ohne klebrig, zu fettig oder "matschig"zu sein.
Auch über die Wirksamkeit der kann ich euch (vorerst) nichts Zuverlässiges oder selbst Erprobtes mitteilen, und aufgrund der Ringana-Rules darf ich auch keine Links setzen. Ihr könnt mich aber per Mail kontaktieren (in meinem Profil hinterlegt), dann helfe ich euch gerne weiter 😊!
Nun danke ich euch noch herzlich für all eure wunderbaren Kommentare und Komplimente zu meinem Beitrag über die Burg Devin in Bratislava und flinke bunte Vögel - und schicke euch ...
...ganz, ganz liebe rostrosige Augustgrüße!
Genießt den Sommer weiterhin!
😘
eure Traude
Gerne verlinke ich passende Beiträge bei:
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
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My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
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