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Montag, 18. März 2019

Winterschluss und Frühlingserwachen


Servus ihr Lieben!


Nein, ich habe mich nicht im Winterschlussverkauf mit neuen Klamotten eingedeckt! 😜
Der Titel meines heutigen Posts bezieht sich eher darauf, wie mein Mann und ich die letzten
Tage verbracht haben: Wir haben den Winter vor dem Abwinken nämlich nochmal so richtig
gefeiert.

Denn während ich euch mit meinem vorigen Post virtuell in ein thailändisches Inselparadies
entführte, trieb ich mich in der Realität ebenfalls "anderswo" herum. (Das ist auch der Grund,
weshalb meine Kommentare zuletzt eher spärlich ausfielen. Ich gelobe Besserung!) Allerdings war
ich längst nicht so weit weg wie in Thailand - und es lag dort viel mehr Schnee 😄. Mehr darüber
erzähle ich euch demnächst. Ich bin euch ja in meinem Rückblick noch ein paar Februar-Outfits
samt dazugehörigen Schilderungen schuldig geblieben, und so möchte ich das heute nachholen
und auch gleich einiges aus dem März dazupacken.



[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]



Zunächst ein Mix aus zwei Teilen, die ihr in diesem Post in anderer Zusammenstellung gesehen
habt: der groß-geblümte Des*gual-Pullover und der Ex-Bauchtanz-Rock. An diesen Fotos erkennt
man auch gut, dass ich Probleme mit meiner Kamera hatte... (Eigentlich schon seit einiger Zeit -
und genauer gesagt mit dem Objektiv, wie ich nach ein paar Experimenten mit Edis Kamera und
verschiedenen Objektiven herausfand.) Beim Nikon-Point, wo ich schon einige Male Hilfe bei
Kamera-Problemen erhalten hatte, probierten zunächst zwei Männer recht ratlos herum und meinten,
ein Problem wie dieses hätten sie in all den Jahren noch nicht gehabt... Ich musste das Objektiv dort
lassen und sie meinten, sie würden sich eingehend damit beschäftigen...




Mit Edis Kamera und dem anderen Objektiv ging's besser (und für die Fotos weiter unten borgte ich
mir dann Edis Objektiv für meine Kamera aus...): Hier führte ich mal wieder die weiße Hose aus, die
seit der Black&White-Challenge der Modischen Matronen meine winterliche Capsule ergänzt.
Diesmal war mir aber mehr nach ROT mit weiß - das Shirt habt ihr auch in diesem Post schon gesehen,
in der achten Collage. Den "Loop" habe ich aus drei verschiedenen Schals geflochten:




Gesund gekocht wurde natürlich auch wieder im Rostrosenhaus. Unter anderem diese Asia-
Pfanne mit (Bio-)Garnelen. Kurzrezept: Kokosöl in einer Pfanne heiß werden lassen, asiatische
Gewürze darin kurz anrösten, bis es zu duften beginnt, abgetropfte Garnelen und klein geschnittenes
Gemüse (z.B. Paprika, Pastinaken, Karotten, ...) nach und nach dazugeben - ich konnte außerdem
noch eine Portion unseres im Herbst geernteten Mangold verwenden. (Damals habe ich ihn in
Streifen geschnitten, blanchiert und eingefroren.) Mit Kokosnussmilch aufgießen und köcheln, bis
das Gemüse die von euch gewünschte Konsistenz hat. Ev. noch nachwürzen. Gewürze haben wir uns
aus Indien reichlich mitgebracht, aber es gibt ja auch hier Curry, Kardamom, Bockshornklee, Chili,
Curcuma, Koriander bzw. gute Asia-Mischungen zu kaufen, falls ihr das Gericht nachkochen wollt.


Erstmals haben wir das Naan-Brot dazu nicht gekauft, sondern selbst gemacht und zwar
 in dieser Version ohne Hefe, mit Backpulver. (Ich verwendete eine Mischung aus weißem und aus
Kamut-Mehl.) Es war okay, aber nicht so gut wie das gekaufte, wir werden also auch noch einen
Versuch mit einem Germteig (Rezept z.B. von hier) machen.






Das nächste Outfit trug ich, als mich mein lieber Herr Rostrose zum Abendessen ins
Hebenstreit, eines unserer Wiener Lieblingslokale, ausführte. Wenn ihr genau hinschaut, erkennt
ihr abermals einige "alte Bekannte", zum Beispiel den Gürtel, der eigentlich ein Loop ist und der
im Februar-Rückblick-Post einen Rock spielen durfte. Die Schmetterlingsbrosche aus der
vorletzten Collage des Februar-Posts ziert hier den Gürtel. Das "Haarband" hier ist eigentlich
mein Seidenbolero-Jackerl - in der vierten Collage des Februar-Posts könnt ihr es auch sehen, da
trage ich es allerdings unter einem Shirt und es lugen nur die Ärmel hervor 😜 Womit bewiesen
 ist: Man kann die meisten Kleidungsstücke und Accessoires mit ein bisserl Phantasie und
Experimentierfreude auf unterschiedlichste Weise einsetzen 😀!




Auch gebastelt oder "upgecycelt" habe ich in der ersten Märzhälfte. Unser Wunsch
war seit langem ein Wandbild mit einer Weltkarte, wo wir mit farbigen Pins markieren können,
wo wir schon gewesen sind - gemeinsam oder auch getrennt. Solche Bilder gibt es zu kaufen,
aber sie passten mir entweder von der Größe, der Karten-Optik oder vom Preis nicht, und ich
hatte schon eine Weile im Hinterkopf, dass man so etwas doch auch gut selber machen kann.
Als Basis stellte ich mir eine Leinwand im Format 60 x 40 vor, passend zu den Formaten jener
Wandbilder, die wir aus unseren Urlaubsfotografien haben anfertigen lassen.

Eines dieser Wandbilder war übrigens missglückt: Ich hatte das Format dafür falsch ausgewählt,
weshalb die "Hörner" der Giraffe, die auf dem Foto hinter einem Elefanten zu sehen ist, durch den
Bildrand "abgeschnitten" sind. Als ich meinen alten Schul-Atlas fand, kam mir die Erleuchtung:
Ich beschloss, das missglückte Bild als Basis für eine Welt- und Europa-Karten-Collage zu
verwenden.







Die Fotografie selbst überklebte ich mit verschiedenen schmucken Bastelpapieren aus meinem
Fundus, und dann spielte ich so lange herum, bis ich Weltkarte und Europakarte vollständig
unterbrachte. Da mein Schulatlas aus einer Zeit stammt, als die politische Einteilung der Welt noch
um einiges anders war als heute, gibt es darauf unter anderem noch eine UdSSR und eine DDR zu
sehen. Vintage eben. Eine Platzkarte aus dem Jahr 1964 von Wien Westbahnhof nach Paris (aus der
Hinterlassenschaft meines Vaters) klebte ich auch dazu. Der gesamte Bastel-Prozess wurde von
Kater Maxwell aufmerksam verfolgt und letztendlich für akzeptabel befunden, während die
rekonvaleszente Nina es vorzog auf ihrem rosa Pölsterchen zu ruhen und sich zu erholen.




 
Es folgen zwei verschiedene Looks mit meiner braunen Streifenhose.
Die besitze ich ja schon seit vielen Jahren (Jahrzehnten), aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich
sie jemals mit hellgrün kombiniert hätte. Dabei ist das doch eine sehr natürlich wirkende Auffrischung
der erdigen Farbe. Und so zog ich diesmal mein grünes Bio-Seidenshirt unter das schokobraune Top
mit den rostbraunen Glitzersteinchen und mixte dazu den neulich im Henry-Laden gekauften Häkelschal
und mein Haarband aus Irland. Die Schuhe müsst ihr euch dazu denken 😜...




Nochmal dieselbe Hose, diesmal mit Schuhen bzw Stiefletten, und kombiniert mit einem
olivgrünen Rippstrick-Langarmshirt und meinem Hanfshirt in orange, dazu ein Schal in
Rost-Braun-Naturtönen, der auch schon das eine oder andere Jahrzehnt auf dem Buckel hat
und eine uralte Kette aus Knochen und Kaffeebohnen...




Den folgenden Mix habe ich spontan zusammengestellt, als ich las, dass die Modischen 
Matronen im März auffordern: "Style Dein ältestes Kleidungsstück auf neue Weise." Ich 
glaube, dass die schokobraune, transparente Ausbrennerbluse mein ältestes Kleidungsstück ist. 
Sie befindet sich schon einige Zeit in meinem Besitz, gehörte vorher meiner Mutter und davor
 einer Freundin meiner Mutter. Grob geschätztes Blusenalter: 30 Jahre. Ich trage sie u.a. gerne 
zu der oben gezeigten Streifenhose. 

Definitiv noch nie trug ich sie in der hier unten gezeigten 
Form: nämlich über meinem Trainingsoverall. Den besitze ich seit meiner Bauchtanzzeit und 
trage ihn jetzt auch zum Training bei Mrs. Sp*rty. (Vielleicht werde ich ihn im Sommer auch
 mal "einfach so" tragen, immerhin sind Overalls ja gerade wieder für modern erklärt worden.)
Jedenfalls entstanden diese Outfitfotos kurz bevor ich zum Training radelte.




Auch das folgende Outfit ist ein "Zu-Mrs.-Sp*rty-Radel-Anzug". Da ich ja seit dem Vorjahr
endlich ein Damenrad besitze, kann ich nun auch mit Röcken radeln. Unterm Rock Leggings, die
ich zum Tainieren tragen kann, und unter der gelben Jacke, die ich mir 2017 eigentlich fürs Walken
und Wandern gekauft habe, ein Trainingsshirt. Die indische Mütze stammt vom Flohmarkt. Hier könnt
 ihr mich mit dieser Mütze und meinem selbst bemalten Seidenmantel auf einem Foto vom Jahr 1993
sehen, und beim Flower-Power-Fest unserer Freundin Moni im Sommer 2018 trug mein lieber
Mann diese Mütze und meinen Seidenmantel - KLICK.




Die gelbe Jacke inspirierte mich dann gleich noch zu einem anderen Look, bei dem auch
das gelbe Shirt vom vorigen Outfitbeitrag wieder zum Einsatz kam: Ich finde mit dem petrol-
grünen Kleid kann sich all das Gelb gut sehen lassen. Dazu mein vielfarbiger Streifengürtel
und meine Stiefletten in dunklem Petrol. Allerdings kämpfte ich dann ziemlich mit der Wahl
der Strumpfhose. Nach einigen Experimenten entschied ich mich für meine dunkel-weinroten
Thermoleggings. Der Farbton kommt im Gürtel ebenso vor und ein paar passende Ketten mixte
 ich auch noch dazu.




Die folgende Kombination trug ich an jenem Tag, an dem Herr Rostrose und ich einen
Pflegeheim-Besuch bei meiner Mutter mit einem Zwischenstopp beim Nikon Service Point
verbanden. Denn ich hatte die Nachricht erhalten, dass das Problem bei meinem Objektiv -
rechtzeitig vor unserem Urlaub - behoben worden war. Leider hatte es sich um einen Schaden
an der Elektronik gehandelt, was nicht ganz billig war. (Ein gebrauchtes 18-200 mm-Objektiv
kostet nicht viel mehr, doch ich versuche eben so gut es geht, eher auf Reparieren statt auf
Kaufen zu setzen.) Wir unterhielten die Service-Männer dann übrigens auch mit einem lustigen
 Shooting, um zu testen, ob das Objektiv wirklich funktioniert - davon zeige ich euch in der
letzten Collage ein paar Bilder 😀...





Im oberen Mix trug ich meine betagte braun-beerenlila gemusterte Tunika als Shirt unter
meinem Glitzersteinchen-Top und zu dem ehemaligen Bauchtanzrock (beides in anderen
Kombis weiter oben zu sehen). Unten seht ihr eine weitere Kombination mit der Tunika  -
so gekleidet radelte ich zu meiner Freundin Moni: mit meiner beerenvioletten Stoffhose und
dem hellgrünen Bio-Seidenshirt. Als "Gürtel" fungiert wieder das vielseitig einsetzbare weinrote
Seidenbolero-Jackerl, das ich weiter oben als Haarband trage. Die Tunika habe ich - genau wie
oben die Streifenhose - erstmals mit hellem Grün gemixt (jedenfalls soweit ich mich erinnern
kann), aber ganz bestimmt nicht zum letzten Mal. Ich finde, es lohnt sich, die eigenen Kombi-
Routinen auch mal zu durchbrechen bzw. zu hinterfragen.





Die beiden Fläschchen, die ich in der oberen und auch in der unteren Collage in der Hand halte,
passen farblich gut zum Outfit. Ihr Inhalt: Caipirinha-Limettenlikör sowie Crème de Cassis, zwei
leckere Liköre aus dem Feinschmecker-Shop VOM FASS, die ich zu Moni mitnahm, um damit
den Prosecco zu verfeinern. Kann ich sehr empfehlen 😋!

In der nächsten Collage seht ihr zwei weitere Glasbehältnisse, die allerdings keinen Likör
enthalten. Ursprünglich war darin Bademilch von well land Naturseifen. Ihr wisst ja vielleicht
noch, dass ich bei meiner Suche nach palmölfreier Seife auf Thea Wellands tolle Schafmilch-
Seifen und -Bäder gestoßen bin - HIER habe ich euch darüber erzählt, und ich liebe ihre Produkte
nach wie vor. Als die Gläser leer waren, hob ich sie natürlich auf, und diese beiden enthalten nun
zwei neue selbstgemachte Deo-Cremes.


Selbst gemachte Deo-Creme ist auch ein schönes Geschenk - z.B. für Ostern...


 Seit ich Deo-Cremes kenne, verspüre ich nicht die geringste Lust mehr auf Sprays! Meiner Meinung
nach duften sie besser, schützen anhaltender vor Schweißgerüchen, sie sind ergiebiger - und es wird
keine Alu-Spraydose benötigt. (Ihr wisst ja, auch für Aluminium wird Regenwald zerstört.)

Ich mag besonders gern die Deo-Cremes von Pony Hütchen, mein Mann steht vor allem auf die
 Männerdüfte von Wolkenseifen. Doch Selbermachen ist preisgünstiger, ihr habt die Wahl, wonach
die Creme duften soll - und es geht sooo einfach! Falls ihr es noch nicht probiert habt, aber das
gerne tun möchtet: Ich bin sehr zufrieden mit DIESEM Deo-Creme-Rezept, habe es aber nach
ein paar Versuchen ein bisschen abgewandelt - sprich: ich verwende die doppelte bis dreifache 
Menge an Speisestärke! Dadurch wird die Konsistenz für mich angenehmer, geschmeidiger, und die
Creme neigt bei Wärme nicht so sehr zum Flüssigwerden. Als Duft habe ich zwei verschieden Bio-
Öle hinzugefügt: Vanille und Palmarosa.




Zum heutigen Schluss kriegt ihr noch eine Collage mit einer Zusammenfassung der letzten beiden
Looks. Dazu kommen drei weiter oben versprochene Fotos, die beim Probe-Shooting im Nikon-
Point entstanden sind. Ich glaube, die Service-Männer haben so etwas bisher noch nicht erlebt,
aber sie hatten eindeutig Spaß an der "Show", die wir ihnen boten und waren dann selbst sehr
viel gesprächiger und unterhaltsamer als zuvor 😊. Tja, und das große Foto in der Mitte zeigt
euch schon mal, in welcher Winter-Landschaft wir die zweite März-Woche verbracht haben.
Mehr über diese schöne Urlaubswoche erzähle ich euch demnächst!


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, bei Sunnys Linkups
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude

Sonntag, 30. Dezember 2018

Ü30 Bloggeraktion: Aus alt mach neu!


Servus, ihr Lieben!
💜 💗 💚


Im November erhielt ich eine freundliche Einladung zur ü30-Bloggeraktion
mit dem Thema:"Aus alt mach neu!" Da bin ich doch gerne dabei! Die Ideen, die ich euch heute
zeige, habe ich zwar alle schon im Lauf der Jahre in meinem Blog gezeigt - aber da ich schon seit
dem Juli 2009 blogge (und somit übrigens vor einem 10jährigen Jubiläum stehe 😉), werden wohl
einige von euch noch nicht alle der heute vorgestellten Ideen kennen.


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Ich glaube aber, meine selbst bemalten Schuhe und Stiefel haben die meisten von euch schon
gesehen, stimmt's? Es fing im Jänner 2016 mit einem Paar ziemlich abgewetzter schwarzer
Stiefletten an, das seit ein paar Jahren schon in unserem Keller auf seine Bestimmung wartete:
Aus schwarzen Schrankmonstern sollten meine roten Wunsch-Stiefletten werden! Ich bemalte
die hässlichen alten Stiefel kurzerhand mit zwei Schichten von roter Acrylfarbe und einer Schicht
aus farblosem Acryllack - und freue mich auch heute noch darüber! In meinem Blogbeitrag  
A New Life #2 - Über "Stoffliches" und meine "neuen" roten Stiefel
habe ich euch über diese gelungene Verwandlung erzählt.

Weil es so gut geklappt hatte, verwandelte ich später ein weiteres altes schwarzes Stieflettenpaar
in ein blaues. Darüber erzählte ich euch hier mehr: ANL #17 - Wäsche Färben und Stiefel bemalen.

Und auch meine schwarzen Rieker-Schuhe im Herrenstil
warteten schon lange auf einen zündenden Funken. Diesmal wollte ich aber nicht nur malen
sondern eine weitere Idee verwirklichen: Serviettentechnik (bzw. Decoupagetechnik) auf Schuhen!






Falls ihr euch fragt, wie die Farbe hält: Bei den roten Stiefletten (die ich von allen am häufigsten
trage) musste ich nach einem Jahr eine weitere Farbschicht (plus Lackschicht) auflegen, die bis
jetzt hält (bei jedem Wetter). Bei den grünen Schuhen hält alles prima. Lediglich bei den blauen
Stiefletten wollte die Farbe von Anfang an nicht so, wie ich es wollte. Ich habe dann auch hier
mit blauen Servietten gearbeitet und bin damit fürs erste zufrieden. Letztendlich geht es bei diesen
Stiefletten aber nicht darum, dass die Farbe "ewig" hält: Ich könnte sie theoretisch alle paar Tage
neu gestalten. Wie ich damals schon schrieb: "So kann ich immer wieder neue, originelle Schuhe 
haben, ohne neue kaufen zu müssen. Und eines Tages, wenn schuhtechnisch nichts mehr geht, 
erhebe ich sie zum Kunstobjekt, stelle ein Gurkenglas hinein und mache sie zur Vase! 😉"

💙 💗 💚

 Wenn wir schon bei der Servietten- oder Decoupage-Technik sind, zeige ich euch gleich noch
etwas, das ich mit Hilfe dieser Technik verwandelt habe. Die Herzen an der Vorhangstange meines
Zimmers waren nämlich einstmals rot:





In dem Beitrag Ein Kellerkind kommt ans Licht erzählte ich euch, dass mein Zimmer
urspünglich im Keller unseres Hauses lag, doch nach dem Auszug unserer Tochter Jana durfte
ich das einstige Kinderzimmer zu meinem machen. Dabei übernahm ich den Großteil von Janas
Einrichtung, passte sie aber an meinen Geschmack und meine Bedürfnisse an. Weil ich endlich
mal ein romantisches "Mädchenzimmer" mein Eigen nennen wollte, wurde weiß zur Haupt-
einrichtungsfarbe. Passend dazu veränderte ich die Herzen an den Vorhangstangen mit alten
Buchseiten und Decoupagepapier.

Janas alter Regalschrank vom Möbelschweden wurde von mir weiß gestrichen und mit
farblich passenden Lieblingsstücken eingerichtet. Die einstmals dunkelblauen Griffe des Ivar-
Schrankes habe ich - genau wie die Herzen - mit Papierschnippeln überklebt. Darüber montierte
mir Herr Rostrose das (ebenfalls von mir geweißelte) Regal, das früher an der Stelle
 dieses Schränkchens in der Küche hing.




Wieder zurück zu "verwandelter" Kleidung:
In der folgenden Collage seht ihr einerseits die Rieker-Decoupagetechnik-Schuhe im Einsatz und
andererseits drei selbst gefärbte Kleidungsstücke. Die Leinenhose und die Bluse waren mal weiß, 
das Shirt beige. Wenn Klamotten eine langweilige oder mir nicht mehr gefallende Farbe haben, 
wenn sie vergilbt sind oder Flecken haben, kann eine Färbung in der Waschmaschine die 
Rettung sein. In den weiteren Collagen seht ihr noch andere Klamotten, die ich im Laufe der
Zeit umgefärbt habe.





 Das rot-schwarz geblümte Kleid war mal weiß-schwarz geblümt.
HIER könnt ihr es euch in der früheren Version ansehen. Und auch wenn ich es damals
durchaus hübsch fand, gefällt es mir an mir in rot-schwarz besser und ich trage es jetzt
häufiger:




Über meine "Färbemanöver" erzählte ich euch ebenfalls in meinem Beitrag
 ANL #17 - Wäsche Färben und Stiefel bemalen mehr und außerdem z.B. in meinem Post
Enkelkatzen, Efeu und selbstgefärbe Klamotten.




In der oberen Collage zeige ich euch unter anderem Jeans, die ich von zartrosa in
marineblau umgefärbt habe. Bei dieser Färbung ging allerdings etwas schief: Bei einer Stelle am
rechten Oberschenkel der Hose nahm der Stoff die blaue Farbe nicht so gut an. Darüber kann man
sich entweder ärgern - oder aus der Not eine Tugend machen. Ihr kennt mich gut genug um zu
wissen, dass ich mich für die zweite Option entschied:

Zuerst pinselte ich mit goldener Stofffarbe
ein paar Sterne und Punkte auf die Jeans. Damit diese nicht so knallig aussahen, bearbeitete ich die
Farbe zuerst mit einem "Brillo-Waschel" (= Stahlreinigungsschwamm), dann schraffierte ich mit
Kugelschreiber drüber, dass das Ganze nur noch schwach hervorstach. Und dann bügelte ich Sterne
drüber. Das Ergebnis könnt ihr euch unten ansehen - wenn ihr mehr über mein Manöver lesen
wollt, könnt ihr das im Beitrag Vier Ausflüge und Rostrosenkleidung im September tun.




Die Sterne, die ihr an der Hose seht, halfen mir auch bei der Reparatur eines anderen Kleidungs-
stückes - und zwar einer schwarz-weißen Bluse mit Sternen und Spiralen drauf, die ich seit den
frühen 1990er-Jahren besitze. Diese schwungvolle Bluse mochte ich sehr gern - und ich mag sie
nach wie vor. Doch eines Tages blieb etwas am Rücken der Bluse kleben. Was auch immer es war:
Es blieb nach sämtlichen Reinigungsversuchen ein unübersehbarer gelblicher und leicht erhabener
Fleck auf dem Rücken der Bluse zurück.


 
 


Wäre ich eine Näherin, hätte ich vermutlich kurzerhand mit Nadel und Faden ein paar zusätzliche
Sterne auf die Bluse appliziert. Bei meinem "Nähtalent" bevorzugte ich Sterne, die ich aufbügeln
kann. Falls ihr mehr darüber wissen möchtet, erfahrt ihr es hier: 
ANL # 18 - Die Rettung einer alten Bluse und verschiedenste Gartenfreuden

Und in der unteren Collage könnt ihr euch ansehen, wie die Bluse nun aussieht, wenn Frau
Rostrose sie zusammen mit ihrem schwarzen Stufenrock und den selbst bemalten roten
Stiefeln trägt:



💜 💗 💚

Einen Stufenrock wie den schwarzen von oben besitze ich außerdem in dunkelbraun. Beide
Stufenröcke waren ursprünglich um eine Stufe länger. Dann allerdings passierte es mir beim
braunen Rock, dass ich beim Treppensteigen drauftrat und dabei eine der Stoffbahnen abtrennte. Ich
fand, dass das gar nicht so übel aussieht, und aus diesem Grund ließ ich den braunen Rock, den ich
euch u.a. HIER gezeigt habe, so kurz, wie er nun war. Weil es mir so gut gefiel, riss ich letztendlich
auch beim schwarzen Stufenrock die untere Bahn ab - Maxiröcke besitze ich ohnehin noch genügend.

Die abgetrennten Stoffbahnen hob ich auf, und hier unten zeige ich euch nun, was ich mit der
abgetrennten Stufe des braunen Rocks anstellte - die konnte ich nämlich gut brauchen! Und zwar
 zur Verlängerung eines anderen Rockes!


Mein lila-bunter Rock in der ursprünglichen Länge - und mit der "Verlängerungsstufe" in Dunkelbraun.


Den lila-bunten Stufenrock, den ich euch u.a. HIER in seiner ursprünglichen Länge
präsentierte, trug ich nämlich immer nur über Hosen, weil er für meinen Geschmack zu viel
Bein zeigte. Deshalb nähte ich hier den braunen Streifen des anderen Rockes an und bin nun
rundum mit der Länge zufrieden. In meinem Beitrag 
A New Life #7 - DIY-Rockverlängerung und ein paar andere Projekte
könnt ihr mehr darüber lesen.

💙 💗 💚


Zur Abwechlsung werfen wir abermals einen kleinen Blick in mein Zimmer. Als es noch das
Kinderzimmer meiner Tochter war, hatte ich ihren Schrank mit ihren damaligen Lieblingstieren
und passend zu den in ihrem Zimmer hauptsächlich vertretenen Lieblingsfarben bemalt: blau, rot
 und terracotta. (Auch dabei hatte es sich bereits ein Upcycling-Projekt gehandelt, denn der Schrank
stammte ursprünglich aus dem Schlafzimmer meines Mannes in dessen ehemaliger Wohnung und
er war Teil eines größeren Wandschrankes gewesen.)





Zu meiner "romantischen" Zimmergestaltung wollte der Delphinschrank jedoch nicht wirklich
passen. Andererseits mochte ich das Bild auch nicht mit weißer Farbe übermalen, denn obwohl ich
normalerweise nicht zu den Müttern zähle, die über Enkelkinder nachdenken, ertappte ich mich bei
 dem Gedanken: Dieses Bild habe ich einst für meine Tochter gemalt - möglicherweise werden
sich eines Tages Janas Kinder darüber freuen...

Wie dem auch sei - anstelle einer radikalen Veränderung verpasste ich dem Schrank kurzerhand
einen Vorhang: Zunächst musste auf den Schrank ein kleiner Holzrahmen aufgesetzt werden. Und
 auf diesem Aufsatz konnten wir dann schwenkbare Gardinenstangen montieren. Ich wollte einen
blickdichten Vorhang - er sollte ja das Delphinbild kaschieren - der jedoch gleichzeitig ganz leicht
und luftig aussieht. In meinem Fundus gab es noch weiße, zarte Baumwollgardinen vom
Möbelschweden. Die hängte ich versuchsweise doppelt übereinander und es gefiel mir. Für einen
etwas romantischeren Look griff ich zu Nadel, Faden und einem schönen weißen Spitzenband.
Und hier unten seht ihr das Ergebnis:


 

Zuweilen wird von mir auch Kleidung als Teil der Einrichtung zweckentfremdet. Hier seht ihr
zum Beispiel einen Pullover, den ich schon seit drei Jahrzehnten besitze - er gehörte ursprünglich
einer Freundin, die mich gern dabei sein ließ, wenn sie ihren Schrank ausmistete, damit ich mir
 ein paar Kleidungsstücke herauspicken konnte, die mir gefielen.





Wie ich in meinem Post ANL #26 - diverse Zweckentfremdungen und verschiedene Looks
erzählte, mag ich im Winter gerne kuschelige Kissen. Weil ich nicht so viele Kissenbezüge
 aus Strick besitze, wird dieser Pullover von mir manchmal auch zweckentfremdet: Bloß um
das Kissen herum einschlagen und die Ärmel hinten verknoten, fertig ist der "neue" Bezug!
Und wenn man wieder Lust auf diesen Pullover hat, zieht man den Polster einfach aus... Auch
einen Hocker überziehe ich regelmäßig mit einem irischen Pullover aus Schafwolle.

(Wer gerne näht und nicht unbedingt darauf
Wert legt, dass die Kleidungsstücke eines Tages wieder angezogen werden können, kann
natürlich auch dauerhaftere Lösungen aus alten Pullovern, Röcken, Shirts etc. anfertigen.)


 


Die folgenden Fotos stammen aus dem Jahr 2000
und zeigen die Küche in meiner früheren Wohnung in Wien. Ich habe euch die Bilder bereits in
meinem Beitrag Küche & Kürbisse & Katzen aus dem Jahr 2012 gezeigt. Bunte Wände
und Acessoires waren damals modern und passten auch gut zu unserem Leben als Jungfamilie.
Deshalb strich ich die ursprünglich nur mit Klarlack überzogene Holzbank, die ich von meiner
Großtante Poldi geerbt hatte, passend zu den Wandfarben.




Als wir im Jahr 2002 nach Rostrosenhausen übersiedelten, kam die Bank mit und erhielt einen
neuen Platz in unserem Vorhaus. Zuerst bemalte ich sie lavendelblau, und als ein paar Jahre
später der Lack abblätterte, bekam sie den Anstrich, den ich euch hier unten zeige. Auch zwei
Bretter, die unsere Gestelle mit den Altmetall- und Altplastik-Säcken verbergen, sowie unser
Hausbriefkasten erhielten einen passenden Anstrich. In einem Posting aus dem Jahr 2009 könnt
ihr euch meine wandelbare Bank noch näher ansehen.





Noch ein paar Veränderungen, die ich in der Frühzeit meiner Bloggerei gezeigt habe:
Als wir unser Haus kauften, lagen vom Keller bis in den ersten Stock hinauf überall dieselben
unpraktischen hellgrauen Fliesen. Einige von ihnen hatten bereits Cuts. Anstatt sie alle entfernen
zu lassen, entschied ich mich dafür, überall kleine Fliesen-Mosaike im Stil von Antoni Gaudi, Niki
 de Saint Phalle oder Meister "Regentag Dunkelbunt Hundertwasser" einzubauen. Mehr darüber
könnt ihr in meinem Beitrag Post aus Klein Gallien und Flurführung aus dem Jahr 2010 lesen.





Und auch beim letzten Beispiel, das ich euch heute zeigen möchte, geht es um 
Viele viele kleine Steinchen - diesmal auf meiner im Jahr 2007 selbst gestaltete "Terrassen-
Anrichte", deren "Grundgerüst" aus lauter "Resten" besteht: Die Platte ist aus Marmor und 
stammt von einem Couchtisch, den ich von meiner "großen Oma" geerbt hatte. Die "Beine" 
habe ich aus übrig gebliebenen Mauersteinen aufgebaut, mit Außendispersionsfarbe gestrichen
 und mit Marmormosaik verziert. Auch einige der Blumentöpfe, die ihr darauf seht, wurden 
von mir in dieser Weise bearbeitet. (Allerdings haben die meisten dieser Töpfe die Jahre nicht
 so gut überstanden wie der Tisch...)




Das waren nicht alle meine "Aus-alt-mach-neu"-Projekte, die ich in meinem Blog gezeigt
habe - und in meinem Blog wiederum habe ich nicht alles gezeigt, was ich je in dieser Richtung
fabrizierte, aber ich hoffe, es war einiges an Inspiration für euch dabei. Egal, ob aus alten Dingen
"dauerhafte" Werke entstehen oder etwas, das euer Haus oder den Garten kurzfristig verschönert
oder euren Kleiderschrank in neuer Weise ergänzt - es lohnt sich absolut immer, auf alte, kaputte
oder scheinbar unbrauchbare Dinge einen zweiten Blick zu werfen und sich zu fragen, ob diese
Dinge nicht vielleicht noch ein interessantes neues Leben führen könnten. Falls ihr Anregungen
dazu sucht: Das WWW ist voll von wunderbaren Ideen. Ein paar davon findet ihr z.B. in
diesem Youtube-Video

Wenn Euch interessiert, wie andere ü30-Bloggerinnen aus Altem etwas Neues machen, klickt euch
durch die beiteiligten Blogs durch und lasst euch von all diesen Einfällen inspirieren! Das werde ich
nun auch gleich machen!
Gastgeberin der Aktion ist Maren von Farbwunder-Style! Danke!



Ü-30-Blogger&Friends am 30.12.18: AUS ALT MACH NEU!!!



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Grüße 
von eurer Traude
 🍀🍀🍀
(und rutscht gut rüber ins Neue Jahr!!!)

💙 💗 💚


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB



Samstag, 2. Juni 2018

Was gibt's sonst noch vom Mai zu erzählen? Teil 2

Servus ihr Lieben!
🌸🌻🌺🍀🌼🌷🌳🌹🌳🌷🌼🍀🌺🌻🌸
🌸


Ich hoffe, ihr seid gut im Juni angekommen! Wir Rostrosen haben den Wechsel vom Mai in den 
Juni auch absolviert - und befinden uns somit auf Urlaub in sehr "exotischen" Gefilden: in Gardenien 
und auf Terrassien nämlich 😉😊. Denn auch Herr und Frau Rostrose können ab und zu mal Urlaubstage 
ohne das Zurücklegen großer Distanzen verbringen und sich einfach nur mal ein bisserl erholen und 
den Garten in seiner schönsten Zeit genießen. Das ist nichts Neues - diejenigen unter euch, die schon 
länger bei mir lesen, haben bereits in anderen Jahren miterlebt, dass wir zwischendurch gern ein
paar Tage oder Wochen Urlaub Daheim einschieben. Natürlich unternehmen wir bei solchen 
Gelegenheiten auch Ausflüge. Im Juli 2014 spielten wir z.B. Tourist im eigenen Land - KLICK. Und
 für heuer ist ebenfalls einiges geplant - aber was das ist, erzähle ich euch erst im Anschluss. Jedenfalls
werde ich nicht an jedem Tag zum Bloggen kommen... Doch ich will mich bemühen, zwischendurch 
immer wieder mal in eure Blogs reinzuschauen und ab und zu auch ein paar Worte zu hinterlassen!

🌸

Fürs erste geht's hier aber (wie im vorigen Beitrag versprochen) mit meiner Mai-Rückschau weiter
😉. Es gibt zwar nichts über besondere außerhäusige Unternehmungen zu berichten, doch dafür habe
ich unseren Garten so intensiv genossen wie vielleicht in noch keinem Frühling zuvor.

Das hat einerseits damit zu tun, dass das Wetter im Mai 2018 mehr als in früheren Jahren zu 
Aktivitäten im Freien eingeladen hat und andererseits, dass ich Teile des Monats fußlahm im 
Krankenstand verbracht habe und meine Freiluftaktivitäten daher etwas eingeschränkt waren:





Keine Radtouren oder Wanderungen oder langen Walking-Runden - 
an Sport gab's nur die im vorigen Post erwähnte "Reha"-Gymnastik. Aber stattdessen durch den 
Garten humpeln, in den Hochbeeten herumzupfen, Düfte einatmen, erste Beeren, Salatblättchen und 
Kräuter ernten, Insekten beobachten... Was letzteres betrifft, gab es übrigens erfreulicherweise eine 
ganze Menge zu sehen im Rostrosengarten!

Unser ursprüngliches großes Insektenhotel war zwar teuer, aber für Bienen nicht besonders gut 
geeignet, weil viele der Bohrlöcher im Holz und Schnittstellen an Bambusrohren ausgefranst sind 
(dass Bienen da nicht einziehen, weil sie sich an den zarten Flügeln verletzten könnten, lernte ich erst
im Lauf der Zeit); einige Füllungen wie Stroh, Tannenzapfen, Holzwolle werden von Ohrwürmern,
Florfliegen, Marienkäfern und anderen kleinen Krabblern benützt, aber nicht von Wildbienen. HIER
könnt ihr lesen, welche Füllungen für ein Insektenhotel geeignet sind bzw. welche Insekten welche
Füllung bevorzugen.




Schon im Vorjahr brachten wir an unserem Pavillon eine neue kleine Nisthilfe für Wildbienen an
und sie wurde von Anfang an gut angenommen. (Und dieses Wildbienenhotel kostete ungefähr ein 
Fünftel von unserem ersten Exemplar - beim H*fer, das ist der österreichische Al*i.) Auch heuer
sind wieder einige der "Zimmer" besetzt. Da ich nicht wusste, ob man Niströhren, aus denen schon
etwas geschlüpft ist, reinigen sollte oder nicht, habe ich HIER nachgelesen. 

Die Kurzversion ist: Nein, die benutzten Gänge in einem Insektenhotel sollten nicht gereinigt werden. Die Insekten 
erledigen das lieber selbst. Nur Spinnweben vor den Nisthilfen sollte man regelmäßig entfernen, damit die frisch 
geschlüpften Wildbienen nicht gleich zu Spinnenopfern werden.

Zu meinem Plan für 2018 gehörte u.a., den Bienen ein weiteres Haus zur Verfügung zu stellen. Da
unsere Selbermach-Versuche an ebenfalls nicht sehr sauberen Bohrlöchern scheiterten, suchten wir
wieder nach einem im Handel erhältlichen Bienenhotel. Und siehe da, der H*fer hatte auch heuer
eines zu bieten. (Der Schlitz ist übrigens eine Nisthilfe für Schmetterlinge.) Inzwischen sind noch
mehr Röhren besiedelt als in der unteren Collage zu sehen, aber ich glaube, ihr könnt auch hier gut
erkennen, dass die Bienen es akzeptieren. (Am liebsten werden die Bambusrohre genommen, und
zwar je enger, desto lieber.) Und unser Garten ist sehr, sehr gut besucht von den
verschiedensten Bienenarten!




Bevor ich euch weitere Bienenfotos zeige, kommt hier mal ein Outfit mit Marens Monatsfarbe
Beige, denn die passt gut zum Holzton der Bienenhotels 😊. Der Rock kam auch schon in meinem 
vorigen Posting vor, denn obwohl beige eine tolle Kombi-Farbe ist, habe ich nicht allzu viele Stücke 
in diesem Farbton. Aber ein paar davon werdet ihr im Juni kennenlernen - bzw. die meisten davon 
kennt ihr natürlich schon längst. 

Die blau-beige gemusterte Bluse unten kennt ihr allerdings noch nicht, obwohl es sich bei ihr 
keineswegs um einen Neuankauf handelt. Im Gegenteil, ich besitze sie seit den 1980ern! Sie ist zum
 Knoten gedacht und ein Stückchen vom Bauch bleibt immer frei. Außerdem hat sie Schulterpolster.
Die sind zwar nicht sehr ausgeprägt, aber eben doch ziemlich "Achtziger" - deshalb landete sie vor
längerer Zeit schon in meiner Verkleidungskiste.


Und weil die Modischen Matronen diesmal das Thema "Inspiriert von den Achtzigern" haben, passt das Outfit zufällig auch dort dazu!


Als ich vor kurzem auf der Suche nach etwas anderem darin 
stöberte, fiel mir die alte Bluse in die Hände, und ich finde, mit einem Shirt darunter verdient sie 
sich durchaus eine Wiederbelebung! Das selbstgefärbte dunkelblaue Jäckchen passt hier auch gut
dazu. (In dem verlinkten Post erfahrt ihr auch, weshalb ich so wenige Anziehsachen in Beige habe:
Viele davon bekamen im Lauf der Zeit eine andere Farbe von mir verpasst: weil Beige zwar toll zu
kombinieren und ein schön-sanfter Ton ist - ich aber derzeit "buntere" Farben trotzdem mehr an
mir mag...)

Hier nun abermals Bienen und Hummeln in unserem Mai-Garten:
Ihre absoluten Pollen-Favoriten während der letzten Wochen waren: Katzenminze, Salbei,
Kletterhortensie und die dornenlose Kletterrose Lykkefund. Ein paar bienenfreundliche Pflanzen
stehen schon neu in den Startlöchern, zum Beispiel Liguster und Lavendel - und einiges, das ich
heuer extra für die Summer und Brummer angebaut habe, wird wohl auch demnächst zu blühen
beginnen...




Passend zu den Blütenfarben von Katzenminze und Salbei: mein selbst gehäkeltes Dreieckstuch
sowie das lila Muster auf dem Tuch um meiner Hüfte, das mir einst der indische Tuktuk-Fahrer Vel
geschenkt hat. Das Kleid ist jenes, das ich auch im Bangkoker Königspalast getragen habe, wo ich
mir aber ein hässliches graues Shirt drüberziehen musste, weil meine Schultern zu betörend sind
😉😊😝




Vom bereits bekannten DIY-Schultertuch zum noch unbekannten DIY-Pflanzkorb. Das cremeweiße
Eisengestell habe ich ja schon eine ganze Weile - es hing die letzten Jahre hindurch an der Holzwand,
an der Efeu und Kletterhortensie wuchern, und ich fand es durchaus auch ohne Bepflanzung attraktiv.

Aber da mein Vorhaben lautet "so viele Blüten wie möglich", zogen in den Korb ein paar Sedum-
Pflänzchen ein - die halten es aus, wenn sie nicht extra gegossen werden - und gutes Bienenfutter
sind sie auch. Damit die Erde hält, verwendet man für solche Körbe normalerweise Einlagen aus
Kokosfasern - man kann aber auch eine bereits aussortierte Fußmatte vom Möbelschweden
zerschneiden. So wurde die Matte wiederverwendet, statt weggeworfen und den Neuankauf einer
Kokosfasereinlage konnte ich mir auch ersparen. Das Schnitzbild mit dem Reh, das neben dem
Korb hängt, hing früher im Wohnzimmer meiner Eltern.




Noch ein Kleid in blaugrün oder türkis - diesmal ein kurzes Exemplar, das ich (wie die meisten
Minikleider) als Tunika trage. Hier habe ich es gemixt mit der navyblauen Jacke von oben, den
ebenfalls selbst gefärbten Jeans und meinem dunkelblauen Lochspitzenjäckchen - alles schon ein
paar Jahre bei mir...





Was ihr in der folgenden Collage oben links und oben rechts seht, ist meine Pilzzucht! Rechts
ist sie noch im kleinen Gewächshaus unter dem Fliederbusch untergebracht, aber da sie dafür
bald zu üppig wurde, ist sie nun übersiedelt: In den Schatten des alten Apfelbaums, der vor dem
Geräteschuppen wächst - und dort in die Schale eines alten, verrosteten Grillers. Diese wollte
ich ursprünglich mit Blumen bepflanzen, nun bietet sie sich aber dafür an, die Kräuterseitlinge
 vor Schnecken zu schützen.

Wie die Pilze ohne die feucht-haltende Plastikhaube aussehen, zeige ich euch demnächst.
Außerdem seht ihr unten sich bereits rötende Ribisel (nun sind sie schon fast alle rot und werden
immer wieder mal von uns weggenascht). Ebenfalls komplett aufgegessen haben wir inzwischen
die gesamte Kirschenernte des Jahres 2018 - unser noch recht junger Baum trug heuer immerhin
schon 7 Kirschen! 😊 Auf einer davon haben sich unfeiner Weise grüne Stinkwanzen gepaart
 - siehe unten links - aber wir haben dieses Liebesnest kurzerhand abgewaschen und verputzt 😉😋




Zwischen den beiden Kirschenfotos
seht ihr unsere zu diesem Zeitpunkt noch unreifen Felsenbirnen. Diese Sträucher, die sich u.a.
durch hübsche weiße Blüten und eine wunderschöne Herbstfärbung auszeichnen, wachsen in vielen
Gärten, zuweilen auch in öffentlichen Parks, ohne dass die Besitzer oder die Parkbesucher wissen,
dass die Früchte köstlich schmecken. Nachdem ich vor kurzem ein Rezensionexemplar des Buches
"Geh raus! Deine Stadt ist essbar" erhalten habe, in dem die Felsenbirne auch lobend erwähnt
wird, stelle ich euch diese feine Pflanze demnächst noch genauer vor.




Auf unserer rechten Gartenseite schließt an den Gemüsegartenteil mit den
Hochbeeten der Bereich mit den Johannisbeeren und Himbeeren an, und dann kommt auch schon
der Buddha-Hügel mit dem kleinen Bachlauf, der in einem Teich mündet. Hier mal ein Blick auf
den Hügel und das Bacherl vom Pavillon aus.

Unsere "Teichlandschaft" besteht mittlerweile aus zwei Miniteichen:
Der eine ist in einer Kunststoff-Teichschale aus dem Bauhaus untergebracht, darin leben mehrere
Teichschnecken, Libellenlarven und manchmal auch Kröten. Der andere ist noch kleiner und besteht
aus einem ehemaligen Maurer-Kübel. Aus ihm wachsen die schönen gelben Teich-Lilien, die im
anderen Teich schon zu wenig Platz hatten und die ich deshalb übersiedelte. (In diesem hinteren
Gartenteil durften übrigens auch früher, als ich noch das weiß-rosa-lilane Farbkonzept hatte,
 schon Blumen in den Farben gelb, rot und orange bühen 😉.)



🌼🌼🌼🌻🌼🌼🌼


Hier abermals ein Blick auf gelbe Blüten im Rostrosengarten: unter anderem auf die im Vorjahr 
gekaufte Kletterrose, die eigentlich rosa hätte werden sollen, und das Makro einer Wasserlilienblüte.
 Die schwarzen Käfer mit den dezenten weißen Punkten, die sich sowohl auf der Rose als auch auf 
der Wasserlilie tummeln, dürften Oxythyrea funesta (Trauer-Rosenkäfer) sein. In Deutschland
gilt dieser Käfer als stark gefährdet, in Bayern gar als vom Aussterben bedroht (KLICK). In 
unserem Garten ist davon nichts zu bemerken, die Käfer haben hier offenbar ihr Paradies entdeckt.




Die Pfingstrosen verpflanzte mein lieber Mann heuer auf meinen Wunsch hin 
von einem der vorderen Beete in den mittleren Bereich des Gartens - dorthin, wo der nach Apfel 
duftende Wildrosenstrauch (Weinrose / Apfelrose) wächst. Denn im mittleren Beet blühten die 
Päonien zwar kurzfristig sehr schön in rosa und weiß, aber wenn es in dieser Phase regnete, ließen
 sie ihre großen, schweren  Blütenköpfe hängen, und dann fielen die Blütenblätter aufs grüne Laub 
und klebten dort, bis ich sie abzupfte. Und nach der Blüte standen sie eigentlich nur grün und etwas 
langweilig im Beet herum und brauchten viel Platz. 

Unter der Weinrose hingegen sind die Pfingstrosen, die eigentlich als empfindlich und 
"verpflanzungsunwillig" gelten, prima angewachsen, haben durch die Rose ein schützendes 
"Regendach", fingen pünktlich zu Pfingsten zu blühen an und bilden nach der Blüte unter dem 
Rosenstrauch einen schönen grünen Polster. So ist allen geholfen! Win-Win!




Oben links seht ihr das Makro einer Pfingstrose, in der ein Trauer-Rosenkäfer steckt. Und auf der
Apfelrosen-Blüte sitzt ebenfalls einer! (Und auf dem wiederum hat sich eine kleine Fliege oder
große Mücke niedergelassen... Warum nur muss ich bei diesem Bild an die Bremer Stadtmusikanten
denken???) Also, liebe Bayern, wenn ihr gern ein paar Oxythyrea funesta haben möchtet, ich gebe
die Hälfte von ihnen an die Meistbietenden ab 😉😊




Von Rosenkäfern zu Rosenblüten auf Stoff: Als letztes Outfit für heute zeige ich euch abermals
 eine Kombination mit der olivgrünen Longbluse, die ich im vorigen Post mit einer Safarihose und
 einem rosa Shirt kombiniert hatte. Diese Baumwollbluse mit Ton-in-Ton-Blütenstickerei begleitet
mich nun auch schon seit mehr als einem Jahrzehnt. Ich trage sie am liebsten wie eine offene Jacke
- hier mit meinen rot-rosa-grünen Rosenshirt und der Camouflage-Hose, die ihr z.B. aus

Und diesmal habe ich sie mit einem Schmetterling aufgepeppt, der mir vor kurzem ins Haus
"geflattert" kam. Denn Julia vom Blog Vintage with Laces trennte sich von einigen ihrer hübschen
Strassbroschen. Bei einer von ihnen "schlug ich zu", und sie kam in Gesellschaft einer kleinen
grünen Libelle und eines hübschen Kärtchens bei mir an 😊 Ich denke, diese Brosche in meinen
"Power-Farben" grün und rot (sowie rosa) werdet ihr noch häufiger an mir sehen, denn sie passt
zu vielen meiner Kleidungsstücke!




Für alle, die sich über Katzenfotos freuen, habe ich am 18. Mai einige Bilder von Nina und
Gastkater Austria aufgenommen (und am und 19. Mai dann ein paar Fotos von Maxwell).


Das sah schon ein bisschen nach einer Annäherung von Nina und Austria aus... auch wenn er lieber einen gewissen 
Sicherheitsabstand wahrte...



Leider haben wir Austria seither nicht mehr gesehen. Und wir wissen, dass ihn seine Besitzer
ebenfalls seit diesem oder dem nächsten Tag vermissen... Auch wenn er nicht unser Kater ist,
machen wir uns Sorgen um ihn, denn der Bursche hat sich im Verlauf der letzten Monate in unser
Herz geschlichen. Wir hoffen alle sehr, dass er nur (wie in jungen Jahren unsere Nina) aus purer
Abenteuerlust irgendwo durch die Felder zieht und schließlich doch wieder nach Hause
zurückkehrt...




Hier nun noch die angekündigten Aufnahmen von Kater Maxwell.
Er hält sich gern in der Thujenhecke auf. Mag sein, dass Thujen nicht die idealen
Pflanzen für einen Naturgarten sind, und in der Tat denke ich darüber nach, den hinteren Teil der
Hecke eines Tagesdurch ökologisch wertvollere Gehölze zu ersetzen, doch als grüne Wand im
Garten, als immergrüner Sichtschutz, als Katzenversteck und gut duftende Adventpflanze finde ich
unsere Thujenhecke (die übrigens vom Onkel der Vorbesitzerin aus Stecklingen gezogen wurde),
gar nicht so übel. Und unsere Katzen sind eindeutig ebenfalls dieser Meinung (denn auch Nina
sehe ich immer wieder mal aus den Thujen herauskommen)...




Ihr Lieben, ich dachte ursprünglich ja, dass ich mit zwei Mai-Rückblick-Postings das
Auslangen finde werde, aber wie es nun aussieht, muss noch ein dritter Beitrag her. Ich danke
euch ganz herzlich für eure lieben Blogbesuche und Kommentare zum vorigen und auch gleich
im voraus zum heutigen Teil - und auch für eure Tipps im Zusammenhang mit den Kommentar-
Mails. Mal sehen, wie ich das hinkriege. Die Kommentarmoderation auf "immer" zu stellen klappt
jedenfalls nicht - die anonym abgegebenen Test-Kommentare meines Mannes sind niemals
angekommen. Und vom Dashbord aus bin ich's nicht wirklich gewöhnt - doch es wird mir wohl
nichts Anderes übrig bleiben...






Zum heutigen Schluss möchte ich 
euch noch danken für eure Verlinkungen zu meinem letzten ANL-Beitrag. Das Linkup ist nun
beendet, doch schon ab 15. Juni gibt es eine neue Gelegenheit, eure Postings rund um den
Themenkreis Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life zu verlinken.

Herzliche rostrosige Grüße 
von eurer Traude



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style,
Style with a Smile von Emma - Style Splash,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB