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Sonntag, 30. Dezember 2018

Ü30 Bloggeraktion: Aus alt mach neu!


Servus, ihr Lieben!
💜 💗 💚


Im November erhielt ich eine freundliche Einladung zur ü30-Bloggeraktion
mit dem Thema:"Aus alt mach neu!" Da bin ich doch gerne dabei! Die Ideen, die ich euch heute
zeige, habe ich zwar alle schon im Lauf der Jahre in meinem Blog gezeigt - aber da ich schon seit
dem Juli 2009 blogge (und somit übrigens vor einem 10jährigen Jubiläum stehe 😉), werden wohl
einige von euch noch nicht alle der heute vorgestellten Ideen kennen.


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-, 
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.] 


Ich glaube aber, meine selbst bemalten Schuhe und Stiefel haben die meisten von euch schon
gesehen, stimmt's? Es fing im Jänner 2016 mit einem Paar ziemlich abgewetzter schwarzer
Stiefletten an, das seit ein paar Jahren schon in unserem Keller auf seine Bestimmung wartete:
Aus schwarzen Schrankmonstern sollten meine roten Wunsch-Stiefletten werden! Ich bemalte
die hässlichen alten Stiefel kurzerhand mit zwei Schichten von roter Acrylfarbe und einer Schicht
aus farblosem Acryllack - und freue mich auch heute noch darüber! In meinem Blogbeitrag  
A New Life #2 - Über "Stoffliches" und meine "neuen" roten Stiefel
habe ich euch über diese gelungene Verwandlung erzählt.

Weil es so gut geklappt hatte, verwandelte ich später ein weiteres altes schwarzes Stieflettenpaar
in ein blaues. Darüber erzählte ich euch hier mehr: ANL #17 - Wäsche Färben und Stiefel bemalen.

Und auch meine schwarzen Rieker-Schuhe im Herrenstil
warteten schon lange auf einen zündenden Funken. Diesmal wollte ich aber nicht nur malen
sondern eine weitere Idee verwirklichen: Serviettentechnik (bzw. Decoupagetechnik) auf Schuhen!






Falls ihr euch fragt, wie die Farbe hält: Bei den roten Stiefletten (die ich von allen am häufigsten
trage) musste ich nach einem Jahr eine weitere Farbschicht (plus Lackschicht) auflegen, die bis
jetzt hält (bei jedem Wetter). Bei den grünen Schuhen hält alles prima. Lediglich bei den blauen
Stiefletten wollte die Farbe von Anfang an nicht so, wie ich es wollte. Ich habe dann auch hier
mit blauen Servietten gearbeitet und bin damit fürs erste zufrieden. Letztendlich geht es bei diesen
Stiefletten aber nicht darum, dass die Farbe "ewig" hält: Ich könnte sie theoretisch alle paar Tage
neu gestalten. Wie ich damals schon schrieb: "So kann ich immer wieder neue, originelle Schuhe 
haben, ohne neue kaufen zu müssen. Und eines Tages, wenn schuhtechnisch nichts mehr geht, 
erhebe ich sie zum Kunstobjekt, stelle ein Gurkenglas hinein und mache sie zur Vase! 😉"

💙 💗 💚

 Wenn wir schon bei der Servietten- oder Decoupage-Technik sind, zeige ich euch gleich noch
etwas, das ich mit Hilfe dieser Technik verwandelt habe. Die Herzen an der Vorhangstange meines
Zimmers waren nämlich einstmals rot:





In dem Beitrag Ein Kellerkind kommt ans Licht erzählte ich euch, dass mein Zimmer
urspünglich im Keller unseres Hauses lag, doch nach dem Auszug unserer Tochter Jana durfte
ich das einstige Kinderzimmer zu meinem machen. Dabei übernahm ich den Großteil von Janas
Einrichtung, passte sie aber an meinen Geschmack und meine Bedürfnisse an. Weil ich endlich
mal ein romantisches "Mädchenzimmer" mein Eigen nennen wollte, wurde weiß zur Haupt-
einrichtungsfarbe. Passend dazu veränderte ich die Herzen an den Vorhangstangen mit alten
Buchseiten und Decoupagepapier.

Janas alter Regalschrank vom Möbelschweden wurde von mir weiß gestrichen und mit
farblich passenden Lieblingsstücken eingerichtet. Die einstmals dunkelblauen Griffe des Ivar-
Schrankes habe ich - genau wie die Herzen - mit Papierschnippeln überklebt. Darüber montierte
mir Herr Rostrose das (ebenfalls von mir geweißelte) Regal, das früher an der Stelle
 dieses Schränkchens in der Küche hing.




Wieder zurück zu "verwandelter" Kleidung:
In der folgenden Collage seht ihr einerseits die Rieker-Decoupagetechnik-Schuhe im Einsatz und
andererseits drei selbst gefärbte Kleidungsstücke. Die Leinenhose und die Bluse waren mal weiß, 
das Shirt beige. Wenn Klamotten eine langweilige oder mir nicht mehr gefallende Farbe haben, 
wenn sie vergilbt sind oder Flecken haben, kann eine Färbung in der Waschmaschine die 
Rettung sein. In den weiteren Collagen seht ihr noch andere Klamotten, die ich im Laufe der
Zeit umgefärbt habe.





 Das rot-schwarz geblümte Kleid war mal weiß-schwarz geblümt.
HIER könnt ihr es euch in der früheren Version ansehen. Und auch wenn ich es damals
durchaus hübsch fand, gefällt es mir an mir in rot-schwarz besser und ich trage es jetzt
häufiger:




Über meine "Färbemanöver" erzählte ich euch ebenfalls in meinem Beitrag
 ANL #17 - Wäsche Färben und Stiefel bemalen mehr und außerdem z.B. in meinem Post
Enkelkatzen, Efeu und selbstgefärbe Klamotten.




In der oberen Collage zeige ich euch unter anderem Jeans, die ich von zartrosa in
marineblau umgefärbt habe. Bei dieser Färbung ging allerdings etwas schief: Bei einer Stelle am
rechten Oberschenkel der Hose nahm der Stoff die blaue Farbe nicht so gut an. Darüber kann man
sich entweder ärgern - oder aus der Not eine Tugend machen. Ihr kennt mich gut genug um zu
wissen, dass ich mich für die zweite Option entschied:

Zuerst pinselte ich mit goldener Stofffarbe
ein paar Sterne und Punkte auf die Jeans. Damit diese nicht so knallig aussahen, bearbeitete ich die
Farbe zuerst mit einem "Brillo-Waschel" (= Stahlreinigungsschwamm), dann schraffierte ich mit
Kugelschreiber drüber, dass das Ganze nur noch schwach hervorstach. Und dann bügelte ich Sterne
drüber. Das Ergebnis könnt ihr euch unten ansehen - wenn ihr mehr über mein Manöver lesen
wollt, könnt ihr das im Beitrag Vier Ausflüge und Rostrosenkleidung im September tun.




Die Sterne, die ihr an der Hose seht, halfen mir auch bei der Reparatur eines anderen Kleidungs-
stückes - und zwar einer schwarz-weißen Bluse mit Sternen und Spiralen drauf, die ich seit den
frühen 1990er-Jahren besitze. Diese schwungvolle Bluse mochte ich sehr gern - und ich mag sie
nach wie vor. Doch eines Tages blieb etwas am Rücken der Bluse kleben. Was auch immer es war:
Es blieb nach sämtlichen Reinigungsversuchen ein unübersehbarer gelblicher und leicht erhabener
Fleck auf dem Rücken der Bluse zurück.


 
 


Wäre ich eine Näherin, hätte ich vermutlich kurzerhand mit Nadel und Faden ein paar zusätzliche
Sterne auf die Bluse appliziert. Bei meinem "Nähtalent" bevorzugte ich Sterne, die ich aufbügeln
kann. Falls ihr mehr darüber wissen möchtet, erfahrt ihr es hier: 
ANL # 18 - Die Rettung einer alten Bluse und verschiedenste Gartenfreuden

Und in der unteren Collage könnt ihr euch ansehen, wie die Bluse nun aussieht, wenn Frau
Rostrose sie zusammen mit ihrem schwarzen Stufenrock und den selbst bemalten roten
Stiefeln trägt:



💜 💗 💚

Einen Stufenrock wie den schwarzen von oben besitze ich außerdem in dunkelbraun. Beide
Stufenröcke waren ursprünglich um eine Stufe länger. Dann allerdings passierte es mir beim
braunen Rock, dass ich beim Treppensteigen drauftrat und dabei eine der Stoffbahnen abtrennte. Ich
fand, dass das gar nicht so übel aussieht, und aus diesem Grund ließ ich den braunen Rock, den ich
euch u.a. HIER gezeigt habe, so kurz, wie er nun war. Weil es mir so gut gefiel, riss ich letztendlich
auch beim schwarzen Stufenrock die untere Bahn ab - Maxiröcke besitze ich ohnehin noch genügend.

Die abgetrennten Stoffbahnen hob ich auf, und hier unten zeige ich euch nun, was ich mit der
abgetrennten Stufe des braunen Rocks anstellte - die konnte ich nämlich gut brauchen! Und zwar
 zur Verlängerung eines anderen Rockes!


Mein lila-bunter Rock in der ursprünglichen Länge - und mit der "Verlängerungsstufe" in Dunkelbraun.


Den lila-bunten Stufenrock, den ich euch u.a. HIER in seiner ursprünglichen Länge
präsentierte, trug ich nämlich immer nur über Hosen, weil er für meinen Geschmack zu viel
Bein zeigte. Deshalb nähte ich hier den braunen Streifen des anderen Rockes an und bin nun
rundum mit der Länge zufrieden. In meinem Beitrag 
A New Life #7 - DIY-Rockverlängerung und ein paar andere Projekte
könnt ihr mehr darüber lesen.

💙 💗 💚


Zur Abwechlsung werfen wir abermals einen kleinen Blick in mein Zimmer. Als es noch das
Kinderzimmer meiner Tochter war, hatte ich ihren Schrank mit ihren damaligen Lieblingstieren
und passend zu den in ihrem Zimmer hauptsächlich vertretenen Lieblingsfarben bemalt: blau, rot
 und terracotta. (Auch dabei hatte es sich bereits ein Upcycling-Projekt gehandelt, denn der Schrank
stammte ursprünglich aus dem Schlafzimmer meines Mannes in dessen ehemaliger Wohnung und
er war Teil eines größeren Wandschrankes gewesen.)





Zu meiner "romantischen" Zimmergestaltung wollte der Delphinschrank jedoch nicht wirklich
passen. Andererseits mochte ich das Bild auch nicht mit weißer Farbe übermalen, denn obwohl ich
normalerweise nicht zu den Müttern zähle, die über Enkelkinder nachdenken, ertappte ich mich bei
 dem Gedanken: Dieses Bild habe ich einst für meine Tochter gemalt - möglicherweise werden
sich eines Tages Janas Kinder darüber freuen...

Wie dem auch sei - anstelle einer radikalen Veränderung verpasste ich dem Schrank kurzerhand
einen Vorhang: Zunächst musste auf den Schrank ein kleiner Holzrahmen aufgesetzt werden. Und
 auf diesem Aufsatz konnten wir dann schwenkbare Gardinenstangen montieren. Ich wollte einen
blickdichten Vorhang - er sollte ja das Delphinbild kaschieren - der jedoch gleichzeitig ganz leicht
und luftig aussieht. In meinem Fundus gab es noch weiße, zarte Baumwollgardinen vom
Möbelschweden. Die hängte ich versuchsweise doppelt übereinander und es gefiel mir. Für einen
etwas romantischeren Look griff ich zu Nadel, Faden und einem schönen weißen Spitzenband.
Und hier unten seht ihr das Ergebnis:


 

Zuweilen wird von mir auch Kleidung als Teil der Einrichtung zweckentfremdet. Hier seht ihr
zum Beispiel einen Pullover, den ich schon seit drei Jahrzehnten besitze - er gehörte ursprünglich
einer Freundin, die mich gern dabei sein ließ, wenn sie ihren Schrank ausmistete, damit ich mir
 ein paar Kleidungsstücke herauspicken konnte, die mir gefielen.





Wie ich in meinem Post ANL #26 - diverse Zweckentfremdungen und verschiedene Looks
erzählte, mag ich im Winter gerne kuschelige Kissen. Weil ich nicht so viele Kissenbezüge
 aus Strick besitze, wird dieser Pullover von mir manchmal auch zweckentfremdet: Bloß um
das Kissen herum einschlagen und die Ärmel hinten verknoten, fertig ist der "neue" Bezug!
Und wenn man wieder Lust auf diesen Pullover hat, zieht man den Polster einfach aus... Auch
einen Hocker überziehe ich regelmäßig mit einem irischen Pullover aus Schafwolle.

(Wer gerne näht und nicht unbedingt darauf
Wert legt, dass die Kleidungsstücke eines Tages wieder angezogen werden können, kann
natürlich auch dauerhaftere Lösungen aus alten Pullovern, Röcken, Shirts etc. anfertigen.)


 


Die folgenden Fotos stammen aus dem Jahr 2000
und zeigen die Küche in meiner früheren Wohnung in Wien. Ich habe euch die Bilder bereits in
meinem Beitrag Küche & Kürbisse & Katzen aus dem Jahr 2012 gezeigt. Bunte Wände
und Acessoires waren damals modern und passten auch gut zu unserem Leben als Jungfamilie.
Deshalb strich ich die ursprünglich nur mit Klarlack überzogene Holzbank, die ich von meiner
Großtante Poldi geerbt hatte, passend zu den Wandfarben.




Als wir im Jahr 2002 nach Rostrosenhausen übersiedelten, kam die Bank mit und erhielt einen
neuen Platz in unserem Vorhaus. Zuerst bemalte ich sie lavendelblau, und als ein paar Jahre
später der Lack abblätterte, bekam sie den Anstrich, den ich euch hier unten zeige. Auch zwei
Bretter, die unsere Gestelle mit den Altmetall- und Altplastik-Säcken verbergen, sowie unser
Hausbriefkasten erhielten einen passenden Anstrich. In einem Posting aus dem Jahr 2009 könnt
ihr euch meine wandelbare Bank noch näher ansehen.





Noch ein paar Veränderungen, die ich in der Frühzeit meiner Bloggerei gezeigt habe:
Als wir unser Haus kauften, lagen vom Keller bis in den ersten Stock hinauf überall dieselben
unpraktischen hellgrauen Fliesen. Einige von ihnen hatten bereits Cuts. Anstatt sie alle entfernen
zu lassen, entschied ich mich dafür, überall kleine Fliesen-Mosaike im Stil von Antoni Gaudi, Niki
 de Saint Phalle oder Meister "Regentag Dunkelbunt Hundertwasser" einzubauen. Mehr darüber
könnt ihr in meinem Beitrag Post aus Klein Gallien und Flurführung aus dem Jahr 2010 lesen.





Und auch beim letzten Beispiel, das ich euch heute zeigen möchte, geht es um 
Viele viele kleine Steinchen - diesmal auf meiner im Jahr 2007 selbst gestaltete "Terrassen-
Anrichte", deren "Grundgerüst" aus lauter "Resten" besteht: Die Platte ist aus Marmor und 
stammt von einem Couchtisch, den ich von meiner "großen Oma" geerbt hatte. Die "Beine" 
habe ich aus übrig gebliebenen Mauersteinen aufgebaut, mit Außendispersionsfarbe gestrichen
 und mit Marmormosaik verziert. Auch einige der Blumentöpfe, die ihr darauf seht, wurden 
von mir in dieser Weise bearbeitet. (Allerdings haben die meisten dieser Töpfe die Jahre nicht
 so gut überstanden wie der Tisch...)




Das waren nicht alle meine "Aus-alt-mach-neu"-Projekte, die ich in meinem Blog gezeigt
habe - und in meinem Blog wiederum habe ich nicht alles gezeigt, was ich je in dieser Richtung
fabrizierte, aber ich hoffe, es war einiges an Inspiration für euch dabei. Egal, ob aus alten Dingen
"dauerhafte" Werke entstehen oder etwas, das euer Haus oder den Garten kurzfristig verschönert
oder euren Kleiderschrank in neuer Weise ergänzt - es lohnt sich absolut immer, auf alte, kaputte
oder scheinbar unbrauchbare Dinge einen zweiten Blick zu werfen und sich zu fragen, ob diese
Dinge nicht vielleicht noch ein interessantes neues Leben führen könnten. Falls ihr Anregungen
dazu sucht: Das WWW ist voll von wunderbaren Ideen. Ein paar davon findet ihr z.B. in
diesem Youtube-Video

Wenn Euch interessiert, wie andere ü30-Bloggerinnen aus Altem etwas Neues machen, klickt euch
durch die beiteiligten Blogs durch und lasst euch von all diesen Einfällen inspirieren! Das werde ich
nun auch gleich machen!
Gastgeberin der Aktion ist Maren von Farbwunder-Style! Danke!



Ü-30-Blogger&Friends am 30.12.18: AUS ALT MACH NEU!!!



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Grüße 
von eurer Traude
 🍀🍀🍀
(und rutscht gut rüber ins Neue Jahr!!!)

💙 💗 💚


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB



Mittwoch, 5. September 2012

Bloggertreffen Gartenlust Halbturn 2012


Servus Ihr Lieben!
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
 
Könnt ihr euch noch an unser kleines, feines Blogger-Picknick 
im Schlosspark von Laxenburg erinnern? 

Weil wir dabei so viel Spaß hatten, beschlossen wir, 
uns möglichst bald wieder zu treffen - und ich kann nur
sagen, diese Idee war wirklich gut! Denn wie man auf den 
folgenden Bildern sieht, haben
wir uns auch dieses Mal wieder wunderbar unterhalten!



 Diesmal fand unser kleines Treffen nicht in Niederösterreich statt, 
sondern in jenem Teil Österreichs, in dem Andrea / Dreamysworld
lebt: Im schönen Burgenland, in der Nähe des Neusiedler Sees. 
Denn im Schlosspark der Ortschaft
Halbturn findet Jahr für Jahr die "Gartenlust" statt.



Und ich bin davon überzeugt, dass uns auch am vergangenen Sonntag 
wieder viele von euch die Daumen für ein schönes Wetter gedrückt haben:
Am Freitag und Samstag, den ersten beiden Gartenlust-Tagen, regnete es 
und war relativ kalt. Und auch die Prognosen für den Sonntag 
klangen nicht wirklich berauschend. 
Doch der Spruch "Wenn Engel reisen" scheint offenbar auch bei Bloggertreffen 
zu wirken: Am 2. September gab es abermals das prachtvollste Wetter -
blauen Himmel, Sonnenschein und 27 Grad! JUHU!


Andrea und ich trafen übrigens schon vorher zusammen - ich war zuerst 
bei ihr daheim zu Kaffee und Kuchen eingeladen (und anschließend besuchten
wir auch noch einen kleinen Flohmarkt in Halbturn).
Oh, und ich kann euch sagen, 
Andreas Haus, ihre Terrasse und ihr Garten sind ein Traum! 

 Die Bilder, die ich bei Andrea aufgenommen habe, zeige ich euch aber erst 
in meinem nächsten Posting - sonst würde das heute zu viel werden. 
Es sind auch so schon jede Menge Fotos entstanden, 
und ich denke, es lässt sich ohne viele Worte erkennen, 
wie verlockend das Angebot und wie gut unsere Laune war:

 
Abgesehen von Andrea und mir ergriffen diesmal 
 Karin von Karins bunter Blog,
Kerstin von White Sunday
und Luna von Lunas Bunte Vielfalt (und andere Blogs)
die Gelegenheit, andere Bloggerinnen persönlich kennenzulernen 
und brachten auch ihre jeweiligen Lieblingsmänner mit.
Und so entstand eine richtig nette Runde. Auf der folgenden Collage
seht ihr z.B. rechts oben Franz, Karin und Andrea
und links unten Kerstin, Andrea und Karin beim Betrachten schöner Schals
und Tücher:

 

Es gab Schönes aus Keramik und aus Metall, Stoffliches und
Herbstliches, ...

... Rostiges, Holziges und schöne Dinge aus Wolle, Glas und Porzellan ...


... Musikalisches ...
Rechts unten seht ihr hier übrigens Karin beim Didgeridoo-Spielen 
(sie kann das wirklich!) - und links oben hat Andrea hübsche "Beute" gemacht ;o))


... und für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. Beim Elsässer-Flammkuchen-
Stand gab es zwar eine lange Warteschlange, aber die jungen Männer hinter der "Budel"
waren sehr auf Zack und die Flammkuchen schmeckten köstlich!

Wie ihr auf der unteren Collage sehen könnt, ließen wir's uns schmecken - und
ich nehme mal an, Andrea wird sich für das genussvolle Schmause-Foto rächen revanchieren,
denn sie hat mich ebenfalls beim Schlemmen geknipst ;o))

Es gab auch viele liebe Vierbeiner bei der Gartenlust - 
und einer davon war Lunas süßer Rauhaardackel Paulchen (siehe letzte Reihe der oberen Collage).

Ja, Ihr Lieben, und weil Kerstin und Andrea meinten, 
dass es bei den Kittenberger-Erlebnisgärten in Schiltern
in der Vorweihnachtszeit immer so schön und stimmungsvoll zugeht, 
ist schon wieder ein nächstes Treffen "angedacht" und "in den Bereich des Möglichen gerückt".

Wann genau und wer genau, das wissen wir heute natürlich noch nicht,
aber vielleicht haben ja einige von euch daran Interesse und
wollen schon mal ihre Terminkalender "befragen", um den am besten passenden
Termin zu finden oder auch alternative Vorschläge einzubringen.



Nun möchte ich noch ganz herzlich meine neuen Leser/innen willkommen heißen,
ich freu mich riiiiesig über jede(n) von euch!!!! :o))))) 
Beim nächsten Mal geht's dann weiter mit Fotos von "Kaffee und Kuchen" 
auf Andreas wunderschöner Terrasse, vielleicht zeige ich euch auch meine (etwas 
seltsame) Flohmarkt-"Beute" - und außerdem bin ich euch ja auch noch 
Schilderungen zum Thema "liebe Geschenke" schuldig geblieben.
(Wiederkommen lohnt sich also :o))

Ich schicke ich euch die allerliebsten Rostrosengrüße
und herzhafte Küschelbüschel!

☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼
Auf bald und alles Liebe, eure Traude
☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼

PS: Vielen Dank für all eure lieben, anregenden Kommentare zum Thema
"Rostroses Küchentraum" (klickt hier und hier) - auch dazu wird es noch Ergänzungen
geben, aber das dauert noch ein Weilchen... denn von unterem letzten Tag 
in Barcelona gibt es ja auch noch einiges zu erzählen und zu zeigen ... Aus diesem 
Grund schaffe ich es auch nicht, die Wohnfragen, die Kerstin von den Bienenelfen 
an mich weitergereicht hat, zu beantworten... Doch im Lauf der Zeit werden bestimmt
auch bei mir keine Wohngeheimnisse mehr offen bleiben ;o))

Sonntag, 8. Juli 2012

Von einem spanischen Platz, einem Zankapfel und einem Labsal :o)


☂☂☂☂☂(¯ `•.(◕)...•´¯)☂☂☂☂☂
Hola, Ihr Lieben!

Spannt eure Regenschirme auf! 
Oder haltet eure Nasen gen Himmel und genießt das kühle Nass :o)
Denn gerade eben, als wir bei der Station Plaça d'Espanya
aus der Metro aussteigen, fängt es zu regnen an!

☂☂☂☂☂☂☂☂☂☂

Ihr erinnert euch vielleicht noch an den vorigen Teil meines Barcelona-Reiseberichtes
(als wir gemeinsam vom Gipfel des Berges Montjuic über die wolkenverhangene Stadt blickten),
auch wenn ich seither einiges anderes mit euch unternommen habe, 

Und auch die Preisträger meines Pink-Saturday-Giveaway wurden unter strengster 
notarieller tierisch strenger Aufsicht ermittelt und haben mir in der Zwischenzeit
mitgeteilt, an welche Adressen ich ihre Gewinne in den nächsten Tagen verschicken darf :o)

Auch sonst hat sich in Rostrosenhausen wieder einiges Erzählenswertes 
(sowie natürlich Nicht-Erzählenswertes ;o)) getan - aber das alles kann warten - 
heute ist endlich mal wieder ein Ausflug nach Barcelona fällig. 

links: Blick von der Plaça d'Espanya zum Museu Nacional d'Art de Catalunya
das am Fuß des Montjuic liegt / rechts: Spiegelung eines der beiden Türme auf der
Plaça d'Espanya
Der Montjuic hätte ja noch vieles zu bieten gehabt, das Olympiagelände zum Beispiel,
das anlässlich der Weltausstellung 1929 errichte "spanische Dorf" Poble Espanyol
oder das Museum Fundació Miró. Doch vor letzterem stand eine lange Menschenschlange,
und alles andere verlockte aufgrund des Wetters nicht. 
Doch hier im "Tal" war es weniger windig, und auch durch das bisschen Regen
ließen wir uns nicht stören. (Es hörte übrigens sowieso bald wieder auf!)


Wir fanden die Plaça d'Espanya auch ohne Sonnenschein sehr sehenswert. 
Und außerdem entdeckten wir auf diesem Platz den Beweis, 
dass es in Barcelona sehrwohl solch stolze Toreros gibt oder zumindest 
bis vor einigen Jahren gab, wie sie der kolumbianischer Maler Fernando Botero
auf dem Bild hier unten dargestellt hat. 
(Einige wenige von euch äußerten diesbezüglich ja Zweifel, 
wie ich den Kommentaren zu diesem Posting entnehmen konnte ;o))


Bildquelle: http://www.abel-art.com/botero/pages/Cuadrilla-de-Enanos-Toreros.htm

Ich finde diese Jungs einfach köstlich!

Hier also seht ihr die (ehemalige)  
Stierkampfarena Barcelonas / Arenas de Barcelona:
(Inzwischen ist die Arena lobenwerterweise in ein Einkaufs- und Kulturzentrum 
umgestaltet worden.)





Und dass man in Barcelonas Straßen 
auch auf ziemlich rassige Flamencotänzer treffen kann, 
beweise ich euch hier (klick) :o))



Die beiden Türme auf dem Foto oben wurden nach dem 
Campanile der Markuskirche in Venedig gestaltet und bilden den Eingang 
zum Messegelände.

Und hier unten seht ihr rechts das Brunnendenkmal España Ofrecida a Dios, 
zu Deutsch: Das Gott geweihte Spanien,
das sich in der Mitte des Platzes erhebt.

☂☂☂☂☂(¯ `•.(◕)...•´¯)☂☂☂☂☂


Doch Herr und Frau Rostrose hatten an diesem Tag noch ein besonderes Ziel. 
Und deshalb ging es weiter zur Passeig de Gràcia, wo wir uns vor einer
Häuserzeile wiederfanden, die den Spitznamen "Manzana de la discordia" trägt.
Dabei handelt es sich um ein durchaus passendes Wortspiel, denn Manzana heißt im Spanischen
sowohl Apfel als auch Häuserblock - und Manzana de la discordia kann somit
entweder mit "Zankapfel" als auch mit "unharmonischer Häuserblock"
übersetzt werden.

Oben: "Manzana de la discordia"
Unten: das berühmte große Fenster der Casa Batlló von Antoni Gaudi

Und "unharmonisch" fand man die drei verschiedenen 
Interpretationen modernistischer Architektur, die unmittelbar nebeneinander 
errichtet wurden und die so wirken, als würden sie sich gegenseitig
übertrumpfen wollen, zumindest zu Beginn des 20. Jahrhunderts: 

die Casa Lleó Morera von Lluis Domenech i Montaner, 
das Amatller Haus von Josep Puig i Cadafalch 
und die Casa Batlló von Antoni Gaudí.


Heute sind sie für mich allesamt Symbole liebevollster und einfallsreichster Architektur.
Und, werte moderne Architekten, werte Städteplaner, lasst es euch gesagt sein: 
So sehen Gebäude aus, derentwegen Menschen eine Stadt besuchen.

Wegen eurer oft nur lieblos hingeklatschten, unoriginellen 
und oft nicht einmal billigen, nicht einmal praktischen
Legebatterien wird auch in 300 Jahren kein Tourismus entstehen.




Hier seht ihr Details der Casa Lleó Morera von Lluis Domenech i Montaner 
(errichtet 1905). Das aufwendig verzierte Türmchen des Gebäudes habe ich 
von der Dachterrasse der Casa Batlló fotografiert:




Mehr von diesem Gebäude könnt ihr auf dem Blog architect design™
eines US-amerikanischen Architekten sehen und lesen (klickt hier), 
der nach eigener Aussage besessen von Design ("obsessed with design") ist. 
Sein Wahlspruch: Be the change you want to see in the world!!
(Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.) 
Gefällt mir!




Leider ist das Gebäude für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Doch vor kurzem erst 
habe ich mir "Das Barcelonabuch" gekauft - einen Bildband mit tollen Aufnahmen
der Stadt, und hier erhaltet ihr auch Einblick ins Innere der Casa Lleó Morera:




Als nächstes zeige ich euch die 
Casa Amatller (1900) von Josep Puig i Cadafalch:


Der neogotische Giebelbau ist heute Sitz 
des Instituts Hispanic und steht Besuchern offen.


Wir waren allerdings nicht drin (denn ich "musste" ja unbedingt ins Nachbarhaus hinein ;o))
Auch von hier kriegt ihr daher wieder Bilder 
aus meinem "Barcelonabuch" zu sehen:

☂☂☂☂☂(¯ `•.(◕)...•´¯)☂☂☂☂☂


Nun, und hier seht ihr mich schon mit dem "Nachbarhaus", 
das (vielleicht für manche Betrachter) nicht das schönste, aber eindeutig das ungewöhnlichste 
Haus dieser ohnehin ungewöhnlichen Häuserzeile ist:
die Casa Batlló von Antoni Gaudí!

Die Balkone lassen mich an Karnevals-Masken oder an 
Fratzen aus der Geisterbahn im Wiener Wurstelprater denken - 
und die Ähnlichkeit mit Schädelknochen kommt nicht von ungefähr:
Gaudi gestaltete dieses Gebäude (1904-1906) ganz bewusst fließend und organisch, 
orientierte sich an der Natur; es ruft Assoziationen zu Pflanzen, Höhleneingängen und
Echsenschuppen hervor.


In meinem Baedeker-Reiseführer heißt es dazu:
"Dies ist nicht einfach ein Haus, es ist eine überdimensionale Skulptur, 
mit Motiven aus dem Mythos vom Drachentöter St. Georg (Sant Jordi)." 




Mag sein, dass nicht jedes dieser Häuser jedermanns und jederfraus Geschmack trifft, 
doch sie sind spannend und anregend, 
sie verlocken zum Schauen und Staunen, zum Diskutieren und Fantasieren - 
und das wiederum tut den menschlichen Herzen wohl.
Hier bekommt ihr einen ersten Eindruck, was das Innere der Casa Batlló
zu bieten hat - mehr davon zeige ich euch erst beim nächsten  Kapitel
meines Reiseberichtes. (Übrigens, für jene, die zwischendurch mal ein Kapitel
versäumt haben: Ich werde auch diesmal am Schluss wieder alles zu einer
eigenen Seite zusammenfassen!)


Jetzt möchte ich noch allen, die mir zu meinen vergangenen Postings 
Kommentare hinterlassen haben, mal wieder ganz, ganz herzlich danken: 
Nach den zum Teil sehr unangenehm heißen Stunden im Büro 
(sprich: 30 - 38 Grad in einer architektonischen Katastrophe) 
waren eure lieben und zum Teil auch köstlich-humorvollen Zeilen mein  
absolutes Nachmittags-Labsal!!!!

(Und "Labsal" - Synonym für Wohltat, Erquickung, Erholung - 
wurde 2006 immerhin zum viertschönsten bedrohten Wort der deutschen Sprache*) gewählt :o) 
Ich freue mich, dass ich es hiermit verwenden und beleben durfte)!
(* Die Plätze 1 bis 3 bekleideten übrigens: 
Kleinod, blümerant und Dreikäsehoch :o))

Allerliebste rostrosige Grüße,
eure Traude
☂☂☂☂☂(¯ `•.(◕)...•´¯)☂☂☂☂☂