Samstag, 16. November 2019

Herbst-Capsule und ein letzter Blick auf den Oktober 2019


🍃🍂🍃

Servus ihr Lieben!



Auch wenn wir uns bereits ein Weilchen im November befinden, habe ich nach wie vor ein
 paar Bilder aus dem Oktober in meinem Fundus. Ich hoffe, ihr wollt sie noch sehen! 

Manche davon sind wunderbar herbstbunt - und mittlerweile Vergangenheit, wie die purpurnen
Blätter des Wilden Weins an unseren Rankbögen oder das alljährliche bordeauxrote Herbstspektakel
der Felsenbirne in unserem Garten. Hier im Blog dürfen sie weiterleuchten und zudem die Töne
meiner Garderobe unterstützen - denn heute präsentiere ich euch weitere Kombinationen aus
meiner Herbst-Capsule, bei der es keine neuen Teile gibt, sondern alles #schrankgeshoppt ist.
(Hier, hier und hier habe ich euch aus dieser aktuellen #CapsuleWardrobe noch ein paar andere
Kleidungs-Mixe gezeigt.)


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]


Manche der Oktober-Bilder handeln von Ausflügen - und obwohl wir hier durchaus auch Nebel
 und Regen hatten, bieten diese Bilder allesamt wohltuend blauen Himmel. Es gibt dabei nicht nur
Pflanzliches, sondern auch Tierisches und Pilzliches zu sehen - und außerdem eine interessante
historische Inschrift. Seid ihr bereit? Dann kann's jetzt losgehen!




Hier gleich mal ein Mix mit Teilen aus meinem Kleiderschrank, die ihr allesamt schon kennt,
aber noch nicht in dieser Kombination. Im Gegensatz zu den Zusammenstellungen aus meinem
Beitrag Von Herbstastern inspiriert kommt hier zwar gelb, aber kein auffallender Lilaton vor -
 es gibt allerdings einen unauffälligen Liliaton: Das Halstuch (das eigentlich ein großer Loop ist,
aber von mir hier zu einem Dreieck gefaltet wurde), beinhaltet nämlich neben dem orange-braunen
 Hauptton auch ein dunkles Violett und ein nicht minder dunkles Grün. Die beiden Farben halten
 sich hier jedoch dezent zurück.




Bei einem kurzen Aufenthalt in der kleinen niederösterreichischen Ortschaft Schranawand 
bildete Himmelblau einen erfreulichen Hintergrund. Hier fotografierte ich unter anderem einen
 Glockenturm für Nova. Die Kirche aus der Zeit um 1320 ist dem Heiligen Georg geweiht, 
der angestellte Turm stammt aus dem 16. oder 17. Jahrhundert (Quelle: KLICK)


 


Und nach einem Besuch des örtlichen Pferdehofes fotografierte ich für Artis Schilderwald-
Linkup ein Schild, das die Erklärung zur Inschrift auf einer sogenannten "Türken-Säule" aus
dem 17. Jahrhundert bietet. (Mehr Info: KLICK)

Die Inschrift lautet:
„DISES CREVTZ HAT FRANTZ AROM MILNER VON DER SCHRANENWAND
VND KVNIGVNDE SEIN EHLICHE HAVSFRW
VON WEGEN DEN BLVETEN MICH DESWEGEN VERLOBT HAW
ANNO 1688“

Alles klar? Nein? Ich stelle mir vor, der Steinmetz wurde, während er die Inschrift in den Sockel
meißelte, immer betrunkener... Oder er stellte zwischendurch fest: "OH, MYST! DAS GEHET SICH
NIHMALS AVS! DAS MVSSET ICH VERKVERTZEN!" Und somit wurden zwischendrin ein paar
Wörter ersatzlos gestrichen - egal, ob sie nun sinnstiftend waren oder nicht. Die offizielle
Interpretation der Inschrift lautet jedenfalls wie folgt:


"Diese Säule haben Franz Arom, Müller von Schranawand und Kunigunde seine Ehefrau erbauen lassen.
Wir haben die Errichtung gelobt, sollten wir das Blutvergießen unbeschadet überstehen. Errichtet im Jahre 1688"


Nach diesem Streifzug in die ländliche Vergangenheit wenden wir uns wieder dem Thema
Kleidung zu. Die dunkelviolette Röhrenhose kennt ihr genauso wie die Jacke beispielsweise aus
meinem letzten Klamottenpost, das Langarmshirt trage ich auch schon seit ein paar Herbsten, 
das Blüschen darüber habe ich dem "Swap" beim Münchner Bloggertreffen zu verdanken -
davor hat es Maren gehört. Und die violette Lederkrawatte habe ich meinem Mann abgeknöpft,
weil sie so gut zur Hose passt.


 


In den folgenden Collagen seht ihr neben schönem Herbstbunt auch wieder mal unsere beiden
Katzen Nina (16) und Maxwell (15), die je nach Wetterlage noch eine ordentliche Portion
Herbstsonne (und Katzenminze) tankten oder sich lieber in der trockenen und warmen Stube
aufhielten.


Nina spielt gerne die Sphinx 😺


Ein Radausflug Ende Oktober führte mich vorbei an strahlend gelben Feldern.
Auf den ersten Blick könnte man die Pflanzen im Feld für Raps halten, und tatsächlich sind Raps
 und Senf leicht zu verwechseln. Aber um diese Jahreszeit kann es sich nur um Senf handeln.
Diese Pflanze wird als Zwischenfrucht bzw. zur Gründüngung angebaut.  

HIER wird sehr anschaulich der Unterschied zwischen Raps und Senf beschrieben. Was mich
allerdings verwundert ist, dass laut dieser Beschreibung die Senfblüten angeblich keinen Geruch
verströmen: Das Feld, das ich hier Ende Oktober fotografiert habe, duftete jedoch sehr lieblich!
Ich blieb sogar ein Weilchen stehen um mich mit diesem angenehmen Geruch "vollzusaugen"...
Und ebenso angenehm und süß war der Duft der Senffelder, die ich bei einem Spaziergang im
November fotografiert habe. (Davon ließen sich auch erfreulich viele Bienen anlocken - die
Fotos davon folgen demnächst!) 


 


Wenn wir schon bei "Raps" (oder von mir aus auch bei den ebenso gelben Senfblüten) sind,
darf auch wieder mein rapsgelbes Shirt aus dem Schrank. Neulich zeigte ich es euch zu demselben
 Rock, allerdings mit dem violetten Spitzenshirt darüber - diesmal ist es umgekehrt: Die Farbe
Gelb darf uneingeschränkt strahlen. Sie kommt übrigens auch im Muster des Stufenrockes vor.





Nicht nur blütenreiche Felder gab es beim Radeln auf den Feldwegen zu sehen, sondern leider auch
zahlreiche umgeschnittene Bäume. Beim Näherkommen fielen mir sehr seltsame Gewächse am Holz
 auf, die für mich nicht wie die "klassischen" Baumschwämme auschauten. Aus beinahe jedem Stamm
 wuchsen gleich mehrere dieser Pilze! Um Klarheit zu bekommen, holte ich mir Hilfe durch einen
 Pilzkenner im Internet und weiß nun, dass es sich um den leider ungenießbaren, weil bitteren
Pappelschüppling handelt. (Wäre auch zu schön gewesen, Speisepilze in so großen Mengen direkt
am Rand eines Feldweges zu finden...)


Wenigstens bieten die gefällten Bäume noch manchen Tieren Unterschlupf - wie diesem Marienkäferl...

Zurück zu Lila-Gelb! Ihr seht hier abermals meine "München-Swap-Beute" - das zarte Bluserl
von Maren - zu zartlila Secondhandshop-Jeans, die ich euch erstmals 2014 HIER zeigte. Unter
der Kurzarmbluse trug ich ein taupefarbiges Bio-Seidenshirt mit Dreiviertelärmeln, darüber meine
selbstgehäkelte lila Stola, die auch gut zum Schal gewickelt werden kann, und draußen außerdem
noch meine gelbe Steppjacke.


 


In unserem Vorgarten, dessen Veränderung ich euch in DIESEM Post präsentierte, haben sich im
Oktober zwei weitere Kleinigkeiten getan: Über die Splitschicht auf dem ovalen Weg kam - wie
geplant - noch eine Schicht aus größeren Kieseln. Und im Trockenmauer-Beet steckt nun ein Stab
mit einem etwas windschiefen kleinen Vogelhäuschen. Den Bastelsatz hat mein Mann vor einiger
Zeit gratis zu irgendeiner Bestellung dazubekommen, und rechtzeitig vor der Vogelfütterungsperiode
 schafften wir es, das Häuserl zusammenzubauen. Es wird mittlerweile auch schon gut besucht!
Leider habe ich es noch nicht geschafft, die Meisen und Spatzen dort zu fotografieren: Sie kommen
 immer, wenn ich gerade keinen Fotoapparat zur Hand habe, aber nie, wenn ich extra in mein Zimmer
gelaufen bin, um die Kamera zu holen - es muss sich um eine weltweite Verschwörung  handeln!


Der tönerne Kürbis, vor Jahren ein Geschenk meiner Freundin Maria, war heuer unser einziges Zugeständnis an Halloween.


Ein weiteres, schon in die Jahre gekommenes Futterhaus steht im Hauptgarten neben der
Felsenbirne. Angeregt durch Wolfgang und Loretta von Ein Fachwerkhaus im Grünen habe ich
 diesmal das Vogelfutter selbst gemischt. Aktuell habe ich diese Sorten verwendet: Erdnüsse, Dinkel-
und Haferflocken sowie Amaranthpops (aus meiner Müsli-Lade), Leinsamen, und Sonnenblumen-
kerne. Und weil es in der Tierfutterhandlung auch leckere Mehlwürmer gab, fügte ich diese zum
Mix hinzu. Das kommt offenbar richtig gut bei den Piepmätzen an! 🐛🐦 Ein paar gekaufte
Meisenknödel habe ich allerdings auch wieder aufgehängt, die sind jedes Jahr sehr beliebt.
(Achtung übrigens bei Meisenknödeln und -ringen, dass sie kein Palmöl enthalten!)




Beim folgenden Outfit habe ich das violette Kleid aus diesem Post mit der selfgelben Jacke
von oben kombiniert, dazu meine Haremshose, die ich vor längerer Zeit schon von beige auf
weinrot umgefärbt habe, und ein Seidenschal vom Flohmarkt, der gelb und weinrotstichiges
 Lila vereint.


 


Wie ich euch neulich erzählte, habe ich bei meiner diesmaligen Färbeaktion nicht nur die Farben
Flieder-Lila und Mais-Gelb verwendet, sondern auch Brombeer-Rot. Diese Farbe wurde so kräftig
wie erhofft, sie konnte sich offenbar besser durchsetzen als das Gelb oder Lila bei den beiden
vorangegangenen Färbemanövern. Dabei waren es diesmal sogar vier Kleidungsstücke, denen ich
den neuen Farbton verpasst habe: Eins ist eine Jacke aus Baumwollstrick, die ursprünglich "mauve"
 oder "malvenlila" war. Ihr könnt sie euch hier ansehen. Praktischerweise passten deshalb bereits
 ihre Knöpfe gut zum Brombeerton.

 


 Das Shirt, das ihr unter der Jacke seht, war ursprünglich weiß mit einem Muster in grau-schwarz-
rosa. Es hat mich an mir farblich niemals wirklich begeistert, aber das Material fühlte sich angenehm
 an - ich trug es daher fast nur zum Turnen oder als Untendrunter. (Ihr seht es hier in einem Post von  
Mai 2018 - und bei dem damaligen Outfit trug ich auch den einstmals beigen Rock, der mittlerweile 
gelb ist.)  Ich denke, nun werde ich das Shirt häufiger tragen. Diese Stücke hier bekommt ihr
bestimmt demnächst mal auch "an der Frau" zu sehen. Die übrigen zwei "erröteten" Keidungsstücke
sind: ein Top, das einen Fleck hatte und ein Kleidchen, von dem ich noch nicht weiß, ob ich es in
Zukunft als Sommerkleid oder als Nachthemd tragen will...





In der folgenden Collage findet ihr u.a. den in rotes Weinlaub gehüllten Durchgang von
unserem Hauptgarten in den hinteren Gartenteil, in dem sich die Hochbeete mit dem Gemüse
befinden. Die Weinblätter sind mittlerweile abgefallen und die Äpfel, die ihr im Baum links
neben dem Durchgang seht, sind bereits alle geerntet. Aber trotzdem es sich quasi um ein
"historisches" Bild handelt, darf es mein T in die Neue Woche bei Novas Linkup sein.





Wir wenden uns - zum letzten Mal für heute - meiner Capsule Wardrobe zu. Diesmal durfte
abermals mein selbstbemaltes Seiden-Chasuble raus. Diese Langweste habe ich vor mehr als
einem Viertel-Jahrhundert gestaltet - ihr könnt euch hier ein Foto von mir mit meiner damals
noch kleinen Tochter ansehen: Dies ist das erste Foto, das mich mit diesem Kleidungsstück zeigt.
 Ihr habt es in meinem Blog schon das eine oder andere Mal sehen können. Farblich passt es toll
 zu meiner diesjährigen Herbstgarderobe - unter anderem zur dottergelben Hose. Der Pullover,
 den ich dazu trug, ist olivgrün oder khaki und der Schal dunkelviolett, leider kann man das mal
wieder nicht so gut erkennen auf den Fotos...




Oh! und dann möchte ich euch noch meine ZWEITE Kartoffelernte des Jahres 2019 zeigen!
In diesem Beitrag erzählte ich euch, dass ich nach der ersten diesjährigen Kartoffelernte (die
wegen des warmen Aprilwetters sehr früh stattgefunden hatte) im Spätsommer noch einmal
nachgesät habe und fest mit einer weiteren Ernte rechnete. Ende Oktober ging ich mit einem
kleinen Drahtkorb nach hinten zu meinen Hochbeeten, mit dem Gedanken, dass es jetzt wohl
schon ein paar reife Kartoffeln geben würde. Wie ihr seht, passte die Dimension  des Korbes
nicht so ganz - ich musste auf einen großen Keramikblumentopf ausweichen! Die Kartoffeln
sind unterschiedlich groß, manche wirklich sehr klein, aber ihr Geschmack ist unvergleichlich!

Wenn ihr einen Garten, ein gemietetes Urban-gardening-Beet oder zumindest einen Balkon
habt, kann ich euch den Kartoffelanbau nur wärmstens empfehlen. Das geht sogar einem großen
Pflanztopf oder in einem Pflanzsack (zur Not tut's auch in eine alte Sporttasche)!


Das Hochbeet ist jetzt abgeerntet, frei von Kartoffelresten und harrt der Dinge, die da kommen...

Schauen wir mal, was im nächsten Jahr hier an Gemüse wachsen will. Ich möchte jedenfalls weiter
lernen, denn auch wenn wir in diesem Jahr schon einiges hier im Garten hatten, mit dem wir unsere
Speisepläne gesund und günstig aufpeppen konnten, habe ich für manche Gemüsepflanzen noch
nicht die idealen Bedingungen geschaffen...

Vielen Dank für eure vielen wunderbaren Kommentare zu meinen beiden vorangegangenen
Beitragen Omas Schatzkiste - eine Ergänzung zu #EiNaB 36 und Von Herbstastern inspiriert.
Auch allen, die meinen "Gastbeitrag" im Blog einfach nachhaltig besser leben EiNaB
bereits besucht und gelesen haben, vielen Dank. Nicht vergessen, ihr könnt unter diesem Beitrag
zwei Monate lang eigene Beiträge rund um Nachhaltigkeit im Alltag verlinken - sie müssen nicht
 neu sein.

Auch ich werde diesen Beitrag dort verlinken, denn von den selbstangebauten Kartoffeln 
über den insekten- und vogelfreundlichen Vorgarten, den Radausflug und die schrankgeshoppte,
immer wieder neu gemixte Kleidung (die zum Großteil aus Öko-Stoffen oder aus zweiter Hand stammt)
 ist hier alles nachhaltig. (Das ist bei mir, wie ihr vielleicht wisst, noch nicht in jedem Bereich so, aber 
diesmal passt's ;-))


Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,

Sonntag, 10. November 2019

Omas Schatzkiste - eine Ergänzung zu #EiNaB 36

 

Servus, Ihr Lieben!




Parallel zu meinem heutigen Rostrosen-Post habe ich einen neuen Beitrag für den Blog einfach nachhaltig besser leben EiNaB geschrieben. Ich habe dafür ein paar Wochen lang recherchiert und eine Weile am Text "gebastelt", also würde ich mich natürlich ganz besonders darüber freuen, wenn ihr ihn lest. Und wenn ihr ihn teilt 😊. Ich glaube auch, dass es sich lohnt; die Recherche fand ich jedenfalls spannend und aufschlussreich. 

Ihr findet dort außerdem eine Linkparty, bei der ihr eure eigenen Beiträge, die Nachaltigkeitsthemen behandeln, verlinken könnt. (Sie müssen übrigens nicht neu sein, bloß "neu bei EiNaB" 😉!)




[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-, 
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt. 
Hauptsächlich jedoch enthält er Anti-Werbung.]
Collage aus kostenlosen Bildern von Pixabay



In meinem EiNaB-Beitrag geht es um Milliarden-Unternehmen wie Nestlé, Procter & Gamble oder Unilever und ihre in märchenhafte Werbebilder verpackten Lügen. Ach nein, "Lügen" sind es ja angeblich nicht, sondern nur  „reklamehafte Übertreibungen“... Nun denn. Ich frage mich allerdings: Ist es auch bloß Übertreibung, wenn man sich das Schlagwort "Nachhaltigkeit" an die Brust heftet, weil man z.B. irgendein kleines Nachhaltigkeitsprojekt in Europa betreibt - während man sich zugleich in Indonesien, Afrika oder Amazonien am Regenwald vergreift? 

Auf Neudeutsch heißt das "Greenwashing" und Wikipedia meint dazu:


"Beim Greenwashing werden Techniken der Öffentlichkeitsarbeit, der Rhetorik und der Manipulation benutzt, um einer Firmengeschichte oder den aktuellen Unternehmensaktivitäten eine weiße Weste zu verpassen. So behaupten die Unternehmen unter anderem, die Ausrottung der Armut und des Welthungers voranzutreiben, ihre Produkte fair zu handeln oder auf ökologische und klimaverträgliche Weise herzustellen.


In der Regel stellt das Unternehmen einzelne umweltfreundliche Leistungen, Aktivitäten oder Ergebnisse bzw. entsprechende Bewertungen Dritter mit erhöhtem PR-Aufwand öffentlich heraus, etwa in Presseaktionen oder Werbeanzeigen. Häufig sind die dabei getroffenen Einzelaussagen – zum Beispiel über ein neues, umweltfreundliches Produkt oder Verfahren des Unternehmens – für sich genommen korrekt, betreffen aber nur einen geringen Teil der Unternehmensaktivitäten, während das Kerngeschäft umweltverschmutzend bleibt."



Fröhliche Gesichter, unberührte Natur, seltene Tiere in der Werbung sollen den Eindruck erwecken , dass ein Produkt 
umweltfreundlich oder fair produziert ist... - Collage aus kostenlosen Bildern von Pixabay



Was können WIR tun?

1. Bestimmte Marken nicht mehr kaufen:
In meinen Artikel #EiNaB 36: Omas Schatzkiste vs. Großkonzerne nenne ich euch zahlreiche Marken von umweltzerstörerischen Unternehmen - wenn ihr diese Marken vermeidet, leistet ihr bereits einen tollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz! Hier eine Auswahl in alphabetischer Reihenfolge: 

Ariel, blend-a-med, Braun Elektrogeräte, Buitoni, Coral, Dash, Dove, Fairy, Febreze, Felix Tiernahrung, Gilette, Head & Shoulders, Knorr, L'Oréal, Lion (und alle anderen Frühstückscerealien oder Riegel - z.B. Kitkat - oder Wasser-Sorten oder Babynahrung oder wasauchimmer von Nestlé), Lipton, Lux, Maggi, Mazola, Meister Proper, Mövenpick, Nescafé, Nespresso, Nestea, Oil of Olaz, OMO, Oral B, Pampers, Pantene, Pfanni, Purina Tiernahrung, Rexona, Schöller-Eis, Signal, Swiffer, Thea, Thomy, Wagner-Pizza,  ... 

Und das sind längst noch nicht alle... 
Natürlich gibt es auch noch andere (zumeist sehr bekannte) Marken, die ihr besser vermeidet - seht im Internet nach, ob die betreffende Firma unbedenklich ist oder nicht.  

Woran man erkennt: Sämtliche Produkte von umweltschädigenden Großkonzernen zu boykottieren ist gar nicht so einfach - wir schaffen bisher auch noch nicht lückenlos alle - an einigen wenigen Marken "arbeiten" wir noch. (Aber erfreulicherweise fällt Herrn Rostrose und mir der Boykott von Pampers aktuell ziemlich leicht 😜.)


Manche von euch werden sich angesichts der langen Liste vielleicht entmutigt fühlen, überhaupt etwas zu tun: 
Sind denn wirklich alle Shampoos, alle Waschmittel, alle Zahnpasten, alle effektiven Putzhilfen "böse"? 
Wie soll man denn ein normales Leben führen, wenn man das alles vermeidet? 
Wir sind ja schließlich keine Höhlenmenschen! 
Und wir wollen uns auch nicht mehr die Finger wund scheuern, wie unsere Großmütter das taten!

Also zunächst mal: Es gibt für so ziemlich jedes Produkt umweltfreundliche Alternativen zu kaufen. Teilweise gibt es diese Produkte mittlerweile auch in ganz normalen Supermärkten und zu erschwinglichen Preisen. Teilweise fördert ihr damit die heimische Wirtschaft, anstatt euer Geld den ohnehin schon milliardenschweren Großkonzernen in den Rachen zu werfen. Es kann sein, dass diese alternativen Produkte nicht so attraktiv verpackt sind oder nicht in Augenhöhe stehen - lasst euch dadurch nicht ablenken. Denkt bei jedem Produkt der obigen Liste an den Regenwald oder an andere Probleme, die durch die Firma verursacht werden, und schon fällt es euch leichter, darauf zu verzichten (hoffe ich jedenfalls).

Aber: Manches - wie Putzmittel und somanche Kosmetik - kann man auch mit ganz einfachen Zutaten selber herstellen - umweltfreundlich und billig! Und was das angebliche "Finger wundscheuern" unserer Großmütter betrifft:


Taten sie das?
Taten sie das wirklich?
Oder hat uns das bloß die Werbung erfolgreich eingeredet?



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Lasst uns in Großmutters Schatzkiste kramen:
Meine beiden Großmütter (geboren 1903 und 1905) haben sich die Hände üblicherweise nicht wund gescheuert. Sie waren nicht faul, und in der damaligen Zeit hatten sie leider auch noch keine Unterstützung durch ihre Männer, aber dem Klischeebild der dauer-putzenden Hausfrau entsprachen sie nicht. Trotzdem sah es bei ihnen ordentlich aus.
Verkrustete Pfannen wurden in Wasser eingeweicht, damit löste sich die Verkrustung mühlos. Kleidung wurde nicht immer ohne Überprüfung nach einmaligem Tragen gewaschen, sondern erst, wenn es nötig war; manches (wie Wolljacken oder Pullover) wurde einfach nur ausgelüftet, der Boden zumeist nur gefegt anstatt gebohnert oder gar gesaugt. (Beide Omas besaßen bis zu ihrem Ableben in den 1980ern keinen Staubsauger, die "große Oma" aber einen dieser stromlosen Teppichkehrer.) 

Ich bin davon überzeugt, dass in heutigen Durchschnitts-Haushalten nicht weniger, sondern häufiger geputzt und gewaschen wird als vor 50 oder mehr Jahren. Und auf jeden Fall werden mehr Reinigungsmittel verwendet. Die Firmen, die Werbung machen, wollen klarerweise etwas von ihrem Zeug verkaufen: Und so wurde uns lange und erfolgreich eingeredet, dass alles glänzend, duftend, fleckenfrei und hygienisch rein sein sollte - bis in die Tiefen einer Klomuschel, aus der niemals jemand trinkt.
 

Ebenso lange und erfolgreich wurde uns eingeredet, dass mit den modernen Mitteln alles "mühlelos" geht. Wer es damit nicht schafft, darf sich als "Loser" fühlen - und wer will schon ein Verlierer sein? Somit verwenden die Menschheit mehr Zeit und mehr Putzmittel als früher, um ihre Wohnungen und Häuser so glänzend, hygienisch rein und unsere Wäsche so fleckenfrei und duftend wie nur möglich zu kriegen. (Abgesehen davon sind manche Mittelchen ja auch soo hübsch und verlockend in rosa oder lavendelblau verpackt...) Und die restliche Freizeit verbringt die Menschheit dann beim Arzt, wegen all der Allergien, die sich durch den übermäßigen Einsatz von Duftstoffen und bakterienabtötenden Mitteln entwickelt haben.

Um die oben gestellte Frage zu beantworten, wie man ein normales Leben führen kann, wenn man all die beworbenen Mittel vermeidet: Wir sollten uns rückbesinnen auf die Methoden von einst, die keineswegs unzureichend oder schwierig zu handhaben waren, auch wenn das die Werbung behauptet. Im Gegenteil - ich staune immer wieder aufs Neue darüber, wie gut man mit so einfachen und billigen Mitteln wie Natron oder Soda und Essig putzen kann! Und wie viel Geld man sich dabei erspart, während man gleichzeitig die Umwelt schützt! 



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  • Unter diesem Link findet ihr sieben Hausmittel, die fast alle Drogerieprodukte ersetzen: https://www.smarticular.net/diese-hausmittel-ersetzen-fast-alle-drogerieprodukte/
  • Manche von euch sind ja vermutlich schon weiter als ich beim Einsetzen von "Omas Hausmitteln", andere haben es vielleicht noch nie versucht. In diesem Fall fangt mal "klein" an - ich habe vor einigen Jahren ganz zaghaft begonnen mit Essig und Natron als WC-Reiniger, das Ergebnis fand ich ziemlich überzeugend und machte weiter. Meine persönliche "Haushalts-Schatzkiste" umfasst derzeit die Produkte Natron, Soda, Essig und Zitronensäure. Damit kann ich putzen, scheuern, Flecken entfernen, und nichts davon geht mühsamer oder schlechter als mit Putzmitteln aus dem Supermarkt-Regal. Es hat nur einen "Nachteil": Es macht die Großkonzerne nicht reich 😝 (und uns nicht arm)...
  • Wenn euch der (rasch verfliegende) Geruch von Essig wirklich stört, verwendet zum "Übertünchen" ein, zwei Tropfen Lavendelöl (oder ein anderes ätherisches Öl, das ihr gerne riecht - Orangenöl, Rosenöl, Vanilleöl...). Oder nehmt zum Putzen statt Essig Zitronensäure.
  • Selbst erfolgreich ausprobiert: Wenn ihr hartnäckigen Etikettenkleber von Flaschen und Gläsern lösen wollt: mit trockenem Sodapulver und einem rauhen Schwamm abreiben! Eingebrannte Verschmutzungen auf Kochfeldern lassen sich auf dieselbe Weise reinigen. Mehr tolle Soda-Tricks HIER
  • Für die, die eine Gebrauchsanleitung für die Hausmittel brauchen, habe ich einen Tipp von Marlene / Blog "Verrücktes Huhn" aus dem EiNaB-Team bekommen: Der "Sauberkasten" (ein kleines Startup aus Leipzig) ist sehr praktisch für alle, die dann und wann nachschauen müssen, wie viel Natron, Essig etc. für ein bestimmtes "Putzprojekt" benötigt werden: https://sauberkasten.com/ 
 
Soda löst Etiketten und reinigt Kochfelder, mit Sand oder Kies plus Spülmittel bekommt man Flaschen 
innen sauber, Kaffee bindet Gerüche, Essig ist sowieso ein Alleskönner...

  • Zum Wäsche waschen nehme ich seit mehr als zwei Jahren Efeu aus dem eigenen Garten und bin sehr zufrieden damit. Alternativ dazu habe ich auch noch ein Bio-Flüssigwaschmittel (von Sonett), das es bei uns im Hofladen zu kaufen gibt und das ich dort immer wieder in die mitgebrachte Flasche einfüllen lassen kann. Wenn ihr diesen Link anklickt, findet ihr auch andere Möglichkeiten für selbstgemachte, umweltfreundliche und preisgünstige Waschmittel. In jedem Fall achtet darauf, dass ihr keine der herkömmlichen Waschmittel verwendet, sie enthalten allesamt Palmöl und viele weitere umweltschädliche Stoffe. Außerdem "verschlacken" sie die Waschmaschine.  
  • Hier habe ich euch gezeigt, wie ich mit Soda und Essig einen eingetrockneten Brombeerfleck aus einer selbstgefärbten Hose bekam - rückstandsfrei und ohne dass die Farbe dabei rausging!  
  • Eine unserer Katzen hatte sich heftig auf unserem hellen Teppich übergeben - den Fleck bekam ich mit Natron und Essig raus.
  • Zum Weichspülen der Wäsche und gleichermaßen als Maschinen-Entkalker verwende ich Essig (und zwar zumeist selbst hergestellten Apfelessig, aber es geht natürlich auch jeder gekaufte billige Essig). Calgon & Co gehören der Vergangenheit an. (Das ist aus mehreren Gründen gut so, siehe ein Stück weiter unten.) Wenn ich Duft möchte, verwende ich Lavandinöl.
  • Ich habe früher - wie wohl die meisten - brav Marken-Waschpulver und Calgon verwendet. Alle paar Jahre musste dennoch der Servicemann kommen und nach einigen wenigen Jahren waren meine Waschmaschinen trotz alledem kaputt - im Sinne von "Reparieren kommt teuerer als ein neues Gerät". Efeu und Essig versprechen nicht, dass Waschmaschinen länger leben - aber wie gesagt: Seit über zwei Jahren verwende ich weder Calgon noch Markenwaschmittel. Die Waschmaschine hat seither noch keine Probleme gemacht - und Wäschewaschen ist für uns definitiv billiger geworden.
  • Vor allem als junge Frau habe ich, weil ich sparen musste, die vermeintlich billigeren XXL-Waschmittel-Packungen von bekannten Marken gekauft. Mittlerweile weiß ich, diese Packungen sind Betrug - ein Betrug, der aber offensichtlich von niemandem geahndet wurde: Sie enthalten Füllstoffe, die keine waschaktive Wirkung haben, aber die Umwelt schädigen! Wie frech sich Konzerne wie Unilever herausreden, könnt ihr hier nachlesen: KLICK
  • Auch tolle Kosmetik lässt sich aus Hausmittelchen wie z.B. Natron oder Essig selber herstellen - extrem preisgünstig und wirklich auch sehr effektiv! Ich verwende beispielsweise eine selbst gemachte Deo-Creme nach diesem Rezept und seit kurzem mit großer Begeisterung eine "saure Rinse" aus Apfelessig und Wasser als Haarspülung
  • Weitere Tipps zum Herstellen von Naturkosmetik findet ihr beispielsweise hier: https://www.smarticular.net/bio-natur-kosmetik-zu-hause-herstellen-einfuehrung-und-grundlagen/

Auch Zwiebel sind tolle Hausmittel - unter anderem kann man damit Glas oder Ceranfelder wunderbar glänzend bekommen. In diesem Video werden damit auch Highheels auf Glanz geputzt und es werden die medizinischen Eigenschaften der Zwiebel näher besprochen!

Wir kaufen Natron, Essig & Co. bevorzugt in großen Gebinden - dadurch spart man Plastik. In den Natron-Dosen 
bewahre ich, wenn sie leer sind, Trockenfutter für unsere Katzen oder Wildvogelfutter auf, die Essigkanister verwende 
ich später zur Aufbewahrung meines selbstgemachten Apfelessigs.

Lasst uns von der nächsten Generation lernen:
  • Junge Menschen kennen ebenfalls ein paar gute Tricks - und zwar solche, die der Großelterngeneration teilweise unbekannt waren. Auch das Internet ist voll mit tollen Ideen. Davon können wir uns einiges abgucken. 
  • In meinem EiNaB-Beitrag kündige ich euch interessante Verwendungstipps für Kaffeebohnen, gemahlenen Kaffee oder Kaffeesatz an - hier kommen sie nun: Kaffee ist nämlich u.a. ein hervorragender "Geruchsbinder". Auf unserer Toilette steht neuerdings eine Schale mit Kaffeebohnen - den Trick habe ich von meiner Tochter: Damit erspart man sich einen WC-Lufterfrischer. 
  • Oh, und kennt ihr den Trick, ein Zündholz anzuzünden? Auch damit könnt ihr somanche unerwünschte Aromen dezent vertreiben. Probiert es mal, aber setzt dabei nicht das Klo in Brand 😜!
  • Wenn wir schon bei Kaffee und Zündhölzern sind: Kaffeepulver oder Kaffeebohnen in einem feuerfesten Gefäß anzünden - dadurch sollen Wespen und andere Insekten vom Gartentisch ferngehalten werden, weil sie die Röstaromen nicht mögen. (Getestet habe ich das noch nicht.) 
  • Aus schlecht waschbaren Textilien kann man unangenehme Gerüche herausbringen, wenn man sie eine Zeit lang mit Kaffeebohnen in eine Plastiktüte packt - das wurde getestet.  
  • Man kann Kaffee auch noch in Form von Kaffeesatz verwenden, um Gerüche zu neutralisieren, z.B. im Kühlschrank, in muffigen Schränken etc. Lasst den Kaffeesatz dafür aber zuerst trocknen, damit er keinen Schimmel ansetzt! Dann lasst den Kaffeesatz einfach einige Stunden in einer Schale im Eiskasten oder im muffigen Schrank stehen, der schlechte Geruch verschwindet. Oder wenn ihr Gerüche aus Gefäßen herausbekommen wollt, die z.B. Zwiebel, Käse, Essiggurken oder Fisch beherbergt haben: Lasst den Kaffeesatz im zugedeckten Gefäß stehen, danach gebt ihn  zum Kompost und spült die Gefäße wie gewohnt.
  • Aus gemahlenem Kaffee oder Kaffeesatz kann man ein Hautpeeling herstellen. Diese Verwendungsmöglichkeit habe ich allerdings noch nicht versucht.  
  • Ausprobiert habe ich hingegen Kaffeesatz als Haarspülung - nunja. Vielleicht ist das eine gute Methode für Menschen mit kurzen oder sehr wenigen Haaren. Ich konnte das Zeug aus meinen üppigen Locken nur mit Mühe und großem Wasseraufwand wieder herauswaschen und das Bad sah danach aus wie Sau. (Da bleibe ich lieber bei Apfelessig, den finde ich richtig, richtig toll! Besser als jede gekaufte Haarspülung, die ich je verwendet habe.)
  • Außerdem leistet Kaffeesatz im Garten gute Dienste als Dünger und angeblich auch zur Abwehr von Schnecken - KLICK

Collage aus kostenlosen Bildern von Pixabay

  • Anstelle von Schwammtüchern oder Spülschwämmen, die Mikroplastik enthalten, hat sich bei uns vor einiger Zeit die Bambus-Küchenrolle etabliert. Die hatten wir ursprünglich zwar nur gekauft, um Papierküchenrollen zu ersetzen - aber nachdem die Bambustücher waschbar sind und nach jedem Waschgang saugfähiger werden, haben wir sie als "Wettex-Ersatz" ausprobiert und sind sehr angetan davon. Ich sammle die gewaschen Tücher in einem Körbchen unter der Spüle, da habe ich sie immer griffbereit. Wenn sie nach einigen Waschgängen zerschlissen sind, kommen sie zum Kompost.
  • Auch anstelle von Papiertaschentüchern verwende ich die waschbaren Bambustücher mittlerweile, denn sie sind weich zur Nase, praktisch und wiederverwendbar. (Die Stofftaschentücher, die ich früher von meiner Oma bekam, konnte ich nicht leiden, die saugten nicht gut. Die Bambustücher hingegen können das prima!)
  • Mikrofasertücher haben zwar den Nachteil, dass sie üblicherweise aus Polyester hergestellt werden, aber aufgrund ihrer guten Schmutzaufnahme-Eigenschaften ersparen sie der Welt viele Reinigungsmittel. Wir verwenden sie im Haushalt zum Blankpolieren von Spiegeln, Armaturen, Glas, Waschbecken und anderen Flächen. 
  • Außerdem habe ich drei Mikrofaser-Abschminktücher, die ich allein mit Wasser (oder in Spezialfällen mit Wasser und palmölfreier Seife) verwende.
  • Zum Waschen stecke ich meine Mikrofasertücher (und z.B. auch Funktions-Sportkleidung) in den Guppyfriend-Beutel, durch den vermieden wird, dass Mikrofaseranteile in den Wasserkreislauf gelangen.
  • Dann haben wir als "Putzhilfe" vor einiger Zeit noch etwas entdeckt, das besonders bei hartnäckigen Problemen verblüffend gut wirkt: Den Putzstein aus 100 % Glas! Dieser umweltfreundliche Reinigungsstein funktioniert ähnlich wie ein Radierer - er entfernt Urinstein und Kalk, der selbst mit den stärksten Säuren und Kalklösern nicht zu entfernen ist, außerdem wirkt er z.B. gegen Rostflecken und Eingebranntes auf Grillgittern. Aus einem Wasserkocher bekam ich eine dicke Kalkschicht am Boden endlich heraus, indem ich zuerst Essig einwirken ließ und nach etwa einer halben Stunde die immer noch vorhandenen, aber etwas aufgeweichten Kalkreste mit dem Putzstein behandelte. (In der Beschreibung steht "werden leicht entfernt" - dem kann ich nicht ganz zustimmen, man muss schon Kraft anwenden. Aber im Gegensatz zu allem anderen, das wir jemals ausprobiert haben, war dieser Putzstein erfolgreich und umweltfreundlich und hat keine Kratzspuren hinterlassen!)

Collage aus kostenlosen Bildern von Pixabay - Firmen werben gern mit Bildern, die Emotionen auslösen. Doch
diese Emotionen haben oft nichts mit dem Produkt zu tun. Und noch seltener mit den Firmenhintergründen.


Ihr Lieben, ich könnte eine Weile so weiterschreiben, aber es muss genug für heute sein! Allerdings habe ich noch Material für mindestens ein weiteres zum Themenkreis passendes Posting in petto. Vielleicht habt ihr zu meinem heutigen Beitrag Fragen oder Anregungen, dann bitte nur her damit - ich werde versuchen, in meinem nächsten Umwelt-Beitrag darauf einzugehen. Und auch sonst freue ich mich natürlich sehr über jeden Kommentar hier oder bei meinem EiNaB-Beitrag.




Vielen Dank für euer Interesse, fürs Weitersagen und
fürs Verlinken eurer nachhaltigen Beiträge im Blog EiNaB!

Herzliche Rostrosengrüße,
Traude


PS:
Quellen und weitere Links zum Themenkreis "Preiswert und umweltfreundlich im Haushalt" (den Text könnt ihr mit Strg und + vergrößern!):

https://www.haushaltstipps.com/Hausputz/Omas-Putztipps.html
https://www.grosseltern.de/omas-beste-hausmittel-zum-putzen/
https://www.philognosie.net/index.php/tip/tipview/530/
http://www.bal-transporte.com/umzug-reinigung-putztricks-aus-omas-zeiten/
https://www.iamstudent.at/blog/diy-umweltfreundliche-putzmittel/
https://www.smarticular.net/so-reinigt-man-die-waschmaschine-mit-hausmitteln/
https://www.smarticular.net/teppich-reinigen-natron-backpulver-speisestaerke-essigwasser-salz/
https://www.t-online.de/heim-garten/haushaltstipps/id_54570342/zum-putzen-braucht-man-nur-drei-reiniger.html
https://www.t-online.de/heim-garten/haushaltstipps/id_58740976/cola-als-hausmittel-gegen-rost-und-verstopfte-abfluesse.html
https://www.putzen.de/mit-salz-putzen-so-gehts/
https://www.servus.com/magazin/alleskoenner-schmierseife/
https://www.servus.com/magazin/bodenbelag-reinigen-und-pflegen/
https://noe.orf.at/v2/radio/stories/2753009/
https://www.expertenmagazine.com/salmiakgeist/
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/bauen-und-wohnen/10507.html 
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/alltagsprodukte/23843.html 
https://blogs.nabu.de/mode-zukunftsfit-machen/
https://www.haushaltstipps.com/Hausputz/Reinigungsmittel/Waschsoda.html
https://www.smarticular.net/natron-und-soda-unterschiede-ein-fuer-alle-mal-erklaert/
https://www.smarticular.net/anwendungen-fuer-natron-das-wundermittel-fuer-kueche-haus-garten-und-schoenheit/
https://www.smarticular.net/diese-hausmittel-ersetzen-fast-alle-drogerieprodukte/
https://www.umweltberatung.at/richtige-hygiene-im-haushalt
https://www.wir-leben-nachhaltig.at/aktuell/detailansicht/hygiene-und-desinfektion/
https://www.kabeleins.at/tv/abenteuer-leben/freizeit-leben/news-trends/fitness-gesundheit/desinfizieren-mit-hausmitteln-der-gesunde-hausputz
https://www.everything-was-tested.de/twistout-%C3%B6kologischer-abflussstab/
https://utopia.de/ratgeber/ultimative-tipps-geld-sparen-umwelt-schuetzen/