Montag, 10. April 2017

Südafrika 2002 - Zwischenspiel mit alten Fotos

Welkom und Dagsê!*)

*) Das heißt "Willkommen" und "Grüß dich" auf Afrikaans. KLICK



Wie versprochen, ihr Lieben, ist mein Reisebericht noch nicht ganz zu Ende. In meiner
Einleitung erzählte ich euch ja, dass wir uns während unserer Südafrika-Reise im Jahr 2002 
heillos in dieses Land verliebt und daher beschlossen hatten, eines Tages wiederzukommen.
Vor allem Kapstadt wollten wir unbedingt kennenlernen. Und die Gelegenheit nützten wir,
als wir in Namiba (und somit in relativer Nähe) waren.


A short English summary of this post:
In 2002 we fell in love with South Africa and we decided to return one day. And in 2016 we 
could manage it! This time we especially wanted to get to know Cape Town. And because Namibia 
is in relative proximity to South Africa, we took the opportunity to make a 3-day Cape Town visit. 
Today, however, I would like to tell you about our South Africa trip in 2002 and show you old 
photos of that time.
Hugs, Traude


Flagge Südafrikas - Foto von 2016

Ich beschreibe euch heute unsere Südafrika-Route 2002 - und zeige euch dabei ein paar
Fotos von damals - aber nur eine kleine Auswahl. Mit diesen alten Aufnahmen bin ich auch
endlich mal wieder bei Heidis Guckloch in die Vergangenheit dabei!

 Die Bilder entstanden mit Fotoapparaten, die nicht einmal annähernd das konnten, was
unsere heutigen Kameras zustandebringen. Ich hatte gar kein Tele, Herr Rostrose schon,
aber ein viel, viel schwächeres, als es unser aktuelles "Allround-Teleobjektiv" ist (ganz zu
schweigen von unserem "Monster-Tele").

Außerdem handelt es sich bei
den Bildern um Fotos, die ich in ein Album eingeklebt und von dort für meinen Blogartikel
eingescannt habe. Die Foto-Qualität ist im Original besser als hier - aber "die beste" ist sie nicht.
Möglicherweise interessieren sich trotzdem einige von euch für unsere damalige Fahrt (eine Miet-
wagenfahrt auf eigene Faust). Denn die Orte existieren auch heute noch - bis auf eine Ausnahme
(jedenfalls soweit ich das im Internet recherchieren konnte) kann auch alles noch besichtigt werden,
was wir seinerzeit besucht und gesehen haben. Man kann also theoretisch "auf unseren Spuren
wandeln", wenn man eine Südafrika-Tour plant. (Und die Reise war, wie gesagt, ein Traum
- ich kann die Route also durchaus empfehlen! 😎)

 
Unsere Route 2002:
Seinerzeit waren wir hauptsächlich im dortigen Norden und Osten Südafrikas unterwegs - von
Johannesburg in die Nothern Province zum Hans Merensky Naturreservat (bei Letsitele), das
Reservat heißt offenbar mittlerweile Modjadji Cycad Reserve ...


Tochterkind Jana (damals 9 J.) im Hans Merensky Naturreservat, rechts oben ein Wasserbock, unten eine der "Urzeitpflanzen" dort


- zur Middelkop Teeplantage mit dem Pekoe View Tea Garden (bei Tzaneen), wurde lt.
Internet 2016 geschlossen - dann zum Krueger Nationalpark (von Phalaborwa aus) -


Giraffe im Krueger Nationalpark und unser Guide David ...
... der alles sah, auch den Wasserbock und den Geparden am Wasserloch. Leider mit unseren damaligen Kameras ein "Suchbild" ;-)

 Auch die Löwen- und Elefantenfotos von einst können mit denen von heute nicht mithalten... Aber das Erleben war SCHÖN!
Bush braii - ein Barbecue inmitten des nächtlichen Nationalparks - aufregend!

 
- zum Cheetah Research and Breeding Centre (in Hoedspruit - weil wir auch damals schon Geparden
aus der Nähe sehen wollten), heißt inzwischen Hoedspruit Endangered Species Centre  - nach
Mpumalanga / Eastern Transvaal (Panoramaroute durch die Drakensberge zum Blyde River Canyon
mit den Three Roundavels = Berge, die nach 3 Rundhütten für Riesen benannt wurden) -


Aloe Vera und Traude, strahlend und glücklich in den Drakensbergen



- Pilgrim's Rest (ehemaliges Goldgräber-Städtchen) - Hazyview mit dem Shangana Cultural Village -


Im Shangana Cultural Village lernten wir die Bräuche und die (sehr guten) Speisen der Shangana kennen
 
Sudwalla Caves, ein hoch interessantes Höhlensystem - Badplaas, eine südafrikanische
Thermenregion - Kwa Zulu Natal, das Land der Zulus, mit Shakaland - Zulu Cultural Village -


In Shakaland übernachteten wir und bekamen u.a. abends ein wunderbares Programm mit traditionellen Tänzen geboten.
Jana wurde beim Froschtanz rausgeholt und machte fröhlich mit (die Dame links im Bild traute sich nicht ...)
 

 Hluluwe / Greater St. Lucia Wetland Park / Umfolozi Game Reserves - St. Lucia Sunset Lodge -
Durban (Dort hatte es kurz vor unserer Reise geschneit - immerhin waren wir ja damals in unserem 
Sommer, also im Südafrikanischen Winter unterwegs - und es hatte sogar eine Zeitungsmeldung 
gegeben, die einige unserer Freunde zu Hause besorgt machte: Nämlich dass eingeschneite Touristen 
in der Nähe von Durban eine SOS-Botschaft mit Ketchup in den Schnee geschrieben hatten... aber 
als wir dort ankamen, war Sonnenschein und die Kinder sprangen im Meer herum, auch Jana...) -
Harrismith im schönen THE VIEW B&B-Gästehaus von Ryk und Bea Becker, das es offenbar
immer noch gibt -



Oben: Bootsfahrt am St. Lucia See mit Blick auf die St. Lucia Sunset Lodge Unten: Jana war schon allein aufgrund
 der vielen Hunde und Katzen überglücklich im THE VIEW B&B-Gästehaus - und ich war außerdem sehr von 
der bunten,  künstlerischen Einrichtung angetan

 Clarens, ein sehenswertes Künstlerstädtchen - Golden Gate Highlands National Park


Im Golden Gate Highlands National Park gibt es u.a. ein interessantes Schaudorf der Basotho, das wir besuchten.


 - Middelburg mit dem Historischen Dorf Botshabelo

 
Im Historischen Dorf Botshabelo zeigen die Frauen der Ndebele, weshalb sie berühmt sind für ihre Malkunst.




Ich weiß nicht, ob ihr anhand der Fotos erkennen könnt, wie sehr wir die Reise genossen haben.
Sie war wundervoll für uns und wann auch immer ich in der Zeit danach an diesen Urlaub zurück
dachte, hatte ich das Gefühl, zu schweben - Glücksgefühl PUR für mindestens ein Jahr (und das,
obgleich ich damals eine besonders schwierige, sehr unglückliche berufliche Phase hatte). Auch
aktuell fühle ich mich wegen einiger Veränderungen, die im Herbst 2015 begonnen haben, mit
meinem Berufsleben alles andere als wohl - umso wichtiger ist es mir, weiterhin solche Alltags-
fluchten wie meine Urlaubs-Erinnerungen zu haben und euch von unseren Reisen erzählen zu können.
Dadurch lebt das alles immer wieder auf und bringt mich für eine Weile auf richtig schöne Gedanken!
Und ich erinnere mich nach wie vor mit Herzklopfen und großer Freude an die vielen schönen Details
dieser Reise. Südafrika gilt nicht unbedingt als "sicheres" Reiseland - doch keinen Moment fühlten
wir uns bedroht, keinen Moment mussten wir um Jana besorgt sein - wir lernten dort ausschließlich
nette und angenehme Menschen kennen und hatten nur positive Erlebnisse!


Ich hoffe also, ihr habt Interesse an den letzten drei Tagen, die wir im Herbst 2016 in Afrika -
genauer gesagt in und um Kapstadt - verbracht haben. Denn in den nächsten Tagen bzw. Wochen
will ich euch gern darüber erzählen 😏😎😊 Mein NÄCHSTES Posting wird allerdings am 15.4.
mein ANL-Hauptbeitrag für den Monat April sein - ich hoffe, da beteiligt ihr euch wieder kräftig
beim Linkup!

Zum heutigen Schluss möchte ich mich noch herzlich für eure lieben Kommentare zu meinem 
vorigen Posting Blaue Capsule Wardrobe & bunte Blumen bedanken!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
"Totsiens" und alles Liebe von eurer Traude



Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes (wird regelmäßig aktualisiert):
Einleitung - Out of Africa
Namibia Teil 2 - Kalahari-Sundowner
Namibia Teil 3 - Von der Kalahari in die Namib  
Namibia Teil 4 - Die Dünen beim Sossusvlei und Deadvlei
Namibia Teil 5 - Solitaire und Swakopmund 


Mittwoch, 5. April 2017

Blaue Capsule Wardrobe & bunte Blumen

Servus ihr Lieben,...
✿≫≪✿✿≫♥≪✿✿≫♥≪✿✿≫≪✿


... vor einiger Zeit schon versprach ich,
euch demnächst eine Mini-Garderobe in Blautönen zu zeigen.
Aber so eine Capsule Wardrobe muss sich bei mir ja immer erst "entwickeln", sprich ich trage 
Kleidung zu verschiedenen Anlässen, mache davon Fotos - und erst wenn ich eine ausreichende 
Menge beisammen habe, gibt es davon einen Blogbeitrag. Die letzte Capsule Wardrobe, die ich
euch zeigte, war diese hier in Grau- und Weinrottönen.


A short English summary of this post:
Today I show you a capsule wardrobe in blue - and some spring-flowers in our garden! 
Hugs, Traude




Die Outfit-Fotos, die ich euch heute zeige, sind (fast) alle schon im Februar und März entstanden,
aber bis heute hat es gedauert, dass ich endlich eine Lücke fand, um sie zu posten. Und auch die
Blumenfotos stammen vom März. Wir sind zwar, wie ich in letzter Zeit bemerkt habe, hier im Osten 
Österreichs offensichtlich um einiges später dran mit unserer Blühzeit als viele BloggerInnen in 
Deutschland, aber sooo viel später nun auch wieder nicht. Das heißt, die Krokuszeit hat hier nun
auch schon fast zu einem Ende gefunden, die Schneeglöckchenzeit ganz... 😉

✿≫≪✿✿≫♥≪✿✿≫♥≪✿✿≫≪✿

Ich fange gleich mal mit zwei Outfits an, die ihr schon aus meinem Februar-Posting 
Freundes- und Familientreffen in blau kennt - darauf baue ich meine Capsule größtenteil auf.
Wie ihr euch bestimmt erinnern könnt, trug ich meinen blauen Gudrun-S.-Zweiteiler, als uns
 unsere Freunde Brigitte und Peter besuchten:




Und als wir Marianne-Omas Geburtstag feierten, kombinierte ich den Rock mit einem anderen 
Oberteil - und zwar mit einem blau-lila-gemusterten Sommerkleid von Anna Field und einem lila 
Shirt aus dem Second-Hand-Laden:


 


Es folgt ein Frühlingsblüten-Zwischenspiel mit blauem Himmel. 



Im nächsten Mix seht ihr nun das Oberteil des Zweiteilers, kombiniert mit meinen blasslila
Jeans, dem lila Shirt und meinem selbst-gehäkelten fliederfarbigen Dreieckstuch:




Gudrun-Rock, blauer Pullover, darunter ein weinrotes Shirt, dazu schwarzer Schal, 
schwarzes Spitzen-Haarband, schwarze Stiefel und wie (fast) immer viele Ketten:




Gudrun-Rock, blaues Shirt, EZA-Gürtel und blaues Des*gual-Kleid. 
Die selbstbemalten roten Stiefel haben nun endlich einen neuen Anstrich bekommen - ein Jahr 
lang hat die Farbe weitgehend gehalten (wenn man sich erlaubt, dass die Stiefel nach "Vintage-Look" 
aussehen.) Für mich ist das Experiment also gelungen.




Unten der Gudrun-Rock mit dem blauen Shirt,
dunkelblauem Kaschmir-Seiden-Pullover und meinem Schaltuch, dessen Farbe ihr in euren 
Kommentaren zu meinem Frida-Kahlo-im-Schnee-Beitrag teilweise als gelb und teilweise 
als grün bezeichnet habt - ich selber würde den Ton am ehesten als "erbsgrün" bezeichnen. (Und
damit meine ich jetzt nicht die frischgrünen Erbsen, die direkt aus der Schote kommen, sondern
das Gelbgrün von Trockenerbsen (oder von Erbsensuppe aus Trockenerbsen) 😉.

Und falls euch die Stiefel auffallen: 
Weil ich das Experiment als gelungen betrachte, habe ich ein weiteres Paar Alt-Stiefletten aus 
meinem Fundus blau bemalt. Hier haben sie allerdings erst zwei Anstriche hinter sich - sie mussten
nach dem zweiten Tragen noch einen weiteren bekommen, weil die blaue Acrylfarbe (andere Marke) 
auf dem Leder (oder Kunstleder?) nicht so gut hält wie die rote. Demnächst zeige ich sie euch 
mal aus der Nähe.

 


Nochmal die blauen Stiefletten, hier mit
lila Hose, lila Shirt - und blauem Des*gual-Kleid:




Blauer Pullover, darunter taupefarbiges Shirt, Rock vom Henry-Laden, schwarze Stiefel:



Abermals der Henry-Laden-Rock, das Anna-Field-Kleid und darüber, falls es kühler ist, 
die Sgt. Pepper's-Jacke aus Samt. An diesem Tag brauchte ich extra-bequeme Schuhe, weil 
besonders viel zu gehen war, aber ich denke, von der Optik her wären Stiefletten dann doch 
besser gewesen. Eher die schwarzen oder eher die blauen - was meint ihr?


 


Unten wieder die Jacke im Sgt. Pepper's-Stil und der Gudrun-Rock, dazu das blaue Shirt und
mein schwarzes Kurzarm-Häkelshirt:




Zum heutigen Schluss seht ihr noch zwei Variationen mit dem Anna-Field-Kleid: Zunächst
ganz schlicht mit schwarzem Shirt, schwarzem Rock und schwarzen Leggings:




Und zu allerletzt nun noch eine Kombination, die mit der Challenge der Modischen Matronen
zu tun hat. Diesmal ging es nämlich darum, sich von einem Gemälde, oder genauer gesagt, von
einem Tryptichon namens Frühling 2, gemalt von Mano Kellner (Blog Mano's Welt) zu einem Outfit
inspirieren zu lassen. Und ich selber stellte mir die Zusatz-Herausforderung, dass ich in diesem
Outfit mindestens ein Kleidungsstück aus meiner blauen Capsule Wardrobe verwende. Hier
kommt nun also meine modische Frühlings-Matronen-Interpretation in
Lila-, Blau- und-Grüntönen:


Diesmal stammt der Blütenzauber von April! Und all dieses Geblühe hat mir viel Gartenglück beschert, ...
... weshalb ich es HIER bei Wolfgang und Loretta verlinke!



Hier kommt ihr zu den "Frühling-2-Outfits" der Modischen Matronen Beate, Natalia und Tina!



Natürlich lassen sich aus allen Bestandteilen meiner blauen Capsule Wardrobe noch einige
Outfits mehr zusammenstellen - dies hier soll nur eine kleine Anregung sein, die euch vielleicht
zu eigenen Mixturen inspiriert. Wenn ihr Lust auf weitere Rostrosen-Capsule-Wardrobes habt,
dann klickt ihr am besten HIER

Das heutige Posting verlinke ich auch noch bei Sunnys Um Kopf und Kragen bzw. bei 
ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit und bei Sabines Aktion Outfit des Monats.
Und mit den roten Kleidungsdetails und Blüten mische ich auch wieder bei Juttas Aktion 
Ich sehe rot mit!

Zu guter Letzt möchte ich mich für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Posting 

✿≫≪✿✿≫♥≪✿✿≫♥≪✿✿≫≪✿
Herzliche Rostrosengrüße,
Eure Traude 
✿≫≪✿✿≫♥≪✿✿≫♥≪✿✿≫≪✿



Donnerstag, 30. März 2017

Namibia Teil 13 - Endspurt mit Geparden

Moro Moro, ihr Lieben, ...


... heute gibt's hier einen "namibischen Endspurt", denn ich werde euch in diesem Kapitel
meines Reiseberichts von unseren letzten beiden Tagen im schönen Wüstenland im Südwesten
Afrikas erzählen. (Aber Achtung - mein Reisebericht ist danach noch nicht vorbei! 😎)


A short English summary of this post:
Today I'll tell you about our last two days in Namibia. Our next destination was the Frans Indongo 
Lodge near Otjiwarongo. There we made a small hike and discovered an antelope skull in the middle 
of the path! The next day, we visited the Cheetah Conservation Fund, where wounded or orphaned 
cheetahs are kept well-groomed, raised and (if possible) released back into the wilderness. If this is 
not possible, the animals are allowed to spend their lives in the CCF. We visited there for example six 
older cheetah ladies who have not been released. In addition, herd protection dogs - Kangals - are 
bred and trained in the CCF. This program successfully prevents farmers from shooting cheetahs to 
protect their herds. After this visit we returned to Windhoek to the airport. From there we flew to 
Cape Town - to be continued!
Hugs, Traude




Der vorletzte Tag begann - nach einer angenehm verbrachten Nacht im "Luxuszelt" - mit einem
feinen Frühstück auf der Terrasse des Haupthauses, wo wir auch wieder die Gelegenheit bekamen, 
umherlaufende Tiere zu beobachten - z.B. dieses süße Hörnchen und die Zwergantilope. Und auch
die Serviettenhalter am Frühstückstisch stellten diverse afrikanische Tiere dar. In der Collage seht
ihr zudem, was ich diesmal fürs Zimmermädchen da ließ - die olivgrüne Safarihose und ein Shirt,
in dem ich immer irgendwie schwanger ausgesehen hatte 😉




Die Fahrt von der Mushara Lodge zu unserem nächsten Ziel - Otjiwarongo -
führte uns einmal mehr über Asphaltstraßen und Sandpisten, über Hügel und durch Flachland.
An manchen Orten dürfte es geregnet haben; Otjiwarongo liegt in einem verhältnismäßig
fruchtbaren Gebiet, in dem z.B. Gemüse besser gedeiht als im Rest des Landes. Und wenn das 
Land auch an den meisten Orten sehr sauber auf uns wirkte, ist dies vermutlich vor allem der 
geringen Bevölkerungsdichte zuzuschreiben. Denn überall dort, wo es slum-artige Siedlungen 
mit den typischen Wellblechhütten gab, sammelte sich im Umkreis von etwa einem Kilometer 
auch der Dreck - vor allem herumliegendes und umherfliegendes Plastik (siehe obere Collage,
ganz oben).


 Die Frans Indongo Lodge war allerdings blitzsauber und die Anlage sowie unser Appartment
bzw. unsere Hütte sehr hübsch und geräumig - hier gab es sogar ein Wohn- und ein Schlafzimmer
und ein sehr großes Bad - mit Wanne!

 


Der üppig-grüne Garten lud gleich zu einem Outfit-Shooting ein. Wie ihr seht, hatte es an 
diesem Tag durch die kimonoartig geschnittene Jacke einen etwas japanischen Touch. Die Jacke 
trug ich vor allem wegen ihrer Farbe sehr selten, hellgrau ist einfach nicht "meins". Deshalb gab 
ich sie kurze Zeit später dann auch weg; wenige Monate nach dem Urlaub habe ich allerdings
einige meiner Kleidungsstücke erfolgreich umgefärbt (werde ich euch demnächst mal zeigen) -
und da bedauerte ich es dann ein bisschen, dass ich die Jacke nicht auch behalten und einfach
gefärbt habe, denn den Schnitt fand ich gut. Andererseits: Ich habe ja wirklich nicht zu wenig
Gewand, ich hoffe also, in Afrika wird mein Kimono gebraucht...


Ich weiß, das sieht so aus, als würde ich euch gleich die neuesten Selbstverteidigungskniffe zeigen und dabei
 wilde japanische Schlachtrufe ausstoßen. "Bonsai!" zum Beispiel! 😁

Ursprünglich hatten wir vorgehabt, schon an diesem Nachmittag dem Cheetah Conservation Fund 
einen Besuch abzustatten, um doch noch Geparden zu begegnen, aber der freundliche Gastgeber der
Lodge - der übrigens aus Dresden stammt (wo wir wenige Monate zuvor erst gewesen waren und
daher den "Sound" gleich erkannten 😉) - konnte uns nur für den folgenden Tag einen Termin dort
vereinbaren. Macht nichts, wir sind ja flexibel. Nachdem wir uns ein bisschen im Lodge-Gelände
umgesehen und die dazu gehörigen Tiere (vor allem diverse Antilopen und Warzenschweine)
beobachtet hatten, ...




...beschlossen wir - trotz der mal wieder recht hohen Temperaturen - einen Spaziergang auf einem
der ausgewiesenen Wanderwege dort zu unternehmen. Zum Glück hatten wir eine Flasche Wasser
mit - zwei Flaschen wären besser gewesen. In der nächsten und teilweise auch noch in der über-
nächsten Collage zeige ich euch, was es bei diesem Ausflug zu sehen gab: zum Beispiel übermanns-
hohe (oder überfrauhohe 😉) Termitenhügel, einige wenige grüne Bäume und viele blattlose Büsche,
endlos wirkende schattenlose Wege, einen Tausendfüßler, ... 




... und irgendwo mitten auf einem der Spazierwege im Nirgendwo ... fanden wir einen Schädel!
Wir verspürten beide eine Mischung aus Grusel-Schauer und Faszination, als wir den Totenkopf
der kleinen Antilope entdeckten. Und ich muss ehrlich zugeben, irgendwie hatte ich da schon für
einen Moment die Frage im Hinterkopf, ob das, was dieses Tier getötet hatte, vielleicht auch jetzt
noch in der Gegend herumschlich ... Für den Rest des Weges bemühten wir uns jedenfalls nicht
mehr, leise zu sein...😉




Als Belohnung nach dem schweißtreibenden Spaziergang genehmigten wir uns in unserer Lodge
je eine Portion Eiskaffee (und wurden dabei von einem neugierigen Vogel beäugt), dann gönnten
wir uns eine Zimmerpause und - weil wir schon eine so feine, große Wanne hatten - ein gemein-
sames Vollbad (schön dekadent, ich weiß, aber es war das einzige in Namibia und wir haben die
Wanne aus Wasserspargründen immerhin geteilt! 😌) Und dann ging's mit meinem indischen Schal /
Hüfttuch (Geschenk des netten Tuk-Tuk-Fahrers - KLICK) zum Abendessen.




Am nächsten Morgen legte ich das rückenfreie, farbenfrohe Shirt mit dem gewagten Ausschnitt 
und das braune brave Eventuell-Drunterzieh-Leibchen für die Zimmermädchen bereit, und dann
begaben wir uns in Richtung Cheetah Conservation Fund ... jenem Geparden-Zentrum, mit dem 
wir an diesem Vormittag einen Termin hatten ... Aber natürlich immer schön vorsichtig, denn ab 
und zu wollten ein paar Kudus oder andere Antilopen die Fahrbahn überqueren, und mit 
dem Rechts-und-Links-Schauen hatten sie es nicht so...




Wenn ihr Genaueres über die Geschichte des Cheetah Conservation Fund wissen wollt, könnt 
ihr entweder auf den Link oberhalb der vorigen Collage klicken (Wikipedia-Link), oder ihr klickt 
auf den in diesem Absatz, da kommt ihr zu einem Artikel der Gepardenwelt. Von mir gibt's hier
nur Kurz-Informationen. Und gleich mal was Wichtiges vorweg, für alle, die selbst dorthin 
aufbrechen wollen: Der Weg zum CCF ist weiter, als man angesichts der Landkarte denkt - unten
seht ihr die Sandpiste, die dort hinführt - und der Weg ist auch weiter, als das Navi behauptet. Ich
glaube, wir waren eine Dreiviertelstunde oder Stunde dorthin unterwegs. Aber wir fanden, dass
es sich lohnt. 

Ich hatte im Vorfeld einiges über den CCF gelesen, Positives und nicht ganz so Positives - dass 
man für sein Geld nicht genug geboten bekommt, dass man bei einer rasanten Fütterung aus einem 
Jeep heraus dabei sein kann, dass Geparden-Spaziergänge angeboten werden (so wie seinerzeit unser 
Wolfsspaziergang), dass man Geparden streicheln kann, dass es dort Geparden-Babies gibt, dass 
sich die Geparden vor den Besuchern verstecken und man kaum welche zu sehen bekommt, dass 
die Guides lustlos wären... Wie so oft, macht man sich am besten ein eigenes Bild.





Es gab tatsächlich mal einen Geparden dort, der sich streicheln ließ und mit dem man spazieren 
gehen konnte. Er hieß Chewbaaka und war laut Wikipedia der "Gepardenbotschafter" des CCF, 
sprich er war so zahm, dass er allen Menschen, die ihn kennenlernen durften, die Angst vor der 
"grausamen Bestie" nahm - aber Chewbaaka ist leider mittlerweile im Gepardenhimmel. Wir haben 
ihn nur in einem einleitenden Filmchen gesehen. (Der Film lief übrigens auch mehrmals im 
deutschen Fernsehen.)

Die rasanten Fütterungsaktionen aus dem Jeep finden offenbar noch statt, aber nur zu bestimmten
Tageszeiten und nicht an jedem Tag. Und ich denke, es werden auch nicht mehr alle Geparden auf
diese Weise gefüttert, denn manche der Tiere sind schon recht bejahrt. Wenn ihr diese wundervollen
Raubkatzen beim kraftvollen Spurt beobachten wollt, kann ich euch aber das Hochgeschwindigkeitsvideo
von dieser Wikipediaseite empfehlen (rechts im oberen Drittel). Ein wundervoller Anblick!





Fakt ist, der CCF ist in erster Linie nicht für Touristen da, sondern für Geparden! Hier werden
verletzte (zumeist von Farmern angeschossene) Geparden oder Jungtiere, deren Mütter getötet
wurden, hergebracht, verarztet, aufgepäppelt - und nach Möglichkeit wieder in die Wildnis entlassen.
Wenn dies nicht möglich ist, weil die Tiere zu jung waren, um jemals das Jagen von ihren Müttern
erlernt zu haben oder weil die Verletzungen ein Überleben in der Freiheit verhindern würden, dürfen
die Tiere für den Rest ihres Lebens in dem großen Areal der Organisation bleiben. Hier gibt es
außerdem Programme, die das sinnlose Abknallen von Geparden verhindern sollen - und es ist
schon viel Gutes in dieser Sache erreicht worden.

Dennoch sind die Besuche von Touristen wichtig für den CCF - zur Finanzierung der Projekte, 
der wissenschaftlichen Arbeit, der medizinischen Versorgung von Geparden und Hütehunden 
(zu den Hunden später mehr) - und auch, um die dort erhaltenen Informationen in die Welt hinaus
zu tragen. Und wir hatten durchaus den Eindruck, dass man sich um uns bemühte, obwohl wir
keine Geparden sind 😉




Unser Guide - Trevis - war freundlich und informativ 😊 und wirkte keineswegs lustlos auf uns.
Er fuhr mit uns zunächst in ein (sehr, sehr großes) Gehege, in dem sechs ältere "Damen" leben.
Sie heißen Solo, Polly, Rohinitalalla (wer auch immer sich so einen Namen ausdenkt 😉), Amani,
Sandy und Nina; die Namen stehen, wie ihr ein Stück weiter oben sehen könnt, auch am Tor. Sie
sind zwischen 11 und 16 Jahre alt und konnten, nachdem sie im CCF gesundgepflegt oder
großgezogen wurden, aus verschiedenen Gründen nicht mehr ausgewildert werden. 




Wir hatten diesmal beide nur das "Alltags-Tele" auf unseren Kameras, das heißt, die Gepardinnen
waren uns bzw. unserem Jeep tatsächlich ungefähr so nah, wie es hier aussieht. Doch selbst wenn 
sie keine "Streicheltiere" sind, sind sie an Menschen gewöhnt und ungefährlich. (Aussteigen ist
natürlich trotzdem verboten.)

Leider ist es mir nicht gelungen, die eleganten Wildkatzen auseinander zu halten. Der einzige 
Name, den ich zuordnen kann, ist der von Nina, denn so heißt ja auch unsere schwarze Katze:
Nina liegt hier mit ihrer Schwester zusammen, sie ist die Gepardin, die etwas weiter hinten bzw.
rechts liegt.




In der Collage unten könnt ihr die Gepardendame Nina noch etwas näher sehen.
Ich finde ja, dass Geparden außerordentlich hübsche Gesichter haben mit ihren aufmerksamen,
aber dennoch sanften Augen, den kleinen Öhrchen und der typischen "Gesichtsmaske", die sie z.B.
von Leoparden leicht unterscheidbar macht. Übrigens, im Gegensatz zu Löwen haben Geparden
nicht erst im höheren Alter schwarze Nasen, sondern auch schon als Jungtiere. (Klickt den Link
bitte an, der Anblick der Kleinen ist umwerfend süß. Aus dem CCF kann ich euch nämlich keine
Baby-Fotos bieten - zum Zeitpunkt unseres Besuches waren keine Jungtiere dort. Und das ist ein
gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass es keine neuen Waisenkinder gab...)




Eine der Geparden-Ladies hat nur ein Auge.
In freier Wildbahn hätte sie mit diesem Handycap nicht überleben können, doch im CCF hat sie
ein stolzes Alter erreicht und bewegt sich ebenso geschmeidig und sicher durch ihr Revier wie ihre
Artgenossinnen.


 


Bei Geparden handelt es sich um diejenigen Raubkatzen,
welche die geringste Scheu vor Menschen haben und die sich daher relativ einfach zähmen und
dressieren lassen. Wie alles, hat auch dieses Ding zwei Seiten.

HIER könnt ihr z.B. die schöne Geschichte von Matto Barfuss lesen, der in der Serengeti viele
Wochen lang mit einer wilden Gepardenfamilie zusammengelebt hat. Das wäre nicht gelungen
ohne das an sich sanftmütige Wesen der Geparden, das weit weg von "Bestie" ist (auch wenn sie
natürlich hervorragende und gnadenlose Beutejäger sind. Sie müssen ja überleben und ihre Jungen
durchbringen)... Auf seiner Homepage habe ich übrigens gelesen, dass heuer im November die
Geschichte der Gepardin Maleika und ihrer Kinder ins deutschsprachige Kino kommen "und
dann die Welt erobern" wird. KLICK zur Film-Vorankündigung - und KLICK für alle modisch
Interessierten zum Malaika-Look (eine witzige Zusatz-Idee von M. Barfuss, um den Film und
somit die Geparden-Hilfe zu promoten.) Ich denke, den Film Malaika (Link zum Trailer) werde
ich mir im Herbst im Kino ansehen!


Oben links: George Stubbs - Gepard mit zwei Indischen Dienern und Hirsch, Detail, via; Oben rechts: Foto einer Dame in 
einem Pariser Restaurant 1930er-Jahre via; Unten: Fernand Khnopff - Die Kunst oder Die Liebkosungen, 1896, (übrigens 
eines meiner Lieblingsgemälde - schon immer faszinierte mich die Gepardin mit Frauenkopf)


Geparde wurden jedoch von Königen und anderen wohlhabenden Adeligen auch für die Jagd
abgerichtet, eine Zeitlang galt es unter den Reichen und Schönen als schick, anstelle eines Hundes
einen Geparden zu halten und an der Leine herumzuführen, in den Golfstaaten sind die edlen
und seltenen Raubkatzen leider auch heute noch beliebe Luxushaustiere. Doch Geparde sind
reine Savannen- und Steppentiere - Wildnis pur! - keine Haustiere, keine Jagdhunde, keine
schicken Anhängsel ...

Hier unten seht ihr noch einige jüngere männliche Tiere, in deren Areal uns Trevis ebenfalls
führte. Leider waren die Jungs zum Teil besser versteckt als die Geparden-Ladies, wir hatten
hier fotografisch wiedermal mit Sträuchern und sonstigem Geäst vor den Tieren zu kämpfen.




Die männlichen und weiblichen Tiere dürfen im CCF ab Geschlechtsreife nicht gemeinsam
gehalten werden, da es in Namibia verboten ist, Geparden zu züchten *). Diese gesetzliche Regelung
verstehe ich nicht wirklich, zumal es sich um Tiere handelt, die vom Aussterben bedroht sind.
(In Namibia leben noch etwa 3.000 Geparde. Das ist die größte verbliebene Population
weltweit. Mehr zum Schutz der Geparden unterhalb dieses Beitrags.)

*) In Südafrika scheint es diese Einschränkung nicht zu geben, jedenfalls kann man HIER von Riana van Nieuwenhuizen 
lesen, die im Jahr 2006 in Südafrika das Cheetah Experience gründete - mit ähnlichem Hintergrund wie ihn auch der 
Namibische CCF hat, also (Zitat): "... mit dem Ziel, verletzte in der Wildnis aufgegriffene Geparde zu pflegen und sie 
anschließend wieder in der Wildnis auszusetzen. Zudem züchtet Cheetah Experience auch Geparde."





Um den Mensch-Wildtier- Konflikt auf Dauer zu lösen, setzt der CCF unter anderem auch auf das
Herdenschutzhund-Programm - sprich auf die Zucht von Kangals (Türkische Herdenschutzhunde),
eine ganz besondere Hunderasse. Zitat: "Die Welpen wachsen mit Schaf- oder Ziegenherden auf, 
so dass sie sich an die Herde und nicht an Menschen binden. So nehmen die Hunde ihre Rolle als 
Beschützer „ihrer“ Herde an." Und weiter: "Ein gut trainierter, gesunder Kangal ist eine wertvolle 
Hilfe, um den Verlust von Herdentieren an Raubtiere zu verhindern. Unsere Kollegen kümmern 
sich deswegen zeitlebens um die Hunde und besuchen solche, die an Farmer abgegeben wurden. 
Mindestens einmal pro Jahr werden Impfungen und Gesundheitschecks durchgeführt. Diese 
Impfungen wären für viele Farmer zu teuer und der nächste Tierarzt ist in Namibia oft sehr weit 
entfernt." (Quelle: KLICK)

In der Türkei beschützen diese Hunde die Schaf- und Ziegenherden übrigens äußerst erfolgreich
vor Bären und Wölfen. Diese Methode macht also immer und überall Sinn, und ich würde sie auch
für sämtliche Länder Europas empfehlen, in denen Wölfe bzw. Bären wieder Einzug halten.

Hier unten seht ihr u.a., wie solch ein Kangal aussieht, wenn er hundemüde ist 😉 - weiters Frau
 Rostrose mit dem Guide Trevis - und dann noch ein paar der Ziegen, mit denen diese Schutzhunde
aufwachsen. Außerdem werden im CCF übrigens Ziegenmilch-Produkte zum Verkauf angeboten.




Nach diesem hochinteressanten Besuch im Cheetah Conservation Fund mussten wir uns ohne
weiteren Aufenthalt in Richtung Windhoek begeben, um rechtzeitig zu unserem Abflug nach
Kapstadt beim Flughafen anzukommen. Ausgerechnet auf dieser Fahrt schafften wir es zwar (wegen
einer ausgedehnten Großbaustelle und reichlich Berufsverkehr) im Stau zu stecken ... und außerdem
entgingen wir nur knapp einem Unfall, als der Anhänger des Wagens vor uns einen Reifen verlor
(schaut mal auf das rechte Rad des Anhängers in der nächsten Collage *) - doch es ging sich alles
prima aus.

*) Die Reifenteile flogen zwar in alle Richtungen, trafen dabei aber zum Glück kein einziges der danach kommenden 
oder entgegenkommenden Fahrzeuge! Der Lenker bemerkte eine halbe Ewigkeit nichts von seinem Problem und somit 
wurde die Felge komplett abgefahren - erst als wir eine Gelegenheit zum Überholen fanden, konnten wir den Fahrer 
durch Handzeichen zum Stehenbleiben bewegen. Irgendwie erinnerte mich diese Situation an unsere USA-Reise im 
Jahr 2012 - an das Erlebnis bei der Fahrt nach Palm Spings.


Hier seht ihr außerdem rechts noch eine einzelne Frau mit Kind und links eine Gruppe von Frauen - allesamt in 
Herero-Tracht, wie wir sie auch in der Nähe des Himba-Verkaufsstandes gesehen hatten. Würde mich interessieren, 
ob die Frauen ihre Tracht nur "zur Arbeit" - quasi als Touristengag - anziehen.



Falls ihr euch für die elf verschiedenen Völker interessiert, die in Namibia leben, könnt
ihr euch HIER elf Fragen und ihre interessanten Antworten durchlesen. Die Frage, ob  die
Herero-Damen ihre Tracht auch im Alltag tragen, wird hier aber nicht beantwortet 😉...


Achja, eine Sache noch für diejenigen, die meinen Bericht lesen, weil sie tatsächlich mal nach
Namibia reisen wollen: Solltet ihr euch für eine Reise im hiesigen Sommer - also im dortigen
Winter - entscheiden, rechnet damit, dass es durchaus auch mal kalt werden kann (nämlich kälter,
als die Durchschnittstemperaturtabellen einen glauben machen). Unsere Freunde waren seinerzeit
im Juli dort ... und haben phasenweise gefroren ... (Dieses Problem hatten wir im Oktober /
November ja eher nicht 😉)

Und noch etwas für alle, die sich lieber ohne
Vorausbuchung und somit freier im Land bewegen wollen oder Lodges wie unsere zu luxuriös / zu
teuer / zu dekadent finden: Mein Bruder und meine Schwägerin waren ein Jahr vor uns in Namibia
und entschieden sich für einen Allradwagen mit Dachzelt. Wer gegen jede Menge Komfort hingegen
nichts einzuwenden hat und außerdem nicht gern selber fahren will, findet vielleicht Gefallen an der
Variante, für die sich unsere Freunde entschieden: Sie waren nämlich mit einem
"Luxuszug" durch Namibia unterwegs.


Und nun heißt es Abschied nehmen von Namibia, ihr Lieben! Ich hoffe jedoch, ihr
reist mit uns noch ein Stück weiter - nach Südafrika, denn unser nächstes Ziel dieses
Urlaubs hieß Kapstadt! Fortsetzung folgt also!


Auch dieses Posting verlinke ich (u.a. wegen der nachhaltig genutzten Reisekleidung
 und der erhaltenswerten Natur) bei ANL. Danke übrigens für eure bisherigen Verlinkungen dort - 
und ich freu' mich schon sehr auf eure weiteren achtsamen, nachhaltigen, die Lebensqualität
auf der Erde verbessernden Beiträge! Ich verlinke diesen Beitrag außerdem bei Sunnys 
Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit und bei
Sabines Aktion Outfit des Monats ... Und mit dem Rot der Blüten mische ich auch 
wieder bei Juttas Aktion Ich sehe rot mit!

Außerdem möchte ich mich für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Posting mit 
dem Thema Capsule Wardrobe in Weinrot und Grau bedanken!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Grüße von eurer reiselustigen
Traude





  • PS: Wie oben versprochen, könnt ihr HIER noch einige Informationen zum Schutz der Geparden erhalten oder euren Beitrag leisten, damit diese herrlichen Wildkatzen nicht ausgerottet werden, damit sie medizinische Hilfe erhalten, wenn sie verletzt oder angeschossen wurden, damit verwaiste Jungtiere gerettet werden, damit der CCF weiterhin Tieren ein Zuhause bieten kann, die nicht ausgewildert werden konnten und damit Herdenschutzhunde gezüchtet, trainiert und ebenfalls medizinisch versorgt werden können.


Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes (wird regelmäßig aktualisiert):
Einleitung - Out of Africa
Namibia Teil 2 - Kalahari-Sundowner
Namibia Teil 3 - Von der Kalahari in die Namib  
Namibia Teil 4 - Die Dünen beim Sossusvlei und Deadvlei
Namibia Teil 5 - Solitaire und Swakopmund