Mittwoch, 11. Januar 2017

Namibia Teil 5 - Solitaire und Swakopmund

Hello my dears - 
welcome to Solitare (and welcome to Swakopmund ­čśë)!



Wie sch├Ân, dass ihr Herrn Rostrose und mich ein weiteres Teilst├╝ck durch Namibia begleitet! Diese
Etappe f├╝hrt uns von der Gegend rund ums Sossusvlei ├╝ber staubige, holperige, schnurgerade oder
auch extrem kurvige Stra├čen zuerst nach Solitaire ... und dann an die Namibische Westk├╝ste ... die
zwar auch vom W├╝stensand beherrscht wird, aber dennoch ein ganz und gar anderes Klima bietet.

A short English summary of this post: 
On this day we said goodbye to the Desert Homestead Lodge Sossusvlei and headed for the west 
coast. The "Oasis" Solitaire was a stopover with a bakery, famous for its German apple pie. Our next 
major goal was the city of Swakopmund. There the climate is cooler than in the rest of Namibia - 
therefore the place is a popular holiday destination in the hot season. We walked through the town, 
visited historic buildings and bought a safari hat for Mr. and Mrs. Rostrose ­čśÄ.
Hugs, Traude


Diese "w├╝sten" Ansichten mit den verrosteten Oldtimern sind typisch f├╝r Solitaire ...


... doch ehe wir in der originellen "Oase" ankamen, hie├č es erst einmal Abschied nehmen von der
Desert Homestead Lodge Sossusvlei und den netten Mitarbeitern dort - und auch wieder ein paar
Kleidungsst├╝cke f├╝r die Zimmerm├Ądchen zur├╝cklassen: Diesmal trennte ich mich von dem
gemusterten Shirt, das mich auf die h├Âchste D├╝ne der Welt begleitet hat und von dem ziegelroten
Top, das ich u.a. w├Ąhrend des Kalahari-Sundowner-Ausflugs getragen habe. (Beide wurden von mir
selbstverst├Ąndlich in der Zwischenzeit gewaschen, und es gab auch wieder das kleine Brieflein,
damit keine Mi├čverst├Ąndnisse aufkommen konnten.)




Und dann waren wir "on the road again" - genauer gesagt auf der Schotterstra├če C19, die zwar
ziemlich staubte, auf der man aber problemlos zwischen 80 und 100 km/h fahren konnte, was
nat├╝rlich auch mit dem sehr geringen Stra├čenverkehr in beiden Richtungen zu tun hat. So bekam
man selbst als Fahrer noch genug von der faszinierenden Landschaft rundum mit.




Und dann kam eben jener Anblick, den wir schon aus Reisef├╝hrern und -berichten aus dem Internet 
kannten: die "Rostlauben" von Solitaire! Wenn ihr auf den Link klickt, k├Ânnt ihr ein bisserl mehr
├╝ber das "W├╝stenkaff" erfahren, das abgesehen von den malerisch hindrapierten rostigen Oldtimern
aus nicht viel mehr als einer Tankstelle, einer Autoreparaturwerkst├Ątte und einer Imbiss-Station mit
B├Ąckerei besteht. Gerade diese B├Ąckerei hat Solitaire aber zu dem gemacht, was es heute ist: Ein
touristischer Ankerpunkt mitten im Nichts - und ein Anlaufplatz f├╝r alle, die inmitten der Namib das
dringende Bed├╝rfnis nach Apfelkuchen versp├╝ren. Denn:

>>Der Gr├╝nder und Betreiber der B├Ąckerei in Solitaire ..., Percy „Moose“ McGregor, hat 
Solitaire mit seinem Apfelkuchen ber├╝hmt gemacht; alle bedeutenden Touristenratgeber, darunter 
der Lonely  Planet, verweisen auf den Apple Pie in Solitaire, viele mit dem Zusatz „bester 
Apfelkuchen in Afrika“. <<
(Quelle: Wikipedia)


Viel Regen fiel nicht w├Ąhrend der letzten Jahre in Solitaire ...
Auch in Solitaire nisten Weberv├Âgel - hier eine besonders h├╝bsche Gattung mit auffallendem gelben Gefieder und 
schwarzer "Gesichtsmaske" (Maskenweber) - siehe auch n├Ąchste Collage

Nat├╝rlich stellten wir uns ebenfalls in der B├Ąckerei um den so hoch ger├╝hmten Apfelkuchen an;
vor Ort tranken wir aber nur einen Kaffee, weil wir noch vom ├╝ppigen Fr├╝hst├╝ck voll waren. Den
Kuchen hoben wir uns f├╝r sp├Ąter auf ­čśë... W├Ąhrend wir in der Warteschlange standen, knipste ein
Mann das Foto von Percy McGregor, das in der B├Ąckerei an der Wand h├Ąngt, und so entschied ich
mich, dieses Bild ebenfalls abzufotografieren. "He's a legend!", sagte der Mann zu mir. Erst nach
unserer Reise erfuhr ich, dass der Gr├╝nder der B├Ąckerei, den wir auch in einem Namibia-TV-Bericht
gesehen hatten, im J├Ąnner 2014 im Alter von 56 Jahren ├╝berraschend verstorben ist.




Nach unserer Rast in Solitaire ging es weiter auf der ebenfalls geschotterten Stra├če C14, auf der
wir den Ghaub Canyon durchquerten. Auf dieser Strecke war wiedermal ich mit Fahren dran. Nach
etwa 80 Kilometern erreichten wir den Kuiseb Canyon. Wie schon in unserem Reiseprogramm zu
lesen war, sind beide P├Ąsse nicht gesichert (Beisatz: "Bitte fahren sie vorsichtig!") und nachdem
es ausgerechnet auf dieser Strecke auch noch einen relativ regen Verkehr gab *), wurde mir bei
jeder rutschigen Kurve und jedem H├╝gel, bei dem man nicht sah, wie es weiterging, mulmiger
und mulmiger. Ich w├╝rde mich normalerweise nicht als ├Ąngstliche Autofahrerin bezeichnen, aber
diese Stra├če mit einem Mix aus Rollsplitt und ungesicherten, kurvigen Abh├Ąngen gefiel mir ganz
und gar nicht. Also fuhr ich an den Stra├čenrand und erkl├Ąrte kategorisch, dass ich hier keinen Meter
mehr fahren wollte. Und so ├╝bernahm wieder Herr Rostrose das Steuer und ich das Fotografieren
(sofern ich es ├╝berhaupt wagte, aus dem Fenster zu schauen). Auf den in unserem Reiseprogramm
vorgeschlagenen 6-km-Abstecher (auf einer ebenso grausigen Stra├če) zum Aussichtspunkt des
Kuiseb Canyons ("Sie m├╝ssen etwa eine Stunde hierf├╝r einplanen.") verzichteten wir dankend.


*) Ich wei├č nicht, ob hier so viele Wagen und auch Motorr├Ąder (siehe folgende Collage links unten) durchfuhren, weil 
sie es mussten - oder weil sie es wollten. Es soll ja Leute geben, die gern auf kurvigen Fahrbahnen unterwegs sind. 
Mich h├Ątten jedenfalls keine 100 Pferde dazu gebracht, diese Strecke aus Jux und Tollerei oder wegen eines 
Aussichtspunktes zu fahren. Aber DAS war noch nicht die brenzlige Situation, die ich neulich angek├╝ndigt habe - 
denn Dank Edis ruhiger und sicherer Fahrweise haben wir die Fahrt ├╝ber den Kuiseb Pass gut ├╝berstanden...




Ich war jedenfalls sehr froh, als wir die Berglandschaft hinter uns hatten und es wieder schnur-
gerade und ein bisserl langweilig weiterging. Irgendwann zwischendurch ├╝berquerten wir den
s├╝dlichen Wendekreis ("Tropic of Capricorn") und ich sprang raus, um das Schild fotografisch
festzuhalten. (Es war bereits die zweite ├ťberquerung w├Ąhrend dieser Reise, aber beim erstenmal
haben wird das Schild verpennt.) Danach kam dann viele Kilometer lang nur noch Schotter und
Staub mit links und rechts nichts als W├╝stensand und ein paar trockenen Stauden. Erst als wir uns
der K├╝ste n├Ąherten, boten sich ein paar optische Abwechslungen: Wolken am Himmel, schwebende
Fata-Morgana-Berge am Horizont und ein paar Zeichen von Zivilisation...




Auf dem schlecht leserlichen Richtungs-Schild in der oberen Collage steht unter
anderem Walvis Bay, Dune 7, Langer Heinrich Mine und Swakopmund. Bei der "Dune 7" handelt
es sich um eine touristisch gen├╝tze D├╝ne, auf der und in deren N├Ąhe u.a. Sandboarding und Quad-
Touren angeboten werden. Vor allem von Fahrten mit Quads raten Naturschutzorganisationen jedoch
ab, da die "unbelebt" wirkende W├╝ste durchaus auch Brutgebiete und anderes Tier- und Pflanzen-
leben bietet, welches durch unkontrollierte Quad-Raserei gest├Ârt und teilweise auch zerst├Ârt wird
(siehe HIER und HIER auch Artikel der Allgemeinen Zeitung Namibia).

Zu den gef├Ąhrdeten Tierarten z├Ąhlen u.a. der Palamatogecko, das W├╝stencham├Ąleon und die
Damara-Seeschwalbe, die ihre Eier in flachen Sandnestern ausbr├╝tet; die D├╝nenlerche sucht hier
ihre Nahrung und ist ebenfalls ein Bodenbr├╝ter. Bart- und Krusten-Flechten nutzen die geringe
Feuchtigkeit des Nebels in K├╝stenn├Ąhe; sie wachsen in zehn Jahren nur etwa einen Zentimeter.
Wenn Besucher nun mit Quad-Bikes "eine neue Spur fahren", gef├Ąhrden sie damit die Vielfalt
dieser bereits selten gewordenen und f├╝r das nat├╝rliche Gleichgewicht dieses Gebietes wichtigen
Pflanzen- und Tierwelt...





Wir hatten beschlossen, auch einen weiteren Abzweigungs-Tipp aus unserem Reiseprogramm
("Welwitscha-Fl├Ąche" und "Mondlandschaft") vorerst zu ignorieren bzw. auf einen anderen Tag
zu verschieben und stattdessen gleich via Walvis Bay nach Swakopmund zu fahren. Oben seht ihr
eine Lagune inmitten der W├╝ste, in der Flamingos nach Nahrung suchen - und ansonsten "H├Ąuser
im Sand"... denn beide St├Ądte wurden vor ├╝ber hundert Jahren der W├╝ste "abgetrotzt".

Bei den hier eingef├╝gten Links k├Ânnt ihr euch ansehen,
wie Swakopmund um 1910 aussah und hier Walvis Bay von einst. Inzwischen sind beide St├Ądte
enorm am Wachsen - was u.a. damit zu tun hat, dass viele wohlhabendere Namibier die besonders
hei├čen Monate Dezember bis Februar gern an der k├╝hlen K├╝ste verbringen und sich dort Ferien-
wohnsitze leisten (die von Jahr zu Jahr teurer werden) oder zumindest eines der Urlaubsappartements
mieten, die dort aus dem Boden schie├čen. Schon verr├╝ckt - wir Mitteleurop├Ąer versuchen unsere
Sommermonate bevorzugt im S├╝den zu verbringen, wo Badewetter herrscht, die Namibier hingegen
fl├╝chten in Scharen an einen Ort, der ihnen Temperaturen zwischen 16 und 21 Grad bietet (und
Wassertemperaturen zwischen 14 und 16 Grad).





Kein Wunder, dass das h├╝bsche Cornerstone Guesthouse in Swakopmund keinen Swimmingpool
zu bieten hat - nach Abk├╝hlung sehnt man sich hier nicht wirklich. Das ist jedoch keineswegs negativ
 gemeint. Nach ein paar Tagen mit W├╝stenhitze und karger Vegetation erschien uns der an Pflanzen
reiche Garten des G├Ąstehauses wie ein Bl├╝ten-Paradies - und die Temperaturen gefielen mir, die ich
(genetisch betrachtet) wohl noch am ehesten eine "Wikingerin" bin, auch sehr gut. 




Es war uns jedenfalls nicht zu kalt, um den aus Solitaire mitgebrachten Apfelkuchen auf unserer
kleinen Terrasse zusammen mit einem H├Ąferl Kaffee zu genie├čen - und ja, der Kuchen war wirklich
gut. Ob er der leckerste von ganz Afrika ist, k├Ânnen wir aber nat├╝rlich nicht beurteilen - er war der
einzige, den wir probierten ­čśë





Die nette (deutschsprachige) Dame an der Rezeption erkundigte sich nach unseren Pl├Ąnen
f├╝r diesen und den folgenden Tag, um uns dann auch gleich hilfreich unter die Arme zu greifen.
Denn manch ein Ausflug, den wir uns f├╝r den n├Ąchsten Tag vorgestellt hatten, war nicht mehr zu
kriegen! Ende Oktober ist zwar noch "Vorsaison" an der K├╝ste, aber es empfiehlt sich trotzdem,
Katamarantouren zu Seehundkolonien oder Delphinen, Rundfl├╝ge, Bootsfahrten zur Lagune von
Walvis Bay etc. per Internet oder telefonisch einige Tage im voraus zu buchen. Nach ein paar
Anrufen waren wir schon ein wenig entmutigt und nicht mehr w├Ąhlerisch - und meldeten uns
schlie├člich f├╝r eine der wenigen noch verf├╝gbaren Touren an, die uns urspr├╝nglich gar nicht
besonders gereizt hat - bei der wir dann aber sehr viel zu sehen und zu erleben bekamen und
einen richtig tollen Tag verbrachten.

Was das genau war, erz├Ąhle ich euch
aber erst im n├Ąchsten Teil meines Namibia-Reiseberichtes - denn an unserem ersten K├╝stentag
wollten wir uns einfach nur ein bisschen in Swakopmund umsehen. Und nachdem ich das Meer
und seinen Geruch so sehr liebe, f├╝hrte unser erster Weg an den Strand. (├ťbrigens lernten wir
bei unserer Tour am n├Ąchsten Tag auch, weshalb der Sand, den ihr auf der folgenden Collage
hinter mir seht, einen so weinroten Farbton hat...)

 
Oben rechts und unten links die "Jetty" - eins der Swakopmunder Wahrzeichen


Wie ihr seht, war der Wellengang recht rauh und der Himmel sah auch etwas dunkel drein, aber
zumindest letzteres blieb nicht die ganze Zeit so. Ich fand die Stimmung, die sich dadurch ergab,
jedenfalls ziemlich fotogen.

Apropos: Meine Kamera funktionierte ab diesem Tag wieder problemlos! Mein lieber Mann hatte
 am Vorabend im Internet recherchiert und herausgefunden, dass Nikon-D5300-Kameras ab und zu
solche Symptome zeigen und dass es dann zumeist hilft, die Kamera neu aufzusetzen. (Zum Gl├╝ck
ist Herr Rostrose technisch versiert - ich h├Ątte n├Ąmlich keine Ahnung gehabt, wem ich was wie
aufsetzen soll...) Und so war f├╝r mich ein wichtiger Teil meines Urlaubs gerettet!!! ­čśÇ

Eins der "Foto-Objekte", die uns in Swakopmund besonders gefielen, war die Jetty - eine eiserne
Seebr├╝cke aus dem fr├╝hen zwanzigsten Jahrhundert, die w├Ąhrend der vergangenen hundert Jahre
mehrmals verfiel und wieder restauriert wurde. Im Jahr 2010 wurde die Jetty in ihrer jetzigen Form
fertiggestellt und an ihrer Spitze ein Restaurant (das Jetty 1905) er├Âffnet.




Ebenso wie bei den oben erw├Ąhnten Ausfl├╝gen empfiehlt es sich, im Jetty-Restaurant rechtzeitig
einen Platz zu reservieren. Wir fanden an diesem Tag ├╝brigens in gar keinem Restaurant mehr Platz,
ich gebe allerdings zu, dass wir auch nicht sehr intensiv suchten, da wir am Nachmittag ja Kuchen
gegessen hatten. Wir entschieden uns sp├Ąter daf├╝r, in einem Supermarkt Brot, K├Ąse und Wurst zu
kaufen, und mit diesem Abendessen waren wir dann durchaus zufrieden.




Auf der etwas zugigen Br├╝cke war ich recht froh, dass ich mein zwar d├╝nnes, aber immerhin
lang├Ąrmeliges Shirt und dazu das gr├╝ne Schultertuch trug. Auf diese Weise war mir bei unserem
Spaziergang warm genug. (├ťbrigens entschied ich mich an diesem Tag, das schwarz-wei├če Shirt
nicht zu verschenken.) Die Kormorane auf der Jetty sind Menschen gew├Âhnt - sie waren absolut
nicht scheu und lie├čen uns ganz nahe herankommen.




Als n├Ąchstes beschlossen wir, uns im Zentrum von Swakopmund ein wenig umzusehen. Hier
gibt es jede Menge interessanter H├Ąuser aus dem sp├Ąten 19. und dem fr├╝hen 20. Jahrhundert zu
besichtigen. Eines der ├Ąltesten von ihnen ist das Woermannhaus aus dem Jahr 1894, das einst der
repr├Ąsentative Sitz der Damara und Namaqua Handelsgesellschaft war. Ab 1909 ging der Besitz
an die Firma Woermann, Brock & Co ├╝ber. Der 25 Meter hohe Turm, der zu dem Fachwerk-
Geb├Ąudekomplex geh├Ârt, tr├Ągt aber noch heute den Namen Damara-Turm.


Hier seht ihr u.a. das Woermannhaus und links zwei ausruhende Kellner in der Wiese, die von Edi  als "amtierende Weltmeister 
im Synchron-Schlafen" bezeichnet wurden ­čśë

Ein weiteres Swakopmunder Wahrzeichen ist das Hohenzollern-Haus - eines der verspieltesten
Geb├Ąude mit deutscher Vergangenheit in Namibia (unten). Bei seiner Fertigstellung im Jahr 1906
wurde das mit Putten, L├Âwen, Neidk├Âpfen verzierte und einer Atlasfigur gekr├Ânte Geb├Ąude zum
ersten Hotel am Platz - mit "solider Damenbedienung" und Gl├╝cksspiel. Der Verdacht, ein
Geheimbordell zu f├╝hren, konnte niemals ganz bewiesen (aber auch niemals ganz widerlegt)
werden. Im Jahr 1912 jedenfalls wurde der Obrigkeit das Treiben zu wild und das Haus per
Erlass geschlossen. Mittlerweile sind hier Appartments untergebracht.




Swakopmund hat noch viele weitere historische Geb├Ąude zu bieten - eine h├╝bsche Auswahl 
davon k├Ânnt ihr euch HIER ansehen und das eine oder andere wird euch auch noch in meinen
folgenden Collagen begegnen. Wir waren jedoch an diesem Tag nicht auf gezielter Suche
nach "Besichtigungs-Objekten", sondern spazierten einfach durch die Stadt, fotografierten
da und dort Zeugen deutscher Vergangenheit (seht euch z.B. auch manche Schilder unten an -
von der Adler-Apotheke bis zum Sch├╝lerheim) und afrikanischer Gegenwart.





Auch Schaufensterbummeln und Shoppen standen an diesem Tag auf dem Programm: Herr
Rostrose sehnte sich schon seit dem Beginn der Reise nach einem Safari-Hut und hatte zwischen-
durch auch ein paar probiert, die ihm aber nicht wirklich zusagten. In einem Gesch├Ąft in Swakop-
mund wurde er jedoch f├╝ndig und erstand einen sch├Ânen Hut aus Antilopenleder f├╝r erschwingliche
440 Namibia-Dollar (etwa 32 Euro). Ich selbst probierte den Hut im Laden eher aus Spa├č - doch
als ich mich damit im Spiegel sah, entschied ich, dass wir ein zweites Exemplar kaufen mussten.
Und so waren wir dann f├╝r den Rest des Urlaubes beide "gut beh├╝tet":





Ihr Lieben, ich danke euch sehr f├╝r euer "Mitreisen" - bald geht's weiter mit Teil 6 des Namibia-
Reiseberichtes, doch mein n├Ąchstes Posting wird mein erster A New Life-Beitrag des Jahres 2017
sein. Ich hoffe, ihr seid dort wieder dabei mit euer achtsamen, nachhaltigen, die Lebensqualit├Ąt
verbessernden ANL-Beitr├Ągen! Auch dieses Posting verlinke ich ├╝brigens (u.a. wegen der nachhaltig 
genutzten Reisekleidung und der erhaltenswerten Natur) bei ANL. Ich verlinke diesen Beitrag 
au├čerdem bei Sunnys Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas
Freitagsoutfit und bei Sabines Aktion Outfit des Monats ...


Vielen Dank auch f├╝r eure lieben Kommentare und tr├Âstenden Worte zu meinem vorigen Post.
Bei meiner Mutter ist nach wie vor alles unver├Ąndert. Was die Katzen betrifft, hat sich Maxwell
offenbar bei Nina angesteckt, aber bei beiden ist die Augenentz├╝ndung nun wieder am Abklingen.
Zum Thema "Russisches Winterm├Ąrchen" wird es demn├Ąchst noch einen "Nachschlag" geben!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer reiselustigen
Traude



Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes (wird regelm├Ą├čig aktualisiert):
Einleitung - Out of Africa
Namibia Teil 1 - Aufbruch nach Afrika und Ankunft in Windhoek  
Namibia Teil 5 - Solitaire und Swakopmund



 

Kommentare:

  1. beim kommentieren weiss ich gar nicht wo anfangen...so spannend und sch├Ân, 'courage' habt ihr beide, .. bei solchen strassen...aber der gelbe vogel ist das PLUS! :))) lg

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  2. Hach ich h├Ątte nie gedacht dass es dort so abwechslungsreich und interessant ist. Danke f├╝r die tollen Fotos und den mitreissenden Bericht. Gut dass Du Dir die Kamera nicht aufgesetzt hast :))
    Ganz liebe Gr├╝├če Tina

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  3. You look beautiful, Traude! This is such a wonderful post and your photos are lovely! Thank you so much for sharing this fun tour! :)

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  4. Boah, soviele Informationen..... Danke!
    Herzlichst
    yase

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  5. Herrlich, herrlich.....ich k├Ânnte in diesen Bildern versinken....zum Gl├╝ck konnte Dein Mann die Kamera wieder motivieren, ihre Arbeit zu tun! ;-)
    Lieben Gru├č
    Gisi

    AntwortenL├Âschen
  6. Liebe Traude,

    eure Reisen sind ein Gedicht.

    Alles Liebe
    Elisabeth

    AntwortenL├Âschen
  7. Liebe Traude, vielen Dank f├╝r's Mitnehmen auf diese tolle Reise. Das ist Afrika wohl mal ein bisschen anders. Sehr sch├Âne Bilder.

    lg kathrin

    AntwortenL├Âschen
  8. ...und wieder einmal habe ich dich gerne begleitet und danke dir f├╝r die tollen Bilder die du zeigst. Auch wieder sehr interessant, so ganz anders als man sich beim Wort Afrika doch die Orte vorstellt.

    Liebe Gr├╝sse

    N☼va

    AntwortenL├Âschen
  9. Liebe Traude,
    danke f├╝r einen weiteren wunderbaren, so farbenfrohen und interessanten Bericht von Eurer Afrika-Reise!
    Ich w├╝nsche Dir einen sch├Ânen und fr├Âhlichen Tag!
    ♥ Allerliebste Gr├╝├če,Claudia ♥

    AntwortenL├Âschen
  10. Es hat definitiv Vorteile, einen IT-Muckel als Ehemann zu haben. Ich wei├č, wovon ich spreche :).
    Bin ├╝berrascht, wie viel der Reisekleidung bisher doch noch bleiben durfte. Wieviel Kilo Gep├Ąck hattet ihr auf der Reise eigentlich dabei? Ich habe noch nie f├╝r so einen Urlaub gepackt und w├╝rde wohl den halben Schrank mitnehmen wollen.

    Danke f├╝r die sch├Ânen Naturbilder und Geschichten!

    LG Ines

    AntwortenL├Âschen
    Antworten
    1. Hallo liebe Ines,
      du hast mich gefragt "Wieviel Kilo Gep├Ąck hattet ihr auf der Reise eigentlich dabei?" - wenn ich mich richtig erinnere, durften wir 23 kg mitnehmen, und mein Koffer wog sowohl beim Hin- als auch beim R├╝ckflug 22 Kilo, der von Edi beim Hinflug 21 und beim R├╝ckflug 22. Liegt u.a. daran, dass wir von unseren Reisen auch immer den einen oder anderen Stein mitnehmen ;-), au├čerdem zwei Holzsch├╝sseln, diverse Geschenke, eine Flasche Amarula (Lik├Âr aus einer namibischen Frucht) etc. Am schwersten waren wohl das Stativ, das Objektiv, die Bergschuhe, ... Jedenfalls gut, dass ich das eine oder andere Kleidungsst├╝ck abgelegt habe - ich wurde an so ziemlich jeder Station 2 St├╝ck los, ich glaube, es war blo├č eine Station, wo ich nur ein St├╝ck verschenkte, aber das waren gut erhaltene Jeans...
      Herzliche rostrosige Wochenanfangs-Gr├╝├če und Paule-Krauler,
      Traude

      L├Âschen
  11. so ein m├Ąnnerhut steht dir richtig gut!!
    ansonsten - pittoresk pittoresk! nette misching aus wildnis und kultur - so mag ich das :-)
    danke f├╝rs "mitnehmen"! xxxxxx

    AntwortenL├Âschen
  12. Danke f├╝rs mitnehmen auf eure tolle Reise.
    Ich h├Ątte nie gedacht, das die Landschaften dort so abwechslungsreich aussehen. Alle mal beeindruckend sind auch die Baustiele.

    ... und der Hut steht euch beiden gut, und du gef├Ąllst mir wieder sehr in der Hose

    lg gabi

    AntwortenL├Âschen
  13. Sch├Âne Eindr├╝cke liebe Traude. Das war ja sehr abwechlunsreich. Besonders gut gef├Ąllt es mir an der K├╝ste mit den sch├Ânen H├Ąusern :)

    Liebe Gr├╝├če Sabine

    AntwortenL├Âschen
  14. Ein wunderbarer Reisebericht. Ich finde es schon irgendwie verr├╝ckt, suf so viel deutsche Vergangenheit mitten in Afrika zu sto├čen! Sch├Ân, dass Du uns wieder ein wenig an Eurer Reise teilnehmen lie├čest!
    Viele Gr├╝├če von Margit

    AntwortenL├Âschen
  15. Der Hut steht dir suuuuuuper - aber Herrn Rostrose auch, so ist es nun nicht :-). Es war klasse, mit euch (weiter) zu reisen und Landschaften zu betrachten, die ich noch nie gesehen habe. Ich freue mich auf eine Fortsetzung! LG Martina

    AntwortenL├Âschen
  16. Hallo Traude,
    diese St├Ądte, wie Swakopmund interessieren uns so wenig,es w├╝rde uns nur als Durchfart oder ├ťbernachtung in Frage kommen. Aber die Kormorane sind wahnsinnig sch├Ân, toll, da├č du die so gut fotografieren konntest.
    Schade, da├č auf diese D├╝nen das Quadfahren nicht verboten wird.
    Ich w├╝sste jetzt auch nicht, was bei der Kamera "ausetzen" bedeutet. Meine hat Gott sei Dank noch nie gesponnen, aber leidet hatte ich schon Speicherkarten, die Fehler hatten, und die machten dann die Kamera verr├╝ckt, aber nach Formatieren waren sie auch okay.
    Liebe Gr├╝├če

    AntwortenL├Âschen
  17. Hello Traude,
    Wonderful pictures of that wonderful place. Great to see this all.
    Nice the old cars. So that they may retain those wrecks. So special.
    And a nice hotel for a good stay. I think you've a wonderful time.

    Big hugs, Marco

    AntwortenL├Âschen
  18. Liebe Traude,
    danke auch f├╝r diesen wieder sehr sch├Ânen und informativen Bericht! Unglaublich wie "deutsch" Swakopmund immer noch wirkt - samt der 2010 restaurierten Seebr├╝cke. Und irgendwie kann ich es verstehen, dass in diesen Gefilden dieser eher k├╝hle Ort zum Urlaubmachen so beliebt ist. Gut, dass Du das schwarz-wei├če Shirt beh├Ąltst, es steht Dir n├Ąmlich sehr gut.
    Dass der Pass sehr abenteuerlich war, glaube ich ebenfalls sofort und ich sehe schon, Herr Rostrose ist nicht nur ein versierter Autofahrer sondern auch Kamera-Auf-Vordermann-Bringer :)
    Gl├╝ckwunsch auch dazu, dass Ihr den besten Apfelkuchen in Afrika genossen habt - selbst wenn Euch mangels anderen von Euch verzehrten Apfelkuchen der Vergleich fehlt ;)
    Ich w├╝nsche Dir einen sch├Ânen Wochenausklang.
    Alles Liebe von Rena
    www.dressedwithsoul.com

    AntwortenL├Âschen
  19. Grandios, Dein Bericht. Es ist wirklich spannend zu lesen, was ihr alles gesehen habt. Da kannst Du gar ein Buch schreiben.
    LG
    Magdalena

    AntwortenL├Âschen
  20. Toll :) Dein Bericht hat mir gut gefallen, so erh├Ąlt man doch immer wieder v├Âllig neue Eindr├╝cke von fremden Orten. Von der Oase mit den Oldtimern habe ich zuvor nie geh├Ârt - scheint an mir vorbei gelaufen zu sein. Ein richtiges Kunstwerk, bei uns aber wohl unvorstellbar :D

    Liebe Gr├╝├če
    Bj├Ârn :)

    AntwortenL├Âschen
  21. Liebe Traude,
    die H├Ąuser in Swakopmund sind wundersch├Ân und mit so vielen Details gebaut. Eine sehr sch├Âne Gegend.Das Bild vom Webervogel ist ein gelungener Schnappschuss. Ein h├╝bscher Vogel.
    Ganz liebe Gr├╝├če und ein sch├Ânes Wochenende,
    Christine

    AntwortenL├Âschen
  22. Liebe Traude,
    so v├Âllig unterschiedliche Eindr├╝cke von der Vegetation h├Ątte ich nicht erwartet...aber wie immer wundersch├Âne Bilder zu deinem informativen Bericht. Ich finde der Hut steht euch beiden ausgezeichnet.
    Ein gem├╝tliches Wochenende und
    viele liebe Gr├╝├če, Marita

    AntwortenL├Âschen
  23. Liebe Traude,
    endlich bin ich dazu gekommen, den f├╝nften Teil zu lesen. Es war wie immer ein Genuss. Besonders die kleinen Kuriosit├Ąten, wie ein Nest, dass wegen seines Apfelkuchens ber├╝hmt geworden ist, sind f├╝r mich sehr interessant. Oder auch die alten Rostlauben, die einfach nur rosten, aber auch die deutsche Vergangenheit, alles sehens- und lesenswert.
    Die H├╝te, die Ihr Euch ausgesucht habt, sind wirklich sehr sch├Ân, davon h├Ątte ich auch einen gekauft.
    Ich freue mich schon auf den n├Ąchsten Teil.

    Viele liebe Gr├╝├če
    Wolfgang

    AntwortenL├Âschen
  24. Liebe Traude,
    was f├╝r ein bunter und sch├Âner Post. Die H├Ąuser sehen ja sehr schick aus und so gut gepflegt und erhalten!
    Das Du dort nicht mehr so gerne fahren wolltest kann ich gut verstehen, ich hatte ja schon Probleme als ich damals mit meinen Eltern zum Nordkap hochgefahren bin :)

    Bin auch sehr gespannt wie Deine Reiseberichte weitergehen, lieben Dank f├╝r Deine Zeilen bei mir!
    Liebe Gr├╝├če aus einem (bei uns jedenfalls) matschigem Niedsachsen
    Kirsi

    AntwortenL├Âschen
  25. seems like the day five was a fun one! It must have been fun driving through the desert. That bakery Oasis seems like a nice place.

    How beautiful is that yellow bird. Amazing photos. I can see you had a lovely time.

    AntwortenL├Âschen
  26. Die Eindr├╝cke, die Du uns mit Deinen tollen Fotos bietest, liebstige Traude, sind wahrlich sagenhaft! Der Kontrast von W├╝ste, Berge und der putzigen Architektur von Swakopmund ist unglaublich. Und wer h├Ątte gedacht, in der Einsamkeit einen k├Âstlichen Apfelkuchen zu bekommen?
    Deine Weigerung, auf den Passstra├čen des Kuiseb Canyons am Steuer des Autos Euer Leben aufs Spiel zu setzen, kann ich gut nachf├╝hlen. Ich bin sehr froh, dass Herr Rostrose Euch heldenhaft und sicher ├╝ber diese H├╝rde gebracht hat;-) Daf├╝r seid Ihr dann auch mit einem entz├╝ckenden Guesthouse belohnt worden. Und liebe Traude, Du bist einfach DIE Rose in dieser Bl├╝tenpracht!

    Habe noch ein sch├Ânes Wochenende!
    Alles Liebe, Nadine

    AntwortenL├Âschen
  27. Ich bin total begeistert von diesen tollen Fotos, die uns mit Deinem Bericht einen Einblick in eine ganz andere Welt gew├Ąhren.
    Ich bin mir sicher, dass mein Mann bestimmt lange bei den Oldtimern verweilen w├╝rde. Es ist nur schade, dass sie so kaputt sind. Aber irgendwie sieht auch das toll aus.
    LG
    Astrid

    AntwortenL├Âschen
  28. Nach so vielen Kommentaren sag ich, es hat mir gut gefallen. Ein Super Reisebericht.
    Wunderbare Fotos. Die Rostlauben, Du kannst mir glauben h├Ątte ich auch gern als Fotomotiv und die H├Ąuser gefallen mir auch sehr. Die Landschaft ist unterschiedlich, einiges hat man im fernsehen gesehen . Aber die Fata-Morgana berge und die Fauna hat mir auch gefallen.
    Danke f├╝r den sch├Ânen Reisebericht, herzlichst Kl├Ąrchen

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  29. was f├╝r ein wahnsinnig vielf├Ąltiges fleckchen erde. erst so staubtrocken und gelborange und dann soooo sch├Ân. Bis jetzt war ich nur in nordafrika. Ich denke, ich sollte auch mal weiter in den s├╝den :)
    ├╝brigens diese Br├╝cke beim "Jetty" hab ich, denke ich, in einem kalender gesehen. auf jeden fall ein supertolles fotomotiv.
    liebe gr├╝├če
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  30. Unglaublich intensive Bilder sind das! Und erst diese Collagen. Ich denke, da├č war wieder ein Erinnerungsw├╝rdiger Urlaub f├╝r dich.

    Jennifer
    http://jennifer-femininundmodisch.blogspot.de/2017/01/mein-vor-weihnachtseinkauf-bei-h.html

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