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Mittwoch, 2. Februar 2022

Mütze, Schal, Handschuhe, neue Küchenschränke und ein paar Ausflüge

Servus ihr Lieben!
 
 
Mein Florenz-Reiseberichtskapitel ist immer noch nicht fertig. Aber nachdem es bei den ü30Bloggern eine Blogparade zum Thema "Mütze, Schal und Handschuhe" gibt, kann ich euch gleich ein paar Fotos von unserem Ausflug am letzten Januar-Tag zeigen - da war ich nämlich gut eingepackt. Und weil ich außerdem ein paar Themen in der Warteschleife hängen habe, bekommt ihr heute einfach einen bunten Mix von mir geboten.

Ausflug ins Helenental:
Die (diesmal besonders) lautstarken Bauarbeiten im Nachbarhaus gingen morgens um 7 Uhr los; beim Frühstück beschlossen wir, in die Natur zu flüchten.
 
 
[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

Zunächst dachten wir daran, zur Burgruine Rauhenstein zu wandern, doch dort, wo der Weg zur Ruine beginnt... fanden lautstarke Bauarbeiten statt! 😡😱 Ich wollte keinen Schritt weitergehen, auch wenn Edi meinte, dass der Lärm sich im Wald verlieren würde. Alles in mir wehrte sich dagegen. Also wieder ins Auto und ein paar Kilometer weitergefahren, bis zum Parkplatz Cholerakapelle.

Von dort wanderten wir am "Wegerl im Helenental" entlang des (diesmal wild-bewegten) Flusses Schwechat. Das Wegerl ist angeblich - laut dem Text eines alten Liedes von Alexander Steinbrecher - für alte Ehepaare viel zu schmal, doch wir hatten keine Probleme, dort nebeneinander zu gehen, mal abgesehen davon, dass der Weg recht gatschig war 😉*). An manchen Stellen gab es auch noch gefrorene Schnee-Reste. 

*) Hier der Liedtext, hier zum Reinhören die Version von Peter Alexander 😊.) Edi meinte dazu: "Naja, kein Wunder, wir sind ja auch kein altes Ehepaar." Da hat er wohl auch wieder recht 😁.

Es handelt sich hier um eine Kernzone des Biosphärenparks Wienerwald - ein streng geschützes Waldgebiet, das Lebensraum für viele Arten bieten soll, weshalb Totholz liegen bleibt und der Mensch auch sonst möglichst nicht eingreift.

Ob manche der umgestürzten Bäume erst seit den Stürmen der letzten Zeit hier liegen? (Die mit dem Moos-Pelz natürlich nicht...)

Angeblich befand sich bei diesem Felsen der Lieblingsrastplatz des Komponisten Ludwig van Beethoven. (Wir waren also abermals auf den Spuren Beethovens unterwegs.)

 

 "Ist es doch als ob jeder Baum zu mir spräche auf dem Lande
Heilig, heilig, im Walde Entzücken! Wer kann alles ausdrücken?
Süße Stille des Waldes."

Notiz Beethovens aus 1815
Süße Stille des Waldes. 
Genau!
Aufatmen!
 

Auf dem Schild konnte man mehr über die Gegend erfahren und über somanche Schrulle Beethovens lesen.



Verschiedenste "Tore" gab's auch zu sehen...

Mütze, Schal und Handschuhe:
Diesmal habe ich es klüger gemacht als neulich bei unserem Spaziergang entlang der Fischa: Um keine kalten Ohren zu kriegen, trug ich unter der selbst gehäkelten Mütze mein rotes Stirnband. (Das funktionierte prima!) In der folgenden Collage seht ihr diese Mütze und den Schal noch einmal und außerdem die zweite Mütze, die ich im vorigen Jahr gehäkelt habe:

Hier seht ihr mein rotes Stirnband - es ist mit Fleecestoff gefüttert und somit sehr warm - sowie eine weitere Mütze, die meine Ohren gut warm hält. Ich besitze sie schon seit einigen Jahrzehnten, sie war vor der Sturzhelm-Ära meine bevorzugte Mütze zum Skifahren. Wegen ihrer Farbgebung trage ich sie auch jetzt noch am ehesten zur Skijacke. 

Zudem seht ihr in dieser Collage die beiden Schals, die ich im Jahr 2021 am häufigsten trug: das tolle rot-gestreifte Dreieckstuch von Invero aus schöner Merinowolle, das ich  von Ines Meyrose im Jahr 2017 geschenkt bekommen habe, sowie meinen kiwigrünen Stoffschal, der bei mir durch seine frische Farbe stets Frühlingsgefühle entfacht.

Oben habe ich euch meine rot-grün-weißen Wollhandschuhe im Norweger-Strick gezeigt, die ich auch schon jahrelang besitze. In der folgenden Collage seht ihr zwei weitere Strickhandschuh-Paare, die ich gerne trage: Die perfekt zur goldgelben Jacke passenden in Braun-Gelb-Tönen hat im Jahr 2018 meine langjährige Blogfreundin Claudia für mich gestrickt; die fingerlosen Handschuhe in Lila-Tönen stammen von einem Weihnachtsmarkt.

Meine hellbraune Mütze stammt ebenfalls von einem Markt und wird von mir sehr oft und gern getragen - das gute Stück ist zwar dünn, aber trotzdem angenehm warm, was wohl mit dem verwendeten Material (Alpaka-Wolle) zusammenhängt.

Apropos Alpakas:
Vor kurzem sahen wir wieder fünf süße Alpakas, denn wir unternahmen einen Spaziergang bei einem nahe gelegenen Fischteich. Auf dem Weg dorthin begegneten wir den putzigen, wolligen Viechern, die uns neugierig beäugten und - weil sie sich Futter erhofften - auch näher zum Zaun kamen. Wenn ihr mehr über unsere früheren Alpaka-Erfahrungen lesen wollt: Hier geht's zu meinem Post über unsere wundervolle Alpaka-Wanderung, hier könnt ihr über eine weitere Begegnung mit den Alpakas von Grafensulz lesen und hier über die Alpakas, die wir am Tag meines Mützenkaufs in der Mannersdorfer Wüste gesehen haben. Ich hoffe, wir können bald wieder eine Alpaka-Wanderung unternehmen!

Neue Küchenmöbel:
Unsere cremefarbige, mit Holz gerahmte Küche ist so alt wie unser Haus, also 30 Jahre. Wir haben sie von den Vorbesitzern des Hauses vor 20 Jahren übernommen. Eine Zeitlang träumte ich von einer weißen Landhausküche (und habe euch HIER über meine Küchenträume erzählt. Doch vor etwa 5 Jahren dachte ich mir: "Lieber verwende ich das Geld, das eine neue Küche kosten würde, für Reisen. Davon habe ich auf Dauer mehr." 
 
Dann wurden wir pensioniert ... und dann kam Covid: Wir waren mehr zu Hause, reisten weniger und kochten viel. Dabei entstanden verschiedene Überlegungen, wie wir unsere vorhandene Küche für unsere Zwecke praktikabler gestalten könnten. Also keine neue Küche, sondern nur ein kleiner Umbau nach meinen Skizzen, realisiert von einem örtlichen Tischler. Hier kriegt ihr Fotos vom Ergebnis zu sehen. (Leider kann ich euch keine "Vorher-Fotos" bieten...)

Neues Gewürzregal, neuer Unterschrank: 
 
Es gab ursprünglich einen kleinen Anbau-Tisch an einem der Unterschränke - dort haben wir früher wochentags gefrühstückt, jetzt aber nicht mehr. Durch den Tisch wurde viel Platz verschenkt, also ließen wir ihn entfernen
 
Die Wand, die durch den Tisch blockiert worden war, stand nun zur Verfügung für einen neuen Schubladenschrank und für ein schönes, großes Gewürzregal.
 
Damit alles schön farbharmonisch ist, habe ich die Küchenwand neu gestrichen - sie ist jetzt steingrau (statt früher lavendelblau).
 
 
Unsere Gewürze hatten wir bis dahin zum Teil in einem Schränkchen über dem Herd aufbewahrt (siehe folgende Collage). Dieser Hängeschrank war nur deshalb so schmal, weil er den Dunstabzug kaschierte - ein Gerät, das wir nie benützten und das deshalb auch nur ein Platzfresser war. Wir ließen den Dunstabzug entfernen und einen tieferen Hängeschrank einbauen. Darin bewahren wir jetzt verschiedenste Küchenutensilien auf - für die Gewürze sollte es aber mehr Übersichtlichkeit geben. Und die gibt es jetzt - wir sind sehr glücklich mit unserem großen Regal!

Da keine Fronten mehr lieferbar waren, die den alten auch nur annähernd entsprachen, einigten wir uns darauf, ganz bewusst eine "Patchwork-Küche" zu gestalten. Wir wählten für den Schubladenschrank Fronten in Esche und in hellem, gemasertem Grau. Die "blinde" Lade an dem Unterschrank, an dem der frühere kleine Tisch montiert war, wurde durch eine richtige Schublade ersetzt und erhielt ebenfalls eine Eschenfront. Damit der Übergang zu den bisherigen cremeweißen Fronten nicht zu hart erscheint, ließen wir auch noch eine der Schranktüren durch eine grau-gemaserte ersetzen.

Einen kleinen Küchentisch gibt es auch jetzt wieder - ihr seht ein Stück davon in der oberen Collage - wir ließen eine Eschenholz-Platte an die Wand montieren, die man im Bedarfsfall hoch- oder herunterklappen kann (wie einen Wohnwagen-Tisch 😉) Das spart Platz in unserer nicht sehr großen Küche.
 
Alter Hängeschrank mit neuem, tieferem Innenleben (links); Unterschrank mit teilweise neuen Fronten im Patchwork-Look:


Gegenüber der Wand mit dem neuen Gewürzregal gibt es einen kleinen weißen Hängeschrank, den ich euch in meinem Küchenträume-Posting vorgestellt habe. Darunter stand ein Regal mit Körben, in denen wir einerseits Katzenfutter aufbewahrten, andererseits Müll trennten. Dieses Korbregal zeigte bereits starke Auflösungstendenzen, das Korbsystem selbst fanden wir aber praktisch. Also ließen wir uns vom Tischler ein Eschenholz-Schränkchen bauen, in dem wir 6 Körbe unterbringen (für Altpapier und Gartenutensilien, Altmetall und Katzenfutter, unten sind zwei Körbe für Altglas. Unser Mülleimer hat noch zusätzliche "Abteile" für Altplastik und Biomüll.) 
 
Der Schrank bekam (wie schon das frühere Korbregal) unten Rollen, damit wir ihn leicht wegschieben können: Denn in der Nische daneben bewahren wir Besen, Staubwedel und Küchenschürzen auf; auf der anderen Seite hat er eine Reling, an der wir unser Korbtablett aufhängen können. Somit ist auch hier der Platz wieder gut genützt und unser Küchenumbau war zudem recht ressourcenschonend. (Sogar ein paar der Körbe aus dem alten Korbregal konnte ich noch retten, davon ein andermal mehr.)
 
Neuer Roll-Schrank mit Körben (und darüber das bereits bekannte Schränkchen):

Schrank-geshoppt: Look in Lila und Rot:
Abermals habe ich mich von Marens neulich gezeigten Very-Peri-Look inspirieren lassen. Da kombinierte sie nämlich diesen Lila-Ton unter anderem mit Rot, und das gefiel mir sehr gut. Also griff ich wieder zu meiner selbstgefärbten Lila Cordjacke, zu meinen alten roten Jeans, einem rot-schwarzen Bio-Baumwoll-Shirt und zwei Ketten in Lila-Tönen, und meine schon lange sträflich vernachlässigte Handtasche in Lila kramte ich auch hervor. Die Stiefletten sind meine am häufigsten getragenen, bequemsten in Taupe. Ein richtiger Wohlfühl-Anzug!


Schrank-geshoppt: Look in Lila und Braun:
Nicht ganz so auffällig (aber meiner Meinung nach auch stimmig) ist der Mix, den ich ein paar Tage später zum Einkaufen trug. Diesmal wählte ich meine braune Babycordhose zur Cordjacke in Lila. Dazu mal wieder mein Häkeldreieckstuch, mein lila Langarmshirt, die bunte Kette von Tina und die braune Rucksack-Tasche (Geschenk meiner Freundin Maria und seit Jahren meine am häufigsten getragene Tasche). Dazu die schwarzen Bio-Stiefletten von Waschb*r.

Wolken an einem windigen Tag:
Zum heutigen Schluss habe ich noch ein paar Himmelsblicke für euch - fotografiert beim Walken am 1. Februar. Unten seht ihr einen entwurzelten Baum, der über den Fluss gefallen ist - ein Sturmopfer der letzten Tage ...


Nun danke ich euch noch ganz herzlich für eure lieben Willkommens-Kommentare zu meinem vorigen Post Blogpause beendet 😀!  Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Februar!

 

Alles Liebe,

💗 eure   T  r  a  u  d  e 💗 




Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder Close to the Ground bei Jutta,  All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 

Samstag, 6. Oktober 2012

Küche & Kürbisse & Katzen

Servus, Ihr Lieben

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Ich möchte mich noch einmal herzlich bedanken für all eure lieben Zeilen
zu unseren fünf schönen Tagen in Barcelona - es freut mich sehr, dass ihr Spaß
daran hattet, diese spanische Stadt kennen zu lernen. Inzwischen habe ich die
einzelnen Kapitel zu einem
 zusammengesammelt. Ihr findet den "Einstieg" dazu wie gewohnt unter meinem 
Header und könnt euch dort von Kapitel zu Kapitel weiterklicken.

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Heute ist es mal wieder an der Zeit, etwas einzulösen, was ich euch schon vor längerer Zeit versprochen 
habe. Im August erzählte ich euch ja in zwei Kapiteln von meinen "Küchenträumen":

 Denn auch wenn ich meine Küche hier im Haus durchaus gemütlich finde, träume ich doch von einer 
Landhausküche mit weißen Möbeln. Und ich erzählte euch, dass mein "weißer Küchentraum" nichts mit "Mode" 
oder Nachahmung zu tun hat und ich schon vor über 20 Jahren eine weiße Küche vom Schweden hatte. 
 Inzwischen habe ich die alten Fotos aus dem Album herausgesucht und für euch eingescannt.

TADAAAAA - hier seht ihr also die Küchenmöbel, 
mit denen wir bis Ende August 2002 in unserer Wohnung in Wien gelebt haben:

 Auf diesem Foto erhascht ihr außerdem rechts einen Blick auf eine Wand des Badezimmers, das 
ich im Hundertwasser-Stil mit Fliesenbruch gestaltet hatte. Auch das WC war mit Fliesenmosaiken
gestaltet. Irgendwann werde ich euch auch diese Räume von einst zeigen, falls sie euch interessieren.

Die Fotos stammen aus dem Jahr 2000. Zugegebenermaßen waren zu diesem Zeitpunkt nur die MÖBEL weiß,
denn kurz zuvor hatten wir die Wände und eine alte Bank bunt gestrichen und einen dottergelben Kühlschrank gekauft.
Bunte Wände und Acessoires waren damals modern und passten auch gut zu unserem Leben als Jungfamilie.
Und weiße Küchenmöbel spielen ja überall mit. Egal ob "modern" oder "Landhaus".

Jaaa, liebe Kärntnerin, das also ist der dottergelbe Kühlschrank, den ich dir zu zeigen versprochen habe! :o)) 
(Er steht jetzt hier im Haus als Zweitkühlschrank im Keller.)

 

Auf diesen Bildern könnt ihr außerdem einen Blick auf unsere seinerzeitigen "tierischen Mitbewohner" werfen:
Hier unten seht ihr - auf der Schulter meiner damals siebenjährigen Tochter Jana - den Wellensittich Gipsy .
Gipsy war uns zugeflogen (genauer gesagt, hatte ich ihn bei Minusgraden auf der Straße sitzend gefunden
und niemand schien ihn zu vermissen). 
Er war schon ein alter Vogel und durfte sein letztes Lebensjahr bei uns verbringen. In der Küche
durfte er frei herumfliegen, wenn nicht gerade etwas heißes am Herd stand oder die Katzen in Raum waren.
(Das Küchenfenster war wegen der Katzen ohnehin vergittert.)



Unsere beiden lieben Tiger-Katerchen Mandarin und Jeronimo saßen gern auf dem Fensterbrett oder legten sich 
- wie Mandarin es hier unten vorzeigt - auf den Heizkörper zwischen Fenster und Bank. 

Über diese Bank habe ich in meinem Blog schon vor ein paar Jahren erzählt, denn sie hatte bereits mehrere "Gesichter".
Als ich euch im Jahr 2009 aktuelle Fotos von meiner wandelbaren Bank zeigte, war sie gerade frisch gestrichen.
Sie steht immer noch in unserem Vorhaus-Bereich, ist in der Zwischenzeit aber in Würde gealtert ...


 


... und sieht mittlerweile etwas mehr "shabby" aus, wie ihr auf der unteren und den folgenden beiden
Collagen erkennen könnt.
Ebenfalls auf der untereren Collage bekommt ihr Jeronimo (links) und Mandarin (rechts) beim Kuscheln zu sehen:



Die beiden waren keine Geschwister, und sie waren auch nicht gleichaltrig. Jeronimo, mein kleiner Prinz,
klug, elegant und so sozial, war um zwei Jahre älter und adoptierte den kleinen, mageren Mandarin auf der Stelle,
als ich ihn bei uns aufnahm.
Und Mandarinchen, bald eine pummelige, weiche, süße Knuddelkugel, machte ihm alles nach, jedenfalls soweit er
Jeronimo kopieren konnte (was nicht immer gelang, da er weder so schlau noch so geschickt war.
Aber dafür fraß er mehr ;o))
Ich hoffe, die zwei können im Katzenhimmel auch miteinander kuscheln!



Ja, und hier seht ihr, wie ich meine wandelbare Bank im Vorhaus zur Zeit dekoriert habe.
Ich finde, hier passen die weißen Heidepflänzchen, die Stacheldrahtblume und meine Keramikkürbisse gut her.


Doch auch echter Kürbis hat im Rostrosenhaushalt einen großen Stellenwert.
Beim nächsten Mal bekommt ihr ein Rezept von einer unserer Lieblings-Suppen-Versionen :o))

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Allerliebste Rostrosengrüße an euch alle und ein herzliches Willkommen
an meine neue Leserinnen!!!

Auf bald & Happy Weekend, Eure Traude

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PS:
Und zum Schluss noch: Ich selbst nehme ja keine Awards mehr an - doch Jingles, 
die süße rote Katze von Tammy aus Kuwait, hat meinen beiden Miezen Nina und Maxwell
den folgenden "Katzen-Award" verliehen. Die beiden bedanken sich sehr! Da sie hier in der
Bloggerwelt schon zahlreiche Katzenfreundschaften geschlossen haben, können sie sich aber nicht entscheiden, 
wem sie den Award nun weiter verleihen sollen - deshalb steht er hier (so kurz nach dem Welttierschutzag) für all
die lieben Miezen - und auch all die süßen Hunde, Meerschweinchen, Vögel und anderen Tiere - 
die bei euch einen schönen Platz gefunden haben... oder die noch auf der Suche nach einem 
liebevollen Zuhause sind:

http://tsdailytreasures.blogspot.co.at/2012/09/koosa-crochet-and-cat-award.html

Freitag, 31. August 2012

Rostroses Küchentraum - Teil II

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Salut, ihr Lieben,
✿ܓ✿ܓ✿ܓ✿ܓ✿ܓ✿ܓ


Neulich habe ich euch ja von meinem Küchentraum erzählt 
und euch ein paar Einblicke in meine "Küchenrealität" gegeben.
Vielen herzlichen Dank für euer Interesse daran und für eure viiielen lieben Kommentare!
Einige von euch meinten auch, man müsse ja nicht alles weiß anstreichen,
weil es gerade modern ist. Nein, ich muss ebenso nicht alles "weißeln" oder weiß einrichten,
jedoch mein "weißer Küchentraum" hat auch gar nichts mit "Mode" oder Nachahmung
zu tun. Ich hatte in meiner früheren Wohnung schon vor über 20 Jahren eine
weiße Küche vom Schweden mit z.T. weiß "gerahmten" Glastüren - das gefällt
mir einfach (schon "ewig") besser als überall "undurchsichtige" Türen...
Ich werde mal nach alten Fotos davon suchen - und euch dann zeigen :o)))
Und hier könnt ihr euch Fotos von unserem Wohnzimmer ansehen -
das ist "Holz pur" :o) (und hat sich seit dem Post von 2009 nur in
Kleinigkeiten verändert).

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 Heute möchte ich euch - wie versprochen - zeigen, wie meine
"weiße Traumküche" 
aussehen könnte. Im Einrichtungshaus Maisons du Monde
 gibt es da nämlich ein paar wunderbare Beispiele zu sehen,
die mein Rostrosen-Herzerl höher schlagen lassen.

Ich glaube, die hier ist mein Favorit:

Küchenmöbel SAINT-RÉMY - Fotoquelle Maisons du Monde - klickt zum Beispiel hier


Diese Küche namens SAINT-RÉMY bietet nämlich gleich mehrere Details, 
die ich mir für mein künftiges Kochparadies wünsche:
Zum einen sind die Arbeitsplatten und die Spüle aus Naturstein, und hier sind sich Herr 
und Frau Rostrose ausnahmsweise mal einig: die nächste Küchenarbeitsplatte 
soll weder aus Holz noch aus Kunststoff sein (das hatten wir alles schon), 
sondern z.B. aus Granit. Denn echter Stein bleibt ewig schön, 
selbst mit ein paar Kratzern, und hält einiges aus!   
Auch die zwei kleinen, putzigen Schubladen neben der Spüle sprechen
mich sehr an - die erzeugen einen ur-gemütlichen Eindruck!
Außerdem finde ich hier die Oberschränke ganz besonders attraktiv - 
noch dazu mit diesem Hasendraht, der hat doch etwas sehr Provencalisches. 
Seufz - eine Küche also, die Urlaubsstimmung verbreitet!

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Aber bei der Küche ZINC könne ich genauso schwach werden:
Hier gibt es ebenfalls Hasendraht in den Türen der Oberschränke, 
die Muschelgriffe gefallen mir sehr gut, die Arbeitsplatte ist mir verzinktem Metall 
plattiert (das sieht sehr interessant aus) und preislich finde ich die
Elemente dieser Küche auch toll:

KÜCHE ZINC - Fotoquelle Maisons du Monde - klickt zum Beispiel hier

Küchenmöbel ELEONORE - Fotoquelle Maisons du Monde - klickt zum Beispiel hier

Die Küche Eleonore wirkt auf mich zugleich gediegen, zeitlos und mit dem
Mix aus Holztüren, Glastüren und Regalkörben auch sehr vielseitig und gut aufgelockert.
Und sie bietet eine Menge Stauraum - im Rostrosenhaushalt ist das kein Fehler! ;o)

Außerdem finde ich, dass hier dieser Tisch und dieser Geschirrschrank sehr gut 
dazupassen - siehe Foto unten -
und das ist natürlich auch nicht zu verachten :o)) 
Ach ja, und die riesige Uhr ist meiner Meinung nach der Hammer:

Fotoquelle: Maisons du Monde (klick)
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Die Küche Newport wiederum besticht mit maritimen Flair.
Auch hier fanden diese hübschen Muschelgriffe sowie eine verzinkte Arbeitsfläche Verwendung,
und auf dem 120-cm-Unterschrank gibt es sogar einen schönen Schriftzug:

KÜCHE NEWPORT - Fotoquelle Maisons du Monde - klickt zum Beispiel hier


Apropos, wenn wir schon bei Schriftzügen sind - 
wie gefällt euch dieses Büffet Patissier? 
Also bei mir werden da ziemlich starke Haben-Wollen-Gefühle geweckt 
(hat vielleicht auch mit dem Beruf meiner Tochter zu tun ;o)):

Fotoquelle Maisons du Monde

Aber vielleicht könnte sich ausnahmsweise doch Herrn Rostroses Vorliebe für pures 
Holz durchsetzen? Immerhin ist auch er in unserem Haushalt ein durchaus eifriger und 
passionierter Koch - und bei der schlichten, puren, zeitlosen Küchenmöbelserie 
COPENHAGUE
könnte sogar ich schwach werden. (Auch hier gibt es übrigens
wieder Naturstein-Arbeitsplatten, diesmal aus anthrazitfarbenem Marmor):

Fotoquelle Maisons du Monde - bitte hier klicken

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Ich weiß natürlich noch nicht, ob eine dieser Küchen 
tatsächlich mein Herzblatt sein wird.
Bis jetzt sind das alles nur Träume und Hirngespinste. Aber auf jeden Fall hat 
jede von ihnen so ihre Qualitäten und ihre optischen Reize.

Was sagt ihr - gäbe es hier auch einen Küchenstil, 
bei dem ihr schwach werden könntet?
Und mit welchem dieser Küchenstile - glaubt ihr - könnten Herr und Frau Rostrose 
auf lange Sicht am besten leben?
 Ich bin schon sehr neugierig auf eure Meinung! :o)

Und nun lasse ich euch allen viele herzhafte Küschelbüschel-Grüße hier,

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alles Liebe, eure Traude
 ✿ܓ✿ܓ✿ܓ✿ܓ✿ܓ✿ܓ

PS: Es gibt auch etwas Freudiges zum Thema "liebe Geschenke" 
zu vermelden - mehr darüber demnächst! :o)))))
PPS:Und wieder mal HERZLICH!!! Willkommen an meine lieben neuen Leserinnen!:o))
PPPS:  Nochmal zur Erinnerung - am Sonntag findet unser nettes, kleines
Bloggertreffen in Halbturn statt - mehr dazu könnt ihr hier und hier lesen. Das
Wetter soll ja leider nicht all zu "berühmt" werden, aber ich habe die
Gartenlust schon einmal bei durchwachsenem Wetter erlebt, und das hatte den großen Vorteil
von viiiel weniger Leuten, die einem etwas vor der Nase wegkaufen ;o))
Andrea und ich werden auf jeden Fall dort sein, ein paar andere nette Bloggerinnen 
haben auch schon zugesagt (und lassen sich jetzt hoffentlich von Regenprognosen nicht ver-
schrecken - es gibt ja auch Indoor-Standln! :o)); wer mit uns Handynummern austauschen
möchte, meldet sich bitte per Mail bei uns (meine Mailadresse ist in meinem Profil 
hinterlegt).

Bloggertreffen bei der Gartenlust

Dienstag, 28. August 2012

Rostroses Küchentraum - Teil I

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 Servus Ihr Lieben,
ღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღ

 heute möchte ich euch endlich mein neues kleines weißes Küchenschränkchen zeigen!
Vor einigen Wochen hatten wir ja (unter anderem) etwas chaotische "Küchenzeiten". (Genaueres
 dazu könnt ihr in diesem Post lesen.) In kurzen Worten: Der alte Einbau-Kühlschrank 
war kaputt geworden, ein neuer Nicht-Einbau-Kühlschrank wurde angeschafft und es gab 
einiges Hin- und Hergeschiebe. Und durch all dieses Hin und Her wurde in unserer Küche 
ein Stück Wand frei, an der ich zumindest einen KLEINEN TEIL von 
"Rostroses Küchentraum" zu verwirklichen beginnen konnte.


Denn wisst ihr, ich träume schon lange von einer gemütlichen Landhausküche, 
vorzugsweise in WEISS. Doch als wir vor ca. 10 Jahren in unser kleines Haus einzogen, 
gab es hier bereits eine akzeptable Küche mit cremfarbenen Melamintüren und Holzelementen. 
Möglicherweise hätten einige von euch die Möbel mittlerweile dennoch gegen ihre 
Traummöbel ausgetauscht (doch immer, wenn wir auch nur annähernd so viel Geld 
auf der Seite haben, wie eine neue Küche kostet, lächeln uns irgendwelche Traumreisen an... ;o))

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Andere von euch hätten bestimmt zu Pinsel und weißer Farbe gegriffen, vielleicht auch 
die eine oder andere Tür entfernt oder gegen einen hübschen Shabby-Rahmen mit Hasendraht
ausgetauscht, nette kleine Schrank-Vorhänge genäht oder andere wunderbar-kreative 
Ideen realisiert. Ich beobachte ja immer wieder mit Bewunderung, was ihr alles schafft.

 

Leider ist Herr Rostrose ein ganz und gar anderer Wohntyp als ich. Wir ergänzen uns prima,
wenn es ums Reisen oder Genießen geht oder ganz allgemein um Weltanschauliches, aber
unsere Vorstellungen in Sachen Einrichtung klaffen doch ziemlich weit auseinander.  So kann
Herr Rostrose beispielsweise überhaupt nicht verstehen, ich zitiere: "wie man schönes 
holzfarbiges Holz mit weißem Lack verschandeln kann." 

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Ich mag pures Holz durchaus auch, überhaupt wenn es so schön alt ist wie bei meiner
"Manner-Speise-Chocolade"-Schachtel  (ein Erbstück von meiner großen Oma,
sie bewahrte darin Knöpfe auf) oder bei meinem Dr-Oetker-
Schubladenschränkchen vom Flohmarkt. Doch weiße Farbe lässt optische Harmonie ent-
stehen, wo vorher keine herrschte. Und so habe ich ihm schon zahlreiche Fotos 
eurer traumhaften Renovierungen gezeigt, um zu beweisen, 
dass hier nichts "verschandelt" wird. Aber vergebens. Von Herrn Rostrose kommen dazu 
nur gequälte Gesichtsausdrücke und wiederholte Bitten, die Holzvertäfelungen, Stühle,
 Fensterrahmen etc. "in Ruhe zu lassen"...


Und so lebe ich vorerst also mit einem Mix aus Vorhandenem und Stücken, die
ich nach und nach in unserem Haushalt "einschleuse" :o) - wie eben diesen kleinen weißen
 Hängeschrank. Die anderen Farben - außer weiß - die ich in der Küche schon seit langem
  mag, sind blau, ein bisschen rot (hauptsächlich in rot-weiß-karierter Form - Tupfen
würden mir auch gefallen, hab ich aber nicht ;o)) und dann noch
ein Hauch Kräutergrün.


Oben seht ihr, dass es von der Küche eine große Durchreiche ins Wohnzimmer gibt.
Sie war einer der Gründe, weshalb ich dieses Haus kaufen wollte, denn sie lässt
Wohnzimmer und Küche offen, hell und freundlich erscheinen. Der Vorhang rechts im
Bild gehört nicht zur Küchentür, sondern zum gleich gegenüber liegenden Abgang in den Keller.
 Auf dem unteren Foto könnt ihr einen Blick aus unserem Flur in die Küche werfen. 
Es klingt vielleicht seltsam: Aber irgendwie entspricht dieses kleine Vorzimmer in Sachen Stil 
schon mehr meinen Vorstellungen von einer schönen Küche als unsere Küche selbst ;o)
 
Rechts unten: Die Käsereibe mit dem süßen Mädchen-Oberteil hat mir meine Freundin Maria aus Paris mitgebracht

Auf den folgenden Bildern könnt ihr euch ein bisschen mehr von unserem
Vorzimmer ansehen, und wenn euch die Vorgeschichte interessiert - hier, hier  & hier
gibt es Details zur Renovierung unseres Flurs.

Die alten Fotografien im Flur stammen übrigens aus unseren Familienalben: 
die zwei colorierten Mädchen in der Mitte dieser Collage sind meine kleine Oma und ihre Schwester
und in der unteren Collage gibt es rechts unten z.B. meinen kleinen Opa und meine
kleine Oma in ihrer Beiwagen-Maschine und meinen Vater mit meiner großen Oma  zu sehen.

Damals konnte sich mein Mann übrigens auch zunächst
 nicht damit anfreunden, dass ich die Türen im Vorzimmer weiß streichen 
wollte. Als er jedoch die weißen Möbel mit den Wänden in hellem Taupe sah, 
gab er freiwillig zu, dass weiße Türen wohl passender wären! Jippieeee! Und so strich ich 
die Tür zum WC und zum Vorzimmer. Sieht natürlich um Klassen besser aus! 


Aber leider, leider bin ich kein Streich-Profi, weshalb sich die Türen seither nicht mehr 
so mühelos wie vorher öffnen und schließen lassen. (Offenbar klebt etwas Lack unsichtbar 
auf den Tür-Dichtungen - ich habe sie schon mit Öl behandelt, 
das hilft ein bisschen, ist aber auch noch nicht perfekt...) 
Und somit hat mein Göttergatte wieder einen Trumpf in die Hand bekommen... 
Schnüff :o(


Aber ich gebe nicht auf. Unsere Küche hat nun immerhin ein erstes weißes Schränkchen,
uns alles andere kommt so nach und nach.
(Rom ist schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden... ;o))

Übrigens findet ihr hier auch "Souvenirs aus der Bloggerwelt", denn das schöne
Stoffherz und das dazu passende Polsterl (Kissen) in blau, weiß und rot habe ich mal
bei unserer Quiltkönigin Renate D. gewonnen! 
Die blauen Keramikbecher mit den originellen Henkeln wiederum hat mein guter "alter" Freund Eduard "Ede" 
Neumayer getöpfert (und das ist jetzt nicht "mein" Göttergatten-Edi, also der Herr Rostrose, sondern 
ein anderer Eduard. Männer dieses Namens laufen mir offenbar zu ;o))  Hier könnt ihr euch ein 
älteres Posting von einem Weihnachtsbazar in Edes und Margaretes schöner Kreativwerkstatt 
ansehen.
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Ja, ihr Lieben - so weit also nun zu meinem kleinen weißen Küchenkasterl. 
Beim nächsten Mal zeige ich euch dann ein paar Beispiele, wie ich mir eine Rostrosen-Traumküche 
unter Umständen vorstellen könnte. Ich hoffe, ihr habt auch da wieder Lust, dabei zu sein :o))


Freudig begrüßen möchte ich auch meine allerneuesten 
LeserInnen - und mich bei BloggerLatein außerdem noch ganz herzlich bedanken,
denn am Wochenende habe ich es nun endlich geschafft,
dank dieser Anleitung meine Kommentar-Anzahl wieder einzublenden - JUHU!
Wie schön, wenn es euch hier bei mir gefällt!!!! Seid willkommen,
macht es euch gemütlich bei mir und fühlt euch wohl! :o)

Und vielen Dank auch für all eure netten Zeilen zu 
meinem Dies & das & sonst noch was - Posting - ich freu mich riesig,
dass so vielen von euch meine Idee gefallen hat, die Preisträgerinnen vorzustellen -
 sowie für eure lieben Kommentare zum bisher letzten Teil meines  
Bald geht es auch mit diesem Reisebericht wieder weiter. Und macht euch nix draus, 
liebe "Mitreisende", wenn ihr zwischendurch einige Teile davon versäumt habt - 
am Schluss stelle ich alles wieder zu einem Gesamt-Reisebericht zusammen :o)

ღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღ

Nun lasse ich euch noch die allerliebsten Rostrosengrüße da - bis bald -

ღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღ
 herzlichst eure Traude :o)
ღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღ

PS:  Und bitte nicht vergessen - am Wochenende findet unser nettes, kleines
Bloggertreffen in Halbturn statt - mehr dazu könnt ihr hier und hier lesen:


Bloggertreffen bei der Gartenlust

Dienstag, 7. August 2012

Ein ganz besonderes Lokal

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 Servus & grüß euch, Ihr Lieben!


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In letzter Zeit habt ihr mich häufig in Bauwerke, Läden und Lokale begleitet, 
die sich in Barcelona befinden - 
und ich freue mich sehr darüber, dass euch diese Ausflüge mit mir offenbar Spaß machen! 

Auch mir bereitet es ein Riesenvergnügen,
euch die schönen Orte näher zu bringen, an denen ich mich so wohl gefühlt habe!!!
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Danke auch für all eure lieben Kommentare - ganz besonders musste ich über die zu 
meiner "Foto-Verrenkung" lachen. Ich hatte das Foto schon mal gezeigt - ganz
zu Beginn meines Reiseberichtes, als ich euch das Ziel unserer Reise raten ließ -
aber offenbar erfreut sich diese Aufnahme ungebrochener Beliebtheit ;o) ... 
(Grins: Wenn ich mal wieder einen neuen Header bastle und dran denke, 
werde ich es einbauen :o)))

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Heute möchte ich euch mal in ein Lokal mitnehmen, das nicht ganz so weit
von meinem Zuhause entfernt ist - aber auch nicht sooo nah, dass wir öfter mal hinkommen.
Während der Ort, in dem ich lebe, südlich von Wien gelegen ist 
(etwa 15 Autobahn-Minuten von der Wiener Stadtgrenze entfernt),
befindet sich das Städtchen Deutsch-Wagram unmittelbar an der nordöstlichen Stadtgrenze Wiens.
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Neulich waren wir bei Freunden, die in  Deutsch-Wagram leben,
zu Kaffee, Kuchen und netten Urlaubsplaudereien eingeladen ...

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 ... und weil die Gelegenheit sich schon soooo lange nicht mehr geboten hatte,
beschlossen wir, anschließend endlich mal wieder dem 
einen Besuch abzustatten.
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Was soll ich euch über dieses Lokal erzählen, mal abgesehen davon, dass es sich um das
wohl traditionsreichste und zugleich schrulligste Restaurant handelt,
das mir in der ganzen weiten Welt bisher untergekommen ist? 

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Freunde des sachlichen Designs und 
Befürworter ausschließlich moderner Formen und klarer, luftiger Räume 
fühlen sich hier vermutlich völlig erschlagen und fehl am Platz.
(In diesem Fall warnt übrigens auch der Gesundheitsminister vor einer
weiteren Lektüre meines Artikels und vor dem Betrachten meiner Bilder!)

Doch wer wie ich Originalität, Flohmarktflair, Shabby Chic und Historisches
zumindest zwischendurch immer wieder mal
zu schätzen weiß, wird aus dem Schauen und Staunen und Grinsen und 
"Habenwollen" und Nicht-fassen-Können nicht herauskommen. 
Schaut's euch das doch bitte einmal an:

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 Wir haben hier bereits manch einen Geburtstag gefeiert und den Marchfelderhof 
manchen Besuchern und Freunden gezeigt, doch im Verlauf der letzten 10 Jahre
sind wir nur ein einziges Mal dort gewesen, und das ist auch schon ein 
paar Jährchen her (denn seit 10 Jahren wohnen wir "auf der anderen Seite Wiens").
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Wenn man bedenkt, dass das Lokal 
bereits auf eine rund 160 Jahre (!!!) währende
zurückblickt, 
sind 10 Jahre allerdings eine Kleinigkeit. 

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In diesen mehr als 160 Jährchen tafelten unzählige Reiche und Schöne und Prominente
in diesem Restaurant. Über 40 Gästebücher sind mit großen Namen
voll geschrieben, an den Wänden hängen in jedem Raum Fotografien und Namenstafeln
berühmter Gäste - auch die Habsburger gingen hier ein und aus - und natürlich 
dürfen da Herr und Frau Rostrose mittendrin nicht fehlen!

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In manchen Räumen hängt hier der Himmel voller Geigen, in anderen
voller Vogelkäfige oder Segelschiffe, 
man findet Sammlungen von Madonnenstatuen, von Uniformen, 
Orden, Büsten und Geschirr - es ist ein wahres Museum -
und niemals kann man hier alles erfassen!

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Auch die Nischen, in denen man Platz nimmt, tragen zum Teil eigene Namen -
wir saßen zum Beispiel im "Schutzengel-Eck".
Wie schön - einen guten Schutzengel kann man schließlich immer brauchen!

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 Was die Küche des Marchfelderhofes betrifft - am berühmtesten ist das
Restaurant für seine Spargel-Spezialitäten, doch dafür ist jetzt natürlich nicht
die richtige Jahreszeit. Hier findet ihr einige Bewertungen 
(und auch gleich eine Wegbeschreibung). 

Ich persönlich finde die Küche seit Jahren gleichbleibend "sehr gut", 
wenngleich nicht "sensationell" - 
doch ich bin hier auch noch niemals ausschließlich
wegen des Essens hergekommen. ;o)

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Falls ihr euch nun fragt,
wohin diese Bühnen-Eingangs-Tafel führt: ...

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... seid gleich gewarnt, dass der Schau- und Erlebniswert des Lokals 
vor den Toiletten nicht Halt macht! Die Tür in zartem Pink führt zum kuriosen Damen-WC, 
worauf "frau" auch unmissverständlich durch die nackte Schaufensterpuppe 
hingewiesen wird - und durch das Schild daneben mit der Aufschrift 
"Damen, Maiden, Mäderln, Jungfern, Junggesellinnen, Frauenzimmer, Eva's Töchter".

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Drinnen werden wir "Ladies" gleich mal von einem anerkennend pfeifenden (künstlichen) Papagei
begrüßt - das ist wunderbar fürs Selbstwertgefühl ;o)) - und zu sehen gibt es auch hier
einiges: Von den Decken der einzelnen Etablissements baumeln lüsterne Lüster
während nostalgische Pin-up-Boys an den Wänden eher zum Schmunzeln als zu Lüsternheit veranlassen.
Wer hier länger verweilen möchte, findet auch jede Menge Lesestoff vor, und im
Vorraum stehen bzw. liegen zahllose Bürsten, Haarsprays und andere Kosmetikartikel
zur Verfügung, falls das Bedürfnis besteht, sich frisch zu machen ;o)
In die Herrentoilette habe ich mich nicht getraut, aber Herr Rostrose meint,
dass auch die sehenswert ist... (Das nächste Mal muss er dort fotografieren!!!) 

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Kurz und gut - wenn ihr einmal in die Nähe Wiens kommt, 
ein wirklich besonderes, einzigartiges Lokal erleben möchtet und
keine Scheu vor Kitsch, Nostalgie und kuriosem Krempel empfindet, kann ich euch einen
Abstecher in den Marchfelderhof nur von Herzen empfehlen!

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Nun möchte ich auch meine neuen Leserinnen herzlich willkommen heißen 
- endlich wurde die 333-er-Grenze geknackt ;o) und zwar von der lieben Gisela aus Kanada! -
und euch allen noch einmal danken für eure lieben Worte zu unserem nächsten 
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(Wer weiß, vielleicht haben jetzt ja einige von euch spontan beschlossen,
am Wochenende rund um den letzten August und den ersten September
nach Wien zu kommen, im Marchfelderhof zu schmausen - die Samstag-Mittags-
Menüs sind auch aus preislichen Gründen sehr zu empfehlen, habe ich mir sagen lassen :o) - 
um anschließend am Sonntag der "Gartenlust" beim schönen Schloss Halbturn einen
Besuch abzustatten und dort mit mir und ein paar anderen lieben
Leuten aus der Bloggerwelt zusammenzutreffen???? :o) Ach, wäre das toll!!!!!)

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Und nun ihr Lieben, wünsche ich euch noch eine wunderschöne restliche Woche
und verabschiede mich von euch mit den Worten des einstigen Österreichischen Kaisers
Franz Josef:

Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!

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Allerliebste Rostrosengrüße,
eure Traude
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