Mittwoch, 14. Dezember 2016

ANL #12 - Beschenk-dich-Selbst - Giveaway ... und mein "neuer" Rock aus zweiter Hand

Servus ihr Lieben!
 


Es ist an der Zeit für die letzte ANL-Aktion im Jahr 2016. Und es ist an der Zeit, euch
ganz, ganz herzlich DANKESCHÖN zu sagen für all eure wunderbaren Tipps und Ideen, die ihr in
diesem Jahr bei ANL verlinkt habt, um die Welt ein bisserl besser zu machen! Wie ihr wisst, habe
ich eure achtsamen, nachhaltigen, die Lebensqualität steigernden Beiträge in der ANL-Kartei
gesammelt. (Ich habe es jetzt endlich geschafft, sie wieder auf den neuesten Stand zu bringen!
Wer diese Kartei bisher nicht kennt oder schon länger nicht mehr darin gestöbert hat, kann HIER
klicken - und sich bei dieser Gelegenheit jede Menge Anregungen holen, z.B. auch noch
für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke "in letzter Minute".)

Und weil ich mich heute bei euch bedanken will, wird es von mir diesmal keine (zum Teil wohl
auch deprimierenden) Informationen über Palmöl, Pestizide, Wasserknappheit & Co. geben,
kein Rezept und auch kein DIY-Projekt - denn ich finde, es ist allerhöchste Zeit, dass es bei Frau
Rostrose mal wieder ein Giveaway gibt.


  In meinem vorigen ANL-Beitrag ging es unter anderem um sinnvolles Schenken 
– und hier habt ihr die Gelegenheit, etwas zu gewinnen, mit dem ihr euch selbst ein Geschenk 
machen könnt: Sich selbst zu beschenken macht gute Laune und ist somit etwas SEHR 
Sinnvolles!!! 😉😊😍




Also lade ich euch heute ein, euch selbst folgendes schönes Geschenk zu machen:
 
Von fotokasten habe ich gleich zwei Gutscheine im Wert von je 40 Euro zur Verfügung 
gestellt bekommen, die es nun hier bei mir zu gewinnen gibt! Damit könnt ihr eine Leinwand mit 
einem Fotomotiv eurer Wahl *) bedrucken lassen. 

Preis 1 und Preis 2 ist also jeweils ein Leinwand-Gutschein von fotokasten im Wert
von 40 Euro.

Gutscheinbedingungen für die GewinnerInnen: 
Der Gutschein-Code wird den GewinnerInnen von mir per Mail mitgeteilt.
Der Gutschein ist bei fotokasten.de einlösbar, kann aber in alle Länder geliefert werden. Der Standardversand für 
Deutschland und Österreich ist bereits enthalten. Für die Schweiz und andere Länder muss der Kunde eventuell einen 
Aufpreis für den Versand bezahlen. Der Gutschein im Wert von 40 € inkl. MwSt. inkl. Standardversand innerhalb 
von Deutschland und Österreich ist gültig für alle Leinwände auf fotokasten.de. Der Gutschein ist einlösbar bis zum 
31.03.2016. Keine Verrechnung mit weiteren Gutscheinen und Rabatten, keine Barauszahlung.


*) Ich habe euch HIER Beispiele jener Fotoleinwände gezeigt, 
die neuerdings unser Wohnzimmer schmücken. Wenn ihr selbst keine Fotos habt, die ihr gern auf 
Leinwand drucken lassen möchtet, könnt ihr euch, sofern ihr einen der Gutscheine gewinnt, auch aus
 dem Rostrosen-Fotoportfolio (z.B. aus dem heutigen Posting oder auch von HIER oder aus anderen 
Rostrosen-Beiträgen) ein Foto aussuchen. Ich stelle es euch das Rostrosenfoto in diesem Fall gratis
zur Verfügung. (Dieses Angebot gilt nur für GewinnerInnen dieses Givaways!)





 Aber weil aller guten Dinge DREI sind, gibt es auch einen dritten Preis zu gewinnen!

Als Preis 3 könnt ihr einen Fotokalender für 2017 mit Rostrosen-Fotomotiven aus Afrika 
gewinnen! (Den Kalender habe ich übrigens auch bei fotokasten anfertigen lassen, der Versand
erfolgt in diesem Fall aber durch mich und dieser Preis ist auch nicht gesponsert). 

Die 13 Natur-Motive für diesen Kalender seht ihr 
heute in diesem Post (12 Motive für 12 Monate und eines fürs Deckblatt). Sie wurden entweder von
Herrn oder von Frau Rostrose fotografiert und stammen allesamt von unserem heurigen Urlaub in 
Namibia; nur das Foto mit den Pinguinen (das bei mir "Die drei Tenöre" heißt), habe ich in Südafrika 
- in der Nähe von Kapstadt - aufgenommen.  


 


Achtung: 
Da Weihnachten schon sehr nahe ist, findet die Ziehung auch schon sehr bald statt:
Um bei der Verlosung dabei zu sein, hinterlasst mir bitte bis spätestens 19.12.2016, 16.00 Uhr, 
einen Kommentar unter diesem Posting, dann seid ihr automatisch dabei (es sei denn, ihr
teilt mir mit, dass ihr euch nicht an der Verlosung beteiligen wollt).

Am 20.12. werde ich die GewinnerInnen des Giveaways bekanntgeben. Dann wisst ihr noch vor
Weihnachten, ob ihr gewonnen habt oder nicht – und könnt den Gutschein eventuell auch weiter
verschenken. Also, viel Spaß beim Sprung in den Lostopf - und auch viel Glück!
Ich hoffe, die Kalendermotive gefallen euch!

 
 


Eine Sache möchte ich euch heute noch zeigen, weil sie zum Thema "Nachhaltigkeit" passt:
Vor kurzem habe ich nämlich wieder im Henry-Laden, dem Secondhand-Shop des Roten Kreuzes
"zugeschlagen". Ich stöberte bei den Röcken - eigentlich weil ich auf der Suche nach einem
blauen Rock war - doch da fiel mir dieses schöne Stoffmuster ins Auge ... Auch wie sich der
Stoff anfühlt, finde ich gut...

... und als nächstes begeisterte mich der beschwingende Schnitt. Also nichts wie rein in die
Umkleidekabine, und siehe da, der Rock passte mal wieder wie angegossen. (Ein zweiter - in
dunkelblau - war mir leider zu eng...) Und sogar eingenähte Taschen hat er - das mag ich bei
Röcken und Kleider so gern! Um sage und schreibe 5 Euro wurde er mein ... und darf nun
inmitten meiner Klamottenschätze ein neues Leben führen!





Ich bin noch am Herumexperimentieren, welche
Farben aus meinem Oberteile-Fundus mit dem neuen Stück am besten harmonieren, denn ganz
einfach ist der Farbton zugegebenermaßen nicht - je nach Licht wirkt der Grundton des Rockes eher
lila-, weinrot-, goldbraun- oder taupestichig, auf den Fotos überwiegt allerdings der lilane oder
mauve-farbige Touch.

Deshalb ist mein erster Mix auch einer mit einem Baumwollstrickjäckchen in Mauve und einer
(von mir eher selten getragenen) Seidenbluse in Beige. Zwar mag ich Seide gern, doch diese gerade
 Kragen- bzw. Ausschnittlösung liegt mir nicht wirklich - deshalb trage ich die Bluse am ehesten
noch im Sommer als hauchdünne "Jacke", und ansonsten führt sie ein Schrankmonster-Dasein.
Ich glaube dennoch, dass diese Kombination vor allem denjenigen unter euch, die mich nicht so
gern in Schwarz sehen, am ehesten entgegenkommen wird.





Ich selbst aber fühle mich in Schwarz ja wohl und denke, taupe und schwarz gehen als Kombi-
Partner zu meinem "neuen" Rock auf jeden Fall. Deshalb hier mal mit schwarzem Shirt mit dezenten
Keulenärmeln, breitem, stretchigem Spitzengürtel (leider schlecht zu erkennen), schwarzer
Strickweste - und taupefarbiger Kette:


 


Und mit dem dunklen Frauenkopf auf dem taupe-farbigen Lurex-"Pullunder" (den ihr von HIER
kennt) wirkt der Rock noch am wenigsten "brav". Vielleicht teste ich diese Mischung auch noch mal
mit einem Langarmshirt in Taupe.





Hier nochmal dieselbe Kombi, aber mit meiner Halbarmweste darüber, die ich euch HIER in vielen
verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten vorgestellt habe. Denn an Tagen mit Temperaturen rund
um den Gefrierpunkt schadet solch eine weitere Schicht keineswegs - und ich finde, sie verbindet die
einzelnen Teile des Ensembles auch optisch ganz gut!






Ihr Lieben, die Punkte aus der heutigen Überschrift - "Giveway" und "Second-Hand-Rock" -
sind nun abgehakt! Aber ANL wäre natürlich nicht ANL ohne Linkup. Ich hoffe, ihr habt auch
in der Vorweihnachtszeit einige Vorschläge, um die Welt ein bisserl besser zu machen, z.B.
umweltfreundliche DIY-Ideen für Geschenke, Dekoration oder z.B. ein schönes selbstgenähtes
Kleid für den Weihnachtsabend. Doch auch „unweihnachtliche“ ANL-Ideen sind herzlich
willkommen. HIER kommt ihr zur Kurzversion mit den Spielregeln und HIER zur
Aktionsvorstellung mit weiteren Anregungen.

Für alle, die sich fragen, ob die Aktion A NEW LIFE
– Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität – im Jahr 2017 ebenfalls stattfinden wird, habe ich
auch schon eine Antwort parat: Ich habe mich entschieden, die Aktion weiter laufen zu lassen, da es
noch viele, viele Themen gibt, die dazu passen und viele Dinge, mit denen man diese Welt ein bisserl
besser machen kann. Unten füge ich auch wieder ein paar Links mit Informationen, zu Petitionen 
und Spendenaktionen ein, wo ihr mit eurer virtuellen Unterschrift oder einer Spende einen 
Beitrag zu einer besseren, gesünderen Welt leisten könnt.

 

Ich verlinke diesen Beitrag bei Ines Meyroses Modejahr 2016, außerdem noch bei 
Sunnys Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit
und bei Sabines Aktion Outfit des Monats und natürlich bei Elas Schrankmonstern. 
#giveaway #gewinnspiel #fotoleinwand #wandkalender
 
 
Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche rostrosige Adventgrüße
von eurer Traude
  Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +


HIER GEHT'S ZU DEN PETITIONEN:


Schon wieder diese Gier-Firma Nestlé: Im US-Bundesstaat Michigan, will Nestlé jetzt noch mehr Grundwasser aus der Erde pumpen - und zwar doppelt so viel wie bisher!

Keine Palmölplantage im Regenwald von Kamerun!

Neben dem magischen Great Barrier Reef in Australien soll ein riesiger Kohle-Komplex entstehen. Es ist ein absolut irrsinniger Plan — doch wir können ihn stoppen.

Klickt hier, um das nächste große Artensterben zu stoppen

Petition #SaveSelous: Die Wildnis Afrikas wird zerstört. Retten wir gemeinsam das Weltnaturerbe!

News zur Petition „Unterstützt die Sioux in Standing Rock beim Schutz der Wasserreserven & der Erde”

Knappe drei Monate um die Bienen zu retten




UND HIER GEHT'S ZUM LINKUP:



Samstag, 10. Dezember 2016

Namibia Teil 2 - Kalahari-Sundowner


Moro, ihr Lieben!

A short English summary of this post:
The next day we continued our journey and went to the Kalahari desert. We would have liked to
 take part in a guided tour of the Bushmen, but unfortunately this did not work. And so we finally 
undertook a Kalahari-Sundowner-Jeep-Safari, which gave us much pleasure and we saw many 
animals. The sunset at the end was breathtaking!
Hugs, Traude


Ein kleiner Vorgriff auf den Abend dieses 2. Namibia-Tages, weils sooo schön war: Sonnenuntergang in der Kalahari


Ein guter Tag beginnt für uns mit einem reichhaltigen Frühstück. Während unserer Namibia-Reise
kamen wir mit zwei Mahlzeiten am Tag aus - wir frühstückten ausgiebig und hielten dann locker bis
zum Abendessen durch. Die Frühstück-Buffets unserer Quartiere waren immer gut bestückt mit Gebäck, 
Käse, Wurst, Eiern, Gemüse, Obst, Müsli, Joghurt, Milch, Honig, Butter, Marmelade, Fruchtsäften, 
Kaffee oder Tee ... Kurz, es fehlte uns an nichts. Im Palmquell frühstückten wir auf dieser hübschen
Terrasse:




Danach begaben wir uns auf die Fahrt in Richtung Mariental; man möchte kaum glauben, dass 
sich eine Ortschaft dieses Namens inmitten der Kalahari befindet - aber genau so ist es. Wie ihr
seht, war diesmal ich an der Reihe als Lenkerin - bei so wenig Verkehr und den noch relativ guten 
Straßen in dieser Gegend war das Fahren keineswegs unangenehm, selbst wenn es auch an 
diesem Tag wieder Paviane an den Fahrbahnrändern gab. Außerdem fielen uns während der
Fahrt Bäume mit zahlreichen runden Nestern auf - um welche Vögel es sich bei den Erbauern
dieser Nester handelt, erzähle ich euch ein Stück weiter unten.
 


 
Nach einiger Zeit sahen wir die ersten roten Sanddünen, die typisch für die Kalahari sind. 
Bei der Kalahari handelt es sich um eine Dornstrauch- oder Trockensavanne, sie kann aber auch als 
Halbwüste bezeichnet werden. Die Niederschlagsmenge ist höher als in "normalen" Wüsten - sie 
beträgt etwa 150-250 mm pro Jahr. (Im Norden der Kalahari kann sie sogar bis 500 mm ansteigen.)
 In dieser relativ unwirtlichen Landschaft leben die San oder Buschleute (auch als Khoi oder 
Khoisan bekannt; Khoi war übrigens der Name, den sie sich selbst gaben). Genetischen Unter-
suchungen zufolge handelt es sich bei den Khoi um die älteste heute noch existierende Menschen-
gruppe. Man kann also sagen, sie sind unsere Wurzeln.


Khoisan, San oder Buschleute - Quelle aller Fotos dieser Collage Wikipedia,  KLICK, KLICK, KLICK und KLICK

 Doch wie so oft, ging die Menschheit auch
hier mit dem Ursprünglichen und Natürlichen nicht gut um. Die Khoi mussten nicht immer in der 
Trockensavanne leben, doch sie wurden von anderen Stämmen und später von europäischen Ein-
wanderern immer wieder verfolgt, verdrängt, getötet - und zogen sich schließlich dorthin zurück, 
wo nur wenige überleben können: in die Kalahri! Den extrem naturverbundenen, nomadisierenden
Buschleuten gelang es, hier zu überleben; sie fanden Wasser und Nahrung, wo man keine erwartet,
sie besaßen das Wissen, wie man Giftpfeile zur Jagd herstellt und welche Pflanzen sich als Medizin
eignen - ich denke, sie waren und sind die letzten großen Überlebenskünstler dieser Erde.

Wir sahen in Namibia einige Menschen mit den typischen Gesichtszügen der Khoisan. Mittlerweile 
gibt es leider nicht mehr viele, die noch das ursprüngliche Leben der Jäger und Sammler führen -
aber einige gibt es nach wie vor. Und einige andere versuchen zumindest, ein weitgehend natürliches 
Leben am Rande der Zivilisation zu führen und etwas von ihrem Wissen an Interessierte weiter-
zugeben.

Mich faszinieren diese Menschen spätestens seit ich in den 1980ern den preigekrönten und
zugleich lustigen wie lehrreichen Film Die Götter müssen verrückt sein sah - kennt ihr den?
  Und sowohl mein Mann als auch ich mochten den vierteiligen Roman Otherland von Tad Williams, 
in dem der noch junge, aber mit der Weisheit seines Volkes ausgestattete Buschmann !Xabbu einer 
der Hauptcharaktere ist.





Sehr gern hätten wir auch im richtigen Leben Khoisan kennengelernt, und
 da in einem unserer Reiseführer zu lesen stand, dass man im Intu Afrika Kalahari Game Reserve 
 (ebenfalls nahe Mariental) die Möglichkeit hat, an Buschmann-Führungen teilzunehmen, machten 
wir den Umweg über eine laaaaaange und breite Sandstraße zu diesem Ort. Leider mussten wir am
Tor erfahren, dass diese Möglichkeit nur für Übernachtungsgäste der Lodge besteht (so stand das
nicht im Buch!).

Unser Quartier war längst schon in einer anderen Lodge bestellt (unser Reisebüro hat all unsere
Unterkünfte im Voraus gebucht), hier einzuchecken kam somit nicht in Frage, und all unsere
Überredungsversuche, dennoch an solch einer Führung teilnehmen zu können, waren zwecklos.
Den Weg könnt ihr euch also sparen, wenn ihr dort kein Zimmer habt...

Zugegebenermaßen war das eine enttäuschende Erfahrung. Doch wir lassen uns nicht gern unseren 
Urlaub durch Frust verderben. Es hatte nicht sein sollen, dann würde eben etwas Anderes kommen. 
Und es kam etwas Anderes.

 


Wir fuhren weiter - zu unserem Quartier, der Kalahari Anib Lodge Mariental - und wurden dort
gleich von einem hübschen, strahlenden Lächeln begrüßt (siehe obere Collage). Die Anlage und die 
Zimmer fanden wir auch sehr schön - wenngleich der grüne Rasen inmitten der Halbwüste ver-
mutlich sehr wasser- und pflegeintensiv ist. Die einzelnen Apartements trugen jeweils die Namen 
von Wildtieren Namibias - unseres war der Caracal, eine grazile Wildkatze. Außerdem sahen wir 
originelle Ideen mit Kupferrohren: Sowohl die Aufhängung für das Moskitonetz beim Bett als auch 
die Stangen für die Badetücher und WC-Papier-Rollen waren kreativ aus diesem Material 
zusammengeschweißt.


 


Jetzt kommen wiedermal ein paar eingestreute Outfit-Fotos: Sowohl von dem
luftigen Shirt in Beige als auch von dem korallenroten Top darunter und der safarigrünen Hose
habe ich mich im Lauf der Reise getrennt. Keines der Kleidungsstücke war kaputt oder "schlecht",
und als Urlaubsklamotten fand ich daran auch nichts auszusetzen, aber im Alltag habe ich nichts
davon im letzten Jahr getragen. Und ich glaube, auch nicht im vorletzten Jahr ;-) Deshalb wurde
es bald Zeit, die Sachen an Menschen weiterzugeben, die sie eher brauchen können als ich.
 

U.a. seht ihr in dieser Collage unten Köcherbäume; sie waren leider die einzigen, die wir in Namibia fotografieren konnten.
 Hauptsächlich trifft man diese Bäume weiter südlich an; einen sahen wir auch noch während der Fahrt vom Auto aus, haben
 ihn aber nicht auf Bild gebannt.


Sofort nach unserer Ankunft riss ich mir die Kleider allerdings vom Leib, um einen der beiden
Pools der Lodge zu nützen. Zur mehrfachen "Lebensretterin" wurde ich bei der Gelegenheit auch 
gleich, denn ein paar Libellen und andere Insekten trieben hilflos im Chlorwasser. Ich setzte sie ans 
Ufer und die meisten von ihnen haben sich wieder erholt. Herr Rostrose zog es vor, mit der Kamera
durch die Anlage zu streunen und ein paar Eindrücke für euch und uns einzufangen.




Und dann war es an der Zeit für unser "animalisches Ersatzprogramm": Anstelle der Khoisan-
Führung nahmen wir an einer (von unserer Lodge angebotenen) Kalahari-Sundowner-Fahrt teil -
und die hat großen Spaß gemacht!

Von solch kleinen Erdhörnchen wie dem da unten sahen wir gleich zu Beginn mehrere. Der
aufgestellte fächerartige Schweif dient dem Hörnchen übrigens als eine Art "Sonnenschirm". Herr
Rostrose und ich wechselten uns während der Reise mit den Objektiven ab - an diesem Tag war ich
mit dem großen Tele dran, deshalb war ich auch zuständig fürs "Nah-Heranholen" von Motiven.
(Solltet ihr meine Geschichte vom "Monsterobjektiv" noch nicht kennen, könnt ihr sie HIER
nachlesen.)


Unser Guide Stefanie, Edi - lässig am Jeep, Frau Rostrose - abenteuerlustig, Erdhörnchen - mampfend


Aber manchmal ist es auch schön, wenn man den großen Überblick zeigt - das wiederum ging
mit dem Allround-Objektiv besser. Und auch die Vogelnester (ein Stück weiter unten) ließen sich
 aus dem Jeep einfacher mit dem "kleinen Tele" fotografieren.


Springböcke in der Kalahari


Nester wie diese sahen wir überall in Namibia. Sowohl die "Einfamilien-Nester" als auch die großen
Gemeinschaftsnester ("Sozialer Wohnbau") werden von Webervögeln (auch Widahfinken) angefertigt.
Wenn ihr auf den Link klickt, könnt ihr mehr über diese artenreiche Familie aus der Ordnung der Sperlings-
vögel und ihren kunstvollen Nestbau erfahren. Die Gemeinschaftsnester werden übrigens von den
Siedelwebern oder auch von den Büffelwebern aus trockenem Gras angelegt - und zwar nicht nur auf
Bäumen, sondern z.B. auch auf Telefonmasten (was manchmal nicht unproblematisch ist...)




In der oberen Collage könnt ihr außer den Nestern auch noch Termitenbauten sehen (einen davon
unter einem Kameldornbaum, in dem sich Webervogelnester befinden, einen weiteren frei stehend);
diese Termitenhügel sind teilweise mannshoch oder höher. Unsere Fahrerin und Führerin Stefanie
(die perfektes Deutsch sprach, obwohl ihre Familie schon seit fünf Generationen in Namibia lebt)
 erklärte uns, dass sie häufig gefragt würde, ob diese vielen Termiten denn nicht ein Problem wären
 - doch da es zahlreiche Tiere gibt, die sich von Termiten ernähren, haben diese durchaus eine
Existenzberechtigung.

Ebenfalls in der oberen Collage links unten seht ihr das Geäst und die Früchte eines sogenannten
Stinkenden Hirtenbaumes (auch Stinkbusch). Seine wenig schmeichelhaften Namen verdankt er
der Tatsache, dass er in seiner Hauptblütezeit (September bis Oktober) nach Fäkalien "duftende"
Blüten trägt, um Insekten zur Bestäubung anzulocken, doch für die Tiere und Menschen in der
Region ist dieser zu den Kaperngewächsen zählende Busch sehr wichtig: Sowohl die Wurzeln als
auch die Früchte sind essbar; wenn man die Wurzeln in Milch einlegt, entsteht daraus nahrhafte
Dickmilch; die Blätter werden von den Khoisan als Heilmittel gegen Bauchschmerzen verwendet.




Oben: Bei unserer Kalahari-Fahrt sahen wir zahlreiche Strauße; die mit dem schwarzen Gefieder 
sind die Männchen, die mit dem braunen die Weibchen. Und ja, sie können wirklich ganz schön
schnell rennen, wenn sie wollen...

Unten: Auch Streifengnus bekamen wir zu sehen. In der unteren Collage zeige ich euch mal 
wieder zunächst eine Aufnahme mit dem kleineren und dann mit dem größeren Tele - beide aus
derselben Distanz fotografiert. Und Stefanie erzählte uns die nette "Entstehungsgeschichte" der 
Gnus - denn als Gott die Tiere erschuf, blieben ihm schließlich nur Reste übrig, die nicht 
zusammenpassten. Dem Gnu war das egal, und so baute Gott aus Büffelhörnern, Elchschädel, 
Ziegenbart, Wildschweinschnauze, dem Nacken einer Hyäne, Zebrakörper, Pfedeschweif und 
Antilopenbeinen dieses Tier zusammen, das seither in den Savannen Afrikas weidet und dabei
ein wenig seltsam aussieht...




Hier unten seht ihr zwei weitere Vertreter der Antilopengattung - auf den größeren Fotos der
Collage eine Elenantilope, auf den kleineren "Schattenriss-Bildern" ein Kudu. Diese beiden 
sind die größten bekannten Antilopenarten.




In der nächsten Collage zeige ich euch - neben Straußenvögeln - noch eine weitere Antilopenart:
Oryxe aus der Unterfamilie der Pferdeböcke sind leicht an ihren schwarz-weißen Gesichtsmasken
und den spießartigen Hörnern (Oryx = griechisch für „spitzes Werkzeug“) zu erkennen. Sie sind
auf sehr interessante Weise an das Leben im heißen Wüstenklima angepasst - mehr darüber könnt
 ihr HIER lesen.




Dann wurde es Zeit, sich mit den anderen Jeeps auf einem Hügel zu versammeln, von wo aus wir
den (atemberaubenden) Sonnenuntergang beobachten bzw. fotografieren konnten. Bis es so weit
war, mixten uns die drei Männer von rechts unten erfrischende oder auch alkoholische Getränke - ich
 entschied mich für einen Kalahari Sundowner, der ziemlich viel Gin und auch sonst noch allerhand 
Alkohöllisches enthielt, aber wunderhübsch der allgemeinen Farbstimmung angepasst war. Außer-
dem schmeckte er lecker 😊😉 ... Die Kamera konnte ich trotzdem noch gerade halten - mein
Göttergatte hat mich zum Beweis fotografiert - mal mit dem monster-großen Objektiv (mit dem
übrigens die drei Fotos in der "Einleitungs-Collage" entstanden sind) und mal mit dem kleineren.




Die folgenden Sonnenuntergänge wurden auch mit dem "Kleinen" fotografiert, stammen aber
von Herrn Rostrose. Die Stimmung war einfach traumhaft und wir waren froh, an dieser Fahrt, 
bei der es so viel Schönes zu sehen und zu erleben gab, teilgenommen zu haben.




Trotzdem freuten wir uns dann auch schon sehr auf das Abendessen in unserer Lodge - es gab dort
ein reichhaltiges Buffet mit exotischen und auch vertrauten Köstlichkeiten - wir probierten uns durch
eine möglichst große Palette durch - von Lasagne über Wild-Gulasch bis zu Gemüseeintopf - und
stellten einhellig fest, dass wir die Künste der namibischen Köche bisher ausgesprochen appetit-
anregend und erquicklich fanden (und daran änderte sich bis zum Ende unseres Urlaubes nichts.)
Bald darauf kletterten wir müde in unser "Moskitonetz-Himmelbett", lasen noch ein bisschen und
träumten uns dann einem weiteren schönen Urlaubstag entgegen. (Moskitos störten uns dabei
übrigens keine; die Netze erfüllen in der trockenen Zeit vor allem dekorative Zwecke ;-))






Herzlichen Dank 
für euer Interesse an meinem Reisebericht und auch für eure lieben Kommentare 
zu meinem vorigen Post, in dem es unter anderem um ein Bloggertreffen mit dem lieben Tatjana-
Reserl, um Katzen, Mäuse und um Schokolade ging! Demnächst geht es wieder mit Namibia-
Schilderungen weiter, doch als nächstes kommt mal wieder ein neuer Beitrag zu  
(Der letzte für heuer - aber keineswegs der letzte ANL-Beitrag überhaupt ...)

(ACHTUNG: Mit A NEW LIFE geht es übrigens aus besonderem Anlass diesmal schon ab 
14. Dezember weiter - denn es wird ein vorweihnachtliches GIVEAWAY geben! Ich hoffe, ihr seid 
dort dann auch wieder dabei!!!)  

Ich verlinke  diesen Beitrag bei Sunnys Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei 

ich verlinke dieses Posting (u.a. wegen der nachhaltig genutzten Reisekleidung und der erhaltenswerten
Natur) auch bei ANL.

Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer reiselustigen
Traude







Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes (wird regelmäßig aktualisiert):
Einleitung - Out of Africa
Namibia Teil 2 - Kalahari-Sundowner
Namibia Teil 3 - Von der Kalahari in die Namib  
Namibia Teil 4 - Die Dünen beim Sossusvlei und Deadvlei
Namibia Teil 5 - Solitaire und Swakopmund 
 

Sonntag, 4. Dezember 2016

Bloggertreffen mit Katzen, Mäusen und Schokolade

Servus Ihr Lieben,


A short English summary of this post:
Today I want to tell you about a meeting with my German blogfriend Tatjana in the Viennese 
"cat-café" NEKO. And I want to show you some more outfits in chocolate-colours for Ines Meyrose's 
blogparade called "Chocolate to get dressed" - and an outfit in winter-colors for "Outfit of the 
Month".
Hugs, Traude


Könnt ihr euch noch an das Bloggertreffen inklusive "Modeshooting" mit Beate in Wien erinnern, 
über das ich euch im Oktober 2015 erzählt habe? Wenn nicht, klickt bitte HIER. Im November 
2016 wurde die Wiener Innenstadt nun einmal mehr Schauplatz eines deutsch-österreichischen 
Bloggertreffens.

 Diesmal gab's im Rahmen des Bloggertreffens jedoch kein Outfit-Shooting, denn Tatjana, 
die viele von euch auch als "Reserl" vom Blog Resis weiße Welt kennen, sieht lieber Katzenbilder
im Internet als Fotos von sich selbst. Und unser Treffpunkt bot dazu durchaus geeignete Motive,
da die Begegnung von Tatjana, ihrer Freundin Marianne und mir im ersten Wiener Katzen-Café 
NEKO stattfand. (Was Tatjana in Wien noch alles erlebt hat, könnt ihr HIER in ihrem Blog
ansehen und nachlesen.)




Unten könnt ihr euch im Uhrzeigersinn ein paar Fotos aus dem Café Neko ansehen - das erste 
Bild zeigt einen Blick ins Kaffeehaus, an den Wänden gibt es schöne Portraits der fünf derzeit
dort lebenden Katzen zu sehen und im Vordergrund steht auch gleich eine davon: die Tigerkatze
Kurumi. Bei den beiden nächsten Miezen könnte man auf den ersten Blick glauben, man hat 
unsere zwei Mitbewohner Maxwell und Nina vor sich. Doch der rote Bub im Café Neko heißt
Thomas und das schwarze Mädchen (das genauso grantig dreinschauen kann wie unsere Nina)
heißt Sonia. Der schöne langhaarige Bursche in rot ist Moritz und der in weiß oder beige heißt
Luca. Und wer im Café Neko einen Cappuccino bestellt, bekommt auf seinen Milchschaum 
solch ein hübsches Katzengesicht aus Schokosauce gemalt:




Womit wir auch gleich wieder beim Thema Schokolade - 
oder genauer gesagt Schokolade zum Anziehen - wären. (Mehr dazu in meinem vorvorigen Post
- KLICK.) Die Blogparade von Ines Meyrose läuft noch bis zum 11. Dezember, weshalb ich mich
auch bei meinem Bloggertreffen mit Tatjana in Brauntöne gehüllt habe - diesmal im Mix mit 
Lilanuancen. Daheim probierte ich sicherheitshalber aus, ob Katzen den Look anziehend finden, 
und Maxwell zeigte mir laut schnurrend, dass er davon durchaus angetan war 😻😸😽 ...




Hier unten nochmal ein kurzer Blick auf einige der Kaffehaus-Katzen - und auf ihr "Frauli",
Takako Ishimitsu, die (genau wie die Katzen-Café-Idee) aus Japan stammt. Wenn ihr mehr über
die Frau, das Café und die Idee dahinter wissen wollt, könnt ihr HIER das Interview mit Frau
Takako Ishimitsu lesen. Die Katzen kommen allesamt aus dem Wiener Tierschutzhaus und haben
 kein leichtes Leben hinter sich. Die Streicheleinheiten, die sie im Café Neko bekommen können, 
wenn sie wollen, genießen sie daher umso mehr. Nur die schwarze Sonia lasst sich nicht so gern
streicheln - sie ist sehr auf ihr Frauli fixiert. Gegen Ende zu saß sie allerdings bei uns - eine
Zeitlang auf Mariannes Knien und eine Weile quetschte sie sich auch zwischen Tatjanas Rücken
 und die Rückenlehne 😼




Was ihr in der oberen Collage auch noch sehen könnt - rechts, das zweite Foto von oben - ist eine 
Vanille-Katze, die sich Tatjana gegönnt hat. Und links seht ihr Moritz, der neugierig in meine Tasche
hineinschnüffelt - das hat mit schönen Geschenken zu tun, die das liebe Reserl für meine beiden Miezen 
und meine Enkelkatzen mitgebracht hat und die für Katzennasen äußerst verführerisch duften. *) 
Welche Geschenke das sind, zeige ich euch ein Stück weiter unten - zuerst einmal sind noch zwei
"schokoladige Outfits" dran, die ich unlängst im Büro trug. 

*) Die Café-Neko-Katzen bekamen von Tatjana zwar ebensolche "Duft-Geschenke", aber ihr wisst wohl wie das ist - 
die Kirschen aus Nachbars Garten schmecken ja immer besser als die eigenen 😉




Hier oben mal wieder ganz bequem in meiner braunen Stretchhose, der geblümten braunen
Bluse, die ihr von HIER kennt, einem schlichten T-Shirt und meinem Tuch von HIER. Und 
dazu zwei Ketten aus Naturmaterialien - die eine in braun-weiß habe ich in letzter Zeit recht
häufig und gern getragen - im Outfit unten seht ihr sie ebenfalls wieder. Hier habe ich schoko-
braun mit meinem türkis- oder petrolfarbigen Kleid gemixt, das ihr von HIER kennt - diese
Farbkombination mag ich besonders gerne (auch wenn hier wieder das braune Rollkragen-
"Schrankmonster" mit dabei ist, das ihr vom vorletzen Post schon kennt... Naja, irgendwann
werden wieder wärmere Zeiten kommen, dann geh ich wieder tiefer ausgeschnitten 😉...)




Nun will ich euch aber endlich Tatjanas Katzengeschenke zeigen. Wer ihren Blog kennt,
weiß auch, dass sie wunderbare "Stinkermäuse" anfertigt, die mit Baldrian gefüllt sind. Dieser
Geruch wird von Katzen geliebt und animiert sie zum Spielen, während ihn Menschen zumeist
eher unangenehm finden. Aber wenn die Katzen soooo glücklich sind wie z.B. hier unten meine
lieben Enkel-Katzen Yommee (schwarz) und Chiller (grau getigert) - also die Miezen meiner
Tochter Jana - dann nimmt man ja gern eine stinkende Bude in Kauf 😊😋😌 





In der Collage unten
nochmal eine schwarze Katze, aber diesmal ist es unsere Nina - und wie ihr seht, liebt auch
sie ihr Mausi so sehr, dass sie es ständig abschnüffeln, ablecken, in die Luft werfen und wieder
abschnüffeln und ablecken muss...





Tatjana-Reserl kann übrigens nicht nur Mäuse häkeln, sondern z.B. auch Elchköpfe (siehe großes 
Foto links oben). Der Weihnachtsmann-Anhänger rechts oben duftet zum Glück nicht nach Baldrian,
denn er ist für mich und nicht für die Katzen 😉. Hier unten gibt's noch ein (leider sehr dunkles)
Filmchen von Maxwell mitsamt Stinkermaus:





Liebes "Reserl", dank dir nochmal ganz HERZLICH für die entzückenden Mausis & Co! (Ein
süßes Windlicht mit "Katzenringelspiel" hat mir Tatjana auch noch geschenkt, aber das Foto ist leider
nichts geworden.) Ich hab mich sehr über das Treffen mit dir und Marianne im Café Neko gefreut und
hoffe, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft wiedermal etwas miteinander unternehmen können,
wo auch immer es sich ergibt - entweder in D oder in Ö 😊 


 

Nun noch kurz zu etwas ganz anderem - denn bei Ines Meyrose läuft ja nicht nur die schoko-
ladige Blogparade, sondern auch ihr allmonatliches Mode-Linkup. Im Dezember lautet ihr Thema
 Winterfarben - Farben der Natur passend zur Jahreszeit – kalendarisch oder zum Farbtyp.

Wenn man sich in den verschiedenen Typberatungsseiten - z.B. HIER - durchliest, welche Haut- 
und Haar-Eigenschaften der Wintertyp besitzt, wird klar, dass ich mit meinen rostroten Haaren und
Sommersprossen weit weg von diesem Typus bin. Und auch die Wintertyp-Farbpalette wirkt auf den
ersten Blick keineswegs so, als wären da Farben für mich dabei:


via

   "Er ist der einzige Farbtyp, der ein tiefes Schwarz und ein hartes Weiß tragen kann", heißt es 
hier unter anderem. Und weiter: "In der roten Winter-Farbpalette findet man die Farben: kühles 
Rot, Pink und leuchtendes Rot. In der grün-blauen Winter-Farbpalette findet man die Farben: 
Smaragd, kaltes Türkis, Königsblau, Eisblau, Royalblau und Pflaume. Weitere Winterfarben 
sind Kanariengelb, Anthrazit und Lila."

Nun bin ich aber ein Mensch, der gern selber nachsieht, ob etwas zu mir und meinem Leben passt
- ich lasse mir weder Ideologien noch Farben aufs Auge drücken - und ich lasse mir auch nicht gern
eine Farbe "wegnehmen". Wenn ich etwas gut leiden kann und tragen will, dann helfen sämtliche 
Farbpaletten dieser Welt nichts: Ich liebe schwarz und seit einiger Zeit mag ich auch blau sehr
gern - und ich trag' das dann einfach - basta!

Es gibt da oben gewiss einige Farben, die mir 
absolut nicht passen - und zu denen fühle ich mich auch nicht hingezogen. Doch seht euch mal mein 
Ensemble hier unten an: Selbst wenn die darin enthaltenen Farbtöne sich allesamt in der Wintertyp-
Pallette finden und weder der Blauton noch Schwarz in der Herbsttyp-Farbpalette vorkommen, bin
ich davon überzeugt, dass ich diese Farben sehr gut tragen kann. Was meint ihr?




 Weil das Muster des Des*gual-Kleides ein bisserl "jugendstilig" wirkt, und der Weltladen-
Gürtel dazu ein spannendes Kontrastmuster bietet, wie es auch Herr Klimt in seinen Bildern gerne
malte, bin ich hier außerdem nochmal beim Midlife Fun Bloghop Inspired by Art of Gustav Klimt
dabei. 


via, via, via


Bei Ines Meyroses Modejahr 2016 mache ich wie gesagt ebenfalls mit, außerdem noch bei 
Sunnys Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit, 
nachhaltig genützten Kleidung bei meiner eigenen Aktion A New Life. Ich freue mich natürlich 
sehr, wenn auch ihr wieder eifrig umweltfreundliche, die Welt auf diese oder jene Weise besser 
machende Beiträge aller Art bei ANL verlinkt!
Mehr über meine Linkup-Aktion HIER.


Zum Schluss danke ich euch noch sehr für eure lieben Nachrichten zum 1. Teil meines
Namibia-Reiseberichtes. Teil 2 wird am 9. Dezember erscheinen .... und das nächste Linkup
von A NEW LIFE kommt diesmal ausnahmsweise bereits am 14. Dezember (und es
wird da auch eine kleine Überraschung geben). Also - auf ein hoffentlich baldiges
Wiedersehen bzw. Wiederlesen!


Alles Liebe von eurer Traude