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Samstag, 16. Mai 2020

#Corona Extra 5: Think positive - so viele sind wieder gesund!


Servus ihr Lieben!


Vielen Dank für all eure Kommentare zu meinem Beitrag über einen Ausflug im März und unser erstes Freundestreffen nach den Kontaktsperren 😘! Heute geht es mal wieder weiter mit einem "Corona-Extra"-Beitrag.

Auch wenn manche von euch vermutlich nichts mehr über SARS-CoV-2 hören möchten, haben die heutigen Zahlen und Hintergründe doch etwas so Positives an sich, dass ich sie euch nicht unterschlagen will. Denn heute geht es u.a. um die Menschen, die schon wieder gesund geworden sind. Zu meinen vorangegangenen Beiträgen zum Thema Corona kommt ihr hier:

#Corona Extra 4: SARS-CoV-2 und die Umwelt


Fotos von einem Spaziergang entlang von Feldern Anfang Mai


Auf einem guten Weg:
In meinem vorigen Beitrag habe ich erwähnt, dass wir in Österreich auf einem guten Weg sind - auf dem Weg "in die Freiheit" quasi. Ich möchte damit nicht behaupten, dass die Regierenden und die Exekutive in unserem Land im Zusammenhang mit der "Corona-Krise" alles vorbildlich machen und gemacht haben - da gab's schon Aktionen, die mich erschüttert haben - aber ich fühle mich bisher nicht um meine Bürgerrechte betrogen. Hierbei handelt es sich um eine rein subjektive Aussage und um meine rein persönliche Sichtweise. Und damit sind wir auch schon bei einem entscheidenden Punkt: Ich darf nach wie vor meine Meinung sagen - und in Ländern, in welchen die Demokratie ausgehebelt wurde, ist es mit diesem Privileg oder Bürgerrecht vorbei. 

Ich weiß, dass es Menschen gibt, deren Existenz durch den Lockdown bedroht ist, und die werden diesen Punkt vermutlich anders betrachten. Ich weiß auch, dass es Menschen gibt, denen die Lockerungen jetzt zu schnell kommen und deren Angst vor einer Ansteckung nach wie vor groß ist. Vielleicht hilft den zuletzt Genannten mein heutiger Beitrag, der fast durchgehend aus öffentlich verfügbaren und sehr optimistisch stimmenden Zahlen besteht.

Ich bewerte es übrigens sehr positiv, dass von den offiziellen Stellen transparent und für alle Bürger einsehbar mit den Entwicklungen umgegangen wird. Wer sich informieren will, kann sich diese Infos ganz einfach beschaffen:
 

  • Auf einer weiteren Seite desselben Ministeriums befindet sich das amtliche Dashbord mit den öffentlich zugänglichen Informationen und Übersichtsgrafiken zum Thema COVID 19. Das ist die von mir am häufigsten besuchte Seite. Von Mitte März bis Mitte April habe ich so gut wie täglich die Entwicklungen beobachtet. Dieses Beobachten gab mir ein gutes, sicheres Gefühl, denn ich sah, dass wir selbst zu den Spitzenzeiten weit, weit weg von überlaufenen Krankenhäusern, katastrophalen Zuständen in Intensivstationen oder sonstigen apokalyptischen Verhältnissen waren. Mittlerweile schaue ich nur noch alle drei bis fünf Tage, wie die Dinge laufen. Auf der Einstiegsseite bietet sich dort heute folgender Überblick:
Diagramm vom 15.5.2020

Diagramm vom 15.5.2020


  • Auch in Deutschland gibt es offizielle Informationsseiten - wie z.B. diese hier - aber da ich in Österreich lebe, habe ich mich naturgemäß mehr mit den Entwicklungen in unserem Land befasst. Ich denke jedoch, die von mir gesammelten Darstellungen können auch für jene interessant sein, die in anderen Ländern leben.

Anstatt der Todesfälle vermelde ich euch die milden Verläufe:

Am 30. März 2020 sagte der österreichische Kanzler Kurz in einem Interview: „Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist". Ich will mal in Erwägung ziehen, dass er es nicht besser wusste. Aber aus heutiger Sicht denke ich, diese Prophezeiung trifft nur dann zu, wenn eine Berühmtheit stirbt, die wir alle kennen. Bisher jedenfalls kenne ich eine einzige Person persönlich, die einen positiven Corona-Test gemacht hat. (Es handelt sich dabei um unsere liebe Vis-a-Vis-Nachbarin, die sich während unserer Abwesenheiten immer um unsere Katzen kümmert.) Und dieser Person geht es inzwischen wieder gut, obwohl die Erkrankung COVID-19 bei ihr ausgebrochen ist.

Man kann sagen, COVID-19 hat mich freiwillig zur Beschäftigung mit Zahlen und Tabellen und sogar zum Rechnen gebracht (ja, ausgerechnet mich, die ich sonst nur ungern mit Ziffern zu tun habe - fragt meinen Mann! 😁) Und zwar einfach deshalb, weil ich der allgemeinen Panikmache für mich selbst etwas entgegensetzen wollte.

Ich beobachte die Entwicklungen schon seit Mitte März. Mich interessierten jedoch nicht die Todeszahlen, die ohnehin aus allen Kanälen über uns ausgeworfen wurden - sondern  von Anfang an war das Gegenteil für mich interessant: Ich wollte wissen, wie viele Menschen sich von einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 wieder erholt haben. Und ich wollte auch den Medien-Bildern der Intensivpatienten etwas entgegensetzen. Daher fragte ich mich, wie viele Menschen durch das Virus nicht schwer krank geworden sind, sondern einen milden Krankheitsverlauf hatten.

Ursprünglich gab es auf der Seite Amtliches Dashboard COVID19 zwar eine Information über die Zahl der "Erkrankungen" in Österreich und wie viele davon mild verlaufen, aber noch keine Angabe von Genesenen. An der ursprünglichen Darstellung  war aber immerhin sehr gut zu erkennen, wie das Verhältnis der milden Verläufe im Vergleich zu den Patienten in Spitalsbehandlung und zu jenen in der Intensivstation war. Hier die Zahlen vom 22. März 2020:




Einige Tage später, am 28. März, hieß es statt "Erkrankungen" bereits "Gesamtzahl aller positiv getesteter Personen" (siehe unten). Und um die Zahl der Hospitalisierten und der Personen in der Intensivstation zu erfahren, musste man nun auf die unterlegten Links klicken. Außerdem musste man die "milden Verläufe" nun selber errechnen. Es waren an diesem Tag übrigens 7.116 von insgesamt 7.995 positiv getesteten Personen - und somit laut meiner Berechnung rund 89 Prozent).

Das passt auch weitgehend zu dem im medizinischen Journal The bmj veröffentlichten Artikel, nach dem 50% bis 80% der testpositiven Personen symptomlos bleiben, zum Beitrag des japanischen National Institute of Infectious Diseases (NIID), nach dem selbst unter den 70 bis 79 Jahre alten Personen rund 60% symptomlos bleiben und zu einer Isländischen Studie, nach der rund 95% aller Personen höchstens milde Symptome zeigen.



Der Begriff "Erkrankungen" wurde also ausgetauscht. Denn in Wahrheit handelte es sich nicht um erkrankte Personen, sondern um Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden - unabhängig davon, ob sie Symptome hatten oder nicht.

Es ist wichtig, zu differenzieren, ob jemand an Covid-19 erkrankt ist oder nur das Virus SARS-CoV-2 in sich trägt.*) Dadurch ergibt sich nämlich auch die häufig erwähnte "Dunkelziffer" - die Zahl jener Menschen, die das Virus in sich tragen, ohne es zu wissen und ohne erfasst zu werden. Leider wird mit diesem Unterschied aber sehr schluderig und in verschiedenen Ländern auch abweichend umgegangen, weshalb es schier unmöglich ist, zu brauchbaren Vergleichszahlen zu kommen.

*) Als Erklär-Beispiel für den Unterschied von "erkrankt" und "infiziert" kann man AIDS hernehmen: Da gibt es auch die Virusinfektion mit HIV, mit der man jahrelang symptomfrei leben kann (aber potentiell ansteckend ist). Erst wenn die Erkrankung ausbricht, also wenn man Symptome bekommt, spricht man von AIDS. Es gibt Menschen, bei denen AIDS niemals ausgebrochen ist, obwohl sie das HI-Virus in sich tragen. Sie gelten von Rechts wegen als infiziert, aber nicht als erkrankt. 
Es gibt weitere Infektionen, die niemals ausbrechen müssen - z.B. wenn man mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert wurde: Manche infizierte Menschen bekommen über kurz oder lang Hepatitis B, andere nicht. Wenn man ein Hepatitis-Virus in sich trägt, ist zwar das Antigen im Blut nachweisbar, aber wenn man dann an einem Herzinfarkt oder an Altersschwäche stirbt, war das Virus nicht die Todesursache.

Bei der Zählung der "SARS-CoV-2-Todesopfer“ wird anders damit umgegangen - siehe auch die Fußnote (1) auf dieser Seite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Jede verstorbene Person, die zuvor COVID-positiv getestet wurde, wird in der Statistik als „COVID-Tote/r“ geführt, unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder „mit dem Virus“ (an einer potentiell anderen Todesursache) verstorben ist.



Genesene:
Wie bereits erwähnt, wollte ich von Anfang an wissen, wie viele Menschen sich von einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 wieder erholt haben.

Hier habe ich die verlautbarten weltweiten Zahlen von zwei hintereinanderliegenden Tagen - vom 27. und vom 28. März 2020. Ich wollte wissen, wie viele Menschen weltweit von einem Tag zum nächsten wieder gesund geworden sind (Diese Zahlen stützen sich auf öffentlich verfügbare Daten aus mehreren Quellen):

International, Stand 27.03.2020, 15:00 Uhr: Weltweit haben sich bereits 127.564 Menschen von COVID-19 wieder erholt.
International, Stand 28.03.2020, 08:00 Uhr: Weltweit haben sich bereits 131.712 Menschen von COVID-19 wieder erholt.

Das heißt, binnen weniger Stunden hatten sich weltweit 4.148 Menschen erholt.



Mittlerweile sind die guten und die nicht ganz so guten Zahlen weiterhin kontinuierlich angestiegen. In der unteren Bildschirmkopie der entsprechenden Seite des Österreichischen Gesundheitsministeriums seht ihr die Zahlen vom 14. April 2020 - an diesem Tag hatten sich weltweit 484.398 Menschen von Covid-19 wieder erholt:


Rund einen Monat später vermeldet diese Seite folgendes:

Stand 15.05.2020, 15:00 Uhr

Weltweit wurden bisher insgesamt 4.444.670 bestätigte Fälle bekannt gegeben.
Weltweit haben sich bereits 1.588.858 Menschen von COVID-19 wieder erholt.


Ich find's toll, dass so viele Menschen schon wieder gesund geworden sind! Und sie sind jetzt (zumindest für eine Weile) immun!


Weitere Entwicklungen:
Weiter oben habe ich euch gezeigt, welcher Überblick sich aktuell auf der Einstiegsseite des amtlichen Dashbords bietet.
Man sieht jetzt als erstes eine Epidemiologische Kurve, die besagt, dass der Zuwachs an positiv getesteten Personen bereits stark nachlässt. Das ist zumindest schon mal ein beruhigender Einstieg. Und man kann sich am oberen Rand durch verschiedene Datenblätter durchklicken.

Am Datenblatt mit dem Titel Epidemiologische Daten sieht man die Zahl der "aktuell Erkrankten" und die "jemals positiv Getesteten".

Diagramm vom 15.5.2020

Das heißt, in ganz Österreich sind jetzt - Mitte Mai - gerade mal um die 1.000 Menschen offiziell mit dem Virus infiziert bzw. an COVID-19 erkrankt. Ob bei den "aktuell Erkrankten" auch wieder die symptomlosen Infizierten dabei sind oder nur diejenigen, die nach obiger Beschreibung tatsächlich als "erkrankt" gelten dürften, ist leider nicht klar zu erkennen.

Ich gehe allerdings davon aus, dass in Österreich mittlerweile nicht mehr viele Personen ohne Symptome getestet werden. In der Anfangsphase wurden diese Testungen vor allem bei Heimkehrern aus Hotspots wie China, Italien oder Tirol durchgeführt, und dabei ergaben sich eben häufig positive Testergebnisse bei symptomlosen Personen.*)

*) Später wurden, wie ich zumindest aus der Erfahrung unserer Vis-a-Vis-Nachbarin schließe, nur noch Tests bei Personen mit Symptomen durchgeführt. Diese Nachbarin nämlich bekam Anfang April auffallende Symptome und wurde daraufhin positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Wie sich die COVID-19-Erkrankung bei ihr auswirkte, werde ich euch ein andermal beschreiben. Ihr Mann jedenfalls wurde nicht getestet. Er war die ganze Zeit bei seiner Frau zu Hause (was es unwahrscheinlich erscheinen lässt, dass er nicht angesteckt wurde), und hat bis jetzt keine Symptome bekommen. Das bedeutet vermutlich, dass er die Infektion symptomlos überstanden hat.

Zum Vergleich, vor einem Monat (am 15.4.2020) sahen die Epidemiologischen Daten noch so aus. Es gab um  4.835 mehr "aktuell Erkrankte" als heute:

Diagramm vom 15.4.2020


Man sieht auf dieser Seite auch eine Reihung nach Altersgruppe bei den positiv Getesteten. Abgesehen von Kindern und Jugendlichen bis 14 J. ist die Altersgruppe der Über-84-Jährigen diejenige, die am wenigsten häufig positive Testergebnisse erbrachte. (Dennoch ist das die Gruppe mit den meisten Todesfällen, siehe weiter unten.)

Beim Datenblatt Genesene und Todesfälle werden die Österreichischen Gesamtzahlen einander gegenüber gestellt. In Österreich sind zwar zum Stichtag 15. April (also vor einem Monat) 345 Personen an oder mit SARS-CoV-2 verstorben, andererseits sind bereits 8.098 Personen wieder gesund geworden.

Diagramm vom 15.4.2020



Von den bis zum 15. April verstorbenen 345 Personen waren 133 Personen 84 Jahre alt oder älter; 132 Personen waren 75-84 Jahre alt; in der Altersgruppe der 65-74jährigen sind bis zum Stichtag 62 Personen verstorben, in der Altersgruppe der 55-64jährigen waren es 13, unter den 45-54jährigen vier Personen und unter den 24-34jährigen eine Person. Ob die Verstorbenen unter Vorerkrankungen gelitten haben, ist leider aus diesem Datenblatt nicht ersichtlich.

Einen Monat später sieht die Tabelle etwas komplizierter aus, weil es nun differierende Todeszahlen aus zwei verschiedenen Quellen gibt. Laut Mitteilung des Sozialministeriums ist "keine der beiden Zahlen falsch". Die Differenz soll zum einen darauf zurückgehen, dass das Innenministerium die Daten aus morgendlichen Videokonferenzen mit den Sanitätsdirektionen erhält und früher in die eigene Datenbank einpflegen kann. Zum anderen soll die niedrigere Zahl des BMSGPK nur jene Personen umfassen, die tatsächlich an den direkten Folgen von Covid-19 verstorben sind; die höhere Zahl des BMI hingegen schließe auch Personen ein, die an einer anderen Ursache verstorben sind und positiv getestet wurden, also mit und nicht an dem Virus starben. (Quelle: KLICK)


Aber beachtet bitte auch hier vor allem die hohe Zahl der bereits Genesenen: 14.471 klingt doch nicht schlecht!

Diagramm vom 15.5.2020
Auf Vienna.at ist HIER über eine Analyse vom Zentrum für Medizinische Statistik der MedUni Wien u.a. folgendes zu lesen: "Wie viele Lebensjahre man (im Mittel) durch eine Covid-19 Infektion verliert, ist unbekannt. Da aber viele Schwerkranke mit bereits verkürzter Lebenserwartung betroffen sind, scheint es naheliegend, dass der zusätzliche Effekt auf die allgemeine Lebenserwartung geringer ausfallen wird, als es aus den Mortalitätsraten alleine ableitbar wäre."

Laut dieser Seite liegt das Medianalter der Verstorbenen in den meisten Ländern bei über 80 Jahren und nur circa 1% der Verstorbenen hatte keine ernsthaften Vorerkrankungen.

Diagramm vom 15.5.2020

So viele Krankenhaus- und Intensivbetten stehen zur Verfügung:

Am Datenblatt Hospitalisierungen sieht man eine meiner Meinung nach ganz besonders interessante Gegenüberstellung: 
  • Wie viele Normalbetten im Krankenhaus wären verfügbar (am 15. April 18.393; am 15. Mai: 12.918), wieviele sind tatsächlich von an Covid-19 erkrankten Patienten belegt (April: 769; Mai: 165). 
  • Wie viele  Intensivbetten sind verfügbar (April: 930; Mai: 966), wie viele Intensivbetten sind tatsächlich mit Covid-19-Patienten belegt (April: 232; Mai: 47).
  • Wie viele bestätigte Covid-19-Fälle gibt es aktuell, die nicht hospitalisiert sind (April: 4.843; Mai: 797). Letztere sind offenbar diejenigen, die zu Beginn als "milder Verlauf" registriert wurden.

Diagramm vom 15.5.2020
Diagramm vom 15.4.2020
Und hier könnt ihr euch eine aktuelle Gegenüberstellung der Belegung und Auslastung von Normalbetten und Intensivbetten in Prozent ansehen. Der blaue Balken bedeutet jeweils "Auslastung", während grün und orange "FREI!" signalisieren.

Diagramm vom 15.5.2020


Fest steht also, Spitalsbetten und auch Intensivbetten wären noch reichlich vorhanden, die befürchtete oder angekündigte Katastrophe ist ausgeblieben. 

Für Befürworter der Shut-Down-Maßnahmen bedeutet das, dass die Maßnahmen gut gegriffen haben, für Kritiker hingegen heißt es, dass die Ausgangsbeschränkungen, Geschäftsschließungen etc.  übertrieben waren. Wer hat nun recht?

Frau Rostrose rechnet:
Man sieht ja immer die unterschiedlich hohen Ansteckungs- und Sterberaten hier und dort, aber manche Länder haben einfach viel mehr Einwohner als andere. Es wäre also kein Wunder, wenn dort auch mehr Menschen an der Krankheit sterben. Eine übersichtliche Aufschlüsselung nach Einwohnerzahlen habe ich vorläufig allerdings noch nicht finden können.

Und so habe ich mich an die verhassten Prozentrechnungsstunden meiner Schulzeit erinnert und  versucht, mir selbst ein Bild zu machen, wie viele Menschen in einigen ausgesuchten Ländern an oder mit COVID-19 verstorben sind. Die Sterbezahlen habe ich dieser Seite entnommen, sie stammen vom 16. Mai 2020. Die Einwohnerzahlen und die Prozentzahlen habe ich gerundet.

(Da ich kein Zahlengenie bin, rechnet aber lieber nach 😉)

 
Man darf bei diesen Ergebnissen allerdings nicht außer Acht lassen, dass die Verstorbenen in den verschiedenen Ländern auf unterschiedliche Weise erfasst werden - und dass in manchen Ländern die Zahlen weiterhin nach oben klettern (UK, Schweden, USA), während Kurve in anderen Ländern abflacht (Spanien, Italien, Schweiz, Deutschland, Österreich). Diese Länder-Kurven könnt ihr euch z.B. ebenfalls HIER ansehen.

So gesehen sind Österreich und Deutschland mit ihren relativ frühen und relativ harten Lockdown-Maßnahmen vermutlich einen besseren Weg gefahren als andere Länder. Allerdings hängt immer noch die gefürchtete "zweite Welle" als Damoklesschwert über den Ländern mit einer derzeit noch relativ niedrigen "Durchseuchungsrate".

Nachdem die "erste Welle" unsere Intensivkapazitäten jedoch nicht einmal annähernd gefordert hat, sehe ich ehrlich gesagt auch keinen Grund, sich vor einer zweiten Welle wie das Kaninchen vor der Schlange zu fürchten. [Österreich hat übrigens pro 100.000 Einwohnern 28,9 Intensivbetten; an der Spitze liegt Deutschland mit 33,3 Intensivbetten pro 100.000 Einwohnern. Dann folgen die USA (25,8) und Frankreich (16,3). Schlusslichter sind Italien (8,6), Dänemark (7,8) und Irland (5,0).] Quelle: KLICK

Ich bin - übrigens so wie die meisten "Experten", die über Corona sprechen oder schreiben, und wie die meisten Politiker, die während der Krisenzeiten Entscheidungen gefällt haben - keine Virologin, ich beobachte nur. Und selbst Virologen sind sich, wie man in den vergangenen Wochen zu lesen, sehen und hören bekommen hat, ziemlich uneinig, wie gefährlich oder ungefährlich SARS-CoV-2 nun wirklich ist.

Dennoch geht der Trend, den ich beobachte, am ehesten in die folgende Richtung: Ein fitter, gesunder Mensch wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch in höherem Alter eine Ansteckung mit diesem Virus ähnlich überstehen wie eine Grippeinfektion oder eine Bronchitis. Soll heißen, manche fühlen sich ziemlich krank und elend, manche stecken das besser weg, aber Lebensgefahr besteht für diese fitten, gesunden Menschen nicht. Für weniger fitte, weniger gesunde Menschen kann das Virus gefährlicher sein, muss aber nicht.

Es kann jedenfalls nicht schaden, das Immunsystem zu stärken, zu versuchen, sich gesund zu ernähren, Bewegung zu machen und möglichst viel an die frische Luft zu gehen - das führt auch in "normalen" Zeiten seltener zu schweren Erkrankungen wie Herz- Kreislaufversagen, Krebs, Diabetes & Co.

Wie ansteckend und tödlich ist SARS-CoV-2?
Um sich darüber ein genaueres Bild machen zu können, ist es vielleicht interessant, das Corona-Virus im direkten Vergleich mit anderen Infektionskrankheiten wie Masern, Mumps, Keuchhusten, Grippe oder Ebola zu sehen.

In einem Online-Artikel der Zeitung Der Standard hat mein Mann eine Skala entdeckt, die sich genau mit dieser Frage befasst. Nun handelt es sich hierbei allerdings um eine logarithmische Skala, bei der die Krankheiten weiter oben vielfach tödlicher als unten und in der Mitte sind und Krankheiten weiter rechts vielfach ansteckender als links und in der Mitte. Es mag ja Menschen geben, die sich solche Skalen ansehen und absolut im Bilde sind. Ich zähle nicht dazu - mich verwirren solche Darstellungen heillos! 


 


Um mir eine Vorstellung machen zu können, musste ich selbst ein Diagramm anfertigen, das nicht logarithmisch ist. Jaaa, Corona bringt mich nicht nur zum Rechnen, sondern auch zum Tabellen zeichnen! Hier unten seht ihr also die "natürlichen" Abstände. Daran ist deutlich erkennbar, dass MERS, die Vogelgrippe und Ebola um ein vielfaches tödlicher sind als COVID-19 (das durch ein rotes Viereck dargestellt wird), und dass die Masern zumindest um einiges ansteckender sind. [AR bedeutet Ansteckungsrate, SR bedeutet Sterberate.]



Aber das größte "Gewusel" findet in dem Kästchen statt, in dem die Bereiche zwischen 0 und 10 % gezeigt werden. Um das genauer darzustellen und für mich verständlich zu machen, musste ich noch eine Tabelle zeichnen.

Daran erkennt man auch, dass der häufig herangezogene Vergleich zwischen Corona und der saisonalen Grippe nicht ganz korrekt ist - die Ansteckungsrate bei der Grippe liegt bei 1 %, die Sterblichkeitsrate bei 0,2 %. Die Zahlen von Covid-19 sind aufgrund der Dunkelziffer noch nicht so genau bekannt, pendeln sich jedoch sowohl bei der Ansteckungsrate als auch bei der Sterblichkeitsrate zwischen weniger als 0,5 % und 3 % ein. Wie bei der logarithmischen Skala angeführt wird, gab es am 23. März ein Update: "Der graue Bereich, in dem sich Covid-19 befindet, wurde bei der Sterblichkeit nach unten angepasst, da manche Virologen mittlerweile von einer Letalität unter 0,5 Prozent ausgehen."

Krankheiten wie SARS 2012, Diphterie, Keuchhusten und auch Pocken sind jedenfalls deutlich ansteckender und teilweise auch um vieles tödlicher als Covid-19 - und Mumps ist zumindest um vieles ansteckender.




Ihr Lieben, damit will ich für heute zum Ende kommen. Ich hoffe, das Thema hat euch auch diesmal wieder interessiert! Eine Frage, die ich in einem Forum gelesen habe und die ich ziemlich interessant fand, hätte ich allerdings noch an euch: Falls es bald eine Coronaimpfung gäbe, würdet ihr euch sofort impfen lassen oder abwarten? 


Fotos von einem Spaziergang entlang von Feldern Anfang Mai - verlinkt bei Heidis Himmelsblick


Ich selbst habe mich beispielsweise noch nie gegen Influenza impfen lassen, nachdem meine Mutter vor Jahren ausgeprägte Nebenwirkungen hatte (sie hat sich ein Jahr lang krank gefühlt und danach nie wieder impfen lassen). Die Grippeimpfung wirkte sich in diesem Fall schlimmer aus als es die Erkrankung gekonnt hätte. Und ich denke, ich würde auch bei einem vorhandenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 erst mal allen anderen den Vortritt lassen...




Auf bald und alles Liebe,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,


Freitag, 24. April 2020

#Corona Extra 4: SARS-CoV-2 und die Umwelt

Servus Ihr Lieben!


Vielen Dank für eure Kommentare zu meinem vorigen Beitrag #Corona Extra 3: Ein Thema, das polarisiert! Darin bin ich unter anderem auch der Frage nachgegangen, wer von der Pandemie profitiert. Wie ihr wisst, ist für mich das Thema Umwelt wichtig, daher stelle ich mir natürlich auch die Frage, ob die Umwelt von Corona profitiert. 

Man hört ja in diesem Zusammenhang viel Positives: In meinem Beitrag #Corona Extra 1: Die "stade Zeit" wird vorverlegt habe ich ein paar der aufbauenden Texte gepostet, die derzeit durch die sozialen Medien geschickt werden. Darin heißt es unter anderem, dass in Italiens Häfen wieder Delfine gesichtet werden und in Venedigs Kanälen wieder die Fische schwimmen. Durch die Einschränkung des Flugverkehrs - und generell durch die Verkehreinschränkungen - wurde der CO2-Ausstoß deutlich verringert: ein Wunsch, dessen Erfüllung vielen von uns vor kurzer Zeit noch utopisch erschien.

Können wir nun alle aufatmen - oder handelt es sich nur um eine kurze Verschnaufpause? Bringt Corona auch Nachteile für die Umwelt mit sich? Und könnte eine intaktere Umwelt Pandemien verhindern? Diese Fragen will ich heute zu beantworten versuchen. Dazu muss man aber als allererstes verstehen, wie SARS-CoV-2 entstanden ist.


 [Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]
Fotos von HIER und HIER


Der Covid-19-Erreger ist nicht vom Himmel gefallen. 
Die Corona-Pandemie ist eine Folge menschlichen Handelns, 
eine Folge unserer Naturzerstörung und 
unseres ausbeuterischen Umgangs 
mit den Lebewesen dieses Planeten.
Zitat aus dem WWF-Newsletter - KLICK




Covid-19: Kein Zufall, sondern nur eine Frage der Zeit:
Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die auf natürliche Weise von Wirbeltieren auf Menschen übertragen werden können und umgekehrt. 60 % aller Infektionskrankheiten sind Zoonosen und davon wiederum kommt ein großer Prozentsatz (72 %) von Wildtieren.

Für die Wissenschaft ist das Auftreten von SARS-CoV-2 keine große Überraschung: Bereits im Jahr 2005 warnten die Virologen vom Wuhan Institute of Virology davor, dass Coronaviren in Fledermäusen auf Menschen übertragen werden und Pandemien auslösen können.  Fledermäuse und Flughunde können eine Unzahl von Viren beherbergen (Masern, Mumps, Tollwut, Marburg-Fieber, Ebola und andere, seltenere, nicht weniger gefährliche Krankheiten). Den Ansatz, sich Fledermäuse genauer anzusehen, "weil vielleicht Immunmechanismen gefunden werden können, die erklären, wieso diese Fledermäuse nicht erkranken" fände ich also ziemlich wichtig. "Diese Immunmechanismen gegenüber Corona-Viren und dem Ebola-Virus könnten Erkenntnisse liefern, die für den Homo sapiens von Bedeutung ist." (Zitat Prof. Dr. Vogt von HIER)

Fledermäuse sind die "Wirte", übertragen wird das Virus dann von anderen Tieren, die durch die Fledermäuse infiziert wurden. Überträger auf den Menschen waren im aktuellen Fall aller Wahrscheinlichkeit nach lebende oder frisch geschlachtete Tiere, die auf einem Wildtiermarkt - dem „Huanan Seafood Market“ in Wuhan - angeboten wurden.*) Das Fleisch, das dort verkauft wurde, stammte u.a. von Pangolinen (Schuppentieren), Schleichkatzen, Eichhörnchen, Rattenarten, Fasanen, Skorpionen und Schlangen.

*) Wobei ich mir natürlich so meine Gedanken darüber mache, dass sowohl das Forschungslabor als auch der Markt sich in Wuhan befinden. Aber Spekulationen bringen uns jetzt auch nicht weiter. Woher das Virus tatsächlich stammt, wird sich vermutlich nie zu 100 % klären lassen. Ich hoffe jedenfalls, dass für künftige Pandemien (die ja quasi auch schon "angekündigt" sind und die möglicherweise viel schlimmere gesundheitliche Folgen als Covid19 für die Menschheit haben) bessere Vorkehrungen getroffen werden als bisher - sowohl was die Forschung betrifft als auch die Schutzausrüstung - und auch, was die Natur betrifft, können wir einiges tun.



Fotos von HIER und HIER



Wildtiermärkte fördern die Wilderei, die Jagd bedrohter Arten 
und die Ausbreitung von Krankheiten. 
Sie müssen daher geschlossen werden. 



Artenschutz trägt zur Verhinderung von Pandemien bei:
Die illegale Jagd und der Wildtierhandel gehören neben dem Klimawandel und der Zerstörung von Lebensräumen zu den Ursachen des dramatischen, globalen Artensterbens. Manche Wälder gelten bereits als "leergejagt". Und die Zerstörung von Wäldern und anderen Lebensräumen wiederum fördert die Ausbreitung von Zoonosen. Wir müssen also, so gut es geht, gegen beides vorgehen.

Der WWF beschreibt in seinem Beitrag Wie uns Artenschutz vor Krankheiten schützen kann was die Klimakrise mit der Corona-Krise verbindet: Fast die Hälfte der einstigen Waldfläche auf der Erde hat der Mensch bereits vernichtet. Der Lebensraum für Wildtiere wird enger, und zwangsläufig müssen sie sich auf der Suche nach neuen Habitaten menschlichen Siedlungen annähern. Zusätzlich vertreiben die Folgen der Erderhitzung immer mehr Arten aus ihren angestammten Gebieten. "Das Problem sind nicht die Wildtiere, sondern unser enger Kontakt mit den Tieren, der es möglich macht, dass Krankheiten von Tieren auf den Menschen überspringen", so WWF-Artenschutzexperte Arnulf Köhncke. Mehr darüber HIER.

Weil das Problem des Wildtierhandels über China und das Coronavirus hinausreicht und in vielen Ländern zum Artensterben beiträgt, fordert die Organisation Rettet den Regenwald die weltweite Schließung solcher Wildtiermärkte. Bitte unterstützt auch ihr diese Forderung mit euer Unterschrift - hier geht es zur Petition: KLICK

Quellen:
https://www.mittellaendische.ch/2020/04/08/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen/




Weniger Tourismus - gesündere Welt?
Reisende gelten in den Augen mancher als Umweltzerstörer. Ich muss alle enttäuschen, die glauben, dass durch ein Ausbleiben des Tourismus eine bessere, gesündere Welt geschaffen wird. Manche wertvolle Orte dieser Welt werden nämlich nur deshalb unter Schutz gestellt, weil reisende Menschen sie besuchen wollen. Bleiben die Reisenden aus, hört auch der Schutz auf!


"Keine Touristen bedeutet große Not für Mensch und Natur" 


Fotos von HIER


Notruf aus Namibia - Corona-Krise bedroht Schutzgebiete:
Ein dramatischer Notruf kam dieser Tage von Chris Weaver, Direktor des WWF Namibia: SARS-CoV-2 hat nun auch den afrikanischen Kontinent erreicht und droht, sich unter anderem zu einer sozialen und ökologischen Katastrophe in Namibia auszuweiten. Tausende Menschen, die im Naturschutz und Tourismus arbeiten, werden ihre Jobs verlieren und dadurch in existenzielle Not geraten.

Es ist zu befürchten, dass in der Folge viele Menschen versuchen werden, sich und ihre Familien mit Wilderei über Wasser zu halten. Die menschliche Not betrifft also auch direkt den Naturschutz. Elefanten, Antilopen, Büffel und Löwen zählen zu den bedrohten Arten Namibias, deren Bestand sich in den letzten Jahren durch die Etablierung von Schutzgebieten allmählich erholt hat. Wenn die verarmte Landbevölkerung jetzt nur noch mit illegalem Wildtierhandel ihr Überleben sichern kann, werden viele dieser Tierarten erneut an den Rand des Aussterbens gedrängt.

Mit eurer Spende tragt ihr dazu bei, dass die Arbeitsplätze der GemeindewildhüterInnen für ein Jahr gesichert werden - somit erhält auch die unvergleichliche Natur Namibias die Hilfe, die sie jetzt so dringend wie nie zuvor braucht. Und - siehe oben - durch den Schutz der Arten tragt ihr zum Schutz vor Pandemien bei.
Hier geht es zum Notfallfonds für Namibias Wildhüter - KLICK
Auch aus anderen Schutzgebieten, die von der Corona-Krise und dem Ausbleiben der Touristen akut bedroht sind, kommen zahlreiche Hilferufe - hier gelangt ihr zur weltweiten Corona-Notspende - KLICK



Fotos von HIER und HIER



Nashulai braucht ein Wunder - dieses Wunder könnten wir sein:
Auch die Organisation Avaaz erhielt einen dringenden Hilferuf - aus dem Nashulai-Reservat, einem preisgekrönten Naturschutzgebiet in Kenia, das von den Massai geleitet wird. Denn den Menschen, die hinter diesem visionären Naturschutzprojekt stehen, droht jetzt Hunger und Elend.

Das Reservat lebt vom Tourismus und der ist durch die Folgen der Pandemie eingebrochen. Unzählige Massai haben deshalb ihre Jobs dort verloren. Es gibt kein Geld, kein Essen, keine medizinische Versorgung. Weil Parkwächter entlassen worden sind und die Armut zunimmt, könnten Wilderer bald Jagd auf die atemberaubenden Tiere des Reservats machen. 

Die Massai-Ältesten haben einen Notfallplan aufgestellt, um die Nahrungsversorgung sicherzustellen, Gesundheitseinrichtungen zu schaffen und die Tierwelt zu schützen. Doch dafür brauchen sie dringend Geld. 
Hier könnt ihr spenden, um diesem Hilferuf nachzukommen - KLICK.


Amazonas-Katastrophe im Schatten von Corona: 
Im Utopia-Nesletter vom 20. April wird beschrieben, welche Nachricht derzeit durch den Rost fällt, während die Welt vor allem mit dem Thema Coronavirus beschäftigt ist: Im Amazonasgebiet, dem größten Regenwald der Welt, werden gerade im Rekordtempo Bäume abgeholzt. 

Allein in Brasilien ist die Zerstörung immens: Im März 2020 wurde 30 Prozent mehr Regenwald abgeholzt als im März des Vorjahres. Die Corona-Krise beeinträchtige fast alle Bereiche der brasilianischen Wirtschaft, aber nicht die Umweltzerstörung, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die brasilianische Umweltbehörde „IBAMA“ schickt aktuell als Vorsichtsmaßnahme gegen das Coronavirus weniger KontrolleurInnen in gefährdete Gebiete. 

Mitverantwortlich für die erhöhte Regenwaldvernichtung ist Reuters zufolge der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro. Seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr sei die Abholzungsrate stark angestiegen, da Bolsonaros Politik illegale Holzfäller, Viehzüchter und Spekulanten ermutige.

So könnt ihr den Regenwald schützen:
Um den Regenwald effektiv zu schützen, sind vor allem politische Maßnahmen nötig. Aber auch jede/r Einzelne kann versuchen, etwas dagegen zu tun. Utopia rät in diesem Zusammenhang zu folgendem:

  • Kaufe kein Fleisch, das aus Südamerika importiert wurde.
  • Kaufe kein Fleisch, keine Eier und keine Milchprodukte aus industrieller Massentierhaltung: Die Tiere werden mit Soja gefüttert, für dessen Anbau womöglich Regenwald abgebrannt wurde. (Der Umwelt zuliebe gilt bei Fleisch ohnehin: Weniger ist mehr.)
  •  Vermeide (konventionelles) Palmöl – auch dafür wird Regenwald gerodet.
  • Kaufe keine Möbel aus Tropenholz.



Fotos von HIER und HIER



Bäume pflanzen fürs Klima - und für eine Welt, die besser gegen Zoonosen gerüstet ist:
Denkt im Zusammenhang damit bitte unter anderem an Ecosia, die Suchmaschine, die Bäume pflanzt! Hier geht's zu einem Interview mit dem Ecosia-Gründer Christian Kroll: KLICK.

Eine weitere der empfehlenswerten Organisationen, die Bäume pflanzt fürs Klima, ist Treedom. In meinem vorigen Post stellte ich euch "ein Video, das Bäume pflanzt" vor und schloss daran eine Bitte - nämlich  auf ein ganz besonderes Video zum Earth Day 2020 hinzuweisen: Pro 1.000 Views verpflichtet sich Treedom, je einen Baum zu pflanzen.

Anlässlich des Internationalen Tags des Baumes (25. April 2020) verlinke ich diesen Teil des Beitrags noch einmal. Seht euch bitte dieses Video an - und teilt es (via Faceebook, WhatsApp, in eurem Blog, per Mail oder was euch sonst noch so einfällt). Jeder Klick zählt.

https://www.youtube.com/watch?v=_nDUxCVcZpo&feature=share&fbclid=IwAR2UcZY9bB7SsrWrHA0ah2TNiOkDum1hmAXAuB2sWrxVVH-cw9LWrc9buDY



Corona und das Meer:
Die Greenpeace-Expedition von Pol zu Pol ist nun zu Ende, doch die UN-Verhandlungen über den Schutz der Hohen See mussten aufgrund der globalen COVID-19 Pandemie vorerst auf Eis gelegt werden. Bedeutet dies das Aus für die Meeresschutzarbeit? Greenpeace sagt: Ganz sicher nicht!  Doch das vielfältige Leben in den Ozeanen können wir nur gemeinsam schützen.

Die Forschungsergebnisse der Greenpeace-Expedition werden nun sorgfältig ausgewertet, um sie so schnell wie möglich internationalen Entscheidungsträgern präsentieren zu können. "Denn eines ist klar: Es muss sich dringend etwas ändern. Wir können nicht so weitermachen wie bisher, indem wir unsere Meere plündern, zerstören und verschmutzen als gäbe es kein Morgen! Deshalb müssen sich die Vereinten Nationen auf einen starken globalen Ozeanvertrag einigen."

Unsere Ozeane brauchen weiterhin unsere Hilfe. Unterschreibt und teilt bitte diese Petition für die Errichtung eines weltweiten Netzwerkes an Meeresschutzgebieten jetzt mit Freunden und Familie:  KLICK

Greenpeace-Schiff

Profitiert die Umwelt also von Corona?
Ihr seht, die Umwelt profitiert leider nur bedingt. Da und dort wirken sich Verkehrseinschränkungen positiv aus, andernorts wiederum rücken jetzt gerade wichtige Projekte in den Hintergrund und in manchen Fälle verschlechtert sich die Situation sogar drastisch!

Es wird jedenfalls nicht so sein, dass "nach Corona" kein Druck auf die Regierungen mehr nötig ist, weil alle vernünftig geworden sind und weil sich die Umwelt wieder nachhaltig erholt hat. Sie kann nur mal kurz aufatmen - und auch das nur zum Teil...

WENN es dauerhaft besser werden soll, müssen wir wachsam bleiben und den Regierungen nicht gestatten, wieder zum "Busines as usual" zurückzukehren ... Denn momentan steht zu befürchten, dass Geld, das ursprünglich für den Klimaschutz verwendet werden sollte, nun zum Wiederankurbeln der Wirtschaft verwendet wird. 

Ich habe hier ein Video für euch, das zu diesem Thema passt. Es trägt zwar den nicht so positiven Titel "Warum das Coronavirus die Umwelt nicht retten wird" - KLICK - (in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln); es zeigt aber ab der Mitte durchaus positive Möglichkeiten auf.

Wir werden also weiterkämpfen müssen - haben aber durch Corona unter Umständen eine andere Argumentations-Grundlage erhalten...

Bleiben wir dran!


Zu meinen vorangegangenen "Corona-Beiträgen" kommt ihr hier:




 Alles Liebe, eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,


PS:
Weitere Links zum Themenkreis:
  • Fünfter Weltweiter Klimastreik am 24. April, diesmal ONLINE - verschiedene Organisationen laden zum Klimastreik ein – aus gegebenem Anlass nicht draußen auf der Straße, sondern im virtuellen Raum. Auch im Netz lässt sich Lärm machen! Fridays For Future Austria - Fridays for Future Deutschland
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Bildquelle KLICK



Sonntag, 19. April 2020

#Corona Extra 3: Ein Thema, das polarisiert



Zurzeit stützt man sich zu sehr auf Modellrechnungen. 
Aber diese Modelle stecken voller Annahmen, die niemand getestet hat. 
Und es muss oft ja nur eine Annahme falsch sein oder eine Sache unberücksichtigt 
und schon fällt das ganze Modell in sich zusammen.

Prof. Dr. Hendrik Streeck 
Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der 
Universität Bonn, derzeit betraut mit SARS-CoV-2-Forschung



Servus ihr Lieben!

An all den Diskussionen im Netz, im TV, den zahlreichen Interviews mit Virologen, die unterschiedliche Meinungen vertreten, wird klar, das Thema SARS-CoV-2 lässt keinen kalt - und es polarisiert. Auch in den Kommentaren, die ihr mir zu meinem vorigen #Corona Extra-Beitrag Bitte keine Panik hinterlassen habt, klangen die unterschiedlichsten Sichtweisen an.

Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich finde es gut, wenn es verschiedene Auffassungen und Inputs zu einem Thema gibt. Letztendlich liegt die Realität häufig in der Mitte zweier Pole, und ich finde, solch unterschiedliche Positionen sollten auch in der öffentlichen Diskussion verstärkt zugelassen werden. Das ist derzeit leider nicht der Fall.

Nachdem bestimmt nicht alle meine Antwortkommentare auf die Fragen oder auf kritischere Anmerkung gelesen haben, werde ich in meinem heutigen Beitrag einiges davon wiederholen - aber es wird hier auch jede Menge Neues zu lesen geben.



[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]
Frühlingsfotos vom April 2020


Vermutlich ist es wichtig, dass ihr vorab wisst: In meinem familiären Umfeld und Freundeskreis gibt es mehrere Menschen, die zur definierten Hauptrisikogruppe zählen, der älteste ist meine Mutter, der jüngste noch ein Kind, und ich hoffe sehr, dass alle gut aus der Sache herauskommen. Aber mein „Ansatz“, an das "Thema Corona" heranzugehen, ist ein anderer als der, der zur Zeit so häufig beschritten wird.

Öffentlich liegt das Hauptaugenmerk seit Anbeginn der "Corona-Krise" auf den schwer Erkrankten, den Toten, den Infektionsraten, der Möglichkeit, keine ordentliche Intensivbetreuung zu bekommen, falls man am Virus erkrankt und es zu Komplikationen kommt. Wenn ein Mensch, der gerade erst mit einem positiven Befund konfrontiert wurde, all diese Dinge liest, bekommt er vermutlich schon vor lauter Angst Atembeklemmungen und denkt sich „Oh mein Gott, ich werde wahrscheinlich daran zugrunde gehen! Überhaupt, wenn es schlimmer wird und die Beatmungsgeräte knapp sind!“ Solche Gedanken sind nicht gerade heilsam. Es gibt tatsächlich Aussagen von Virologen, dass manche Menschen eher an der Panik als am Virus sterben. Die innere Einstellung wirkt erwiesenermaßen mit bei Heilungsprozessen.


Gartenfotos vom April 2020



Anstatt die Angst bei gesunden oder infizierten, aber nur leicht erkrankten Menschen weiter zu schüren, versuche ich der Sache die Schärfe zu nehmen. Ich sammle daher lieber aufrichtende, ermutigende Informationen. Und auch Informationen, die den derzeitigen Weg in Frage stellen. Diese habe ich mir nicht aus den Fingern gesaugt oder aus dubiosen Quellen bezogen – die Zahlen und Fakten, die ich im vorangegangenen und auch in diesem und dem nächsten Beitrag poste, stammen beispielsweise von der WHO, aus dem europäischen Monitoringbericht, von der Italienischen Gesundheitsbehörde, vom Österreichischen Gesundheitsministerium  oder von hochrangigen Wissenschaftlern, von denen einige mutig genug sind, den allgemeinen Meinungstrend bzw. manche der gesetzten Maßnahmen anzuzweifeln. (Beim Sammeln geholfen hat mir zum Teil wieder diese Seite. Ich kann euch nur empfehlen, euch die dortigen Einzelbeiträge selbst durchzulesen.)

Was ich in meinem Antwortkommentar noch geschrieben habe, ist der Satz "Ich erzähle lieber über die Menschen, die schon gesund geworden sind." Genau das will ich demnächst auch tun - denn ich habe viele Infos zu dem Thema gefunden. Allerdings fürchte ich, es ist zu viel für heute. Ein Schritt nach dem anderen - zuallererst möchte ich auf eine Frage eingehen...


Gartenfotos vom April 2020



Wer profitiert von Corona?
Diese interessante Frage hat mir Maren in ihrem Kommentar gestellt. Wenn man die Frage bei Ecosia (oder meinetwegen auch Google oder anderen Suchmaschinen) eingibt, erfährt man, dass z.B. die Hersteller von Desinfektionsmitteln, Atemmasken, Gummihandschuhen, Schutzanzügen und von Konserven ordentliche Zuwächse hatten. Der weltweite Anstieg der Fernarbeit und das Kontakthalten mit Freunden und Verwandten durch diverse Internetdienste hat Videokonferenzanbietern, Teamkommunikations-Apps & Co. eine stark angewachsene Nachfrage beschert - und jenen Konzernen, die im digitalen Leben ohnehin den Ton angeben*), noch größere Gewinne als bisher. Auch Streaminganbieter wie Netflix zählen zu den sogenannten "Stay at home stocks" (zu Deutsch in etwa: Zuhausebleiben-Aktien), die "Dank Corona" in ungeahnte Höhen klettern. (* Bitte beachtet zu dem Thema auch eine Petition im PS!)

Die Aktien von Pharmafirmen, die an der Entwicklung eines Impfstoffs arbeiten, und von Medizintechnikunternehmen, die z.B. Beatmungsgeräte, Fieberthermometer und Lungenfunktionsmessgeräte herstellen, steigen ebenfalls.

Im Vergleich zum Einzelhandel geht es auch dem Onlinehandel noch vergleichsweise gut, aber Corona hat offenbar eine gewisse Konsumzurückhaltung verursacht. Sogar beim Unternehmensriesen Amazon fiel in den vergangenen Wochen die Aktie - jedoch nur im geringen Maß.

Ich glaube allerdings, dass man die Gewinner der Coronakrise längst nicht nur an Aktienkursen messen kann...


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/2054057-Wer-von-der-Krise-profitiert.html
https://www.t-online.de/finanzen/boerse/news/id_87540338/coronavirus-diese-fuenf-branchen-profitieren-von-der-pandemie.html
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/coronavirus-die-gewinner-und-verlierer-der-coronakrise-a-7a312bf6-896b-442d-b0f5-de9198e58818


Aus WhatsApp kopiert 😉


Corona als "hilfreicher Feind von außen":
Meiner Meinung nach nimmt dieses Virus die Funktion des "Feindes von außen" ein. Ein solcher Feind wird von Regierenden in schwierigen Zeiten gern heraufbeschworen, um von internen Problemen abzulenken. Oft handelt es sich bei diesen "Feinden" um andere Staaten, und das Ablenkungsmanöver lässt sich bis zu jahrelang währenden Kriegen hinausziehen. Aktuell ist der Feind ein Virus, und wie lange sich die Angelegenheit hinziehen wird, steht noch in den Sternen. 

Politiker können sich in derartigen Krisen profilieren, indem sie Stärke zeigen, sie können durch Fehlentscheidungen aber auch untergehen. Momentan sieht es so aus, als würden all jene Staatschefs, die strikte und strenge Maßnahmen angeordnet haben, um "die Bevölkerung vor dem Virus zu beschützen", bei ihren Untertanen (und in der Darstellung durch die Medien) die besseren Karten haben. Sie sind die "umsichtigen Lenker". Aber das Blatt kann sich wenden - z.B. wenn sich als gesichert herausstellt, dass die Maßnahmen komplett überzogen waren. (Deshalb "darf" sich so etwas auch niemals herausstellen, wenn ihr versteht, was ich meine...)

Das Blatt kann sich auch wenden, wenn nach gelockerten Maßnahmen die befürchtete zweite Welle kommt. Die Politiker befinden sich also auf einer Gratwanderung - und da sie allesamt keine Mikrobiologen sind, sind sie auf gute Beratung angewiesen. Das Problem ist: Eigentlich sind auch die Berater auf Modelle und Annahmen, Berechnungen und Spekulationen angewiesen und können nur vorgeben, sich ihrer Sache sicher zu sein.


Ein Flugzeug! Im April 2020 eine Besonderheit! Verlinkt bei Heidis Himmelsblick


Von Corona profitieren auch alljene, die sich seit einiger Zeit gefragt haben "Wie kommen wir aus dieser Nummer wieder raus?" Eine "Nummer", aus der viele Regierungsstäbe wohl gerne wieder herauswollten - zumindest für einige Zeit - heißt Flüchtlingspolitik. Nun gibt es ein neues Thema, das alles andere überschattet, da kann diesem Problem nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet werden, dafür haben alle Verständnis.


Auch aus der Nummer Fridays for Future ist man vorläufig mal raus. Da war eine starke Jugend, die unmissverständliche Forderungen gestellt und sich an jedem Freitag versammelt hat, und die sich nicht abspeisen lassen wollte mit leeren Versprechungen. Die Demonstrationen wurden immer größer. Immer mehr Menschen - und zwar nicht "nur" Jugendliche, sondern auch Lehrer, Wissenschaftler, Eltern, Großeltern... - schlossen sich an, die Medien berichteten immer wohlwollender, der Druck auf die Politiker wurde immer größer. Aber nun sind alle gut von diesem Thema abgelenkt - und Versammlungen oder Demonstrationen sind sowieso verboten. Wenn  Corona  "lange genug dauert", könnte die Luft raus sein aus. Das müssen wir unbedingt verhindern.


Und sonst? Es wird wohl einige weitere Nutznießer der Krise geben - es profitieren wohl auch alle, die sich einen Überwachungsstaat wünschen. Der deutsche Ökonom Norbert Haering erklärt in mehreren Beiträgen, wie die „Corona-Krise“ genutzt wird, um seit längerem geplante Überwachungsinstrumente in den Bereichen Reiseverkehr, Zahlungsverkehr, Kontaktverfolgung und Biometrie weltweit einzuführen.
https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/


Keine Ahnung, warum Maxwell so dreinschaut, ev. schmeckte die Katzenminze nicht? 😀😉



Unser Hauptproblem ist, dass niemand jemals in Schwierigkeiten geraten wird,
wenn die Maßnahmen zu drakonisch sind. Sie werden nur dann in Schwierigkeiten
geraten, wenn sie zu wenig tun. Unsere Politiker und diejenigen, die mit der
öffentlichen Gesundheit arbeiten, tun also viel mehr, als sie sollten.

Prof. Peter C. Gøtzsche
Dänischer Medizinforscher, Professor für klinisches Forschungsdesign und Analyse 



Strategie der Angst:
Zahlreiche Experten der unterschiedlichsten Fachgebiete haben in den vergangenen Wochen und Monaten ihre Bewertungen, Berechnungen und Auffassungen im Zusammenhang mit dem "neuen" Coronavirus kundgetan.

Vonseiten der meisten europäischen Regierungen wurde letztendlich auf die warnenden Stimmen und Berechnungen gehört. Denn bei den Modellrechnungen wurde nicht nur vor einer großen Zahl an Erkrankten und Toten gewarnt, sondern auch vor einem Systemkollaps. Und Italien war als Horror-Beispiel vorangegangen. Selbst wenn man das italienische Gesundheitswesen (bei dem viel zu viel eingespart wurde) nicht mit dem in Deutschland, der Schweiz oder Österreich vergleichen kann, wollte man um jeden Preis "italienische Verhältnisse" vermeiden - und hat daher das normale Leben komplett heruntergefahren. Das passt zu dem Zitat von Prof. Peter C. Gøtzsche - die Gefahr, in Schwierigkeiten zu geraten ist für Politiker geringer, wenn die Maßnahmen entschlossen wirken und drastisch sind als wenn sie zu lasch erscheinen.

Durch die Info-Seite https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/ wurde ich vor einigen Tagen auf ein "geleaktes vertrauliches Strategiepapier der deutschen Bundesregierung" aufmerksam.  Dieses wurde laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung im Zeitraum vom 19. bis 22. März von einer "Gruppe von rund zehn Fachleuten" verfasst, darunter Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft und vom RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung.

In dem Strategiepapier heißt es einleitend: "Ein Blick auf die Daten aus Asien und die Meldungen aus europäischen Nachbarländern zeigen, dass eine Unterschätzung der Größenordnung dieser Herausforderung zu immensen, irreversiblen Schäden führen wird. Die meisten Virologen, Epidemiologien, Mediziner, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler beantworten die Frage «was passiert, wenn nichts getan wird» mit einem Worst-Case-Szenario von über einer Million Toten im Jahre 2020 – für Deutschland allein. Ein Expertenteam von RKI, RWI, IW, SWP, Universität Bonn / University of Nottingham Ningbo China, Universität Lausanne und Universität Kassel bestätigt diese Zahlen mit einem für Deutschland entwickelten Gesamtmodell."
https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen/
https://fragdenstaat.de/blog/2020/04/01/strategiepapier-des-innenministeriums-corona-szenarien/


Gartenfotos vom April 2020

  
Wir werden erst im Nachhinein beantworten können, ob und wie sehr die 
monatliche Sterberate durch Covid-19 ansteigt. Ich habe mir die Fälle von 
31 der 40 Verstorbenen aus dem Landkreis Heinsberg einmal genauer 
angeschaut – und war nicht sehr überrascht, dass diese Menschen 
gestorben sind. Einer der Verstorbenen war älter als 100 Jahre, da hätte 
auch ein ganz normaler Schnupfen zum Tod führen können. 
Aber wie gesagt: Die Studie läuft noch.

Prof. Dr. Hendrik Streeck 
Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der 
Universität Bonn, derzeit betraut mit SARS-CoV-2-Forschung

Systemkollaps-Vermeidung durch Manipulation:
Das oben genannte Strategiepapier war zunächst offenbar "nur für den Dienstgebrauch" bestimmt, wurde aber - von wem auch immer - den Medien zugespielt. In meinen Augen ist das 17 Seiten lange Dokument eine Suche nach Wegen, die Bevölkerung zu manipulieren, damit Angst vor Covid19 entsteht. Das darin beschriebene Worst-Case-Szenario (Abbildung siehe Seite 5) und das wirtschaftliche Szenario "Abgrund" (siehe Seite 11) sollten um jeden Preis verhindert werden. Deshalb hat man sich entschieden, auf eine 'Schockstrategie' zu setzen (siehe Seite 13), "indem den Menschen Angst vor einem 'Worst Case Szenario' gemacht werden soll. Die Allgemeinbevölkerung – für die das Virus größtenteils harmlos ist – solle vor einem 'qualvollen Ersticken' gewarnt werden; ebenso könnten Kinder, die auf Spielplätzen spielen, den 'qualvollen Tod' ihrer Eltern verursachen." (KLICK) 

Die Angst, die so viele Menschen vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 verspüren, ist also gewollt. Sie wurde von unseren Regierungen herbeigeführt. Gewiss in der wohlmeinenden Absicht, ein Massensterben und einen damit verbundenen schlimmeren Wirtschaftzusammenbruch als jetzt zu verhindern - trotzdem bleibt ein schaler Nachgeschmack. Denn die Annahme des Massensterbens und des Zusammenbruchs basiert nur auf Modellrechnungen mit mehreren Unbekannten.

Wenn ihr euch das Dokument selbst durchlesen wollt - hier ist der Link: https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen/ Ich gehe davon aus, dass es in der österreichischen und in den meisten anderen Regierungen ähnliche Dokumente und Taktiken gibt.


 




Social distancing and lockdown is the absolutely worst way 
to deal with an airborne respiratory virus.

(Soziale Distanzierung und Sperrung sind der absolut schlechteste Weg, 
um mit einem durch die Luft übertragenen Atemwegsvirus umzugehen.)

Prof. Dr. Knut Wittkowski
(20 Jahre lang Leiter der Abteilung für Biostatistik,
Epidemiologie und Forschungsdesign der Rockefeller University in New York)


Welchen Weg werden wir weiter gehen?
Es waren bestimmt sehr kluge Köpfe, die berechnet haben, dass wir ohne Lockdown auf eine Katastrophe zuschlittern. Es gibt inzwischen allerdings auch schon eine beachtlich große Zahl an klugen Köpfen, die all diese Berechnungen sehr kritisch sehen. Beispielsweise, weil man in Deutschland, der Schweiz oder Österreich (und anderen Staaten mit einem starken Gesundheitssystem) nicht von Modellrechnungen ausgehen sollte, die sich auf Staaten mit einem kaputtgesparten Gesundheitssystem beziehen.

Von Kritikern der Ausgangsbeschränkungen und der anderen scharfen Maßnahmen im Zusammenhang mit  SARS-CoV-2 wird dieses Virus bzw. die damit verbundene Sterblichkeitsrate häufig mit dem Influenzavirus verglichen.

Die Grippemortalität liegt in den USA bei bis zu 80.000, in Deutschland und Italien bei bis zu 25.000, und in der Schweiz bei bis zu 2500 Personen pro Winter. Laut International Society of Infectious Diseases wurden in Italien im Untersuchungszeitraum (Winter 2013/14 bis 2016/17) mehr als 68.000 Todesfälle aufgrund von Grippeepidemien geschätzt.
Das britische Projekt „In Proportion“ verfolgt die Sterblichkeit „mit“ Covid19 im Vergleich zur Sterblichkeit durch Influenza und zur Gesamtsterblichkeit, die auch in Großbritannien weiterhin im Normalbereich oder darunter liegt und derzeit abnimmt. 

In Ländern wie Italien, Spanien, teilweise in Großbritannien und den USA haben Grippewellen auch früher schon zu einer Überlastung der Krankenhäuser geführt. Derzeit muss außerdem ein hoher Prozentsatz des medizinischen Personals (bis zu 15%) in Quarantäne. Stark erhöhte Sterblichkeitsraten - wie in Norditalien - können durch zusätzliche Risiko­faktoren (extreme Luftverschmutzung, starke Belastung durch Krankenhauskeime, Zusammenbruch der Alten- und Krankenpflege durch Massenpanik und Ausbleiben von infizierten oder im Ausland lebenden Pflegekräften) beeinflusst sein.


Es stellt sich also die Frage, welcher Weg der beste wäre. Oder welche Staaten den "richtigen" Weg eingeschlagen haben. In Dänemark jedenfalls wird der Lockdown inzwischen bereut: „Wir hätten nie den Stoppknopf drücken sollen," sagt Professor Jens Otto Lunde Jørgensen vom Aarhus Universitätskrankenhaus. "Das dänische Gesundheitssystem hatte die Situation unter Kontrolle. Der totale Lockdown war ein Schritt zu weit.“ Mittlerweile fährt Dänemark den Schulbetrieb wieder hoch. 

Das Luxemburger Tageblatt berichtete am 14. April, dass Schwedens lockere Strategie zu Covid19 aufzugehen scheint. "Entgegen  aller  Kritik  scheint  sich  die  Lage derzeit deutlich zu beruhigen. Covid-19 war bislang nicht so schrecklich trotz lockerer Eindämmungspolitik. Ein riesiges Feldlazarett,  das  vorsorglich  in  Stockholm  aufgestellt  wurde,  wo  die  meisten  Schwerkranken  sind,  bleibt weiter gänzlich geschlossen, wegen fehlenden Bedarfs." Die Anzahl der Patienten auf Intensivstationen sei gleichbleibend auf niedrigem Niveau oder sogar leicht rückläufig. „Es gibt viele freie Plätze in den Intensivstationen in allen Stockholmer Krankenhäusern. Wir nähern uns der Abflachung der Erkrankungskurve“, erklärte ein Oberarzt der Karolinska Klinik.
https://swprs.files.wordpress.com/2020/04/volksblatt_schweden_corona_20200414_18.pdf


Welcher Weg ist der richtige? Welcher der falsche? Den "verbotenen Weg" verlinke ich bei Artis Schilderwald-Linkup.

Der Virologe Prof. Dr. Hendrik Streeck kritisierte bei Markus Lanz am 31. März 2020 die bisherigen Corona-Maßnahmen: Das Hauptproblem in der aktuellen Diskussion seien fehlende Daten und Fakten, um Entscheidungen zu treffen. Die Wirkung der Maßnahmen vor der Kontaktsperre sei nicht ausreichend überprüft worden. Prof. Streeck und sein Team haben im stark von Corona-Fällen betroffenen Kreis Heinsberg diverse Oberflächen getestet: Weder auf Handys, Türklinken, Waschbecken noch auf Katzen sei bei den von Covid19 betroffenen Familien ein aktives Virus nachweisbar gewesen. Ansteckungsgefahr gehe nur von Spucketröpfchen - also von großer räumlicher Nähe - aus. Streeck will mit seinem Team nun auch noch der Frage nachgehen, wie hoch die Dunkelziffer von nicht erkannten Krankheitsfällen ist. Davon, dass das Robert-Koch-Institut keine solche Studie geplant hatte, zeigte er sich überrascht.

In einem FAZ-Interview äußerte Hendrik Streeck außerdem die Vermutung, dass Covid19 die Gesamtsterblichkeit in Deutschland nicht erhöhen werde. Diese liegt normalerweise (also in Zeiten ohne Covid19) bei rund 2500 Personen pro Tag. Streeck erwähnt den Fall eines 78 Jahre alten Mannes mit Vorerkrankungen, der an einem Herzversagen starb. Er wurde nachträglich positiv auf Covid19 getestet und deshalb in die Statistik der Covid19-Todesfälle aufgenommen...
https://www.youtube.com/watch?v=VP7La2bkOMo


Gartenfotos vom April 2020


Auch der Würzburger Virologe Professor Dr. Carsten Scheller sieht die aktuellen Maßnahmen mindestens kritisch - auf sein Video und den Bericht dazu hat mich übrigens Sara - Waldgarten in ihrem Kommentar aufmerksam gemacht - danke! Professor Scheller empfiehlt, über Exitstrategien nachzudenken. 

Zitat aus dem Artikel der Pharmazeutischen Zeitung: "Wie problematisch es ist, die verfügbaren Testdaten als Basis für Vorhersagemodelle zu verwenden, schildert Scheller am Beispiel einer Berechnung, die Professor Dr. Harald Lesch kürzlich im ZDF im Rahmen seiner Sendung »Leschs Kosmos« zum Thema Corona aufstellte. Basierend auf den Daten, die bis kurz vor der Sendung vorlagen, war für den Freitag der vergangenen Woche, spätestens jedoch für den heutigen Montag, ein Kollaps der Kliniken vorausgesagt worden. Dies ist nicht geschehen, wie wir wissen, weil die Zahlen, von denen ausgegangen wurde, die Wirklichkeit nicht widerspiegeln."

Im (hörenswerten) Youtube-Podcast bestätigt Scheller übrigens u.a. die Theorie, die ich euch in meinem Beitrag Was haben Italien, Corona und die Modeindustrie miteinander zu tun? geschildert habe, nämlich dass SARS-CoV-2 durch chinesische Modebranche-Arbeiter in größerem Ausmaß nach Italien eingeschleppt wurde: Aufgrund des Chinesischen Neujahrsfestes befanden sich zahlreiche chinesische Arbeiter auf Heimaturlaub und reisten dann wieder nach Italien zurück... teilweise leider infiziert.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/meinungen-am-rande-des-mainstreams/seite/3/
https://youtu.be/w-uub0urNfw




Der finnische Epidemiologie-Professor Mikko Paunio von der Universität Helsinki hat mehrere internationale Untersuchungen ausgewertet und kommt auf eine Covid19-Letalität von 0,1% oder weniger (d.h. im Bereich der saisonalen Grippe). Der Eindruck einer höheren Wahrscheinlichkeit, an Covid19 zu sterben sei entstanden, weil sich das Virus sehr schnell verbreitet habe. Dies sei insbesondere in Mehr-Generationen-Haushalten in Italien und Spanien, aber auch in Großstädten wie New York der Fall gewesen. Die Lockdown-Maßnahmen seien überall zu spät gekommen und hätten nichts mehr gebracht bzw. seien letztlich sogar kontraproduktiv gewesen.
https://lockdownsceptics.org/wp-content/uploads/2020/04/How-the-World-got-Fooled-by-COVID-ed-2c.pdf


Auch die beiden Stanford-Medizinprofessoren, Dr. Eran Bendavid und Dr. Jay Bhattacharya, erklären in einem Beitrag, dass die Tödlichkeit von Covid19 um mehrere Größenordnungen überschätzt werde und vermutlich selbst in Italien nur bei 0,01% bis 0,06% und damit unter jener der Influenza liege. Der Grund für die Überschätzung liege in der stark unterschätzten Anzahl der bereits (symptomlos) Infizierten. Als Beispiel wird etwa die vollständig ausgetestete italienische Gemeinde Vo genannt, die 50 bis 75% symptomlose testpositive Personen ergab. 


Gartenfotos vom April 2020

Prof. Dr. Alexander S. Kekulé, ein führender deutscher Mikrobiologe und Epidemiologe, fordert in einem Interview mit dem britischen Telegraph ein Ende des Lockdowns, da dieser mehr Schaden anrichte als das Virus selbst. Ursprünglich warnte Kekulé davor, dass das Virus Europa verschlingen würde, und forderte die Regierung von Angela Merkel öffentlich auf, bereits im Januar mit der Untersuchung internationaler Reisender zu beginnen. Nun jedoch vertritt er die Auffassung, dass die Sperre nicht mehr länger dauern sollte. Die Allgemein­bevölkerung solle eine rasche Immunität entwickeln, während Risikogruppen zu schützen seien. Man könne nicht auf einen Impfstoff warten, was mindestens sechs bis zwölf Monate dauern werde, sondern müsse einen Weg finden, mit dem Virus zu leben.


Der Yale-Professor David Katz, der bereits früh vor den negativen Folgen eines Lockdowns warnte, gab ein ausführliches einstündiges Interview zur aktuellen Situation. Dr. Katz erörterte darin u.a. seinen Vorschlag zur "vollständigen Schadensminimierung" - einen Plan, der darauf abzielt, die Menschen sowohl vor Covid-19 als auch vor einer Vielzahl von Schäden zu schützen, die aus sozialer Isolation und wirtschaftlicher Schließung resultieren.
https://www.youtube.com/watch?v=VK0Wtjh3HVA


Der deutsche Wirtschaftsprofessor Stefan Homburg beschrieb vor drei Tagen in der WELT: „Warum Deutschlands Lockdown falsch ist – und Schweden vieles besser macht.“ „Zusammengefasst haben Länder wie Schweden, Südkorea oder Taiwan mit ihrem Verzicht auf Lockdowns klug gehandelt. Die dortigen Virologen führten Bevölkerung und Politik mit ruhiger Hand durch die Krise, statt sie durch ständige Kurswechsel zu verunsichern. Das Coronavirus wurde ohne Schaden für Grundrechte und Arbeitsplätze erfolgreich eingedämmt. Deutschland sollte sich diese Politik zum Vorbild nehmen.“ (Siehe auch: Ein Videointerview mit Prof. Homburg).
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/warum-deutschlands-lockdown-falsch-ist-%E2%80%93-und-schweden-vieles-besser-macht/ar-BB12E6km


Hier noch ein paar zusätzliche Expertenmeinungen:
Liste von 12 Experten, die die Coronavirus-Panik hinterfragen: https://off-guardian.org/2020/03/24/12-experts-questioning-the-coronavirus-panic/

Liste von 10 weiteren Experten: https://off-guardian.org/2020/03/28/10-more-experts-criticising-the-coronavirus-panic/

Gartenfotos vom April 2020


Ihr Lieben, nun danke ich euch einmal mehr für euer Interesse. Alljene, die gern meine vorangegangenen "Corona-Beiträge" lesen wollen, finden sie hier:


Wirklich beantworten können wir die Frage nach dem richtigen Weg wohl erst am Ende dieser Krise. Doch ich denke, es ist wichtig, sich über dieses Thema so umfassend wie möglich zu informieren, verschiedenste fundierte Meinungen anzuhören und darüber nachzudenken. Das ist nötig, um sich ein eigenes Bild machen zu können - und um sich nicht "ins Leere hinein zu fürchten". Ich bin jedenfalls froh, dass hierzulande allmählich mit Lockerungen begonnen wird... Haltet die Ohren steif und bleibt weiterhin gesund!


 Alles Liebe, eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,


 PS:
 Hier habe ich noch ein paar Dinge für euch gesammelt:
ein Video, das Bäume pflanzt, zwei Petitionen und ein Bisserl Humor 😊

  • Ein Video, das Bäume pflanzt und eine Bitte:
Das Thema "Corona und Umwelt" ist ein umfassendes - ich werde versuchen, mich demnächst genauer damit auseinander zu setzen. Hier nur ganz kurz etwas, worum mich Treedom gebeten hat. Ihr wisst schon: "Treedom ist die einzige Plattform weltweit, die es ermöglicht, einen Baum auf Distanz zu pflanzen und ihm online zu folgen"... - ich habe euch die Idee dahinter in diesem Blogbeitrag genau geschildert.

Bei Treedom ist man davon überzeugt, dass die Welt positive Nachrichten nun noch mehr braucht als sonst. Daher ist man mit der Bitte an mich herangetreten, auf ein ganz besonderes Video zum Earth Day 2020 hinzuweisen: "Dafür veröffentlichen wir wie im letzten Jahr ein Video, mit welchem wir uns verpflichten pro 1.000 Views einen Baum zu pflanzen. Im letzten Jahr ist dieses Video viral gegangen und wir haben über 10.000 Bäume gepflanzt; dieses Jahr soll dieser Wald jedoch noch weiter wachsen."

Daher seht euch bitte dieses Video an - und teilt es (via Faceebook, WhatsApp, in eurem Blog, per Mail oder was euch sonst noch so einfällt). Jeder Klick zählt.

https://www.youtube.com/watch?v=_nDUxCVcZpo&feature=share&fbclid=IwAR2UcZY9bB7SsrWrHA0ah2TNiOkDum1hmAXAuB2sWrxVVH-cw9LWrc9buDY


  • Unterstützen wir die WHO:
Trump hat alle US-Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestoppt - mitten in der Covid-19-Pandemie. Vertreter entscheidender Regierungen treffen sich zur Zeit zu Krisengesprächen - senden wir ihnen einen Aufruf, die WHO zu unterstützen und sicherzustellen, dass lebensrettende medizinische Maßnahmen und Impfstoffe auch für diejenigen verfügbar sind, die sie am dringendsten benötigen!
Zur Petiton geht's hier: KLICK

Bildquelle: KLICK

  • Keine Steuerflucht mehr für Konzerne!
Durch die Steuertricks von Megakonzernen wie Apple, Amazon, Google, Facebook, McDonald’s, IKEA, Netflix, Starbucks & Co. entgehen europäischen Staaten jedes Jahr Steuereinnahmen von bis zu 200 Milliarden Euro! Dieses Geld fehlt jetzt im Gesundheitssystem!
Aber es ist nicht zu spät: Gemeinsam können wir Apple und andere Konzerne auffordern,  jetzt und zukünftig Leben zu retten, indem sie endlich ihre Steuerschulden bezahlen.
Zur Petiton geht's hier: KLICK

Bildquelle: KLICK




Und zum Schluss noch eine Betrachtung mit Humor:
(erhalten per WhatsApp - danke Ursula! 😂)

Unser aktueller Wissensstand zu Corona zusammengefasst:

1. Im Prinzip dürfen Sie das Haus nicht verlassen, aber wenn Sie es müssen, dann können Sie.
2. Masken sind nutzlos, außer, wenn sie helfen...
3. Die Geschäfte sind geschlossen, mit Ausnahme derjenigen, die geöffnet sind.
4. Sie sollten nicht in Krankenhäuser gehen, es sei denn, Sie müssen dorthin gehen.
5. Dieses Virus ist tödlich, aber nicht für die Mehrheit, da ist es mild.
6. auf Kinder hat es eher keine Auswirkungen, außer auf diejenigen, auf die es sich doch auswirkt und die daran sterben.
7. Handschuhe werden nicht helfen, aber sie könnten trotzdem helfen.
8.Jeder muss ZUHAUSE bleiben, aber es ist wichtig, RAUSZUGEHEN.
9. Es gibt keinen Mangel, aber es gibt viele Dinge, die fehlen...
10. Tiere sind nicht betroffen, außer diese belgische Katze und die Tiger in New York.
11. Sie werden viele Symptome haben, aber Sie können auch ohne Symptome krank werden...
12. Man darf nicht mehr in Altersheime gehen, aber man muss sich um die Alten kümmern ...
13. Wenn Sie krank sind, dürfen Sie nicht raus gehen, außer zur Apotheke.
14. Sie können sich Restaurant-Essen ins Haus liefern lassen, das möglicherweise von Personen zubereitet wurde, die keine Masken oder Handschuhe trugen.
15. Sie können mit einem Freund herumlaufen, aber nicht mit Ihrer Familie, wenn diese nicht unter demselben Dach lebt.
16. Das Virus bleibt auf verschiedenen Oberflächen zwei Stunden lang aktiv, nein, vier, nein, sechs, nein, nicht Stunden, vielleicht Tage? Aber es braucht eine feuchte Umgebung, oder auch nicht.
17. Das Virus bleibt in der Luft - vor allem in einem geschlossenen Raum.
18. Unsere Kinder sind womöglich bereits in der Schule infiziert worden, bevor sie geschlossen wurde.
19. Die Corona-Toten sind an dem Virus oder mit dem Virus gestorben.
20. Der Test weist das Virus nach, nein es weist Moleküle in Zusammenhang mit dem Virus nach und schlägt mal falsch positiv und auch mal falsch negativ aus.
21. Wir haben keine Behandlung, oder doch, die ist auch ungefährlich, außer, man experimentiert zu viel am Menschen.
22. Wir sollten so lange eingesperrt bleiben, bis das Virus verschwindet, aber es wird nur verschwinden, wenn wir eine kollektive Immunität erreichen, also wenn es alle mal hatten... dafür müssten wir raus, aber jetzt noch nicht.
23. Wir müssen die Kurve flach halten, damit die Krankenhäuser weiter so leer bleiben. Das dauert ein halbes Jahr, nein ein Jahr, ach was, bis zu 2 Jahre...
24. Unsere Krankenhäuser sind leer, darum müssen wir in der EU solidarisch handeln, theoretisch, aber....
25. Wir müssen die Schulen wieder öffnen weil es den Eltern nicht zugemutet werden kann Homeoffice und Kinderbetreuung gleichzeitig zu stemmen.
26. Unsere Kinder sind die wahren Helden, außer..... sie nerven gewaltig. Dann sind sie keine Helden mehr.
27. Die Wirtschaft verkraftet das... nicht... oder doch... oder vielleicht. Wir retten die Kleinen, nein die Großen, wir sammeln Corona-Soli, nein Corona-Bonds, von den reichen Armen ein und geben es die armen Reichen weiter.

Und jetzt agiert mit Menschenverstand, ihr Menschen!
Oder lasst es... 💁🏻‍♀️
In diesem Sinne.....👍👎🤡👏🤦😡