Freitag, 11. August 2017

Sommerfest "Out of Africa"

Servus ihr Lieben!
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Auch im diesjährigen Sommer gab es wieder ein Themenfest bei unserer Freundin Moni.
Diejenigen unter euch, die schon länger hier lesen, haben bereits folgende Moni-Sommerfeste
kennengelernt:

Französisches Sommerfest 2016  
Französisches Frühstück am nächsten Tag 
Irisches Sommerfest 2015



Ich brauche darüber also nicht mehr lang und breit zu schreiben; ihr wisst schon, dass Moni eine
begnadete und leidenschftliche Köchin ist und zum jeweiligen Jahresthema ein tolles Buffet für ihren
Freundeskreis zusammenstellt, dass ich die „Dekorateuse“ bin und mein Göttergatte die Musik mixt.
Heuer lautete das Motto Out of Afrika. Unser Urlaub in Namibia und Kapstadt liegt gerade erst neun
Monate zurück, es war also noch jede Menge Inspiration vorhanden und wir hatten große Freude an
dem Thema.




Die Gerichte, die Moni für das Buffet gezaubert hatte, stammten allesamt vom „schwarzen
Kontinent“ – und zwar von Nord nach Süd und von Ost nach West durch ganz Afrika.





 Monis Bitte an ihre Gäste lautete wieder, sich dem Motto gemäß zu kleiden, und auch hier gab es
von bunter Stammestracht über Safarikleidung bis zum nordafrikanischen Wüstenbewohner ein
breites Spektrum. Mein Safari-Outfit kennt ihr bereits von HIER, bloß hatte ich diesmal anstelle des
Gürtels ein leichtes Leo-Tuch um die Hüfte geschlungen.

Und die Musikuntermalung? Vom westafrikanischen Reggae-Musiker Alpha Blondy über Miriam
Makebas Pata Pata Song, The Lion Sleeps Tonight, über Musik aus dem Gumboots-Musical bis zu
verschiedenen Songs, die wir 2002 aus Südafrika mitbrachten oder die im Text bzw. durch ihre
Interpreten einen Afrika-Bezug haben, bot Edi wieder einen bunten und angenehmen Mix. Wir hatten
viel Spaß und genossen dieses Fest und die Köstlichkeiten alle sehr.


Das Foto von Edi und mir beim Einander-Knipsen hat Moni aufgenommen.

Bis auf das Hortensienfoto stammen hier alle Bilder von Ingrid


 
Beim Tisch-Decken im Wohnzimmer habe ich mich bemüht, einen kolonialen Touch im Stil von
"Out of Africa" hineinzubringen - in dezenten Tönen und sowohl mit europäischen als auch mit
afrikanischen Elementen. Die meisten der Schnitzereien auf dem Tisch und am Buffet stammen aus
Monis Fundus, nur der große Kerzenleuchter auf dem Tisch gehört mir. Und zwei der drei Afrika-
Servietten-Sorten haben wir aus Namibia mitgebracht.




 Wir feiern das Sommerfest zwar manchmal im Juli und manchmal im August - der ursprüngliche
Anlass ist aber Monis Geburtstag. Als ich in Sandras Blog Sandycraft vor einigen Monaten eine
„Kochbuch-Sammelmappe“ sah, wusste ich sofort, dass ich solch ein tolles Stück für Moni bestellten
möchte. Hier seht ihr die wunderbare Rezeptmappe, die Sandra angefertigt hat – und nicht nur ich war
davon begeistert, sondern auch das Geburtstagskind. Moni suchte sofort einen Ehrenplatz dafür und
wird darin ihre Lieblingsrezepte aufbewahren:
 



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Wie üblich fand am nächsten Tag bei uns daheim ein Frühstück für den harten Kern bzw. die 
Übernachtungsgäste statt, und auch unser Haus habe ich wieder dem Thema entsprechend dekoriert. 




  Diesmal ließ ich allerdings die schon traditionelle Servietten-Wimpelgirlande weg, denn unser
Afrika-Urlaub hat uns so viele tolle Aufnahmen beschert, die nun unsere Wände zieren – da braucht’s
nicht viel mehr 😉 Übrigens wird es mit diesen Bildern (und auch mit einigen von Island, Indien,
Irland und anderen Reisen) im heurigen Spätherbst eine Ausstellung geben – darüber freue ich mich
riesig!






Da es in der Nacht zu regnen begonnen hatte, gibt es diesmal Indoor-Gruppenfotos –
und natürlich benahmen sich alle Beteiligten dabei mal wieder sehr seriös (inklusive
Rostrosen-Standard-Pose 😉):


Maxwell und Nina als Löwe und schwarzer Panther hätten gut gepasst, kamen aber erst, als die Gäste bereits weg waren 😉



Ich hoffe, euch hat's ebenfalls Spaß gemacht hier mitzufeiern! 😊

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 Vielen Dank für euer Interesse - und  außerdem herzlichen Dank an alle, die mir zu meinem
vorigen Beitrag Sommergartenbilder und Rostrosenkleider für extra-heiße Tage *) liebe Zeilen 
geschrieben haben!

Ab 15.8. wird mein neuestes ANL-Posting online gehen, ich hoffe, wir lesen einander da
wieder und ich freue mich schon jetzt auf eure umweltfreundlichen, die Welt ein bisserl besser
machenden Beiträge!

*) Bei Monis Sommerfest war es übrigens auch noch sehr heiß (aber zum Afrika-Thema passt das ja gut und im Haus hat 
Moni jetzt angenehmerweise eine Klimaanlage); in der Nacht nach dem Fest fing es zu regnen an und brachte zumindest 
für zwei, drei Tage eine gewisse Abkühlung. Mitte dieser Woche war es wieder sehr heiß und schwül, in der Nacht auf heute
 zogen erneut schwere Unwetter über uns hinweg, der Strom fiel für ein paar Stunden aus, die Feuerwehr hatte Großeinsatz 
und heute Früh lagen in unserem Ort und auch in Wien überall abgebrochene Äste herum. Am Wochenende soll es kühl sein 
und danach ... sollen die Temperaturen angeblich abermals zulegen... )

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Fotos (wenn nicht anders angegeben): Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe,
eure Traude 

  Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +

Verlinkt bei:

Sunnys Um Kopf und Kragen bzw. bei ihrem Schmuckkistl, 

Montag, 7. August 2017

Sommergartenbilder und Rostrosenkleider für extra-heiße Tage

Servus, liebe neue und treue LeserInnen! 


Sodale, hier bin ich wieder 😊! Danke fürs
Treue-Halten! Und vielen Dank auch für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Beitrag
ANL # 19 - Öko-Fußmatte, Bio-Sandalen, nachhaltige Sommerlooks und Sommer im Garten
sowie für eure dortigen Verlinkungen zu ANL = Achtsamkeit - Nachhaltigkeit - Lebensqualität =
A New Life!





Hiermit beende ich meine Sommer-Blogpause, obwohl der Sommer noch nicht zu Ende ist.
Ich bin so froh, dass ich mir diese Pause gegönnt habe. Der Sommer 2017 hatte es bisher in sich,
 u.a. auch in Sachen Wetter. Während im Norden Deutschlands Regen, Überschwemmungen und
verhältnismäßig kühle Temperaturen vorherrschten, stöhnte der Süden – und auch wir in Österreich
 – über die Hitze. Zwar gab es auch hier heftige Unwetter, die für Chaos vor allem in Salzburg, Tirol,
Kärnten und der Steiermark sorgten, doch das Hauptthema (überhaupt im Osten Österreichs)
lautete "Hitzewelle".




Man kann sogar sagen, es war ein Rekord-Sommer, denn bereits Ende Juli meldete unsere 
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik überdurchschnittlich viele Hitzetage in Österreich: 
In Andau im Burgenland war es heuer noch vor Anfang August an 30 Tagen 30 Grad heiß oder heißer. 
Und auch an anderen Orten im Burgenland, Niederösterreich und Wien gab es ähnliche Temperaturen. 
(Normalerweise gibt es durchschnittlich 20 Hitzetage pro Jahr in diesen Regionen.) Und in der ersten 
August-Woche überschlugen sich die Temperaturrekorde nochmal und kletterten auf bis zu 39 Grad.




Nicht gerade ideal also für Menschen wie ich einer bin, die ein „Nordland-Gen“ in sich tragen und
mit Temperaturen über 25 Grad nicht gut umgehen können. Ebenfalls suboptimal für Menschen, die
wie wir Rostrosen ihre Urlaube bevorzugt außerhalb der klassischen Ferienmonate Juli und August
legen, weil dies die Familien-Hauptreisezeit ist.

Das bedeutet nämlich, dass wir uns bei Hitze ins Büro schleppen müssen...




 Herr Rostrose arbeitet immerhin in einem klimatisierten Büro, ich nicht. Mein Arbeitsplatz liegt auf 
der Sonnenseite eines Hochhauses, allerdings glücklicherweise nur im dritten Stock. Mein Zimmerkollege 
und ich haben praktisch die ganze Zeit die Jalousien heruntergezogen, das elektrische Licht aufgedreht 
und den Ventilator an. Nicht unbedingt das, was man energiesparend nennt, aber unvermeidbar, wenn 
man von uns auch an 35-40-Grad-Tagen Konzentration und Arbeitsleistung erwartet.





Heute zeige ich euch (neben Natur- und Gartenfotos) ein paar Kleider, 
die mir in diesem Sommer (und auch schon in manchem Jahr davor) dabei geholfen haben, die 
heißen Zeiten „zwischen den Urlauben“ zu überstehen. Denn diese Exemplare zeichnen sich durch 
besondere Leichtigkeit und Luftigkeit aus. Und sie haben den Vorteil, dass sie mich nirgendwo
einengen.





Und außerdem möchte ich euch ein bisserl was über meinen Sommer-Alltag erzählen:

Aktuell sieht der Weg zur Arbeit so aus, dass mein Mann morgens mit mir nach Wien fährt (weil 
wegen Bahn-Umbauarbeiten seine Bahnstrecke den gesamten Sommer über gesperrt ist und der - 
unzuverlässige - Schienenersatzverkehr mehr Zeit benötigt).





Wir fahren bis zur Wiener Stadtgrenze 
mit dem Auto und nehmen dann die U-Bahn. Mein Mann fährt fünf Stationen mit mir zusammen, 
dann steigt er in die S-Bahn um, während ich noch sechs weitere Stationen und einen mindestens 10-
minütigen Fußmarsch vor mir habe. Am Ende meines Bürotages funktioniert das dann alles in
umgekehrter Reihenfolge - bloß dass zu diesem Zeitpunkt die Luft zwischen den Häusern der
großen Stadt zu kochen scheint. Nachmittags arbeitet mein Mann länger als ich, da muss er also 
trotzdem den Schienenersatzverkehr in Kauf nehmen.

An den Nachmittagen empfinde ich die U-Bahn-Fahrerei übrigens im Vergleich zu den
Morgenstunden als noch unangenehmer, vor allem, weil um diese Zeit bereits mehr los ist. 
Sitzplätze sind da heiß umkämpft. 




Manche der U-Bahnwaggons sind bereits klimatisiert, die meisten jedoch nicht. 
Dann ist es entweder stickig heiß – denn ich bin in Wiens "oberirdischer U-Bahn" unterwegs - und
über die Körpergerüche oder auch die übertriebenen Parfum- und Aftershave-Düfte, die in den
Waggons oder an dem dampfenden Körper des Sitznachbarn hängen, möchte ich hier gar nicht
sprechen - oder die Fenster sind gekippt und es zieht wie in einem Vogelkäfig.




Und wenn ich am Nachmittag ins Auto steige, ist es innendrin heiß wie in einem Backofen, denn dort 
wo wir parken, gibt es keine Schattenplätze. Es dauert eine Weile, bis es die Klimaanlage schafft, 
eine halbwegs erträgliche Temperatur herzustellen; bis dahin kann ich kaum das Lenkrad berühren, 
weil es brennheiß ist. 




An zwei Nachmittagen pro Woche fahre ich anschließend nach wie vor zu meiner 91jährigen Mutter
(selbst wenn sie mich inzwischen nur noch an guten Tagen erkennt, mich zuweilen mit meiner Schwägerin 
verwechselt und im Laufe des Tages vergisst, dass ich da war); das Pflegeheim, in dem sie seit nahezu 
vier Jahren im Bett liegt, ist nur einige wenige Kilometer von unserem Stadtgrenzen-Parkplatz entfernt. 
Die Fahrt dorthin ist jedenfalls nicht lang genug, um das Lenkrad besser berührbar zu machen (auch
wenn sie aktuell wegen einer Baustellen-Umleitung länger als sonst dauert). 





Auf der Weiterfahrt nach Hause hat das 
Wageninnere samt Fahrerin endlich Gelegenheit, etwas abzukühlen… Das dürfte jedoch nicht 
auf alle Verkehrsteilnehmer zutreffen, denn gerade jetzt, wo es so heiß ist, werde ich immer wieder 
Zeugin von lebensgefährlichen Manövern auf der Autobahn. Ich nehme an, die Fahrer werden vor 
allem durch die Temperaturen so aggressiv - bei uns nennt man das „hitz‘deppert“.





Ihr seht schon, ich empfinde meinen Arbeitsalltag
und vieles, was damit zusammenhängt, als Spießrutenlauf. Dass ich darüber nicht oft schreibe, hat
vor allem den folgenden Grund: Ich jammere nicht gerne. Mag sein, dass ihr es sowieso als "jammern
auf hohem Niveau" empfindet - mir ist schon klar, dass es Menschen gibt, die froh wären einen Job
zu haben oder ein Auto oder ein Haus, in das sie am Nachmittag zurückkehren können. Aber ich
denke, nach 40 Jahren Arbeitsleben darf man auch mal darüber schreiben, dass es einem inzwischen
reicht, überhaupt an derart heißen Tagen.

Ich beschäftige mich in meiner Freizeit jedenfalls lieber mit
angenehmen Dingen - und mein Job samt Arbeitsweg zählt definitiv nicht dazu. Entschuldigt bitte,
dass ich mich hier und heute darüber „ausgekotzt“ habe, es musste einfach mal sein, damit ihr wisst,
wie das Rostrosenleben außerhalb unserer Reisen, Kuraufenthalte, Treffen mit Freunden und Familie
sowie netten Unternehmungen aussieht.




 Mein Blog erweckt ja immer wieder mal den Eindruck, dass
mein Leben ein einziger Urlaub ist. Ist es leider nicht, und ich bin nicht permanent am Grinsen, 
obwohl ich mich bemühe, auch an Arbeitstagen zu lächeln und zu lachen. (Und für EUCH lächle 
ich natürlich immer gern 😌) Ich will ja schließlich meine Lachfalten nicht verlieren!

Deshalb unternehmen wir zum Ausgleich immer wieder Dinge, die unser Leben bereichern und 
die Alltäglichkeiten überlagern. Von solchen Unternehmungen möchte ich euch in meinen nächsten 
Beiträgen ein paar Fotos zeigen – ich hoffe also, ihr kommt mich dann wieder besuchen. (Mit dem
Island-Reisebericht lege ich aller Wahrscheinlichkeit nach Ende August oder Anfang September los.)





Zum heutigen Schluss noch ein Outfit, das meiner Meinung nach
 recht gut zum aktuellen Thema der "Modischen Matronen" passt. Es ist eigentlich
mal wieder eine ziemliche Herausforderung für mich, denn es lautet diesmal

Sealife
und als Binnenlandratte gibt der Inhalt meines Kleiderschrankes da leider nicht viel her.




Ich besitze weder einen Rock mit Leuchttürmen, Segelbooten und Tauen wie TINA, noch habe ich
ein Vintage-Kleid mit Strandszenen wie BEATE und ich kann auch keine Bluse mit Korallenmuster
aufbieten wie NATALIA. Fische, Unterwasserszenen, Seesterne und sonstiges Getümmel hat mein
Kleidungsfundus ebensowenig zu bieten.




Dabei liebe ich das Meer und es existieren auch alle möglichen maritimen Deko-Sachen und
Gebrauchsartikel im Rostrosenhaus. Aber in meiner Garderobe – Fehlanzeige. Am maritimsten
wirken da noch die Ringelshirts – und da gibt es auch eines, das einen Anker draufappliziert hat
- aber das wäre mir mit seinen Dreiviertel-Ärmeln zuletzt viiiiel zu heiß gewesen - das poste ich
ein andermal.

Und so bekommt ihr heute einfach mein Maxikleid samt Seidentuch in Meeresfarben
zu sehen - und das alles an meinem höchstpersönlichen "Strand" am Mini-Gartenteich.





Meine Vorzimmer-Kleinkram-Aufbewahrung mit den Seepferdchen tut so, 
als wäre sie eine Strandtasche. Und meine Dekosachen dürfen auch mitspielen 😉




Am Wochenende hat es geregnet und zum Glück auch ein wenig abgekühlt. Und
für Mitte dieser Woche werden zwar schon wieder Temperaturen um die 30 Grade angekündigt,
aber danach soll es mit der argen Hitze hier dann fürs erste mal vorbei sein... Schauen wir,
ob's stimmt 😉

Ich freue mich schon auf meine Blogrunden der nächsten Zeit. (Bin gespannt, was es Neues
bei euch gibt!) Aber seid mir bitte nicht böse, wenn es damit ein bisserl dauert!

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Gartenglück-Linkparty, weiters zum Natur-Donnerstag 
Tinas Freitagsoutfit und zu Sabines Aktion Outfit des Monats. Und da ich meine Kleider allesamt schon
viele Sommer lang trage, bin ich damit auch beim nächsten ANL dabei (ab 15.8.)!


 
 Alles Liebe von eurer Traude


Mittwoch, 26. Juli 2017

ANL # 19 - Öko-Fußmatte, Bio-Sandalen, nachhaltige Sommerlooks und Sommer im Garten

Servus ihr Lieben!

 Sorry, ich habe irrtümlich das nächste noch unfertige ANL-Posting gestartet - und um es 
aus der Seitenleiste wieder "wegzukriegen", muss ich jetzt diesen älteren Post hier nochmals 
posten... Einfach ignorieren, wenn ihr den Beitrag schon kennt ;-)



Ich danke euch sehr für eure zahlreichen Kommentare zu meinem vorigen Posting 
sowie für eure lieben Wünsche zu meiner Blogpause bzw. zum Thema Gesundheit!

Inzwischen geht's mir besser, und auch einige der Dinge von meiner To-Do-Liste habe ich abgehakt.
Jetzt aber rasch zu meinen ANL-Themen von heute, denn wie ihr an der Überschrift seht, sind das gleich
mehrere 😉




In der oberen Collage könnt ihr links schon einen Blick auf meine neue Öko-Fußmatte erhaschen
und rechts auf meine neuen Sandalen. Fangen wir mit der Fußmatte an: Sie liegt im Wohnzimmer bei
der Terrassentür und muss einiges aushalten. Früher hatten wir an der Stelle eine Jutematte vom
Möbelschweden liegen, doch durch jahrelange Benützung (als Gartenschmutzfangmatte und auch
als Katzenkratzmatte) sah sie entsprechend zerfleddert aus.

Die nächste Matte sollte eine etwas robustere werden, den Dreck von matschigen Katzenpfoten
aufnehmen (denn Mäx ist zumindest im Frühling, Herbst und Winter oft recht dreckig 😼), sie sollte
gut zu reinigen sein - und natürlich wollten wir eine zum Wohnzimmer passende und möglichst
umweltfreundliche Schmutzfangmatte.



Foto der Schmutzfangmatte von HIER


Ich denke, das ist uns gut gelungen. Oben könnt ihr nochmal einen Blick auf die neue Hug-Rug-
Matte werfen, und hier ein paar Infos aus der Hersteller-Beschreibung (keine Werbung, sondern
Info, für alle, die etwas Sinnvolles für die Umwelt machen wollen, wenn sie eine neue Matte
kaufen):

Sie wurde in Großbritannien aus über 90% Recycling-Material gefertigt. Der Flor besteht aus 80% saugfähigen 
Baumwollfasern aus recycelter Bekleidung und 20 % recyceltem Polyester, der den Schmutzaufnahme-Effekt zusätzlich 
verstärkt. Das Untergewebe wurde aus recycelten PET-Flaschen hergestellt, die Anti-Rutsch-Unterseite aus recyceltem 
Autoreifen-Gummi und Kautschuk. Ökologisch auch im Herstellungsprozess durch Ökostrom. Organische Druckfarben 
gemäß den Anforderungen  des Global Organic Textile Standard. Angeblich ist sie extrem schmutzaufnahmefähig, das 
müssen wir noch testen. Die Matten dürfen jedenfalls bei 30 °C im Schonwaschgang in die Waschmaschine und werden 
laut Hersteller mit jeder Wäsche noch effektiver. Und trocknergeeignet sind sie auch.





Ebenfalls "notwendig" waren neue Sandalen - möglichst umweltfreundlich, zu vielen meiner
Sachen passend und bequem genug z.B. für meine langen Bürowege. Letztendlich wurden es
Komfortschuhe des dänischen Herstellers Green Comfort (auch das ist keine bezahlte Werbung,
sondern lediglich Info):

Die stoßgedämpften Sohlen dieser Marke werden - wie es in der Hersteller-Beschreibung heißt - weltweit von 
Orthopäden, Ärzten, Krankengymnasten und Fußtherapeuten empfohlen. Erstanden habe ich die Sandalen im Sale im 
Umweltversand. Es handelt sich um eine Europäische Produktion gemäß den Umweltrichtlinien der EU - die Schuhe sind 
frei von chemischen Schadstoffen und Schwermetallen - Futterleder und Decksohlen sind ausschließlich pflanzengegerbt
 - das Dämpfungsmaterial wird ohne Verwendung von FCKW und anderen ozonschädlichen Stoffen hergestellt und enthält 
keine für den Menschen schädlichen Chemikalien oder Schwermetalle.

Das Leder sieht zwar aus wie Kroko - aber es handelt sich dabei um geprägtes Rindsleder.
Trotzdem passt es mit dieser Prägung gut zum Juli-Thema der Modischen Matronen:
"Heia Safari!"



Hier geht's zu den genialen "Safari-Beiträgen" von Natalia, Beate und Tina (die sich ein paar
meiner Zebras, Giraffen & Co. aus Namibia zur Untermalung ihres Safari-Outfits ausgeliehen
hat 😊).

Was ich selbst zu einer echten Safari anziehe, wisst ihr spätestens seit meinem
Namibia-Reisebericht - zum Beispiel das hier oder das hier. Doch diesmal war mir mehr nach
einem Look à la Jenseits von Afrika. Ein bisserl Spitze, ein bisserl Wildnis. Ich "übe" damit schon
 für Monis Sommerfest im August, das heuer ebenfalls unter dem Motto "Afrika" stehen wird.

Der Hut aus Antilopenleder gehört zu meinem "echten" Safari-Dress, der Rock hat schon bei vielen Kombinationen 
mitgespielt, von ländlich-sittlich bis nostalgisch, das Shirt ist eins der Teile, die ich vor kurzem umgefärbt habe und
 seither oft und gerne trage, den Gürtel mit dem Leo-Muster gab's vor ein paar Jahren beim Kaffeeröster, die tolle 
Ledertasche, die auch als Rucksack verwendet werden kann, war ein Geschenk meiner Freundin Maria, die Ketten 
sind aus reinen Naturmaterialien wie Kernen, Kaffeebohnen und Knochen, die Ohrringe (erstanden bei der Kur in Bad 
Schönau) sind aus Bernstein. Oben könnt ihr einen genaueren Blick auf die Schmuckstücke und anderen Accessoires 
werfen, unten aufs Gesamtoutfit.


Sommerlook Nr 1 - Out of Africa:



Und weil's so viel Spaß gemacht hat, fasste ich den Beschluss, gleich mal eine sommerliche
Capsule Wardrobe zu basteln, in der die Bestandteile des Safari-Outfits und noch ein paar Teile
mehr vorkommen - insgesamt 10 Outfits, mit denen man halbwegs cool z.B. durch zwei heiße
Sommer-Wochen im Büro kommt.

(Die meisten, aber nicht alle, dieser Outfits habe ich auch tatsächlich im Büro getragen, manche 
hingegen nur zum Einkaufen, Mutter besuchen etc.)



Sommerlook Nr 2 - Frau Dutt träumt von der Karibik:
Der Dutt mit Haaren aus dem Gesicht entwickelt sich immer mehr zu einer meiner liebsten Über-30-Gad-Frisuren.



Dieses Outfit ist eines, mit dem ich im Juli tatsächlich im Büro war.
Das Shirt ist dasselbe wie in Outfit Nr. 1, den farbenfrohen Rock samt dünnem Jackerl kennt
ihr z.B. von HIER. Wie man an den Fotos von 2014 im Vergleich zu denen von heuer sieht, lässt
sich das Ensemble trotz seiner auffälligen Farben und Muster gut kombinieren - es sieht immer
wieder etwas anders aus. Das kurze und dünne Jäckchen lässt sich gut zusammenrollen und in die
Handtasche stecken und ist somit vor allem an Sommertagen praktisch, wo es morgens noch ein
bisschen kühl, aber am Nachmittag kein Stück Stoff zuviel am Körper auszuhalten ist.

Bis auf die roten Sandalen, die ihr von HIER kennt, sind meine Accessoires gelb, so auch das Bustier bzw. der Sport-BH, 
der unter dem selbst gefärbten Shirt hervorblitzt. Diese leichten und somit gut sommertauglichen BHs gab es vor Jahren mal 
in einem Zehnerpack in verschiedenen Farben, und ich verwende sie u.a. zum Farbakzente Setzen und auch gerne zum 
"Entschärfen" tiefer Ausschnitte.


Sommerlook Nr 3 - ma robe comme un jardin:
In diesem Kleid kann ich auch im Büro Sommergartenträume träumen... (Zumindest manchmal...)



So zum Beispiel bei dem Sommerkleid oben, das ihr u.a. von HIER kennt. In diesem Fall habe
ich einen schwarzen "Entschärfer" gewählt - und meinen dunkelgrünen Unterrock aus Bio-
Baumwolltüll mit Spitze. Die Perlmutt-Kette (ein Kur-Mitbringsel) wiederholt hingegen das hellere 
Grün aus dem Muster des Kleides. Für kühlere Morgenstunden habe ich mich hier für das neutral-
taupefarbige Jackerl entschieden. Wie die meisten meiner Sandalen sind auch die schwarzen 
Schlapferl (aus glattem textilen Material) gut auszuhalten, wenn an heißen Tagen im Büro meine 
Füße anschwellen.


Sommerlook Nr 4 - Frida meets Street Style:


Das obere Kleid benötigt erstens keinen "Entschärfer"
(obwohl ich die Farbe doch ziemlich "chili-hot" finde 😜), es ist zweitens neu und drittens aus
Bio-Baumwolle gefertigt. Ich bin zwar zurückhaltend, was den Ankauf von neuen Klamotten 
betrifft, doch als der bekannte Kaffeeröster Bio-Kleidung zeigte, die noch dazu günstig war und
im knackigen Frida-Kahlo-Stil präsentiert wurde, war es um mich geschehen. Frau Rostrose 
kann nicht immer stark sein. Das Kleid und auch die türkise Fransenkette sind also neu - an 
einem nicht allzu heißen Tag trug ich beides zu meiner schwarzen Fransen-Häkeljacke und 
der legeren Sommerhose, die ihr z.B. von HIER kennt.


Sommerlook Nr 5 - Lila Pause:


Und schon gibt's ein Wiedersehen sowohl mit der Hose als auch mit der Fransenjacke von  
Nr 4, diesmal getragen an einem Tag mit ziemlich durchwachsenem Wetter. Deshalb auch die
geschlossenen Schuhe. Kombiniert wurden die Stücke mit einem alten lila Shirt, das ich auf den
Fotos mal außen und mal in die Hose gesteckt trage und mal mit mehr Ketten, mal mit weniger.
Allein solche Kleinigkeiten machen schon einen gewissen Unterschied aus. Mir persönlich gefällt
hier z.B. der Look mit mehr Ketten und Shirt heraußen besser. Und euch?



Die erste Capsule-Wardrobe-Fünftagewoche ist vorüber, und bevor wir mit der zweiten loslegen,
möchte ich euch etwas zeigen, das meiner Meinung und Erfahrung nach eher ungewöhnlich ist:

 


Normalerweise hat ein Ritterstern seine Blühzeit doch im Winter, stimmt's? Unsere
Amaryllis fing aber im Juni plötzlich zu blühen an - und hatte bald drei wunderschöne Blüten!

Leider sind sie seit einer Woche alle schon wieder verblüht - aber wir haben immerhin die
Fotos zur Erinnerung... So - und jetzt legen wir mit dem zweiten Teil meiner nachhaltigen
sommerlichen Mini-Garderobe los 😉:



Sommerlook Nr 6 - Sandstrand mit Blumenpracht:



Im Sommer-Outfit Nr 6 kommen wieder der sandfarbige Rock und die Sandalen von Nr 1 zum
Einsatz und außerdem das dünne, blütenreiche Jackerl von Nr 2. Der Gürtel und die Afrika-Kette
greifen das Orange im Jäckchen auf, die übrigen Ketten übernehmen das Spiel mit den anderen
Farben. Das Shirt ist so farbneutral wie die Schuhe - und darunter trage ich hier übrigens wieder
einen meiner Sport-BHs, diesmal in beige. Wer genau hinschaut, sieht ihn hervorblitzen.



Sommerlook Nr 7 - Blütentraum mit Sonnenschein:


Im Outfit Nr 7 blitzt auch einiges hervor unter dem Kleid von weiter oben (Sommerlook Nr 3),
nämlich abermals der (sonnenschein-)gelbe BH von Nr 2 und mein Bio-Baumwoll-Tüllrock in
Taupe, den ihr ein Stück weiter unten nochmals zu sehen bekommt.


Sommerlook Nr 8: Casualita


Das Fransenjackerl und die Hose von Nr 4 und Nr 5 kommen abermals gemeinsam zum Einsatz,
diesmal kombiniert mit dem selbst gefärbten Shirt von Nr 1 und Nr 2 sowie mit einem schwarzen
Stoffgürtel. Und wieder sieht alles irgendwie "verwandelt" aus.


Sommerlook Nr 9 - Kalahari Sundowner:


Ich finde, die Sache mit der "Verwandlung" trifft auch auf das rote Kleid von Nr 4 zu - mit den 
Zutaten in taupe (Jäckchen von Nr 3, Tüllunterrock von Nr 7 und Schuhe von Nr 1, 6, 8 und 10
sowie den Natur-Ketten von Nr 1 und einem Leopardentuch im Haar wirkt es auch schon fast Safari-
tauglich, trotz der knallig-roten Farbe. (Vielleicht ja in der Kalahari bei Sonnenuntergang, da ist in 
der Natur auch alles rot 😉)


Sommerlook Nr 10 - Reggae-Dance:


Das obere Outfit hingegen lädt eher zum Tanzen bei einem karibischen Fest ein - und tatsächlich 
habe ich jedenfalls den Rock bereits zu diversen Konzerten und Reggae-Festivals getragen. 

Während ich beim Sommerlook Nr 2 die gelbe Farbe durch Accessoires verstärkt habe und bei Nr 6 das Orange 
des Jäckchens, wird hier oben durch die türkise Bluse eine weitere Farbe des Stoffes aufgegriffen. Und der schwarze 
Gürtel von Nr 8 sowie die türkise Kette von Nr 4 sind auch wieder mit dabei.

∗v

Oben trug das Outfit Nr 3 schon den Namen "Mein Kleid als Garten", und auch auf dem bunten 
 Rock tummeln sich zahlreiche Blumen - eine gute Überleitung also zum noch ausständigen Thema
Sommer im Garten. Denn manchmal ist unser Garten für mich die schönste "Hülle", die ich mir 
nur vorstellen kann! 

Mein Garten als Kleid - mon jardin comme une robe:


Wie ihr oben sehen könnt, blühen derzeit die Taglilien bei uns extra-fleißig. Und der Sommer-
flieder löst den Lavendel als Bienen-Super-Magnet ab. Die rot blühende Pflanze rechts oben
ist übrigens ein Erdbeerspinat - ich hatte ihn voriges Jahr angepflanzt und er hat sich offenbar
selbst ausgesät... Links unten: rosa Löwenmäulchen.

In der unteren Collage mal wieder ein Blick auf unser Wildbienenhotel. Ihr erinnert euch
vielleicht an DIESEN Post - im April hatte das Hotel zwei oder drei Gäste, im Mai waren es sechs.
Inzwischen sind es (mindestens) sechzehn - und zwei sind bereits ausgezogen geschlüpft.

Die rosa Lupine
habe ich erstanden, weil es in Island so viele attraktive Lupinen gab. Ich hatte zwar so meine
Bedenken, weil meine früheren Lupinen alle von Schnecken aufgefressen worden waren, aber
heuer waren mir noch nicht sehr viele Schnecken untergekommen. Tja - es muss sie aber dennoch
geben, denn die Lupine sah nur etwa zwei Tage attraktiv aus - inzwischen  sind sämtliche Blüten
 abgefressen und sie ist total eingeschleimt 😡... Habt ihr (umweltfreundliche) Tipps für mich?





Sehr gut eingelebt hat sich hier hingegen die Wilde Möhre (unten). Sie zählt zwar als "Unkraut",
aber ich finde sie hübsch, sie wird von Insekten gern als Nektarpflanze genommen und sie schmeckt
den Schnecken nicht, also darf sie bleiben. Zur Not kann man sie auch aufessen - sofern man genau
weiß, dass man es mit einer Wilden Möhre zu tun hat und nicht mit einem giftigen Doppelgänger.

Wenn wir schon beim Thema "aufessen" sind - seht ihr die Äpfel in der unteren Collage? Unser
alter Apfelbaum trägt heuer wie verrückt. Wir haben ihm daher einige Äste abgeschnitten, damit
sie nicht abbrechen und auch, um ihm mehr Kraft für die anderen Äpfel zu verschaffen. Auf
den geschnittenen Ästen hingen ca. 3,5 Kilo grüne Äpfel, die wir nicht verkommen lassen wollten.
Doch was genau wir damit gemacht haben, erzähle ich euch in meinem nächsten ANL-Beitrag am
15. August 😋






Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben., zur Gartenglück-Linkparty
weiters zum Natur-Donnerstag von Ghislana / Jahreszeitenbriefe, zu Sunnys Um Kopf und Kragen bzw. zu  ihrem 
Schmuckkistl, zu Tinas Freitagsoutfit und zu Sabines Aktion Outfit des Monats. Und außerdem zu den "Modischen 
Matronen" Beate, Natalia und Tina.


Und nun, ihr Lieben, seid wieder ihr an der Reihe mit euren Themen, die die Welt ein
Stückerl besser machen: Am Ende dieses Posts könnt ihr eure eigenen Beiträge wie üblich bei ANL
verlinken. Jede Menge Anregungen dazu findet ihr HIER - und zu den Spielregeln in Kurzform 
kommt ihr HIER. *)

*) Wenn ihr auf diese Links klickt, bekommt ihr übrigens auch eine Anleitung, wie das mit dem

Linkup genau funktioniert (für alle, die es bisher nicht versucht oder geschafft haben). 

Habt keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte 
jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt. Denkt daran: Jede gute Idee kann 
ansteckend wirken!

Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude