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Freitag, 18. Oktober 2019

Rostrosiger Ausflug in die Wachau

Servus ihr Lieben!


In meinem vorangegangenen Blobeitrag Spätsommerblüten und Frühherbstfarben zeigte ich
euch bereits ein paar "Teaser"-Fotos von dem Ausflug, den wir Ende August unternommen haben. 
 Einige von euch (er)kannten die Gegend und wussten daher, dass wir uns in der schönen Wachau 
herumgetrieben haben. Diese Gegend ist einerseits berühmt für ihren Wein, andererseits für ihre
Marillen (= Aprikosen) und dann auch noch für die traumhafte Landschaft und malerische Orte. 

Leider haben wir es noch nie geschafft, die Kulturlandschaft Wachau 
während der Zeit der Marillenblüte zu besuchen - aber der Spätsommer 
ist auch nicht schlecht, ich schwör's! 😊


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]


Weil eine "alte" Freundin von Edi und mir vor einiger Zeit in die Nähe der Wachau
gezogen ist, verbanden wir unseren Ausflug mit einem Besuch bei ihr. Bei der Gelegenheit
trafen wir nach langer Zeit auch ihre Tochter wieder und lernten ihre Enkeltochter kennen.

Heute hat unsere Freundin übrigens Geburtstag - und ich möchte ihr auch auf diesem Weg
nochmal alles Gute wünschen! 
🎉🍰🎂
Happy Birthday, liebe Bri! 
😚😚😚




Man kann die Wachau auf viele Arten besichtigen. Da wir einen Halbpreis-Gutschein für eine 
kleine Wachaurundfahrt mit dem Schiff bekommen hatten, war das diesmal das Mittel unserer Wahl.
Kommt einfach mit, ich zeige euch ohne viele Worte, was wir alles gesehen haben. (Wenn ihr mehr
über die einzelnen Orte erfahren wollt, klickt bitte die eingebundenen Links an - danke!)


Abfahrt von Krems:
Wir genießen es sehr, sanft auf dem Wasser dahinzugleiten.
Aber wenn der Fahrtwind weht, bindet Frau Rostrose ihren Hut lieber fest 😊:



1. Halt - Dürnstein:
Das ehemalige Augustiner-Chorherren-Stift Dürnstein mit seinem beeindruckenden blauen Turm
 gilt als Wahrzeichen der Wachau. Über der Stadt thront die Burg-Ruine Dürnstein.


Verlinkt mit Novas Glockenturm-Linkup


 Ende August waren noch viele Badende in der Donau! Was die Wasserqualität anbelangt, ist die 
Donau wesentlich besser als ihr Ruf. Seit die Kläranlagen ausgebaut wurden, so die Informationen 
der Abteilung Wasserwirtschaft Land Niederösterreich, sei die Wasserqualität der Donau wesentlich 
besser geworden.




Nächste Station Weißenkirchen:
 mit der Pfarrkirche Weißenkirchen in der Wachau (mit rotem Kirchturmdach)
und der Katholischen Wehrkirche St. Michael aus der Zeit um 1500, die sich zwei Kilometer 
stromaufwärts befindet.




Bei der Ortschaft Spitz
 wendete das Schiff und es ging wieder zurück in Richtung Krems. Dunkle Wolken zogen auf -
doch wir blieben zum Glück trocken.



Zurück in Krems:
Am Schiff hatte es wunderbar nach Wiener Schnitzel gerochen. Aber wir haben widerstanden und
stattdessen beschlossen, uns in Krems ein Lokal zu suchen. Gerade als die ersten Regentropfen
fielen, entdeckten wir den Salzstadl, ein uriges Beisl (= Kneipe), in der offenbar häufig Literatur-
Veranstaltungen abgehalten werden. Köstliche Schnitzel kann man da aber auch genießen. Als wir 
aufgegessen hatten, hörte es wieder zu regnen auf - und wir sahen einen schönen Regenbogen!


Das Tor links ist für Novas T in die neue Woche


Zum heutigen Abschluß bekommt ihr nochmal mein Ausflugs-Outfit dieses wunderbaren Tages
 zu sehen. Mein Spitzentop hatte ich hier mittig gerafft - ihr habt mir für diesen Einfall schon im 
vorigen Post Komplimente gemacht. Vielen Dank dafür - allerdings erscheint die Idee nicht sooo 
außergewöhnlich, wenn man weiß, dass mein blaues Sommerkleid im Brustbereich ein Band zum 
Raffen hat. Ich fragte mich zunächst, ob ich eine Schleife binden oder das Band lieber ungebunden 
lassen sollte. Beides sah mit dem Top irgendwie seltsam aus, und so verfiel ich letztendlich auf diese 
Lösung:




Ich hoffe, ihr seid gerne mit uns Rostrosen durch die Wachau geschippert! Vielleicht schaffen wir es 
ja irgendwann auch mal, die Marillenblüte dort zu fotografieren - dann nehme ich euch natürlich 
 wieder mit! 😊 Nun wünsche ich euch noch ein wunderbares Wochenende,


Allerliebste Rostrosengrüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,



Mittwoch, 30. April 2014

Die Rostrosen sind BLAU!


♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥

Was für eine Schlagzeile, nicht wahr? ;o))
Aber gemeint ist damit natürlich nur die FARBE, nicht der ZUSTAND ;o)

♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ 
Servus Ihr Lieben!
♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥


Heute könnte ich euch auch mit "Bok!" begrüßen: Das heißt nämlich soviel wie "Hallo" in der
Sprache jenes Landes, von dem wir gerade erst wieder zurückgekehrt sind! Wenn ihr also wisst, 
wo man zur Begrüßung "Bok!" sagt oder zu welchem Land die rot-weiß-blaue Flagge mit dem 
hübschen Wappen gehört, die ihr auf einigen der unteren Collagen sehen könnt, seid ihr schon mal 
"fein raus" ;o)) - allen anderen verrate ich die Antwort ein Stückerl weiter unten :o))




Wie ich euch ja schon in meinem vorigen Beitrag (dem mit dem Spargelrezept) angedeutet habe, 
ist das Posting mit dem Fliederduft, den Pferden und Rindviechern ein vorprogrammiertes gewesen,
das ihr lesen konntet, während die Rostrosen sich auf Kurzurlaub an den Ufern des gesuchten Landes 
befanden: Von 23. bis 28. April hatten wir nämlich größtenteils keinen festen Boden unter den Füßen, 
sondern schwankende Schiffsplanken! Auf einigen der mitgebrachten Fotos gibt es herrlich blauen 
Himmel und auch blaues Meer zu sehen - leider nicht IMMER ... Und auch an Herrn und Frau 
Rostrose war einiges blau - aber nicht ausschließlich: Passend zur Flagge und zum maritimen Stil
 hatte ich nämlich überwiegend Kleidung in den Farben blau, weiß und rot eingepackt - und dann 
auch noch ein bisserl was in schwarz :o) Herr Rostrose passte auch gut ins Farbkonzept - und so 
kann ich praktischerweise einige der Fotos von Edi und mir auch für Ines' Aktion Buntes 2014 
 verwenden, denn dort ist die April-Farbe BLAU und der Mai wird WEISS

Um noch im April unterzukommen, muss ich mich mit diesem Posting allerdings ein bisserl 
beeilen - also gleich in medias res: Hier unten seht ihr mich in einem reizenden kleinen Lokal beim 
Prosten auf einen schönen Urlaub und dann uns beide beim Katzen-Kraulen: Denn wo auch immer 
wir hinkamen, waren wir von lieben (und zum Glück zumeist wohlgenährten und streichelfreudigen) 
Katzen "belagert" ;o).




 An Bord des Schiffes gab es auch mal Morgensport - und Frau Rostrose hat brav mitgeturnt.
Die "Beweisfotos" seht ihr oben. Aber natürlich gab es auch reichlich Gelegenheit, um mit der
Seele zu baumeln und zu genießen! Herrlich, einfach mal BLAU zu machen!

So erholsam war schon lange kein Urlaub mehr für
mich (denn unsere Reisen wie z.B. die nach Südindien,  in den Südwesten der USA oder nach 
Barcelona waren zwar schön und interessant, aber aufgrund des geballten Programms natürlich 
zugleich immer etwas anstrengend). Ich bin froh, dass wir uns diesmal zwischendurch für ein paar
Urlaubstage entschieden haben, die ebenfalls ein interessantes Programm, aber auch genug Zeit
für Entspannung geboten haben, denn das war schon wieder mal notwendig.

Und - wisst ihr schon, wo wir diesmal waren? Auf der unteren Collage seht ihr u.a. die
Stadtmauer von Dubrovnik - und spätestens jetzt wird klar, dass wir in Kroatien gewesen sind
bzw. uns in kroatischen Gewässern und auf kroatischen Inseln herumgetrieben haben! :o) 

Einen "richtigen" Reisebericht wird es diesmal leider nicht geben, denn im Mai werde
ich aus verschiedenen Gründen weniger Zeit als sonst zum Bloggen haben. Aber natürlich
 werdet ihr dennoch einige Bilder unserer Reise zu sehen und ein paar Schilderungen zu lesen
bekommen - versprochen! ♥


 
♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ 



Und nun habe ich noch ein paar Collagen für euch, die ich vor unserer Reise "gebastelt" habe
und dann nicht mehr rechtzeitig zu posten schaffte. Auch sie gehören noch zum "blauen Bereich"
der Aktion Buntes 2014 und passen genauso zur Überschrift von den "blauen Rostrosen": Hier
seht ihr sogar noch ein paar weitere "blaue" Mitglieder der Rostrosen-Familie - allen voran das
rostrosige Tochterkind Jana (21). Sie ist von uns allen nämlich der ALLERGRÖSSTE Blau-Fan!
Sie liebt diese Farbe schon von frühester Kindheit an - vielleicht hängt das damit zusammen, 
dass Janas ersten Strampler blau waren (siehe unten), weil der Gynäkologe sich vertan hatte und 
wir daher mit einem Buben rechneten (heutzutage passiert sowas wohl nicht mehr so leicht ;o))
Außerdem seht ihr Jana als kecke Vierjährige und an ihrem ersten Schultag in blau, weiters beim
 "Anbändeln" mit dem berühmten Regisseur Quentin Tarantino (vor drei Jahren im Wiener Wachs-
figurenkabinett ;o)) und mit hellblauen Jeans, blauer Jacke, Shirt in Aquafarben und passender 
Sonnenbrille, als wir neulich miteinander zum Schwimmen gingen:




Wie ihr oben seht, haben Jana und ich einen ähnlich ausgeprägten Kuscheltrieb, was Katzen 
betrifft ;o)) Die Liebe zu blau hingegen war bei Jana immer schon ausgeprägter als bei mir -
oder sagen wir besser, ich bin erst nach und nach auf den Geschmack gekommen, vermutlich
hat meine Tochter mich "angesteckt". Die blau-weiß-karierte Maus (oben) hat sie mir übrigens als
Schulkind genäht, sie liegt jetzt im Rostrosen-Schlafzimmer (unten), das in dezenten blau-weiß-
beige-braun-Tönen gehalten ist. Die Mischung blau-braun ist ohnehin eine Kombination, die
wir sehr gern mögen, ob nun im Kleidungs- oder im Wohnbereich.




Ich mag außerdem blaue Blumen sehr gern - neben weiß und rosa ist das die Blütenfarbe,
die in unserem Garten am häufigsten vorkommt. Unsere Katzen Nina und Maxwell hingegen 
bevorzugen blau in Form von Katzenminze - und Herr Rostrose mag blau am liebsten an Blue-
Jeans und T-Shirts.


 


Das Shirt, das ich hier unter der indisch-inspirierten Leinen-Karobluse trage, kennt ihr übrigens
schon aus dem Ostereier-Such-Posting, wo ich es auch in Kombination mit dem mauvefarbigen 
Jäckchen gezeigt habe. Die Hasendame Svenja kennt ihr aus meinem Betthäschen-Post, bei dem 
ihr auch einen ausgeprägteren Blick ins Rostrosen-Schlafzimmer werfen konntet. Und das Foto
unten in der Mitte der letzten Collage zeigt zweimal Jana (mit 15 Jahren) - ich habe es in den
Farben blau und braun bearbeitet und so hängt es in unserem Flur (auf den ihr hier einen näheren 
Blick werfen könnt).




Nun verabschiede ich mich für heute ganz lieb von euch - aber nicht ohne meinen neuen LeserInnen
ein herzliches WILLKOMMEN AUF MEINEM BLOG zu sagen! Wie schön, dass es euch hier bei
mir gefällt! Startet allesamt gut in den Wonnemonat Mai!!!


♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ 
Auf bald, eure Traude
♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥

PS: 
Bei Sunnys Kopf-und-Kragen-Aktion bin ich mit meinen beiden Ketten und dem blauen 
Halstuch, die ich in diesem Posting zeige, ebenfalls dabei! :o) 

http://www.meyrose.de/2014/04/01/aktion-buntes2014-blauer-april/http://howtobea-sunstorm.blogspot.co.at/2014/04/um-kopf-kragen-2-punkte-punkte-punkte.html#comment-form

Mittwoch, 23. Mai 2012

Hafenimpressionen


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Hola und Bon Dia, 
liebe Leute :o) !!!
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Habt ihr den Fußmarsch zum Desigual-Outlet in meinem letzten Barcelona-Posting
gut überstanden? ;o) - Nun, ich leider nicht ganz so gut...  :o/

Vielleicht lag es daran, dass wir - bis auf das Päuschen in der Tapas-Bar - an unserem ersten Tag in Barcelona 
fast permanent zu Fuß unterwegs gewesen waren. Ich hatte mir dazu zwar wohlweislich meine Nordic-Walking-Schuhe 
angezogen, doch irgend etwas hatte dennoch meine Fußsohlen (vor allem die rechte) schwer beleidigt.  
(Da hätte ich sooo gern Frau Hummels Schwager, den Orthopädieschuhmachermeister, dabei gehabt! ;oD 
Hatte ich aber nicht ...)

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Deshalb ruhten wir uns anschließend ein Weilchen in unserem Hotelzimmer aus. Und als wir dann beschlossen,
beim Alten Hafen (Port Vell) ein Restaurant fürs Abendessen zu suchen, schlüpfte ich lieber in meine Stiefeletten mit 
(immerhin) 7-Zentimeter-Absatz als in die flachen Sportschuhe.

Und so stöckelte ich dann an der Seite von Herrn Rostrose die Rambles hinunter bis zur Kolumbussäule 
mit den stolzen Löwen-Statuen (die ihr schon aus diesem Post kennt). 
Von dieser Stelle aus sieht man dann auch gleich das wunderschöne Gebäude der  
Hafenverwaltung:


Von hier führt eine breite Pontonbrücke (die ein Teilabschnitt der Rambles ist und  
Rambla del Mar genannt wird) 
zum Moll d'Espanya. Hier ist alles neu und modern: 
Unter anderem gibt es ein Einkaufszentrum, ein Imax-Kino und acht andere Lichtspielhäuser 
sowie das große Aquarium, das ihr schon in diesem Post gesehen habt. 
Doch dem statteten wir erst ein paar Tage später einen Besuch ab.


Wir fuhren auch nicht mit der Hafenseilbahn (Transbordador Aeri)
schade eigentlich, das wäre sicherlich ein toller Ausblick über die Hafenanlagen gewesen 
- aber in fünf Tagen kann man leider nicht alles machen... 
(und den schönen Rundumblick haben wir uns später auf andere Weise organisiert ;o)



Ich weiß noch genau, dass ich im Jahr 1981 am Hafen gewesen bin, aber ich kann mich nicht erinnern,
diese Seilbahn gesehen zu haben. Der Port Vell hat sich seit meinem letzten Barcelona-Besuch
enorm gewandelt - in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1992 wurde er vollkommen neu gestaltet. 
Doch der Transbordador Aeri muss schon lange vor dieser Renovierung da gewesen sein.
In den Weiten des Internets habe ich dieses tolle Foto der Hafenseilbahn 
aus dem Jahr 1966 entdeckt - klickt mal hier:


Ich muss gestehen, dass ich überhaupt nichts vom Hafen wiedererkannt habe, 
als Edi und ich im April 2012  am Ufer entlang flanierten. 
Vielleicht hat sich der Port Vell wirklich so extrem verändert, 
vielleicht war ich damals aber auch in einem völlig anderen Hafenabschnitt ...
oder mir war einfach anderes viel wichtiger, als mir das Aussehen des Hafens einzuprägen. 



Wenn Ihr Lust habt,erzähle ich euch, während wir uns auf der Uferpromenade mit ihren Palmen  
auf die Suche nach einem gemütlichen Hafenrestaurant begeben und dabei moderne Yachten und alte Segelschiffe bewundern,
wie unsere Begegnung mit Joan und Xavier im Barcelona des Jahres 1981 weiter gegangen ist:

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Wie ich neulich schon erwähnte, war es ein absoluter Glücksfall
ausgerechnet diesen beiden jungen Männern zu begegnen.
Und eine kluge Entscheidung von Gabi und mir, 
mit ihnen zu gehen und nicht in dem Schmuddel-Hotel im Rotlichtviertel zu übernachten.

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Joan und Xavier führten uns zu ihrer Studentenbude und überließen uns eines ihrer Zimmer. 
Und zwar nicht nur für eine Nacht, sondern für drei Nächte (oder waren es vier?). 
Sie vertrauten uns so sehr, dass sie uns einen Schlüssel gaben, damit wir ungehindert 
in ihrer Wohnung ein- und ausgehen konnten.
Sie fütterten uns mit ihren Vorräten durch, da sie ja inzwischen wussten, dass wir kaum Geld hatten. 
Sie zeigten uns ihre Stadt und führten uns in gemütliche Studentenlokale aus.


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Und sie akzeptierten, dass es keine Liebesgeschichte 
zwischen jemandem von ihnen und jemanden von uns geben würde...

(Was unter anderem auch damit zusammenhing, dass sowohl Gabi als auch ich zu jener Zeit bereits 
Liebesgeschichten in Wien "am Laufen" hatten. Als wir unsere Reise mehr ein Jahr zuvor geplant hatten, 
war das noch nicht der Fall gewesen. Damals hatten wir uns in die Hand versprochen, 
dass wir nach Beendigung unserer Schulzeit ein Monat lang zusammen durch Europa tingeln würden -  "wurscht, was is'" 
(= egal, ob eine von uns beiden liiert ist oder nicht, Anm. d. Übersetzerin) 
- und beide Wort gehalten :o))



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Wenn ich sage, Xavier und Joan "akzeptierten" es, bedeutet das nicht, dass sie Heilige waren.
Sie ließen uns nicht im Unklaren darüber, dass sie Interesse an uns hatten (und offenbar hatten sich 
die Burschen nach einiger Zeit darauf geeinigt, dass ich eher Xaviers Typ war, 
während Joan sich mehr für Gabi zuständig erklärte ;o))

Sie nickten und lächelten, als wir ihnen erklärten, dass daheim unsere Freunde auf uns warteten.
Ich weiß nicht, ob sie uns glaubten, aber sie taten zumindest so. 
Und machten uns unbeirrt weiter den Hof, aber auf eine sehr liebe Art und Weise, 
ohne uns zu bedrängen. 


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Auf diese liebe, charmante Weise haben sie es geschafft, zu enorm positiven Personen 
in unseren Lebensgeschichten zu werden: zu unseren Helden von Barcelona!

Ich weiß nicht, ob das ihr hauptsächliches Begehren war
(ähem, wohl kaum ;o)), aber ich finde, es ist allemal besser, 
als das Schicksal manch anderer Figuren zu teilen, die uns im Leben begegnet sind 
und die mittlerweile zu verschwommenen "Igitts" und "Ohgotts" mutiert sind 
(begleitet von einem Nachsatz a la "was für lästige Idioten" oder "was für eingebildete Affen")


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Auch uns Mädels haltet ihr besser nicht für Nonnen. (Hättet ihr wohl sowieso nicht, stimmt's ;o)
Wir genossen es durchaus, umworben zu werden.
Aber nach all dem Chaos, das wir vor unserer Ankunft in Barcelona erlebt hatten, 
wollten wir weder uns noch anderen irgend ein emotionales Zusatzchaos antun...


Ich habe vorhin erwähnt, dass ich 1981 am Hafen von Barcelona gewesen bin.
Um genau zu sein, luden uns unsere katalanischen Helden an einem der Abende 
in ein uriges Lokal am Hafen ein. Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, 
wo genau sich das Lokal befand oder wie es hieß, aber ich weiß, 
dass wir dort wunderbare Paella gegessen haben - und als Vorspeise gab es winzigkleine 
frittierte Fische (Peix fregit)*, die man einfach mit Zitrone beträufelte und mit den Fingern aß. 

 * Für alle, die's interessiert: Auf einem spanischen Blog habe ich dazu dieses Foto samt Rezept  entdeckt. 


Jaaa, solche Dinge hab ich mir gemerkt - ich war wohl schon immer verfressen ;o)
Zu meiner Verteidigung kann ich anführen, dass wir jung und hungrig waren, 
da haben Nahrungsmittel eben Priorität ;o)

Ich fand diese knusprigen Fischlein seinerzeit köstlich, deshalb aßen Herr Rostrose und ich 
sie auch gleich am ersten Mittag in der Tapas Bar "Ciudad Condal" als eine der drei kleinen Speisen (siehe voriges Posting)...

Und abends verspürten wir beide Appetit auf Paella. (Herr Rostrose verbindet mit Barcelona nämlich
ebenfalls kulinarische Erinnerungen - er war als Kind mit seinen Eltern hier und 
fand diese traditionelle Reisspeise einfach unvergesslich - woran mal mal wieder erkennt, wie gut wir zusammenpassen ;o))



Am linken Ende des Port Vell, dort wo sich auch das Historische Museum befindet, 
gibt es ein feines Hafenrestaurant neben dem anderen.
Bestimmt sind sie alle wunderbar, sie locken mit schön gedeckten Tischen, edlen Weingläsern
und weiß gewandeten Kellnern, aber wir hatten keine Lust, in einem weitgehend leeren 
Touristen-Nepp-Restaurant zu sitzen, teuren Wein zu trinken und 22 Euro für Paella zu bezahlen. 

Außerdem verbanden weder Edi noch ich "noble" Erinnerungen mit diesem Reisgericht.
Und so fanden wir ein Stück weiter, ebenfalls gleich beim Hafen, gegenüber der Skulptur
Barcelona Head des Pop-Art-Künstlers Roy Lichtenstein, ...

... das einfache kleine Lokal Casa Tomasa, ... 


... in dem die Paella für 2 Personen nur 17 Euro kostete und gut schmeckte 
(aber vielleicht nicht ganz so gut wie "im Barcelona von damals" ;o)), 
dazu gab's ebenfalls gut schmeckendes San-Miguel-Bier für mich 
und stilles Mineralwasser für Herrn Rostrose, der viel weniger lasterhaft ist als ich.

Irgendwie passte das besser zu unserem Barcelona-Feeling als Wein und weiße Tischwäsche.
Außerdem bekamen wir von der netten Kellnerin gratis Sprachunterricht 
- sie schrieb uns auf unsere Bitte hin auf, 
wie man in Barcelona am besten um die Rechnung ersucht :o)
(den "Beweis" hab ich für euch oben eingescannt).

An diesem Tor und dieser Wachhütte vorbei führte unser Heimweg zum Hotel

Ja, ihr Lieben, so sah (im Großen und Ganzen) unser Ankunftstag in Barcelona aus, 
der hauptsächlich der Erkundung der näheren Umgebung unseres Hotels gegolten hatte. 
Vielen Dank für euer bisheriges Interesse und für eure so herzerwärmenden, tollen, witzigen, 
spannenden, aufmunternden Kommentare!!! Ihr macht mir so viel Freude damit!!!

Am nächsten Tag unternahmen Edi und ich einen Ausflug, der uns ein Stück weiter weg führte -
an einen Ort, den ich im Jahr 1981 kennengelernt und niemals vergessen habe
(obwohl er gar nichts mit Essen zu tun hat)...

In diesem Sinne: Fortsetzung folgt beim nächsten Kapitel meines Reiseberichtes
"Jetzt gibt's A GAUDI!" ;o) 
(und ich hoffe, das Übersetzungsprogramm macht da jetzt nicht "a fun" draus ;o))


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Ganz herzliche Küschelbüschel an euch alle und bis bald,
eure Traude 

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