Servus, ihr Lieben!
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Könnt ihr euch noch an meine Ritterfest-Schilderungen vom vorigen Jahr erinnern? (Wenn
nicht: KLICK!) Damals war Frühling und das Fest fand in Baden statt. Heuer wollten wir mal die
Alternativ-Veranstaltung im Schlosspark von Laxenburg sehen (selber Veranstalter, anderer Ort),
die sowohl am letzten September- als auch am ersten Oktober-Wochenende stattfand. Wie ihr an den
folgenden Fotos erkennen könnt, herrschte bei unserem Besuch traumhaftes (und auch noch warmes)
Frühherbstwetter.
A short English summary of this post:
On a sunny autumn day, my husband and I visited a knight's festival in the castle grounds of
Laxenburg. We also took the opportunity to test our new 150-600mm telephoto lens and make
comparative pictures.
Hugs, Traude


Diesmal beschloss ich, mich so weit wie möglich dem Anlass gemäß zu kleiden - das heißt,
mein Pseudo-Ritterfräuleinkleid (das ich manchmal auch als Pseudodirndl oder als Hübsch-
Ausgeh-Kleid nütze) kam wieder einmal zum Zug. HIER konntet ihr mich schon einmal als
Ritterfräulein in diesem Kleid erleben (am Ende des Posts); diesmal war jedoch die übrige
Ausstattung ein wenig anders.
Was nun das in meiner Überschrift erwähnte Riesenmonster betrifft - dabei handelt es sich
nicht etwa um ein Untier, das von den Rittern bekämpft werden musste, ...
![]() |
Das Outfit verlinke ich bei Sunnys Um Kopf und Kragen, bei Tinas Freitagsoutfit und bei nächster Gelegenheit bei
Sabines Outfit des Monats |
... sondern um ein fotografisches Accessoire, das Herr Rostrose und ich zum gemeinsamen
Gebrauch erworben haben und das wir an diesem Tag einem ersten "Testlauf" unterzogen. Und
zwar handelt es sich dabei um unser neues Teleobjektiv - ein Sigma 150-600mm Contemporary
(das ist keine Werbung, sondern nur Info für alle, die sich ebenfalls für Fotografie interessieren).
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Wenn ihr euch unten die
(an einem anderen Tag in unserem Garten entstandenen) Vergleichsfotos zwischen diesem Objektiv
und unserem bisher größten Teleobjektiv (einem Nikon Nikkor 18-200 mm) anseht, werdet ihr den
Unterschied schnell erkennen: Auf den beiden Fotos in der oberen Reihe seht ihr rechts Edi mit dem
18-200mm-Objektiv und links ein Foto, das er mit diesem Objektiv aufgenommen hat (weiße Astern
auf der anderen Seite des Gartens).
In der Reihe darunter rechts Edi mit dem neuen Sigma und links dasselbe Motiv von vorhin, nur
diesmal mit dem Sigma 150-600 herangezoomt. Ich denke, daran sieht man schon recht gut, dass
man ein Motiv mit dem neuen Teil um einiges näher "heranholen" kann. Und in der untersten Reihe
seht ihr dann von links nach rechts mein Sigma-Foto, mich mit dem Riesenmonster und nochmal
die weißen Astern, aber mit dem "kleinen" Nikkor 18-200 fotografiert.

Für unsere Reisen oder Naturbeobachtungen träumten wir schon eine Weile von einem Zoom
mit einer größeren Reichweite als bisher. Das Sigma 150-600mm Contemporary zählt zur neuen
Generation der leistbaren Objektive mit langen Telebrennweiten; wir konnten noch dazu eine
Aktion nützen und kamen mit einem Preis von knapp unter 800 Euro weg. Das wäre vor wenigen
Jahren noch undenkbar gewesen.

Man darf bei einem solchen Objektiv allerdings nicht vergessen,
dass es ein ziemliches Gewicht hat (knappe 2 Kilo). Wir wollten wissen, ob es für uns ein Problem
darstellt, dieses Riesending z.B. zu einer Veranstaltung wie dem Ritterfest mitzunehmen ... und ob
wir überhaupt in der Lage sind, ohne Stativ unverwackelte Bilder damit aufzunehmen.

Und so zogen wir mit unseren beiden Kameras
(Edis Nikon D5100 und meiner Nikon D5300 - die zwei sind ziemlich gleichwertig) und den
beiden Teleobjektiven (also dem kleineren 18-200mm-Objektiv und dem neuen Sigma 150-600)
aus, um mal zu sehen, welche Foto-Beute wir damit beim Ritterfest machen können.
Zwischendurch sprach uns ein Mann, der ebenfalls mit einem großen Teleobjektiv und einem
Einbein-Stativ unterwegs war, auf unser Sigma an und meinte schließlich, für bewegliche Motive
(wie z.B. reitende Recken es sind) wäre wohl das teurere Sigma Sport die bessere Wahl gewesen
- das Contemporary wäre dafür gewiss zu langsam. Ich glaube ja nicht, dass dieser Fotograf hier bei
mir liest, aber falls doch: Sofern du ein flottes Reaktionsvermögen und flinke Finger hast, brauchst
du kein Sport-Objektiv, guter Mann ;o))

Wenn ihr euch die obere und die untere Collage anseht,
bekommt ihr schon mal einen brauchbaren Eindruck davon, was mit welchem Objektiv machbar
ist: Die oberen Fotos entstanden mit dem 18-200mm, die unteren mit dem 150-600mm Objektiv;
beide waren in diesem Fall ziemlich auf die höchste Zoom-Stufe gestellt. Oben könnt ihr die
"Gesamtszenerie" besser erkennen: Die Ritter hatten die Aufgabe, einem Knappen in vollem Ritt
eine Rose aus der Hand zu nehmen. Unten liegt das Hauptaugenmerk auf einem wichtigen Detail:
auf der Rose!

Auch dem gefährlichen Tiger, mit dem die Ritter kämpfen mussten, konnte man sich mittels
des 150-600mm-Objektives Auge in Auge gegenüber sehen, es war toll zu erkennen, wo die
Kämpfer mit den Pfeilen das Ziel perfekt getroffen hatten und wo nicht, und die männlichen und
weiblichen Ritter erschienen teilweise hautnah, obwohl sie ein ganzes Stück von uns entfernt
waren.


Hier unten noch ein weiteres Beispiel - mit einer Lanze mussten Ringe von einer gespannten
Schnur "gepflückt" werden. In der ersten Collage seht ihr die Ritter hindurchreiten, in der zweiten
seht ihr das "Pflücken" ganz nah!


Übrigens haben wir beide mit beiden Objektiven fotografiert - mal bekam Edi das größere
Objektiv, mal ich. Und es ging uns beiden (nach ein paar Eingewöhnungs-Schwierigkeiten)
gleichermaßen gut damit. Ich habe aber inzwischen erfahren, dass das große Sigma für manche
Fotografen ohne Stativ zu schwer ist. Ich denke also, dass jede(r) Fotograf(in), die oder der an
einem solchen Teleobjektiv interessiert ist, selbst testen muss, wie sie oder er damit am besten
zurecht kommt. Manches Problem ist vielleicht nur Gewöhnungs- oder Trainingssache...

Hier noch ein paar Details der Show - die Feuerbilder entstanden übrigens mit dem "kleineren"
Objektiv, die Aufnahmen der mutig kämpfenden Ritterin mit dem "großen"- woran man wiederum
erkennt, es kommt nicht auf die Größe an, sondern auf die Technik ;o) sondern darauf, wie man ein
Motiv in Szene setzen will bzw. ob man einen Gesamtüberblick erhalten oder eher ein Detail betonen
möchte. Da Herr Rostrose und ich jedoch ohnehin in Zukunft mit zwei unterschiedlichen Objektiven
ausgestattet sein werden, wird sich daraus vermutlich einfach eine noch größere Vielfalt als bisher
ergeben.


Nach dem Ritterturnier gönnten wir uns noch Gegrilltes und zwei Tüten mit gebrannten
Mandeln bzw. Cashewnüssen, und dann machten wir uns wieder auf den (relativ langen)
Rückweg durch den Laxenburger Park. Dabei sahen wir nicht nur ein paar Herbstzeitlosen,
sondern auch ein paar verwandelte Prinzen. Einer davon ließ sich sogar bereitwillig von
mir fotografieren - aber als es dann ums Thema "Küssen" ging, verabschiedete er sich
rasch ;o)

Tja, ihr Lieben, und auch ich verabschiede mich für heute wieder ganz herzlich von euch!
Vorher möchte ich mich bei euch aber noch sehr für eure Kommentare und Verlinkungen
bei meinem jüngsten ANL-Post mit dem Thema Wasser bedanken - und ich hoffe natürlich
darauf, dass ihr noch weitere Beiträge, die die Welt ein bisserl besser machen, dort verlinkt *)
(auch wenn ich in nächster Zeit nicht in der gewohnten Form und Häufigkeit zum Bloggen
komme und es daher auch nicht wie üblich schaffen werde, euch daran zu erinnern! ;-) In der
Zwischenzeit wisst ihr ja schon ganz gut selbst, welche Art von Posts sich zur Verlinkung
eignen. Und wenn nicht, könnt ihr mehr zum Thema "A New Life" HIER nachlesen.)
komme und es daher auch nicht wie üblich schaffen werde, euch daran zu erinnern! ;-) In der
Zwischenzeit wisst ihr ja schon ganz gut selbst, welche Art von Posts sich zur Verlinkung
eignen. Und wenn nicht, könnt ihr mehr zum Thema "A New Life" HIER nachlesen.)
*) Bis zum Abend des 1. November habt ihr dazu Gelegenheit, danach kommt die übliche
zweiwöchige Pause und dann gibt es wieder ein neues ANL-Linkup.
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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude
von eurer Traude
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