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Sonntag, 12. Dezember 2021

Italien-Reisebericht - Ausflug ans Meer und in den Tarotgarten der Niki de Saint Phalle (Toskana)

 

HIER kommt ihr zum gesammelten Reisebericht Italien 2021.

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Im vorigen Kapitel ging es um unseren Tagesausflug nach Siena und San Gimignano. Heute erzähle ich euch von jenem Ausflug, den wir tags darauf, am 16. September 2021, unternahmen. Dieser war ganz und gar anders als der vom Vortag - ein echtes Kontrastprogramm. Ihr werdet keine der Ortschaften zu sehen bekommen, wie sie für die Toskana so charakteristisch sind, sondern türkisgrünes Meer, ein Hafenstädtchen, dunkle Wolken und prallbunte Kunst! Habe ich euch neugierig gemacht? Dann kommt bitte mit!


Ciao ihr Lieben!

Einer der fixen Pläne unserer Italienreise war ein Besuch des Giardino dei Tarocchi. Und wir wollten möglichst bald dorthin. Leider kann man in den Park nicht einfach spontan hinein, wenn das Wetter passt und man Lust und Laune dazu hat. Wir mussten online reservieren und uns für ein Zeitfenster entscheiden. (Ich glaube, das ist auch außerhalb von Covid-Zeiten so.)

Weil die Wetterprognose für Bucine oder Gavignano (wo sich unser Ferienhäuschen befand) für den 16.9. Regen 🌧️ angekündigt hatte, für Capalbio bzw. Garavicchio, wo sich der Tarotgarten befindet, hingegen passables Wetter ⛅, bestellten wir für diesen Tag Tickets. Leider klappte das mit dem Nicht-Regnen nicht ganz so, wie gewünscht und vorausgesagt...

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Brigitte hatte den Tagesausflug wieder gut durchgeplant. Unsere Karten im Tarotgarten galten ab dem frühen Nachmittag. Die Fahrt zwischen Bucine und Capalbio dauert etwa 2 Stunden. Also blieb genug Zeit, um den einen oder anderen Zwischenstop und ein gemütliches Mittagessen einzubauen. Wir fuhren zunächst ans Meer, denn das lag schön auf der Strecke.

 

 [Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.

Strand-Stop Playa Paraiso Gianelle:
An der Küste des Tyrrhenischen Meeres gibt es mehrere Dünenstreifen (Tomboli), die die Halbinsel Monte Argentario mit dem toskanischen Festland verbinden. Auf dem nördlichen Tombolo di Giannella verläuft eine zum Monte Argentario führende Autostraße; diese wird flankiert von Campingplätzen und Appartementanlagen, und es gibt kostenpflichtige Parkplätze für Strand-Besucher. Bei einem dieser Parkplätze machten wir Halt, um ein bisschen Strandfeeling und Meeresdüfte zu genießen. 
 
Lange blieben wir allerdings nicht, denn die dunklen Wolken wirkten nicht gerade beruhigend. Und für mich genügt es ohnehin, wenn es nach Meer riecht und klingt - das liebe ich sehr; ich muss nicht unbedingt ins Wasser hinein 😉 Aber zumindest Brigitte genoss das Barfuß-Waten im Meer 😎. Ansonsten vergnügten wir uns mit Meeresluft-Atmen und Fotografieren - Brigitte spezialisierte sich auf Muscheln, Edi auf Wolken und ich auf Eidechsen 😁... 

 

Dieser Hafenort liegt an der Nordseite der Halbinsel Monte Argentario am Tyrrhenischen Meer. Hier hatten wir unser Mittagessen in einem guten Fischrestaurant eingeplant. Aber auch der Ort selbst ist sehenswert - ich denke, man könnte dort durchaus mehr Zeit verbringen und z.B. die Spanische Festung mit Zugbrücke (aus dem frühen 17. Jahrhundert) besichtigen oder durch die hübschen Altstadt-Gässchen flanieren. Außerdem gibt es in der Lagune von Orbetello ein Naturreservat des WWF, das zu den unberührtesten Naturgebieten der Toskana gehört. Hier kann man seltene Vogelarten wie den Stelzenläufer, rosa Flamingos, Silberreiher oder Fischadler beobachten.


Aber wir waren ja nur auf der "Durchreise" in Richtung Niki-Park, deshalb begnügten wir uns mit einem Spaziergang entlang des Hafens und kehrten dann im Ristorante Il Moletto ein. 

Wie so oft in Italien, bestellte ich mir auch dort Spaghetti Vongole - in der Hoffnung, dass sie geschmacklich an jene heranreichen, die ich im Jahr 2013 in Rom gegessen habe (aus wahrer Begeisterung gleich an zwei Tagen hintereinander 😉). Fazit: Sämtliche Spaghetti-Vongole-Portionen, die ich in diesem Toskana-Urlaub aß, waren sehr gut. Aber die in Rom hatten durch irgendein (leider nicht näher identifizierbares) Gewürz eine ganz besondere Geschmacksnote erhalten, die bisher unerreicht ist...

Wie auch immer, es war eine feine Mittagspause, aber jetzt ging's endlich in Richtung Tarotgarten 😊👍 - einem meiner Lieblingsorte auf dieser Welt 💓. Dabei passierten wir eine Mühle, die mitten in der Lagune von Orbetello steht, die so genannte Mulino spagnolo oder Spanische Mühle. (Siehe unten links. Wenn ihr auf den Link klickt, könnt ihr mehr über ihre interessante Geschichte erfahren.)

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Ein kleines Zwischenspiel über meine stürmische Liebe zum Giardino dei Tarocchi:
Um euch zu erklären, was mir der Tarotgarten der Niki de Saint Phalle bedeutet, muss ich ein Stück weit ausholen. Ich habe euch die Geschichte schon in einem Posting aus dem Jahr 2009 erzählt, aber sie ist so wunderbar (im wahrsten Sinn des Wortes), dass ich sie euch neu erzählen möchte:
 
Es begann alles Mitte der 1980er Jahre mit einem Artikel in der Zeitschrift Cosmopolitan. Ich las ein faszinierendes Portrait über die 1930 geborene Ausnahmekünstlerin und ihr Lebenswerk: Seit 1979 arbeitete Niki de Saint-Phalle an einem noch geheimgehaltenen Ort in der Toskana zusammen mit ihrem Ehemann Jean Tinguely und einigen anderen Künstlern und Handwerkern an der Entstehung eines Parks mit Riesenskulpturen, die die 22 Großen Arkana des Tarot-Spiels darstellen.
 
Die Inspiration zu diesem Tarotgarten war bereits im Jahr 1955 gekommen, als sie Antoni Gaudis Park Güell in Barcelona kennenlernte. (Diesen Park hatte ich im Jahr 1981 ebenfalls kennengelernt und war davon hingerissen gewesen. Im Jahr 2012 war ich abermals im Park Güell und berichtete euch in meinem Blog darüber.) Im Jahr 1974 erzählte Niki ihrer italienischen Freundin Marella von ihrem Traum eines Gartens mit Tarot-Skulpturen und die Freundin war begeistert. In der Folge stellten Marellas Brüder, Carlo und Nicola Caracciolo, Niki ein Landstück des Familienbesitzes für die Verwirklichung ihres Traums zur Verfügung. Ansonsten wurde der Park vor allem durch Eigenmittel finanziert; Niki de Saint-Phalle kreierte zu diesem Zweck auch ein eigenes Parfum. Im Cosmopolitan-Artikel hieß es dazu: 
 
"...sinnlich-schwer, in einer kobaltblauen Flasche mit einer Miniaturplastik darauf: zwei Schlangen, die sich umschlingen, goldfarben die männliche, bunt die weibliche. Die große Flasche dieses Parfums kostet rund fünfhundert Mark. Niki de Saint Phalle: "Das ist ein sehr teures Parfum, aber eine sehr günstige Skulptur." Unter Sammlern gilt sie längst als gefragtes Objekt."
 
Die Fotos, die vom Tarotgarten-Projekt in der Zeitschrift gezeigt wurden, brachten etwas in mir zum Schwingen, und zwar gewaltig. Ich las, dass die Eröffnung des Parks in etwa zehn Jahren stattfinden würde, und ich wusste, dass ich dann dorthin musste.

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In den folgenden zehn Jahren verlor ich den Traum, diesen Park zu besuchen, niemals aus den Augen. Manche Menschen wollen unbedingt nach Florenz, Siena oder Pisa - für mich war der Tarotgarten ursprünglich der einzige Grund, weshalb ich in die Toskana wollte. (Ebenso, wie im Jahr 2004 nur das blaue Haus von Frida Kahlo mich nach Mexico City gelockt hat. So ticke ich eben 😉.)  

1996 war es endlich so weit: Ich las in einem Reiseführer, dass der Giardino dei Tarocchi besichtigt werden kann - und somit buchten wir unsere erste Reise in die Toskana. Wir richteten uns nach den im Buch angegebenen Öffnungszeiten ("googeln" war damals ja noch nicht) und fuhren am 2.Juli 1996 in Richtung Capalbio.

Als wir beim Tarotgarten ankamen, standen wir vor einem verschlossenen Tor und der Parkplatz war verwaist 😯😰😲! Auf dem Tor hatten andere Besucher bereits Nachrichten hinterlassen. Eine davon lautete "Niki, we are soo disappointed!" Offenbar hatte sich die Eröffnung verzögert. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich hatte zehn Jahre lang auf diesen Besuch hingefiebert, wir hatten Hunderte von Kilometern zurückgelegt, um in die Toskana zu kommen - und nun sollte ich nicht in den Park hineinkönnen?! Ich starrte auf den Gitterzaun, der mich von Nikis enormen Plastiken trennte, die Tränen rannen mir über die Wangen; zugleich überlegte ich, wie ich es doch noch schaffen könnte, in den Park zu gelangen - zur Not auf illegalen Wegen 😉. Aufzugeben, zu unserem Ferienhaus zurückzukehren und vielleicht in ein paar Jahren wiederzukommen, war einfach keine Option.

Ein Autobus mit deutschen Touristen brachte die Wende. Auch sie hatten wohl falsche Informationen erhalten. Über eine Gegensprechanlage diskutierte die Reiseleiterin laut und heftig in italienischer Sprache mit den Bauarbeitern, die dort zugange waren. Ich weiß nicht, mit welchen Konsequenzen sie gedroht hat, aber sie muss sehr überzeugend auf die Arbeiter gewirkt haben. Denn plötzlich kam Bewegung in das Tor! - und die Reiseleiterin verkündete ihrer Gruppe: "Wir dürfen rein - für zehn Minuten!" Natürlich waren da auch wir fünf (also Edi, Jana und ich sowie unsere Freundin Anita und ihre Tochter Natascha) mit von der Partie, es zählte ja niemand nach. 

Alle jubelten, doch gewiss freute sich niemand so unbändig wie ich! Noch heute denke ich, dass dieses Glück wohl ein einzigartiges war - ein Wunder, für das ich mich ewig dankbar fühle. Wie viele andere mussten enttäuscht nach Hause fahren, weil es KEINE resolute Reiseleiterin gegeben hatte, die genau zum rechten Zeitpunkt daher kam und das Blatt wendete.

Aus den erlaubten zehn Minuten wurde eine knappe Stunde, die ich wie in einem Rausch erlebte. Ich selbst habe an diesem Tag kein einziges Foto gemacht - das übernahm zum Glück Edi für mich - ich habe bloß aufgesaugt. Und ich war rundum im Glück. Erst im Jahr 1998 wurde der Park wirklich eröffnet. Er war von Anfang an ein Sehnsuchtsort, ein Glücksort für mich und ist es geblieben: Im Jahr 2000 kamen wir ein zweites Mal hierher... und nun also, 21 Jahre später, ein drittes Mal. Leider ist Niki de Saint-Phalle im Jahr 2002 verstorben, doch in diesem fantastischen, prallbunten, inspirierenden Park lebt sie weiter.

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Giardino dei Tarocchi:
Ich bin jedes Mal aufs Neue überwältigt, wenn ich vor den gewaltigen Skulpturen stehe, die irgend etwas in meinem Inneren absolut ansprechen. Und ich muss zugeben, ich befinde mich auch jedes Mal in einem geistigen Ausnahmezustand, wenn ich in diesem Park bin. Deshalb zog ich zu Beginn unseres diesmaligen Besuches auch gleich meine blaue Regenpelerine an, obwohl es nur leicht nieselte und die meisten Besucher auf Regenschutz verzichteten: Ich wollte durch absolut nichts von Nikis Figuren abgelenkt werden - falls der Regen stärker würde, dann würde er eben stärker, Hauptsache, ich brauchte mich nicht mehr darum zu kümmern... (Der Regen wurde aber glücklicherweise nicht stärker, er hörte irgendwann sogar wieder auf, und letztendlich zog ich meinen Umhang aus...)

 

Dass das Blau der Pelerine ausgesprochen gut zu der Figur hinter mir passte, fiel mir erst beim Betrachten der Fotos auf 😉. Die blaue Hohepriesterin - Karte Nr. 2 - war übrigens die erste Skulptur, die Niki umsetzte. Die Tarotfigur des Magiers - Karte Nr. 1 - ist mit der Hohepriesterin verschmolzen - ein über und über mit Spiegelkacheln verkleideter Kopf, aus dem eine Zauberhand ragt. Im Brunnen unterhalb der Hohepriesterin befindet sich das Rad des Schicksals - Karte Nr. 10 - das Jean Tinguely schuf. (Falls ihr euch für die Bedeutung der einzelnen Tarotsymbole und für Nikis Auslegung interessiert, kann ich euch diesen Artikel empfehlen. Oder ihr klickt auf der interaktiven Karte der Tarotgarten-Website auf die jeweiligen Symbole.)

 

Zur Drachenstatue könnt ihr auf der Website beispielsweise lesen:
"Die Stärke - Karte Nr. 11 - Eine zarte junge Frau führt an unsichtbarer Leine einen wilden Drachen. Das Ungeheuer, das die Frau zu zähmen hat, lauert in ihrem Inneren. Sie muss ihre eigenen Dämonen bezwingen. In der Erfahrung dieser schweren Prüfung wird sie ihre eigene Stärke entdecken."

Das Bezwingen innerer Dämonen war für Niki de Saint-Phalle vor allem in jungen Jahren überlebens-notwendig. Ab ihrem elften Lebensjahr war sie von ihrem Vater, einem verarmten Adeligen, mehrere Jahre lang sexuell missbraucht worden - ein Trauma, das sie beinahe in den Wahnsinn trieb. Die Kunst rettete sie. „Ich wurde Künstlerin, weil es für mich keine Alternative gab“, sagte sie selbst dazu.

 

In der unteren Collage seht ihr unter anderem den verspiegelten Turm (zu Babel) - Karte Nr. 16. Von Jean Tinguely stammt die symbolische Skulptur des Blitzes, der in den Turm einschlägt und somit festgefahrene Strukturen einreißt. Ihr seht hier auch Details anderer Figuren - leider ist mir nicht von allen die Bedeutung klar. Der spiegel-silbrige Ritter oder Geist zählt jedenfalls nicht zu den Großen Arkana des Tarotspiels und wird auf der Webseite nicht näher erklärt. Er eignet sich aber gut für Versteckspiele 😉. 

Das rote, raketenartige Gebilde und der rotbunte Säulengang sind Details des Herrschers (oder Kaisers); es handelt sich dabei um die Tarotkarte der männlichen Macht im Guten wie im Schlechten, im Beschützenden wie Unterdrückenden. Diese Macht hat den Menschen die Naturwissenschaften gebracht, aber auch den Krieg. In der untersten Reihe seht ihr links den Tod, ohne den das Leben (laut Niki) keinen Sinn hätte, mittig einen Teil des Körpers der Herrscherin oder Kaiserin, und rechts wirft Peter einen Blick in eine der Plastiken ("Weltenbaum").

 

Hier seht ihr die Herrscherin (oder Kaiserin) - Karte Nr. 3 - von vorne: eine der größten und prallsten "Nanas", die Niki de Saint Phalle je schuf, etwa 20 Meter lang und 10 Meter breit. (Nur "Hon" war länger, aber nicht so hoch.) In dieser beschützenden "Mutter", die wie eine Sphinx auf dem Hügel ruht, lebte und arbeitete die Künstlerin sieben Jahre lang. Seht ihr die rosa Tür? Und es gibt auch mehrere Fensterluken in der Figur. 


In den folgenden beiden Collagen seht ihr u.a. das Innenleben der Herrscherin - inklusive Schlangen-Dusche, Bett, Küche und Tisch. Falls ihr euch fragt, wie es Niki de Saint Phalle aushielt, in einer derart  verspiegelten "Wohnung" zu leben, ohne wahnsinnig zu werden, kommt hier die Antwort: 

Denn in dem Cosmopolitan-Artikel aus den 1980ern kann man nachlesen, dass Nikis Lebensraum "aus einer weitläufigen, länglichen Höhle" bestand, "die Wände sind weiß und grob gemauert; auf der einen Seite ein großer Arbeitsbereich, auf der anderen ein kleiner Küchenbereich, dazwischen Wohnfläche mit zwei rosa-blauen Sofas vor einem Kamin, einem Esstisch und einem Ping-Pong-Tisch. Schläger und Bälle weisen darauf hin, dass er benutzt wird."  

Die verspiegelten Flächen kamen also offenbar erst nachträglich dazu. Auch der Tisch dürfte noch nicht verspiegelt gewesen sein. Und ich denke, die Tarotfigur Der Wagen - Karte Nr. 7  befand sich auch noch nicht in der Herrscherin.

In der Mitte der folgenden Collage seht ihr das Innenleben der Kapelle der Mäßigkeit, die Niki aus Dankbarkeit errichtete, nachdem Jean Tinguely nach einem Herzinfarkt wieder gesund wurde. Auf dieser Kapelle steht der "Engel der Mäßigkeit" (den zeige ich euch ein Stück weiter unten). Auch eine andere Karte (die Auferstehung - Nr. 20) stellte Niki durch einen Engel dar, siehe folgende Collage rechts oben.

 

An Detailreichtum kaum zu überbieten ist der Hof des Herrschers oder Kaisers - Karte Nr. 4. Hier findet sich nicht nur ein wunderbar bunter Brunnen mit vier fröhlich badenden Nanas, sondern ein Arkadengang, bei dem jede Säule, jede Wandnische anders gestaltet ist. Und es gibt auch noch ein oberes Stockwerk, auf dem man umherwandeln kann. 

Dieser Hof ist mir der aller-allerliebste Ort an diesem Lieblingsort 😉😊😍 - denn es gibt hier sooo vieles zu entdecken und zu staunen:

   

Wie gern wäre ich an diesem Ort einmal ganz ohne andere Touristen, um ihn einfach nur in aller Ruhe eine Stunde lang auf mich wirken zu lassen. Aber das wird wohl ein ewiger Wunschtraum bleiben. Also genieße ich, was ich habe, und strahle dem fotografierenden Herrn Rostrose entgegen. Mein Haarband sieht so derangiert aus, weil ich mir die Pelerine einfach wild vom Leib gerissen habe, als mir darin zu warm geworden war. Ihr wisst schon: Nur um nichts anderes kümmern müssen 😉.

Von der folgenden Collage möchte ich euch vor allem die untere Reihe  genauer vorstellen (den Rest erkläre ich später): Da seht ihr zum einen links die Katzenstatue mit der Aufschrift Ricardo. Diese Skulptur schuf Niki zum Andenken an Ricardo Menon, der ab dem Jahr 1977 ihr Assistent war und im Jahr 1989 an Aids starb. Die baumartige Skulptur, deren Krone aus Schlangenköpfen gebildet wird, nennt sich der Weltenbaum. An seinem Stamm sind viele kleine Keramikkacheln mit Zeichnungen und Sprüchen angebracht. In seinem Inneren findet sich die Figur des Hängenden. Unten rechts die Figur des Hohepriesters (Hierophant) mit dem Dritten Auge - Karte Nr. 5; er steht unter anderem für Weisheit, Sinnsuche, Wahrheit, die Gesetze des Lebens und die Vermittlung zwischen der irdischen und geistigen Welt.

Die Karte der Sonne - Nr. 19 - wurde von Niki de Saint-Phalle als Vogel entworfen, der jenen der indianischen und mexikaischen Legenden ähnelt; der Vogel ist laut Niki das Geschöpf, das der Sonne am nächsten kommt.

Hier seht ihr ein paar weitere Figuren der Großen Arkana, die Niki in ihrem Tarotgarten dargestellt hat: Links oben Die Wahl (Die Liebenden) - Karte Nr. 6. Darunter Der Stern - Karte Nr. 17, der aus zwei Krügen Wasser in das "Gewässer der Erneuerung" fließen lässt. Rechts Der Teufel - Karte Nr. 15, darunter von links nach rechts: Die Welt - Karte Nr. 21, Der Tod - Karte Nr. 13, der Narr - Karte Nr. 0 (diese Figur hat keinen festen Platz im Park, sie "wandert" umher).

Nächste Collage: Links oben Der Mond - Karte 18, Der Hängende oder Gehängte - Karte Nr. 12, Die Mäßigkeit - Karte Nr. 14, Die Gerechtigkeit - Karte Nr. 8, ein von Schlangen umwundenes Wesen, das - so weit ich weiß - nicht zu den Großen Arkana zählt. Ich vermute, es handelt sich dabei um "Das Orakel", welches das weibliche Gegenstück zum Eremiten darstellt - und da kommt er auch schon,  Der Eremit - Karte Nr. 9.


Was mich am meisten verblüfft nach drei Besuchen des Tarotgartens, bei denen ich geglaubt habe, jede kleinste Ecke entdeckt und ergründet zu haben, ist die Tatsache, dass es hier offensichtlich immer noch Details gibt, die mir nicht aufgefallen sind. In dem - ebenfalls sehr lesenswerten - Beitrag der "Weltenbummlerin" über den Tarotgarten*) zeigt sie z.B. ein einleitendes Foto, auf dem eine Fensterluke mit einem „Fliesenkranz aus badenden Venus-Nanas“ zu sehen ist. Und ich habe nicht die geringste Ahnung, WO im Giardino sich diese doch recht auffällige Fensterluke befinden könnte! Das macht mich irgendwie ganz "wuschig" 😵... Naja, wie oben erwähnt, befinde ich mich jedes Mal in einem geistigen Ausnahmezustand, wenn ich in diesem Park bin 😉...
 
*) Leider kann sich auch die "Weltenbummlerin" selbst nicht mehr erinnern. Sie meinte: "...ich glaube, es war bei der Kaiserin oder beim Magier, aber sicher bin ich mir nicht." Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass es nicht bei der Kaiserin oder beim Magier war... Ich habe sämtliche meiner Tarotgarten-Fotos seit 1996 abgesucht, und außerdem die Fotos von Edi und Brigitte, aber auf keinem der Bilder findet sich eine Fensterluke mit diesem Fliesenkranz. Lediglich eine einzelne Fliese auf einem der Gebäudeteil des Herrschers konnte ich finden, die ebenfalls eine Venus in einer Muschel darstellt. Vielleicht gibt es hier unter meinen Leser*innen ja jemanden, der genau weiß, zu welcher Figur dieser Fliesenkranz gehört. Ich würde mich über einen Tipp sehr freuen!
 
🐚⚓🔮🐚🔮⚓🐚
 
Vielleicht schaffe ich es in diesem Leben ja noch ein viertes mal in den Tarotgarten - dann möchte ich wirklich die allerletzten Geheimnisse dieses Parks und seiner Figuren ergründen. 
 
Ach ja, und beim nächsten Mal hätte ich dann bitte gerne von Anfang bis zum Ende blauen Himmel und wenige Menschen 😉 - ich weiß, das ist ein bisserl viel verlangt 😇... Aber etwas veräppelt fühlte ich mich schon, als bei der Heimfahrt allmählich die graue Wolkendecke aufriss und sich ein Schönwetterhimmel auftat. Von Marion, der netten Frau, die ebenfalls in unserer Ferienhausanlage wohnte, erfuhren wir, dass es in Gavignano zwar schwere Wolken gegeben, aber keinen einzigen Tropfen geregnet hatte. So viel also zur Wetterprognose... Dennoch ist es ein traumhafter Tag gewesen. Und es würden weitere bezaubernde Urlaubstage folgen.

Herzlichen Dank für all eure wunderbaren Kommentare zu meinem vorigen Reiseberichts-Kapitel; das nächste ist schon in Arbeit und wird uns gemeinsam nach Florenz führen.

Und vielen Dank euch allen auch für eure lieben Worte zu meinem November-Rückblick, in dem ich euch unter anderem über meine "Oma-Freuden" berichtet habe!
 

 Fotos von Brigitte, Edi und mir
Ciao & Arrivederci,

🌿  T  r  a  u  d  e 🌿




Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 

beim Mosaic Monday, bei Close to the Ground - Jutta,  Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 


Mittwoch, 20. Januar 2016

Neues übers Lipödem - und mein weinbeerenroter Rock

Servus, ihr lieben
neuen und treuen LeserInnen!


Zunächst einmal: ICH BIN ÜBERWÄLTIGT! Gleich am ersten Aktionstag gab es zur neuen
Aktion A New Life 24 Verlinkungen und 36 Kommentare! Das überstieg meine Vorstellungen
und Hoffnungen bei weitem. Und der Strom reißt zum Glück auch nicht ab: Aktuell sind wir
bei 49 Verlinkungen, 15 Google-Plussen und 66 Kommentaren angelangt (also jedenfalls bis
zum "Redaktionsschluss" für diesen Beitrag hier ;o)) ...  Ganz offensichtlich seid ihr alle sehr
daran interessiert, ein Stückerl der Welt zu retten. Darüber freue ich mich ENORM - und
zwar nicht für mich, sondern vor allem für unseren schönen, erhaltenswerten Planeten!
Ganz, ganz herzlichen Dank für euer Engagement!

Ich hoffe, ihr seid mir nicht
böse, dass ich noch nicht dazugekommen bin, sämtliche Kommentare zum vorigen und
vorvorigen Post zu beantworten bzw. mir all eure verlinkten Beiträge anzusehen - gut Ding
braucht einfach Weile, und ich schwöre euch: Das ist WIRKLICH ein GUT DING!!! Da ist
einiges im Rollen! (Ich freu' mich so! Bleiben wir also dran!!!)








Nun aber zu einem ganz anderen Thema, zu dem ich euch
bisher noch etwas "schuldig geblieben" bin:

Im Mai des eben erst vergangenen Jahres erzählte ich euch einiges zum Thema Lipödem.
(HIER kommt ihr zu diesen Posts mitsamt der Definition dieser Erkrankung.) Und außerdem
erzählte ich euch, dass ich eine Überweisung zur genaueren (sprich fachärztlichen) Abklärung
meiner Beschwerden erhalten hatte. Seither war hier keine Rede mehr davon. Das hatte unter
anderem mit dem frustrierenden Ergebnis dieser Untersuchung zu tun. Denn der Arzt, der mir
empfohlen worden war - ein Hautarzt mit Spezialisierung auf Venenerkrankungen - stellte
zwar eine Venenschwäche bei mir fest, zeigte mir aber durch eine seiner Aussagen auch sehr
deutlich, dass er NULL Ahnung vom Lipödem hat.


Bildquellen: KLICK und KLICK


Desweiteren zeigte er mir, dass er nicht gern mit PatientInnen diskutiert, die ihre
Informationen von Physiotherapeuten und aus dem Internet*) bezogen haben. (Wobei ich sagen
muss, er war nicht unhöflich. Nur desinteressiert am Thema Lipödem und auch nicht daran
interessiert, mir zuzuhören oder abklärende Fragen zu stellen. Und das ist eigentlich auch schon
 schlimm genug für jemanden, der einen Berufszweig gewählt hat, in dem es darum gehen sollte,
Menschen, die sich vielleicht schon seit Jahrzehnten mit einem gesundheitlichen Problem
herumschlagen, so gut wie möglich zu helfen.)

*) Leider ist man in unserem Land noch weitgehend
auf derartige Informationen angewiesen, da es in Österreich den Fachbereich Lymphologie oder
Phlebologie nicht gibt und sich nur einige wenige Ärzte wirklich mit dem Lipödem auskennen. Dass
man  an diese rein zufällig gerät, ist äußerst unwahrscheinlich - und die, die man aufgrund von
Beinschmerzen aufsucht, wissen leider oft weniger über das Lipödem als ein interessierter Laie.
Die Aussage des Venenspezialisten lautete jedenfalls: "Lipödem Grad eins? Das hat ja mehr oder
weniger jede Frau..."

Nein, guter Mann!
Das, was mehr oder weniger jede Frau hat, heißt Cellulite (nicht zu verwechseln mit der
entzündlichen Erkrankung Zellulitis!) - tatsächlich sind davon in reiferen Jahren 80 bis 90 %
der Frauen betroffen, und es mag in frühen Entwicklungsstufen auch eine optische Ähnlichkeit
zwischen Lipödem und Cellulite geben. Doch im Gegensatz zu Cellulite handelt es sich beim
Lipödem um eine progrediente (voranschreitende), genetisch und hormonell bedingte Erkrankung,
 die zu einer Schädigung der Gefäße bzw. des Lymphsystems führen kann und die außerdem mit
Schmerzen, Schweregefühl und Hämatomneigung in den betroffenen Bereichen einhergeht. Wenn
man in einschlägiger Fachliteratur liest, kann man sich über dieses Thema sicherlich schlau
machen. Und zur Not schaut man eben auch als Mediziner mal ins Internet und informiert sich
über die Dinge, die die Laien bzw. die Betroffenen schon wissen ;o))


Bildquellen: KLICK, KLICK und KLICK 


Meine Physiotherapeutin,
die mich einst darauf aufmerksam gemacht hatte, dass meine Beschwerden den Namen
Lipödem tragen, erwähnte seinerzeit auch eine Ärztin, die in einer österreichischen Klinik
arbeitet und in ihren Augen eine der besten Ansprechpartnerinnen in Sachen Lipödem wäre.
Allerdings befindet sich diese (private) Klinik in Tirol und ich mich am Rande Wiens... also
standen die Chancen recht schlecht, dass es in näherer Zukunft zu einer Begutachtung durch
diese Ärztin kommen würde.

Da die Venenschwäche eine Tatsache ist, der Venenspezialist über etwas Anderes mit mir
offenbar nicht zu sprechen bereit war und ich im Sommer des Vorjahres aufgrund der großen
Hitze häufiger als sonst üblich unter schweren Beinen litt, ließ ich mich also einmal auf die
medikamentöse Behandlung meines Durchblutungsproblems ein. Allerdings fertigte ich
in weiser Voraussicht in diesem Sommer auch Fotos von mir und meinen Beinen in kurzer
Hose an.



Bildquelle: KLICK



Aber NEIN, natürlich nicht, um euch diese Fotos zu zeigen!
Über diese Bein-Fotos erzähle ich euch nur, weil sie für den weiteren Verlauf meiner
Behandlungsgeschichte wichtig sind. Und weil ihr dadurch vielleicht ein Beispiel dafür bekommt,
wie man für sich selbst und seine Rechte als PatientIn kämpfen kann, auch wenn man zuweilen an
Medizinmänner (oder auch an Medizinfrauen) gerät, die fest in ihrem Weltbild
und in ihrer Überzeugung, ALLES zu wissen, gefangen sind...

 

 Keine Sorge also, ihr werdet auch heute nicht mit dem Anblick nackter Rostrosenbeine belastet
werden - ich zeige euch lieber wieder Frauen aus der Welt der Kunst, deren rundliche Körperformen
mit den kleinen, zarten Füßen an das Erscheinungsbild des Lipödems erinnern: Niki de Saint Phalles
"Nanas" oder Fernando Boteros dralle Engel, Tänzerinnen & Co. ... und so manche andere
üppige Schönheit.

Und was ich euch heute auch noch zeige, sind  Bilder von mir in meinem weinroten (oder
beerenvioletten?) Maxirock. Was es damit auf sich hat, werde ich euch weiter unten schildern!


Ein und derselbe Rock in unterschiedlichen Lichtverhältnissen... und mit unterschiedlichem "Zubehör" ;o)




Irgendwann vor nicht all
zu langer Zeit war es mal wieder so weit, dass ich das Gefühl hatte, jemand hätte mir Beton in die
Beingefäße gegossen, so schwer, hart und prall fühlten sich vor allem meine Waden an (und zwar
trotz der Venenmedikamente, die ich seit der Verordnung regelmäßig einnehme).

Und jetzt erfahrt
ihr etwas über mich, das ziemlich Rostrosen-typisch ist: Wenn ich auf den "normalen", quasi
"vorgeschriebenen", Wegen zu keiner Lösung gelange, dann versuche ich mein Ziel anders zu
erreichen. Aufgeben ist nämlich nicht mein Stil. ("Aufgeben tut man einen Brief", wie es
hierzulande so schön heißt ;o))

Und so schickte ich die oben erwähnten Fotos meiner Beine an die Ärztin in Tirol - zusammen
mit einer freundlichen E-Mail, in der ich ihr von der Diagnose bzw. dem Verdacht meiner
Physiotherapeutin erzählte und mit der Bitte, dass sie mir aufgrund der Fotos (und aufgrund
einiger Zusatzinformationen) zumindest eine Antwort in Richtung "Lipödem eher ja oder eher
nein" geben möge.



Bildquellen: KLICK und KLICK



Gleich am nächsten Tag kam eine sehr freundliche Antwort inklusive der Aussage "Sowohl die
schmerzhaften Stellen, als auch der Verlauf und das Aussehen der Beine lassen die Diagnose
'Lipödem' vermuten." Außerdem wies mich die Ärztin auf eine Liste lymphologisch tätiger 
Ärzte in Österreich hin, die ich im Internet finden konnte. (Wenn ihr HIER klickt, kommt ihr
zu dieser Liste und könnt euch über einschlägig ausgebildete Ärzte in eurer Wohngegend
informieren. Damit erspart ihr euch, wenn ihr den Verdacht habt, dass auch ihr vom Lipödem
betroffen sein könntet, einen Spießrutenlauf von einem uninformierten Mediziner zum nächsten...)


Ich selbst suchte mir einen der Ärzte aus dieser Liste heraus, kontaktierte ihn zunächst
schriftlich, (mitsamt den Fotos und der Antwort der Tiroler Ärztin), erhielt rasche und freundliche
Antwort, wurde zu einer Untersuchung eingeladen und bekam auf diese Weise endlich die Diagnose
Lipödem durch einen Lymphologen bestätigt! Schon bald werde ich mit einer Lymphdrainage-
und Kompressions-Therapie beginnen. Ich bin ziemlich neugierig darauf, wie es mir dabei
ergehen wird - auf jeden Fall habe ich vor, euch darüber auf dem Laufenden zu halten.


Bildquelle: KLICK

Mit der Bewegungstherapie, die ebenfalls zum Behandlungsplan gehört, habe ich sogar
bereits begonnen. Sie dient vor allem dem Muskelaufbau - wobei ich ja selbst jetzt, in der eher
ungemütlichen Jahresszeit walken gehe und daher durchaus Beinmuskeln habe. (Aber vielleicht
nicht unbedingt an allen maßgeblichen Stellen.) Auf die Kompressionstherapie bin ich jedenfalls
naturgemäß um einiges neugieriger: Hier, so heißt es, werden meine Beine nach der Lymphdrainage
in Kompressionsbinden gewickelt, die mir (bzw. meinen unteren Extremitäten) Ähnlichkeit mit
einer Mumie oder dem Michelin-Männchen verleihen werden.

Der Sinn der Sache ist, dass die Lymphe, die durch die Drainage in Fluss geraten ist, sich nicht
gleich wieder in den Beinen stauen soll. Mir wurde angeraten, an den Kompressions-Therapie-
Tagen weite, bequeme Kleidung zu tragen. Und so wird unter anderem dieser Rock, den ich euch
schon so häufig in den unterschiedlichsten Kombinationen gezeigt habe, die Ehre haben, die
Michelin- äh Kompressionsbinden zu kaschieren:





In der fünften Collage dieses Posts seht ihr Kombinationen meines weinroten Maxirocks,
die ich euch schon in älteren Postings gezeigt habe. Die Kombis hier oben und hier unten
kennt ihr hingegen noch nicht. Den oberen Mix trug ich zu einer ganz besonderen Familienfeier
im letzten November, bei der ich einige meiner Cousins und Cousinen nach vielen Jahren oder
eigentlich Jahrzehnten wiedertraf - ein wirklich tolles Erlebnis! 

Ich kombinierte zu dem Rock aus Biobaumwolle mal wieder 
den Bolero aus Bio-Seide (beides von Waschb*r), dazu mein hellgrünes Langarmshirt und 
den Obi-Gürtel (beides habt ihr schön häufiger an mir gesehen, aber eben nicht in diesem
Mix). Und dazu viiiiiele Ketten von meiner reichhaltigen Kettengarderobe. (Übrigens
habe ich auch in diesem Punkt inzwischen genug. Vielleicht werde ich mir die eine oder
andere Kette selber basteln, aber gekauft wird heuer bestimmt keine!) 


Den unteren Mix trug ich vor etwa zwei Wochen im Büro. Die Bluse habe ich vor etwa 
anderthalb Jahren bei einem Flohmarkt gekauft, ihr habt sie in meinem Blog auch schon gesehen. 
Darunter ein graues Langarmshirt. Und über dem Rock als "Gürtel" einerseits wieder eine meiner 
beiden Sporttubes, diesmal in schwarz, UND ein Schmuckstück, das ihr ursprünglich an mir als
KETTE kennengelernt habt! (In der ersten Collage ganz links oben könnt ihr diese Kette, die ich 
übrigens von Sunny bekommen habe, als Halsschmuck sehen. Als Kränzchen habe ich sie auch 
schon mal getragen - KLICK - ein vielseitig verwendbares Ding also! :o)) 




Bei Sunnys Um Kopf und Kragen wird dieses Posting übrigens gleich mal verlinkt, denn
Halsschmuck gibt es hier ja einigen zu sehen. Außerdem wandert der Link zu Tinas Freitagsoutfit 
und zusätzlich ab dem nächsten Monat zu Ines Meyroses Modejahr 2016, denn ihr Februar-Thema 
 lautet: Job-Outfit für den Alltag oder besondere Termine

Und weil der Rock sowohl vom Material (Biobaumwolle) und von der Herstellungsart (Fair 
Trade) als auch von der häufigen Verwendung her ein gutes Beispiel für Nachhaltigkeit ist,
verlinke ich mein Posting auch noch bei meiner eigenen Aktion A New Life #1.

♥♥♥
♥♥♥ Ganz herzliche Rostrosengrüße und 
Küschelbüschel von der Traude
♥♥♥


Freitag, 29. Mai 2015

Über eine (un)heimliche Krankheit (2) und eine fast fertige Häkelei

♥♥♥ Servus, ihr Lieben!♥♥♥
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Vielen Dank für eure lieben Zeilen zu meinem „ritterlichen“ Beitrag und zu meinen dort eingeflochtenen
Gartenbildern! Einige hatten Interesse an der "Frühlings-Samenaktion", doch als ich mit OBI aus diesem Grund
Kontakt aufnahm, erhielt ich die Nachricht, dass man dort über das lange Pfingstwochenende die maximale
Teilnehmerzahl erreicht habe und nun leider doch keine weiteren Blogger mehr beschenken könne ... SCHADE -
und es tut mir Leid für alle daran Interessierten!


Herzlichen Dank auch für all eure Kommentare zu
dem Posting davor, in dem ich versucht habe, euch ein paar Details über das Lipödem näher zu bringen.  
Teil 1 zum Lipödem-Thema findet ihr hier. Und hier könnt ihr dazu noch ein paar persönliche Vorbemerkungen
lesen. Heute geht es mit diesem Thema weiter (und damit euch nicht fad wird, untermale ich mein Posting
wieder mit Bildern – teils aus dem Garten und aus dem Outfitbereich, teils aus der Welt der Kunst :o))




Ich hoffe aber, ihr versteht mich nicht falsch, weil ich euch auch über meine persönlichen Erfahrungen mit
dem Lipödem erzählt habe und noch etwas erzählen werde: Ich schreibe darüber nicht, um bedauert zu
werden (denn es gibt viel schlimmere Erkrankungen als das Lipödem in Stadium 1) und auch nicht, um
mich interessant zu machen oder irgendwas in der Art (denn ich finde die meisten anderen Themen
interessanter als das Thema Krankheiten), sondern um zu informieren.

Und ich betrachte mich auch nicht als „krank“ – im Sinne von leidend - ich habe nur einfach keine ganz und
gar beschwerdefreien Beine. Dennoch ist es wichtig, das Lipödem als Krankheit zu bezeichnen. Allein schon
aus dem guten Grund, weil es andernfalls weiterhin von den Ärzten und Krankenkassen ignoriert werden
kann. Mein Leben war schön, bevor ich von der Existenz dieser „Sache namens Lipödem“ erfuhr, und es
ist jetzt um nichts weniger schön. Ich habe bloß ein bisserl mehr Klarheit über etwas erhalten, das mir
früher unklar war. Diese Klarheit hilft mir, damit umzugehen - und diese Klarheit möchte ich mit euch
teilen, that’s all.

So lange ich kann (und ich arbeite daran, dass das LANGE sein wird!) werde ich auf jeden Fall weiterhin
lebensfreudig herumhüpfen! Und ich habe, was das betrifft, ja auch tolle Vorbilder - Niki de Saint Phalles Nanas
und die anmutigen molligen Damen von Fernando Botero! (Nur an ihrem Lächeln sollten diese Damen noch
arbeiten):


Bildquelle: klick und klick
Wenn ihr euch die von Niki de Saint Phalle und Fernando Botero dargestellten Frauen anseht, die mit ihren
verhältnismäßig kleinen Füßen voluminöse Beine tragen müssen, entsprechen diese in ihren Proportionen recht genau 
dem Erscheinungsbild dieser genetisch und hormonell bedingten Erkrankung in ihrem ausgeprägteren Stadium...


Zu Beginn schon mal eine persönliche Erfolgsbotschaft: Dieser Tage habe ich mir eine Überweisung zur 
genaueren (sprich fachärztlichen*) ) Abklärung des Lipödems geben lassen und auch gleich einen Kur-Antrag
gestellt.

*) Leider gibt es in Österreich den Fachbereich Lymphologie oder Phlebologie nicht - normalerweise handelt 
es sich bei den sog. Fachärzten hier um Hautärzte oder Chirurgen mit Zusatzausbildung...

Beim Ausfüllen des Kur-Formulares fragte mich die Ärztin nach meiner Größe und meinem Gewicht. Wer schon
länger bei mir liest, weiß aus meinem Beitrag Über Stilgebungszonen und mehr, dass mein BMI bei ungefähr 30
liegt - und somit im "adipösen Bereich". (Das Hauptgewicht sitzt wohl in den Beinen.) Ohne aufzublicken und
ohne etwas zu sagen oder zu fragen, trug die Ärztin sofort nachdem sie mein Gewicht erfahren hatte, zu den
bereits eingetragenen Diagnosen auch noch "Adipositas" ein. 


Da ich inzwischen aber weiß, dass bei Menschen mit Lipödem auf anderen Berechnungswegen festgestellt
werden kann, ob zusätzlich Fettleibigkeit besteht oder nicht, sagte ich ihr, sie solle das gleich wieder streichen, 
denn mein WHR (Waist to Hip Ratio) liege bei 0,7 und mein WHtR (Waist to Height Ratio) bei 0,5 - beide 
somit im Normbereich! Ha - Triumph! Sie hat zwar irritiert dreingeschaut, aber das böse Wort durchgestrichen!
Das bedeutet u.a.: Kein stigmatisierender "Grüner Punkt" bei der Kur (grüner Punkt = "wegen Übergewichts
auf Diät gesetzt")... Vielleicht helfen der (oder dem) einen oder anderen von euch diese alternativen Berechnungs-
methoden ebenfalls. (Sie sind auch bei kurzen Beinen oder großer Muskelmasse sinnvoll!) Lasst euch von Ärzten
bloß nichts mehr gefallen - schon gar nicht, wenn es sich um ein paar Kilos auf oder ab handelt!!!
Der depperte BMI muss abgeschafft werden, und zwar bald!!!

Ich denke, an dieser Geschichte lässt sich ganz gut erkennen, wie wichtig für mich der Unterschied zwischen 
Informiertheit und Un-Informiertheit ist...


Mal wieder Mini mit Hose für Ines' Mai-Aktion: Im Februar hab ich euch hier mein Rosenkleid gezeigt und euch erzählt, 
dass ich noch ein zweites, ähnlich geschnittenes Kleid gekauft habe. Das seht ihr nun an mir samt dem Seidenbolero von hier
  und der Hose von hier. Und groß gemustert ist das Kleid auch, also passt es außerdem zu Ines Meyroses Juni-Aktion!


Wie bereits angekündigt soll es diesmal hier um die Frage gehen, weshalb ein Krankheitsbild, das im Prinzip
schon seit den 1940er-Jahren bekannt und von dem schätzungsweise jede zehnte Frau betroffen ist, so selten
diagnostiziert wird.

Die kurze Antwort lautet:
Nur wenige Ärzte kennen bzw. erkennen das Lipödem.
Es wird häufig verwechselt – mit dem Lymphödem, mit der Extremitäten-Lipohypertrophie … und ganz besonders
gern (siehe oben) mit Fettleibigkeit … So richtig gut kennen sich nur Spezialisten damit aus, und die gibt
es derzeit noch kaum (schon gar nicht in Österreich). Mal abgesehen davon, dass auch diese Experten uneins
darüber sind, welche Behandlungsmethode die beste ist.





Die etwas längere Antwort lautet:
Die leichte Verwechslungsmöglichkeit kommt den Gesundheitssystemen (egal, ob nun in Deutschland, Österreich
oder der Schweiz) nicht ganz ungelegen. Es ist einfacher und es wird – kurzsichtigerweise *) - auch für billiger
gehalten, wenn man den Betroffenen einredet, dass sie adipös sind und einfach abnehmen müssten, um keine
Beschwerden mehr zu haben. Die Behandlung des Lipödems ist nämlich entweder langwierig (lebenslang
Kompressionsstrümpfe, Lymphdrainagen etc.) oder teuer (Liposuktion = Fettabsaugung. Unter Umständen ist
auch nach diesem - nicht ungefährlichen - Eingriff noch Kompression nötig). Diese Kosten wollen sich unsere
Gesundheitssysteme ganz gern ersparen...

*) Unbehandelt nehmen die Beschwerden allerdings üblicherweise zu und wachsen sich dadurch zu weitaus
kostenintensiveren Gesundheitsproblemen aus.


Für Betroffene, die noch nicht wissen, dass sie ein Lipödem haben, ist die Desinformiertheit der  Ärzte auch
aus anderen Gründen ein Problem: Als ich mich vor ein paar Jahren mit einem extrem berührungsempfindlichen
 linken Oberarm ärztlich begutachten ließ (man muss mich in einem bestimmten Bereich dieses Armes nur
ganz leicht antupfen, und ich könnte schreien vor Schmerz) stieß ich nach erfolgtem Röntgen schlichtweg
auf Ratlosigkeit, vielleicht sogar Ungläubigkeit. Ich bin nicht wehleidig, aber vermutlich hielt man mich dafür.
Keiner der Medizinmänner wußte, dass ich da auf den Oberarmen offenbar bereits ein beginnendes Lipödem mit mir
herumtrug, das zu einer derartiger Berührungsempfindlichkeit führen kann. (Es wurden mir übrigens auch keine
Folgeuntersuchungen - z.B. bei einem Neurologen - empfohlen, sondern man ließ mich einfach mit der Feststellung allein,
dass die Schmerzen vielleicht mit der Fraktur zusammenhängen, die ich mir im Alter von 16 Jahren zugezogen habe...
Inzwischen habe ich den Schmerz aber auch rechts, jedoch weniger ausgeprägt. Um Rätsel zu raten oder krause
Theorien aufzustellen, brauche ich keine Mediziner ...)


Bildquelle Rudolf Hausner: klick

In Deutschland ist man - wie so oft - schon ein paar Schritte weiter als in Österreich - deshalb habe ich auch den
Großteil der einschlägigen Informationen, die ich im Netz finden konnte, von deutschen Web-Sites. So weiß ich
z.B., dass das Lipödem im deutschen ICD-10-GM (also in der amtlichen Klassifikation zur Verschlüsselung
von Diagnosen) unter dem Diagnoseschlüssel R60.9 geführt wird - und deshalb offiziell als Krankheit gilt - aber
ob das Lipödem auch in Österreich einen Diagnoseschlüssel besitzt, konnte ich leider bisher nicht herausfinden.
Wer etwas darüber weiß, möge mir bitte  Bescheid geben! (Ev. auch per E-Mail - ist in meinem Profil hinterlegt.)

Der große Unterschied, ob das Lipödem nun als Krankheit gehandelt wird oder beispielsweise einfach als
"besondere Körperform", liegt bei den Krankenkassenleistungen: Etwas, was offiziell als Krankheit gilt, können
die Kassen nicht mehr ignorieren. Etwas, das Beschwerden verursacht und das die Betroffenen noch dazu völlig
unverschuldet trifft (z.B. ganz im Gegensatz zu anerkannten Krankheiten wie Alkoholismus!), darf nicht länger
"einfach so" abgetan werden. Und das wiederum bedeutet: Es müssen auch die bekannten Behandlungs- und
Heilmethoden zur Kassenleistung werden!


Mit dem groß gemusterten Rock bin ich ebenfalls bei Ines' Juni-Aktion im Modejahr 2015 dabei!



Viele der obigen Informationen habe ich übrigens aus der Online-Zeitschrift Lymphe & Gesundheit 3/2012.
Diese Zeitschrift enthält auch einen Arztbrief mit interessanten Details zur Krankheit. Hier könnt ihr z.B. nachlesen,
wodurch sich das Lipödem von anderen Erkrankungen, mit denen es oft verwechselt wird, unterscheiden lässt.
Und welche Folgen es für einen erkrankten Menschen - und somit auch für das Gesundheitssystem eines Landes
- hat, wenn das Lipödem nicht oder nicht richtig behandelt wird.

 Und hier könnt ihr euch eine Fotoserie mit mutigen betroffenen Frauen ansehen, die dafür kämpfen, dass die
Öffentlichkeit über diese Krankheit informiert wird. Zum einen, um anderen Betroffenen klar zu machen,
dass sie sich nicht länger als "verfressen und faul" abstempeln lassen müssen, zum anderen, damit weit mehr
Ärzte und Therapeuten als bisher über das Lipödem informiert sind. (Besonders berührend finde ich bei dieser
Fotoserie übrigens das 16jährige Mädchen, bei dem vor kurzem dieselbe Krankheit festgestellt wurde wie bei
ihrer bereits von Grad 3 betroffenen Großmutter...)





Was aber hilft denn nun beim Lipödem? Wie ihr aus meinem vorigen Post wisst, sind die betroffenen
Körperregionen weitgehend resistent gegenüber Diäten und Sport. Die Meinungen klaffen hier allerdings
etwas auseinander: Im Bereich der Physiotherapeuten wird die Auffassung vertreten, dass eine Kombination
aus Stützstrümpfen, Lymphdrainagen, apparativen Kompressionen, Vakuummassagen, Schröpfmassagen,
Kälte- und Wärmebehandlungen, einer Ernährungsumstellung und dem richtigen Sport sehr wohl eine
Verbesserung bewirken kann. (Quelle: klick )

Die zahlreichsten Informationen über das Lipödem findet man allerdings auf den Homepages diverser
Schönheitskliniken. Und hier wird (natürlich) durchgängig die Meinung vertreten, dass die einzige wirksame
Heilmethode, die es für das Lipödem gibt, die Liposuktion (Fettabsaugung) ist.

Man kann es also so zusammenfassen:
Jede therapeutische Institution preist vor allem die Methode als zielführend an, die ihr den größten Profit bringt.
Und die Institutionen, die das eventuell finanzieren sollen, versuchen so viele Kosten wie möglich abzuwenden.
In Deutschland ist jedoch inzwischen bei anerkanntem Lipödem schon einiges zur Kassenleistung geworden,
und Österreich wird über kurz oder lang nachziehen müssen...





Ich habe für mich folgendes vor: Einerseits werde ich weiterhin Sport treiben - die von mir bevorzugten
Sportarten Walken, Radfahren, Schwimmen, Gymnastik sind ohnehin ideal für die Venen und den Lymphfluss.
(Von früher etwa 3 x wöchentlich bin ich inzwischen auf mehr oder weniger täglich umgestiegen.) Wenn es
(von den Temperaturen her) für mich machbar ist, trage ich beim radeln und walken nun jedoch Stütz-
Kniestümpfe und werde mir ev. noch Strümpfe anpassen lassen. Ich versuche, mein Gewicht möglichst zu
halten bzw. aktuell sogar im machbaren Rahmen zu reduzieren, und zwar ohne Diät. Und das gelingt auch! Wie? 
Ich lasse lediglich seit Februar meine zeitweiligen "Kaloriensünden" wie Chips, Alkohol oder Süßes weg und
 habe dadurch (und durch die genannten Sportarten) jetzt wieder ca. 6  Kilo weniger als nach dem Kuba-Urlaub
und nach Weihnachten... Die Skihose dürfte somit wieder passen! :o))

Man KANN also abnehmen, auch wenn man ein Lipödem hat! Leider habe ich keine Vorher-Nachher-
Messungen an den betroffenen Stellen vorgenommen, um zu überprüfen, ob ich dort tatsächlich weniger
abnehme als überall sonst...

Ich glaube jedenfalls durchaus, was auch einige der Fachleute sagen - dass sich ein halbwegs kontrolliertes
Gewicht positiv auf das Lipödem auswirkt (bzw. dass Grad 2 oder 3 bei zusätzlicher Adipositas schneller
erreicht wird... und das gilt es ja zu vermeiden.)


Außerdem werde ich mal schauen, was mir "aus fachärztlicher Sicht" an Empfehlungen und Therapien 
angeboten wird. Eine Liposuktion kommt für mich jedenfalls bis auf weiteres nicht in Frage, vor den Risiken
solcher Eingriffe habe ich zu viel Angst (und würde mich höchstens darauf einlassen, falls meine körperlichen
Beschwerden unerträglich werden sollten.)



Mein Beitrag für Sunnys Um Kopf und Kragen: die Gudrun-Kette diesmal als Kranzerl und das selbstgemachte Häkeltuch...


Und sonst werde ich im Großen und Ganzen so weiterleben wie bisher. Mein Leben genießen. Reisen,
garteln, kochen, fotografieren, lesen, schreiben, ... ja, und vermutlich auch weiterhin häkeln... Denn inzwischen
ist mein Dreieckstuch - wie ihr hier oben sehen könnt - weitgehend fertig. Nur eine Zierleiste möchte ich noch
dranhäkeln. Und ja, was soll ich sagen, mein erstes Häkelwerk seit ca. 30 Jahren hat mir durchaus Spaß bereitet... 
Ich denke also, da wird es noch Nachfolge-Produktionen geben! :o)

 Wie ich euch neulich schon erzählt habe, wird es im Juni hier im Rostrosenblog wegen unseres Badezimmer-
Umbaus etc. etwas ruhiger werden, aber das eine oder andere Mal möchte ich schon ein Lebenszeichen
von mir geben... Bis dahin lasse ich euch jedenfalls die allerherzlichsten Rostrosengrüße und Küschelbüschel da!


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Alles Liebe, eure Traude
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