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Montag, 19. März 2012

Veilchen-blau und Bärlauch-grün



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Servus Ihr Lieben!
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Nein, ihr habt euch nicht geirrt, ihr seid tatsächlich bei eurer "rostigen Rose" gelandet, 
auch wenn es hier ein bisschen anders aussieht als gewohnt. 
Das liegt daran, dass ich dem Header erstmals seit Juli 2009 (peinlich, peinlich)
ein neues Aussehen verpasst habe ;o) 
Es war einfach an der Zeit, und ich habe momentan so viel Spaß am Gestalten von Collagen *), 
dass es quasi sein musste. Ich hoffe, er gefällt euch! 
*) Damit es zumindest einen gewissen Wiedererkennungswert gibt, 
habe ich die "brennende Rose" auch hier eingebaut, allerdings viel kleiner und dezenter als bisher :o)



Heute Nachmittag wurden mir zwei Zähne gezogen 
(und die Prognose für einige weitere Zähne ist leider auch nicht gut); 
jetzt lässt allmählich die Wirkung der Spritze nach,
also will ich versuchen, mich abzulenken,
indem ich euch Fotos von gestern / Sonntag zeige.

Mein altes (Herren)-Fahrrad ist ein Erbstück von meinem Vater

Weil das Wetter so traumhaft schön war, schnappte ich mir 
mein Fahrrad und strampelte damit in unsere Au 
zu "meiner Bärlauchplantage", um wieder ein bisschen frisches Grün zu "ernten". 
Falls ihr eure rostige Rose noch nicht beim Bärlauch pflücken gesehen habt, aber gerne sehen wollt,
dann klickt doch bitte einfach hier - das ist das Foto, das Elisabeth neulich bei
 unserem Spaziergang im Schlosspark Laxenburg aufgenommen hat.
  
Zu meiner riesengroßen Freude wuchs nicht nur der Bärlauch üppig - auch die ersten Veilchen zeigten sich bereits!

Diese habe ich jedoch nicht gepflückt - es sollen sich auch noch andere an dem schönen 
Anblick (und dem traumhaften Duft! Hmmm!) erfreuen können. 
Wenn ich Veilchen sehen will, kann ich mir daheim meinen Veilchenteller oder
die alte Veilchenpostkarte (beide vom Flohmarkt) anschauen :o)
Und um Veilchen zu "schmecken" kann ich einfach von den Leckereien naschen, die



Meine weißen Muscari sind auch schon aufgeblüht - die, die ich im Haus habe, 
waren ein bisschen schneller als die, die ich auf der Terrasse halte. 
Deshalb tauschte ich gestern die Töpfe aus - was draußen war, kam nach drinnen 
und umgekehrt. Und ich begann die in voller Blüte stehende 
Traubenhyazinthe draußen auch gleich zu fotografieren.
Dadurch fühlte sich diese schöne Hummel hier angelockt 
- und ließ sich als Fotomodell darauf nieder - wie lieb von ihr! :o)




Falls ihr euch fragt, was es mit dem Romanesco-Kopf auf sich hat, 
der hier immer wieder aus den Collagen hübsch hellgrün hervorleuchtet und
stolz seine interessante Struktur präsentiert - den gab es an diesem Tag
zu essen - ebenso wie den Bärlauch. Das Rezept dazu bekommt ihr beim nächsten Mal, einverstanden?


Ich hoffe, ihr konntet das vergangene Wochenende ähnlich genießen wie wir!
Abgesehen von meiner Radpartie zum Bärlauch haben wir an diesem Wochenende auch erstmals im Freien gegessen 
(am Samstag zu Mittag bei einem Griechen in Baden. Es war so warm, dass wir kurzärmelig draußen sitzen 
konnten - herrlich!) und wir haben uns außerdem einen sehr netten Kinoabend mit diesem Film gegönnt:
Hat jemand von euch diesen mit 5 Oscars und mehr als 20 weiteren 
Filmpreisen geadelten Schwarzweiß-Stummfilm gesehen? 
Wir fanden ihn hinreißend - und freuen uns sehr, dass es jemand gewagt hat,
dieses für die heutige Zeit außergewöhnliche Projekt zu realisieren!
Bildquelle: http://www.negativ-film.de/2011/11/artist-film-featurette-zum-cannes.html
Nun danke ich euch noch sehr für eure lieben Zeilen zu meinem vorangegangenen Post 
(und fürs Ablenken von meiner großen Zahnlücke links oben ;o)) und wünsche euch eine
 wunderschöne neue Woche!

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Alles Liebe und viele Küschelbüschel,
eure rostrosige Traude
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Montag, 21. September 2009

Herbst in Baden


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Servus, ihr Lieben!
Zur Einstimmung in eine Jahreszeit,
die manchen grau, nebelig und troslos erscheint,
anderen wiederum bunt, üppig und vielfältig
möchte ich euch heute auf einen kleinen
Herbst-Spaziergang
in meine Bezirkshauptstadt mitnehmen ...




Ihr habt doch hoffentlich Lust, mich durch
Baden bei Wien

zu begleiten? Glaubt mir, es ist wunderschön!






Wer von euch einmal Wien besucht,
sollte sich ein wenig Extra-Zeit nehmen,
um sich unser Biedermeierstädtchen
nicht entgehen zu lassen.
(Ein "Biedermeierstädtchen" übrigens,
das u.a. auch jede Menge Jugendstil bietet ;-)
... und das so berühmte Leute wie
Beethoven und Mozart betört hat.)





Falls ihr euch fragt, ob ich vom
Badener Tourismusverband gesponsert werde - leider nein ;-)
- mir gefällt's hier wirklich so gut!




Ich finde Baden zu jeder Jahreszeit hübsch,
doch im Herbst mag ich es am liebsten!










Es gibt zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten,
direkt in der Stadt oder in der nahen Umgebung,
eine wunderbare Lokalkultur und sooo viel zu sehen!






(Nur in geruchlicher Hinsicht ist Baden etwas gewöhnungsbedürftig,
denn zu Beginn fällt einem gleich der "Duft" der Schwefelquellen auf.
Doch das verliert sich binnen kurzem - und für sein Schwefel-Heilwasser ist Baden schließlich berühmt!)










Herbst-Gefühl

von Friedrich Karl von Gerok (1815-1890)

Müder Glanz der Sonne!
Blasses Himmelblau!
Von verklungner Wonne
Träumet still die Au.
An der letzten Rose
Löset lebenssatt
Sich das letzte lose,
Bleiche Blumenblatt!

Goldenes Entfärben
Schleicht sich durch den Hain!
Auch Vergeh’n und Sterben
Däucht mir süß zu sein.





"Auch Vergeh’n und Sterben
Däucht mir süß zu sein."

... lasst euch diese Zeilen bitte auf der Zunge zergehen !

Das ist ja wohl etwas, was nur der Herbst zustandebringt!




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Und nun zu etwas ganz Anderem ...
Aber - ist es eigentlich wirklich soo anders? Es hat jedenfalls - auch -
mit Vergeh'n und Sterben zu tun ...
... genauer gesagt mit einem Kriminalroman ...
... oder mit einem Kriminalfilm ...

Der Roman ist schon vor ein paar Jahren entstanden, Autor ist der von mir sehr geschätzte Wiener Schriftsteller Stefan Slupetzky, der übrigens auch anderes als Krimis geschrieben hat. Er ist nach eigener Aussage "ein Koch, der nicht nur Palatschinken kann". Und er kann es tatsächlich, wie unter anderem auch die zahlreichen Auszeichnungen zeigen, mit denen seine Bücher bedacht wurden. "Der Fall des Lemming" wurde beispielsweise ausgezeichnet mit dem FRIEDRICH-GLAUSER-PREIS 2005.

Wer von euch ein Faible fürs Wienerische hat, mit schrägem, oftmals schwarzem Humor etwas anfangen kann und auch gegenüber kritischen Tönen keine Scheu empfindet, dem sei die Lemming-Krimiserie (mittlerweile gibt es vier Lemming-Bücher) empfohlen. Informationen findet ihr unter anderem hier.

Nun wurde dieses Buch mit Roland Düringer, Fritz Karl u.v.a.m. verfilmt und kommt

am 2. Oktober

in die Kinos (jedenfalls in die österreichischen, mehr weiß ich darüber vorläufig nicht).

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Quasi backofenfrisch (oder frisch wie "frisch aufgebrühter Kaffee in einem Wiener Kaffeehaus") kann ich euch dazu noch ein zusätzliches "Leckerli" bieten, denn seit wenigen Tagen ist das wunderbar-kuriose Strottern-Slupetzky-Video zum Lemming-Filmsong „Vogerl, Hunderl, Krot“ im Internet zu genießen. (Jener Mann, der zu Beginn des Videos mit blutig geschlagener Nase das Kaffeehaus betritt, ist übrigens Stefan Slupetzky.)

Das Duo "Die Strottern"
haben mein Mann und ich vor nicht all zu langer Zeit im Rahmen einer Slupetzky-Lesung live erlebt und uns königlich über deren "Neu-inter-krea-pretation" des Wienerliedes amüsiert.

Klickt einfach auf
http://www.youtube.com/watch?v=vFHQGyUaMu4
und schaut (bzw. hört) euch das an.

(Solltet ihr Übersetzungshilfe benötigen,
die euch der Google-Translater nicht bieten kann, versuche ich euch gern mit meinen Mitteln zur Verfügung zu stehen ;-))

Und nun wünsche ich euch allen noch einen wunderschönen Herbstbeginn -
Alles Liebe, Traude
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