Hallo, ihr lieben Reise-Freundinnen und -Freunde !
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Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes:
1. Kapitel - Dublin Tag 1 und 2
2. Kapitel - Dublin on Bloomsday Teil 1
3. Kapitel - Dublin on Bloomsday Teil 2
6. Kapitel - Welcome to Ballylickey!
7. Kapitel - Bantry und Bantry House - Tag 6
8. Kapitel - Blumeninsel Garinish Island - Tag 6
9. Kapitel - Killarney Nationalpark, Schafe und Musik - Tag 7
10. Kapitel - Ring of Kerry, Limerick, Bunratty Castle & Folk-Park - Tag 8 und 9
11. Kapitel - Cliffs of Moher, The Burren und Doolin - Tag 9
12. Kapitel - Galway, Connemara und Kylemore Abbey - Tag 10
13. Kapitel - Irlands einziger Fjord und Clifden - Tag 11
10. Kapitel - Ring of Kerry, Limerick, Bunratty Castle & Folk-Park - Tag 8 und 9
11. Kapitel - Cliffs of Moher, The Burren und Doolin - Tag 9
12. Kapitel - Galway, Connemara und Kylemore Abbey - Tag 10
13. Kapitel - Irlands einziger Fjord und Clifden - Tag 11
14. Kapitel - Über Westport und Boyle nach Sligo - Tag 12
15. Kapitel - Carrowmore Megalithic Cemetery, wilder Atlantik, Glenveagh National Park - Tag13 16. Kapitel - Nordirland und zurück nach Dublin - Tag 14 und 15
1. Zusatzkapitel - Irland vor 20 Jahren Teil 1 (inkl. aktuellen Tipps)
2. Zusatzkapitel - Irland vor 20 Jahren Teil 2 (inkl. aktuellen Tipps)
KLICK zur Irland-Reisebericht-Startseite
Am 24. Juni 2015 - dem 11. Tag unserer Irlandreise - befanden wir uns nach wie vor in der
schönen Umgebung von Connemara, wo wir tags zuvor die Kylemore Abbey besucht hatten.
Ursprünglich wäre einer unserer Pläne für diese Gegend gewesen, im Connemara Nationalpark
ein bisserl wandern zu gehen, aber da die Beinprobleme meines Mannes eher schlimmer als
besser geworden waren, disponierten wir eben um. ![]() |
| Außer vom Fjord, dem Wollmuseum, dem Laden mit den Kappen und ein paar Wanderwegen lebt Leenaun vor allem von der Tatsache, dass hier im Jahr 1990 der Film The Field mit Richard Harris gedreht wurde... |
Wie wir vorab von unseren Freunden Monika und Michael erfahren hatten, findet man in dieser
Gegend Irlands einzigen Fjord -
Gegend Irlands einzigen Fjord -
Killary Harbour
(oder Killary Fjord) genannt - und den wollten wir uns näher ansehen bzw. eine Fjord-Rundfahrt mit
einem Ausflugsschiff unternehmen. Das Wetter war an diesem Morgen zwar ziemlich "irisch" - es
regnete mal stärker, mal schwächer - und wir waren fürs Schiff zu früh dran, aber in dem kleinen
Laden neben dem (noch geschlossenen) Wollmuseum in der Ortschaft Leenaun versicherte man uns,
dass es an diesem Tag noch aufklaren würde. Die Wartezeit bis zum Ablegen des Bootes vertrieben
wir uns u.a. damit, irische Kappen zu probieren - siehe Herrn Rostrose oben. Gekauft hat er dann
allerdings in einem anderen Laden in einer anderen Ortschaft nicht dieses Exemplar, sondern ein
graues, das ihr u.a. von hier und hier kennt.
(oder Killary Fjord) genannt - und den wollten wir uns näher ansehen bzw. eine Fjord-Rundfahrt mit
einem Ausflugsschiff unternehmen. Das Wetter war an diesem Morgen zwar ziemlich "irisch" - es
regnete mal stärker, mal schwächer - und wir waren fürs Schiff zu früh dran, aber in dem kleinen
Laden neben dem (noch geschlossenen) Wollmuseum in der Ortschaft Leenaun versicherte man uns,
dass es an diesem Tag noch aufklaren würde. Die Wartezeit bis zum Ablegen des Bootes vertrieben
wir uns u.a. damit, irische Kappen zu probieren - siehe Herrn Rostrose oben. Gekauft hat er dann
allerdings in einem anderen Laden in einer anderen Ortschaft nicht dieses Exemplar, sondern ein
graues, das ihr u.a. von hier und hier kennt.

Die Sache mit dem "Aufklaren" funktionierte an diesem Tag tatsächlich noch. Allerdings nicht
während der Fjordfahrt ;o)) Macht nichts, wir haben uns dennoch die meiste Zeit nicht vorm Regen
verkrochen (wozu hätten wir denn sonst einen Regenmantel nach Irland mitgenommen!?!) - mal
abgesehen von der kurzen Pause unter Deck, wo wir uns eine heiße Schokolade mit Marshmallows
gönnten :o)) Ich kannte diese Kombination bis dahin noch nicht, fand sie aber ausgesprochen
g'schmackig!
abgesehen von der kurzen Pause unter Deck, wo wir uns eine heiße Schokolade mit Marshmallows
gönnten :o)) Ich kannte diese Kombination bis dahin noch nicht, fand sie aber ausgesprochen
g'schmackig!
Als wir anschließend an unsere Fjordfahrt in die hübsche Ortschaft
Clifden
fuhren, hatte es bereits aufgehört zu regnen, und der Himmel wurde nach und nach blauer. Auch die
Häuser sehen dort bunt und freundlich aus - eine Ortschaft, in der es sich wirklich lohnt, ein wenig zu
bummeln, sich umzusehen, vielleicht einen netten Pub aufzusuchen oder einen der kleinen Deko-
Läden (von denen einer sogar eine rosa Bank zu bieten hatte, wo Frauen während des Shoppens ihre
Männer "parken" konnten ;o))
Clifden
fuhren, hatte es bereits aufgehört zu regnen, und der Himmel wurde nach und nach blauer. Auch die
Häuser sehen dort bunt und freundlich aus - eine Ortschaft, in der es sich wirklich lohnt, ein wenig zu
bummeln, sich umzusehen, vielleicht einen netten Pub aufzusuchen oder einen der kleinen Deko-
Läden (von denen einer sogar eine rosa Bank zu bieten hatte, wo Frauen während des Shoppens ihre
Männer "parken" konnten ;o))

![]() |
| Für Radel-Freunde gibt's hier auch einiges zu sehen... ;o) |

Clifden liegt eingebettet in die Bergkette der Twelve Bens und wird von zwei Kirchtürmen
"bewacht"; ein bisschen erinnert mich dieser Anblick an ein Alpendorf. Während des
Bummelns entdeckten wir u.a. ein Hinweisschild auf ein Schloss und ließen uns dorthin
locken.
"bewacht"; ein bisschen erinnert mich dieser Anblick an ein Alpendorf. Während des
Bummelns entdeckten wir u.a. ein Hinweisschild auf ein Schloss und ließen uns dorthin
locken.


Das Abbeyglenn Castle entpuppte sich als Luxushotel in wunderschöner Lage, und auch wenn
es sich dabei letztendlich nicht um ein Schloss oder eine Burg handelte, die wir besichtigen konnten,
bereuten wir den Weg dorthin nicht. Denn wie ihr von meinen Oldtimer-Rallye-Beiträgen wisst,
lieben wir Rostrosen den Anblick von Vintage-Fahrzeugen - und bekamen dort gleich mehrere
hübsche Exemplare zu sehen:


Was wir in der Nähe des Schlosshotels ebenfalls entdeckten, war ein Hinweis auf die
Sky Road, eine entlang der Buchten Clifden Bay, Kingstown Bay und Streamtown Bay führende
Küstenstraße, die einen Blick über die herrliche Landschaft und den Atlantik bietet. Nachdem das
Wetter inzwischen richtig fein geworden war, wollten wir uns solch einen Blick gerne gönnen. An
manchen Stellen fand ich die Straße zwar beunruhigend eng (zumal auch hier wieder ein recht reger
Touristenverkehr herrschte), aber die Aussicht fanden wir wirklich schön. Leider gibt's auch ein paar
der umstrittenen Lachs-Zuchtfarmen zu sehen, die sich entlang der irischen Küstenregionen immer
breiter machen (siehe folgende Collage, die kreisrunden Anlagen auf dem Foto rechts oben). Ihr
könnt HIER einen hochinteressanten und sehr kritischen Artikel von Markus Bäuchle, dem Mann
meiner Blogfreundin Eliane, zum Thema "gesundheitsschädigender Zuchtlachs" lesen.


Von einem unserer Rastplätze aus konnte man auf eine große, prächtige Burgruine sehen, und weil
ich dort unbedingt hinwollte (und auch einen Verdacht hatte, von wo aus ich dort hinkommen konnte),
blieb dem armen Herrn Rostrose nichts anderes übrig, als die Küstenstraße wieder zurück zu fahren,
bis wir zu diesem gemauerten Tor (Collage oben) kamen. Da hatten wir vorher schon kurz angehalten,
um es zu fotografieren und die weißen Pferde bei einem nahe gelegenen Steinhaus zu bewundern -
doch den langen Weg, der sich von dort "nach Irgendwo" schlängelte, hatten wir ignoriert. Nachdem
ich nun aber beim Blick von oben neben der Ruine einen sich ebenso schlängelnden Weg gesehen
hatte, vermutete ich, dass es dort zum Castle ging.

Mein lieber Göttergatte misstraute meinem Instinkt leider, und außerdem wollte er ja sein schmerzendes
Gebein schonen, also beschloss er, beim Wagen auf mich zu warten, und ich zog allein los. Ja, und was
soll ich euch sagen? Ich bin ja gern mit meinem Mann unterwegs und genieße seine Gesellschaft - aber
dieser Solo-Fußmarsch "ins Ungewisse" war einfach eine Klasse für sich. Ich fühlte mich so wohl, so frei,
so abenteuerlustig wie einst in den 1980ern in Finnland, als ich ganz allein aufgebrochen war, um den
Polarkreis zu überschreiten: Einfach loswandern, den eigenen Bedürfnissen und dem eigenen Gefühl
vertrauen und die Schönheiten am Wegesrand genießen - das sollten wir alle viel häufiger tun!
Hier unten seht ihr, was ich dabei unter anderem sah: blauen Himmel, den Atlantik, grüne Wiesen,
Hinkelsteine (Menhire), aber keinen Obelix weit und breit, statt seiner viele glücklich aussehende
Kühe und Kälber, keinen Bullen, sondern nur eine Warnung vor ihm, ein paar Schafe ... und
irgendwann mittendrin ein Pfeil in Richtung "Castle"!!! :o))



Und dann war ich da! Inzwischen weiß ich, dass es sich bei der Ruine um die Überreste von
Clifden Castle handelt (einstiger Wohnsitz von John D'Arcy - Begründers der Ortschaft Clifden
im 19. Jahrhundert). Die Burg ist also aus der Nähe betrachtet nicht so alt, wie sie aus der Ferne
zu sein vorgibt - aber das ändert nichts daran, dass ich diesen Ausflug unendlich genossen habe
und noch ein ganzes Weilchen begeistert mit der Kamera um die Burg herumstreunte!


Ich kehrte glücklich und zufrieden zum geduldig wartenden Herrn Rostrose zurück (ich glaube,
er hatte in der Zwischenzeit am Handy Solitär gespielt ;o)) - und weil der Himmel jetzt so blau
strahlte, beschlossen wir, dem Killary Fjord einen weiteren Besuch abzustatten, diesmal bei
Schönwetter ;o) Allerdings fuhren wir bei unserem zweiten Besuch nicht abermals mit dem
Ausflugsschiff, denn entlang des Fjords schlängelt sich eine Straße, von der aus man ebenfalls
gute Sicht aufs Wasser und die atemberaubend schöne Umgebung hat. So schaut's da also aus,
wenn es nicht nebelt:

![]() |
| Den Hintergrund für den mit Stoffstreifen und Plüschtieren geschmückten Baum haben wir nicht erfahren - möglicherweise ein Kunstprojekt a la Guerilla Knitting (?) |
Danach ging's dann wieder zurück in unser Quartier in Letterfrack, und nach einer kleinen
Frischmach-Pause waren wir bereit für ein feines Abendessen. Diesmal entschieden wir uns
für The Bards Den und wurden nicht enttäuscht. An diesem Abend gab es noch dazu etwas zu
feiern, denn der 24. Juni ist unser Hochzeitstag, und so gönnten wir uns etwas, das wir beide
ganz besonders gern mögen - köstliche Meeresfrüchte (und danach ein leckeres Törtchen :o)).
![]() |
| Entzückend fand ich in dem Lokal auch die Pfeffer-Salz-Sets mit Nähzeug-Motiven. |
Und so ging wieder ein wundervoller irischer Tag zu Ende. Aber ein paar Tage hatten wir ja noch
vor uns - der nächste würde uns weiter in den Norden führen, ins so geannte Yeats Country... Aber
das ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll.
Ich danke euch ganz, ganz herzlich für die vielen wunderbaren und aufbauenden Zeilen, die ihr
mir zu meinem vorigen Post dagelassen habt: Eure virtuellen Umarmungen und guten Wünsche
haben mir sehr gut getan! Fühlt euch ebenso lieb gedrückt! Auch für eure schon so zahlreichen
Beteiligungen an der Aktion Rettet die Lachfalte #11 danke ich euch sehr! Mein heutiger Beitrag
geht auch wieder dorthin, denn wie ihr oben sehen könnt, war die Landschaft von Connemara
eindeutig gut für unsere Lachfalten! Außerdem verlinke ich mit Juttas Natur-Donnerstag und
Gabrieles Streifzug am Mittwoch.
vor uns - der nächste würde uns weiter in den Norden führen, ins so geannte Yeats Country... Aber
das ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll.
Ich danke euch ganz, ganz herzlich für die vielen wunderbaren und aufbauenden Zeilen, die ihr
mir zu meinem vorigen Post dagelassen habt: Eure virtuellen Umarmungen und guten Wünsche
haben mir sehr gut getan! Fühlt euch ebenso lieb gedrückt! Auch für eure schon so zahlreichen
Beteiligungen an der Aktion Rettet die Lachfalte #11 danke ich euch sehr! Mein heutiger Beitrag
geht auch wieder dorthin, denn wie ihr oben sehen könnt, war die Landschaft von Connemara
eindeutig gut für unsere Lachfalten! Außerdem verlinke ich mit Juttas Natur-Donnerstag und
Gabrieles Streifzug am Mittwoch.
Fotos: Herr und Frau Rostrose
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Herzlichst, eure rostrosige Reise-Traude
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