Donnerstag, 26. November 2015

Irland-Reisebericht - Irlands einziger Fjord und Clifden - Tag 11

Hallo, ihr lieben Reise-Freundinnen und -Freunde !
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Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes:
1. Kapitel - Dublin Tag 1 und 2
15. Kapitel - Carrowmore Megalithic Cemetery, wilder Atlantik, Glenveagh National Park - Tag13 
16. Kapitel - Nordirland und zurück nach Dublin - Tag 14 und 15 

1. Zusatzkapitel - Irland vor 20 Jahren Teil 1 (inkl. aktuellen Tipps)
2. Zusatzkapitel - Irland vor 20 Jahren Teil 2 (inkl. aktuellen Tipps)

KLICK zur Irland-Reisebericht-Startseite


Am 24. Juni 2015 - dem 11. Tag unserer Irlandreise - befanden wir uns nach wie vor in der 
schönen Umgebung von Connemara, wo wir tags zuvor die Kylemore Abbey besucht hatten. 
Ursprünglich wäre einer unserer Pläne für diese Gegend gewesen, im Connemara Nationalpark 
ein bisserl wandern zu gehen, aber da die Beinprobleme meines Mannes eher schlimmer als 
besser geworden waren, disponierten wir eben um. 


Außer vom Fjord, dem Wollmuseum, dem Laden mit den Kappen und ein paar Wanderwegen lebt Leenaun 
vor allem von der Tatsache, dass hier im Jahr 1990 der Film The Field mit Richard Harris gedreht wurde...


Wie wir vorab von unseren Freunden Monika und Michael erfahren hatten, findet man in dieser
Gegend Irlands einzigen Fjord - 
Killary Harbour 
(oder Killary Fjord) genannt - und den wollten wir uns näher ansehen bzw. eine Fjord-Rundfahrt mit
einem Ausflugsschiff unternehmen. Das Wetter war an diesem Morgen zwar ziemlich "irisch" - es
regnete mal stärker, mal schwächer - und wir waren fürs Schiff zu früh dran, aber in dem kleinen
Laden neben dem (noch geschlossenen) Wollmuseum in der Ortschaft Leenaun versicherte man uns,
 dass es an diesem Tag noch aufklaren würde. Die Wartezeit bis zum Ablegen des Bootes vertrieben
wir uns u.a. damit, irische Kappen zu probieren - siehe Herrn Rostrose oben. Gekauft hat er dann
allerdings in einem anderen Laden in einer anderen Ortschaft nicht dieses Exemplar, sondern ein
graues, das ihr u.a. von hier und hier kennt. 




Die Sache mit dem "Aufklaren" funktionierte an diesem Tag tatsächlich noch. Allerdings nicht
während der Fjordfahrt ;o)) Macht nichts, wir haben uns dennoch die meiste Zeit nicht vorm Regen
verkrochen (wozu hätten wir denn sonst einen Regenmantel nach Irland mitgenommen!?!) - mal
abgesehen von der kurzen Pause unter Deck, wo wir uns eine heiße Schokolade mit Marshmallows
gönnten :o))  Ich kannte diese Kombination bis dahin noch nicht, fand sie aber ausgesprochen
g'schmackig!

Als wir anschließend an unsere Fjordfahrt in die hübsche Ortschaft
Clifden 
fuhren, hatte es bereits aufgehört zu regnen, und der Himmel wurde nach und nach blauer. Auch die
Häuser sehen dort bunt und freundlich aus - eine Ortschaft, in der es sich wirklich lohnt, ein wenig zu
bummeln, sich umzusehen, vielleicht einen netten Pub aufzusuchen oder einen der kleinen Deko-
Läden (von denen einer sogar eine rosa Bank zu bieten hatte, wo Frauen während des Shoppens ihre
Männer "parken" konnten ;o))


Für Radel-Freunde gibt's hier auch einiges zu sehen... ;o)


Clifden liegt eingebettet in die Bergkette der Twelve Bens und wird von zwei Kirchtürmen
"bewacht"; ein bisschen erinnert mich dieser Anblick an ein Alpendorf. Während des
Bummelns entdeckten wir u.a. ein Hinweisschild auf ein Schloss und ließen uns dorthin
locken.




Das Abbeyglenn Castle entpuppte sich als Luxushotel in wunderschöner Lage, und auch wenn
es sich dabei letztendlich nicht um ein Schloss oder eine Burg handelte, die wir besichtigen konnten,
bereuten wir den Weg dorthin nicht. Denn wie ihr von meinen Oldtimer-Rallye-Beiträgen wisst,
lieben wir Rostrosen den Anblick von Vintage-Fahrzeugen - und bekamen dort gleich mehrere
hübsche Exemplare zu sehen:




Was wir in der Nähe des Schlosshotels ebenfalls entdeckten, war ein Hinweis auf die
Sky Road, eine entlang der Buchten Clifden Bay, Kingstown Bay und Streamtown Bay führende
Küstenstraße, die einen Blick über die herrliche Landschaft und den Atlantik bietet. Nachdem das
Wetter inzwischen richtig fein geworden war, wollten wir uns solch einen Blick gerne gönnen. An
manchen Stellen fand ich die Straße zwar beunruhigend eng (zumal auch hier wieder ein recht reger
 Touristenverkehr herrschte), aber die Aussicht fanden wir wirklich schön. Leider gibt's auch ein paar
der umstrittenen Lachs-Zuchtfarmen zu sehen, die sich entlang der irischen Küstenregionen immer
breiter machen (siehe folgende Collage, die kreisrunden Anlagen auf dem Foto rechts oben). Ihr
könnt HIER einen hochinteressanten und sehr kritischen Artikel von Markus Bäuchle, dem Mann
meiner Blogfreundin Eliane, zum Thema "gesundheitsschädigender Zuchtlachs" lesen.





Von einem unserer Rastplätze aus konnte man auf eine große, prächtige Burgruine sehen, und weil
ich dort unbedingt hinwollte (und auch einen Verdacht hatte, von wo aus ich dort hinkommen konnte),
blieb dem armen Herrn Rostrose nichts anderes übrig, als die Küstenstraße wieder zurück zu fahren,
bis wir zu diesem gemauerten Tor (Collage oben) kamen. Da hatten wir vorher schon kurz angehalten,
um es zu fotografieren und die weißen Pferde bei einem nahe gelegenen Steinhaus zu bewundern -
doch den langen Weg, der sich von dort "nach Irgendwo" schlängelte, hatten wir ignoriert. Nachdem
ich nun aber beim Blick von oben neben der Ruine einen sich ebenso schlängelnden Weg gesehen
hatte, vermutete ich, dass es dort zum Castle ging.




Mein lieber Göttergatte misstraute meinem Instinkt leider, und außerdem wollte er ja sein schmerzendes 
Gebein schonen, also beschloss er, beim Wagen auf mich zu warten, und ich zog allein los. Ja, und was 
soll ich euch sagen? Ich bin ja gern mit meinem Mann unterwegs und genieße seine Gesellschaft - aber 
dieser Solo-Fußmarsch "ins Ungewisse" war einfach eine Klasse für sich. Ich fühlte mich so wohl, so frei, 
so abenteuerlustig wie einst in den 1980ern in Finnland, als ich ganz allein aufgebrochen war, um den 
Polarkreis zu überschreiten: Einfach loswandern, den eigenen Bedürfnissen und dem eigenen Gefühl 
vertrauen und die Schönheiten am Wegesrand genießen - das sollten wir alle viel häufiger tun!  

Hier unten seht ihr, was ich dabei unter anderem sah: blauen Himmel, den Atlantik, grüne Wiesen, 
Hinkelsteine (Menhire), aber keinen Obelix weit und breit, statt seiner viele glücklich aussehende 
Kühe und Kälber, keinen Bullen, sondern nur eine Warnung vor ihm, ein paar Schafe ... und 
irgendwann mittendrin ein Pfeil in Richtung "Castle"!!! :o))





Und dann war ich da! Inzwischen weiß ich, dass es sich bei der Ruine um die Überreste von
Clifden Castle handelt (einstiger Wohnsitz von John D'Arcy - Begründers der Ortschaft Clifden
im 19. Jahrhundert). Die Burg ist also aus der Nähe betrachtet nicht so alt, wie sie aus der Ferne
zu sein vorgibt - aber das ändert nichts daran, dass ich diesen Ausflug unendlich genossen habe
und noch ein ganzes Weilchen begeistert mit der Kamera um die Burg herumstreunte!




Ich kehrte glücklich und zufrieden zum geduldig wartenden Herrn Rostrose zurück (ich glaube,
er hatte in der Zwischenzeit am Handy Solitär gespielt ;o)) - und weil der Himmel jetzt so blau
strahlte, beschlossen wir, dem Killary Fjord einen weiteren Besuch abzustatten, diesmal bei
Schönwetter ;o) Allerdings fuhren wir bei unserem zweiten Besuch nicht abermals mit dem
Ausflugsschiff, denn entlang des Fjords schlängelt sich eine Straße, von der aus man ebenfalls
gute Sicht aufs Wasser und die atemberaubend schöne Umgebung hat. So schaut's da also aus,
wenn es nicht nebelt:


Den Hintergrund für den mit Stoffstreifen und Plüschtieren geschmückten Baum haben wir nicht erfahren - 
möglicherweise ein Kunstprojekt a la Guerilla Knitting (?)

Danach ging's dann wieder zurück in unser Quartier in Letterfrack, und nach einer kleinen
Frischmach-Pause waren wir bereit für ein feines Abendessen. Diesmal entschieden wir uns 
für The Bards Den und wurden nicht enttäuscht. An diesem Abend gab es noch dazu etwas zu
 feiern, denn der 24. Juni ist unser Hochzeitstag, und so gönnten wir uns etwas, das wir beide 
ganz besonders gern mögen - köstliche Meeresfrüchte (und danach ein leckeres Törtchen :o)). 

 
Entzückend fand ich in dem Lokal auch die Pfeffer-Salz-Sets mit Nähzeug-Motiven.

Und so ging wieder ein wundervoller irischer Tag zu Ende. Aber ein paar Tage hatten wir ja noch
vor uns - der nächste würde uns weiter in den Norden führen, ins so geannte Yeats Country... Aber
das ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll.

Ich danke euch ganz, ganz herzlich für die vielen wunderbaren und aufbauenden Zeilen, die ihr
mir zu meinem vorigen Post dagelassen habt: Eure virtuellen Umarmungen und guten Wünsche
haben mir sehr gut getan! Fühlt euch ebenso lieb gedrückt! Auch für eure schon so zahlreichen
Beteiligungen an der Aktion Rettet die Lachfalte #11 danke ich euch sehr! Mein heutiger Beitrag
geht auch wieder dorthin, denn wie ihr oben sehen könnt, war die Landschaft von Connemara
eindeutig gut für unsere Lachfalten! Außerdem verlinke ich mit Juttas Natur-Donnerstag und
Gabrieles Streifzug am Mittwoch.

Fotos: Herr und Frau Rostrose
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  Herzlichst, eure rostrosige Reise-Traude  
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Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +

Samstag, 21. November 2015

Über das Lächeln "trotz allem"

Servus ihr Lieben!
✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


 In meinem vorigen Beitrag habe
ich in einem Nebensatz erwähnt, dass bei mir derzeit nicht alles so rosig ist. Auf Details
möchte ich nicht eingehen, erstens weil wir uns hier im WWW befinden und zweitens, weil
es mir nicht gut tut, unangenehmen Dingen viel Platz in meinem Leben einzuräumen. Aber wenn
sich das Thema schon mal ergibt, möchte ich euch über ein paar kleine "Strategien" erzählen, die
mir helfen, mit unangenehmen Situationen besser zurecht zu kommen. Denn vielleicht helfen sie
manchen von euch ja auch...

 



Ihr wisst bereits, dass ich die Natur als heilsam empfinde. Es gibt aber auch zwei Farben oder 
Farbfamilien, die mir derzeit ganz besonders gut tun und mit denen ich mich daher auch in meinen 
Outfits gern "umhülle". Eine davon ist GRÜN in all seinen Facetten (bis hin zu Petrol) - vermutlich 
gibt es hier den Zusammenhang mit Wäldern, Wiesen, Moosen, Seen etc... In der Natur selbst ist im 
November zwar noch etwas Grün zu finden, aber das meiste hat sich inzwischen bis zum nächsten 
Frühling von uns verabschiedet. Da wird es dann wieder saftig sprießen, als grüne Hoffnung! 

Deshalb streue 
ich heute u.a. "grüne Bilder von einst im Mai" ein (einige Frühlings-Aufnahmen, die ich euch bisher 
noch nicht gezeigt habe und die ebenfalls von einem Ausflug auf den Sonnenberg stammen -  so wie 
neulich die Fotos von einem unserer Herbstausflüge). 

Die zweite Farbe ist ROT, weil sie mich mit Energie versorgt. Ich kenne keine Farbe, die mir so gut 
hilft, Power zu gewinnen. Auch mein Frühstücks-Kaffeehäferl (Häferl = große Tasse) ist rot, weil ich 
mir einrede, dass ich so energiegeladener in den Tag starte.


 
Links: Sonnenberg-Ausflug im Frühling / Rechts: Sonnenberg-Ausflug im Herbst


Ebenfalls erwähnt habe ich in meinem Lachfalten-Rettungs-Post "Lächeln als Medizin".
Es gibt ja Menschen, die sehen immer so aus, als wäre ihnen eine Laus über die Leber gelaufen - 
selbst wenn sie in ihrem Leben kaum Grund zur Klage haben. Sie sind weitgehend gesund, haben 
Arbeit, verdienen gut (oder zumindest nicht schlecht), haben entweder Wohnungen, die sie sich 
nach ihrem Geschmack einrichten konnten, oder sogar ein Haus mit Garten - also auf jeden Fall 
ein festes Dach über dem Kopf - haben Familie oder leben in Partnerschaften, und auch dort ist 
niemand schwer krank oder in einer üblen Lage ... ihre Sorgen sind reine "Wohlstandssorgen".



 



 Dennoch sind diese Menschen nicht in der Lage, sich an ihrem Leben zu erfreuen oder zumindest
einen Hauch von Zufriedenheit auszustrahlen. Und tun daher den ganzen Tag über das, was sie am
besten können: miese Laune verbreiten. Das geht ganz einfach: Mundwinkel runter und möglichst 
alles Scheiße finden. Manche legen noch eine Schaufel nach, indem sie ihrer Umgebung das Leben
 extra schwer machen, denn sie gönnen es keinem anderen Menschen, dass der sich wohler als sie 
fühlt in seiner Haut. Vor allem in meiner Berufswelt (aber natürlich nicht nur da) sind mir in der 
Vergangenheit schon einige Vertreter dieser Spezies begegnet. (Was mich derzeit anficht, hat mit 
diesem armseligen Trüppchen von einst jedoch nichts zu tun.)






Ich glaube, viele von euch haben das mit dem Nicht-so-rosig-fühlen "überlesen" - weil ich auf allen
Fotos lächle und wie eine Werbung für Glückspillen wirke. Ist auch okay, das war schließlich ein
Lachfaltenrettungs-Hauptposting - da hätte trübe Stimmung sich gar nicht gut gemacht. Fakt ist aber,
 die meisten Fotos aus dem vorigen und auch aus dem heutigen Post sind nicht am 16. November oder
heute entstanden, sondern schon einige Tage älter, als gewisse Dinge sich zwar bereits abgezeichnet
haben, aber noch etwas besser ausgesehen haben als sie es derzeit tun. (Ich bereite nicht nur meine
Collagen, sondern auch meine Posts häufig schon ein paar Tage oder gar Wochen vor dem Erschein-
ungstag vor und ergänze sie dann nur um ein paar kleine Details - das heißt, nicht alle sind komplett
tagesaktuell.)



  
Dennoch: Ich selbst zähle eher zur jener Kategorie Mensch, die zu lächeln versucht, auch wenn sie
traurig oder sonstwie belastet ist. Von meinem Vater habe ich eine Riesenportion Galgenhumor geerbt
(mit der er z.B. durch den Krieg und durch andere nicht so tolle Lebenssituationen kam). Das wird
zuweilen missinterpretiert - manche halten mich für sorglos und immer gut drauf. Stimmt nicht. Ich
bemühe mich bloß, nicht jeden darunter leiden zu lassen, wenn ich wegen einer speziellen Sache traurig,
frustriert, enttäuscht, entmutigt oder stinksauer bin. Ich grüße freundlich und ich lächle die Menschen
für gewöhnlich an, die ich grüße. Und ich versuche nicht, gewisse Gedanken, Probleme oder Sorgen
der ganzen Welt aufs Auge zu drücken, sondern teile sie normalerweise nur mit ein paar sehr vertrauten
Menschen. Mit meinem Mann, mit einigen wenigen engen FreundInnen. [Und - wenn es irgendwie
machbar ist - mit  den VERURSACHERN meiner Belastung(en) - da lächle ich dann aber nicht.
 Wenn mir jemand etwas (was auch immer) angetan hat, kann ich ganz schön heftig werden, aber ich
versuche dann, möglichst nur diese spezielle Person mit meiner Reaktion zu erwischen...]






Welcher halbwegs denkende und halbwegs sensible Mensch kann
in unserer Welt schon ein ständig lustiges und sorgenfreies Leben führen? Es ereignen sich immer
wieder Dinge auf der Welt, die mich zur Verzweiflung treiben könnten, sofern ich das zuließe. Ob das
nun Terror ist, Umweltvernichtung, massive Ungerechtigkeiten, politischer Unfug, ... es gibt so vieles,
über das ich permanent klagen oder die Stirn runzeln oder weinen könnte. Die Nachrichten sind voll davon.

Ich habe mich dazu entschieden, möglichst nicht zu klagen und zu verzweifeln, sondern mich so intensiv
und so oft ich kann auf die schönen, erfreulichen Dinge dieser Welt zu konzentrieren. Natürlich geht das nicht  
immer - jeder hat sein Pinkerl zu tragen, wie man bei uns so schön sagt, und selbst der zufriedenste Mensch
kriegt manchmal vom Schicksal etwas verpasst, mit dem er erstmal fertig werden muss. Zur
Dauertrübsinnsbläserin will ich jedoch auch da nicht werden!
 





Das mit dem Lächeln gelingt mir klarerweise nicht immer. Es gibt bei jedem Menschen (und somit
genauso bei mir) Zeiten mit wirklich Kummer, mit Trauer, mit existentiellen Sorgen. Oder Phasen, in
denen irgendwo das Maß voll ist. Wo einem etwas schwer auf den Magen schlägt oder mitten in die Seele.
An solchen Tagen gelingt dann höchstens ein bemühtes oder trauriges Lächeln. (Auf den Fotos mit dem
roten Rock ist es mir z.B. ziemlich schwer gefallen. Das war nämlich ein mehr als nur besch...euerter
Tag in einer ebensolchen Phase. Aber ich glaube, ohne Extra-Hinweis hätten es die wenigsten von 
euch bemerkt, stimmt's? ... Hmmm - und ich bin mir nicht ganz sicher, ob uns die Handhaltung und
das Ärmelaufkrempeln nicht auch etwas sagen sollen...[?] Möglich wär's...)





Angesichts wirklich großer Katastrophen kommt man sich mit seinen verhältnismäßig kleinen
Problemen zwar manchmal recht dumm vor, doch das ändert nichts daran, dass sie vorhanden sind.
Dass sie eine Beeinträchtigung darstellen, ... dass man damit irgendwie umgehen muss und zeitweise
nicht weiß, WIE. Manchmal explodiere ich, manchmal weine ich, manchmal sage ich  "Lasst mich
alle in Ruhe!" Und dann werde ich zuweilen angesehen, als würde ich plötzlich nicht mehr richtig
ticken. Weil man so etwas von mir nicht gewohnt ist.

Vermutlich denken manche: "Das sind die Wechseljahre". Bis zu einem gewissen Grad trifft das wohl
auch zu, ich bin jetzt empfindlicher, ähnlich wie in der Pubertät, doch die Grundzüge meines Wesens
 haben sich in den Jahren zwischen damals und jetzt nicht verändert. Wenn ich in Ruhe gelassen werden
will, dann auch, um die anderen vor mir zu schützen. Denn ich weiß, an manchen Tagen genügt ein
falsches Wort und das Fass läuft über. Deshalb besser nicht ansprechen... ;o)
 



 
Vielleicht würde ich mir einiges ersparen, würde ich seltener gut gelaunt wirken. Doch dann laufe 
ich herum wie die Leute aus der Laus-über-die-Leber-Fraktion - und es ist mir sehr wichtig, mich 
von diesen Herrschaften (und Damschaften) abzugrenzen. Abgesehen davon, dass ich manchen Leuten
nicht zu zeigen gedenke, ob sie mich getroffen haben oder nicht - ich kann in dieser Hinsicht nämlich
ziemlich "trotzig" sein und lache TROTZDEM ;o)!


Zu lächeln, wenn's einem nicht gut geht, hat nicht zwangsläufig mit Falschheit oder Verdrängung zu tun. Man kann 
bis zu einem gewissen Grad bessere Laune herbeilächeln.


Und wie wir alle spätestens seit dem 
Videoausschnitt eines hochinteressanten Vortrages von Vera F. Birkenbihl wissen (den ich vor 
einiger Zeit schon in Facebook geteilt habe), "glaubt das Gehirn, man hätte gelacht und produziert 
Freudehormone", allein schon, wenn man 60 Sekunden lang in der Toilette oder an einem anderen 
unbeobachteten Ort eine Grinse-Grimasse schneidet. Einfach weil ein Muskel auf einen Nerv drückt
und dadurch Botschaften ans Hirn gesandt werden. Plötzlich entsteht aus Stress oder Freudlosigkeit 
dann doch ein positives Gefühl. Ich hab's ausprobiert - es funktioniert tatsächlich!


Zwischendurch mal wieder HERBST - eine meiner Walkingstrecken... verlinke ich bei Juttas Naturdonnerstag  
und Gabrieles Streifzug am Mittwoch

 

Sprich: Man kann sich glücklich-lächeln. Jedenfalls bis zu einem gewissen Grad. Oder zumindest 
eine gewisse Entspannung herbeigrinsen. Wer hingegen dauernd mit der Miesepeter-Maske herum-
läuft, bleibt angespannt und freudlos und sendet damit vermutlich ebenfalls etwas an sein Gehirn aus. 
Oder zumindest an die Gehirne der Betrachter.

Wie ich spätestens aus zahlreichen wunderbaren Kommentaren von euch weiß, kann man den Rest 
der Menschheit mit dem, was man ausstrahlt, anstecken. Viele von euch haben mir schon geschrieben, 
dass sie meine Posts lesen oder meine Herumhopse-Fotos sehen und dabei gute Laune bekommen. 







 Diese Art der "Ansteckung" funktioniert sowohl mit freundlichen als auch mit unfreundlichen Worten 
und Gesichtszügen - doch wenn ihr wissen wollt womit ich den Rest der Menschheit - wenn ich die 
Wahl habe - gerne anstecken möchte: Es ist nicht Freudlosigkeit, nicht Kleinlichkeit oder Gehässigkeit, .... 
Und weil "nicht" ein irgendwie negatives Wort ist, das angeblich auch bei "Wünschen ans Universum" 
oft schlecht verstanden wird ;o), formulieren wir es einen Tick positiver: Wenn ich die Wahl habe, 
dann möchte ich die Welt mit Freundlichkeit anstecken, mit Lebensfreude und Humor, mit positiven 
Gedanken und Leidenschaft, ... einfach nach dem Motto: SMILE AND THE WHOLE WORLD 
SMILES AT YOU!    




Aktuell ist mir jedoch nicht nach Herumhopsen und auch das Lächeln erscheint mir sehr schwierig. 
Es hat etwas von einem Drahtseilakt. Ich will mit meinen Posts möglichst authentisch bleiben, 
deshalb werde ich in näherer Zukunft auch nicht dauernd angestrengt in die Kamera grinsen. (Wie 
gesagt, die Lächelbilder von heute sind schon ein par Tage alt... und ein paar davon gibt es noch in 
meinem Fundus...) Hoffentlich verzeiht ihr mir das ohne großes Wenn und Aber! 

Ich möchte mit 
diesem Posting weder erreichen, dass ihr mich fragt, was denn los ist noch dass ihr mich bedauert - 
bitte schickt mir deswegen auch keine Mails, das würde mich derzeit zu sehr anstrengen - ich möchte
 bloß erreichen, dass ihr von einer, die damit Erfahrung hat, hört, dass nicht jedes Lächeln aus purem 
Glück geboren ist. Ich bin kein Sonntagskind, ich habe gelernt, fröhlich zu sein, ich habe es mir 
antrainiert, die Dinge positiv zu sehen. 

Aber manchmal ist auch mein Lächeln nichts anderes als pure Willensanstrengung, manchmal eine 
Art Therapie; zuweilen ist es Höflichkeit oder Freundlichkeit, zuweilen ein "Trotzdem-Lächeln". 
Und wenn jemand, der oft lächelt, mal nicht lächeln kann, dann fühlt euch nicht auf den Schlips 
getreten, sondern wisset, dass es manchmal eben einfach nicht geht.



 


In nächster Zeit wird hier also
 höchstens aus der "Konserve" gelächelt werden bzw. es kommen wieder Reiseberichte und ein paar
ernsthaftere Themen (z.B. in Sachen Fair Play und Lipödem). Aber wie ich mich kenne, wird mir 
das Lächeln eines schönen (und hoffentlich baldigen) Tages wieder leichter fallen. Ich freue mich 
schon darauf!

In diesem Sinne verlinke ich mein heutiges Posting auch bei RDL #11!
Ebensfalls verlinkt wird zu Ines Meyroses Modejahr-2015-Thema Think big mit dem Poncho zum 
Einwickeln, dem weiten roten Rock und der ebenfalls schön schwingenden Netz-Jacke vom untersten 
Outfit. Und auch bei Tinas Freitagsoutfit und Sunnys Um Kopf und Kragen bin ich wieder dabei.
Vielen Dank für die schon sooo vielen Verlinkungen zur Lachfaltenrettung - ihr seid SUPER - ich 
verabschiede mich von euch für heute mit von Herzen kommenden rostrosigen Küschelbüschel-
Grüßen!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
 ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ
Alles Liebe,
eure Traude
✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ

Montag, 16. November 2015

Rettet die Lachfalte #11 - Herbsthexentanz und Blätterregen

Servus, ihr Lieben!
 º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° 

Vielen Dank für all eure lieben Zeilen zu meinem mit den Bildern zu
der traumhaften Landschaft von Connemara! Ich freue mich, dass es euch dort ebenso gut
gefallen hat wir mir! Und danke auch für eure einfühlsamen, verständnisvollen und weisen
Kommentare zu meinem gestern gesetzten Zeichen gegen den Terror. Nun aber gleich
zum aktuellen Thema von heute:

 º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫°

Hallo und herzlich willkommen zum vorletzten Teil der 
Aktion "Rettet die Lachfalte!"

Ja, ihr habt richtig gelesen, bald geht meine 2015er-Aktion zu Ende - sie war ja von Anfang
an nur für ein Jahr angedacht. 

[Ich bin aber gern bereit, mein "Lachfaltenrettungs-Baby" ab Mitte Jänner in gute Hände 
abzugeben, falls jemand unter euch dafür in Zukunft "GastgeberIn" sein möchte. Natürlich 
ist es dazu auch nicht notwendig, meinen "Stil" der Aktion 1:1 aufrecht zu erhalten - jede(r)
von uns hat eine ganz persönliche Note und das ist auch gut und richtig so! Denkt einfach 
darüber nach, ein bisserl Zeit ist ja noch. Und wenn sich wer dafür interessiert: Bitte keine
Scheu - einfach in den Kommentar reinschreiben oder per Mail bei mir melden!]


Sooo schön war's da! Und mit diesen Naturfotos verlinke ich mich auch gleich wieder bei Juttas Natur-Donnerstag 
und Gabrieles Streifzug am Mittwoch.



Und selbst wenn sich niemand für die Weiterführung findet, ist das kein Grund zur Traurigkeit.
Erstens haben wir im Jahr 2015 gemeinsam eine grooooße Menge Lachfalten gerettet (und sogar
ein paar neue geschaffen!) - und zweitens wird es auch im Jahr 2016 wieder eine Rostrosen-Aktion
geben. Ihr wisst ja: Wenn sich eine Türe schließt, geht eine neue auf. Mehr darüber erzähle ich 
euch demnächst! 

Jetzt aber gleich in medias res. Wie ihr der Überschrift und auch den ersten Collagen entnehmen 
könnt, geht es heute um herbstliche Themen. Für manche unter euch ist ja der Herbst die liebste 
Jahreszeit, für andere bedeutet er Abschied von der Wärme, eine Ankündigung des Winters, und sie 
mögen ihn nicht so sehr. Für mich war er heuer, nach dem Extrem-Sommer 2015, so ersehnt wie 
selten zuvor - und er wurde für Herrn Rostrose und mich auch zu einem Erntemonat für Äpfel und 
Birnen, wie wir bisher noch keinen hatten.

Doch auch wenn unsere letzten Wochenenden ausgefüllt 
waren mit der Herstellung von Kompott, Mus und Strudel, zog es uns häufig nach draußen. Die
Natur-Aufnahmen, die ich euch heute bunt-gemixt zeige, stammen von unseren herbstlichen Aus- 
flügen der letzten Zeit: Zur Vöslauerhütte und auf den Anninger (beides im Wienerwald) sowie 
zum Sonnenberg im schönen Burgenland.



 
Frei nach dem Spruch von Ernst Ferstl: "Die mit Abstand beste Nerven-Heilanstalt ist die freie 
Natur" hat mir das sehr gut getan - derzeit ist nämlich (auch wenn man mir das hier auf den Fotos
wohl kaum ansieht) nicht nur in der großen Welt, sondern auch im kleinen Rostrosenleben nicht
alles so rosig (um es mal sehr dezent auszudrücken).

Aber manchen Dingen will ich hier gar keinen Platz geben - das wäre schlecht für die Lachfalten!
Die haben in diesem Posting oberste Priorität - und auch in meinem Leben halte ich Lachen für
ein wundervolles Mittel gegen gewisse "Unerfreulichkeiten", die einem manchmal unterkommen.
 [Quasi: Natur und Lachen als Medizin.] Ansonsten vertraue ich darauf, dass sich alles in eine
positive Richtung entwickelt oder (sollte das nicht klappen) wenigstens die Sache mit den neu
aufgehenden Türen funktioniert ;o))





Die Outfitaufnahmen stammen von den Tagen zwischen den Ausflügen - also (wie fast immer
bei mir) von ganz normalen Alltagstagen mit Bürojob, diversen Erledigungen, aktuell auch wieder
Physiotherapie-Terminen und Mutter-Besuchen im Pflegeheim... An dem farbenfrohen Ensemble in
herbstlichen rot-grün-orange-Tönen könnt ihr übrigens auch gleich einen meiner glänzenden Erfolge
in Sachen Näh-Anfängerkurs sehen ... Ähem - aber NEIN, ich habe diesen Wickelrock nicht selbst
genäht... Er ist ein Mitbringsel aus Indien, und zwar von unserer ersten Reise in dieses ferne Land,
und ich habe ihn hier in Österreich zwar ab und zu mal im Sommer als Maxirock getragen, aber eigent-
lich war er mir zu lang und somit zu unpraktisch. Und so habe ich mich im Nähkurs - nachdem ich
meine Nähmaschine und all die kompizierten Einfädel- und Fadenaufroll-Geschichten begriffen hatte
- endlich darüber gewagt, aus einem Teil zwei zu machen: Nun habe ich einen Midirock und einen
laaangen Schal!

 
Mit dem Schal, der in Hamburg erstandenen Sonnenbrille und den Ketten bin ich bei Sunnys Um Kopf und Kragen dabei.
Außerdem verlinke ich diesen Look bei Tinas Freitags-Outfit


Der untere Mix in Schwarz mit Leo-Print stammt vom
Halloween-Abend, an dem wir Rostrosen ins Kino gingen, um vor allfälligen "Klingel-Kindern"
zu entfliehen - denn um nicht selbst in Nasch-Versuchung zu geraten, haben wir derzeit keine
Süßigkeiten im Haus ;o))

[Im Kino sah sich Herr Rostrose Mangels von brauchbaren Alternativen doch tatsächlich 
"Man lernt nie aus" mit mir an - hätte ich ihm niemals zugetraut. Normalerweise muss ich mir für 
die Art von Filmen, die er als "Frauenfilme" betrachtet, andere Begleitung suchen...] Aber Sunny 
hatte ja zum Glück geschrieben, dass der Film durchaus auch für Männer geeignet ist - das half!
:o)) Passend zu Halloween war ich ein bisserl "hexenhaft" ge-(aber nicht ver-)kleidet und legte
vor unserer Abfahrt nach Wien noch einen kleinen Herbsthexentanz aufs "Garten-Parkett"...
(Katze Nina - ebenfalls gut zu Halloween passend - beäugte das Ganze ziemlich skeptisch ;o))



Den weiten Flatterrock samt Jäckchen "zum Einwickeln" verlinke ich bei Ines Meyroses November-Thema think-big
 


 Bei der Gelegenheit werde ich jetzt auch eine von drei Fragen beantworten. In letzter Zeit sind
nämlich gleich zwei Bloggerinnen auf die Idee verfallen, mir einen Award zu verleihen. Ich dachte
ja, ich hätte in meiner Seitenleiste stehen, dass ich keine mehr annehme, aber der Button hatte sich
 wohl vorübergehend in Luft aufgelöst. Inzwischen steht's wieder da - "Bitte keine Awards und
Stöckchen" - es ist mir einfach zu zeitintensiv, auf die vielen damit in Verbindung stehenden
Fragen einzugehen, ich hoffe, ihr verzeiht mir das.

netten Worten gefragt hat, ob ich das Zeichen ihrer Wertschätzung annehmen möchte, und weil sie 
mit ihrem klugen und einfühlsamen Wesen und ihr Blog mir auch schon sehr ans Herz gewachsen 
sind, habe ich ihr versprochen, wenigstens drei der von ihr gestellten zehn Fragen in mein Posting 
aufzunehmen. Und Maria vom Blog Unruhewerk wiederum passt mit ihrem Thema "Älter werden
und sichtbar bleiben" so gut zur Grundidee von Rettet die Lachfalte, dass ich ihr versprach, euch 
wenigstens auf ihren schönen, noch recht neuen und interessanten Blog und ihr Netzwerk aufmerksam 
zu machen.

Nun aber zu den Fragen von Nadine: Ich glaube, die Frage Nummer 7 passt sehr gut an diese Stelle: 
Wie würdest Du Deinen Modestil beschreiben?

Die meisten von euch kennen meinen Stil inzwischen ja schon - und man erkennt wahrscheinlich ganz 
gut, dass bei mir Bequemlichkeit zu den obersten Geboten zählt. Ich kann es nicht ausstehen, wenn 
Kleidung kneift oder ich dauernd aufpassen muss, ob alles noch richtig sitzt. Aber ich mag trotzdem 
nicht in ausgeleierten Schlabberklamotten herumlaufen, sondern will im möglichst komfortablen Rahmen
feminin aussehen und meine Vorteile betonen. Ich brauche Bewegungsfreiheit, Schuhe, mit denen ich gut 
laufen kann, und meine Stilgebungszonen freuen sich über Röcke und taillierte Kleider, die weit schwingen, 
sowie Hosen, die auch nicht zu knapp sitzen; die Oberteile dürfen einen hübschen Ausschnitt haben und 
Spitze oder Netzstoffe werden ebenfalls immer wieder gern genommen - sie lassen durchblitzen und können 
auch gut kaschieren. 

Ob etwas gerade als modern gilt oder nicht, ist mir ziemlich 
egal, es sei denn dieses "Modische" passt gut zu meiner Persönlichkeit und meinem Aussehen
 - kurz zu meinem Konzept. Euch ist bestimmt schon aufgefallen, dass sich mein Stil seit Jahrzehnten 
nicht sehr verändert hat - einfach weil ich weiß, was zu mir passt und was nicht. Wenn Kleidung einen 
Hauch von Kreativität, Exzentrik oder Mystik verbreitet, gefällt mir das an mir auch sehr gut. Deshalb 
ist das, was sich derzeit Boho-Stil nennt und früher schon als Gipsy-, Ethno-, Hippie-, Flower-Power-
Look firmierte, wie für mich gemacht. Farblich abgestimmte Ketten gehören für mich zum Spiel mit 
der Mode dazu - wenn ich allerdings einen Ausflug unternehme oder sonstwie sportlich unterwegs 
bin, stört mich solcher "Firlefanz" nur ;o))




Und so werdet ihr mich auf den folgenden Fotos auch ganz ohne Ketten und rein praktisch gekleidet
erleben. (Den Schal habe ich um die Hüfte geschlungen, weil er mir um den Hals schon zu warm war ;o)) 
Diese Bilder entstanden auf dem Weg zum Sonnenberg im Burgenland - und dort habe ich übrigens auch 
einen "Auftrag" bzw. eine Bitte erfüllt - für Frau Vabelhaft, die in ihrem Blog über ihre Erfahrungen und ihr 
Leben im Rollstuhl erzählt (ihr nicht ganz ernst zu nehmendes Blog-Motto: "Ich muss nicht im Mittelpunkt 
stehen... - sitzen geht auch" ;o)) Sie liebt den Herbst, vermisst es allerdings, durchs Laub zu rascheln oder  
mit lautem Gejohle in einen Laubhaufen zu springen. Daher bat sie ihre Leser, es stellvertretend für sie 
zu tun und das Ganze möglichst fotografisch festzuhalten. Na, da war Frau Rostrose natürlich wieder
in ihrem Element ;o)) - aber seht selbst:
 



So einen richtigen Laubhaufen gab's zwar nicht, ich habe also versucht, 
selber ein "Häufchen zu machen" ;o), dann aber beschlossen, dass ich einfach in das vorhandene 
Laub hopse, mit Blättern um mich werfe und dabei "jucherze". Und Herr Rostrose hatte die große
 Ehre, das alles fotografisch festzuhalten. Die Bilder sind zwar teilweise verwackelt, aber lustig.

Danke, liebe Frau
Vabelhaft, es hat mir große Freude bereitet, diesen Auftrag auszuführen - ich bin aber trotzdem 
ziemlich froh, dass mir dabei weder ein Blatt noch ein Käfer in den offenen Mund gefallen ist! ;o))
Ich hoffe, du hast gespürt, wie ich bei meinen Laubspielereien an dich gedacht habe, und hattest
ähnlich viel Vergnügen dabei! Und hoffentlich hatten auch alle anderen Spaß daran!




Jetzt aber rasch die zwei noch fehlenden Fragen und Antworten für Nadine:
(Solltet ihr gern noch weitere von mir beantwortete Award-Fragen lesen wollen, könnt ihr das

Wie schaffst Du es, neben all den vielen Dingen im täglichen Leben, noch einen 
so aufwändigen Blog zu betreiben?

Das frage ich mich manchmal auch ;o)) 
Schreiben, erzählen, fotografieren, Collagen basteln, ... gehören allerdings zu den Tätigkeiten, 
die "in mir sind". Sie fallen mir nicht nur leicht, sie zählen zu meinen Grundbedürfnissen - ich habe 
mich immer schon so oder so kreativ ausgedrückt - viele Briefe geschrieben, gemalt, gezeichnet, 
getöpfert, fotografiert etc. - und weil das Leben Veränderung ist und es mir auf diese Weise derzeit 
ganz besonderen Spaß bereitet, tue ich das eben jetzt mittels meines Blogs. Da  kommt auch noch 
die schöne Komponente dazu, dass man nicht "im stillen Kämmerlein" vor sich hin schreibt oder 
malt, sondern gleichzeitig kommuniziert. Und diese Ebene gefällt mir ganz besonders gut.

Womit wir auch schon bei der dritten und letzten von mir ausgewählten Frage wären: 
Ist es Dir wichtig, ein Feedback auf Deine Beiträge zu bekommen?

Absolut! Wobei mir schriftliche Kommentare lieber sind und viel mehr bedeuten als z.B. 
Google-Plusse oder Likes auf Facebook. Die sind zwar auch nett, aber ernst gemeinte, von Herzen 
kommende Worte sind einfach das Sahnehäubchen für mich. Ohne euch und ohne eure oft enorm 
anregenden Zeilen hätte ich schon längst zu bloggen aufgehört und wäre wieder in mein "stilles 
Kämmerlein"zurückgekehrt! Nachdem ich jedoch sowohl im Beruf als auch in der Freizeit immer
wieder und derzeit ganz besonders "volles Programm" habe, seid ihr mir hoffentlich nicht böse, wenn 
es manchmal mit meinen Antworten nicht so schnell geht. Sollte es mal gar zu lange dauern, könnt 
ihr mir gern auch einen "Schubs" geben, denn vielleicht habe ich einfach drauf vergessen... (Was
natürlich absolut keine Alterserscheinung ist ;o)))

 º° ✿♥ ♫° º° ✿♥ ♫° 


Wunderbar, erfreulich und motivierend finde ich es auch, wenn ihr euch an meinen Aktionen
beteiligt, ihr Lieben! Jetzt zum Beispiel ist es wieder an euch, die Lachfalte zu retten! Ich freue mich 
schon sehr auf eure Beiträge zum Thema und hoffe natürlich wieder auf viele, viele AktivistInnen!
Hier könnt ihr euch Tipps holen und die Spielregeln durchlesen - und verlinken könnt ihr eure
Beiträge einen Monat lang direkt unter diesem Posting!



Fotos: Herr und Frau Rostrose
 
Herzliche Rostrosengrüße von eurer Traude