Mittwoch, 6. August 2014

Ran an die Löffel (Lockenhaus Teil 1)

 
Servus, meine Lieben allüberall!
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Diesmal hat's
für meine Verhältnisse ziemlich lange gedauert vom letzten Posting bis zum heutigen. SORRY!
Und so richtig viel Zeit zum Blogrunden-Drehen war zuletzt leider auch nicht... Das hat mit den vergangenen
 drei Wochenenden zu tun, die allesamt sehr spannend und sehr ausgefüllt waren und mir zwischendurch
nur wenig Zeit ließen: Wenn mir die Wochenenden "fehlen", um Fotos zu bearbeiten oder Texte zu
schreiben, muss ich mir meine Zeit zum Postings-Vorbereiten eben anderswo "abzwacken" - und
auch hierzu gab es in letzter Zeit sehr wenig "Spielraum". Dafür gibt es jetzt wieder jede Menge zu
zeigen und zu erzählen - und ich fange damit gleich flott und in chronologischer Reihenfolge an:



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Am 19. Juli, einem Samstag, war ein sonnenblumengelber Strahletag.
Und an diesem Strahletag fand abermals das
LÖFFELFEST VON LOCKENHAUS
statt - zum mittlerweile dritten Mal!
Falls ihr nicht wisst, was das ist, könnt ihr hier klicken, denn die Rostrosen
sind schon im vergangenen Jahr dabei gewesen, und da habe ich ausführlich
darüber erzählt.

Während wir das
vorjährige Löffelfest jedoch eher zufällig besuchten, waren wir diesmal von den Veranstaltern (die
meinen Blogbeitrag "gelesen und für gut befunden" hatten) dazu eingeladen worden :o) Und man
hatte uns außerdem gefragt, ob wir diesmal nicht Jurymitglieder sein wollten. Aber natürlich, gern
- das ist schließlich wieder eine Erfahrung mehr! :o) Also warf ich mich in mein neues luftig-leichtes
 Baumwollkostüm aus dem America Latina-Shop, um den zahlreichen Sonnenblumen am Wegesrand
 ein bisserl farbliche Konkurrenz zu machen, und dann brachen wir rostigen Rosen nach Lockenhaus im
schönen Burgenland auf.

Das Festzelt
war schon aufgestellt und ein paar Leute wuselten bereits umher, als wir ankamen. Doch wir
hatten noch Zeit, ehe es so richtig mit den Vorbereitungen losging, also flanierten wir ein wenig mit
der Kamera durch den Ort und statteten auch der Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit der größten
Kirchenorgel des Burgenlandes einen Besuch ab. 


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Dann war es Zeit,
 uns schon mal bei den Veranstaltern zu melden und uns ins Getümmel zu mischen. Gleich hier
rechts unten seht ihr Josef Fuchs, der die Idee zum Löffelfest hatte und es seit drei Jahren mit 
großem persönlichem Einsatz auf die Beine stellt. Und auch die liebe Tamara Schumeth vom
Tourismusverband Lockenhaus, mit der ich so netten Mailkontakt hatte, lernten wir heuer
persönlich kennen. (Sie war auch eine der Köchinnen!)

Aber natürlich braucht es für ein solches Fest viele Helfer.
Und damit meine ich eben nicht nur die MitorganisatorInnen, all die (Hobby-)Köchinnen 
und Köche, die sich dem Wettbewerb stellen, und die Mitarbeiter aus der Gastronomie, die für 
die Getränke zum Schmaus sorgen, sondern noch so viele andere - zum Beispiel diejenigen, die 
die Eintrittskarten verkaufen und "Leihlöffel" ausgeben, oder jene, die bunte Armbänder verteilen, 
um Mitarbeiter und Jurymitglieder von den zahlenden Besuchern unterscheiden zu können. 

Jedes Jurymitglied erhält übrigens auch eine Liste mit
 verschiedenen Speisen, die er / sie verkosten und benoten darf oder soll, und zwar nach einem sehr 
ausgeklügelten System. Es war lustig, die Hintergründe des Festes mal von dieser Seite zu erleben.
Und das Schmausen kam dabei auch nicht zu kurz. Die Portionen sind nicht groß, aber auch heuer
waren wir wieder pappsatt und sehr angetan von den Kochkünsten der Lockenhausener.

Ein paar der Schmankerl seht ihr in 
meinen Collagen, aber natürlich kann ich euch nicht alle 30 Speisen zeigen. Dafür seht ihr in 
meinem heutigen ersten Teil des Veranstaltungsberichtes einige der Menschen, mit denen der 
Erfolg eines solchen Festes steht und fällt. Und wir können dazu nur eines sagen: Liebe 
Leute aus Lockenhaus, ihr wart SUPER! Das Fest hat uns große Freude bereitet, das Essen 
war köstlich und Spaß hatten wir auch mit euch! (Achja, und danke nochmal für das Verdauungs-
schnapserl, liebe Frau Schlögl ;o))


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Den ganz Aufmerksamen unter euch ist bestimmt nicht entgangen, dass ich in die Collagen nicht
nur Sonnenblumen eingestreut habe, sondern außerdem ein paar sonnig gekleidete Damen (die
Jüngste von ihnen seht ihr hier links unten :o)) - was natürlich mit der August-Farbe GELB zu tun
hat (siehe Linkparty am Ende des Postings!).

Und außerdem
habe ich ein paar Notenblätter und Musikinstrumente eingestreut - dies wiederum hat mit dem
Unterhaltungsprogramm zu tun, das während des Löffelfestes geboten wurde. Davon sind allerdings
so viele interessante Fotos entstanden, dass sie sich ein eigenes Posting verdient haben. Ich hoffe
 also, ihr kommt beim nächsten Mal wieder auf den Rostrosen-Blog und seht euch die tollen
Musikanten und die wunderbaren jungen Tänzerinnen und Tänzer an, die in Lockenhaus auftraten!



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Für heute winke ich euch noch herzlichst zum Abschied und sage außerdem DANKE für eure
lieben und sooo vielen Kommentare zu meinem Es-war-einmal-Posting. Vielen Dank auch für eure
Infos im Zusammenhang mit Michaela, ich hoffe, sie ist bald wieder ganz gesund! Und ein liebes
Willkommen an alle, die neu bei mir lesen und sich entweder bei GFC, Blolovin oder Google+ mit
 mir "verbunden" haben! :o))


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Liebe Rostrosen-Küschelbüschel und auf bald,
eure Traude


Linkparty:
August-Monatsfarbe GELB bei Ines' Aktion Buntes 2014
VerSchmückt von JesSi  

Dienstag, 29. Juli 2014

Es war einmal ... und sonst noch was ;o)

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Servus, liebe neue und treue Leser/innen! 

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Heute gibt's einen umfangreichen Themenkreis, also stürze ich mich am besten gleich mitten
 hinein - kommt doch bitte mit! :o) Für mein letztes "Aktion-Buntes"-Posting im Monat Juli habe
ich mir vorgenommen, euch mein allererstes Lieblings-Kleidungsstück in der Farbe Türkis zu
zeigen und außerdem kurz die Geschichte hinter den Fotos zu erzählen. Weil diese Bilder aus
dem Jahr 1985 stammen, hätten sie u.a. auch prima zu Michaelas Aktion "Es war einmal" gepasst -
allerdings kam ich heute beim Aufrufen ihrer Seite nur auf die Mitteilung "almkaffee.wordpress.com
is no longer available." Ich hoffe, dass es sich dabei um einen vorübergehenden Ausfall handelt,
z.B. weil Michaela an einer neuen Seite "bastelt". (Falls ihr etwas Genaueres wisst, gebt mir bitte
Bescheid!) Zur Linkparty kommt ihr jedenfalls am Ende dieses Postings!

Meine Lieblings-Klamotte im 1985er-Jahr war der untere Teil eines Zweiteilers: Eine Sommerhose,
zu der ich auch ein Shirt in blaustichigem Türkis besaß. Weil ich lieber eine Hose mit Muster gehabt
hätte, aber es die in meiner Größe nicht mehr gab, malte ich kurzerhand schwarze Tupfen auf den
Baumwollstoff und war bis zur endgültigen Auflösung der Hose rundum glücklich damit. Und ich
denke, die Hose hat bei mir ebenfalls ein glückliches, erfülltes und abenteuerliches Leben geführt ;o))

(Übrigens besitze ich auch jetzt wieder eine Lieblings-Sommerhose. Und weil Sunny diese kennen-
lernen wollte, zeige ich euch diese ganz am Ende und verlinke dieses Posting daher mit ihrer Aktion.)



Millesgården - ein Kunstmuseum mit Skulpturenpark in der Gemeinde Lidingö bei Stockholm


Aber nun zur Story:
Im Sommer 1985 brach ich - ganz bewußt allein - zu einer für mich enorm wichtigen Reise auf. Ich
war damals noch nicht ganz 24 Jahre alt, stand am Ende einer Beziehung, fühlte mich zerrissen,
gefangen, im Unreinen mit mir selbst und der Welt. Ich wollte so weit, wie es mir mit meinen Mitteln
möglich war, weg von der Zivilisation und von allem, was mich von mir selbst ablenken konnte, um
zu schreiben und zu mir und meinen wahren Bedürfnissen zu finden. Zu Schweden hatte ich schon
seit längerer Zeit einen besonderen Bezug (unter anderem deshalb: klick), und seit ich erfahren hatte,
dass es dort das so genannte "Jedermannsrecht" gab, war für mich klar, dass ich meinen Tramper-
rucksack samt meinem kleinen Zelt zusammenpacken und per Zug in Richtung Skandinavien aufbrechen
würde, um mich dort in einem einsamen Wald an einem einsamen See zurückzuziehen. 

Sämtliche besorgte Fragen, ob ich denn keine Angst vor Bären, Elchen, Wölfen oder Sittenstrochen
hätte, wurden abgeschmettert - ich musste einfach weg, und gegen diesen Drang kam kein Bär und
auch kein Sittenstrolch an. Meine einzigen Bedenken betrafen das Packgewicht meines Rucksacks -
 es sollte 20 Kilo nach Möglichkeit nicht überschreiten, denn ich musste jedes Pfund allein schleppen
- allerdings sollten darin eben doch mein kleiner Gaskartuschenkocher, ein Aluminium-Kochgeschirr,
 ein Schlafsack, feste Schuhe, mein 2-kg-Leichtzelt, mein Überlebensmesser (in dessen Griff und Scheide
ein Angelzeug, eine Lupe, eine Ringsäge, Feuersteine und diverse andere praktische Dinge verstaut
waren), meine Taschenlampe und solche Wichtigkeiten wie mein Tagebuch (in Form eines Ringbuch-
Blocks) untergebracht werden. Also musste ich bei den Kleidungsstücken sparen und wirklich nur
das dringendst Benötigte mitnehmen. Mein Zweiteiler in Türkis war mit dabei, Leggings und ein Top
in schwarz, eine Weste, zwei, drei Shirts, ein paar Slips und Socken sowie eine kleine Tube mit Flüssig-
Waschmittel. Das musste für vier Wochen reichen. Und es reichte auch. 





Obwohl ich bei meiner Abreise noch eine Kamera dabei hatte (und eigentlich einsam bleiben wollte),
 war ich letztendlich auf andere Menschen und deren Fotos angewiesen, um einzelne Stationen meiner
Reise zu dokumentieren - denn in der Jugendherberge in Stockholm wurde mir mein Fotoapparat aus
dem Schließfach geklaut. Doch auf dieser Reise, bei der ich in die Einsamkeit aufzubrechen versuchte,
lernte ich permanent nette Menschen kennen, die mich einerseits mit Fotos versorgten und andererseits
meine Wege in eine andere Richtung lenkten als in die geplante... Schon in Kopenhagen hatte ich ein
wunderbares junges Paar aus Finnland kennengelernt - Jaana und Jukka, die mich überredeten, doch
nach Finnland und nicht nach Schweden zu reisen. Sie meinten, ich könne ein paar Tage mit ihnen
und ihren Freunden in Oulu verbringen und dann noch immer meinen einsamen Wald suchen. Und
weil ich niemandem verpflichtet war, nur mir selbst und meinen Gefühlen, sagte ich "ja!".

Sie flogen voraus, ich fuhr mit Bahn und Fährschiff nach. Bevor ich aufs Schiff ging, lernte ich drei
Franzosen kennen. Hier unten seht ihr Jean-Marc, Thierry und mich an Bord der Silja Line, wo wir
uns kurz zuvor über das köstliche Buffet hergemacht hatten, und fotografiert hat uns Jacques. Er
fotografierte mich offensichtlich auch gern beim Tagebuchschreiben - und schickte mir später die
Aufnahmen sowie noch ein paar nette Briefe und Karten nach Wien ;o))






Und hier unten seht ihr Jaana und Jukka sowie den kleinen Miikka, der das Kind unserer Gastgeber 
Tuula und Haije war.  (Jaana ist übrigens "mitverantwortlich" dafür, dass meine Tochter nun den Namen 
Jana trägt. Und Tuula hat mir viele wunderbare Schwarzweiß-Fotos in Form einer Bildgeschichte 
geschickt. Die zwei Bilder, die ich euch hier zeige, stammen von einem gemeinsamen Ausflug auf 
die Insel Hailuoto. Wie ihr seht, genoss ich es auch da, mich immer wieder ein bisserl zurückziehen 
zu können.)


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Falls ihr euch fragt, ob ich dann noch in meinen einsamen Wald gefahren bin - ja, das bin ich. Ich 
war in einem Wald bei Kemijärvi, das ist in Finnisch-Lappland, überm Polarkreis. Ich glaube 
allerdings nicht, dass ich dort (oder ausschließlich dort) gefunden habe, was ich suchte. Spannend 
und wichtig für mich war es dennoch. Heute bin ich davon überzeugt, dass ich an jeder Station 
meiner (Lebens-)Reise ein Stück von dem, was ich suchte oder brauchte, fand ... und immer noch 
finde... Und mein Leben fühlt sich von Jahr zu Jahr "runder" und "richtiger" an.

Nach meiner Rückkehr entstand ein Roman mit dem Titel "Neon Sky oder Die Lektion des freien 
Falls", in dem ich teilweise meine Erlebnisse und Gedanken und teilweise meine Phantasien im 
Zusammenhang mit dieser Reise verarbeitet habe, für den ich allerdings trotz 25 Anschreiben keinen 
Verlag fand. (Danach verlor ich die Lust, weiter zu suchen ... und - nur für den Fall, dass mich einige 
von euch nach so langer Zeit ermutigen wollen, es nochmals und auf andren Wegen zu versuchen - 
ich habe seinerzeit genug Zeit und Energie in diesen Traum investiert und fühle mich zufriedener, seit 
ich es nicht mehr mache. Und ich verspürte auch nie die Lust, meine Geschichten im Eigenverlag
 oder bei BoD herauszubringen. Vermutlich war es einfach wichtig, meine Gedanken niederzuschreiben
 - als einen weiteren Schritt auf meinem Weg.) Außerdem entstanden die großen schwarz-goldenen 
Bilder, die ich euch hier und hier gezeigt habe. Im Anschluss kam dann eine buntere und weniger 
platzintensive Malphase, in der ich auch viele Seidentücher anfertigte. Mein arbeitsintensivstes davon 
enthält ebenfalls ziemlich viel von der Farbe Türkis - und deshalb zeige ich euch heute ein paar 
Details davon:


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Nun möchte ich euch noch ein paar letzte Fotos von unserem "Urlaub daheim" zeigen: Gegen Ende
unserer freien Tage wandelten wir nämlich nochmals auf touristischen Pfaden - da statteten wir dem
Wiener Augarten einen Besuch ab - das ist die älteste barocke Gartenanlage Wiens, in der sich auch die
Porzellenmanufaktur befindet, wo das weltberühmte Augarten-Porzellan hergestellt wird. An diesem
Tag zog ich meinen türkisen Gürtel zu einer Kombination in braun an und auch die Flohmarkt-Kette,
die ich dazu trug, beinhaltete sowohl Perlen in Braun- als auch in Türkistönen. Und als wir nach
unserem Augartenbummel beschlossen, zu Fuß über den Donaukanal Richtung Schwedenplatz zu
gehen, um uns dort ein Eis zu kaufen, kamen wir an einem Schaufenster vorbei, in dem wir ein Shirt
mit Strandmotiven und einen hübschen Hut in türkis entdeckten. Die musste ich auch gleich für die
Aktion Buntes festhalten (und das Shirt, das neben türkis auch gelb enthält, ist dann gleich wieder
eine gute Überleitung zur Farbe für den August ;o)).


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Auch meine Tunika mit Paisley-Muster enthält als Hauptfarbe türkis und als Nebentöne braun,
grün, weiß und gelb. Dieses Stück mit den schönen weiten Ärmeln besitze ich bestimmt schon
15 Jahre, allerdings trage ich es mittlerweile nicht mehr so gern - nicht nur, weil es knapper sitzt als
früher, sondern auch, weil ich inzwischen kaum noch Kleidungsstücke anziehen mag, für die viele
arme unschuldige Polyesters hingemordet wurden ;o)) Mittlerweile sind mir Naturmaterialien einfach
lieber und ich elektrisiere mich daher auch seltener als früher an Türschnallen, Fenstergriffen & Co...

(Nebstbei seht ihr ein paar Hauswurzen und Oleander auf der Rostrosen-Terrasse.)



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Meine oben erwähnte aktuelle Lieblingssommerhose ist ebenfalls pur Natur, sie besteht aus Leinen -
und hier seht ihr sie beim sommerlichen Einsatz während unserer USA-Reise im Spätherbst 2012.
Damals war sie auch schon rund ein Jahr alt, aber ich hoffe, sie wird mir noch eine Weile gute Dienste
leisten, sie trägt sich nämlich angenehmer als jede "so ähnliche" Hose, die ich seither probiert habe...



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Und nun Ihr Lieben, danke ich euch noch herzlich für eure aufbauenden Zeilen zu meinem vorigen 
Posting mit Fotos u.a. vom Unteren Belvedere und vom Calexico-Konzert - und ich freu' mich, dass
euch mein "weißes Kleid" (das ja eigentlich aus einem Rock und einem "wild dazukombinierten"
Oberteil besteht) so gut gefallen hat! Kommt gut in den August und genießt möglichst jeden Tag,
ob er nun heiß oder kalt, sonnig oder verregnet ist!

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Alles Liebe und
auf bald, eure Traude
♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥


... Linkparty:

Juli-Monatsfarbe TÜRKIS bei Ines' Aktion Buntes 2014
August-Monatsfarbe GELB bei Ines' Aktion Buntes 2014  
Sunnys Lieblingsstücke / Lieblingssommerhose
VerSchmückt von JesSi 



Samstag, 26. Juli 2014

Und nochmal "Alle Wetter!" (Teil 2)

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Servus ihr Lieben! 

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Nachdem ich euch gleich jetzt zweimal hintereinander in den Wildpark Ernstbrunn "entführt"
und euch dazu eingeladen habe, dort Hirsche zu streicheln (klick zu Teil 1) beziehungsweise
Wölfe, Highland-Rinder, Eselchen und andere Tiere zu besuchen (klick zu Teil 2) geht's heute
mit dem versprochenen zweiten Besuch vom Schloss Belvedere weiter. Hier geht's zum ersten
Besuch (klick - und dann ein Stückerl runterscrollen). Beim ersten Mal hatten wir eher regnerisches
Wetter, doch als wir eine Woche später den unteren Teil des einstigen Wohnsitzes von Prinz Eugen,
dem "edlen Ritter" besichtigten, gab der Juli sein Bestes: Sonnenschein, blauer Himmel und Hitze.
Da tut so ein Schlosspark mit vielen Brunnen gut - und natürlich muss die Kleidung sommertauglich
sein. Um beim "Türkis-Thema" zu bleiben, das sich durch den Juli zieht, habe ich meine luftig-weiße
Minikleid-langer-Rock-Kombination mit einem Gürtel in Türkis ergänzt. Der Nagellack auf den
Händen und Füßen ist ebenfalls türkis, und eine selbst bemalte Seidenkrawatte in Meerestönen und
mit Paisleymuster in der Stoffstruktur habe ich zum Stirnband umfunktioniert.

 Auch kühle Ausstellungshallen finde ich bei Hitze ausgesprochen angenehm. Derzeit gibt es im
Unteren Belvedere mehrere interessante Ausstellungen, und auch die Räumlichkeiten selbst sind
wunderschön anzusehen (klick zur Galerie der Homepage). Wir sahen uns einerseits Silver Age an
(Russische Kunst in Wien um 1900) und andererseits Die andere Seite (Spiegel und Spiegelungen in
 der zeitgenössischen Kunst) - beides sehenswert und letzteres auch ziemlich originell. Zwischendurch
versuchte ich mich selbst als Kunstwerk, indem ich so tat, als wäre ich eine der zahlreichen Statuen
im Belvederegarten ;o))



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 Nach diesem hitzigen Start in die zweite Urlaubswoche war es mit dem Extrem-Sommerwetter
vorbei. Das war zwar nicht unbedingt praktisch, da wir zwischendurch lieben Besuch bekamen
und eine nette Grillerei im Garten geplant hatten, allerdings war ich als "genetischer Nordlandtyp"
keineswegs unglücklich über die gemäßigteren Temperaturen.

Da es nur kühl war aber nicht permanent regnete, konnte Herr Rostrose das Fleisch dennoch draußen
 grillen und ich buk die Kräuterkartoffeln eben im Rohr. Als süße Sünde gab's farbenfrohe Macarons,
die Rostrosenkleidung zeigte ebenfalls ein paar Farbtupfer in türkis, rosa, rot und mehr und die
Wohnzimmer-Deko knüpfte eine farbliche Verbindung zwischen dem Pareo und den Macarons ;o))



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Bei einem Open-air-Konzert wäre  trockenes Wetter zwar von Vorteil, aber wenn die Gruppe
Calexico auftritt, lassen sich die Rostrosen durch nichts aufhalten - dafür wurden schließlich
 Regenmäntel erfunden ;o)). In einem eurer lieben Kommentare stand mal sinngemäß "Du lachst
bei jedem Wetter!" Tja, das Geheimnis ist: Die Alternativen - mich ärgern oder leiden, granteln und
grummeln, weinen ... - gefallen mir einfach nicht und sie würden auch nichts am Wetter ändern, nur
an der allgemeinen guten Laune. Außerdem ist der Bereich vor der Bühne am Festival-Gelände der
burgenländischen Ortschaft Wiesen erfreulicherweise überdacht, also ist dort das Wetter sowieso
ziemlich egal. Doch wenn man zu den Toiletten oder "Fress-Standeln" will, muss man raus in den
Regen, also ist Allwetterkleidung nützlich.

Weil ich nicht wußte, ob mir heiß oder kalt sein würde, trug ich unter meinem schwarzen Stufenrock
Leggings und dazu ein lockeres petrolfarbiges Stricktop aus Baumwollbändchengarn plus passendem
Tuch und drüber eine schwarze Sweatjacke, die ich aber letztendlich nicht benötigte. (Bestimmt ist
euch aufgefallen, dass mein Outfit farblich mit dem Cover der Calexico-CD "Algiers" korrespondiert!)
Unser Freund Michi war ebenfalls mit von der Partie, denn er ist ähnlich Calexico-verrückt wie wir.
(Ja genau, das ist der Mann von Moni, die uns zu den weißen Tigern begleitet hat. Die beiden sind
nicht etwa böse aufeinander, aber als wir nach Kernhof fuhren, hatte nur Moni Zeit, und bei dem
Harvest-of-Art-Konzert in Wiesen war es dann umgekehrt.)





Joey Burns, der Sänger der Gruppe, sieht zwar aus wie ein Musterschüler, hat aber eine total
angenehme Stimme - und ist, wie auch die übrigen Bandmitglieder, ein Vollblutmusiker. Der Mix
der Band ist schwer zu beschreiben, er wird lt. Wikipedia mittlerweile auch als „Tucson-Desert-
Rock“ bezeichnet. Vielleicht wollt ihr ja mal reinhören: z.B. in die vermutlich bekannteste
Calexico-Nummer Crystal Frontier - oder hier in "Maybe On Monday", eine sehr sanfte Nummer,
die in Wiesen aufgenommen wurde. (Wir standen übrigens in der allerersten Reihe - im Gegensatz
zu demjenigen, der diese Aufnahme bei YouTube reingestellt hat ;o))

Gut, ihr Lieben, das war's für heute. Der Juli neigt sich zwar bei mir recht turbulent dem Ende zu -
soll heißen, unsere "Freizeit" der nächsten Tage ist ziemlich verbucht - aber ein Juli-Posting mit
"Es-war-einmal-Bildern" in türkis (und mit den allerletzten Fotos unseres Urlaubs) möchte ich
noch gestalten . Es könnte sein, dass ich dazwischen keine oder nur eine klitzekleine Blogrunde
 schaffe, aber vielleicht gelingt's mir ja doch (?!) Seid mir bitte nicht böse, wenn's länger dauert,
ihr wisst ja, dass ich inzwischen schon recht viele von euch besuche, und ich will euch auch
nicht so "zackzack abfertigen", sondern "richtig" besuchen -  und das dauert eben seine Zeit (so,
wie auch meine Postings immer einige Zeit benötigen...;o)). Auf alle Fälle freue ich mich über
jede/n einzelne/n von euch, die oder der hier liest, über jede liebe Kommentarzeile und eure
Mails - und über jeden neuen "Follower": Willkommen, ihr Lieben! Schön, dass es euch gibt!!!


♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ 
Alles Liebe und
auf bald, eure Traude
♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥


PS:
Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: Im Blog bikelovin gibt's derzeit unter dem Motto "Radel-
buntes und so" einige witzige und besondere Räder zu sehen. (Eins der Gastfotos dort ist übrigens
von mir.) Und ein Gewinnspiel gibt's auf bikelovin ebenfalls - nämlich hier. Mein heutiges Posting
 verlinke ich wieder mal mit einigen Blogs - hier geht's zur ...

... Linkparty:

Monatsfarbe TÜRKIS bei Ines' Aktion Buntes 2014
VerSchmückt von JesSi

Dienstag, 22. Juli 2014

Auf der (Wolfs-)Pirsch

(Wildpark Ernstbrunn Teil 2)

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Servus, ihr Lieben!
♥♥♥♥ ☼☼☼ ♥♥♥♥ ☼☼☼ ♥♥♥♥



Ich freue mich, dass euch meine ersten Schilderungen zu unserem Ausflug in den Wildpark 
Ernstbrunn so gut gefallen haben! Ja, diese hautnahen Tierbegegnungen waren wirklich über- 
wältigend! Während wir uns in Teil 1 auf der Hirsch-Pirsch befanden, geht es heute auf die 
Suche nach den Timberwölfen von Ernstbrunn. Diese leben dort aber nicht barrierefrei, sondern 
in mehreren "Rudel-Gehegen" des Wolfsforschungszentrums (das es sich u.a. zur Aufgabe 
gemacht hat, mit den Geschichten vom "Bösen Wolf" aufzuräumen). 

Zunächst sahen wir bloß diese wölfischen "Pfoten-Abdrücke": Hierbei handelt es sich um 
Gucklöcher, und es gibt dort auch Kletterpfosten, mit deren Hilfe man einen gitterfreien Blick über
 die Holzplanken in die Wolfsareale werfen kann. Das half uns jedoch nicht viel - vorerst ließ sich 
kein einziger Canis Lupus lycaon blicken. Hunde allerdings begegneten uns sehrwohl, denn erstens 
dürfen Besucher ihre Hunde (natürlich an der Leine) mitbringen, und zweitens leben im Wolfs-
forschungszentrum auch mehrere Hunderudel, und die wurden im Wildpark ebenfalls Gassi geführt.






Weil die Wölfe sich vor uns versteckten, besuchten wir einfach als erstes Tiere, die es zwar auch in 
unserer Wohnnähe zu sehen gibt (klick und klick), die uns aber immer und überall gut gefallen - 
vielleicht, weil sie so eine schöne Haarfarbe haben ;o)) Vielleicht aber auch, weil sie uns ans Reisen 
erinnern - schließlich kommen die wuscheligen Rindviecher ursprünglich aus dem schottischen 
Hochland. Die Rostrosen-Tochter Jana bemerkte gleich clever und treffend: "Schau wie nett, die 
haben den Highlandrindern sogar extra eine Burg hergebaut, damit sie sich so richtig Zuhause 
fühlen!" ;o)) 

[In Wirklichkeit handelt es sich bei diesem "Highland-Castle" übrigens um eine Teilansicht des imposanten Ernstbrunner 
Schlosses, dessen Park (laut Prospekt ein 60 ha großer, malerischer Landschaftsgarten) ebenfalls einen Besuch Wert sein 
muss. Nun, dafür werden wir uns wohl ein andermal Zeit nehmen. Falls euch die bewegte Geschichte des Schlosses und 
seiner Besitzer interessiert, klickt bitte hier.]

Auf den unteren Collagen seht ihr jedenfalls, dass die Highlandrinder sich auch sehr streichelfreudig 
zeigten, besonders das süße Kälbchen. Und wir begegneten außerdem uralten Baumriesen, die sich 
geduldig umarmen ließen. (Wer hier schon länger liest, weiß ja, dass ich eine bekennende "Baum-
Umarmerin" bin (klick und klick).





Plötzlich hörten wir etwas knurren!
 Aber es war keine Wölfe - und auch keine Hunde, Wildschweine oder sonstigen Tiere - sondern nur
unser hungrigen Mägen. Also beschlossen wir, uns bei der "Hexenhütte" einen kleinen Imbiss zu gönnen.
Auf dem Weg dorthin begegnete uns zwar manch ein Wolf, allerdings in künstlerisch geschnitzter
Form; ein riesiges und laut brummendes Insekt umflatterte uns und ein altes, attraktiv verfallendes
Steingebäude (mit einer leider viel zu neu aussehenden Holztür) gab es ebenfalls zu bewundern. Aber
der Hunger und der Durst trieben uns weiter, bis wir unter rot-weiß-roten Sonnenschirmen Platz
fanden und die Speisekarte studieren konnten (wie man in der türkis verspiegelten Sonnenbrille der
Rostrosentochter sieht). Auch ihre Ohrstecker in türkis und ihren Nasenring in Regenbogenfarben
könnt ihr nun aus der Nähe sehen :o)




Frisch gestärkt ging's abermals zu den Wolfs-Revieren - und diesmal hatten wir mehr Glück: Sowohl
von den schwarzen als auch von den hellgrauen Timberwölfen bekamen wir einige zu sehen - die
hellen sogar ziemlich nah. Wenn ich die Fotos auf der Homepage richtig interpretiere, haben wir hier
das Nanuk-Rudel gesehen. Was für faszinierende Tiere! Leider war ein Gitter zwischen ihnen und
uns, das auf den Fotos stört. Und auch sonst bräuchte ich kein Gitter zwischen mir und diesen an
Menschen gewöhnten Wölfen - jemand, der sie kennt und zu Beginn den "Vermittler" macht, würde
mir vollkommen genügen. Von Nanuk zum Beispiel heißt es, dass er, sobald er Vertrauen gefasst hat,
ein richtiger Schmusewolf ist. Vermutlich wäre für uns ein Foto-Shooting-Termin im Wolfsgehege
ideal, wo man (mit vorangehendem kurzem Seminar über das Verhalten der Wölfe und Betreuung
durch WSC-Mitarbeiter) einen ganzen Tag mit den Tieren verbringt. Aber diese Termine sind mit
360 Euro pro Person recht teuer und - da wir ja gleich zwei leidenschaftliche Fotografen sind - für uns
beide nicht wirklich leistbar. Sehr schade, überhaupt wenn man bedenkt, dass uns einer der Wölfe
sogar zugezwinkert und angelächelt hat (siehe untere Collage) ;o)) Ich glaube, er wollte uns damit
sagen: "Hey Fans, kommt mich doch mal besuchen! Ich bin cool und nett zugleich, wir werden uns
bestimmt gut vertragen!"





Am Ende unseres schönen Wildpark-Ausflugs ging's dann noch zu ein paar in unserer Gegend
"üblicheren" Tieren, die von uns ebenfalls gebührend bewundert und liebkost wurden: Ponys,
Esel, Ziegen, Schafe... - wir mussten ihnen allen versprechen, dass wir wiederkommen!





Dann brachten wir Jana heim und wurden von meinen beiden Enkelkatzen freudig empfangen. Doch
auch wenn's so aussieht, als würde uns Yomee, die kleine Schwarze, zur Begrüßung etwas vorsingen:
Sie meckert hier nur eine Fliege an. Die Katzenbesitzer unter euch werden das bestimmt kennen - ich
finde, das hört sich sooo lustig an! Katerchen Chiller sieht die Sache - seinem Namen entsprechend -
viel gelassener: Wie auch bei unseren beiden ist hier SIE die große Jägerin - und er der große
Faulenzer ;o)


 



Zum Abschluss möchte ich noch mein Versprechen vom letzten Mal einlösen und euch Details
meines Rocks aus der Nähe zeigen - hier seht ihr, dass sich die Farbe Petrol im Muster wiederholt.
Und Petrol würde ich persönlich ja als dunkles, grünstichiges Türkis bezeichnen. Der Gürtel in
türkis, den ihr rechts unten seht, ist allerdings schon ein Vorgriff auf das folgende Posting - da
geht's mit dem Unteren Belvedere (und mit sehr sommerlichen Klamotten) weiter! :o) Im Moment
in ich allerdings ziemlich froh, dass es hier eine Abkühlung gegeben hat - ich bin einfach nicht
der "Über-30-Grad-Typ" und fand den starken Regen den's gestern Abend und heute Nachmittag
gab, richtig angenehm!

 Ich freue mich, dass ihr uns rostige Rosen auf unserem Ausflug begleitet habt und hoffe,
ihr seid beim nächsten Mal auch wieder dabei! :o)

 

♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ 
Bis bald und alles Liebe, eure Traude
♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥

Linkparty:
Monatsfarbe TÜRKIS bei Ines' Aktion Buntes 2014 
VerSchmückt von JesSi