Mittwoch, 10. April 2019

Frühlingsmodus - Teil 2

Servus ihr Lieben,
🌷🌱🌱🌱 🌼🌼 🌱🌱🌱 🌼🌼🌱🌱🌱🌷



... herzlichen Dank für eure Kommentare zu meinen vorigen Posts - ich freue mich, dass euch
meine Thailand-Garderobe und die Eindrücke, die wir von dort mitbrachten, gefallen haben.
Und auch meine ersten Frühlings-Outfits - begonnen beim Hamburger Deern-dl (© Rostrose 😜)
bis hin zum Geburtstagsfeier-Kleid - sowie die Fotos aus unserem Garten und von unseren Katzen
kamen bei vielen von euch gut an. Heute gibt es den versprochenen zweiten Teil meiner
Frühlingsmodus-Schilderungen.


Bunte Tupfer, Frühlingszeichen,
Farben, Formen ohnegleichen,
Blumen, Blüten, Gartenfreud'
Herz und Sinne, Frühlingszeit.

Oskar Stock


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Frühlingszeichen und ein warmer Pullover:
Kurz bevor ich meine Winterpullover in den anderen Schrank umräumte, wollte ich unbedingt
noch einen Mix meines rot-grün gemusterten Lammwoll-Biobaumwoll-Pullovers von Waschb*r
mit meinem indischen Wickelrock ausprobieren. (Letzterer war ja jetzt eine Weile nicht bei mir,
weil er als Vorbild für meinen neuen grünen Seiden-Wickelrock diente und deshalb bei der
Schneiderin lag.)

Es ist ein glücklicher Zufall, dass der Rock aus Indien und der Pullover dieselben Farbtöne
beinhalten. Ich war ziemlich zuversichtlich, dass die unterschiedlichen folkloristischen Muster
miteinander harmonieren würden - und in meinen Augen funktioniert der Mustermix prima, auch
der mit dem rot geringelten Shirt. Es fügte sich sogar recht gut, dass ich mit dieser Kombination
wegen der Abwesenheit des Rocks auf den Frühling warten musste - an diesem Tag konnte der
Pullover eine Jacke bestens ersetzen.




Nun darf der Pullover aber bis zur nächsten Kälteperiode im "Zweit-Schrank" lagern. Und
auch die meisten anderen warmen Sachen habe ich inzwischen gegen frühlingshaftere Kleidung
 ausgetauscht. Wie schon bei meiner Herbst-Winter-Capsule-Wardrobe gibt es übrigens auch für
die aktuelle wärmere Jahreszeit wieder zwei "Inspirations-Halstücher". Eines davon werdet ihr
heute etwas weiter unten sehen. Ihr wisst ja, diese Tücher sind keine strikten Vorgaben, sondern
sollen mir einfach nur Anreize für die eine oder andere frühlingshafte Kombination bieten.


Übrigens keine Sorge: Falls es nochmal kalt werden sollte, gibt meine Frühlings-Capsule
durchaus noch wärmende Teile her. Und zur Not hole ich mir einen Wintermantel aus dem Keller 😊


Allerdings hoffe ich darauf, dass ich das nicht mehr tun muss - denn ich bin offen gestanden sehr
glücklich, dass meine Lieblingsjahreszeit angebrochen ist und uns auch immer wieder mit wärmenden
Sonnenstrahlen verwöhnt. Frühlingsmodus eben 😉. In unserem Bereich Österreichs war der März
und bisher auch der April relativ sonnig - und für die Natur eigentlich zu trocken. Aber ein paar
Regenstunden gab's ja doch - gut auch für unsere frisch gesetzen Pflanzen.




Die Rosen auf meinem Kleid hier unten benötigen hingegen keinen Regen. Wenn ihr genau
hinseht werdet ihr bemerken, dass es sich hier nicht um ein Langarmkleid handelt, sondern um
einen Mix von zwei altbekannten Teilen: einem langärmeligen Rosenshirt und einem kurzen,
ebenfalls mit Rosen übersäten Sommerkleidchen, das ich zumeist als Tunika trage. Das Muster
 von Kleid und Shirt ist zwar nicht identisch, aber es passt von Motiv und Farbe her zusammen.
Kombiniert habe ich dieses "Doppel-Oberteil" mit meiner grünen Camouflage-Hose.





Auch das Kleid in der nächsten Collage trägt ein Rosenmuster. Ich weiß natürlich, dass Rosen
keine Frühlingsblumen sind, doch eigentlich passt jedes Geblühe zum Frühjahr, finde ich! Meine
Augen jedenfalls sind ausgehungert nach Blütenpracht... und nach der Farbe Grün in ihrer gesamten
Bandbreite. Deshalb erhielt mein im Jahr 2014 am Flohmarkt entdecktes Kleid auch einen grünen
Gürtel sowie ein grünes Strickjackerl als Partner. Nur die Stiefletten, die ich dazu trage, sind nicht
grün, sondern taupe.

Abschiedsgesang an meine alten Stiefletten:
Leider, leider, leider jedoch war das der allerletzte Einsatz jener Stiefletten. Denn als ich sie abends
reinigen wollte, stellte ich fest, dass sich beide Stiefel im Bereich der Ferse aufzulösen beginnen!
Eigentlich kein Wunder, denn ich habe dieses Schuhwerk wirklich oft und oft getragen. Allein bei
den ersten drei der heute gezeigten Outfits waren nur sie zum Einsatz gekommen. Das hatte einerseits
mit ihrer Farbe, die einfach überall dazu passt, zu tun und andererseits mit ihrer wunderbaren
Bequemlichkeit. Das war einfach: reinschlüpfen und passt! Stundenlang! Kilometerweit!





In diesem Post von Oktober 2015 erzählte ich euch über meine damals neuen Stiefletten und
weshalb ich mich trotz aller Vorsätze für sie und gegen die ebenfalls anprobierten Fair-Trade-
Schnürboots aus (angeblich) weichem, feminin besticktem Öko-Ziegenleder entschieden habe. Ich
weiß nicht, ob ihr meinen Zeilen entnehmen könnt, wie sehr ich das Ableben der recht preisgünstigen
(Kunstleder-)Stiefletten bedaure.

Da ich aus Sparsamkeitsgründen lieber antizyklisch kaufe und daher nicht bis zur nächsten
Stiefelsaison warten wollte, begab ich mich gleich auf die Suche nach Ersatz. Doch die taupefarbigen
 Stiefletten, die ich probierte, konnten meinen alten leider an Bequemlichkeit nicht das Wasser
reichen. Schuhe und erst recht Stiefel für mich zu finden ist nämlich eine schwierige Angelegenheit.
Meine Füße sind sehr empfindlich - und sie sind mit Größe 37,5 relativ klein im Vergleich zu meinen
Waden. Aufgrund meines Lipödems passen die in Größe 42.

Aber über diese Themen habe ich in meinem Blog schon einiges geschrieben, das brauche ich hier nicht zu 
wiederholen. Falls ihr mehr über meine Schuhprobleme wissen woll, könnt ihr hier klicken und lesen, und über
 mein Lipödem habe ich euch u.a. hier etwas erzählt.


Oben die alten kaputten Stiefletten in taupe, darunter die neuen in schwarz. (Die alten bekommen übrigens ein
sinnvolles Leben nach dem Tod - ich habe sie bereits mit Fetthenne bepflanzt! 😊)


Meine neuen Schnürboots:
Kurz gesagt sieht es jedenfalls so aus, dass ich bei Schuhen und Stiefletten, die ich bequem finde, 
nicht allzu wählerisch bin, was die "richtige" oder erwünschte Farbe betrifft. Und so wurden es
diesmal schwarze Schnürstiefel ... mit ganz dezenter Blütenstickerei aus chromfrei gegerbtem Rind-
Nappaleder, hergestellt in einem spanischen Familienbetrieb. Einen Seitenzipp zum leichteren
Einsteigen haben sie auch noch. Das alles hat natürlich seinen Preis - ursprünglich lag der bei knapp
170 Euro, nun herabgesetzt auf 130 Euro, und einen Zehn-Euro-Gutschein hatte ich auch noch zu
verprassen. Diesmal also doch "Öko-Bio-Fair-Trade". Ob ich sie wohl genauso lieben werde wie
meine preisgünstigen Treter? Den eher derben Springerstiefel-Stil mag ich jedenfalls - und besonders
lässig finde ich sie in Kombination mit leichten, flattrigen Röcken, wie hier unten zu sehen:




Und auch gleich neue Sandalen:
Weil ich schon mal beim Schuhekaufen war, durften auch gleich neue Sandalen bei mir einziehen.
Manche Sandale von einst wird nämlich von meinen Füßen nicht mehr gut vertragen. Und als Grün-
Liebhaberin suchte ich schon einige Zeit nach hübschen und bequemen grünen Sommerschuhen.

Die apfelgrünen Sandalen, die ich letztendlich entdeckte, passen gut zu vielen Teilen meiner
Garderobe. Auch diese sind vom Umweltversand Waschb*r - aus weichem, pflanzengegerbten Rind-
Nappaleder. Aber das Witzigste an diesen Schuhen: Die stoßdämpfende Laufsohle ist aus Kautschuk
mit recycelten Fischernetzen für ein rutschfestes Profil 😀.




Es ist zwar noch ein wenig zu kühl für Sandalen, aber die Grünlinge wollten gern schon mal
ausgetragen werden. Bei Gudrun Sj*den sah ich immer wieder mal Sandalen mit Ringel- und anderen
 Söckchen (kein Wunder, in Skandinavien muss man die Sandalensaison ja unbedingt verlängern) -
und so durften meine neuen "Fischernetz-Sandalen" mit dem Langarm-Rosenshirt und der
Camouflage-Hose von oben sowie rot-weißen Ringelsocken noch im März die Welt kennenlernen.
Sollte unter meinen Lesern oder Leserinnen eine/r sein, der oder die Socken zu Sandalen komplett
daneben findet, kann ich nur eins sagen: Nimm's leicht - und mit Humor! (Humor in der Mode ist
übrigens im April auch das Thema der Modischen Matronen, also bin ich mit diesem Mix dort
dabei.) 




Mein lila-grün-weißes Inspirations-Tuch:
Weil es ihnen draußen so gut gefiel, durften die neuen Sandalen einen Tag später nochmal raus.
Diesmal übrigens mit einer Kleidungskombination, die ich euch erstens schon vor Jahren auf sehr
ähnliche Weise gezeigt habe, und zweitens mit einem meiner zwei "Inspirationstüchern" für den Frühling.

Den lila-grün-weißen Fransen-Schal könnt ihr euch in jenem Posting von 2014 genauer ansehen, in
dem ich euch auch die grüne Bluse zu den lila Jeans schon mal gezeigt habe. Damals waren die
Jeans und der Schal neu (jedenfalls für mich), denn ich hatte sie eben erst in einem Second-Hand-
Laden erstanden.




Die Kombination von Lilatönen mit grün finde ich einfach wunderbar für den Frühling. Sie
erinnert an Anemonen, an Flieder und natürlich an Veilchen.


Die blauen Frühlingsaugen
Schaun aus dem Gras hervor;
Das sind die lieben Veilchen,
Die ich zum Strauß erkor.

Heinrich Heine




Die Kronenanemonen in unserem Garten sind neu, ich habe sie an eine Stelle gesetzt, die man
vom Haus aus gut sieht und die bisher zu langweilig aussah. Hoffentlich gedeihen sie dort im
Halbschatten gut. Die Veilchen haben bereits begonnen, sich von selbst unter den Büschen und
in den Beeten zu verteilen - so soll es sein. Die Narzissen sorgen gemeinsam mit der Forsythie
für gelbe Farbtupfer, die Traubenhyazinthen für blaue (siehe letzte Collage). Die Felsenbirne blüht
schon eine Weile in schönstem Weiß, Kirsch- und Apfelbaum haben damit erst begonnen.


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Als letztes Outfit für heute eine weitere Kombination mit dem lila-grün-weißen Inspirations-
Tuch, diesmal vor allem bequem gehalten, denn an diesem Tag fand einer von mehreren großen
Zahnbehandlungsterminen statt, und in diesem Fall sollte sich wenigstens die Kleidung angenehm
anfühlen. Doch über das Zahn-Thema schreibe ich ein andermal mehr...




... denn heute möchte ich euch zum Abschluss etwas Anderes erzählen, und zwar etwas für
mich sehr, sehr, sehr Positives

Der Neubeginn:
In meinem 1. Frühlingsmodus-Posting erwähnte ich, dass der März für mich etwas Wunderbares
zu bieten hatte - einen Neubeginn, der mich unter anderem dazu veranlasste, eine Postkarte, die mir
meine Freundin Maria vor längerer Zeit mal geschickt hat, zu rahmen und damit unseren Kaminofen
zu dekorieren. Denn die Aufschift auf der Karte -

Time to drink Champagne 
& dance on the table

- passt genau zu meinen mit dem Neubeginn verbundenen Gefühlen. Ergänzt habe ich diese
Stimmungsdekoration mit einem mexikanischen Tänzer-Grüppchen, das hier quasi stellvertretend
für mich auf dem Tisch tanzt:




Der Grund für meine große Freude: Ich durfte mit 1. März nach 41 Berufsjahren in einem Job, der
nie "der meine" war, aus gesundheitlichen Gründen den Ruhestand antreten. Es war hier im Blog
kein Thema, das ich groß herausposaunen wollte, und ich werde es auch heute nicht allzu breit treten,
 doch ich habe im gesamten vergangenen Jahr um meinen vorzeitigen Pensionsantritt gekämpft, was
 von zahlreichen Arztterminen und Überprüfungen begleitet war. Vielleicht findet sich in einem
späteren Post noch die Gelegenheit für ein paar weitere "Hintergrund-Informationen", mal sehen.
Auf jeden Fall könnt ihr davon ausgehen, dass meine Pensionierung eine Riesen-Erleichterung für
 mich ist.




Falls ihr denkt, dass ich nun unglaublich viel Zeit für mich haben muss: Weit gefehlt. Es
gibt so viele Projekte, große und kleine, die schon seit Jahren auf Realisierung warten. Manche
davon werden in diesem Jahr in die Tat umgesetzt, andere werden wohl noch etwas längere
Zeit benötigen. Und zu den lange schon geplanten Dingen kommen immer wieder neue dazu.
Langweilig wird mir jedenfalls keine Sekunde lang werden 😊... Und wenn ich wirklich mal
nicht so genau wissen sollte, was ich als nächstes machen soll, dann springe ich auf den Tisch,
tanze wild und singe dazu wie Roger Daltrey als Tommy:

I'm free (Link zum Youtube-Video)
https://www.youtube.com/watch?v=Ux1vBolJf5Q
The Who - Bildquelle: Wikipedia - Von Jean-Luc - originally posted to Flickr 
as The WHO, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.
php?curid=6734052




Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen Matronen,  Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude
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PS:
Ein Brief für das Leben auf dieser Welt

Vor ein paar Tagen habe ich einen Brief an UN-Generalsekretär Antonio Guterres geschrieben (oder
genauer gesagt, eine E-Mail). Außerdem schrieb ich an den Papst und an Frau Merkel, weiters an die
Präsidenten von Mexico, Frankreich, Costa Rica und Kolumbien, an die Premierminister von Kanada
und Äthiopien sowie an die Premierministerin von Neuseeland. Sie alle haben etwas gemeinsam: Sie
besitzen Einfluss und sie sind auf die eine oder andere Weise für Umweltthemen zugänglich.
Als wichtige Entscheidungsträger könnten sie dabei helfen, die Welt zu retten. Macht auch ihr mit!

HIER ist der Link zur Seite mit den genaueren Informationen zu dieser Aktion.
Von dort könnt ihr euch weiter durchklicken. Es gibt eine Seite mit einem Überblick über die zehn
Entscheidungsträger, die von AVAAZ für diese Aktion ausgewählt wurden. Wenn ihr die jewiligen
Politiker bzw. den Papst anklickt, erhaltet ihr interessante Informationen über diese Menschen und
wie sie "ticken". Das soll dabei helfen, euren Brief zu gestalten. Ihr braucht natürlich nicht an alle
zu schreiben, ihr könnt auch die Person(en) auswählen, die euch am sympathischsten oder 
einflussreichsten erscheint / erscheinen. Ich selbst habe mich dafür entschieden, an ALLE zu 
schreiben, was am besten mit einen möglichst allgemein gehaltenen und dennoch persönlichen

Vielleicht hilft es euch beim Formulieren eurer Mail, wenn ich euch kurz schildere, was ich geschrieben habe:
In der Einleitung erwähnte ich, dass ich einiges Positives über das Engagement der jeweiligen Person gelesen habe, 
dann ging ich kurz auf die aktuelle globale Studie ein, über die auf der Avaaz-Seite berichtet wird. Ich schrieb, dass mich 
Nachrichten wie diese sehr erschüttern und dann ging ich mit ein paar Worten auf meine Liebe zur Welt und zur Natur ein. 
Das sollte meiner Meinung nach sehr persönlich gehalten werden - schreibt über eure Sicht der Welt, erzählt von euren 
Kindern oder Enkelkindern oder generell von den Menschen, Tieren, Pflanzen dieser Erde, die eine Zukunft haben sollen 
etc. Ich schrieb, dass ich im Rahmen meiner Möglichkeiten alles versuche, um der Welt zu helfen. Und dass die Person, 
an die mein Brief gerichtet war, im Gegensatz zu mir ein Mensch in einer bedeutenden Position ist, dessen Worte und
Entscheidungen die Zukunft der Erde massiv beeinflussen können. Ich schrieb, dass man die Abwärtsspirale, in der wir uns 
befinden, laut Wissenschaft noch umkehren kann, indem man die Hälfte des Planeten unter Schutz stellt, und ersuchte die 
Person, sich für diesen Schutz mit allen in ihrer Macht stehenden Mitteln stark zu machen.



Dies wie gesagt nur als Anregung, falls ihr keine Idee habt, was ihr schreiben oder wie ihr beginnen könntet. Ich bin mir sicher, ihr werdet dazu eure eigenen Worte finden. Aus all den Nachrichten wird
Avaaz ein Buch machen, das den Enscheidungsträgern direkt überreicht wird!


Dienstag, 2. April 2019

Thailand-Reisebericht - Teil 12 - zwei Tage in Hua Hin

Sawatdii Kah, ihr Lieben!


Ich hoffe, ihr alle seid gut im April gelandet, ganz ohne fragwürdige April-Scherze...
Heute geht es - wie versprochen - weiter mit meinem Thailand-Reisebericht. Im 11. Teil lud
ich euch u.a. ein, mit uns einen Schnorchelausflug zu einer paradiesischen Insel - Koh Talu - zu
unternehmen. Danke, dass so viele mit mir "mitgeschnorchelt" sind. Vielleicht habt ihr heute
ja Lust, mit mir gemeinsam zu relaxen und einen (weiteren) Hua-Hin-Bummel zu unternehmen?


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12. Tag, 3. März 2018:
Von diesem Tag gibt es nur Abendfotos, was darauf schließen lässt, dass wir den Tag 
hauptsächlich im Anantara Ressort und dort vor allem im Pool, in der Hängematte und im 
Gym verbracht haben. Wir mussten uns wohl von unserem Inselausflug erholen 😜


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Abends gab's ein tolles Grillbuffet mit vielen Meeresfrüchten und anderen Köstlichkeiten 
beim Strand-Restaurant... und ich hatte mich zu diesem Anlass in meinen roten Maxirock, mein 
Gov't Mule Band-T-Shirt und zwei flattrige Tücher gehüllt. Tücher sind für mich sowieso die
ideale Ergänzung der Reisegarderobe - damit lassen sich Outfits mühelos verwandeln, ohne
dass das Reisegepäck zu schwer wird!



Die Band von neulich war auch wieder da:



13. Tag, 4. März 2018:
Schon wieder so ein anstrengender Tag 😅. 
Vormittags waren wir am Strand (diesmal mit Kamera 📷), ...




... nachmittags fuhren wir abermals ins Zentrum von Hua Hin. Zuerst ging's einmal mehr in den
 Massage-Salon zur süßen Prinzessinnen-Katze, um unsere Füße verwöhnen zu lassen ... und 
dann mit dem Tuk Tuk weiter...




... in Richtung Hua Hin Market und später zu den Nachtmarkt-Ständen. Was ich suchte, 
war ein breiter Stoffgürtel, bestickt oder gewebt...




... aber die einzigen Stoffgürtel, die wir in Hua Hin fanden, hatten das Bild von Che Guevara 
drauf... Und solche Gürtel haben wir nichtmal während unserer Kuba-Reise gekauft 😉

 Auch sonst fand ich in den Läden keine für mich interessanten Anzieh-Sachen, also bestand 
meine Abendkleidung aus dem mitgebrachten Fundus. Der passte in seiner Buntheit ja durchaus
gut nach Thailand 😊 Eins der Tücher vom Vorabend durfte diesmal übrigens mein Haarband
sein...




Nach diesen entspannten Tagen folgte ein weiterer Ausflug (der allerdings auch nicht
"un-entspannt" war). Doch darüber erzähle ich euch besser erst beim nächsten Mal mehr. 
In diesem Sinne:

Fortsetzung folgt! 😊


🍍🍍🌴🌴🌴🌺🌴🌺🌴🌴🌴🍍🍍


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude



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Tinas Freitagsoutfit, My week in colours von Maren - Farbwunder Style,  
Style Splash von Emma, den Modischen Matronen,  Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB


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von der Startseite aus durchklicken! Die wird häufiger von mir aktualisiert 😊😉😎)

Donnerstag, 28. März 2019

Frühlingsmodus - Teil 1

Servus ihr Lieben,
🌸🌸🌸 🌿 🌸🌸🌸 🌿 🌸🌸🌸


... wie schön, dass ihr euch trotz eurer Frühlingslaune nicht von meinem vorigen Posting mit all dem
Schnee habt abhalten lassen - Danke 😘! Wie versprochen, geht es ab heute im Frühlingsmodus 🌸🌸🌸 
weiter - und ich verspreche euch, hier für die nächsten Monate keinen Schnee mehr zu zeigen (es sei 
denn, es schneit noch mal 😜)...
Der März neigt sich seinem Ende zu, es ist also Zeit für einen Rückblick. Weil unser März jedoch
trotz der Wintersportwoche noch sooo vieles zu bieten hatte - zwei Geburtstage, ein begonnenes 
Projekt im erblühenden Garten, zahlreiche Outfits und einen wunderbaren Neubeginn - muss ich 
meine Schilderungen in zwei Teile teilen.  


Und weil ich euch manche Dinge früher als andere erzählen oder zeigen will, erfolgen meine
Schilderungen nicht unbedingt in chronologischer Reihenfolge. Deshalb beginne ich meine
Rückschau mit einem Outfit, das ich erst vor einigen wenigen Tagen getragen habe. Inspiriert
dazu hat mich Ines Meyrose mit ihrem Kommentar zum vorigen Post, "Um die Gelegenheit zum 
Tragen eines Dirndls beneide ich Dich. Ich habe die perfekte Figur dafür, nur passt es einfach
nicht nach Hamburg."




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Irgendwie finde ich solch ein "Passt nicht" schade, überhaupt in Zeiten, wo alles FJUUSCHÄN ist.
Maren vom Blog Farbwunder-Style zeigte ihre Version der Dirndl-Fusion beispielsweise in diesem 
Post. Und auch ich habe euch nicht nur in meinem vorigen Blogbeitrag, sondern u.a. HIER schon 
ein paar ungewöhnliche Dirndl-Tragevarianten gezeigt. Also dachte ich mir, das geht doch nicht,
dass eine Hamburger Deern, die gern ein Dirndl tragen würde, da eine Grenze sieht. Und spielte
ein bisserl mit den Teilen aus meinem Kleiderschrank herum.

Und somit, liebe Ines, liebe andere Nordlichter, die ihr gern ein Dirndl tragen würdet - präsentiere 
ich euch stolz: das Hamburger Deern-dl (© Rostrose)!!!


So gekleidet besuchte ich übrigens meine Mutter im Pflegeheim. Leider nimmt sie meine Outfits mittlerweile nicht mehr wahr...

⚓⚓⚓

Ich besitze keine Halskette mit einem Leuchtturm dran, keinen Gürtel mit Anker-Schnalle und 
auch sonst kaum nordisch-inspirerte Accessoires oder Kleidungsstücke, deshalb habe ich mir 
zumindest mit meinem antiken Schiffs-Kerzenhalter als "Deko" beholfen. Ich denke aber, ihr seht
auch ohne Leuchttürme, in welche Richtung es geht: Ein Dirndl ist einfach ein wunderbar feminin 
geschnittenes Kleid, das auch von mir jahrelang missachtet wurde, weil ich der Meinung war, dass
es jodelt. Dabei kann es durchaus Seemannslieder singen - und es beherrscht ebenso manchen Rock 
Song! Es lässt sich mit oder ohne Schürze kombinieren, mit Dirndlbluse oder Streifenshirt und auf 
viele hundert Arten mehr - und meiner Meinung nach kann es mit den geeigneten Zutaten überall 
getragen werden. 

⚓⚓⚓

 Wäre ich Modedesignerin, dann kreierte ich mein Hamburger Deerndl vielleicht aus einem 
blauen Stoff mit einem weißen Anker-Muster (und auf der Schürze wäre das Muster vielleicht 
umgekehrt gefärbt). Oder die Knöpfe würden denen von Matrosenjacken ähneln oder der Gürtel 
wäre ein Schiffstau. Aber letztendlich genügt ein ganz normales, traditionell gemustertes blaues
Dirndl mit Streifenshirt und ein derber Leinwand-Gürtel. Die Zeitungsjungenmütze macht einen
auf Matrosenkäppi, ein Halstuch, so oder so getragen, muss auch sein, und Leggings wie Stiefletten 
nehmen den Farbton des Gürtels wieder auf. (Sollte sich ein/e ModedesignerIn durch diese Ideen 
inspiriert fühlen, ersuche ich an dieser Stelle um Kontaktaufnahme mit mir 😎!)





In der oberen Collage gibt's keine blauen Deerndl-Dirndln zu sehen, aber blauen Himmel und
 ein paar blauen Blüten. Außerdem Katze Nina, die zwar immer noch hinkt - mal mehr, mal weniger
 - aber es dennoch genießt, durch den frühlingshaften Garten zu streifen, von der frisch sprießenden 
Katzenminze zu naschen und die nistenden Vögel zu erschrecken. (Jagen geht zum Glück nicht mehr!) 
Die Babypflänzchen im flachen Tontopf oben werden übrigens mal Knoblauchsrauke, ich habe sie
einer "Samenspende" von Izabella (Blog Haus und Beet ) zu verdanken!

 💠💠💠

Auch Kater Maxwell durchstreift gern den Frühlingsgarten - aber beide Katzen geben sich
auch ausgiebigst ihrer Frühjahrsmüdigkeit hin. Nunja, sie sind auch schon fast 15 (Mäx) und
16 (Nina) Jahre alt, da braucht man etwas mehr Ruhe als früher. Kommt mir irgendwie bekannt 
vor 😉...




Maxwell lässt es sich aber dennoch nicht nehmen, als Fotobomber in meine Outfit-Shootings
hineinzuplatzen. Das hat er auch in jüngeren Jahren schon gern gemacht 😺... Die gestreifte Hose
und das braune Shirt hatten an diesem Tag ihren vorläufig letzten Auftritt - bis zum Herbst ist
jetzt mal Schluss mit einem Großteil meiner braunen Klamotten. Aber mit strahlendem Gelb 
gefiel's mir dann doch ganz gut.




Im Moment ist grün 💚 (das ich sowieso immer liebe) meine absolute Sehnsuchts- und Leitfarbe: 
Grün in allen Facetten, wie es auch in unserem Garten und der Natur jetzt überall aus dem Boden 
und dem Holz hervorsprießt. Der Kleiderschrank ist schon umgeräumt, die Frühlings-Capsule-
Wardrobe bereits im Einsatz, mehr darüber demnächst. Aber ein paar Winter-Kleidungs-Restbestände 
bekommt ihr heute und im zweiten Teil des Posts eben noch zu sehen.




Abermals Brauntöne: Der Maxirock ist allerdings ein sommerliches Kleidungsstück, der wird mich
also voraussichtlich auch durch die wärmere Jahreszeit begleiten. Aber vielleicht ja dann gemixt
mit grün 💚 - mal sehen ...


Bärlauch-Grün: Die Großaufnahme links oben zeigt's: In unserem Garten sprießt mittlerweile brav der Bärlauch, den ich 
vor einiger Zeit hier angesiedelt habe.



Und weil Grün so gut zu braun passt, habe ich den mauwurfsbraugraunen Leinenrock auch
 mit (verschiedensten) Grüntönen gemixt: Das Langarmshirt zeigt sich in meinem ultimativen 
Lieblingsgrünton (irgendwas zwischen Kiwigrün und Limette, auf jeden Fall gelbstichig). Das 
Olivgrün des Seidengilets ist ebenfalls gelbstichig. 

Dieses Gilet kämpft übrigens mit der neulich gezeigten braunen Ausbrennerbluse
um den Titel meines ältesten Kleidungsstücks - seine Geschichte habe ich euch HIER erzählt. Ich 
weiß nicht, ob ich es schon mal zu dem Shirt getragen habe, aber zu dem Rock definitiv noch nie.
Und weil es im März Thema der Modischen Matronen war, das älteste Kleidungsstück so zu 
stylen, wie man es bisher noch nie gestylt hat, verlinke ich kurz vor Torschluss noch dort 
diese Collage. 


Die Farbe der Walzenwolfsmilch passt auch gut zum Look!


Abermals Grün mit Braun, aber diesmal zum Vernaschen: Das Tortenstück mit pistaziengrünem
Marzipan war eine von mehreren Leckereien, die es bei unserer Doppelgeburtstagsfeier am 24.
März gab: Meine Tochter Jana war kurz zuvor 26 geworden, und Janas Vater Wolfgang hatte
knapp danach ebenfalls Geburtstag. (Den wievielten, das verraten wir hier nicht 😉). Wie üblich
feierten wir diese beiden Geburtstage gemeinsam im Familienkreis bei Oma Marianne und Opa 
Georg, den Eltern Wolfgangs.




Zu diesem Anlass kleidete ich mich übrigens wieder "dirndelig" - und zwar mit meinem 
Landhauskleid, das ich im Jahr 2016 im Henry-Laden des Roten Kreuzes erstanden habe. (Ich 
erzählte euch damals in diesem Post darüber.) Mein blaues Dirndl von oben habe ich ebenfalls 
2016 im Henry-Laden gekauft. Die grüne Schürze ist eine Neu-Anschaffung, die aus demselben 
Second-Hand-Shop stammt. Ihr könnt davon ausgehen, dass ich die Schürze wiederum nicht 
ausschließlich zu Gewand im Landhauslook tragen werde 😊...


Beim Tortenessen war FdH die Devise. Sonst wird das Kleid wieder zu eng 😉


Gefeiert haben wir wieder in sehr gemütlichem und kulinarischem Rahmen - und was die 
Geschenke betrifft, wurden vor allem Wünsche erfüllt. Mein Geschenk an meine Tochter ist daher 
ein Mädels-Shopping- und Schönheitstag, den wir irgendwann in diesem Frühling zusammen 
unternehmen werden. Das ging ganz ohne Geschenkverpackung 😊. Und Wolfgang durfte sich
aus unserem Portfolio ein Wandbild aussuchen - er entschied sich für die "Elefantenbegegnung",
eine Collage aus drei Fotografien, die bei unserer wunderbaren Namibia-Reise entstanden.






Jana bekam von ihrem Papa wunschgemäß verschiedene tolle Utensilien zum Aquarellmalen, 
denn vor einiger Zeit hat sie die Malerei für sich entdeckt, was mich sehr freut. Auch die hübsche 
Einhornkarte, die ihr unten seht, gab's von Wolfgang für Jana. Für alle, die die Aufschrift gern
besser lesen könnten: 

"Das Leben ist ZAUBERHAFT. Lebe und liebe es! Glaube an Wunder, Liebe
und Glück. Hab große Träume und greif nach den Sternen. Folge immer deinem Herzen."





Nun wünsche ich auch euch noch zauberhafte Frühlingstage voller Wunder, Liebe und Glück,
ein angenehmes Wochenende - sowie einen guten Wechsel vom März in den April! Da werde ich 
euch dann erzählen, was ich in meinem heutigen Post nicht mehr unterbrachte... - zum Beispiel, 
was es mit dem oben erwähnten wunderbaren Neubeginn auf sich hat und mit unserem im März 
gestarteten Gartenprojekt. Ein neues Reiseberichtskapitel von Thailand (inklusive Urlaubs-
Modenschau) hängt auch noch in der Warteschleife - und dann hab ich ja ein paar weitere nicht 
perfekte, aber einzigartige Menschen, die ich euch gerne vorstellen möchte. Ihr seht also, auch 
im April wird mir der Erzählstoff nicht ausgehen! Ich hoffe, ihr seid dann wieder dabei 😊😘!





Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen Matronen,  Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,


🌸🌸🌸 🌿 🌸🌸🌸 🌿 🌸🌸🌸
Fotos: Herr und Frau Rostrose
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude
🌸🌸🌸 🌿 🌸🌸🌸 🌿 🌸🌸🌸

Samstag, 23. März 2019

Winter-Sport-Woche und Urlaubs-Garderobe

⛄
Vielen Dank, ihr Lieben, für eure Kommentare zu meinem vorigen Post 
Winterschluss und Frühlingserwachen, in dem ich euch u.a. erzählte, dass wir die zweite 
Märzwoche in einer Winterlandschaft verbracht haben. Und zwar waren wir wieder in der
Gegend, in der man mit

 Griass enk!

grüßt 😊 - nämlich in Bad Mitterndorf. Dort sind wir schon im vergangenen September
auf Wanderurlaub gewesen und haben uns recht heftig in diese Gegend verliebt. Und weil
man dort auch Skilaufen oder Schneeschuh-Wanderungen unternehmen kann, beschlossen
wir kurzerhand, unseren Winterurlaub abermals im Hotel Grimmingblick zu verbringen.
 

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Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag, und ohne Bezahlung erfolgt.]


Ich werde euch heute ein paar Fotos von diesem schönen und sportlichen Urlaub zeigen, und 
außerdem bekommt ihr abermals einen Einblick in meine Urlaubs-Capsule-Wardrobe, denn
vielleicht hilft oder inspiriert euch das ja bei eigenen Urlauben - auch wenn es nicht in ein Ski-
Gebiet geht...


 TAG 1 - 10. März 2019:
Auf der Fahrt nach Bad Mitterndorf war ich vor allem praktisch gekleidet - da darf nichts
 kneifen oder quetschen, daher ist hier alle Stretch - das graue Kleid, die Jeans, das Häkeltop...
Und außerdem ist schon alles lange in meinem Besitz, also kennt ihr die einzelnen Teile
vermutlich.




Am frühen Nachmittag kamen wir an - und so sahen die Landschaft und das Wetter an
unserem Ankunftstag aus. Vor dem Hotel gab's als Begrüßungskomitee ein Hasenpaar,
mit dem ich mich gleich mal von Herrn Rostrose knipsen ließ. Auch sonst ließen wir es
noch recht gemütlich angehen. Sportlich ging es erst am nächsten Tag zu 😜




TAG 2 - 11. März 2019:
Auch wenn das Wetter sehr ungemütlich war, zog es uns an unserem ersten "ganzen"
Urlaubstag gleich auf die Skipiste. Skifahren ist einfach unser Lieblingssport, und davon
wollten wir uns selbst bei Schneefall, schlechter Sicht und Kälte nicht abhalten lassen. Ich
trug immerhin meine (für Skifahrer und Bankräuber geeignete) Roger-Staub-Mütze unter
dem Helm, während der Bart meines lieben Göttergatten nach ein paar Stunden ein bisschen
nach Rübezahl aussah.




Unser Abendessen hatten wir uns jedenfalls redlich verdient. Mein Outfit dazu? Als wir im
September in Bad Mitterndorf waren, sah ich hier viele Dirndln, deshalb nahm ich mir vor, beim
nächsten Mal ebenfalls etwas "Dirndeliges" mitzunehmen. Gedacht - getan! (Aber ihr werdet
weiter unten sehen, dass ich nicht nur bei der traditionellen Dirndl-Tragevariante geblieben bin.)





TAG 3 - 12. März 2019:
Jede Menge Neuschnee!!!


Für diesen Tag hatten wir uns im Hotel in einer Liste eingetragen, weil wir an einer Schneeschuh-
Wanderung teilnehmen wollten. Unser Wanderführer war wieder Hermann Gattermaier, mit
dem wir schon im September eine tolle Wanderung auf der Tauplitz-Alm unternommen haben.
(In diesem Beitrag habe ich euch darüber erzählt - unter Tag 5.) Ihr seht Hermann z.B. in der
folgenden Collage oben rechts im blauen Anorak:





In der Nacht waren etwa 20 cm Neuschnee heruntergekommen, die Landschaft war tief winterlich
und traumhaft schön, später blitzte sogar blauer Himmel durch die Wolkendecke - und durch dieses
Winterwonderland führte Hermann unser Grüppchen nun also drei angenehme und unterhaltsame
Stunden lang. Bei der Gelegenheit kamen wir auch wieder zu dem Kirchlein Maria Kumitz, das Edi
und ich schon im September bei unserer Wanderung über den Obersdorfer Rundweg besucht haben
(HIER geht's zu meinem Bericht von damals - zu Tag 7 runterscrollen).


Die Gruppenfotos in dieser Collage hat Hermann Gattermaier aufgenommen, das Foto von Edi und mir vor der Kirche 
ebenfalls. Danke fürs Zusenden der Bilder, lieber Hermann! 😊


Ein toller Ausflug war das, und wir fanden so großen Gefallen am Schneeschuhwandern,
dass wir uns zwei Tage später abermals Schneeschuhe ausborgten, um eine weitere kleine
Wanderung damit unternehmen zu können.

Am Abend schlüpfte ich dann in eine beerenrote Kombination aus meinem Bio-Baumwoll-
Maxirock, dem Sommerkleid, dessen Farbton fast derselbe ist, und dem Bio-Seiden-Bolero-
Jackerl, das ich euch auch schon oft gezeigt habe (u.a. auch in vielen Zweckentfremdungen, z.B.
als Gürtel, Schal oder Haarband). Diesmal durfte das Jackerl Jackerl bleiben, ergänzt wurde
es noch von diversen türkisen Ketten, einem indischen Seidentuch als Haarband und meinen
taupefarbigen Stiefletten.



TAG 4 - 13. März 2019:
Der nächste Morgen begann nebelgrau, auch die Wetterprognosen für den Berg bzw. für den
Rest des Tages versprachen nicht allzuviel Verbesserung, und so beschlossen wir nach dem
Frühstück (und nachdem ich die Hotelkatze ausgiebig gekrault hatte), uns zunächst einmal das
sogenannte "Kripperl der Steiermark" anzusehen - die kleine Ortschaft Pürgg, die ihren
Beinamen übrigens dem österreichischen Schriftsteller Peter Rosegger verdankt.






Der verschlafene Ort sieht noch immer so aus, wie er auf alten Fotografien aussah mit seinen
schmucken alten Häusern. Seine Hochsaison hat er zur Weihnachtszeit, denn da verwandelt Pürgg
 sich in einen belebten Weihnachtsmarkt. Doch auch außerhalb dieser Zeit gibt es in der Ortschaft
einiges zu sehen. Beispielsweise die Johanneskapelle von Pürgg, an deren Seitenmauer ich hier
unten posiere:




Im Inneren der Kirche gibt es die ältesten romanischen Fresken des Alpenraums zu sehen (aus
dem 12. Jahrhundert), allerdings wirkte die Kirche verschlossen, deshalb haben wir gar nicht
erst versucht, ins Innere zu gelangen. In diesem interessanten Artikel über Pürgg ist jedoch zu
lesen, dass die Kirche ab März auch wochentags besucht werden kann. Die andere Kirche im Ort,
die Georgskirche, haben wir allerdings aufgesucht - auch sie hat einige Besonderheiten zu bieten,
wie ihr dem oben verlinkten Artikel entnehmen könnt.





Dieser Ausflug nach Pürgg
war aber noch nicht alles, was wir an diesem Tag unternommen haben. Zuerst gönnten wir uns
ein kleines Mittagessen (unser Hotel bietet nämlich eine erweiterte Halbpension, das heißt, es gibt
mittags eine Auswahl an kleinen Speisen und Salaten in Selbstbedienung und nachmittags Kaffee
oder Tee und Kuchen ohne Aufpreis) - und solcherart gestärkt konnten wir uns dann über unser
nächstes sportliches Abenteuer stürzen: Skilanglauf!





Edi hatte das zuvor noch nie versucht und ich bloß ein einziges Mal, im Jahr 1982, also mit knapp
über zwanzig Jahren, als ich in Kärnten eine Skilehrer-Ausbildung machte. Das Langlaufen gehörte
nicht zur Ausbildung, sondern war als auflockernde Zwischendurch-Übung eingestreut worden - und
mir gefiel es nicht besonders: Ich war eine Wildsau auf Alpinskiern, aber mit den ausgeliehenen
Langlaufbrettern brachte ich nicht viel weiter, fand es gleichermaßen fad und anstrengend und
irgendwie doof.

Wir vermuteten allerdings, dass wir inzwischen beide ein Alter erreicht haben, in dem uns das
Langlaufen gefallen könnte. Und so liehen wir uns eine Ausrüstung aus und wagten uns auf die
Loipe. Wir hatten tatsächlich viel Spaß - vor allem jedoch an unserer eigenen Ungeschicklichkeit
mit den komischen, dünnen Brettern unter unseren Füßen. Wir fielen hin und lachten Tränen, wir
versuchten uns mühsam hochzurappeln und lachten weiter. Zu Beginn lagen wir mehr, als dass wir
fuhren - und ich lag mindestens genauso oft im Schnee wie Edi, auch wenn er im Gegensatz zu
mir die Freundlichkeit besaß, mich dabei nicht zu fotografieren 😜





Fazit nach diesem Versuch: Ich bin noch immer lieber eine Wildsau auf Alpinskiern - und
Schneeschuhwandern macht mir erheblich mehr Spaß als Langlaufen. Aber wir werden der
Sache irgendwann in den nächsten Jahren noch mal eine Chance geben und uns einen Lehrer
nehmen, der uns ein paar Tipps gibt, was wir anders machen können. Dann schaffen wir es
vielleicht sogar, Spaß am eleganten Dahingleiten auf der Loipe zu haben und nicht nur am
Herumkugeln im Schnee 😊


Am Abend dieses anstrengenden Tages gab es eine Premiere - nämlich für meinen neuen
grünen Rock. Diejenigen von euch, die schon länger bei mir lesen, werden den Stoff wohl
kennen, denn es handelt sich dabei um ein Stück des Seidensaris, den ich mir vor ein paar
Jahren aus Indien mitgebracht habe. Ihr konntet mich HIER in diesem Sari bewundern.


Frau Rostrose im neuen Rock  - nicht selbst genäht, aber selbst beauftragt - und in ganz viel Frühlingsgrün!



Schon seit einiger Zeit wünschte ich mir einen hellgrünen Rock, konnte aber keinen finden.
Also kam mir der Gedanke, den Sari in einen Rock (und noch in das eine oder andere weitere
Kleidungsstück) umwandeln zu lassen. Doch da ich selbst nicht gut genug nähen kann, um mir
solch eine Umwandlung zuzutrauen, musste ich erstmal jemanden finden, dem ich es zutraute.

Beim Trainieren bei Mrs. Sp*rty bekam ich eines Tages den entscheidenden Tipp - eine talentierte
Änderungsschneiderin namens Victoria, die zuweilen, wenn es ihre Zeit zulässt, auch "richtige"
Nähaufträge übernimmt. Zu ihr trug ich meinen Saristoff und meinen roten Wickelrock als "Muster",
denn genau so schlicht sollte das erste grüne Röcklein geschnitten sein. Ich finde, Victoria hat ihre
Sache sehr gut gemacht, und der Preis stimmte auch. Bald werde ich sie daher um einen zweiten
Rock aus weiteren Sari-Teilen bitten. Der Stoff bietet ja durchaus Möglichkeiten für verschiedene
Varianten.


TAG 5 - 14. März 2019:
Es hatte über Nacht abermals Neuschnee gegeben. Weil uns das Schneeschuhwandern so viel
Spaß bereitet hatte, liehen wir uns nach dem Frühstück wieder Schneeschuhe aus und zogen
auf eigene Faust los.




Gleich hinter dem Hotel gibt es ein Waldstück, in das wir hineinstapften, ohne ein genaues
Ziel vor Augen zu haben. Wir überquerten ein Bächlen und eine Fahrbahn, kamen an Häusern
vorbei und in den dichter bewachsenen Wald hinein, fanden eine Art Weg, der dann wieder
aufhörte... Doch nach einiger Zeit - siehe da - landeten wir auf genau jener Wiese, bei der wir
uns im vergangenen September von den jungen Rindern haben abschlecken lassen! 😋 🐄


Bei den Fotos mit den Häusern seht ihr auch, wie derzeit die sommers so hübsch bepflanzten Vorgärten aussehen: 
angefüllt mit Schnee bis zur Gartenzaun-Obergrenze...

Auch an diesem Tag waren wir nach einer Mittagsrast noch weiter aktiv - das Hotel ist ja mit
einem Schwimmbad, einer Sauna und einem Fitnessraum ausgestattet; in letzterem kann man
zudem Tischtennis spielen, und das taten wir auch. Bad und / oder Sauna haben wir an diesem
und an den meisten anderen Tagen ebenfalls genützt.

Abends gab's dann eine Dirndl-Variation - mit dem weinroten Rock von oben, darunter zog ich
mir (wie ein Shirt) das Sommerkleid an, darüber mein Spitzen-Häkeltop und die Dirndl-Schürze.
Übrigens hab ich getestet: Auch den Seidensari-Wickelrock kann ich wie eine Dirndlschürze
binden 😀 - das werde ich bestimmt mal probieren!


Ich habe großen Spaß an diesen Outfit-Cross-Overs 😍!


TAG 6 - 15. März 2019:
Unseren letzten "ganzen" Urlaubstag in Bad Mitterndorf wollten wir wieder auf der
Tauplitz verbringen. Obwohl die Sichtverhältnisse neuerlich bescheiden waren, nahmen wir
uns wieder eine Ganztageskarte - und haben es nicht bereut. Der Schnee war wunderschön
geschmeidig, und so bereitete uns das Skifahren Freude, auch wenn wir zuweilen im
"Blindflug" unterwegs waren 😉.




Abends durfte dann wieder mein Dirndl raus - diesmal aber in "undirndeligem" Styling
mit dem grün-bunten Weltladengürtel und dem grünen Shirt, das ich zwei Tage zuvor zum
Seidensari-Rock getragen hatte. Die grüne Weste hatte ich vorbereitet, weil wir uns ursprünglich
zu einer Laternenwanderung (zur örtlichen Schnapsbrennerei 😋) angemeldet hatten - aber
dieser Ausflug fiel dann buchstäblich ins Wasser - er wurde wegen starken Regens abgesagt.





Vielleicht weinte der Himmel ja, weil unser Urlaub endete, vielleicht endete aber auch unser
Urlaub gerade zur rechten Zeit? 😊 Am nächsten Vormittag ging es dann jedenfalls wieder los 
in Richtung Heimat. Dazu gibt es kein neues Outfitfoto, denn ich trug bei der Heimfahrt exakt
dieselben Klamotten wie bei der Anreise. Aber ich kann euch zum Abschluss noch ein paar
Kombinationen der eingepackten Kleidungsstücke zeigen, die ich zu Hause ausprobiert, aber dann
in dieser Form nicht getragen habe. Das sind immer nur Kombi-Tests, um zu überprüfen, ob ich
eh genug Anziehsachen in den Koffer gepackt habe. Wie immer war es ein bisschen zu viel, aber
Reserven finde ich durchaus wichtig. Das rosane Shirt und das gestreifte trug ich dann zwar auch,
aber nur als Darunter bei Ausflügen bzw. zum Tischtennis-Spielen und Turnen.




Auch wenn das Wetter diesmal neben Höhen einige Tiefen zeigte, haben wir diesen Urlaub
im gastfreundlichen Bad Mitterndorf mit der traumhaften Landschaft rundum wieder sehr
genossen und sind überzeugt, dass es uns dort nicht zum letzten Mal hingezogen hat!

Nun hoffe ich, dass ihr mich gerne durch diesen Winterurlaub begleitet habt, obwohl die
meisten von euch vermutlich keine große Lust mehr auf Schnee und Schneefotos mehr verspüren.
Ihr könnt versichert sein, dass auch wir Rostrosen ab sofort im Frühlingsmodus sind - der Garten
wartet nämlich mit einigen größeren Projekten auf uns! 😎


Fotos: (wenn nicht anders angegeben) Herr und Frau Rostrose
Herzliche Frühlingsgrüße von eurer Traude
und 
Pfiat enk!



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, bei Sunnys Linkups
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen Matronen,  Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB