>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht "Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋".
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Hello, ihr Lieben!
Herzlichen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem zweiten bunten Teilrückblick auf den Sommer 2026! Heute geht es wieder weiter mit meinem 2025er-Reisebericht.
Dieses Posting ist übrigens vorprogrammiert, denn wir haben uns heuer zwar keine große Reise, aber zumindest ein paar Urlaubstage*) gegönnt. (Dies nur, falls ihr euch gefragt habt, weshalb ihr schon länger nichts mehr von mir zu lesen bekommen habt.)
*) Wo wir uns herumgetrieben haben, erzähle ich euch ein andermal 😊😎.
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3. Oktober 2025 - Kalamalka Lake / Kekuli Bay Provincial Park

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| Ein rundum glücklicher Tag an der Kekuli Bay. |
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| Der Felsen links erinnerte mich ein bisschen an einen Dinosaurierkopf 🦖. |
Süße Sünde
Manche von euch schrieben mir beispielsweise zum Ziplining, zu diversen Hängebrücken oder zu den Bären-Ausflügen, dass ich ziemlich wagemutig sei.
Ich denke, es ist zu erkennen, dass ich auch in kulinarischen Belangen ziemlich furchtlos bin: Das Tortenstück, für das ich mich entschied, hieß nämlich Death by Chocolate 😂! Wie ihr seht, habe ich auch das überlebt.
Nachdem ich irgendwo gelesen hatte, dass Schokolade mit 70 % Kakaoanteil gesund ist, dachte ich mir, ich tu' meinem Körper einfach mal was Gutes 😎😇😅. Edi ist nicht so der Schokotyp - er bevorzugt Plunderteilchen, und auch davon gibt es eine köstliche Auswahl in dieser Konditorei. Dazu gab's Kaffee, und der ist dann auch gleich meine Eintrittskarte in Elizabeth' Linkup T Stands For Tuesday.
- Wir hatten fast immer nur zwei Mahlzeiten pro Tag - große Portionen haben wir uns noch dazu geteilt. Wenn ich mich richtig erinnere, aßen wir an diesem Abend dann bloß noch Salzcracker. Aber nicht, weil wir abnehmen wollten, sondern weil wir einfach nicht "mehr" brauchten.
- In Kanada gab es einige Kalorienbomben, aber natürlich nicht täglich. Und in Asien gab es hauptsächlich leichte Küche - aber nicht ausschließlich 😉.
- Wir sind viiiiel gegangen. Ob nun Stadtbesichtigungen, Spaziergänge oder Wanderungen - wir waren an fast jedem Tag auf unseren Beinen. Und der Kalorienverbrauch beim Gehen ist nicht zu unterschätzen.
Nachmittags-Spaziergang im Lake Country
Nach diesem aktiven, schönen und energiegeladenen Tag beschlossen Edi und ich, uns ab sofort wieder als fit und gesund zu betrachten.
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4. Oktober 2025 - Spion Kop Hiking
Doch wie lautet das elfte Gebot? 👉 Du sollst dich nicht täuschen! Und es gibt da auch noch dieses schöne deutsche Sprichwort: Wenn's dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis tanzen. Aber immer schön der Reihe nach!
An diesem leider etwas wolkenverhangenen Samstag beschlossen Edi und ich, eine Wanderung auf den Spion Kop zu unternehmen. Der wurde mir nämlich als Berg mit verschiedenen Wanderwegen angezeigt, und von seinem Gipfel aus sollte es einen tollen Ausblick auf gleich mehrere Seen des Lake Country geben.
Spion Kop ist übrigens ein Name mit Geschichte: Er geht auf den gleichnamigen Hügel in Südafrika zurück, wo 1900 während des Zweiten Burenkriegs eine Schlacht stattfand. Spion Kop bedeutet sinngemäß „Aussichtshügel“ oder „Lookout Hill“. Der Name soll in Lake Country von einem Burenkriegsveteranen eingeführt worden sein und wurde von den Einheimischen schon lange verwendet, bevor er auch offiziell anerkannt wurde.
Nach einiger Zeit ging der rot-gelbe Weg in einen Weg mit gelber Markierung über - laut Plan der Arrowleaf Trail. Der war stellenweise wieder recht steil.
Und da merkten wir es dann schon: Wir waren doch noch nicht so gesund wie erhofft... Vor allem Edi, der ja auch kränker als ich gewesen war, bekam schlecht Luft und musste zwischendurch pausieren (was ich sonst von ihm nicht kenne), aber auch mir ging weitaus schneller als sonst die Puste aus.
Wir fanden, dass es absolut ausreichend war, zwei Seen gesehen zu haben - und beschlossen umzukehren. Schließlich wollten wir nicht so enden wie das Skelett, das uns zu Beginn begegnet war! Aus diesem Grund machten wir bei einem Rastplatz mit Tisch und Bank auch noch eine kleine Jausenpause, denn wir hatten einen Apfel vom Hotel-Frühstück mitgenommen 🍏.
Nach der Wanderung gab es dann auch noch ein etwas üppigeres Mahl - wir kehrten in Woodys Pub ein und teilten uns dort wiedermal eine große Portion... Ich glaube, es war Steak mit Pommes und gebratenen Zwiebelringen. Während wir in dem Pub waren, ließen die Wolken, die schon den ganzen Tag über uns gehangen waren, endlich den Regen fallen - und als wir das Lokal wieder verließen, sahen wir einen hübschen Regenbogen 🌈 (siehe kleines Foto unten rechts).
Das Mural mit der Bootsszene vor dem Sonnenuntergang entdeckte ich während der Fahrt vom Spion Kop-Parkplatz zu unserem Hotel und fotografierte es aus dem fahrenden Auto*) für Samis Linkup Monday Mural.
*) Deshalb habe ich keine Details und weiß auch nicht, ob das Bild signiert war.
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5. Oktober 2025 - Aufbruch nach Westen
Unsere Kanada-Tage neigten sich allmählich dem Ende zu - am 8. Oktober würde unser Flieger nach Japan gehen. Wir mussten uns also langsam aber sicher wieder in Richtung Vancouver bewegen. Deshalb machten wir uns nach einem der nicht-so-üppigen Super 8-Hotel-Frühstücke in Richtung unseres nächsten größeren Ziels auf. Wo sich dieses Ziel befand, erzähle ich euch in meinem nächsten Reiseberichts-Kapitel. Heute aber bekommt ihr noch ein paar Eindrücke von "unterwegs".Kuh-Convoy, Ballon-Start und verbrannte Wälder
Coquihalla Canyon und die Othello Tunnels
Die Othello Tunnels waren ursprünglich Teil der Kettle Valley Railway (KVR). Diese Bahnstrecke sollte das Landesinnere von British Columbia besser mit der Pazifikküste verbinden und unter anderem den Transport von Erzen und anderen Gütern aus den Bergbaugebieten nach Vancouver ermöglichen.
Der besonders schwierige Abschnitt führte durch den tief eingeschnittenen Coquihalla Canyon. Der Chefingenieur Andrew McCulloch entschied sich dabei gegen einen langen Umgehungstunnel und für eine wesentlich spektakulärere Lösung: Die Bahntrasse sollte direkt durch die Schlucht geführt werden. Eine wirklich waghalsige Idee, aber McCulloch war offenbar generell ein wagemutiger und unkonventioneller Mann. Er ließ sich bei seinen Vermessungsarbeiten sogar in einem Weidenkorb in die Schlucht hinunter!
Für die Bahntrasse wurden fünf Tunnel durch das harte Gestein getrieben und durch Brücken miteinander verbunden. Sie sind heute als Othello Tunnels bekannt, werden aber auch Quintette Tunnels genannt.
Der Name „Othello“ geht übrigens ebenfalls auf Andrew McCulloch zurück: Er war ein begeisterter Shakespeare-Leser und benannte mehrere Stationen der Strecke nach Figuren aus Shakespeares Werken. Neben Othello finden sich beispielsweise auch Namen wie Romeo, Juliet, Lear, Jessica, Iago und Portia.
Die Tunnel entstanden 1914, und am 31. Juli 1916 wurde die gesamte Coquihalla-Strecke offiziell eröffnet. Besonders erstaunlich finde ich, unter welchen Bedingungen damals gebaut wurde: Die Arbeiten erfolgten fast ausschließlich von Hand, unterstützt nur durch einige von Pferden gezogene Schürfkübel und Schwarzpulver. Die Arbeiter mussten über Felsleitern, provisorische Hängebrücken und Seile zu ihren Arbeitsplätzen gelangen. All das war also nicht nur eine enorme Ingenieursleistung - es steckt vor allem auch sehr viel Blut und Schweiß der Arbeiter in diesen Tunneln!
Leider hatte die Bahnstrecke jedoch von Anfang an mit den Naturgewalten zu kämpfen. Schnee, Lawinen, Steinschlag und Hochwasser machten den Betrieb und die Instandhaltung schwierig und teuer.
Am 23. November 1959 wurde die Strecke schließlich durch einen gewaltigen Washout schwer beschädigt. Rund 120 Meter der Trasse wurden weggespült. Die Coquihalla-Strecke wurde daraufhin geschlossen und später endgültig aufgegeben.
Die Tunnel blieben jedoch erhalten und wurden schließlich Teil eines Wander- und Radwegs auf der ehemaligen Bahntrasse.
Und genau auf diesem Weg waren nun wir unterwegs. Besonders schön fanden wir diesen Blick durch einen Tunnel auf die Brücke und den nächsten Tunnel. Für das Foto hatten wir sogar ein Weilchen gewartet, bis gerade einmal niemand über die Brücke spazierte 😁. (Dass dies keineswegs der Normalzustand war, zeigt euch die letzte Collage meines heutigen Kapitels - kleines Foto unten rechts.)
Wohin es uns nach unserer Tunnel-Tour zog, werde ich euch in meinem nächsten Kapitel erzählen. Verrate ich zu viel, wenn ich Berge, Seen, Wälder, heiße Quellen und die mögliche Begegnung mit einer legendenumwobenen Gestalt erwähne? Oh, und ich denke, es wird einen weiteren Sidekick in Richtung Halloween geben. Und Sehnsucht nach einem Wiener Schnitzel!
Wenn alles so geklappt hat, wie wir es geplant haben, sollten wir heute gerade von unserem kleinen Kurzurlaub zurückgekommen sein. Ob ich allerdings schon wieder zum Bloggen komme, ist eine andere Frage - vielleicht brauche ich erst noch ein bisserl Zeit, um die Koffer auszupacken, Fotos zu sortieren und wieder in meine Traudezeit hineinzufinden. 😉
Aber wartet's ab! Für heute wünsche ich euch jedenfalls genussvolle Oktobertage und sende euch ...
💋 T r a u d e

































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