Mittwoch, 21. Oktober 2026

Reisebericht 2025 – Sasquatch, heiße Quellen und ein Kürbisfest 🎃🇨🇦

>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht "Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋". 

 

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Hello, meine Freunde und Reisegefährten, ...

... ich danke euch sehr für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Reisebericht 2025 – Kekuli Bay - Spion Kop - Othello Tunnels 🇨🇦. Wie schön, dass auch euch die Landschaft so sehr begeistert hat wie uns. Am Ende des heutigen Kapitels ist es leider schon an der Zeit, von Kanada Abschied zu nehmen - aber seid versichert, dass auch unser Reisemonat in Asien noch jede Menge Highlights bieten wird! 

Doch heute genießen wir noch einmal British Columbia - hier unten seht ihr schon mal, in welch wunderschöner Kulisse wir die nächsten beiden Tage verbracht haben:

 

 

5.-7. Oktober 2025 - Harrison Hot Springs 💦

Auf unserer Suche nach einem lohnenden Ziel in relativer Nähe zu Vancouver kam uns dieser Erholungsort an der Südspitze des Harrison Lake unter: Harrison ist etwas weniger als vier Autostunden vom Lake Country und etwas mehr als anderthalb Stunden von Vancouver entfernt. Wie der Beiname "Hot Springs" verrät, gibt es hier Thermalquellen; diese waren den First Nations bereits lange vor der Entstehung des heutigen Ortes bekannt und wurden von ihnen verehrt und genutzt.

Mehr über den Ort, seine Geschichte und die beiden Quellen, die laut Wikipedia zu den mineralhaltigsten der Welt gehören, könnt ihr HIER und HIER in deutscher und HIER in englischer Sprache nachlesen.

 

 Was für traumhafte Ausblicke auf den See und die bewaldeten, schneebedeckten oder von Gletschern gekrönten Berge!

 

Falls ihr euch fragt, was dieses kleinere, dem See vorgelagerte Gewässer ist, das in den folgenden beiden Collagen zu sehen ist - es handelt sich dabei um einen künstlich angelegten Teich mit Springbrunnen. Ihr könnt ihn auf dieser Luftaufnahme - KLICK - genauer betrachten. Ich nehme an, er wird zumindest zum Teil mit dem Thermalwasser gespeist - jemand erzählte uns, dass er wärmer ist als der Harrison Lake und für jene Besucher angelegt wurde, denen das Wasser im See zu kalt ist.
 

 
Blick auf die Hotelzeile mit malerischer Bergwelt dahinter und auf den künstlichen Teich. Die schlauen Kanadagänse scheinen das wärmere Wasser ebenfalls zu bevorzugen:
 

 

  

Im Harrison Lake sah man zu dieser Jahreszeit außer vereinzelten Motorbooten nur das eine oder andere Kanu. Für mich ist dieser Anblick "Kanada pur" 🤩! 
 

Unser Hotel und "leibliche Genüsse" in Harrison 😋

 
Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte war das Hot Spring Villa Hotel. Hier bekamen wir auch gutes Frühstück und Abendessen - einmal waren wir allerdings Griechisch essen in Milos Greek Taverna und das war nicht nur "gut", sondern extrem schmackhaft - vor allem die Riesengarnelen in Knoblauch-Butter 🍤!
 

 

Auf Sasquatchs Spuren 👣

 
In meinem vorigen Blogbeitrag habe ich einige von euch neugierig gemacht, weil ich "die mögliche Begegnung mit einer legendenumwobenen Gestalt" erwähnte. 
 
Gemeint ist damit ein Wesen, das einige von euch vermutlich unter dem Namen Bigfoot kennen, das in Kanada aber eher als Sasquatch*) bekannt ist. In der Gegend um Harrison Hot Springs soll dieses behaarte Riesenwesen schon seit alter her unterwegs sein. Und das ist keine "Erfindung" des örtlichen Tourismusverbandes - auch wenn dieser die Geschichten natürlich geschickt zu nutzen weiß 😉.
 
*) Die Bezeichnung Sasquatch gilt als anglisierte Wiedergabe des Wortes Sasq’ets aus der Sprache der Sts’ailes First Nation handelt. Es wird häufig mit „haariger Mann“ übersetzt. Die Sts’ailes erzählen seit Generationen von diesem Wesen, das zwischen der sichtbaren und der spirituellen Welt wechseln kann.
 
 
Dass Bigfoot ein Horror-Monster sein soll, ist natürlich hanebüchener Unsinn! In den überlieferten Lehren der Sts’ailes gilt Sasq’ets als Hüter des Landes. (KI-generiertes Bild)

 
1929 machte der Autor und Regierungsmitarbeiter J. W. Burns die Geschichten durch einen Zeitschriftenartikel einem breiteren Publikum bekannt. Seither wurden immer wieder angebliche Sichtungen gemeldet, die jüngsten laut örtlicher Tourismusorganisation noch 2009! 
 
Bewiesen ist damit natürlich nichts - aber Harrison Hot Springs hat seinen legendären Mitbewohner längst ins Herz geschlossen. Heute begegnet man ihm auf Schildern, als Statue, im Museum und in den Souvenirläden.

Nun, und wie ihr dem Schild entnehmen könnt, gibt es bei Harrison auch einen Sasquatch Provincial Park! Dort wollten wir uns natürlich auch selbst auf die Suche nach diesem geheimnisvollen Geschöpf machen!
 
 
 

 
All jene unter euch, die unseren beiden kanadischen Bären-Abenteuern gefolgt sind (KLICK und KLICK), werden sich wohl auch noch daran erinnern, dass meine Bärensocken aus dem Arbesbacher Bärenwald wahre Glücksbringer 🍀🐻 waren. (Das ist zwar nicht wissenschaftlich erwiesen - doch ich bin davon überzeugt, dass meine Socken die Chancen auf Bärensichtungen erhöht haben.) 
 
Da traf es sich für unser neuestes Vorhaben doch prima, dass ich inzwischen auch stolze Besitzerin von Sasquatch-Socken war 😁👍! In meinem 2. British-Columbia-Kapitel erzählte ich euch von unserem Ausflug nach Horseshoe Bay: Dort stöberten wir in einem Laden mit kunstgewerblichen indigenen Arbeiten und erstanden neben kleinen Geschenken auch ein Paar "Sasquatch Art Socks" von Coast-Salish-Künstlern für mich. Und in die schlüpfte ich, bevor wir uns auf unsere nächste Wanderung begaben  🧦🌲!
 
 
Schick, oder? 😊🧦

 

Der Parkplatz war verwaist, und auch sonst gab es keine Zeichen von menschlicher Anwesenheit im Sasquatch Provincial Park. Ob das an der nicht näher definierten Gefahr lag, die laut dem Schild vom Hicks Dam ausging? Oder von den Bären, vor denen auf einem anderen Schild mal wieder gewarnt wurde?

Ich hatte keine Bärensocken an, also konnten wir davon ausgehen, dass uns keins dieser Tiere begegnen würde 😉 - aber wer weiß, ob jeder angebliche Bär auch wirklich ein Bär war... Vor dem Sasquatch fürchteten wir uns jedenfalls nicht - der soll ja zu Menschen, die dem Wald nichts Böses tun 🌲, eher freundlichen Gemüts sein.*) Deshalb fehlte wohl auch ein Sasquatch-Warnschild wie dieses hier (KLICK).
 
*) Manch ein Horrorfilm behauptet zwar das Gegenteil - aber in indigenen Geschichten gilt Sasquatch (sowohl in seiner männlichen als auch weiblichen Verkörperung) als Symbol für den Einklang mit der Natur und wird in Tänzen und Kunstwerken geehrt statt gefürchtet. Die Vorstellung vom blutrünstigen Monster ist eine Erfindung der modernen Unterhaltungsindustrie und der Sensationspresse des 20. Jahrhunderts.  
 
 


Wir hielten Ausschau:
War da nicht ein Schatten?
Raschelte da nicht etwas im Gebüsch?
Versteckte sich etwas hinter den Bäumen? 
 

 
Das Einzige, was definitiv raschelte, war da und dort ein Vogel. Und einen davon konnten wir sogar fotografieren - einen Diademhäher (Cyanocitta stelleri)! Er war nicht so blitzblau wie der, den wir auf Vancouver Island gesehen hatten, aber wir freuten uns dennoch sehr über die Sichtung. Jeder von uns konnte ein schnelles Foto schießen, dann hob der hübsche Vogel auch schon wieder ab und flog davon.
 
Viel einfacher zu fotografieren (aber - da sie nicht raschelte - nur mit etwas Aufmerksamkeit zu entdecken) war hingegen die wollige Raupe des Isabella-Tigerfalters (Pyrrharctia isabella).
 

 

Auch bei dem idyllischen See im Provincial Park (Hicks Lake) konnten wir Sasq'ets nicht entdecken - nicht einmal mit dem Tele... Aber vielleicht hatte er sich ja zwischen den unzähligen Nadelbäumen versteckt? Er gilt ja als extrem zurückgezogen und scheu. Oder er war ins Wasser gegangen und dort untergetaucht? Wie auch immer, uns gefiel es an dem See sehr!
 

 
Nach unserem Ausflug kehrten wir nach Harrison Hot Springs zurück, gönnten uns dort eine Eiscreme - und da war er plötzlich! Angelockt von meinem Eisbecher 🍦: der zottelige Mann aus dem Wald! Falls ihr es nicht glaubt - hier ist der Beweis:
 
 
Der Sasquatch war ziemlich scharf auf mein Eis 😁😎 (KI-generiertes Bild)

 

Leider war der Moment sehr rasch vorbei, denn wie vorhin erwähnt, kann der scheue Waldmensch zwischen der sichtbaren und der spirituellen Welt wechseln. Und so war er kurz nach diesem Foto - schwuppdiwupp - wieder verschwunden!   

... nun ja, oder so ähnlich 😉. Mit einem Wimpernschlag war der Sasquatch jedenfalls viel kleiner, als euch das obige Bild weismachen will, er wirkte auch viel weniger lebendig - und auch mein Eisbecher war nicht so voll gefüllt... (was vielleicht daran lag, dass ich dem Burschen etwas von der gekühlten Leckerei abgegeben habe 🍦😋....) Aber ihr seht in der unteren Collage, dass ich tatsächlich meine Sasquatch-Socken anhatte 😊🧦.


 
 
Falls ihr mehr über den Sasquatch oder Sasq’ets erfahren wollt, habe ich hier vier Quellen für euch, die mir bei meinen Recherchen sehr geholfen haben:

- Tourism Harrison: Our Sasquatch - die regionalen Legenden, Mystery Valley und die gemeldeten Sichtungen bis 2009 
- National Geographic Traveller: Is Sasquatch real? - ein aktueller, gut lesbarer Artikel mit einem persönlichen Bericht und dem historischen Rückblick auf 1929
- Sts’ailes: Comprehensive Community Plan - die Perspektive der Gemeinschaft selbst auf die kulturelle und spirituelle Bedeutung des Sasquatch 
- In Forks, Washington Sasquatch legend rooted in Indigenous culture - Youtube - Für die indigenen Völker ist der Sasquatch kein Monster, sondern ein spirituelles Naturwesen, dessen traditionelle Geschichten Kindern seit Generationen Respekt und Verantwortung vermitteln.
 
🍁🍁🍁 
 
Nachdem wir noch ein bisschen Hafenstimmung am See genossen hatten... 
 
 
 
 
 
... wollten wir natürlich auch eine der heißen Quellen kennenlernen, für die der Ort bekannt ist. Ich hatte zwar Fotos von natürlichen Wasserbecken gesehen, aber diese waren bei unserem Besuch nicht auffindbar. 
 

Erst später erfuhr ich, dass die frei zugänglichen Badebecken, bekannt als Hobo Hot Springs, im Oktober 2024 ohne die erforderliche behördliche Genehmigung mit Erde und riesigen Felsbrocken zugeschüttet worden waren! Diese Becken waren bei Einheimischen wie Besuchern beliebt.

Der Bürgermeister von Harrison Hot Springs machte öffentlich das nahe gelegene Harrison Hot Springs Resort dafür verantwortlich. Wer die Zuschüttung genau veranlasst hatte, ist anhand der veröffentlichten Berichte nicht abschließend geklärt, aber ich muss gestehen: Nachdem ich von dieser Geschichte erfahren habe, war ich richtig froh, dass wir nicht im großen Resort abgestiegen waren! Ein schaler Nachgeschmack bleibt, wenn ein Ort mit einer so langen indigenen Geschichte und einer Bedeutung für die Bevölkerung auf diese Weise zum Schauplatz eines solchen Konflikts wird. 

Abgesehen von den Badeanlagen des Resorts, die ausschließlich Hotelgästen offenstehen, blieb das  öffentliche Bad für uns die einzige Möglichkeit, das heiße Mineralwasser der Quellen zu erleben.
 

 
 
 
Zwar badeten wir dort nicht in romantischer Naturkulisse, sondern in einem ganz klassischen Hallenbad mit Wasser aus den heißen Quellen. Dieses Erlebnis wollten wir uns aber trotzdem nicht entgehen lassen.

Edi sollte auch gleich ein Foto von mir im Becken machen. Das Foto war im Kasten, bevor die Badebild-Zensur eingriff! 😁📸 Außer mir sind darauf keine Badegäste zu sehen - und für mich ist es eine kleine Erinnerung an ein sehr heißes Bad 🥵! (Wobei wir in Japan dann noch heißer gebadet haben - aber das ist eine andere Geschichte, über die ich euch ein andermal erzählen werde.) 

🍁🍁🍁 

Damit sind unsere zwei Tage in Harrison Hot Springs schon fast zu Ende. Es fehlt nur noch diese Collage mit Fotos von einem traumhaften Sonnenuntergang am Harrison Lake. Und ich finde, der Himmel passt farblich wunderbar zu meinem nächsten Thema - Kürbisse 🎃😊!

 


🎃🍁🎃 

7. Oktober 2025 - Pumpkin Patch in Richmond

Am nächsten Morgen fuhren wir unserem letzten kanadischen Ziel entgegen - Richmond, eine Stadt im Großraum Vancouver, in der sich auch der internationale Flughafen befindet. Für unsere letzte Nacht in Kanada hatten wir uns nämlich eine Unterkunft in Flughafennähe gesucht.

Dass uns auf der Fahrt dorthin ausgerechnet eine Baustelle zu einem kunterbunten Kürbisfest mit Halloween-Flair führen würde, war allerdings nicht geplant! 🎃😉 Edi hatte sich wegen der Baustelle in einer falschen Spur eingereiht und musste abbiegen, obwohl wir laut Navi geradeaus hätten fahren sollen. Beim Versuch, wieder umzudrehen, entdeckten wir plötzlich ein Schild mit der Aufschrift „Welcome to the Pumpkin Patch“. Ich sah Edi an und meinte: „Weißt du was? Wenn wir schon einmal da sind, können wir uns das doch gleich ansehen!“



 
Gesagt, getan! Und wie ihr euch bei den folgenden Fotos vermutlich denken könnt, war ich gleich in meinem Element: Denn über Viecher freue ich mich immer 🐑🐐🐓!


Herr Hahn bot uns sogar eine richtige Show!

Ich mischte mich für ein kleines Shooting unter diese märchenhafte Szenerie aus sonnenblumengeschmückten Bäumen, Maisähren und Kürbissen ...
 
 
 
 
 
... es gab aber auch Gestalten, die auf den ersten Blick deutlich weniger vertrauenerweckend wirkten, aber zum Glück dennoch freundlich waren - wie die beiden musizierenden Knochenmänner, Fräulein Skelett im schicken Kleid oder die zwei Hexen, mit denen ich mich auf Anhieb gut verstand, denn gleich und gleich gesellt sich gern 😉.
 


 
Ein kleiner Zug fuhr durch eine Art "Geisterstadt", in der sich Gevatter Tod im Gitarrespielen versuchte, Frankenstein offensichtlich aus dem Gefängnis ausgebrochen war und zwei Zombies vor dem Saloon Getränke mixten. 
 

 
 
Vor dem umherlaufenden Maiskolben musste sich niemand fürchten, und die Adler-Familie aus Plastik sowie der abgehackte Fuß neben den Kürbissen konnten auch niemanden ernsthaft erschrecken. Die Musikanten rechts waren allerdings aus Fleisch und Blut und sorgten für wirklich gute Stimmung 🎸🎶.
 

 

 
Begeistert hat uns der entzückende Oldtimer - ein Ford Modell T (auch als Tin Lizzy oder Blechliesel bekannt und laut einem Schild 102 Jahre alt):
 

 

 
Nachdem wir uns dort auch noch eine Bratwurst gegönnt hatten, beschlossen wir, dass es an der Zeit ist, vor dem Einchecken in unser Quartier noch einen Abstecher zu einer Shoppingmall am Flughafen (McArthurGlen Designer Outlet Vancouver Airport) zu unternehmen, da Edis helle Wanderhose schlimme Auflösungserscheinungen zeigte. Und tatsächlich fand er im zweiten Shop eine neue helle Hose, die ihm passte und das auch noch zu einem guten Preis!
 
 
 

 

Dann bezogen wir unsere Unterkunft für die Nacht von 7. auf 8. Oktober 2025 - das Royalty B&B in Richmond. Es ist ein Haus voller Erinnerungsstücke, wie ihr z.B. auf dem Wohnzimmerfoto an den zahlreichen Bildern an den Wänden sehen könnt. Originell fanden wir unter anderem die vielen Geldscheine aus aller Herren Länder, die unter der transparenten Tischdecke im Frühstücksraum ausgestellt waren. Dabei entdeckten wir zu unserer Freude auch ehemaliges österreichisches Geld aus der Zeit vor der Euro-Einführung - nämlich eine 100-Schilling-Note*) mit der berühmten Malerin Angelika Kauffmann (1741-1807)! 

*) Ich gebe zu, dass mir die 100- und die 1000-Schilling-Noten sehr fehlen, denn auf beiden waren starke Frauen mit Österreich-Bezug zu sehen. Der 1000-Schilling-Schein zeigte Bertha von Suttner (1843-1914), die bekannte Pazifistin und Nobelpreisträgerin.
 

 

 

Nachdem wir unsere Taschen im Zimmer deponiert hatten, wollten wir noch ein bisschen die Gegend erkunden und auch noch eine Kleinigkeit essen. Viel gab es dort in der Gegend nicht, aber das Internet zeigte uns ein asiatisches Lokal an, das geöffnet hatte. 

Auf dem Weg dorthin entdeckten wir abermals etwas mit Bezug zu unserem Heimatland: Eine rot-weiß-rote Flagge, die den Sitz des Austria-Vancouver-Clubs markierte 🇦🇹, und blumengeschmückte Fenster mit verzierten Fensterläden, die ein bisschen an ein Tiroler Landhaus erinnerten! Da mussten wir natürlich näher rangehen und nachsehen, ob vielleicht zufällig jemand anwesend war. 

Aber leider - die Türen waren verschlossen. Allerdings entdeckten wir eine Speisekarte für den Oktober 2025 neben dem Eingang - und darauf war zu lesen, dass wir das Oktoberfest nur um drei Tage verpasst hatten. Außerdem waren auf dieser Speisekarte verschiedenste österreichische Küchenklassiker vertreten - an erster Stelle natürlich Schnitzel mit Erdäpfelsalat.

Tja, ihr Lieben, und was soll ich sagen: Ab diesem Tag hatte ich für den Rest der Reise mächtigen Appetit auf ein Wiener Schnitzel 😋... und (was ziemlich selten bei mir vorkommt) auch ein gewisses Heimweh. 

 

An einem bestimmten Wort in der Speisekarte erkennt man übrigens, dass im Club wohl auch Menschen mit deutschen Wurzeln vertreten sind. (Und wer weiß, vielleicht haben sich im Lauf der Jahre ja auch österreichische und deutsche Herzen gefunden 😉.) Hier ein kleiner "Sprachkurs": Was in Deutschland "Kassler" genannt wird, heißt bei uns in Österreich "Geselchtes" oder (lautschriftlich) "Xöchts" 😜.

 

Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, habe ich sowohl den Schnitzelguster als auch das Heimweh nicht überhand nehmen lassen. Und gut war's - denn es gab noch vieles zu erleben in den kommenden Wochen... Spannendes, Schönes und Unerwartetes! Manchmal auch Schwieriges, und nicht alles davon fühlte sich super an - doch es wurden Geschichten daraus. Und jetzt, nachdem rund ein Jahr vergangen ist, kann ich euch versichern, dass ich keine davon missen möchte.

🍁🍁🍁 

Kanada hat jedenfalls unser Herz erobert 🤍 - und daher möchte ich zum Abschied von diesem wunderschönen Land nochmals im Großformat das Foto des spiegelnden Herzens 🤍 posten, das wir im McArthurGlen Designer Outlet aufgenommen haben.
 

  

 

Beim nächsten Mal kommt voraussichtlich mein letzter Rückblick auf unsere sommerlichen Tage - und dann... treffen wir einander in Japan wieder. Und auch, wenn es dort keine besonders hohe Wiener-Schnitzel-Dichte gibt 😉😜 (und wir ja vor allem Interesse daran hatten, die japanische Küche zu genießen) ist es ein wunderschönes Land, das uns viel bieten konnte! Also, bleibt dran!

 

🍁🍁🍁 

Ganz herzliche Grüße 
- und auch schon mal (für die Österreicher unter euch) 
einen schönen Nationalfeiertag
und für alle, die es feiern:
 
 

HAPPY HALLOWEEN 

 🎃🧛‍♂️👻

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: 

 


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