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Freitag, 16. Oktober 2020

Salzkammergut im Oktober 2020 ...

... oder "Soo vüü schee unser Hoamat!"
(Übersetzung für Nicht-Österreicher: "So viel schön, unsere Heimat!")
 💚💙💚💙💚


Vielen Dank für eure Blogbesuche und liebenswerten Kommentare zu meinen letzten Summertime-Beitrag! Das Posting über unsere Erlebnisse im August war übrigens vorprogrammiert: Während es erschien, machten mein Mann und ich gerade einen genussvollen Wander- und Erholungs-Urlaub im Salzkammergut.


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"Warum in die Ferne schweifen? 
Sieh, das Gute liegt so nah"
 
Diese Worte sind angelehnt an die Anfangsverse 
von J.W.v. Goethes Vierzeiler Erinnerung:

„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.“

 

Servus & Griass enk, liabe Leit!
 (Übersetzung für Nicht-Österreicher: "Hallo und grüß euch, liebe Leute!")

  💚💙💚💙💚

Ihr wisst, dass wir Rostrosen normalerweise gerne "in die Ferne schweifen". Wir leben in einem wunderschönen Land, aber wir blicken auch mit Freude über den Tellerrand Österreichs hinaus und lassen uns bereitwillig auf all das Gute und Interessante in anderen Ländern ein. Man lernt so viel dadurch - über die Welt und über sich selbst. In Zeiten von Covid19 finden wir es jedoch besser, im eigenen Land zu bleiben (oder jedenfalls in Regionen, die als halbwegs sicher gelten). Etwas "Tapetenwechsel" zwischendurch tut dennoch gut.

Im Hotel Grimmingblick in der steirischen Ortschaft Bad Mitterndorf haben wir bereits zwei Urlaube verbracht. Ich erzählte euch in mehreren begeisterten Beiträgen von unseren früheren Aufenthalten:

Herbst 2018:

 

Als wir folgendes Angebot des Hotels erhielten, überlegten wir nicht lange und ergriffen (dem obigen Zitat entsprechend) "das Glück": Die Aktion Herbst in den Bergen beinhaltete sieben Nächte zum Preis von sechs Nächten - inklusive "Halbpension plus" und Salzkammergut Erlebnis Card - weiters eine gemütliche Wanderung mit "Einkehrschwung" sowie je eine speziell abgestimmte Massage für Damen und für Herren. Das klang verlockend. Außerdem gilt die Steiermark aktuell als jenes österreichische Bundesland mit den geringsten Rate an Neuansteckungen mit SARS-CoV2, das hat auch einen gewissen Reiz. Und so buchten wir unseren Urlaub von Dienstag, 6. bis Dienstag, 13. Oktober 2020. Wie so oft, haben wir damit wirklich wieder einen Glücksgriff getan. Denn "Soo vüü schee unser Hoamat" haben wir während dieses Urlaubs gleich mehrmals ausgerufen - und zwar nicht nur bei Sonnenschein.

 
Ausseerland oder Salzkammergut?
Falls ihr euch fragt, warum ich im Zusammenhang mit unserer Urlaubsregion einmal vom Ausseerland und einmal vom Salzkammergut spreche:  

Der Begriff Salzkammergut bezieht sich in historischer Hinsicht auf den habsburgischen Privatbesitz in Oberösterreich um Bad Ischl und Hallstatt. Insbesondere der Besitz, der vom Salzoberamt Gmunden verwaltet wurde, hieß „Salzkammergut“. Heute wird mit diesem Begriff eine Region bezeichnet, die sich über Teile der Bundesländer Oberösterreich, Salzburg und Steiermark erstreckt (Klick zur Salzkammergut-Landkarte).
 
Das Ausseerland (auch Ausseer Land) ist eine von zahlreichen Seen und den umliegenden Bergmassiven geprägte Kleinregion innerhalb des Salzkammerguts im Nordwesten der Steiermark.
 
Bei unseren vorangegangenen Bad-Mitterndorf-Urlauben haben wir uns hauptsächlich auf das Ausseerland konzentriert, während wir diesmal auch Orte des Salzkammerguts besucht haben, die außerhalb der Steiermark liegen, nämlich Bad Ischl und Hallstatt.

💚💙💚💙💚

Heute möchte ich euch einen kurzen Überblick über die einzelnen Tage bieten - und euch gleich im Anschluss ein bisserl was über den ersten Urlaubstag erzählen. Über die weiteren Tage erfahrt ihr demnächst mehr. Alles klar so weit? Seid ihr bereit für einen virtuellen Kurzurlaub? 😊 Dann geht's jetzt los!

 

Ankunftstag - 6. Oktober 2020

Ankunft in Bad Mitterndorf. Über diesen Tag erzähle ich euch heute ab der 10. Collage noch etwas mehr.


2. Tag - 7. Oktober 2020

An diesem Regentag fuhren wir nach Bad Ischl und besuchten dort die Kaiservilla. Mehr darüber HIER.

verlinkt bei der Zitronenfalterin

3. Tag - 8. Oktober 2020

Wir unternahmen die oben erwähnte - im Preis inbegriffene - gemütliche Wanderung mit "Einkehrschwung". Mehr darüber HIER.

 

4. Tag - 9. Oktober 2020

 Wir fuhren auf die Tauplitz und unternahmen auf diesem Berg die sogenannte 6-Seen-Wanderung. Einfach herrlich! Am Abend gab's dann auch noch eine wohltuende Massage für uns. Mehr darüber HIER.
 

 5. Tag - 10. Oktober 2020

Wir besichtigten die UNESCO-Welterbestätte Hallstatt und fuhren per Salzbergbahn in das Hallstätter Hochtal (838 m) hinauf. Mehr darüber HIER. Und HIER.


6. Tag - 11. Oktober 2020

Ein Relax-Regentag. Wir blieben im Hotel, versuchten uns dort an der Kegelbahn sowie der Wii-Konsole und entspannten uns in der Saunalandschaft, im Schwimmbecken und im Whirlpool. Sonst gibt es über diesen Tag nichts Interessantes und Besonderes zu berichten, deshalb zeige ich das Outfit des Abends gleich hier 😊.

 

7. Tag - 12. Oktober 2020

Auch der Montag war teilweise verregnet, doch uns zog es wieder hinaus. Und so unternahmen wir eine Schifffahrt auf dem Grundlsee. Danach ging's wieder in den Badebereich unseres Hotels und außerdem spielten wir im Gymnastikraum ein bisschen Tischtennis. Viel mehr über diesen Tag gibt es eigentlich auch nicht zu sagen 😉.

 

Abreisetag - 13. Oktober 2020

Seht ihr den Schnee in den Bergen? Die Schneegrenze sank täglich tiefer und es war auch im Tal reichlich kalt geworden. Ursprünglich hatten wir geplant, am letzten Tag noch einmal die Schwimm- und Saunalandschaft zu besuchen. Aber da wir diese Gelegenheit an den vorangegangenen beiden Tagen reichlich genützt hatten, beschlossen wir, doch gleich nach dem Frühstück und nach dem Kofferpacken zu unseren beiden Katzen heimzukehren. Maxwell und Nina nahmen unsere Rückkehr ziemlich gelassen - sie waren von unseren lieben Nachbarn schließlich gut versorgt worden. Zuerst wurde eine kräftige Portion Katzenfutter verschlungen und dann eine Runde geschlafen 😽😽. 
 
 💚💙💚💙💚

 

So viel also zur Gesamtübersicht - und jetzt zeige ich euch noch kurz die oben versprochenen Bilder von unserem Ankunftstag - 

6. Oktober 2020

Das war mein Reiseanzug. Bei der diesmaligen Urlaubs-Capsule-Wardrobe habe ich mich für die Hauptfarben BLAU, GRÜN und ROT entschieden - den Beginn machten die Blau- und Grüntöne. Sowohl die Jacke als auch die Jeans habe ich im Jahr 2017 in der Waschmaschine marineblau gefärbt - klick. Im Jahr 2018 zeigte ich euch HIER, wie ich den Sternen-Effekt an den Jeans hergestellt habe.

Auch die Natur hüllte sich während unserer etwa dreistündigen Anreise in saftiges Grün und himmlisches Blau. Unten rechts seht ihr schon den Grimming - jenen Berg in Bad Mitterndorf, dem unser Hotel seinen Namen verdankt. Die Himmelscollage verlinke ich in Heidis Galeria Himmelsblick.
 

Gleich nach der Ankunft unternahmen wir einen Sonnen-Spaziergang durch Bad Mitterndorf und statteten auch der Kirche einen Besuch ab. Die römisch-katholische Pfarrkirche Bad Mitterndorf ist der heiligen Margareta geweiht und wurde 1335 erstmals urkundlich erwähnt. Das spätgotische Langhaus stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, der Chor sowie die Gewölbe wurden im 15. Jahrhundert errichtet. Im Jahr 1951 wurde die Kirche restauriert. Sie steht unter Denkmalschutz und ist auch in ihrem Inneren sehr sehenswert. Mehr über die Kirche und ihre Innenausstattung könnt ihr HIER nachlesen. Den Glockenturm verlinke ich bei Nova, das Tor in der übernächsten Collage ebenfalls.

Immer wieder begeistert mich in der gesamten Region der liebevolle Blumenschmuck in Fensterkästen und Vorgärten - auch im Oktober gibt es davon noch einiges zu sehen. Ein Kätzchen, das vor der Apotheke saß, ließ sich freudig von mir kraulen.

In der folgenden Collage seht ihr links meinen lieben Mann auf einer Bank sitzen. Diese Bank befindet sich in einer sogenannten Gradieranlage. Auf einem Schild (siehe übernächste Collage) konnten wir lesen, dass hier Solenebel über Latschenzweige rieseln und dass die dadurch entstehende Luft wohltuend für die Atemwege ist. Ein Aufenthalt in der Gradieranlage, so hieß es, sei ähnlich wirksam wie ein Urlaub am Meer.  Da wir es in diesem Jahr nicht ans geliebte Meer geschafft hatten nützen wir natürlich gleich die Gelegenheit, wenigstens ein bisserl "Alpen-Meeresluft" zu schnuppern.

 
Hier kommt nun das oben erwähnte Schild der Gradieranlage, und außerdem habe ich noch ein - recht dringlich klingendes 😉 - Parkverbotsschild für euch und für Artis Linkup "Schilderwald" fotografiert:

 
Den Abschluss bildet mein erstes Abend-Outfit dieses Urlaubs: Auch diesmal habe ich wieder mein blaues Dirndl nach Bad Mitterndorf mitgenommen, weil es sich hier ein bisschen mehr zuhause fühlt als in der Gegend, in der wir leben. Allerdings bevorzugte ich wieder eine meiner "undirndeligen" Trage-Varianten, ohne Schürze, mit knallgrünem Seidenshirt und ebenso grünen Strümpfen darunter, dem grün-bunten Gürtel vom Weltladen und einem marineblauen Spitzenjackerl, das ich im Speisesaal aber auszog, weil mir damit gar zu heiß war. Und dann genossen wir wieder die wunderbare Küche des Hotel Grimmingblick. Darüber erzähle ich euch allerdings ein andermal mehr 😋.



Ich hoffe, ihr habt meine Urlaubs-Bilder und -Schilderungen genossen. Bald kommt die Fortsetzung. Bis dahin genießt den Oktober, ob er nun Sonnenschein und bunte Blätter bietet oder Regen und Nebel. Letzteres fühlt sich vielleicht nicht ganz so gut an, aber die Natur braucht's.
 
Ganz herzliche Rostrosengrüße,


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, 

 


Mittwoch, 19. Februar 2025

Winterurlaub in Bad Mitterndorf (und mein neues Dreieckstuch)

Translation button on the right side >>>>
 
Servus ihr Lieben!
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Ich danke euch für eure Kommentare zu meinem vorigen Post! Heute kommt meine versprochene Fortsetzung bzw. weitere Fotos von unserem Winterurlaub in Bad Mitterndorf *). (Den Namen dieses Ortes in der Steiermark konntet ihr in meinem Blog schon mehrfach lesen - klickt auf den Link dann kommt ihr zu meinen früheren Posts.)

*) Während die Skigebiete, die rund eine oder anderthalb Stunden von unsem Wohnort entfernt sind, in dieser Saison bisher keinen oder hauptsächlich künstlichen Schnee zu bieten haben, ist die etwa doppelt so weit entfernte Tauplitzalm noch relativ schneesicher. Sogar im Tal gab es noch ausreichend weiße Pracht zum Schneeschuhwandern. (Weniger als in den vergangenen Jahren, aber immerhin.) Und wir hatten traumhaftes Wetter 🌞! Wien und Umgebung waren währenddessen in Dauernebel gehüllt. Der perfekte Zeitpunkt also für einen kleinen Urlaub im Schnee!  
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Diese schönen Nebelstimmungen im Tal gab es nur morgens - wir hatten die ganze Urlaubswoche über Sonnenschein!
 
7 Nächte im Hotel Grimmingblick:
Den Namen unseres Hotels gab's hier im Blog auch schon mehrfach zu entdecken. (Der Grimming ist ein Berg, auf den man vom Hotel aus blicken kann. Es handelt sich um den höchsten freistehenden Berg Europas, wer hätte das gedacht! Und wer hätte es gewusst?!? Ihr seht den Grimming z.B. auf dem großen Foto der oberen Collage rechts.) Hier kommen wir seit ein paar Jahren immer wieder gerne her, theoretisch zu jeder Jahreszeit, praktisch bisher nur im Herbst und im Winter. 
 
Diesmal hatten wir für eine Woche Ende Jänner "7 Nächte zum Preis von 6" gebucht. ("Erweiterte Halbpension" und ein paar "Goodies" gab es ebenfalls wieder.)
 
 
In der allernächsten Umgebung (z.B. auf der Tauplitzalm), lässt es sich schön wandern, skifahren, wer möchte, kann auch langlaufen, snowboarden, paragleiten, ... Außerdem hat das Ausseerland bzw. das Salzkammergut viele sehr interessante Ausflugsmöglichkeiten zu bieten. Ein Kurbad gibt es im Ort auch - unser Stammhotel hat aber das Schwimmbad samt Sauna, Dampfbad, Whirlpool & Co. gleich "eingebaut" 😊😎.
 

 
Urlaubswoche mit Freunden:
Wie schon im Jänner 2023*) haben wir diesen Urlaub abermals zusammen mit meiner früheren Arbeitskollegin, jetzigen Freundin Helga und ihrem Mann Michael gebucht. Das heißt, dass wir zwischendurch auch immer wieder nette Zeit miteinander verbrachten, aber nicht ausschließlich. Als Edi und ich die Schneeschuhwanderung unternahmen, fuhren Helga und Michi z.B. nach Bad Ischl. (Helga lässt das Schneeschuhwandern und Skilaufen derzeit lieber bleiben.) 
 
*) Vor zwei Jahren mussten wir den gemeinsamen Urlaub in Bad Mitterndorf leider vorzeitig abbrechen, weil Edi krank geworden war - wie ich euch HIER erzählt habe.
 

 
An anderen Tagen wiederum spazierten wir alle zusammen durch das malerische, verschneite Dorf oder wir waren gemeinsam mit Michi auf der Skipiste oder wir genossen das Schwimmbad und den Wellnessbereich  - mal zu zweit, mal zu dritt, mal zu viert - ganz entspannt: alles kann, nichts muss.
 
Unten rechts: Frau Rostrose - versunken im Schnee 😉😅
Winterurlaubs-Mural:
Bei einem unserer Spaziergänge in Bad Mitterndorf fiel mir dieses sehr schmucke Haus auf: Es wurde mit verschiedenen traditionellen Wandmalereien verziert. Es handelt sich hierbei um das das Haus des örtlichen Malermeisters Hilbel:
 
 
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Die Schneeschuhwanderung...
... war bei den weiter oben erwähnten "Goodies" dabei, also im Gesamtpaket der "7 Nächte zum Preis von 6" enthalten. 
 

 
Unser netter Wanderführer Hermann*),  den wir bereits von früheren Urlauben kennen, ist fast 79 Jahre alt - und fit wie ein Turnschuh! Es war wieder herrlich (und ziemlich anstrengend 😅), etwa drei Stunden lang mit Hermann und ein paar anderen Winterfreunden durch die verschneite Landschaft zu wandern.
 
Wir wanderten natürlich nicht nur im "Flachland", sondern bergauf bis zur Wallfahrtskirche Maria Kumitz und dann noch ein Stück weiter - bis zum Gipfel des Kalvarienberges - siehe die beiden roten Pfeile in der oberen Collage. Allerdings fehlte mir bei den anstrengenderen Streckenteilen die Energie, um zu fotografieren 😅. 

*) Falls ihr Kontakt zum Bergwanderführer Hermann Gattermaier aufnehmen wollt, klickt bitte HIER für nähere Informationen.
 
 
Auf der Skipiste - und unsere Art von Après-Ski: 
Wie oben erwähnt, mussten Edi und ich unseren letzten Skiurlaub im Jänner 2023 wegen Edis grippalem Infekt vorzeitig abbrechen.
 
Diesmal erging es uns besser - obgleich es auch in diesem Urlaub das eine oder andere "Hoppala" gab. Sprich, sowohl Edi als auch ich stürzten auf der Skipiste ein einziges Mal - und es waren jeweils kleine Stürze: Ich, weil mir beim Zufahren zum Lift die Bindung aufsprang (ich handelte mir insgesamt zwei "hübsche" große Blutergüsse ein, die zum Gück nicht weh taten, aber sie zeigten anderthalb Wochen lang alle möglichen Farben von Dunkelblau über Violett und Grünbraun bis Gelbgrün), Edi, weil er beim Abbremsen auf eine Eisplatte kam. Beim Versuch aufzustehen, verdrehte er sich beide Knie... Autsch 🦵🏼💥🦵🏼!!! Das tat ihm noch tagelang weh... (aber zum Glück waren es letztendlich nur "beleidigte Sehnen").
 
Wie sagt man bei uns so schön? "Sport ist Mord..." 😉 Wir ließen uns die Laune natürlich trotzdem nicht verderben. Doch am dritten geplanten Skitag verzichtete Edi lieber aufs Skilaufen. Wie schon vor zwei Jahren "lieh" ich mir da abermals Helgas Ehemann als netten Pistenbegleiter.    

Die Schipisten waren größtenteils traumhaft, es war wenig los bei den Liften und das Wetter war sowieso perfekt!

Abends lieferten wir uns mit unseren Freunden teilweise heiße Gefechte beim Kartenspielen - und zu feiern gab es auch etwas, nämlich Helgas 63. Geburtstag. Dazu hatte sie Schaumwein aus Uhudler-Trauben (Helgas Lieblingstrauben) mitgebracht. In der folgenden Collage seht ihr u.a. Helga in ihrem schwarzweißen Geburtstagsoutfit:

Unten könnt ihr ein paar der Köstlichkeiten sehen, die uns im Hotel Grimmingblick aufgetischt wurden. Das Essen ist dort immer sehr verführerisch. "Halbpension plus" bedeutet, dass es zusätzlich zum enthaltenen Frühstück und Abendmenü auch noch einen kleinen Mittagsimbiss (Suppen, Salate und Eintopfgerichte, Pasta oder dergleichen) und eine süße Nachmittags-Jause gibt. Verhungern kann dort also niemand 😉😋. 

Das Abendmenü besteht an fünf Tagen pro Woche aus vier Gängen (Suppe, Vorspeise, Hauptspeise, Dessert), wobei 3 verschiedene Hauptspeisen zur Wahl stehen - plus Salatbuffet plus Käsebuffet. An zwei Tagen pro Woche gibt es ein reichhaltiges Abendbuffet. 

 
Meine Abendoutfits:
Ich hatte mein großgeblümtes Des*gualkleid dabei, meinen roten Maxirock aus Biobaumwolle und den Jacquardrock, den ich euch schon im vorigen Post gezeigt habe.

Mit unterschiedlichen Shirts und Tüchern habe ich Röcke und Kleid jeweils etwas abgewandelt. (Ich beschränke mich bei Reisegarderoben üblicherweise auf ein paar "Hauptfarben". In diesem Fall waren das ROT, BLAU, TÜRKIS und SCHWARZ. Auf diese Weise lassen sich auch bunt gemusterte Teile wie das Kleid und der Jacquardrock leicht kombinieren.) Alle Teile, auch die Oberteile, sind schon jahrelang bei mir - mit Ausnahme der roten Seidenbluse (unten rechts): Die Dana-Buchman-Bluse habe ich erst im April 2024 im New Yorker Second Hand Shop beacon's closet gekauft und nütze sie gerade sehr gerne, wenn wir mal "schicker unterwegs" sind 😊. 

Ich glaube man erkennt, dass die Fotosessions mit Edi mal wieder ziemlich "seriös" waren 😉😁
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Das waren unsere schönen Tage in Bad Mitterndorf, und sie sind leider schon seit fast drei Wochen wieder zu Ende... Doch über ein paar Dinge, die sich danach ereignet haben, möchte ich euch hier auch noch erzählen.
 
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(Fürsorgliche) Gastkatze Samia:
Nach unserem Winterurlaub kam uns Samia, die schöne Maine-Coon-Katze aus unserer Gasse, wieder regelmäßig besuchen. Da es draußen teilweise recht kalt war, kam sie nicht nur, um sich hier Leckereien und Streicheleinheiten zu holen, sondern blieb auch gerne etwas länger, um sich ein wenig auszuruhen und aufzuwärmen. 
 
Bei der Gelegenheit erlebten wir eine Überraschung mit unserer tierischen Besucherin. Wie ich euch HIER erzählt habe, hatten wir nach dem Winterurlaub mit einem grippalen Infekt zu kämpfen. Unter anderem inhalierten wir mit (antiviralem und antibakteriellem) Teebaumöl. Edi saß gerade am Wohnzimmertisch - mit einem Handtuch über dem Kopf über eine Schüssel mit dampfend heißem Wasser gebeugt - als uns Samia besuchte. 
 


Offenbar bereitete ihr dieser Anblick Sorgen. Obwohl sie sonst bei uns nie auf den Tisch springt, sprang Samia hoch, stupste Edi mit ihrem Kopf an und beschnupperte ihn. Wir fanden das beide sehr berührend. Edi zeigte ihr, dass es ihm gut ging und dann sprang sie wieder beruhigt vom Tisch. Wir wissen, dass Samia gerne zu uns kommt, aber wie es aussieht, dürfte ihr auch unser Wohlergehen wichtig sein. 
 
Die oberen beiden Bilder in der folgenden Collage habe ich mit Hilfe der KI erstellt, um euch die Szene zu veranschaulichen:

Süße Samia 😻
Häkeltuch:
Durch den Infekt hatte ich mehr Zeit als sonst, mich um mein neuestes Häkelwerk zu kümmern - ein Dreieckstuch in Herbsttönen. Manchmal leistete mir Samia während des Häkelns Gesellschaft - und ich finde, es gibt kaum etwas Gemütlicheres als eine schnurrende Katze auf dem Schaffell vor dem Ofen, während die Häkelnadel klappert... 

Mein letztes Dreieckstuch mit etwas "komplizierterem"*) Muster habe ich 2022 gehäkelt und HIER erste Fotos von der Häkelei vorgestellt - es ist das Regenbogentuch, das ich z.B. auch in meiner oben gezeigten Winterurlaubs-Garderobe gern verwendet habe.

*) Die Häkelprofis unter euch werden das Muster vielleicht lächerlich einfach finden, aber ich häkle ja erst wieder seit wenigen Jahren. Während meiner Schulzeit mit einer unfähigen Handarbeitslehrerin hätte ich nie gedacht, dass diese "grauenvolle Sache" jemals zu einem meiner Hobbies werden könnte, aber die Bloggerwelt hat mich auch in dieser Sache influenzed. Ich muss zugeben, dass ich wohl etwas an den Anleitungen oder Häkelschriften nicht ganz begreife, denn es gibt immer irgendeinen Zeitpunkt, wo ich feststelle, dass etwas nicht mehr so funktioniert, wie es das laut Anleitung sollte. Ab da häkle ich üblicherweise im "Freestyle" weiter. Zum Glück verkraften Häkeltücher solche Schummeleien ganz gut 😉

 
Für mein neuestes Projekt suchte ich mir - wie schon 2022 - eine Anleitung aus meinem "Woolly Hugs"-Bobbel-Häkelbuch*) und wandelte es ab dem oben erwähnten "Zeitpunkt" ein bisschen ab.  
 
*) Bobbels sind Garne, deren einzelne Fäden nicht miteinander verzwirnt werden, sondern "gefacht" sind, das heißt, sie liegen nebeneinander. Im aktuellen Fall handelt es sich um kein Verlaufsgarn, sondern es werden durchgehend zwei Fäden in dunklem Schokobraun, einer in Rostrot und einer in Orange verwendet.
 
Kaum war ich wieder gesund, war auch mein Dreieckstuch fertig - und so habe ich es bei seinem ersten Einsatz gestylt: mit meinem braunen Patchwork-Maxirock und dem blauen Shirt mit U-Boot-Ausschnitt, das ihr auch oben schon bei meiner Winterurlaubsgarderobe (zum roten Rock) sehen konntet.
 
Etwas overdressed zum Wocheneinkauf - aber ich "musste" mein neues Tuch einfach ausführen 😉
 
Ich finde, die Farben braun und blau vertragen sich sehr gut miteinander, was meint ihr? Deshalb gleich noch ein Look in dieser Kombination - diesmal mit meinem anderen blauen Shirt (mit V-Ausschnitt) und meinem uralten braunen Stufenrock. So war ich unterwegs, als wir uns (nach unser aller Genesung) endlich wieder mit Tochter Jana und Enkel Jamie trafen.
 
 
Es werden mir aber garantiert noch viele weitere Kombinationsmöglichkeiten für dieses Tuch einfallen...
 
 

Samstag, 23. März 2019

Winter-Sport-Woche und Urlaubs-Garderobe

Vielen Dank, ihr Lieben, für eure Kommentare zu meinem vorigen Post 
Winterschluss und Frühlingserwachen, in dem ich euch u.a. erzählte, dass wir die zweite 
Märzwoche in einer Winterlandschaft verbracht haben. Und zwar waren wir wieder in der
Gegend, in der man mit

 Griass enk!

grüßt 😊 - nämlich in Bad Mitterndorf. Dort sind wir schon im vergangenen September
auf Wanderurlaub gewesen und haben uns recht heftig in diese Gegend verliebt. Und weil
man dort auch Skilaufen oder Schneeschuh-Wanderungen unternehmen kann, beschlossen
wir kurzerhand, unseren Winterurlaub abermals im Hotel Grimmingblick zu verbringen.
 

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Ich werde euch heute ein paar Fotos von diesem schönen und sportlichen Urlaub zeigen, und 
außerdem bekommt ihr abermals einen Einblick in meine Urlaubs-Capsule-Wardrobe, denn
vielleicht hilft oder inspiriert euch das ja bei eigenen Urlauben - auch wenn es nicht in ein Ski-
Gebiet geht...


 TAG 1 - 10. März 2019:
Auf der Fahrt nach Bad Mitterndorf war ich vor allem praktisch gekleidet - da darf nichts
 kneifen oder quetschen, daher ist hier alle Stretch - das graue Kleid, die Jeans, das Häkeltop...
Und außerdem ist schon alles lange in meinem Besitz, also kennt ihr die einzelnen Teile
vermutlich.




Am frühen Nachmittag kamen wir an - und so sahen die Landschaft und das Wetter an
unserem Ankunftstag aus. Vor dem Hotel gab's als Begrüßungskomitee ein Hasenpaar,
mit dem ich mich gleich mal von Herrn Rostrose knipsen ließ. Auch sonst ließen wir es
noch recht gemütlich angehen. Sportlich ging es erst am nächsten Tag zu 😜




TAG 2 - 11. März 2019:
Auch wenn das Wetter sehr ungemütlich war, zog es uns an unserem ersten "ganzen"
Urlaubstag gleich auf die Skipiste. Skifahren ist einfach unser Lieblingssport, und davon
wollten wir uns selbst bei Schneefall, schlechter Sicht und Kälte nicht abhalten lassen. Ich
trug immerhin meine (für Skifahrer und Bankräuber geeignete) Roger-Staub-Mütze unter
dem Helm, während der Bart meines lieben Göttergatten nach ein paar Stunden ein bisschen
nach Rübezahl aussah.




Unser Abendessen hatten wir uns jedenfalls redlich verdient. Mein Outfit dazu? Als wir im
September in Bad Mitterndorf waren, sah ich hier viele Dirndln, deshalb nahm ich mir vor, beim
nächsten Mal ebenfalls etwas "Dirndeliges" mitzunehmen. Gedacht - getan! (Aber ihr werdet
weiter unten sehen, dass ich nicht nur bei der traditionellen Dirndl-Tragevariante geblieben bin.)





TAG 3 - 12. März 2019:
Jede Menge Neuschnee!!!


Für diesen Tag hatten wir uns im Hotel in einer Liste eingetragen, weil wir an einer Schneeschuh-
Wanderung teilnehmen wollten. Unser Wanderführer war wieder Hermann Gattermaier, mit
dem wir schon im September eine tolle Wanderung auf der Tauplitz-Alm unternommen haben.
(In diesem Beitrag habe ich euch darüber erzählt - unter Tag 5.) Ihr seht Hermann z.B. in der
folgenden Collage oben rechts im blauen Anorak:





In der Nacht waren etwa 20 cm Neuschnee heruntergekommen, die Landschaft war tief winterlich
und traumhaft schön, später blitzte sogar blauer Himmel durch die Wolkendecke - und durch dieses
Winterwonderland führte Hermann unser Grüppchen nun also drei angenehme und unterhaltsame
Stunden lang. Bei der Gelegenheit kamen wir auch wieder zu dem Kirchlein Maria Kumitz, das Edi
und ich schon im September bei unserer Wanderung über den Obersdorfer Rundweg besucht haben
(HIER geht's zu meinem Bericht von damals - zu Tag 7 runterscrollen).


Die Gruppenfotos in dieser Collage hat Hermann Gattermaier aufgenommen, das Foto von Edi und mir vor der Kirche 
ebenfalls. Danke fürs Zusenden der Bilder, lieber Hermann! 😊


Ein toller Ausflug war das, und wir fanden so großen Gefallen am Schneeschuhwandern,
dass wir uns zwei Tage später abermals Schneeschuhe ausborgten, um eine weitere kleine
Wanderung damit unternehmen zu können.

Am Abend schlüpfte ich dann in eine beerenrote Kombination aus meinem Bio-Baumwoll-
Maxirock, dem Sommerkleid, dessen Farbton fast derselbe ist, und dem Bio-Seiden-Bolero-
Jackerl, das ich euch auch schon oft gezeigt habe (u.a. auch in vielen Zweckentfremdungen, z.B.
als Gürtel, Schal oder Haarband). Diesmal durfte das Jackerl Jackerl bleiben, ergänzt wurde
es noch von diversen türkisen Ketten, einem indischen Seidentuch als Haarband und meinen
taupefarbigen Stiefletten.



TAG 4 - 13. März 2019:
Der nächste Morgen begann nebelgrau, auch die Wetterprognosen für den Berg bzw. für den
Rest des Tages versprachen nicht allzuviel Verbesserung, und so beschlossen wir nach dem
Frühstück (und nachdem ich die Hotelkatze ausgiebig gekrault hatte), uns zunächst einmal das
sogenannte "Kripperl der Steiermark" anzusehen - die kleine Ortschaft Pürgg, die ihren
Beinamen übrigens dem österreichischen Schriftsteller Peter Rosegger verdankt.






Der verschlafene Ort sieht noch immer so aus, wie er auf alten Fotografien aussah mit seinen
schmucken alten Häusern. Seine Hochsaison hat er zur Weihnachtszeit, denn da verwandelt Pürgg
 sich in einen belebten Weihnachtsmarkt. Doch auch außerhalb dieser Zeit gibt es in der Ortschaft
einiges zu sehen. Beispielsweise die Johanneskapelle von Pürgg, an deren Seitenmauer ich hier
unten posiere:




Im Inneren der Kirche gibt es die ältesten romanischen Fresken des Alpenraums zu sehen (aus
dem 12. Jahrhundert), allerdings wirkte die Kirche verschlossen, deshalb haben wir gar nicht
erst versucht, ins Innere zu gelangen. In diesem interessanten Artikel über Pürgg ist jedoch zu
lesen, dass die Kirche ab März auch wochentags besucht werden kann. Die andere Kirche im Ort,
die Georgskirche, haben wir allerdings aufgesucht - auch sie hat einige Besonderheiten zu bieten,
wie ihr dem oben verlinkten Artikel entnehmen könnt.





Dieser Ausflug nach Pürgg
war aber noch nicht alles, was wir an diesem Tag unternommen haben. Zuerst gönnten wir uns
ein kleines Mittagessen (unser Hotel bietet nämlich eine erweiterte Halbpension, das heißt, es gibt
mittags eine Auswahl an kleinen Speisen und Salaten in Selbstbedienung und nachmittags Kaffee
oder Tee und Kuchen ohne Aufpreis) - und solcherart gestärkt konnten wir uns dann über unser
nächstes sportliches Abenteuer stürzen: Skilanglauf!





Edi hatte das zuvor noch nie versucht und ich bloß ein einziges Mal, im Jahr 1982, also mit knapp
über zwanzig Jahren, als ich in Kärnten eine Skilehrer-Ausbildung machte. Das Langlaufen gehörte
nicht zur Ausbildung, sondern war als auflockernde Zwischendurch-Übung eingestreut worden - und
mir gefiel es nicht besonders: Ich war eine Wildsau auf Alpinskiern, aber mit den ausgeliehenen
Langlaufbrettern brachte ich nicht viel weiter, fand es gleichermaßen fad und anstrengend und
irgendwie doof.

Wir vermuteten allerdings, dass wir inzwischen beide ein Alter erreicht haben, in dem uns das
Langlaufen gefallen könnte. Und so liehen wir uns eine Ausrüstung aus und wagten uns auf die
Loipe. Wir hatten tatsächlich viel Spaß - vor allem jedoch an unserer eigenen Ungeschicklichkeit
mit den komischen, dünnen Brettern unter unseren Füßen. Wir fielen hin und lachten Tränen, wir
versuchten uns mühsam hochzurappeln und lachten weiter. Zu Beginn lagen wir mehr, als dass wir
fuhren - und ich lag mindestens genauso oft im Schnee wie Edi, auch wenn er im Gegensatz zu
mir die Freundlichkeit besaß, mich dabei nicht zu fotografieren 😜





Fazit nach diesem Versuch: Ich bin noch immer lieber eine Wildsau auf Alpinskiern - und
Schneeschuhwandern macht mir erheblich mehr Spaß als Langlaufen. Aber wir werden der
Sache irgendwann in den nächsten Jahren noch mal eine Chance geben und uns einen Lehrer
nehmen, der uns ein paar Tipps gibt, was wir anders machen können. Dann schaffen wir es
vielleicht sogar, Spaß am eleganten Dahingleiten auf der Loipe zu haben und nicht nur am
Herumkugeln im Schnee 😊


Am Abend dieses anstrengenden Tages gab es eine Premiere - nämlich für meinen neuen
grünen Rock. Diejenigen von euch, die schon länger bei mir lesen, werden den Stoff wohl
kennen, denn es handelt sich dabei um ein Stück des Seidensaris, den ich mir vor ein paar
Jahren aus Indien mitgebracht habe. Ihr konntet mich HIER in diesem Sari bewundern.


Frau Rostrose im neuen Rock  - nicht selbst genäht, aber selbst beauftragt - und in ganz viel Frühlingsgrün!



Schon seit einiger Zeit wünschte ich mir einen hellgrünen Rock, konnte aber keinen finden.
Also kam mir der Gedanke, den Sari in einen Rock (und noch in das eine oder andere weitere
Kleidungsstück) umwandeln zu lassen. Doch da ich selbst nicht gut genug nähen kann, um mir
solch eine Umwandlung zuzutrauen, musste ich erstmal jemanden finden, dem ich es zutraute.

Beim Trainieren bei Mrs. Sp*rty bekam ich eines Tages den entscheidenden Tipp - eine talentierte
Änderungsschneiderin namens Victoria, die zuweilen, wenn es ihre Zeit zulässt, auch "richtige"
Nähaufträge übernimmt. Zu ihr trug ich meinen Saristoff und meinen roten Wickelrock als "Muster",
denn genau so schlicht sollte das erste grüne Röcklein geschnitten sein. Ich finde, Victoria hat ihre
Sache sehr gut gemacht, und der Preis stimmte auch. Bald werde ich sie daher um einen zweiten
Rock aus weiteren Sari-Teilen bitten. Der Stoff bietet ja durchaus Möglichkeiten für verschiedene
Varianten.


TAG 5 - 14. März 2019:
Es hatte über Nacht abermals Neuschnee gegeben. Weil uns das Schneeschuhwandern so viel
Spaß bereitet hatte, liehen wir uns nach dem Frühstück wieder Schneeschuhe aus und zogen
auf eigene Faust los.




Gleich hinter dem Hotel gibt es ein Waldstück, in das wir hineinstapften, ohne ein genaues
Ziel vor Augen zu haben. Wir überquerten ein Bächlen und eine Fahrbahn, kamen an Häusern
vorbei und in den dichter bewachsenen Wald hinein, fanden eine Art Weg, der dann wieder
aufhörte... Doch nach einiger Zeit - siehe da - landeten wir auf genau jener Wiese, bei der wir
uns im vergangenen September von den jungen Rindern haben abschlecken lassen! 😋 🐄


Bei den Fotos mit den Häusern seht ihr auch, wie derzeit die sommers so hübsch bepflanzten Vorgärten aussehen: 
angefüllt mit Schnee bis zur Gartenzaun-Obergrenze...

Auch an diesem Tag waren wir nach einer Mittagsrast noch weiter aktiv - das Hotel ist ja mit
einem Schwimmbad, einer Sauna und einem Fitnessraum ausgestattet; in letzterem kann man
zudem Tischtennis spielen, und das taten wir auch. Bad und / oder Sauna haben wir an diesem
und an den meisten anderen Tagen ebenfalls genützt.

Abends gab's dann eine Dirndl-Variation - mit dem weinroten Rock von oben, darunter zog ich
mir (wie ein Shirt) das Sommerkleid an, darüber mein Spitzen-Häkeltop und die Dirndl-Schürze.
Übrigens hab ich getestet: Auch den Seidensari-Wickelrock kann ich wie eine Dirndlschürze
binden 😀 - das werde ich bestimmt mal probieren!


Ich habe großen Spaß an diesen Outfit-Cross-Overs 😍!


TAG 6 - 15. März 2019:
Unseren letzten "ganzen" Urlaubstag in Bad Mitterndorf wollten wir wieder auf der
Tauplitz verbringen. Obwohl die Sichtverhältnisse neuerlich bescheiden waren, nahmen wir
uns wieder eine Ganztageskarte - und haben es nicht bereut. Der Schnee war wunderschön
geschmeidig, und so bereitete uns das Skifahren Freude, auch wenn wir zuweilen im
"Blindflug" unterwegs waren 😉.




Abends durfte dann wieder mein Dirndl raus - diesmal aber in "undirndeligem" Styling
mit dem grün-bunten Weltladengürtel und dem grünen Shirt, das ich zwei Tage zuvor zum
Seidensari-Rock getragen hatte. Die grüne Weste hatte ich vorbereitet, weil wir uns ursprünglich
zu einer Laternenwanderung (zur örtlichen Schnapsbrennerei 😋) angemeldet hatten - aber
dieser Ausflug fiel dann buchstäblich ins Wasser - er wurde wegen starken Regens abgesagt.





Vielleicht weinte der Himmel ja, weil unser Urlaub endete, vielleicht endete aber auch unser
Urlaub gerade zur rechten Zeit? 😊 Am nächsten Vormittag ging es dann jedenfalls wieder los 
in Richtung Heimat. Dazu gibt es kein neues Outfitfoto, denn ich trug bei der Heimfahrt exakt
dieselben Klamotten wie bei der Anreise. Aber ich kann euch zum Abschluss noch ein paar
Kombinationen der eingepackten Kleidungsstücke zeigen, die ich zu Hause ausprobiert, aber dann
in dieser Form nicht getragen habe. Das sind immer nur Kombi-Tests, um zu überprüfen, ob ich
eh genug Anziehsachen in den Koffer gepackt habe. Wie immer war es ein bisschen zu viel, aber
Reserven finde ich durchaus wichtig. Das rosane Shirt und das gestreifte trug ich dann zwar auch,
aber nur als Darunter bei Ausflügen bzw. zum Tischtennis-Spielen und Turnen.




Auch wenn das Wetter diesmal neben Höhen einige Tiefen zeigte, haben wir diesen Urlaub
im gastfreundlichen Bad Mitterndorf mit der traumhaften Landschaft rundum wieder sehr
genossen und sind überzeugt, dass es uns dort nicht zum letzten Mal hingezogen hat!

Nun hoffe ich, dass ihr mich gerne durch diesen Winterurlaub begleitet habt, obwohl die
meisten von euch vermutlich keine große Lust mehr auf Schnee und Schneefotos mehr verspüren.
Ihr könnt versichert sein, dass auch wir Rostrosen ab sofort im Frühlingsmodus sind - der Garten
wartet nämlich mit einigen größeren Projekten auf uns! 😎


Fotos: (wenn nicht anders angegeben) Herr und Frau Rostrose
Herzliche Frühlingsgrüße von eurer Traude
und 
Pfiat enk!



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, bei Sunnys Linkups
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB