Dienstag, 2. Oktober 2018

Mach mal blau!

Servus ihr Lieben!

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Seid ihr alle gut im zehnten Monat des Jahres angekommen? 
Maren vom Blog Farbwunder-Style hat dunkelblau zur Oktober-Farbe ausgerufen. Während 
unseres Urlaubs im Ausseerland hat uns der Himmel eben erst vorgezeigt, dass Blau zu jeder 
anderen Farbe passt - genau wie Grün mit jeder Farbe der  Natur harmoniert - und so habe ich 
beschlossen, mal ein bisserl blau zu machen. Oder genauer gesagt: mich während der 
Übergangszeit in verschiedene Blautöne zu hüllen - und sie mit anderen Naturtönen zu
mixen.


Dunkelblau, Blaugrün und Grün:


Hier zum Beispiel mein blaues Gudrun-Sj*den-Bio-Maxi-Ensemble, gemixt mit meinem 
Trachtengürtel vom Second-Hand-Laden, die grüne Perlmutt-Kette, erstanden bei einer Kur, die
Kette in Türkis vom Flohmarkt, der Perlenarmreif jahrzehntealt. Das alles passt zu den Farben
der Gewässer, des Himmels, der Wiesen und Wälder vom Ausseerland:


 



Blaugrün und Braun:
Kurz vor unserer Urlaubswoche in Bad Mitterndorf trug ich das blaugrüne Kleid noch
etwas sommerlicher kombiniert, nämlich mit einem kurzärmeligen Häkel-Bolero drüber, dazu
mein brauner Stufenrock als "Darunter", diversen Ketten und flachen Sandalen:





Dunkelblau und Rost:
Als nächstes zeige ich euch mein erst heuer erstandenes dunkelblaues Maxi-Sommerkleid 
in einer herbstlichen Kombination mit rostigen Brauntönen. Dazu trug ich auch wieder die
von Clips auf Stecker umgebastelten langen Holzohrringe. 


Mein Blick ganz rechts gilt Kater Maxwell, der wieder mit dabei sein wollte - siehe übernächste Collage 😺

Solcherart gestylt besuchte ich gemeinsam mit Herrn Rostrose und einem Freund mal 
wieder ein tolles Konzert - diesmal sahen wir die Prog-Rock-Band The Pineapple Thief
in der Szene Wien. Falls ihr die Band noch nicht kennt - hier kommt was zum
Reinhören:
 

 (Wobei ich leider keine Life-Mitschnitte von den Konzerten im Netz gefunden habe
 - und ich finde die Band life noch um einiges mitreißender als im Studio.)


Die "Ananas-Diebe" erstmals in Wien!


Der Leadsänger Bruce Soord erzählte, er hätte vor der Fahrt nach Österreich gehört, dass das
Publikum in Wien etwas kühl und zurückhaltend wäre. Aber das könne er nicht bestätigen: "You are
HOT!" Ja, denn die Chemie passte mal wieder wunderbar, die Stimmung war großartig - und
natürlich wurde es bei einer heißen Band und heißem Publikum auch im Saal recht warm 😜...

Nachdem es draußen am Konzert-Abend aber ziemlich kühl war, hatte ich mir auch noch eine
Strickweste über mein Kleid gezogen - und letztendlich brauchte ich fürs Warten bis zum Einlass
zusätzlich noch meine Jeansjacke und einen Schal. Im Konzertsaal brauchte ich all das natürlich
dann nicht mehr 😉. Aber da wir einen Stehplatz in der ersten Reihe ergattert hatten, konnten
wir unsere Jacken während des Konzerts über die Absperrung hängen 😊.


Kater Maxwell hätte sich auch angeboten, mich zu wärmen, aber ich glaube nicht, dass er sich bei dem Konzert wohl
 gefühlt hätte: Er mag's nicht gern so laut 😼...


 Die Blütenbilder aus der nächsten Collage stammen teils aus dem Rostrosengarten, teils aus
dem Ausseerland - den dunkelblauen Enzian nämlich haben wir auf der Tauplitzalm gesehen
und fotografiert. Die anderen Blüten erwarteten uns nach unserer Rückkehr - der Lavendel
und auch einige andere Pflanzen (Boretsch, Katzenminze, Sommerflieder, Schmuckkörbchen
und sogar die Kartoffelpflanzen...) haben noch einmal zu blühen begonnen (!), das Sedum ist
inzwischen so richtig durchgestartet.




Aber nicht allen Pflanzen in unserem Garten geht es nach diesem Sommer richtig gut. Seht ihr den 
Mehltau auf dem Flieder unten? Und auch die Topinamburpflanzen haben heuer Mehltau bekommen. 
Dabei dachte ich immer, Mehltau gäbe es in feuchten Sommern (?)... Andererseits habe ich erfahren, 
dass manche Marienkäferarten sich ausschließlich von Mehltau ernähren, also hat er wohl auch etwas 
Gutes...





Dunkelblau und beige:
Was ihr auf der oberen und der unteren Collage außerdem seht, ist kein blauer Rock, sondern mein 
blaues Dirndl, diesmal kombiniert mit meiner blau-beige-gemusterten Bluse zum Knoten. Als 
"Unterrock", der dem Dirndlrock noch einen gewissen "Zusatz-Bausch" gibt, trage ich diesen Rock 
vom Henry-Laden des Roten Kreuzes. Außerdem trage ich als Kettenanhänger einen uralten
Hirschhornknopf, der von meinem "kleinen Opa" (= Großvater mütterlicherseits) stammt. (Er hat
ihn selbst angefertigt.)


Hier seht ihr den geschnitzten Hirsch genauer. Und auch, dass meine Ohrstecker perfekt zu den Dirndl-Knöpfen passen, 
könnt ihr hier gut erkennen.
Maxwell muss sich all das das natürlich auch aus der Nähe ansehen...


Dunkelblau und "Gold":
Die nächste Cross-over-Dirndl-Kombination ist wieder für kühlere Tage geeignet. Zum
dunklen Blauton gefallen mir sehr gut Gelbtöne wie Senf, Messing, Gold, Mais, Herbstblattgelb...
Deshalb habe ich ein gold- oder selfgelbes Langarmshirt drunter gezogen. Die dunkelblaue Kette
stammt aus Indien ("FJUUSCHÄN", wie's Maren HIER so schön erklärt hat 😀). Gürtel
und Schuhe sind in Ermangelung von senffarbigen Teilen in dezentem Taupe gehalten, die 
Strümpfe, die hier schwarz aussehen, sind in Wirklichkeit Marineblau.




Marineblau ist auch der Pullover, den ich an diesem Tag morgens noch brauchte, nachmittags
aber nicht mehr - und auch mein blaues Jackerl vom Flohmarkt kam bei diesem Ensemble in
den Morgenstunden als "zusätzlicher Wärmer" zum Einsatz.




Leider hatte ich das Dirndl nicht im Ausseerland mit dabei. 
Ich habe beim Packen zwar kurz mit dem Gedanken gespielt, ihn dann aber wieder verworfen. 
Dabei hätte es durchaus gut hingepasst. Aber zu dem Zeitpunkt wusste ich ja noch nichts von 
Marens Farbe des Monats 😉...

 


Dunkelblau und Hellgrün:
Mein letztes Outfit für heute ist wieder ein Blau-Grün-Mix, diesmal allerdings mit zum Teil
kräftigeren Grüntönen als ganz oben. Mein fruchtig-grüner Cardigan stammt vom Flohmarkt
 mein Gürtel vom Weltladen, die Baumwoll-Hose war mal weiß und wurde von mir auf dunkelblau
umgefärbt. Das Langarmshirt, die Schuhe, die Kette und das aus Irland mitgebrachte 
Haarband sind dieselben wie beim ersten Outfit.


Dieses Outfit passt wohl am besten von den heutigen zum Oktober Thema der Modischen Matronen 
Colorblocking...Colorblogging!

Weitere Dunkelblau-Kombinationen werden vermutlich in den nächsten Wochen noch folgen.
Als nächstes kommt aber mein noch ausständiger zweiter Teil des Ausseerland-Urlaubsposts!

Ich hoffe, auch ihr findet in diesem Herbst ab und zu Gelegenheit, mal blau zu machen -
und dabei vielleicht ein paar goldene Oktobertage zu genießen!



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude


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und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB





Freitag, 28. September 2018

Eine Woche im Ausseerland - Teil 1

Griass enk! 

(= "Grüß euch!" in der Sprache der Ausseer.)

 °º✿✿º°°º✿✿º°°º✿🌞✿º°°º✿✿º°°º✿✿º°
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Diesmal zog es uns für unseren Herbsturlaub nicht in die weite Welt hinaus. Wir können
auch anders 😉😊 - wir blieben in Österreich, genauer gesagt im Salzkammergut. Noch genauer 
gesagt im wunderschönen Ausseerland, das sich im Nordwesten der Steiermark befindet. 

Im Salzkammergut haben wir schon mal Sommerurlaub gemacht, und zwar am Attersee, das ist
allerdings etwa 15 Jahre her. Sonst kannten wir diese traumhafte Region nur vom Skifahren. Ein 
geschenkter Gutschein - drei Nächte für zwei Personen im Hotel Grimmingblick in der Ortschaft 
Bad Mitterndorf - änderte dies: Wir stockten auf eine Woche auf und machten einen herbstlichen 
Wellness- und Wanderurlaub daraus. Und ich kann euch verraten: Das war eine ausgezeichnete 
Idee!


TAG 1: 
 



Oben: Üppiger Blütenschmuck vor fast jedem Haus - die Bienen freuen sich! 
Und die Rostrosen freuen sich auch - über die Sonne, die Blumen, die Bienen und über den schönen 
Urlaub. Hinter uns seht ihr ein Holz-Kirchlein und den Berg, der unserem Hotel seinen Namen gab: 
der Grimming, der zum Dachsteingebirge gezählt wird. Manchen von euch wird vielleicht auch die 
Skiflugschanze am Kulmkogel bekannt sein, der dem Grimming vorgelagert ist.



An unserem Ankunftstag erkundeten wir Bad Mitterndorf zu Fuß. Hier ein paar Eindrücke von unserem Hotel und der 
Ortschaft. Mit dem Glockenturm der Kirche bin ich bei Novas Linkup dabei.

TAG 2: 

 


Am zweiten Tag spazierten wir in die andere Richtung, also weg vom Ortszentrum und
hügelaufwärts. Unterwegs begegneten wir diesen jungen Rindern, die neugierig den Hang 
heruntertrabten, als sie uns kommen sahen. Sie kamen ganz nah heran, ließen sich streicheln
und leckten mir begeistert die Hände ab (vermutlich, weil ich schön salzig schmeckte 😋). Edi
 nahm ein paar Fotos von mir und meinem "Fanclub" auf:
😜 🐄 🐮 🐂...




Abends warf ich mich dann in meinen roten Maxirock, 
der euch (genau wie das selbst gefärbte rot-schwarze Shirt) in diesem Kurz-Reisebericht öfter als 
einmal begegnen wird: Denn wie bereits gewohnt, hatte ich auch diesmal wieder eine Urlaubs-
Capsule-Wardrobe eingepackt. Hauptfarben: rot und grün plus ein paar "Neutralos" wie schwarz,
grau und taupe. (Vielleicht erinnert ihr euch: Schon bei unserer Island-Reise hatte ich eine Capsule
 in diesen Farben dabei, aber sie bestand größtenteils aus wärmeren Kleidungsstücken.) Allerdings
benötigte ich während unserer Ausseer-Woche maximal zwei Drittel der mitgebrachten
Kleidungsstücke, denn das Wetter war viel zu schön für Jacken, Pullover und Regenzeug.




Nach dem Abendessen unternahmen wir einen Verdauungs-Spaziergang und erlebten live die Landung von zwei 
Paragleitern im Ort mit! War spannend!


 Im Gepäck hatten wir weiters - wie immer -
eine kleine Reiseapotheke. Seit einiger Zeit kaufen wir die "Zutaten" dafür Online ein, weil wir
dadurch einiges sparen können und weil wir in der Shop Apotheke auch eine breite Palette von
Präparaten aus der Homöopathie bzw. Naturheilkunde finden (z.B. Hekla Lava gegen Fersensporn).
Produkte für die Reiseapotheke findet ihr bei der Shop Apotheke.

TAG 3: 





Das Ausseerland ist vor allem wegen seiner Seen bekannt. Am dritten Tag besuchten wir den 
Grundlsee, der mit einer Fläche von 4,22 km² der größte See der Steiermark ist. Das Wasser in 
diesem See hat Trinkwasserqualität!

 



Abgesehen davon ist es herrlich klar und die gesamte Umgebung einfach atemberaubend schön
 - überhaupt, wenn sich der blaue Himmel und die Berge auf der Oberfläche spiegeln. Es führt auch 
ein Wanderweg rund um den Grundlsee, den wir allerdings nur zum Teil gegangen sind, weil man
dabei mehr vom Wald als vom See sieht 😉. Die Wassertemperatur schwankt im Sommer zwischen 
18 und 25 Grad; ich schätze mal, als wir dort spazieren gingen, hatte das Wasser um die 21 Grad;
es waren tatsächlich auch einige SchwimmerInnen unterwegs. Aber wir konnten uns beherrschen 
und blieben auf dem Trockenen 😊...


Mein Ensemble für diesen Ausflug bestand u.a. aus dem Shirt vom Vorabend und einer bequemen Hose in taupe.


Abends schlüpfte ich in meinen 2016 erstandenen grünen Bio-Rock und kombinierte ihn diesmal
mit einem (auch schon öfter gezeigten) grünen Shirt mit Pflanzen und rosaroten Kolibris drauf. 
Dazu gab's den weinroten Kimono-Gürtel mit den rosaroten Rosen, eine weinrote Kette und die
rosaroten Sandalen. 

Edi fragte mich übrigens beim Outfit-Knipsen, ob es tatsächlich noch Mixturen gäbe, die ich euch bisher nicht 
gezeigt habe. Ich bin mir natürlich nicht hundertprozentig sicher, ob sich die eine oder andere Kombination nicht 
doch mal wiederholt  - aber ich schätze, wenn das der Fall ist, sind seither schon viele Monate oder sogar ein paar Jahre 
vergangen. Und zumindest in einigen Zutaten (wie dem Schmuck oder den Schuhen) wird sich das Outfit dann doch
 von damals unterscheiden... Außerdem geht es hier ja vor allem um eine praktische, gut miteinander mixbare 
Urlaubsgarderobe. Ich hätte mit dem, was ich eingepackt hatte, noch wochenlang ohne Wiederholung Outfits 
mixen können... (jedenfalls mit Zwischendurch-mal-Wäsche-Waschen 😉.)

  


Die weiteren Kleidungs-Kombis und auch die Ausflugs-Fotos der folgenden Tage zeige ich
euch aber erst beim nächsten Mal. Da könnt ihr euch unter anderem auf Bilder von einer
herrlichen Ganztages-Wanderung auf die Tauplitz und von einem Ausflug an den Ausseer
See freuen 😊 - ich hoffe also, ihr kommt auch da wieder bei mir vorbei!

Zum Abschluß noch herzlichen Dank für eure Kommentare zu meinem Beitrag
Road-Trip nach Schärding und danke auch für eure Verlinkungen unter meinem ANL-Beitrag
Warum Bio? - bis zum Abend des 1. Oktober könnt ihr dort noch eure Postings rund um den
Themenkreis Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life verlinken. Ich
freue mich schon drauf - und die Welt freut sich darüber noch mehr! Ich selbst verlinke
diesen Beitrag ebenfalls dort, weil ein Wanderurlaub im eigenen Land besser für den
Öko-Fußabdruck ist als eine Flug- oder Schiffsreise. (Selbst wenn es uns weiterhin
in die Ferne zieht, haben wir immerhin in diesem Urlaub CO₂ eingespart...)



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer Traude
und 
Pfiat enk!

(= "Behüt' euch!" in der Sprache der Ausseer.
Man versteht dort aber auch Deutsch 😊😜)

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Dienstag, 25. September 2018

"Road-Trip" nach Schärding ;-)



Vielleicht ist euch aufgefallen, dass es um Mitte September herum nur sehr wenige und sehr kurze 
Kommentare von mir gab - das lag daran, dass wir eine erholsame und zugleich anstrengende 
Wanderwoche im wunderschönen Ausseerland verbracht haben. Über diesen Kurz-Urlaub werde 
ich euch demnächst mehr erzählen. Mein heutiger Beitrag handelt von einem anderen "Road-
Trip", der knapp davor stattfand:


Servus ihr Lieben!
°º✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°

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Ende August hatten wir etwas in der Umgebung von Schärding zu erledigen. Weil wir schon 
mal da waren, nützten wir die Gelegenheit, uns die hübsche, farbenfrohe Stadt am Inn anzusehen
 und quartierten uns für eine Nacht in der Gegend ein. Möglicherweise waren einige von Euch
bereits in Schärding, auch diejenigen, die in Deutschland leben: Von Passau ist es ja nur ein
Katzensprung und selbst von München braucht man nur etwas mehr als zwei Stunden. Unsere
Fahrt dauerte ungefähr drei Stunden - leider teilweise bei ziemlich heftigem Regen: Da hatte der
Sommer gerade beschlossen, eine Pause einzulegen. Auch während unseres Aufenthaltes gab
es immer nur kurze regenfreie Perioden und es war recht kühl. Aber ihr wisst ja inzwischen,
dass wir uns dadurch nichts vermiesen lassen (obgleich ein blauer Himmel zugegebenermaßen
für schönere Fotos sorgt).



 
Unser Appartment in der Villa Vita,
die zum Gasthaus Mosthäusl gehört, fanden wir etwas außerhalb der Bezirkshaupstadt Schärding in
der kleinen Gemeinde Wernstein am Inn. In der folgenden Collage seht ihr Wernstein im Regen...
Über den Inn führt seit dem Jahr 2006 eine Brücke vom österreichischen ans deutsche Ufer: Dort
thront das Passauer Schloss Neuburg am Inn auf einem Hügel gegenüber der Burg Wernstein (die
ihr unten links sehen könnt).




In der nächsten Collage zeige ich euch u.a. das möblierte Foyer der Villa Vita mit dem großen
runden Tisch, die Mariensäule vor der Burg Wernstein und schräg gegenüber des Mosthäusls,
den Garten des Mosthäusls mit Teich und Pool und schönem Blick auf die Neuburg.





Hier abermals ein paar Einblicke in den Garten und unsere Schnickschnack-freie, saubere und
großzügig geschnittene Ferienwohnung, in der es auch eine kleine Küche gibt. Hier könnte man
bestimmt mehr Zeit als bloß eine einzige Nacht angenehm verbringen. An diesem Abend gab's als
Schmankerl im Mosthäusl Sauwaldschnitzel - das sind Schnitzel mit einer Kartoffelrösti-Panade:




Am nächsten Tag war dann Zeit für unseren Schärding-Besuch. Wir parkten unseren Wagen etwas
außerhalb der Altstadt und spazierten zu Fuß durch den Nieselregen am Inn-Ufer entlang. Unten
seht ihr u.a. das Passauer Tor, auch Allerheiligentor genannt, und die Schiffsanlegestelle (Start der
Innschifffahrt durch das Untere Inntal - aber fürs Schifferl-Fahren war während unseres Aufenthaltes
keine Gelegenheit). Die Möwen und Enten hatten es sich auf und neben den Zillen der Freiwilligen
Feuerwehr gemütlich gemacht. (Naja, so gemütlich, wie das eben bei Himmels-Pipi möglich ist 😉.)
Das rosa-weiße Gebäude am gegenüberliegenden Innufer ist das Schloss Neuhaus - es ist heute
Kloster und Realschule der Englischen Fräulein.






Die Schärdinger Innenstadt war trotz des grauen Himmels BUNT! Das Rathaus erstrahlt z.B.
in sonnigem Gelb. Es wurde 1594 aus zwei aufgekauften Bürgerhäusern errichtet. Die farbenfrohen
Fassaden gehen auf die mittelalterlichen Zunftfarben zurück, die einzelnen Zünften zugeordnet waren
(z.B. Bäcker blau, Metzger rot, Gastwirte gelb und grün). Das blaue Haus in der Mitte der Collage
ist eine Konditorei, in der wir uns Kaffee und ein Nusskipferl gönnten. Die bunten Flaschen waren
die Herbst-Schaufensterdeko eines Schuhgeschäftes.




Zu all der Buntheit Schärdings und zu der Tafel "Schärding und Du" passt sogar mein etwas
"wilder" Kleidungsmix: Tja, auch Frau Rostrose ist keineswegs immer "durchgestylt", schon
gar nicht, wenn es kalt ist und regnet und das Reisegepäck nur noch aus einem weiteren T-Shirt
und anderer Unterwäsche besteht 😉 - so ist das eben manchmal bei einem "Road-Trip". (So
lautet nämlich das September-Thema der Modischen Matronen, bei dem ich mich hiermit
beteilige 😊)




Mit dem Zitat in der Mitte der nächsten Collage beteilige ich mich an Novas "Zitat im Bild".
Mit diesem als Trutzbild geschaffenen Fresko wollte sich der einstige Besitzer an den Ratsherren
rächen, die in einem Rechtsstreit bei ihm alle Schuld suchten, ihre eigenen Fehler aber nicht sehen
wollten. (Quelle: KLICK)

Unten steht ihr auch die Stadtpfarrkirche
und die sogenannten Silberzeile auf dem Oberen Stadtplatz: Hier hatten einst reiche Kaufleute
ihren Sitz, als der Inn noch eine bedeutende Handelsstraße war. Dort gab es an diesem Tag einen
Bauernmarkt, wo ich Ringelblumensalbe, Schaffettseife (zum Waschen und Flecken entfernen)
und würzigen Bauernspeck erstand.



Heuchler, zieh' zuvor den Balken aus deinem Auge, 
dann magst du sehen, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst.
 Luc. Vl, 42.


In dem gelben Gebäude mit den grünen Fensterläden ist heute die Bezirkshauptmannschaft
untergebracht. Das Haus stammt ursprünglich aus dem Jahr 1695; die heutige klassizistische Gestalt
erhielt das Gebäude nach Bränden von 1779 und 1809. Das orange Gebäude mit den Weinstöcken
davor ist ein ehemaliges Gewächshaus mit Gärtnerwohnung aus dem Jahr 1884; es befindet sich im
Barockgarten / Orangerie. 2004 wurde es revitalisiert und beherbergt heute ein Restaurant.






Als wir vom Ortskern in Richtung dieses Barockgartens gingen,
erlebten wir eine reizende Begegnung - wobei wir uns nicht ganz einig sind, ob es sich bei diesen
Tieren um Lamas oder Alpakas oder um eine "gemischte Herde" handelt. Für mich sehen die zwei
Kleineren nach Alpakas aus und die Größeren nach Lamas, Edi hingegen meinte, die Kleinen
wären Lama-Jungtiere... Aber egal, herzig waren sie auf jeden Fall - und sie erinnerten uns natürlich
an unsere wunderschöne Alpaka-Wanderung im Frühjahr! Und schaut mal, auf einem der Fotos
bekommen sie sogar Besuch von einem roten Kater! Naja, "Besuch" ist wohl etwas übertrieben:
Der spazierte seelenruhig auf dem Fußgängerweg an ihnen vorbei!



Hihi, noch ein Zitat - auf einem Fahrradständer: Ist Dein Hintern wacklig, Schlewitz-Radl macht ihn wieder knackig!



Und weil aller guten Dinge drei sind: Das Kurhaus Schärding warb mit folgendem Spruch:

Unmöglich sagte die Tatsache.
Versuche es flüsterte der Traum.

Liebe Nova, du kannst dir diesmal also aussuchen, welches Zitat dir am besten gefällt 😊
Ich finde auf jeden Fall, dass das ein gutes Schlusswort ist! 





Unser gemeinsamer Ausflug
in die bunte Stadt Schärding hat euch hoffentlich Spaß gemacht und ihr seid nicht allzu nass
dabei geworden. Es nieselte ja zum Glück nicht die ganze Zeit - manchmal regnete es auch 😜...
Auf dem Heimweg besuchten wir dann noch Freunde, die in der Nähe von Ybbs wohnen -
liebe Rosi, lieber Hans, wir winken euch zu!

Nun danke ich euch noch sehr für eure 
Kommentare und Verlinkungen zu meinem letzten ANL-Beitrag bedanke ich mich bei euch. 
Bis zum Abend des 1. Oktober könnt ihr dort noch eure Postings rund um den Themenkreis 
Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life verlinken.



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Liebste Rostrosengrüße, Traude
Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +
°º✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°


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Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
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Donnerstag, 20. September 2018

Thailand-Reisebericht - Teil 5 - Phitsanulok - Sukhothai - Si Satchanalai - Chiang Rai

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Liebe ReisefreundInnen, 
ich sag mal wieder Sawatdii Kah!


Ich geb's zu, so lange habe ich noch nie gebraucht für einen Reisebericht ... Aber so haben wir
wenigstens alle länger etwas davon 😜. Und ich lege jetzt auch gleich ohne weitere Vorrede los:
 
4. Tag, 23. Februar 2018

Am Morgen gleich nach dem Frühstück besichtigten wir in Phitsanulok den 
Wat Phra Si Rattana Mahathat Maha Worawihan (bitte nachsprechen! 😅!) der zum Glück im 
Volksmund nur kurz Wat Yai, Großer Tempel, genannt wird - eine Tempelanlage aus dem 15. 
Jahrhundert.




Der goldene Phra Phuttha Chinnarat (auch Phra Bhuddha Jinaraj) im klassischen Sukhothai-Stil ist 
neben dem weltberührmten Smaragd-Buddha in Bangkok die am meisten verehrte Statue Thailands
und wird als eines der schönsten Buddha-Bildnisse des Landes angesehen.




Weiter ging's per Bus in Richtung Sukothai. Doch bevor ich euch über unseren Besuch dieses
geschichtsträchtigen Ortes erzähle, möchte ich euch ein paar (teilweise aus dem Busfenster 
aufgenommene) Impressionen des heutigen Thailand zeigen:


Zum Schutz gegen die Abgase und als Sonnenschutz tragen die meisten Straßenhändler (auch die Frau in der unteren 
Collage) eine Kombination aus Mundschutz und Gesichtsmaske, die es in dieser Form auch fertig auf Märkten zu kaufen 
gibt. Die wild verlegten Stromleitungen fanden wir schon in Indien sehr faszinierend...


Die Blumengirlanden, die die jungen Männer oben verkaufen, werden in Thailand „Phuang Malai“
genannt. Sie bedeuten für die Thais Glück und sollen z.B. auch Schutz beim Auto fahren bringen,
weshalb man sie in fast allen thailändischen Fahrzeugen am Innenspiegel vorfindet. (Ich selber bin ja
mehr ein Fan von guter, ungestörter Sicht beim Autofahren, aber da hat wohl jeder einen anderen
Zugang.) Die Menschen in Thailand plazieren die Blumenketten und -kränze auch an Orten, die
sie verehren oder wo sie besonders viel Glück erhoffen.


Bananenplantagen, Reisfelder, Frangipani-Blüten und andere schöne exotische Gewächse sieht man hier überall. 
Mülleimer an den Straßenrändern wurden aus alten Fahrradreifen und anderen Gummiteilen recycelt. Der 
Sesseltransporter flitzte ganz schön schnell um die Kurve - die Burschen hatten Mühe, nicht umzukippen.
Auch hier gibt es wieder ein paar schöne Blüten zu sehen, außerdem eine niedliche Kleine und einen jungen Hund, der
 bei einem der Tempel umherstreunte. LKW sind hier hübsch bunt bemalt. Die süßen, saftigen Melonen - verziert mit einer 
Frangipaniblüte - gab's mittags als Nachtisch. Die Bauarbeiter die ihr rechts seht, sind bis auf eine Ausnahme Frauen - sie 
leisten Schwerstarbeit. Links unten ein typischer Opferplatz mit Blumen, Räucherstäbchen und Getränken.

🌸🌸🌸

Geschichtspark Sukhothai:






Im historischen Park Sukothai, der zum Weltkulturerbe gehört, zeugen imposante Tempel,
Buddhastatuen und Tempelruinen von der großen Vergangenheit dieses alten Königreiches. Die
Ruinen der ersten Hauptstadt des alten Siam stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Auch
die Bäume sind hier teilweise uralt und mächtig. Kommt mit, wir spazieren ein bisschen durch
diese faszinierende Anlage - und kuscheln auch mal wieder mir einem Baumriesen 😊:




An diesem Tag trug ich das rote Kleid vom vortägigen Abendessen als Tunika zur grün gefärbten Hose und zum bunten Tuch
 
Und Herr Rostrose war mit seinem abenteuerlustigen Namibia-Hut unterwegs auf Thailand-Fotosafari 😉!
Ein Selfie vor den Ruinen für die Lieben daheim musste natürlich auch sein 😊



Beim Wat Si Chum handelt es sich um eine Tempelanlage, die nordwestlich außerhalb der Alten
Stadt liegt, sie ist ebenfalls Teil des Geschichtsparks Sukhothai. Hier kann man u.a. eine riesige
sitzende Buddha-Statue besichtigen, die etwa 11 Meter breit und 15 Meter hoch ist - es handelt sich
dabei ums die größte erhalten Buddhastatue von Sukothai. (Am besten kann man diese
Ausmaße auf dem Foto erkennen, wo ich mit drauf bin.)





Nach einer weiteren Busfahrt kamen wir zum  
Geschichtspark Si Satchanalai, der ebenfalls in der Provinz Sukothai liegt. Hier warteten nicht
nur eine weitere Tempelbesichtigung und das Mittagessen auf uns, sondern noch eine zusätzliche
Attraktion - bzw. für manche auch eine Herausforderung: nämlich eine Hängebrücke. Meine Tochter
lachte zwar, als ich die Bilder herzeigte und ihr ganz stolz erzählte: "Da bin ich drübergegangen,
ohne mich anzuhalten!" - sie meinte, wenn da die Thais mit ihren Motorrädern drüberdüsen, dann
könne das ja wohl kein Problem sein und außerdem würde es ja nicht gerade tief runtergehen bis
zum Wasser. Aber erstens schwankte die Brücke und zweitens: Mein Bedürfnis in ein thailändisches
 Gewässer zu fallen, ist nicht übermächtig groß. Aber wie ihr seht, war alles kein Problem und so
streunten wir auch bei diesen alten Tempeln noch mit unseren Kameras umher:





Auf der Weiterfahrt nach Chiang Rai hielten wir außerdem bei dieser Tempel-Anlage,
die vor allem durch ihre Pastell-Buntheit bzw. die feminine Ausstrahlung des großen liegenden Buddhas
besticht. Sogar seine Finger- und Zehennägel sind rosa lackiert. Wir fragten unsere Reiseleiterin nach
dem Hintergrund dieser weiblichen Darstellung, da der Begründer des Buddhismus, Siddhartha Gautama,
später Buddha = Der Erwachte genannt, ein Mann gewesen war. Wir erfuhren, dass Buddha mehrere
Aspekte besitzt, je nach Land und Überlieferung, und dass er beides ist, männlich und weiblich
zugleich. Der weibliche Geist ist in der buddhistischen Schrift und Inhaltsdeutung sowie in der Praxis
 vorhanden. Wenn ein Mensch, egal ob Mann oder Frau, seine wahre Natur erfährt, erfährt dieser Mensch
Stille, Frieden, grenzenlose Möglichkeiten. Das was erkannt wird, ist weder männlich noch weiblich.
Die Weiblichkeit repräsentiert unter anderem auch das Herz der Weisheit und des Mitgefühls.





Und dann erreichten wir Chiang Rai, die nördlichste Provinzhauptstadt Thailands, wo wir im
Hotel Wiang Inn für die nächsten zwei Nächte ein komfortables Zimmer bezogen. Dort hielt es
uns allerdings nicht lange, denn wir hatten unterwegs ein Katzencafé gesehen, das wir gern
besuchen wollten. (Könnt ihr euch noch an mein Treffen mit Tatjana, die leider nicht mehr bloggt,
im Katzencafé in Wien erinnern?)

In Thailand gibt es nicht so viele Vorschriften, deshalb dürfen hier weitaus mehr Katzen leben als
in den Katzencafés in Deutschland oder dem in Wien. Aber auch hier haben sie einen Rückzugsort
zur Verfügung und es gibt für die Café-Besucher Regeln zu beachten - z.B. keine Blitzfotografie.
Manche der Samtpfoten sind neugierig oder streichelbedürftig - und andere wollen einfach nur
schlafen, wofür sie viele verschiedene Möglichkeiten vorfinden.





Anschließend zog es uns noch auf den tollen Nachtmarkt von Chiang Rai, wo wir allerdings
nichts einkauften, sondern nur schauten und bummelten und schnupperten und genossen - erstens
weil wir noch einen Inlandsflug vor uns hatten, wo wir nicht so viel Gepäck mitnehmen durften wie
bei den internationalen Flügen von Wien nach Thailand und wieder retour... Und zweitens, weil wir
dachten, in Hua Hin, wo wir nach unserer Nordthailand-Rundreise noch eine Woche sein würden,
gäbe es ohnehin ähnlich tolle Einkaufsmöglichkeiten. Ganz so war es dann leider aber nicht - denn
Hua Hin war etwas teurer als Chiang Rai und es gab dort auch weniger Waren, die mir gefallen
hätten - also z.B. hübsch bestickte Schals und Taschen, Schmuck und Gürtel, wie sie die Bergvölker
herstellen, oder diese entzückenden Kokosnuss-Schalen - siehe untere Collage. Andererseits habe
 ich ohnehin keinen Platz mehr für neue Herumsteherchen und mein Kleiderschrank ist rappelvoll
- es genügt also eigentlich, wenn ich mich an den Fotos erfreue... (sprach die Heldin und heulte
leise...)






 Ihr Lieben, das war's für heute wieder mit unsere virtuellen Thailand-Trip. Für eure Kommentare
 und Verlinkungen zu meinem vorigen Beitrag mit dem ANL-Thema Warum Bio? - sage ich herzlich
DANKESCHÖN!

Bis zum
Abend des 1. Oktober könnt ihr dort noch eure Postings rund um den Themenkreis Achtsamkeit +
Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life verlinken. Ich freue mich schon drauf - und die Welt
freut sich darüber noch mehr!



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude
Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +





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den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB




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