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Sonntag, 15. Mai 2022

Monatsrückblick auf den April - Teil 2

Servus ihr Lieben,

 

... heute geht es gleich zügig weiter mit meinem April-Rückblick - er soll schließlich vor dem Juni fertig werden 😉. Hier geht's zum ersten Teil - danke für eure lieben Kommentare dazu 💋!

Aprilgarten - Fortsetzung:
Es folgen ein paar weitere Gartenimpressionen. In unserer Wiese blühten im April Gänseblümchen, Kriechender Günsel und Löwenzahn. Zwei Wochen lang schaffte ich es (mit Unterstützung von Regentagen), Edi am Abmähen der Blüten zu hindern ... Dann wollte mein lieber Göttergatte um jeden Preis mähen - und tat es auch. 
 
Kurz danach erfuhr ich von Brigitte, dass es ausgerechnet im Land des Englischen Rasens, in Großbritannien, einen begrüßenswerten neuen Trend gibt, der auch schon in die USA überschwappt: No Mow May - im  Mai wird der Rasen nicht gemäht, um den Lebensraum der Bienen zu erhalten. (Und natürlich auch nicht davor - der Rasenmäher wird erst im Juni aktiv.) Ich hoffe, der Trend schwappt demnächst zu uns - und kommt auch bald bei meinem Mann an 😊.
 
 
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Im Frühbeetaufsatz startete der Salat bereits durch (inzwischen habe ich zwei der Salatköpfe geerntet - einen bekam meine Tochter, einen haben wir verspeist); junge Zucchini- und Tomatenpflänzchen dürfen dort auch wachsen. Außerdem legte ich im April im Hochbeet ein zweites Kartoffelbeet an - schließlich steigen die Erdäpfelpreise (genauso wie alle anderen Preise) - und mittlerweile habe ich auch noch ein drittes Kartoffelbeet angelegt.

Besuch meiner Freundin Gaby:
In ebendiesen Aprilgarten luden wir meine "alte" Freundin Gaby ein. (Ihr erinnert euch vielleicht noch, ich habe euch HIER erzählt, dass Brigitte und ich mit Gaby zur Schule gegangen sind. Brigitte hatte sie das letzte Mal vor etwa 30 Jahren gesehen, ich vor etwa 20 Jahren. Im vergangenen Jahr habe ich ihre Adresse mit Hilfe des Meldeamtes herausgefunden; es gab im Sommer 2021 ein Wiedersehen - und seither sind wir wieder in Kontakt.) Unten rechts seht ihr mein Lieblingsfoto von Gaby an diesem schönen gemeinsamen Tag.
 
Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und konnten sogar erstmals in diesem Jahr unseren Pavillon genießen.

Mein Outfit an diesem Tag kennt ihr (mit kleinen, temperaturbedingten Abwandlungen) bereits aus meinem Italien Reisebericht - zwei Relaxtage und meine Urlaubsgarderobe: die Kombination von meinem blauen, langen Sommerkleid, dem weinroten kurzen Sommerkleidchen und meinem dünnen weinroten Seidenbolerojäckchen.

Diesmal trug ich diesen Mix mit meinem selbstgehäkelten Regenbogen-Dreieckstuch, dem Sternen-Stirnband, mit Leggings darunter und mit Stiefletten statt Sandalen.

Regengarten und verstopftes WC:
Über den 22. April gibt es zweierlei zu berichten: Erstens, dass unser Garten endlich mal wieder ausgiebig "von oben" begossen wurde. Dem Blühhügel (und allen anderen Pflanzen) gefiel's! 

Zweitens hatten wir festgestellt, dass das Spülwasser bei unserer Toilette im oberen Stockwerk nicht ordentlich abfloss. Wir versuchten es mehrmals mit Hausmitteln wie heißem Wasser, Essig und Natron sowie mit einer Rohrreinigungswelle, aber letztendlich musste dann doch eine Firma kommen. Zu unserer Überraschung fuhren die Arbeiter mit einem riesigen LKW vor. Ein langes Rohr wurde durch unser Treppenhaus gezogen und in unser WC eingeführt, und die Verstopfung damit herausgesaugt. Wir waren skeptisch, aber nun funktioniert es wieder.

Trauer um "Ostbahn-Kurti":
Am 24. April starb der beliebte österreichische Musiker, Sänger und Menschenrechtsaktivist Willi Resetarits alias Dr. Kurt Ostbahn bei einem Treppensturz. Ihr wisst, dass ich nur selten In-Memoriam-Beiträge über Prominente poste - ich glaube, bisher brachte mich nur J.J. Cale im Jahr 2013 dazu - doch zu Willi hatten wir einen etwas "persönlicheren" Bezug. 

Er war nicht nur einst (als er noch Anglistik und Sport studierte, mit dem Ziel, Lehrer zu werden) ein Studienkollege meines Bruders - Edi und ich standen sogar einmal mit Wilhelm auf derselben Bühne: im Jahr 2009 bei einer Live-Sendung im Wiener Radio-Kultur-Haus! HIER ist der Link zu meinem Blog-Artikel von damals; unten seht ihr eine Collage mit Bildern aus diesem alten Posting.


Allerdings haben wir auf dieser Bühne nicht gesungen (ein Glück für alle Zuhörer!) - wir hatten uns an einem Wiener Mundart-Roman des Radiosenders beteiligt, und mehrere unserer eingereichten Kapitel waren tatsächlich verwendet worden. 

An diesem Tag im Jahr 2009 wurde der frisch gedruckte Hörer-Roman im Radio präsentiert - und außerdem ein von Edi und mir zusätzlich verfasster Epilog verlesen: Willi Resetarits las damals unseren Text gemeinsam mit den beiden Schriftstellern Andreas Pittler und Stefan Slupetzky (die das Werk betreut und redigiert hatten) in verteilten Rollen. Und er tat uns sogar kund, dass wir mit dieser "Fleißaufgabe" einen Herzenswunsch seiner seligen Mutter erfüllt hätten, die sich nach einem Film oder Roman immer zu erfahren gewünscht hatte, wie die Schicksale der Protagonisten weiter verliefen. 

Für den Sommer 2020 hatten wir Karten zu einem Ostbahn-Kurti-Konzert in Podersdorf am Neusiedlersee gekauft. Dieses Konzert wurde wegen Covid-19 auf 2021 verschoben. Aber im August 2021 gab es immer noch massive Covid-Einschränkungen, und so verschob man das Konzert auf den August 2022...

Daraus wird nun nichts mehr - leider werden wir Willi nie mehr live singen hören. Und nicht nur wir werden ihn vermissen, auch alljene, denen er Gutes tat - denn Willi Resetarits engagierte sich jahrzehntelang für Menschenrechte, gründete unter anderem das Integrationshaus Wien und war Mitbegründer der Organisationen Asyl in Not und SOS Mitmensch. Am Samstag - nur wenige Stunden vor seinem Tod, moderierte er noch den Flüchtlingsball im Wiener Rathaus - ein Projekt, das ihm sehr am Herzen lag. 

Ruhe sanft? Nein, lass es weiterhin krachen, Willi aka Kurti, und lass dir nix gefallen!

Eine Walking-Runde im April

Besuch meiner Freundin Daniela:
Am 29. April besuchte uns meine ehemalige Arbeitskollegin Daniela, eine der wenigen "Büro-Freundinnen", die ich während der letzten 20 Berufsjahre gefunden habe. (Sie war an diesem speziellen Arbeitsplatz mein persönliches "Licht im Dunkel".) Abermals hatten wir Glück mit dem Wetter und konnten unser Wiedersehen im Pavillon feiern.

 

Es folgt ein genauerer Blick auf mein schrankgeshopptes Outfit dieses Tages. Auch davon kennt ihr bereits ähnliche Kombinationen - z.B. eine, die ich HIER gezeigt habe. Das Kleid habe ich vor einigen Jahren von schwarz-weiß auf schwarz-orange umgefärbt, die Jacke von beige auf lila - und die Kombination von Orange- und Lilatönen liebe ich seitdem heißer denn je!

 

Calexico-Konzert:
Am letzten Tag im April konnten wir erstmals seit fast drei Jahren ein Konzert besuchen - Calexico, unsere Lieblingsband, gastierte wieder in Wien - im MuseumsQuartier (kurz MQ). Auch an diesem Tag war mir nach der oben genannten Farbkombination - aber weil ich bei Konzerten gerne tanze (oder bei wenig Platz zumindest mit dem Hintern wackle 😉) bevorzuge ich da Kleider oder Röcke. Und so wurde es an diesem Abend mal wieder mein beschwingter Schmetterlingsrock, den ich 2018 aus Thailand mitgebracht habe.

Vor dem Konzert hatten wir noch Zeit für ein kleines Abendessen, das wir in einem der gemütlichen Outdoor-Restaurants beim MQ genossen. Rund um die Kunsthallen hat sich eine tolle junge Lokalszene entwickelt, in der auch wir "nicht mehr ganz so Jungen" uns sehr wohl fühlten 😊.
 

 
Weil wir gerade bei Calexico gern in der ersten Reihe stehen, gingen wir sehr frühzeitig zum Einlass - und dort begegneten uns gleich einige Calexico-Fans, die wir schon bei früheren Konzerten dieser Band getroffen hatten. Durch das Plaudern mit ihnen verging die Wartezeit recht schnell. Auch wenn Calexico seit dem Hit "Crystal Frontier" zu den einigermaßen bekannten Bands zählt, herrscht sowohl innerhalb der Fangemeinde als auch mit der Band eine irgendwie "familiäre" Stimmung. Und wenn Joey Burns sich mit einer seiner Gitarren direkt vor uns in Foto-Pose wirft, macht er das stets mit einem sehr sympathische Augenzwinkern.
 
Und seht mal, auch die Band hüllte sich farblich zeitweise in Lila-Orange-Töne 😊.

Katze und Flieder
Nun möchte ich euch noch ein paar Fotos von unserer lieben Katze Nina bieten. Die Fotos sind zwar vom 5. Mai - da hatte Nina ihren 19. Geburtstag - und passen daher nicht wirklich in den April-Rückblick, aber zusammen mit dem April-Flieder und dem Zierlauch von Anfang Mai fügen sie sich doch ganz gut in die oberen Lila-Laune-Bilder ein. 
 

Und einige von euch haben sich nach ihr erkundigt wegen des Problems, dass Ninas Lieblingsnachbarn (unsere Nachbarn zur Linken) ihren Teich erneuern und wir Nina daher nicht allein in den Garten lassen können. Diese Frage will ich nicht zu lange unbeantwortet lassen.

Ich kann euch verraten, dass es keine leichte Aufgabe ist, eine Katze, die unbedingt nach draußen will - selbst wenn sie so blind ist wie unsere Nina - nicht nach draußen zu lassen. Nina schreit in diesem Fall sowohl bei uns als auch bei den Nachbarn, und zwar lauthals (und an besonders schwerigen Tagen stundenlang). 

Wir haben versucht (und versuchen immer noch), es so gut wie möglich durchzustehen, und Nina wird entweder von uns oder den Nachbarn hin- und hergetragen oder nur dann aus dem Haus gelassen, wenn die Arbeiter noch nicht oder nicht mehr im Garten zugange sind. Jasmin hat für unser "Gemeinschaftskätzchen" außerdem schon einen "Weg" aus Steinen gelegt und mit ihr "abgegangen" (wie den Schulweg mit einem jungen Schulkind 😊), damit Nina nicht in die neu ausgehobene (erweiterte) Teichgrube fällt und damit sie den Weg von einem Garten zum anderen besser finden kann.

Wir alle wollen es unserer kleinen Maus gerne noch so lange wie möglich schön machen, denn als wir neulich bei der Tierärztin waren, um Nina eine kräftigende Infusion und Vitamine geben zu lassen, wurde uns bestätigt, was wir ohnehin schon befürchtet haben: Dass die harte, allmählich wachsende Geschwulst an Ninas rechter Seite aller Wahrscheinlichkeit nach bösartig ist... 

Wie lange Nina noch hat, kann uns niemand sagen. Eine Operation kommt für uns jedenfalls bei einer so alten Katze nicht in Frage. Sowohl wir als auch unsere Nachbarn werden versuchen, ihr einfach noch eine gute Zeit zu verschaffen - und ab und zu bekommt sie jetzt eben Infusionen und Vitaminspritzen, denn danach ist sie bei besserem Appetit...

Tja, ihr Lieben, das war's also mit den Ups and Downs des Monats April. Ich danke euch sehr für euer Interesse - lieb dass ihr mich besucht habt, obwohl ich zur Zeit viel unterwegs bin und daher eher selten zu Gegenbesuchen komme. Aber ich bemühe mich auch jetzt, immer wieder mal den einen oder anderen Blogbesuch zu unternehmen. Und nächste Woche geht es (endlich!) mit einem Italien-Reiseberichts-Kapitel weiter.

 

Bis bald und alles Liebe,

💗 eure   T r a u d e 💗



Gerne verlinke ich passende Beiträge: 

beim Mosaic Monday, Artis Schilderwald-Linkup, Wednesday around the World bei Pieni Lintu, bei My Corner of the World, Naturdonnerstag - bei Elke, Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions, Saturday's Critters bei Eileen, bei der Gartenglück-Linkparty, I’d Rather B Birdin’, Garden Affair - bei Jaipur Garden, Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche, Heidis Aktion Himmelsblick, Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style, Ich seh rot oder Close to the Ground bei Jutta,  All good things are blue bei Anne, Mein Freund, der Baum - bei Astrid 

 

Mittwoch, 4. September 2019

16. bis 25. August 2019 in Rostrosenhausen

Servus ihr Lieben!


In meinem vorvorigen Post "Intensive Augusttage..." erwähnte ich bereits, dass mein August 
intensiv war 😉. Meine Fortsetzung sollte eigentlich den Titel "Zweite Augusthälfte" tragen, aber 
dann stellte sich heraus, dass ich meine Schilderungen des Zeitraums 16. bis 31. August gar nicht in 
einem einzigen Posting unterbringen kann. Und danach noch einen Beitrag mit dem Titel "Dritte 
Augusthälfte" zu posten ... 😜 naja, das würde meine Glaubwürdigkeit unter Umständen ein bisserl 
beeinträchtigen. Also kriegt ihr heute einen Teil meiner zweiten Augusthälfte zu sehen und den Rest 
dann bei nächster Gelegenheit. 

Fürs erste möchte ich euch jedenfalls danken für euer Feedback
engagierten Zeilen zu meinem vorigen Post, in dem ich meine Gedanken im Zusammenhang mit
den furchtbaren Bränden im Amazonasgebiet mit euch geteilt habe.


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Mein heutiger Beitrag wird wieder ein paar besser verdauliche Themen behandeln - was nicht 
bedeutet, dass die Umweltprobleme für mich vom Tisch sind. Aber ich brauche zwischendurch
immer wieder mal "leichte Muse", also Themen, die mein Herz erfreuen, sonst werde ich innerhalb
kürzester Zeit zum Psychowrack. Und so seht ihr heute (oben) unter anderem Herrn Rostrose beim 
Sonntag-morgendlichen Schmusen mit Nina, Kater Maxwell bei der "Gartenarbeit" und bei der
tatkräftigen Unterstützung meiner Outfit-Shootings (oben und unten) sowie ein paar Bilder von 
Blumen, Hosenrettungsaktivitäten und unseren sonstigen Unternehmungen im August... (Für alle,
die sich lieber mit weniger oberflächlichen Themen befassen, gibt's im PS dann aber doch noch
eine Petition...)




In meinem Beitrag Kunterbunter Hochsommer und Gartenziele habe ich euch erzählt, dass
mir ein Brombeerfleck auf die selbstgefärbte grüne Hose geraten ist. Leider konnte ich ihn 
nicht sofort behandeln, weil wir mit Freunden bei einem Teleskopabend waren. Also hatte 
ich am nächsten Tag einen eingetrockneten Brombeerfleck. Im Internet finde ich im Augenblick

Aber irgendwo habe ich mal gelesen, dass man ein wenig Essig und dann ein wenig Soda auf den
eingetrockneten Fleck tupfen soll. Das war das Mittel meiner Wahl. (Wie ihr unten seht, kaufe ich
für den Haushalt billigen Essig in großen Kanistern, das ist die sparsamste Methode und die Kanister 
kann ich später noch verwenden, um selber Apfelessig anzusetzen oder um sie mit Blumen zu 
bepflanzen o.ä. Lieber wäre mir jedoch auch da ein Pfandsystem.) Achtung! Kanister haben oft
einen Verschluss mit einem gezackten Plastikring: Bitte zerschneidet diesen, bevor ihr ihn entsorgt
- es sind schon viele Tiere wegen dieser Ringe verendet! KLICK

Ich verwendete einen alten Pinsel, um beides in vorsichtiger Dosierung gezielt auf dem Fleck 
aufzubringen. Dann ließ ich das Ganze eine Weile einwirken, wusch es mit kaltem Wasser 
aus und wiederholte die Prozedur. Nach dem zweiten Versuch war der Fleck nur noch 
leicht sichtbar. Dann wusch ich die Hose (und einige andere Buntwäschestücke) wie gewohnt 
bei 40 Grad mit Efeu - 1 EL Soda gab ich auch dazu und zum Spülen einen Schuss Essig in
die "Weichspülerkammer".


 


Keine Sorge, man riecht den Essig nicht. Wenn ihr aber gerne "Duft" in der Wäsche haben wollt, 
könnt ihr auch noch ein, zwei Tropfen ätherisches Öl dazugeben. (Ich verwende in letzter Zeit meistens
Lavandinöl.) Und ich war natürlich gespannt, ob erstens der Fleck weg ist und zweitens, ob die grüne
Farbe gehalten hat oder ob man sonst etwas von der Behandlung sieht. Aber: alles bestens! Siehe 
obere Collage ganz rechts und vorangegangenes Outfit - kein Fleck mehr zu sehen, nichts ausgebleicht! 

Beim folgenden Outfit hingegen (wieder mal #Kleidüberhose 😊 - oder eigentlich 
"Zweikleiderüberhose") wäre es egal, ob der Fleck noch da ist oder nicht:




In der folgenden Collage seht ihr, womit ich unseren Augustgarten farblich belebt habe:
Besonders hübsch finde ich die zarten Portulakröschen, und die lila-pinken Dahlien. (Beides 
habe ich heuer erstmals im Garten.)




Abermals ein Zweikleiderüberhose-Mix, diesmal mit meiner schwarzweißen Biobaumwoll-
hose vom Kaffeeröster, der hellroten Intarsientunika aus Öko-Leinen und dem schwarzen
Hemdblusenkleid, das ich schon so lange habe, dass ich es ursprünglich eigentlich bei unserem
Namibia-Urlaub spenden wollte. (Ich hatte damals fast nur Kleidung dabei, die ich dort den
Zimmermädchen schenkte.) Aber dann verliebte ich mich im Urlaub neu in das Kleidungs-
stück, und so durfte es wieder mit nach Hause.




An einem sonnigen Sonntag in der zweiten Augusthälfte bekamen wir "Grillbesuch": Meine
Freundin Anita, die ich mit 15 Jahren bei Spachferien in Bournemouth kennengelernt habe, 
und ihre Familie, sowie die Schwester meines Mannes, die der Einfachheit halber ebenfalls 
Anita heißt 😉😋😊




An diesem Tag hatte ich irgendwie Lust auf Südseeflair, und so wurde mein seit vielen Jahren
gern getragenes Allzweck-Maxikleid mit einem Seidentuch und ein paar Ketten aufgepeppt,
und ins Haar kam eine Seidenblüte.




Einen Tag später besuchte ich meine ehemalige Arbeitskollegin Helga in ihrem Wiener
Schrebergarten, der eine tolle Mischung aus Naschgarten und Blütenparadies darstelllt. Hier 
wachsen auf verhältnismäßig kleinem Raum dunkelviolette Weintrauben, gelbe und rote Himbeeren, 
Artischocken, Rucola, Äpfel, Zwetschken, Kartoffeln, Feigen, Zitrusfrüchte in großen Pflanztöpfen,
und noch viele andere Obst- und Gemüsesorten sowie Kräuter und viele hübsche Blumen - und
Platz für einen Swimmingpool ist auch noch! Den haben wir an diesem heißen Tag auch gleich
zur Abkühlung genützt!




Danach war's dann an der Zeit, wieder in die Klamotten zu steigen und gemeinsam in die
Wiener Innenstadt zu fahren, wo wir uns mit unseren Männern zum Abendessen und Plaudern
trafen. Und das war mein Kleid an diesem Tag - aufgepeppt mit meinem Fransenponcho als
"Überrock":




Am nächsten Tag war wieder Gartenarbeit angesagt. In der allerersten Collage konntet ihr
sehen, wie fleißig mir Maxwell beim Buddeln geholfen hat, aber danach war er erschöpft und
wollte sich lieber im Schatten ausruhen. 

Neulich habe ich euch meine Kartoffelernte 2019 gezeigt - links unten seht ihr, wie sich die
Nachsaat im weiteren August-Verlauf entwickelt hat. Mittlerweile sind diese Kartoffelpflanzen
schon um vieles höher geworden - das gibt bestimmt noch eine zweite Ernte! Falls ihr euch
fragt, weshalb dieses Hochbeet rundum Gitter hat: Im vorigen Jahr hingen die Pflanzen zum 
Teil über den Beetrand; Nacktschnecken kamen auf diese Weise ins Beet und fraßen einige
Kartoffelpflanzen kahl. Durch das Gitter bleiben die Pflanzen vor den Schnecken geschützt - 
und vor Katzen, die das Hochbeet irrtümlich für eine Toilette halten. (Hatten wir nämlich auch
schon... 😧)




Außerdem radelte ich an diesem Tag zu Mrs. Sp*rty, denn mittlerweile habe ich wieder das Okay 
vom Augenarzt: Wie ich euch HIER erzählt habe, hatte ich Probleme mit meinem rechten Auge und 
der Arzt stellte eine Glaskörperabhebung fest, weshalb ich mich körperlich schonen sollte. Ich habe
 zwar trotzdem bei den beiden Gartenprojekten mitgearbeitet, über die ich euch demnächst erzählen
 werde, da sie inzwischen ordentlich vorangeschritten bzw. fertiggestellt sind (Stichworte: Vorgarten
 und Kiesweg) - allerdings auf eine relativ clever durchdachte und somit schonende Art und Weise.
 Mehr darüber demnächst. Heute zeige ich euch nur mein zu-Mrs.-Sp*rty-Radel-Outfit:




Beim Turnen schnallte ich dann einfach nur den Gürtel ab 
(der mal der Tragegurt meiner alten analogen Kamera war) und zog die Tunika aus, wechselte
die Sandalen gegen Turnschuhe - und fertig war mein Trainings-Outfit 😊. 

Dann radelte ich wieder
zurück und machte mich an eine andere Arbeit im Garten: Denn mittlerweile waren die meisten
der Wilde-Möhre-Blüten zu den typischen "Körbchen" geworden und hatten Samen zu bilden
begonnen. Da ich zwar gern im nächsten Jahr wieder Wilde Möhren im Garten haben möchte, aber
nicht will, dass sie sich noch exzessiver vermehren als bisher, habe ich die Pflanzen bodennah  
zurückgestutzt. Ich hoffe, sie kommen nächstes Jahr von selber wieder. Falls nicht, habe ich
ein paar Samen auf die Seite gebracht. Die kann ich allerdings auch als Gewürz verwenden - 
mit einigen der Samenkörner habe ich das getan. Sie schmecken ... karottig 😋. Unten links: das
von den zahlreichen Möhrenblüten befreite Beet...




Mal wieder ein Mix mit meinem gern getragenen roten Maxirock - bequem kombiniert mit
dem oliven Wolfs-T-Shirt und einem breiten Haarband, das an diesem Tag auch gleich als 
Sonnenschutz diente.


 


Am 23. August fand das Kurt-Ostbahn-Konzert im Wiener Prater / Kaiserwiese statt. 
Mittlerweile ist es fast zehn Jahre her, dass Herr Rostrose und ich mit Ostbahn-Kurti alias 
Willi Resetarits zusammen auf einer Bühne standen - ich habe seinerzeit hier über dieses 
sensationelle Großereignis berichtet; die oberste Reihe der folgenden Collage zeigt Fotos von
damals. Die Fotos in der zweiten Reihe stammen von HIER (links) und HIER (rechts) sowie
aus dem Handy von Herrn Rostrose (Riesenradfoto in der Mitte und untere Reihen) und
wurden am Konzertabend aufgenommen.




Wie unschwer zu erkennen ist, kamen wir dem Künstler da nicht ganz so nah wie vor zehn Jahren,
sondern fanden ziemlich weit hinten einen Stehplatz. Wie man ebenfalls gut erkennt, machen 
Selfies nicht gerade hübscher oder jünger - aber sie dokumentieren: "Traude & Edi waren da!" 😂

Mein Abendanzug harmonierte neuerlich auf das Wunderbarste mit der Bühnenbeleuchtung und
war außerdem sehr praktisch gehalten: Denn bei der Musik von Herrn Ostbahn und den Musikern 
seines Vertrauens muss ich tanzen. (Zumeist handelt es sich um ins Wienerische übertragene
Coverversionen von Bruce-Springsteen-Songs und anderen Rockklassikern.) Um meine Hände
beim Tanzen frei zu haben, hatte ich keine Handtasche, sondern nur meine Gürteltasche dabei. Dazu
wieder #Kleidüberhose, diesmal in weinrot gehalten und ein Shirt in zum Gürtel passendem
Türkiston. Wir hatten einmal mehr Glück mit dem Wetter - obwohl das Konzert in eine Phase
unsteten Wetters fiel, blieben wir trocken und mussten nicht frieren. Und gefallen hat's uns
auch! 😊




Wir kommen zum letzten Anzug des heutigen Postings. Ihr seht abermals das rote Kleid,
diesmal ganz Ton in Ton zu meiner roten Dreiviertelhose kombiniert.
Das verlinke ich dann auch gleich bei Claudia - da geht's nämlich um rote Outfits 😊




Solcherart gewandet und mit einem Dutt am Kopf fuhr ich zusammen mit Edi zu meiner
Mutter. Und weil mein Bruder zu dieser Zeit gerade in Marokko weilte, knipste Edi ein Foto von 
"Hildekind" und mir, um es meinem Bruder per WhatsApp als kleinen Gruß schicken zu können. 

Dass meine Mutter (93) jemals wieder in eine Kamera lächeln würde, war vor ein paar Monaten 
nicht mehr vorstellbar für meine Familie und mich. Vom Herbst vorigen Jahres bis zum heurigen 
Frühjahr gab es mehrere Phasen, wo meine Mutter dem Tod weit näher war als dem Leben,
nichts mehr essen wollte und fast nur noch schlief. Niemand weiß so genau, was es war, doch
plötzlich fing sie wieder an, zu essen, zu sprechen, zu lächeln, sich für ihre Umwelt ein bisschen
 zu interessieren und sogar Zeitung zu lesen... Ich hab zu den Schwestern und Pflegern schon
gesagt: "Was immer ihr ihr gebt - ich will das Zeug auch!" 😝😎




Wobei wir ja ebenfalls jede Menge Energiefutter zu uns nehmen - in der oberen Collage zu
sehen beispielsweise die frischen Zutaten aus eigener Ernte für einen asiatischen Eintopf. 😋


Bleibt auch ihr möglichst frisch und knackig!
Fortsetzung folgt!


Fotos (wenn nicht anders angegeben): Herr und Frau Rostrose
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,



PS:
Fotos von HIER
Unterschreibt bitte die PETITION an Disney:  
Seit dem ersten König der Löwen-Film vor 25 Jahren hat sich der 
afrikanische Löwenbestand fast halbiert. Wissenschaftler/innen sagen, dass bis zu einer 
MILLION Arten am Rande des Aussterbens stehen, darunter auch die königlichen Löwen!
Mit dieser Petition fordern wir riesige Unternehmen wie Disney (dessen neuer Film “König der 
Löwen” gerade über eine MILLIARDE Dollar an den Kinokassen eingefahren hat) dazu auf, einen 
kleinen Teil ihrer Werbeausgaben an Projekte zum Schutz wilder Tiere zu spenden. Das könnte dazu 
beitragen, diese anmutigen Tiere vor dem Aussterben zu bewahren! Wenn Disney mit gutem Beispiel 
vorangeht, könnten auch andere große Unternehmen wie Netflix und Google nachziehen.
HIER geht's zur Petition. 




Montag, 26. August 2019

Intensive Augusttage, #Kleidüberhose und T in die neue Woche

Servus ihr Lieben!


Wie die Überschrift schon besagt, waren meine Augusttage intensiv, weshalb ich auch kaum zum 
Bloggen / Blogs lesen / Kommentare schreiben gekommen bin. Entschuldig bitte! Bei meinem 
heutigen Lebenszeichen zeige ich euch einige Collagen aus der ersten Augusthälfte - und versuche 
mich textlich kurz zu halten. (Ähem - möglichst kurz, sollte ich wohl sagen... )

Der August 2019 war hierzulande übrigens nur an einigen wenigen Tagen sehr heiß. Oft herrschte 
ein Wetter, bei dem's nicht sicher war, ob es regnen wird oder trocken bleibt - und die Entscheidung
 fiel mal so und mal so aus.




Am 3. August war wieder das Beachparty-Reggaefest in Guntramsdorf
da hatte es auch den ganzen Tag wettermäßig herumgezogen - aber zum Glück entschied sich der 
Himmel dann, seine Schleusen nicht zu öffnen. Und so konnten wir einen entspannten, tanzenden 
Abend und das bereits legendäre tolle Feuerwerk genießen. Tochterkind Jana und ihr Freund waren 
auch dabei, leider wollten sie sich nicht fotografieren lassen - auch nicht (oder erst recht nicht 😜), 
als die "nitelife"-Fotografin kam und fragte, ob sie uns knipsen darf. Das Foto links oben von Edi 
und mir hat sie aufgenommen. Unten ein Blick auf mein Outfit ohne Jeansjacke. (Die 
brauchte ich dann später nicht mehr, der Abend war lauer als der Tag...)


 


Das ist eine Version von #Kleidüberhose, wie ihr sie schon eine Weile von mir kennt. Aktuell 
werden allerdings oft längere Kleider über den unterschiedlichsten Hosenformen getragen. Unter den 
Ü30-Bloggerinnen wurde unlängst getestet, ob der Look, der derzeit auf Instagramm so gehyped 
wird, etwas taugt, und die meisten hatten Spaß daran. Mir gefielen die Ergebnisse auch. Deshalb - 
und weil es zum Augustwetter passte - trug ich in letzter Zeit öfter mal Kleider über Hosen. 
Beispielsweise so:

 


Oder so: 
In dieser Farbgebung hätte ich durchaus auch zu Monis Strandpicknick-Sommerfest gepasst, das am 
10. und  11. August stattfand. Was ich da tatsächlich trug, habe ich euch im vorigen Post gezeigt. 
Vielen Dank übrigens für eure wunderbaren Kommentare dazu. Und herzlichen Dank auch für all euer 
Feedback zu meinem Mammographie-Beitrag.




Noch ein #Kleidüberhose-Look vom August 2019, diesmal mit dem relativ neuen roten Leinenkleid 
und schwarzer Hose darunter. 

(Der Gürtel, den ich an dem Tag verwendete, war mein Rosengürtel, den ich euch HIER erstmals gezeigt habe. Diesmal 
habe ich ihn eingerollt getragen - eine zwar kreative Lösung, aber leider eine, die nicht viel getaugt hat: Offenbar hatte ich 
den Gürtel nicht gut genug gebunden und verlor ihn irgendwo in der Nähe des Pflegeheims meiner Mutter, ohne es zu 
bemerken. Ich kam erst beim Aussteigen aus dem Auto zuhause drauf, wollte aber nicht mehr nach Wien zurückfahren. Habe 
dann noch im Heim gefragt, aber natürlich ist der Gürtel weg. Schade, aber das fällt wohl unter #Loslassenkönnen...)




Was ich mich allerdings frage ist, warum #Kleidüberhose als "neuer Trend" bezeichnet wird 
bzw. warum über diesen Mix überhaupt noch diskutiert werden muss. Auf den Laufstegen taucht 
diese Tragevariante ohnehin alle paar Jahre wieder auf. Manche mögen sie, manche nicht, und beides 
ist okay. 

Hier wurde beispielsweise im Jahr 2014 überlegt, ob Kleid über Hose ein Trend ist oder nicht.
 Hier ein Beitrag zum Thema von 2017. Von 2012 habe ich neulich auch etwas entdeckt, das finde 
ich jetzt auf die Schnelle aber leider nicht. Und hier unten könnt ihr mich auf zwei "historischen" 
Fotos von 1991(!) im "Kleid-über-Hose-Look" sehen. Also, von "neu" kann auch bei diesem 
"Trend" nicht gesprochen werden 😊😉...


Was mir da am obersten Knopf flattert, ist ein selbstbemaltes Seidentuch, das ich an diesem Tag (Abschlussveranstaltung 
eines von mir organsierten und betreuten Kinder-Kunst-Projektes im KunstHausWien) lässig über die Schulter trug. 
Vielleicht wird ja das auch mal "Trend" (?)


Mein kurzes schwarzes Hemdblusenkleid oder meine lange Hemdbluse zur schwarzweißen 
Schlüpfhose und orange-bunten Zutaten trug ich am 15. August (in Österreich ein Feiertag) - 
da unternahmen wir einen Ausflug nach Heiligenkreuz. Auch die bunten Sneakers durften 
wieder mitspielen - sie waren mal Schrankmonster, aber mittlerweile mag ich sie 😊! Das
Hutband ist übrigens ein ehemaliger Strick-Gürtel (gehörte zu einem Pulli)...




Unterwegs machten wir im schönen Helenental noch einen kleinen Zwischenstop, weil ich gern
 zur Cholerakapelle hinaufspazieren wollte. (Das ist ein Spaziergang von nur einigen wenigen
Minuten.)




 An diesem Tag war das Wetter traumhaft, und das Stift Heiligenkreuz samt seiner Umgebung
präsentierte sich uns von seiner besten Seite. Kommt mit - ich will euch ohne viele Worte zeigen,
was wir dort gesehen haben. Falls ihr mehr Informationen über das Stift wollt, klickt bitte auf den
obigen Link oder auf DIESEN.


 


Besonders schön fand ich die alten, riesigen Platanen im Hof - herrliche Schattenspender - einer 
der Bäume bekam eine Umarmung von mir:




 Nova sammelt in ihrem Linkup das T in die neue Woche immer Tore und Tunnel - in den 
folgenden beiden Collagen könnt ihr euch aussuchen, durch welches T ihr gern gehen wollt:




Das zuletzt gezeigte Tor führt in diese Kirche:




Das Stift ist wunderschön am Fuß des Wienerwaldes gelegen. Ein Kreuzweg führt unter
 teilweise ebenfalls sehr alten Bäumen auf eine Anhöhe; hinter einem Zaun weidet Rotwild.




Ich hoffe, ihr habt den Ausflug so genossen wie wir! 
Zum Abschluss bekommt ihr noch ein Outfit zu sehen, das ich neulich zu probieren versprochen 
habe. Ihr erinnert euch? In meinem Post Kunterbunter Hochsommer und Gartenziele zeigte ich 
euch ein kniekurzes blaues Kleid zu knallgrünen Leggings und bunten Sneakers - und erwähnte, 
dass der Look wohl auch mit meinem grünen Des*gual-Kleid funktionieren würde. Tja, und ich 
denke, er funktioniert tatsächlich - jedenfalls an Tagen mit großer Lust auf Farbe und 
Fröhlichkeit 😊:




Nun wünsche ich euch noch eine schöne neue Woche - mit möglichst oft Lust auf Fröhlichkeit! 
Demnächst erzähle ich euch, wie es in meinem turbulenten August weiterging 😊!



Fotos: Herr und Frau Rostrose (wenn nicht anders angegeben)
Herzliche rostrosige Grüße
und alles Liebe
Traude
 
 
Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe, Novas Linksups,