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Sonntag, 1. März 2020

Mein "Tagebuch" vom Februar 2020


Kurzfristig habe ich mit dem Gedanken gespielt, mein heutiges Posting "Pensionistenstress im Februar" zu nennen 😁😅. Aber auch wenn in diesem 29 Tagen enorm viel los war, ist das meiste davon erstens selbst gewählt und vieles davon haben wir zweitens auch echt genossen. Und drittens geht's auch in den meisten anderen Monaten nicht ruhiger zu bei uns... 

Ich möchte euch diesmal einen Monatsrückblick in Tagebuchform bieten, damit ihr eine Ahnung bekommt, wovon ich spreche - denn mein "Tagebuch" ist wirklich dicht beschrieben 😉. Ein paar Kombinationen aus meiner #schrankshopping - #capsulewardrobe bekommt ihr bei der Gelegenheit natürlich auch zu sehen.



Servus ihr Lieben!

Wie schön, dass vielen von euch meine Collagen von der überraschend farbenfrohen Stadt St. Petersburg und vom absolut sehenswerten, prima gelaunten Tallinn so gut gefallen haben! Danke für all eure lieben Kommentare! Jetzt bin ich mit meinem Reisebericht fast fertig - nur noch eine Kleinigkeit fehlt - und das, obwohl der Jänner und der Februar keineswegs unter den Begriff "Saure-Gurken-Zeit" gefallen sind. Aber ich glaube, ich brauche auf ruhigere Zeiten gar nicht zu warten...


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Sa., 1. Februar:
Zuerst Treffen mit Edis Schwester, die uns einen Hofladen mit interessanten regionalen Produkten in ihrer Wohngegend zeigt. Wir kaufen ein schönes Wildschweinfilet und werden dort bestimmt ab und zu mal wieder einkaufen. Unser Fleischkonsum ist inzwischen erkennbar geringer geworden, und das Fleisch, das wir kaufen, soll nicht von Tieren stammen, die ihr ganzes kurzes Leben hindurch gelitten haben. Es ist ein sehr warmer Tag und ich sehe die erste Biene dieses Jahres umherschwirren. Hoffentlich findet sie irgendwo Winterblüher!

Mein erstes Outfit im Februar

Anschließend sind wir eingeladen zu Anita, Norbert, Max - ein schöner Nachmittag und Abend mit Kaffee, Kuchen, Abendessen und vielen tollen Urlaubsgesprächen inklusive Fotobuch-Geblättere.


 


So., 2. Februar:
Vor dem Mittagessen gehe ich zum Training bei Mrs. Sp*rty. Am Nachmittag und Abend haben wir Besuch von meiner Tochter und ihrem Freund; es gibt Eierlikörgugelhupf und später drei verschiedene selbstgemachte Pizzas. (Ich habe euch in diesem Beitrag darüber erzählt und Fotos gezeigt.)

Mo., 3. Februar:
Mein lieber Mann versucht durch eine Serie von Akupunkturbehandlungen, seine relativ häufigen Kopfschmerzen loszuwerden. (Auch das habe ich in diesem Beitrag erzählt.) Christine, die Akupunktur-Ärztin, ist eine Freundin von mir, mit der ich insgesamt neun Jahre lang die Schulbank gedrückt habe. Im Jänner erzählte mir Christine, dass sie Montags neuerdings immer in einen Club zum 50-plus-Turnen geht und dort zufällig zwei weiteren "alten" Schulkolleginnen begegnet ist - Ingrid und Sylvia. Wir vereinbarten ein Treffen - und am 3.2. ist es so weit; leider kann Ingrid dann aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, aber ich freue mich über das Wiedersehen mit Sylvia.
Ich verbinde die Fahrt nach Wien außerdem mit einem Besuch bei meiner Mutter im Pflegeheim. Und das ist meine Kleidung an diesem Tag:


Das Tuch ist von Tina erschwäppt 😊


Di., 4. Februar:
Vormittags haben wir einen ausführlichen Bank-Termin, nachmittags gehe ich turnen zu Mrs. Sp*rty. (Mein Mann geht an meinen Turn-Tagen entweder ins Fitness-Center oder Laufen.) 

Mi., 5. Februar:
Edi hat am frühen Nachmittag wieder einen Akupunkturtermin bei Christine; diesmal müssen wir dafür aber nicht nach Wien fahren, denn einmal pro Woche ordiniert sie praktischerweise in Baden. Wir verbinden die Fahrt nach Baden gleich mit einem anschließenden Ausstellungsbesuch. Wir sehen uns die Beethoven-Ausstellung im Badener Kaiserhaus an (gratis mit der NÖ-Card) - doch darüber möchte ich euch in einem Extra-Beitrag mehr erzählen.

Do., 6. Februar:
Unsere Vis-a-vis-Nachbarn sind auf Kurz-Urlaub, und so, wie sie sich immer um unsere Katzen kümmern, wenn wir nicht da sind, tun wir das umgekehrt auch. Zu ihren zwei Katern Lucky und Flo sowie ihrer Katze Sandy ist vor kurzem das entzückende Findelkind Lily hinzugekommen. Selbstverständlich werden alle vier von uns bespaßt. Lily ist davon besonders begeistert; Lucky vermisst vor allem Streicheleinheiten.


Anschließend fahren Edi und ich zu meiner Mutter und danach erledigen wir unseren Wocheneinkauf. Das "Shirt", das ich hier zu Rock und Jacke in Gelb trage, ist eigentlich ein Kleid.


Fr., 7. Februar:
Zum Jahresanfang haben wir den Vorsatz gefasst, mindestens einmal im Monat einen computerfreien Tag einzulegen und uns auch keine Termine aufhalsen zu lassen. Kein Training, kein Haushaltskram - dieser Tag gehört (fast) nur uns beiden - Zeit für Zweisamkeit. Einzig und allein die Nachbarskatzen (und natürlich auch unsere eigenen) brauchen etwas Zeit und Pflege von uns.

Sa., 8. Februar:
An diesem Tag kümmern wir uns abermals um die Nachbarskatzen, außerdem trainiere ich wieder bei Mrs. Sp*rty und gönne mir duftende und wärmende Entspannungszeit in der Badewanne.

So., 9. Februar:
Morgens betüddeln wir die Nachbarskatzen, mittags treffen wir mit Teilen der Familie zusammen, denn wir feiern nachträglich Marianne-Omas Geburtstag: Zuerst schmausen wir bei ihrem Stamm-Griechen, danach geht's zur Jause und zum Plaudern in ihr Haus. Jana hat eine Nusstorte gebacken:



Am frühen Abend werden Lucky, Flo, Sandy und Lily noch ein letztes Mal von uns verwöhnt, am späten Abend kehren unsere Nachbarn wieder von ihrem Kurztrip zurück.

Mo., 10. Februar:
Wir besuchen meine Mutter im Pflegeheim und verbinden diese Fahrt nach Wien mit einem Besuch im Haus der Musik, denn dort ist ebenfalls mit der NÖ-Card der Eintritt frei. Über diesen Ausstellungsbesuch werde ich euch ein andermal mehr erzählen und Fotos zeigen.

Di., 11. Februar:
Abgesehen von Routine-Haushaltsdingen steht an diesem Tag nur Training bei Mrs. Sp*rty auf dem Programm. Und vermutlich blogge ich an diesem Tag auch, was das Zeug hält 😉 (wie so oft, wenn es meine Zeit zulässt)...

Mi., 12. Februar:
Der (lange, spannende) Tag beginnt mit selbst gepresstem Orangensaft, denn wir brauchen Energie. Da es sich um Bio-Orangen handelt, reiben wir etwas von der Schale ab und lassen den Abrieb trocknen, um ihn später als Gewürz zu verwenden. Außerdem stelle ich erstmals Orangenessig-Allzweckreiniger her - nach diesem Rezept.



Am frühen Nachmittag hat Edi wieder einen Akupunkturtermin in Baden - den verbinden wir mit einer weiteren Ausstellung, diesmal im Beethovenhaus. Darüber demnächst mehr.
Besonders spannend wird es dann am Abend, denn von 18 bis 22 Uhr nehmen Edi und ich an einem Volkshochschulkurs "Brot backen für Anfänger" teil. Auch darüber erzähle ich euch ein andermal ausführlicher - ich verrate euch vorerst nur, es war ein voller Erfolg!

Do., 13. Februar:
Auf dem Programm steht wieder Training bei Mrs. Sp*rty - und außerdem abends ein Massagetermin für Edi und mich. (Wir gönnen uns seit einiger Zeit alle 14 Tage eine sehr wohltuende Rückenmassage.)

Fr., 14. Februar:
Valentinstag - für uns allerdings ein ganz normaler Tag (sofern man unsere Tage als "normal" bezeichnen kann 😊😉). Am Vormittag besuchen wir erstmals den Volkshochschul-Yogakurs (Hatha-Yoga). Die Entspannung, aber auch die Bewegung, die andere Körperregionen anspricht als unsere sonstigen Trainings, tun uns gut (und vor allem ich habe danach dann einen hübschen Bauchmuskelkater. Edi spürt's mehr in den Beinen). 
Nach dem Mittagessen erledigen wir unseren Wocheneinkauf im Hofladen und im Supermarkt. Abends fahren wir zu einem Heurigen in unserer Nähe und lassen dort den Tag gemütlich ausklingen. Mein Outfit dazu ist "zünftig" - der seidene Trachtenrock vom Flohmarkt und das selbstgefärbte Trachtengilet zum grünen Langarmshirt, dazu ein Second-Hand-Trachtenjanker:



Sa., 15. Februar:
Wir besuchen wieder meine Mutter im Pflegeheim. Eigentlich wollten wir danach einen Ausflug unternehmen, aber das Wetter ist zu mies. Deshalb erledigen wir nur noch ein paar Besorgungen und gönnen uns dann einen gemütlichen Nachmittag zu Hause.

So., 16. Februar:
Training bei Mrs. Sp*rty. Abends haben wir abermals einen von der Komparsen-Agentur vermittelten Termin bei der ORF-Sendung Im Zentrum - ich habe euch HIER über unseren ersten derartigen Einsatz erzählt. Diesmal geht es um den wieder aufgerollten österreichischen Abfangjäger-Skandal, und ein paar hochrangige Politiker sitzen direkt vor uns in der Gesprächsrunde:


"Im Zentrum"-Logo: ORF, Rest © Rostrose


Mo., 17. Februar:
Genauso, wie wir uns den computerfreien Tag / unsere Zeit für Zweisamkeit im Kalender eintragen, weil sonst unweigerlich nichts daraus wird, mache ich das auch, wenn ich mich mal einen ganzen Tag lang nur um mich und meine Angelegenheiten kümmern will. Diesen Tag habe ich mir frei von Trainings, Mutterbesuchen etc. genommen - Zeit für mich, "Traudezeit" heißt das bei mir. Ein Gutteil der Zeit geht zwar damit auf, dass ich in aller Ruhe meine Papiere in Ordnung bringe, Altpapier aussortiere, diversen Schreibkram erledige etc., aber ich bin am Abend dennoch zufrieden.

Di., 18. Februar:
Am Tag danach muss dann natürlich einiges nachgeholt werden - unter anderem ein Besuch bei meiner Mutter und Training bei Mrs. Sp*rty. 
Außerdem haben wir eine Einladung zu einem Kabarett-Abend mit Herbert Steinböck in Wiener Neustadt erhalten. An diesem Abend habe ich nach langer Zeit mal wieder Lust auf (teilweise) offenes Haar. Und wie so oft auch Lust auf viel Grün. Im Theraterfoyer ist eine Fotografin unterwegs, die Aufnahmen von den Gästen macht - unter anderem auch von Edi und mir.

H. Steinböck-Foto von HIER, das Edi-Traude-Foto wurde uns von den Veranstaltern zugeschickt, Rest: © Rostrose
Die Kette stammt auch von Tina - erschwäppt beim Münchner Bloggertreffen 😊


Mi., 19. Februar:
Akupunkturtermin in Baden; diesmal verbinden wir damit einen Besuch in der Römertherme - meine Tochter Jana verbringt den Schwimm- und Relax-Nachmittag mit uns zusammen. Mein Outfit des Tages ist von Frühlingslust bestimmt:



 
Do., 20. Februar:
Wochen-Einkauf und Training bei Mrs. Sp*rty.

Fr., 21. Februar:
Yoga und Mutterbesuch.

Sa., 22. Februar:
An diesem Tag scheint mal wieder die Sonne und es stürmt auch nicht - Hurra! Wir unternehmen einen Ausflug auf den Sonnenberg bei Hornstein im Burgenland. Was wir dort gesehen haben, erzähle ich euch demnächst.

So., 23. Februar:
Ein gemütlicher Sonntag, an dem ich mir wieder ein Training bei Mrs. Sp*rty gönne. Nachmittags setzen wir Germteig (Hefeteig) an, abends backen wir draus abermals Pizza - diesmal mit Vollkornmehl und Käserand. Beim nächsten Mal rollen wir noch mehr Käse in den Rand. Und irgendwann schaffen wir vielleicht auch mal eine runde Pizza 😋- aber köstlich war sie!



Mo., 24. Februar:
Nach einem Pflegeheim-Besuch bei meiner Mutter unternehmen wir einen Ausflug nach Schönbrunn, wo wir (gratis mit der NÖ-Card) das Wüstenhaus besuchen und einen Spaziergang unternehmen. Hier seht ihr schon mal Vorschaubilder - mehr zum Thema in Bälde.




Di., 25. Februar:
Unser Schlafzimmerfenster schloss so schlecht, dass bei den Stürmen der letzten Zeit die Vorhänge wackelten und das Heulen so schlimm klang, als würde unser Haus abheben und wegfliegen wollen. Also lassen wir an diesem Dienstag einen Servicemann kommen, der sich auch gleich um die anderen Fenster in unserem Haus kümmert. (In der wärmeren Jahrezeit müssen wir sie allerdings noch abschleifen und frisch lackieren.)
Außerdem gehe ich zu Mrs. Sp*rty trainieren. 

Mi., 26. Februar:
Vormittags kommt der Gärtner zu uns, der uns seit ein paar Jahren beim Obstbaumschnitt hilft. Am frühen Nachmittag hat Edi den nächsten Akupunkturtermin bei Christine. Danach unternehmen wir einen Wienerwald-Spaziergang auf Badens Waldwegen und sehen dabei erste Veilchen sowie zahlreiche Helleboren in weiß und rosa. Über diesen Ausflug erzähle ich euch in einem späteren Posting mehr.


Ein Durchblick, den Nova hoffentlich als T in die neue Woche gelten lässt...

Do., 27. Februar:
Vormittags gehe ich zur Ärztin, um mir ein Rezept zu holen. Am frühen Nachmittag trainiere ich bei Mrs. Sporty; abends bekommen Edi und ich wieder eine Rückenmassage.

Fr., 28. Februar:
Am Vormittag  haben wir unseren Yoga-Kurs; danach fahren wir in den Hofladen und zum Supermarkt, um die Vorräte für die kommende Woche zu besorgen.

Sa., 29. Februar:
Um Mittag herum fahren wir zu meiner Mutter. Sowohl mein Bruder als auch Edi und ich besuchen sie am liebsten zur Essenszeit, denn dann können wir ihr das Essen geben.*)

*)  "Füttern" sagt man ja offenbar bei Pflegefällen nicht mehr - fällt wohl unter "politisch inkorrekt", auch wenn ich das für Erbsenklauberei halte... Auf diese Weise können wir jedenfalls etwas Positives für sie tun und stehen in näherem Kontakt mit ihr, als wenn wir nur neben ihrem Bett rumstehen oder -sitzen und sie "anplaudern". (Sie selbst spricht ja kaum noch - an manchen Tagen überhaupt nicht, an guten Tagen zwei, drei Worte oder kurze Sätze.) Wenn man zwischen den Essenszeiten kommt, muss man meine Mutter außerdem üblicherweise wecken und hat dann manchmal das Gefühl, dass sie eigentlich lieber weiterschlafen würde, anstatt "angeplaudert" zu werden 😉.



Nach dem Mutterbesuch  und Mittagessen gönne ich mir wieder ein entspannendes Wannenbad; später bereiten wir einen Hefeteig für den nächsten Tag vor - da wird wieder Brot gebacken.

🙌🙌🙌

Tja, ihr Lieben, ungefähr so sieht also ein relativ typischer "Rostrosen-Rentnermonat" aus 😎 - jetzt wisst ihr Bescheid. Natürlich steht bei den Tagesbeschreibungen nicht "alles" drin: Zwischendurch halte ich (per Whats App, Telefon oder Mail) Kontakt mit Freunden und Familienmitgliedern, kümmere mich um Haushaltsdinge, lege zuweilen ein Nachmittagsnickerchen ein, plane Projekte und Urlaube, bearbeite Fotos, gestalte Collagen, schreibe Postings und Kommentare... Außerdem frühstücken wir fast immer lange, haben mehr Zeit, um uns zu unterhalten, zu spielen, "was Richtiges" zu kochen, ... Abends sitze ich zumeist für rund anderthalb bis zwei Stunden mit meinem Lymphdrainage- / Beinmassagegerät vor dem Fernsehapparat, im Bett oder in der Badewanne lese ich... Und auch Edi wird's niemals fad, er beschäftigt sich viel mit Musik (aktiv und passiv), kümmert sich um Dinge, die im Haus oder Garten zu erledigen sind, liest ebenfalls viel etc. 

Fazit: Wir können uns überhaupt nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die mit ihrer Freizeit in der Pension nichts anzufangen wissen - für uns könnte jeder Tag doppelt so lange sein. Aber egal wie lange oder kurz: Wir genießen diese Zeit rundum!

Ich hoffe, auch ihr habt viele Gelegenheiten, euer Leben zu genießen. Habt einen guten Start in die erste Märzwoche! Hier im Blog wird es zwar noch die versprochenen Rückblicke auf Februar-Aktivitäten geben - aber ansonsten gilt das Motto:


Good bye Februar - Hallo März!
 Alles Liebe, eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,


PS:
Hier noch ein paar Infos, die euch interessieren könnten:

Bildquelle: KLICK
Bienen sterben für Mandelmilch: Jeden Winter werden Milliarden von Honigbienen aus ihrem Winterschlaf geweckt, nach Kalifornien gekarrt und in einer tödlichen Umgebung ausgesetzt, die von Bakterien, Parasiten und giftigen Pestiziden nur so strotzt. Wofür? Um Mandelbäume für Mandelmilch zu bestäuben! Unterschreibt hier, um diese Methode zu unterbinden: KLICK



Bechsteinfledermaus
Bildquelle: KLICK

Helft der Nymphenfledermaus: Ihr Wald soll weg für Sandabbau! Die Quarzwerke in Frechen holzen den Buschbeller Wald ab, uralte Eichen und Buchen sollen gefällt werden, weil die Firma an den Sand unter dem Wald will. Hier geht's zur Petition: KLICK

Bildquelle: KLICK
Klimaskandal auf YouTube: Avaaz hat vor kurzem einen riesigen Skandal aufgedeckt: Während unsere Welt brennt, verbreitet YouTube an Millionen Menschen Videos, die den globalen Klimawandel leugnen. Die Tech-Giganten handeln erst dann, wenn ihr Ruf leidet und wenn diejenigen sich wehren, die auf YouTube Werbung schalten. Jetzt müssen wir handeln - unterschreibt bitte hier: KLICK







Dienstag, 5. November 2019

Von Herbstastern inspiriert 😉

... und natürlich nicht nur von Herbstastern, sondern auch von Chrysanthemen und 
verschiedenen anderen späten Blühern - und von herbstlichem Laub! 😊


Ja, Ihr Lieben, ...


... in meinem vorigen Posting ging es um "Herbstblüten", die eigentlich gar keine Blüten sind - 
heute hingegen bekommt ihr einige echte Blüten zu sehen. Und zwar in einer Farbkombination, die
mir zur Zeit dermaßen gut gefällt, dass ich sogar ein paar meiner Kleidungsstücke in diese Farben
getaucht habe. Lila- und Gelbtöne sind in der Natur eine zauberhafte Kombination - und ich finde
 diesen Mix auch bei Kleidung einfach stark. November-Blues hat da keine Chance!

Und kommt mir
 im Zusammenhang mit Lila bitte nicht mit "letzter Versuch"! Das hat diese tolle Farbe sich nämlich
 echt nicht verdient! (Und ich auch nicht - mit meinen zarten 58 mag ich noch jede Menge Versuche
haben! 😜)


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Die hübschen Astern auf unserem Blühhügel machen's uns vor, wie es geht! 😊


Ihr wisst ja, dass ich gerne in der Waschmaschine färbe - ich habe euch unter anderem HIER und 
HIER schon einiges Selbstgefärbtes gezeigt. Es gab und gibt noch ein paar weitere Kleidungsstücke
 in meinem Fundus, deren Anblick mich inzwischen irgendwie ermüdet hat. Ich habe mir gleich
 mehrere Päckchen dieser Waschmaschinen-geeigneten Textilfarben gekauft, und nun bringe ich nach
 und nach neuen Schwung in die alten Klamotten.

Die ersten von mir in diesem Herbst verwendeten Farben heißen Flieder-Lila und Mais-Gelb. Auch
 ein paar weitere habe ich gekauft und in einer davon bereits Kleidung gefärbt - nämlich Brombeer-
Rot. Aber von dieser dritten Farbe (und den anderen) werde ich euch irgendwann mal in einem
späteren Post erzählen. Heute sind lila und gelb die Hauptakteure!




Drei Kleidungsstücke habe ich lila gefärbt: 
Eine sehr alte Cord-Jacke, die mal hellbeige war, außerdem Ober- und Unterteil eines einstmals
 himmelblauen Pyjamas. (Die beiden letztgenannten Teile seht ihr heute am Trockenständer, aber
 dann wohl nie wieder 😝.)

Drei Kleidungsstücke habe ich gelb gefärbt: 
einen Rock, der ursprünglich beige war, und zwei weiße Tops, eins davon mit grauem Muster. 

Den Rock habt ihr in seiner ursprünglichen Farbe oft an mir gesehen. Das weiße Shirt mit dem
 grauen Muster auch ab und zu. Die Cordjacke hingegen, die schon ein paar Jahrzehnte auf dem
 Buckel hat, konnte ich hier im Blog nicht finden. Ich trug sie, aber ich trug sie während der letzten
 Jahre nicht oft - was vermutlich mit der Farbe zu tun hatte. Mir fehlte da einfach was...




Beige ist zugegebenermaßen eine tolle Kombi-Farbe und so wunderbar ruhig und natürlich... Im 
Juni 2018 war dieser Farbton bei Maren "Color of the Month" und sie holte es auf großartige 
Weise "aus der Senioren-Tanztee-Ecke heraus". Ich habe dort viele Outfits verlinkt, ihr könnt sie 
euch gern ansehen. Denn es gab eine Phase in meinem Leben, da passte Beige zu mir, da brauchte 
ich es offenbar.

Aber wenn ihr meinen Kommentar von damals lest, werdet ihr erfahren, dass einige der verlinkten
 Outfits schon gar nicht mehr in dieser Form bei mir existierten: Zwei Oberteile hatte ich in Namibia
 als Zimmermädchen-Geschenk zurückgelassen, eine Haremshose war mittlerweile weinrot gefärbt ...
 und wie ihr seht, geht mein Farbenrausch weiter.

"Ruhig" war gestern - nun "brauche" ich offenbar mehr Pepp im Kleiderschrank 😏😀




Wenn's nach mir gegangen wäre, hätten die Teile noch bunter werden können. Auf der Verpackung
 sahen die Textilfarben kräftiger aus, und den Gelbton hätte ich von der Abbildung her "sonniger" 
oder "orangestichiger" eingeschätzt. Aber so ist das eben beim Wäschefärben - es ist immer auch 
ein gewisser Überraschungseffekt dabei. Vielleicht waren drei Teile gleichzeitig auch zu viel, um 
die ganze Farbkraft zu entfalten. (Ich wiege die Wäschestücke ja nie ab, sondern färbe "nach Gefühl".
Und jetzt sagt bloß nicht, dass etwas mit meinem Gefühl nicht stimmt! 😂)


Frau Rostrose im Gegenlicht - aber der gelb verfärbte Strauch passte so gut, den wollte ich unbedingt als Hintergrund! 😋


Mit dem Gelb des Rocks kann ich gut leben, durch den Ursprungston beige passt er nun sehr gut 
zum Herbstlaub. Was die Shirts betrifft - ich trage auf den Fotos beide übereinander, das einfärbige 
entschärft das Dekolleté des gelb-grauen: Sie sind für meinen Geschmack ein bisserl zu pastellig 
geraten. Vielleicht färbe ich da irgendwann noch mal drüber. Aber als ich in dieser Kombination 
meine Mutter im Pflegeheim besuchte, lobte sie mein "schönes neues Kleid". Ihr habe ich in dem
 Look gefallen, also sehe ich in diesem Gelb wohl doch nicht allzu blass aus... Was meint ihr?


Die Fotos stammen übrigens vom 25. Oktober - es war sonnig und warm.


Auch der Flieder-Ton wirkte auf der Verpackung der Wäschefarbe dunkler. Mir hätte ein sattes 
Dunkellila bei der Cordjacke am besten gefallen. Wie zu erwarten war, haben die Zippverschlüsse
 an den Brusttaschen die Farbe nicht angenommen. (Und die Knöpfe sind natürlich auch beige 
geblieben.) Aber ich bin trotzdem ganz verliebt in meine "neue" lila Herbstjacke. Als sie noch 
beige war, machte sie mir einfach keinen SPASS. Jetzt schon! 😊




Hier zeige ich sie euch in Kombi mit meiner dotter- oder currygelben Hose, die ihr vor kurzem erst 
im Pottendorf-Schlosspark-Posting gesehen habt. Somit ist wohl spätestens jetzt klar, dass ich euch 
hier weitere Kombinationen aus meiner herbstlichen Capsule Wardrobe 2019 präsentiere. Mein 
dunkelviolettes Shirt vom Kaffeeröster mit dem Spitzeneinsatz beim Ausschnitt kennt ihr an mir 
auch schon seit ein paar Jahren - es ist ebenso #schrankgeshoppt wie sämtliche andere Teile dieses 
Beitrags. Der gestrickte Schal ist so dunkelviolett wie das Shirt und der Kettenanhänger so gelb 
wie die Hose.




Weil es an diesem Tag kalt war, zog ich auch noch meine gelbe Steppjacke drüber. Diese Jacke
habe ich euch erstmals im Oktober 2016 im Posting Kalte Herbsttage und buntes Laubrascheln
gezeigt - sie begleitete mich also schon durch die Saisonen 2016/17, 2017/18, 2018/19 - und nun
gehen wir gemeinsam in unsere vierte kalte Jahreszeit. Sie ist immer noch farblich en vogue, sie lässt
sich in der Waschmaschine waschen, sie ist angenehm warm und dennoch leicht - und was noch
wichtiger ist: Ich freue mich immer noch, dass ich sie mir damals gekauft habe! Auch das fällt
unter Nachhaltigkeit - es muss nicht immer alles öko-bio sein...




Das rapsgelbe Shirt kennt ihr aus diesem Mai-Posting, damals habe ich es u.a. "gelb in gelb"
kombiniert. Mit dem dunkellila Spitzenshirt, das ich schon oben zur lila Jacke gezeigt habe,
wirkt es etwas abgeschwächt. Frau muss ja nicht immer so knallig unterwegs sein 😉 Den
lilabunten Rock habe ich vor ein paar Jahren selbst mit der abgetrennten Stufe eines braunen
Maxi-Rocks verlängert - ich habe euch hier darüber (und über einige andere Aus-alt-mach-neu-
Projekte) erzählt.




In der folgenden Collage seht ihr lila-gelbe Astern die nicht in unserem Garten wachsen, sondern
beim Haupteingang des Wiener Pensionistenheims, in dem meine Mutter seit Herbst 2013 in der
Pflegestation lebt: Hier wurde offenbar vor kurzem ein Magerbeet angelegt.

Es fiel mir bei unserem Besuch am 2. November erstmals auf, denn in den letzten Monaten habe
ich sonst eher den Seiteneingang benützt. Solche Beete finden sich seit einiger Zeit in Naturgärten;
in ihnen wachsen zumeist insektenfreundliche Pflanzen, die in reich gedüngten Böden nicht gut
gedeihen können und aus geschniegelten Ziergärten weitgehend verschwunden sind. Ich finde es
toll, dass die Stadt Wien in dieser Richtung einiges unternimmt und bin gespannt, wie sich das Beet
 im Lauf der Zeit entwickelt!




In der Beet-Collage könnt ihr außerdem einen Blick auf meine gelbe Bluse vor der gelben Wand
im Zimmer meiner Mutter werfen. Edi meinte "Du verschmilzt regelrecht mit dieser Wand!" und
knipste mich mit meinem Handy 😜 -  und meine Mutter freute sich einmal mehr über ein gelbes
Kleidungsstück an mir. Offenbar tut ihr der sonnige Farbton gut. Die Bluse habt ihr erst einmal an
mir gesehen - HIER - ich habe sie aus dem Rot-Kreuz-Secondhandlanden.





Darüber trug ich an diesem Tag meinen grünen Pulli von Des*gual. Den kennt ihr seit meinem
 allerersten Outfit-Posting im Jänner 2014 - ein tolles und lustiges Shooting war das damals! Und
dieser Pulli ist ja nicht nur grün, sondern beinhaltet viele Farben, so auch gelb und violett. Dazu
gab's die dunkelviolette Röhrenhose, die ich neulich auch beim Harzberg-Ausflug trug - und
wieder das selbstgefärbte Cordjackerl.

Und zum Schluss...



... noch einmal dieselbe Hose mit dem dunkellila Spitzenshirt von oben und der gelben Jacke aus
dem Pottendorf-Schlosspark-Posting - dazu trug ich an diesem Tag die von Tina "erschwäppte"
 Kette vom Münchner Bloggertreffen.




Das war's für heute mit meinem Beitrag gegen graue Novembertage - ich hoffe, ihr hattet
Spaß daran! Meinen nächsten Blogbeitrag wird es ab 10. November zu lesen geben und der wird
dann mal wieder ein ernsthafteres Thema behandeln - aber bestimmt trotzdem nicht "fad" sein!

Genauer gesagt werden an diesem Tag gleich zwei einander ergänzende Beiträge von mir erscheinen
 - der eine hier im Rostrose-Blog, der andere im Blog einfach nachhaltig besser leben EiNaB - und
dort könnt ihr dann auch gleich wieder eure eigenen Beiträge zum Themenkreis Nachhaltigkeit,
Umweltschutz & Co. verlinken. Vielleicht lasst ihr euch ja schon etwas Passendes dazu einfallen
- würde mich sehr freuen 😊!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,



Dienstag, 14. August 2018

ANL #32 - Der Garten im Hochsommer - Ups and Downs bei den Rostrosen-Projekten

Servus ihr Lieben!
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ



Willkommen zu meinem 32. Linkup unter dem Motto
ANL = Achtsamkeit + Nachhaltigkeit + Lebensqualität = A New Life!

 Im Frühjahr erzählte ich euch von meinem Plan, unseren Garten noch insektenfreundlicher als
bisher zu bepflanzen. Ich hoffte auch, dass es mir heuer gelingen würde, im Hochsommer einen 
blütenreicheren, bunteren Garten zu haben als in den vergangenen Jahren. Außerdem wollte ich mehr 
essbare Pflanzen setzen. Welche dieser Vorhaben gelungen sind und welche nicht, erfahrt ihr heute.
Und ein paar "nachhaltige" Outfit-Mixe (= "Schrank-Shopping") gibt es auch wieder zu sehen.




Projekt 1: Insektenfreundlicher Garten:
Bisher hatten wir an besonders insektenfreundlichen Pflanzen in unserem Garten: Lavendel,
Thymian, Oregano, Katzenminze, Sommerflieder, Fette Henne, Wasserdost, Blutweiderich und
diverse Bäume und Sträucher (wie Apfelbäume und Felsenbirne), die zur Blütezeit sehr beliebt
bei Bienen und anderen Nektarsammlern sind.

In diesem Frühling setzte oder säte ich verschiedene zusätzliche Pflanzen, die als
Insektenmagneten gelten (z.B. Phacelia, auch Bienenfreund genannt, Senf, Malven, Sonnenbraut,
Kornblumen usw...). Einige davon seht ihr in den heutigen Collagen - und JA; manche von ihnen
waren oder sind tatsächlich ganz gut besucht.


Großes Foto: auch Wollschweber flogen wieder sehr auf den Lavendel. Leider ist er inzwischen verblüht-
und wie auch in den vergangenen Jahren wurde trotz Rückschnitts nichts aus einer zweiten Blüte


Leider ist längst nicht die gesamte Saat aufgegangen. UND: Am weitaus beliebtesten sind 
auch im heurigen Jahr die bisherigen Favoriten Lavendel und Sommerflieder gewesen - und für eine 
kurze Zeit fiel mir auch erstmals die Kletterhortensie als Bienenliebling auf. Selbst ausgesät hat sich
in unserem Garten die Minze - ihre Blüten sind leider nur klein, aber dennoch sehr beliebt bei
manchen Insekten. Dummerweise neigt sie zur Ausbreitung - im Gegensatz zu anderen Pflanzen,
 bei denen ich mir das wünschen würde.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Super-Reinfall dieses Sommers:
Zwar versuche ich meinen Pflanzen möglichst in der näheren Umgebung zu kaufen oder zu ertauschen, aber für mein 
"schwieriges Beet" vor dem Rosenbogen ließ ich mir extra aus Deutschland einige Kaukasusminze-Pflänzchen "Pink Cat" 
(auch bekannt als Rosa Katzenminze) zusenden, weil die besonders schön rosa blühen sollen und ich gerne Abwechslung
im Beet wollte. Dort wächst nämlich schon einiges an "normaler" lila Katzenminze, die nicht nur insektenfreundlich ist, 
sondern eben auch in so ziemlich jedem Boden gut gedeiht, Trockenheit verträgt und den Schnecken nicht schmeckt. "Pink 
Cat" hingegen schmeckt den Schnecken gut. Und die drei Pflanzen, die ich retten und in einer Pflanzschale weiterwachsen
lassen konnte, beginnen nun zu blühen: in lila!




Projekt 2: Blütenreicher, bunter Garten:
Alle Jahre wieder finde ich unseren Garten im Mai und Juni wunderschön - HIER zum Beispiel ein
größerer Einblick in unseren Juni-Garten. Im Juli / August hingegen sieht er irgendwie verlottert aus
und ist arm an blühfreudigen Pflanzen. Für heuer hatte ich mir vorgenommen, das zu ändern - unter
anderem sollten die oben genannten "Insekten-Freunde" dazu beitragen, aber auch einige der
klassischen Balkon- und Terrassenpflanzen. Die Efeukegel neben den Rosen haben wir im Frühling
 entfernt, um mehr Platz für weitere Rosen und andere Viel-Blüher zu haben.






Das Ergebnis finde ich offen gestanden enttäuschend. Ihr seht zwar in meinem heutigen Posting
einige Blüten, aber wenn ihr euch den Garten im Gesamtüberblick anschaut, ist es mit der
Blütenpracht nicht weit her. Die neue Pflänzchen haben viel zu wenige Blüten entwickelt, um sich
optisch auszuwirken, und auch die alteingesessenen Blumen lassen "dank" der Hitze aus:

Obwohl ich täglich gieße, lassen die Hortensien teilweise ihre Köpfe hängen und haben eher kleine
Blüten, die inzwischen schon am Verblassen sind. Die Taglilien, die ebenfalls für Farbtupfer gut
waren, sind schon verblüht, der Lavendel und die Katzenminze auch. Von den vier Sommerflieder-
Sträuchern trägt nur noch der eine, der am schattigsten steht, ein paar violette Nektarspender-Rispen.
 

Auch wenn wir einen Juli mit dem einen oder anderen Hitzegewitter hatten, sieht der Garten traurig aus. Und 
mittlerweile hat uns auch hier die Hitze und Trockenheit wieder fest im Griff, wie man an der schlappen Nina sieht...

 Der Storchschnabel zeigt bloß vereinzelt Blüten, die Rosen und der Hibiskus auch. Neben die
Rosen habe ich heuer Skabiosen gesetzt, die den Boden hübsch zartviolett bedecken sollten. Es
blühen zwar ein paar von ihnen - was jedoch viel mehr auffällt und den Boden tatsächlich bedeckt,
ist Klee mit kleinen gelben Blüten. (Ich glaube, es ist eine Sauerklee-Art.) Die meisten Blümchen
scheinen sich vor der Hitze zu verstecken - nur das, was gern als Unkraut bezeichnet wird, ist stark
genug, um die Witterung zu ertragen. Vielleicht sollte ich einen Unkrautgarten entstehen lassen...


Kater Maxwell leistete mir beim blau-grünen Outfit-Shooting mal wieder Gesellschaft. Auf einem der Fotos sieht er aus, 
als würde er über die Ambitionen der Gärtnerin lachen, einen Garten voller Blüten zu kreieren: Der Garten macht, was er 
selber will, nicht was ICH will...


Projekt 3: Zusätzliche Blühflächen schaffen:
Um mehr "Blühfläche" in Garten zu erzeugen, ging ich in die Vertikale und bepflanzte vieles, 
das man aufhängen kann - z.B. alte Turn- und Gartenschuhe. Manche der Bepflanzungen sind
 geglückt, manche gescheitert - am besten halten sich immer noch die Hauswurzen und die
Kapuzinerkresse. 

Schon lange wünschte ich mir ein altes Fahrrad, das ich ebenfalls mit Körben etc. behängen und
bepflanzen kann, wie ich es in der Bloggerwelt auf manchen schönen Fotos sah - unter anderem


Hier nochmal das Maxikleid von oben mit grünem Zubehör, weil die Modischen Matronen diese Farbkombination als
August-Thema gewählt haben. Mein blaues Keid kennt ihr schon eine Weile - z.B. aus diesem drei Jahre alten Posting.



 Gegen diese beiden traumhaften Beispiele sieht mein vor allem mit anspruchslosen 
Dickblattgewächsen (Fetthennen) bepflanztes Fahrrad noch recht mickrig aus, aber es ist immerhin 
ein Anfang. Um den einen Korb an der Stange zu befestigen, erinnerte ich mich an die "Fahrradfrau" 
mit dem leider länger nicht mehr neu bestückten Blog bikelovin, wo sie immer wieder Upcycling-
Ideen mit alten Fahrradschläuchen zeigte. Einen solchen hatte ich zwar nicht zur Verfügung (bzw. ich 
wollte keinen Reifen zerlegen, dann bleibt das Rad zur Not funktionsfähig), aber dafür einen kaputten
 Gartenschlauch, den ich halbierte und um die Stange knüpfte - und so hält er nun das Körbchen.

Auch andere 
"Zweckentfremdungen" gibt es in der Ecke zu sehen - beispielsweise eine alte Küchenwaage, in der 
jetzt Hauswurzen wachsen, oder Skier vom Flohmarkt, die jetzt die Seitenstützen für ein Rankgitter 
darstellen. Dieses Gitter und ein Schilfzaun-Rest verdecken nun mehrere Schläuche, die über unsere 
Terrassen-Mauer hängen und vom Terrassen-Schlauchanschluss zu unserer Gießanlage führen.


Das Radel musste ich mir nicht extra kaufen: Es war das Rad meines Vaters - ich denke mal, es ist etwa 30 Jahre alt, 
vielleicht auch älter. Ich habe es jahrelang als mein eigenes genützt, doch durch meine Knieverletztung wurde mir klar, 
dass ich in Zukunft ein Damenrad benötige, um einfacher auf- und absteigen zu können. Da ich das gute alte McBike nicht
 hergeben möchte, darf es nun eine bisher eher vernachlässigte Garten-Ecke verzieren und für mehr Bepflanzungs-Raum 
sorgen.


Projekt 4: Essbare Pflanzen:
Von all den heuer gesetzten essbaren Pflanzen ist bisher der Mangold-Anbau am besten gelungen.
Und Mangold ist ja auch vielseitig einsetzbar - hier unten seht ihr ihn zum Beispiel auch etwas
"zweckentfremdet" als Fächer, Sonnenschirm und grünes Accessoire zum schwarzen Kleid, das
ich euch HIER vor Jahren ganz anders, nämlich als "Kleines Schwarzes" präsentiert habe und mit
dem ich wieder bei Marens Farbe des Monats dabei bin.




Zwar knabberten Käfer (vermutlich die kleinen braunen und grünen Baumwanzen)
 regelmäßig Löcher in die Mangoldblätter, aber es gab und gibt trotzdem reichlich zu ernten. Und so
 wurden Gemüsepfannen, Mangoldaufläufe, Salate *) und Nudelgerichte daraus. Im Gartenmagazin 
Gartenbista entdeckte ich z.B. HIER auch ein Rezept für eine köstlich klingende Kokos-
Mangold-Suppe, die ich unbedingt ausprobieren möchte.

 *) Über die Verwendung von Mangold als Salat scheiden sich die Geister, aber ich habe viele schöne Rezepte
für Mangoldsalat im Internet gefunden und wir mögen und vertragen ihn. 





Das Nudelgericht, das ihr hier in den Collagen seht, war schnell gemacht. Hauptbestandteil
außer Mangold waren spezielle Hörnchen, die vermutlich vor allem für jene unter euch interessant
sind, die sich vegan oder frei von Weizen oder eiweißreich ernähren wollen - sie sind nämlich zu
100 % aus gelben Linsen hergestellt. Mich machte das neugierig und ich finde, sie schmecken sehr
gut. Mein Gericht war allerdings letztendlich nicht vegan, sondern eher "Resteküche":



Kurzrezept: Unter den 
blanchierten Mangold mischte ich nicht nur klein geschnittene getrocknete Tomaten, angerösteten
Knoblauch und Kräuter, sondern auch Reste vom Schinken und zwei EL Sauerrahm. Aber das kann
man ja auch weglassen. Salzen, Pfeffern, ev. noch mit Blättern und Blüten der Kapuzinerkresse
verzieren, fertig. (Ich habe gleich noch mehr Mangold blanchiert und in Tiefkühlbeutel gepackt,
um für den Winter ein paar Vorräte anzulegen.)




Sehr neugierig bin ich, wie es mit unseren beiden kleinen,
angeblich winterharten Bananenstauden weitergeht. Eine davon seht ihr in der oberen Collage. 
In der Produkt-Beschreibung hieß es dazu: "Diese Staude ist im Gegensatz zu ihren tropischen 
Verwandten winterhart bis -10 °C. Je sonniger das Plätzchen, desto leckerer sind die Früchte." Im
 Online-Magazin Gartenbista, in dem ich schon zu vielen Gartenthemen interessante Infos gefunden 
habe, heißt es zum Thema "Wie kann der Bananenbaum richtig überwintern" hingegen:


Zur August-Hitze passt auch dieser luftige Mix aus indischem Wickelrock und Biobaumwoll-Shirt sehr gut; das Hutband 
war erst neulich HIER ein Haarband - und manchmal agiert es auch als Gürtel bzw. Hüfttuch oder Schal.

"Winterhart ist diese Sorte zwar, allerdings mag sie nur milde Winter." Und weiter: "Wegen der
kurzen Vegetationsphase sind die Früchte ungenießbar." Hätte ich das Magazin schon früher 
gekannt, hätte ich mir den Ankauf der Bananenstaude erspart, denn mit "Zierbananen" kann ich
 nichts anfangen. Aber vielleicht ist der Klimawandel ja doch zu etwas gut und die Winter werden
milder sowie die Vegetationsperioden sind inzwischen lange genug? Schauen wir mal...




Über weitere Erfolge und Misserfolge im Rostrosengarten und außerdem über weitere
rostrosige Unternehmungen werde ich euch demnächst erzählen, sonst wird das hier zu lange.
Zum heutigen Abschluss möchte ich noch ein herzliches DANKESCHÖN an Izabella vom Blog
Haus und Beet richten - denn sie hat mir Bio-Samen für Knoblauchsrauke und Zottelwicke
geschickt. (Ich hoffe, diese beiden Pflänzchen werden sich hier zu zukünftigen Erfolgen
entwickeln 😏!)

Nun, ihr Lieben, seid wieder ihr an der Reihe mit euren Blogbeiträgen, die
die Welt ein Stückerl besser machen. Denkt daran: Jede gute Idee kann ansteckend wirken! Habt 
keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte jede 
Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt.

Denkt bitte auch daran, in euren Postings mit folgendem Link auf die Aktion A New Life 
hinzuweisen: http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl.html 
Unter diesem Link findet ihr auch weitere Informationen und Tipps zu ANL!



Herzliche Grüße von eurer Traude



Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB



PS:

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Hier wieder ein paar wichtige Petitionen und Informationen:

  • Bayer hat angekündigt, ein EU-Verbot von Neonikotinoiden erneut vor Gericht anzufechten. HIER geht's zur Aufforderung an Bayer: Ziehen Sie die Berufung gegen das Bienenkiller-Verbot zurück!
  • Seit dem 1. August leben wir auf Pump! Wir haben den Welterschöpfungstag 2018 erreicht - den #EarthOverShootDay. Von diesem Tag an haben wir Menschen alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres zur Verfügung stellen kann - und zwar so früh wie noch nie! Weltweit werden im ganzen Jahr die Ressourcen von 1,7 Erden verbraucht. Deutschland, die Schweiz und wohl auch Österreich verbrauchen etwa drei Erden. Damit sind wir zwar weniger verschwenderisch als die USA (ca. 6 Erden) und Australien (ca. 4 Erden), aber es hilft nichts, nur mit den Fingern auf andere zu zeigen. Auch bei uns herrscht dringender Handlungsbedarf, denn wir HABEN NUR EINE ERDE! Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, haben der WWF, die Robert Bosch Stiftung und MESH Collectiv ein Projekt gestartet: Eine einjährige Kampagne, in deren Rahmen neun YouTuber/innen über das nächste Jahr verteilt in neun Filmen über ihre Meinung und Aktionen zum Welterschöpfungstag berichten werden. Gestartet wird die Campagne mit einem Film von MrTrashpack. "Er verbringt 24 Stunden draußen in der 'Wildnis Brandenburg' und führt an die Wetterextreme unserer heutigen Zeit und die Schönheit unseres Planeten heran" (Zitat WWF) - oder sagen wir mal besser: Er wird selber an all das herangeführt 😉😊
  • Für alle, die die Petition in meinem vorvorigen Beitrag bisher nicht gesehen / nicht unterschrieben haben: Nur noch 800 Tapanuli-Orang Utans sind übrig!!! Bulldozer walzen gerade ein Fleckchen Regenwald nieder, in dem die letzten Tapanuli-Orang-Utans um ihr Überleben kämpfen - nur um dort ein riesiges Wasserkraftwerk zu bauen. Helft bitte mit, diese 800 Orang-Utans vor Bulldozern zu beschützen!!! Zur Petition geht's HIER.
  • In diesem kurzen Film könnt ihr euch wunderbare, ermutigende Bilder von Sumatra-Tigern ansehen! Manchmal dokumentieren die vom WWF mit unseren Spenden finanzierten Kamerafallen nämlich ganze Familienchroniken: die Tigermutter Rima mit drei gesunden Tigerjungen. Drei! Das ist eher selten. Doch es wird noch besser... Die Bilder aus den Kamerafallen zeigen: Tigerschutz lohnt sich, die Tigerbestände erholen sich. Sie zeigen aber auch, dass alles getan werden muss, um dieses Gebiet zu schützen. Vor allem die indonesische Regierung muss mehr Verantwortung im Tigerschutz übernehmen, wenn sie die Verdopplung der Tiger bis 2022 erreichen möchte.
  • Speziell für Österreicher: Bitte unterzeichnet den Appell „Großkonzerne müssen Steuern zahlen!“  Damit Apple, Amazon, Starbucks & Co. nicht bloß dieselben Steuern zahlen wie euer Kaffeehaus ums Eck! 




    Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
    Und hier geht's nun zum ANL-Linkup: