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Samstag, 12. Oktober 2019

Spätsommerblüten und Frühherbstfarben


Servus ihr Lieben!



Ich danke euch ganz herzlich für alle eure wunderbaren Kommentare zu meinem vorigen Post,
in dem ich euch über die Renovierung unseres Vorgartens und unsere Teilnahme an der Wiener
Klimademo erzählt habe! Wie dort schon erwähnt, gibt es über die vergangenen Wochen noch um
einiges mehr zu erzählen. Und so möchte euch jetzt zügig mit Hilfe meiner Collagen durch den
rostrosigen Spätsommer und Frühherbst führen:


[Beitrag enthält Werbung]


 Ende August unternahmen Herr Rostrose und ich einen wunderschönen Ausflug. Dabei sind
jedoch so viele Fotos entstanden, dass ich sie euch in einem separaten Beitrag zeigen will. Für
heute nur diese winzigkleine Auswahl - vielleicht erkennt ja jemand von euch bereits, wo wir
uns herumgetrieben haben. (Kleiner Tipp: Die Antwort "Österreich" ist nicht ausreichend 😅!)
Mit dem Tunnel rechts unten beteilige ich mich bei Novas Linkup das T in die neue Woche.


 

 Bevor wir zu diesem Ausflug aufbrachen, entdeckte ich neben unserem Auto-Abstellplatz dieses
wundersame Geschöpf: eine Gottesanbeterin! Ich hatte erst kurz zuvor im Blog von Peziperli ein
solches Insekt gesehen und ihr in meinem Kommentar geschrieben, dass ich gar nicht wußte, dass 
es die auch in unseren Breiten gibt. Zwei Tage später sah ich sie wieder in unserem Vorgarten, und 
ein paar Tage danach gab es eine abermalige Begegnung in unserem Hauptgarten. Sie scheint also 
eine neue Mitbewohnerin zu sein (falls es sich jedes Mal um dasselbe Exemplar gehandelt hat)...




Außer einigen Blüten aus unserem Garten könnt ihr in der Collage unten einen ersten Blick
auf das Outfit erhaschen, das ich bei dem vorhin erwähnten Ausflug trug. Mehr davon bekommt
ihr demnächst zu sehen.




Bestimmt fällt euch auf, dass ich bei der unteren Kombination dasselbe Spitzenshirt trage - oben 
habe ich es mit einem Band gerafft, unten gegürtet. Das Shirt ist übrigens nicht neu, ihr habt es 
schon in vielen verschiedenen Kombination in meinem Blog gesehen. Und auch sonst sind alle Teile 
hier "Schrank-geshoppt".




Ab Ende August / Anfang September haben wir schon mehrmals Früchte von unseren beiden 
Apfelbäumen geerntet und diese auch gleich verarbeitet. Unten seht ihr z.B. umweltfreundliche
Resteküche: einen Apfel-Brotauflauf aus altem Brot, dazu gab's Vanillesauce und ein paar späte 
Erdbeeren aus unserem Garten.




Auch beim folgenden Mix gibt es nur bekannte Kleidungsstücke in neuer Mischung zu 
sehen. Das wichtigste Accessoire ist hier natürlich der kleine rote "Fotobomber" Maxwell.


 


In der folgenen Collage ist Kater Maxwell ebenfalls zweimal zu sehen - diese beiden Fotos
haben allerdings unsere Nachbarn aufgenommen, als Maxwell es sich in ihrem Garten gemütlich
gemacht hat. Beide Fotos haben sie uns per Whatsapp geschickt,  das untere übrigens, während
wir gerade auf Urlaub waren 😻




In meinem Beitrag T in die → neue Woche vom 22. September zeigte ich euch bereits ein paar
schöne Türen und Tore, die wir während unseres September-Urlaubs fotografiert haben. Hier
gibt es ein paar weitere Bilder von der Reise zu sehen. Möglicherweise erkennt ihr ja, wo wir 
waren. (Kleiner Tipp: Diesmal war es nicht Österreich 😉!)




Meine Reisegarderobe hatte einige Stücke in der Farbe Türkis enthalten. Warum das so war,
werde ich euch noch erzählen. Als wir wieder nach Hause kamen, war ich zu Beginn irgendwie
hin- und hergerissen zwischen sommerlichem Türkis und herbstlichen Brauntönen. 




So entstand die folgende Sommer-Herbst-Kombination. Das Häkelspitzenshirt, das ihr oben schon
 in zwei Variationen gesehen habt, durfte hier auch wieder mitspielen, diesmal lose über dem türkisen
Shirt getragen und dazu die braune Streifenhose, die ich auch zur Klimademo anhatte.




Auch unser Garten war bei unserer Rückkunft ein bisserl von Herbstfarben durchzogen, aber zugleich
noch mit sommerlichen Blüten gesprenkelt. Während die meisten Blüten der rosa Hortensie bereits
das typisch herbstliche blass-weinrot angenommen hatten, war eine der Blüten noch in jugendliches
Pink gehüllt.




Nina döste mit der Nase in der Katzenminze und genoss die Herbstsonne und den feinen
Duft ihres "Lieblings-Gemüses" 😸.




Und auch Maxwell machte sich ans Katzenminze-Ernten, während der Nektar der weißen und
violetten Astern bevorzugt von Bienen vernascht wurde.




In der folgenden Collage seht ihr meinen lieben Göttergatten im Laufdress - und er strahlt
übers ganze Gesicht. Er freut sich, denn genau zu dem Zeitpunkt, als er ein neues Sportarmband
für sein iPhone benötigte, bekam ich eine Kooperationsanfrage von handyhüllen.de. Und so
durfte er sich dieses praktische Armband aussuchen.


Edi mit seiner neuen iPhone 11 Hülle 

Herr Rostrose ist - wie wohl viele Männer - ein Technik-Freak. Ich nicht; wäre ich nicht mit Edi
zusammen, besäße ich wohl noch ein Steinzeithandy. Doch wenn Edi ein Mobiltelefon ablegt, weil
er ein neues gekauft hat, bin entweder ich die Nutznießerin oder meine Tochter. Diesmal war wieder
ich mit "Erben" dran - zum Glück, denn mein voriges Handy ist ab und zu "abgestürzt" und sah 
schon recht schäbig aus.

Sowohl Herr Rostrose als auch ich möchten uns danach aus Umweltschutzgründen möglichst 
lange kein neues Handy mehr kaufen. Somit war es mir wichtig, dass dieses iPhone eine schützende 
Hülle bekommt. Außerdem finde ich mein Handy in der Handtasche oft erst nach ewigem Kramen. 
Deshalb - und weil mir die feminine Farbe gefiel - entschied ich mich für dieses hübsch auffallende 
und weiche Apple Silikon-Case.

Im Blog von Christine könnt ihr euch außerdem noch schöne kreative Beispiele für tolle selbst 
gestaltete Schutzhüllen ansehen, die es bei Handyhüllen.de zu bestellen gibt.




Habe ich schon erwähnt, dass mein Mann ein Technik-Freak ist? Ich selbst trage so gut wie nie 
eine Armbanduhr, das war auch in Vor-Handy-Zeiten schon so. Herr Rostrose hingegen steht voll 
auf seine Apple Watch. Auch dafür gibt es Zubehör bei Handyhülle.de, und Edi wählte aus dem 
Angebot ein elegantes schwarzes Lederband, das er nun mit seinem sportlichen Uhrband 
abwechseln kann.




Dass ich keine Uhren trage, hängt übrigens nicht mit einer Aversion gegen Armbänder oder
dergleichen zusammen. (Ich mag keine zerhackte Zeit. Das kann man verstehen, man muss aber 
nicht 😉.) Armbänder ohne Uhr dran mag ich sogar sehr gerne. Hier unten trage ich z.B. übereinander 
ein Lederarmband, das Eintrittsband von der Ozean-Beachparty im vergangenen August und ein mit 
Zierperlen besetztes Schmuckband. Außerdem trage ich zu meiner weinroten, schrank-geshoppten 
Kleid-über-Hose-Kombi eine geknotete rote Blümchen-Bluse vom Henry-Laden des Roten Kreuzes. 
Die taupefarbige Jacke gehörte vor sehr langer Zeit mal zu einem Hosenanzug. An der Farbwahl
lässt sich erkennen, dass ich hier kleidungsmäßig bereits im Herbst angekommen war.




Im Zusammenhang mit den Stiefletten, in die ich die Stulpen meiner selbst-gefärbten Haremshose
gesteckt habe, muss ich euch ein "Geständnis" machen. In diesem Post vom vergangenen Frühling
erzählte ich euch, dass meine bequemen taupefarbigen Stiefletten hinüber sind, weshalb ich schwarze 
Öko-Bio-Stiefletten als umweltfreundlichen Ersatz erstand. Aber ich vermisste meine Lieblings-
Stiefletten. Und suchte und suchte, ob es dieses Modell nicht doch noch irgendwo gibt. Mein
Mann fand sie schließlich. Nicht exakt das gleiche Modell, aber selbe Firma, selbe Farbe, selber 
Leisten.




Ich ahne bereits, was mein Lieblingsschuhwerk der nächsten Monate (oder hoffentlich Jahre)
sein wird. Nicht Ökobio, aber "nachhaltig", weil ich die Stiefel trage, bis sie mir kaputt von den
Füßen fallen. Im folgenden Outfit spielen sie ebenfalls mit. (Die schönen schwarzen werde ich aber 
natürlich trotzdem tragen.) Hier durfte ein weiteres Mal die Streifenhose raus; der braune Blazer
dazu begleitet mich schon viele Jahre. Diesmal habe ich das Herbstbraun aufgepeppt mit sonnigem
Gelb - ihr wisst ja, dass ich diese Farbe vor kurzem erst für mich entdeckt habe, und ich finde, es
tut dem dunklen Braunton gut, verleiht ihm Frische. Die Bluse stammt übrigens (genau wie die
rotgeblümte) vom Henry-Laden und ist somit ein Secondhand-Teil.




Das war's für heute, ihr Lieben! 
Ich hoffe, dieser Streifzug durch die letzten paar Rostrosen-Wochen 
hat euch gut unterhalten. Danke, dass ihr bei mir reingeschaut habt. Ich werde mich
jetzt auch gleich wieder an die nächste Blogrunde machen! Bis bald also!


Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,


Freitag, 10. August 2018

Bunter Sommer 2018 - Hitze-Fit und Sommer-frisch


Servus ihr Lieben!

 In einem Posting von Ende Mai erzählte ich euch, dass ich von meinen Trainerinnen bei Mrs. 
Sp*rty nach meiner Knieverletzung ein eigenes "Reha-Programm" zusammengestellt bekommen 
habe. Mittlerweile geht es meinem Knie erheblich besser, und so bekam ich vor kurzem ein neues 
Programm, das sich "Traudes Sommer-Fit" nennt. Bei den aktuellen Temperaturen würde sich eher 
ein Titel wie "Traudes Hitze-Fit" aufdrängen. Obwohl ich versuche, umweltbewußt zu leben, bin 
ich froh, dass es im Studio eine Klima-Anlage gibt, sonst könnte ich derzeit dort keinen Finger,
 geschweigedenn sonst etwas krumm machen.



Ich neige ja durchaus zu Bequemlichkeit und nenne außerdem einen monströsen inneren 
Schweinehund mein Eigen - doch mein Körper und meine Seele haben mir schon mehrmals 
eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Bewegung für mich ist und wie schlecht mir zu langes Sitzen 
tut. Und je älter ich werde, desto wichtiger scheint dieser Ausgleich zu sein. Deshalb versuche ich 
mir auch im Sommer Bewegung zu gönnen, um nicht zuzunehmen (weil das manche Beschwerden
verstärken würde), um meine Beine halbwegs gut durchblutet zu halten, um meinen Rücken zu
kräftigen und meine Muskeln zu fordern - kurz: um fit zu bleiben bzw. nach Möglichkeit fitter
 zu werden.




In der kühleren Jahreszeit habe ich bisher immer gern Walking-Runden unternommen, damit war 
aber schon im heurigen Frühjahr nicht sehr viel los, weil mir mein Fersensporn heftig zu schaffen 
machte, und später war dann durch mein verletztes Knie auch noch das Radfahren gestrichen. Ich 
befürchtete, dass es noch ewig dauern könnte, bis ich imstande bin, wieder auf mein gutes altes 
McBike aufzusteigen, denn bei dem ehemaligen Radel meines Vaters (das ich euch HIER gezeigt 
habe) handelt es sich um ein klassisches Herrenrad mit Stange. Und mich da in den Sattel und 
wieder runter zu schwingen fiel mir schon mit gesunden Knien von Jahr zu Jahr schwerer.




Mittlerweile bin ich stolze Besitzerin eines 
Damenrades, bei dem mir das Auf- und Absteigen leichter fällt. Was aus meinem alten McBike
 wurde, erzähle ich euch im nächsten Post - und mein neues Fahrrad zeige ich euch ein Stück weiter 
unten. Zunächst mal seht ihr mich hier quasi im "Radel-Dress" - so war ich gekleidet, als ich mit 
meinem schönen neuen Retro-Bike in den hiesigen Auwald zum Holler-Holen fuhr: Als wahre 
Dame von Welt kleidete ich mich nämlich passend zu den dunklen Beeren und ihren roten Stielen! 
(Da sieht man dann eventuell beim Ernten entstehende Flecken auch nicht so gut 😉) Das Kleid
kennt ihr z.B. von Ungarn und die Haremshose habt ihr auch schön öfter mal gesehen.


Natürlich radle ich nicht bei der ärgsten Mittagshitze los, sondern erst wenn die Sonne nicht mehr so stark runterknallt.

 
Die Holunder-Beeren wurden dann auch gleich zu einem Abendessen verarbeitet - mein lieber
Göttergatte wünschte sich Hollerkoch ("....aber bitte endlich wieder mit Birnen, wie in meiner
 Kindheit!") und mit Topfennockerln. HIER habe ich das Rezept reingestellt - und HIER habe 
ich euch beschrieben, wie wir unseren Holler im Vorjahr verarbeitet haben. Was die Birnen betrifft,
gab es leider nur welche aus Südafrika oder aus Holland - aber ihr hättet den sehnsuchtsvollen
Blick des Herrn Rostrose sehen müssen - also kauften wir Birnen aus Holland, die sind wenigstens 
nicht ganz so weit gereist - und Holler passt mit Holland ja auch phonetisch zusammen 😜. Die 
nächsten Portionen und auch die geplante Hollermarmelade werde ich aber mit Zwetschken und 
Äpfeln machen, da gibt es inzwischen auch schon ein paar heimische in den Läden. Unsere eigenen
Äpfel sind leider noch nicht reif. (Früher wurde der Holler hierzulande zumeist gleichzeitig mit
Äpfeln, Birnen oder Zwetschken reif...)


Wieder mal etwas Leckeres, Gesundes aus der "essbaren Landschaft" - wie auch schon die Speisen aus Mirabellen


Und hier seht ihr nun mein neues Radel! Es war irgendwie Liebe auf den ersten Blick, ein
robustes Damenfahrrad wie in der "guten alten Zeit", mit den breiten Reifen und dem gefederten 
Gelsattel, der es meinem Popscherl recht komfortabel macht. Den weiß-getupften roten Sattel-
Überzug fand ich auch unwiderstehlich - und den Einkaufskorb erstand ich schon Anfang Juni 
beim Natur-im-Garten-Fest in Laxenburg, da war für mich an Radfahren noch  gar nicht wieder
 zu denken - aber der Korb gefiel mir 😊 Inzwischen nütze ich jede Gelegenheit und fahre zeitweise 
auch mit dem Rad zum Training und wieder zurück - mein armer monströser Schweinehund muss 
dann immer hinter dem Radel herhecheln 😎😝

 


Übrigens ist auch Herr Rostrose kein Couch-Potato. Er läuft schon seit vielen Jahren mehrmals
 pro Woche oder weicht, wenn das Wetter es nicht erlaubt, auf den Hometrainer aus, und seit kurzem 
besucht er das örtliche Fitnesscenter - nicht um dicke Armmuskeln zu kriegen, sondern um den 
gesamten Körper in gesunde Form zu bringen und den Rücken zu kräftigen. 

Wandern waren wir auch, und zwar mal wieder zur Vöslauer Hütte im 
schönen Wienerwald. Die Fotos hier unten entstanden per Handy auf einer Aussichtsplattform, und 
obwohl der Himmel irgendwie "dramatisch" aussah, herrschte hier praller Sonnenschein. Wir
verzogen uns also bald wieder in den Wald, denn im Baumschatten kriegt man von der Hitze längst
nicht so viel mit wie im Freiland. Somit sind Wald-Wanderungen an heißen Tagen perfekt geeignet,
um Bewegung in der Natur zu machen.




Als Belohnung für so viel Sportsgeist und als kleine Abkühlung gab's dann neulich diese 
gesunde Leckerei: eine vegane Nicecream, also eine Eiscreme, die ohne Milchprodukte auskommt
 - und auch ohne Zucker. Grundlage für eine Nicecream sind immer Bananen, und zwar idealerweise
 sehr reife Bananen, denn auf diese Weise wird das Eis cremiger und geschmackvoller. Die Bananen
 (wir nahmen drei Stück) schneidet man in dünne Scheiben und friert sie ein. Wenn sie gut durch-
gefroren sind, mixt man sie in der (möglichst leistungsstarken) Küchenmaschine oder mit dem 
Stabmixer, bis eine Creme daraus entsteht.

In unserem Fall gab's als zweite Frucht Erdbeeren dazu, die hatten wir im Juni in weiser 
Voraussicht eingefroren. Leider waren wir nicht voraussehend genug gewesen, um die Beeren in 
geviertelter Form einzufrieren und so plagte sich unsere Küchenmaschine beim Zerkleinern der 
Beeren dann doch gewaltig. Deshalb halfen wir mit einem Schuss Mandel-Kokosnussmilch nach, 
das flutschte dann etwas besser. Mehr als diese drei Zutaten waren für unsere köstliche
Kaltschale aber nicht nötig - die kann man sich also ohne Gewissensbisse öfter mal gönnen!


Banane-Erdbeer-Nicecream - mmmmmmmmmmm, lecker!


Manchmal tut aber auch Abkühlung von außen Not in einem so heißen Sommer, und
zudem habe ich mir vorgenommen, aus gesundheitlichen Gründen möglichst oft zu schwimmen. 
Die Römertherme in Baden hat derzeit geschlossen, und so probierten Jana und ich eines
Nachmittags etwas (für uns) Neues aus: Das Thermalbad Vöslau.




Warum waren wir nicht schon früher in diesem nahe 
gelegenen Sommerbad gewesen, das mit dem passenden Slogan "Die neue Sommerfrische" beworben
 wird? Ganz einfach: weil ich erfahren hatte, dass das Wasser dort kalt ist. Und wir Rostrosen sind 
schwimmtechnisch allesamt Frostbeulen - wir bevorzugen Badetemperaturen von 24 Grad aufwärts 
und empfinden das als abkühlend genug. Das Vöslauer Mineralwasser (das es übrigens auch als 
Trinkwasser zu kaufen gibt) sprudelt hingegen mit einer Temperatur von etwa 21 Grad 
aus einer Quelle - der so genannten "Ursprungsquelle", siehe untere Collage.




Aber an einem der besonders heißen Tage dieses Sommers überwanden wir uns. Und was soll 
ich sagen - wir waren begeistert! Das Wasser war zwar wirklich gewöhnungsbedürftig für uns,
aber sonst ist dieses Bad, das im späten 19. Jahrhundert errichtet wurde und entsprechend viel 
Nostalgie ausstrahlt, einfach ein Traum. 

Die Anlage besteht aus drei Terrassen - vom Haupteingang 
kommt man als erstes zum sogenannten Blauen Becken oder Aktivbecken, und hier beträgt die 
Wasserteperatur angeblich sogar 24 Grad, aber uns kam es beim Reingehen trotzdem kalt vor.
Auf der nächsten Terrasse befindet sich das Herzstück des Bades, das Grüne Becken, das von der 
Vöslauer Ursprungsquelle gefüllt wird. Und wenn man dann noch ein Stück weiter nach oben geht,
gelangt man in einen duftenden Föhrenwald, in dem das kleine, idyllische, von Seerosen und Schilf 
gesäumte Waldbecken liegt. Wir sind in allen diesen Becken geschwommen und haben es genossen. 
An die Kälte gewöhnt man sich 😉😊😎  (Ein kleines Kinderbecken gibt es auch noch, aber 
da waren wir nicht drin 😋)




Jana musste unbedingt auch eine der Hängematten ausprobieren, die im Föhrenwäldchen 
hängen. Und außerdem gibt es dort eine nostalgische Milchbar, in der wir uns einen Smoothie
gönnten (Jana nahm Marille-Mango und ich Kokos-Ananas).




 Besonders fein fanden wir auch die große Liegewiese beim Grünen Becken. Hier kann
man im angenehmen Baumschatten von riesigen, alten Platanen verweilen und selbst den 
heißesten Sommertag erträglich und schön finden. Wie man sieht, war ich sehr angetan vom
grünen Blick nach oben... 😊




 Ich hoffe, auch euch konnte ich mit diesem Posting angenehme Abkühlung bieten - und
vielleicht die eine oder andere Inspiration oder Motivation, um fit durch die hitzige Zeit
zu kommen.

Für eure Besuche und Kommentare bei meinem Posting über den 
und hoffe, ihr seid auch beim nächsten Mal wieder dabei - denn ab 15. August gibt es einen
neuen ANL-Beitrag, bei dem ich mich wieder auf eure umweltfreundlichen Verlinkungen freue!


Liebste Sommergrüße von eurer Traude



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB

Bei Elas Blogparade Hot, hot summer bin ich auch dabei!

Sonntag, 29. Juli 2018

Bunter Sommer 2018 - Gesundheit, Kultur, Katzen und Klamotten

Servus ihr Lieben! 
°º✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°


Heute geht es mit Bildern vom heurigen Sommer weiter: Es hat sich nämlich wieder
einiges angesammelt, das ich euch zeigen und erzählen möchte. 

Beispielweise trieb ich mich während der vergangenen Wochen aus gesundheitlichen Gründen 
häufig in unserer Bezirkshauptstadt Baden bei Wien herum. Dort gibt es nicht nur einige Ärzte,
bei denen ich in Behandlung bin, sondern auch die Römertherme. Nachdem das Schwimmen und
Turnen im Heilwasser in Budapest sehr wohltuend war, habe ich beschlossen, mir eine
Monatskarte in der Badener Therme zu gönnen. 


Oben links und unten rechts: Die Statue des Fotografen und des Römer-Kopfes befinden sich vor dem Eingang zur 
Römertherme Baden. Die großen Fotografien sind Exponate des Badener Festival La Gacilly

  
Und so ging ich dort von Mitte Juni bis Mitte Juli zweimal die Woche zum Schwimmen, nahm auch
 an der Wassergymnastik teil und badete im Schwefel-Heilwasser. Leider ist das Bad erstens teuer
(und trotz ärztlicher Empfehlung gibt es Schwimmen nicht auf Krankenschein 😒) und hat zweitens
jetzt mal für die nächsten zwei Wochen geschlossen (Revisionssperre), aber ich denke, ich werde in
Zukunft dennoch häufiger schwimmen gehen, denn es hat unter anderem meinem lädierten Knie und
meinem Rücken deutlich gut getan. Und auch zur Fitness trägt zügiges Schwimmen natürlich bei!




Vor oder nach dem Schwimmen ergab es sich an manchen Tagen,
dass ich mir Teile einer sich durch ganz Baden ziehenden Fotoausstellung ansehen konnte. Ich
spreche hier vom Festival La Gacilly (Ausstellungsdauer: 8. Juni bis 30. September 2018).


 "Der öffentliche Raum wird zum Szenenbild für ein Gesamtkunstwerk, dessen Energie sich aus 
zwei Schwerpunkten nährt: Geografie und Umwelt. Zum einen rückt moderne Fotokunst ein Land 
oder einen Kontinent in den Fokus: Dieses Jahr erzählen vor allem Bilder aus afrikanischen
Portraitstudios von den Träumen der Menschen, die südlich der Sahara zu Hause sind. Zum anderen 

berichten Langzeit-Reportagen von den berührenden und überraschenden Beziehungen zwischen 
Mensch und Tier."

(Textauszug von HIER)


 


Die Fotostrecke mit den auffallend gekleideten afrikanischen Männern rechts unten könnte
den an Mode oder an Kuriositäten Interessierten unter euch besonders gefallen: Ich jedenfalls
finde sie spannend, hielt die Bilder allerdings auf den ersten Blick für originelle Werbeplakate
 für Männermode.

Dabei geht es auf diesen Fotos um die so genannten Sapeurs von Brazaville, auch bekannt als die
Dandys aus dem Kongo. Zitat: "Wer sich in Bacongo exklusiv kleidet, beweist allen, dass er, trotz 
aller Widrigkeiten, Herr seines Schicksals geblieben ist." Wenn ihr mehr über diese Bewegung
erfahren wollt, klickt z.B. HIER oder HIER.



Die Fotostrecke in der unteren Collage hingegen behandelt eindrucksvoll die Auswirkungen des
Klimawandels: Als der Fotograf Nyani Quarmane das kleine Dorf Totope in Ghana im Jahr 2004
erstmals besuchte, sprach noch niemand vom Anstieg der Meeresspiegel, von Erosion oder von der
Gefahr, vom Meer verschluckt zu werden. Als er sechs Jahre später wieder in die Region kam, stand
Totope komplett unter Wasser. Einer der Alten aus dem Dorf kommentierte das mit den erschütternden
Worten "Früher war das Meer fünf Kilometer weit entfernt". Die Menschen, die ohnehin zu den
Ärmsten der Armen gehören, sind gezwungen ihre Häuser zu verlassen und bei ebenso armen
Verwandten, die etwas weiter vom Meer entfernt wohnen, Unterschlupf zu suchen.

"Mag es dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten noch so sehr missfallen" heißt es dazu
auf der Infotafel, "der Klimawandel ist Wirklichkeit."






Eine Ausstellung mit Botschaft also und mit der Möglichkeit, in fremde Welten einzutauchen und
Neues, Unbekanntes kennenzulernen, ohne selbst dabei an all diese Orte reisen zu müssen. Manche 
der Fotostrecken sind sehr kunstvoll und ästhetisch, andere nachdenklich machend, manche schrecklich:
Am Beginn einiger Fotostrecken hängen Warnungen an Eltern, dass Aufnahmen mit sehr emotionalem
Inhalt gezeigt werden. Es geht in diesen Bildern überwiegend um Wilderei. Die Eltern mögen entscheiden,
ob sie diese Fotos ihren Kindern zumuten wollen...

Keine Angst, ich werde diese Bilder hier nicht zeigen. Nachdem ich im Park zwei
Fotostrecken mit von Wilderern getöteten Gorillas, Elefanten und Nashörnern gesehen hatte, war
klar, dass ich - obwohl längst kein Kind mehr - zu sensibel für solche Aufnahmen bin. Ich weiß,
dass diese Dinge passieren und ich engagiere mich dafür, dass sie nicht passieren. Aber ich
möchte nicht von Albtraumbildern verfolgt werden. Ich leide darunter - und kann dennoch
nicht mehr dagegen unternehmen, als ich ohnehin schon tue.


Manche der Fotografien sind so groß wie Hauswände, manche nicht größer als Bilder, die man an die Wohnzimmerwand 
hängen kann. Einige schwimmen im Teich des Doblhoffparks, einige tauchen an überraschenden Plätzen in der Stadt auf. 


 Doch es gab in dieser Bilderwelt auch das Foto vom Nashorn mit seinen Bodyguards (siehe oben)
- und das bedeutet: Eure und unsere Spenden an Tierschutz-Organisationen wie den WWF werden 
u.a. zur Ausbildung und Bezahlung von Rangern verwendet, um die vom Aussterben bedrohten Tiere 
zu schützen. Dies als kleiner Hoffnungsschimmer!

Meine Fotos von der Ausstellung entstanden an drei oder vier verschiedenen Tagen mit dem
Handy oder mit der kleinen Kamera; die Qualität ist also nicht in allen Fällen gut. Aber ich denke,
sie zeigen trotzdem, dass diese Ausstellung sehr viel Beeindruckendes zu bieten hat. Und ich habe
längst noch nicht alles gesehen. Vielleicht werde ich demnächst nochmal mit der großen Kamera
ausrücken und ein paar weitere Eindrücke vom Festival La Gacilly sammeln. Mal sehen, wie ich
dazukomme...


 


Der mit Spitze besetzte Maxirock aus Viskose-Jersey, der ansatzweise auf einigen der
Handyfotos zu sehen ist, ist neu. Auf den Fotos, die meine Tochter an einem der Schwimmbad-
Tage aufgenommen hat, hatte ich ihn mit meinem hellrosa Eiffelturm-Shirt kombiniert. In der
oberen Collage könnt ihr ihn euch mit einem anderen (alten) Top genauer anschauen. Diesem
Boho-Chic-Patchwork-Rock konnte ich nicht widerstehen, er hat in Sachen Farbe, Schnitt,
Optik, Bequemlichkeit und Kombinierbarkeit mit bereits in meinem Schrank vorhandenen
Oberteilen einfach zu viele Pluspunkte zu bieten.
 
Ja, ich weiß, ich bin meinen guten Vorsätzen abermals untreu geworden - und der Rock ist
nicht das einzige neue Kleidungsstück, das ich bei der Gelegenheit gekauft habe - denn das
dunkelblaue Maxikleid, das ich euch in den unteren Collagen zeige, ist mir in denselben
Einkaufskorb gehüpft:




Zu meiner Gewissensberuhigung ist das Kleid mit dem Good-Product-Siegel gekennzeichnet,
und das wiederum bedeutet in diesem Zusammenhang: Moderne Textilien aus ökologischen 
Materialien und Produkte, die soziale und nachhaltige Initiativen unterstützen.


Der kleine Bläuling hat's gut - er ist auch ohne Kleidung in wunderschönes Blau gehüllt (und trägt sogar ein Pelzchen!)!


Das Kleid in Marineblau-Bordeaux-Tönen lässt sich - wie der Rock - gut mit Stücken aus
meinem Fundus ergänzen, hier z.B. mit gelbem Gürtel, gelber Kette und gelbem Tuch, um noch
einmal zu Marens Monatsfarbe für den Juli zu passen.


Seht ihr die kleine Sonnenblume hinter mir? Von all den Sonnenblumenkernen, die ich eingesetzt habe, wurde nur aus 
einem eine blühende Blume. Ihr bekommmt sie weiter unten noch näher zu sehen.


Glücklicherweise befindet sich heuer direkt hinter unserem Grundstück ein ganzes
Sonnenblumen-Feld (siehe u.a. kleines Foto rechts in der unteren Collage). Und zum Glück sind
die Insekten in unserem Garten auch nicht auf das Gedeihen der heuer ausgesäten bienen- und
schmetterlingsfreundlichen Pflanzen angewiesen, denn da gedieh längst nicht alles. Ob es
an dem teilweise sehr heißen und trockenen Frühjahr*) liegt?

*) Der Sommer hier in Ost-Österreich ist jedenfalls nicht ganz so trocken, wie er es in Teilen Deutschlands ist, 
aber phasenweise trocken genug. Am vorletzten Juli-Wochenende hatten wir ausgeprägten Regen inklusive Gewitter, 
Hagel und Sturm. Und auch an den Tagen davor und danach gab's ein sehr wechselhaftes Wetter. JETZT ist es 
allerdings wieder heiß...


 


Vermutlich habt ihr für heute schon genug gesehen, aber ein paar Katzenbilder "müssen" noch
sein: Sie warten schon eine Weile in meinem Fotoarchiv - und es gibt dazu außerdem etwas zu
erzählen... Im Mirabellen-Posting schrieb ich bereits, dass wir mit unserem Kater Maxwell zuletzt
zweimal zum Tierarzt mussten, weil ihn irgend ein Vieh knapp unter seinem Hals gebissen hatte.
Nach zwei Antibiotikaspritzen ging es ihm besser - jedenfalls zunächst!


In der folgenden Collage könnt ihr rechts die kahle Stelle unterhalb von Maxwells
Hals sehen. Selbst wenn Mäxi und Nina nicht gerade die besten Freunde sind und es auch auf den
unten eingefügten Fotos der beiden nach Zoff aussieht, glauben wir nicht, dass Nina ihm diese
Bisswunde zugefügt hat. Sie faucht ihn zwar an und schlägt nach ihm, hat aber dabei nie die Krallen
heraußen - manchmal denken wir uns, das ist alles nur ein Spiel zwischen den beiden. Der Tierarzt
meinte jedenfalls, dass der Biss vermutlich von einem anderen Kater oder einem Marder
kommen könnte.




Gast-Kater Austria, der leider nicht mehr aufgetaucht ist, seit ich euch Anfang Juni
 HIER von seinem Verschwinden erzählte, hat sich auch niemals ernsthaft mit Maxwell angelegt.
Doch es gibt einen Kater in unserer Gegend, den wir zu Beginn auf den ersten Blick sogar mit Mäx
verwechselten, weil er ebenfalls ein "Roter" ist. Allerdings ist dieser fremde Kater dunkler und
kurzbeiniger als Mawell. Und natürlich nicht annähernd so hübsch und lieb!

Diesen Kerl haben wir in Verdacht, für Maxwells erste Verletzung verantwortich zu sein und
auch noch ein zweites Mal zugeschlagen zu haben: Denn kurz nach der zweiten Antibiotikaspritze
sah Maxwells Kopf ganz verschwollen aus - wie der eines Boxers, der einen harten Schlag gegen die
Stirn bekommen hat.




Dann kam außerdem eine dicke, eitrig wirkende Flüssigkeit aus Mäxis Augen, und der
Tierarzt stellte fest, dass auch Maxwells Stirnbereich unter Eiter stand und dass er Fieber hatte
- möglicherweise weil ihn ein dominanter Kater in den Kopf gebissen hat! Unser roter Zwerg
bot einen wirklich kläglichen Anblick...

Zum Glück griffen die Medikamente gut bei ihm an - er brauchte abermals zwei Spritzen, und ein
bisserl mit Tier-Homöopathie half ich auch noch nach - jetzt sind die Haare an der kahlen Stelle
unter dem Hals wieder nachgewachsen und an der Stirn sieht man auch fast nichts mehr. Ich hoffe
allerdings sehr, dass Maxwell dem gefährlichen Viech in Zukunft in einem weiten Bogen aus dem
Weg geht!






 So ihr Lieben, das's war's wieder für heute!
Vielen Dank für eure Besuche und Kommentare bei meinem neuesten Thailand- Reiseberichts-
Kapitel! Und ich danke euch auch sehr für eure Verlinkungen zu meinem letzten ANL-Beitrag! Bis 
zum Abend des 1. August könnt ihr dort noch eure Postings rund um den Themenkreis  
Achtsamkeit +Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life 
verlinken. Ich selbst verlinke diesen Beitrag wegen der Klimawandel- und Tierschutz-Botschaft
 der Fotoausstellung, wegen der Natur-Garten-Aufnahmen und meiner nachhaltigen Kleidung
ebenfalls dort.



°º✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°
Herzliche Gße von eurer Traude
und kommt mir gut in den August!


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
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Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
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