Sonntag, 1. August 2021

Rückblick auf unseren Juli 2021

Servus ihr Lieben,

 

ich danke euch herzlich für eure wundervollen Kommentare zu meinem Bericht über unseren Besuch im Mohndorf Armschlag und seiner näheren Umgebung. Der zweite Teil meiner Mohn-Schilderungen folgt in Kürze. Heute ist es mal wieder an der Zeit für einen Monats-Rückblick:

 

Unser Juli war genauso erlebnisreich und erfüllt wie die Monate zuvor. Das Wetter schlug zwar den einen oder anderen Haken, doch in unserer Umgebung war es bisher zum Glück niemals auch nur annähernd so schlimm wie in manchen Gebieten Deutschlands und anderen Teilen der Welt. 

Wie sehr hoffe ich, dass diese Katastrophen die Menschheit und die Politiker endlich zum Umdenken und Umschwenken in ihrem Klimakurs bringen...! Aber ich fürchte, wenn aus der Bevölkerung nicht genügend Stimmen laut werden, ändert sich gar nichts... Im Post Scriptum stelle ich euch ein paar Petitionen, Veranstaltungen und Info-Seiten vor, die zum Thema passen.


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Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

 

Zurück zu unserem Juli: In diesem Monat war bei uns unter anderem
Erntezeit für Ribisel (Johannisbeeren):
Sowohl bei den schwarzen als auch bei den roten hatten wir in diesem Jahr eine Rekordernte. Wir aßen die Ribisel natürlich auch pur, aber so viel Obstsalat konnten wir gar nicht essen. Daher haben wir heuer erstmals Johannisbeer-Sirup hergestellt *. Zuerst einige Flaschen roten, und ein paar Tage später auch noch rot-schwarz-gemischten. Beide sind köstlich geworden. (* Edi trinkt den Sirup jetzt als Sprudel anstelle von Eistee. Übrigens hat er den Eistee in den vergangenen Jahren ebenfalls selbst hergestellt, um Plastikflaschen zu sparen.) Außerdem haben wir Sirup aus Zitronenmelisse und Minze hergestellt. Auch der Oregano blüht heuer rekordverdächtig (siehe Fotos oben). Hat schon mal jemand von euch Oregano-Sirup gemacht und kann uns berichten, ob der gut schmeckt?.
 
Insektenmagnet Wilde Möhre:
Nicht nur über den Oregano und über Lavendel & Co. freuen sich die Insekten in unserem Garten, sondern auch über die Wilde Möhre. Bienen und Hummeln sind daran nicht sehr interessiert, aber alle anderen Insekten scheinen davon schwer begeistert zu sein:

3.7. - Besuch bei Mimon:
Unsere Freunde Moni und Michi nennen sich aufgrund der Anfangsbuchstaben ihrer Namen gemeinsam "Mimon" 😉. Ihr kennt die beiden schon von Monis tollen Sommerfesten, die viele Jahre lang ein Highlight in unseren Sommermonaten waren. Monis letzte Themenparty fand im August 2019 statt, dann kam Covid. 
 
Seither gibt es nur noch Treffen im kleinen Kreis. Anfang Juli wurden wir von Mimon in ihren schönen Garten eingeladen und Moni verwöhnte uns mal wieder nach Strich und Faden kulinarisch. Unten seht ihr mein Outfit (bestehend aus meinem mehr als 10 Jahre alten Maxikleid, kombiniert mit meiner geknoteten, sonnig-gelben Bluse aus dem Second-Hand-Laden) und in der folgenden Collage die sommerlichen Köstlichkeiten, die Moni für uns auf den Tisch zauberte.

Geeiste Fenchel-Suppe, Avocado-Garnelen-Cocktail, gefüllte Eier, Prosciutto mit buntem Salat, Panna Cotta mit Erdbeeren .... - einfach rundum lecker!
 
Bei den ue-30-Bloggern & friends läuft gerade eine Blogparade unter dem Motto "Zeit für eine Sommerparty". Die Themen-Feste bei Moni sind legendär. Sie standen immer unter einem tollen Motto, für das unsere Freundin groß aufkochte, mein Mann die passende Musik zusammenstellte und fotografierte und ich die Dekoration lieferte. Diesmal war es nur eine 4-Personen-Party, doch wenn ihr Inspiration für größere Feste braucht, biete ich euch hier den Link zum letzten großen Sommerfest von Moni, bei dem ihr auch eine Linkliste der frühereren Moni-Partys zum Durchklicken vorfindet: https://rostrose.blogspot.com/2019/08/strand-picknick-monis-sommerfest-2019.html
Ihr werdet in meinem heutigen Blogbeitrag noch ein paar weitere Outfits und Ideen entdecken, die eine Sommerparty gelingen lassen.

ue30blogger Monatsaktion Juli 2021 Sommerparty - Bloggeraktion - Blogparade
 
6.7. - Enkelkatzen:
An diesem Tag besuchten wir meine Tochter Jana und lernten dort Nala kennen, das süße Kätzchen, das meine Tochter gefunden und aufgenommen hat. Und außerdem verwöhnten wir natürlich auch wieder unsere beiden älteren Enkelkatzen Yomee und Chiller mit ein paar Leckerlis. Mehr darüber HIER.
 
8.7. - beim Heurigen (= Buschenschank) mit der Schwägerin:
Anita, die Schwester meines Mannes kennt ihr auch schon aus einigen meiner Beiträge, z.B. aus meinem Rückblick auf den Vormonat. Diesmal trafen wir uns in Vösendorf, wo sie uns zu einem Besuch beim Schlossheurigen einlud. Mein sehr luftiges Heurigen-Outfit an diesem super-heißen Tag wäre auch Sommerparty-tauglich gewesen: Es bestand schlicht und einfach aus meinem roten Kleid aus Bio-Baumwolle, das ich 2017 beim Kaffeeröster gekauft habe, zwei Ketten in türkis und den rosaroten Öko-Bio-Sandalen, die auch mit hitze-geschwollenen Füßen / Beinen noch halbwegs bequem sind.

Das Buffetfoto unten links und das große Foto vom Garten habe ich von der Galerie der Heurigen-Hompage ausgeliehen.
 
10.7. - Neffen-Hochzeit:
Andreas, der jüngster Sohn meines Bruders, heiratete seine Anna. Der Entschluss zur Hochzeit kam ziemlich spontan, wie es in unserer etwas unkonventionellen Familie öfter mal der Fall ist: Weil gerade ein Termin im Standesamt frei war, blieben zwischen dem Tag, an dem die Entscheidung getroffen wurde, und dem Hochzeitstermin nur 14 Tage für die Vorbereitungen (inklusive Brautkleid-Kauf*). Und dennoch (oder gerade deshalb?) wurde daraus ein unbeschreiblich tolles Fest.

*) Leider kann ich euch die schöne Braut und ihr wundervolles weißes Spitzenkleid nicht zeigen - Anna wollte nicht ins Internet - also bekommt ihr nur jene Teile der Familie zu sehen, die ihr schon kennt. Unter anderem mich, also die "Bräutigam-Tante" 😊, in einem meiner bequemen Maxikleider mit meinem auch schon altbekannten gerafften Spitzentop:

 
Aus Covid-Gründen durften nur wenige Personen ins Standesamt (das Gebäude mit dem Uhrturm), deshalb stießen Edi und ich erst bei der Agape im Gastgarten eines netten Gumpoldskirchner Heurigenlokals dazu (Heuriger Spätrot).
 
In der folgenden Collage seht ihr zumindest die Ärmel des Brautkleides und die Hand der Braut mit dem bunten Hochzeitsstrauß:
 
 

Das junge Paar, das ihr hier unten seht, ist NICHT das Hochzeitspaar, sondern meine Tochter Jana und ihr Freund Michael:


Die Fotos von den Speisen und Getränken oben und unten habe ich schon im Garten von Andi und Anni fotografiert. Denn dort fand die restliche Party statt - ein Fest, über das einer der Gäste sagte: "Wenn mich mal jemand fragen sollte, wie ein Hochzeitsfest sein soll, dann werde ich ab sofort diese Feier als Beispiel nennen." 
 
Wir alle können das unterschreiben - es war lustig, es war leger, es war festlich, es war köstlich (und für wirklich jeden war etwas dabei: Es gab viel Vegetarisches, Veganes, aber ebenso Fleischliches), es war gemütlich... und es war - Dank des großen und tollen Freundeskreises von Andi und Anni - richtig gut organisiert (trotz der extrem kurzen Vorbereitungszeit)... Sogar die Wettergötter spielten mit: Am Tag davor und am Tag danach gab es Regen, am Hochzeitstag selbst pures Prachtwetter! Kurz: Es war ein wunderschönes Fest der Liebe und der Freundschaft!

Die Hochzeitstorte mit dem Fahrrad-Paar hat Annas Tante gebacken; die anderen Leckereien hatten Freunde mitgebracht. Der Hund ist Kira, das Labrador-Mädchen von meinem Bruder und meiner Schwägerin Brigitte. Unten Mitte seht ihr wieder meine Tochter Jana und ihren Partner. Janas Babybauch ist schon recht groß, aber bis Mitte November darf er noch ein Stück weiter wachsen 😊.

11.7. - Regentags-Frühstück:
Zum Frückstück gab es am Morgen nach dem Fest gleich die Himbeer-Kirsch-Marmelade, Annas selbstgemachtes Give-away an die Hochzeitsgäste: 


12.7. - Ausflug ins Mohndorf Armschlag:
Über diesen tollen Ausflug habe ich euch HIER schon einiges erzählt - Fortsetzung folgt!
 
Alltags-Sammelsurium im Juli:
Natürlich können auch wir Rostrosen nicht nur feiern. Wie ich euch schon in meinem Katzen-Post erzählt habe, mussten wir mit unserem Maxwell zur Tierärztin. Zum Glück geht es ihm nun wieder besser. 
 
Unten seht ihr, wie er manchmal beim Fernsehen neben mir sitzt: Er legt sich auf eine meiner Hände 😻. Das ist nicht ganz praktisch, weil ich eigentlich an meiner Granny-Decke weiterhäkeln will. Ursprünglich sollte es eine Decke für mich werden, und ich hatte mich für "romantische Farben" wie rosa, beige, creme... entschieden. Nun möchte ich die Decke (oder Decken, falls es zwei werden) meinem ersten Enkelkind widmen. Jana und Michael wissen noch immer nicht, ob es ein Bub oder Mädchen wird, doch Jana meinte, ich solle sicherheitshalber auch blaue Wolle kaufen. (Blau ist sowieso ihre Lieblingsfarbe.) Also entstehen zur Zeit blaue Grannies (wenn mich Maxwell läßt 😁)...

Manchmal dekoriere ich auch das Wohnzimmer neu - wie hier in Meeresfarben. Oder ich repariere meinen Sonnenhut. Oder Edi und ich machen mal wieder Marmelade aus unreifen Äpfeln - diese Marmelade war 2017 ein "unabsichtliches Nebenprodukt" beim Apfelgelee-Kochen, und sie schmeckte uns so gut, dass wir sie nun immer wieder machen, wenn der Apfelbaum zu voll mit jungen Äpfeln ist. Außerdem habe ich wieder Apfelessig aus den Schalen und Apfelgehäusen angesetzt. Und unsere Amaryllis hat sich - wie so oft - entschieden, im Juli zu blühen.

14.7. - Impfungs-Outfit:
An diesem Tag erhielt ich meine zweite Covid-Impfung, und dafür schlüpfte ich in meinen bequemen weinroten Maxirock und die ebenso bequeme Tunika mit weinrotem Blütenmuster.

Schnecken-Tage:
An den Regentagen oder nach den Regennächten im Juli kamen "unsere" Schnecken aus ihren Verstecken. Wie ihr wisst, freue ich mich über die nützlichen Tigerschnegel in unserem Garten. Ich habe euch am Ende DIESES älteren Blogbeitrages schon einiges über die guten Eigenschaften der Schnegel erzählt. Wie auch die Weinbergschnecken fressen sie normalerweise keine frischen Pflanzen an, sondern dezimieren die Gelege von Nacktschnecken. Das funktioniert in unserem Garten wirklich gut! Und auch die Bänderschnecken dürfen gern bei uns bleiben, denn sie ernähren sich ebenfalls  hauptsächlich von abgestorbenen oder verrotteten Pflanzenteilen.
 
 
Neulich wollte ich wissen, wie viele Gehäuseschnecken eigentlich in unserem Garten leben, und so setzte ich mal alle, die mir bei meiner Gartenrunde unter die Augen kamen, an einem Platz in unserer Wiese zusammen. Aber ehrlich, vonwegen "langsam wie eine Schnecke": Ein Sack Flöhe ist leichter zu hüten 🐌😅 - einige von ihnen "flüchteten" ziemlich schnell ins nächste Beet! Ich kam bei meiner Zählung auf "ungefähr" 11 Weinberg- und 5 Bänderschnecken, wobei die Dunkelziffer der Schnecken, die sich irgendwo im Gebüsch versteckten, vermutlich ziemlich hoch ist 😉.


 
16.7. - Treffen mit Edis ehemaligen Kollegen:
Für diesen Abend hatte Edis einstige Kollegin Annemarie beim Heurigen Stegschandl in Pöttelsdorf (Burgenland) zwei Tische reserviert, und es gab ein nettes Wiedersehen mit vielen früheren Arbeitskollegen meines Mannes, von denen ich einige im Lauf der Jahre kennengelernt habe. Das Treffen machte Spaß und geschmeckt hat's uns auch. Drei der Fotos unten hat Edis Ex-Kollege Leo aufgenommen (das witzige Schild vom Garagentor und die beiden Fotos von Edi und mir).


Taglilien, Gurken und Sonnenblumen:
An den nicht-verregneten Gartentagen habe ich ebenfalls für euch fotografiert. Zum Beispiel die Taglilien, die seit Mitte Juli für schöne Farbtupfer sorgen. Und an Edi könnt ihr erkennen, wie hoch das Gras bei unserer Mini-Teich-Landschaft ist.
 
 
Erstmals habe ich in unserem Gemüsegarten Gurken angebaut, eine kleine, knackige Sorte. Die erste Minigurke konnte ich schon ernten. Wenn man einen Blick über unsere Kartoffel- und Topinambur-Hochbeete wirft, sieht man derzeit Tausende von Sonnenblumen, denn direkt hinter unserem Garten befindet sich ein blühendes Feld.

 
20.7. - neues "Männer-Spielzeug":
Als wir unsere Freunde Helga und Michi im Juni besuchten, grillte Michi für uns köstliche Hühner-Viertel 🍗 - und Edi war so begeistert von Michis Griller, dass er  letztendlich beschloss, seinen bisherigen cremeweißen Weber-Grill zu verkaufen oder zu verschenken und sich dieses praktische, höhenverstellbare Gerät zuzulegen. In diesem Posting vom September 2014 war der weiße Kugelgriller noch neu (und ich fand ihn immer sehr hübsch), aber Edi war nie zu 100 % glücklich damit. Mittlerweile haben wir über Edis Schwester schon Abnehmer für den Kugelgriller und Edi ist sehr zufrieden mit seinem neuen Spielzeug 😊. Der erste Versuch ist gleich wunderbar gelungen🍖!

 
21. und 27.7. - zwei Ausflüge:
Am 21.7. waren wir mit Brigitte und Peter in Baden, um ein bisschen Kultur zu genießen. Am 27.7. waren wir ebenfalls mit diesen beiden zur Marillen-Erntezeit in der Wachau. Über die zwei Ausflüge werde ich euch demnächst mehr berichten.
 
29.7. - Earth Overshoot Day:
An diesem Tag hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres wiederherstellen und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann! Mehr darüber im PS.
 
30.7. - abgebrochene Dreharbeiten:
In meinem Juni-Post erzählte ich euch unter anderem, dass wir bei einem Komparsen-Casting für die neue Comedy-Serie namens "Alles Finster" waren. Und tatsächlich wurden wir zu Dreharbeiten eingeladen. Es sollte ein Dämmerungs- und Nachtdreh werden; Edi und ich als ein Paar unter vielen anderen, die sich während eines schon wochenlang währenden Blackouts zu einem Versorgungspunkt gerettet haben. 
 
Gewünscht wurde "sommerlich bunte Alltagskleidung, gerne auch mit dezentem Muster", aber ohne Markenlogos. Ich war mir nicht sicher, ob das Muster meines Tops dezent genug sein würde, aber ich probierte es aus. (Man soll sowieso immer verschiedene Outfits zur Wahl mitbringen.) Doch meine Kleidung gefiel der Kostümdame, so wie sie war, und auch die Maskenbildnerin meinte "Das gefällt mir so, das kann so bleiben." (Und nach allem, was ich so mitbekam, gab es nicht viele, die sich nicht umziehen mussten oder die von den Kostümdamen nicht bearbeitet wurden.) Ich hatte also mal wieder alles richtig gemacht. Jetzt stellt sich mir nur die Frage: Sah ich etwa wirklich so abgekämpft aus, wie man bei einem wochenlangen Stromausfall aussieht? 😉

 
Wie auch immer - wir kamen nicht zum Einsatz. Denn während wir in der Garderobe waren, brach im Drehort (Pitten) ein heftiges Unwetter mit Starkregen und Hagel los. Natürlich wollte man abwarten, aber eine junge Frau, die aus der Gegend kam, sagte es uns bereits voraus: "Wenn es in dieser Gegend mal so anfängt, dann hört es stundenlang nicht mehr auf!" 
 
Und so kam es dann auch: Es gab zwar kurze Atempausen, wo der Regen etwas schwächer fiel - in dieser Phase machten wir eine Stellprobe mit Regenschirmen - aber dann fing es wieder zu schütten an, und um etwa 19 Uhr wurde abgebrochen. (Normalerweise hätten diese Dreharbeiten bis 2.30 Uhr nachts gedauert. Der Dreh wird natürlich nachgeholt, aber ob wir da Zeit haben werden, wissen wir noch nicht.)

 
Kurz nach der Ortsgrenze klarte es auf und auf unserem Heimweg sah der Himmel so aus:
 

 
30.7. - Blog-Geburtstag:
Am vorletzten Julitag jährte sich mein Einstieg in die Bloggerwelt zum 12. Mal, denn mein erstes schüchternes Posting setzte ich am 30. Juli 2009 in die Welt. Es war allerdings ein sehr still verbrachtes Jubiläum. Dafür gibt's jetzt noch einen kleinen Trommelwirbel 🥁 und ich blase fröhlich in die Tröte 🥳. So - genug gefeiert! 😉😎

31.7. - junge Mantis Religiosa:
Nun möchte ich euch noch diese Fotos vom letzten Juli-Tag bieten. Auf unserer Haustür saß dieses weiße Exemplar einer Gottesanbeterin. Schon in den Vorjahren sahen wir ab und zu Exemplare dieser gefährdeten und streng geschützten Insekten (hauptsächlich in unserem Vorgarten), allerdings waren die grün. 
 
Wir dachten zunächst, dass es sich um ein Albino handelt, aber inzwischen wissen wir, es ist ein Jungtier - genauer gesagt eine Nymphe (Entwickungsstufe nach dem Larvenstadium, dem erwachsenen Insekt schon sehr ähnlich); sie kann die Farbe mit jeder Häutung dem Lebensraum anpassen. Ich habe sie vorsichtig von der Haustür zu unserem Pavillon transportiert und hoffe, dass sie sich dort wohlfühlt (und die grüne Farbe des Gartens annimmt 😊)...
 
 
Zum Abschluss gibt es eine Collage mit Bildern jener Juli-Erlebnisse, über die ich euch entweder in früheren Postings erzählt habe oder über die ich euch in den nächsten Wochen noch erzählen werde. Und für den August ist auch schon wieder einiges geplant. Es bleibt also weiterhin interessant und kunterbunt in Rostrosenhausen 😉.

 

 

Ich wünsche euch einen genussvollen August!

Alles Liebe und bis bald, 
eure   T  r  a  u  d  e


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
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PS: 

Selten haben wir die drastischen Folgen des Klimawandels so sehr am eigenen Leib miterlebt wie in den vergangenen Wochen. Und weltweit - also auch in Deutschland und in Österreich - versagt die Politik, um die Klimaziele zu erreichen. Deshalb hier noch die oben erwähnten Petitionen, Umfragen, Veranstaltungen und Info-Seiten:

Weltweit:

  • Wie oben bereits erwähnt, fiel der Earth Overshoot Day im Jahr 2021 auf den 29. Juli. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen zu können, müssen wir unseren ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren. Wenn wir die CO2-Emissionen um 50 Prozent senken würden, könnten wir den Overshoot Day um 93 Tage nach hinten verschieben. Hier könnt ihr erfahren, wie das funktionieren kann bzw. was WIR ALLE dazu tun können: KLICK
  • Immer wieder werden Menschen, die sich z.B. gegen die Abholzung des Regenwaldes einsetzen, kaltblütig umgebracht: Alle 48 Stunden wird ein Naturschützer oder eine Naturschützerin im Einsatz für die immer weiter schwindenden Lebensräume unserer Erde ermordet! Hier findet ihr eine Petiton von Avaaz an alle Regierungschefs dieser Welt, die sicherstellen soll, dass die gemeinschaftlichen Landrechte von indigenen Gemeinschaften endlich anerkannt werden, um somit ihr Überleben zu sichern: KLICK
Österreich-spezifisch:
  • Überschwemmungen, Tornados, ... Wenn die Politik nicht sofort handelt, werden Naturkatastrophen wie diese in Zukunft unseren Alltag prägen. Umso skandalöser ist es, wenn einzelne PolitikerInnen dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen blockieren. Genau das passiert gerade in Niederösterreich. Hier geht's zur Petition für die sofortige Einführung des Klimatickets: KLICK
  • In unsere schöne Lobau soll mit der Lobauautobahn ein fossiles Großprojekt um 3 Milliarden Euro gebaut werden. Ist immer mehr Autobahnen bauen die Lösung für Stau auf der Tangente? Wie kann eine nachhaltige klimagerechte Mobilitätswende aussehen? Am 13. und 14. August gibt es zwei Veranstaltungstage unter dem Motto "Alle für die Lobau" - KLICK
  • Dass die Klimakrise keine Corona-Pause gemacht hat, sehen wir an den heftigen Unwettern und Überschwemmungen der letzten Wochen. Sie sind nur ein Ausblick darauf, was uns die Erderwärmung in den kommenden Jahrzehnten bringen wird, wenn die Politik nicht endlich handelt. Hier eine Umfrage von #aufstehn über den Umgang der österreichischen Regierung mit der Klimapolitik, Corona und dem Rechtsstaat: KLICK
Deutschland-spezifisch:
  • Ideensturm: Am 26. September 2021 wählt Deutschland einen neuen Bundestag und damit eine neue Regierung. Die nächste Bundesregierung muss in Sachen Klimaschutz und Artenschutz endlich handeln. Der WWF startet daher einen Ideensturm zur Bundestagswahl. Helft mit, indem ihr eure Forderungen an die neue Bundesregierung formuliert: KLICK
  • Der des WWF stellt fünf Forderungen zum Thema Hochwasserschutz an die Politik: KLICK
  • Zur deutschen Bundestagswahl: Hier könnt ihr den WWF Zukunftswahl-Check machen und herausfinden, welchen Parteien zukunftsfit sind: KLICK
  • Angesichts der Klimapolitik in Deutschland übte die Klimaaktivistin Luisa Neubauer bei Lanz heftige Kritik: KLICK


Montag, 26. Juli 2021

Kommt mit ins "Mohn-Dorf"! - Teil 1

Einige von euch erzählten mir in ihren Kommentaren zu meinem Blogbeitrag vom 7. Juli, wie sehr sie Mohnblumen lieben. Diese Liebe teile ich mit euch - und ich habe eine gute Nachricht für alle Mohnfreunde und -freundinnen: Im niederösterreichischen Waldviertel gibt es ein Gebiet, das sich ganz und gar dem Mohn verschrieben hat. Wenn ihr wollt, könnt ihr uns heute sowie in meinem nächsten (oder übernächsten?) Posting in diese besondere Gegend begleiten 😊

🌺🌺🌺🌸🌸🌸🌺🌺🌺

 

Servus ihr Lieben!

Vielen Dank an alle, die meiner Freundin Brigitte nach ihrer Blinddarm-Operation gute Besserung gewünscht haben. Es hat gewirkt - denn schon kurz vor Mitte Juli konnten wir wieder einen Ausflug miteinander unternehmen. Es war diesmal natürlich keine anstrengende Wanderung wie die auf die Rax von Ende Juni, sondern ein gemütlicher Roadtrip in das  

Mohndorf Armschlag im Waldviertel (und in seine Nachbarschaft):

 
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Großes Foto Mitte und Mohnblüten-Einzelportraits von Brigitte

Unsere "Ausflugsberaterin" Brigitte hatte eruiert, dass am 12. Juli 

  1. schönes Wetter erwartet wurde und
  2. noch einige der Mohnfelder in Armschlag in Blüte stehen würden. (Das Mohnblüten-Update der "Mohndorf-Armschlag"-Seite informiert regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge. Inzwischen haben sich die Mohnfelder rund um das Dorf laut dieser Seite "in ein grünes Kapselmeer verwandelt" - was ebenfalls sehr hübsch aussieht. Aber für uns gab es zum Glück noch Mohnrot in den unterschiedlichsten Schattierungen.)

Also warf ich mich in das einstmals weiß-blau-rosarot-gemusterte Kleid, das ich vor ca. zwei Jahren in mohnrot umgefärbt habe. (Hier z.B. eine Tragevariante des Kleides von 2020.) Mein Sonnenhut wurde mit einem roten Schal umschlungen, und schon konnte es losgehen.

Oben seht ihr die alte Donaubrücke Stein-Mautern, eine 1895 errichtete Stahlfachwerksbrücke, die nach dem Zweiten Weltkrieg zum Teil  neu errichtet wurde. Auf dieser Brücke überquerten wir die Donau von der Ortschaft Mautern in den Kremser Stadtteil Stein an der Donau. Von da ging es weiter durch die wunderschöne Wachau, über die ich euch HIER und HIER schon einiges erzählt habe.)
 
Ein 738 Meter hoher Berg namens Seiber verbindet die Wachau mit dem dahinter liegenden Waldviertel. Er trägt auch den Beinamen Der Semmering der Wachau, und die kurvige Panoramastraße über den Seiber wurde einst als Rennstrecke genützt. In den 1920-Jahren mussten die Rennfahrer jedoch noch auf einer Sandpiste fahren; die acht Kilometer lange Piste mit einer Steigung von bis zu 12 % galt seinerzeit als eine der schwierigsten Rennstrecken. 

Auch wir fuhren über die Seiberer Straße, allerdings ohne Sand und ohne Eile. Zwischendurch gönnten wir uns von einer Aussichtsterrasse einen Blick über die Weinberge der Wachau und auf die Donau. Dann ging es über die gewundene Bergstraße abwärts - bis in die Marktgemeinde Ottenschlag im Waldviertler Bezirk Zwettl.

Die beiden Fotos links stammen von Brigitte

Zu dieser Marktgemeinde gehört auch das Mohndorf Armschlag. Ein bisschen nervös waren wir trotz der Online-Information, dass einige der Mohnfelder der Gegend gerade in voller Blüte stehen würden. Immerhin war der Mohn in unserer Wohngegend schon seit Wochen verblüht

Doch das Klima im Waldviertel ist anders als im Umland von Wien. Tatsächlich leuchtete uns auf dem Weg nach Armschlag bereits das erste in verschiedenen Rosarot-Tönen blühende Feld dieses Tages entgegen. Wir hielten natürlich gleich für unser erstes "Mohnfeld-Shooting" an 😊:

Fotos von Brigitte

Die Fotos von mir in diesem Mohnfeld hat allesamt Brigitte aufgenommen, teilweise mit ihrem Handy, teilweise mit meiner Kamera; die Fotos von Brigitte und die folgenden Blumenbilder stammen von mir. Unsere Männer warteten geduldig am Straßenrand 😉😁😎

Heidis Aktion Himmelsblick und Close to the Ground bei Jutta.

Als nächstes kamen wir in der Ortschaft Ottenschlag an. In den folgenden Collagen seht ihr das Ortszentrum, das Schloss Ottenschlag aus dem 16. Jahrhundert (in dem derzeit eine Tourismus-Schule untergebracht ist) und die Katholische Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere. Hier machten wir Halt, um die Kirche zu besichtigen und an einem kleinen Badeteich einen Mittagsimbiss einzunehmen.


Glockenturm und Torbogen für Novas Linkups

Am Zaun des Schlosses hingen mehrere hübsch-rostige Tafeln mit Sinnsprüchen. Ich gebe euch hier die Texte wieder, falls man sie auf den Fotos nicht gut lesen kann:

🍀Am Baum des Lebens wachsen viele Augenblicke. Jeder einzelne davon ist kostbar!

🍀Glück findest du nicht, wenn du es suchst, sondern wenn du zulässt, dass es dich findet!

🍀Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Für Artis Schilderwald

🍀Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt. 

🍀Ein glückliches Leben ist ein Sammlung unvergesslicher Momente.

Dem muss wohl nicht mehr viel hinzugefügt werden. Ich denke, wir lassen es ganz gut zu, dass das Glück uns findet und uns immer wieder unvergessliche, kostbare Augenblicke für unsere Sammlung beschert. Dieses Glück teile ich gerne mit euch! Und was die Hoffnung betrifft - egal wie unser Leben aus- oder weitergeht, Glücksmomente machen ganz eindeutig Sinn.

Allein schon der Anblick der zauberhaften Mohnblüten mit ihren zarten, knittrigen Blättern und den kunstvollen Samenkapseln ist schon bestens dafür geeignet, glückliche Momente zu erzeugen, findet ihr nicht?

In Haiden, einem Ortsteil von Ottenschlag, befindet sich der Mohnhof Gressl mit dem dazugehörigen Mohnmuseum. Das Museum haben wir besucht, doch was wir dort gesehen haben, zeige ich euch erst im zweiten Teil. (Und keine Sorge: Auch wenn dort unter anderem das Thema Schlaf-Mohn behandelt wird, ist das Museum nicht "zum Einschlafen" 😉). 

Rund um das Museum entdeckten wir zwei verschiedene Mohnfelder - eines mit Blüten in dem typischen Klatschmohn-Rot, das andere mit Blüten in unterschiedlichen Rosarot-Tönen. Beide fanden wir auf ihre Art und Weise bezaubernd - und Brigitte fotografierte mich beim Erzeugen einiger weiterer Close to the Ground-Aufnahmen 😁:

Die Museums-Fotos gibt es, wie gesagt, beim nächsten Mal. Kommt jetzt bitte mit uns nach Armschlag, wo es unter anderem das längste und größte Mohnblumengemälde der Welt zu bewundern gibt. Der bekannte Waldviertler Künstler Karl Moser malte dieses 60 Meter lange und 4,5 Meter breite Bild in den Jahren 2008 und 2009. (Leider starb Karl Moser schon ein Jahr nach der Fertigstellung des Gemäldes.)

In der unteren Collage könnt ihr mir dabei zusehen, wie ich entlang der gemalten Waldviertler Landschaft mit riesigen Mohnblüten, Mohnkapseln und Dreiseithöfen einen wilden "Mohntanz" tanzte 💃🏻😁. (Hui! Danach war ich ganz schön schwindelig 😵😅)

Brigitte hat mit meiner Kamera eine Fotoserie von meinem Herumgehüpfe angefertigt und dann haben wir daraus ein GIF gebastelt. In der Vorschau funktioniert die Wiedergabe hier, also hoffe ich, dass ihr euch das kleine "Quasi-Filmchen", das aus den Einzelfotos entstanden ist, problemlos ansehen könnt:

Auf der Mohndorf-Info-Seite von Armschlag ist zu lesen, dass man in den Sommermonaten mit einem von zwei liebevoll restaurierten Traktoren eine kleine "Mohn-Express-Fahrt" zu den örtlichen Mohnfeldern unternehmen kann. 

Nach meinem Mohntanz entdeckten wir einen dieser Traktoren neben dem Mohnbauernladen und ließen uns damit zu weiteren Mohnfeldern kutschieren. Den hübschen grünen Steyr-Traktor Baujahr 1955 (der sogar Mohnblüten-Sitzpolster hat) zeige ich euch heute schon - was wir bei der Fahrt gesehen haben, erzähle ich euch im zweiten Teil.

Stattdessen geleite ich euch noch in den wunderhübschen Mohngarten von Armschlag. Dieser Naturgarten wurde in den Jahren 2004 und 2005 errichtet und im Jahr 2019 von der Mohndorfgemeinschaft komplett neu gestaltet. Unten - im schönsten Gegenlicht - seht ihr auch das sogenannte "Mohnument". Der Holzschnitzer Martin Vollgruber gestaltete das Mohn-Monument mit der Motorsäge aus Eichenholz.

Der Marienkäfer-Mähroboter kümmert sich um die Wiese im Mohngarten 😊 (Mohn-Lavendelfoto rechts unten von Brigitte)

Ich hoffe, mein erster Teil unseres Roadtrips durch die Waldviertler Mohn-Landschaft hat euch gefallen. Demnächst kommt die Fortsetzung - unter anderem mit zahlreichen weiteren Mohnblütenfotos und Wissenswertem aus dem Mohnmuseum.

🌺🌺🌺🌸🌸🌸🌺🌺🌺

Herzlich bedanken möchte ich mich noch bei euch für all eure Kommentare zu meinem "Katzen-Posting" und für eure lieben Wünsche für Kater Maxwell. Es geht ihm weiterhin gut ... und er frisst auch die Nierenschonkost (allerdings nicht mit derselben Begeisterung wie die Magen-Darm-Diät...😼). 

Einige von euch meinten, man würde unserer Katze Nina die Blindheit gar nicht ansehen. Das ist richtig - vor allem auf Fotos ist es kaum zu erkennen, dass sie blind ist, und sie hat wohl auch eine Weile sehr gut kompensiert. Deshalb dauerte es auch so lange, bis wir bemerkten, dass ihre Sehkraft schwindet. Inzwischen ist sie eindeutig völlig erblindet, und wenn man sie "life" sieht, bemerkt man auch sehr gut, dass sie nur ins Leere starrt. Aber ihre Augen sind immer noch so schön wie eh und je 😻.


Ganz liebe Rostrosen-Grüße und bis bald,
eure Traude


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Dienstag, 20. Juli 2021

Katzengeschichten und Gartenbilder

Servus ihr Lieben!

 

In meinem vorigen Beitrag erzählte ich euch von dem schönen Ausflug auf die Rax, den wir mit unseren Freunden Brigitte und Peter Ende Juni unternommen haben. Herzlichen Dank an alle, die mit uns im Geiste mitgewandert sind und für eure wundervollen Kommentare dazu! Inzwischen befinden wir uns "erzähltechnisch" im Juli, und somit werde ich mein heutiges Posting mit einigen Juli-Gartenbildern untermalen. Hauptsächlich wird es in diesem Beitrag jedoch um das Thema Katzen gehen 😻!

 

[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
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Tierarzt-Besuch:
In meinem vorigen Blogbeitrag habe ich erwähnt, dass wir mit unserem Katzen-Buben Maxwell (17) zum Tierarzt mussten: Er hat sich in letzter Zeit fast jeden Tag erbrochen, was uns doch gewisse Sorgen machte 🙀. 

Zum Glück ist sein Blutbild relativ gut, nur seine Nierenwerte sind etwas erhöht. Mäx bekam eine Infusion, und er wird in Zukunft Diätfutter erhalten: Fürs erste bekommt er Futter, das seinen Magen und Darm weniger belastet, im nächsten Schritt werden wir auch eine Nierenschonkost versuchen. (Die Tierärztin meinte, dass manche Katzen die Nierendiät allerdings nicht mögen, also schauen wir mal, was er frisst und was nicht.) Außerdem geben wir ihm jetzt seit einer knappen Woche ein Antibiotikum gegen seine Zahnfleischentzündung, ein Pulver für den Magen-Darm-Trakt und eine "Sauce" zur Unterstützung der Nieren, die man ihm ins Maul spritzt.

 

Erfreulicherweise ist unser alter Bursche bei der Medikamentengabe recht brav, das Pulver bekommt er in Schleckerpaste gemischt, die Tablette in ein Stück Schinken gewickelt, und die medizinische Sauce scheint ohnehin recht gut zu schmecken. Auch das Gastrointestinalfutter findet Maxwell ganz offensichtlich lecker - und auch Nina scheint es zu mögen - also werden wir wohl auch sie gleich umstellen.


So, hier streue ich nun ein paar Gartenfotos ein - oben von unseren Hortensien, die heuer trotz Hitze (wohl dank des feuchten Frühlings) schöner blühen als während der vergangenen Jahre, und vom summenden Leben im Lavendel. Leider ist der mittlerweile fast verblüht, aber der Sommerflieder (Buddleja) hat den Part der Lieblings-Bienenweide schon übernommen.


Anfang Juli habe ich Teile von unserem Frauenmantel (Alchemilla) gestutzt; unten seht ihr, was ich damit (und mit ein paar Blüten der Hortensie Annabelle) gemacht habe: einen Kranz - und einen buschigen Blumenstrauß.


Zurück zu unseren Katzen: 
Ich wurde schon gefragt, weshalb man hier im Blog so selten Fotos von unserer Nina sieht. Nun, das hat mehrere Gründe. Vor allem ist Maxwell leichter zu fotografieren, was nicht nur mit seinem helleren Fell zu tun hat: Er ist ein bisschen wie ein Hund - wenn wir in den Garten gehen, folgt er uns, wenn wir wieder ins Haus gehen, geht er ebenfalls mit.

Unser altes, blindes Mädchen (18) ist nicht mehr viel unterwegs. Nina hält sich tagsüber gerne bei unseren Nachbarn auf (weil sie dort von Maxwell in Ruhe gelassen wird und weil sie einen ganz besonderen Draht zu unserer Nachbarin hat), liegt dort aber meistens im Haus auf dem Sofa. Und auch wenn sie bei uns ist, schläft sie viel (zumeist auf der Badezimmer-Matte). Wenn wir ihr in unserem Garten begegnen, haben wir meistens gerade alle Hände voll zu tun und keine Kamera dabei ...

Doch während der letzten zwei Wochen war sie tatsächlich häufiger hier im Garten unterwegs. Und so habe ich, wann auch immer ich Nina draußen sah, entweder das Smartphone oder die große Kamera geholt und ein paar Fotos von ihr gemacht, damit ihr auch sie wieder zu Gesicht bekommt 😸.

Nina beim Sonnenbaden

Nina beim Katzenminze-Naschen und bei der Körperpflege

An einem kühleren Tag...

Nina beim spielerischen Raufen mit Edi - wir freuen uns, dass sie das noch immer mag!

Unten links seht ihr, wie unsere blinde Nina etwas vom Weg abkommt und gleich gegen die Hortensienblüten läuft. Ihr Orientierungssinn ist nur mittelmäßig gut ausgeprägt - sie findet zwar zu unseren Nachbarn und wieder zurück, aber sie stößt häufig irgendwo dagegen, auch gegen Wände oder Stuhlbeine. Da sie zumeist nicht schnell unterwegs ist, dürfte ihr das aber nicht weh tun. Sie geht oft in Zickzack-Linien, bis sie irgendwo anstößt; ich denke, sie nützt es so, wie blinde Menschen ihren Stock verwenden - als Orientierungshilfe. Abends wird unsere Prinzessin immer noch entweder von den Nachbarn zu uns getragen oder von uns dort abgeholt, um zu vermeiden, dass sie nachts ziellos herumirrt 😻...

Unsere "Enkel-Katzen" Chiller (getigert) und Yomee (schwarz) kennt ihr bereits aus mehreren früheren Postings. Meine Tochter Jana holte sie im Juli 2013 von einem Bauernhof zu sich. Hier könnt ihr euch ein paar Fotos von Yomee und Chiller als Babies ansehen - und so sehen sie jetzt aus:

Nun gibt es neuerlichen Katzennachwuchs bei Jana: 
Denn beim Spaziergang mit ihrer Freundin Alexandra fand meine Tochter auf der Straße dieses entzückende kleine Kätzchen. Es war laut Tierärztin erst etwa 5 oder 6 Wochen alt, sehr hungrig und dehydriert, aber inzwischen ist das kleine Katzenmädchen ein aufgewecktes Ding. Jana brachte es (verständlicherweise) nicht übers Herz, die Kleine abzugeben. Und so werden wir nicht nur im kommenden Herbst Großeltern von einem menschlichen Enkelkind, sondern wir haben nun auch eine weitere Enkel-Katze bekommen. Zum Glück wird sie von Yomee und Chiller akzeptiert (vor allem die schüchterne Yomee hat sich bereits sehr interessiert angenähert. Leider schaffe ich es nicht, das Video von den beiden hier hochzuladen.).
 
Darf ich vorstellen - das ist die kleine Nala:

Wie ihr erkennen könnt, hat Nala bei der Fußball-Europameisterschaft zugesehen und sich dort ein paar Kicker-Tricks abgeguckt:

 
Oma und Opa sind sehr verliebt in den goldigen Fratz 😻

Kein Wunder, oder?

Nach dem Kennenlernen von Nala unternahmen wir mit Jana auch noch einen Spaziergang in den Fischa-Auen, wo es an diesem heißen Juli-Tag zum Glück kühlen Baumschatten gab.


Das waren nun also die aktuellsten Geschichten von den kleinen und großen, jungen und alten Katzen in der Rostrosen-Familie. Egal wie alt oder jung sie sind, wir lieben sie alle!

 

In den Medien wurden zuletzt schlimme Bilder von den Unwettern in Deutschland gezeigt. Ich hoffe sehr, dass niemanden von euch oder euren Lieben etwas passiert ist - und dass sich das Wetter bei euch inzwischen wieder normalisiert hat!

 

Alles Liebe und bis bald,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup, Heidis Aktion Himmelsblick
Colour-Energy von Maren - Farbwunder Style,
Friday Bliss - bei Riitta von Floral Passions,
Garden Affair - bei Jaipur Garden, Close to the Ground bei Jutta,