Dienstag, 14. Mai 2019

München Tag 1 und 2 - Schlossanlage Schleißheim mit Andi

Servus, ihr Lieben!
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Vielen Dank für all eure Kommentare zu meinem Einleitungsbeitrag über unsere Tage in
München, in dem ich euch u.a. auch den Inhalt meines Reisekoffers gezeigt habe 👖👜👢📷👗. 
Wie ihr in dem Post außerdem lesen konntet, waren wir nicht nur zu einem, sondern gleich zu 
zwei Bloggertreffen in der Hauptstadt Bayerns. Vom ersten mit meiner Blogfreundin Andi
 möchte ich euch heute ein paar mehr Fotos zeigen! 


1. Tag - 2. Mai 2019:
Andi und ihr Mann leben nicht weit von der Schlossanlage Schleißheim entfernt - und weil die 
insgesamt drei Schleißheimer Schlösser und der Park sehr sehenswert sind, trieben wir uns an beiden
Tagen teilweise dort herum. Das hatten wir schon vorab per Mail und WhatsApp so "besprochen" und 
ich hatte mich darüber auch schon im Internet schlau gemacht - KLICK. 

 
[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-, 
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]

Neues Schloss Schleißheim
 
Doch bevor es so weit war, mussten wir natürlich erst mal nach München reisen *). 
"Rostrosenhausen" liegt etwa 30 km außerhalb von Wien, prognostizierte Fahrzeit viereinhalb 
Stunden, mit Pausen brauchten wir etwa fünf. 

*) Das war übrigens die bisher weiteste Fahrt mit unserem "halbelektrischen" Wagen. (Über unseren Plug-in-Hybrid und 
seine Umwelt- und sonstigen Vorteile habe ich euch in diesem Post von 2017 einiges erzählt.) Er fährt die ersten 60 
Kilometer elektrisch und danach (bis 130 km/h Höchstgeschwindigkeit) im Hybridmodus. (Leider sind wir in Deutschland
 manchmal etwas schneller unterwegs gewesen - wir Österreicher freuen uns ja drüber, wenn wir mal dürfen 😇 😋 😳. Der
 Spritverbrauch lag in diesem Fall bei 5,1 Liter pro 100 Kilometer... auch nicht schlecht!) In der Tiefgarage unserer 
Unterkunft (Motel One Deutsches Museum) konnten wir den Wagen nach der Ankunft an die Steckdose anstecken und 
gratis aufladen. 

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Unten bekommt ihr Handyfotos von unserer "Jausen-Pause" am Chiemsee zu sehen - und 
außerdem einen Einblick in unser Hotelzimmer. Die Räume im Motel One sind zwar klein, aber 
sehr zweckmäßig eingerichtet, angenehm ruhig, und das Bett war mordsgemütlich. Ich habe dort
 jede Nacht tief und fest geschlafen, und das ist längst nicht bei allen Hotelaufenthalten so!





Um etwa 14.45 Uhr hatten wir unser Zimmer mit Beschlag belegt - etwa eine Stunde später
holte uns Andi von der S-Bahn-Station Feldmoching ab. (Hier endet der Münchner Innenraum;
Andi hatte uns empfohlen, eine Gruppenkarte für diesen Bereich zu nehmen und angeboten, uns
von da zur Schlossanlage zu fahren. Ihr Mann Michi hatte leider nicht frei bekommen, er
stieß erst am Abend zu uns.)

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Das Wetter bei unserem ersten Besuch des Schleißheimer Schlossparks war angenehm 
frühlingshaft - genau, wie es der Wetterbericht vorhergesagt hatte. Weil zu befürchten war, dass 
auch die Prognosen für die folgenden Tage zutreffen, vereinbarten wir mit Andi, dass wir uns am 
ersten Tag lieber im Außenbereich der Schlossanlage aufhalten und uns eine Besichtigung der 
Innenräume für allfälliges Schlechtwetter am nächsten Tag aufbewahren wollten.




Hier hat uns Andi 
vor dem Schloss Lustheim fotografiert. Es wurde ab 1684 als Lust- und Jagdschloss errichtet und 
beherbergt heute die Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider. Leider wollte Andi 
selbst diesmal nicht auf den Blog-Fotos drauf sein, die Bilder mit ihr landen also nur in unserem 
Fotobuch.  


Der Park bietet wunderbare Spaziermöglichkeiten - auch für Graugänse - und schöne Sichtachsen.
Gänsefamilie beim Pick-nicken und Blick aufs Neue Schloss über den Mittelkanal mit Schwan
 
Unten seht ihr rechts ein Stück des Neuen Schlosses von der Gartenseite aus und in der Mitte 
abermals das hübsche Schloss Lustheim. Bemerkt ihr davor das Boot? Es handelt sich dabei um eine 
Venezianische Gondel, mit der man sich an bestimmten Tagen bzw. gegen Vorausbuchung von einem 
Gondoliere über den Mittelkanal der Schlossanlage fahren lassen kann - allerdings sind die Preise 
dafür ziemlich heftig (außer während des Gartenfestivals).



Oben links nochmal Schloss Lustheim, unten rechts der nördliche Pavillon. Ich würde in beide gern einziehen 😜


Unten - neben einigen weiteren Schlosspark-Impressionen - noch ein paar Ansichten des 
Neuen und des Alten Schlosses:


Herr und Frau Rostrose bei der Zentralen Brunnenanlage
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Danach fuhren wir in die Wohnung von Andi, und auch Michi stieß bald dazu. Wir wurden 
von Andi mit Spargelsuppe und Griechischem Moussaka verwöhnt, beides sehr lecker, und
danach gab's ein weiteres Tages-Highlight: Denn Andi hat aus Fotos und Videos ihrer 
Costa-Rica-Reise ein Filmchen gestaltet, das wir uns gemeinsam ansahen - und ich muss
sagen, dieser Film hat uns wirklich große Lust darauf gemacht, diesen mittelamerikanischen
Staat mit seinen traumhaften Naturreservaten selbst eines Tages kennenzulernen. (Das Wand-
bild mit den Elefanten, das farblich so gut zu Edis Hemd passt, zeigt hingegen Naturszenen 
aus Tansania, wo die beiden ebenfalls einen unvergesslichen Urlaub erlebt haben - auch so
ein Traumziel von uns...)




Nach diesem schönen Abend fuhren uns Michi und Andi bis zum Hotel zurück - danke 
nochmal, ihr Lieben 💚! - und ich glaube, ich bin sofort bei Bettberührung eingeschlafen...

 2. Tag - 3. Mai 2019:
Hier seht ihr, welches Outfit ich an diesem Tag aus meinem Köfferchen herausgeholt habe: das 
schwarze Sommerkleid über einem ebenfalls schwarzen Langarmshirt, dazu die Fransenhäkeljacke 
und die schwarz-weiße Tupfenhose, die ausgelatschten "Bequem-Stiefletten", dazu eine rote und
eine rot-schwarze Kette, und unter der Zeitungsjungenmütze ein seitlicher Zopf. Und über alledem
trug ich dann auch noch meine rote Allwetterjacke, denn wie angekündigt, hatte es zu regnen
begonnen. Nach einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück im Hotel nahmen wir abermals 
die S-Bahn nach Feldmoching, wo wir uns mit Andi trafen und wieder zu den Schleißheimer 
Schlössern fuhren.





Nach kurzem Überlegen entschieden wir uns, die Eintrittskarten nur für das Neue Schloss zu 
nehmen, denn erfahrungsgemäß sind wir nach so viel barocker Pracht dann ohnehin total geflashed
und erledigt und benötigen eine Pause. Und genauso war's dann auch. 

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Die Schlossanlage Schleißheim 
mit den drei Schlössern wird übrigens neben Schloss Nymphenburg zu den bedeutendsten Barock-
anlagen Deutschlands gezählt. Es ist aber touristisch weniger überlaufen als Nymphenburg. Darüber 
waren wir recht froh, denn auf diese Weise konnten wir uns problemlos und ohne Drängelei in den 
Räumen umsehen und fotografieren. Herr Rostrose hat auch mal wieder mich beim Fotografieren
fotografiert 😝:




Eigentlich wäre das Schloss wohl auch eine wunderbare "Location für ein Outfit-Shooting"...
aber weder Edi noch ich haben bei solchen Besichtigungen einen Kopf für Modefotos. Wir
sind da ganz und gar mit den Sehenswürdigkeiten beschäftigt.

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Die Räumlichkeiten im Schloss sind nur sparsam möbliert, auf diese Weise kann man sich bestens 
auf all die Trompe-l'œil-Malereien, Deckenfresken, Ölgemälde, Putten und Stuckverzierungen
konzentrieren. Praktisch jeder Raum bietet eine andere Besonderheit.


 
großes Foto: Decke im Schlafzimmer der Kurfürstin
gr. Foto: Großes Treppenhaus
gr. Foto: Große Galerie
gr. Foto: Kammerkapelle im Appartement der Kurfürstin
 
In einem der Räume steht ein Modell der Schleißheimer Schlossanlage, wie sie ursprünglich 
geplant war. (Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten blieb die Anlage nämlich unvollendet.) Im 
selben Raum war auch ein Restaurator mit einem der aufwendigen Holzreliefs beschäftigt - ihr seht
 in der folgenden Collage noch einige weiterer solcher Reliefs, die ich an einem der Tore des 
Schlosses fotografiert habe:




 Ich weiß nicht, wie es euch mit Barockkunst geht - in meiner Brust gibt es da zwei Seelen:
ein Teil von mir fühlt sich von dem Prunk erschlagen - und dieser Teil denkt auch an die Menschen, 
auf deren Kosten all dieser zur Schau gestellte Überfluss seinerzeit ging. Denn so großer Reichtum, 
ob nun in Kirchen oder in Palastanlagen, geht und ging immer auf die Kosten der "Kleinen", das 
vergisst man gern. Der andere Teil ist staunendes Kind - es gibt ja soo viel zu entdecken in solchen 
Schlössern - oooh und aaah: Jede Wand, jeder Winkel, jede Zimmerdecke ist voller Geschichte und 
Geschichten, man bräuchte wohl Jahre, um sie sich alle erzählen zu lassen... und ich laufe durch 
die Räume und sauge all diese Farben, Formen, Bilder in mich auf...

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Der Blick auf die eher schlichte Fassade des Alten Schlosses nach unserem Rundgang wirkte auf 
die Augen da richtig beruhigend. Wir verzichteten darauf, es ebenfalls von innen zu besichtigen - 
wie erwartet, brauchten wir eine Pause. Weil es wieder stärker zu regnen begonnen hatte, legten wir 
diese Pause in der Konditorei Kistenpfennig bei Kaffee und Kuchen ein... und fuhren anschließend
wieder in die Wohnung von Andi und Michi, um in weiteren Reiseträumen zu schwelgen... 😊
Ihr Lieben, schön war's mit euch!




Dann war es auch schon wieder an der Zeit, in unser Hotel zurückzukehren, denn am Abend
würde es ein erstes Abendessen mit den ue30-Bloggerinnen geben. Die Fotos davon werde ich
euch im nächsten Teil zeigen (doch wahrscheinlich kommt vorher zur Abwechslung noch ein 
anderer Beitrag...)

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Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen Matronen,  Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,



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Fotos: Herr und Frau Rostrose und Andi
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


Donnerstag, 9. Mai 2019

Zwei Bloggertreffen in München - Einleitung und Überblick :-)

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Servus Ihr Lieben!
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Im Jänner landete in meinem Postfach eine Einladung an "ü30Blogger und Friends" zu einem
Bloggertreffen in München. Anfang Februar stand fest, dass es unser "Lieblingstermin" sein 
würde: der 4. Mai!

Juhu, wie schön - ich würde dabei liebe Leute wiedersehen (Sabine, die wir schon 
2015 in Hamburg kennengelernt hatten, und Tina mit ihrem "Göga", die wir 2018 gar in  
Bangkok getroffen haben). Außerdem würde ich endlich ein paar "Blog-Mädels", die ich bisher 
erst virtuell kannte, "in echt" begegnen und ein paar neue kennenlernen! 

Herr Rostrose und ich beschlossen, daraus ein "verlängertes Wochenende" in der Hauptstadt Bayerns 
zu machen. Und nachdem wir die Termine weiter gecheckt hatten, war es abgemachte Sache, dass 
wir uns am 2. und 3. Mai auch noch mit einer anderen in Minga lebenden Freundin treffen konnten, 
die ich ebenfalls durchs Bloggen kennengelernt und schon zweimal in Österreich getroffen habe:  
2017 bei uns daheim und 2018 in Eisenstadt - Andi, die leider aufgrund der DSGVO ihren 
deutschsprachigen Blog "Flögis Reisen" geschlossen hat und nur noch ihren 
ungarischen Reiseblog *) betreibt! 

*) Dort könnt ihr euch z.B. derzeit ihren sehr interessanten Bericht über ihre Costa-Rica-Reise ansehen... und wenn 
ihr HIER klickt, bekommt ihr ihn von Google Translate sogar ins Deutsche übersetzt, aber natürlich mit Einschränkungen...

 


Capsule Wardrobe für die Städtereise:
Was packt man in den Koffer für einen 4-Tages-Trip, bei dem von Herumlaufen in München über
Abendessen mit Freunden und sogar einem Modeshooting im Hofgarten alles mögliche geplant ist?
Und wenn die Wetterankündigungen dann noch dazu von einem frühlingshaften und drei eher
ungemütlichen, kalten, verrregneten und vielleicht sogar verschneiten Tagen sprechen?! 

Das ist natürlich eine gewisse Herausforderung, aber nachdem ich jetzt ja schon ziemlich viele gute 
Reise-Erfahrungen mit dem Capsule-Wardrobe-System gemacht habe, schaffte ich es letzten
Endes ganz gut, für alles gerüstet zu sein, ohne mit einem Schrankkoffer verreisen zu müssen.

Die folgenden Fotos entstanden diesmal alle am selben Tag und ohne besonderes Haar-Styling etc. 
(deshalb habe ich mir hier auch "den Kopf abgeschnitten" 😉). Ich wollte einfach nur testen, welche 
Kombis mit den Kleidungsstücken möglich waren, die ich mir
überlegt hatte. Hier eine Auswahl der Möglichkeiten: 
 


Wenn man eine Capsule Wardrobe zusammenstellen möchte, ist es immer gut, wenn man einen 
"Anfang" hat - also z.B. ein Kleidungsstück, das man unbedingt mitnehmen oder ein Farbschema, 
auf das man sich beim Kombinieren konzentrieren will. Ich wollte gern meine neue schwarz-
weiße Tupfenhose aus Bio-Baumwolle mit dabei haben, die ich euch hier erstmals gezeigt habe. Da 
drängt sich dann irgendwie black & white auf. Weil mir schwarz-weiß aber besser steht, wenn ich 
warme Farben dazu mische, und weil eine meiner Allwetterjacken rot ist, war das die erste warme 
Farbe, für die ich mich entschied. 




Das Futter der Regenjacke ist nicht schwarz, sondern dunkelblau... und auch die goldgelbe 
Steppjacke, die ich mitnehmen wollte, falls mir mit der roten Regenjacke zu kalt ist, hat ein
dunkelblaues Futter. Dadurch ergab sich die Wahl der marineblauen Jeans. Und weil die Farben
blau, goldgelb und rot auch in meinem Regenbogen-Rock vorkommen und ich fand, dass der
zu einem fröhlich-bunten Bloggertreffen besser passt als z.B. ein schwarzer, entschied ich mich
nach einigem Überlegen für dieses Röcklein. Und für schwarze Leggings darunter, falls es
wirklich so bitter kalt werden sollte wir prognostiziert.

Somit hatte ich die "Basics" beisammen: eine schwarz-weiß gepunktete Hose, eine Jeans
in marineblau, einen Rock in quasi allen Farben, eine rote Regenjacke, eine goldgelbe Stepp-
jacke. Fehlten nur noch die Oberteile. Meine goldgelbe (Funktions-)Wanderjacke drängte sich 
auf, weil sie ebenfalls farblich zum Rock passt und an besonders eisigen Tagen die Steppjacke
ergänzen könnte. 



Und der Rest war einfach eine kleine Auswahl an schwarz-weiß-roten Shirts (gemustert und 
ungemustert - 5 mit langen, 2 mit kurzen Ärmeln + 1 ärmelloses schwarzes Sommerkleid), 2 
Lochstrickpullis, 1 rote Strickweste, eine gehäkelte Fransenjacke und dann noch ein paar Ketten
 und eine blau-weiß gepunktete Krawatte. Das sollte reichen, um möglichst viele verschiedene 
Mixe - passend zu meiner Lust & Laune und zum Wetter - zustandezubringen. 

Welches Schuhwerk hatte ich dabei?
Schuhe sind für mich auf Reisen immer eine besonders große Herausforderung. Ich habe schon
Urlaube erlebt, wo ich glaubte, ich hätte die bequemsten Schuhe der Welt dabei - und dann stellte
sich heraus, dass das nicht ganz stimmte. In Barcelona musste mein lieber Mann nach einem 
Laden suchen, in dem Turnschuhe verkauft wurden, während ich mit brennenden Füßen auf einer 
Bank saß und mit meinen damaligen Walking-Schuhen (!) keinen Schritt mehr gehen konnte. Und bei
unserer Island-Kreuzfahrt ging ich zweimal in Schlüpfsandalen zum Abendessen, weil mich meine 
normalerweise so komfortabeln dunkelgrünen Stiefletten schmerzten. 

Bequem geht bei mir deutlich 
vor elegant, aber ein bisserl "stylish" mag ich's halt auch. Deshalb entschied ich mich diesmal
für drei Schuhpaare: Meine neuen schwarzen Bio-Fair-Trade-Springerstiefel, von denen ich noch 
nicht wusste, wie lange ich mich darin wohl fühle, meine alten, schon recht ausgetretenen und 
uneleganten schwarzen kurz-Stiefletten sowie meine aktuellen schwarzen Walking-Schuhe. Und
ich habe alle drei Paare gebraucht.


 

Mein(e) Koffer:
Wenn ich in Reiseberichten meine Kleidung zeige, bekomme ich immer wieder Kommentare
in die Richtung "Dein Koffer muss ja riesig sein!" Deshalb habe ich beschlossen, euch zu zeigen,
mit welchen Köfferchen ich nach München gefahren bin und wie ich packe. Bei mir wird nämlich 
nichts zusammengelegt, sondern gerollt. Das ist platzsparend und hilft auch gegen Knitterränder.
Mein roter Koffer ist nichtmal so lang wie zwei Schuhe Größe 38. In der unteren Lage habe ich 
eine Hose, den Rock, Jacken und Pullis untergebracht, in der oberen Lage die Shirts und obenauf
die Steppjacke. 

Theoretisch könnte ich in dem Koffer noch etwas mehr unterbringen aber nicht alles, was ich
nach München mitnehmen wollte. (Wir waren ja mit dem Auto unterwegs, deshalb war eine echte
Einschränkung auch gar nicht notwendig.) Nachdem es sich jedoch um ein Koffer-Set handelt (das 
man zum Transportieren auch zusammenstecken kann), kamen die übrigen Sachen in das graue
Köfferchen, das kaum länger ist als ein Schuh: Im blau-weiß gestreiften Schuhbeutel landeten
die Walkingschuhe, im Einkaufsbeutel mit dem Pandabären landeten die Kurzstiefletten. Und
in die Schuhe und Stiefletten stopfte ich Unterwäsche, Socken, Ketten... Auf diese Schuhbeutel 
kam meine Kameratasche mit einem großen und einem kleinen Fotoapparat sowie diversem 
Zubehör (Ladegerät etc.) und mein Necessaire mit Schminkzeug und Badezimmerutensilien.
Basta!




Und dann war da nur noch das, was ich während der Fahrt am Leib trug - die Jeans, ein T-Shirt, 
meine rote Weste, die Springerstiefel. Und die rote Allwetterjacke sowie einen Schal hatte ich auch 
im Auto dabei, brauchte sie dann aber bei der Hinfahrt nicht. Denn zu Beginn waren unsere 
Münchner Tage ja noch warm...

 Wie in der Überschrift schon steht, zeige ich euch heute nur einen Überblick über unsere Zeit
in München - es wird dann voraussichtlich noch zwei ausführlichere Postings zu unseren 
Unternehmungen und den "zwei Bloggertreffen" geben - mit viel mehr Fotos als hier!
 
1. Tag - 2. Mai 2019:
Nach unserer Ankunft ging's gleich mal in Richtung Schleißheim, wo wir uns mit Andi trafen.
Weil das Wetter so schön war, unternahmen wir einen ausgedehnten Spaziergang durch die
Parkanlage von Schloss Schleißheim. Was wir an dem Tag sonst noch gemacht haben, erzähle
ich euch demnächst.




2. Tag- 3. Mai 2019:
An diesem Tag war das Wetter - wie prognostiziert - eher für Indoor-Unternehmungen
geeignet, und so machten wir unser Vorhaben wahr und sahen uns unter anderem eins der Gebäude
 der barocken Schleißheimer Schlossanlage (das Neue Schloss) zusammen mit Andi von innen an:




Auch danach verbrachten wir noch etwas Zeit mit Andi und ihrem Mann, 
aber am späten Nachmittag wurde es dann Zeit, ins Hotel zurückzukehren (wir wohnten übrigens 
im Motel One Deutsches Museum), um uns für den nächsten Programmpunkt frisch zu machen - das 
"Begrüßungs-Abendessen" mit den üe30-Bloggern im L'Angolo della Pizza. Und ich glaube, man 
kann auch schon auf diesen ersten paar Bildern erkennen, dass es uns Spaß gemacht hat!




3. Tag- 4. Mai 2019:
 Nach ein paar morgendlichen "Anlaufschwierigkeiten" (darüber könnt ihr entweder in anderen 
Blogs oder demnächst bei mir ein bisserl mehr lesen) ging es auch am nächsten Tag fröhlich weiter:
zunächst bei einem gemeinsamen Frühstück im Café Mozart, dann im Hofgarten, wo wir auch das
eine oder andere "(Einzel- und Gruppen)-Shooting" veranstalteten... Glücklicherweise spielte das 
Wetter während unseres gesamten Aufenthaltes weitgehend mit - es hat zwar zwischendurch immer
wieder mal genieselt und es war teilweise auch recht kalt - aber immer, wenn wir uns längere Zeit
draußen aufhalten wollten, machte der Regen Pause.




Danach gab's am runden Tisch im Motel One einen "Klamotten-Swap", für den ich 
schändlicherweise nichts mitgenommen hatte... Die Idee finde ich nämlich toll - Motto "Ihr bringt 
mit, was euch nimmer passt oder nimmer gefällt und es wird fröhlich getauscht". Es gab da einige 
tolle Sachen, und wie ihr unten sehen könnt, habe ich auch das eine oder andere Stück "abgesahnt"... 
Beim nächsten Mal steuere ich unbedingt selbst ebenfalls Eintauschbares bei! 

Ela hatte auch noch 
Accessoires für ein lustiges Shooting mit der Sofortbildkamera (!) mitgebracht - und bei der 
Gelegenheit möchte ich mich gleich noch mal ganz, ganz herzlich bei Sunny und Ela, den beiden 
Organisatorinnen des ue30-Bloggertreffens, bedanken für die Zeit und das "Gehirnschmalz", das 
ihr in die Ideen investiert habt!




Abends ließen wir dann in der L'Osteria am Gasteig den "offiziellen Teil" des ue30-Bloggertreffens
ausklingen. Ich muss mich allerdings über mich selber beschweren: Sowohl an diesem Abend als 
auch am vorangegangenen wurde ich schon vor allen anderen müde - ich fürchte, ich bin nichts mehr
gewohnt... oder einfach nur alt...

 4. Tag- 5. Mai 2019:
 Am nächsten Morgen war ich dennoch wieder frisch und munter (oder tat zumindest so 😜) und 
somit konnten wir noch gemeinsam mit Claudia, Tina, ihrem Göga und Ursula ein ausgedehntes 
Frühstück im Motel One genießen. Wir waren uns übrigens einig - so ein Treffen muss es in nicht
allzu ferner Zukunft wieder geben ... vielleicht beim nächsten Mal in Wien!

Weil die Wetter-Ankündigungen immer unerfreulicher klangen, hatte Edi keine Lust mehr auf 
eine letzte Besichtigungstour in München. Also ging es nach dem Kofferpacken gleich auf die
Heimreise... und teilweise war's unterwegs ganz schön verschneit...




Über WhatsApp wurde während der Heimreise gechattet, gute-Fahrt-Wünsche ausgetauscht,
Wetterberichte gegeben und mitgeteilt, wer schon gut daheim angekommen ist. Glücklicherweise
haben es alle ohne Pannen nach Hause geschafft! Mädels, es hat mir großen Spaß gemacht mit
euch (und auch mit den "begleitenden Jungs" 😜) und finde, das schreit nach einer Fortsetzung...
vielleicht ja wirklich 2020 in Wien...

Apropos "Fortsetzung": Demnächst bekommt ihr noch mehr Fotos von unseren Münchner Tagen
zu sehen und ausführlichere Informationen, auch über die anderen Bloggerinnen, die dabei gewesen 
sind. Ich sag jedenfalls schon mal herzlich Danke an alle - es war toll mit euch - und danke auch an 
alle, die Fotos zur Verfügung gestellt haben. Ich bemühe mich, die richtigen Namen dazu zu 
schreiben - wenn ich mich irgendwo vertan habe, sagt mir bitte Bescheid!


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen Matronen,  Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,


Auf bald, ihr Lieben!
Herzlichst, eure Traude-Rostrose
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Sonntag, 5. Mai 2019

Frühlings-Ausflug und Frühlings-Capsule - Rückblick auf den April 2019

Servus ihr Lieben,
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... vielen Dank für all das Wunderbare, das ihr mir zu meinem dritten Unique-Post über drei weitere 
einzigartige Menschen mitgeteilt habt! Heute geht's wieder um rostrosige Themen, also um meine  
Klamotten, meine Haare, meine Brille. Klingt ziemlich egozentrisch? Okay, es geht auch noch um 
unseren Garten, um unseren Auflug und um eine Fledermauskolonie, die noch schlief. (Aber ich 
denke, mittlerweile ist sie aufgewacht.) Und auch sonst noch um einiges Schönes in der Natur.



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Das Wetter im April ging bei uns zwar von den Temperaturen her rauf und runter, 
aber Regen gab es kaum (abgesehen von den beiden allerletzten April-Tagen). Die Kleidung, die ich 
trug, musste sich jedenfalls den Temperaturschwankungen von ziemlich kalt bis sommerlich warm 
anpassen. Die meisten heute gezeigten Kleidungsstücke kennt ihr bereits seit geraumer Zeit - bis auf
eines (= die Tupfenhose).

Zusammengestellt habe ich die Kombinationen aus Teilen meiner Frühlings-Capsule. Die Farbe 
Grün spielt hier eine große Rolle. Als erstes bekommt ihr ein Outfit für einen sonnigen, aber nicht 
sehr heißen Frühlingstag zu sehen.

Outfit 1: Betty-B*rclay-Cardigan mit Zebra- und Blütenmuster, schwarzes Sommerkleid mit 
Spitzeneinsatz als Tunika, dunkelgrüne Jeans, schwarzer Häkelschal vom Henry-Laden, schwarze 
Kurz-Stiefletten, alt.


Eine lindgrüne Tasche kann ich dazu auch noch bieten.

Ostermontags-Ausflug:

Die Ostertage waren bei uns prachtvoll warm. Unter anderem nützten wir das schöne Wetter für 
einen Ausflug auf den Pfaffstättner Kogel - zunächst zu den Einödhöhlen. HIER erzählte ich euch 
schon mal von einem Ausflug in dieser Gegend - und dass ich die Abzweigung zu den Höhlen 
verpasst habe. Das kann einem jetzt nicht mehr so leicht passieren, denn knapp zwei Jahre später ist 
hier alles neu beschildert - und es gibt außerdem Hinweise auf die Fledermäuse, die in den Höhlen 
leben. Leider waren wir für einen Höhlenbesuch am Ostermontag noch etwas zu früh dran - erst 
Anfang Mai erwachen die Fledermäuse aus ihrem Winterschlaf, und dann dürfen die Höhlen auch 
wieder betreten werden. Vielleicht geh' ich sie ja demnächst besuchen?


Herr und Frau Rostrose vor einer der Fledermaushöhlen.


Outfit 2: Mein Ausflugs-Outfit bestand aus derselben Strickjacke wie Outfit 1, meinem 
"tienes un plan"-T-Shirt von Des*gual, meiner sommerlichen schwarz-weißen Schlupfhose
und der Zeitungsjungenmütze.




Danach ging es weiter bergauf, bis zur Rudolf-Prosch-Hütte, wo wir uns eine Erbswurstsuppe 
gönnten, ganz, ganz viele Segelfalter sahen (leider zu schnell für unsere kleine Taschenknipse) und 
anschließend von der Aussichtswarte den Ausblick in die wunderschöne Umgebung genossen.



 Warm-kalte Apriltage:

Outfit 3: In diesem Post zeigte ich euch, wie ich die aussortierten Krawatten meines Mannes als 
Gürtel oder Haarband nütze, hier verwende ich eine davon als seidenes Boho-Stirnband. Shirt in 
petrol- oder türkisgrün mit Spitze und Fledermausärmeln vom Kaffeeröster - alt (und ich glaube,
Bio-BW), bequeme Hose aus Bio-Baumwolle mit schwarz-weißem Tupfenmuster vom Kaffeeröster
 - neu. Sandalen von Waschb*r.




An manchen Apriltagen war's ziemlich heiß (Höhepunkt bei uns: 28 Grad). 
Auch wenn sich dadurch natürlich Klimawandelgedanken aufdrängen, kann niemand von uns das 
aktuelle Wetter direkt beeinflussen. Und so gilt es, die diversen Wetterlagen zu nehmen, wie sie 
kommen... möglichst zu genießen... und möglichst zu versuchen, das zukünftige Wetter durch den
eigenen Lebensstil, durch die eine oder andere Petition oder durch eine sinnvolle, klimafreundliche
Stimmabgabe bei der EU-Wahl am 26. Mai zu beeinflussen.

Outfit 4: Sommerkleid von Des*gual; grünes Bioseidenhirt und grüne Sandalen von Waschb*r,
grüne Leggings aus recyceltem Polyamid von Gudrun Sj*den, grün-bunter Gürtel vom Weltladen.




An manchen Apriltagen wurde es wieder kühler - auch das kann man genießen und sich
kleidungsmäßig darauf einstellen.

Outfit 5: pinkes Leinenshirt vom Kaffeeröster, Baumwollpulli mit Lochstrickerei, Fair-Trade-
Gürtel wie in Outfit 4, schwarz-weiße Schlupfhose wie in Outfit 2, schwarze Kurz-Stiefletten wie
in Outfit 1, in der Mitte seht ihr auch den schwarzen Trench, den ich draußen drüberzog.




Nicht nur mein Shirt zeigt Rosatöne, auch der Gürtel enthält neben grün alle Farben des
Regenbogens, unter anderem auch Pink. Und der Rostrosen-Garten zeigt ebenfalls, wie schön
Pink- oder Lilatöne zu grün aussehen. Und JA, auf den Fotos sieht es feucht aus: Zu meiner großen
Freude hat es an diesem Tag ein paar Stunden lang geregnet (oder eher genieselt).




An dem Tag, an dem ich das unter Outfit trug, nieselte es nicht mehr, aber kühl war es noch
 - daher Lagenlook!

Outfit 6: Sommerkleid wie in Outfit 4, dunkelgrüne Strickjacke, darüber Fransenhäkeljacke;
dunkelgrüne Jeans, Stiefletten und Fransenschal wie in Outfit 1.




Outfit 7: Sommerkleid wie in Outfit 4 und 6, diesmal mit Hilfe des Shirts in petrol- oder türkisgrün
von Outfit 3 als "Rock" gestylt; petrolgrüne Leggings aus recyceltem Polyamid von Gudrun Sj*den,
grüne Sandalen wie in Outfit 3 und 4. Und das Zeitungsjungenkäppi, das ihr auch schon gut kennt.




Abermals ein Blick in den angeregneten Garten. (Ja, die Freude über das Nass vom Himmel war so
groß, dass ich gleich ganz viele Fotos aufnehmen musste!) Ihr seht u.a. weitere Fortschritte unseres hier
erwähnten Garten-Projektes: Edi hat den zukünftigen Weg schon ein Stück weiter ausgehackt (in der
Zwischenzeit noch weiter, als auf dem Foto zu sehen), und die dabei anfallende Erde wird nicht nur
für den Vorgarten verwendet, sondern auch für einen "insekten- und augenfreundlichen Blühhügel",
den ich im Beet vor der Terrasse anlege. (Hier war zuvor die von Efeu überwucherte Kräuterspirale,
deren Steine in den Vorgarten übersiedelt sind.)

Da auf dem Blühhügel (wie der Name schon sagt 😊) bald einiges erblühen soll (und da ich auch
einige Gemüsepflanzen ziehe), war bis vor kurzem unsere Küche vollgestellt mit Anzucht-Töpfen -
KLICK. Mittlerweile haben wir uns ein kleines Foliengewächshaus zugelegt, um mehr Platz für all
die jungen Pflänzchen zu haben:




Haariges:

Für alljene unter euch, denen ich am besten mit offenem oder geflochtenem Haar gefalle, habe
 ich das unten gezeigte Outfit mal so und mal so fotografiert. Das Kleid kennt ihr seit meinem
Schrankmonster-Beitrag aus dem Jahr 2016 oder seit ich zu einem Soljanka-Rezept zwei passende
Outfits kreierte. Im Jahr 2018 hatte es Pause. Heuer darf es in meiner grün-bunten Frühjahrs-
Capsule mitmischen und wird daher wieder öfter mal zu sehen sein.

Outfit 8: Kleid aus Lyocell und Öko-Baumwolle von Gudrun Sj*den, grünes Bioseidenhirt (+
farbharmonisches BW-Unterzieh-Top) und grüne Sandalen von Waschb*r (wie Outfit 4),
grüne Leggings (über die petrolfarbigen von Outfit 7 gezogen!) von Gudrun Sj*den (wie
 Outfit 4), bunter Fairtrade-Bindegürtel vom Weltladen.




Hier noch ein paar Worte über meine offenen Haare: Ich weiß, dass sie auf manchen Fotos gut
aussehen und ich sage danke an diejenigen unter euch, die das unter diesem Blogbeitrag von mir
 auch nochmal vermerkt haben.
ABER: das sind Fotos! 
Da kann ich mein Haar z.B. schön auf die Seite werfen und es bleibt dort. Das tut es im richtigen
Leben leider nicht. Und ich habe kein Interesse daran, meine Haare mit Spray zu "fixieren". Also
werden offene Wallelocken wohl auch weiterhin die Ausnahme von der Regel bleiben 👧👸👩👵.

Was geflochtene Zöpfe betrifft: Auch das sieht an mir vorerst eigentlich nur auf Fotos oder mit
Kappe gut aus. Die Haare sind noch nicht an allen Stellen lang genug, um von selber alle auf der
gewünschten Seite zu bleiben. Deshalb muss ich sie am Hinterkopf mit Spangen fixieren, was nur
teilweise funktioniert. Aber wenn meine Haare noch länger bzw. gleichmäßiger gewachsen sind,
könnte das meine Alternative zur aktuellen Alltagsfrisur werden.




Zur Zeit sind mir jedenfalls Variationen des Pferdeschwanzes oder der Palme am liebsten - das geht
schnell, die störrischen Rostrosen-Haare benehmen sich verhältnismäßig diszipliniert und mir weht
nix in den Mund oder in die Augen (außer bei der Variante, die ihr hier unten seht 😜) ...

Outfit 9: Grünes Bioseidenhirt (+ farbharmonisches BW-Unterzieh-Top) wie in Outfit 4 und 8,
dunkelgrüne Strickjacke (wie Outfit 6), dunkelgrüne Jeans, diesmal etwas gekrempelt, und
alte Stiefletten wie in Outfit 1 und 6.



Brilliges:

Was ihr beim Outfit 9 noch seht, ist meine neue Brille, über die ich euch noch ein bisserl was
erzählen wollte. Meine letzte "neue Brille" mit austauschbaren Brillenbügeln stellte ich euch
im August 2016 vor und erzählte euch auch einiges über die Gelegenheiten, bei denen ich Brille
trage. Meine Brillenversicherung hätte mir schon früher eine neue Brille bezahlt, aber das muss
 ja nicht unbedingt sooo oft sein. 

Nachdem mein Mann sich diesmal jedoch aufgrund seiner veränderten Sehstärke neue
Augengläser bestellen wollte, begleitete ich ihn mit dem Gedanken, nach einer zusätzlichen Brille
desselben Click-me-Bügel-Systems zu suchen, um eine breitere Palette an Kombi-Möglichkeiten zu
haben - vorzugsweise nach einer grünen! Die gute Nachricht war: Es gab grüne Wechselbügel (zum
selber bezahlen) - die kaufte ich letztendlich dann auch. Aber es gab von derselben Firma kein einziges
Brillengestell, das sich von meinem schwarz-roten besonders unterschied, schon gar kein grünes.
Ich probierte mich durch einige andere Modelle durch, aber schöne grüne gab es nicht. 

Theoretisch könnte ich mir auch eine grüne Brille aus dem Internet suchen oder das Gestell in einem
anderen Laden kaufen, doch dann bekomme ich sie nicht von meiner Brillenversicherung bezahlt.
Ich wollte meine Suche schon aufgeben...


Im Uhrzeigersinn: alte Brille mit neuen grünen Wechselbügeln / Wechselbügel im Schwarz-weiß-taupe-Camoluflage-Muster
 / Foto von 2016 mit damals neuer Brille / neue "Schrullen"-Brille / Wechselbügel im Schwarz-rot-blauem Gitarren-Muster / 
nochmal ich mit Schrullen-Brille


...doch dann... griff ich zu einem Gestell, bei dem mein erster Gedanke "nette Schrullen-Brille" war.
Und siehe da - ich gefiel damit sowohl meinem Mann als auch mir selbst (als auch der Verkäuferin)
am weitaus besten. Vermutlich, weil ich eine Schrulle bin. Bei diesem Modell kommt grün zumindest
teilweise vor, und auch andere Farben, die ich gern bei meiner Kleidung verwende, z.B. Rottöne.

 Gut, ihr Lieben, jetzt wisst ihr also wieder Bescheid über die Dinge, die sich im Rostrosenhaus
im April getan haben. Und über Anfang Mai werde ich garantiert auch bald so einiges zu
erzählen haben!


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen Matronen,  Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude