Servus ihr Lieben!
In einem Posting von Ende Mai erzählte ich euch, dass ich von meinen Trainerinnen bei Mrs.
Sp*rty nach meiner Knieverletzung ein eigenes "Reha-Programm" zusammengestellt bekommen
habe. Mittlerweile geht es meinem Knie erheblich besser, und so bekam ich vor kurzem ein neues
Programm, das sich "Traudes Sommer-Fit" nennt. Bei den aktuellen Temperaturen würde sich eher
ein Titel wie "Traudes Hitze-Fit" aufdrängen. Obwohl ich versuche, umweltbewußt zu leben, bin
ich froh, dass es im Studio eine Klima-Anlage gibt, sonst könnte ich derzeit dort keinen Finger,
geschweigedenn sonst etwas krumm machen.

Ich neige ja durchaus zu Bequemlichkeit und nenne außerdem einen monströsen inneren
Schweinehund mein Eigen - doch mein Körper und meine Seele haben mir schon mehrmals
eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Bewegung für mich ist und wie schlecht mir zu langes Sitzen
tut. Und je älter ich werde, desto wichtiger scheint dieser Ausgleich zu sein. Deshalb versuche ich
mir auch im Sommer Bewegung zu gönnen, um nicht zuzunehmen (weil das manche Beschwerden
verstärken würde), um meine Beine halbwegs gut durchblutet zu halten, um meinen Rücken zu
kräftigen und meine Muskeln zu fordern - kurz: um fit zu bleiben bzw. nach Möglichkeit fitter
zu werden.

In der kühleren Jahreszeit habe ich bisher immer gern Walking-Runden unternommen, damit war
aber schon im heurigen Frühjahr nicht sehr viel los, weil mir mein Fersensporn heftig zu schaffen
machte, und später war dann durch mein verletztes Knie auch noch das Radfahren gestrichen. Ich
befürchtete, dass es noch ewig dauern könnte, bis ich imstande bin, wieder auf mein gutes altes
McBike aufzusteigen, denn bei dem ehemaligen Radel meines Vaters (das ich euch HIER gezeigt
habe) handelt es sich um ein klassisches Herrenrad mit Stange. Und mich da in den Sattel und
wieder runter zu schwingen fiel mir schon mit gesunden Knien von Jahr zu Jahr schwerer.

Mittlerweile bin ich stolze Besitzerin eines
Damenrades, bei dem mir das Auf- und Absteigen leichter fällt. Was aus meinem alten McBike
wurde, erzähle ich euch im nächsten Post - und mein neues Fahrrad zeige ich euch ein Stück weiter
unten. Zunächst mal seht ihr mich hier quasi im "Radel-Dress" - so war ich gekleidet, als ich mit
meinem schönen neuen Retro-Bike in den hiesigen Auwald zum Holler-Holen fuhr: Als wahre
Dame von Welt kleidete ich mich nämlich passend zu den dunklen Beeren und ihren roten Stielen!
(Da sieht man dann eventuell beim Ernten entstehende Flecken auch nicht so gut 😉) Das Kleid
kennt ihr z.B. von Ungarn und die Haremshose habt ihr auch schön öfter mal gesehen.
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| Natürlich radle ich nicht bei der ärgsten Mittagshitze los, sondern erst wenn die Sonne nicht mehr so stark runterknallt. |
Die Holunder-Beeren wurden dann auch gleich zu einem Abendessen verarbeitet - mein lieber
Göttergatte wünschte sich Hollerkoch ("....aber bitte endlich wieder mit Birnen, wie in meiner
ich euch beschrieben, wie wir unseren Holler im Vorjahr verarbeitet haben. Was die Birnen betrifft,
gab es leider nur welche aus Südafrika oder aus Holland - aber ihr hättet den sehnsuchtsvollen
Blick des Herrn Rostrose sehen müssen - also kauften wir Birnen aus Holland, die sind wenigstens
nicht ganz so weit gereist - und Holler passt mit Holland ja auch phonetisch zusammen 😜. Die
nächsten Portionen und auch die geplante Hollermarmelade werde ich aber mit Zwetschken und
Äpfeln machen, da gibt es inzwischen auch schon ein paar heimische in den Läden. Unsere eigenen
Äpfel sind leider noch nicht reif. (Früher wurde der Holler hierzulande zumeist gleichzeitig mit
Äpfeln, Birnen oder Zwetschken reif...)
Äpfel sind leider noch nicht reif. (Früher wurde der Holler hierzulande zumeist gleichzeitig mit
Äpfeln, Birnen oder Zwetschken reif...)
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| Wieder mal etwas Leckeres, Gesundes aus der "essbaren Landschaft" - wie auch schon die Speisen aus Mirabellen |
Und hier seht ihr nun mein neues Radel! Es war irgendwie Liebe auf den ersten Blick, ein
robustes Damenfahrrad wie in der "guten alten Zeit", mit den breiten Reifen und dem gefederten
Gelsattel, der es meinem Popscherl recht komfortabel macht. Den weiß-getupften roten Sattel-
Überzug fand ich auch unwiderstehlich - und den Einkaufskorb erstand ich schon Anfang Juni
beim Natur-im-Garten-Fest in Laxenburg, da war für mich an Radfahren noch gar nicht wieder
zu denken - aber der Korb gefiel mir 😊 Inzwischen nütze ich jede Gelegenheit und fahre zeitweise
auch mit dem Rad zum Training und wieder zurück - mein armer monströser Schweinehund muss
dann immer hinter dem Radel herhecheln 😎😝
Übrigens ist auch Herr Rostrose kein Couch-Potato. Er läuft schon seit vielen Jahren mehrmals
pro Woche oder weicht, wenn das Wetter es nicht erlaubt, auf den Hometrainer aus, und seit kurzem
besucht er das örtliche Fitnesscenter - nicht um dicke Armmuskeln zu kriegen, sondern um den
gesamten Körper in gesunde Form zu bringen und den Rücken zu kräftigen.
Wandern waren wir auch, und zwar mal wieder zur Vöslauer Hütte im
schönen Wienerwald. Die Fotos hier unten entstanden per Handy auf einer Aussichtsplattform, und
obwohl der Himmel irgendwie "dramatisch" aussah, herrschte hier praller Sonnenschein. Wir
verzogen uns also bald wieder in den Wald, denn im Baumschatten kriegt man von der Hitze längst
nicht so viel mit wie im Freiland. Somit sind Wald-Wanderungen an heißen Tagen perfekt geeignet,
um Bewegung in der Natur zu machen.
verzogen uns also bald wieder in den Wald, denn im Baumschatten kriegt man von der Hitze längst
nicht so viel mit wie im Freiland. Somit sind Wald-Wanderungen an heißen Tagen perfekt geeignet,
um Bewegung in der Natur zu machen.

Als Belohnung für so viel Sportsgeist und als kleine Abkühlung gab's dann neulich diese
gesunde Leckerei: eine vegane Nicecream, also eine Eiscreme, die ohne Milchprodukte auskommt
- und auch ohne Zucker. Grundlage für eine Nicecream sind immer Bananen, und zwar idealerweise
sehr reife Bananen, denn auf diese Weise wird das Eis cremiger und geschmackvoller. Die Bananen
(wir nahmen drei Stück) schneidet man in dünne Scheiben und friert sie ein. Wenn sie gut durch-
gefroren sind, mixt man sie in der (möglichst leistungsstarken) Küchenmaschine oder mit dem
Stabmixer, bis eine Creme daraus entsteht.
In unserem Fall gab's als zweite Frucht Erdbeeren dazu, die hatten wir im Juni in weiser
Voraussicht eingefroren. Leider waren wir nicht voraussehend genug gewesen, um die Beeren in
geviertelter Form einzufrieren und so plagte sich unsere Küchenmaschine beim Zerkleinern der
Beeren dann doch gewaltig. Deshalb halfen wir mit einem Schuss Mandel-Kokosnussmilch nach,
das flutschte dann etwas besser. Mehr als diese drei Zutaten waren für unsere köstliche
Kaltschale aber nicht nötig - die kann man sich also ohne Gewissensbisse öfter mal gönnen!
Kaltschale aber nicht nötig - die kann man sich also ohne Gewissensbisse öfter mal gönnen!
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| Banane-Erdbeer-Nicecream - mmmmmmmmmmm, lecker! |
Manchmal tut aber auch Abkühlung von außen Not in einem so heißen Sommer, und
zudem habe ich mir vorgenommen, aus gesundheitlichen Gründen möglichst oft zu schwimmen.
Die Römertherme in Baden hat derzeit geschlossen, und so probierten Jana und ich eines
Nachmittags etwas (für uns) Neues aus: Das Thermalbad Vöslau.

Warum waren wir nicht schon früher in diesem nahe
gelegenen Sommerbad gewesen, das mit dem passenden Slogan "Die neue Sommerfrische" beworben
wird? Ganz einfach: weil ich erfahren hatte, dass das Wasser dort kalt ist. Und wir Rostrosen sind
schwimmtechnisch allesamt Frostbeulen - wir bevorzugen Badetemperaturen von 24 Grad aufwärts
und empfinden das als abkühlend genug. Das Vöslauer Mineralwasser (das es übrigens auch als
Trinkwasser zu kaufen gibt) sprudelt hingegen mit einer Temperatur von etwa 21 Grad
aus einer Quelle - der so genannten "Ursprungsquelle", siehe untere Collage.

Aber an einem der besonders heißen Tage dieses Sommers überwanden wir uns. Und was soll
ich sagen - wir waren begeistert! Das Wasser war zwar wirklich gewöhnungsbedürftig für uns,
aber sonst ist dieses Bad, das im späten 19. Jahrhundert errichtet wurde und entsprechend viel
Nostalgie ausstrahlt, einfach ein Traum.
Die Anlage besteht aus drei Terrassen - vom Haupteingang
kommt man als erstes zum sogenannten Blauen Becken oder Aktivbecken, und hier beträgt die
Wasserteperatur angeblich sogar 24 Grad, aber uns kam es beim Reingehen trotzdem kalt vor.
Auf der nächsten Terrasse befindet sich das Herzstück des Bades, das Grüne Becken, das von der
Vöslauer Ursprungsquelle gefüllt wird. Und wenn man dann noch ein Stück weiter nach oben geht,
gelangt man in einen duftenden Föhrenwald, in dem das kleine, idyllische, von Seerosen und Schilf
gesäumte Waldbecken liegt. Wir sind in allen diesen Becken geschwommen und haben es genossen.
An die Kälte gewöhnt man sich 😉😊😎 (Ein kleines Kinderbecken gibt es auch noch, aber
da waren wir nicht drin 😋)
Jana musste unbedingt auch eine der Hängematten ausprobieren, die im Föhrenwäldchen
hängen. Und außerdem gibt es dort eine nostalgische Milchbar, in der wir uns einen Smoothie
gönnten (Jana nahm Marille-Mango und ich Kokos-Ananas).

Besonders fein fanden wir auch die große Liegewiese beim Grünen Becken. Hier kann
man im angenehmen Baumschatten von riesigen, alten Platanen verweilen und selbst den
heißesten Sommertag erträglich und schön finden. Wie man sieht, war ich sehr angetan vom
grünen Blick nach oben... 😊

Ich hoffe, auch euch konnte ich mit diesem Posting angenehme Abkühlung bieten - und
vielleicht die eine oder andere Inspiration oder Motivation, um fit durch die hitzige Zeit
zu kommen.
Für eure Besuche und Kommentare bei meinem Posting über den
Tiergarten Schönbrunn und meine Beziehung zu schwarzer Kleidung danke ich euch sehr
und hoffe, ihr seid auch beim nächsten Mal wieder dabei - denn ab 15. August gibt es einen
neuen ANL-Beitrag, bei dem ich mich wieder auf eure umweltfreundlichen Verlinkungen freue!
Liebste Sommergrüße von eurer Traude
Gerne verlinke ich passende Beiträge bei:
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen Matronen, Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB
Bei Elas Blogparade Hot, hot summer bin ich auch dabei!







































