Freitag, 10. August 2018

Bunter Sommer 2018 - Hitze-Fit und Sommer-frisch


Servus ihr Lieben!

 In einem Posting von Ende Mai erzählte ich euch, dass ich von meinen Trainerinnen bei Mrs. 
Sp*rty nach meiner Knieverletzung ein eigenes "Reha-Programm" zusammengestellt bekommen 
habe. Mittlerweile geht es meinem Knie erheblich besser, und so bekam ich vor kurzem ein neues 
Programm, das sich "Traudes Sommer-Fit" nennt. Bei den aktuellen Temperaturen würde sich eher 
ein Titel wie "Traudes Hitze-Fit" aufdrängen. Obwohl ich versuche, umweltbewußt zu leben, bin 
ich froh, dass es im Studio eine Klima-Anlage gibt, sonst könnte ich derzeit dort keinen Finger,
 geschweigedenn sonst etwas krumm machen.



Ich neige ja durchaus zu Bequemlichkeit und nenne außerdem einen monströsen inneren 
Schweinehund mein Eigen - doch mein Körper und meine Seele haben mir schon mehrmals 
eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Bewegung für mich ist und wie schlecht mir zu langes Sitzen 
tut. Und je älter ich werde, desto wichtiger scheint dieser Ausgleich zu sein. Deshalb versuche ich 
mir auch im Sommer Bewegung zu gönnen, um nicht zuzunehmen (weil das manche Beschwerden
verstärken würde), um meine Beine halbwegs gut durchblutet zu halten, um meinen Rücken zu
kräftigen und meine Muskeln zu fordern - kurz: um fit zu bleiben bzw. nach Möglichkeit fitter
 zu werden.




In der kühleren Jahreszeit habe ich bisher immer gern Walking-Runden unternommen, damit war 
aber schon im heurigen Frühjahr nicht sehr viel los, weil mir mein Fersensporn heftig zu schaffen 
machte, und später war dann durch mein verletztes Knie auch noch das Radfahren gestrichen. Ich 
befürchtete, dass es noch ewig dauern könnte, bis ich imstande bin, wieder auf mein gutes altes 
McBike aufzusteigen, denn bei dem ehemaligen Radel meines Vaters (das ich euch HIER gezeigt 
habe) handelt es sich um ein klassisches Herrenrad mit Stange. Und mich da in den Sattel und 
wieder runter zu schwingen fiel mir schon mit gesunden Knien von Jahr zu Jahr schwerer.




Mittlerweile bin ich stolze Besitzerin eines 
Damenrades, bei dem mir das Auf- und Absteigen leichter fällt. Was aus meinem alten McBike
 wurde, erzähle ich euch im nächsten Post - und mein neues Fahrrad zeige ich euch ein Stück weiter 
unten. Zunächst mal seht ihr mich hier quasi im "Radel-Dress" - so war ich gekleidet, als ich mit 
meinem schönen neuen Retro-Bike in den hiesigen Auwald zum Holler-Holen fuhr: Als wahre 
Dame von Welt kleidete ich mich nämlich passend zu den dunklen Beeren und ihren roten Stielen! 
(Da sieht man dann eventuell beim Ernten entstehende Flecken auch nicht so gut 😉) Das Kleid
kennt ihr z.B. von Ungarn und die Haremshose habt ihr auch schön öfter mal gesehen.


Natürlich radle ich nicht bei der ärgsten Mittagshitze los, sondern erst wenn die Sonne nicht mehr so stark runterknallt.

 
Die Holunder-Beeren wurden dann auch gleich zu einem Abendessen verarbeitet - mein lieber
Göttergatte wünschte sich Hollerkoch ("....aber bitte endlich wieder mit Birnen, wie in meiner
 Kindheit!") und mit Topfennockerln. HIER habe ich das Rezept reingestellt - und HIER habe 
ich euch beschrieben, wie wir unseren Holler im Vorjahr verarbeitet haben. Was die Birnen betrifft,
gab es leider nur welche aus Südafrika oder aus Holland - aber ihr hättet den sehnsuchtsvollen
Blick des Herrn Rostrose sehen müssen - also kauften wir Birnen aus Holland, die sind wenigstens 
nicht ganz so weit gereist - und Holler passt mit Holland ja auch phonetisch zusammen 😜. Die 
nächsten Portionen und auch die geplante Hollermarmelade werde ich aber mit Zwetschken und 
Äpfeln machen, da gibt es inzwischen auch schon ein paar heimische in den Läden. Unsere eigenen
Äpfel sind leider noch nicht reif. (Früher wurde der Holler hierzulande zumeist gleichzeitig mit
Äpfeln, Birnen oder Zwetschken reif...)


Wieder mal etwas Leckeres, Gesundes aus der "essbaren Landschaft" - wie auch schon die Speisen aus Mirabellen


Und hier seht ihr nun mein neues Radel! Es war irgendwie Liebe auf den ersten Blick, ein
robustes Damenfahrrad wie in der "guten alten Zeit", mit den breiten Reifen und dem gefederten 
Gelsattel, der es meinem Popscherl recht komfortabel macht. Den weiß-getupften roten Sattel-
Überzug fand ich auch unwiderstehlich - und den Einkaufskorb erstand ich schon Anfang Juni 
beim Natur-im-Garten-Fest in Laxenburg, da war für mich an Radfahren noch  gar nicht wieder
 zu denken - aber der Korb gefiel mir 😊 Inzwischen nütze ich jede Gelegenheit und fahre zeitweise 
auch mit dem Rad zum Training und wieder zurück - mein armer monströser Schweinehund muss 
dann immer hinter dem Radel herhecheln 😎😝

 


Übrigens ist auch Herr Rostrose kein Couch-Potato. Er läuft schon seit vielen Jahren mehrmals
 pro Woche oder weicht, wenn das Wetter es nicht erlaubt, auf den Hometrainer aus, und seit kurzem 
besucht er das örtliche Fitnesscenter - nicht um dicke Armmuskeln zu kriegen, sondern um den 
gesamten Körper in gesunde Form zu bringen und den Rücken zu kräftigen. 

Wandern waren wir auch, und zwar mal wieder zur Vöslauer Hütte im 
schönen Wienerwald. Die Fotos hier unten entstanden per Handy auf einer Aussichtsplattform, und 
obwohl der Himmel irgendwie "dramatisch" aussah, herrschte hier praller Sonnenschein. Wir
verzogen uns also bald wieder in den Wald, denn im Baumschatten kriegt man von der Hitze längst
nicht so viel mit wie im Freiland. Somit sind Wald-Wanderungen an heißen Tagen perfekt geeignet,
um Bewegung in der Natur zu machen.




Als Belohnung für so viel Sportsgeist und als kleine Abkühlung gab's dann neulich diese 
gesunde Leckerei: eine vegane Nicecream, also eine Eiscreme, die ohne Milchprodukte auskommt
 - und auch ohne Zucker. Grundlage für eine Nicecream sind immer Bananen, und zwar idealerweise
 sehr reife Bananen, denn auf diese Weise wird das Eis cremiger und geschmackvoller. Die Bananen
 (wir nahmen drei Stück) schneidet man in dünne Scheiben und friert sie ein. Wenn sie gut durch-
gefroren sind, mixt man sie in der (möglichst leistungsstarken) Küchenmaschine oder mit dem 
Stabmixer, bis eine Creme daraus entsteht.

In unserem Fall gab's als zweite Frucht Erdbeeren dazu, die hatten wir im Juni in weiser 
Voraussicht eingefroren. Leider waren wir nicht voraussehend genug gewesen, um die Beeren in 
geviertelter Form einzufrieren und so plagte sich unsere Küchenmaschine beim Zerkleinern der 
Beeren dann doch gewaltig. Deshalb halfen wir mit einem Schuss Mandel-Kokosnussmilch nach, 
das flutschte dann etwas besser. Mehr als diese drei Zutaten waren für unsere köstliche
Kaltschale aber nicht nötig - die kann man sich also ohne Gewissensbisse öfter mal gönnen!


Banane-Erdbeer-Nicecream - mmmmmmmmmmm, lecker!


Manchmal tut aber auch Abkühlung von außen Not in einem so heißen Sommer, und
zudem habe ich mir vorgenommen, aus gesundheitlichen Gründen möglichst oft zu schwimmen. 
Die Römertherme in Baden hat derzeit geschlossen, und so probierten Jana und ich eines
Nachmittags etwas (für uns) Neues aus: Das Thermalbad Vöslau.




Warum waren wir nicht schon früher in diesem nahe 
gelegenen Sommerbad gewesen, das mit dem passenden Slogan "Die neue Sommerfrische" beworben
 wird? Ganz einfach: weil ich erfahren hatte, dass das Wasser dort kalt ist. Und wir Rostrosen sind 
schwimmtechnisch allesamt Frostbeulen - wir bevorzugen Badetemperaturen von 24 Grad aufwärts 
und empfinden das als abkühlend genug. Das Vöslauer Mineralwasser (das es übrigens auch als 
Trinkwasser zu kaufen gibt) sprudelt hingegen mit einer Temperatur von etwa 21 Grad 
aus einer Quelle - der so genannten "Ursprungsquelle", siehe untere Collage.




Aber an einem der besonders heißen Tage dieses Sommers überwanden wir uns. Und was soll 
ich sagen - wir waren begeistert! Das Wasser war zwar wirklich gewöhnungsbedürftig für uns,
aber sonst ist dieses Bad, das im späten 19. Jahrhundert errichtet wurde und entsprechend viel 
Nostalgie ausstrahlt, einfach ein Traum. 

Die Anlage besteht aus drei Terrassen - vom Haupteingang 
kommt man als erstes zum sogenannten Blauen Becken oder Aktivbecken, und hier beträgt die 
Wasserteperatur angeblich sogar 24 Grad, aber uns kam es beim Reingehen trotzdem kalt vor.
Auf der nächsten Terrasse befindet sich das Herzstück des Bades, das Grüne Becken, das von der 
Vöslauer Ursprungsquelle gefüllt wird. Und wenn man dann noch ein Stück weiter nach oben geht,
gelangt man in einen duftenden Föhrenwald, in dem das kleine, idyllische, von Seerosen und Schilf 
gesäumte Waldbecken liegt. Wir sind in allen diesen Becken geschwommen und haben es genossen. 
An die Kälte gewöhnt man sich 😉😊😎  (Ein kleines Kinderbecken gibt es auch noch, aber 
da waren wir nicht drin 😋)




Jana musste unbedingt auch eine der Hängematten ausprobieren, die im Föhrenwäldchen 
hängen. Und außerdem gibt es dort eine nostalgische Milchbar, in der wir uns einen Smoothie
gönnten (Jana nahm Marille-Mango und ich Kokos-Ananas).




 Besonders fein fanden wir auch die große Liegewiese beim Grünen Becken. Hier kann
man im angenehmen Baumschatten von riesigen, alten Platanen verweilen und selbst den 
heißesten Sommertag erträglich und schön finden. Wie man sieht, war ich sehr angetan vom
grünen Blick nach oben... 😊




 Ich hoffe, auch euch konnte ich mit diesem Posting angenehme Abkühlung bieten - und
vielleicht die eine oder andere Inspiration oder Motivation, um fit durch die hitzige Zeit
zu kommen.

Für eure Besuche und Kommentare bei meinem Posting über den 
und hoffe, ihr seid auch beim nächsten Mal wieder dabei - denn ab 15. August gibt es einen
neuen ANL-Beitrag, bei dem ich mich wieder auf eure umweltfreundlichen Verlinkungen freue!


Liebste Sommergrüße von eurer Traude



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB

Bei Elas Blogparade Hot, hot summer bin ich auch dabei!

Rezept Hollerkoch und Topfennockerl mit Butterbrösel

Servus ihr Lieben, 


dies ist ein "Ableger" 
Hier erzähle ich euch, wie wir den in der Natur geernteten Holler diesmal zubereitet haben.

Hollerkoch

Zutaten:
250 ml Wasser
2  Stk Birnen (oder anderes saisonales Obst)
800 g Holunderbeeren
150-200 g Rohrohrzucker
ev. 1 EL Vanillezucker
1 Prise Zimt (oder eine Zimtstange)
1 Prise Nelkenpulver
1-2 TL Zitronensaft
1 Schuss Rum
1/2 Packung Vanillepuddingpulver




Den Holler vorsichtig waschen und abrebeln (Beeren abzupfen) - eventuell Gummhandschuhe 
dazu anziehen. Die Birnen waschen, wer mag kann sie schälen, wir haben sie aber ungeschält 
gelassen, entkernen und klein würfeln. 250 ml Wasser in einen Topf geben mit Zimt, Nelken, 
Zucker, Birnenstücken und den Holunderbeeren aufkochen lassen. 

Ca. 10 Minuten kochen, bis das Obst weich ist. Gegen Ende der Kochzeit kommen der Zitronensaft 
und der Rum dazu. In der Zwischenzeit das Puddingpulver mit 2 EL kaltem Wasser glatt rühren und 
das Beerenkompott mit dem Puddingpulver binden. Verkosten und bei Bedarf noch mit Zitronensaft, 
Rum, Zucker, Gewürznelken-Pulver oder Zimt nachwürzen, fertig!

(Dies ist eine von verschiedenen Möglichkeiten, ein Hollerkoch zuzubereiten. Meine Mutter verwendete
statt Birnen zumeist Äpfel oder Zwetschken. Außerdem nahm sie kein Wasser und benötigte daher auch kein 
Puddingpulver zum Binden. Wir wollten das aber diesmal ausprobieren und fanden den Geschmack sehr fein.)

 Eine klassische Beilage zu Hollerkoch - überhaupt wenn man es als Hauptgericht reicht - 
sind Topfennockerl (Quarkklösschen). Diese wiederum kann man mit oder ohne Butterbrösel
(in Butter angeröstetes Paniermehl) servieren - bei uns gab es die Nockerl diesmal MIT.




Topfennockerl

250 g Topfen (Quark)
2 Eier
1 Prise Salz
3 EL Mehl
3 EL Grieß
3 EL weiche Butter

Aus den Zutaten einen Teig zubereiten und diesen mindestens 10, besser 20 Miuten rasten lassen.
 Gegen Ende der Ruhezeit Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Aus dem Teig mit 
zwei Esslöffeln nicht zu große Nockerl stechen und vorsichtig in das kochende Wasser fallen lassen. 
Bei niedriger Hitze rund 10 Minuten köcheln lassen. Währenddessen können die Butterbrösel 
zubereitet werden.


Butterbrösel
3 EL Butter
5 EL Brösel
ca. 1 EL Staubzucker
Die Butter in einer Pfanne zerlassen und leicht anbräunen, Brösel einrühren, kurz anrösten und 
mit etwas Staubzucker besteuen. Diesen eventuell leicht karamellisieren lassen. Die fertig gegarten 
Nockerl mit einem Schaumlöffel o.ä. aus dem Wasser heben und in den Bröseln wenden. Mit dem 
Hollerkoch anrichten und heiß servieren.

Topfennockerl mit oder ohne Butterbrösel  passen auch prima zu verschiedenen anderen Arten 
von Kompotten oder Fruchtmus!


Verlinkt bei EiNaB und
 Gustas Rezeptelinkparty!

Lasst's es euch schmecken!
Herzlichst, eure Traude

Freitag, 3. August 2018

Bunter Sommer 2018 - Tiergarten Schönbrunn und meine Beziehung zu schwarzer Kleidung


Servus, ihr Lieben,


vielen Dank für eure Besuche beim vorigen Post, in dem es um
Gesundheit, Kultur, Katzen und Klamotten ging, und für die Kommentare, die ihr mir dort
trotz der Affenhitze hinterlassen habt! Apropos Affen: Heute zeige ich euch zunächst ein paar
Aufnahmen von einem Besuch im Tiergarten Schönbrunn zusammen mit meiner Tochter Jana.
(Bilder von einem Schönbrunn-Besuch mit Herrn Rostrose vor vier Jahren könnt ihr euch
HIER ansehen.)

 Es war ein knallheißer Tag - aber die Gelegenheit, mal mit Jana in den Zoo zu kommen, wollte
genützt werden - also musste die Kleidung luftig sein. Diesmal entschied ich mich gegen helle
Sommer-Klamotten und wählte stattdessen meinen schwarzen Stufenrock mit Spitzenbordüre und
mein vor kurzem erst von schwarz-weiß auf schwarz-rot umgefärbtes Shirt.

Diese Wahl hat unter anderem mit Marens Farbe des Monats August: Schwarz zu tun. Und 
abgesehen davon gab's in meinem Leben eine Phase, in der ich ohnehin fast nur schwarz trug -
da war schwarz also auch meine übliche "Sommerfarbe". Mehr zu diesem Thema am Ende
meines heutigen Beitrags. Auch heute trage ich schwarz noch gern.


Hier könnt ihr u.a. unten links mein Haarband mit schwarz-gelb-rotem Leo-Muster sehen, passend zum Zoo. Und 
außerdem sieht man auf diesem Bild relativ gut, dass ich vor allem im Schläfenbereich in letzter Zeit einige weiße Haare 
bekommen habe. Ich nenne sie meine "George-Clooney-Schläfen" 😝 ...

Gleich mal vorweg: Schwarz war für mich NIE eine "Unfarbe", denn ich habe mit Physik
nicht viel am Hut - ich gehe mit der Einstellung einer Malerin an Farben heran, und das bedeutet,
dass alles, was man als Buntstift oder in einer Farbtube kaufen oder sich ermischen kann, auch eine
Farbe ist. Und schwarz war für mich auch nie trist oder Ausdruck einer depressiven Stimmung,
sondern eine Alleskönner-Farbe: elegant, lasziv oder cool, mysteriös, magisch, diabolisch, knallhart
wie eine Biker-Lederjacke, verführerisch knisternd wie die Robe einer Diva oder samtweich wie
das Fell unserer Katze Nina, schlankmachend, praktisch, leicht zu bekommen und perfekt mit
ALLEM kombinierbar.

Bedenket: In der schärfsten Phase meiner schwarzen Ära besaß ich an Fußbekleidung (außer
Turn-, Wander- und Skischuhen) gerade mal drei Paar: 1 Paar Stiefletten, 1 Paar Sandalen, 1 Paar
Halbschuhe - alle in schwarz! Und ich besaß eine Handtasche - dreimal dürft ihr raten, in welcher
Farbe. Mir ging nichts ab, denn alles passte zu allem, und erst wenn ein Schuhpaar kaputt ging,
wurde es ersetzt. Heute nennt man das Minimalismus und findet es nachhaltig.


 


Von allen möglichen Kleidungs-Kombinationen mit der Farbe Schwarz ist mir derzeit
schwarz-rot die liebste. Das hat wohl auch damit zu tun, dass rot für mich aktuell eine wichtige
Energiespender-Farbe ist - und ROT bekommt von SCHWARZ noch eine ganz besondere POWER
verliehen!

In der folgenden Collage seht ihr, wie ich den vorhin gezeigten Mix an unserem Tiergarten-Tag
tatsächlich trug - mit Sonnenhut und Sonnenbrille und mit den roten Sandalen, in die meine
orthopädischen Einlagen reinpassen. Außerdem seht ihr Teile vom Schloss Schönbrunn und auch
schon mal eine Netzgiraffe, die im Zoo neben dem Schlosspark zuhause ist.


Jana mit Spiegelung des Schlosses und einer Sitzbank in ihrer Brille, Blick aufs Schloss Schönbrunn und auf das 
Palmenhaus, das sich kurz vor dem Eingang zum Zoo befindet.
Zwei Rostrosen beim Schloss Schönbrunn, Blick auf die Gloriette und auf zwei Hauswasserbüffel im Tiergarten
Jana vor dem Brunnen im Vorhof von Schloss Schönbrunn, ein Teichhuhn und ein schlafender männlicher Löwe

 
So richtig viel Action boten uns die Tiere 
bei der Hitze - verständlicherweise - nicht. Oben seht ihr die Flusspferde, die teilweise draußen 
und teilweise im Wasser friedlich vor sich hinschlummerten oder ästen. Vom schlafenden Herrn 
Löwe sah man überhaupt nur die Pfoten und Teile der Mähne, während uns seine Frau Gemahlin 
immerhin einen Schlafzimmerblick gönnte. Die Großen Pandas kamen aus ihren Verstecken, als 
sie gefüttert wurden - und saßen dann zu dritt Po-an-Po, während sie Bambus schmausten. Leider
mit dem Rücken zu uns. Macht nichts - wir freuten uns trotzdem. 

Der Tiergarten Schönbrunn ist übrigens bislang der einzige Zoo Europas, in dem es gelang, Große Pandas auf
natürlichem Wege zu züchten! Und das Muttertier Yang Yang schaffte es als erstes Panda-Weibchen in einem Tiergarten,
 ihre Zwillinge Fu Feng und Fu Ban ohne menschliche Hilfe großzuziehen. Dafür gab es einen von zwei Panda-Awards, 
die der Tiergarten Schönbrunn im Jahr 2018 gewonnen hat.




Wenn ihr auf diesen Link klickt, könnt ihr einerseits mehr über die Panda-Awards erfahren und
euch andererseits ein Video ansehen, in dem auch Mama Panda und ihre zwei entzückenden
Babies zu sehen sind. Mittlerweile sind sie ja schon um einiges größer... (In wenigen Tagen - am
7. August - werden die Pandazwillinge 2 Jahre alt: Happy Birthday,  Fu Feng und Fu Ban!)


🐼🐼  🐆 🐼🐼

Ebenfalls wunderschönen Nachwuchs gab es heuer im März bei den Amurleoparden, die zu
 den stark vom Aussterben bedrohten Arten zählen. Der Tiergarten Schönbrunn beteiligt sich bei 
diesen seltenen Tieren - ebenso wie bei zahlreichen anderen Arten - am Europäischen 
Erhaltungszuchtprogramm (EEP).) Aus diesem Grund verlinke ich meinen heutigen Beitrag
 auch bei nächster Gelegenheit bei ANL. Unten seht ihr Mama Ida und ihre Kinder Baikal und
 Inga (für das Außengehege war ihnen offenbar zu heiß):




🐯  🐅 🐯
So wie bei den Löwen und Leoparden wurde auch im Geparden-Gehege gedöst. Die
Sibirische Tigerin Ina hingegen tobte zunächst wild ihrem Ball hinterher, tauchte später immer
nur kurz zwischen den Büschen und hohen Gräsern auf und war auch aufgrund spiegelnder
Glasscheiben nur schwer zu fotografieren. Aber ein paar Fotos von ihr zeige ich euch trotzdem:


Bei den weiblichen Mähnenrobben gab's etwas Zoff - bei den Humboldtpinguinen ging's ganz friedlich zu. 🐧🐧🐧
Die Erdmännchen boten lustige Schaukämpfe und niedliche Rück-Ansichten.
Zebramangusten, Vikunjas, Kormoran und Berberaffe
Panzernashorn, Vietnam-Sikahirsch und verschiedene Antilopenarten sind in einem gemeinsamen Gehege zuhause.
Was da kurz im Strauch saß, war entweder ein Schwalbenschwanz oder ein Segelfalter - jedenfalls ein Mitglied der Familie 
Ritterfalter...

Viel Spaß hatten wir beim Beobachten der Weißhandgibbons: Ein erwachsenes Tier (die
Affen-Mama?) ruhte sich auf einer Schaukel aus - und in den Ästen turnten zwei andere Gibbons
herum. Plötzlich kam einer der Kleinen herunter, umarmte den großen Affen überfallsartig (nuckelte
möglicherweise auch eine Sekunde lang?) - und turnte dann flugs wieder das Seil hinauf, um in den
Ästen weiterzuspielen...

🐵 🐒 🐵

Lustig und entzückend fanden wir es auch bei den großen und kleinen Kattas
Afrikanischer Elefant 🐘 und Schwarzschwanz-Präriehund


Die Kattas erkennt man an ihren buschigen, schwarz-weiß geringelten Schwänzen, die
Schwarzschwanz-Präriehunde tragen die "Farbe des Monats August" sogar in ihrem Namen,
und somit habe ich die Kurve gekriegt zum zweiten Thema meines heutigen Beitrags -
meine Beziehung zu schwarzer Kleidung:


 


🐡🐡🐢🐢🐢🐡🐡

Oben erzählte ich euch, dass es in meinem Leben eine (mehrjährige) Phase gab, in der ich fast
ausschließlich schwarz trug - jedenfalls, wenn es darum ging, "mich schön zu machen" - und
außerdem erwähnte ich, dass ich von allen möglichen Kleidungs-Kombinationen mit der Farbe
Schwarz derzeit schwarz-rot am liebsten mag. In den 1980ern hingegen trug ich schwarz bevorzugt
pur oder mixte es mit GOLD. Auch die Bilder, die ich malte, waren zumeist in schwarz-gold
gehalten.


 




Über mein "schwarz-goldenes" Zeitalter, meine
Malerei, mein Bild "Die Kometin" und meinen schwarz-goldenen "Aztekengürtel" habe ich euch
vor vier Jahren HIER schon mal einiges erzählt, und von da könntet ihr auch diese Fotos kennen -
aber alle, die damals noch nicht bei mir gelesen haben, interessiert's vielleicht.






Von meinem ebenfalls schwarz-goldenen Bild "Schech", das ich im Jahr 1989 im
WIEN MUSEUM KARLSPLATZ  ausstellen durfte, erzählte ich euch HIER. Am Foto von damals
(untere Collage unten rechts) trug ich zu einem schwarzen Pulli und einem schwarz-goldenen Gürtel
mein selbstgemaltes schwarz-gold-weinrotes Seidentuch und eine weinrote Bundfaltenhose.
Richtig viel Farbe also für meine damaligen Verhältnisse 😉




Hier kommen etwas ältere Aufnahmen von mir - die meisten aus der Mitte der 1980er: Da war 
meine schwarze Phase gerade auf ihrem Höhepunkt. Die folgenden zwei Collagen habe ich euch 
bereits am Ende DIESES Postings gezeigt und euch dort auch einiges mehr über meine Zeit 
als "Lady in Black" erklärt.


Damals zählte Rauchen noch zu meiner reichhaltigen Laster-Palette 😋
Der lange Zopf war leider nur aus Kunsthaar... 😊


Die letzten drei Fotos für heute zeigte ich euch im März 2014 bereits in DIESEM Beitrag.
Da ging's eigentlich darum, dass ich damals als Rothaarige rosanen Lippenstift benützte. Auf
den Fotos rechts war auch der Lidschatten rosa. Eine Freundin aus jenen Tagen, die sich beruflich
mit Farbberatung beschäftigte, nahm diese Fotos von mir als Beispiel für einen Herbsttyp, zu
dem rosa passt.





Oh mei, mir fällt gerade auf, dass ich auf den Fotos der unteren Collagen ungefähr so alt war
wie meine Tochter heute ist. Viele Jahre liegen also zwischen den ersten Fotos in diesem Beitrag und
den letzten, viele Ereignisse und viel Erleben. Manches davon war schön, anderes nicht so. Aber ich 
möchte keins der Jahre missen. Und um noch einmal auf meine "George-Clooney-Schläfen" 
zurückzukommen: Wie der genannte Schauspieler (und wie guter Wein) werde ich besser - von Jahr
 zu Jahr, mit jedem einzelnen grauen Haar 😋!

Möge es auch für euch so sein, dass ihr das Älterwerden nicht ausschließlich als das Zunehmen
von Beschwerden, Hüftumfang und Falten seht. Das kann es natürlich in gewisser Weise auch sein,
aber es hat noch so viel mehr zu bieten - und darunter ist einiges sehr Positives. DAS gilt es zu feiern!



Herzliche Grüße von eurer Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
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den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB


PS:
HIER NOCH EINE WICHTIGE PETITION:

Bild von HIER

Nur noch 800 Tapanuli-Orang Utans sind übrig!!!
Bulldozer walzen gerade ein Fleckchen Regenwald nieder, in dem die letzten 800 Tapanuli-
Orang-Utans um ihr Überleben kämpfen -- nur um dort ein riesiges Wasserkraftwerk zu bauen. 
Helft bitte mit, diese 800 Orang-Utans vor Bulldozern zu beschützen!!! Zur Petition geht's hier: 

Sonntag, 29. Juli 2018

Bunter Sommer 2018 - Gesundheit, Kultur, Katzen und Klamotten

Servus ihr Lieben! 
°º✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°


Heute geht es mit Bildern vom heurigen Sommer weiter: Es hat sich nämlich wieder
einiges angesammelt, das ich euch zeigen und erzählen möchte. 

Beispielweise trieb ich mich während der vergangenen Wochen aus gesundheitlichen Gründen 
häufig in unserer Bezirkshauptstadt Baden bei Wien herum. Dort gibt es nicht nur einige Ärzte,
bei denen ich in Behandlung bin, sondern auch die Römertherme. Nachdem das Schwimmen und
Turnen im Heilwasser in Budapest sehr wohltuend war, habe ich beschlossen, mir eine
Monatskarte in der Badener Therme zu gönnen. 


Oben links und unten rechts: Die Statue des Fotografen und des Römer-Kopfes befinden sich vor dem Eingang zur 
Römertherme Baden. Die großen Fotografien sind Exponate des Badener Festival La Gacilly

  
Und so ging ich dort von Mitte Juni bis Mitte Juli zweimal die Woche zum Schwimmen, nahm auch
 an der Wassergymnastik teil und badete im Schwefel-Heilwasser. Leider ist das Bad erstens teuer
(und trotz ärztlicher Empfehlung gibt es Schwimmen nicht auf Krankenschein 😒) und hat zweitens
jetzt mal für die nächsten zwei Wochen geschlossen (Revisionssperre), aber ich denke, ich werde in
Zukunft dennoch häufiger schwimmen gehen, denn es hat unter anderem meinem lädierten Knie und
meinem Rücken deutlich gut getan. Und auch zur Fitness trägt zügiges Schwimmen natürlich bei!




Vor oder nach dem Schwimmen ergab es sich an manchen Tagen,
dass ich mir Teile einer sich durch ganz Baden ziehenden Fotoausstellung ansehen konnte. Ich
spreche hier vom Festival La Gacilly (Ausstellungsdauer: 8. Juni bis 30. September 2018).


 "Der öffentliche Raum wird zum Szenenbild für ein Gesamtkunstwerk, dessen Energie sich aus 
zwei Schwerpunkten nährt: Geografie und Umwelt. Zum einen rückt moderne Fotokunst ein Land 
oder einen Kontinent in den Fokus: Dieses Jahr erzählen vor allem Bilder aus afrikanischen
Portraitstudios von den Träumen der Menschen, die südlich der Sahara zu Hause sind. Zum anderen 

berichten Langzeit-Reportagen von den berührenden und überraschenden Beziehungen zwischen 
Mensch und Tier."

(Textauszug von HIER)


 


Die Fotostrecke mit den auffallend gekleideten afrikanischen Männern rechts unten könnte
den an Mode oder an Kuriositäten Interessierten unter euch besonders gefallen: Ich jedenfalls
finde sie spannend, hielt die Bilder allerdings auf den ersten Blick für originelle Werbeplakate
 für Männermode.

Dabei geht es auf diesen Fotos um die so genannten Sapeurs von Brazaville, auch bekannt als die
Dandys aus dem Kongo. Zitat: "Wer sich in Bacongo exklusiv kleidet, beweist allen, dass er, trotz 
aller Widrigkeiten, Herr seines Schicksals geblieben ist." Wenn ihr mehr über diese Bewegung
erfahren wollt, klickt z.B. HIER oder HIER.



Die Fotostrecke in der unteren Collage hingegen behandelt eindrucksvoll die Auswirkungen des
Klimawandels: Als der Fotograf Nyani Quarmane das kleine Dorf Totope in Ghana im Jahr 2004
erstmals besuchte, sprach noch niemand vom Anstieg der Meeresspiegel, von Erosion oder von der
Gefahr, vom Meer verschluckt zu werden. Als er sechs Jahre später wieder in die Region kam, stand
Totope komplett unter Wasser. Einer der Alten aus dem Dorf kommentierte das mit den erschütternden
Worten "Früher war das Meer fünf Kilometer weit entfernt". Die Menschen, die ohnehin zu den
Ärmsten der Armen gehören, sind gezwungen ihre Häuser zu verlassen und bei ebenso armen
Verwandten, die etwas weiter vom Meer entfernt wohnen, Unterschlupf zu suchen.

"Mag es dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten noch so sehr missfallen" heißt es dazu
auf der Infotafel, "der Klimawandel ist Wirklichkeit."






Eine Ausstellung mit Botschaft also und mit der Möglichkeit, in fremde Welten einzutauchen und
Neues, Unbekanntes kennenzulernen, ohne selbst dabei an all diese Orte reisen zu müssen. Manche 
der Fotostrecken sind sehr kunstvoll und ästhetisch, andere nachdenklich machend, manche schrecklich:
Am Beginn einiger Fotostrecken hängen Warnungen an Eltern, dass Aufnahmen mit sehr emotionalem
Inhalt gezeigt werden. Es geht in diesen Bildern überwiegend um Wilderei. Die Eltern mögen entscheiden,
ob sie diese Fotos ihren Kindern zumuten wollen...

Keine Angst, ich werde diese Bilder hier nicht zeigen. Nachdem ich im Park zwei
Fotostrecken mit von Wilderern getöteten Gorillas, Elefanten und Nashörnern gesehen hatte, war
klar, dass ich - obwohl längst kein Kind mehr - zu sensibel für solche Aufnahmen bin. Ich weiß,
dass diese Dinge passieren und ich engagiere mich dafür, dass sie nicht passieren. Aber ich
möchte nicht von Albtraumbildern verfolgt werden. Ich leide darunter - und kann dennoch
nicht mehr dagegen unternehmen, als ich ohnehin schon tue.


Manche der Fotografien sind so groß wie Hauswände, manche nicht größer als Bilder, die man an die Wohnzimmerwand 
hängen kann. Einige schwimmen im Teich des Doblhoffparks, einige tauchen an überraschenden Plätzen in der Stadt auf. 


 Doch es gab in dieser Bilderwelt auch das Foto vom Nashorn mit seinen Bodyguards (siehe oben)
- und das bedeutet: Eure und unsere Spenden an Tierschutz-Organisationen wie den WWF werden 
u.a. zur Ausbildung und Bezahlung von Rangern verwendet, um die vom Aussterben bedrohten Tiere 
zu schützen. Dies als kleiner Hoffnungsschimmer!

Meine Fotos von der Ausstellung entstanden an drei oder vier verschiedenen Tagen mit dem
Handy oder mit der kleinen Kamera; die Qualität ist also nicht in allen Fällen gut. Aber ich denke,
sie zeigen trotzdem, dass diese Ausstellung sehr viel Beeindruckendes zu bieten hat. Und ich habe
längst noch nicht alles gesehen. Vielleicht werde ich demnächst nochmal mit der großen Kamera
ausrücken und ein paar weitere Eindrücke vom Festival La Gacilly sammeln. Mal sehen, wie ich
dazukomme...


 


Der mit Spitze besetzte Maxirock aus Viskose-Jersey, der ansatzweise auf einigen der
Handyfotos zu sehen ist, ist neu. Auf den Fotos, die meine Tochter an einem der Schwimmbad-
Tage aufgenommen hat, hatte ich ihn mit meinem hellrosa Eiffelturm-Shirt kombiniert. In der
oberen Collage könnt ihr ihn euch mit einem anderen (alten) Top genauer anschauen. Diesem
Boho-Chic-Patchwork-Rock konnte ich nicht widerstehen, er hat in Sachen Farbe, Schnitt,
Optik, Bequemlichkeit und Kombinierbarkeit mit bereits in meinem Schrank vorhandenen
Oberteilen einfach zu viele Pluspunkte zu bieten.
 
Ja, ich weiß, ich bin meinen guten Vorsätzen abermals untreu geworden - und der Rock ist
nicht das einzige neue Kleidungsstück, das ich bei der Gelegenheit gekauft habe - denn das
dunkelblaue Maxikleid, das ich euch in den unteren Collagen zeige, ist mir in denselben
Einkaufskorb gehüpft:




Zu meiner Gewissensberuhigung ist das Kleid mit dem Good-Product-Siegel gekennzeichnet,
und das wiederum bedeutet in diesem Zusammenhang: Moderne Textilien aus ökologischen 
Materialien und Produkte, die soziale und nachhaltige Initiativen unterstützen.


Der kleine Bläuling hat's gut - er ist auch ohne Kleidung in wunderschönes Blau gehüllt (und trägt sogar ein Pelzchen!)!


Das Kleid in Marineblau-Bordeaux-Tönen lässt sich - wie der Rock - gut mit Stücken aus
meinem Fundus ergänzen, hier z.B. mit gelbem Gürtel, gelber Kette und gelbem Tuch, um noch
einmal zu Marens Monatsfarbe für den Juli zu passen.


Seht ihr die kleine Sonnenblume hinter mir? Von all den Sonnenblumenkernen, die ich eingesetzt habe, wurde nur aus 
einem eine blühende Blume. Ihr bekommmt sie weiter unten noch näher zu sehen.


Glücklicherweise befindet sich heuer direkt hinter unserem Grundstück ein ganzes
Sonnenblumen-Feld (siehe u.a. kleines Foto rechts in der unteren Collage). Und zum Glück sind
die Insekten in unserem Garten auch nicht auf das Gedeihen der heuer ausgesäten bienen- und
schmetterlingsfreundlichen Pflanzen angewiesen, denn da gedieh längst nicht alles. Ob es
an dem teilweise sehr heißen und trockenen Frühjahr*) liegt?

*) Der Sommer hier in Ost-Österreich ist jedenfalls nicht ganz so trocken, wie er es in Teilen Deutschlands ist, 
aber phasenweise trocken genug. Am vorletzten Juli-Wochenende hatten wir ausgeprägten Regen inklusive Gewitter, 
Hagel und Sturm. Und auch an den Tagen davor und danach gab's ein sehr wechselhaftes Wetter. JETZT ist es 
allerdings wieder heiß...


 


Vermutlich habt ihr für heute schon genug gesehen, aber ein paar Katzenbilder "müssen" noch
sein: Sie warten schon eine Weile in meinem Fotoarchiv - und es gibt dazu außerdem etwas zu
erzählen... Im Mirabellen-Posting schrieb ich bereits, dass wir mit unserem Kater Maxwell zuletzt
zweimal zum Tierarzt mussten, weil ihn irgend ein Vieh knapp unter seinem Hals gebissen hatte.
Nach zwei Antibiotikaspritzen ging es ihm besser - jedenfalls zunächst!


In der folgenden Collage könnt ihr rechts die kahle Stelle unterhalb von Maxwells
Hals sehen. Selbst wenn Mäxi und Nina nicht gerade die besten Freunde sind und es auch auf den
unten eingefügten Fotos der beiden nach Zoff aussieht, glauben wir nicht, dass Nina ihm diese
Bisswunde zugefügt hat. Sie faucht ihn zwar an und schlägt nach ihm, hat aber dabei nie die Krallen
heraußen - manchmal denken wir uns, das ist alles nur ein Spiel zwischen den beiden. Der Tierarzt
meinte jedenfalls, dass der Biss vermutlich von einem anderen Kater oder einem Marder
kommen könnte.




Gast-Kater Austria, der leider nicht mehr aufgetaucht ist, seit ich euch Anfang Juni
 HIER von seinem Verschwinden erzählte, hat sich auch niemals ernsthaft mit Maxwell angelegt.
Doch es gibt einen Kater in unserer Gegend, den wir zu Beginn auf den ersten Blick sogar mit Mäx
verwechselten, weil er ebenfalls ein "Roter" ist. Allerdings ist dieser fremde Kater dunkler und
kurzbeiniger als Mawell. Und natürlich nicht annähernd so hübsch und lieb!

Diesen Kerl haben wir in Verdacht, für Maxwells erste Verletzung verantwortich zu sein und
auch noch ein zweites Mal zugeschlagen zu haben: Denn kurz nach der zweiten Antibiotikaspritze
sah Maxwells Kopf ganz verschwollen aus - wie der eines Boxers, der einen harten Schlag gegen die
Stirn bekommen hat.




Dann kam außerdem eine dicke, eitrig wirkende Flüssigkeit aus Mäxis Augen, und der
Tierarzt stellte fest, dass auch Maxwells Stirnbereich unter Eiter stand und dass er Fieber hatte
- möglicherweise weil ihn ein dominanter Kater in den Kopf gebissen hat! Unser roter Zwerg
bot einen wirklich kläglichen Anblick...

Zum Glück griffen die Medikamente gut bei ihm an - er brauchte abermals zwei Spritzen, und ein
bisserl mit Tier-Homöopathie half ich auch noch nach - jetzt sind die Haare an der kahlen Stelle
unter dem Hals wieder nachgewachsen und an der Stirn sieht man auch fast nichts mehr. Ich hoffe
allerdings sehr, dass Maxwell dem gefährlichen Viech in Zukunft in einem weiten Bogen aus dem
Weg geht!






 So ihr Lieben, das's war's wieder für heute!
Vielen Dank für eure Besuche und Kommentare bei meinem neuesten Thailand- Reiseberichts-
Kapitel! Und ich danke euch auch sehr für eure Verlinkungen zu meinem letzten ANL-Beitrag! Bis 
zum Abend des 1. August könnt ihr dort noch eure Postings rund um den Themenkreis  
Achtsamkeit +Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life 
verlinken. Ich selbst verlinke diesen Beitrag wegen der Klimawandel- und Tierschutz-Botschaft
 der Fotoausstellung, wegen der Natur-Garten-Aufnahmen und meiner nachhaltigen Kleidung
ebenfalls dort.



°º✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°.•°✿✿º°
Herzliche Gße von eurer Traude
und kommt mir gut in den August!


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB