Mittwoch, 9. Mai 2018

Noch ein bisserl was vom April 2018 - Teil 2

Servus ihr Lieben, ...


...es geht weiter im Text! Danke für all eure Komplimente zu unseren Greifvogel-Fotos und eure
sonstigen liebenswerten Kommentare zum ersten Teil meiner April-Rückschau. Darin habe ich
auch angekündigt, dass ich euch heute erzählen werde, was sich getan hat, nachdem ich mit
Transition Austria in Kontakt getreten bin.

Aber bevor ich das mache, zeige ich euch zur Einstimmung meine rot- und meine weißblühenden
Erdbeerpflanzen, den ersten Sonnenblumentrieb, meine Kirschtomatenpflänzchen, Kater Maxwell,
der durch unseren Frühlingsgarten stromert und rote Pelargonien, die unserer Terrasse ein wenig
Farbe verleihen sollen. Und im Verlauf des heutigen Posts wird es noch weitere Gartenfortschritt-
Fotos sowie ein paar Collagen für Outfit-Interessierte geben.




Ja, da ist einiges am Wachsen und Sprießen - 
und das ist wiederum ein Themenkreis, der gut zur Wiener Universität für Bodenkultur passt. 
Wenn ihr euch die Homepage der "BOKU" anseht, werdet ihr feststellen, dass sich diese Institution 
unter anderem der Nachhaltigkeit verschrieben hat und dass sie sich als Lehr- und Forschungsstätte 
für erneuerbare Ressourcen versteht, die eine Voraussetzung für das menschliche Leben sind. (Zitat: 
Grundsatz einer nachhaltigen Entwicklung ist es, so zu wirtschaften, zu produzieren und zu leben, 
dass die Grenzen der ökologischen Tragfähigkeit unseres Planeten nicht überschritten werden.)

Was hat Frau Rostrose mit der BOKU zu tun?
Als sehr junge Frau war ich mal auf einer feucht-fröhlichen BOKU-Party, das war bislang mein
einziger Berührungspunkt. Aber dann nahm ich mit Franz Nahrada, Zukunftsforscher und
Mitinitiator von Transition Austria via Facebook Verbindung auf, wir führten in der Folge ein
ausführliches und interessantes Telefonat - und er lud mich kurzerhand zu einem Symposium
der Österreichischen HochschülerInnenschaft zum Thema "Die Welt verändern lernen" ein. Denn
wie der Zufall oder das Schicksal es wollte, fand diese Zusammenkunft nur wenige Tage nach
meiner Kontaktaufnahme mit Franz in der BOKU statt. Leider konnte Franz Nahrada selbst aus
gesundheitlichen Gründen nur via Skype dabei sein, und sein (toller) Vortragstext wurde von
einer Kollegin verlesen, aber ich hoffe, dass er bald wieder ganz gesund ist und dass sich aus
diesem Kontakt noch ein positives gemeinsames Welt verändern ergibt (wie auch immer das
aussehen mag - warten wir's ab).


Das Wilhelm Exnerhaus ist nur ein Teil der BOKU; die Veranstaltung, zu der ich geladen war, fand  in einem 
moderneren (und m.M.n. weniger fotogenen) Gebäude dahinter statt - dem Schwakhöferhaus.

Was gab's dort zu erfahren?
Ich kann euch jetzt natürlich nicht sämtliche Inhalte der Vorträge wiedergeben und auch nicht,
was bei den anschließenden Kleingruppen-Workshops alles herausgekommen ist, aber ein paar
Details, die ich von dort mitgenommen habe und die euch eventuell auch interessieren, werde
ich euch erzählen. Ihr könnt davon ausgehen, dass dieser Nachmittag / Abend spannend war und
ich vieles dabei gelernt - aber auch ein bisserl was dazu beigetragen habe.


Nachhaltiges Rostrosen-Outfit fürs BOKU-Event: Shirt aus Hanf von H*ssnatur, Öko-Baumwolljackerl aus dem 
Secondhand-Shop, Fair-Trade-Rock aus dem Weltladen, Gürtel ehemaliger Kameratragegurt, Sandalen Waschb*r 
Umweltversand


Es war ein Zusammentreffen der Generationen - blutjunge Studenten ebenso wie Vertreter der
Generation, die einst gegen das AKW Zwentendorf demonstriert oder die Hainburger Au besetzt
 hat, womit der umweltzerstörerische Bau eines Wasserkraftwerkes verhindert wurde (beides
Meilensteine in Österreichs Demokratiepolitik). Der älteste Symposiums-Teilnehmer - der
mittlerweile 87jährige Philosoph und Begründer der New Work-Bewegung Frithjof Bergmann
- war via Skype von Michigan / USA aus mit dabei. Es tat gut zu erleben, wie Alt und Jung an
einem Strang ziehen, um die Welt wieder zu einem besseren Platz zu machen. Es war deutlich zu
spüren, dass dieses Interesse vorhanden ist... Ich wünsche mir daher sehr, dass der Prozess
weitergeht - und dass ich weiterhin ein Teil davon sein kann!


Mit der Transition-Bewegung könnt ihr alle übrigens in Kontakt treten, wenn ihr nach Möglichkeiten sucht, euch mit 
Gleichgesinnten außerhalb der Bloggerwelt zu vernetzen: Er gibt u.a. Transition Initiativen in ganz Deutschland
Transition Initiativen in Österreich und Transition Initiativen in der Schweiz Deren Motto lautet:  
Wir fangen einfach mal an. Der Wandel ist möglich … 
oder kurz gesagt: „Einfach. Jetzt. Machen“

 


In einer Pause unterhielt ich mich u.a. mit einem der Studenten, der mit mir in einer der
Arbeitsgruppen gewesen war, und er erzählte mir, dass er sich nicht nur aus Geldmangel, sondern
 vor allem aus Überzeugung von Lebensmitteln ernährt, die sonst zu Müll würden - teilweise also
 aus Sozialshops, teilweise tatsächlich aus Supermarkt-Müllcontainern. Auf diese Weise käme er eben
auch zu solchen Luxusartikeln wie Mangos oder Ananas, die er sich niemals kaufen würde, da sie
teuer sind und von weit her gekarrt werden. Aber vor allem würde er Essbares vor einem unwürdigen
Ende bewahren. Ich finde das toll, denn Lebensmittel sind viel zu wertvoll, um sie in die Tonne zu
klopfen - und zum Glück gibt es jetzt schon mehr Bestrebungen auch vonseiten der Händler, Essbares
nicht zu vergeuden.

Zu dem Gespräch kam dann ein Mann aus der Vorkriegsgeneration hinzu, der einen weisen
Vortrag gehalten hatte, und der wiederum meinte, man wisse heute viel zu wenig über die Dinge, die
 in der Natur wachsen und essbar oder nutzbar wären. Ich konnte bei der Gelegenheit einflechten,
dass Efeu zwar nicht essbar, aber ein tolles Waschmittel *) wäre - und erweckte damit einiges
Interesse. (Der Student möchte es unbedingt ausprobieren und der Vortragende erzählte es später
einem anderen weiter. Kreise ziehen ist schön und macht Spaß!) 

*) Dazu will ich euch den Kommentar von Astrid nicht vorenthalten, die mir folgendes schrieb: 
"Endlich habe ich angefangen, die Wäsche mit Efeu zu waschen, als erstes meinen Lieblingsbettbezug. Endlich 
kein unangenehmer synthetischer Duft! Und so weich! Ich bleib dabei!" Ich freue mich sehr darüber, liebe 
Astrid! 😊





Der junge Mann (er studiert Biologie) erzählte uns, dass früher besonders gern Linden als
Hausbaum gepflanzt worden wären - das habe unter anderem damit zu tun, dass Lindenblätter essbar
sind. Mittlerweile habe ich die Sache im Internet nachgeschlagen; nun weiß ich, dass man die jungen
Lindenblätter roh oder gekocht verwenden kann und dass auch Lindenblüten nicht nur als Heiltee gut
schmecken. Und dass die Linde auch noch manche andere positive Bedeutung für Menschen hat - als
Bienenweide für köstlichen Lindenblütenhonig oder einst zur Herstellung von Seilen, Matten, Taschen,
Kleidung aus den Fasern des weichen Lindenholzes. Kein Wunder also, dass der Lindenbaum früher
als heilig galt (ebenso wie beispielsweise der Hollerbusch, der für Menschen und Tiere von großem
Nutzen ist). Ja, das waren noch Zeiten, als man DIE NATUR als heilig verehrt und geschätzt hat.

 Beim Googeln habe ich von einigen weiteren Bäumen erfahren, deren Blätter (solange sie jung und
zart sind), von Menschen roh oder gekocht genossen werden können: Ahorn, Birke, Buche, einige
Obstbäume wie Apfel, Birne, Kirsche... HIER könnt ihr euch Genaueres zum Thema "essbare
Bäume" durchlesen. Ich denke, angesichts der Prognosen, dass die menschliche Ernährungs-Situation
 in den nächsten Jahrzehnten schwieriger (oder jedenfalls anders) werden soll, kann solch ein Wissen
nicht schaden.

Ich werde vermutlich in weiteren Posts noch das eine oer andere Mal auf Dinge zurückkommen,
die ich beim Symposium "Die Welt verändern lernen" erfahren habe, aber damit es euch nicht zu
viel wird, zeige ich euch jetzt mal wieder ein paar Bilder aus unserem Garten, die teilweise auch
mit "Essbarem" zu tun haben.



In der oberen Collage seht ihr nämlich links oben zwei neu gepflanzte Rotblättrige Zellernuss-
Sträucher (eine Haselnuss-Sorte), für die ein ausladender Hartriegelstrauch weichen musste. Davor
stehen (noch in Töpfen) zwei angeblich winterharte Bananenstauden und links davon haben wir auch
noch eine Heidelbeere eingesetzt, die für jeden Gartenboden geeignet sein soll. An den Skabiosen in
der oberen Collage haben vor allem Bienen und Schmetterlinge ihre Freude. Und im duftenden
Flieder waren heuer enorm viele grün-schillernde Rosenkäfer unterwegs! HIER übrigens einiges
Wissenswertes über Rosenkäfer und ihre nützlichen (!) Larven (sowie auch über Mai- und Junikäfer).

Und hier zeige ich euch nun, was sich in unseren Hochbeeten tut. Zunächst mal ein Blick auf die
Beete, wie sie Anfang April aussahen: gefüllt mit guter Erde und (Eigenbau-)Kompost, frisch
besät - und kahl. Da könnt ihr auch gut erkennen, dass wir keine teuren Edel-Hochbeete haben,
sondern schon seit mehreren Jahren vier preisgünstige Holz-Kompostmieten aus dem Bauhaus zu
diesem Zweck verwenden. Wenn ihr mehr Zeit habt als wir oder handwerklich begabter seid, könnt
ihr solche Teile natürlich gut selber bauen - das sind ja nur schlichte, ineinander gesteckte Holzlatten.


Die Erde in unseren Hochbeeten ist torffrei und bio, schließlich bauen wir hier ja ESSEN an. Da will ich keinen Dreck drin haben.



Zwischen die Beete passte gerade noch ein alter Tisch, der hier mehrere Funktionen übernimmt:
Einerseits dient er mir als Pflanztisch und als Möglichkeit, hier noch Pflanztöpfe- z.B. mit Kräutern
oder Pflücksalat - abzustellen, andererseits haben wir inzwischen eine automatische Gießanlage
draufgestellt, die wir aber nur nützen, wenn ich nicht genug Zeit habe, um mich persönlich um meine
Pflänzchen zu kümmern. Ich versuche ihnen nämlich normalerweise einige liebevolle Zuwendung
 zu geben.

Und wie ihr unten auf den Fotos von Anfang Mai seht, danken sie es mir: Ganz besonders üppig
sieht es bereits im Topinambur-Beet aus. Obwohl ich im frühen Frühjahr schon so viele Knollen
geerntet und verarbeitet habe, gibt es immer noch reichlich Topinamburpflanzen für neue Ernten. Es
ist besser, Topinambur in Töpfe oder Hochbeete zu setzen oder mit einer Rhizomsperre zu pflanzen,
weil sie im Garten einen zu großen Ausbreitungsdrang entwickeln können. Andererseits sind sie
nahrhaft, ertragreich, sehr gesunde Schlankmacher und hübsch anzusehen, denn sie blühen wie kleine
Sonnenblumen.

Zwischen den Hochbeeten steht ein ehemaliger Balkonblumenkasten aus Kunststoff, in dem Pflücksalat und Rucola wächst, 
und aus kleinen Körbchen und Töpfen treiben schon die ersten Blätter der Kapuzinerkresse.



Im zweiten Hochbeet
habe ich Erdäpfel angesetzt - und zwar wie immer nicht mit gekauften Saat-Kartoffeln, sondern
mit solchen, die mir über den Winter ausgewachsen sind. In diesem Posting aus dem Jahr 2009
habe ich euch beschrieben, wie ich das mache - und da könnt ihr auch schon dieselben Hochbeete
erkennen, die wir heute noch benützen - und in diesem alten Beitrag könnt ihr euch unsere schöne
Ernte von damals ansehen. Im dritten Hochbeet wachsen Zwiebel und Knoblauch, im vierten
Zuckererbsen / Kaiserschoten (können samt Hülse gegessen werden) sowie mehrfärbiger Mangold.

Unten zeige ich euch, worüber sich viele Bienen schon gefreut haben - und worüber sie sich noch
freuen werden. Auf einem steinernen Hügel, der mal eine wohl organsierte Kräuterspirale war, hat
sich längst jede Menge Thymian ausgebreitet und die meisten anderen Kräuter verdrängt. Er blüht in
jedem Frühling wunderschön und würzig duftend. Purer Insekten-Magnetismus! Leider ist der Efeu
bis in den Thymian gekrochen und hat wiederum ihn ziemlich stark bedrängt.






Deshalb haben wir die beiden Efeu-Kegel heuer entfernen lassen. (Es wuchert immer noch
mehr als genug Efeu in unserem Garten, um damit Wäsche zu Waschen, den Boden zu bedecken,
Wände zu begrünen...) Am unteren Ende der Kräuterspirale wächst jede Menge Zitronenmelisse.
Und in den Blumentöpfen, die ihr in der oberen Collage seht, sprießen schon viele Bienenfutter-
Pflanzen, die heuer im Sommer hoffentlich alle wunderbar erblühen werden!


Nun geht's aber um ganz andere Blüten ... nämlich um aufgebügelte - und somit wieder einmal
 um ein DIY-Kleidungs-Rettungsmanöver.


Vielleicht werde ich noch ein paar weitere Blümchen aufbügeln, mal sehen...




Denn als ich feststellen musste, dass in meiner alten, bequemen
Baumwoll-Longjacke die Motten gewütet hatten, dachte ich sofort an meine Rettungsaktion
der schwarz-weißen Sternenbluse (KLICK) und dass ich etwas Ähnliches ja auch mit dieser
Jacke machen könnte. Diesmal fand ich, dass rosa Blümchen sich gut darauf machen könnten,
und so bügelte ich diese Blümchen auf die (zuerst mit Nadel und Faden geflickten) Motten-
löcher. Und trug die Jacke an einem der vielen wunderbaren Apriltage zu meinem ebenfalls
sehr bequemen dunkelgrünen Rosenkleid vom Flohmarkt und dem Alle-Farben-Fair-Trade-
Gürtel vom Weltladen. Sandalen von Waschb*r.






Zu den pinken Blümchen auf der Jacke und den rosanen Rosen auf dem Kleid passen
 thematisch diese Röslein in wunderschönen Pink, die ich im Supermarkt bei den Fair-Trade-
Rosen entdeckte und mitnahm, weil sie nicht mehr ganz frisch und daher preislich herabgesetzt
waren. Als sie nach ein paar Tagen ihre Köpfe hängen ließen, knipste ich die schönsten ab
und ließ sie trocknen. So machen sie mir auch weiterhin noch Freude.




Pink - ihr wisst ja, das ist die von Maren für den Mai ausgerufene Farbe des Monats.
Und Maren vertritt die Auffassung, dass Pink und Orange wunderbar harmonieren. Für mich sind
beides Farben, die ich als junge Frau nicht zu tragen wagte, weil ich fand (oder weil es die gängige
Meinung war?), dass sie nicht zu roten Haaren passen. Echtes Pink mit stark erkennbarem Blauanteil
mag ich an mir noch immer nicht - die Farbe tut mir sogar hier im Text weh, aber ich lasse sie drin,
damit ihr den Unterschied zu Rosa seht.

Im Zusammenhang mit Orange änderte ich meine Meinung irgendwann in den späten 1980ern, als
ich in Amsterdam eine hübsche Rothaarige selbstbewußt in strahlendem Orange durch die Altstadt
 flanieren sah. Ich kaufte mir noch während desselben Urlaubs in einem A-damer Laden eine
orangefarbige Jacke und eine schwarze Hose mit Ornamenten in Orange.



Altbekanntes rosa Shirt aus Leinen, vom Kaffeeröster; Ketten: Mitbringsel aus Namibia; Rock: Mitbringsel aus Thailand; 
Schuhe vom Umweltversand Waschb*r

Für Rosa brauchte ich (trotz "Pretty in Pink") eine Weile länger - und die Kombination aus
beidem finde ich (trotz schöner Asiatinnen, die diesen Farbenmix ganz selbstverständlich tragen)
immer noch ziemlich mutig. Aber ich hab mich getraut - ich war so im Büro! (Und ich finde
ROT als "Vermittlerfarbe" dazu ziemlich gut 😊)

 In meinem Garten gibt es alle möglichen Blütenfarben - hier mag ich Rosa sogar sehr gern,
eine Zeitlang pflanzte ich fast ausschließlich weiße, rosane und lila-blaue Blümchen, mochte
aber dafür Blumen in rot, gelb und orange nicht so gern. Inzwischen hat sich das geändert, der
Garten darf wieder bunt sein. Im Moment ist frisches Grün noch die (wohltuende) Hauptfarbe...




Für das Mai-Thema der Modischen Matronen lasse ich aber ausnahmsweise die Buntheit
beiseite und greife auf eine Kleidungsfarbe zurück, die ich (so wie rosa und orange) erst für
mich entdecken bzw. lieben lernen musste. Denn in weißen T-Shirts konnte ich mich nicht
leiden - blass, langweilig, einfach nicht "Traude" - in weißen Hosen fand ich mich dick, und
erst als ich kubanische Musiker jedes Alters und jeder Größe in weißer Kleidung auf der
Bühne erlebte, konnte ich erkennen, welche Lebensfreude und Power in diesem Farbton liegt.
Weiße T-Shirt und eng anliegende weiße Hosen mag ich an mir immer noch nicht - aber es
gibt ja auch anderes - und so bin ich also mit dabei bei ALL WHITE!


Cremeweißes Kleid von Z*ra: ein paar Jahre alt aus meiner "weißen Phase" und eigentlich ein Fehlkauf, weil es einen 
engen Halsausschnitt hat, der hinten zu knöpfen ist. Ich trage das Kleid daher verkehrt herum - es sieht bis auf den Knopf 
vorne und hinten gleich aus - und lasse den Knopf offen. Am besten gefällt es mir mit dem Häkelblumenshirt, das ihr 
schon häufig an mir gesehen habt. Hose: Leinen, alt, Sandalen alt, Kette: Kur-Mitbringsel.


Nun wünsche ich noch allen, die morgen frei haben, einen schönen Feiertag oder vielleicht
sogar ein wunderbares verlängertes Wochenende! Mein nächstes Posting wird aller Voraussicht
nach der ANL-Beitrag ab 15.5. sein, in dem es wieder um
Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität = A New Life
geht, das heißt, alle die schon sehnstüchtig auf weitere Thailand-Schilderungen warten, haben
hoffentlich noch etwas Geduld. Und auch aus dem eigenen Land habe ich euch bald über eine
total entzückende Unternehmung zu berichten - aber wie gesagt, das dauert noch, ich komme ja
mit dem Erzählen kaum hinterher  - und ein "Real Life" hab ich auch noch ... 😉

 
Herzliche Rostgrosengrüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
bei der Pfauenauge-Naturgartenblogparade und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB


Freitag, 4. Mai 2018

Noch ein bisserl was vom April 2018 - Teil 1

Servus ihr Lieben,


vielen Dank für eure Besuche und Kommentare bei meinem vorigen Beitrag, in dem ich euch nach 
Bangkok entführte, um euch dort den Großen Palast zu zeigen, und danke auch für eure lieben Zeilen 
zu meinem Posting Was für ein April!, in dem's unter anderem einiges aus dem Rostrosengarten und 
aus der regelrecht explodierenden Natur zu sehen gab.

Auch heute (und in meinem folgenden Posting) werfen wir noch einen Blick zurück zum April,
und es wird dabei ebenfalls einige Naturschönheiten und somanches altehrwürdige Gebäude zu
bewundern geben - zwar keinen Königspalast, aber immerhin ein Schlössel, eine Burg und eine
Universität. Und für alle an modischen Themen Interessierten gibt es auch wieder einen Blick in
den nachhaltigen rostrosigen Kleiderschrank.




Gabi ("Luna") kenne ich seit meinen frühesten Bloggertagen, habe mich mit ihr 
schon einige Male getroffen (zum Beispiel HIER oder HIER) und bin mit ihr auf Facebook in 
Kontakt geblieben. Am Wochenende 21. / 22. April lud sie ins Belvedereschlössl in Stockerau - 
 ein ehemaliges Rittergut aus dem 16. Jahrhundert - zur Ausstellung "Schönes für dich und mich" 
ein. Und am 22. April hatte Familie Rostrose Zeit, Lunas Einladung nachzukommen.


Nein, ich bin nicht Oma geworden 😉



Luna zeigte dort ihre kunstvollen Rebornbabies, die mit ihren realistisch gestalteten
Gesichtern und Körpern auf den ersten (und manchmal auch auf den zweiten) Blick mit echten
Babies verwechselt werden können. Und da sie auch so viel wiegen wie echte Babies, konnte ich
mich dem Bedürfnis nicht erwehren, dem kleinen Zwutschkerl in meinen Armen das Popotschi
zu tätscheln 😉😊.



Auch anderes Kunsthandwerk - Gehäkeltes, Gefilztes, aus Beton Gegossenes oder Geformtes usw. - gab es im 
(in den 1980ern liebevoll renovierten) Schlössl zu sehen. Der Häkelstil links nennt sich "Tunesisch Häkeln"...


Unten seht ihr nochmal genauer, was ich zu diesem Anlass trug.
Die Hauptfarbe meines Outfits ist zwar frühlingshaftes Grün - ihr könnt euch bestimmt noch an die
selbst gefärbte Hose erinnern - doch bestimmt werden euch auch die "pinken Einstreuungen" auf dem
Shirt, der Bauchtasche und dem Hutband auffallen. Die haben mit Marens Farbe des Monats zu tun.
Das weiße Blüschen drüber ist wohl nicht ganz ausreichend, um zum Thema der Modischen
Matronen All White zu passen - aber dafür bedeckt es die Schultern schön (gell, Maren 😉)...

Wenn ich also das nächste Mal in den Bangkoker Königspalast will, zieh ich es mir drüber, um bissigen 
Bös-Hexen gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen. (Ich hatte die Bluse ja sogar in Thailand mit dabei!)




Da Stockerau nicht ganz in unserer Wohnnähe liegt (etwa eine Autostunde von Rostrosenhausen
entfernt), verbanden wir unseren Besuch dort mit einer weiteren Aktivität in der Nähe. Unser letzter
Besuch bei der Adlerwarte der Burg Kreuzenstein lag immerhin vier Jahre zurück. Höchste Zeit
also, wieder einmal eine der sehenswerten Greifvogel-Flugshows dort zu besuchen.




Es war schön, dort auch einige "alte Bekannte" wiederzusehen - und damit meine ich nicht
nur das tolle Falkner-Team (wobei es da auch - für uns - ganz neue Gesichter gab), sondern
außerdem ein paar der gefiederten Flugartisten, die wir schon 2014 kennengelernt haben - wie z.B.
die Wüstenbussarddame Shakira, den Truthahngeier Stinki, den Mönchsgeier Schurli - und unseren
besonderen Liebling, die Gänsegeier-Dame Vroni, in die wir uns damals (unerwarteter Weise)
richtiggehend verguckt haben 😊 Falls ihr mehr über die Tiere und die Veranstaltung wissen
möchtet - HIER geht's zu meinem Posting von damals. Und hier unten nun ein paar fotografische
Eindrücke vom April 2018:




Die Wüstenbussarde ließen sich wieder mitten im Publikum nieder - unten sitzt Shakira
z.B. direkt neben Edi (ihr seht seine Hand, die die Kamera hält. Da er diesmal das große
Objektiv aufgeschraubt hatte, war sie allerdings viel zu nahe für ihn - dieses Foto musste also ich 
übernehmen - doch dafür gelangen ihm mit dem Monsterobjektiv tolle Aufnahmen der weiter 
entfernten Vögel...)


Vroni und ihre "Kollegin" (Bonnie?) beim eleganten Formationsflug - hier mit Edis Sigma 150-600 Objektiv ganz federnah...
Aber auch mit dem kleineren Objektiv (Nikon Nikkor 18-200 mm) gelingen schöne Flugaufnahmen...
Der Weißkopfseeadler, was für ein Pracht-Tier!



Der fotogene Uhu heißt Manni - er ist der Nachfolger von Andi, mit dem ich mich seinerzeit
fotografieren ließ. Diesmal ließ sich meine Tochter Jana mit ihm ablichten - aber Manni war
irgendwie nicht ganz bei der Sache. Oder hat ihm Jana "den Kopf verdreht"? 😉




Soviel also zu diesem spannenden und schönen Tag!
Eine andere interessante Sache erlebte ich ein paar Tage danach - aber darüber möchte ich euch erst
im zweiten Teil meiner April-Rückschau Näheres erzählen. Für heute begnüge ich mich damit, euch
ein paar weitere Frühlings-Klamotten-Mixturen aus lauter altbekannten Inhalten meines Kleiderschranks
zu zeigen und euch währenddessen kurz zu erzählen, dass diese interessante Sache erstens etwas mit
der oben im 2. Absatz erwähnten Universität zu tun hat und zweitens mit meinem letzten ANL-Beitrag
"Welchen Wolf wollen wir füttern?"...


Die Tunika ist eigentlich ein Minikleid - im Blumenmuster kommt auch rosa vor...


Ihr erinnert euch - darin erwähnte ich unter anderem die Bewegung Transition Network - und
dass ihr auch selbst in Kontakt mit Transition Initiativen in Deutschland, Österreich oder der
Schweiz treten könnt, wenn ihr Lust habt, nach dem Motto Einfach.Jetzt.Machen mit einer
positiven Veränderung der Welt loszulegen.


Die Grundfarbe des Gudrun-Sj*den-Kleides ist Rosenholz-Rosa - das ist meine Version von PINK ;-))


Ich bin also in Kontakt getreten - demnächst mehr darüber. Und ein paar Garten- und
Klamottenbilder wird's dann auch wieder geben. Bis bald also und ... 


...herzliche Rostgrosengrüße im Mai,
eure Traude
Fotos: Herr und Frau Rostrose


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
bei der Pfauenauge-Naturgartenblogparade und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB


Montag, 30. April 2018

Thailand-Reisebericht - Teil 2 - Bangkok, Königspalast

Sawatdii Kah*), ihr Lieben!

*) oder auch: Sawadikaa oder Sawadii kah - was dieser thailändische Gruß zu bedeuten hat (und warum ihn nur 
Frauen verwenden), könnt ihr  HIER nachlesen. (Und natürlich könnt ihr hier auch nachlesen, welche Grußformel 
Männer verwenden 😉) Und bei Tina gab's HIER einen kleinen Thailändisch-Sprachkurs!


Immer noch 2. Tag, 21. Februar 2018
Gegen Ende meines vorigen Reiseberichts-Kapitels begaben wir uns mit dem "Wasserbus" in 
Richtung Königspalast. Zwischen der Haltestelle und dem Palast ist man ständigen kulinarischen
Verlockungen ausgesetzt, denn hier reiht sich ein Stand mit deftigen, süßen oder fruchtigen 
Leckereien an den anderen. Zum Glück hatten wir im Hotel ein ordentliches Frühstück genossen!

Auch Kleidung, Taschen, Souvenirs aller Art werden hier in großen Mengen angeboten. Im
Nachhinein wissen wir, dass die Preise dort durchaus moderat sind - für eine der typischen Touristen-
Pluderhosen mit Elefanten und Ornamenten drauf werden selbst in der Nähe des Palasts nur rund
100 Baht verlangt (= etwa 2,6 Euro, und ich denke, man kann auch da noch handeln); in Hua Hin
(von dem wir ursprünglich gedacht hätten, dass es billiger als Bangkok sein würde) wurden solche
Hosen im Schnitt um 150 bis 200 Baht angeboten.





Da es sich beim Königspalast bzw. Großen Palast um eine der Hauptattraktionen
Bangkoks handelt, war hier natürlich der Bär los. Übrigens ist dieser Palast inzwischen nicht mehr
die offizielle Residenz der Könige von Thailand; König Bhumibol Adulyadej (Rama IX.) - der Vater
und als beliebt geltende Vorgänger des heutigen Königs, veranlasste im Jahr 1946 die Verlegung der
Residenz in den Chitralada-Palast. Dort lebt nun auch sein Sohn Maha Vajiralongkorn oder kurz
Rama X., der Ende 2016 die Regierungsgeschäfte seines verstorbenen Vaters übernahm. 


 In Thailand ist es bei strengsten Strafen verboten, die Königsfamilie zu kritisieren - KLICK
Deshalb wird der Beliebtheitsgrad des neuen Königs auch nicht öffentlich diskutiert. In Wikipedia
kann man jedoch folgendes lesen: "Vajiralongkorn wird bei weitem nicht die Beliebtheit seiner 
Eltern zuteil." Und weiter: "Als Grund dafür wird unter anderem sein wechselhaftes Privatleben 
genannt."




 Ich nehme an, die Fotos, die durch die hiesigen Medien gingen und auf denen der rundum
tätowierte aktuelle König mit bauchfreiem Top bewundert werden kann - KLICK - hat man
in Thailand nicht zu Gesicht bekommen.
 
Sonst wäre man beim Palast-Eingang vielleicht nicht gar so streng mit mir gewesen, was meine
Kleidung betraf: Sie wurde nämlich von einer (ziemlich bös-hexigen) Kartenabreißerin als offenbar
unzureichend betrachtet! Ich hatte natürlich im Reiseführer gelesen, dass "angemessene Kleidung"
(ohne genauere Definition) im Großen Palast erwünscht war - aber dass mein langes Kleid in Kombination
mit einem die Schultern und Arme verhüllenden Tuch so wenig angemessen war, dass mich die Bös-
Hexe harsch anfuhr und mit grantigem Blick an meinem Tuch herumzupfte, hätte ich nicht erwartet. Ich
begriff zunächst nicht einmal, was sie von mir wollte - Tücher werden für gewöhnlich in Tempeln
und Kirchen als züchtige Schulterverhüllung gern gesehen - eine andere Kartenabreißerin bedeutete
mir dann, dass ich im Laden nebenan ein T-Shirt kaufen müsse.

Ihr habt ja in meinem vorigen Reiseberichtskapitel gesehen, wie ich gekleidet war, unten zeige
ich euch das Tuk-Tuk-Foto noch einmal - und daneben dann die Bilder mit dem grauen Shirt, das
ich kaufen musste, ob ich wollte oder nicht. (Nunja, ich hätte eine andere Farbe nehmen können,
aber es gab zu den hässlichen Formen hauptsächlich Farben, die wohl kaum einer tragen mag):


Hätte ich DAS gewußt! Ich hatte ja mehrere hauchdünne Langarmblusen im Thailand-Gepäck!


Meine Tochter lachte, als sie die Bilder von mir im grauen Shirt betrachtete: "Da sieht man die
Brustwarzen durch, aber Hauptsache, du hast diese kleinen Ärmel dran!" Tja, woran man mal
wieder erkennt, welch erotische Macht in meinen Schultern steckt! Weiblichkeit pur - da können
simple Brustwarzen nicht dagegen an.

Vielleicht hatte die Bös-Hexe aber auch Verwandte in dem T-Shirt-Laden. Für Thailändische
Verhältnisse war das blöde Shirt jedenfalls teuer, ich glaube, es kostete 250 Baht. Und ich HASSE
Shirts mit solchen engen Halsausschnitten, so etwas trage ich nicht einmal zum Turnen! Deshalb
sagte ich auch zu Herrn Rostrose, ER solle sich ein Shirt aussuchen, das er später tragen würde.
Und somit wurde es das Edi-komplatibelste graue Shirt (mit einem kleinen violetten Hippo drauf,
naja, jeder muss so seine Opfer bringen). Dies nur zu eurer Warnung, falls ihr mal vorhabt,
den Bangkoker Königspalast zu besuchen.

Aus meinem in der Palastanlage geplanten Outfit-Shooting wurde also nichts, aber meine gute
Laune ließ ich mir, wie ihr seht, davon trotzdem nicht dauerhaft verderben. Immerhin war dies
die einzige unangenehme Erfahrung in Thailand. Und der Große Palast war die Zusatzinvestition
durchaus wert - kommt mit und staunt:



Ich mag gerne Fotos ohne viele Leute drauf - deshalb habe ich am liebsten Dächer und Details fotografiert ;-) ...
... oder interessant aussehende Einzelpersonen.

Edi hingegen hatte keine Scheu vorm Großen Ganzen


 


All die prachtvollen Mosaike hatten es mir besonders angetan. Und auch die Wandmalereien
waren sehr sehenswert:






Ihr glaubt mir sicher, wenn ich euch sage, dass man kaum wußte, wo man als erstes hinschauen
soll bei all der Pracht. Aber es gab auch Orte, wo man die Augen gut ausruhen konnte - nicht
weil es nichts zu sehen gab, sondern weil grün so beruhigend ist...





Es ist wohl unschwer zu erkennen, dass die Anlage riesig ist und man sich darin stundenlang
verlieren kann. Ich habe keine Ahnung, wie lang wir dort waren, aber bestimmt haben wir uns
beim Großen Palast länger aufgehalten als bei den beiden anderen Sehenswürdigkeiten, die wir
an diesem Tag noch besucht haben - und auch mehr fotografiert. Was keineswegs bedeutet, dass
 der Wat Pho (Tempel des liegenden Buddha) oder der Wat Arun (Tempel der Morgenröte) nicht
fotogen gewesen wären...


Doch über diese zwei anderen Besichtigungen erzähle ich euch erst in meinem nächsten
Reiseberichtskapitel. Für heute schließe ich mit dem Bereich, den wir im Palast als letztes
gesehen haben - und mit einige Wächtern: solchen aus Fleisch und Blut, solchen aus Stein
und einem gemalten Wächterpaar auf einer hölzenen Tür:







Ich hoffe, es hat euch wieder Freude bereitet, mich zu begleiten! Herzlichen Dank fürs
Mitreisen und für euer Interesse! Und danke außerdem für all eure lieben Zeilen zu
meinem Posting über die rostrosigen Aktivitäten im fast hochsommerlichen April - von
Gartenverschönerungen über Katzenbilder bis hin zu Klamotten-News 😊😉😎

 
Auch für eure Kommentare und Verlinkungen zu meinem letzten ANL-Beitrag sage 
ich herzlich DANKESCHÖN! Bis zum Abend des 1. Mai könnt ihr dort noch eure 
Postings rund um den Themenkreis Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität 
= A New Life verlinken. Ich freue mich schon drauf - und die Welt freut sich darüber noch
mehr!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße 
und einen guten Start in den Wonnemonat Mai!
Eure Traude
๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑





Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB



Zur Startseite vom Reisebericht (Falls hier noch nicht alle Kapitel anzuklicken sind, könnt ihr euch
von der Startseite aus durchklicken! Die wird häufiger von mir aktualisiert 😊😉😎)


Mittwoch, 25. April 2018

Was für ein April!

Servus ihr Lieben!


Die Bloggerwelt erscheint mir irgendwie Schreck-erstarrt. Liegt's nur an der
Datenschutzverordnung - oder doch auch am Traumwetter? So wenige Blogbewegungen 
(Besuche, Kommentare, Beiträge) gab's in den fast neun Jahren, die ich nun blogge, nach meiner
Erinnerung noch nie. Trotzdem: Ich habe einige Bilder in der Warteschleife, die wollen gepostet
werden und deshalb poste ich sie jetzt. Mit nur ganz wenig Text, denn im Moment bin ich auch
lieber draußen als am PC...




Walking-Ausflug nach Kaltenleutgeben - einem Ort meiner Kindheit - Anfang April nach 
dem Büro: (Auf der Norwegerwiese habe ich als Dreijährige meine ersten Skifahr-Versuche
unternommen.)
 


Das trug ich an diesem Tag im Büro - zum Walken zog ich mir nur den Rock aus (darunter: 
Leggings) und tauschte die Stiefletten gegen Walkingschuhe. Mit der Wolljacke war mir dann viel
zu heiß!



Der Anblick der Blumen in der Natur und die guten Vorsätze ließen mich viele, viele 
Samenpäckchen und Setzlinge für jede Menge nützlingsfreundliche Pflanzen kaufen: 




Aber bis die blühen, dauert es noch, deshalb habe ich mir auch ein paar Frühblüher 
und vorgezogene Blümchen geholt und mit "Urban Gardening auf dem Lande" begonnen:

 

Ganz viel Lust auf Sonnenfarben führte unter anderem zu diesem Outfit in Gelb- und
Orangetönen:



 Angegrillt haben wir auch (am 14.4.) - und die Kartoffeln grillten wir umweltfreundlich ohne 
Alufolie - in einem Gestell, das normalerweise zum Grillen von Fisch oder Würstchen dient:


 

Der Felsenbirnbaum stand da in voller Blüte.  Und auch sonst war es blühend, wunderschön
und so warm, dass Nina sich in der Erde wohlig wälzte.



Zu rosa Blüten und  blauem Himmel passt dieses April-Outfit:

 


In den Hochbeeten fingen die Kartoffeln, Topinambur und Erbsen auszutreiben an. Das
Gerüst, auf dem sich die Erbsen mal hochranken sollen, ist ein Teil unseres früheren 
Rosenbogens, der vor zwei Jahren eingeknickt ist.




Hier hab ich nochmal die hellblaue Jeansjacke von oben an - diesmal kombiniert mit
Frühlingsgrün-Tönen und hellblau bzw. türkisblau.



Buddhas haben wir in letzter Zeit - in Thailand - viele gesehen (vielen Dank übrigens an
alle, die den ersten Teil des Reiseberichts gelesen haben!) Aber schon lange Zeit vor dieser
Reise hatten wir einen Buddha in unserem Garten: Er thront über dem Teich auf einem
Hügel, neben einem kleinen Bachlauf.




Die Katzen - inklusive Gastkater Austria - sind eifrig in unserem Garten unterwegs und 
inspizieren alles, was da neu gepflanzt wurde. Der Bärlauch hat hier auch schon sehr große 
Blätter (inzwischen hat er zu blühen begonnen).




Als ich diesen Rock beim Weltladen hängen sah, war's um mich geschehen - offensichtlich 
schreit derzeit alles in mir nach Farbe und so erstand ich dieses Alle-Farben-Fair-Trade-Maxi-Teil,
das man auch als Midi-Kleid tragen kann.



 Die Gräser, die ich beim Teich weggeschnitten habe, verwendete ich als Abdeckung von Beeten.
Auch die bienenfreundlichen Blumen, die ich hier in unzählige Töpfe gesetzt habe (um sie mal 
groß zu ziehen, bevor ich sie aussetze) sprießen bereits eifrig.




In der Vorweihnachtszeit erzählte ich euch, dass ich mir zusätzlich zum goldgelben Jackerl auch
ein goldgelbes Shirt geleistet habe, weil ich diesen Gelbton so gern trage und so selten finde. Jetzt
ist die richtige Zeit für kurze Ärmel - und hier seht ihr das "Fashion is a Passion"-Leiberl an der Frau:




Die folgenden Aufnahmen stammen schon von der zweiten Aprilhälfte:




Die Jeansjacke benötigte ich da nur noch in der Früh, denn in den Morgenstunden war es noch 
relativ kühl.  An den Nachmittagen hingegen: Hochsommer mit Temperaturen knapp unter 30
Grad!





Am vergangenen Wochenende gab's dem entsprechend dann auch eine sich recht sommerlich
anfühlende Unternehmung - aber darüber erzähle ich euch ein andermal. Falls es euch überhaupt 
noch interessiert und ihr nicht alle zu bloggen aufhört... 

Ihr könntet alternativ dazu aber auch herauszufinden versuchen, wie man sich gegen die Abmahner wehren kann.*) 
Denn die scheinen ja das Hauptproblem zu sein, weil offenbar die Gefahr besteht, dass sie selbst kleine, harmlose Blogs
 nach Fehlern bei der Umsetzung der DSGVO durchsuchen. In Österreich gibt es die gesetzliche Grundlage, die solche
 Hyänen-Methoden rechtfertigt, zum Glück nicht. 

*) > z.B. durch Petitionen / Eingaben an die richtige Stelle..? Deutschland ist immerhin eine Demokratie! Also 
benützt euer Mitspracherecht! Wehrt euch gegen dieses Abmahnungs-Damoklesschwert, anstatt einfach die Flucht
 zu ergreifen! 

Ich unterstütze eure Bemühungen, die Abmahner in die Schranken zu weisen, gerne. Denn 
ein Gesetz, das dazu benützt werden kann, unbescholtene Menschen in Angst und Schrecken zu 
versetzen, obwohl diese nichts Böses wollen und nicht das geringste Interesse an Daten haben, 
erscheint mir schon ziemlich bedenklich und sollte dringend neu überdacht und neu bearbeitet 
werden!

 
Ich bin jedenfalls noch da - und bis zum Abend des 1. Mai könnt ihr HIER eure Postings 
rund um den Themenkreis Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  + Lebensqualität  = A New Life  
verlinken. Ich danke allen, die das bereits getan haben, und freue mich darüber. Und die Welt 
freut sich darüber noch mehr!


Herzliche rostrosige Grüße 
von eurer Traude


PS: Okay, am Schluss war's dann doch nicht so wenig Text 😉


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys neuem Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
bei der Pfauenauge-Naturgartenblogparade und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB