Servus ihr Lieben, ...
...es geht weiter im Text! Danke für all eure Komplimente zu unseren Greifvogel-Fotos und eure
sonstigen liebenswerten Kommentare zum ersten Teil meiner April-Rückschau. Darin habe ich
auch angekündigt, dass ich euch heute erzählen werde, was sich getan hat, nachdem ich mit
Transition Austria in Kontakt getreten bin.
Aber bevor ich das mache, zeige ich euch zur Einstimmung meine rot- und meine weißblühenden
Erdbeerpflanzen, den ersten Sonnenblumentrieb, meine Kirschtomatenpflänzchen, Kater Maxwell,
der durch unseren Frühlingsgarten stromert und rote Pelargonien, die unserer Terrasse ein wenig
Farbe verleihen sollen. Und im Verlauf des heutigen Posts wird es noch weitere Gartenfortschritt-
Fotos sowie ein paar Collagen für Outfit-Interessierte geben.
sonstigen liebenswerten Kommentare zum ersten Teil meiner April-Rückschau. Darin habe ich
auch angekündigt, dass ich euch heute erzählen werde, was sich getan hat, nachdem ich mit
Transition Austria in Kontakt getreten bin.
Aber bevor ich das mache, zeige ich euch zur Einstimmung meine rot- und meine weißblühenden
Erdbeerpflanzen, den ersten Sonnenblumentrieb, meine Kirschtomatenpflänzchen, Kater Maxwell,
der durch unseren Frühlingsgarten stromert und rote Pelargonien, die unserer Terrasse ein wenig
Farbe verleihen sollen. Und im Verlauf des heutigen Posts wird es noch weitere Gartenfortschritt-
Fotos sowie ein paar Collagen für Outfit-Interessierte geben.

Ja, da ist einiges am Wachsen und Sprießen -
und das ist wiederum ein Themenkreis, der gut zur Wiener Universität für Bodenkultur passt.
Wenn ihr euch die Homepage der "BOKU" anseht, werdet ihr feststellen, dass sich diese Institution
unter anderem der Nachhaltigkeit verschrieben hat und dass sie sich als Lehr- und Forschungsstätte
für erneuerbare Ressourcen versteht, die eine
Voraussetzung für das menschliche Leben sind. (Zitat:
Grundsatz einer nachhaltigen Entwicklung ist es, so zu wirtschaften, zu
produzieren und zu leben,
dass die Grenzen der ökologischen
Tragfähigkeit unseres Planeten nicht überschritten werden.)
Was hat Frau Rostrose mit der BOKU zu tun?
Als sehr junge Frau war ich mal auf einer feucht-fröhlichen BOKU-Party, das war bislang mein
einziger Berührungspunkt. Aber dann nahm ich mit Franz Nahrada, Zukunftsforscher und
Mitinitiator von Transition Austria via Facebook Verbindung auf, wir führten in der Folge ein
ausführliches und interessantes Telefonat - und er lud mich kurzerhand zu einem Symposium
der Österreichischen HochschülerInnenschaft zum Thema "Die Welt verändern lernen" ein. Denn
wie der Zufall oder das Schicksal es wollte, fand diese Zusammenkunft nur wenige Tage nach
meiner Kontaktaufnahme mit Franz in der BOKU statt. Leider konnte Franz Nahrada selbst aus
gesundheitlichen Gründen nur via Skype dabei sein, und sein (toller) Vortragstext wurde von
einer Kollegin verlesen, aber ich hoffe, dass er bald wieder ganz gesund ist und dass sich aus
diesem Kontakt noch ein positives gemeinsames Welt verändern ergibt (wie auch immer das
aussehen mag - warten wir's ab).
einziger Berührungspunkt. Aber dann nahm ich mit Franz Nahrada, Zukunftsforscher und
Mitinitiator von Transition Austria via Facebook Verbindung auf, wir führten in der Folge ein
ausführliches und interessantes Telefonat - und er lud mich kurzerhand zu einem Symposium
der Österreichischen HochschülerInnenschaft zum Thema "Die Welt verändern lernen" ein. Denn
wie der Zufall oder das Schicksal es wollte, fand diese Zusammenkunft nur wenige Tage nach
meiner Kontaktaufnahme mit Franz in der BOKU statt. Leider konnte Franz Nahrada selbst aus
gesundheitlichen Gründen nur via Skype dabei sein, und sein (toller) Vortragstext wurde von
einer Kollegin verlesen, aber ich hoffe, dass er bald wieder ganz gesund ist und dass sich aus
diesem Kontakt noch ein positives gemeinsames Welt verändern ergibt (wie auch immer das
aussehen mag - warten wir's ab).
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| Das Wilhelm Exnerhaus ist nur ein Teil der BOKU; die Veranstaltung, zu der ich geladen war, fand in einem moderneren (und m.M.n. weniger fotogenen) Gebäude dahinter statt - dem Schwakhöferhaus. |
Was gab's dort zu erfahren?
Ich kann euch jetzt natürlich nicht sämtliche Inhalte der Vorträge wiedergeben und auch nicht,
was bei den anschließenden Kleingruppen-Workshops alles herausgekommen ist, aber ein paar
Details, die ich von dort mitgenommen habe und die euch eventuell auch interessieren, werde
ich euch erzählen. Ihr könnt davon ausgehen, dass dieser Nachmittag / Abend spannend war und
ich vieles dabei gelernt - aber auch ein bisserl was dazu beigetragen habe.
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| Nachhaltiges Rostrosen-Outfit fürs BOKU-Event: Shirt aus Hanf von H*ssnatur, Öko-Baumwolljackerl aus dem Secondhand-Shop, Fair-Trade-Rock aus dem Weltladen, Gürtel ehemaliger Kameratragegurt, Sandalen Waschb*r Umweltversand |
Es war ein Zusammentreffen der Generationen - blutjunge Studenten ebenso wie Vertreter der
Generation, die einst gegen das AKW Zwentendorf demonstriert oder die Hainburger Au besetzt
hat, womit der umweltzerstörerische Bau eines Wasserkraftwerkes verhindert wurde (beides
Meilensteine in Österreichs Demokratiepolitik). Der älteste Symposiums-Teilnehmer - der
mittlerweile 87jährige Philosoph und Begründer der New Work-Bewegung Frithjof Bergmann
- war via Skype von Michigan / USA aus mit dabei. Es tat gut zu erleben, wie Alt und Jung an
einem Strang ziehen, um die Welt wieder zu einem besseren Platz zu machen. Es war deutlich zu
spüren, dass dieses Interesse vorhanden ist... Ich wünsche mir daher sehr, dass der Prozess
weitergeht - und dass ich weiterhin ein Teil davon sein kann!
Mit der Transition-Bewegung könnt ihr alle übrigens in Kontakt treten, wenn ihr nach Möglichkeiten sucht, euch mit
Gleichgesinnten außerhalb der Bloggerwelt zu vernetzen: Er gibt u.a. Transition Initiativen in ganz Deutschland,
Transition Initiativen in Österreich und Transition Initiativen in der Schweiz! Deren Motto lautet:
Wir fangen einfach mal an. Der Wandel ist möglich …
oder kurz gesagt: „Einfach. Jetzt. Machen“
In einer Pause unterhielt ich mich u.a. mit einem der Studenten, der mit mir in einer der
Arbeitsgruppen gewesen war, und er erzählte mir, dass er sich nicht nur aus Geldmangel, sondern
vor allem aus Überzeugung von Lebensmitteln ernährt, die sonst zu Müll würden - teilweise also
aus Sozialshops, teilweise tatsächlich aus Supermarkt-Müllcontainern. Auf diese Weise käme er eben
auch zu solchen Luxusartikeln wie Mangos oder Ananas, die er sich niemals kaufen würde, da sie
teuer sind und von weit her gekarrt werden. Aber vor allem würde er Essbares vor einem unwürdigen
Ende bewahren. Ich finde das toll, denn Lebensmittel sind viel zu wertvoll, um sie in die Tonne zu
klopfen - und zum Glück gibt es jetzt schon mehr Bestrebungen auch vonseiten der Händler, Essbares
nicht zu vergeuden.
vor allem aus Überzeugung von Lebensmitteln ernährt, die sonst zu Müll würden - teilweise also
aus Sozialshops, teilweise tatsächlich aus Supermarkt-Müllcontainern. Auf diese Weise käme er eben
auch zu solchen Luxusartikeln wie Mangos oder Ananas, die er sich niemals kaufen würde, da sie
teuer sind und von weit her gekarrt werden. Aber vor allem würde er Essbares vor einem unwürdigen
Ende bewahren. Ich finde das toll, denn Lebensmittel sind viel zu wertvoll, um sie in die Tonne zu
klopfen - und zum Glück gibt es jetzt schon mehr Bestrebungen auch vonseiten der Händler, Essbares
nicht zu vergeuden.
Zu dem Gespräch kam dann ein Mann aus der Vorkriegsgeneration hinzu, der einen weisen
Vortrag gehalten hatte, und der wiederum meinte, man wisse heute viel zu wenig über die Dinge, die
in der Natur wachsen und essbar oder nutzbar wären. Ich konnte bei der Gelegenheit einflechten,
dass Efeu zwar nicht essbar, aber ein tolles Waschmittel *) wäre - und erweckte damit einiges
Interesse. (Der Student möchte es unbedingt ausprobieren und der Vortragende erzählte es später
einem anderen weiter. Kreise ziehen ist schön und macht Spaß!)
Vortrag gehalten hatte, und der wiederum meinte, man wisse heute viel zu wenig über die Dinge, die
in der Natur wachsen und essbar oder nutzbar wären. Ich konnte bei der Gelegenheit einflechten,
dass Efeu zwar nicht essbar, aber ein tolles Waschmittel *) wäre - und erweckte damit einiges
Interesse. (Der Student möchte es unbedingt ausprobieren und der Vortragende erzählte es später
einem anderen weiter. Kreise ziehen ist schön und macht Spaß!)
*) Dazu will ich euch den Kommentar von Astrid nicht vorenthalten, die mir folgendes schrieb:
"Endlich habe ich angefangen, die Wäsche mit Efeu zu waschen, als erstes meinen Lieblingsbettbezug. Endlich
"Endlich habe ich angefangen, die Wäsche mit Efeu zu waschen, als erstes meinen Lieblingsbettbezug. Endlich
kein unangenehmer
synthetischer Duft! Und so weich! Ich bleib dabei!" Ich freue mich sehr darüber, liebe
Astrid! 😊
Astrid! 😊
Der junge Mann (er studiert Biologie) erzählte uns, dass früher besonders gern Linden als
Hausbaum gepflanzt worden wären - das habe unter anderem damit zu tun, dass Lindenblätter essbar
sind. Mittlerweile habe ich die Sache im Internet nachgeschlagen; nun weiß ich, dass man die jungen
Lindenblätter roh oder gekocht verwenden kann und dass auch Lindenblüten nicht nur als Heiltee gut
schmecken. Und dass die Linde auch noch manche andere positive Bedeutung für Menschen hat - als
Bienenweide für köstlichen Lindenblütenhonig oder einst zur Herstellung von Seilen, Matten, Taschen,
Kleidung aus den Fasern des weichen Lindenholzes. Kein Wunder also, dass der Lindenbaum früher
als heilig galt (ebenso wie beispielsweise der Hollerbusch, der für Menschen und Tiere von großem
Nutzen ist). Ja, das waren noch Zeiten, als man DIE NATUR als heilig verehrt und geschätzt hat.
Beim Googeln habe ich von einigen weiteren Bäumen erfahren, deren Blätter (solange sie jung und
zart sind), von Menschen roh oder gekocht genossen werden können: Ahorn, Birke, Buche, einige
Obstbäume wie Apfel, Birne, Kirsche... HIER könnt ihr euch Genaueres zum Thema "essbare
Bäume" durchlesen. Ich denke, angesichts der Prognosen, dass die menschliche Ernährungs-Situation
in den nächsten Jahrzehnten schwieriger (oder jedenfalls anders) werden soll, kann solch ein Wissen
nicht schaden.
zart sind), von Menschen roh oder gekocht genossen werden können: Ahorn, Birke, Buche, einige
Obstbäume wie Apfel, Birne, Kirsche... HIER könnt ihr euch Genaueres zum Thema "essbare
Bäume" durchlesen. Ich denke, angesichts der Prognosen, dass die menschliche Ernährungs-Situation
in den nächsten Jahrzehnten schwieriger (oder jedenfalls anders) werden soll, kann solch ein Wissen
nicht schaden.
Ich werde vermutlich in weiteren Posts noch das eine oer andere Mal auf Dinge zurückkommen,
die ich beim Symposium "Die Welt verändern lernen" erfahren habe, aber damit es euch nicht zu
viel wird, zeige ich euch jetzt mal wieder ein paar Bilder aus unserem Garten, die teilweise auch
mit "Essbarem" zu tun haben.
In der oberen Collage seht ihr nämlich links oben zwei neu gepflanzte Rotblättrige Zellernuss-
Sträucher (eine Haselnuss-Sorte), für die ein ausladender Hartriegelstrauch weichen musste. Davor
stehen (noch in Töpfen) zwei angeblich winterharte Bananenstauden und links davon haben wir auch
noch eine Heidelbeere eingesetzt, die für jeden Gartenboden geeignet sein soll. An den Skabiosen in
der oberen Collage haben vor allem Bienen und Schmetterlinge ihre Freude. Und im duftenden
Flieder waren heuer enorm viele grün-schillernde Rosenkäfer unterwegs! HIER übrigens einiges
Wissenswertes über Rosenkäfer und ihre nützlichen (!) Larven (sowie auch über Mai- und Junikäfer).
stehen (noch in Töpfen) zwei angeblich winterharte Bananenstauden und links davon haben wir auch
noch eine Heidelbeere eingesetzt, die für jeden Gartenboden geeignet sein soll. An den Skabiosen in
der oberen Collage haben vor allem Bienen und Schmetterlinge ihre Freude. Und im duftenden
Flieder waren heuer enorm viele grün-schillernde Rosenkäfer unterwegs! HIER übrigens einiges
Wissenswertes über Rosenkäfer und ihre nützlichen (!) Larven (sowie auch über Mai- und Junikäfer).
Und hier zeige ich euch nun, was sich in unseren Hochbeeten tut. Zunächst mal ein Blick auf die
Beete, wie sie Anfang April aussahen: gefüllt mit guter Erde und (Eigenbau-)Kompost, frisch
besät - und kahl. Da könnt ihr auch gut erkennen, dass wir keine teuren Edel-Hochbeete haben,
sondern schon seit mehreren Jahren vier preisgünstige Holz-Kompostmieten aus dem Bauhaus zu
diesem Zweck verwenden. Wenn ihr mehr Zeit habt als wir oder handwerklich begabter seid, könnt
ihr solche Teile natürlich gut selber bauen - das sind ja nur schlichte, ineinander gesteckte Holzlatten.
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| Die Erde in unseren Hochbeeten ist torffrei und bio, schließlich bauen wir hier ja ESSEN an. Da will ich keinen Dreck drin haben. |
Zwischen die Beete passte gerade noch ein alter Tisch, der hier mehrere Funktionen übernimmt:
Einerseits dient er mir als Pflanztisch und als Möglichkeit, hier noch Pflanztöpfe- z.B. mit Kräutern
oder Pflücksalat - abzustellen, andererseits haben wir inzwischen eine automatische Gießanlage
draufgestellt, die wir aber nur nützen, wenn ich nicht genug Zeit habe, um mich persönlich um meine
Pflänzchen zu kümmern. Ich versuche ihnen nämlich normalerweise einige liebevolle Zuwendung
zu geben.
Und wie ihr unten auf den Fotos von Anfang Mai seht, danken sie es mir: Ganz besonders üppig
sieht es bereits im Topinambur-Beet aus. Obwohl ich im frühen Frühjahr schon so viele Knollen
geerntet und verarbeitet habe, gibt es immer noch reichlich Topinamburpflanzen für neue Ernten. Es
ist besser, Topinambur in Töpfe oder Hochbeete zu setzen oder mit einer Rhizomsperre zu pflanzen,
weil sie im Garten einen zu großen Ausbreitungsdrang entwickeln können. Andererseits sind sie
nahrhaft, ertragreich, sehr gesunde Schlankmacher und hübsch anzusehen, denn sie blühen wie kleine
Sonnenblumen.
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| Zwischen den Hochbeeten steht ein ehemaliger Balkonblumenkasten aus Kunststoff, in dem Pflücksalat und Rucola wächst, und aus kleinen Körbchen und Töpfen treiben schon die ersten Blätter der Kapuzinerkresse. |
Im zweiten Hochbeet
habe ich Erdäpfel angesetzt - und zwar wie immer nicht mit gekauften Saat-Kartoffeln, sondern
mit solchen, die mir über den Winter ausgewachsen sind. In diesem Posting aus dem Jahr 2009
habe ich euch beschrieben, wie ich das mache - und da könnt ihr auch schon dieselben Hochbeete
erkennen, die wir heute noch benützen - und in diesem alten Beitrag könnt ihr euch unsere schöne
Ernte von damals ansehen. Im dritten Hochbeet wachsen Zwiebel und Knoblauch, im vierten
Zuckererbsen / Kaiserschoten (können samt Hülse gegessen werden) sowie mehrfärbiger Mangold.
Unten zeige ich euch, worüber sich viele Bienen schon gefreut haben - und worüber sie sich noch
freuen werden. Auf einem steinernen Hügel, der mal eine wohl organsierte Kräuterspirale war, hat
sich längst jede Menge Thymian ausgebreitet und die meisten anderen Kräuter verdrängt. Er blüht in
jedem Frühling wunderschön und würzig duftend. Purer Insekten-Magnetismus! Leider ist der Efeu
bis in den Thymian gekrochen und hat wiederum ihn ziemlich stark bedrängt.

Deshalb haben wir die beiden Efeu-Kegel heuer entfernen lassen. (Es wuchert immer noch
mehr als genug Efeu in unserem Garten, um damit Wäsche zu Waschen, den Boden zu bedecken,
Wände zu begrünen...) Am unteren Ende der Kräuterspirale wächst jede Menge Zitronenmelisse.
Und in den Blumentöpfen, die ihr in der oberen Collage seht, sprießen schon viele Bienenfutter-
Pflanzen, die heuer im Sommer hoffentlich alle wunderbar erblühen werden!
Nun geht's aber um ganz andere Blüten ... nämlich um aufgebügelte - und somit wieder einmal
um ein DIY-Kleidungs-Rettungsmanöver.
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| Vielleicht werde ich noch ein paar weitere Blümchen aufbügeln, mal sehen... |
Denn als ich feststellen musste, dass in meiner alten, bequemen
Baumwoll-Longjacke die Motten gewütet hatten, dachte ich sofort an meine Rettungsaktion
der schwarz-weißen Sternenbluse (KLICK) und dass ich etwas Ähnliches ja auch mit dieser
Jacke machen könnte. Diesmal fand ich, dass rosa Blümchen sich gut darauf machen könnten,
und so bügelte ich diese Blümchen auf die (zuerst mit Nadel und Faden geflickten) Motten-
löcher. Und trug die Jacke an einem der vielen wunderbaren Apriltage zu meinem ebenfalls
sehr bequemen dunkelgrünen Rosenkleid vom Flohmarkt und dem Alle-Farben-Fair-Trade-
Gürtel vom Weltladen. Sandalen von Waschb*r.

Zu den pinken Blümchen auf der Jacke und den rosanen Rosen auf dem Kleid passen
thematisch diese Röslein in wunderschönen Pink, die ich im Supermarkt bei den Fair-Trade-
Rosen entdeckte und mitnahm, weil sie nicht mehr ganz frisch und daher preislich herabgesetzt
waren. Als sie nach ein paar Tagen ihre Köpfe hängen ließen, knipste ich die schönsten ab
und ließ sie trocknen. So machen sie mir auch weiterhin noch Freude.
Pink - ihr wisst ja, das ist die von Maren für den Mai ausgerufene Farbe des Monats.
Und Maren vertritt die Auffassung, dass Pink und Orange wunderbar harmonieren. Für mich sind
beides Farben, die ich als junge Frau nicht zu tragen wagte, weil ich fand (oder weil es die gängige
Meinung war?), dass sie nicht zu roten Haaren passen. Echtes Pink mit stark erkennbarem Blauanteil
mag ich an mir noch immer nicht - die Farbe tut mir sogar hier im Text weh, aber ich lasse sie drin,
damit ihr den Unterschied zu Rosa seht.
Im Zusammenhang mit Orange änderte ich meine Meinung irgendwann in den späten 1980ern, als
ich in Amsterdam eine hübsche Rothaarige selbstbewußt in strahlendem Orange durch die Altstadt
flanieren sah. Ich kaufte mir noch während desselben Urlaubs in einem A-damer Laden eine
orangefarbige Jacke und eine schwarze Hose mit Ornamenten in Orange.
![]() |
Altbekanntes rosa Shirt aus Leinen, vom Kaffeeröster; Ketten: Mitbringsel aus Namibia; Rock: Mitbringsel aus Thailand; Schuhe vom Umweltversand Waschb*r |
Für Rosa brauchte ich (trotz "Pretty in Pink") eine Weile länger - und die Kombination aus
beidem finde ich (trotz schöner Asiatinnen, die diesen Farbenmix ganz selbstverständlich tragen)
immer noch ziemlich mutig. Aber ich hab mich getraut - ich war so im Büro! (Und ich finde
ROT als "Vermittlerfarbe" dazu ziemlich gut 😊)
In meinem Garten gibt es alle möglichen Blütenfarben - hier mag ich Rosa sogar sehr gern,
eine Zeitlang pflanzte ich fast ausschließlich weiße, rosane und lila-blaue Blümchen, mochte
aber dafür Blumen in rot, gelb und orange nicht so gern. Inzwischen hat sich das geändert, der
Garten darf wieder bunt sein. Im Moment ist frisches Grün noch die (wohltuende) Hauptfarbe...
Für das Mai-Thema der Modischen Matronen lasse ich aber ausnahmsweise die Buntheit
beiseite und greife auf eine Kleidungsfarbe zurück, die ich (so wie rosa und orange) erst für
mich entdecken bzw. lieben lernen musste. Denn in weißen T-Shirts konnte ich mich nicht
leiden - blass, langweilig, einfach nicht "Traude" - in weißen Hosen fand ich mich dick, und
erst als ich kubanische Musiker jedes Alters und jeder Größe in weißer Kleidung auf der
Bühne erlebte, konnte ich erkennen, welche Lebensfreude und Power in diesem Farbton liegt.
Weiße T-Shirt und eng anliegende weiße Hosen mag ich an mir immer noch nicht - aber es
gibt ja auch anderes - und so bin ich also mit dabei bei ALL WHITE!
beiseite und greife auf eine Kleidungsfarbe zurück, die ich (so wie rosa und orange) erst für
mich entdecken bzw. lieben lernen musste. Denn in weißen T-Shirts konnte ich mich nicht
leiden - blass, langweilig, einfach nicht "Traude" - in weißen Hosen fand ich mich dick, und
erst als ich kubanische Musiker jedes Alters und jeder Größe in weißer Kleidung auf der
Bühne erlebte, konnte ich erkennen, welche Lebensfreude und Power in diesem Farbton liegt.
Weiße T-Shirt und eng anliegende weiße Hosen mag ich an mir immer noch nicht - aber es
gibt ja auch anderes - und so bin ich also mit dabei bei ALL WHITE!
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| Cremeweißes Kleid von Z*ra: ein paar Jahre alt aus meiner "weißen Phase" und eigentlich ein Fehlkauf, weil es einen engen Halsausschnitt hat, der hinten zu knöpfen ist. Ich trage das Kleid daher verkehrt herum - es sieht bis auf den Knopf vorne und hinten gleich aus - und lasse den Knopf offen. Am besten gefällt es mir mit dem Häkelblumenshirt, das ihr schon häufig an mir gesehen habt. Hose: Leinen, alt, Sandalen alt, Kette: Kur-Mitbringsel. |
Nun wünsche ich noch allen, die morgen frei haben, einen schönen Feiertag oder vielleicht
sogar ein wunderbares verlängertes Wochenende! Mein nächstes Posting wird aller Voraussicht
nach der ANL-Beitrag ab 15.5. sein, in dem es wieder um
Achtsamkeit + Nachhaltigkeit
+ Lebensqualität = A New Life
geht, das heißt, alle die schon sehnstüchtig auf weitere Thailand-Schilderungen warten, habenhoffentlich noch etwas Geduld. Und auch aus dem eigenen Land habe ich euch bald über eine
total entzückende Unternehmung zu berichten - aber wie gesagt, das dauert noch, ich komme ja
mit dem Erzählen kaum hinterher - und ein "Real Life" hab ich auch noch ... 😉
Herzliche Rostgrosengrüße,
eure Traude
Gerne verlinke ich passende Beiträge bei:
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash,
den Modischen Matronen, Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
bei der Pfauenauge-Naturgartenblogparade und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash,
den Modischen Matronen, Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
bei der Pfauenauge-Naturgartenblogparade und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB



























































