Dienstag, 14. August 2018

ANL #32 - Der Garten im Hochsommer - Ups and Downs bei den Rostrosen-Projekten

Servus ihr Lieben!
♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ ✿♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ ✿♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ ✿♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ ✿♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ ✿♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ ✿♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥



Willkommen zu meinem 32. Linkup unter dem Motto
ANL = Achtsamkeit + Nachhaltigkeit + Lebensqualität = A New Life!

 Im Frühjahr erzählte ich euch von meinem Plan, unseren Garten noch insektenfreundlicher als
bisher zu bepflanzen. Ich hoffte auch, dass es mir heuer gelingen würde, im Hochsommer einen 
blütenreicheren, bunteren Garten zu haben als in den vergangenen Jahren. Außerdem wollte ich mehr 
essbare Pflanzen setzen. Welche dieser Vorhaben gelungen sind und welche nicht, erfahrt ihr heute.
Und ein paar "nachhaltige" Outfit-Mixe (= "Schrank-Shopping") gibt es auch wieder zu sehen.




Projekt 1: Insektenfreundlicher Garten:
Bisher hatten wir an besonders insektenfreundlichen Pflanzen in unserem Garten: Lavendel,
Thymian, Oregano, Katzenminze, Sommerflieder, Fette Henne, Wasserdost, Blutweiderich und
diverse Bäume und Sträucher (wie Apfelbäume und Felsenbirne), die zur Blütezeit sehr beliebt
bei Bienen und anderen Nektarsammlern sind.

In diesem Frühling setzte oder säte ich verschiedene zusätzliche Pflanzen, die als
Insektenmagneten gelten (z.B. Phacelia, auch Bienenfreund genannt, Senf, Malven, Sonnenbraut,
Kornblumen usw...). Einige davon seht ihr in den heutigen Collagen - und JA; manche von ihnen
waren oder sind tatsächlich ganz gut besucht.


Großes Foto: auch Wollschweber flogen wieder sehr auf den Lavendel. Leider ist er inzwischen verblüht-
und wie auch in den vergangenen Jahren wurde trotz Rückschnitts nichts aus einer zweiten Blüte


Leider ist längst nicht die gesamte Saat aufgegangen. UND: Am weitaus beliebtesten sind 
auch im heurigen Jahr die bisherigen Favoriten Lavendel und Sommerflieder gewesen - und für eine 
kurze Zeit fiel mir auch erstmals die Kletterhortensie als Bienenliebling auf. Selbst ausgesät hat sich
in unserem Garten die Minze - ihre Blüten sind leider nur klein, aber dennoch sehr beliebt bei
manchen Insekten. Dummerweise neigt sie zur Ausbreitung - im Gegensatz zu anderen Pflanzen,
 bei denen ich mir das wünschen würde.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ ✿♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ ✿♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Super-Reinfall dieses Sommers:
Zwar versuche ich meinen Pflanzen möglichst in der näheren Umgebung zu kaufen oder zu ertauschen, aber für mein 
"schwieriges Beet" vor dem Rosenbogen ließ ich mir extra aus Deutschland einige Kaukasusminze-Pflänzchen "Pink Cat" 
(auch bekannt als Rosa Katzenminze) zusenden, weil die besonders schön rosa blühen sollen und ich gerne Abwechslung
im Beet wollte. Dort wächst nämlich schon einiges an "normaler" lila Katzenminze, die nicht nur insektenfreundlich ist, 
sondern eben auch in so ziemlich jedem Boden gut gedeiht, Trockenheit verträgt und den Schnecken nicht schmeckt. "Pink 
Cat" hingegen schmeckt den Schnecken gut. Und die drei Pflanzen, die ich retten und in einer Pflanzschale weiterwachsen
lassen konnte, beginnen nun zu blühen: in lila!




Projekt 2: Blütenreicher, bunter Garten:
Alle Jahre wieder finde ich unseren Garten im Mai und Juni wunderschön - HIER zum Beispiel ein
größerer Einblick in unseren Juni-Garten. Im Juli / August hingegen sieht er irgendwie verlottert aus
und ist arm an blühfreudigen Pflanzen. Für heuer hatte ich mir vorgenommen, das zu ändern - unter
anderem sollten die oben genannten "Insekten-Freunde" dazu beitragen, aber auch einige der
klassischen Balkon- und Terrassenpflanzen. Die Efeukegel neben den Rosen haben wir im Frühling
 entfernt, um mehr Platz für weitere Rosen und andere Viel-Blüher zu haben.






Das Ergebnis finde ich offen gestanden enttäuschend. Ihr seht zwar in meinem heutigen Posting
einige Blüten, aber wenn ihr euch den Garten im Gesamtüberblick anschaut, ist es mit der
Blütenpracht nicht weit her. Die neue Pflänzchen haben viel zu wenige Blüten entwickelt, um sich
optisch auszuwirken, und auch die alteingesessenen Blumen lassen "dank" der Hitze aus:

Obwohl ich täglich gieße, lassen die Hortensien teilweise ihre Köpfe hängen und haben eher kleine
Blüten, die inzwischen schon am Verblassen sind. Die Taglilien, die ebenfalls für Farbtupfer gut
waren, sind schon verblüht, der Lavendel und die Katzenminze auch. Von den vier Sommerflieder-
Sträuchern trägt nur noch der eine, der am schattigsten steht, ein paar violette Nektarspender-Rispen.
 

Auch wenn wir einen Juli mit dem einen oder anderen Hitzegewitter hatten, sieht der Garten traurig aus. Und 
mittlerweile hat uns auch hier die Hitze und Trockenheit wieder fest im Griff, wie man an der schlappen Nina sieht...

 Der Storchschnabel zeigt bloß vereinzelt Blüten, die Rosen und der Hibiskus auch. Neben die
Rosen habe ich heuer Skabiosen gesetzt, die den Boden hübsch zartviolett bedecken sollten. Es
blühen zwar ein paar von ihnen - was jedoch viel mehr auffällt und den Boden tatsächlich bedeckt,
ist Klee mit kleinen gelben Blüten. (Ich glaube, es ist eine Sauerklee-Art.) Die meisten Blümchen
scheinen sich vor der Hitze zu verstecken - nur das, was gern als Unkraut bezeichnet wird, ist stark
genug, um die Witterung zu ertragen. Vielleicht sollte ich einen Unkrautgarten entstehen lassen...


Kater Maxwell leistete mir beim blau-grünen Outfit-Shooting mal wieder Gesellschaft. Auf einem der Fotos sieht er aus, 
als würde er über die Ambitionen der Gärtnerin lachen, einen Garten voller Blüten zu kreieren: Der Garten macht, was er 
selber will, nicht was ICH will...


Projekt 3: Zusätzliche Blühflächen schaffen:
Um mehr "Blühfläche" in Garten zu erzeugen, ging ich in die Vertikale und bepflanzte vieles, 
das man aufhängen kann - z.B. alte Turn- und Gartenschuhe. Manche der Bepflanzungen sind
 geglückt, manche gescheitert - am besten halten sich immer noch die Hauswurzen und die
Kapuzinerkresse. 

Schon lange wünschte ich mir ein altes Fahrrad, das ich ebenfalls mit Körben etc. behängen und
bepflanzen kann, wie ich es in der Bloggerwelt auf manchen schönen Fotos sah - unter anderem


Hier nochmal das Maxikleid von oben mit grünem Zubehör, weil die Modischen Matronen diese Farbkombination als
August-Thema gewählt haben. Mein blaues Keid kennt ihr schon eine Weile - z.B. aus diesem drei Jahre alten Posting.



 Gegen diese beiden traumhaften Beispiele sieht mein vor allem mit anspruchslosen 
Dickblattgewächsen (Fetthennen) bepflanztes Fahrrad noch recht mickrig aus, aber es ist immerhin 
ein Anfang. Um den einen Korb an der Stange zu befestigen, erinnerte ich mich an die "Fahrradfrau" 
mit dem leider länger nicht mehr neu bestückten Blog bikelovin, wo sie immer wieder Upcycling-
Ideen mit alten Fahrradschläuchen zeigte. Einen solchen hatte ich zwar nicht zur Verfügung (bzw. ich 
wollte keinen Reifen zerlegen, dann bleibt das Rad zur Not funktionsfähig), aber dafür einen kaputten
 Gartenschlauch, den ich halbierte und um die Stange knüpfte - und so hält er nun das Körbchen.

Auch andere 
"Zweckentfremdungen" gibt es in der Ecke zu sehen - beispielsweise eine alte Küchenwaage, in der 
jetzt Hauswurzen wachsen, oder Skier vom Flohmarkt, die jetzt die Seitenstützen für ein Rankgitter 
darstellen. Dieses Gitter und ein Schilfzaun-Rest verdecken nun mehrere Schläuche, die über unsere 
Terrassen-Mauer hängen und vom Terrassen-Schlauchanschluss zu unserer Gießanlage führen.


Das Radel musste ich mir nicht extra kaufen: Es war das Rad meines Vaters - ich denke mal, es ist etwa 30 Jahre alt, 
vielleicht auch älter. Ich habe es jahrelang als mein eigenes genützt, doch durch meine Knieverletztung wurde mir klar, 
dass ich in Zukunft ein Damenrad benötige, um einfacher auf- und absteigen zu können. Da ich das gute alte McBike nicht
 hergeben möchte, darf es nun eine bisher eher vernachlässigte Garten-Ecke verzieren und für mehr Bepflanzungs-Raum 
sorgen.


Projekt 4: Essbare Pflanzen:
Von all den heuer gesetzten essbaren Pflanzen ist bisher der Mangold-Anbau am besten gelungen.
Und Mangold ist ja auch vielseitig einsetzbar - hier unten seht ihr ihn zum Beispiel auch etwas
"zweckentfremdet" als Fächer, Sonnenschirm und grünes Accessoire zum schwarzen Kleid, das
ich euch HIER vor Jahren ganz anders, nämlich als "Kleines Schwarzes" präsentiert habe und mit
dem ich wieder bei Marens Farbe des Monats dabei bin.




Zwar knabberten Käfer (vermutlich die kleinen braunen und grünen Baumwanzen)
 regelmäßig Löcher in die Mangoldblätter, aber es gab und gibt trotzdem reichlich zu ernten. Und so
 wurden Gemüsepfannen, Mangoldaufläufe, Salate *) und Nudelgerichte daraus. Im Gartenmagazin 
Gartenbista entdeckte ich z.B. HIER auch ein Rezept für eine köstlich klingende Kokos-
Mangold-Suppe, die ich unbedingt ausprobieren möchte.

 *) Über die Verwendung von Mangold als Salat scheiden sich die Geister, aber ich habe viele schöne Rezepte
für Mangoldsalat im Internet gefunden und wir mögen und vertragen ihn. 





Das Nudelgericht, das ihr hier in den Collagen seht, war schnell gemacht. Hauptbestandteil
außer Mangold waren spezielle Hörnchen, die vermutlich vor allem für jene unter euch interessant
sind, die sich vegan oder frei von Weizen oder eiweißreich ernähren wollen - sie sind nämlich zu
100 % aus gelben Linsen hergestellt. Mich machte das neugierig und ich finde, sie schmecken sehr
gut. Mein Gericht war allerdings letztendlich nicht vegan, sondern eher "Resteküche":



Kurzrezept: Unter den 
blanchierten Mangold mischte ich nicht nur klein geschnittene getrocknete Tomaten, angerösteten
Knoblauch und Kräuter, sondern auch Reste vom Schinken und zwei EL Sauerrahm. Aber das kann
man ja auch weglassen. Salzen, Pfeffern, ev. noch mit Blättern und Blüten der Kapuzinerkresse
verzieren, fertig. (Ich habe gleich noch mehr Mangold blanchiert und in Tiefkühlbeutel gepackt,
um für den Winter ein paar Vorräte anzulegen.)




Sehr neugierig bin ich, wie es mit unseren beiden kleinen,
angeblich winterharten Bananenstauden weitergeht. Eine davon seht ihr in der oberen Collage. 
In der Produkt-Beschreibung hieß es dazu: "Diese Staude ist im Gegensatz zu ihren tropischen 
Verwandten winterhart bis -10 °C. Je sonniger das Plätzchen, desto leckerer sind die Früchte." Im
 Online-Magazin Gartenbista, in dem ich schon zu vielen Gartenthemen interessante Infos gefunden 
habe, heißt es zum Thema "Wie kann der Bananenbaum richtig überwintern" hingegen:


Zur August-Hitze passt auch dieser luftige Mix aus indischem Wickelrock und Biobaumwoll-Shirt sehr gut; das Hutband 
war erst neulich HIER ein Haarband - und manchmal agiert es auch als Gürtel bzw. Hüfttuch oder Schal.

"Winterhart ist diese Sorte zwar, allerdings mag sie nur milde Winter." Und weiter: "Wegen der
kurzen Vegetationsphase sind die Früchte ungenießbar." Hätte ich das Magazin schon früher 
gekannt, hätte ich mir den Ankauf der Bananenstaude erspart, denn mit "Zierbananen" kann ich
 nichts anfangen. Aber vielleicht ist der Klimawandel ja doch zu etwas gut und die Winter werden
milder sowie die Vegetationsperioden sind inzwischen lange genug? Schauen wir mal...




Über weitere Erfolge und Misserfolge im Rostrosengarten und außerdem über weitere
rostrosige Unternehmungen werde ich euch demnächst erzählen, sonst wird das hier zu lange.
Zum heutigen Abschluss möchte ich noch ein herzliches DANKESCHÖN an Izabella vom Blog
Haus und Beet richten - denn sie hat mir Bio-Samen für Knoblauchsrauke und Zottelwicke
geschickt. (Ich hoffe, diese beiden Pflänzchen werden sich hier zu zukünftigen Erfolgen
entwickeln 😏!)

Nun, ihr Lieben, seid wieder ihr an der Reihe mit euren Blogbeiträgen, die
die Welt ein Stückerl besser machen. Denkt daran: Jede gute Idee kann ansteckend wirken! Habt 
keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte jede 
Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt.

Denkt bitte auch daran, in euren Postings mit folgendem Link auf die Aktion A New Life 
hinzuweisen: http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl.html 
Unter diesem Link findet ihr auch weitere Informationen und Tipps zu ANL!



Herzliche Grüße von eurer Traude



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Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen Matronen,  Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB



PS:

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Hier wieder ein paar wichtige Petitionen und Informationen:

  • Bayer hat angekündigt, ein EU-Verbot von Neonikotinoiden erneut vor Gericht anzufechten. HIER geht's zur Aufforderung an Bayer: Ziehen Sie die Berufung gegen das Bienenkiller-Verbot zurück!
  • Seit dem 1. August leben wir auf Pump! Wir haben den Welterschöpfungstag 2018 erreicht - den #EarthOverShootDay. Von diesem Tag an haben wir Menschen alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres zur Verfügung stellen kann - und zwar so früh wie noch nie! Weltweit werden im ganzen Jahr die Ressourcen von 1,7 Erden verbraucht. Deutschland, die Schweiz und wohl auch Österreich verbrauchen etwa drei Erden. Damit sind wir zwar weniger verschwenderisch als die USA (ca. 6 Erden) und Australien (ca. 4 Erden), aber es hilft nichts, nur mit den Fingern auf andere zu zeigen. Auch bei uns herrscht dringender Handlungsbedarf, denn wir HABEN NUR EINE ERDE! Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, haben der WWF, die Robert Bosch Stiftung und MESH Collectiv ein Projekt gestartet: Eine einjährige Kampagne, in deren Rahmen neun YouTuber/innen über das nächste Jahr verteilt in neun Filmen über ihre Meinung und Aktionen zum Welterschöpfungstag berichten werden. Gestartet wird die Campagne mit einem Film von MrTrashpack. "Er verbringt 24 Stunden draußen in der 'Wildnis Brandenburg' und führt an die Wetterextreme unserer heutigen Zeit und die Schönheit unseres Planeten heran" (Zitat WWF) - oder sagen wir mal besser: Er wird selber an all das herangeführt 😉😊
  • Für alle, die die Petition in meinem vorvorigen Beitrag bisher nicht gesehen / nicht unterschrieben haben: Nur noch 800 Tapanuli-Orang Utans sind übrig!!! Bulldozer walzen gerade ein Fleckchen Regenwald nieder, in dem die letzten Tapanuli-Orang-Utans um ihr Überleben kämpfen - nur um dort ein riesiges Wasserkraftwerk zu bauen. Helft bitte mit, diese 800 Orang-Utans vor Bulldozern zu beschützen!!! Zur Petition geht's HIER.
  • In diesem kurzen Film könnt ihr euch wunderbare, ermutigende Bilder von Sumatra-Tigern ansehen! Manchmal dokumentieren die vom WWF mit unseren Spenden finanzierten Kamerafallen nämlich ganze Familienchroniken: die Tigermutter Rima mit drei gesunden Tigerjungen. Drei! Das ist eher selten. Doch es wird noch besser... Die Bilder aus den Kamerafallen zeigen: Tigerschutz lohnt sich, die Tigerbestände erholen sich. Sie zeigen aber auch, dass alles getan werden muss, um dieses Gebiet zu schützen. Vor allem die indonesische Regierung muss mehr Verantwortung im Tigerschutz übernehmen, wenn sie die Verdopplung der Tiger bis 2022 erreichen möchte.
  • Speziell für Österreicher: Bitte unterzeichnet den Appell „Großkonzerne müssen Steuern zahlen!“  Damit Apple, Amazon, Starbucks & Co. nicht bloß dieselben Steuern zahlen wie euer Kaffeehaus ums Eck! 




    Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ ✿♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ ✿♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
    Und hier geht's nun zum ANL-Linkup:

Freitag, 10. August 2018

Bunter Sommer 2018 - Hitze-Fit und Sommer-frisch


Servus ihr Lieben!

 In einem Posting von Ende Mai erzählte ich euch, dass ich von meinen Trainerinnen bei Mrs. 
Sp*rty nach meiner Knieverletzung ein eigenes "Reha-Programm" zusammengestellt bekommen 
habe. Mittlerweile geht es meinem Knie erheblich besser, und so bekam ich vor kurzem ein neues 
Programm, das sich "Traudes Sommer-Fit" nennt. Bei den aktuellen Temperaturen würde sich eher 
ein Titel wie "Traudes Hitze-Fit" aufdrängen. Obwohl ich versuche, umweltbewußt zu leben, bin 
ich froh, dass es im Studio eine Klima-Anlage gibt, sonst könnte ich derzeit dort keinen Finger,
 geschweigedenn sonst etwas krumm machen.



Ich neige ja durchaus zu Bequemlichkeit und nenne außerdem einen monströsen inneren 
Schweinehund mein Eigen - doch mein Körper und meine Seele haben mir schon mehrmals 
eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Bewegung für mich ist und wie schlecht mir zu langes Sitzen 
tut. Und je älter ich werde, desto wichtiger scheint dieser Ausgleich zu sein. Deshalb versuche ich 
mir auch im Sommer Bewegung zu gönnen, um nicht zuzunehmen (weil das manche Beschwerden
verstärken würde), um meine Beine halbwegs gut durchblutet zu halten, um meinen Rücken zu
kräftigen und meine Muskeln zu fordern - kurz: um fit zu bleiben bzw. nach Möglichkeit fitter
 zu werden.




In der kühleren Jahreszeit habe ich bisher immer gern Walking-Runden unternommen, damit war 
aber schon im heurigen Frühjahr nicht sehr viel los, weil mir mein Fersensporn heftig zu schaffen 
machte, und später war dann durch mein verletztes Knie auch noch das Radfahren gestrichen. Ich 
befürchtete, dass es noch ewig dauern könnte, bis ich imstande bin, wieder auf mein gutes altes 
McBike aufzusteigen, denn bei dem ehemaligen Radel meines Vaters (das ich euch HIER gezeigt 
habe) handelt es sich um ein klassisches Herrenrad mit Stange. Und mich da in den Sattel und 
wieder runter zu schwingen fiel mir schon mit gesunden Knien von Jahr zu Jahr schwerer.




Mittlerweile bin ich stolze Besitzerin eines 
Damenrades, bei dem mir das Auf- und Absteigen leichter fällt. Was aus meinem alten McBike
 wurde, erzähle ich euch im nächsten Post - und mein neues Fahrrad zeige ich euch ein Stück weiter 
unten. Zunächst mal seht ihr mich hier quasi im "Radel-Dress" - so war ich gekleidet, als ich mit 
meinem schönen neuen Retro-Bike in den hiesigen Auwald zum Holler-Holen fuhr: Als wahre 
Dame von Welt kleidete ich mich nämlich passend zu den dunklen Beeren und ihren roten Stielen! 
(Da sieht man dann eventuell beim Ernten entstehende Flecken auch nicht so gut 😉) Das Kleid
kennt ihr z.B. von Ungarn und die Haremshose habt ihr auch schön öfter mal gesehen.


Natürlich radle ich nicht bei der ärgsten Mittagshitze los, sondern erst wenn die Sonne nicht mehr so stark runterknallt.

 
Die Holunder-Beeren wurden dann auch gleich zu einem Abendessen verarbeitet - mein lieber
Göttergatte wünschte sich Hollerkoch ("....aber bitte endlich wieder mit Birnen, wie in meiner
 Kindheit!") und mit Topfennockerln. HIER habe ich das Rezept reingestellt - und HIER habe 
ich euch beschrieben, wie wir unseren Holler im Vorjahr verarbeitet haben. Was die Birnen betrifft,
gab es leider nur welche aus Südafrika oder aus Holland - aber ihr hättet den sehnsuchtsvollen
Blick des Herrn Rostrose sehen müssen - also kauften wir Birnen aus Holland, die sind wenigstens 
nicht ganz so weit gereist - und Holler passt mit Holland ja auch phonetisch zusammen 😜. Die 
nächsten Portionen und auch die geplante Hollermarmelade werde ich aber mit Zwetschken und 
Äpfeln machen, da gibt es inzwischen auch schon ein paar heimische in den Läden. Unsere eigenen
Äpfel sind leider noch nicht reif. (Früher wurde der Holler hierzulande zumeist gleichzeitig mit
Äpfeln, Birnen oder Zwetschken reif...)


Wieder mal etwas Leckeres, Gesundes aus der "essbaren Landschaft" - wie auch schon die Speisen aus Mirabellen


Und hier seht ihr nun mein neues Radel! Es war irgendwie Liebe auf den ersten Blick, ein
robustes Damenfahrrad wie in der "guten alten Zeit", mit den breiten Reifen und dem gefederten 
Gelsattel, der es meinem Popscherl recht komfortabel macht. Den weiß-getupften roten Sattel-
Überzug fand ich auch unwiderstehlich - und den Einkaufskorb erstand ich schon Anfang Juni 
beim Natur-im-Garten-Fest in Laxenburg, da war für mich an Radfahren noch  gar nicht wieder
 zu denken - aber der Korb gefiel mir 😊 Inzwischen nütze ich jede Gelegenheit und fahre zeitweise 
auch mit dem Rad zum Training und wieder zurück - mein armer monströser Schweinehund muss 
dann immer hinter dem Radel herhecheln 😎😝

 


Übrigens ist auch Herr Rostrose kein Couch-Potato. Er läuft schon seit vielen Jahren mehrmals
 pro Woche oder weicht, wenn das Wetter es nicht erlaubt, auf den Hometrainer aus, und seit kurzem 
besucht er das örtliche Fitnesscenter - nicht um dicke Armmuskeln zu kriegen, sondern um den 
gesamten Körper in gesunde Form zu bringen und den Rücken zu kräftigen. 

Wandern waren wir auch, und zwar mal wieder zur Vöslauer Hütte im 
schönen Wienerwald. Die Fotos hier unten entstanden per Handy auf einer Aussichtsplattform, und 
obwohl der Himmel irgendwie "dramatisch" aussah, herrschte hier praller Sonnenschein. Wir
verzogen uns also bald wieder in den Wald, denn im Baumschatten kriegt man von der Hitze längst
nicht so viel mit wie im Freiland. Somit sind Wald-Wanderungen an heißen Tagen perfekt geeignet,
um Bewegung in der Natur zu machen.




Als Belohnung für so viel Sportsgeist und als kleine Abkühlung gab's dann neulich diese 
gesunde Leckerei: eine vegane Nicecream, also eine Eiscreme, die ohne Milchprodukte auskommt
 - und auch ohne Zucker. Grundlage für eine Nicecream sind immer Bananen, und zwar idealerweise
 sehr reife Bananen, denn auf diese Weise wird das Eis cremiger und geschmackvoller. Die Bananen
 (wir nahmen drei Stück) schneidet man in dünne Scheiben und friert sie ein. Wenn sie gut durch-
gefroren sind, mixt man sie in der (möglichst leistungsstarken) Küchenmaschine oder mit dem 
Stabmixer, bis eine Creme daraus entsteht.

In unserem Fall gab's als zweite Frucht Erdbeeren dazu, die hatten wir im Juni in weiser 
Voraussicht eingefroren. Leider waren wir nicht voraussehend genug gewesen, um die Beeren in 
geviertelter Form einzufrieren und so plagte sich unsere Küchenmaschine beim Zerkleinern der 
Beeren dann doch gewaltig. Deshalb halfen wir mit einem Schuss Mandel-Kokosnussmilch nach, 
das flutschte dann etwas besser. Mehr als diese drei Zutaten waren für unsere köstliche
Kaltschale aber nicht nötig - die kann man sich also ohne Gewissensbisse öfter mal gönnen!


Banane-Erdbeer-Nicecream - mmmmmmmmmmm, lecker!


Manchmal tut aber auch Abkühlung von außen Not in einem so heißen Sommer, und
zudem habe ich mir vorgenommen, aus gesundheitlichen Gründen möglichst oft zu schwimmen. 
Die Römertherme in Baden hat derzeit geschlossen, und so probierten Jana und ich eines
Nachmittags etwas (für uns) Neues aus: Das Thermalbad Vöslau.




Warum waren wir nicht schon früher in diesem nahe 
gelegenen Sommerbad gewesen, das mit dem passenden Slogan "Die neue Sommerfrische" beworben
 wird? Ganz einfach: weil ich erfahren hatte, dass das Wasser dort kalt ist. Und wir Rostrosen sind 
schwimmtechnisch allesamt Frostbeulen - wir bevorzugen Badetemperaturen von 24 Grad aufwärts 
und empfinden das als abkühlend genug. Das Vöslauer Mineralwasser (das es übrigens auch als 
Trinkwasser zu kaufen gibt) sprudelt hingegen mit einer Temperatur von etwa 21 Grad 
aus einer Quelle - der so genannten "Ursprungsquelle", siehe untere Collage.




Aber an einem der besonders heißen Tage dieses Sommers überwanden wir uns. Und was soll 
ich sagen - wir waren begeistert! Das Wasser war zwar wirklich gewöhnungsbedürftig für uns,
aber sonst ist dieses Bad, das im späten 19. Jahrhundert errichtet wurde und entsprechend viel 
Nostalgie ausstrahlt, einfach ein Traum. 

Die Anlage besteht aus drei Terrassen - vom Haupteingang 
kommt man als erstes zum sogenannten Blauen Becken oder Aktivbecken, und hier beträgt die 
Wasserteperatur angeblich sogar 24 Grad, aber uns kam es beim Reingehen trotzdem kalt vor.
Auf der nächsten Terrasse befindet sich das Herzstück des Bades, das Grüne Becken, das von der 
Vöslauer Ursprungsquelle gefüllt wird. Und wenn man dann noch ein Stück weiter nach oben geht,
gelangt man in einen duftenden Föhrenwald, in dem das kleine, idyllische, von Seerosen und Schilf 
gesäumte Waldbecken liegt. Wir sind in allen diesen Becken geschwommen und haben es genossen. 
An die Kälte gewöhnt man sich 😉😊😎  (Ein kleines Kinderbecken gibt es auch noch, aber 
da waren wir nicht drin 😋)




Jana musste unbedingt auch eine der Hängematten ausprobieren, die im Föhrenwäldchen 
hängen. Und außerdem gibt es dort eine nostalgische Milchbar, in der wir uns einen Smoothie
gönnten (Jana nahm Marille-Mango und ich Kokos-Ananas).




 Besonders fein fanden wir auch die große Liegewiese beim Grünen Becken. Hier kann
man im angenehmen Baumschatten von riesigen, alten Platanen verweilen und selbst den 
heißesten Sommertag erträglich und schön finden. Wie man sieht, war ich sehr angetan vom
grünen Blick nach oben... 😊




 Ich hoffe, auch euch konnte ich mit diesem Posting angenehme Abkühlung bieten - und
vielleicht die eine oder andere Inspiration oder Motivation, um fit durch die hitzige Zeit
zu kommen.

Für eure Besuche und Kommentare bei meinem Posting über den 
und hoffe, ihr seid auch beim nächsten Mal wieder dabei - denn ab 15. August gibt es einen
neuen ANL-Beitrag, bei dem ich mich wieder auf eure umweltfreundlichen Verlinkungen freue!


Liebste Sommergrüße von eurer Traude



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
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und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB

Bei Elas Blogparade Hot, hot summer bin ich auch dabei!

Rezept Hollerkoch und Topfennockerl mit Butterbrösel

Servus ihr Lieben, 


dies ist ein "Ableger" 
Hier erzähle ich euch, wie wir den in der Natur geernteten Holler diesmal zubereitet haben.

Hollerkoch

Zutaten:
250 ml Wasser
2  Stk Birnen (oder anderes saisonales Obst)
800 g Holunderbeeren
150-200 g Rohrohrzucker
ev. 1 EL Vanillezucker
1 Prise Zimt (oder eine Zimtstange)
1 Prise Nelkenpulver
1-2 TL Zitronensaft
1 Schuss Rum
1/2 Packung Vanillepuddingpulver




Den Holler vorsichtig waschen und abrebeln (Beeren abzupfen) - eventuell Gummhandschuhe 
dazu anziehen. Die Birnen waschen, wer mag kann sie schälen, wir haben sie aber ungeschält 
gelassen, entkernen und klein würfeln. 250 ml Wasser in einen Topf geben mit Zimt, Nelken, 
Zucker, Birnenstücken und den Holunderbeeren aufkochen lassen. 

Ca. 10 Minuten kochen, bis das Obst weich ist. Gegen Ende der Kochzeit kommen der Zitronensaft 
und der Rum dazu. In der Zwischenzeit das Puddingpulver mit 2 EL kaltem Wasser glatt rühren und 
das Beerenkompott mit dem Puddingpulver binden. Verkosten und bei Bedarf noch mit Zitronensaft, 
Rum, Zucker, Gewürznelken-Pulver oder Zimt nachwürzen, fertig!

(Dies ist eine von verschiedenen Möglichkeiten, ein Hollerkoch zuzubereiten. Meine Mutter verwendete
statt Birnen zumeist Äpfel oder Zwetschken. Außerdem nahm sie kein Wasser und benötigte daher auch kein 
Puddingpulver zum Binden. Wir wollten das aber diesmal ausprobieren und fanden den Geschmack sehr fein.)

 Eine klassische Beilage zu Hollerkoch - überhaupt wenn man es als Hauptgericht reicht - 
sind Topfennockerl (Quarkklösschen). Diese wiederum kann man mit oder ohne Butterbrösel
(in Butter angeröstetes Paniermehl) servieren - bei uns gab es die Nockerl diesmal MIT.




Topfennockerl

250 g Topfen (Quark)
2 Eier
1 Prise Salz
3 EL Mehl
3 EL Grieß
3 EL weiche Butter

Aus den Zutaten einen Teig zubereiten und diesen mindestens 10, besser 20 Miuten rasten lassen.
 Gegen Ende der Ruhezeit Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Aus dem Teig mit 
zwei Esslöffeln nicht zu große Nockerl stechen und vorsichtig in das kochende Wasser fallen lassen. 
Bei niedriger Hitze rund 10 Minuten köcheln lassen. Währenddessen können die Butterbrösel 
zubereitet werden.


Butterbrösel
3 EL Butter
5 EL Brösel
ca. 1 EL Staubzucker
Die Butter in einer Pfanne zerlassen und leicht anbräunen, Brösel einrühren, kurz anrösten und 
mit etwas Staubzucker besteuen. Diesen eventuell leicht karamellisieren lassen. Die fertig gegarten 
Nockerl mit einem Schaumlöffel o.ä. aus dem Wasser heben und in den Bröseln wenden. Mit dem 
Hollerkoch anrichten und heiß servieren.

Topfennockerl mit oder ohne Butterbrösel  passen auch prima zu verschiedenen anderen Arten 
von Kompotten oder Fruchtmus!


Verlinkt bei EiNaB und
 Gustas Rezeptelinkparty!

Lasst's es euch schmecken!
Herzlichst, eure Traude

Freitag, 3. August 2018

Bunter Sommer 2018 - Tiergarten Schönbrunn und meine Beziehung zu schwarzer Kleidung


Servus, ihr Lieben,


vielen Dank für eure Besuche beim vorigen Post, in dem es um
Gesundheit, Kultur, Katzen und Klamotten ging, und für die Kommentare, die ihr mir dort
trotz der Affenhitze hinterlassen habt! Apropos Affen: Heute zeige ich euch zunächst ein paar
Aufnahmen von einem Besuch im Tiergarten Schönbrunn zusammen mit meiner Tochter Jana.
(Bilder von einem Schönbrunn-Besuch mit Herrn Rostrose vor vier Jahren könnt ihr euch
HIER ansehen.)

 Es war ein knallheißer Tag - aber die Gelegenheit, mal mit Jana in den Zoo zu kommen, wollte
genützt werden - also musste die Kleidung luftig sein. Diesmal entschied ich mich gegen helle
Sommer-Klamotten und wählte stattdessen meinen schwarzen Stufenrock mit Spitzenbordüre und
mein vor kurzem erst von schwarz-weiß auf schwarz-rot umgefärbtes Shirt.

Diese Wahl hat unter anderem mit Marens Farbe des Monats August: Schwarz zu tun. Und 
abgesehen davon gab's in meinem Leben eine Phase, in der ich ohnehin fast nur schwarz trug -
da war schwarz also auch meine übliche "Sommerfarbe". Mehr zu diesem Thema am Ende
meines heutigen Beitrags. Auch heute trage ich schwarz noch gern.


Hier könnt ihr u.a. unten links mein Haarband mit schwarz-gelb-rotem Leo-Muster sehen, passend zum Zoo. Und 
außerdem sieht man auf diesem Bild relativ gut, dass ich vor allem im Schläfenbereich in letzter Zeit einige weiße Haare 
bekommen habe. Ich nenne sie meine "George-Clooney-Schläfen" 😝 ...

Gleich mal vorweg: Schwarz war für mich NIE eine "Unfarbe", denn ich habe mit Physik
nicht viel am Hut - ich gehe mit der Einstellung einer Malerin an Farben heran, und das bedeutet,
dass alles, was man als Buntstift oder in einer Farbtube kaufen oder sich ermischen kann, auch eine
Farbe ist. Und schwarz war für mich auch nie trist oder Ausdruck einer depressiven Stimmung,
sondern eine Alleskönner-Farbe: elegant, lasziv oder cool, mysteriös, magisch, diabolisch, knallhart
wie eine Biker-Lederjacke, verführerisch knisternd wie die Robe einer Diva oder samtweich wie
das Fell unserer Katze Nina, schlankmachend, praktisch, leicht zu bekommen und perfekt mit
ALLEM kombinierbar.

Bedenket: In der schärfsten Phase meiner schwarzen Ära besaß ich an Fußbekleidung (außer
Turn-, Wander- und Skischuhen) gerade mal drei Paar: 1 Paar Stiefletten, 1 Paar Sandalen, 1 Paar
Halbschuhe - alle in schwarz! Und ich besaß eine Handtasche - dreimal dürft ihr raten, in welcher
Farbe. Mir ging nichts ab, denn alles passte zu allem, und erst wenn ein Schuhpaar kaputt ging,
wurde es ersetzt. Heute nennt man das Minimalismus und findet es nachhaltig.


 


Von allen möglichen Kleidungs-Kombinationen mit der Farbe Schwarz ist mir derzeit
schwarz-rot die liebste. Das hat wohl auch damit zu tun, dass rot für mich aktuell eine wichtige
Energiespender-Farbe ist - und ROT bekommt von SCHWARZ noch eine ganz besondere POWER
verliehen!

In der folgenden Collage seht ihr, wie ich den vorhin gezeigten Mix an unserem Tiergarten-Tag
tatsächlich trug - mit Sonnenhut und Sonnenbrille und mit den roten Sandalen, in die meine
orthopädischen Einlagen reinpassen. Außerdem seht ihr Teile vom Schloss Schönbrunn und auch
schon mal eine Netzgiraffe, die im Zoo neben dem Schlosspark zuhause ist.


Jana mit Spiegelung des Schlosses und einer Sitzbank in ihrer Brille, Blick aufs Schloss Schönbrunn und auf das 
Palmenhaus, das sich kurz vor dem Eingang zum Zoo befindet.
Zwei Rostrosen beim Schloss Schönbrunn, Blick auf die Gloriette und auf zwei Hauswasserbüffel im Tiergarten
Jana vor dem Brunnen im Vorhof von Schloss Schönbrunn, ein Teichhuhn und ein schlafender männlicher Löwe

 
So richtig viel Action boten uns die Tiere 
bei der Hitze - verständlicherweise - nicht. Oben seht ihr die Flusspferde, die teilweise draußen 
und teilweise im Wasser friedlich vor sich hinschlummerten oder ästen. Vom schlafenden Herrn 
Löwe sah man überhaupt nur die Pfoten und Teile der Mähne, während uns seine Frau Gemahlin 
immerhin einen Schlafzimmerblick gönnte. Die Großen Pandas kamen aus ihren Verstecken, als 
sie gefüttert wurden - und saßen dann zu dritt Po-an-Po, während sie Bambus schmausten. Leider
mit dem Rücken zu uns. Macht nichts - wir freuten uns trotzdem. 

Der Tiergarten Schönbrunn ist übrigens bislang der einzige Zoo Europas, in dem es gelang, Große Pandas auf
natürlichem Wege zu züchten! Und das Muttertier Yang Yang schaffte es als erstes Panda-Weibchen in einem Tiergarten,
 ihre Zwillinge Fu Feng und Fu Ban ohne menschliche Hilfe großzuziehen. Dafür gab es einen von zwei Panda-Awards, 
die der Tiergarten Schönbrunn im Jahr 2018 gewonnen hat.




Wenn ihr auf diesen Link klickt, könnt ihr einerseits mehr über die Panda-Awards erfahren und
euch andererseits ein Video ansehen, in dem auch Mama Panda und ihre zwei entzückenden
Babies zu sehen sind. Mittlerweile sind sie ja schon um einiges größer... (In wenigen Tagen - am
7. August - werden die Pandazwillinge 2 Jahre alt: Happy Birthday,  Fu Feng und Fu Ban!)


🐼🐼  🐆 🐼🐼

Ebenfalls wunderschönen Nachwuchs gab es heuer im März bei den Amurleoparden, die zu
 den stark vom Aussterben bedrohten Arten zählen. Der Tiergarten Schönbrunn beteiligt sich bei 
diesen seltenen Tieren - ebenso wie bei zahlreichen anderen Arten - am Europäischen 
Erhaltungszuchtprogramm (EEP).) Aus diesem Grund verlinke ich meinen heutigen Beitrag
 auch bei nächster Gelegenheit bei ANL. Unten seht ihr Mama Ida und ihre Kinder Baikal und
 Inga (für das Außengehege war ihnen offenbar zu heiß):




🐯  🐅 🐯
So wie bei den Löwen und Leoparden wurde auch im Geparden-Gehege gedöst. Die
Sibirische Tigerin Ina hingegen tobte zunächst wild ihrem Ball hinterher, tauchte später immer
nur kurz zwischen den Büschen und hohen Gräsern auf und war auch aufgrund spiegelnder
Glasscheiben nur schwer zu fotografieren. Aber ein paar Fotos von ihr zeige ich euch trotzdem:


Bei den weiblichen Mähnenrobben gab's etwas Zoff - bei den Humboldtpinguinen ging's ganz friedlich zu. 🐧🐧🐧
Die Erdmännchen boten lustige Schaukämpfe und niedliche Rück-Ansichten.
Zebramangusten, Vikunjas, Kormoran und Berberaffe
Panzernashorn, Vietnam-Sikahirsch und verschiedene Antilopenarten sind in einem gemeinsamen Gehege zuhause.
Was da kurz im Strauch saß, war entweder ein Schwalbenschwanz oder ein Segelfalter - jedenfalls ein Mitglied der Familie 
Ritterfalter...

Viel Spaß hatten wir beim Beobachten der Weißhandgibbons: Ein erwachsenes Tier (die
Affen-Mama?) ruhte sich auf einer Schaukel aus - und in den Ästen turnten zwei andere Gibbons
herum. Plötzlich kam einer der Kleinen herunter, umarmte den großen Affen überfallsartig (nuckelte
möglicherweise auch eine Sekunde lang?) - und turnte dann flugs wieder das Seil hinauf, um in den
Ästen weiterzuspielen...

🐵 🐒 🐵

Lustig und entzückend fanden wir es auch bei den großen und kleinen Kattas
Afrikanischer Elefant 🐘 und Schwarzschwanz-Präriehund


Die Kattas erkennt man an ihren buschigen, schwarz-weiß geringelten Schwänzen, die
Schwarzschwanz-Präriehunde tragen die "Farbe des Monats August" sogar in ihrem Namen,
und somit habe ich die Kurve gekriegt zum zweiten Thema meines heutigen Beitrags -
meine Beziehung zu schwarzer Kleidung:


 


🐡🐡🐢🐢🐢🐡🐡

Oben erzählte ich euch, dass es in meinem Leben eine (mehrjährige) Phase gab, in der ich fast
ausschließlich schwarz trug - jedenfalls, wenn es darum ging, "mich schön zu machen" - und
außerdem erwähnte ich, dass ich von allen möglichen Kleidungs-Kombinationen mit der Farbe
Schwarz derzeit schwarz-rot am liebsten mag. In den 1980ern hingegen trug ich schwarz bevorzugt
pur oder mixte es mit GOLD. Auch die Bilder, die ich malte, waren zumeist in schwarz-gold
gehalten.


 




Über mein "schwarz-goldenes" Zeitalter, meine
Malerei, mein Bild "Die Kometin" und meinen schwarz-goldenen "Aztekengürtel" habe ich euch
vor vier Jahren HIER schon mal einiges erzählt, und von da könntet ihr auch diese Fotos kennen -
aber alle, die damals noch nicht bei mir gelesen haben, interessiert's vielleicht.






Von meinem ebenfalls schwarz-goldenen Bild "Schech", das ich im Jahr 1989 im
WIEN MUSEUM KARLSPLATZ  ausstellen durfte, erzählte ich euch HIER. Am Foto von damals
(untere Collage unten rechts) trug ich zu einem schwarzen Pulli und einem schwarz-goldenen Gürtel
mein selbstgemaltes schwarz-gold-weinrotes Seidentuch und eine weinrote Bundfaltenhose.
Richtig viel Farbe also für meine damaligen Verhältnisse 😉




Hier kommen etwas ältere Aufnahmen von mir - die meisten aus der Mitte der 1980er: Da war 
meine schwarze Phase gerade auf ihrem Höhepunkt. Die folgenden zwei Collagen habe ich euch 
bereits am Ende DIESES Postings gezeigt und euch dort auch einiges mehr über meine Zeit 
als "Lady in Black" erklärt.


Damals zählte Rauchen noch zu meiner reichhaltigen Laster-Palette 😋
Der lange Zopf war leider nur aus Kunsthaar... 😊


Die letzten drei Fotos für heute zeigte ich euch im März 2014 bereits in DIESEM Beitrag.
Da ging's eigentlich darum, dass ich damals als Rothaarige rosanen Lippenstift benützte. Auf
den Fotos rechts war auch der Lidschatten rosa. Eine Freundin aus jenen Tagen, die sich beruflich
mit Farbberatung beschäftigte, nahm diese Fotos von mir als Beispiel für einen Herbsttyp, zu
dem rosa passt.





Oh mei, mir fällt gerade auf, dass ich auf den Fotos der unteren Collagen ungefähr so alt war
wie meine Tochter heute ist. Viele Jahre liegen also zwischen den ersten Fotos in diesem Beitrag und
den letzten, viele Ereignisse und viel Erleben. Manches davon war schön, anderes nicht so. Aber ich 
möchte keins der Jahre missen. Und um noch einmal auf meine "George-Clooney-Schläfen" 
zurückzukommen: Wie der genannte Schauspieler (und wie guter Wein) werde ich besser - von Jahr
 zu Jahr, mit jedem einzelnen grauen Haar 😋!

Möge es auch für euch so sein, dass ihr das Älterwerden nicht ausschließlich als das Zunehmen
von Beschwerden, Hüftumfang und Falten seht. Das kann es natürlich in gewisser Weise auch sein,
aber es hat noch so viel mehr zu bieten - und darunter ist einiges sehr Positives. DAS gilt es zu feiern!



Herzliche Grüße von eurer Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen Matronen,  Naturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB


PS:
HIER NOCH EINE WICHTIGE PETITION:

Bild von HIER

Nur noch 800 Tapanuli-Orang Utans sind übrig!!!
Bulldozer walzen gerade ein Fleckchen Regenwald nieder, in dem die letzten 800 Tapanuli-
Orang-Utans um ihr Überleben kämpfen -- nur um dort ein riesiges Wasserkraftwerk zu bauen. 
Helft bitte mit, diese 800 Orang-Utans vor Bulldozern zu beschützen!!! Zur Petition geht's hier: