Posts für Suchanfrage Delphin-Schrank werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage Delphin-Schrank werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Montag, 16. Januar 2012

Ein Kellerkind kommt ans Licht

✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
 Servus und Hallo, Ihr Lieben!
✿♥**♥✿

 ✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Zunächst möchte ich mich hier noch einmal rundum bei euch allen herzlich bedanken: Für euren Besuch bei meiner "Vorschau" am Samstag, für eure lieben Wünsche zum Jahreswechsel und für eure Besserungswünsche in Sachen Gesundheit. Meinen armen Mann hatte der grippale Infekt ja voll erwischt, ich hingegen habe während meines Urlaubes in der ersten Jännerwoche tapfer dagegen angekämpft: Ich war zwar die ganze Zeit über etwas verkühlt und schlapp, doch mit Erkältungsbädern, Echinacin- und homöopathischen Grippetropfen, Vitaminen und Tee ist es mir tatsächlich gelungen, mich aufrecht zu halten - und das eine oder andere "Rostrosen-Projekt" in Angriff zu nehmen. 
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
WIR nehmen das Projekt "dösende Katze" in Angriff - das können wir besonders gut!

✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Von einem dieser Projekte bekommt ihr heute Fotos zu sehen. 
Es handelt sich dabei übrigens um KEIN Katzen-Projekt, 
auch wenn es vielleicht so aussehen mag ;o)
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
 ✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Wie einige von euch wissen, war ich bis vor kurzem ein "Keller-Kind". Soll heißen, mein "Büro" oder meine "Kemenate", mein "Arbeitsraum" oder "Atelier" oder meine höchstpersönliche chaotische Rumpelkammer befand sich im tiefen, dunklen, kalten Keller dieses Hauses. (Nunja, ehrlich gesagt hatte ich Licht ... und auch einen Elektro-Ofen... aber trotzdem...) Als im Sommer des vergangenen Jahres mein liebes erwachsenes Töchterlein von Zuhause auszog, um fortan in einer Wohngemeinschaft in Wien zu leben, fasste ich Hoffnung, dass die Tage mein Kellerdaseins gezählt sein könnten.
Und so war es dann auch. Jana gab mir die "Erlaubnis", vom Keller in "ihr" Zimmer zu ziehen - unter der Voraussetzung, dass sie darin weiterhin ab und zu übernachten kann.
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
 
 ✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿ 
Diesen Wunsch habe ich meinem Kind natürlich gern erfüllt - allerdings bedeutet das auch, dass ich die Einrichtung vorerst möglichst einfach und flexibel halten muss, um kurzfristig mit meinem Laptop "übersiedeln" zu können, wenn Jana mal ein paar Tage hier Urlaub machen möchte. Und - ganz besonders wichtig - in meinem Büro muss ein Bett stehen, in dem Jana gut schlafen kann. 
Auch unsere Katzen meinten, dass so ein gemütliches Schlafplätzchen wohl eine Selbstverständlichkeit sei - und dass ich mir ohnehin nicht einzubilden brauche, dass dieser Raum nun MIR gehören würde. Aber bei entsprechend gutem Benehmen dürfe ich das Zimmer mit-benützen.
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
 ✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿ 
Trotzdem sollte natürlich einiges von meinem Stil in das Katzen- und ehemalige Teenager-Zimmer einziehen. Ohne großen monetären und arbeitsmäßigen Aufwand. Und das war nicht ganz einfach.Denn das Zimmer ist ziemlich klein - und Janas Stil eben doch ganz anders als meiner.
Ich habe alles durchsucht, um euch ein paar Vorher-Bilder zeigen zu können - leider vergebens. Möglicherweise hat meine Tochter die Fotos mitgenommen. Also will ich versuchen, euch die frühere Einrichtung zu beschreiben:
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Janas Lieblingsfarbe ist seit jeher BLAU - die mädchenhafte "Rosa-Phase" hat sie weitgehend ausgelassen - und alles, was ich hier nenne, hat Jana selbst ausgesucht, als sie 13 oder 14 war: Die Wände waren - bis auf zwei - in himmelblau gestrichen, die Crinkle-Vorhänge glänzten in einem schönen Mittelblau, das zum Sofa umfunktionierbare Doppelbett war jeansblau, die Griffe ihrer Schubladen am Kiefernholzschrank so dunkelblau wie ein später Abendhimmel... 
 ✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿ 
 
 ✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Als Akzentfarben hatte sie terracotta und rot gewählt: Zwei Wände waren in einem hellen Terracotta-Ton gestrichen, die Deckenleuchte passte dazu, die blauen Kissen auf dem Sofa hatten Streifen in dieser "erdigen" Farbe, die Lampe über ihrem Bett wiederum war ein rotes Herz, die Gardinenstange hatte rote Herzen als verzierenden Abschluss usw.  Einen alten Schrank hatte ich seinerzeit auf Janas Wunsch hin in einer Kombination dieser Farben bemalt: Blaues Meer, blauer Himmel, roter Sonnenuntergang mit terracotta-farbigen Wolkenstreifen - und davor zwei springende Delphine (in graublau)...
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿  
"Weil ich ein Mä-ädchen bin..."
Katze Nina ist mit mir einer Meinung, dass dieser Raum erst jetzt wie ein richtiges "Mädchenzimmer" wirkt.
Wer genau hinsieht, erblickt im ovalen Spiegel links das Detail des bemalten Schrankes: Ein Delphin vor rotem Hintergrund...
 ✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿ 
Zuerst hatte ich vor, den Schrank bei meiner Übersiedlung in dieses Zimmer weiß zu streichen (oder überhaupt in einen neuen Schrank zu investieren), aber irgendwie brachte ich es nicht übers Herz - ich ertappte mich bei folgendem Gedanken: Dieses Delphin-Bild habe ich einst für meine Tochter gemalt - möglicherweise werden sich eines Tages meine Enkelkinder darüber freuen... (Normalerweise gehöre ich nicht zu den Müttern, die schon über Enkelkinder nachdenken... Jana wird erst 19 und ich hoffe, sie läßt sich noch ein paar Jahre Zeit!) Jedenfalls haben jetzt nur die Seitenwände und der Sockel des Kasten einen weißen Anstrich erhalten (und die Terracotta-Töne der Wolkenstreifen habe ich sanft in rosé umgefärbt) - so darf er vorläufig mal bleiben. Was meint ihr dazu?
 ✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Was da am Boden neben dem Delphin-Schrank lehnt, sind übrigens Leinwände, die aufs Bemalt-Werden warten. 
In einem so hellen Raum stehen die Chance dafür auf jeden Fall besser als im Keller!
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿

Natürlich mussten vor allen anderen Aktionen noch die Wände gestrichen werden (nicht in weiß, sondern in einem ganz hellen Taupe-Ton), und auch Janas blaues Bettsofa erhielt flott eine neue Optik: Mit Hilfe von zwei weißen Überwurf-Decken, einem Schaffell, einem Kuschel-Plaid (alles vom Schweden) sowie diversen Kissen aus dem Rostrosenfundus hat die Teenager-Couch nun eine verblüffend andere Wirkung als vorher.
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿ 
Die beiden Messingschränke, die das Sofa flankieren, sind über hundert Jahre alt. Sie stammen aus dem Besitz meiner "Kleinen Oma" (= die Großmutter mütterlichseits) und tragen jeweils zwei Platten aus schwarzem Marmor. Als wir von unserer (geräumigen) Stadtwohnung in unser etwas knapper bemessenes Haus am Land übersiedelten, hatte ich zunächst nicht die geringste Ahnung, wohin mit den kleinen Schränken. Also landeten sie im Keller (genau wie ich ;o)).
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿ 
 
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿ 
Mein Mann wollte die Nachtkästen am liebsten gar nicht behalten (denn in unser winziges Schlafzimmer passten sie nicht), doch ich hänge sehr an diesen Möbelstücken. 
Ich habe sie vor rund 25 Jahren von einer "Zwischendurch-Besitzerin" sogar zurückgekauft, weil ich damit starke Kindheitserinnerungen verbinde und weil ich sie wunderschön finde. Sie gehörten einst zu einem Messing-Ehebett. Dieses Bett besitze ich allerdings nicht mehr. Ich habe bloß noch ein (zerlegtes) Messing-Einzelbett, das ebenfalls meiner kleinen Oma gehörte. (Es wartet noch im Keller auf seinen Einsatz als Daybed - keine Ahnung, wo bzw. wann ich Platz dafür finde ;o))
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿ 
   
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
So sehen die einstmals roten Herzen nun aus - ich habe sie mit Hilfe der Decoupage-Technik verwandelt.
 ✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Und auch an der Decke hängt jetzt ein armes, bisher in den Keller verbanntes Erbstück: Der Glitzer-Glimmer-Luster ist ein Italien-Urlaubs-Souvenir meiner "Großen Oma" (also der Oma väterlicherseits), angeblich mit Klunkern aus geschliffenem Muranoglas gefertigt. Er hing früher, als wir noch in Wien lebten, im Wohnzimmer, doch mein Göttergatte konnte den Leuchter nie ausstehen, weshalb er nach der Übersiedlung in unser Haus erst noch auf seinen glanzvollen Auftritt wartete. Jetzt ist jedenfalls seine Zeit gekommen: Janas modernes Metallding mußte weichen und Omas "lüsterner Luster" kam endlich zum Einsatz! (Ein bisschen seltsam sieht er allerdings schon aus mit den den nüchternen Energiespar-Elektrokerzen - meine Großmutter verwendete immer so hübsche Glühbirnen, die wie Flammen aussahen. Aber solche kriegt man ja heutzutage bei uns nicht mehr... jedenfalls nicht dass ich wüßte...)
 ✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
 ✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Im Hintergrund seht ihr die "schwedischen Gardinen", die Janas blaue Vorhänge ersetzen...
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Tja, Ihr Lieben, das war's fürs erste - mehr kann ich euch im Moment noch nicht zeigen, weil die Seite gegenüber des Sofas noch nicht "vorzeigbar" aussieht. Es gibt einen Ivar-Regalschrank, bereits in weiß gestrichen (und die früher nachtblauen Griffe sind nun auch so wie die Vorhangstangen-Herzen mit Decoupage-Technik verwandelt), aber er muss noch hübsch eingerichtet werden, und dann steht da außerdem mein Schreibtisch - beides passt gerade mal so an die zweite Breitwand des 12 Quadratmeter kleinen Zimmers (das noch dazu eine Dachschräge über dem Sofa hat).
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Und - kann ich jetzt endlich ungestört weiterschlafen?
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Maxwell ist jedenfalls froh, dass die Führung durch das "Katzenzimmer" für heute zu Ende ist. Aber irgendwann wird es bestimmt eine Fortsetzung geben. 
A propos "Fortsetzung" - auch von meinem Elsass-Reisebericht bin ich euch noch ein paar schöne Fotos schuldig - wenn nichts dazwischen kommt, will ich euch die beim nächsten Mal zeigen.
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿ 
Für heute gibt es bloß noch einen kurzen Film-Tipp - ich habe nämlich dieser Tage den wunderbaren französischen Film "Ziemlich beste Freunde" gesehen und kann ihn euch allen nur ans Herz legen!


✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿

Und nun kriegt ihr ganz herzhafte Küschelbüschel von mir
und natürlich schick ich euch auch wieder die allerliebsten Rostrosengrüße!
Auf bald, eure Traude 

✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿

Dienstag, 27. November 2018

Frau Rostroses Kleiderschrank und ein Fest im November

Servus ihr Lieben!


Sensation!!!
Welt-Premiere!!!


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten - durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-, 
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.] 





Heute ist es so weit!!!

Wie ich euch in meinem vorangegangenen Blogbeitrag
Der "perfekt gefüllte Kleiderschrank" für die kalte Jahreszeit
versprach, werdet ihr heute ENDLICH, ENDLICH, ENDLICH den Kleiderschrank
von Frau Rostrose sehen - und zwar von außen UND von innen!!!

Doch ich wage es nicht, euch diesem Anblick ganz ohne vorangehende Auflockerung und ohne
einleitende Worte auszusetzen. Schließlich handelt es sich hierbei um kein alltägliches Ereignis.

Und so will ich vorher noch ein anderes Versprechen einlösen, das ich euch ebenfalls im vorigen
Posting gab: Ich kündigte an, dass ihr heute erfahren werdet, bei welcher Gelegenheit ich meinen
bunten Wickelrock aus Indien in Kombination mit meiner olivgrünen, Ton-in-Ton bestickten
Longbluse trug. HIER könnt ihr euch noch einmal die dazugehörige Collage aus dem vorigen
Post ansehen. Und hier unten seht ihr den Mix mit dem hellgrünen S. Oliver-Cardigan vom
Flohmarkt.




Ein Fest im November:

Der Rock, der nicht nur aufgrund seiner Energie-spendenden Farben zu meinen
Lieblingsstücken zählt, durfte heuer Bestandteil meines Geburtstagsoutfits sein. Denn wie jedes
Jahr im November traf die Rostrosenfamilie zusammen, um gemeinsam das Älterwerden von Opa
Georg und von mir zu feiern. Virtuell war außerdem meine Blogfreundin Flögi-Andi dabei, die am
Tag unserer Feier ebenfalls Geburtstag hatte und der wir via WhatsApp zuprosteten. Es gab das
traditionelle Martini-Gansl, danach einen Verdauungsspaziergang im Wienerwald, und anschließend
eine Kaffeejause mit der köstlichen Maroni-Kirsch-Torte, die meine Tochter gebacken hatte.




Diejenigen unter euch, die schon bei mir gelesen haben, 
als Herr und Frau Rostrose im Jahr 2016 Dresden und die Sächsische Schweiz besuchten und
dort mit Beate aus dem Bahnwärterhäuschen zusammentrafen, wissen auch, dass dieser Rock
keineswegs zum ersten Mal bei einem Waldausflug dabei ist. Denn bei der Gelegenheit unternahmen 
wir eine Wanderung zu einer der schönsten Aussichten der Sächsischen Schweiz. Und weil Beate 
am liebsten im Rock wandert, beschloss auch ich damals, es "berockt" zu probieren - KLICK.

Dieser Rock, den ich 2010 in Indien gekauft habe und der mich unter anderem auch schon nach 
Island begleitet hat, ist also ein weit gereistes Multitalent. Und weil er sich mit Leggings oder einem 
Unterrock darunter locker als Rock für die kalte Jahreszeit verwenden lässt, darf er bei meiner 
Winter-Capsule Wardrobe 2018/19 mitmischen.




Zwei Schals als Basis:

Wie ich in meinem vorigen Beitrag schrieb, kann es eine gute Idee sein, eine Capsule Wardrobe
 rund um ein bestimmtes Kleidungsstück aufzubauen. Der indische Wickelrock ist allerdings diesmal
nicht das Kleidungsstück gewesen, das mir zur Inspiration diente - stattdessen habe ich als Grundlage
zwei Schals verwendet. In der folgenden Collage seht ihr einen davon - ein Pashminaschal vom 
Flohmarkt - und ihr erkennt vermutlich auch gleich, dass er von den Farben her einerseits ganz gut 
mir dem Wickelrock harmoniert, aber andererseits gedämpftere Töne beinhaltet. Er hat eine hellere
Seite mit einer Grundfarbe, die irgendwas zwischen beige, grau und gelbgrün ist, und eine dunklere
Seite im Ton herbstlicher Weinblätter.




Viele der Kleidungsstücke, die es heuer in meine winterliche Capsule Wardrobe 
geschafft haben, enthalten Farben, die mit den Tönen dieses Tuches harmonieren - was nicht
bedeutet, dass diese Farben unbedingt darin enthalten sein müssen. Es geht lediglich um
Inspiration!

Das Outfit mit dem beerenroten (Sommer-)Kleidchen, das ich hier mit Leggings, Stiefletten,
einem Shirt in Taupe und dem Janker vom Henry-Laden in einem undefinierbaren Grau-Grün-Ton
gemixt habe, ist z.B. aufgrund dieser Inspiraton entstanden. Die gelbe Steppjacke, die ich immer
noch mit Freude trage, gibt dem eher dezenten Ensemble beim Herbstspaziergang den gewissen
Farbkick.




Der zweite Schal, den ich als Capsule-Grundlage verwendet habe, ist ein Loop, der ebenfalls
herbstliche Rotnuancen beinhaltet - allerdings etwas "blau-tonigere". Damit schafft er z.B. eine
gute Verbindung zu meinem blauen Gudrun-Sj*den-Zweiteiler (der in seinem Muster auch
Weinrot- und Petrol-Töne zeigt).





Hier habe ich den blauen Zweiteiler mit demselben Sommerkleidchen von oben verbunden.
Und dazu trage ich meine selbst gefärbten und mit Serviettentechnik bearbeiteten blauen Stiefletten
sowie den blauen, bunt bestickten Gürtel vom Weltladen. All diese Stücke werden euch im
kommenden Winter wohl noch mehrere Male in unterschiedlichsten Kombinationen begegnen,
denn sie sind Teile meiner aktuellen #CapsuleWardrobe.





Und wo "bunkere" ich nun all diese Schätze? 

Ich habe in meinem Blog schon einige Male erwähnt, dass mein Kleiderschrank längst nicht so groß
ist, wie die meisten von euch denken. Doch viele können das wohl nicht glauben. Hier kommt nun 
also der ultimative Beweis - von außen und von innen. Ich hoffe, ihr erschreckt euch nicht - denn 
mein Schrank sieht weder von außen wie ein Designerschrank aus, noch ist er innen so locker und 
übersichtlich gestaltet, wie man das von diesen traumhaften (teils begehbaren) Kleiderschränken in 
den hübschen Magazinen kennt! Vielleicht habt ihr sogar selbst eine so traumhaft gestaltete Garderobe. 
Ich leider nicht. Wir leben in einem kleinen Haus mit kleinen Zimmern, und auf die habe ich auch 
unsere Möblage angepasst.

 Wie ich in diesem Posting aus dem Jahr 2013 beschrieben habe, teilen sich mein Mann und ich 
einen etwas unkonventionellen Wandverbau in unserem Schlafzimmer: Designt von Frau Rostrose
 aus dem Küchenprogramm vom Möbelschweden! Warum aus dem Küchen-Programm? Aufgrund 
einer Dachschräge und einer ungünstige Fenster-Tür-Konstellation gab es nicht viele Lösungen von 
der Stange - und diejenigen, die es gab und die gepasst hätten, gefielen uns nicht, weil sie zu 
"blockartig" und "massiv" aussahen oder weil sie zu wenig Stauraum boten bzw. den Platz im Zimmer 
nicht ausreichend nützten. Immerhin wollten wir darin nicht nur unsere Kleidung unterbringen, 
sondern auch Bettwäsche und einige Bücher, für die wir im Wohnzimmer, Vorzimmer und anderen
Räumen keinen Platz mehr gefunden haben... 




Das schwedische Küchenmöbelprogramm bot uns die Möglichkeit, eine Mischung aus Hoch-
schränken*), Schubladenschränken und Regalen quasi "nach Maß" zu bauen, und wir konnten den
Wandverbau mit Glastüren optisch ein wenig auflockern. Und auch was die Inneneinrichtung der
Hochschränke betrifft, bot das Programm gut für uns brauchbare Möglichkeiten - unter anderem
z.B. die beiden Metallschubfächer unter dem Hängeteil. Oben seht ihr die weiß eingerahmten
Bereiche - die gehören mir. Ich habe die Bereiche beschriftet, damit ihr auf einen Blick erkennen
könnt, was ich darin untergebracht habe. Alles andere ist entweder mit Edis Kleidung gefüllt oder
mit Bettzeug oder mit Büchern. *) Jeder Hochschrank ist gerade mal 60 cm breit.

Wenn ich im Zusammenhang mit unserem Schrank "gefüllt" sage, dann meine ich "prall gefüllt".
In einem der kleinen Wandschränke habe ich meine (liegenden) Hosen untergebracht und darüber
meine Pullover. Im anderen Hängeschrank Socken, Strümpfe, Strumpfhosen in diversen Schachteln.
(Und in beiden außerdem ganz oben Bücher...) In den zwei Schubfächern des Hochschranks liegen
meine Shirts, oben die langärmeligen, unten die kurzärmeligen. Darüber liegt ein Regalbrett, auf
dem Leggings und Shirts aus Häkelspitze untergebracht sind.




Und im Hängeteil befindet sich der Rest:
Röcke, Blusen, Kleider und Jacken. Um alle unterzubringen, die ich in einer Saison gerne tragen
will, habe ich mir vor Jahren schon ein paar dieser genialen Mehrfach-Kleiderbügel vom Kaffeeröster
zugelegt. Auf einem dieser Kleiderbügel kann ich acht Röcke unterbringen 😊👍 oder mindestens
vier Blusen bzw. Jacken!

Ich weiß, übersichtlich sieht anders aus. Und ich weiß auch, dass meine Shirts nicht ordentlich Stoß
auf Stoß liegen, wie sich das für eine gute Hausfrau gehört. Größtenteils sind sie auch nicht gebügelt!
Das hat vor allem den einen Grund: Ich bin keine gute Hausfrau! Ich war noch nie eine und ich werde
auf meine alten Tage auch keine mehr werden, meine Prioritäten liegen anderswo... 😊 Tja, ist so, da
müsst ihr jetzt durch. Jedenfalls wird in meinem Schrank kein Platz verschwendet 😜! Und manche
kreative Kombination hat sich erst durch die Enge in meinem Schrank bzw. durch das
Zusammenhängen von Klamotten auf einem Bügel ergeben...




So weit, so gut! Dies ist also der Schrank, in dem ich meine jeweils aktuelle Kleidung unterbringe.
Es gibt allerdings, wie ich euch schon erzählt habe, einen weiteren Schrank, in dem im Winter meine
Sommersachen und im Sommer die Wintersachen aufbewahrt werden - und auch die Kleidung, die
in diesem Jahr nicht Teil meiner Capsule ist sowie meine Sportsachen / Wanderkleidung etc. Er ist
ca. 1 Meter breit, davon die Hälfte zum Hängen, die andere Hälfte zum Legen.

Davon habe ich keine aktuellen Fotos gemacht, aber ihr könnt euch den "Delphin-Schrank", der
sich in meinem Arbeitszimmer befindet, HIER ansehen. (Da seht ihr ihn im ersten Posting mit der
Bemalung und - wenn ihr weiter runterscrollt -  im zweiten Posting dann so, wie er jetzt aussieht,
 mit einem weißen Vorhang.) Auch dieser Kleiderkasten ist also keineswegs riesig. Aber bei
meiner Art der Capsule-Wardrobe-Organisation komme ich mit den vorhandenen Möglichkeiten
ganz gut aus.




Ob ich den orangen Rock den ganzen Winter über in meiner Capsule für die kalte Jahreszeit
behalten möchte, weiß ich noch nicht. Im Herbst hat er gut gepasst - auch zur Ausstrahlung der
Natur - und mit Leggings drunter ist er durchaus für eine Saison-Verlängerung geeignet. Ich bin
mir nur nicht sicher, ob mir im Winter eher nach so strahlenden oder nach gedämpfteren Farben
der Sinn stehen wird. Zu meinem Inspiratonsschal passt er auf jeden Fall. Und zur Not kann ich
ihn ja mit einem anderen Rock aus dem "Ersatzschrank" austauschen.





Könnt ihr euch noch an meine Herausforderung "1 Teil - 3 Looks" erinnern? Das folgende Kleid
aus meiner Winter-Capsule lernt ihr nun gleich auf diese Weise kennen - ich habe es nämlich zuletzt
auf drei ganz unterschiedliche Arten getragen: Als Kleid, als Tunika und als Shirt!

Das Kleid begeleitet mich seit dem Jahr 2012 - seinerzeit habe ich es in Barcelona im Des*gual-
Outlet erstanden. Im ersten Look kombiniere ich es mit einem Langarmshirt, das einerseits den
Goldgelbton im Muster des Kleides aufgreift und andererseits den Ausschnitt etwas entschärft.
Und als "Rockverlängerung" dient mein alter schwarzer Samtrock, der - so wie das Kleid - mit
goldenen Aufdrucken verziert ist.

Im Fall des Rockes sind es Elefanten. Weil Elefanten
auch immer wieder auf Thailändischen Kleidungsstücken zu sehen waren verlinke ich dieses Outfit
bei Marens Colours of the World-Linkup mit dem Thema Thailand. Und weil die Hauptfarbe des
Outfits schwarz ist (ergänzt mit meinem schwarzen Fake-Leder-Fake-Fur-Gilet)
verlinke ich es außerdem bei den Modischen Matronen.





Gerafft mit einem Bindegürtel und zu meiner Haremshose getragen, wird das Kleid zur
Tunika. Wenn auch noch das Gilet von oben mitmischt, sieht das Ganze ein bisserl nach
Kalinka-Kalinka-Russentanzgruppe aus 😜. Solcherart gestylt kann man aber auch (mit einer
warmen Jacke drüber) zu Mrs. Sporty radeln. (Untendrunter trug ich nämlich noch ein 
Turnshirt und Leggings...)




Und mit meinem weinroten oder beerenroten Biobaumwoll-Maxirock macht das Kleid einen
auf Langarmshirt. Der "Schal", der das Outfit meiner Meinung nach toll ergänzt, ist in Wahrheit
gar kein Schal, sondern mein Bio-Seiden-Bolero ... Ihr seht also, mit ein bisserl Phantasie ist
Kleidung auf verschiedenste Arten zu verwenden. Und: Zweckentfremdung ist nicht verboten!




In den nächsten Collagen trefft ihr zwei "alte Bekannte" wieder - einerseits den Maxirock vom
vorigen Outfit, andererseits das Sommerkleidchen, das ich euch weiter oben in zwei verschiedenen
Looks gezeigt habe. Hier habe ich das Kleidchen und den Rock wieder einmal zu einem langen Kleid
vereint. Unter dem Kleidchen trage ich noch ein weiteres Sommerkleid, von dem man aber nur die
kurzen Ärmel und einen Teil des Halsausschnitts hervorblitzen sieht. Das schaut meiner Meinung
nach nicht nur hübsch aus, es bietet in der kalten Jahreszeit auch ein bisserl mehr Behaglichkeit als
ein einzelnes dünnes Kleid. Auch im Herbst und Winter mag ich zuweilen kurze Ärmel lieber als
lange - vor allem, wenn ich mich in überheizten Räumen aufhalten muss - aber gleichzeitig will ich
es am Kreuz warm haben und möchte natürlich eine weitere Schicht anlegen können, falls mir doch
kalt wird - dafür ist das graue Paillettenjäckchen da, und der ebenfalls graue Bömmelschal hilft auch
noch mit.




Weil heuer Karos wieder als ganz up-to-date gelten, habe ich auch meinen Karo-Kurzmantel
aktiviert, der mir schon seit vielen Jahren treue Dienste leistet. Außer ihm besitze ich (soweit
mir im Moment einfällt) nur noch eine karierte Bluse - (wieder so ein "Kindheitstrauma": denn
Karohosen und Schottenröcke sind Kleidungsstücke, die ich in meiner Kindheit anziehen musste,
 ob ich wollte oder nicht. Meine Mutter hatte sie übertragen gekauft, und da waren sie nun.
Geld für Traumkleidung war nicht vorhanden. Basta.)

Den Mantel mag ich jedenfalls, doch zu mehr Karostücken hat es bisher nicht gereicht. Aber ich
denke, man braucht bei Trends ja auch nicht 20 Teile - ein bis zwei Stück, die ein modisches Thema
 aufgreifen, genügen vollkommen. Und den Rest mixt ihr kunstvoll mit eurer zeitlosen, genialen und
perfekt zu euch passenden Capsule Wardrobe zusammen!




Einige der heute gezeigten Teile habt ihr bereits in meiner weinrot-grauen Capsule Wardrobe
 im Frühjahr 2017 gesehen - das obige Outfit ist sogar fast identisch mit einem aus diesem älteren
Beitrag - abgesehen davon, dass ich dort ein schwarzes T-Shirt unter dem Sommerkleidchen
trug und hier ein anderes Minikleid. Es gibt eben Mixturen, die ich besonders gerne an mir sehe,
und für die obige bekam ich neulich sogar gleich zwei Komplimente hintereinander: Eine bei der
Physikalischen Therapie und eine von einer Schwester im  Pflegeheim meiner Mutter... 😊 Woran
man wieder erkennt - Kleidung braucht nicht unbedingt NEU oder DER LETZTE SCHREI zu
sein. Wichtig ist ein stimmiger Mix mit Farben und Schnitten, die euch stehen - dann fühlt ihr
euch auch wohl in der Kleidung. Und seht darin unter Umständen sogar 1000 x besser aus als
manches Model im super-modernen Look - KLICK!


Nun danke ich euch allen für euer Interesse an den Geheimnissen des rostrosigen
Kleiderschrankes und fürs Mitfeiern! Habt ihr ein Stück Torte genascht? Habt ihr mittlerweile
ebenfalls eine Capsule Wardrobe für die kalte Jahreszeit angelegt? In meinen nächsten Beiträgen
wird es einerseits ein paar nette Viecher zu sehen geben und andererseits möchte ich euch auch
bald wieder nach Thailand entführen. Ich weiß noch nicht genau, in welcher Reihenfolge, aber
auf jeden Fall hoffe ich, ihr seid auch da wieder mit dabei!

Ebenso dabei sein könnt ihr beim aktuellen Linkup von ANL: Bis zum Abend des 1. Dezember könnt
ihr nämlich dort noch eure Postings rund um den Themenkreis Achtsamkeit + Nachhaltigkeit  +
Lebensqualität = A New Life verlinken. Ich freu' mich drauf - und die Welt freut sich noch mehr!


Fotos: Herr und Frau Rostrose sowie die Rostrosentochter
Herzliche Grüße von eurer Traude



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty, bei Achtsamkeit+Nachhaltigkeit+Lebensqualität=ANL
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB


Montag, 15. Oktober 2012

Ein kleiner Blick in mein Zimmer

Servus Ihr Lieben!
Könnt ihr euch noch an mein Posting

Ein Kellerkind kommt ans Licht

erinnern? Damals habe ich euch von meiner "Übersiedlung" ins ehemalige Kinderzimmer
erzählt und euch ein paar erste Fotos der Umgestaltung dieses Raumes gezeigt.
In der Zwischenzeit hat sich natürlich immer wieder ein bisschen was an diesem Raum
verändert und weiter entwickelt.


Hier seht ihr z.B. die Ecke mit dem alten Ivar-Regalschrank, den ich weiß gestrichen und mit
farblich passenden Lieblingsstücken eingerichtet habe. Darüber hat mir Herr Rostrose das
(ebenfalls von mir geweißelte) Regal montiert, das früher an der Stelle dieses Schränkchens
in der Küche hing. Hier passt es doch viel besser hin, stimmt's? :o))





Die Grundfarben meines "Zimmers für alte Mädchen" ;o) sind neben weiß unterschiedliche Rosatöne,
hellblau und eine kleine Prise grau. Wenn ihr genau hinschaut, werdet ihr verschiedene Geschenke
 und Gewinne sehen, die ich im Lauf der Zeit in der Bloggerwelt bekommen habe -
viele von ihnen werden von mir in diesem Raum in Ehren gehalten!
Die einstmals dunkelblauen Griffe des Ivar-Schrankes habe ich - genau wie diese Herzen
an den Vorhangstangen mit alten Buchseiten und Decoupagepapier verändert. 





Kurzfristig dachte ich auch darüber nach, ob ich das Glas aus den Vitrinentüren herausschlagen und
durch Kaninchendraht ersetzen soll - das sieht sicherlich interessanter aus. Aber bis jetzt
konnte ich mich dazu nicht entschließen; es verstaubt dann ja doch alles schneller -
und ich staube echt nicht gern ab... ;o)

 In den Schachteln, die in der Vitrine stehen, bewahre ich Stempel, Geschenkbänder
und weitere Kleinigkeiten auf. Und was ich sonst noch so brauche, versteckt sich
unter anderem in den Ivar-Schubladen, auf die ich mit grauer Farbe die jeweiligen Inhalte
gepinselt habe. ("Kramuri" ist übrigens das hier gebräuchliche Wort für "Krimskrams" ;o))
Perfekt finde ich es noch nicht - doch es entwickelt sich langsam aber sicher in die Richtung,
die ich mir vorstelle.




Ebenfalls entwickelt haben sich seit dem "Kellerkind-Posting" der alte Kinderzimmerschrank
und Omas "lüsterner Lüster". Denn bei Großmutters Kronleuchter gab's ja zu dem Zeitpunkt nur
die plumpen Energiesparlampen, die absolut unpassend wirkten. Einige von euch versorgten mich
mit Tipps - vielen Dank nochmal dafür! - und inzwischen habe ich schöne, flammenförmige
Energiespar-Kerzen montiert.

Und wenn ihr bei der unteren Collage genau hinschaut, seht ihr außerdem,
wie ich den Delphin-Schrank verändert habe.
Einige von euch meinten ja, der würde nun gar nicht mehr
zum Raum passen - und je länger ich ihn mir ansah, desto klarer wurde mir: Ihr habt Recht.
Die Herausforderung bestand für mich dann darin, ihn zwar
passend zum Zimmer zu verändern, aber seine Türen nicht anzustreichen:





Genau - ich habe ihm kurzerhand einen Vorhang verpasst!
Dafür war aber einiges an Vorbereitungen zu treffen,
und dabei hat mir zum Glück mein lieber Mann geholfen.
Zunächst musste auf den Schrank ein kleiner Holzrahmen aufgesetzt werden.
Und auf diesem Aufsatz konnten wir dann schwenkbare Gardinenstangen montieren.
Natürlich gab es die nicht in passender Größe, mit den aufgeschraubten Metallkugeln
waren sie zu lang und ohne die Kugeln rutschten die Gardinen immer herunter.
Da mussten wir ganz schön tricksen, und falls es euch interessiert, wie wir das gemacht 
haben, fragt mich nur, dann erzähle ich es euch ein andermal gerne bzw. zeige euch Details.





Wer mich kennt weiß, dass ich keine begnadete Näherin bin. Daher war die Lösung meiner Wahl,
Gardinen zu kaufen. Aber auch hier fand ich nichts in der passenden Größe.
Außerdem wollte ich einen blickdichten Vorhang -
er sollte ja das Delphinbild kaschieren - der jedoch
gleichzeitig ganz leicht und luftig aussieht. In meinem Fundus gab es noch weiße, zarte
 Baumwollgardinen vom Möbelschweden. Die hängte ich versuchsweise doppelt übereinander
und stellte fest - das geht in die richtige Richtung. Und für einen etwas romantischeren Look
griff ich dann doch zu Nadel, Faden und einem schönen weißen Spitzenband. (Bloß den Saum
hab ich noch immer nicht hochgenäht, sondern die Vorhänge bloß auf etwas "überbodenlang"
 abgeschnitten... Tja. Das ist irgendwie Rostrosen-typisch... ;o))




An der einen Seite des Schrankes hängt eine alte Geschirrtuchstange vom Flohmarkt,
und hier bringe ich wechselnde Deko an - beispielsweise dieses selbstgemachte herzförmige
Kränzlein aus kleinen rosa Gartenrosen.
Meine Spitzensammlung habe ich auf nostalgische Holz-Kluppen (Wäscheklammern)
und Garnspulen gewickelt; zu Zeit bewahre ich sie auf einem der Messing-Nachtschränkchen auf,
die links und rechts neben dem "Katzenschlafsofa" stehen.

Die unteren Fotos habe ich für euch im September aufgenommen. Wie ihr erkennen könnt,
ging Maxwell hier nichts ab, er fand den Platz einfach kuschelig und fein:





Dieses Bettsofa ist aber auch ein Plätzchen, an dem ich manchmal lese - und auch das
erwachsene "Tochterkind" Jana hat hier inzwischen zweimal übernachtet - deshalb ging uns schon
 seit einer Weile eine hübsche kleine Nachttischlampe ab. Und als ich euch neulich von meinem
"Küchentraum" erzählte und euch bei der Gelegenheit die wunderschönen Küchen
von Maisons du Monde zeigte, stöberte ich im Online-Katalog von MdM auch nach
geeigneten Lampen.
Und fand dabei dieses hübsche kleine Stück namens Elizabeth
(wie passend für ein Zimmerchen, in dem ich auch einige Bilder "unserer"
Kaiserin Elisabeth zur Zierde aufgestellt habe):




Ich finde, das Lämpchen verleiht dem Raum einen freundlich-eleganten Ausdruck
und optische Wärme - nicht zu verachten in der kühlen Jahreszeit ;o).
Und weil ich schon so schön beim Stöbern und Bestellen war, musste auch noch der schöne
Kissenbezug "Geheimnis" mit, denn er vereint einiges, das mir gefällt:
 einen zarten Roséton mit dem Goldschimmer, den auch meine Messing-Nachtschränkchen
zeigen, die Rückseite ist in einem dunklen Uni-Taupe-Ton (das heißt, ich kann mein Polsterl
auch mal wenden, wenn mir danach ist :o)), das Material edles Leinen mit etwas Baumwolle
(zu einem sehr günstigen Preis!)
und außerdem sind Postkartenmotive und Vogelkäfige für mich sehr attraktiv.




Auf der unteren Collage seht ihr noch einen weiteren neuen Kissenbezug,
aber den habe ich nicht bei MdM gekauft, sondern ...nun, das ist eine andere Geschichte,
die ein andermal erzählt werden soll. Denn schon sehr bald -
ich schätze mal in rund einer Woche -
wird es hier eine kleine Verlosung  geben... (Am besten: gleich notieren
- und wiederkommen :o))

Auf einigen der Fotos hier zeige ich euch ganz filigrane Netz-Spitzenhandschuhe.
Sie sind Erbstücke meiner "großen Oma" und dürfen nun auch dieses Zimmer zieren,
das ja mit einigen Erbstücken meiner beiden Großmütter eingerichtet ist...





Auch das Paar auf dem Sepia-Foto hier unten stammt von dieser Großmutter:
Das waren ihre Autofahrer-Handschuhe, denn meine große Oma war eine der wenigen
Frauen, die es damals wagten, den Führerschein zu machen und auch ab und zu mit dem
Wagen meines Großvaters fahren durfte (allerdings nicht sehr oft ;o)).





Nun danke ich euch noch sehr für euer Interesse - an meiner kleinen Kemenate,
aber auch an meinem Posting über den schönen Laden Con Mani Living,
der nicht weit von uns seine Pforten geöffnet hat und den ich euch in meinem
vorigen Posting vorgestellt habe!


liche Grüße an meine lauten, leisen und stillen Leser/innen
und alles Liebe 
von eurer "Rostrose" Traude