✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Servus und Hallo, Ihr Lieben!
✿♥**♥✿
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Zunächst möchte ich mich hier noch einmal rundum bei euch allen herzlich bedanken: Für euren Besuch bei meiner "Vorschau" am Samstag, für eure lieben Wünsche zum Jahreswechsel und für eure Besserungswünsche in Sachen Gesundheit. Meinen armen Mann hatte der grippale Infekt ja voll erwischt, ich hingegen habe während meines Urlaubes in der ersten Jännerwoche tapfer dagegen angekämpft: Ich war zwar die ganze Zeit über etwas verkühlt und schlapp, doch mit Erkältungsbädern, Echinacin- und homöopathischen Grippetropfen, Vitaminen und Tee ist es mir tatsächlich gelungen, mich aufrecht zu halten - und das eine oder andere "Rostrosen-Projekt" in Angriff zu nehmen.
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
![]() |
| WIR nehmen das Projekt "dösende Katze" in Angriff - das können wir besonders gut! |
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Von einem dieser Projekte bekommt ihr heute Fotos zu sehen.
Es handelt sich dabei übrigens um KEIN Katzen-Projekt,
auch wenn es vielleicht so aussehen mag ;o)
Wie einige von euch wissen, war ich bis vor kurzem ein "Keller-Kind". Soll heißen, mein "Büro" oder meine "Kemenate", mein "Arbeitsraum" oder "Atelier" oder meine höchstpersönliche chaotische Rumpelkammer befand sich im tiefen, dunklen, kalten Keller dieses Hauses. (Nunja, ehrlich gesagt hatte ich Licht ... und auch einen Elektro-Ofen... aber trotzdem...) Als im Sommer des vergangenen Jahres mein liebes erwachsenes Töchterlein von Zuhause auszog, um fortan in einer Wohngemeinschaft in Wien zu leben, fasste ich Hoffnung, dass die Tage mein Kellerdaseins gezählt sein könnten.
Und so war es dann auch. Jana gab mir die "Erlaubnis", vom Keller in "ihr" Zimmer zu ziehen - unter der Voraussetzung, dass sie darin weiterhin ab und zu übernachten kann.
Und so war es dann auch. Jana gab mir die "Erlaubnis", vom Keller in "ihr" Zimmer zu ziehen - unter der Voraussetzung, dass sie darin weiterhin ab und zu übernachten kann.
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Diesen Wunsch habe ich meinem Kind natürlich gern erfüllt - allerdings bedeutet das auch, dass ich die Einrichtung vorerst möglichst einfach und flexibel halten muss, um kurzfristig mit meinem Laptop "übersiedeln" zu können, wenn Jana mal ein paar Tage hier Urlaub machen möchte. Und - ganz besonders wichtig - in meinem Büro muss ein Bett stehen, in dem Jana gut schlafen kann.
Auch unsere Katzen meinten, dass so ein gemütliches Schlafplätzchen wohl eine Selbstverständlichkeit sei - und dass ich mir ohnehin nicht einzubilden brauche, dass dieser Raum nun MIR gehören würde. Aber bei entsprechend gutem Benehmen dürfe ich das Zimmer mit-benützen.
Auch unsere Katzen meinten, dass so ein gemütliches Schlafplätzchen wohl eine Selbstverständlichkeit sei - und dass ich mir ohnehin nicht einzubilden brauche, dass dieser Raum nun MIR gehören würde. Aber bei entsprechend gutem Benehmen dürfe ich das Zimmer mit-benützen.
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿

✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Trotzdem sollte natürlich einiges von meinem Stil in das Katzen- und ehemalige Teenager-Zimmer einziehen. Ohne großen monetären und arbeitsmäßigen Aufwand. Und das war nicht ganz einfach.Denn das Zimmer ist ziemlich klein - und Janas Stil eben doch ganz anders als meiner.
Ich habe alles durchsucht, um euch ein paar Vorher-Bilder zeigen zu können - leider vergebens. Möglicherweise hat meine Tochter die Fotos mitgenommen. Also will ich versuchen, euch die frühere Einrichtung zu beschreiben:
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Janas Lieblingsfarbe ist seit jeher BLAU - die mädchenhafte "Rosa-Phase" hat sie weitgehend ausgelassen - und alles, was ich hier nenne, hat Jana selbst ausgesucht, als sie 13 oder 14 war: Die Wände waren - bis auf zwei - in himmelblau gestrichen, die Crinkle-Vorhänge glänzten in einem schönen Mittelblau, das zum Sofa umfunktionierbare Doppelbett war jeansblau, die Griffe ihrer Schubladen am Kiefernholzschrank so dunkelblau wie ein später Abendhimmel...
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Als Akzentfarben hatte sie terracotta und rot gewählt: Zwei Wände waren in einem hellen Terracotta-Ton gestrichen, die Deckenleuchte passte dazu, die blauen Kissen auf dem Sofa hatten Streifen in dieser "erdigen" Farbe, die Lampe über ihrem Bett wiederum war ein rotes Herz, die Gardinenstange hatte rote Herzen als verzierenden Abschluss usw. Einen alten Schrank hatte ich seinerzeit auf Janas Wunsch hin in einer Kombination dieser Farben bemalt: Blaues Meer, blauer Himmel, roter Sonnenuntergang mit terracotta-farbigen Wolkenstreifen - und davor zwei springende Delphine (in graublau)...
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Zuerst hatte ich vor, den Schrank bei meiner Übersiedlung in dieses Zimmer weiß zu streichen (oder überhaupt in einen neuen Schrank zu investieren), aber irgendwie brachte ich es nicht übers Herz - ich ertappte mich bei folgendem Gedanken: Dieses Delphin-Bild habe ich einst für meine Tochter gemalt - möglicherweise werden sich eines Tages meine Enkelkinder darüber freuen... (Normalerweise gehöre ich nicht zu den Müttern, die schon über Enkelkinder nachdenken... Jana wird erst 19 und ich hoffe, sie läßt sich noch ein paar Jahre Zeit!) Jedenfalls haben jetzt nur die Seitenwände und der Sockel des Kasten einen weißen Anstrich erhalten (und die Terracotta-Töne der Wolkenstreifen habe ich sanft in rosé umgefärbt) - so darf er vorläufig mal bleiben. Was meint ihr dazu?
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
![]() |
Was da am Boden neben dem Delphin-Schrank lehnt, sind übrigens Leinwände, die aufs Bemalt-Werden warten.
In einem so hellen Raum stehen die Chance dafür auf jeden Fall besser als im Keller! |
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Natürlich mussten vor allen anderen Aktionen noch die Wände gestrichen werden (nicht in weiß, sondern in einem ganz hellen Taupe-Ton), und auch Janas blaues Bettsofa erhielt flott eine neue Optik: Mit Hilfe von zwei weißen Überwurf-Decken, einem Schaffell, einem Kuschel-Plaid (alles vom Schweden) sowie diversen Kissen aus dem Rostrosenfundus hat die Teenager-Couch nun eine verblüffend andere Wirkung als vorher.
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Die beiden Messingschränke, die das Sofa flankieren, sind über hundert Jahre alt. Sie stammen aus dem Besitz meiner "Kleinen Oma" (= die Großmutter mütterlichseits) und tragen jeweils zwei Platten aus schwarzem Marmor. Als wir von unserer (geräumigen) Stadtwohnung in unser etwas knapper bemessenes Haus am Land übersiedelten, hatte ich zunächst nicht die geringste Ahnung, wohin mit den kleinen Schränken. Also landeten sie im Keller (genau wie ich ;o)).
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Mein Mann wollte die Nachtkästen am liebsten gar nicht behalten (denn in unser winziges Schlafzimmer passten sie nicht), doch ich hänge sehr an diesen Möbelstücken.
Ich habe sie vor rund 25 Jahren von einer "Zwischendurch-Besitzerin" sogar zurückgekauft, weil ich damit starke Kindheitserinnerungen verbinde und weil ich sie wunderschön finde. Sie gehörten einst zu einem Messing-Ehebett. Dieses Bett besitze ich allerdings nicht mehr. Ich habe bloß noch ein (zerlegtes) Messing-Einzelbett, das ebenfalls meiner kleinen Oma gehörte. (Es wartet noch im Keller auf seinen Einsatz als Daybed - keine Ahnung, wo bzw. wann ich Platz dafür finde ;o))
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
![]() |
| So sehen die einstmals roten Herzen nun aus - ich habe sie mit Hilfe der Decoupage-Technik verwandelt. |
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Und auch an der Decke hängt jetzt ein armes, bisher in den Keller verbanntes Erbstück: Der Glitzer-Glimmer-Luster ist ein Italien-Urlaubs-Souvenir meiner "Großen Oma" (also der Oma väterlicherseits), angeblich mit Klunkern aus geschliffenem Muranoglas gefertigt. Er hing früher, als wir noch in Wien lebten, im Wohnzimmer, doch mein Göttergatte konnte den Leuchter nie ausstehen, weshalb er nach der Übersiedlung in unser Haus erst noch auf seinen glanzvollen Auftritt wartete. Jetzt ist jedenfalls seine Zeit gekommen: Janas modernes Metallding mußte weichen und Omas "lüsterner Luster" kam endlich zum Einsatz! (Ein bisschen seltsam sieht er allerdings schon aus mit den den nüchternen Energiespar-Elektrokerzen - meine Großmutter verwendete immer so hübsche Glühbirnen, die wie Flammen aussahen. Aber solche kriegt man ja heutzutage bei uns nicht mehr... jedenfalls nicht dass ich wüßte...)
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
![]() |
| Im Hintergrund seht ihr die "schwedischen Gardinen", die Janas blaue Vorhänge ersetzen... |
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Tja, Ihr Lieben, das war's fürs erste - mehr kann ich euch im Moment noch nicht zeigen, weil die Seite gegenüber des Sofas noch nicht "vorzeigbar" aussieht. Es gibt einen Ivar-Regalschrank, bereits in weiß gestrichen (und die früher nachtblauen Griffe sind nun auch so wie die Vorhangstangen-Herzen mit Decoupage-Technik verwandelt), aber er muss noch hübsch eingerichtet werden, und dann steht da außerdem mein Schreibtisch - beides passt gerade mal so an die zweite Breitwand des 12 Quadratmeter kleinen Zimmers (das noch dazu eine Dachschräge über dem Sofa hat).
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
![]() |
| Und - kann ich jetzt endlich ungestört weiterschlafen? |
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Maxwell ist jedenfalls froh, dass die Führung durch das "Katzenzimmer" für heute zu Ende ist. Aber irgendwann wird es bestimmt eine Fortsetzung geben.
A propos "Fortsetzung" - auch von meinem Elsass-Reisebericht bin ich euch noch ein paar schöne Fotos schuldig - wenn nichts dazwischen kommt, will ich euch die beim nächsten Mal zeigen.
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Für heute gibt es bloß noch einen kurzen Film-Tipp - ich habe nämlich dieser Tage den wunderbaren französischen Film "Ziemlich beste Freunde" gesehen und kann ihn euch allen nur ans Herz legen!
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿
Und nun kriegt ihr ganz herzhafte Küschelbüschel von mir
und natürlich schick ich euch auch wieder die allerliebsten Rostrosengrüße!
Auf bald, eure Traude
✿♥*♥♫♫♥✿♥**♥✿♥♫♫♥*♥✿














































