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Donnerstag, 21. Februar 2013

USA - 13. Tag: Josua Tree Nationalpark

Hello, liebe Mitreisende!

Zunächst einmal vielen, vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem gemixten
"Winter-Frühlings-Posting mit Hund" :o))
Ich hab mich sehr darüber gefreut!
Nun aber welcome! zur nächsten Etappe meines USA-Reiseberichtes - da kann ich euch heute
ja beinahe den Sommer bieten  - obwohl unsere Reise im vorigen Herbst stattgefunden hat...
(Damit hätten wir dann gleich im ersten Absatz meines Postings sämtliche Jahreszeiten durch *ggg*) 
 Und außerdem ein ganz herzliches Willkommen an meine neuen LeserInnen - ich freu mich so,
dass ihr mich gerne besucht! :o)

Lasst euch bitte nicht von der heutigen Überschrift in die Irre führen: Die Pflanzen und den
Schmetterling von der ersten Collage habe ich nicht im Josua Tree Nationalpark fotografiert, sondern 
im Garten unseres Hotels in Scottsdale.


 


Dieses Hotel - das Cottonwoods Resort - ist eines der schönsten unserer USA-Reise - der Stil liegt 
irgendwo zwischen mediterran, maurisch und mexikanisch - und so hatten wir am vorangegangenen 
Nachmittag nach unserer Ankunft nicht die geringste Lust mehr, uns noch aus dem Resort heraus zu
 bewegen. Abgesehen von einem Walmart-Supermarkt haben wir in Scottsdale nichts gesehen bzw. 
besucht... Ein bisserl "Pausieren" muss auch mal sein :o)
Das Abendessen des 12. Tages nehmen wir im "Pomo" ein (einem sehr guten neapolitanischen
Restaurant, das zur Anlage gehört - ihr seht es in der unteren Reihe dieser Collage) und auch das 
Frühstück am 13. Tag sowie einen ganz besonders netten Plausch mit einer
der Kellnerinnen genießen wir im Cottonwoods.


Wie ihr vor allem auf der rechten Seite der Collage seht, ist der Hof des Resorts schon weihnachtlich geschmückt.

Nach dem Frühstück verlassen wir Phoenix / Scottsdale in Richtung Los Angeles, aber die
"Stadt  der Engel" ist noch nicht unser nächstes Ziel. (Dorthin treibt es uns erst einen Tag später.)

Die unteren Fotos besitzen Symbolcharakter: An den Straßenrändern der Highways findet man unverhältnismäßig viele 
zerfetzte Autoreifen. In den USA dürfte es kaum Kontrollen oder Beschränkungen im Zusammenhang mit Profiltiefe / 
Zustand von Autoreifen geben, und so fahren die LKWs offenbar jeden ihrer Zwillingsreifen, bis er ihnen "abfällt". 
Unterwegs nach Palm Springs wurden wir Zeugen eines solchen Prozesses, denn vor uns scherte ein Lastwagenfahrer aus, 
um andere Trucks "auf Teufel komm raus" zu überholen -  ohne zu bemerken, dass seine Reifen bereits qualmten und sogar 
Funken schlugen. Edi hielt zwar Abstand, aber dennoch war es ein mulmiges Gefühl, zu erkennenn und mitzuerleben, dass 
der Wagen vor uns bald einen Reifen verlieren würde (was er schließlich auch tat...). Zum Glück war das Ding so zerfetzt,
dass es für uns auf der Fahrbahn kein Problem darstellte.
Es ging mir wie bei dem Hirsch in Bryce Canyon - ich war viel zu sehr mit Schauen und Bangen beschäftigt, um ans 
Fotografieren zu denken. Unmittelbar nach dem Überholprozess musste der Fahrer seinen Truck dann an den Straßenrand
fahren, um einen neuen Reifen zu montieren - na, das hat sich ausgezahlt ;o)) Und ich fotografierte danach stellvertretend 
andere Trucks und herumliegende Reifen-Relikte...




Unterwegs machen wir Rast bei einer Tankstelle, zu der auch ein gern von Truckern frequentiertes  
Imbisslokal gehört: Der Chiriaco Summit Coffee Shop. Dieser Ort bzw. die Tankstelle hat eine
nette "typisch amerikanische" Erfolgs-Geschichte eines jungen Mannes namens Joe Chiriaco zu 
erzählen - hier könnt ihr sie euch im englischsprachigen Original durchlesen und hier in der leider
 ziemlich holprigen deutschen Übersetzung.

Mr. Chiriaco war nicht nur ein Pionier, sondern auch ein glühender Bewunderer des
 US-Generals George S. Patton
der hier in der Wüste seine Truppen ausgebildet hat. Als Patton im Jahr 1945 bei einem Unfall ums 
Leben kam, liChiriaco ein Denkmal und später das General Patton Memorial Museum für ihn errichten.
Wir haben das Museum nicht besucht, doch die Panzer und Wasserfahrzeuge kann man auch von der
Tankstelle aus besichtigen. Mich haben übrigens vor allem die beiden rührenden Oldtimer-"Skelette"
fasziniert...
... und die schönen Pflanzen, die zum Anwesen der Chiriaco-Familie gehören: 




Nach unserer Chiriaco-Pause geht es weiter in den
Joshua Tree Nationalpark,
 weil der so schön auf unserer Strecke liegt. Der Park ist nach einer Palmlilienart - der Josua-Palmlilie
  (Yucca brevifolia) - benannt, die in dieser Fels- und Wüstenlandschaft anzutreffen ist.




Das Gebiet ist über 3000 Quadratkilometer groß, und da wir nicht durch- sondern nur hineinfahren, 
lernen wir nur ein kleines Teilstück davon kennen. Offenbar ist nicht so ganz die richtige Jahres-
zeit für diesen Park, denn es gibt keine Torwächter, die unseren Nationalpark-Ausweis sehen wollen, und
 wir sind die einzigen Touristen weit und breit. Aber diese Stille hat ihre Vorteile - so werden die 
Tiere im Park nicht verschreckt - und während für mich endlich ein Diademhäher ruhig sitzen bleibt,
gelingt es Edi, eine Eidechse auf Bild zu bannen



Die schönste Jahreszeit für einen Besuch des Joshua Tree Nationalparks muss wohl der Frühling sein,
wenn hier die Wüstenblumen und Kakteen in reicher Fülle blühen und die Wüstenhitze sich noch in Grenzen hält.
Aufgrund interessanter Felsformationen zieht der Park auch Felskletterer aus aller Welt an.

Wenn ihr weitere Fotos sehen wollt oder zusätzliche Informationen sucht, sind für euch vermutlich
diese Links interessant:
http://www.usa-und-kanada.info/2011/der-joshua-tree-national-park/

Hier gehts zu den sehr sehenswerten Bildern.



Unser Hotel - und somit unser nächstes Etappenziel - befindet sich "heute" (also genauer
gesagt, am 6. November 2012 ;o)) - in
 Palm Springs.

Eigentlich hatten wir vorgehabt, an diesem Tag noch mit der Aerial Tramway  auf den Gipfel 
des Mt. San Jacinto zu fahren oder uns zu erkundigen, wo man hier eine Ballonfahrt 
buchen kann, denn meine Blogfeundin Julia / Vintage with Laces hatte mir von einer solchen
 Tour über die Dächer und Palmenwipfel der Stadt und die faszinierende Landschaft rundum 
 vorgeschwärmt, doch obwohl es bei unserer Ankunft noch gar nicht so spät ist, beginnt es bereits zu 
dämmern. Daran erkennt man dann offenbar doch die herbstliche Jahreszeit. Also beschließen wir, 
stattdessen etwas für unser leibliches Wohl zu tun und verschieben alles Weitere auf den nächsten 
Tag. Im örtlichen Red Lobster gönnen wir uns Köstlichkeiten mit Meeresfrüchten (eigentlich ein 
ziemlicher Luxus, so mitten in einer Wüstenstadt - aber Palm Springs ist ja schließlich die "City der 
Reichen und Schönen", da darf etwas Luxus sein ;o))) Und später plansche ich dann noch ein bisserl 
im Hotelpool herum, während Herr Rostrose sich darauf beschränkt, vom Beckenrand aus zu 
fotografieren. 




Zu diesem Zeitpunkt wissen wir noch nicht, dass wir am nächsten Tag wieder etwas
Wunderschönes erleben werden - etwas, das wir dem Tipp eines Mannes aus Dänemark
verdanken, den wir beim Frühstück kennenlernen...



Hier  kommt ihr zu meinem vorangegangenen Kapitel über 
die Route 66 und Sedona.
Hier  kommt ihr zur Fortsetzung über den Palm Canyon.


Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥

Samstag, 16. Februar 2013

USA - 12. Tag: Flagstaff / Sedona / Oak Creek Canyon

Howdy & Hi, ihr Lieben!
*****************************************************

Heute legt ihr euch zur Lektüre meines Reiseberichtes am besten Born to be wild 
oder (Get Your Kicks on) Route 66  auf.  (Klickediklick auf die Links, und ab geht die Post ;o))

Die Ortschaft Flagstaff, in der wir die Nacht vom 4. auf den 5. November 2012 verbringen,
ist die größte Stadt Zentralarizonas und eine der am höchsten gelegenen Städte der USA. Sie
lebt vor allem von ihrer Nähe zum Grand Canyon, dem Red Rock Country bei Sedona 
und ihrer Lage an der legendären
Route 66


Schilderwald an der Route 66


Vor allem in der Historic Downtown von Flagstaff kann man die Geschichte der Universitätsstadt
noch nachvollziehen: Im frühen 19. Jahrhundert waren es in erster Linie Goldsucher, die in den
die Stadt umgebenden Bergen ihr Glück machen wollten. (Heutzutage wird in diesen Bergen 
stattdessen Wintersport getrieben :o))

Die hier ansässigen Indianer leisteten den Pionieren 
massiven Widerstand, doch in den 1870er-Jahren fand hier die erste Besiedlung durch weiße
Farmer und Viehzüchter statt, und 1882 erreichte die Eisenbahn den Ort. Die im Tudorstil
erbaute Railroad-Station, das Bahnarbeiter-Denkmal und die den Pionieren gewidmete Uhr
erinnern noch an diese Zeit. Manche andere Gebäude wie z.B. das historische Weatherford-
Hotel erinnern hingegen an die Blütezeit der Route 66.



Schade, dass wir hier keine der typischen alten Tankstellen mehr vorfanden... Aber es gibt noch welche (klick)
 

Auch wir fahren ein Stück auf dieser berühmten Strecke, um zum Oak Creek Canyon 
zu gelangen, in dem einst wegen seiner landschaftlichen Schönheit zahlreiche Wildwestfilme 
gedreht wurden. Dort wollen wir uns unbedingt den
ansehen, da er uns von der jungen Frau aus Sedona (die wir bei unserem Ausflug in den
 Antelope Canyon kennengelernt  haben) ganz besonders ans Herz gelegt wurde. Wir sind ihr 
sehr dankbar für diesen Tipp, denn dieser Besuch lohnt sich wirklich (selbst wenn hier 
unser Nationalpark-Ausweis nicht gilt und wir uns um 10 Dollar ein Ticket lösen müssen).
So schön und (weitgehend) menschenleer sieht es dort aus - jedenfalls im Spätherbst,
wenn das Wasser kalt ist:




Am Beginn des Wanderweges, der zum Slide Rock führt, gibt es eine kleine Ausstellung
alter landwirtschaftlicher Geräte, die sowohl für Murphy interessant ist als auch für euer
rostiges Röslein: Ich finde, eins oder zwei dieser Objekte würden sich in unserem Garten ziemlich
dekorativ machen!




Wenn man dann ein Stück weiter wandert, kommt man allmählich zum namensgebenden
Flussbett des Oak Creek: Der Fluss hat sich hier einen Weg durch den roten Sandstein
gebahnt, der eine natürliche Wasserrutsche entstehen ließ.




Diese wird in der warmen Jahreszeit von alten und jungen Besuchern eifrig genützt - einige
Fotos davon könnt ihr euch hier ansehen - daran ist dann auch unschwer zu erkennen, dass
wir im Sommer keine solchen Bilder der Ruhe und des Friedens hätten aufnehmen können.
Unser Reiseführer weiß zu dem Areal zu sagen, dass ein Besuch in Arizona "einfach nicht
komplett" ist, ohne den Slide Rock hinuntergerutscht zu sein. Und wie es zunächst den
Anschein hat, dürften auch diese beiden Helden mit dem Gedanken spielen:




Doch dann überlegen sie es sich leider anders und schlüpfen wieder in ihre Schuhe - 
was mich nicht weiter wundert (aber schade ist es doch, ich hätte die zwei gern beim "Sliden"
geknipst ;o)) Ich habe bloß meine Hand in den Fluss gehalten und fand das Wasser eisbärenkalt. 
Da begnügen wir zwei uns doch lieber damit, den wunderschönen Flusslauf zu fotografieren 
und den Anblick zu genießen, ohne uns kalte Füße und blaue Flecken zu holen.




Unser nächstes Ziel ist das von einer traumhaften Bergkulisse umgebene Städtchen  
Sedona,
das als "Ort der Kraft" gilt: Den (aufgrund hohen Eisenoxidgehalts) roten Felsen werden
seit Menschengedenken magische Kräfte zugesprochen, und auch das milde Klima der
Stadt wirkt sich verlockend aus, weshalb jährlich zwischen zwei und drei Millionen Besucher
nach Sedona kommen. Auch zahlreiche Künstler fühlen sich von der Schönheit und
Besonderheit der Umgebung magnetisch angezogen.

Unter anderem übersiedelte Max Ernst, der bedeutende surrealistische Maler, Grafiker und Bildhauer 
deutscher Herkunft, mit seiner amerikanischen Frau Dorothea Tanning (die ebenfalls Künstlerin war), 
in diese reizvolle Gegend und erbaute hier ein einsam gelegenes kleines Haus, das Capricorn Hill genannt wurde. 
Er kam hier auch in Kontakt mit den Ureinwohnern, den Hopi, und befasste sich mit ihrer Kunst und Kultur.




Als die New Age Bewegung aufblühte, schossen hier die entsprechenden Studios und
Läden wie psychedelische Pilze aus dem Boden: Wer möchte, kann sich z.B. aus Tarotkarten
oder Handflächen die Zukunft voraussagen lassen, außerdem gibt es Läden für Gipsy-Kleidung,
jede Menge Schmuck aus Halbedelsteinen, Galerien u.v.m.
Auch das Bedürfnis nach Wild-West-Nostalgie wird hier gut bedient - hier finden sich auch
die gebleichten Tierschädel, die wir im Death Valley vergeblich gesucht haben ;o) - und
an jeder Ecke begegnen einem Cowboys - allerdings ist nur der auf dem mittleren
Foto aus Fleisch und Blut:




Für Bären hingegen scheint dieser Ort nicht das allerbeste Pflaster zu sein - vor einem
Schoko-Laden begegnete uns dieses bemitleidenswerte Exemplar (siehe unter Collage
Mitte rechts): Offenbar ist er ohne Job, und die Tafel um seinen Hals verkündet, dass
er für Schokolade arbeiten würde. Er muss wohl harte Schicksalsschläge erlitten haben!
Mein Göttergatte versucht ihn mit einem Eis zu trösten, doch der Bär erklärt uns, dass
ihm Kälte nicht bekommt. Also muß ich mich erbarmen und Herrn Rostrose eines der
großen Eisstanizel (Stanizel = Tüte) abnehmen ;o)




Nach dieser Stärkung verlassen wir das hübsche Städtchen wieder, denn unser Nachtquartier
befindet sich nicht in Sedona, sondern in Scottsdale (bei Phoenix). Doch darüber erzähle ich euch
erst im nächsten Teil meines Reiseberichtes. Auf der etwa zweistündigen Fahrt dorthin -
vorbei an mit Kakteen förmlich überwucherten Bergen - entdecke ich jedenfalls den Weg zum
Zweitwohnsitz unserer lieben Mses Bumblebee, auch bekannt unter dem Namen Frau Hummel:
Jetzt weiß ich auch, woher ihre Leidenschaft für den Wilden Westen kommt ;o))




Hier  kommt ihr zu meinem vorangegangenen 
Bericht über den Grand Canyon Nationalpark.
Hier  kommt ihr zum Kapitel über den Josua Tree Nationalpark.
 


 Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥

Montag, 11. Februar 2013

USA - 11. Tag: Grand Canyon

Hi & Hallo, meine lieben ReisegefährtInnen!

Willkommen zur nächsten Etappe!
Heute beginne ich meinen Reisebericht nicht ganz mit dem Anfang. Denn das erste Foto, das ich
euch zeigen will, entstand bereits, nachdem wir Page verlassen haben - auf der Strecke 
in Richtung Grand Canyon. 

Es ist eins meiner Lieblingsfotos dieser Reise - wenn nicht gar DAS Lieblingsfoto. Während ich
bei einem kleinen indianischen Kunsthandwerks-Markt am Straßenrand ein paar Ketten kaufe, wird
es von Herrn Rostrose insgeheim aufgenommen. Auch der alten Navajofrau habe ich etwas abgekauft,
sie hat mich zum Dank angelächelt. Doch nun bin ich schon zum nächsten Stand weitergegangen; ihr Gesicht 
ist entspannt und ich finde es wunderschön, lebendig, von einem gelebten Leben erzählend. Es 
passt für mich gut zu der Blog-Serie Plädoyer für das Weibliche von Elisabeth / Kleine Freude.
Wer sagt, dass Schönheit unbedingt glatt, jung, ätherisch sein muss? 


 


Aber jetzt zurück zum eigentlichen Anfang dieses Tages:
 Ein ebenfalls schöner Anblick bietet sich uns kurz nach dem Aufstehen, als wir gerade zum 
Frühstückssaal unseres Hotels gehen wollen. Es handelt sich dabei allerdings um eine andere 
Form von Ästhetik, eine über die sich das neulich schon erwähnte "Kind in mir" ganz 
besonders freut...
"OOOOOh, Edi, schau mal nach oben!" (und Edi schaut - und auch er freut sich :o))

Die Ballons, die am Vorabend auf der Hauptstraße von Page um die Wette geleuchtet haben,
sind vor kurzem gestartet - viele viele bunte "Fast-Kugeln" verzieren den herrlich blauen Himmel!
Natürlich muss da das Frühstück noch ein Weilchen warten - wir laufen ins Zimmer zurück
und greifen uns unsere Kameras :o)
 
99 Luftballons ... oder vielleicht auch nicht ganz so viele

Hinter dem Hotel begegnen uns diese beiden gemütlichen Basset Hounds, die mit ihrem Herrchen zusammen 
ebenfalls eine Weile den aufsteigenden Ballons zugesehen haben. Einer dieser Ballons ist Smokey, der Bär - ihr 
erinnert euch? (Am Vorabend saß Murphy auf der Nase von Smokeys kleinem Ebenbild.)

Und noch jemanden treffen wir hier - eine prachtvolle Hexe, die einen kecken Blick über eine Garage wirft. 
Das kann doch nur das Reisehexerl Ursula sein - ich hab sie natürlich sofort erkannt! Leider hat meine 
liebe Reiseschwester vor wenigen Wochen die Tür zu ihrem liebenswerten Blog "Hotel Mama" geschlossen. 
Liebstige Urschula, falls du das hier liest: Ich vermiss dich - und ich bin ganz bestimmt nicht die einzige. Ich 
hoffe sehr, dass du eines schönen Tages wieder nach Bloggetonien zurückkehrst - im wilden Hexenbesenflug!


Am liebsten wären wir mit aufgestiegen - aber wir wollen ja heute noch an den Grand Canyon...
Nach dem Frühstück brechen wir auf zu unserem nächsten Reiseziel - und sind offensichtlich eine Spur zu sehr
 "zielorientiert": Kurz nach Page fahren wir an einer Tafel vorbei, die auf den Horseshoe Bend hinweist. Erst mit  
Verzögerung erinnern wir uns daran, dass wir uns diesen hufeisenförmigen Mäander des Colorado River ursprünglich
ansehen wollten - aber da verspüren wir keine rechte Lust mehr aufs Umkehren.

Die Fahrt von Page zum Grand Canyon Nationalpark *)
dauert rund zweieinhalb Stunden. Als wir dort ankommen, haben wir also noch reichlich 
Zeit bis zu unserem nächsten "Programmpunkt". Wir nützen sie, um uns das gigantische 
Naturwunder vom so genannten Desert View Point aus anzusehen und auch ein bisserl
am Rand des Canyons (Rim) spazieren zu gehen.


*) Solltet ihr weitere Informationen über Geologie oder Klima, Besiedlung des Gebietes durch 
Indianer, andere geschichtliche oder klimatische Details etc. benötigen, klickt bitte auf diesen Link.



Ich glaube, es gibt nichts über den Grand Canyon zu sagen, das nicht schon irgend jemand
darüber gesagt hat. Er ist groß, mächtig und beeindruckend. Seine Schönheit ähnelt jener der 
alten Indianerin - es ist keine glatte, jungendfrische Schönheit. Der Canyon ist alt, steinalt. 
Zerklüftet. Gewaltig. Und wirkt gleichzeitig doch so ruhig und beruhigend. Er ist wandlungsfähig,
ein Magier - je nach Tageszeit, je nach Wetterlage und Lichteinfall sieht er anders aus. 
Bei jedem Wetter jedoch ist er steil, tief und in gewisser Weise ... ja, wild, urwüchsig - das
ist kein Widerspruch. Er liegt da wie ein friedlicher Drache, der sich ausruht - aber
man sieht ihm an, dass man sich besser nicht mit ihm anlegen sollte ... (Dabei kann er nicht
einmal Feuer spucken - sein Element ist das Wasser, denn davon wurde er geprägt:
Der Colorado River war es, der im Verlauf von Jahrmillionen diese 450 Kilometer lange
Schlucht ins Gestein des Colorado-Plateaus gegraben hat.)






 Wir nehmen nicht nur das Große wahr, sondern sehen uns auch die kleinen Wunder an -
denn der Canyon hat rundum jede Menge wundervoller Natur zu bieten: herbstliche
Blätter, Blüten, einen gelben Schmetterling, weiter unten seht ihr auch wieder das Foto
eines Diademhähers - leider nicht ganz scharf, denn die hübschen blauen Vögel sind
hier genauso bitzschnell wie im Yosemite Nationalpark...


Der Watchtower beim Desert View Point liegt auf  2.267 Meter Höhe und wurde im Jahr 1932 nach historischen 
Vorbildern geschaffen. Im Inneren ist der Aussichtsturm mit Wandbildern eines Hopi-Künstlers gestaltet.
 
Leider ist der Grand Canyon trotz Schönwetters von einer Art "Dunst" verhangen. (Woran 
das liegt, werden wir im späteren Verlauf des Tages noch erfahren.) Das wirkt sich auch auf
die Leuchtkraft der Farben aus.

Vielleicht ist das der Grund dafür, dass ich ihn - trotz aller Macht und Urgewalt -
nicht ganz so "WOW" - so "atemberaubend" und "mein Herz gewinnend" - finden kann 
wie seinen "kleinen Bruder", den Bryce Canyon. 
Der Grand Canyon imponiert mir, doch in den um 200 Millionen Jahre jüngeren, 
charmanten Bryce habe ich mich heillosverknallt ♥  (Da muss auch Herr Rostrose durch ;o))




Mein Göttergatte steht übrigens nicht zum ersten Mal am Rande dieses Abgrunds:
Er war schon vor unserer gemeinsamen Zeit einmal hier, zusammen mit Freunden.
Doch er hat seit damals noch etwas offen - denn seither träumte er davon, irgendwann
einmal über den Grand Canyon zu fliegen. Da ich meine Höhenangst aus verschiedenen
Gründen während unserer Indienreise im Jahr 2010 weitgehend abgelegt habe, fand
auch ich die Vorstellung reizvoll, einen Hubschrauberflug über die riesige Schlucht 
zu unternehmen. Und so buchten wir bereits von zu Hause aus zwei Plätze für solch
eine Helikoptertour.




Wie ich euch jedoch schon in diesem Posting kurz erzählt habe, gab es dann ein Problem
mit den Gutscheinen für den Flug:

Bei der Übernahme unseres Leihwagens übergab Herr Rostrose dem "Alamo"-Mitarbeiter ein Kuvert mit
dem Buchungs-Gutschein für den Leihwagen - leider enthielt das Kuvert auch den Gutschein für unseren
 Hubschrauberflug. Ein (mühsamer) Versuch, die Sache mit der Leihwagenfirma telefonisch zu regeln, war 
bereits gescheitert. Aber - und das will ich jetzt ein für alle Mal der Welt mitteilen - Herr Rostrose ist ein 
kluger und vorausblickender Mann! 
Vor unserer Abreise nämlich hat er sämtliche Reiseunterlagen (die normalerweise er in seinem Gepäck 
aufbewahrt) kopiert und die Kopien mir zur Aufbewahrung gegeben. Und da waren auch die Kopien der 
Vouchers für unsere Tour über den großen, alten Canyon dabei. Ein Anruf bei "Maverick" (jener Gesellschaft, 
bei der wir gebucht hatten) genügte - man versicherte uns, dass die Gutschein-Kopien ausreichend wären. 





Und so steht dem ersten Helikopterflug im Leben der
Rostroses nichts mehr im Wege! :o))




Ein bisschen "Kribbeln" in der Magengrube ist natürlich dabei - aber nur vor dem Abheben.
Als wir uns dann in der Luft befinden, erscheint mir das Fliegen im Heli harmloser als
die (für mich wirklich sehr lustigen!) Tuk-Tuk-Fahrten in Indien - ehrlich, ich schwör's!
Und den Grand Canyon aus dieser Perspektive zu erleben - noch dazu im rötlichen Licht der
allmählich sinkenden Sonne - hat schon etwas Erhebendes!




Hier erfahren wir dann auch, woher all der "Dunst" kommt: In Wahrheit handelt es sich
dabei um den Rauch von Waldbränden im Canyongebiet. Unser netter Pilot Dave erklärt uns
jedoch, dass der Brand, den wir hier sehen, von den Rangern absichtlich gelegt wurde -
um eine "Schneise" zu schaffen, die - im Falle eines ungeplanten Brandes - verhindern soll,
dass sich das Feuer ungehindert ausbreitet. Die Natur scheint damit klar zu kommen - verbrannte
Erde ist fruchtbarer als andere, manche Samen können überhaupt erst nach einem Brand
Pflanzen entwickeln. Und die kleine Bisonherde, die wir auf einer Lichtung unter uns sehen,
scheint sich durch den Rauch auch nicht irritieren zu lassen:




Ja, ihr Lieben, und das war's auch schon wieder - fertig für den Landeanflug?
Schön, dass ihr es gewagt habt, mit Herrn Rostrose und mir diesen Rundflug zu
unternehmen! Ich hoffe, er hat euch gefallen!

Zur Beruhigung alljener, die nicht so viel von großen Höhen halten und sich heute nach
all den Ballon- und Hubschraubergeschichten etwas knieweich fühlen, sei noch gesagt,
dass es so natürlich nicht weitergehen wird. Unser nächstes Ziel ist viel bodenständiger -
es geht nach Flagstaff, das direkt an der berühmten Route 66 liegt - und von dort aus ins
schöne Städtchen Sedona und zu einer traumhaften Flusslandschaft im Oak Creek Canyon!
Aber das ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt wird!
(Fortsetzung folgt.)



Hier kommt ihr zu meinem vorangegangenen Bericht über 
 Page / Lake Powell / Antelope Canyon.   
 Hier ist der Link zur Fortsetzung: 
zum Kapitel Route 66 / Oak Creek Canyon / Sedona. 
Hier geht's zum Überblick über unsere Reiseroute.



Alles Liebe,
eure rostrosige Traude

Mittwoch, 6. Februar 2013

USA - 10. Tag: Page / Lake Powell / Antelope Canyon

 ♥ Hi and Hello, my dears!

Servus & Herzlich Willkommen an meine neuen LeserInnen sowie WELCOME!  
zum nächsten Teil meines USA-Reiseberichtes!!!!
 Ich freue mich sehr, dass euch der Bryce Canyon ebenso gut gefallen hat wie Herrn Rostrose und mir
und dass ihr auch heute wieder mit dabei sein wollt, um ein neues Stück dieses faszinierenden
Landes mit uns gemeinsam zu erleben!

Lake Powell / Arizona

Auf dem Panoramafoto oben seht ihr schon, wo unser nächstes Tagesziel liegt: Am Lake Powell
dem angeblich "schönsten Stausee der Welt" - im nördlichen Arizona. Um dort hin zu gelangen, 
müssen wir allerdings zunächst etwa drei Stunden lang fahren. Anfangs besitzt die 
Landschaft noch große Ähnlichkeit mit dem Bryce Canyon Nationalpark - roter
Sandstein mit bizarren Formen, Hoodoos, die alles überragen - und manchmal ist ein Tunnel 
mitten durch den Fels gesprengt worden. Später wird die Landschaft flacher, die Form der
Berge ändert sich, und sie sind zwar immer noch rötlich getönt, jedoch nicht mehr ganz so intensiv. 
Auch herbstlich verfärbte Laubwälder sieht man wieder da und dort. 



Auch das ist jedoch nur ein Zwischenspiel, denn die Ortschaft Page liegt in der Wüste
Arizonas. Die Bäume verschwinden wieder aus unserem Sichtfeld, der Boden wird zunehmend
karger.

Der Ort entstand im Jahr 1957 und hatte ursprünglich den Zweck, die Arbeiter, die am Bau des Colorado-River-Damms 
am Glen Canyon mitwirkten, unterzubringen. Dieser Damm dient als Wasserreservoir für den Südwesten der USA 
und zur Elektrizitätsgewinnung. Wenn ihr mehr über den Glen Canyon Dam, seinen Bau und seine (sowohl negativen als 
auch positiven) Auswirkungen auf die Umwelt wissen wollt, klickt bitte wie immer auf den Link, mit dem ich den Namen 
unterlegt habe. 
Auch der Lake Powell, der das Gebiet optisch prägt und zudem touristisch interessant ist (denn hier kann man 
Schwimmen, Wasserski fahren, Tauchen, Fischen, Boot fahren...), entstand erst durch den Bau der Staumauer.
 Im Carl T. Hayden Visitor Center  kann man sich für eine Besichtigung des Staudamms anmelden, die 
Turbinenkraftwerke kennenlernen und es gibt dort auch verschiedenste Ausstellungen, ...
 

Staudamm mit Glen-Canyon-Brücke und Umgebung

... doch wir wollen etwas ganz Anderes sehen...
... etwas, das in den Unterlagen, die uns der Reiseveranstalter mitgegeben hat, nicht einmal erwähnt wird ...
... und das auch unser Baedeker-Reiseführer nur etwas verschämt am Rande nennt (obwohl das 
faszinierende Coverfoto von diesem Ort stammt!) ...
Denn hier in der Gegend gibt es den Antelope Canyon, einen sogenannten Slot Canyon, von dem
wir bereits einige wundervolle Aufnahmen gesehen haben. Vor allem Herr Rostrose ist 
ganz versessen darauf, diesen Ort besuchen (und fotografieren) zu können. Ich selbst bin etwas skeptisch, 
da ich gelesen habe, dass das Begehen des Felsenlabyrinths als "extrem gefährlich" eingestuft wird, 
seitdem im Jahr 1997 bei einer Sturzflut einige Touristen in den Gängen zu Tode kamen. Andererseits besteht 
diese Gefahr in trockenen Perioden nicht wirklich... und wenn Regenfälle angekündigt sind, ist 
das Begehen der Canyons ohnehin verboten.
Die Gefahr scheint also zur Zeit unseres Besuches nicht so groß zu sein.


Der Upper Antelope Canyon von außen

Außerdem kann Herr Rostrose ja sooo lieb schauen und sooo überzeugend betteln ;o).  Also suchen
wir ein Büro auf, in dem man solch eine Tour buchen kann: In den Antelope Canyon darf man nur im
Rahmen einer Führung - und da das Gebiet, auf dem sich der Canyon befindet, ein Navajo-Reservat
ist, sind auch die Führer Angehörige dieses Stammes.
Wir haben - wie so oft auf auf dieser Reise - Glück mit dem Timing: Als wir nach der nächsten Tour 
fragen, heißt es "We start right now!" - und wir sind dabei. Außer uns noch ein älteres Ehepaar und 
eine Mutter mit ihrer erwachsenen Tochter. Keiner dieser Menschen wirkt lebensmüde. Das beruhigt 
mich. Die erwachsene Tochter, die übrigens aus Sedona stammt (einem unserer nächsten
Etappenziele), macht diese Tour schon zum zweiten Mal, auch das finde ich aufbauend.

Auf dem Bild links unten seht ihr unsere Führerin und einen weiteren Navajo-Guide.
Mit Hilfe einiger Tropfen Wasser zeigt uns die Führerin die Eigenschaften des Gesteins, aus
dem sich der Canyon herausgebildet hat: Ganz leicht lässt sich die feuchte Halbkugel aus dem
Sand herausheben und formen wie Lehm.



Im Inneren des Canyons scheint sich die Hoodoo-Welt umgekehrt zu haben - keine eigenwillig
geformten Säulen ragen vor uns auf, sondern ungewöhnlich geschliffene und gebänderte Felsspalten
- und Felsstufen, über die man den Sand wie einen Wasserfall rieseln lassen kann. Eine Handvoll 
dieses Sandes habe ich übrigens - wie schon im Death Valley - meiner Sammlung einverleibt:




Auch hier können wir nicht aufhören zu schauen und zu staunen. Und wie uns die junge Frau aus Sedona
mehrmals versichert, haben wir absolutes Glück bei dieser Tour - als sie das letzte Mal in diesem Slot Canyon war,
gab es ein großes Gedränge in den engen Gängen und auch das Licht war schlechter zum Fotografieren geeignet.
 Das beste Licht hat man zwar an sonnigen Sommertagen um die Mittagsstunde - denn da kann man
 solche "Beams" fotografieren - klick - doch da ist naturgemäß auch der Andrang größer - und ein Anblick wie 
der hier, den Herr Rostrose mit dem Lasso mit seiner Kamera eingefangen hat, ist schließlich
ebenfalls "nicht schlecht", stimmt's?




 Nach der Tour unternehmen wir einen Spaziergang in Richtung Lake Powell.
Auch hier: roter Sand und ungewöhnliche Formen. Ich finde den Anblick dieser so
kargen, weiten, praktisch menschenleeren Landschaft traumhaft beruhigend.
Es ist schön so viel "Platz" zu haben. In Europa wird alles immer enger, immer
dichter besiedelt... hier kann ich noch das Gefühl von Weite und Freiheit verspüren.

 


Wenn ihr weitere Bilder vom Lake Powell sehen wollt, klickt bitte hier.

 Nach dem Spaziergang und einem kleinen späten Mittagessen oder frühen Abendbrot warten wir ab, 
bis die Sonne untergeht. Denn nach dem Einbruch der Dunkelheit gibt es noch eine ganz besondere 
Attraktion für uns!




Es ist der absolute Zufall, aber exakt am jenem Wochenende, an dem wir Page besuchen,
findet hier die jährliche "Balloon Regatta" statt - und für den Abend hat man uns eine
ganze Hauptstraße voller beleuchteter Heißluftballons angekündigt. Im Hotel und auch im Supermarkt 
glaubt man, wir wären extra wegen dieses Großereignisses aus Österreich angereist! 
(Habe ich schon mal erwähnt, dass wir auf dieser Reise ein ausgesprochen gutes Timing hatten? :o)) 

Diesen Anblick wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen - und auch unsere Robbe Murphy "muss" 
da unbedingt mitkommen - schließlich gibt es hier einige Typen, mit denen er fachsimpeln kann: 
Zuerst begegnen wir einem Plüschbären, der cool auf einem Autodach sitzt - wohl um von dort 
eine bessere Sicht auf die Ballons zu haben - und dann Smokey, ebenfalls ein Bär, allerdings
das Miniaturmodell eines Heißluftballons. Mit ihm freundet sich Murphy sofort an und
darf ihm dann sogar ein bisschen auf der Nase herumtanzen:



Ganz Page ist auf den Beinen - und wir gewinnen den Eindruck, dass hier vergleichsweise viele  
Native Americans leben. Laut Wikipedia liegt der indianische Einwohneranteil von Page bei etwa 
einem Drittel, doch sie sind überall stark vertreten - von den Rezeptionisten in unserem Hotel bis zu 
den zahlreich hier Handel Treibenden und natürlich auch unter den Besuchern dieser Veranstaltung.
 Ich freue mich darüber, denn während früherer USA-Reisen, da fragte ich mich ernsthaft und pur
 "Wo sind all die Indianer hin?"
Ja. Und dann werden die Ballons illuminiert!
Könnt ihr euch das vorstellen - eine ganze lange Straße mit leuchtenden Heißluftballons?
 Feuer und Farben und Lichtspiele in bunter Vielfalt!
Schön! Das ist mal wieder was für "das Kind im rostigen Röslein" :o))




Hier könnt ihr euch ein Werbevideo zur Page-Balloon-Regatta von 2011 ansehen, da 
kriegt ihr vielleicht einen genaueren Eindruck und habt dann auch die "Lichtspiele" dabei:
- da sieht man sie auch über den Lake Powell fliegen (ach nein, Ballons fahren ja...)

Übrigens - am kommenden Reisetag werden auch Herr und Frau Rostrose sich in die Lüfte 
erheben... doch über das WO, das WARUM und das WIE erzähle ich euch erst in der nächsten 
Folge meines USA- Reiseberichtes :o)) Seid ihr wieder dabei??? Darüber würde ich mich sehr freuen!

Hier kommt ihr zu meinem vorangegangenen Bericht über den Bryce Canyon Nationalpark. 
Hier kommt ihr zur Fortsetzung - meinem Bericht über den Grand Canyon. 
Hier geht's zum Überblick über unsere Reiseroute.


Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥