♥ Hi and Hello, my dears! ♥
♥ Servus & Herzlich Willkommen ♥ an meine neuen LeserInnen sowie ♥ WELCOME! ♥
zum nächsten Teil meines USA-Reiseberichtes!!!!
Ich freue mich sehr, dass euch der Bryce Canyon ebenso gut gefallen hat wie Herrn Rostrose und mir
und dass ihr auch heute wieder mit dabei sein wollt, um ein neues Stück dieses faszinierenden
Landes mit uns gemeinsam zu erleben!
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| Lake Powell / Arizona |
Auf dem Panoramafoto oben seht ihr schon, wo unser nächstes Tagesziel liegt: Am Lake Powell -
dem angeblich "schönsten Stausee der Welt" - im nördlichen Arizona. Um dort hin zu gelangen,
müssen wir allerdings zunächst etwa drei Stunden lang fahren. Anfangs besitzt die
Landschaft noch große Ähnlichkeit mit dem Bryce Canyon Nationalpark - roter
dem angeblich "schönsten Stausee der Welt" - im nördlichen Arizona. Um dort hin zu gelangen,
müssen wir allerdings zunächst etwa drei Stunden lang fahren. Anfangs besitzt die
Landschaft noch große Ähnlichkeit mit dem Bryce Canyon Nationalpark - roter
Sandstein mit bizarren Formen, Hoodoos, die alles überragen - und manchmal ist ein Tunnel
mitten durch den Fels gesprengt worden. Später wird die Landschaft flacher, die Form der
Berge ändert sich, und sie sind zwar immer noch rötlich getönt, jedoch nicht mehr ganz so intensiv.
Auch herbstlich verfärbte Laubwälder sieht man wieder da und dort.

Auch das ist jedoch nur ein Zwischenspiel, denn die Ortschaft Page liegt in der Wüste
Arizonas. Die Bäume verschwinden wieder aus unserem Sichtfeld, der Boden wird zunehmend
karger.
Arizonas. Die Bäume verschwinden wieder aus unserem Sichtfeld, der Boden wird zunehmend
karger.
Der Ort entstand im Jahr 1957 und hatte ursprünglich den Zweck, die Arbeiter, die am Bau des Colorado-River-Damms
am Glen Canyon mitwirkten, unterzubringen. Dieser Damm dient als Wasserreservoir für den Südwesten der USA
und zur Elektrizitätsgewinnung. Wenn ihr mehr über den Glen Canyon Dam, seinen Bau und seine (sowohl negativen als
auch positiven) Auswirkungen auf die Umwelt wissen wollt, klickt bitte wie immer auf den Link, mit dem ich den Namen
unterlegt habe.
Auch der Lake Powell, der das Gebiet optisch prägt und zudem touristisch interessant ist (denn hier kann man
Schwimmen, Wasserski fahren, Tauchen, Fischen, Boot fahren...), entstand erst durch den Bau der Staumauer.
Im Carl T. Hayden Visitor Center kann man sich für eine Besichtigung des Staudamms anmelden, die
Turbinenkraftwerke kennenlernen und es gibt dort auch verschiedenste Ausstellungen, ...
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| Staudamm mit Glen-Canyon-Brücke und Umgebung |
... doch wir wollen etwas ganz Anderes sehen...
... etwas, das in den Unterlagen, die uns der Reiseveranstalter mitgegeben hat, nicht einmal erwähnt wird ...
... und das auch unser Baedeker-Reiseführer nur etwas verschämt am Rande nennt (obwohl das
faszinierende Coverfoto von diesem Ort stammt!) ...
Denn hier in der Gegend gibt es den Antelope Canyon, einen sogenannten Slot Canyon, von dem
wir bereits einige wundervolle Aufnahmen gesehen haben. Vor allem Herr Rostrose ist
wir bereits einige wundervolle Aufnahmen gesehen haben. Vor allem Herr Rostrose ist
ganz versessen darauf, diesen Ort besuchen (und fotografieren) zu können. Ich selbst bin etwas skeptisch,
da ich gelesen habe, dass das Begehen des Felsenlabyrinths als "extrem gefährlich" eingestuft wird,
seitdem im Jahr 1997 bei einer Sturzflut einige Touristen in den Gängen zu Tode kamen. Andererseits besteht
diese Gefahr in trockenen Perioden nicht wirklich... und wenn Regenfälle angekündigt sind, ist
das Begehen der Canyons ohnehin verboten.
Die Gefahr scheint also zur Zeit unseres Besuches nicht so groß zu sein.
Die Gefahr scheint also zur Zeit unseres Besuches nicht so groß zu sein.
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| Der Upper Antelope Canyon von außen |
Außerdem kann Herr Rostrose ja sooo lieb schauen und sooo überzeugend betteln ;o). Also suchen
wir ein Büro auf, in dem man solch eine Tour buchen kann: In den Antelope Canyon darf man nur im
Rahmen einer Führung - und da das Gebiet, auf dem sich der Canyon befindet, ein Navajo-Reservat
ist, sind auch die Führer Angehörige dieses Stammes.
wir ein Büro auf, in dem man solch eine Tour buchen kann: In den Antelope Canyon darf man nur im
Rahmen einer Führung - und da das Gebiet, auf dem sich der Canyon befindet, ein Navajo-Reservat
ist, sind auch die Führer Angehörige dieses Stammes.
Wir haben - wie so oft auf auf dieser Reise - Glück mit dem Timing: Als wir nach der nächsten Tour
fragen, heißt es "We start right now!" - und wir sind dabei. Außer uns noch ein älteres Ehepaar und
eine Mutter mit ihrer erwachsenen Tochter. Keiner dieser Menschen wirkt lebensmüde. Das beruhigt
mich. Die erwachsene Tochter, die übrigens aus Sedona stammt (einem unserer nächsten
Etappenziele), macht diese Tour schon zum zweiten Mal, auch das finde ich aufbauend.
Auf dem Bild links unten seht ihr unsere Führerin und einen weiteren Navajo-Guide.
Mit Hilfe einiger Tropfen Wasser zeigt uns die Führerin die Eigenschaften des Gesteins, aus
dem sich der Canyon herausgebildet hat: Ganz leicht lässt sich die feuchte Halbkugel aus dem
Sand herausheben und formen wie Lehm.
Etappenziele), macht diese Tour schon zum zweiten Mal, auch das finde ich aufbauend.
Auf dem Bild links unten seht ihr unsere Führerin und einen weiteren Navajo-Guide.
Mit Hilfe einiger Tropfen Wasser zeigt uns die Führerin die Eigenschaften des Gesteins, aus
dem sich der Canyon herausgebildet hat: Ganz leicht lässt sich die feuchte Halbkugel aus dem
Sand herausheben und formen wie Lehm.
Im Inneren des Canyons scheint sich die Hoodoo-Welt umgekehrt zu haben - keine eigenwillig
geformten Säulen ragen vor uns auf, sondern ungewöhnlich geschliffene und gebänderte Felsspalten
- und Felsstufen, über die man den Sand wie einen Wasserfall rieseln lassen kann. Eine Handvoll
dieses Sandes habe ich übrigens - wie schon im Death Valley - meiner Sammlung einverleibt:
Auch hier können wir nicht aufhören zu schauen und zu staunen. Und wie uns die junge Frau aus Sedona
mehrmals versichert, haben wir absolutes Glück bei dieser Tour - als sie das letzte Mal in diesem Slot Canyon war,
gab es ein großes Gedränge in den engen Gängen und auch das Licht war schlechter zum Fotografieren geeignet.
Das beste Licht hat man zwar an sonnigen Sommertagen um die Mittagsstunde - denn da kann man
solche "Beams" fotografieren - klick - doch da ist naturgemäß auch der Andrang größer - und ein Anblick wie
der hier, den Herr Rostrose mit dem Lasso mit seiner Kamera eingefangen hat, ist schließlich
ebenfalls "nicht schlecht", stimmt's?
ebenfalls "nicht schlecht", stimmt's?

Nach der Tour unternehmen wir einen Spaziergang in Richtung Lake Powell.
Auch hier: roter Sand und ungewöhnliche Formen. Ich finde den Anblick dieser so
kargen, weiten, praktisch menschenleeren Landschaft traumhaft beruhigend.
Es ist schön so viel "Platz" zu haben. In Europa wird alles immer enger, immer
dichter besiedelt... hier kann ich noch das Gefühl von Weite und Freiheit verspüren.

Nach dem Spaziergang und einem kleinen späten Mittagessen oder frühen Abendbrot warten wir ab,
bis die Sonne untergeht. Denn nach dem Einbruch der Dunkelheit gibt es noch eine ganz besondere
Attraktion für uns!
Es ist der absolute Zufall, aber exakt am jenem Wochenende, an dem wir Page besuchen,
findet hier die jährliche "Balloon Regatta" statt - und für den Abend hat man uns eine
ganze Hauptstraße voller beleuchteter Heißluftballons angekündigt. Im Hotel und auch im Supermarkt
glaubt man, wir wären extra wegen dieses Großereignisses aus Österreich angereist!
(Habe ich schon mal erwähnt, dass wir auf dieser Reise ein ausgesprochen gutes Timing hatten? :o))
Diesen Anblick wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen - und auch unsere Robbe Murphy "muss"
da unbedingt mitkommen - schließlich gibt es hier einige Typen, mit denen er fachsimpeln kann:
Zuerst begegnen wir einem Plüschbären, der cool auf einem Autodach sitzt - wohl um von dort
eine bessere Sicht auf die Ballons zu haben - und dann Smokey, ebenfalls ein Bär, allerdings
das Miniaturmodell eines Heißluftballons. Mit ihm freundet sich Murphy sofort an und
darf ihm dann sogar ein bisschen auf der Nase herumtanzen:

Ganz Page ist auf den Beinen - und wir gewinnen den Eindruck, dass hier vergleichsweise viele
Native Americans leben. Laut Wikipedia liegt der indianische Einwohneranteil von Page bei etwa
einem Drittel, doch sie sind überall stark vertreten - von den Rezeptionisten in unserem Hotel bis zu
den zahlreich hier Handel Treibenden und natürlich auch unter den Besuchern dieser Veranstaltung.
Ich freue mich darüber, denn während früherer USA-Reisen, da fragte ich mich ernsthaft und pur
"Wo sind all die Indianer hin?"
Ja. Und dann werden die Ballons illuminiert!
Könnt ihr euch das vorstellen - eine ganze lange Straße mit leuchtenden Heißluftballons?
Feuer und Farben und Lichtspiele in bunter Vielfalt!
Schön! Das ist mal wieder was für "das Kind im rostigen Röslein" :o))

Hier könnt ihr euch ein Werbevideo zur Page-Balloon-Regatta von 2011 ansehen, da
kriegt ihr vielleicht einen genaueren Eindruck und habt dann auch die "Lichtspiele" dabei:
- da sieht man sie auch über den Lake Powell fliegen (ach nein, Ballons fahren ja...)
Übrigens - am kommenden Reisetag werden auch Herr und Frau Rostrose sich in die Lüfte
erheben... doch über das WO, das WARUM und das WIE erzähle ich euch erst in der nächsten
Folge meines USA- Reiseberichtes :o)) Seid ihr wieder dabei??? Darüber würde ich mich sehr freuen!
Hier kommt ihr zu meinem vorangegangenen Bericht über den Bryce Canyon Nationalpark.
Hier kommt ihr zur Fortsetzung - meinem Bericht über den Grand Canyon. Hier geht's zum Überblick über unsere Reiseroute.
Herzlichst
und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥












































